ImmoZeitung Ausgabe Januar 2017

 

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ImmoZeitung Ausgabe Januar 2017

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THEMEN DIESER AUSGABE: I N FO R M I E R T AUSGABE Januar 2017 Hauseigentümer wohnen günstiger als Mieter Deutsche präferieren Miete TITELTHEMA: 2017: DIESE ÄNDERUNGEN BETREFFEN IHRE EIGENEN VIER WÄNDE Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick zu den wichtigsten Änderungen zu Ihrer Immobilie: EEG-Umlage und Netzentgelte Strom aus Windkraftwerken und Solarenergie wird 2017 teurer. Grund dafür sei die sogenannte Ökostrom-Umlage. Diese wird von 6,35 Cent auf 6,88 Cent pro Kilowattstunde angehoben. Auch die Netzentgelte werden steigen. Sofern die gestiegenen Energiekosten an Kunden weitergegeben werden, können diese einen Tarif- oder Anbieterwechsel prüfen, da grundsätzlich das Sonderkündigungsrecht in solch einer Situation greift. Elektrogeräte Die Verbraucherzentrale Brandenburg informiert über die neue EU-Öko-Richtlinie. Ab September 2017 dürfen gemäß dieser Richtlinie nur noch Staubsauger verkauft werden, die eine maximale Leistung von 900 Watt haben. Ein EU-Label weist den Käufer eines Staubsaugers deutlich darauf hin. Außerdem erkennen Sie diese Geräte an einem Jahresstromverbrauch unter Standardbedingungen von maximal 43 Kilowattstunden. Sauberkeitsliebenden Bürgern gibt Stiftung Warentest jedoch Entwarnung: Tests ergaben, dass der geringe Stromverbrauch nicht zulasten der Saugkraft gehe. Baufinanzierung Die Zinsen für Baufinanzierungen starten historisch niedrig. Dies hat Vorteile für Kaufinteressenten, da nicht nur der Wunsch nach einer Immobilie die Kaufentscheidung beeinflusst, sondern viele komplexe Faktoren weisungsgebend sind. „Das jetzige Zinsniveau mit rund 1,5 Prozent für Darlehen mit zehnjähriger Zinsbindung ist extrem günstig und wird sich in den nächsten Wochen nicht grundsätzlich verändern. Damit haben Immobilieninteressenten genügend Zeit, ihren Eigenheimwunsch Anfang 2017 in Ruhe in die Tat umzusetzen“, erklärt Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG. IMMOCENTER BOLICH INFORMIERT • AUSGABE Januar 2017

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GUT ZU WISSEN … HAUSEIGENTÜMER WOHNEN GÜNSTIGER ALS MIETER Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) hat eine neue Studie veröffentlicht zum Thema finanzieller Vorteil des Eigenheims. Demnach ist das Wohnen im Eigentum deutlich günstiger als das Wohnen zur Miete. Für die Studie wurde ein Vergleich von rund 400 deutschen Landkreisen und kreisfreien Städte erarbeitet. Demnach sei der finanzielle Vorteil für Hauseigentümer gegenüber Mietern im Durchschnitt 41 Prozent. Dabei sei hervorzuheben, dass in keinem einzigen der Landkreise und Städte Mieter im Vorteil seien. Da gelte auch für die deutschen Metropolen wie Berlin und Hamburg. Hier sparen Wohnungskäufer im Vergleich zur Miete mehr als 45 Prozent, in München und Stuttgart sind es 34 und 35 Prozent. Ein entscheidender Grund für das Studienergebnis seien die niedrigen Zinsen. Da diese stärker gesunken sind, als die Wohnungspreise gestiegen sind, wohnt es sich im Eigentum immer noch günstiger, obwohl die Wohnungspreise in vielen Metropolen inzwischen um teils 20 Prozent überhöht sind. Der Anstieg der Zinsen kann dieses Pro für Eigentum zunächst nicht umkehren. Die Studie zeigt, dass in vielen Kreisen der Zinssatz noch bedeutend über den heutigen Wert steigen kann, das Ergebnis wäre dadurch nicht gefährdet. Den Bauzinsen wurde eine jährliche Mietsteigerung von 1,5 Prozent gegenübergestellt. Unter diesen Voraussetzungen kann der Zins von gut 400 Kreisen und Städten auf mehr als 4 Prozent steigen, ohne dass die Mieter in den Vorteil gelangen. Allein München bleibt in diesem Vergleich nicht viel Luft nach oben. Bei einem Zinssatz von rund 1 Prozent verlieren Eigentümer ihren Vorteil gegenüber Mietern schon. Als Kalkulationsgrundlage zu dieser Studie dienten die Monatsmieten im Verhältnis zu den monatlichen Kosten der Eigentümer, wie Fremdkapitalzinsens, Abschreibungen sowie Instandhaltungskosten, je Quadratmeter. Eine weitere positive Nachricht lässt sich aus dieser Studie ebenfalls ableiten: Da Käufer grundsätzlich bessergestellt seien als Mieter, könne in Deutschland kaum von einer Immobilienblasenbildung gesprochen werden. DEUTSCHE PRÄFERIEREN MIETE Die Eigentumsquote von Hausbesitzern in Deutschland ist anhaltend niedrig. Die letzte Zählung des statistischen Bundesamtes zeigt, dass 57 Prozent der Haushalte zur Miete wohnen. Auch das Gefälle zwischen dem Osten und dem Westen ist stetig gleich. Ein größerer Anteil von Deutschen im Osten wohnt zur Miete. Traumstatistiken wie in anderen europäischen Ländern wird es nach Ansicht von Experten auch zukünftig nicht geben. Spanien ist im europäischen Vergleich Spitzenreiter, was Wohneigentum betrifft. Hier leben fast 80 Prozent in den eigenen 4 Wänden. Italien folgt mit einer Eigentümer-Quote von knapp 75 Prozent und Frankreich und die Niederlande teilen Platz drei mit rund 65 Prozent. Ein Grund für das Mieterland Deutschland ist der Wiederaufbau nach dem Krieg. Große Genossenschaften und öffentliche Unternehmen sorgten für die Restaurierung und den Neubau von Wohnanlagen und vermieteten die Häuser daraufhin. Auch der Altersdurchschnitt von Hauseigentümern lässt nicht hoffen. Vor allem ältere Menschen haben sich den Luxus des Eigentums gegönnt. Bei jüngeren Bundesbürgern dagegen sind die Zahlen rückläufig. Knapp 70 Prozent der 18 bis 45-jährigen mieten derzeit. Verantwortlich für den Rückstand an kaufwilligen jungen Bürgern machen Experten den Anstieg von mehr SingleWohnungen und der Landflucht in die mieterdominierenden Städte. Außerdem verschiebe sich durch das Thema Studium bzw. befristete, unsichere Arbeitsverträge und dadurch bedingte häufige Ortswechsel das konstante und sesshafte Leben. Vielen jungen Menschen ist es durch diesen Lebensstil unmöglich, Kapital für ein Haus oder eine Wohnung anzusparen. Und das Kapital ist für deutsche Kreditinstitute wegweisend auf dem Weg zum Immobiliendarlehen. Es gelte eine Faustregel von 25 bis 30 Prozent der Kaufsumme, um eine „gesunde“ Finanzierung bekommen zu können. Das sei für viele Haushalte zu viel, resümieren die Experten. Das Pestel-Institut führt weitere Hemmnisse in einer Studie für mehrere Verbände der Bau- und Immobilienbranche auf: Baulandmangel, hohe Grunderwerbssteuern und Gebühren beim Immobilienkauf. IMMOCENTER BOLICH INFORMIERT • AUSGABE Januar 2017 ImmoCenter Bolich & Co informiert • Ausgabe Januar 2017

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ANGEBOT DES MONATS: AKTUELLE ANGEBOTE Geschäftsdoppelhaus von DaVinci in Frankenthal-Eppstein Baujahr: 2000 Wfl: 310 m2 WEITERE ANGEBOTE: V: 56,2 kWh Preis: 749.000 € Grd.: 720 m² Gas-Zentralheizung Luxus und Design – Bauprojekt in Morlautern Baujahr: 2016 Wfl.: ca. 200 m² Preis: 499.000 € Erstbezug. Energieausweis wird nach Fertigstellung erstellt. Repräsentatives Anwesen in KL Innenstadt Baujahr: 1979 Wfl.: 450 m² B: 122,9 kWh Preis: 599.000 € Grd.: 746 m² Gasheizung Naturlieber aufgepasst! EFH in KL Baujahr: 1969 Wfl.: 137 m² B: 242,5 kWh Preis: 289.000 € Grd.: 1.627 m² Gas-Zentralheizung Toprenoviertes Haus in der Altstadt Otterberg Baujahr: 1978 Wfl.: 214 m² B: 129,5 kWh Preis: 249.000 € Grd.: 170 m² Gas-Heizung V = Verbrauchsausweis in kWh (m2a) B = Bedarfsausweis in kWh (m2a) Energieeffizienzklasse: A+ bis H Weitere Angebote finden Sie unter www.immocenter-bolich.de Gerne beraten wir Sie auch persönlich! IMMOCENTER BOLICH INFORMIERT • AUSGABE Januar 2017

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