DaHeim Winter 2016

 

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Das Magazin der ARGE der Niederösterreichischen Pensionisten- und Pflegeheime

Popular Pages


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Das Magazin der ARGE der Niederösterreichischen Pensionisten- und Pflegeheime Winter 2016 Symposium der ARGE NÖ Heime Alpaka-Liebe Weihnachtsrezepte aus den NÖ Heimen DaHeim Winter 2016 I 1

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Kontaktlos zahlen mit Karte oder Handy. NFC Wenn’s um die Bank der Zukunft geht, ist nur eine Bank meine Bank. Ihre Pole Position an der Kassa: Zahlen Sie jetzt bequem kontaktlos mit Ihrer Raiffeisen Bankomatkarte oder Ihrem Smartphone mit der ELBA-pay App. Einfach, praktisch und sicher, ohne PIN-Eingabe bei Beträgen bis 25 Euro. Mehr Infos erhalten Sie bei Ihrem Raiffeisenberater oder auf meinbanking.raiffeisen.at. Jetzt ELBA-pay downloaden! 2 I DaHeim Winter 2016

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Editorial Das Jahr neigt sich dem Ende zu ... Liebe KollegInnen, Sehr geehrte LeserInnen, ... das Jahr neigt sich dem Ende zu und gibt uns Anlass, einmal innezuhalten, um Vergangenes und Zukünftiges, Erinnerungen und Erwartungen, Vorhandenes und Neues zu bedenken und auch Gemeinsames zu planen. Ein japanisches Sprichwort sagt „Die größte Kulturleistung eines Volkes sind die zufriedenen Alten“. Wir tragen in den NÖ Heimen mit unserer hoch verantwortungsvollen Arbeit Tag für Tag ganz wesentlich zu dieser größten Kulturleistung bei. Darauf können und sollen wir stolz sein! Wir leisten in unseren Heimen eine sehr gute Arbeit, wie oftmals auch Dankesschreiben an unsere Einrichtungen und vielfache Auszeichnungen unserer Häuser zeigen. Sie alle haben einmal mehr ein Jahr hindurch bewiesen, was es bedeutet, mit hoher Kompetenz und Empathie für die BewohnerInnen der NÖ Heime da zu sein. Dafür möchte ich mich zu Jahresende bei Ihnen ganz herzliche bedanken – für Ihren unermüdlichen Einsatz, Ihr tägliches Engagement und Ihre Freude an der Arbeit. Umso betroffener macht es, wenn in einer Einrichtung schwere Fehlverhalten passieren, die sich wie ein Lauffeuer verbreiten und die Arbeit aller diskreditieren. Denn das Fehlverhalten einzelner Personen schadet der gesamten Branche. Es schadet dem Vertrauen in Heime, dem Berufsstand der Pflege und Betreuung und macht wertvolle Arbeit zunichte. Vertrauen ist aber unsere wichtigste Grundlage – denn pflegen lassen wir uns nur von jenen, denen wir vertrauen. Bewusst sollte uns sein, dass es in jeder Branche schwarze Schafe gibt, dass niemand davor gefeit davor ist und dass es jede Einrichtung treffen kann. Umso wichtiger ist in Krisen ein offener und ehrlicher Umgang mit hoch sensiblen und schwierigen Situationen, unser ehrliches Bedauern und klare Konsequenzen. Krisenmanagement, um noch größeren Schaden abzuwenden. Mit Ende des Jahres erscheint unsere Broschüre „Ehrenamt in den NÖ Heimen“, ein Ratgeber mit zahlreichen Tipps rund um das Ehrenamt. Es ist ein besonderes Werk des Arbeitskreises Ehrenamt der ARGE NÖ Heime, denn es ist in gemeinsamer Arbeit mit VertreterInnen aus allen NÖ Heimen entstanden! Sie haben sich in Workshops in allen Regionen Niederösterreichs eingebracht und so zum Zustandekommen der Broschüre maßgeblich beigetragen. Was ist für EhrenamtskoordinatorInnen und Ehrenamtliche in den NÖ Heimen wichtig zu wissen? Das Heft gibt Antworten auf viele Fragen und motiviert, Ehrenamtliche zu gewinnen sowie sich freiwillig zu engagieren. Ein ganz herzliches Danke an den Arbeitskreis Ehrenamt, allen MitarbeiterInnen, die an den Workshops mitgewirkt haben und nicht zuletzt allen Ehrenamtlichen, die die Arbeit in unseren Heimen mit ihren vielfältigen und bunten Aktivitäten täglich bereichern! Die Broschüre wird in die nächsten Jahre hineinwirken und die Zukunft in unseren Heimen positiv mit beeinflussen. Ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für 2017 wünscht Ihnen Dir. Ing. Dietmar Stockinger Obmann der ARGE NÖ Heime Impressum Medieninhaber, Herausgeber und Verleger: ARGE der Niederösterreichischen Pensionisten- und Pflegeheime, 3484 Grafenwörth, Hofgarten 1, Tel: +43 (0)2738/77066-403, office@ noeheime.at, www.noeheime.at Für den Inhalt verantwortlich: Obmann Dir. Ing. Dietmar Stockinger Namentlich gekennzeichnete Beiträge müssen nicht mit der Meinung des Herausgebers übereinstimmen. Chefredaktion, Konzeption & Layout: Gabriele Tupy, Tel. +43 (0)699/10027740, gabriele.tupy@imzusammenspiel.com, www.imzusammenspiel.com Redaktionsteam: Gregor Herzog, Charlotte Kühl­m­ ayer-Trittner, Natalie Seidl, Birgit Edhofer, Ludwig Schweng, Anita Koller, Christine Wondrak-Dreitler, Ulrike Imber, Elisabeth Grna, Karin Mörtel, Franz Permoser. Fotos (wenn nicht anders angegeben): zur Verfügung gestellt von den NÖ Heimen; Titelbild: Seniorenzentrum der Stadt Haag & Alpakabauernhof Familie Geiblinger, www.alpakabauernhof.at Anzeigenverkauf: NatalieSeidl,Tel.+43(0)2738/ 77 066, DW 403, daheim@noeheime.at Erscheinungsort: Niederösterreich Druck & Versand: gugler GmbH, Auf der Schön 2, 3390 Melk, www.gugler. Gedruckt nach der Richtlinie „Druckerzeugnisse“ des Österreichischen Umweltzeichens. gugler*print, Melk, UWZ-Nr. 609, www.gugler.at Blattlinie DaHeim ist eine Zeitschrift der NÖ Heime und hat das Ziel, die hohe Qualität der NÖ-Heime nach innen und außen zu repräsentieren. Der Fokus liegt auf einer lösungsorientierten und konstruktiven Auseinandersetzung mit der Betreuung der alten und pflegebedürftigen Menschen. DaHeim Winter 2016 I 3

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Editorial Foto: Landespflegeheim Herzogenburg Was für ein schöner Herbst! Eine Einladung, im Garten die wärmenden Sonnenstrahlen bis zuletzt zu genießen. Inhalt 5 Symposium 2016 der ARGE NÖ Heime Meine, deine, unsere ... Zeitwahrnehmung in der Altenpflege 7 Der Mensch im Mittelpunkt 8 Die NÖ-Heime stellen sich vor: Das SeneCura Sozialzentrum Ternitz 10 Aus dem bunten Alltag in den NÖ Heimen 14 „Vielfalt leben“ – 72 Stunden ohne Kompromiss in Niederösterreich 16 Liebe und Sexualität im Alter – Kein Tabu! 17 Das war der Herbst in den NÖ Heimen 18 Internationaler Tag des Kaffees 19 „MEMO“ weckt Erinnerungen 44I IDDaHaHeiemimHWeribnstte2r 0210416 20 Das Leben leben im Landespflegeheim Stockerau: „Was für ein Freiheitsgefühl!“ 22 Alpaka-Liebe 24 Weihnachtsbäckerei in den NÖ Heimen 27 SozialMarie 2016 an das Pflegeheim Retz 27 Durch die Blume gesagt 28 Dies & Das: Dankesschreiben, Glück im Alter, Bucht­ipp, Alte Ansichten, Cartoon 30 Alte Rezepte: Quitten Gratin & weihnachtliche Marmelade 30 Veranstaltungen 31 Heilpflanzen: Der Schlehdorn

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ARGE NÖ Heime Symposium 2016 Meine, deine, unsere Zeitwahrnehmung in der Altenpflege Das diesjährige Symposium der ARGE NÖ Heime fand am 19. Oktober im Landhaus St. Pölten statt und stand unter dem Titel „meine, deine, unsere … Zeitwahrnehmung in der Altenpflege“. Es setzte sich mit dem Spannungsfeld unserer immer schneller werdenden Zeit, dem daraus entstehenden Zeitdruck auf die Menschen im Arbeitsprozess und dem völlig entgegengesetzten Bedürfnis der alten Menschen in unseren Heimen nach Ruhe, Zeit und intensiver Zuwendung auseinander. In seiner Begrüßungsrede betonte der Obmann der ARGE NÖ Heime, Dir. Dietmar Stockinger, die hohe Bedeutung dieser unterschiedlichen Lebens- und Erlebenswelten. „Die völlig un­ ter­schiedlichen Geschwindigkeiten stellen uns gerade in der Altenpflege vor große Herausforderungen, weil wir einerseits Teil des schnelllebigen gesellschaftlichen Systems sind, andererseits aber genau die Bedürfnisse unserer BewohnerInnen nach viel Zeit und Zuwendung im Alltag erfüllen sollen“. Die Zeitwahrnehmung der BewohnerInnen im Heim stehe damit im krassen Gegensatz zu der in den Heimen Beschäftigten. Für die einen bedeute Zeit im Alter auch immer langsamer zu werden, Freizeit zu haben, den Lebensabend zu erfahren und auf zahlreiche Erinnerungen zurückzublicken. Für die anderen bedeute Zeit die tägliche Abfolge routinierter Tätigkeiten, Organisation und Management. Um dies zu verbinden sei oft Menschenkenntnis und Rücksichtnahme gefordert meinte Soziallandesrätin Mag.a Barbara Schwarz in Ihrer Ansprache. Hervorgehoben wurde mehrfach die Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit. Als Einstimmung in den Tag las Moderator Martin Lammerhuber Gedichte aus seinen Werken. Der Philosoph und Mitbegründer des Vereins zur Verzögerung der Zeit em.o. Univ.Prof. Dr. Peter Heintel betonte in seinem Impulsreferat „Pflegen heißt auch warten können, begleiten“, in seiner Ruhe gestört zu werden, könne für alte Menschen dramatisch sein. Der Philosoph setzte sich mit den Ursachen der Zeitbeschleunigung auseinander und ermutigte, Zeit, die uns als endliche Zeit gegeben ist, zu nutzen. Er sprach von der „Wartezeit der Langsamkeit zum Ende“ und zeigte auf, dass Sinnlichkeit die Außenwelt erfahrbar mache. Dafür brauche es Zeit. Im Alter sinkt die Außenwahrnehmung, in unserer Erinnerung gehen wir nach innen. Zur viel zitierten Weisheit im Alter meinte er „Zuhören ist eine Tugend der Weisheit. Fragen ist die Frömmigkeit des Denkens. Beides setzt voraus, dass man sich Zeit nimmt. Zuhören können macht Menschen wieder lebendig“. Univ.Prof.in Dr.in med. Regina Roller-Wirnsberger widmete sich in ihrem Vortrag „Was uns im Alter langsamer macht“ der medizinischen Sichtweise des Alterns. Sie machte bewusst, Zeit ist ein wichtiger Faktor in dass Altern ein Prozess ist, der nicht erst in der Altenpflege. Während Mit- höherem Lebensalter beginnt, sondern von arbeiterInnen in einer bestimm- Geburt an unumkehrbar fortschreitet. Altern ten Zeit bestimmte Leistungen ist ein physiologischer Prozess. Physiologisch erbringen sollen und oftmals bedeutet „natürlich“ oder „den normalen Lebensvorgängen entsprechend“ (griechisch physis = Natur). Es beeinflusst alle Aspekte menschlichen Daseins und ist ein biologischer, psychischer und sozialer Prozess. Alter werde im allgemeinen Sprachgebrauch meist mit ne- unter Zeitdruck stehen, haben BewohnerInnen das Bedürfnis nach mehr Zeit mit den MitarbeiterInnen. Dieser Diskrepanz widmete sich das Symposium 2016 der ARGE NÖ Heime. gativen Veränderungen assoziiert, wichtig sei jedoch die Potentiale des Alters erkennen zu können, so Roller-Wirnsberger. Wie wir altern hängt mit unserer Geschichte zusammen. Sie betonte, dass sich die Alterungsrate in den letzten 1.000 Jahren nicht verändert habe, die Lebenserwartung sei unabhängig von der Al- terungsrate und abhängig von vielen Faktoren – „Wir sind Gewinner der Evolution“. Sie stellte die Frage „Ist es der Körper oder der Geist, der langsam wird“? Ab 30 schrumpft unser Gehirn je Dekade um 2%. Ab 40 nehmen die Nervenzellen ab. Die Langsamkeit des Alters ist Alter wird im allgemeinen Sprach-­ ganz normal. Dafür verfügten alte Menschen oftmals über eine höhere soziale Kompetenz. Roller-Wirnsberger hob hervor, dass Multitas- g­ ebrauch meist mit negativen Veränderungen assoziiert, wichtig ist jedoch die Potentiale des Alters erkennen zu können, so king sehr viel über die kognitiven Fähigkeiten Univ.Prof.in Dr.in med. Roller- eines Menschen aussage. Sie sind Leistungen Wirnsberger des Gehirns, wie z.B. die Wahrnehmung, das Erinnern, Denken und der Einsatz von Sprache. Grundlagen sind Sinnesreize, die gleichzeitig verarbeitet beziehungsweise vom Gehirn aus- DaHeim Winter 2016 I 5

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ARGE NÖ Heime Auch die humorige und unterhaltsame Seite kam mit Fiffi Pisecker und Waterloo nicht zu kurz . Denn „Lachen ist eine der stärksten Energien. Humor hilft relativieren zu können“. Auch die humorige und unterhaltsame Seite kam mit Fifi Pissecker und Waterloo nicht zu kurz. Denn „Lachen ist eine der stärksten Energien, die es gibt. Humor hilft relativieren zu können.“ gewertet werden. Die Gleichzeitigkeit (z.B. gleichzeitig klatschen, zählen, gehen, …) kann im Alter ein hochsignifikantes Sturzrisiko darstellen. In diesem Zusammenhang sprach sie auch den Begriff Fraility an. Als Fraility (engl. frailty = ‚Gebrechlichkeit‘) wird die chronische altersbedingt herabgesetzte Belastbarkeit bei vermindertem Kraftzustand bezeichnet. Von höchster Bedeutung hob sie die interdisziplinäre Zusammenarbeit hervor und dass es Präventionsziele brauche. Nicht zuletzt machte sie darauf aufmerksam, dass in einer alternden Gesellschaft Städte und Gemeinden ein seniorenfreundliches Leben ermöglichen sollen, dass das Gesundheitssystem auf die Bedürfnisse älterer Menschen anzupassen sei und dass es die Entwicklung von Pflegestrukturen brauche, die den Spitalsbereich entlasten. Der Kabarettist, Schauspieler und Autor Fifi Pissecker plädierte dafür, sein eigenes Tempo zu finden und stellte die Frage, warum es uns so schwer falle, 10 Minuten täglich zu reflektieren und uns zu positionieren? Stress sei zum Statussymbol der Zeit geworden, er werde von der Gesellschaft geschätzt. Damit sinke unsere Aufmerksamkeitsgrenze. So zeigt eine Studie, dass die Aufmerksamkeitsspanne bedingt durch ein Übermaß an Informationen mit denen wir ständig konfrontiert sind – Smartphones, soziale Netze und digitaler Wandel – insgesamt von 12 Sekunden im Jahr 2000 auf 8 Sekunden 2013 gesunken ist. Pissecker lies das Publikum auch humorig, tiefgründig und sehr persönlich an seinen Gedanken über „seine Zeit“ teilnehmen und erzählte von seiner Kindheit, von seiner Pilgerreise entlang des Jakobsweges sowie von der Betreuung und Begleitung seiner Mutter, als sie Pflege benötigte. Er bezeichnete das Lachen als eine der stärksten Energien, die es gibt und merkte an, dass Humor relativieren könne. Zum Tod am Ende des Lebens formulierte er „War das alles? Ja, das war alles, was du daraus gemacht hast“. Petra Fercher, Validationstrainerin, stellte Ihren Vortrag unter das Thema „Zeit-verwirrt“ und zeigte auf, dass Zeit ein Anhaltspunkt sei, der uns ermöglichen sollte „Wichtiges“ einzuhalten, „Wichtiges auf die Reihe zu kriegen“, „Wichtiges zu erledigen, sodass keine Verwirrung entsteht“, damit alles korrekt und genau der angegebenen, vorgesehenen, ausgemachten Zeit entspricht. Allein dies zu lesen löse aber bereits Stress aus. Zeit ist relativ und kann enorm verwirren. Besonders dann, wenn ein Mensch kein Gefühl für Zeit mehr hat, sich also nicht mehr daran hält und sich schon gar nicht mehr danach ver-hält. Wenn eine Pflegeperson sich daran aber fest-hält, sich an die Zeit an-hält und sich genau oder auch ungenau an Zeiten hält und sich nach ihrem persönlichen oder vorgegebenen Zeitmaß ver-hält, dann kann es für beide Beteiligten im Moment unangenehm werden und in Folge zu mehr Verwirrung beim bereits verwirrten alten Menschen führen. Sie appellierte, dass in der Altenpflege dringend unterschieden werden müsse, wann Zeit für wen wichtig sei. Dazu brauche es neben Bauchgefühl auch Fachwissen. Auch Petra Fercher erwähnte die hohe Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit. Sie ging auf die Frage ein, wie man in der Altenpflege zeitverwirrten Menschen begegnen solle. In der Validation lerne man unter anderem, wie man mit den unterschiedlichen Zeitwahrnehmungen und den daraus entstehenden Bedürfnissen gut umgehen könne. Sie betonte in diesem Zusammenhang, wie wichtig es sei, wenn sich Pflege- und Betreuungskräfte gut zentrieren lernen. Denn dies bedeute letztlich mehr Zeit, Energie und Wohlbefinden für alle Seiten. An den Abschluss des Symposiums gestellt war ein Interview, das der Moderator Martin Lammerhuber mit dem Sänger und Entertainer Hans Kreuzmayr alias Waterloo führte. Dieser machte bewusst, dass bereits eine kurze Zeitspanne als sehr lang erlebt werden kann, wenn der Mensch auf etwas wartet, es er-wartet. Er betonte, dass die Welt eine Globalisierung der Gerechtigkeit brauche und dass es uns nicht egal sein dürfe, wenn es anderen Menschen schlecht geht. In diesem Zusammenhang zitierte eine Weisheit der Lakota Indianer „Als ich Kind war, verstand ich zu geben und zu teilen; seit ich zivilisiert wurde, habe ich diese Tugend verlernt“. Nicht fehlen durften am Ende des Tages einige der bekanntesten Songs von Waterloo, deren Texte die älteren TeilnehmerInnen des Symposiums wohl alle noch in Erinnerung haben. Bleibt ein herzliches Danke an das Vorbereitungsteam und die OrganisatorInnen für ein hervorragendes Symposium 2016. 6 I DaHeim Winter 2016

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ARGE NÖ Heime Der Mensch im Mittelpunkt Neue Senioren-Dachmarke | 10 Jahre NÖ Pflege-Hotline In Niederösterreich leben rund 415.000 Menschen, die älter als 60 Jahre sind. Knapp 100.000 davon sind auf Pflege und Betreuung durch Angehörige, mobile Dienste oder stationäre Einrichtungen angewiesen. „Mittendrin im Leben“ als neue Dachmarke Die zahlreichen Angebote und Initiativen für diese Personengruppe werden nun seitens des Landes unter das gemeinsame Dach „Mittendrin im Leben“ gestellt. Denn Senioren stellen in jeder Hinsicht einen sehr wichtigen Teil der Gesellschaft dar. „Wir stellen fest, dass unsere ältere Generation mobiler, agiler und unternehmungslustiger ist als früher und sich in vielen Bereichen sehr aktiv einbringt. Daher möchten wir diesen Personen reizvolle Angebote und Anstöße bieten, ihren Lebensalltag abwechslungsreich zu gestalten. In jeder Gemeinde soll es auch eigene Seniorenbeauftragte geben. So wie unsere Gesellschaft einem stetigen Wandel unterzogen ist, so sollte auch unsere Seniorenpolitik immer wieder neu ausgerichtet werden“, erklärt dazu Sozial- und Senioren-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz. „Mittendrin im Leben“ nennt sich demensprechend auch die Veranstaltungsreihe der ARGE NÖ Heime gemeinsam mit den NÖ Landespflegeheimen. Pflege und Betreuung im Wandel Auch in der Pflege und Betreuung von älteren und chronisch kranken Menschen, auch angesichts der Zunahme von Demenzerkrankungen, geht es darum, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Personenzentrierte Pflege oder Bezugspflege, nennt das die Pflegewissenschaft. Die Landespflegeheime setzen etwa auf Alltagsnormalität, auf eine vertraut häusliche Umgebung und einen fixen Tagesrhythmus, um die noch vorhandenen geistigen und körperlichen Fähigkeiten der Menschen zu fördern, ohne diese zu überfordern. Bei diesen alltagsorientierten Wohnkonzepten, wie sie in den Landesheimen vermehrt Einzug halten, rücken deshalb die Leistungsbereiche Wohnen, Pflege und Alltagsbegleitung näher zusammen. Gemeinsam mit dem Institut für Pflegewissen- schaft der Universität Wien wurden dazu sechs Grundprinzipien in der Pflege und Betreuung entwickelt, die jeden Bewohner in seiner Individualität und Einzigartigkeit und unabhängig von der Erkrankung anerkennt, respektiert und fördert. Es geht um Individualität und Selbstbestimmung. Orientierungshilfe für die moderne psychogeriatrische Pflege ist dabei vor allem das Gefühlsleben des alten Menschen, bisherige Gewohnheiten und die persönliche Lebensgeschichte sind zu berücksichtigen. Etwa durch eine entsprechende „Milieugestaltung“ der Wohnumgebung und durch „Normalität“ im Alltag. 10 Jahre NÖ Pflege-Hotline und „on Tour“ Den ganzen Herbst über gab es in einigen NÖ Landespflegeheimen spannend-informative und sehr erfolgreiche Seniorennachmittage im Rahmen der Aktion „NÖ Pflege-Hotline on Tour“. Die NÖ Pflege-Hotline – erreichbar unter Tel. 02742/9005-9095 – leistet einen wesentlichen Beitrag dazu, dass Betroffene und Angehörige bei größtmöglicher Wahlfreiheit in Niederösterreich, rasch die für sie bestmögliche und maßgeschneiderte Pflege und Betreuung finden bzw. über die entsprechenden Anbieterorganisationen oder Pflegeheime informiert werden. Seit der Einführung im Oktober 2006 hat das Hotline-Team mehr als 125.000 Telefonate geführt und entsprechende Beratungen angeboten. Zusätzlich gab es rund 2.500 Beratungsgespräche in den Haushalten bzw. im Pflege-Servicezentrum in St. Pölten. Foto: LR Schwarz besuchte den Informationsnachmittag im Rahmen der Aktion „NÖ Pflege-Hotline on Tour“ im LPH Scheibbs. DaHeim Winter 2016 I 7

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ARGE NÖ Heime Die NÖ Heime stellen sich vor: Das SeneCura Sozialzentrum Ternitz Das 2012 eröffnete SeneCura Haus in Ternitz bietet 90 pflegebedürftigen Menschen ein Zuhause zum Wohlfühlen im Herzen der Gemeinde Ternitz. Das Team um Hausleiter Mag. Thomas Kissich sorgt dafür, dass die BewohnerInnen ihren Lebensabend in Geborgenheit und Sicherheit genießen können. „In unserem hellen, modern und gemütlich gestalteten Haus mit dem großen Garten fühlen sich BewohnerInnen und MitarbeiterInnen wohl“, weiß Leiter Mag. Thomas Kissich. Individuelle Pflege und Betreuung Zu unseren wichtigsten Anliegen zählt es, den Menschen als Ganzes zu sehen. Wir beziehen die Lebensgeschichte in das Pflegekonzept ein und arbeiten intensiv mit den Angehörigen zusammen. Das SeneCura Team erstellt für jede Bewohnerin und jeden Bewohner ein individuelles Pflege- und Aktivitätenprogramm. Ein herzliches Miteinander schafft Geborgenheit. Dazu zählt auch ein Geburtstags- gruß vom Hausleiter. Lebendiger Treffpunkt der Generationen Körperliches und seelisches Wohl, die Gestaltung des eigenen Alltags, eine aktive Teilnahme am Sozialleben und die Wahrung der Privatsphäre sind Bedürfnisse, die keine Altersgrenzen kennen. Die enge Zusammenarbeit mit der Gemeinde, mit Vereinen und Schulen ist besonders wichtig. Dadurch wird das Haus in Ternitz lebendiger Treffpunkt der Generationen. Das zeigt sich auch bei Anlässen wie dem Sommer- oder dem Oktoberfest, wo die BewohnerInnen mit Angehörigen, ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, Gemeindemitgliedern und dem SeneCura Team feiern. Demenzkompetenz Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Betreuung dementer BewohnerInnen. Um ihre Fähigkeiten und Ressourcen zu fördern und möglichst lange zu erhalten, werden sie gezielt betreut. Besonders wichtig ist dabei die Einbindung und Entlastung der Angehörigen. „Wir haben eine eigene Validations-Trainerin, die spezielle Kommunikationstechniken nach Naomi Feil anwendet, durch die DemenzpatientInnen Wertschätzung und Verständnis erfahren“ erläutert Kissich. „Das liegt uns besonders am Herzen, weil wir damit viel zur Verbesserung ihrer Lebensqualität beitragen können.“ Die drei gemütlichen Demenzwohngruppen sind nach einem eigenen Raumkonzept gestaltet, das Orientierung gibt und Geborgenheit vermittelt. Abwechslungsreiche Aktivitäten Ein großes Freizeitangebot sorgt für Abwechslung im Alltag. Die Aktivitäten reichen von Kreativnachmittagen über gemeinsames Kochen und Gärtnern bis zu Ausflügen. Im hauseigenen Fitnesscenter wird ein seniorengerechtes Fitnessprogramm angeboten. Besonders beliebt ist auch das Candlelight Dinner, bei dem SeneCura das Haubenlokal ins Haus holt oder der Jahreswunsch, bei dem größere und kleinere Wünsche der BewohnerInnen erfüllt werden. Beim Urlaubsaustausch verbringen die SeniorInnen bestens betreut eine Woche an einem anderen SeneCura Standort. 8 I DaHeim Winter 2016

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Regionales Das Sommerfest im schönen Hausgarten ist eine liebgewordene Tradition. Auch das gemeinsame Gärtnern macht in der warmen Jahreszeit allen Spaß. Steckbrief Baujahr: 2012 Träger: SeneCura Klinken- und HeimebetriebsgmbH Heimleitung: Mag. Thomas Kissich Pflegedienstleitung: Elisabeth Windbichler Kontakt: SeneCura Sozialzentrum Ternitz, Kreuzäckergasse 11, 2630 Ternitz, T: 02630 901 89, F: 02630 901 89 -408. E: ternitz@senecura.at, Web: ternitz.senecura.at Anzahl der HeimbewohnerInnen: 90 Anzahl der MitarbeiterInnen: 66 (mit Zivildienern) Leitsatz der Einrichtung: Näher am Menschen – ein wertschätzender, respektvoller Umgang mit unseren Mitmenschen, aber auch mit uns selbst, ist das Fundament all unserer Handlungen. Leistungen: • Langzeitpflege • Kurzzeitpflege • Demenzbetreuung, drei Wohngruppen für BewohnerInnen mit Demenz • Eigenes SeniorInnen Fitnesscenter • Abwechslungsreiche Aktivitäten und fri- sche regionale Kücke Was uns auszeichnet: Unser Ziel ist es, den BewohnerInnen dabei zu helfen, ihr Leben nach ihren Wünschen und Bedürfnissen zu gestalten. Sie behalten ihre Menschenwürde bis zum letzten Augenblick und verlieren sie auch in Phasen größter Hilfsbedürftigkeit nicht. Sie können bei uns aktiv und in Würde altern. Preise, Auszeichnungen & Zertifikate: Zahlreiche Zertifizierungen und Auszeichnungen machen SeneCura zu Österreichs meistausgezeichnetem Pflegeheimbetreiber. Initiativen für Umwelt & Klima: Verwendung regionaler Lebensmittel, Verwendung von Strom aus Wasserkraft, hauseigene Küchen: Arbeitsplätze in der Region, reduzieren von Transportwegen Darauf sind wir stolz: Auf die familiäre Atmosphäre im Haus und die gute Einbindung in die Stadtgemeinde, durch die viel Leben und Abwechslung in unser Haus kommt. Eine Vision für Ihr Haus und der nächste Schritt dorthin: Eine kontinuierliche Ausweitung des Leistungsangebots um auch in Zukunft modernste Betreuungsformen anbieten zu können. Eine Herausforderung: Die laufende Aus- und Weiterbildung für die wir jetzt sogar eine eigene SeneCura Akademie haben, um auch in Zukunft beste Pflegequalität bieten zu können. Das schönste Kompliment einer Bewohnerin / eines Bewohners: „Ich nehme nicht am Urlaubsaustausch mit einem anderen Haus teil, weil es nirgends so schön sein kann, wie hier.“ Wie jedes Jahr wird das Oktoberfest gemeinsam mit den ehrenamtlichen MitarbeiterInnen gefeiert – hier mit selbst gebackenen Lebkuchenherzen. DaHeim Winter 2016 I 9

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Regionales 10 Jahre Pflege- und Betreuungszentrum Arche Stockerau Gemeinsam mit Landesrätin Mag.a Barbara Schwarz und zahlreichen Festgästen feierten die BewohnerInnen und die MitarbeiterInnen des LPH Arche Stockerau das 10jährige Bestehen. Zu diesem Anlass wurde auch das gemeinsame Projekt „Fantasy Safari“ mit dem Kindergarten St. Koloman vorgestellt. Es entstand durch die seit Jahren bestehende Verbindung zwischen den BewohnerInnen der Arche und den Kindergartenkindern. Gemeinsam schufen sie aus Betonknetmasse Skulpturen, die nun die Zaunpfosten vor dem Kindergarten zieren. SeneCura Traiskirchen erfüllt Jahreswunsch Maria Aberl, Bewohnerin des SeneCura Sozialzentrums Traiskirchen, wuchs in Guntramsdorf auf, wo ihre Eltern ein Fuhrwerk mit 30 Pferden und fünf Stallungen besaßen. Schon als Kind half sie, die Pferde zu pflegen, daher war es ihr innigster Wunsch noch einmal einen Tag mit den eleganten Vierbeinern zu verbringen. In Schönbrunn genoss Maria Aberl eine wunderschöne Kutschenfahrt durch den Schlosspark und konnte danach mit der Kutscherin auch noch ein wenig über Pferde fachsimpeln und die fleißigen Tiere mit einer Karotte belohnen. Ein Ausflug ins Unterwasserreich Schrems Ein interessanter Ausflug führte die BewohnerInnen des Landespflegeheims Schrems ins Unterwasserreich – das erste internationale Ramsar-Zentrum in Österreich. Das größte Moor von Niederösterreich befindet sich im Waldviertel. Ein Drittel seiner Fläche ist als Naturpark Hochmoor Schrems bekannt und wurde heuer zum Naturpark des Jahres 2016 gewählt. Sein Besucherzentrum feierte heuer sein zehnjähriges Bestehen. Bei so vielen interessanten Informationen konnte auch ein kurzer Regenguss die gute Laune der Ausflügler nicht trüben, dafür sorgten schon die fröhlichen Fischotter mit ihren Späßen. 10 I DaHeim Winter 2016 Fröhliche Weinlese im SeneCura Grafenwörth Der Herbst zog ins Land und die reifen Trauben blitzten hinter den saftiggrünen Weinblättern hervor. Ernt­ez­ eit – das ließen sich die BewohnerInnen des SeneCura Sozialzentrums Grafenwörth nicht zweimal sagen und unterstützten die Winzerfamilie Roch bei der Weinlese. „Unser Wein schmeckt ja wirklich vorzüglich, da macht die Arbeit natürlich gleich doppelt so viel Spaß“, freute sich Hobbygärtnerin Theresia Zuntermann. Bei einer gemütlichen Jause im schönen Panorama des Weingartens ließen die SeniorInnen den Nachmittag ausklingen. Fröhliche Kürbiszeit im Vitusheim Auch heuer erhielt das Landespflegeheim Laa/ Thaya Besuch von seltsamen Gestalten. Im Vorgarten des Heimes saßen kartenspielende Kürbismänner und strickende Kürbisfrauen. Liebevoll gebastelt wurden diese von den beiden ehrenamtlichen MitarbeiterInnen Grete und Fritz Fink. Schon seit einigen Jahren erfreuen die beiden die BewohnerInnen des Vitusheimes jeden Herbst mit ihren wunderschönen und originellen Kürbisfiguren. Und auch diesmal präsentierten sie sich perfekt bis ins kleinste Detail und begeisterten die BewohnerInnen. Pflegezentrum St.PöltenPottenbrunn: Ausflug nach Maria Taferl Eine Wallfahrt nach Maria Taferl in der Wachau machten die BewohnerInnen des Pflegezentrums St. Pölten-Pottenbrunn. Nach dem Besuch der Wallfahrtskirche wurde in der Kerzenkapelle eine Gedenkkerze entzündet. Anschließend gab es ein köstliches Mittagessen beim Nostalgieheurigen in Wimm. Zum Abschluss dieses besonderen Tages wurde noch Station in der „Kashütt´n“ gemacht, damit die Ausflügler köstliche Käsesorten und frisches Bauernbrot für die Zuhausegebliebenen einkaufen konnten.

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Regionales Mater Salvatoris macht Ausflug in den Prater Bei herrlichem Ausflugswetter machten sich BewohnerInnen, Angehörige und MitarbeiterInnen auf den Weg Richtung Wien, denn der diesjährige große Ausflug führte in den Prater. Nach einer Stärkung im Schweizerhaus spazierten alle durch den großen Vergnügungspark. Den Abschluss bildete, wie könnte es anders sein, eine Fahrt mit dem Riesenrad. Der Blick von ganz oben über Wien war überwältigend und so kehrten sie mit einem lachendem und einem weinendem Auge nach einem tollen Tag nach Bad Erlach zurück. Ein besonderer Geburtstag in LPH Gloggnitz Ein ganz besonderer Tag war der 23.10.2016 für Frau Christine Leister. Sie feierte im LPH Gloggnitz ihren 102. Geburtstag. Heimleitung und Personal des Pflegeheimes sowie VertreterInnen der Stadt Gloggnitz und der Bezirkshauptmannschaft Neunkirchen trafen sich, um der rüstigen Jubilarin an ihrem Ehrentag zu gratulieren. Erlebnisreiche Ausflüge im SeneCura Sozialzentrum Pöchlarn Langweilig wurde den aktiven SeniorInnen des SeneCura Sozialzentrums Pöchlarn im vergangenen Herbst nicht, denn eine ganze Woche mit kultuerellen wie kulinarischern Schmankerln ließ keine Wünsche offen. So besuchten die BewohnerInnen das Heimatmuseum Golling sowie das Landesmuseum Niederösterreich. Das Stift Melk verzauberte mit seinem prunkvollen Bau und das Haubiversum offenbarte so manche Geheimnisse des Bäckerei-Handwerks. Ein vergnüglicher Heurigenbesuch in der Wachau rundete die ereignisreiche Woche ab. Landespflegeheim Neunkirchen feiert Land und Leute Fest Beste Stimmung herrschte im Schwarzatal im LPH Neunkirchen beim Fest „Land und Leute“, welches im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Mittendrin im Leben“ der niederösterreichischen Heime, stattfand. Bei der Veranstaltung wurde das Buch „Unser Schwarzatal“ von Wilfried Scherzer präsentiert. Für die musikalische Umrahmung sorgte das „Trio Kaghofer-Angerler“. Die Volkstanzgruppe Landjugend Puchberg erfreute mit einer schwungvollen Darbietung die BewohnerInnen und die Gäste. Alle Neune und GUT HOLZ! Unlängst verwandelte sich der Speisesaal im SeneCura Sozialzentrum Purkersdorf in eine hochfrequentierte Kegelbahn! Ein Dutzend BewohnerInnen versammelte sich nach dem Abendessen in der Aula, um die Zeit in geselliger Runde bei einem Kegelabend zu verbringen. Voll motiviert und hoch konzentriert wurde die Kugel in die Vollen geschoben. Die Stimmung war bestens und so Kranzerln und Säue fielen, konnte man das im ganzen Haus hören! Müde aber sehr glücklich gingen die BewohnerInnen abends zu Bett. Operettengenuss in Blindenmarkt Das Landespflegeheim Melk wurde auch heuer wieder zu den Blindenmarkter Herbsttagen im Rahmen der Aktion „Helfen mit Kunst“ eing­ eladen. Dieses Jahr stand zur Eröffnung der neuen multifunktionalen Ybbsfeldhalle Franz von Suppés „Boccaccio“ auf dem Programm. Den BewohnerInnen wurde ein turbulenter Operettenspaß in einem außergewöhnlich farbig angelegten Bühnenbild, der anzustecken vermag, und die Höhen und Tiefen der bürgerlichen Gesellschaft lebensnah beleuchtet, geboten. DaHeim Winter 2016 I 11

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Regionales INTEGRI 2016 an das LPH Scheiblingkirchen Das NÖ Landespflegeheim Scheiblingkirchen wurde für sein Projekt „Psychosoziale Übergangsbetreuung – Sprungbrett“ mit dem INTEGRI 2016 ausgezeichnet. Der INTEGRI zeichnet Organisationen und Projekte aus, die den veränderten Anforderungen an ein funktionierendes Versorgungssystem mittels innovativer Modelle der integrierten Versorgung begegnen und damit einen positiven Beitrag zur Verbesserung des Gesundheitswesens in Österreich leisten. Das Team der Psychosozialen Betreuung in Scheiblingkirchen rund um Direktorin Anita Koller und interim. PBL Sabine Lechner, konnte bei der Verleihung im Museumsquartier in Wien den „INTEGRI“-Preis 2016 in der Kategorie „Sozialpsychiatrische Initiativen“ entgegennehmen. Die psychosoziale Übergangsbetreuung „Sprungbrett“ im LPH Scheiblingkirchen verfolgt das Ziel der Inklusion von chronisch psychisch kranken Menschen in die Gesellschaft. Das multiprofessionelle Team fördert größtmögliche Selbständigkeit, Unabhängigkeit und Partizipation. Die Menschen sollen ihre Interessen durchsetzen und ihrem Ziel – der gewünschten Lebensführung – näher kommen können. Die psychosoziale Übergangsbetreuung ist eine innovative Versorgungsinitiative, da sie eine Schnittstelle zwischen Gesundheits- und Sozialbereich darstellt und Menschen hinaus in ihr Leben begleitet. Die richtungszeigende Umsetzung zeigt, wie ausgehend von einem Landespflegeheim als bereits etablierte Struktur, durch kontinuierliche Vernetzung verschiedener Gesundheitsorganisationen und Sozialdienste, der stationären und der ambulanten Betreuung, der Kostenträger und Behörden u.a. eine WIN-WIN-WIN Situation geschaffen wird: für KlientInnen und Angehörige, für die Kostenträger und für die Leistungserbringer. Wichtige Partner des Projektes sind die Sozialpsychiatrie im LK Neunkirchen, der Psychosoziale Dienst und alle Organisationen, die Wohnmöglichkeiten für psychisch kranke Menschen anbieten. 12 I DaHeim Winter 2016 Heurigennachmittag im Pflegeheim der Stadtgemeinde Stockerau Bei wunderbarem Sonnenschein genossen die BewohnerInnen und Gäste des Pflegeheims der Stadt­gemeinde Stockerau Gemütlichkeit und Wienerlieder beim Heurigenfest im hauseigenen Garten. Franz Zachhalmel von den „Strebersdorfer Buam“ sorgte mit seinem Akkordeon für beste Stimmung und das Pflegeheim-Team für das leibliche Wohl. Die BewohnerInnen waren sichtlich mit großer Begeisterung dabei. Das Team des Pflegeheims bedankt sich herzlich bei Fam. Pahl für die Traubenspende und bei Fam. Bacher für den Wein. Fröhliches Erntedankfest bei SeneCura Kirchberg am Wechsel Im SeneCura Sozialzentrum Kirchberg am Wechsel ging es unlängst sehr lebhaft zu. Grund waren die zahlreichen Vorbereitungen für das alljährliche Erntedankfest, bei denen sich die BewohnerInnen eifrig beteiligten. Pfarrer Herbert Morgenbesser begleitete die gesungenen Lieder mit seiner Gitarre. Nach der Messe zog die Festgesellschaft mit der Erntedankkrone und dem Erntekorb durch das Haus. Dabei sorgte Ernst Schlagl mit seiner steirischen Ziehharmonika für stimmungsvolle Unterhaltung und besuchte auch jene BewohnerInnen, die am Erntedankfest nicht teilnehmen konnten. Im LPH Mödling schauen Kinder ihren Eltern über die Schulter Im Sommer dürfen Kinder mit ihren Eltern im LPH Mödling „mitarbeiten“. In der Therapie wird gedehnt, bei den Alltagsbegleiterinnen gelacht und Gehirnnahrung in Form von Eis und Buchstaben verabreicht und in der Pflege wird geschaut, dass alle rundum gut versorgt sind. Es ist schön und wichtig, dass die Kinder das Berufsfeld der Eltern kennenlernen und sehen wie vielfältig und abwechslungsreich so ein Tag im Pflegeheim sein kann! Nach getaner „Arbeit“ gehen die Kids mit vielen neuen Eindrücken nach Hause.

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Regionales SeneCura Brunnkirchen besucht besondere Vorführung Eine Vorführung der besonderen Art gab es vor kurzem für die BewohnerInnen des SeneCura Sozialzentrums Krems Haus Brunnkirchen. Gemeinsam mit einigen MitarbeiterInnen besuchten sie eine Leistungsschau des Österreichischen Bundesheeres. Im Schlosspark Grafenegg staunten die SeniorInnen über das außergewöhnliche Spektakel. „Ich bin in der Nähe einer Kaserne aufgewachsen, daher habe ich schon immer viel Bezug zum Heer gehabt. Auch heute gibt es noch einige Heeresangehörige in meiner Familie“, erklärt Bewohnerin Karoline Wilfert. “Wiener Spezialitäten – frisch aufgewärmt“ im Agnesheim Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „MITTENDRIN IM LEBEN“ fand im LPH Klosterneuburg Agnesheim ein literarisch-musikalischer Abend in die Unweiten der Wiener Kultur mit „Wiener Spezialitäten – frisch aufgewärmt“ statt. Es wurden Doppelkonferenzen der Künstler Farkas und Waldbrunn zum Besten gegeben, alte und neue Wienerlieder gesungen und interpretiert, Texte von Anton Kuh über Konrad Bayer bis zu Ernst Jandl und Daniel Glattauer dargeboten. Ein buntes Potpourri Wiener Mentalität erwachte hier wieder neu zum Leben. Oktoberfest bei SeneCura Ternitz Herbstbeginn ist in den SeneCura Sozialzentren die Zeit der Oktoberfeste. Auch in Ternitz wurde diese traditionelle Feier begangen. Die MitarbeiterInnen zogen sich Dirndln und Lederhosen an und warteten mit Weißwürsten, Brezen, Aufstrichen und Bier auf. Um die perfekte Oktoberfeststimmung abzurunden, durfte natürlich auch die musikalische Untermalung nicht fehlen. Die „Herzerlmusi“ begeisterte an diesem Nachmittag alle Gäste mit einem abwechslungsreichen Musik-Mix. Auch die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen konnten sich gesanglich beweisen und einige einstudierte Hits zum Besten geben. Feuerwehrübung im LPH Gänserndorf Feueralarm!!! Die Feuerwehr Gänserndorf war alarmiert und fuhr zum Rettungseinsatz. Bei mas­s­ iver Rauchbildung galt es die teils gebrechlichen BewohnerInnen in Sicher­heit zu bringen. Gemeinsam mit der Feuerwehr Gänserndorf wurde der Ernstfall geprobt. Auch BeobachterInnen waren dabei. Im Anschluss an die Übung wurde der Ablauf reflektiert. Ziel der Übung war es, den Ablauf für den Ernstfall zu trainieren, um mögliche Verbesserungsmaßnahmen vorzeitig zu erkennen. Auch die BewohnerInnen waren mit Interesse dabei. Übersiedlung des Altenund Pflegeheims der Barmherzigen Brüder Kritzendorf Das Kritzendorfer Altenund Pflegeheim sollte generalsaniert werden. Wegen zu hoher Kosten entschied sich der Orden jedoch für einen Neubau. Nur der historische Florianihof und die Kapelle bleiben bestehen. Nun stand die Übersiedlung der BewohnerInnen an. Ein genauer Zeitplan wurde erstellt und alle BewohnerInnen persönlich in Kritzendort verabschiedet und nach Klosterneuburg übersiedelt. Dort empfing sie eine Mitarbeiterin und führte sie in ihre neuen Zimmer. Dank der guten Vorbereitung lief alles nach Plan. Doppelabschied beim Grillfest im LPH Ybbs an der Donau Beim Grillfest im Landespflegeheim Ybbs waren Haupt- und Ehrenamtlichen MitarbeiterInnen sowie HeimbewohnerInnen eingeladen, um Gerlinde Schauerhofer, die Managerin des Ehrenamtes und der Alltagsbegleitung, zu verabschieden. Auch die diplomierte Gesundheits-und Krankenschwester Renate Punz feierte ihren letzten Arbeitstag. Nach der Eröffnung durch Heimleiterin Gertrude Bauernfried wurden Geschenke verteilt und Abschiedsreden gehalten. Musikalsche Begleitung gab es von der „Tanzlmusi“ aus St. Martin. DaHeim Winter 2016 I 13

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Visionen „Vielfalt leben“ 72 Stunden ohne Kompromiss in Niederösterreich 72 Stunden lang haben sie alles gegeben: rund 4.000 Jugendliche, die sich von 19. bis 22. Oktober in ganz Österreich in rund 350 Sozialprojekten engagierten, machten unser Land zum Schauplatz gelebter Solidarität. Die Devise lautete Vielfalt leben, Ärmel hochkrempeln, sich für andere einsetzen: Auch in Niederösterreich waren hunderte Jugendliche 72 Stunden lang als BotschafterInnen von Solidarität und Nächstenliebe unterwegs – unter anderem in den NÖ Heimen. Im Caritas Haus St. Elisabeth in St. Pölten bauten die Jugendlichen mit den Bewoh- nerInnen Vogelhäuschen für die Stationsterrassen und pflanzten eine Ribisel-Naschhecke im Garten „72 Stunden ohne Kompromiss“ ist ein Projekt der Katholischen Jugend in Zusammenarbeit mit youngCaritas und Hitradio Ö3. Zum achten Mal in der Geschichte der größten Jugendsozialaktion Österreichs haben sich von 19. bis 22. Oktober 2016 auch hunderte niederösterreichische Jugendliche unter dem heurigen Motto „Vielfalt leben“ ins Zeug gelegt, um die Welt zu „fairändern“. Sie haben u. a. Möbel aus Paletten gebaut, Gärten in Pflegeheimen verschönert, Räumlichkeiten für Jugendliche einen neuen Anstrich verpasst, Unterkünfte von Flüchtlingen gemütlich gestaltet, Menschen mit Beeinträchtigung bekocht, in einem Pflegeheim einen Marterlplatz als Ort des Gebets gebaut, multikulturelle Begegnungen ermöglicht, die Werte des Miteinander-Lebens und den Friede zwischen allen Religionen, Völkern und Lebensauffassungen in Erinnerung gerufen und alten Menschen Zeit geschenkt. Bei alldem haben die Jugendlichen die Erfahrung gemacht, dass soziales Engagement doppelt bereichert: Die Unterstützten freuen sich über die Hilfe, die Jugendlichen profitieren von einzigartigen Begegnungen und Erfahrungen. Vogelhäuschen und eine Naschhecke für das Haus St. Elisabeth Nicht nur auf die menschliche Vielfalt wurde beim Projekt im Pflegeheim Haus St. Elisabeth der Caritas in St. Pölten geachtet. Vor allem die Vielfalt der Natur sollen die BewohnerInnen des Heimes in Zukunft noch mehr genießen können. Deshalb bauten die teilnehmenden Jugendlichen, Pfadfinder aus St. Pölten, gemeinsam mit den BewohnerInnen für jede Stationsterrasse ein Vogelhäuschen. Holzbretter wurden gut abgeschliffen, kunstvoll bemalt und nach dem Trockenen fertig zusammengebaut und die fertigen Vogelhäuschen auf den Terrassen der jeweiligen Stationen auch gleich montiert und mit Vogelfutter befüllt. Das Handwerken mit den Jugendlichen machte den SeniorInnen sichtlich viel Spaß, nur ein kleines Stück Schleifpapier blieb letzten Endes noch übrig und sogar die Holzreste wurden bunt verziert. Zwei Tage später erzählte eine Bewohnerin strahlend „Ich habe beim Bauen der Vogelhäuschen mit den Jugendlichen mitmachen dürfen und schon heute konnte ich zwei Vögel beobachten, die zum neuen Futterplatz gekommen sind“. Ganz glücklich bemerkte die alte Dame, dass die Vögel be- 14 I DaHeim Winter 2016

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Visionen 15 Jugendliche errichteten bei regnerischem Wetter für die BewohnerInnen des Hauses St. Louise in Maria Anzbach ein „Marterlplatzl“ für eine Madonnenstatue im Garten. sonders gut von einem gemütlichen Platz im Aufenthaltsraum, gleich neben dem Fenster zu beobachten sind. Nach dem Bauen der Vogelhäuschen stand außerdem das Pflanzen einer Naschhecke mit Ribiselstauden auf dem Programm. Ausgestattet mit Spaten und Schaufel gingen die Jugendlichen ans Werk. Im Garten des Pflegeheimes wurde gegraben, Erde ausgehoben und gepflanzt. Wohl bedacht wurde dabei, dass die Ribisel auch für die BewohnerInnen in Rollstühlen gut zu erreichen sein sollen. Die Freude im Haus St. Elisabeth ist groß und BewohnerInnen bemerkten nach den Tagen mit den Jugendlichen anerkennend: „Na, was den Jungen immer so einfällt, das ist ja toll!“ Ein Marterlplatzl für das Haus St. Louise, Pflegeheim der Barmherzigen Schwestern in Maria Anzbach Am ersten Tag nach dem Morgengebet mit den Barmherzigen Schwestern wurden die für das Projekt notwendigen Werkzeuge gesegnet und schon ging es raus zur Baustelle. Kaltes, regnerisches Wetter erwartete die 15 Jugendlichen, die all ihre Kräfte einsetzten, um für die BewohnerInnen des „Hauses St. Louise“ ein „Marterlplatzl“ für eine Madonnenstatue im Garten des Pflegeheimes zu errichten. Da hieß es zuerst mal fleißig Schotter schaufeln und mit den Scheibtruhen den Hang hinauf karren. Die Mädchen und Burschen im Alter von 15 bis 17 Jahren hatten sichtlich Spaß an ihrer Arbeit und packten auch ordentlich an. Natursteine wurden mit einer Sackrodel transportiert und so mancher Stein gleich mit Meißel und Hammer gespalten. Mit fachlicher Unterstützung der Gartenbauschule Langenlois und des Gartenbau-Profis der Fa. Kittenberger wuchs eine wunderschöne Trockensteinmauer heran. Pflastersteine wurden herangeschafft und zu einem barrierefreien, begehbaren Platz gestaltet. Die Madonnenstatue fand auf einem großen und entsprechend schweren Granitwürfel einen würdevollen Platz, geschützt durch eine Überdachung eines Zimmermannprofis. Die Segnung des Projektes erfolgte durch Dechant KR Mag. Wilhelm Schuh unter Beisein der BewohnerInnen, des Bürgermeisters und natürlich der so kompromisslos engagierten Jugendlichen und ihrer Begleitung Prof. Karin Wachter. Zeit schenken im Pflegeheim Mautern und im Betreuten Wohnen Paudorf Ganz im Sinne von „Ich schalt mich ein“ starteten 8 Jugendliche im Jugendhaus Stift Göttweig in die Aktion 72 Stunden ohne Kompromiss und schenkten Zeit. Sie besuchten die alten Menschen im Pflegeheim Mautern und im Betreuten Wohnen Paudorf, brachten selbstgebackene Kuchen und selbstgebaute Bilderrahmen für Fotos zur Erinnerung an die gemeinsame Zeit mit und gestalteten vielfältige und schöne Nachmittage für die BewohnerInnen. Miteinander wurde gesungen, geredet, gelacht, erzählt, getanzt und gespielt. Gut geschmeckt haben dabei auch die frisch gebackenen Kekse, die schon beim Eintreffen der Jugendlichen das ganze Haus mit dem Duft einer Backstube erfüllten und Lust auf das Miteinander machten. Jugendliche des Jugendhauses Stift Göttweig schenkten während der Aktion 72 Stunden ohne Kompromiss Zeit. Sie besuchten die alten Menschen im Pflegeheim Mautern und im Betreuten Wohnen Paudorf und brachten selbstgebackenen Kuchen und Bilderrahmen mit. Treffpunkt Bankerl in Eggenburg Auch 35 TeilnehmerInnen der Handelsakademie Horn sowie der Neuen Mittelschule Weitersfeld hatten sich für die 72 Stunden ohne Kompromiss viel vorgenommen. Ziel war die Erneuerung bzw. Umgestaltung von Begegnungsplätzen in Eggenburg mit Einbindung der BewohnerInnen des Landespflegeheimes Eggenburg. Die „Innengruppe“ verbrachte die Tage weitgehend drinnen, bereitete für die PflegeheimbewohnerInnen das gemeinsame Mittagessen vor und organisierte für den Nachmittag ein tolles Programm mit Liedern, Spielen, Geschichten sowie einen Spaziergang. Die „Außengruppe“ kümmerte sich trotz kalt-nassem Wetter mit viel Freude und Begeisterung um die Grünbereiche, erneuerte mit Farbe bestehende Sitzbänke, schliff Paletten und verbrauchte dabei „gefühlt eine Tonne Schleifpapier“ (Nicola, 16). Besonders toll fanden die Jugendlichen, dass sie schulfrei hatten und ihr Einsatz sowie ihre Motivation von den PflegeheimbewohnerInnen geschätzt wurde. SchülerInnen der Handelsakademie Horn sowie der Neuen Mittelschule Weitersfeld haben mit Einbindung der BewohnerInnen des Landespflegeheimes Eggenburg Begegnungsplätze in Eggenburg erneuert und um­g­ estaltet. Ein ganz herzliches Dankeschön an die Jugendlichen und OrganisatorInnen von 72-Stunden ohne Kompromiss 2016. Euren Einsatz für mehr Solidarität in unserer Gesellschaft finden wir großartig! Fotos: Katholische Jugend und NÖ Heime DaHeim Winter 2016 I 15

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