Schulmagazin 69

 

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... die Schülerzeitung der NMS / Praxisschule Salzburg

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von uns für euch SCHULMAGAZIN 69 NMS-PRAXISSCHULE SALZBURG Leseratten Tigerenten und Frösche Dezember 2016 Frohe Weihnachten PÄDAGOGISCHE HOCHSCHULE SALZBURG NMS-PRAXISSCHULE

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Liebe Eltern, Schülerinnen und Schüler! Liebe Leserinnen und Leser! VORWORT I ch darf Sie/euch wieder herzlich zur Lektüre unseres Schulmagazins einladen. Danke dem Redaktions­ team für die Berichte über die vielfältigen Aktivi­ täten, die in unserer Schule stattfinden. Um Schule gelingen zu lassen, braucht es zahlreiche Faktoren, die zusammenarbeiten und ein buntes lehrund lernreiches Miteinander ergeben. Alle Schülerin­ nen und Schüler der 1. Klassen haben sich gut in unse­ re Gemeinschaft eingelebt. Mit allen anderen haben sie die neuen Schülervertreter gewählt und man spürt, wie allen unsere Schule wichtig ist und das Gemeinsa­ me im Vordergrund steht. Dem Schulsprecher und sei­ ner Stellvertreterin gratuliere ich sehr herzlich zu ihrer Wahl und ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit. Viele Eltern und Erziehungsberechtige beleben den Schullalltag durch ihre Mitarbeit und ihr Engagement in den Klassen- und Schulforen. Dem Elternverein sei hier besonders gedankt, Herr Sturm hat in den letzten vier Jahren den Verein geleitet und sein Führungsamt im Herbst an Frau Weitgasser übergeben. Bedanken möchte ich mich aber auch bei allen Päda­ goginnen und Pädagogen, die in unserer Schule arbei­ ten. Damit Schule ihre unterschiedlichsten Aufgaben erfüllen kann, braucht es Lehrerinnen und Lehrer, die ihr Wissen mit Kompetenz und Leidenschaft weiter­ geben und für die gute Beziehungsarbeit und gegen­ seitige Wertschätzung zur Grundeinstellung gehören. Dies ist in unserem Team spürbar vorhanden. „Die Schule von heu­ te ist eine lernende Schule, in der Schü­ lerinnen und Schü­ ler ernst genommen werden. Eine Schule, die ihnen zeigt, wie aufregend die Entde­ ckung der Welt und wie spannend Lernen sein kann. Eine Schule, die sie fördert und ständig neu herausfordert.“ (Leitsatz der NMS Entwicklung) Vieles ist in diesem Herbst geschehen. Die Bereiche für das offene Lernen wurden neu gestaltet und es sind Lerninseln entstanden, die zum Arbeiten einladen. Die digitale Welt gehört immer mehr zur gelebten Schul­ wirklichkeit. Anstelle des Klassenbuchs werden die Aufzeichnungen nun digital erledigt. Nach der Einge­ wöhnungsphase sehen wir diese Art der Unterrichts­ dokumentation als Bereicherung für alle. Zum ersten Mal erfolgte die Anmeldung zum Elternsprechtag ebenfalls über das Internet. Die Rückmeldungen der Eltern waren sehr positiv, Wartezeiten konnten sehr kurz gehalten werden, sodass wir auch beim nächsten Sprechtag dieses System anwenden werden. Eine sehr intensive, lernreiche Phase geht zu Ende. Die Weihnachtsferien bringen Zeit für Erholung, wes­ halb ich allen Leserinnen und Lesern eine besinnliche Weihnachtszeit und ein gutes neues Jahr wünsche. Josef Wimmer Leiter der Praxis NMS der PH Salzburg schulmagazin 3 dezember 2016

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I N H A LT Tigerentenclub Berufs-Info-Messe 20 16 LITERARISCHES INTERESSANTES 06 Elfchen Gedanken zur Weihnacht 15 Kunst? Kein Problem! 08 Bücher und Filme Hotzenplotz und Tschick 16 Auf dem Weg Berufsinfomesse 09 Das magische Diadem Eine Fortsetzungsgeschichte 18 Schultour Wie gehts weiter? 10 Leseratten Besuch im Literaturhaus 22 Garantiert warme Füße Wir häkeln Patschen 23 Garantiert nasse Füße Führung durch den Almkanal AKTUELLES 24 Man spricht Persisch Oder doch Farsi? 11 Klassensprecherwahl 25 Feuerstein und Co. Demokratie im Klassenzimmer Reise in die Steinzeit 12 Adventskalender Die Spannung steigt 26 London Trip Bericht eines Reisenden 12 Was ist Weihnachten? 27 What a week Ein Hund macht sich Gedanken Englisch-Sprachwoche 13 Betörender Duft 28 Reiche Ernte Lavendelsackerl selbst gemacht Kartoffeln in Hülle und Fülle 13 Adventkranzweihe und Hilfe für Rumänien 30 Wunderbaum Rudi Ein seltsames Gewächs 14 Im Einsatz Erste Hilfe und Schülerlotsen 20 Tigerentenclub Frösche zeigen auf Junge Künstlerinnen 15 Ein schönes Geschenk für Ihr Kind – Ein Platz auf der SPORT 31 Harte Schule Football und Cheerleading RUBRIKEN 03 Vorwort 04 Inhalt 05 Redaktionsteam IMPRESSUM: Praxis-Neue-Mittelschule der Pädagogischen Hochschule Salzburg - Schulmagazin - Medieninhaber und Herausgeber: Praxis-Neue-Mittelschule Salzburg, Erentrudisstraße 4, 5020 Salzburg, Tel.: 0662-6388-4031 - Redaktionsleitung: Karin Außerlechner, Hans-PeteDriePIrnisleller, Fotos: NMS-Praxisschule Salzburg, Pixelio.de, Wiki Commons - Gestaltung/Satz: Hans-Peter Priller - Druck: flyeralarm.at reuungseinrichtung mit einem sinnvollen, offenen Freizeitangebot, welche nicht nur iteinrichtungen zur Verfügung stellt, sondern auch freizeit- und lernpädagogisch dete Betreuer, die ein abwechslungsreiches Lern- und Freizeitprogramm gestalten. Ganztägige Betreuung für 5 – 15jährige! Immer Montag bis Freitag. Die Ziele rstützung: Lernbetreuung, Nachhilfe bei schulischen Problemen, NLP – unterstützte schulmagazin 4 dezember 2016amme, Lernen und Spielen am PC, Bastelwerkstatt, Theaterwerkstatt, Projektnachmittage u.v.m. ertheit: Gesundheitsorientierte Küche, 1,5 ha Grünflächen, Märchenwaggon, Lagerfeuer, us, Indianerzelt, Musik- und Malzimmer, Erlebnishügel, Amphitheater, Freibad, Kurse,

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INFORMATIONEN Das Redaktionsteam stellt sich vor V iel Freude und gute Unterhaltung mit der 69. Ausgabe des Praxis-NMS Schulmagazins. Wir freuen uns über Lob und hilfreiche Tipps zur Weiterentwicklung. Einfach in den „von uns für euch“ Briefkasten werfen oder per E-Mail an karin.ausserlechner@phsalzburg.at oder hans.priller@phsalzburg.at. von uns für euch David Matijevic 1B Jakob Neff 1B Feride Bakar 1C Arisara Buabantao 1C Jasmin Friedberg 2B Jemil Hamiko 2B Dejna Ramic 2B Maria Bieber 2C Alina Maria Mitterlechner 2C Yasikoff 2C Clara Manhart 3A Laura Bielko 3B Melanie Bielko 4B Elisa Pergega 4B Leonie Tiefenbacher 4B Markus Frandl 4C Adriana Murkovic 4C Johannes Walkner 4C Karin Außerlechner Hans-Peter Priller schulmagazin 5 dezember 2016

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LITERARISCHES Elfchen I m Deutschunterricht beschäftigte sich die 1B im November gemeinsam mit den Studierenden der PH mit dem Thema Gedichte. Zum Abschluss er­ hieltendieSchülerinnenundSchülerdenAuftrag,selbstElfchenzuverfassen. Schön Meine Familie Das Christkind kommt. Ich esse viele Kekse. Weihnachten Linda Kalt Die Geschenke Es ist festlich. Der schön geschmückte Tannenbaum. Weihnachten Magdalena & Hannah Goldig Das Essen Es ist schön. Ich backe süße Kekse. Weihnachten Weiß Der Schnee Er ist kalt. Es bilden sich Eiszapfen. Winter Hell Die Sonne Es ist warm. Ich gehe gerne schwimmen. Sommer Helena Weiß Das Weihnachtsfest Geschenke zu Weihnachten. Ich versüße den Moment. Kekse Bunt Die Welt Sie ist verschieden. Ich sah einen Regenbogen. Bild Hell Die Sterne Sie sind schön. Man sieht die Sterne. Sternschnuppe Emma Gelb Der Luftballon Er ist rund. Ich spiele jeden Tag. Spaß Braun Die Uhr Tickt jeden Tag. Tickt mit ihren Zeigern. Rund Sandra K. Lustig Der Spaß Es macht Spaß. Ich mache es gerne. Skateboard Florian B. Braun Der Baum Er ist groß. Ich klettere weit hinauf. Blätter Weiß Der Schnee Er ist schön. Ich liege im Schnee. Kalt Schlau Herr Fuchsberger Er ist nett. Ich sehe ihn täglich. Brille Melinda Rau Die Hand Sie ist weich. Ich arbeite mit ihr. Hand Weich Das Kissen Es ist weich. Ich schlafe mit ihm. Angenehm Adrian Orange Die Orange Sie ist fruchtig. Ich esse sie gerne. Essen Tobias schulmagazin 6 dezember 2016

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LITERARISCHES Feiern Der Kuchen Er schmeckt gut. Ich werde ihn essen. Geburtstag Mögen Meine Schwester Ich mag sie. Sie finde ich nett. Schwestern Lesen Spannende Texte Super cooles Hobby. Ich stöbere gerne rein. Bücher Julian Rot Der Mars Er ist groß. Ich beobachte den Planeten. Planet David Rot Das Feuer Es ist heiß. Ich verbrenne das Papier. Brand Leandro & Maksim Gehen Der Weg Er ist schön. Ich gehe sehr schnell. Spazieren Emir Hell Das Feuer Es ist heiß. Ich zünde Kerzen an. Advent Sportlich Der Ball Er ist rund. Ich schieße ihn weg. Tor Lustig Die Schule Oft lese ich. Ich denke viel nach. Anstrengend Simon & Jakob Schön Im Himmel Sind sehr bunt. Und sind sehr rund. Luftballons Gelb und rund diesmal nicht bunt sie lächeln immer wieder. Smiley Krumm aber dumm sie schmecken gut sie machen mir Mut. Banane Florian & Marc Weiß Der Hase Er ist süß. Ich streichle ihn immer. Zuckersüß Sandra S. Toll Das Skateboard Es ist cool. Ich will es lernen. Skaten Elias schulmagazin 7 dezember 2016

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LITERARISCHES Tschick © www.moviepilot.de/movies/tschick/images/625253 I m dem Film wird Jugendsprache gesprochen, die teilweise recht brutal klingt. Es geht um die Jungs namens Maik und Tschick. Maik hat seinen Aufsatz der Klasse vorgelesen. Seitdem nennen sie ihn Psycho. Als seine Eltern in den Ferien beide wegfahren, ist Maik alleine. Tschick kommt mit einem Kleinwagen, den er gestohlen hat, zu ihm und möchte, dass Maik ihn in die Walachei begleitet, um Tschicks Großeltern zu besuchen. Nach einiger Zeit geht ihnen das Benzin aus und sie suchen auf einer Müllhalle nach Schläu­ chen. Dort treffen die zwei auf Isa, die obdachlos ist. Das Mädchen hilft ihnen, Benzin aus einem LKW zu stehlen. Als sie zu einem Freilichtmuseum kommen, beschließen die drei, sich in 50 Jahren hier wieder zu treffen. Maik gibt Isa 30 Euro, damit sie nach Prag zu ihrer Schwester fahren kann. Danach lernt Maik von Tschick Autofahren. Schließlich kommen sie auf die Autobahn. Ein Tiertransport-LKW-Fahrer provoziert die beiden und Maik baut dabei einen Unfall. Bei Ge­ richt gesteht Maik alles und wird entlassen. Sein Vater verlässt seine Familie, nachdem er Maik geschlagen hat. Als er von der Polizei in die Schule gefahren wird, wird er in der Klasse endlich anerkannt. AutorIn: Melanie 4B Räuber Hotzenplotz E s war ein einmal ein böser Räuber Hotzenplotz. Er lebte in einem fins­ teren Wald. Einmal bei einer Beobach­ tung im Gebüsch sah er die Großmutter von Kasperl und Seppel. Sie hatte eine Kaffeemühle, die ein Lied spielen konn­ te. Der Räuber wollte sich diese Kaffee­ mühle holen. Er schlich sich zur ihr und dann forderte er die Herausgabe der Mühle. Die Großmutter konnte nichts sehen, weil sie ihren Zwicker am Stuhl vergessen hatte. Als sie ihren Zwicker aufgesetzt hatte, da sah sie den Räuber Hotzenplotz. Er bedrohte die Großmutter mit der Pfefferpistole. Er sagte, sie müsse bis 999 zählen, sonst werde sie ein blaues Wunder erleben. Die Großmutter zählte bis 999 und dann rief sie um Hilfe. Das hörte der Wach­ meister Dimpfelmoser. Er ist der Polizist in dem klei­ nen Dorf. Er eilte zu Großmutters Haus, und Kasperl und Seppel eilten auch zu Großmutters Haus. Und dann sahen sie die Großmutter auf dem Boden liegen. Sie setzten die Großmut­ ter auf die Couch und die Großmutter erzählte von dem Raub und wer sie be­ raubt hatte. Kasperl und Seppel und die Polizei wollten den Räuber Hotzenplotz fangen. Der Wachmeister sagte, der Räuber Hotzenplotz, der ist der gefähr­ lichste Räuber der Welt. Er werde ihn fangen! Kasperl und Seppel hatten sich gedacht, dass sie den Räuber fangen werden. Doch der Wachmeister sagte, dass der Kasperl und der Seppel keine Chance hätten, ihn zu kriegen. Das Buch hat mir gefallen, weil es spannend war und witzig! Wenn ihr wissen wollt, wie die Geschichte ausge­ gangen ist, holt euch dieses Buch aus unserer Bücherei. Autor: David 1B schulmagazin 8 dezember 2016

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LITERARISCHES © christiaaane/pixelio.de Das magische Diadem E mma fluchte: „Warum immer dasselbe! Ich habe dem Physiklehrer nichts getan!“ „Was ist denn los, Emma?“, fragte ihre Mutter. „Er hat mir ein Minus gegeben, obwohl es der blöde Luke war, der ihn mit einem Radiergummi beworfen hat!“ „Beruhig dich, Emma!“ „Niemals!“ Das Mädchen rannte die Treppe zum Dachboden hinauf und ihre Katze hinterher. Die faule Katze wollte nicht weit gehen und legte sich auf einen Stapel uralter Bücher. Emma erschrak, als die Bücher umfielen. Ihre Katze hatte den Bücherstapel umgeschmissen. Und jetzt zog sie etwas aus dem Sta­ pel hervor. Emma war sich nicht sicher, ob sie eine Fata Morgana hatte oder nicht. Ihre Katze Elli hatte ein silbernes Diadem mit türkisen und weißen Edelstei­ nen gefunden. „Was ist denn das?!‘‘, wunderte sich das Mädchen. „Was ist denn da oben los?‘‘, fragte ihre Mutter nach oben. „Nichts Mama!“, schrie das Mäd­ chen. „Leo kommt bald!“, schrie ihre Mutter. „Ist mir doch egal, er nervt doch sowieso nur“, meinte Emma. Dann wickelte sie das Diadem in Zeitungspapier und versteckte es unter den lockeren Dielen in ihrem Zim­ mer und ging runter zum Essen. Am Abend, als sie in ihrem Zimmer war, leuchtete es aus dem Boden von der Stelle, wo das Diadem war. Emma bog die Dielen hoch und nahm das Diadem in die Hand und plötzlich war sie in einem Wald vol­ ler Feen, die ihr die langen erdbeerfarbenen Haare flochten. Emma sagte: „Wo bin ich?“ Die Feen sag­ ten mit ihrer zarten Stimme: „Am einzig sicheren Ort in der magischen Welt. Du musst uns helfen, bitte!“ „Warum? Was ist passiert?“ „Die böse Magie ist pas­ siert!“, flüsterten die Feen. „Aber wir haben Hilfe für dich.“ Plötzlich war Luke da! Emma seufzte laut: „Wa­ rum der Arschkopf.“ „Hey, selber Arschkopf“, meinte Luke. Die Feen gaben ihnen Magie, dass die fliegen und sich unsichtbar machen konnten. Dann mussten die beiden losgehen. Emma hatte einen magischen Bogen, wo die Pfeile nie aus waren und der Pfeil im­ mer das Ziel traf. Luke hatte einen Feuer-Bumerang. Die zwei zogen auf zwei Drachen los. „Wie sollen wir die Welt retten?“, meinte Emma. „Was weiß ich?“, meinte Luke. Dann schwiegen die beiden lange. Das Mädchen rief plötzlich: „Das Dorf da unten brennt!“ Sie stieß auf ihrem Wasser speienden Drachen hinab und der Drache löschte das Feuer, dann landete sie und Luke auch. Viele Zwerge rannten auf sie zu und bedankten sich bei ihnen und den Drachen. Dann flogen Emma und Luke weiter. Die Kinder schliefen auf dem Drachen ein. Als sie aufwachten, hatten sie eine Kampfkleidung an und sahen am Horizont das Schloss. Luke rief: „Da ist das Schloss, Emma!“ „Wie kann in so einem schönen Schloss etwas Böses woh­ nen?“ sagte das Mädchen. „Ich weiß es nicht.“ mein­ te der Gefragte. Plötzlich erschien ein schwarzer Dra­ che und auf ihm war eine schwarze Gestalt. … Fortsetzung in der nächsten Ausgabe. AutorInnen: Clara 3A, Laura und Jakob1B schulmagazin 9 dezember 2016

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LITERARISCHES Im Literaturhaus V or dem Haus der Literatur waren wir gespannt, wer der Autor ist und was er uns vorstel­ len wird. In der Klasse schauten wir uns vorher an, welches Buch wir vorgestellt bekommen wür­ den. Das Buch hieß: „Du, ich und alle anderen Kinder.“ Dieses Buch ist nicht nur ein Buch, sondern ein Buch, in dem mehrere Bücher sind. Der Autor heißt Bart Moeyaert, wie wir bald feststellten. Endlich durften wir in das Haus. Der Autor kam auch bald. Er fing an, uns von seiner Kindheit zu erzählen. Er erzählte spannende Geschichten über seine Mutter und über seinen Va­ ter, wie sie sich kennenlernten. Und über seine Groß­ mutter. Den größten Teil der Zeit erzählte er über die Kindheit. Aber dann nahm er sein Buch und zeigte es uns. Er schlug es auf und las uns aus einem Kapitel vor: Es geht um drei Buben, die von einem Mädchen immer geschlagen und gequält werden. Der Junge trickst das Mädchen am Ende aus und das Mädchen tut den Bu­ ben nie wieder etwas. Der Autor ist aus Belgien. Die Lesung hat allen Kindern aus meiner Klasse sehr gut gefallen. Der andere JD U nsere aktuelle Klas­ senlektüre heißt „Der andere JD“. Es geht um ei­ nen Jungen namens Jakob Denner, dessen Familie arm ist, sein Bruder Benni hat Asthma. Er und sein Bruder verstehen sich wirk­ lich gut und streiten sich nie. Sein Vater arbeitet in einer Schraubenfabrik und sortiert Schrauben. Die Fir­ ma gehört allerdings dem Vater von Jakobs Klassen­ kameraden Julius Degenhart. Julius hat ein wirklich schönes Leben und einen eigenen Butler, der ihn am Tag und auch in der Nacht fährt, wohin er will. Julius wohnt auf der anderen Seite der Brücke im sogenann­ ten „Villenviertel.‘‘ Jakob wohnt im armen Viertel. Jakob wünscht sich jeden Tag, Julius zu sein, da Julius überall eingeladen wird, aber Jakob nicht. Eines Tages geht Jakob zu der Brücke und schaut in die Wellen, die der Wind verursacht. Plötzlich kommt eine alte Frau, die gleichzeitig aber auch jung aussieht und fragt Julius: „Würdest du gerne dein Leben mit Julius tauschen?‘‘ Jakob will natürlich. Wer wissen will, wie es weitergeht, sollte sich das Buch in der Schulbiblio­ thek ausleihen. Ich persönlich fand das Buch nicht so spannend, sondern eher langweilig. Wer eher der Typ ist, der auf mehr Drama und Action steht, dem würde ich das Buch nicht empfehlen. Autor: Jakob 1B Autorin: Dejna 2B Lesemonat Dezember I m Dezember wird bei uns an der Schule besonders viel gelesen. In der ersten Woche lesen wir in der Früh jeden Tag 15 Minuten. Jeder durfte sich ein Buch nach seinen Interessen aussuchen. Ich habe mir mein Buch ausgesucht, weil das Bild sehr lustig aus­ sieht. Wir müssen jeden Tag in unserem Buch lesen. Ich lese das Buch „Dork Diaries“. In diesem Buch geht es um Nikkis (nicht ganz so) glamou­ röses Partyleben. Es geht um Freundinnen, einen süßen Typen und eine richtig fiese Zicke. Autorin: Arisara 1C schulmagazin 10 dezember 2016

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Klassensprecherwahl AKTUELLES I n unserer ersten Gemeinschaftserziehungs-Stunde waren schon alle sehr gespannt. Unsere Lehrerin hatte uns nämlich versprochen, dass wir in der „Ge­ meinschaftserziehung“ den Klassensprecher wählen. Als die Stundenglocke läutete, gingen alle Kinder auf ihre Plätze. Dann kam die Lehrerin in die Klasse he­ rein, alle standen auf. Sie sagte: „Heute werden wir den Klassensprecher wählen.“ Und auf einmal war es wieder still. Dann bat sie Julian hinaus zur Tafel. Er stellte sich vor. Er versprach, dass er immer für die Schüler da sein würde und gegen Mobbing sei. Er be­ kam einen Tischapplaus. Schon kam ich heraus und stellte mich auch vor. Ich sagte, dass ich Klassensprecher werden möchte, weil ich die Klasse vertreten möchte und für Gleichberech­ tigung bin. Ich bekam auch einen Applaus. Dann kam Alina und stellte sich ebenfalls vor. Sie sag­ te, dass sie sich einsetzen würde, dass wir am Wochen­ ende keine Hausaufgabe bekommen und dass sie, wenn es Streit gibt, ihn regeln würde. Wieder gab es lauten Applaus. Und dann kam der letzte Kandidat, Florian. Er war für nicht so viel Hausaufgabe und weniger Streit. Auch er erhielt großen Zuspruch. Die Lehrerin kam in die Mitte und sagte, dass es jetzt losgeht. Der erste Wahldurchgang war vorbei. Ich war schon sehr nervös, ob ich die Wahl gewonnen hatte. Unsere andere Lehrerin kam zur Tafel und verkündete, dass ich Klassensprecher geworden bin. Ich war sehr erleichtert und bekam schon ein paar Glückwünsche. Der zweite Wahldurchgang ging unentschieden aus. Florian und Julian hatten gleich viele Stimmen. Alina hatte am wenigsten Wahlstimmen bekommen. Beim dritten Wahldurchgang ging es jetzt um Florian oder Julian. Am Ende sagte unsere Lehrerin: „Der zweite Klassensprecher ist Florian!“ Ich war mit dem Ergebnis zufrieden. Am Ende der Stunde gingen ich und Flori­ an zur Tafel und unsere Lehrerin machte ein Foto, wie wir uns die Hände schüttelten. Autor: Jakob 1B Frisch gekocht und gut gegessen! I mmer am Mittwoch in der ungeraden Woche ha­ ben wir EH (Ernährung und Haushalt). Beim ersten Kochtermin durften wir uns alleine Brote mit verschie­ den Produkten belegen. Ich habe mir Käse und Salami draufgelegt. Wir durften uns selber Saft machen, es gab Orangensaft. Dann versammelten wir uns um den Tisch. Einige deckten den Tisch und dann haben wir unsere Brote genossen. Nach dem Essen mussten wir das Geschirr waschen, den Platz, wo wir unsere Brote zubereitet hatten, saubermachen. Erst dann konnten wir gehen. Ich freu mich auf die nächste ungerade Woche! Autor: David 1B schulmagazin 11 dezember 2016

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AKTUELLES Unser Adventkalender I m Rahmen des Werkunterrichts bastelten wir einen Adventkalender für unsere Klasse. Wir arbeiteten mit der Servietten-Technik. Jeder musste zwei Papier­ sackerl verzieren. Auf jedes Sackerl mussten wir nur die oberste Schicht einer Serviette kleben. Eigentlich wollte ich mein Wolkenkissen fertig machen… Gott seid Dank war ich mit diesen zwei Sackerln schnell fertig und ich durfte noch an meinem Kissen weiter­ machen. Die Papiersackerl wurden mit kleinen Über­ raschungen befüllt und jetzt darf jeden Tag ein Kind eines auf machen. Autorin: Leonie 4B Was ist Weihnachten? E s war einmal ein kleiner Hund namens Flo, der bei einer sehr netten und freundlichen Familie wohn­ te. Sie bestand aus den Eltern, einem Mädchen und seinem kleineren Bruder. Alles wusste der kleine Hund über seine Familie. Nur die Bedeutung des Festes, das sie immer im Dezember veranstalteten und das Weih­ nachten heißt, war ihm nicht klar. Weiht man da die Nacht? Oder trinkt man Wein in der Nacht? Aber was hat der Tannenbaum damit zu tun, wieso schmücken sie ihn so schön und wieso bekomme ich an diesem Abend immer ein besonders großes Stück Schinken? Das alles fragte sich der kleine Hund. Dieses Jahr woll­ te Flo hinter das Geheimnis kommen. Als die Familie Weihnachtseinkäufe machte, kletterte er auf den Balkon, um zur faulen, aber weisen Nach­ barskatze zu kommen. Er klopfte ans Fenster und eine alte graue Katze machte ihm auf. „Hi Flo“, schnurr­ te die Katze Sophie, „was gibt`s?“ Flo fragte, was er über Weihnachten wissen wollte. Sophie erzählte: „Es ging um einen kleinen Menschen. Ich glaube, er war der Retter und konnte den Menschen helfen. Er wur­ de in einer fremden Stadt in einem Stall geboren. Und da war da noch ein Stern, der allen Schäfern den Weg weisen sollte. Sogar drei Könige kamen mit Geschen­ ken. Ja, so viel weiß ich – und Ostern hat auch etwas damit zu tun.“ Dankend verabschiedete sich Flo und ging nach Hause. „Das ist also Weihnachten!“, stellte er fest und freute sich auf das Fest und seinen Schinken. Autorin: Lisa-Marie 3C schulmagazin 12 dezember 2016

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Der Duft des Lavendels I m Werkunterricht haben wir hübsche Lavendel-Sa­ ckerl genäht. Die Stoffsäckchen wurden anschlie­ ßend von Hand mit einer Lavendelblüte bemalt und zum Trocknen in den Werkraum gebracht. Zu sechst gingen wir in den Schulgarten und schnit­ ten vom großen Lavendelbusch in der Kräuterspirale Zweige und Blüten ab. Auch sie mussten für einige Zeit zum Trocknen aufgelegt werden. Danach wurden sie in kleine Stücke geschnitten. Anschließend haben wir noch passende Bänder geflochten. Das hat uns viel Spaß gemacht. Zum Schluss wurden die Sackerl gefüllt und beim Elternsprechtag verkauft. Jetzt verströmen sie in den verschiedenen Kleiderkästen ihren Duft. Autorin: Melanie 4B AKTUELLES Adventkranzweihe D ie Adventskranzweihe fand heuer für alle Klas­ sen im Musiksaal statt. Wir waren in der zweiten Stunde dran, haben das Lied „Thy Word“ gesungen und es wurde eine Geschichte vorgelesen. Sie handelt von einem Jungen, der in einer Schach­ tel voll Gerümpel einen Weihnachtsstern entdeckt. Er geht zur seiner Mutter und fragt, was das ist. Die Mutter sagt: „Das ist ein Weihnachtsstern.“ „Was ist Weihnachten?“, fragt der Junge. Die Mutter antwor­ tet: „Da kommen alle Verwandten und alle singen und stehen vor einem Tannenbaum, der geschmückt mit Kugeln ist.“ Der Junge meint: „Ich möchte auch so ein Fest feiern.“ „Nein, wirf den Stern weg!“, befiehlt sie ihm. Da wirft der Junge den Stern weg. Aber im Herzen spürt er das Leuchten des Sterns. Ich fand die Geschichte sehr schön. Danach mussten die Klassensprecher die erste Kerze anzünden. Dann haben Kinder etwas vorgelesen und nach jedem Text haben wir nochmal das Lied gesun­ gen. Schließlich gingen wir wieder in die Klassen. Autorin: Maria 2C schulmagazin 13 dezember 2016

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AKTUELLES Paketaktion Rumänien W ie jedes Jahr sammelten wir Geschenke für die Kinder in Rumänien. Ich habe natürlich mitge­ macht. Heuer waren es wieder sehr viele Geschenke. Es waren so viele Pakete, dass man sie kaum zählen konnte. Ich glaube, dass wir tolle Arbeit geleistet ha­ ben! Wir durften Süßigkeiten, Stifte, Malblöcke, Bar­ bies, Puppen und andere Sachen hineingeben. Am 23.11.2016 wurden die Pakete in einen kleinen Laster getan und nach Rumänien gefahren. Hoffentlich wer­ den sich die Kinder über die Geschenke freuen! Autorin: Laura 3B Erste Hilfe E rste Hilfe ist in der 4. Klasse ein Wahlfach, so wie Schülerzeitung. Es ist sehr hilfreich, da dieser Aus­ weis, den man bekommt, fünf Jahre gilt. Und für den Führerschein braucht man diesen Erste Hilfe Ausweis. Es gibt vier Termine, zwei habe ich schon hinter mir. Beide Male hat es sehr viel Spaß gemacht. Beim ersten Mal haben wir besprochen, wozu man Erste Hilfe überhaupt braucht und was wir überhaupt lernen werden. Dann hat es gleich begonnen. Wir haben den Rautekgriff gelernt. Dann haben wir aus­ probiert, wie man jemanden mit der Anwendung des Rautekgriffs aus einem Auto rettet. Wir übten auch, wie die Seitenlage funktioniert. In der 2. Einheit erfuhren wir, wie man einen verletz­ ten Motorradfahrer von seinem Helm befreit. Außer­ dem lernten wir, wie man verschiedene Verbände anlegt z.B. einen Kopfverband oder einen Verband, wenn sich jemand am Knie verletzt. Nach der theo­ retischen Information legten wir den anderen einen Druckverband an. In der letzten Erste Hilfe Stunde hörten wir von der Behandlung verschiedener Verlet­ zungen. Man zeigte uns Bilder von den Verletzungen und wir mussten sagen, was wir machen würden, also einen Druckverband oder einen normalen Verband. Dann wurden wir geprüft Es kamen zu jedem The­ ma Fragen. Jeder, der drei Fragen richtig beantwor­ tet hat, hat die Prüfung bestanden. Alle aus unserer Gruppe haben die Prüfung bestanden. Der Erste Hil­ fe Kurs war sehr spannend und hilfreich. Ich würde es mir zutrauen, jemandem Verletzten Erste Hilfe zu leisten. Trotzdem ist es immer besser, zusätzlich die Rettung zu rufen. Autorin: Leonie 4B Eine Schülerlotsin erzählt D ie Schülerlotsen wurden am Anfang des Schuljah­ res von einem Polizisten ausgebildet. Die Aufga­ be eines Schülerlotsen ist es, Schülern den Weg über den Zebrastreifen zu sichern. Die meisten Kinder be­ grüßen uns oder bedanken sich bei uns. Die Autofah­ rer lächeln uns meistens an. Aber einmal wurde ich schon angehupt. Es ist ein lus­ tiger aber verantwortungsvoller Job. Der „Nachteil“ ist, dass man zehn Minuten zu spät in den Unterricht kommt. Ich bin gerne Schülerlotsin! Autorin: Clara 3A schulmagazin 14 dezember 2016

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KUNST? Kein Problem! Die ehemalige 2B Klasse startet durch! W ir freuten uns schon sehr auf das Kunstprojekt, das stattfinden soll. Endlich war es so weit! Wir sprachen über verschiedene Künstler, die sehr bekannt waren. Sehr interessant war das nicht, aber als wir dann unsere Handys auspackten, ging es los! Manche gingen in den Innenhof und manche vor die Schule. Wir hatten den Auftrag: Mach ein Foto, wo du dich bewegst. Die meisten Fotos wurden nicht ge­ rade scharf, aber das war kein Problem! Wir sollten es nur nachzeichnen. Manche Kinder hatten keine Ide­ en und so machte der Künstler Vorschläge, damit sie neue Ideen bekommen. Es sollte kein PERFEKTES Bild werden, aber trotzdem nahmen wir die Aufgabe sehr ernst. Als die meisten fertig waren, haben wir einen neuen Auftrag bekommen: Nochmals alles zeichnen und mit einem fetten Pinsel anmalen. Ich war ver­ zweifelt. Ich sollte mein ganzes Bild nochmal malen und verunstalten? Da mir aber keine andere Wahl blieb, habe ich es noch einmal gezeichnet. Als ich das Bild mit Wasser beschüttete, damit es dann noch coo­ ler aussehen würde, hatte ich zuerst Zweifel, ob mir das Ergebnis gefallen würde. Am nächsten Tag haben wir eine Aufgabe gekriegt, die nicht gerade ungefährlich war. Wir haben uns mit einem Mundschutz und zwei Handschuhen bewaffnet. Wir malten mit Sprühdosen! Alle waren aufgeregt. Aber bevor wir begonnen haben, mussten alle einen Entwurf und dann einige Schablonen machen. Das war der langweilige Teil der Sache. Aber dann haben wir begonnen. Wir brauchten vier Stunden, um tolle Bil­ der zu entwickeln. Ich finde, es waren tolle drei Tage. Autorin: Laura 3B INTERESSANTES schulmagazin 15 dezember 2016

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