schnauder.Kirche - Februar-März 2017

 

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Gemeindebrief der Kirchgemeinde Meuselwitz mit Mumsdorf, Lucka mit Wintersdorf, Falkenhain und Zipsendorf

Popular Pages


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schnauder.KIRCHE evangelische Kirche im Pfarrbereich der Kirchgemeinden Meuselwitz mit Mumsdorf, Lucka mit Wintersdorf, Falkenhain und Zipsendorf Februar | März 2017 www.schnauder-kirche.de - www.facebook.com/schnauder.kirche

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ADVENT IN UNSEREN GEMEINDEN Adventskonzert in Wintersdorf Adventsfeier in Zipsendorf Adventsfeier Kirchenkaffee Wintersdorf Adventsfeier in Wintersdorf Adventsfeier in Lucka mit Kirchen- und Posaunenchor

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Liebe Leserinnen und liebe Leser, zweifelsohne steht es fest, unsere Gesellschaft in Deutschland wird immer älter. Auch wenn zurzeit wieder mehr Kinder geboren werden, so wird dennoch unsere Gesellschaft immer älter. Das liegt auch daran, dass wir Menschen älter werden. Noch nie waren so viele Menschen in Deutschland über 80 Jahre wie heute. Das bedeutet auch, dass viele Menschen pflegebedürftig werden. Manche werden von ihren Angehörigen gepflegt, oft mit der Unterstützung von Sozialstationen und Pflegekräften. Andere leben im betreuten Wohnen, in Seniorenheimen oder Pflegeeinrichtungen. Und doch gibt es bei uns manchmal alte Menschen, die durch die sozialen Systeme fallen, um die sich keiner kümmert und die fast dahinvegetieren. Auch wir in unseren Kirchgemeinden werden älter. Leider fehlt uns der Nachwuchs und wir tun uns schwer damit. Dennoch sollten wir gerade den Blick für die alten Menschen nicht aus den Augen verlieren. Nicht alle sind gleich pflegebedürftig. Mancher gestaltet sich noch ein aktives Alter und kann manchem Jüngern mit seiner Weisheit und Lebenserfahrung den Lebenshorizont öffnen. Die Bibel jedenfalls macht uns deutlich, dass unser Verhalten gegenüber alten Menschen etwas über unser Verhalten gegenüber Gott aussagt. Sie stellt es in einen direkten Beziehung dazu. Überhaupt wird in der Bibel unser Umgang mit Menschen sehr oft in Beziehung zu Gott gestellt, sei es mit Kindern, mit Eltern, mit Kranken und Schwachen, mit dem Nächsten und auch mit dem Fremden. Heute werden wir nach unserem Umgang mit dem alten Menschen gefragt. Hat er bei uns eine Zukunft, so wie jeder Mensch bei Gott eine Zukunft hat? Sehen wir ihn als einen wertvollen Menschen - von Gott geliebt? Es grüßt Sie recht herzlich Ihr 3

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von Donnerstag, den 26.01.2017, bis Donnerstag, den 23.03.2017, um 19.00 Uhr im Pfarrhaus in Wintersdorf.. Sie sind eingeladen! Wenn Sie sich fragen, was Christen eigentlich glauben … Wenn Sie sich informieren wollen, ohne vereinnahmt zu werden … Wenn Sie Zugang zum christlichen Glauben suchen oder Ihren Glauben auffrischen wollen… Wenn Sie nicht (mehr) glauben können, das Thema aber noch nicht abhaken wollen … … dann ist diese Einladung für Sie genau die richtige. Alle Neugierigen und Interessierten sind willkommen. Es werden keine Vorkenntnisse erwartet, auch keine Kirchenmitgliedschaft vorausgesetzt. Die Themen im einzelnen: 26.01. Schnupperabend - zum Kennenlernen des Glaubenskurses, der Themen und der Leute. 02.02. Kann man Glauben lernen? 09.02. Gott kennenlernen! 16.02. Jesus von Nazareth: Ein faszinierendes Leben. 23.02. Der Mann am Kreuz: Was soll dieser Tod bedeuten? 09.03. Wie der Stein ins Rollen kam: Jesus ist auferstanden! 16.03. Sie werden begeistert sein: Der Heilige Geist. 23.03. Wie man den ersten Schritt tut! Vom Christ-Werden. ABBA-ABEND 4

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Was ist denn fair? Weltgebetstag der Frauen am 3. März 2017 Das nächste Schwerpunktland des Weltgebetstags sind die Philippinen. Rund um den Globus, von Samoa bis Chile, werden dazu am 3. März 2017 Gottesdienste gefeiert. Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche - alle sind dazu eingeladen! Die Liturgie dafür wurde gemeinsam verfasst von mehr als 20 christlichen Frauen unterschiedlichen Alters und aus allen Regi- Foto: Das Titelbild zum Weltgebetstag 2017 mit Bildonen des Inselstaates. Der titel "A Glimpse of the Philippine Situation" von der deutsche Titel des Gottes- philippinischen Künstlerin Rowena Apol Laxamana dienstes zum Weltgebets- Sta Rosa, © Weltgebetstag der Frauen – Deutsches tag lautet: Was ist denn Komitee e.V. fair? In Meuselwitz wird der Weltgebetstag am Freitag, den 03. März 2017, um 19.00 Uhr im Lutherhaus stattfinden. Dazu sind alle Fr auen, Männer, Kinder und Jugendliche aus unserem Pfarrbereich und darüber hinaus herzlich eingeladen. ANDERS GESAGT: HOFFNUNG 5

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DIE MEUSELWITZER MARTINSKIRCHE WIRD VERHÜLLT Mancher kann sich noch daran erinnern, dass 1995 in Berlin durch Christo der Reichstag verhüllt wurde. Das war eine spektakuläre Aktion, die richtig öffentlichkeitswirksam war. Diese Aktion hatte eine Vorbereitungszeit von fast 25 Jahren. Nun im März wird die Meuselwitzer Martinskirche verhüllt. Das wird aber keine künstlerische Aktion, sondern hat einen anderen Grund. Seit vielen Jahren leidet die Martinskirche unter Holzschädlingen. Mansieht es an den feinen Löchern in den Bänken und den Holzstaub in der Kirche. Darum wird im März die Kirche abgedichtet und teilweise verhüllt. Dann wird der Kirchenraum innen bis auf 80 Grad erhitzt, so dass das Holzinnere bis 60 Grad heiß wird. Es erfolgt auch noch eine Begasung mit Sulfuryfluorid. Dadurch werden alle Holzschädlinge abgetötet. So wird uns die Meuselwitzer Kirche ein paar Tage nicht zur Verfügung stehen. Der genaue Termin steht noch nicht fest. Er ist abhängig vom Wetter. EINE NEUE MAUER FÜR DAS LUTHERHAUS Das Lutherhaus ist in den letzten Jahren zu einem richtig schönen Gemeindezentrum geworden, welches uns als Kirchgemeinde und darüber hinaus vielen anderen zur Verfügung steht. Einzig die Mauer in der Poderschauer Gasse lässt noch zu wünschen übrig. Jetzt ist sie fast in Sack und Tüten, die Finanzierung einer neuen Mauer. Sie hat mit fast 90.000 Euro ihren Preis. Doch durch Städtebauförderung, Kirchenkreis und Kirchgemeinde ist die Finanzierung fast gegeben. Es bleibt noch eine Deckungslücke von 5.000 Euro. Diese muss nach den Auflagen der Städtebauförderung durch Spender und Sponsoren gedeckt werden. Drum bitten wir Sie uns mit Ihrer Spende, und mag sie noch so klein sein, bei dem Mauerbau zu unterstützen. Barspenden können Sie im Pfarrbüro abgeben. Bei Überweisungen geben Sie als Verwendungszweck bitte „Mauer Lutherhaus“ an. ( IBAN DE33 8305 0200 1204 0041 33 - Sparkasse Altenburger Land) Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung. 6

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Der Humorist und Arzt Dr. Eckart von Hirschhausen über die Freiheit eines Christenmenschen. Herr von Hirschhausen, die evangelische Kirche feiert 500 Jahre Reformation. Warum feiern Sie mit? Weil Martin Luther uns noch immer viel zu sagen hat: Rede verständlich, trau? dich, deine Meinung zu sagen und stelle Dinge infrage ? diese Freiheit brauchen wir heute genauso wie damals! Außerdem war er ein cooler Typ und hatte Humor. Das Reformationsjubiläum bietet die Chance, Luther und den Geist der Freiheit neu zu entdecken, gegen Ideologien aufzubegehren und die Kraft von Gemeinschaft zu spüren. Ist Martin Luther für Sie ein Vorbild? Eindeutig. Er hat vorgelebt, sich mit den Verhältnissen und der herrschenden Meinung nicht zu arrangieren. Das ist Zeichen einer großen inneren Freiheit. Luther hat sie „Freiheit eines Christenmenschen“ genannt. Sie macht immun gegen Ideologien wie den Perfektionismus. Der fordert: „Du musst gesund sein, du musst toll aussehen, du musst der Beste sein und darfst nicht alt werden.“ Luther sagt: „Du bist okay, wie du bist!“ Das hat er sich natürlich nicht ausgedacht - das hat er in der Bibel gefunden, weil es der Kern der Botschaft von Jesus war. „Reformation“ heißt so viel wie „Erneuerung“. Wo wäre heute Reformation nötig? Wir bräuchten sie heute im Gesundheitswesen, im Umgang mit kranken, alten und behinderten Menschen. Kranke bringen nach ökonomischen Kriterien keinen Mehrwert, verursachen vielmehr Kosten, weil man sich um sie kümmern muss. Dagegen steht der grundchristliche Gedanke, dass jeder Mensch einen Wert hat, der nicht von seiner Leistungsfähigkeit abhängt. Den hat Luther betont und der ist auch mir ganz wichtig. 7

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GOTTESDIENSTE IN UNSEREN KIRCHGEMEINDEN 8

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GOTTESDIENSTE IN UNSEREN KIRCHGEMEINDEN Änderungen vorbehalten! 9

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TERMINE - MEUSELWITZ | FALKENHAIN | ZIPSENDORF Männerkreis Montag 06. Februar 19.30 Uhr Haus der Diakonie Meuselwitz Montag 06. März 19.30 Uhr Haus der Diakonie Meuselwitz KIRCHENMUSIK KIRCHENCHOR Mittwochs um 19.15 Uhr im Lutherhaus POSAUNENCHOR Mittwochs um 18.00 Uhr im Lutherhaus Frauentreff im Lutherhaus Meuselwitz Montag 20. Februar 2017 Montag 20. März 2017 19:00 Uhr JUNGE GEMEINDE Donnerstags um 18.00 Uhr nach Absprache im Lutherhaus GEMEINDENACHMITTAG im Lutherhaus - Poderschauer Gasse 29 Donnerstag 09. + 23. Februar 14.00 Uhr Donnerstag 09. + 23. März 14.00 Uhr KONFIRMANDEN + VORKONFIRMANDEN gemeinsam vierzehntägig freitags 15:30 Uhr im Pfarrhaus Wintersdorf (27.01. + 17.02. 03.03. + 17.03.) KINDER.PROGRAMM FALKENHAIN im Pfarrhaus Falkenhain - nach Absprache mit Fam. Peters Einladung vor Ort! Ehepaarkreis Zipsendorf Montag, 13. Februar 2017 Montag, 13. März 2017 20:00 Uhr in der Kirche Zipsendorf 10

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TERMINE - LUCKA | WINTERSDORF BIBELSTUNDE DER LKG LUCKA im Pfarrhaus in Lucka Dienstag 31.01. + 14.02. 28.02. 19.30 Uhr Dienstag 14.03. + 28.03. 19:30 Uhr KONFIRMANDEN Freitags vierzehntägig um 15:30 Uhr im Pfarrhaus Wintersdorf (27.01. + 17.02. 03.03. + 17.03.) JUNGE GEMEINDE Donnerstags 18:00 Uhr nach Absprache im Lutherhaus in Meuselwitz www.facebook.com/credo.msw KIRCHENCHOR MEUSELWITZ-LUCKA-ROSITZ Mittwochs 19:15 Uhr im Lutherhaus in Meuselwitz KIRCHENKAFFEE WINTERSDORF im Pfarrhaus Wintersdorf Mittwoch - 01. Februar Mittwoch - 01. März um 14:30 Uhr GEMEINDENACHMITTAG WINTERSDORF nach Absprache und Einladung GEMEINDETREFF DER MITTLEREN GENERATION WINTERSDORF im Pfarrhaus Wintersdorf Teilnahme am Glaubenskurs Emmaus Kirchenkaffee Senioren Lucka im Pfarrhaus Lucka Donnerstag 16. Februar 14:00 Uhr Donnerstag 16. März 14:00 Uhr Donnerstags von 16:00 Uhr bis 17:00 Uhr im Pfarrhaus Lucka wieder im Januar ( 26.01. + 02.02 .+ 23.02. + 02.03. + 23.03. ) Freitag 17.03. + 24.03. + 31.03. um 18:00 Uhr in der Kirche Prößdorf Dienstag von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr Donnerstag von 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr Passion im Spiegel der Reformation 11

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Die Kirchgemeinden Meuselwitz, Zipsendorf, Falkenhain und Lucka/ Wintersdorf übermitteln ihren ältesten Gemeindegliedern herzliche Glück- und Segenswünsche im Monat Februar 2016 . 12 im Monat März 2017

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. Altirischer Segenswunsch . Wir werden nur noch alle runden und halbrunden Geburtstage ab dem 70. Geburtstag bzw. ab dem 90. Geburtstag jedes Jahr veröffentlichen. Damit richten wir uns nach dem seit 01.11.2015 gültigen Bundesmeldegesetz. Aber auch dieser Veröffentlichung können Sie widersprechen. indem sie dieses formlos schriftlich im Pfarramt Meuselwitz oder im Gemeindebüro Lucka mitteilen. Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe 10.03.2017 Sonstige Bildquellen:  Gemeindebrief.de  Billionphotos.com  Eigene Bilder Nach dem Thüringer Bestattungsgesetz beträgt die Mindestruhezeit für Urnen 15 Jahre. Solange müssen die Grabplätze mindestens gelöst bzw. nachgelöst werden, wenn es die Satzung des Friedhofträges nicht nach oben hin anders vorschreibt. Leider wurde auf den Friedhöfen der Kirchgemeinde Lucka dieses in den letzten Jahren bei der Bestattung in vorhandene Gräber nicht berücksichtigt. Es erfolgte meistens nur eine Nachlösung für etwa 10 Jahre. Manchmal sogar noch weniger. Das ist leider nicht statthaft. Darum müssen alle Gräber, bei denen das geschehen ist, so verlängert werden, dass eine Ruhefrist von 15 Jahren für die letzte Urnenbestattung gewährleistet ist. Kosten durch eine Erhebung von Nutzungsgebühren und Friedhofsunterhaltungsgebühren entstehen Ihnen unmittelbar keine, da es eine Unterlassung unserer Verwaltung war. 13

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DIE FASTENAKTION DER EVANGELISCHEN KIRCHE Augenblick mal! Sieben Wochen ohne Sofort! Was soll denn das? Genau! Pause. Und dann? Mal durchatmen. Die Ungeduld gilt als ein Symbol der Moderne. Man darf vieles verlieren nur nicht die Zeit. „7 Wochen Ohne“ möchte 2017 eine Kur der Entschleunigung anbieten. Zeit, den Menschen im anderen zu sehen, etwa in der Schlange im Supermarkt, auch wenn man es eilig hat. Zeit, wenn etwas schiefgeht, nicht gleich loszupoltern, sondern noch mal durchzuatmen. Statt den Zeigefinger auszufahren, lieber die ganze Hand ausstrecken, zuhören und vergeben. Und: nicht sofort aufgeben! Wenn es nicht mehr weitergeht, einmal Pause machen, eine Tasse Tee trinken, nachdenken: 14 Zeit, den Dingen und sich selber eine zweite Chance zu geben. Dieses Innehalten hat uns Gott ganz am Anfang in unsere Zeitrechnung geschrieben: Den siebten Tag segnete der Schöpfer - und ruhte. Dazu sind wir auch eingeladen, jede Woche: Gottes Zeit feiern - bevor es wieder Alltag, wieder spannend wird. Mal nicht funktionieren, nicht Maschine sein, sondern Mensch. Das musste sich übrigens auch die fleißige Marta von Jesus sagen lassen: Sie hatte ihre Schwester Maria angemault, weil die nicht in der Küche half, sondern mit Jesus rumsaß und sich unterhielt. Und Jesus sagte: „Maria hat den guten Teil erwählt.“ Greifen auch Sie zu: Augenblick mal! Sieben Wochen ohne Sofort!

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