Bestattungen Haberstock Kundenbroschüre

 

Embed or link this publication

Description

Bestattungen Haberstock Kundenbroschüre

Popular Pages


p. 1

Der letzte Weg in guten Händen... Informationen zu - Bestattungsvorsorge - Bestattungskosten - Testament und Nachlass - Erbrecht und Steuer - Patientenverfügung - Vorsorgevollmacht - Betreuungsverfügung - Anweisungen für die Bestattung - Nach dem Trauerfall

[close]

p. 2

BBeesstattatutntugsndigenesnte Haberstock Inhalt - Warum Regelungen so wichtig sind - Welche Aufgaben übernehmen wir für Sie - Private Vorsorge unbedingt erforderlich - Bestattungskosten absichern - Ohne Testament gilt das Gesetz - Sie verfügen über Ihren Nachlass - Der Wert Ihres Vermögens - Die Grundzüge des Erbrechts - Steuerliche Freibeträge - Patientenverfügung - Patientenverfügung (Muster) - Die Vorsorgevollmacht - Die Betreuungsverfügung - Anweisungen für meine Bestattung - Wichtige Unterlagen - Das Markenzeichen - Nach dem Trauerfall Seite 1 Seite 2 Seite 3 Seite 4 Seite 5 Seite 6 Seite 7 Seite 8 Seite 9 Seite 10 Seite 11 Seite 12 Seite 13 Seite 14 Seite 17 Seite 18 Seite 19 Weitere Informationen erhalten Sie auch auf unserer Internetseite unter www.bestattungen-haberstock.de E-Mail: info@bestattungen-haberstock.de

[close]

p. 3



[close]

p. 4

Bestattungsdienste HABERSTOCK

[close]

p. 5

Bis zum 31. Dezember 2015 wurden im Durchschnitt für eine Bestattung zwischen EUR 2.800.-- bis EUR 3.500.-- über unser Institut ausgegeben.

[close]

p. 6

Bestattungsdienste HABERSTOCK

[close]

p. 7



[close]

p. 8

Bestattungsdienste HABERSTOCK

[close]

p. 9

Der Wert Ihres Vermögens An einem Erbfall sind nicht nur die Erben beteiligt, sondern auch der Staat. Er verlangt Erbschaftsteuer. Die Höhe der Erbschaftsteuer ist abhängig von dem Verwandtschaftsverhältnis des Erben zum Erblasser und der Höhe der Erbschaft. Entscheidend kommt es darauf an, wie der Nachlass bewertet wird. Wichtig ist ferner, dass vom Wert des ererbten Vermögens zunächst Freibeträge abzuziehen sind, die den steuerpflichtigen Erwerb zum Teil erheblich vermindern können. Entscheidend für die Besteuerung von Erbschaft oder Schenkung sind die gesetzlichen Bemessungsgrundlagen. Hierzu die wesentlichen Punkte: (Diese Informationen können nur einen allgemeinen Überblick geben. Die Beratung im Einzelfall kann sie nicht ersetzen. Notare, Anwälte oder Steuerberater können hier weiterhelfen.) Unbebaute Grundstücke Der Grundbesitzwert wird ausgehend von den so genannten Bodenrichtwerten bemessen. Der Bodenrichtwert wird von den Gutachterausschüssen der Kommunen oder Landratsämter ermittelt. Bebaute Grundstücke Der Grundbesitz wird in Abhängigkeit von der Grundstücksart entweder im Vergleichswert-, Ertragswert- oder Sachwertverfahren ermittelt. Bei Ein-, Zweifamilienhäusern, Wohnungs- und Teileigentum wird das Vergleichswertverfahren angewendet. Das Ertragswertverfahren findet Anwendung bei Mietwohngrundstücken, Geschäftsund gemischt genutzten Grundstücken. Das Sachwertverfahren wird angewendet für die sonstigen bebauten Grundstücke und falls keine Vergleichswerte für die Anwendung des Vergleichswertverfahren vorliegen. Land- und forstwirtschaftliches Vermögen Dieses Vermögen ist mit dem gemeinen Wert anzusetzen, die Bewertung der Betriebswohnung und des Wohnteils erfolgt wie die des Grundvermögens. Für den Wirtschaftsteil ist ein Ertragswertverfahren maßgeblich: Der Reingewinn ist mit einem gesetzlich festgelegten Zinssatz zu kapitalisieren und abzüglich der in wirtschaftlichen Zusammenhang stehenden Verbindlichkeiten anzusetzen. Sonstige Vermögensgegenstände Bargeld, Bankguthaben, Darlehen und Schulden werden mit dem Nennwert angesetzt. Bei Aktien ist der Kurswert am Tag des Erwerbs maßgebend. Investmentanteile werden mit dem Rücknahmepreis am Todestag bzw. Schenkung bewertet. Renten und wiederkehrende Nutzungen, beispielsweise Nießbrauchrechte, werden mit ihrem Kapitalwert berücksichtigt. Absetzbare Nachlassverbindlichkeiten Die Kosten für Beerdigung, Grabdenkmal, Grabpflege, Testamentseröffnung, Erbschein u.ä. können ohne Nachweis mit einem Pauschalbetrag von € 10.300.-- abgezogen werden. Höhere Kosten sind abzugsfähig, wenn sie nachgewiesen werden. Spezielle Begünstigungen für Betriebsnachfolger Das Bundesverfassungsgericht hat im Urteil vom 17. Dezember 2014 die Verfassungsmäßigkeit der Entlastungen für den Übergang unternehmerischen Vermögens grundsätzlich bestätigt. An die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgericht sieht die Reform der Erbschaft- und Schenkungsteuer, die zum 1. Juli 2016 in Kraft tritt, z. B. folgende Anpassungen vor: - Entlastung kleinerer Unternehmen von Bürokratie - Einschränkung von missbräuchlichen Steuerge- staltungen - Förderung von Investitionen - Steuererleichterungen für Familienunternehmen - Realistische Vermögensbewertung - Erweiterte Stundungsregelung Die Steuerklassen Es wird in drei Steuerklassen unterschieden. Dabei ist auch darauf zu achten, dass die Zuordnung zu einer bestimmten Steuerklasse im Erbfall bzw. bei einer Schenkung teilweise unterschiedlich vorgenommen wird. 7

[close]

p. 10

Bestattungsdienste HABERSTOCK

[close]

p. 11



[close]

p. 12

Bestattungsdienste HABERSTOCK

[close]

p. 13



[close]

p. 14

Bestattungsdienste HABERSTOCK Die Vorsorgevollmacht Die Vorsorgevollmacht ist das ideale Instrument, um die eigene Zukunft auch für den Fall selbst zu gestalten, dass man selber nicht mehr in der Lage ist, Entscheidungen zu treffen. Eine solche kann nicht nur infolge Alters oder Gebrechlichkeit eintreten, sondern auch durch Krankheit oder plötzliche Notsituationen. Deshalb ist auch niemand zu jung, über eine Vorsorgevollmacht nachzudenken. Durch eine Vorsorgevollmacht kann eine gesetzliche Betreuung vermieden werden. Denn ein vom Vormundschaftsgericht eingesetzter Betreuer ist nach dem Willen des Gesetzgebers (§ 1896 BGB) dann nicht erforderlich, wenn und soweit ein Bevollmächtigter die Angelegenheiten regeln kann. Damit wird das Recht auf Selbstbestimmung gestärkt. Mit einer Vorsorgevollmacht kann man "in gesunden Tagen" die Vertrauensperson selbst auswählen, die bei später eintretender Geschäfts- und/oder Einwilligungsunfähigkeit entscheidet und handelt. Die Vorsorgevollmacht darf nicht mit einer Patientenverfügung verwechselt werden. Inhalt der Vorsorgevollmacht Vorsorgevollmachten zu gestalten ist nicht ganz einfach. Die Vollmacht sollte zu Ihnen und Ihrem Leben passen. So individuell, wie Sie sind, so wenig eignen sich oft fertige Muster für wichtige Weichenstellungen im Bereich der Vorsorge. Deshalb unser Rat: Lassen Sie sich rechtlich beraten. Den Umfang der Vollmacht kann der Vollmachtgeber, das heißt derjenige, der durch die Vollmacht eine Betreuung vermeiden möchte, frei bestimmen. Es empfiehlt sich in der Regel eine umfassende Bevollmächtigung, damit die bevollmächtigte Person auch alle denkbaren Angelegenheiten erledigen kann. Typischerweise wird deswegen die Befugnis gegeben, in allen vermögensrechtlichen und persönlichen Angelegenheiten für den Vollmachtgeber tätig zu werden. ·Vermögensrechtliche Angelegenheiten können beinhalten, gegenüber Gerichten, Behörden und sonstigen öffentlichen Stellen zu handeln, über Vermögensgegenstände, z. B. Grundstücke und Bankkonten, zu verfügen, und Verbindlichkeiten einzugehen. ·Persönliche Angelegenheiten können umfassen, Erklärungen in Gesundheitsangelegenheiten (z. B. die Einwilligung in Operationen) abzugeben, Entscheidungen über freiheitsentziehende Maßnahmen (z. B. Anbringen von Bettgittern oder Gurten) zu treffen oder den Aufenthalt einschließlich einer Unterbringung im Pflegeheim zu bestimmen. Zu diesem Zweck sollte der Bevollmächtigte das Recht erhalten, Krankenunterlagen einzusehen sowie alle Informationen durch die behandelnden Ärzte einzuholen. Wichtig ist auch zu entscheiden, ob der Bevollmächtigte Untervollmacht erteilen darf. Das Verhältnis mehrerer Bevollmächtigter zueinander muss präzise bezeichnet werden. Auch können Regelungen im sogenannten Innenverhältnis zwischen Vollmachtgeber und Bevollmächtigtem erforderlich sein. Die Form wahren Für Vollmachten gilt im Grundsatz das Prinzip der Formfreiheit. Das bedeutet, dass selbst Vorsorgevollmachten mündlich erteilt werden könnten. Das macht jedoch mindestens aus praktischen Gründen keinen Sinn. Die Schriftform und mehr noch die notarielle Form bringen Vorteile, auf die Sie nicht verzichten sollten. Vorsorgevollmachten sind mindestens schriftlich zu fassen. Durch Ihre Unterschrift dokumentieren Sie den Willen zur Bevollmächtigung. Er wird dadurch für Dritte nachvollziehbarer. Denn: Das unterschriebene Schriftstück hat gegenüber dem flüchtig gesprochenen Wort einen gewissen Beweiswert. Lassen Sie sich bei Ihrer Vorsorgevollmacht am besten von einem Notar helfen. Hat er das Dokument beurkundet, werden später keine Zweifel an der Gültigkeit aufkommen.

[close]

p. 15

Die Betreuungsverfügung Anders als mit einer Vorsorgevollmacht wird durch eine Betreuungsverfügung die Einschaltung des Gerichts zwar nicht vermieden. Aber durch eine Betreuungsverfügung kann Einfluss auf die durch ein Gericht anzuordnende Betreuung genommen werden. So können die Person und/oder auch Wünsche hinsichtlich der Lebensgestaltung bei Betreuung festgelegt werden. Das Gericht bzw. der Betreuer sind im Grundsatz an diese Wünsche gebunden. Eine andere Person darf nur dann durch das Gericht bestellt werden, wenn sich die in der Betreuungsverfügung genannte Person als ungeeignet erweist. Den Umfang der Befugnisse des Betreuers bestimmt das Gericht. Auch unterliegt der Betreuer gesetzlichen Beschränkungen und der gerichtlichen Überwachung. Darin liegt ein wesentlicher Unterschied zum Vorsorgebevollmächtigten. In Vorsorgevollmachten werden Betreuungsverfügungen häufig als "Notlösung" für den Fall aufgenommen, dass die in erster Linie gewünschte Vertretung durch die Vertrauensperson scheitert. 13

[close]

Comments

no comments yet