Stroemfeld Frühjahr 2017

 

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Stroemfeld Frühjahr 2017

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Frühjahr 2017 Friederike Kretzen Schule der Indienfahrer Peter Kurzeck Der vorige Sommer und der Sommer davor Das alte Jahrhundert 7. Romanfragment Gregor Babelotzky Jakob Michael Reinhold Lenz – Prediger der »weltlichen Theologie« und des »Naturalismus« Robert Walser Kritische Ausgabe sämtlicher Drucke und Manuskripte KWA II 1: Robert Walser: Drucke in der »Neuen Rundschau« Klaus Heinrich Kohrs Anton Bruckner. Angst vor der Unermeßlichkeit Pierre Imhasly Bodrerito Sutra #H

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Friederike Kretzen Schule der Indienfahrer Friederike Kretzen Schule der Indienfahrer ca. 260 Seiten, Pappband, Fadenheftung ISBN 978-3-86600-272-2 ca. u 24 Friederike Kretzen Schule der Indienfahrer Ein Abend mit Engeln im Wald von Krofdorf, irgend­ wann in den siebziger Jahren, es schneit, ein Film wird gedreht. So beginnt das Buch, das eine Schule ist. Wer in sie eintritt, um den ist es geschehen. Denn die Schule der Indienfahrer ist wie das Leben – verwirrend, ungewiss und bis zuletzt gefährlich. Indien spielt dabei die Rolle des Monds, jenem trügerischen Verdoppler der Liebe und Sehnsucht. In seinem Licht mischen sich Zeiten, Lieder, Erinnerungen, werden Tänze fortgesetzt, tote Tiere leben auf, die Sterbenden sind da, wollen noch ein bisschen bleiben, die Leichtsinnigen folgen ihren Lie­ dern und so fort. Wunderbar, sich in diesem Wirbel der Zeiten, der Geschichten, der Träume und Täuschungen auf ein Stück Himmelfahrt Richtung Osten mitnehmen zu lassen. So bunt, so grausam, so schön, so entsetzlich. Und immer wieder die Kinder, die von einst, die von heute, die einem ans Herz gehen. In 27 Lektionen begleiten wir die turbulente Lehre von Véronique und Kamal, der alles filmt, von Abdul, der mit den Freaks spricht, von Natascha, der Hüterin der Feen, von Camille, die gerne ein Vampir gewesen wäre und Helmudo, dem Ariel der Gruppe, dem irgendwann im Leben das Zaubern vergangen ist. Sie suchen ihre in Indien verschwundenen Freunde Alexander und Günther, mit denen sie in Giessen in der kleinsten Bäckerei der Welt das wilde Denken übten. So lange ist das her. Nun sind Filme aufgetaucht, verschol­ len geglaubte von Alexander, die in der Schweizer Bot­ schaft in Delhi gezeigt werden sollen. Sofort ist klar, da müssen sie hin. Eine weite Reise. Sie führt durch Gegenden, in denen das Heimweh wohnt mit all seinen Gespenstern, den alten Wächtern der Geschichte. Und was wie eine Reise aussieht, ist die Zeit. In der sie noch immer vom Leben zu lernen versuchen, von sich, von dem, was war und # Basel und Frankfurt am Main Tel. ++49 +69-95 52 26-22 Fax ++49 +69-95 52 26-24 info@stroemfeld.de # das nicht aufgehört hat, zu ihnen zu sprechen. Was sie finden, ist die Sehnsucht. Ihr folgen sie mit dem Gefühl von einem ungeheuren Fehlen. Die Schule der Indien­ fahrer ist eine Erfindung ihrer Schüler, damit es sie ­eines Tages gegeben haben wird. Von Friederike Kretzen bei Stroemfeld lieferbar: Übungen zu einem Aufstand Roman. 195 Seiten, gebunden, Fadenheftung ISBN 978-3-87877-814-1, u 19 Natascha, Véronique und Paul 210 Seiten, gebunden, Fadenheftung ISBN 978-3-86600-008-7, u 19,80

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Peter Kurzeck Der vorige Sommer und der Sommer davor Peter Kurzeck Der vorige Sommer und der Sommer davor Das alte Jahrhundert 7 Romanfragment Aus dem Nachlaß herausgegeben von Rudi Deuble und Alexander Losse ca. 600 Seiten, geb., Fadenheftung ISBN 978-3-86600-091-9, ca. u 29,80 Bitte fordern Sie den Kurzeck-­ Prospekt an! Es ist Herbst 1983, ein Morgen in der Jordanstraße in Frankfurt-Bockenheim. Carina zieht sich für den Kin­ derladen an, Sibylle in Jeans und dunkelblauem Pull­ over. »Es klingelt. Keine Sprechanlage. Man drückt den Öff­ ner und fragt sich, wer kommt. Vierter Stock. Dachge­ schoß. Einzeln. Ein einzelner Mensch die Treppe herauf und zur Tür herein. Mein Freund Jürgen. Müd sieht er aus.« Das »Sommerbuch« setzt da ein, wo Band 6 des Alten Jahrhunderts, »Bis er kommt«, aufhören sollte. Das Restaurant in Barjac hat Jürgen zurückgelassen, gescheitert, eine Flucht. Und Pascale ist verschwun­ den. Der Erzähler sitzt an seinem dritten Buch, ein Buch über das Dorf seiner Kindheit (das 1987 als »Kein Frühling« zum ersten Mal erscheinen sollte). Und dann erzählt er uns den Sommer, in dem er schon im Juni mit Sibylle und Carina nach Barjac trampte, erzählt von dem Restaurant, dem Regenbogen, den er über die Tür malte, und wie sie von Barjac per Anhalter über Arles nach Saintes-Maries-de-la-Mer kamen. Erzählt von der Camargue, den Pferden, dem Markt und den Geschäf­ ten, den Schaufenstern und Bars in Saintes-Maries. Von Carinas belgischer Freundin, von den Hippies und den Zigeunern. Aber auch vom Sommer davor, auch in Saintes-Maries, zusammen mit Jürgen und Pascale. Ein Buch über den Süden und das Trampen, und dann den Restsommer in Frankfurt, den griechischen Biergarten in Bockenheim und den Ausflug ins Mainfränkische. Peter Kurzeck schrieb an dem Text bereits Anfang der 2000er Jahre, geplant war das »Sommerbuch« als Nach­ folgeband zu »Als Gast« (2004). Er stellte das unvollen­ # Basel und Frankfurt am Main Tel. ++49 +69-95 52 26-22 Fax ++49 +69-95 52 26-24 info@stroemfeld.de dete Typoskript aber zurück, als sich andere Erinnerun­ gen vordrängten. Mit nachgelassenen Notizen zum Roman und einem Nachwort der Herausgeber.

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Gregor Babelotzky Jakob Michael Reinhold Lenz Gregor Babelotzky Jakob Michael Reinhold Lenz – Prediger der »weltlichen Theologie« und des »Naturalismus« frz. Broschur, 624 S., Fadenheftung edition TEXT 17 ISBN 978-3-86600-273-9 ca. u 68 Die Studie setzte sich erstmals systematisch mit der biographischen, stofflichen und poetologischen Span­ nung von Dichter und Prediger bei Lenz auseinander. Der Anspruch des Vaters, wie er Prediger werden zu sollen, und Lenz’ Versuch, in der Folge Literatur und Predigersein in verschiedenen Konstellationen zu ver­ einbaren, schlägt sich nicht nur stofflich in seinem Werk nieder, das von den frühen Straßburger bis zu den späten Moskauer Jahren in den Blick kommt. Indem die Studie Lenz’ Schaffen im Zusammenhang von Rhetorik, Literatur und Homiletik im Ausgang des 18. Jahrhunderts untersucht, zeigt sie auch jene dialek­ tischen Beziehungen zwischen der Sphäre der Predigt und der Literatur auf, die entscheidend für Lenz’ poeto­ logisches Problem sind, wie Literatur auf das Erkennt­ nisvermögen wirken kann, ohne den Freiheitsspiel­ raum des Menschen, der seine Gottesebenbildlichkeit erst begründet, einzuschränken. Die »weltliche Theologie« erscheint bei Lenz in ver­ schiedenen Schriften, die Gegenstand der Studie sind, im literarischen Gewand. Die »Meynungen und Stim­ men« etwa, der »Grundstein« von Lenz’ poetischer Produktion, bringen als literarische Predigt Theolo­ gisches und Ästhetisches zusammen. Lenz’ poetologi­ sche Hauptschrift wiederum, die »Anmerkungen übers Theater«, führt die Ästhetik auf ein theologisches Fun­ dament zurück: Lenz predigt den »Naturalismus«. Die Spannung zwischen Prediger und Dichter trägt schließlich auch zum Konflikt am Weimarer Hof bei und kulminiert in der Erzählung »Der Landprediger«. Wenig später markiert das Steintal einen entscheiden­ den Wendepunkt in Lenz’ Leben. Theologische Fragen werden dann auch in der Mos­ kauer Zeit virulent: die Möglichkeit der Transforma­tion des Menschen durch Umkehr zu Gott, die Aufgabe und Verantwortung des Dichters und Predigers. Lenz’ letzte # Basel und Frankfurt am Main Tel. ++49 +69-95 52 26-22 Fax ++49 +69-95 52 26-24 info@stroemfeld.de Eine Zeichnung von Lenz aus der späten Moskauer Zeit. umfassende literarische Schrift »Über Delikatesse der Empfindung« kehrt die Vorstellung einer zuvor ange­ strebten, paradoxen rhetorica contra rhetoricam um. Sie begegnet einer entstellten Sprache mit dem Gegengift einer noch entstellteren Sprache. Konstant bleibt über Lenz’ Werk und Biographie hinweg aber der Skrupel, den Leser zu bekehren oder hofmeistern zu wollen. Dichter und Prediger können zur Veränderung des Gei­ stes nur einladen. Da bislang kaum ein Text von Lenz historisch-kritisch ediert ist, greift die Studie überwiegend auf den jeweils in Frage stehenden Materialzusammenhang selbst zu­ rück. Bestimmte Materialien werden im Anhang der Studie erstmals mit Faksimile und zeichengenauer Umschrift kritisch ediert. Neben den bisher in un­ zuverlässiger Form publizierten Schriften existieren in Lenz’ Nachlass auch viele noch gar nicht edierte Manuskripte. Diese Studie nimmt an verschiedenen Stellen auf dieses bisher unveröffentlichte Material – auch auf den Nachlass Oberlins – Bezug. Der Einbe­ zug dieser Bestände sowie die Revision der bisherigen Lenz-Edition erweitern das Verständnis von Lenz’ Bio­ graphie und Werk in entscheidender Weise und bildet zugleich die Grundlage für die interpretatorische Ar­ beit der Studie.

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Robert Walser Kritische Ausgabe sämtlicher Drucke und Manuskripte KWA II 1: Drucke in der »Neuen Rundschau« Robert Walser Kritische Ausgabe sämtlicher Drucke und Manuskripte KWA II 1: Robert Walser Drucke in der »Neuen Rundschau« hrsg. von Hans-Joachim Heerde, Barbara von Reibnitz, Caroline Socha ca. 248 Seiten, ca. 10 Abbildungen, geb. im Schuber mit begleitender elektronischer Edition ISBN 978-3-86600-275-3, apart: ca. u 78, CHF 78 Subskriptionspreis bei Abnahme des Gesamtwerks: ca. u 69, CHF 69 »Guten Tag, Riesin!« Sprühende Evokationen der »Weltstadt« Berlin, Satiren auf den journalistischen Jargon, ironische Porträts des hauptstädtischen Gesellschaftslebens, atmosphärisch dichte Schilderungen der Stadt-Landschaft, klassi­ sche Reportage-Texte – eine Vielfalt feuilletonistischer Genres hat Robert Walser zwischen 1907 und 1927 in Samuel Fischers ›Neuer Rundschau‹ veröffentlicht. Dabei ändern sich Ton und Sujet seiner Beiträge nach der Rückkehr zu Beginn des Jahres 1913 in die Schweiz deutlich. In der Berliner Zeit war Walser, oft in unmit­ telbarer Nachbarschaft von Peter Altenberg, regelmäs­ sig in der Rubrik »Rundschau« bzw. »Anmerkungen« zu lesen, einer Rubrik, die nach der Vorstellung des Re­ dakteurs Oscar Bie die Mitte halten sollte »zwischen ei­ ner produktiven und einer mehr kritischen Art«, um so den »schweren Anfang« des essayistischen Hauptteils »in ein leichteres Spiel des Geistes aufzulösen«. Spä­ ter rückten Walsers Texte in den opulenter gestalteten Hauptteil auf, erschienen seltener, wurden experimen­ teller. Zwischen dem 1920 gedruckten Dramolett Das Christkind und der letzten Veröffentlichung, den 1927 erschienenen, auf mikrographische Entwürfe zurück­ gehenden Drei Studien, war Walser in der »Neuen Rund­ schau« nicht vertreten. In diesen Jahren wandelte sich die Zeitschrift äusserlich und inhaltlich. In der Ausgabe der Drucke in der »Neuen Rundschau« wird den einzel­ nen Texten Walsers jeweils eine Kontextdokumentation vorangestellt. Die Faksimiles der Originalbeiträge sind in der begleitenden elektronischen Edition der KWA zu finden. Im Editorischen Nachwort wird die Beziehung Walsers zur Zeitschrift und zum S. Fischer Verlag be­ schrieben – ergänzt durch einen Dokumentarischen Anhang mit Briefen und weiteren Zeugnissen, die seine Beziehung zur Redaktion illustrieren können. # Basel und Frankfurt am Main Tel. ++49 +69-95 52 26-22 Fax ++49 +69-95 52 26-24 info@stroemfeld.de lieferbare Bände: I: Buchpublikationen I  1: Fritz Kocher’s Aufsätze, ISBN 978-3-86600-050-6 I  2: Geschwister Tanner, ISBN 978-3-86600-024-7 I  3: Der Gehülfe, ISBN 978-3-86600-084-1 I  4: Jakob von Gunten, ISBN 978-3-86600-154-1 I  8: Prosastücke, Kleine Prosa, Der Spaziergang ISBN 978-3-86600-249-4 I  9: Poetenleben, ISBN 978-3-86600-191-6 I  12: Die Rose, ISBN 978-3-86600-259-3 II: Drucke in Zeitschriften II  3 Drucke in der Schaubühne / Weltbühne ISBN 978-3-86600-241-8 III: Drucke in Zeitungen III  1: Drucke im Berliner Tageblatt, ISBN 978-3-86600-174-9 III  3: Drucke in der Neuen Zürcher Zeitung ISBN 978-3-86600-172-5 IV: Werkmanuskripte IV  1: Geschwister Tanner, ISBN 978-3-86600-022-3 IV  2: Der Gehülfe, ISBN 978-3-86600-087-2 VI: Mikrogramme VI  1 Mikrogramme 1924/1925 ISBN 978-3-86600-261-6

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Klaus Heinrich Kohrs Anton Bruckner. Angst vor der ­Unermeßlichkeit Klaus Heinrich Kohrs Anton Bruckner. Angst vor der Unermeßlichkeit frz. Broschur, ca. 128 S., Fadenheftung ISBN 978-3-86600-274-6 u 19,80 Anton Bruckner »ist ein armer verrückter Mensch, den die Pfaffen von St. Florian auf dem Gewissen haben« – dieser Satz von Johannes Brahms reißt schlaglichtar­ tig eine unüberbrückbare Kluft auf zwischen dem ins gehobene Bildungsbürgertum integrierten Komponi­ sten, in dessen Arbeitszimmer über dem Schreibtisch ein Reproduktionsstich der Mona Lisa und über dem Sofa ein Stich der Sixtinischen Madonna hing, und dem gesellschaftlich nur schwer einzuordnenden Bruckner, in dessen karg möblierter Wohnung sich hinter einem grünen Vorhang ein Foto der toten Mutter auf dem Sterbebett verbarg. Was es heißen könne, daß nach dem Ende unserer Zeit eine unausdenkbare Ewigkeit beginnt, wie Unermeß­ lichkeit musikalisch zu formulieren sei, darum kreisen Bruckners Reflexionen, die vor keinem Grenzgedanken zurückschrecken – so wie ihn auch Katastrophen oder die menschenleere, unvorstellbare Weite des Nord­ meers und dessen letzte Inseln obsessiv beschäftigen. Schließlich ist es der Gedanke an den Allesvernichter Tod, der ihn zunehmend bedrängt und der zu einem Thema der letzten beiden Symphonien wird. Wie die Musik diese Abenteuer des Denkens und der Imagi­ nation, die eine nicht stillzustellende Krisendynamik erzeugen, strukturhomolog realisiert, soll hier gezeigt werden. Bruckner war alles andere als ein »Musikant Gottes«. Die durch zahlreiche Erinnerungsberichte und Anek­ doten korrumpierte Vorstellung vom Menschen Bruck­ ner bedarf noch immer einer rigorosen Kritik. Er war ein Krisenkomponist par excellence. Dies tritt umso mehr hervor, je strikter mit den Quellen verfahren wird. Kunst entsteht nicht aus der Ergebung in from­ me Kontemplation dogmatischer Inhalte, sondern auf der Schwelle zum Unausdenkbaren, auf der es sich mit allen Kräften des Ichs zu halten gilt. # Basel und Frankfurt am Main Tel. ++49 +69-95 52 26-22 Fax ++49 +69-95 52 26-24 info@stroemfeld.de Der Autor: Klaus Heinrich Kohrs, geb. 1944 in Düsseldorf, 1973 Promotion in Heidelberg über Gattungsentstehung im frühen Mittelalter (Die aparallelen Sequenzen. Repertoire, liturgische Ordnung, musikalischer Stil, München/Salzburg 1978). Bis 2009 stellv. Generalsekretär der Studienstif­ tung des deutschen Volkes und Leiter des Wissenschaft­ lichen Programms sowie der Künstler- und Komponi­ stenförderung der Studienstiftung. Publikationen zur zeitgenössischen bildenden Kunst und zur Musik des 19. Jahrhunderts. Bei Stroemfeld erschienen und lieferbar: Hector Berlioz. Autobiographie als Kunstentwurf (2003) 244 Seiten, ISBN 978-3-87877-872-1, u 22 Hector Berlioz’ Les Troyens. Ein Dialog mit Vergil (2011) 252 Seiten, ISBN 978-3-86600-083-4, u 28 Und alles wandelt sich ins Gegenteil. Hector Berlioz’ kontrafaktische Szenen (2014) 324 Seiten, ISBN 978-3-86600-193-0, u 28

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Pierre Imhasly Bodrerito Sutra Pierre Imhasly Bodrerito Sutra dt.-frz., 184 Seiten, frz. Broschur, Fadenheftung ISBN 978-3-86600-271-5 u 16,80 Das Poem »Bodrerito Sutra« ist ein grundlegender Text von Pierre Imhaslys »opus magnum« »Rhone Saga«. Dieses lange und grosse Liebesgedicht ist Lu­ cienne Bodrero gewidmet, die evokativ im Zentrum der »Rhone Saga« steht. In »Bodrerito Sutra« wird die Frau hymnisch besungen, das Liebesmotiv bricht sich dabei mit Motiven fernöstlicher Provenienz und mit einer weit ausholenden Fluss- und Bergmotivik. Das Poem »Bodrerito Sutra« vereint den sprachlichen Gestus der okzitanischen Troubadours mit der ausufernden Poe­ tik eines Ezra Pound oder eines Federico García Lorca. Dabei erschafft Pierre Imhasly seinen eigenen sprachli­ chen Gestus. Eine poetische Stimme, die gehört werden muss. »Bodrerito Sutra« ist 1994 in einer Faksimile-Ausgabe bei »Edition sec52« erschienen und ist seither nicht mehr als eigenständiges Werk erhältlich. Die Aktions­ gruppe Pierre Imhasly (aktiv seit 2014) hat sich zum Ziel gesetzt, das Werk des aussergewöhnlichen Walliser Autors Pierre Imhasly zu fördern und in unterschied­ lichen Kontexten in Verbindung mit anderen Kunst­ sparten zu beleben. Nach dem Jubiläumsjahr zum 75. Geburtstag des Autors (mit ingesamt mehr als zwanzig Veranstaltungen im Wallis), plant die Aktionsgruppe einen jährlichen Anlass. In diesem Jahr ist das Lang­ gedicht »Bodrerito Sutra« wiederaufgelegt worden. Zu­ dem jährt sich das Erscheinen der »Rhone Saga« zum zwanzigsten Mal. Dieses Werk bleibt in der gesamten deutschsprachigen Literatur bis heute einzigartig. # Basel und Frankfurt am Main Tel. ++49 +69-95 52 26-22 Fax ++49 +69-95 52 26-24 info@stroemfeld.de Von Pierre Imhasly lieferbar: WIDERPART oder Fuga mit Orgelpunkt vom Schnee ISBN 978-3-87877-759-5, u 19 Rhone Saga ISBN 978-3-87877-560-7, u 49 PARAÍSO SÍ. Ein Poem ISBN 978-3-87877-758-8, u 19 Renato Jordan (Fotos) / Pierre Imhasly (Text) Leni, Nomadin ISBN 978-3-87877-834-9, u 28 Maithuna\Matterhorn ISBN 978-3-87877-962-9, u 24 Sellerie, Ketch up & Megatonnen ISBN 978-3-86600-041-4, u 14,80 Requiem d’amour ISBN 978-3-86600-195-4, u 19,80

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#% Frankfurt am Main und Basel Vertriebsleitung D-60322 Frankfurt am Main Holzhausenstraße 4 Tel.: 069-95 52 26-22 Fax: 069-95 52 26-24 e-mail: info@stroemfeld.de www.stroemfeld.com CH-4054 Basel Altkircherstrasse 17 Tel.: 061-303 16 60 Fax: 061-303 16 62 Vertreter D: Rudi Deuble (Vertriebsleitung im Verlag) (mobil: 0175-203 76 33) CH: Markus Wieser AVA Verlagsauslieferung e-mail: wieser@bluewin.ch A: Seth Meyer-Bruhns Böcklinstr. 26/8 A-1020 Wien Tel.: 0043-1-214 73 40 Fax: 0043-1-214 73 40 e-mail: meyer_bruhns@yahoo.de Verlagsauslieferungen Schweiz AVA Verlagsauslieferung Centralweg 16 CH-8910 Affoltern am Albis Tel.: 044-762 42 60, Fax: 044-762 42 10 verlagsservice@ava.ch www.ava.ch BRD und Österreich SOVA Philipp-Reis-Str. 17 D-63477 Maintal Tel.: 06181-908 80 72, Fax: 06181-908 80 73 sovaffm@t-online.de #H www.stroemfeld.de Liebe Freundinnen, liebe Freunde Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen Sehr geehrte Damen und Herren Der Bundesgerichtshof hat, einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs folgend, vor kurzem ein Urteil gesprochen, das der VG WORT verbietet, ­Verleger an den Erträgen zu beteiligen, die sie aus dem Einzug von Geldern einnimmt, u.a. für Kopieren im Rahmen der Geräteabgabe. Die VG WORT war deshalb gehalten, von den Verlagen die Ausschüttungen der letzten drei Jahre zurück zu fordern. Es wird zwar darüber diskutiert, ob eine neue gesetzliche Regelung eine Änderung des Verteilungs­ schlüssels zwischen Autoren und Verlagen herbei­ führen könnte. In der Zwischenzeit bedroht die Rückzahlung die k­ leineren und mittleren Verlage in ihrer Existenz. Bitte prüfen Sie, ob Sie uns längerfristige Darlehen geben können, mit deren Hilfe wir die Forderungen der VG WORT tilgen können – und dann das Darlehen nach und nach an Sie zurückzahlen. Oder Sie können auch unsere Verlagsarbeit durch s­ teuerwirksame Spenden an das gemeinnützige ­Institut für Textkritik e.V., Heidelberg, unterstützen. Gerne übersende ich Ihnen auf Anforderung Vertrags­ entwürfe. Mit Dank für Ihr Interesse und herzlichen Grüssen STROEMFELD VERLAG GmbH Holzhausenstr. 4 D-60322 Frankfurt am Main Ihr Dr. h.c. KD Wolff, Geschäftsführung E-Mail: kdwolff@stroemfeld.de Mobil: 0174-329 3199 Gardens full of illusions XI – 160 x 160 cm, Acryl/Mixmedia, 2010, (Ausschnitt) © Denise Eyer Oggier

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