LOCATION Oberhausen 11_2016

 

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Location Oberhausen

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November 2016 l Ausgabe 115 Das Magazin für LebensArt in Oberhausen 2 EURO PlVáecrpadiimnridsädMSoGesare.ee,iDVls2sntee7elnot.trikMwinmieesra-crriAkhi2tenr,0:Aen1ngI7aDo,,A‘ AUF TOUR! Die Sterkrader Hans-Gerd und Birgit Dreehsen besuchten Peru und das viertbeste Restaurant der Welt. OB-CITY Die Interessengemeinschaft stellt sich vor Seiten 8/9 PRINZ MARIO I. Ein Gespräch mit seiner Tollität 2016/2017 Seiten 12/13 EXKLUSIVEFRahTGrreanEckSWiReumIhNirt‘ iNmS,eTirteuc6k

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Nur noch 2 Praxiseinheiten frei! Attraktiver Neubau in bester Lage Ihre repräsentative Praxis im Ärztehaus des Ruhrquartiers Entscheiden Sie sich jetzt für eine der letzten beiden Praxiseinheiten mit je über 250 m2 Fläche im attraktiven Ruhrquartier – und damit für viele Vorteile: Repräsentativ: Das 2016 fertiggestellte Ruhrquartier ist eine bevorzugte Adresse Optimale Lage: zentraler Standort mitten in Mülheim, gute Infrastruktur Helle Räumlichkeiten mit einer Gesamtfläche von 253 m2 in der 2. oder 3. Etage Ihr Wunsch zählt: flexible Raumaufteilung und Ausstattung gemäß Ihren Bedürfnissen Gute Aussichten: nahezu bodentiefe Fenster mit Außensonnenschutz (außer Nordseite) Komfortabel für Kunden: Personenaufzug, Parkplätze in unmittelbarer Nähe Bequem für Sie: objekteigene Tiefgarage mit Stellplätzen zur Anmietung Bezugsfertig sofort nach wunschgemäßem Ausbau Lebendige Nachbarschaft: 7 Arztpraxen sowie über 150 Bewohner sind bereits ins Ruhrquartier eingezogen. Fairer Praxis-Mietpreis von 11,50 –12,50 Euro/m2 netto ohne NK Die Räumlichkeiten eignen sich auch als Rechtsanwaltsoder Steuerberaterkanzlei. Wünschen Sie weitere Informationen oder möchten Sie einen Besichtigungstermin vereinbaren? Sandra Herrmann, Telefon: (0208) 69612- 206 sandra.herrmann@mwb.info www.ruhrquartier.de

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Editorial Ihre Spezialisten für Funktionsdiagnostik in Essen ANDREA BECKER Redaktion Liebe Leserinnen, liebe Leser, früher war alles besser? Bei meinem Gespräch mit dem neuen Vorstand des CityO.-Management, der Interessengemeinschaft engagierter Eigentümer, Einzelhändler und Dienstleister in der Innenstadt, bekam ich allerdings einen anderen Eindruck (siehe dazu die Seiten 8 und 9). So präsentierten sich der neue 1. Vorsitzende, Reinhard Behnert, und einige seiner Mitstreiter engagiert und ideenreich. Und die Aufgaben, die das neue Management in den Angriff nehmen oder gar in den kommenden Jahren umsetzen möchte, gleicht einer Mammutaufgabe. Vor allem die Themen Sauberkeit und Sicherheit in der Innenstadt liegen den neuen ,Machern‘ besonders am Herzen. Die City ist aus dem einstigen Dornröschenschlaf erwacht: Neue, attraktive Mieter und interessante Veranstaltungen locken nicht nur Jung und Alt in die City, sondern punkten über die Stadtgrenzen hinaus. Vor allem die Einzelhändler haben einen großen Vorteil. Während der Riese, das Centro, mit GroßFilialen vor allem das jüngere Publikum anzieht, überzeugen die Händler in der Innenstadt vor allem bei der älteren Generation mit einer fundierten Beratung und individuellem Service. Auch neue, barrierefreie Wohneinheiten locken wieder die ,Best ager‘ in die Stadt, nicht nur zum Einkaufen, sondern auch zum Wohnen. Mit der neuen Citymanagerin, der 27-jährigen Astrid Schöpker, kommt, im wahrsten Sinne des Wortes, auch frischer Wind in die Stadt, möchte sie doch die Digitalisierung und die Social-Media-Kanäle ausbauen, um auch die jüngere Generation wieder nach Alt-Oberhausen zu locken. Man spürt, das Quartier bekommt eine Frischzellenkur. Indes rührt Behnert die Werbetrommel für neue Mitglieder der Interessengemeinschaft, denn nur gemeinsam kann man viel bewegen. Ihre TITEL 11/2016 Bild: privat Dr. Heinz-Gerd und Birgit Dreehsen hatten bei ihrer Tour durch Peru einen kulinarischen Hochgenuss (mehr dazu auf den Seiten 16 und 17). Die Zahnarztpraxis Dr. Poth & Deutschmann hat sich im Zusammenhang mit Funktionsstörungen in Essen und Umgebung einen Namen gemacht. Beide Zahnärzte sind qualifiziert – die Praxis hat die Auszeichnung „geprüftes Qualitätssiegel“ für die Jahre 2015/2016 bekommen. FREECALL 0800-58745874 zahnaerzte-essen.com Die zahntechnische Betreuung der Praxis erfolgt durch das DIR®-autorisierte Dental-Labor Wolfgang Arnold GmbH „Wir produzieren, wo Sie leben!®“ HOTLINE 0201-868850 dentallabor-arnold.de

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Kurzzeilig STORYS & SOULS Die Fotografie besteht immer aus einer Vor-Recherche von Geschichte, Umgebung, Person und Zubehör, das zum Teil selbst hergestellt wird, und der digitalen Nachbearbeitung am PC. Bild: krokographie Atmosphärische Portraits, Geschichten, Kritik: Mit der Ausstellung ,Storys & Souls‘ stellt Sarah Bauer seit Ende Oktober die Hauptstränge ihrer aktuellen fotografischen Arbeit mit Menschen im ,Restaurant Hackbarth‘s‘ vor. Die Ruhrgebietlerin ist seit 2011 unter dem Namen ,krokographie‘ als Fotografin tätig. Die Ausstellung vermittelt dem Betrachter einen Einblick in ihr Gesamtwerk durch 18 Bildern. „Ich feiere mit dieser Ausstellung meine Premiere, da meine Werke vorher noch nie gedruckt zu sehen waren. Es handelt sich bei den Bildern um Portraits von Menschen, teils einfach ästhetisch, teils auch gesellschaftskritisch inszeniert“, so die Künstlerin. Zum einen gibt es eine Reihe an Fotografien aus ,dark, mystic & urban‘ und ,vintage & hippie‘ zu sehen. Dabei handelt es sich um atmosphärische Portraits und Szenerien in der Natur. Zum anderen präsentiert die 25-Jährige ein paar Anrisse aus ihren neuen Storytelling-Projekten ,storygraphie‘, wo sie in Serien kleine Geschichten erzählt. Den Abschlus bildet ein Bilderblock ihrer gesellschaftskritischen Fotografie ,this is the world we live in‘, wo Bauer Themen wie Arbeit, Freiheit, Träume, Süchte, psychische Erkrankungen und den Sinn des Lebens aufgreift. Öffnungszeiten Montag bis Freitag: 12 bis 14.30 und 18 bis 21.30 Uhr, Samstag: 18 bis 21.30 Uhr, Sonntag: geschlossen. Infos unter: www.hackbarths.de GIMDU-DU SPENDE ABSCHIED PROST! Premiere der GIMDU, die jährliche Fachmesse für Gewerbeimmobilien und Rendite, die am 9. und 10. November von 15 bis 20 Uhr nun erstmals im CityPalais in Duisburg stattfindet. Auf über 800 Quadratmetern Ausstellungsfläche werden den Besuchern Chancen und Impulse auf dem Gewerbeimmobilienmarkt aufgezeigt, Projekte der Zukunft präsentiert und zahlreiche konkrete Immobilienangebote vorgestellt. Fachvortäge runden das Angebot ab. Weitere Infos unter: www.gimdu.de Es grünt so grün, wenn die Bäume stehen: Die Firma ,Fielmann‘ wird in einer Spendenaktion für das integrative Familienzentrum ,Schatzkiste‘ der Lebenshilfe Oberhausen auf dem Gelände an der Hermannstadtstraße 45 in Osterfeld neue Bäume im Wert von 2.000 Euro anpflanzen. Zunächst fand Ende Oktober die Pflanzung der ersten Bäume zusammen mit den Kindern der Einrichtung und Vertretern von ,Fielmann‘ und der Lebenshilfe Oberhausen statt. Weitere werden folgen. Sieben Jahre hat Heinz Jennen als Schmachtendorfer Gärtner für ein gepflegtes Aussehen des Ortsteils gesorgt. Überrascht wurde er an seinem letzten Arbeitstag von Vorstandsmitgliedern der Interessengemeinschaft Schmachtendorf, die ihm einen Präsentkorb als Dankeschön überreichten und ihn mit einer Ehrenmitgliedschaft für sein Engagement belohnten. Die IGS sucht übrigens einen Nachfolger für Heinz Jennen, der mit gleichem Elan vom Frühjahr bis zum Herbst das Dorf verschönert Oberhausen bekommt seine eigene Biermarke. Im Stadtteil Sterkrade werden künftig ein klassisches Pilsener in böhmischer Tradition und ein sogenanntes ,Honey Pepper Ale‘ gebraut. Die RuhrPOTTBREWery will das Craft Beer nur in kleinen Mengen produzieren. Pro Sud können 250 Liter Bier gebraut werden. Produziert wird der Nachfrage entsprechend. Neben den Eigenmarken vertreibt die ,Brewery‘ ab Ende Oktober auch andere außergewöhnliche Biersorten. %XFKHQZHJ2EHUKDXVHQ

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L cation! November 2016 _5 IHK-EMPFANG Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu Gast beim IHK-Jahresempfang 2016 im High Definition Oberhausen. Der diesjährige Jahresempfang der Industrie- und Handelskammer für Essen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen zu Essen (IHK) fand im High Definition Oberhausen (HDO) statt. IHK-Präsidentin Jutta Kruft-Lohrengel begrüßte mehr als 300 Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Medien, die den Abend zum Austausch und Netzwerken nutzten. In ihrer Rede beschrieb die Präsidentin zunächst die aktuelle Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt, der erneut einen Rückgang von minus 2,8 Prozent aufweist. Viele Unternehmen klagen über Schwierigkeiten, ihre angebotenen Ausbildungsplätze zu besetzen. Wichtig ist, sich als Ausbildungsbetrieb interessant zu machen und Eigeninitiative bei der Suche nach geeigneten Bewerbern zu zeigen. Dazu gehören Online-Portale und Ausbildungsbörsen, wo der persönliche Kontakt zu Schulabgängern im Vordergrund steht. „Dem Trend zur Höherqualifizierung zum Trotz sind wir vom Konzept des dualen Ausbildungssystems überzeugt: In der Schule die Theorie, im Betrieb die Praxis. Dafür erhalten wir internationale Anerkennung“, betonte Kruft-Lohrengel. Nichtsdestotrotz gelte ihre Bitte an Gastgeber des Abends: Dr. Gerald Püchel, IHK-Hauptgeschäftsführer, und Jutta Kruft-Lohrengel, IHK-Präsidentin, begrüßten OB Daniel Schranz und Dirk Grünewald, IHK-Ehrenpräsident.Bild: K. Bögeholz alle Unternehmen, auszubilden und somit der Jugend und dem eigenen Betrieb eine Zukunft zu geben. Zum Abschluss erinnerte die IHK-Präsidentin an das bevorstehende Wahljahr 2017. Dreimal sind die Bürgerinnen und Bürger in der MEO-Region gefragt, ihr Kreuz zu setzen: Angefangen bei den Landtagswahlen im Mai über die Bundestagswahl im September bis hin zur Wahl des IHK-Parlaments im Oktober. Ihr Wunsch an die Politik: Eine stärkere Fokussierung auf die Wirtschaft und Mut bei Investitionen zeigen. Auch die Modernisierung von Verkehrsnetzen und der Ausbau der digitalen Infrastruktur sollten weit oben auf der politischen Agenda stehen.

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Exklusiver Gewinn © THE BODYGUARD (UK) LTD. Designed by DEWYNTERS Bilder: Urbane Künste Ruhr / Volker Hartmann NEUER BLICK AUFS REVIER Sieben Orte - sieben Albumtracks: Steigen Sie ein in den Sightseeing-Laster der ,Truck Tracks Ruhr‘ und lernen Sie Mülheim von einer ganz anderen Seite kennen. Steigen Sie auf die Ladefläche, nehmen Sie Platz und entdecken Sie unsere Heimat neu: Das Kunstprojekt ,Truck Tracks Ruhr‘ bereist seit dem Frühjahr die Region und zeigt seinen Passagieren das Ruhrgebiet, wie sie es bis da- hin garantiert noch nicht gekannt haben. Nach Oberhausen, Recklinghausen, Duisburg und Dortmund macht der ,Theater-Truck‘ bald in Mülheim Sta- MGITEMWACIHNENN EUNND! tion und wir haben unseren Lesern für die (bereits ausverkaufte) Tour am 1. Dezember zwei Plätze reserviert. Im Anschluss können un- sere Gewinner am Publikumsgespräch teilneh- men und treffen danach bei einer kleinen Erfri- schung einige der verantwortlichen Künstler in der Mülheimer Kulturstätte ,Ringlokschuppen‘. Denn – was man beim Blick des zwölf Meter langen LKW gar nicht ahnt – es handelt sich in der Tat um einen fahrbaren Kunstraum: Innen wurde die Ladefläche umgebaut und bietet 49 Passagieren angeschnallt Platz. Seitlich zur Fahrtrichtung wird die Welt draußen durch eine große Glasscheibe beobachtet. Sieben teilweise berühmte, teilweise unerwartete Orte der Stadt fährt der Truck in 90 Minuten an. Hörspiele, Musik und Videosequenzen verwandeln dann die Welt draußen in eine Theaterbühne und stellt den Gästen die Stadt am Fluss aus ungeahnten Perspektiven vor. Für die Mülheimer ,Tracks‘ gelang es den Machern der ‚Urbanen Künste Ruhr‘ namhafte Hörspielmacher, Autoren, Regisseure und Musiker für das Projekt zu gewinnen. In Mülheim bespielen Sebastian Baumgarten & Robert Lippok, Laila Soliman, Amir Fard, Schorsch Kamerun, Gerardo Naumann, Antje Vowinckel und Jan Ehlen in sieben Tracks die sieben Haltepunkte und lassen so das Mülheimer Album der ,Truck Tracks Ruhr‘ entstehen. Konzeptioniert wurde das Kunstprojekt vom Theaterkolletiv ,Rimini-Protokoll‘, das mit der Premierenproduktion ,Cargo Sofia‘ für viel internationale Aufmerksamkeit sorgte. Nach der Kunstaktion in der bulgarischen Hauptstadt adaptierten die ,Urbanen Künste Ruhr‘ in Kooperation mit den großen Kultur- und Theaterhäusern des Ruhrgebiets die ,Truck Tracks Ruhr‘ in insgesamt sieben Städten mit je sieben Spielorten. In Mülheim ist der Truck vom 30. November bis 17. Dezember unterwegs. Abfahrt ist jeweils um 18 Uhr am Ringlokschuppen. Wer ,unsere‘ beiden Plätze am 1. Dezember gewinnen möchte, schickt bitte bis zum 24. November eine E-Mail oder Postkarte mit Namen, Adresse, Telefonnummer, Alter, sowie dem Stichwort ,Truck Track Ruhr‘ an: LOCATION Bert-Brecht-Straße 29 45128 Essen mediaservice@location-magazin.de I WILL ALWAYS LOVE YOU MUSICAL DOME KÖLN w w w.bodyguard-musical.de Präsentiert von

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L cation! November 2016 _7 EIN MUSIKALISCHER GENUSS Wir brachten unsere Leser Heike Leuschner und Bernd Höller als VIPs zum Musical ,Mozart!‘ Das Duisburger ,Theater am Marientor‘ war drei Tage Gastgeber für das Musical in der neuen Wiener Fassung: ,Mozart‘ war exklusiv in NRW als Vorbereitungsstation für ein Gastspiel in  Shanghai im Dezember zu erleben. Von hier aus ging die gesamte Produktion in 14 Containern vom Güterbahnhof Duisburg direktperZugnachChina. Und das Gewinnerpaar hatte sichtlich Spaß: Musicalbesuche sind ihr gemeinsames Hobby und sie freuten sich auf das besondere Erlebnis: „Wir wollten diese Vorstellung unbedingt sehen, denn wir lieben auch klassische Musik und interessieren uns für Mozart als Mensch und Komponist“. Das Erfolgsduo Michael Kunze (Buch und Liedtexte) und Sylvester Levay (Musik und Orchestrierung) präsentierte den weltbekannten Komponisten in mehreren Rollen, als historische Figur, Legende der klassischen Musik und auch als begabten heranwachsenden Künstler. Im Mittelpunkt steht der junge, aber geniale Mozart, der sich von seinem tyrannisch-liebenden Vater befreit, um sich als Musiker und Mensch endgültig entfalten zu können. Mozart erscheint dabei in zwei Gestalten: Das Wunderkind Amadé komponiert ununterbrochen, während der Erwachsene Wolfgang spielt, trinkt, liebt und lebt. Sobald der erwachsene Mo- zart auf der Bühne agierte, war auch sein Schatten, seine Muse in Person des kleinen Jungen im  Rokoko-Kostüm zu sehen. Als Heike Leuschner nach der Schlussszene aus dem Saal kam, sah man ihr an, wie  ergriffen und bewegt sie von diesem musikalischen Erlebnis war. Nach der Vorstellung führte Theaterleiter Kurt Hrubesch das Gewinnerpaar zu einem Meet & Greet hinter die Bühne. Dort begrüsste es die Künstler Ann Christin Elverum (Baronin von Waldstätten) und Marc Clear (Leopold Mozart) noch in ihren Kostümen, schnupperten Bühnenluft inmitten der Requisiten und erfuhren aus erster Hand von der Theaterregel: Dass niemand sich auf die Bühnenstühle setzen  oder die Requisiten ausserhalb der Vorstellung berühren darf.   Mrs. Dia, eine wichtige Vertreterin für die ,Social Media Shanghai‘ war ebenfalls vor Ort und sammelte erste Eindrücke für das asiatische Publikum. Anschliessend beantwortete Kurt Hrubesch noch Fragen der interessierten Gewinner und erzählte, dass fünf Wochen geprobt wurde, es spezielle Betreuung für die Kinderdarsteller und 50 Garderobenräume im Theater gibt. Heike Leuschner und Bernd Höller versicherten zum Abschluss: „Mozart! ist unser Lieblings-Musical!“ Barbara Pollak Bernd Höller, Heike Leuschner und Theaterleiter Kurt Hrubesch. Heike Lueschner mit Sänger Marc Clear und Sängerin Christin Elverum. Bilder: P. Braczko :HGQDQQ.Q¦+FKRHUVWPD Q Q > OFFENER SONNTAG · 6. NOVEMBER · AB 13 UHR

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Stadtmitte Der neue 1. Vorsitzende des Vereins CityO.- Management, Reinhard Behnert, blickt für die Entwicklung der Innenstadt positiv in die Zukunft. POSITIV NACH VORNE BLICKEN Der CityO.-Management e.V. ist die Interessengemeinschaft engagierter Eigentümer, Einzelhändler, Gastronomen und Dienstleister in der Innenstadt. Location traf den neuen 1. Vorsitzenden Reinhard Behnert und weitere Mitstreiter. Der Verein CityO-Management mit neuem Vorstand: Mitstreiter wie Stephan Hülskemper, Peter M. Urselmann, Citymanagerin Astrid Schöpker und Reinhard Behnert trafen sich mit Location zum Gespräch. Bilder: P. Braczko Das Gute schon einmal vorweg: „Die Seele der Oberhausener City ist in den Grundstrukturen noch intakt“, resümiert Reinhard Behnert, neuer Vorsitzender des Vereins CityO.-Management, im Gespräch mit Location den ,Zustand‘ der Innenstadt. Engagiert und stets positiv denkend, tritt Behnert die Nachfolge von Philip „Oberhausen ist besser als sein Image.“ Stephan Hülskemper kämpft engagiert um den guten Ruf der Innenstadt. Kirsch an, der zwölf Jahre das Amt inne hatte. Und Behnert weiß, wovon er spricht, betreibt der Oberhausener seit Jahrzehnten ein Sport-Fachgeschäft im Herzen der City und kennt somit bestens die Vor- und Nachteile von AltOberhausen. In Kooperation mit seinen neuen Vorstandskollegen, Vize-Vorsitzender Axel Schmiemann, Friedhelm Kahl, Stephan Hülskemper, Philip Kirsch, Peter M. Urselmann, der Beigeordneten Sabine Lauxen und der CityManagerin Astrid Schöpker hat sich das Team das Ziel gesetzt, das Profil der City als attraktiven Nahversorgungsstandort mit facettenreichem Angebotsniveau zu schärfen. Dieses Ziel gilt es, in die eigene Stadt und in die Region zu kommunizieren. Doch zunächst möchte sich der Verein erst einmal anders darstellen. „Mein persönliches Ziel ist es, Bewegung in die Innenstadt zu bekommen. Wir müssen bei den Bürgern Veränderungen im Bewußtsein schaffen, um aktiver an die Umsetzung zu gehen“, so der Vorsitzende und weiter: „Die Sauberkeit und die Ordnung stehen an erster Stelle, damit die Besucher eine längere Aufenthaltszeit in der Stadt haben. Wir müssen mit den Händlern als Ansprechpartner in Kontakt treten, das ist besonders wichtig.“ Eine Ansicht, die auch Peter M. Urselmann (WbI) teilt: „ Als Dienstleister am Standort mit einer Fläche von 750 Quadratmetern an der Marktstraße, habe ich ein vehementes Interesse, dass sich die City positiv entwickelt. Die Sauberkeit ist wichtig: Leider ist die Innenstadt permanent verdreckt, ob am Altmarkt, die Fußgängerzone oder der angrenzende Spielplatz.“ Eine Meinung, die auch Stephan Hülskemper teilt. „Der Wohlfühlaspekt muss im Fokus stehen, bildet er doch die Grundlage für alle Umsetzungen.“ Das CityO.-Management hat genug Ideen, um die Attraktivität der Stadt zu verbessern: Im Gespräch sind ein Quartierhausmeister, der sich um die Sauberkeit und Ordnung im Stadtteil kümmern könnte. Auch eine größere Anzahl von Mülleimern könnte dem Dreck entgegenwirken. Ein weiterer Makel ist die Trinkerszene auf dem Altmarkt. Eine Problematik, die bereits von der Intitiative ,Runder Tisch Altmarkt‘ in den Angriff genommen wurde. In diesem Zusammenhang wird über eine generelles Flaschenverbot in der Innenstadt nachgedacht, so wie es im nächsten Jahr die Stadt Duisburg plant. Auch die Parkregelung ist im Gespräch. Mit temporär kostenfreien Parkplätzen können Besucher gelockt werden, denn kostenfreies Parken ist nicht nur ein positiver psychologischer Effekt, sondern auch ein deut- licher Standortvorteil. Bis dato sind dies jedoch Gedankenspiele, deren Umsetzbarkeit längerfristiger Natur sind. Und da kommt die neue City-Managerin Astrid Schöpker ins Spiel, hat sie sich doch während ihres Studiums auf die Innenstadtentwicklung fokussiert. Auch der 27-Jährigen sind die Missstände in der City bewusst, Für Peter M. Urselmann sind die Sauberkeit und die Sicherheit in der City zwei besondere Anliegen. die sie engagiert und am liebsten schnellstens ändern möchte. Und so muss die Dortmunderin gleich mehrere Baustellen und Aufgaben angehen: Die Netzwerke und die Öffentlichkeitsarbeit müssen neu und vor allem intensiver bespielt werden. Kopfschmerzen bereitet

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L cation! November 2016 _ 9 ihr auch das Leerstandsmanagement, eine weitere Aufgabe in ihrem Portfolio: Die Ladenlokale sollen langfristig bespielt, neue Angebote für Händler, Gastronomen und Interessierte unterbreitet und besser vermarktet werden. „Wir zählen natürlich auf die Unterstützung der hiesigen Wirtschaftsförderung“, so Schöpker. Auch das Ziel der Digitalisierung der City wird verfolgt, das auch Komponenten wie die Pflege der Website, die Nutzung von Social-Media-Kanälen, die Einrichtung von öffentlichem WLAN, die Erstellung eines virtuellen Marktplatzes oder die Entwicklung einer Stadt-App beinhaltet“, und weiter: „Am 16. November wird allen interessierten Bürgern der aktuelle Stand des integrierten Handlungskonzeptes ,Brückenschlag‘ für die City präsentiert, wobei konkret die Stärken und Schwächen der Innenstadt angesprochen und Maßnahmen entwickelt werden sollen. Das gemeinsam erarbeitete Handlungskonzept bildet die entscheidende Grundlage, um Fördermittel für die City zu akquirieren.“ Daher fodert Schöpker alle auf, die sich für die Stärkung der Innenstadt einsetzen möchten, an dem Termin teilzunehmen. Sie weist aber darauf hin: „Bevor nicht durch die öffentliche Hand das Stadtbild aufgewertet wird, werden notwendige private Investitionen nur bedingt erfolgen.“ „Man muss Hand in Hand gehen“, fasst Behnert das Zukunftskonzept zusammen. „Wir müssen nach vorne blicken und gucken, wie man die Zukunft positiv gestalten kann.“ Die jungen Leute möchte man durch die digitalen Medien in die City holen, während die ältere Generation durch die Verbundenheit zu ihrer Innenstadt wieder angelockt werden soll. Einige Voraussetzungen dafür wurden bereits geschaffen: Neuer barrierefreier, hochwertiger Wohnraum und die damit verbundene fußläufige Erreichbarkeit der Marktstraße haben schon einige Senioren zum Umzug in die City bewegt. Auch das breitgefächerte Angebot von verschiedenen Veranstaltungen ist eine wichtige Maß- nahme, um die City aufzuwerten: Das Frühlings- und das Winzerfest, der traditionelle Stoffmarkt und auch der Weihnachtswald auf dem Altmarkt sind gut besuchte Events, um nur einige zu nennen. Der Feierabendmarkt, eine private Initiative, die in diesem Jahr ihre Premiere feierte, wurde von der Bevölkerung ebenfalls gut angenommen. „Mit bestimmten Veranstaltungen kann man ein anderes Publikum in die City locken“, freut sich Behnert. Aber auch die junge Generation kam auf ihre Kosten. Dank der Unterstützung durch den Verfügungsfond, der Projekte sponsert, konnte eine historische Führung für Kinder durch die Innenstadtund ein Kinderfest auf dem Altmarkt realisiert werden. „Die Innovativ: Die neue Citymanagerin Astrid Schöpker ist auf Quartiersentwicklung fokussiert. Sie möchte vor allem die Digitalisierung der Innenstadt zügig vorantreiben. Kinder und Familien waren begeistert“, so Urselmann. Ziel des Fonds ist es, das bürgerschaftliche Engagement zu stärken und soll zugleich als Anstoß für weitere Aktivitäten dienen. „Früher war alles besser. Diese Diskussion ist müßig, denn Oberhausen ist besser als sein Image. So lautet die Devise aufbauen, halten und verbessern, soweit dies mit privatem Engagement möglich ist“, fasst Hülskemper die Situation zusammen. Und Behnert rührt noch einmal kräftig die Werbetrommel für die Interessengemeinschaft. „Je mehr Mitglieder es sind, desto handlungsfähiger ist der Verein..“ Andrea Becker Unser Leistungsangebot Gartenpflege Elektronik Metall Floristik Verpackung Druck u. Papier Autoaufbereitung Konfektionierung Versandservice Archivierung Montagen Fensterbau Oberflächenbearbeitung Lebenshilfe Werkstätten Oberhausen gGmbH Ebersbachstraße 21 · 46145 Oberhausen · Tel.: 0208/99628-0 · Fax: 0208 /99628-50 e-mail: lwo@lebenshilfe-oberhausen.de · www.lebenshilfe-oberhausen.de zertifiziert nach DIN EN ISO 9001: 2008 R 6FK|QXQGSDVVHQGYRQ$QIDQJDQ *UR‰MRKDQQ*PE+ &R.* 6FKXOWHQKRIVWUD‰H 0OKHLPDQGHU5XKU '.TjNF NLkKHN N KJN ZZZWLVFKOHUHLJURVVMRKDQQGH

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Stadtleben 6SH]LDO ÃBÃÃiÀ-ÌÀ>~iÓÇ {Èä{x"LiÀ…>ÕÃi˜ /i°äÓän‡ÈÓäänÈÓ ÜÜÜ°LÀˆi“œ°`i  Mercedes Köster Ihre Zufriedenheit ist unser Ziel! Neu-, Jahres- & Gebrauchtwagen Oldtimer Köster GG..KKöösstteerr$XAWuRtUoLVriLHsiUeWrHtUe0r MHUeFrHeGdHeVs-B%eHnQz]S6eHrUvYicLFeH& V9eHrUmPiLtWtWlOuXnQgJ R5oRlaODnQdGsVtWrUaDßđeH59-61,4 6045O 2bEeHrhUKaDuXsVeHnQ,Te7lHeOfHoIRnQ020899882-0 Großes Engagement für den perfekten Service: Die gute Seele des Hauses und Geschäfsführerin Heidemarie Steinke mit ihrer Schwiegertoch- ter Nadine im ,Restaurant Graf Westerholt‘. Bilder: Peter Braczko GENUSS IM SCHLOSS Gaumenfreude in einem besonderen Ambiente: Die Schloss Gastronomie Kaisergarten verwöhnt seine Gästen mit einer saisonalen Küche, viel Herzblut und einem engagierten Service. ,Herzlich willkommen‘ steht auf dem Eingangsschild. Betritt man die Schloss Gastronomie Kaisergarten, am gleichnamigen Park, fühlt man sich gleich geborgen: Im ,Grand Cafe´ kann der Gast in mediterraner Atmosphäre während der Woche ab 9 Uhr frühstücken (am Wochenende ab 8.30 Uhr Frühstücksbüffet), leckere Eintöpfe in der Mittagszeit, selbstgebackenen Kuchen der Hausherrin Heidemarie Steinke am Nachmittag und am Abend Flammkuchen und schmackhafte Gerichte ungezwungen genießen. Liebhaber der internationalen, frischen und saisonalen Küche kommen im besonderen Flair des Saales ,Graf Westerholt‘ auf ihre Kosten. Er ist durch eine Schiebetür von dem ,Prinzensaal‘ getrennt, wobei beide Säle so verbunden werden können, dass bis zu 200 Personen Platz finden. Die Räumlichkeiten sind auch bestens für Hochzeiten, Tagungen, Betriebs- und Weihnachtsfeiern geeignet. Die ,Ritterstube‘ für 18 Personen und somit für kleinere Gesellschaften rundet das Angebot ab. Aber auch die Unterhaltung kommt in der Schloss Gastronomie Kaisergarten nicht zur kurz: Einmal monatlich lädt das Team zum traditionellen ,Krimidinner‘ mit begleitendem Menü, während sonntags im À la carte-Restaurant ein Pianist zwischen 12 und 15 Uhr am hauseigenen Klavier aufspielt. Derweil verwöhnt Patron Andreas Steinke seit nunmehr 18 Jahren die Gaumen seiner Gäste. Nach Lehrjahren auf Sylt, Hamburg und am Starnberger See, kredenzt der Küchenchef samt Team nun eine gelungene Mischung: Von Hausmannskost

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Persönliches L cation! November 2016 _ 11 Freuen Sie sich im Herbst auf unsere kulinarischen Gänse- und Wildspezialitäten. Guten Appetit! Vor 150 Jahren erbaute August Reintina für den Grafen Westerholt Gusenberg das Schloss Oberhausen. Bevor es gastronomisch genutzt wurde, war es ein Archiv. Adolf Steinke hatte vor 20 Jahren die Idee, eine Schloss Gastronomie zu errichten. Mit viel Geld, Herzblut und Engagement wurde das Konzept vom Ehepaar verwirklicht. Heute führt Heidemarie Steinke das Lebenswerk ihres Mannes samt den Kindern erfolgreich weiter . Der Patron des Hauses, Andreas Steinke, verwöhnt seine Gäste mit einer internationalen, frischen und vor allem saisonalen Küche. bis hin zur gehobenen Küche, der Gast hat die Qual der Wahl. Noch bis zum Dezember offeriert das Küchenteam Gänse und vor allem Wildspezialitäten von Jägern aus der Region. „Wir offerieren unseren Gästen eine bunte Mischung in der Karte, denn für jeden ist etwas dabei“, fasst Geschäftsführerin Heidemarie Steinke das gastronomische Angebot ihres Sohnes zusammen. Und wer möchte, kann sich gleich eine ganze Gans für vier Personen am Tisch tranchieren und es sich schmecken lassen. Aber nicht nur die Küche überzeugt, sondern auch der engagierte Service: Heidemarie Steinke, die gute Seele und ,Patronin‘ des Hauses, weiß worauf es ankommt: Service und Herzlichkeit sind für sie besonders wichtig. Versiert steht ihr dabei ihre Schwiegertochter Nadine zur Seite, die selbstverständlich vom Fach ist und den Service managt. Erlebt man den Familienbetrieb etwas näher, erkennt man schnell, wie gut Hand in Hand gearbeitet wird. Da lobt die Schwiegertochter schon einmal gerne Mutter Steinkes Eintöpfe mit den Worten: „Darin ist sie unschlagbar!“ Wohl wahr, denn ein gut besuchter Mittagstisch zeigt, dass es schmeckt. Auch die hiesigen Lions- und Rotarier-Clubs treffen sich regelmäßig zum Austausch in der Schloss Gastronomie Kaisergarten oder buchen diese für diverse Charity-Events. Ein neu gestalteter Biergarten mit Blick auf den Kaisergarten (samt rustikalem Imbiss) rundet das kulinarische Angebot ab. Reservierungen erbeten unter Telefon: 0208. 290 220 Konrad-Adenauer-Allee 48 · 46049 Oberhausen Tel. 0208-29 02 20 · Fax 0208-29 02 21 Email: info@kaisergarten.de · www.Kaisergarten.de Marktstraße 116 46045 Oberhausen Tel.: 208 22990 www.sportbehnert.de Öffnungszeiten: Montag - Freitag 09:30 - 18:30 Uhr Samstag 10:00 - 16:00 Uhr Herzlich willkommen in der Schloss Gastronomie Kaisergarten, direkt am Rhein-Herne-Kanal gelegen, mit seiner wunderschönen Natur.

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L cation! November 2016 _ 13 meine ersten zwei Kinder von Vieren wurden im Stadtteil geboren. Über 30 Jahre habe ich in Osterfeld gelebt. Dann hat mich meine Frau auf die andere Seite des RheinHerne-Kanals gezogen.“ Auch karnevalistisch hat er vor Ort, metaphorisch gesprochen, laufen gelernt. „Ich bin ein Kind der Ehrengarde, meine ,erste große Liebe‘, wo meine karnevalistische Laufbahn vor elf Jahren begann. Aktuell vertrete ich, im Rahmen meiner Regentschaft, die ,Große Osterfelder Karnevalsgesellschaft‘ (GOK).“ Die GOK feiert im kommenden Jahr ihr 111. Bestehen und darf aus diesem Grund den Stadtprinzen stellen. Eine besondere Ehre für Mario Hochmuth, dem echten Osterfelder Jungen. Für seine Session hat goldenen Bömmel bestückt. „Wer eines der exklusiven Exemplare hat, soll sich melden. Während der Session wird es eine Verlosung unter den 20 Besitzern geben. Sie erwarten attraktive Preise“, so der angehende Regent geheimnisvoll. Für seine Inthronisierung am 12. November in der ausverkauften Luise-Albertz-Halle verspricht Prinz Mario I. ein kurzweiliges Programm. „Es wird auch einen ShowAct aus den eigenen Reihen des Oberhausener Karnevals geben.“ Die Garde des Prinzen besteht aus vier Abteilungen der ,Großen Osterfelder Tanzgarde‘. Während des Abends wird ihn diese auf der Bühne begleiten und die Gäste mit flotten Tanzeinlagen der Minis, Junioren, Senioren und Mario Hochmuth mit seinem Schal, den er eigens für die Session kreiert hat. sich der kreative Geschäftsführer eines Deko- und Lager-Unternehmens etwas Besonderes einfallen lassen. So vertreibt er ab sofort einen bunten Schal, auf dem alle Oberhausener Karnevalsvereine verewigt sind und der für 15 Euro bei ,Deko Partner‘ und demnächst bei vielen Veranstaltungen erworben werden kann. „Ich möchte gerne alle Gesellschaften grüßen und mich bedanken.“ Die Idee zu diesem bunten Accessoire entstand im vergangenen Jahr auf dem Zug in Köln, wo Hochmuth ein ähnliches Exemplar gesehen hatte. Dank guter Kontakte und geschickter Verhandlungen, konnte der Geschäftsmann letztendlich durch den ,Schalorganisator‘ Jörn Derrissen 1.200 Schals mit bunten Bömmeln bestellen, die durch die Lebenshilfe Oberhausen neutral verpackt wurden. Der Clou: 20 Schals sind mit einem den Happy Girls unterhalten. „Ich möchte Spaß in die Säle bringen. Die politischen Konflikte sollen die Menschen bei meinen Auftritten vergessen. Sie sollen abschalten und Spaß an der Freud haben. Vor allem wünsche ich mir eine friedliche Session.“ Auch seine Entourage hat sich seine Tollität sorgfältig ausgesucht. Ihm zur Seite stehen der Hofmarschall Ludger Decker, Minister Stefan Diebels und die Paginnen Sissi Greca, Nadine Schön-Varela und Margit Fink. Komplettiert wird das Sextett durch den Fahrer Hännes Linden, der die Crew durch die Lande chauffiert. „Ein besonderer Dank gilt meiner Frau Marion. Wenn ich sie in den letzten Monaten nicht an meiner Seite gehabt hätte, wäre ich ersoffen.“ Andrea Becker 1. Karnevalsgesellschaft Königshardt 1985 e.V. Termine 2017 Prunksitzung Samstag 21. Januar 2017, 18:45 Uhr Auf der Haardt 4, 46147 Oberhausen Künstler: Markus Krebs, de Bajaasch, Oli der Köbes, Rabaue, Bernhard Brink, Oberhausener Prinzen, unsere Garden und die Elferratsshow Eintritt: 24,- € Kartenbestellung: 0208 672755 oder 0177 6024145 bei J. Szubrin Altweiberball Donnerstag 23. Februar 2017, 16:00 Uhr Sporthalle Heinrich-Böll-Gesamtschule, Oranienstr. 148, 46147 Oberhausen Künstler: Marek Fis, Achnes Kasulke, Pures Glück, die Oberhausener Prinzen, Willi Herren, unsere Garde und die Elferratsshow. Eintritt: 17,- € Einlass für Männer ist nach dem Programm ab ca. 19:30 Uhr (kostenlos). Kartenbestellung: 0208 672755 oder 0177 6024145 bei J. Szubrin Kinderkarneval Freitag 24. Februar 2017, 15:30 Uhr Sporthalle Heinrich-Böll-Gesamtschule, Oranienstr. 148, 46147 Oberhausen Eintritt: 5,- € Vorverkauf ab Januar 2017: Restaurant Pargmann (Buchenweg 283, 46147 OB) 1. KG Königshardt 1985 e.V. Höhenweg 145, 46147 Oberhausen info@1kgk.de

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Für Location formierte sich die 1. Königshardter KG im vergangenen Jahr vor der Inthronisierung von Prinz Thomas I.in der Luise-Albertz-Halle. Bilder: Archiv SESSION 2015 Location gewährt einen Rückblick auf die Session 2015/2016 in Oberhausen. OB Daniel Schranz und Prinz Thomas I. Ehrensenatorenempfang bei Postert. Samstag 10.00 Uhr - 18.00 Uhr

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L cation! November 2016 _ 15 GUTES TUN ... Die 1. Senatorengemeinschaft (SG) Bernhardiner‘ ist ein junger Verein, der im Herbst 2013 in der Bernardus-Kapelle in Oberhausen gegründet wurde (Location berichtete). Es handelt sich um eine dem karnevalistischen Brauchtum nahestehende Gemeinschaft, die aber selbstlos tätig ist und humanitäre oder karitative Hilfe innerhalb und außerhalb der Karnevalszeit leistet. Das gilt nicht nur für Karnevalisten, sondern für alle Oberhausener. Deshalb verzichten ,Die Bernhardiner‘ auf die typi- schen Strukturen eines Karnevalvereines. Insgesamt engagieren sich zurzeit 23 Mitglieder aus der Politik, Wirtschaft und weiteren Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Eine Erfolgsgeschichte ist der Förderorden (Bild oben): Der Erlös durch den Verkauf wandert ebnso in die Spendenkasse, wie auch Zweidrittel der Mitgliedsbeiträge. Auch in dieser Session kann der neue Orden wieder käuflich erworben werden. Infos unter: www.bernhardiner-ob.de Änderungen vorbehalten Vorverkaufsstellen: Ein2t0r,i-t€t: Lebenshilfe Oberhausen Geschäftsstelle Königshardter Straße 226 · OB-Königshardt Gemeinschaftstanz aller Oberhausener Garden Tel. (0208) 674435 Werkstatt im Lipperfeld (Gewerbepark Lipperfeld) Zur Eisenhütte 9 · Tel. 0208) 850380 Satz und Druck: Werkstatt am Kaisergarten · Max-Planck-Ring · 46049 Oberhausen · Tel.: 0208-69098-0 Einige Karnevals-Termine in OB - 11. November: Hoppeditz Erwachen des Hauptausschusses, 17 Uhr auf dem Friedensplatz Oberhausen - 12. November: Hoppeditz Erwachen der Sterkrader Raben, 11.11 Uhr im Technischen Rathaus Sterkrade - 25. November: Kürung Dreigestirn der KG Dampf-drauf, 20 Uhr in der Wehrstraße 1 -26. November: Sturm auf die Burg Vondern um 16.30 Uhr und Karnevalsauftakt der KG Blau Gelb Vondern - 8. Januar: Wagentaufe der Ehrengarde der Stadt OB, 11.11 Uhr an der Tenterstraße 6 - 21. Januar: Prunksitzung der 1. KGK, 18.45 Uhr (Auf der Haardt 3), der Styrumer Löwen, 18.50 Uhr (Ebertbad), der Sterkrader Raben, 19 Uhr (Roßbachstraße 41) - 5. Februar: Prinzenempfang des Eulenorden, 11.11 Uhr in der Luise-Albertz-Halle - 16. Februar: Prinzenempfang der vier schönsten Töchter Oberhausens, 17.11 Uhr bei der stoag (Max-Eyth-Straße 62) - 21. Februar: Veranstaltung der Lebenshilfe OB, 18.45 Uhr (LuiseAlbertz-Halle) - 26. Februar: Karnevalsumzug Oberhausen um 14 Uhr durch die City

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