LOCATION-Mülheim-11_2016

 

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Location Mülheim

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Das Magazin für LebensArt in Mülheim November 2016 l Ausgabe 236 2 EURO - ANZEIGE - PlVáercpadiimnirsddäMSGoeasre.ee,iVlDs2sntee7eln.trotiMkwnimieesra-rcirAkhi2ter,n0A:en1ngI7aD,o,A‘ LEDERMUSEUM Der Oberbürgermeister im Exklusiv-Interview Seite 9 DAS FEST NAHT Geschenkideen für Sie und Ihn in der Heftmitte NEU IN DER STADT Vorgestellt: Natascha Sadowski ist neue Citymanagerin EXKLUSIVEFRahTGrreanEckSWiReumIhNirt‘ iNmS,eTirteuc6k

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Nur noch 2 Praxiseinheiten frei! Attraktiver Neubau in bester Lage Ihre repräsentative Praxis im Ärztehaus des Ruhrquartiers Entscheiden Sie sich jetzt für eine der letzten beiden Praxiseinheiten mit je über 250 m2 Fläche im attraktiven Ruhrquartier – und damit für viele Vorteile: Repräsentativ: Das 2016 fertiggestellte Ruhrquartier ist eine bevorzugte Adresse Optimale Lage: zentraler Standort mitten in Mülheim, gute Infrastruktur Helle Räumlichkeiten mit einer Gesamtfläche von 253 m2 in der 2. oder 3. Etage Ihr Wunsch zählt: flexible Raumaufteilung und Ausstattung gemäß Ihren Bedürfnissen Gute Aussichten: nahezu bodentiefe Fenster mit Außensonnenschutz (außer Nordseite) Komfortabel für Kunden: Personenaufzug, Parkplätze in unmittelbarer Nähe Bequem für Sie: objekteigene Tiefgarage mit Stellplätzen zur Anmietung Bezugsfertig sofort nach wunschgemäßem Ausbau Lebendige Nachbarschaft: 7 Arztpraxen sowie über 150 Bewohner sind bereits ins Ruhrquartier eingezogen. Fairer Praxis-Mietpreis von 11,50 –12,50 Euro/m2 netto ohne NK Die Räumlichkeiten eignen sich auch als Rechtsanwaltsoder Steuerberaterkanzlei. Wünschen Sie weitere Informationen oder möchten Sie einen Besichtigungstermin vereinbaren? Sandra Herrmann, Telefon: (0208) 69612- 206 sandra.herrmann@mwb.info www.ruhrquartier.de

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Editorial MARC LORENZ Redaktion Liebe Leserinnen, liebe Leser, jetzt geht‘s ans Eingemachte. Der anhaltende Null- und Negativzins beschert uns Folgen, die wir inzwischen alle spüren: Gebührenfreie Konten verschwinden ebenso wie Bankfilialen. Auch die Versicherungsbranche kommt mehr und mehr in Rage: Hält die EZB-Politik an – und Experten gehen mindestens noch von den nächsten zehn Jahren aus – können sich Lebensversicherungsnehmer und Pensionsvorsorger von ihren Ansprüchen verabschieden. Dass Mario Draghis langer Arm sogar in direkter Nachbarschaft zu spüren ist, wurde in den vergangenen Tagen beim Lederund Gerbermuseum öffentlich: Das Kleinod in Saarn, 2003 als ein ,Museum von Bürgern für Bürger‘ eröffnet, wird mit einer eigenständige Stiftung geführt. Das Kapital von einer Million Euro brachten damals Privatpersonen, die Mülheimer Wirtschaft und der Landschaftsverband Rheinland auf. Das Museum, das bislang finanziell keine Unterstützung der Stadt benötigte, trug sich aus den Eintrittsgeldern und vor allem aus den jährlichen Stiftungserträgen. Durch den Niedrigzins reicht das nun bei Weitem nicht mehr. Mit einer Finanzierungslücke von circa 50 000 Euro ist im nächsten Jahr zu rechnen, zu deren Schließung sich die Stadt schon vor Jahren verpflichtete. Im Exklusiv-Interview (Seite 9) sprach Location mit Oberbürgermeister Ulrich Scholten über die Hintergründe und die künftige Aufstellung des Museums. Ihr TITEL 11/2016 Bild: Peter Braczko Erster gemeinsamer Gang entlang des neuen Arbeitsplatzes: Wirtschaftsförderer Jürgen Schnitzmeier (l.) und OB Ulrich Scholten (r.) mit der neue Citymanagerin Natascha Sadowski. Mehr ab Seite 10. 6,/9(67(5,1'(563,(/%$1.'8,6%85* )(,(516,(0,7 3DUW\WRWDOPLW'DQFLQJ)HYHUÃ7KH$%%$7ULEXWH6KRZ $QQH)DUO%HD/DUVRQXQG'-&DUVWHQ0RPEHU “EHUUDVFKXQJHQXQG3U™VHQWI°UDOOH*™VWH *™QVHKDXW)HXHUZHUNDXIGHP$YHUGXQNSODW] *O°FNVWUHVRUPLWMH(XURLQEHLGHQ6SLHOEHUHLFKHQ %HJLQQ8KU -HW]W7LFNHWVVLFKHUQ (XUR 99. (XUR $. RGHU (XURLQNO*RXUPHWPHQ°LP5HVWDXUDQWLQVLGH ZZZVSLHOEDQNGXLVEXUJGH ZZZLQVLGHUHVWDXUDQWGH 6SLHOEDQN 'XLVEXUJ Ã HLQ 8QWHUQHKPHQ GHU :HVW6SLHO*UXSSH b =XWULWW DE  -DKUHQ Ã ELWWH $XVZHLV QLFKW YHUJHVVHQ *O°FNVVSLHO NDQQ V°FKWLJ PDFKHQ +LOIH HUKDOWHQ 6LH °EHU GLH NRVWHQIUHLH +RWOLQH GHU :HVW6SLHO*UXSSH  :(6763,(/ E]Z   0RÃ)U Ã 8KU  GLH YRQ GHU /DQGHVNRRUGLQLHUXQJVVWHOOH *O°FNVVSLHOVXFKW 15: EHWULHEHQ ZLUG ZZZJOXHFNVVSLHOVXFKWQUZGH

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Kurzzeilig Eifrige Sammler: Sparkassen-Sprecher Frank Hötzel zählt gemeinsam mit Nico Kegenhof den Doseninhalt. Begleitet wurde der Weltspartag in der Sparkassen-Haupstelle am Berliner Platz durch Mitmachausstellung ,Minimathematikum‘, die Kindern (im Bild die kleine Zwaantje) anhand von Exponaten einen spielerischen Zugang zu mathematischen Aufgaben ermöglichte. Bilder (2): Peter Braczko DEN TALER GEEHRT Fleißig, fleißig: Fast 5000 Bankkunden brachten am Weltspartag Anfang November ihre gefüllten Gelddosen in eine der zwölf Mülheimer Sparkassenfilialen. „Mit der Spendenaktion ,Sparen&Helfen‘ haben wir dem Weltspartag einen zusätzlichen Sinn gegeben“, freute sich Martin Weck, der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse, über die vielen Sparer. Wie schon in den vergangenen sieben Jahren spendete die Bank 5 Euro für jede abgegebene Spardose, wodurch in diesem Jahr die stolze Summe von 23 955 Euro zusammenkamen. Das Geld wird zum 60-jährigen Bestehen der Filiale in Styrum in Kinder- und Jugend-Projekte des Stadtteils investiert. Ansprechpartner vor Ort ist der Filialleiter Frank Langen. Vereine, die sich für Kinder- und Jugendprojekte engagieren, können sich ganz formlos mit einer Projektidee, die aus den Spendengeldern gefördert werden soll, an ihn wenden. Begleitet wurde der Weltspartag in der Hauptstelle am Berliner Platz durch die Mitmachausstellung ,Minimathematikum‘, die Kindern anhand von Exponaten einen spielerischen Zugang zu mathematischen Aufgaben ermöglichte. Hagen Rether kommt nach Mülheim. Bild: Artur Feller HAGEN RETHER GIBT VIEL LIEBE Kabarettist Hagen Rether ist einer, der Stellung bezieht – meistens sarkastisch, oft unbequem, manchmal sogar bitterböse. In seinem ständig aktualisierten Dauerprogramm ,Liebe‘ seziert der Mann am Flügel klimpernd plaudernd die allgegenwärtige Verlogenheit in Politik, Religion und Gesellschaft. Sprachlich geschliffen und intelligent-intellektuell verspricht der Essener einen bis in die Länge kurzweiligen Abend am 3. Dezember (20 Uhr) in der Mülheimer Stadthalle. Karten unter 0201 804 6060. LIONS-KALENDER Der Lions Clubs Mülheim/Ruhr-Leinpfad hat seinen traditionellen Adventskalender neu aufgelegt und kann dank 90 Sponsoren, die 290 Preise im Wert von rund 17 000 Euro spendeten, wieder auf reges Interesse hoffen. Das ,Kalenderprinzip‘ ist unverändert: Hinter 24 Kalendertürchen verstecken sich täglich diverse Preise. Die Ziehung der Gewinnnummern zu den Preisen erfolgt unter notarieller Aufsicht und wird ab dem 1. Dezember unter www.lions-leinpfad.de bekannt gegeben. Hier erfährt man auch, wo der Kalender gekauft werden kann. Mit dem Kalendererlös soll der Verein ,Hilfe für Frauen‘ unterstützt werden. SPERRUNG KOMMT Der Kaufhof geht - das Schlossquartier kommt: Leider ist der Wechsel bekanntlich mit aufwändigen Abrissarbeiten am alten Kaufhaus in der Mülheimer Innenstadt verbunden, weshalb ab kommenden Montag (14.) sowohl die Schollenstraße, als auch die Ruhrstraße zu Sackgassen werden. Eine Durchfahrt wird dann nicht mehr möglich sein, die Parkplätze am ehemaligen Stadtbad und am Rathaus stehen allerdings weiterhin zu Verfügung. Der Verkehr Richtung Innenstadt wird voraussichtlich zwei Jahre lang über die Konrad-Adenauer-Brücke und über die Schloßbrücke umgeleitet. NIKOLAUSMARKT: JETZT BEWERBEN Seit nunmehr 40. Jahren heiß begehrt ist der Saarner Nikolausmarkt (6. Dezember, 10 bis 22 Uhr) nicht nur unter tausenden Besuchern. Seit sich die traditionsreiche Veranstaltung der örtlichen Werbegemeinschaft wieder mehr den privaten Ausstellern und Anbietern öffnete, sind die Stände noch gefragter. Vereine, Gruppen und Privatpersonen, die beim diesjährigen Nikolausmarkt auf der Düsseldorfer Straße ihre Waren anbieten, sollten sich schnellstens bewerben. Ein Drei-Meter-Stand mit selbst hergestellten Waren ohne Speisen und Getränke kostet für Privat-Anbieter 55 Euro. Strom und Verlängerungsmeter können optional dazu gebucht werden. Alle Informationen hierzu sowie das Bewerbungsformular ist auf der Internetseite des Saarner Nikolausmarktes unter www.saarnernikolausmarkt.de zu finden.

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L cation! November 2016 _ 5 Richtfest für LiNA Getrenntes Wohnen, aber gemeinsames Leben und gegenseitiges aufeinander Achten: Das große Ziel des Vereins ,Leben in Nachbarschaft – alternativ‘ (LiNA e.V.) nimmt buchstäblich Form an. Gemeinsam mit der Mülheimer Wohnungsbau Genossenschaft (MWB), die das Projekt als Eigentümerin und Investorin realisiert, wurde nun am 55plus-Wohnprojekt an der Klosterstraße in Saarn Richtfest gefeiert. Auf 1 100 Quadratmetern Wohnfläche sollen ab Juni nächsten Jahres 13 voneinander getrennte, barrierefreie Wohnungen und ein großer Gemeinschaftsraum bezugsfertig sein. Mit großer Vorfreude inspizierten zum Richtfest nicht nur die Vereinsmitglieder ihr künftiges Zuhause. Auch viele interessierte Bürger aus der Nachbarschaft kamen vorbei, auch weil der Neubau an das bestehende, denkmalgeschützte Gebäude ,Haus Senfkorn‘ nicht ohne Hindernisse und Widerstände vonstatten ging. „Unsere Aufgabe war nicht leicht, aber reizvoll: Die Wünsche aller Bewohner und gleichzeitig die baulichen Rahmenbedingungen zu berücksichtigen; ebenso einen Neubau zu errichten und mit einem denkmalgeschützten Haus zu verbinden, damit ein großes Ganzes nun harmonisch zusammenwächst“, so MWB-Vorstandsvorsitzender Frank Esser. Das Investitionsvolumen beträgt rund drei Gegnüber dem Kloster Saarn ist der Neubau des neuen Wohnprojekts im Schatten des Hauses Senfkorn zu sehen. Zum Richtfest kamen (v.l.) MWB-Chef Frank Esser, Bezirksbürgermeister Hermann-Josef Hüßelbeck und LiNAVereinsvorsitzende Renate Görke. Bild: MWB / Köhring Millionen Euro. Für fast alle Wohnungen liegen bereits Optionen der Vereinsmitglieder vor. Interessenten für die letzten zwei vakanten Wohnungen können sich direkt an LiNA e.V. (Leben in Nachbarschaft-Alternativ) wenden. Die Ansprechpartnerinnen sind Renate Görke / Tel. (0208) 424268 oder Gudrun Kohler / Tel. (0208) 428148.

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Exklusiver Gewinn © THE BODYGUARD (UK) LTD. Designed by DEWYNTERS Bilder: Urbane Künste Ruhr / Volker Hartmann NEUER BLICK AUFS REVIER Sieben Orte - sieben Albumtracks: Steigen Sie ein in den Sightseeing-Laster der ,Truck Tracks Ruhr‘ und lernen Sie Mülheim von einer ganz anderen Seite kennen. Steigen Sie auf die Ladefläche, nehmen Sie Platz und entdecken Sie unsere Heimat neu: Das Kunstprojekt ,Truck Tracks Ruhr‘ bereist seit dem Frühjahr die Region und zeigt seinen Passagieren das Ruhrgebiet, wie sie es bis da- hin garantiert noch nicht gekannt haben. Nach Oberhausen, Recklinghausen, Duisburg und Dortmund macht der ,Theater-Truck‘ bald in Mülheim Sta- MITMACHEN UND GEWINNEN! tion und wir haben unseren Lesern für die (bereits ausverkaufte) Tour am 1. Dezember zwei Plätze reserviert. Im Anschluss können un- sere Gewinner am Publikumsgespräch teilneh- men und treffen danach bei einer kleinen Erfri- schung einige der verantwortlichen Künstler in der Mülheimer Kulturstätte ,Ringlokschuppen‘. Denn – was man beim Blick des zwölf Meter langen LKW gar nicht ahnt – es handelt sich in der Tat um einen fahrbaren Kunstraum: Innen wurde die Ladefläche umgebaut und bietet 49 Passagieren angeschnallt Platz. Seitlich zur Fahrtrichtung wird die Welt draußen durch eine große Glasscheibe beobachtet. Sieben teilweise berühmte, teilweise unerwartete Orte der Stadt fährt der Truck in 90 Minuten an. Hörspiele, Musik und Videosequenzen verwandeln dann die Welt draußen in eine Theaterbühne und stellt den Gästen die Stadt am Fluss aus ungeahnten Perspektiven vor. Für die Mülheimer ,Tracks‘ gelang es den Machern der ‚Urbanen Künste Ruhr‘ namhafte Hörspielmacher, Autoren, Regisseure und Musiker für das Projekt zu gewinnen. In Mülheim bespielen Sebastian Baumgarten & Robert Lippok, Laila Soliman, Amir Fard, Schorsch Kamerun, Gerardo Naumann, Antje Vowinckel und Jan Ehlen in sieben Tracks die sieben Haltepunkte und lassen so das Mülheimer Album der ,Truck Tracks Ruhr‘ entstehen. Konzeptioniert wurde das Kunstprojekt vom Theaterkolletiv ,Rimini-Protokoll‘, das mit der Premierenproduktion ,Cargo Sofia‘ für viel internationale Aufmerksamkeit sorgte. Nach der Kunstaktion in der bulgarischen Hauptstadt adaptierten die ,Urbanen Künste Ruhr‘ in Kooperation mit den großen Kultur- und Theaterhäusern des Ruhrgebiets die ,Truck Tracks Ruhr‘ in insgesamt sieben Städten mit je sieben Spielorten. In Mülheim ist der Truck vom 30. November bis 17. Dezember unterwegs. Abfahrt ist jeweils um 18 Uhr am Ringlokschuppen. Wer ,unsere‘ beiden Plätze am 1. Dezember gewinnen möchte, schickt bitte bis zum 24. November eine E-Mail oder Postkarte mit Namen, Adresse, Telefonnummer, Alter, sowie dem Stichwort ,Truck Track Ruhr‘ an: LOCATION Bert-Brecht-Straße 29 45128 Essen mediaservice@location-magazin.de I WILL ALWAYS LOVE YOU MUSICAL DOME KÖLN w w w.bodyguard-musical.de Präsentiert von

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L cation! November 2016 _ 7 EIN MUSIKALISCHER GENUSS Wir brachten unsere Leser Heike Leuschner und Bernd Höller als VIPs zum Musical ,Mozart!‘ Das ,Theater am Marientor‘ war Gastgeber für das Musical ,Mozart‘ in der neuen Wiener Fassung. Bevor die Show für ein Gastspiel nach Shanghai umzog, gab es in Duisburg drei exklusive Vorstellungen. Unsere Leser Heike Leuschner und Bernd Höller brachten wir durch unseren ,Exklusiven Gewinn‘ als VIP vor und hinter die Bühne. Und das Gewinnerpaar hatte sichtlich Spaß: Musicalbesuche sind das gemeinsame Hobby und so freuten sich beide sehr auf das besondere Erlebnis: „Wir wollten diese Vorstellung unbedingt sehen, denn wir lieben auch klassische Musik und interessieren uns für Mozart als Mensch und Komponist“. Das Erfolgsduo Michael Kunze (Buch und Liedtexte)und Sylvester Levay (Musik und Orchestrierung) präsentierte den weltbekannten Komponisten in mehreren Rollen, als historische Figur, Legende der klassischen Musik und auch als begabten heranwachsenden Künstler.  Im Mittelpunkt steht der junge, aber geniale Mozart, der sich von seinem tyrannischliebenden Vater befreit, um sich als Musiker und Mensch endgültig entfalten zu können. Mozart erscheint dabei in zwei Gestalten: Das Wunderkind Amadé komponiert ununterbrochen, während der Erwachsene Wolfgang spielt, trinkt, liebt und lebt. Sobald der erwachsene Mozart auf der Bühne agierte, war auch sein Schatten, seine Muse in Person des kleinen Jungen im  Rokoko-Kostüm zu sehen. Als Leserin Heike Leuschner nach der Schlussszene aus dem Saal kam, sah man ihr an, wie   ergriffen sie von diesem musikalischen Erlebnis war. Nach der Vorstellung führte Theaterleiter Kurt Hrubesch unsere Gewinner zu einem ,Meet & Greet‘ hinter die Bühne. Dort begrüßten sie die Künstler Ann Christin Elverum (Baronin von Waldstätten) und Marc Clear (Leopold Mozart) noch in ihren Kostümen, schnupperten Bühnenluft inmitten der Requisiten und erfuhren aus erster Hand von der Theaterregel, dass niemand sich auf die Bühnenstühle setzen  oder die Requisiten außerhalb der Vorstellung berühren darf.  Mrs. Dia, eine wichtige Vertreterin für die ,Social Media Shanghai‘ war ebenfalls vor Ort und sammelte erste Eindrücke für das asiatische Publikum. Für die drei Aufführungen in Duisburg wurde eigens fünf Wochen geprobt, natürlich mit spezielle Betreuung der Kinderdarsteller, die den Zuschauern ganz besonders ans Herz wuchsen. Heike Leuschner und Bernd Höller waren zum Abschluss einer Meinung: „Mozart ist unser Lieblings-Musical!“ Barbara Pollak Bernd Höller, Heike Leuschner und Theaterleiter Kurt Hrubesch. Heike Lueschner mit Sänger Mrc Clear und Sängerin Christin Elverum. Bilder: P. Braczko Einladung … ... zu unserer Werkausstellung am 25. November von 10.00 bis 19.00 Uhr und am 26. November von 10.00 bis 18.00 Uhr Inh. Anne Rohde Steinbrinkstraße 216 46145 Oberhausen-Sterkrade Tel. 02 08 / 66 61 49 www.juwelier-schuermeier.de

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Saarn GEHT DAS LEDERMUSEUM ZUM STADTMARKETING? Die Stiftungsgelder reichen nicht mehr aus, um das Museum in Saarn zu finanzieren. Dass der Weiterbestand des Leder- und Gerbermuseums ,Chefsache‘ ist, konnte überraschender kaum zum Ausdruck gebracht werden: Oberbürgermeister Ulrich Scholten kam persönlich zum städtischen Kulturausschuss, um auf die Anfrage der CDU-Fraktion zur Zukunft des Museums zu antworten. Dass der OB, trotz rappelvollen Terminkalenders, überhaupt höchstselbst erschien, sollte belegen, wie wichtig ihm das historische Kleinod in Saarn ist. „Ich will keine stille Post in dieser Angelegenheit“, betonte der OB im Gespräch mit Location (das Interview mit dem Stadtoberhaupt lesen Sie auf der nächsten Seite). Er räumte aber auch ein, dass die Stadtspitze schon seit einigen Monaten an einer Lösung arbeitet. Die ersten Gespräche habe sogar schon Scholtens Vorgängerin, Mülheims Alt-OB Dagmar Mühlenfeld geführt. Dabei ging‘s natürlich ums Geld. Das fehlt nämlich gerade den Institutionen und Vereinen, die bislang hauptsächlich durch Stiftungsgelder betrieben wurden. Der anhaltenden Niedrigzinsphase geschuldet, wirft das geschützte Stiftungskapital kaum noch Erträge ab. Dem Vernehmen nach fehlen dadurch dem Saarner Ledermuseum an der Düsseldorfer Straße schon im kommenden Jahr rund 40 bis 50 000 Euro und somit ein Großteil seiner laufenden Anno-Kosten von rund 65 000 Euro. Die gute Nachricht: Das Museum wird sicher weiterbetrieben. Denn dazu hat sich die Stadt bis zum Jahr 2028 verpflichtet. Das war Teil des Abkommens, als für das 2003 eröffnete Museum Fördergelder des Landschaftsver- bandes Rheinland flossen. Das heißt: Falls Stiftungs- und Eintrittsgelder den Unterhalt nicht mehr finanzieren können, muss die Stadt einspringen. Eine entsprechende Ausfallbürgschaft wurde bereits im Jahre 2002 vom Stadtrat beschlossen. Das Geld muss also aus dem Stadtsäckel kommen. Ein mögliches Lösungsszenario könnte in der Anbindung des Museums an die Mülheimer Stadtmarketingund Tourismus GmbH (MST) liegen, die dann aber nur das Marketing übernehmen soll. Die Kosten für das Museum sollen laut OB Scholten mit der Sparkasse neu gerechnet werden. Der Oberbürgermeister setzt nach eigener Aussage bei Unterstützung des Museums auch auf die Mithilfe der heimischen Lederindustrie. Doch dass ein eventueller Betrieb des Ledermuseums durch die MST kostenneutral erfolgen Zu teure Tradition:? Das Leder- und Gerbermuseum braucht Geld, um auch in den nächsten Jahren den Betrieb zu erhalten. könnte, glaubt man zumindest in der Mülheimer CDU nicht: „Selbst wenn die MST nur das Marketing übernimmt, wird das Geld kosten“, meint CDU-Fraktionsgeschäftsführer Hansgeorg Schiemer, Mitglied im Förderverein des Ledermuseums. Dass der Oberbürgermeister mit seinem Erscheinen im Kulturausschuss die Bedeutung des Ledermuseums für die Stadt unterstrich, sei lobenswert, „doch reine therapeutische Maßnahmen zur Beruhigung der Gemüter reichen nicht aus“. Schiemer fordert von der Verwaltungsspitze „schnellstmöglich umfassende und ungeschminkte Informationen zum geplanten Vorgehen“. Und die Zeit drängt: Wenn noch etwas von politischer Seite beschlossen werden soll, das den Etat 2017 betrifft, muss das spätestens in der Dezember-Sitzung erfolgen. Marc Lorenz %XFKHQZHJ2EHUKDXVHQ

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L cation! November 2016 _ 9 DAS SAGT DER OB Über die aktuelle Situation und die künftige Aufstellung des Ledermuseums in Saarn sprach Redakteur Marc Lorenz mit Oberbürgermeister Ulrich Scholten. Ist es richtig, dass die Stadt Mülheim an der Ruhr das Ledermuseum über 25 Jahre erhalten muss? Ulrich Scholten: Der Rat der Stadt beschloss 2002 einstimmig, im Falle eines Falles für den Betrieb des Ledermuseums eine Ausfallbürgschaft bereit zu stellen, die – mit dem Datum der Eröffnung des Museums im September 2003 – eine Gültigkeit von 25 Jahren hat. Dies gilt jedoch nur, wenn die Einnahmen aus den Erträgen des Stiftungskapitals und den Eintrittsgeldern nicht mehr gewährleistet werden können. Nur der fehlende jährliche Differenzbetrag soll ausgeglichen werden. Nun reichen die Gelder zum Unterhalt nicht mehr aus. Seit wann wird an Lösungen gearbeitet? Scholten: Aufgrund meiner Mandate im Kuratorium des Ledermuseums und der MST haben wir in der Verwaltungsleitung seit Mitte des Jahres 2016 über eine Kooperation unter der Regie der MST nachgedacht. Erste Überlegungen hierzu liegen allerdings bereits über ein Jahr lang zurück. Wie hoch werden die jährlichen Kosten sein? Scholten: Der Finanzbedarf des Museums ergibt sich aus den laufenden Betriebskosten. Diese werden wie in den Vorjahren auf circa 70 000 € geschätzt. Die Stiftungsausschüttung beläuft sich künftig auf rund 10 000 € in Abhängigkeit von der Finanzmarktsituation, sodass ein Finanzbedarf des Ledermuseums mit 60 000 € zu veranschlagen ist. Sofern die Stadt Mülheim einspringen muss, sind die nicht gedeckten Kosten durch den städtischen Haushalt aufzufangen. Wie sieht der zeitliche Fahrplan aus? Muss es noch in diesem Jahr Finanzierungs- bzw. Anbindungsbeschlüsse im Rat bzw. im Finanzausschuss geben, damit die Neustrukturierung für 2017 greifen kann? Scholten: Es war von vorne herein geplant, das Thema bei der Aufsichtsratssitzung der MST am 2. Dezember zu diskutieren und zu beschließen. Aufgrund der Anfrage der CDU im Kulturausschuss gab es eine Vorabinformation. Im Übrigen sind alle Aufsichtsratsmitglieder der MST mit Ausnahme von Herrn Capitain, der nicht erreichbar war, von mir persönlich vorab informiert worden und haben mir bereits Zustimmung zu dem Vorgehen signalisiert. Dessen ungeachtet ist eine Beteiligung politischer Gremien für die Übernahme des entstehenden Defizits nicht erforderlich, weil es bereits einen gültigen Ratsbeschluss aus dem Jahr 2002 gibt, der die Übernahme einer Ausfallbürgschaft durch die Stadt Mülheim vorsieht. Bis wann kann das Ledermuseum noch mit dem aktuellen Finanzierungsmodell betrieben werden? Scholten: Das ist nur bis zum Jahresende möglich. Und das auch nur, weil es gelungen ist, die Finanzsituation für das laufende Jahr mit finanzieller Hilfe Dritter zu stabilisieren. Ein darüber hinausgehendes dauerhaftes Engagement ist jedoch von diesen Partnern nicht zu verlangen und zu erwarten, um dem direkt zuvor zu kommen. An dieser Stelle ist mir wichtig zu erwähnen, dass wir auch mit dem LVR über verschiedene Möglichkeiten der Unterstützung sehr konstruktiv diskutiert haben. Die Umwandlung der Stiftung in eine Verbrauchstiftung war ein solcher Gedanke. Dies hat sich jedoch als nicht umsetzbar dargestellt. Man muss dabei aber auch berücksichtigen, dass auch ein solches Vorgehen letzten Endes nur Zeit kauft, denn irgendwann wären die Mittel aufgebraucht und es gäbe gar keine Erlöse mehr. Das würde das Problem lediglich verschieben. Düsseldorfer Straße 83 45481 Mülheim - Saarn Fon 0208 . 899 29 40 Web www.dieoptiker-jess-jess.de www.catering-hoeppner.de L cation Das Magazin für LebensArt in Mülheim Mediadaten Telefon: 0201- 804 - 1755 www.location-magazin.de Ihr sympathisches Sanitätshaus in Mülheim-Ruhr empfiehlt... Haben Sie häuig müde, schwere oder geschwollene Beine? Tragen Sie bereits Kompressionsstrümpfe? Dann nutzen Sie jetzt die Gelegenheit, Ihre Beine mit dem digitalen und berührungslosen Messsystem „Ofa 3D Scan“ vermessen zu lassen. Eine Messung dauert nur wenige Augenblicke! Optimale Passform und perfekter Tragekomfort Ihrer Kompressionsstrümpfe können Ihre Lebensqualität dauerhaft verbessern. Die Messung erfolgt mittels InfrarotTiefensensor – einer berührungslosen und für den Menschen völlig unbedenklichen Technik. Testen Sie die neue Generation der Beinvermessung. Einmalig in weitem Umkreis in unserem STTRRUUMMPPFFSSTTUUDDIIOO Mülheim-Heißen, Paul-Kosmalla-Str. 3 GBW Kompressionsstrümpfe OHNE wirtschaftlichen Aufpreis! Hardenbergstr. 4  45472 MH-Heißen Telefon 0208 / 4 39 39 - 0  Fax 4 39 39 39 Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 9-14 Uhr und 15-18 Uhr, Sa. 9-13 Uhr STRUMPFSTUDIO Paul-Kosmalla-Str. 3  45472 MH-Heißen Telefon 0208 / 4 39 39 - 0  Fax 4 39 39 39 Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 9-17 Uhr, Sa. 9-13 Uhr

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Innenstadt 6HLHQ6LHHUUHLFKEDU    'HU,PPRELOLHQPDUNWELHWHW ,QWHUHVVHQWHQGHU]HLWHLQHJUR‰H $XVZDKODQ$QJHERWHQ (LQ,QWHUHVVHQWZLUGQLFKWPHKU IDFKYHUVXFKHQ6LH]XHUUHLFKHQ VRQGHUQZHQGHWVLFKDQGHUHQ $QELHWHUQ]XZHQQHULPPHUQXU ,KUHQ$QUXIEHDQWZRUWHUHUUHLFKW 6WHOOHQ6LHVLFKHUGDVV,QWHUHV VHQWHQ6LHHUUHLFKHQN|QQHQ 3ODQHQ6LHDXFKJHQJHQG=HLW IU%HVLFKWLJXQJHQHLQ %HVRQGHUVDEHQGVXQGDP :RFKHQHQGH 'LHQ|WLJH=HLWIUHLQHQ,PPR ELOLHQYHUNDXI ZLUGKlXILJ EHUVFKlW]W 'DVNDQQ IDWDOH)ROJHQ KDEHQ :HU JODXEW GHQ 9HUNDXI VHLQHU ,PPRELOLHLQYLHU:RFKHQ DEZLFNHOQ]XN|QQHQNRPPW VFKQHOOXQWHU'UXFNZHQQGHU DQJHVWUHEWH8P]XJVWHUPLQ QlKHUUFNWXQGQRFKNHLQ.lXIHU JHIXQGHQLVW8QWHU'UXFNLVWGHU 9HUNlXIHULQGHUVFKOHFKWHUHQ 9HUKDQGOXQJVSRVLWLRQ 5XIHQ6LHXQVXQWHU DQVFKUHLEHQ6LHHLQH(0DLODQ LQIR#LPPRYHUQXQIWGH RGHU EHVXFKHQ6LHXQVHUH+RPHSDJH ZZZLPPRYHUQXQIWGH *HUQHEHUDWHQZLU6LHNRVWHQORV 0LWGHQEHVWHQ*U‰HQ 7RUVWHQ*HKUNHQ *HVFKlIWVIKUHU ,PPRYHUQXQIW*PE+ KÜMMERN UM DIE CITY Natascha Sadowski übernimmt das Management für die Mülheimer Innenstadt „Nein“, erwogen habe er nie, die Position des Citymanagers nach dem Ausscheiden von Gudrun von der Linden im April nicht neu zu besetzen. „Dafür ist die Innenstadt viel zu wichtig“, begründet der Oberbürgermeister, „wenn wir die Entwicklung hier nicht mit einem Kümmerer unterstützen, können wir das Gebetbuch gleich zumachen.“ Der neue Kümmerer ist wieder eine Frau: Natascha Sadowski (32) kommt aus und lebt in Bottrop und ist so frisch im Amt, dass erst nach der offiziellen Vorstellung am ersten Arbeitstag die neuen Visitenkarten in den Druck gingen. Die will sie nun aber schnellstens verteilen: an Händler, an Gebäudeeigentümer, an wichtige Innenstadtakteure. „Klinken putzen“, nennt das die Mutter eines zweijährigen Sohnes pragmatisch, „ich muss mich zuallererst in der Innenstadt bekannt machen und Vertrauen aufbauen, damit ein Citymanagement auch nachhaltig funktionieren kann.“ Das Erbe wird nicht leicht. Gudrun von der Linden kam aus der Händlerschaft, führte jahrelang das familieneigene Möbelgeschäft an der Schloßbrücke, bevor die Umsätze in der Branche einbrachen und auch sie aufgeben musste. Seinerzeit allerdings nicht ohne die aus ihrer Sicht suboptimale Innenstadtsituation als K.O.-Grund anzuführen. Kurze Zeit später wurde sie zur Citymanagerin berufen und zeichnete sich vor allem durch viele Hintergrundkenntnisse zur Innenstadtsituation und eine breite Vertrauensbasis in der Händlerschaft aus. Für die neue Kümmerin könnte es deutlich schwieriger werden, zumal der Kreis derer, die sich mit der Innenstadt beschäftigen, stetig angewachsen ist. Neben den Gesellschaften von Stadtmarketing (MST) und Wirtschaftsförderung (M&B) zählen dazu auch der Innenstadtbeirat, die Händlergemeinschaften und nicht zuletzt auch die zahlreichen Gebäudeeigentümer. Die Aufgabenvertei-

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L cation! Oktober 2016 _ 11 :HLKQDFKWV *HVFKHQNLGHH &RQILVHULH3DVWHWHQYRQ Natascha Sadowski (32) tritt als Citymanagerin die Nachfolge von Gudrun von der Linden an. Bild: Peter Braczko lung zur Innenstadt-Stärkung soll Zeichen für die Innenstadt und für daher auch klar geregelt wer- die Bürger“, bewertet auch Jürgen den. Zunächst arbeitet die neue Schnitzmeier, Geschäftsführer Citymanagerin nicht mehr bei von M&B. der MST, sondern bei M&B. „Die Der Wirtschaftsförderer sieht Position ist tendenziell eher bei auch die Anzahl der Innenstadt- der Wirtschaftsförderung anzu- akteure und -interessengruppen siedeln“, meint der OB und betont, durchaus positiv: „Das Netzwerk dass man mit der MST eine ein- ist schon da. Wenn nun alle für vernehmliche Lösung gefunden ein gemeinsames Ziel an einem habe. Letztere wird weiterhin für Strang ziehen, dann kann das eine die ,Bespielung‘ der City im Event- sehr schlagkräftige Truppe sein.“ bereich zuständig sein, während Kurzfristige Wunder dürfe man Citymanagerin Natascha Sadow- dennoch nicht erwarten: „Die Neu- ski für die direkte Betreuung der aufstellung der Innenstadt ist ein jahrelanger Pro- 20 Kandidaten bewarben sich auf zess.“ Begleitet werden den Posten. In der Endrunde führte soll dieser auch der Oberbürgermeister mit den zwei von vierteljährli- verbliebenen Kandidaten persönlich chen Innenstadtforen, die Na- das Vorstellungsgespräch. tascha Sadowski ebenfalls organi- Innenstadthändler und Gebäude- sieren und koordinieren wird. Der eigentümer zuständig ist, ebenso ,Mehrfacharbeitsplatz‘ der gelern- für das Leerstandsmanagement ten Veranstaltungskauffrau, die und die Flächenvermarktung. Zu- in Bottrop und Witten ebenfalls dem soll die bereits gestartete im Bereich des Citymanagements Branchenstrukturanalyse von ihr tätig war, wird im Ladenlokal fortgeführt werden, um Bedarf ,Wertstadt‘ (Kuhlenkamp / Ecke und Angebot in der Mülheimer Löhberg) zu finden sein. Hier wird City auszuloten, während sich das die Bottroperin auch zu festen vor einem Jahr gegründete ,Team Sprechzeiten an zwei bis drei Wo- Innenstadt‘ schwerpunktmäßig chentagen als Ansprechpartnerin um Förderungsmöglichkeiten zur zur Verfügung stehen. Innenstadtgestaltung kümmert. Bis diese feststehen, kann Nata- „Der Zeitpunkt könnte nicht güns- scha Sadowski telefonisch unter tiger sein“, meint dazu der Ober- 0208 4848 62 oder per Mail unter bürgermeister und verweist auf n.sadowski@muelheim-business. das aktuelle Neubauprojekt auf de erreicht werden. dem Kaufhof-Areal. „Ein wichtiges Marc Lorenz &KULVWHO*WWQHU /|KEHUJ 0OKHLP 7HO    /HLQHZHEHUVWUD‰H 0OKHLP 7HO    

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Digitale Welten Simulationsspezialist Aerosoft veröffentlichte am 10. November 'Notruf 112 – Die Feuerwehr Simulation'. Der Titel wird international veröffentlicht. MÜLHEIMS WACHE MACHT NICHT NUR GRISU GLÜCKLICH Die Mülheimer Berufsfeuerwehr in Broich dient als Kulisse für ein neues Computerspiel. „Absolut authentisch, das Ganze. Unsere Wache fühlt sich sehr gut repräsentiert“, findet Thorsten Drewes den Notruf Simulator von Aerosoft und Crenetic. Der Feuerwehrsprecher muss es wissen, ist schon 31 Jahre dabei und „wollte immer schon Feuerwehrmann werden“. Da hat er etwas mit Zeichentrick-Drache Grisu ge- meinsam. Nur wurde der fortwährende Wunsch des kleinen, grünen Drachens nicht erfüllt. Doch mit dem PC-Spiel ‚Notruf 112 – Die Feuerwehr Simulation‘ kann ab sofort jeder Feuerwehrmann werden – wenn auch nur virtuell. Carsten Widera-Trombach, Game-Designer und Geschäftsführender Gesellschafter der Crenetic GmbH in Mülheim erzählt: „Da die Feuerwehrwache in Mülheim an der Ruhr zu den modernsten Europas zählt, freuen wir uns besonders, hier so detaillierte Einblicke in die Arbeit der Feuerwehr bekommen Vom Maschinist bis zum Gruppenführer – bei Notruf 112 gilt es zu retten, sichern, löschen, bergen und schützen. zu haben. Das hat uns bei der Spielentwicklung enorm geholfen.“ Der Kontakt ent- stand über die Wirtschaftsförderung. „Während der Produktion war ich wöchentlich in der Wache, fuhr einen 24 Stunden Einsatz mit und habe erkannt, dass das hier Teamsport ist. Viele Hände, schnelles Ende.“ Zudem wurde die Komplexität des Themas ‚Feuerwehr‘ offenbar. Darum entschloss sich Widera-Trombach, den Spiel-Focus auf Hilfestellung und Brandeinsätze zu legen: „Und hier gehen wir ganz, ganz viel ins Detail. Die verschiedenen Fahrzeuge der Feuerwehr, allen voran das Löschfahrzeug LF24 wurden in einem solchen Detailgrad noch nie zuvor in einer Simulation abgebildet. Hier sind alle Ausrüstungsgegenstände an ihrem Platz, bis zur kleinsten Schraube“, betont der Spielentwickler. Die nach und nach komplexer werdenden Einsätze sind zufallsgeneriert, können so überall auf der Welt passieren. Ob Ölteppich, Autounfall oder Wohnung im Vollbrand, alles ist möglich. Auch

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L cation! November 2016 _ 13 Der Notruf Simulator will eine realistische Abbildung des spannenden Arbeitsalltags von Feuerwehrleuten schaffen, um das in Deutschland beliebte Berufsbild jedermann virtuell zugänglich zu machen. Bilder: Aerosoft kleine unsinnige Aktionen, wie beim Containerbrand einfach mal den – übrigens endlos langen – Schlauch an eine Hauswand halten. Das macht Freude. ‚Notruf 112‘ zeigt, dass es für Spannung und Herausforderung keiner spektakulären Explosionen und gewaltigen Kriegsmaschinerien bedarf. Aber aufgepasst: Wird ein Unfall verursacht oder beim Einsatz steigt die Temperatur über 200 Grad, ist das Spiel aus. Dann startet man die Mission neu. Die Zeit zwischen den Einsätzen auf der Wache stellt weitestgehend den normalen ‚Alltag‘ auf einer Feuerwache dar. „Man kann das Gebäude virtuell erkunden. In der Mülheimer Wache“, so Widera-Trombach, „kann man sich hervorragend verlaufen.“ In der realen Welt sind es „625 Die Mülheimer Feuerwache erfüllt internationale Standards. Meter einmal um die Wache herum“, weiß Pressesprecher Drewes. Er sprach für den Notruf Simulator original Funksprüche ein. „Hat Spaß gemacht.“ Und um die Statur der virtuellen Feuerwehrleute realistisch abzubilden, wurden die Männer eingescannt. Die Bots tragen den Mülheimer Feuerwehr-Schriftzug auf ihren Anzügen. Allein die Umgebung ist frei von Lo- kalkolorit. Carsten Widera-Trombach gibt trotz hoher, eigener Qualitätsanforderungen an das Spiel zu: „Das Straßensystem, die Ruhr, die Hochhäuser, die Industrie, das ist zu komplex. Das Einsatzgebiet ist darum fiktiv.“ Es ist aber angedacht, das Spiel nach Veröffentlichung weiter auszubauen, um ‚Notruf 112‘ mit noch mehr Leben zu füllen. Susanne Jäschke Die schönsten Stunden erleben Sie an einem Ort, an dem alles stimmt. Mit Formen, die einfach und klar sind. Die Küche Einrichtungs GmbH Huyssenallee 52 – 56. 45128 Essen Tel. +49 201 713806 www.diekueche-bulthaup.de

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Künstler im Portrait DIE HEIMAT LIEGT IM DETAIL Mülheim als farbenfrohe Komposition: Grafik-Designerin Ulrike Berkenkopf-Schiemann mit Unverwechselbar Mülheim: Das erkennt jeder auf den ersten Blick, der hier lebt und sich auskennt. Die Grafik-Designerin Ulrike Berkenkopf-Schiemann fertigt in ihrem Atelier Kunstdrucke von den Revierstädten, auch von der Stadt am Fluss. MH 11-16 01.pdf dem Kunstdruck der Stadt und einem Stück Heimat vor ihrem Atelier. Bild: Peter Braczko ,Zeig mir den Kunstdruck und ich erkläre Dir meine Stadt‘, so könnte der Untertitel der Werke lauten, die Grafik-Designerin Ulrike Berkenkopf-Schiemann in ihrem Mülheimer Atelier geschaffen hat. Was diese Ruhr- Stadtansichten ganz besonders macht: Es lohnt sich immer genau hinzuschauen, denn die Heimat liegt im Detail. Die Idee zu den außergewöhnlichen Stadtansichten stammte einst von ihrem Mann, dem bekannten Mülheimer Künstler Klaus Schiemann, der bereits seit 1987 das Revier farbenfroh zeichnete, wobei ihm die studierte Grafik-Designerin tatkräftig zur Seite stand. Seit 2011 ist die 60-Jährige nun alleinige Inhaberin der Galerie und des Ateliers auf der Wallstraße in der Mülheimer Innenstadt und führt die Linie weiter. In Kooperation mit dem Aquarellisten Paul Gehrmann entstehen seit rund fünf Jahren nun die Kompositionen, die nicht nur als Poster, sondern auch auf Postkarten, Tassen, Regenschirmen und diversen Ruhrgebiets-Accessoires zu finden sind. Bevor die Werke DAS SPORTGESCHÄFT IN MÜLHEIM AN DER RUHR Hingbergstraße 99 - 101 | 45468 Mülheim Tel.: 0208 / 78 25 333 | www.team101.de )UDX%UXQVDXV0OKHLPLQ LKUHPQHXHQ%DGH]LPPHU Skiverleih ...hier leihen und vor Ort Zeit und Geld sparen! Skiwerkstatt ...mit dem perfekten Service auf die Piste! Skischuhklinik ...individuelle Skischuhanpassung für jeden Fuß! Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 09 -18 Uhr | Sa. 10 -16 Uhr

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L cation! November 2016 _ 15 MIGTMEWACIHNENN EUNND! jedoch entstehen, steht erst einmal eine ausgiebige Recherche der Stadt oder des Stadtteils an. Denn das Duo, vertraut mit dem Charakter und der Lebensart der Menschen an Rhein und Ruhr, hat seine eigenen ,Stadtansichten‘. Der Künstler und die Grafikerin nehmen den Betrachter mit auf eine humorvolle Augenreise zu den schönsten und markantesten Orten der Stadt oder des Quartiers. Die detailgetreue Wiedergabe als Kunststück mit Herz kann sich sehen und aufhängen lassen. Der 50 x 70 große Kunstdruck der einzelnen Städte oder Quartiere kostet 39 Euro, die Postkarte zum Versenden liegt bei einem Euro. „Sechs bis acht Wochen sind das Minimum, bis ein Kunstdruck entsteht.“ Gezeichnet werden jedoch nicht nur die eigenen Ideen, auch Kundenwünsche können umgesetzt werden. „Neulich hatte ich eine Anfrage vom Nordseebad Carolinensiel, was mich sehr freut. Nun kann ich mal etwas anderes in Szene setzen als das Revier.“ Business News NEUE PRAXISKLINIK Neu eröffnet hat die ,Praxisklinik an der Ruhr‘ des gebürtigen Mülheimers Dr. Dr. Dominic Hützen (Bild) auf der Mendener Straße 68 . Die barrierefreie, mit Fahrstuhlzugang versehene Zahnarztpraxis mit weithin sichtbarer Glasfassade befindet sich in exponierter Lage direkt oberhalb des Wassersportvereins Mülheim. Mit modernster Medizintechnik wurden unter anderem die Patientenräume, der OP-Bereich und die Röntgentechnologie ausgestattet. Die Behandlungsschwerpunkte des Praxisteams liegen im Bereich der ästhetischen Zahnheilkunde und Implantologie. Hier hat sich Dr. Dr. Hützen auf spezielle schonende Verfahren zum Knochenaufbau, Zahnimplantate mit Sofortversorgung sowie auf Keramikzahnimplantate spezialisiert. Mehr Informationen auf www.praxisklinik-an-der-ruhr.de Viel Glück: Location verlost drei Kalender für 2017. Ob der Landschaftspark-Nord in Duisburg, das Besenbinderdenkmal in Oberhausen-Königshardt oder das Tersteegenhaus in der Mülheimer Altstadt: Der Sinn für die Kleinigkeiten ist es, der aus einem Ort mit Pinsel, Zeichenstift und der Computer-Maus Heimat werden lassen. Das Lebensgefühl einer Stadt, ihre Tradition mit einer langen Historie und lebendigen Motiven ergeben ein buntes Bild, mit dem sich die Bewohner identifizieren sollen. Nach der Recherche und der Erstellung von Fotos, fertigt Aquarellist Gehrmann die einzelnen Zeichnungen an. Die Aufgabe von Berkenkopf-Schiemann ist es nun, diese zu scannnen und mit Photoshop in eine Gesamtkonzeption zu bringen. „Die Motive sind geprägt vor allem von Humor, von der Freude an den Farben, an einer illustrativen Umsetzung, der Lebenslust im Ruhrgebiet und der Heimatliebe für diese vielfältige Region“, urteilt die Mülheimerin. Hätte sie einen Wunsch frei, so käme Hamburg farbenfroh an die Wand, doch das Projekt muss noch warten. Berkenkopf-Schiemann ist ge- schäftstüchtig und erstellt, neben den Kunstdrucken, auch Kalender. Ihr neuestes Werk mit dem Titel ,Schichtwechsel, Stahl im Pott 2017‘ besteht aus zwölf Motiven der Route der Industriekultur, allerdings noch gezeichnet von Klaus Schiemann. A. Becker Location verlost drei dieser Kalender. Wer gewinnen möchte, schickt bitte bis zum 14. Dezember eine E-Mail oder Postkarte mit Namen, Adresse, Telefonnummer, Alter, sowie dem Stichwort ,Schichtwechsel‘ an: LOCATION Bert-Brecht-Straße 29 45128 Essen mediaservice@ location-magazin.de UMBAU ABGESCHLOSSEN Nach erfolgreichem Umbau der Volksbank Rhein-Ruhr an der Saarner Straße, wurden die Geschäftsstelle Speldorf nun offiziell wiedereröffnet. „Wir schreiben dem Standort Mülheim eine hohe Bedeutung zu und wollen uns noch stärker in der Stadt positionieren“, erklärt Thomas Diederichs (links neben Geschäftsstellenleiter Michael Wiegen, Anja Helwig, Petra Hertgen und Martin Meyer.), Sprecher des Vorstandes der Volksbank Rhein-Ruhr, „wir sind zutiefst davon überzeugt, dass eine kompetente und vor allem vertrauensvolle Beratung vor Ort unersetzlich ist. Und diese Beratung vor Ort kann eben nur durch moderne, zeitgemäße Geschäftsstellen wie diese ermöglicht werden.“Bereits im Mai begann die Umbauphase, unter anderem mit dem Durchbruch zur angrenzenden Apotheke. Nun präsentiert sich die Geschäftsstelle auf 265 m² deutlich größer und bietet Platz für sechs moderne Beratungszimmer, einen großen Servicebereich mit Ein- und Auszahler, Kontoauszugsdrucker und SB-Terminal. Hinzu kommt ein Aufenthaltsbereich für Kunden, eine Kinderspielecke und mehrere Info-Monitore mit neuesten Nachrichten rund um die Volksbank Rhein-Ruhr und tagesaktuellen Finanzinformationen.

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