Oberstufe Schmerikon

 

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Elternratgeber Stark durch Erziehung

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Ratgeber für Eltern Zusammengestellt durch: Schulsozialarbeitende See-Gaster

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Gemeinde Amden (Primarschule) Telefonnummer: 078 630 55 28 Gemeinden Gommiswald und Schänis Telefonnummer: 079 833 51 43 Gemeinden Kaltbrunn und Benken (Primarschule) Telefonnummer: 079 952 92 31 Gemeinden Kaltbrunn und Benken (Oberstufe) Telefonnummer: 078 630 55 28 Gemeinde Schmerikon Telefonnummer: 079 630 88 77 Gemeinde Uznach Telefonnummer: 079 833 52 25

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Inhaltsverzeichnis Ratgeber Grundsatz ............................................ 4 Was ist Schulsozialarbeit.................................... 5 Angebot für Eltern ............................................... 5 Gesundes Loslassen ............................................. 6 Erfolgreich erziehen ............................................. 7 Respektvoll erziehen ........................................... 7 Neue Medien .......................................................... 8 Zeitmanagement neue Medien...................... 9 Umgang mit Genuss- und Suchtmittel ...... 10 Taschengeld .............................................................. 11 Ausgang, Party und Rückkehrzeiten ........... 12 Gesundheit und Vitalität .................................... 13 Soziale Ausgrenzung ............................................ 14 Weiterführende, informative Links .............. 15 3

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Ratgeber Grundsatz: Ratgeber Grundsatz: Dieser Ratgeber hat zum Ziel, Eltern in ihrer Erziehungsfunktion zu stärken und zu DunietesersrtüRtaztegne.bTeipr phsatuznudmRZatisecl,hElältgeernsoinlleihnrenricEhrtziaelhs uenngdsgfuünltkigtioundzufüsrtäarlkleenSiutunadtizounuenntearsbtsüotlzuetng. eTlitpepnsduvnedrsRtaantdscehnläwge rsdoellne,nsonnicdhetrnalsvielnmdeghürltiaglsuInddeefünruanldle LSeitituliantiieondneienneabn.solut geltend verstanden werden, sondern vielmehr als Ideen und Leitlinien dienen.

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Was ist Schulsozialarbeit? Die Schulsozialarbeit ist ein neutrales Beratungsangebot in den Schulhäusern. Sie unterstützt Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen, deren Eltern und Lehrpersonen bei Fragen rund um den schulischen Alltag sowie auch bei familiären und persönlichen Problemen. Ziel ist es, diese frühzeitig zu erkennen und gezielt anzugehen und so das Wohlbefinden aller Beteiligten zu steigern. Die Schulsozialarbeit stärkt die Schüler und Schülerinnen in ihren sozialen Kompetenzen und fördert die Konflikt- und Problembewältigung. Angebot für Eltern Sie machen sich Sorgen bezüglich Ihres schulpflichtigen Kindes? Sie stossen in der Erziehung an Grenzen? Das Wohl Ihres Kindes liegt der Schulsozialarbeit am Herzen, ebenso wie eine gute Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus. Die Schulsozialarbeit unterstützt Ihr Kind in seiner sozialen Entwicklung und in der Bewältigung des Alltags. Sie bietet aber auch Ihnen Beratung und Begleitung, bei Fragen zu allen Lebensbereichen Ihres schulpflichtigen Kindes, an. Im Kontakt zwischen Ihnen und der Schule unterstützt Sie die Schulsozialarbeit oder vermittelt Ihnen die richtige Fachstelle. Die Schulsozialarbeit untersteht der Schweigepflicht und ist kostenlos. 5

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Gesundes Loslassen Loslassen heisst, die Kinder mit zunehmendem Alter mitbestimmen zu lassen aber auch Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Eltern können beispielsweise mit den Jugendlichen gemeinsam Regeln aushandeln, um ihnen so mehr Verantwortung zu übergeben. Strukturen in Form eines äusseren Rahmens, der von den Eltern festgelegt wird, sind notwendig, denn Teenager brauchen nach wie vor Halt. Es geht darum, einen Mittelweg zwischen Kontrolle und Gleichgültigkeit zu finden. Loslassen heisst auch, Kindern/Jugendlichen Mut machen eigene Wege zu gehen, Verantwortung zu übernehmen und ihnen dennoch stets Rückhalt geben. Als Grundvoraussetzung aller Regelanwendungen sehen wir die vertrauensvolle Beziehung zwischen Eltern und ihren Kindern. Die Auseinandersetzungen mit Alltagsthemen und das Aushandeln von Regeln sollten, wenn immer möglich, gemeinsam unter Berücksichtigung aller Interessen zustande kommen. Dies erfordert eine Kompromissbereitschaft sowohl von Seiten der Kinder als auch der Eltern.

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Erfolgreich erziehen Es gibt keine allgemeingültige Anleitung, die eine erfolgreiche Erziehung garantiert. Zentrale Werte in der Erziehung sind gegenseitiges Vertrauen, Ehrlichkeit und Respekt. Unterstützende Bestandteile im Umgang mit Kindern und Jugendlichen sind mehr Lob und Wertschätzung als Tadel, klare Forderungen und Anweisungen. Ausserdem Flexibilität im Verhandeln von Regeln und «logische» Konsequenzen bei Regelverstössen sowie stärkendes Verhalten in Konfliktsituationen. Seien Sie kreativ, fantasievoll und wenn Ihnen die guten Ideen ausgehen oder sie zu wenig wirksam sind, holen Sie sich Rat bei der Schulsozialarbeit Ihrer Gemeinde/ Schule oder kontaktieren Sie das Regionale Beratungszentrum. Es ist schliesslich noch kein Meister vom Himmel gefallen. Respektvoll erziehen Keine Gewalt an Kindern! Kinder haben ein Recht darauf, körperlich und seelisch unversehrt aufzuwachsen. Wer dieses missachtet, überschreitet eine Grenze, stellt die Persönlichkeit eines Menschen in Frage – eines Erwachsenen sowie eines Kindes. Gewalt kennt viele Gesichter: Körperliche Gewalt Unter körperlicher Gewalt leidet ein Mensch, wenn die Unversehrtheit seines Körpers durch eine oder mehrere Personen absichtlich (nicht durch Zufälle, Unfälle oder Missgeschicke) verletzt wird. Sexuelle Gewalt Gemeint ist jede Form von grenzverletzendem Verhalten, das die Sexualität betrifft. Auch Gewalt die mittels Sexualität ausgeübt wird. Psychische und verbale Gewalt Verbale Gewalt ist keine körperliche Gewalt. Meist dient sie dem Misshandler dazu, Macht und Kontrolle über die Betroffenen auszuüben. Es geht nicht um die verletzten Gefühle, sondern um Machtanspruch. 7

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Neue Medien Das Kinderschutzzentrum empfiehlt: Kein eigenes Smartphone bis zur Oberstufe (bis zum Alter von 12 Jahren). Empfehlung: Prepaidkarte, die zu einem regelmässigen Zeitpunkt aufgeladen wird (z.B. Monatsanfang). Damit wahren Sie die Kontrolle über den verbrauchten Betrag. Informieren Sie sich über die Funktionen des Handys Ihres Kindes: Kamera (Foto u.Video), Internetzugang (Datenmenge), App’s und Benutzungsmöglichkeiten. Falls Sie einen Betrag an die monatlichen Kosten übernehmen, empfiehlt es sich, eine Gegenleistung z.B. in Form einer Aufgabe im Haushalt zu verlangen (altersentsprechend). Kommt es zu einer Überschuldung, helfen Sie ihrem Kind aus der Situation und besprechen Sie mit ihm, wie es die Schulden bei Ihnen zurückzahlen kann. Führen Sie mit ihrem Kind zusammen Stichproben durch die Dateien (Filme, Fotos), die auf dem Handy gespeichert sind. Lassen Sie sich die Funktionen vom Kind erklären. Achtung: Es wurde von der Polizei eine Zunahme von Gewalt- und Pornografiedarstellungen (Fotos und Filme) auf Handys und Computern festgestellt. Rechtlich gesehen, ist der Besitz, das Herstellen und das Weitergeben von Gewalt- und Pornografiedarstellungen an Minderjährige unter 16 Jahren verboten. Vermitteln Sie Ihren Kindern, dass auch persönlich gemachte Nacktbilder (Nacktbilder von sich selber) als pornografischer Darstellung gelten. Ihr Kind macht sich selber strafbar, wenn es z.B. solche Inhalte mailt oder aufs Handy verschickt. Zeitmanagement neue Medien Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind altersgerechte Bildschirmzeiten: Hausaufgaben Fernseher/ Einheiten Computer Bis 3-Jährige - - - Kindergarten max. 30min pro Tag Unterstufe 1. – 3. Klasse nach Aufwand max. 30min pro Tag Mittelstufe 4. – 6. Klasse nach Aufwand max. 45min pro Tag Oberstufe 1. – 3. Sek/Real nach Aufwand max. 90min pro Tag

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Im Schulalter empfiehlt es sich, die Medien in Gemeinschaftsräumen zu platzieren. Kinderzimmer sind ungeeignete Standorte für diese Geräte. Bildschirme sollten für Eltern ersichtlich sein und nach dem Gebrauch abgeschaltet und nicht im Standbye-Modus gehalten werden. Bestimmen Sie zusammen mit Ihrem Kind, welche Filme, Spiele,Tätigkeiten auf den Geräten vom Kind gesehen/ausgeführt werden können. Achten Sie dabei jeweils auf die Altersangaben der Hersteller. Kontrollieren Sie mittels Stichproben, was Ihr Kind am Fernseher sieht oder womit es sich am Computer beschäftigt. Fernsehen und Computerspiele sind Freizeitaktivitäten:Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind, unter welchen Bedingungen (Hausaufgaben, Hausämtli) der Konsum von Medien stattfinden kann. Morgens und mittags sollten die Geräte Pause haben. 4E4s empfiehlt sich, pro Woche einen fernseh- und computerfreien Tag einzuschalten. Zur Vermeidung von Konsumverhalten und zur Förderung der Fantasie. ·UT·hmddTddTeieheiehergemreGmGaKmKeoanaeoartnrttängiäissitsstissueieueemifrmPeroPeeaanrvrnuvueosmosSeSnneniieehehMMaSadndbebeeieede.ednnniniee..dPnPnCCess-t-ntKaKatototPtnfnfiinsnsCududmeme-nKnmmkokaiaittnnnnInIhsh..rurMeMemmmoorrgKgKmeieinnnndsdistuuuuInnnhnddddrmeemerirmaitattrtrababggeKessiititsenseonondlllltSteSeiunienend erarbeiten Sie gemeinsam InfggoeemrmmeeininisesaamrmeUUnmmsggaiaennggsssffoiocrrmhmeeünn..ber Kindersicherungen (Filterprogramme, Sperrseiten) im ·IH·ntasIwsIwneenenwfiwfoitrotdewrenwrnmny.ms.e)s)ai/aieifteSimferme.rermersnsInuInunartrstfesfiierniiernergtngn.pesc.escithicthhc..,h,h(w(owwwüwünwwwbbwwewewe.rk..rkf.ifisniitKntK4od4idincencelhdhrldratseasecterct.rhc.shcsiuhicuhwct,ht,zhwzew.eäc.crwhrwhhuu,w,nwwrnwg.egs.weswcecnnhwnhwada.k(.uk(uFaFgagimdeilmelttnepneeparaaraprupgugr.ncr.nocgoehehga-g,-,rnrwnnaweaemwmtzwtccmewimwtity.neyk.e.ko.,oo,orbrSNgbSgpi)pik)ke.aec.rcrhcrhr-,-,ht nicht verfügbar sein! ·D· aNNseettIlolnoggtueunnrddnFFeaactceebibsootookkksesininidndeerrrsesttcaabhb1t13s3fJrJaahehrrieeennr, geschützter Raum (Vorsicht: Chat, Bilder, ·V·i(Dd(DVVaeoaossrorsIsIninscitcthe,hetrCtrnbnbeeeyetitibiCsiCstethhkarkaetemt,i,niBnBirolirdledeecbechrhr,b,tVtVssiifdifnrdreeeegioeioe)srsr,,RCRCayayububmmeerrmmoobbbbiningg)) VVeerrhhaalltteennssrreeggeellnn iimm NNeettzz ffüürr KKiinnddeerr uunndd JJuuggeennddlliicchhee IIcchhwweeisisss,,ddaassssIInntteerrnneett--BBeekkaannnnttsscchhaafftteennnnicichhttimimmmeerrddieiessinindd,,ffüürrddieie ssieie ssicichh aauussggeebbeenn.. NNaammeenn,,AAddrreesssseenn,,TTeeleleffoonnnnuummmmeerrnnuunnddEE--MMaaili-l-AAddrreesssseennvveerrrraatteeicichh nnieiemmaannddeemm imim NNeettzz.. IIcchh üübbeerrlleeggee mmiirr gguutt,, oobb iicchh FFoottooss vvoonn mmiirr iinnss IInntteerrnneett sstteellllee.. IIcchh wweeiissss:: SSiinndd FFoottooss eeiinnmmaall iimm NNeettzz,, hhaabbee iicchh kkeeiinnee KKoonnttrroollllee mmeehhrr ddaarrüübbeerr.. PPeerrssoonneenn,,ddieieicichhimimIInntteerrnneettkkeennnneennggeelelerrnntthhaabbee,,ttrreeffffeeicichhnnicichhtt.. IImm NNeettzz bbiinn iicchh ffaaiirr uunndd vveerrhhaallttee mmiicchh ggeeggeennüübbeerr aannddeerreenn ssoo,, wwieie icichh sseelblbeerr bbeehhaannddeeltlt wweerrddeenn mmööcchhttee.. WWeennnn eettwwaass UUnnaannggeenneehhmmeess iimm NNeettzz ppaassssiieerrtt ooddeerr wweennnn iicchh bbeelläässttiiggtt wweerrddee,, sspprreecchhee iicchh mmiitt mmeeiinneenn EElltteerrnn ooddeerr eeiinneerr VVeerr-ttrraauueennssppeerrssoonn ddaarrüübbeerr..NNoottrruuff ddeerr PPrroo JJuuvveennttuuttee NNrr..114477.. 9

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Umgang mit Genuss- und Suchtmitteln Seien Sie Ihrem Kind ein Vorbild mit Genuss- und Suchtmitteln. Versuchen Sie mit dem Kind, auf der Basis von Vertrauen, offene Gespräche zu diesen Themen zu führen. Informieren Sie sich über Suchtmittel und vertreten Sie eine klare Haltung. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Auswirkungen von Suchtmitteln. Das Gesetz verbietet den Verkauf und die Abgabe von Alkohol und Tabakwaren an unter 16 Jährige. Spirituosen, Aperitifs und Alcopops sind erst ab 18 Jahren erlaubt. Kaufen Sie Ihrem Kind keinen Alkohol und übertragen Sie den Alkoholeinkauf nicht Ihrem Kind. Alkohol gehört nicht in Kinderhand. Erwachsene sollen Kinder nicht zum Alkoholtrinken auffordern! Kinder machen manchmal schon früh erste Erfahrungen mit Alkohol. Keine Panik, aber aufmerksam sein! Eine erste Erfahrung mit Alkohol/ Tabak/Cannabis sollte man nicht dramatisieren, das Geschehene aber auch nicht verharmlosen. Alter Empfehlung 12 – 13 Jährige erste Erfahrung, nicht dramatisieren aber auch nicht verharmlosen 14 – 15 Jährige Konsequent bleiben, suchen Sie das Gespräch 16 – 17 Jährige und Gespräche führen, klare Bedenken und Sorge junge Erwachsene mitteilen, Haltung einnehmen Wenn Sie sich Sorgen machen um den Suchtmittelkonsum Ihres Kindes wenden Sie sich frühzeitig an ein regionales Hilfsangebot (Beratungszentrum, Schulsozialarbeit, usw.). Verbote alleine sind nicht hilfreich!

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Taschengeld Das Taschengeld bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, einen sinnvollen Umgang mit Geld zu erlernen. Wichtig ist einerseits, dass die Auszahlung des Taschengeldes nicht an Bedingungen geknüpft ist und die Kinder und Jugendlichen selber über ihre Ausgaben bestimmen können. Sie können sich, beispielsweise durch zusätzliche Aufgaben im Haushalt (Ämtli), ihr Taschengeld aufbessern. Je nach Umgang mit dem Geld, kann es auch wöchentlich oder zwei-wöchentlich ausbezahlt werden. Schuljahr Betrag Auszahlung 1. Schuljahr CHF 1.- pro Woche 2. Schuljahr CHF 2.- pro Woche 3. Schuljahr CHF 3.- pro Woche 4. Schuljahr CHF 4.- pro Woche 5. u. 6. Schuljahr CHF 20.- bis 25.- pro Monat 7. u. 8. Schuljahr CHF 25.- bis 35.- pro Monat 9. u. 10. Schuljahr CHF 35.- bis 50.- pro Monat 11

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Ausgang, Party und Rückkehrzeiten Jugendliche sollen lernen können, mit ihrer Freizeit und ihren Freiheiten umzuge- hen. Die erwähnten Zeiten sind lediglich Richtlinien.Vereinsanlässe oder sonstige organisierte Anlässe, z.B. von der Schule oder vom Jugendzentrum, können Aus- nahmen darstellen. Zudem sollen Punkte wie Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit bei der Festlegung der Ausgangszeiten mitberücksichtigt werden. Auch die Jahreszeit kann dabei eine Rolle spielen Empfehlung für Sonntag bis Donnerstag Freitag und Samstag Heimkehrzeit Während der Schulzeit Während den Schulferien Unterstufe 19.00 Uhr 19.00 Uhr 7 – 9 Jährige Mittelstufe 21.00 Uhr 23.00 Uhr 12 – 14 Jährige Oberstufe 22.00 Uhr 24.00 Uhr 14- 16 Jährige Im Winter empfiehlt es sich, die Zeiten um eine Stunde vorzulegen. Jüngere Kinder sollten spätestens beim Eindunkeln nach Hause kommen. Welche Punkte sollen geklärt werden? Wohin gehst du? Wer organisiert den Anlass? Wie/Wo kann ich dich erreichen? Mit wem gehst du an die Party?

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Gesundheit und Vitalität Körper, Pflege und Bewegung Dass eine ausgewogene und gesunde Ernährung für das körperliche und das psychische Wohlbefinden wichtig ist, wissen heute wohl die Meisten von uns. Gerade für Kinder und Jugendliche ist es aber etwas mühsam, Spass an der «richtigen» Ernährung zu finden, da ja gerade das Ungesunde cool ist. Darauf soll auch niemand verzichten. Damit Jugendliche auch einmal mit gutem Gewissen einen Hamburger verzehren können, hat Suisse Balance folgende Tipps speziell für Jugendliche ausgearbeitet: Bewegung im Alltag: Das Leben spielt sich vor allem draussen ab. Nicht vor dem Fernseher oder auf dem Sofa. Die Welt ist der beste Spielplatz. Schneller am Ziel: Lassen Sie bitte Ihr Kind den Schulweg alleine meistern! Motivieren Sie Ihr Kind, das Kickboard, Skateboard oder Velo zu benutzen, um schneller von A nach B zu kommen (...den Helm aufsetzen nicht vergessen)! Farbe bekennen: Essen Sie als Eltern, wenn immer möglich, am Tisch zusammen mit Ihren Kindern! Achtung Zuckerfalle: Süssgetränke schaden dem Gewicht und den Zähnen. Sie reduzieren den Appetit.Wasser ist der beste Durstlöscher! Ruhezone: Gönnen Sie Ihrem Kind genug Schlaf und setzen Sie Grenzen Schlaf und setzten Sie Grenzen! Alter 2 bis 5 Jährig 6 bis 10 Jährig 11 bis 14 Jährig älter Stunden pro Nacht 11 bis 13 Stunden 9 bis 11 Stunden 8 bis 10 Stunden 8 Stunden 13

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Soziale Ausgrenzung Um das Mobbing möglichst früh anzugehen ist es wichtig, die Ereignisse offen zu thematisieren. Gesunde Auseinandersetzungen, Konflikte und Rangeleien gehören zum Erwachsenwerden und bieten die Chance, seine eigenen Strategien zu entwickeln, wie mit Konflikten umgegangen werden kann. Von Mobbing spricht man, wenn ein Kind oder Jugendlicher über einen längeren Zeitraum und wiederholt von anderen schikaniert wird. Mobbing ist eine Form von körperlicher oder seelischer Gewalt, die keinesfalls toleriert werden darf! Für Sie als Eltern kann es schwierig sein, zu erkennen, ob Ihr Kind gemobbt wird. Oft sind Eltern ratlos, während Kinder die Schuld bei sich suchen und sich mehr und mehr zurückziehen. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über seine Sorgen und nehmen Sie es ernst. Um das Mobbing möglichst früh anzugehen ist es wichtig, die Ereignisse offen zu thematisieren.

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Unterstützen und vertrauen Sie Ihrem Kind. Glauben Sie seinen Aussagen, sichern Sie Hilfe zu und reagieren Sie. Machen Sie Ihrem Kind weder Vorwürfe, noch weisen Sie ihm die Schuld zu. Akzeptieren Sie Mobbing nicht. Nicht reagieren heisst akzeptieren! Holen Sie sich Unterstützung (z.B. bei Lehrer,Trainer, Schulsozialarbeit, usw.) und informieren Sie über die Ereignisse. Vermeiden Sie es, die Eltern des Täters/der Täterin oder den Täter/die Täterin selbst zu konfrontieren. Leben Sie Grundwerte wie Respekt und Toleranz vor: Jeder Mensch hat das Anrecht so akzeptiert zu werden wie er ist. Fordern Sie von Ihrem Kind, dass es andere so behandelt, wie es selber auch behandelt werden möchte. Nicht alle müssen Freunde sein oder sich sympathisch finden, aber alle müssen sich mit Respekt und Toleranz begegnen. Weiterführende, informative Links : Familie Jugend Polizei www.lotse.zh.ch www.lustundfrust.ch www.kapo.zh.ch www.kidscorner.ch www.tschau.ch www.kapo.sg.ch www.wireltern.ch www.suissebalance.ch www.lustundfrust.ch www.tschau.ch Mwwisswb.eraltuecrhn -hilfe.ch Sucht Filterprogramme www.lotse.zh .ch/home und Sperrseiten www.caarispt.acghna.ch www.suchtschweiz.ch www.fit4chat.ch wwww.o.kpidfesrchoilfren-segr..cchh www.infoset.ch www.schaugenau.ch www.castagna-zh.ch www.kobik.ch www.opferh ilfe-sg.ch www.safersurfing.ch www.kapo.zh.ch/interne t/ds/kapo/de/praeventionw.hwtmw.lkinderschutz.ch www.verband-dyslexie.ch www.sucht-info.ch www.infoset.ch 15

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