Avenir aktuell - Nr. 1 / Januar 2011 (Avenir Suisse)

 

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Avenir Suisse - Informationsbulletin - Nummer 1 / Januar 2011 - Erscheint 4mal jährlich

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a ve ni rsui sse inf o rmat io nsbu lle ti n num m e r 1 januar 2 01 1 e r schei n t 4 -m a l j Ä h r li c h vermögensverwaltung die ausländer ziehen ab bauzonen wie sich mehr raum schaffen lässt verschuldung aufgeblähte schuldenblasen lehrstellen bei neuen dienstleistern herrscht leere hochschulen viel reden ums denken 2 3 4/5 6 7 eurokrise europa auf kredit die überschuldeten staaten können kaum aus euroland austreten und sie dürfen nicht weil sie mit ihrer zahlungsunfähigkeit oder -unwilligkeit die banken der anderen länder gefährden würden fast alle staaten im westen kämpfen seit der finanzkrise mit gewaltigen schulden wie die Übersicht auf den seiten 4 und 5 zeigt besonders betroffen sind die überschuldeten staaten in europa die piigs portugal irland italien griechenland spanien da sie zu euroland gehören können sie ihre währungen nicht mehr abwerten um wieder an wettbewerbsfähigkeit zu gewinnen weshalb geben sie nicht einfach den euro auf und führen wieder die eigene währung ein ein solcher schritt hätte gewaltige folgen für das land das ihn wagt mit der einführung einer neuen schwachen währung müsste es wohl den staatsbankrott erklären weil es die schulden in euro nicht zurückzahlen könnte das land würde deshalb kaum mehr gläubiger finden wenn es an den kreditmarkt zurückkehren muss vor allem aber können die anderen länder den abschied eines staates aus dem euroraum nicht zulassen weil sie noch weit härter getroffen würden den grund zeigt die grafik die banken vor allem von frankreich und deutschland sind die grössten gläubiger der überschuldeten staaten so halten französische banken einen viertel der spanischen mehr als einen drittel der griechischen und fast die hälfte der italienischen schulden und nur wenig geringere anteile finden sich bei den deutschen banken die französische und die deutsche regierung stecken also im dilemma sie müssen die überschuldeten länder retten ­ oder ihre banken piigs die schweizer haben schwein 100 irland schweiz niederlande 75 uk anteil an krediten in prozent deutschland 50 Übrige 25 frankreich quellen biz bankenstatistik quellen oecd eigene berechnungen 0 griechenland irland italien portugal spanien französische banken sind die grössten gläubiger von griechenland 36 und italien 47 deutsche banken von spanien 25 und irland 27 dagegen vergaben die schweizer banken deren kredite 7 prozent des totals ausmachen nur zwischen 1 prozent portugal und 4 prozent irland an diese länder wachstum der tiger verliert den biss irland fällt beim einkommen pro kopf wieder hinter die schweiz zurück ­ vielleicht lag es gar nie vorne ulrich kohli damals chefökonom der nationalbank erregte vor sechs jahren aufsehen er zweifelte an einer tagung von avenir suisse daran dass irland die schweiz beim einkommen pro kopf überholt habe denn die statistik missachte dass in der schweiz das bruttonationaleinkommen bne das auch die erträge der schweizer aus dem ausland umfasst im gegensatz zu den meisten ländern höher liegt als das bruttoinlandprodukt bip der Ökonom inzwischen professor in genf und senior fellow bei avenir suisse bekam mit seiner aussage recht die irische wirtschaft brach in der krise bis ende 2009 um 17 prozent ein so stark wie keine andere im westen das bewunderte wachstum des «keltischen tigers» zeigt sich jetzt beruhte auf der auslandverschuldung und auf der aufblähung der immobilienbranche auf 20 prozent des bip ­ in der schweiz wo ebenfalls eine Überhitzung droht macht sie nur 5 prozent aus einkommen schweizer wohlstand aus ausland 45 bip irland einkommen pro kopf in tsd usd 40 bne schweiz 35 bip schweiz bne irland 30 25 beim bip pro kopf hat die schweiz irland wieder überholt beim volkseinkommen bne das nur 2008 einbrach lag sie immer deutlich vorn seite 1 januar 2011 20 0 20 0 0 20 1 02 20 0 20 3 0 20 4 05 20 0 20 6 0 20 7 0 20 8 09

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iv ver m ög en sver w a lt u ng schluss mit schwindel invalide sollen keine rente mehr bekommen wenn sich für ihre beschwerden keine objektivierbare ursache findet die ausländer ziehen ab nach dem einbruch in der finanzkrise wachsen die vermögen wieder die von den schweizer banken verwaltet werden der anteil der gelder von ausländischen privatkunden nimmt aber schon seit zehn jahren stetig ab neue iv-rentner nach ursache in tsd droht in der schweiz ein bankenvermögen schwindendes vertrauen sterben wenn neue regeln gelten 6 30 die medien schlagen alarm wenn ein schleudertrauma allein kann die schweiz für die vermögen von 25 5 nicht mehr zu einer invalidenren ausländischen bankkunden eine anteil ausl privatkunden am total te führen mit diesem entscheid abgeltungssteuer einführt könnten 4 20 stoppte das bundesgericht im viele kleine banken nicht mehr mitinst itut ionelle anleger sommer 2010 eine epidemie die halten was hat es damit auf sich 15 3 es vor zwanzig jahren selber aus aus der grafik lassen sich unterkommerzielle kunden gelöst hatte 1991 sprach es einem schiedliche schlüsse ziehen beru2 10 kv-lehrling eine rente zu weil er higend ist dass sich die summe der nach einem töffliunfall angeblich verwalteten vermögen nach dem auslÄndische privatkunden 5 1 am «typischen bunten beschwer einbruch in der finanzkrise erholt inlÄndische privatkunden debild» eines schleudertraumas hat sie stand 2009 wieder auf gut 4 0 0 litt obwohl sich keine ursache dafür billionen franken ein drittel mehr fand an solchen beschwerden mit als zehn jahre zuvor beunruhigend «unklarer kausalität» litten immer ist allerdings dass die vermögen insgesamt verwalten die schweizer banken gut vier billionen franken an vermögen ein drittel mehr als vor zehn jahren dies allerdings nur dank dem zuvon privatkunden insgesamt nicht wachs bei den institutionellen anlegern der anteil der ausländischen privatanleger rechte skala ist von fast 30 auf 15 prozent stark zurückgegangen wuchsen weil jene der ausländer iv-renten epidemie gegenüber dem höchststand von der unklaren leiden unfall 1,08 billionen im juni 2007 um bankgeheimnis keine bedeutung noch 15 prozent aller gelder auf mehr als 40 prozent zurückgingen hat wuchsen dagegen ­ die leis den schweizer banken aus und 25 die privatkunden aus dem aus tung der banken scheint also zu die schlechte vor allem den kleinen andere land zogen also wegen der unsi stimmen die gute nachricht ist vermögensverwaltern droht eine 20 cherheit um das bankgeheimnis die vermögen von ausländischen konsolidierung ­ nicht ein massenknochen geld ab die bestände der insti privatkunden machen nachdem sterben aber eine schmerzhafte 15 tutionellen anleger für die das sich ihr anteil fast halbiert hat nur flurbereinigung verwaltete vermÖgen in billionen chf anteil in prozent nerven 10 psyche 5 geburt 0 spit ä ler vergleichen um die qualität zu verbessern die schweizer spitäler legen ihre daten nicht gerne offen weil sie sich dem vergleich nicht stellen wollen erste erhebungen zeigen auch für die schweiz den zusammenhang zwischen fallzahlen und qualität das schweizer gesundheitswesen braucht dringend mehr transparenz auch bei der qualität nur so lassen sich strukturveränderungen wie schliessungen von abteilungen oder ganzen spitälern anstossen 2009 veröffentlichte das bundesamt für gesundheit im rahmen einer pilotstudie erstmals qualitätsindikatoren von 29 spitälern 2010 gab es die zweite studie heraus an der 65 spitäler teilnahmen schon bei der ersten publikation wurde das zahlenwerk kritisiert der strenge fokus auf mortalitätsraten könne die spitäler dazu verleiten schwerere fälle nicht mehr zu behandeln oder patienten zuhause sterben zu lassen doch zugleich fördert der mangel an qualitätstransparenz die strukturerhaltung studien zeigen den engen zusammenhang zwischen fallzahlen und qualität müssten kleinere spitäler ihre qualität und/oder ihre fallzahlen offenlegen liessen sich ihr breiter leistungskatalog oder sogar der gesamte betrieb kaum rechtfertigen die nun veröffentlichten daten für die behandlung von herzinfarkten im jahr 2007 weisen tendenziell auf einen schwachen negativen zusammenhang zwischen fallzahlen und mortalitätsraten hin die aussagekraft der daten ist beschränkt doch immerhin wurde ein erster schritt zur transparenz gemacht 04 06 20 20 20 20 08 02 quelle bsv iv-statistik 96 19 19 98 vor allem wegen der zunahme der fälle für deren zumeist psychische beschwerden sich keine objektivierbare ursache fand explodierte die zahl der neurentner bis 2002 20 00 qualität je mehr fälle desto besser 2,0 mehr patienten auf dem höhepunkt 2002 zwei drittel der neurentner das bundesgericht anerkannte aber seit 2004 schmerzstörungen nicht mehr als grund für eine ivrente und aufgrund der 6 iv-revision sollen auch die laufenden renten für solche fälle überprüft werden wer keine rente mehr erhalte rutsche in die sozialhilfe ab lamentieren die kritiker sie verschweigen die sozialdienste missbrauchten zwei jahrzehnte lang die iv um klienten abzuschieben deren beschwerden nie eine rente rechtfertigten 1,5 stand mortalitÄtsrate 1,0 0,5 0 10 anzahl fÄlle 100 1000 die mortalitätsrate nimmt bei höheren fallzahlen tendenziell ab ­ obwohl die grossen spitäler schwerere fälle behandeln januar 2011 seite 2 quelle bag eigene berechnungen quelle snb statistisches monatsheft 98 00 03 08 01 02 04 05 06 19 99 07 09 19 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 10

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bauzonen wie sich mehr platz schaffen lässt die baulandreserven sind falsch verteilt sie sind in den städten zu klein und auf dem land häufig zu gross das gefragte bauland liesse sich verschieben wenn der staat den mehrwert abschöpfte den er bei einzonungen schafft und damit bei rückzonungen die landeigentümer entschädigte nur in wenigen ländern im albauzonen am falschen ort ternden europa wächst die bevölkebauzonen in ha rung noch dazu gehört die schweiz zu klein seit 1980 nahm ihre einwohner­230 bis ­150 ­150 bis ­100 zahl aufgrund der zuwanderung ­100 bis ­50 ­50 bis ­10 um 1,5 millionen bzw um 50 000 ­10 bis 0 personen pro jahr zu im langfrizu gross 0 bis 10 stigen trend muss also jährlich eine 10 bis 50 50 bis 100 stadt von der grösse luganos über 100 bis 150 das land verteilt neu gebaut wer150 bis 230 den wie das bundesamt für raumentwicklung berechnet liessen sich in den noch nicht überbauten bauzonen weitere 1,4 bis 2,1 millionen einwohner unterbringen allerdings liegen die reserven nicht dort wo die menschen hinziehen wie die grafik zeigt städte verfügen über zu wenig ländliche gemeinden häufig über zu viel bauland das verkleinern überdimensionierter bauzonen unterbleibt bisauf den verfügbaren baulandreserven in der schweiz kön 20 jahren das angebot der rest des landes ist weitgehend her aufgrund der kosten rücknen weitere zwei millionen menschen wohnen in gemeinden orange d.h dort gibt es mehr bauland als in den nächsten mit weissen punkten ­ meist nahe der grossen städte ­ über 20 jahren benötigt wird diese bauzonen sind gemäss raumzonungen sind eine materielle steigt die erwartete nachfrage nach bauland in den nächsten planungsgesetz überdimensioniert enteignung und müssen vom staat voll entschädigt werden die bauzo te geschaffen die umwidmung von «rente» denn der planungsmehr her sollte er zumindest teilweise nen liessen sich aber räumlich «ver landwirtschafts in bauland kann wert entsteht nicht durch eine wert abgeschöpft werden schliesslich schieben» wenn der planungsmehr den wert verzehn bis verhundert schöpfende handlung des eigen ist die allgemeinheit bei rückzowert abgeschöpft würde durch fachen bei diesen wertsteige tümers sondern nur durch einen nungen auch zur entschädigung des einzonungen werden enorme wer rungen handelt es sich um eine staatlichen verwaltungsakt da planungsminderwerts verpflichtet gemäss einer befragung der gemeindefusionen kantonsplaner durch avenir suisse val d anniviers beamte als wurden in den letzten drei jahren nomaden gesamtschweizerisch hochgerechchandolin net 1895 ha 19 km2 neu eingedie gemeinden zu denen sich talschaften zusammenzont dies entspricht einem jährschliessen bieten dank einer mobilen verwaltung oft st luc lichen durchschnitt von etwa 630 mehr bürgernähe vissoie ha bei einem planungsmehrwert st jean in den letzten zehn jahren gab fügen häufig über eine gemeinvon 300 franken pro quadratmeter wurde demzufolge ein gesamtplaes in der schweiz so viele gemein same identität die die fusionen grimentz ayer defusionen wie in den 150 jah begünstigt nungsmehrwert von 1,9 milliarden franken im jahr geschaffen ­ und ren zuvor zusehends kommt es dabei muss auch die bürgernädas jedes jahr würde ein teil des dabei nicht mehr nur zu zusam he nicht verloren gehen ­ sie lässt haupt verwaltung mehrwerts flächendeckend abgemenschlüssen von nachbarge sich im gegenteil mit innovativen nebenstelle technik meinden sondern auch zu grup lösungen sogar stärken so führte schöpft beispielsweise 30­50 pronebenstelle f inanzen penfusionen so in talschaften im die gemeinde im val d anniviers zent liessen sich grossflächige 5 km berggebiet gerade in diesen oft zu der sich 2009 sechs gemeinden rückzonungen finanzieren die strukturschwachen gebieten er zusammenschlossen eine «nomamehrwertabgabe ist seit 1980 vom hofft man sich von den fusionen disierende verwaltung» ein die raumplanungsgesetz rpg vorgeim val d`anniviers teilt sich die gemeindeverwaltung mit unterschiedkosteneinsparungen eine effizi sprechstunden in verschiedenen sehen wird aber von den kantolichen aufgaben auf in die hauptverwaltung in st luc und die beiden nen kaum angewendet in der lauentere verwaltung und eine bes dörfern abhält und jene im val nebenstellen in ayer und grimentz fenden rpg-revision ist daher eine sere positionierung im standort de travers bietet sogar hausbedazu kommen lokalbüros in chandolin vissoie und st jean die einen verschärfung des mehrwertartikels wettbewerb die talschaften als suche für ältere oder weniger mohalben tag in der woche besetzt sind natürliche funktionale räume ver bile bürger an vorgesehen beamte auf der stör seite 3 januar 2011 quellen biz jahresbericht eigene darstellung quelle fahrländer partner 2008

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31,5 157,8 usa 48,1 39,5 28 7,6 irl a nd 63,8 104,2 38,7 27,5 19,3 395 242 2,5 403,7 usa die gesamte bruttoaussenschuld ist mit 96 prozenten des bip eher gering nur 19 prozent entfallen auf die banken aber die staatsverschuldung verdoppelt sich bis 2015 auf 111 prozent 31,3 16,2 27,7 49,8 20,1 84,7 5,5 68 spanie n 10,3 31,3 31,8 3,1 4,0 3,8 4,2 64,7 48,4 100,1 31,9 65,4 40 26,4 9,5 16,4 31,9 f r a nk re ich 6 0.2 br asil ie n spanien der schock der finanzkrise und des platzens der immobilienblase lässt die zuvor vorbildlich tiefe staatsverschuldung von 36 prozent 2007 auf 82 prozent 2015 hochschnellen p or t uga l verschuldu ng aufgeblähte schuldenblasen die staaten haben das beben im globalen finanzsystem zwar überwunden aber zu einem hohen preis sie schlitterten zumeist schon überschuldet in die krise und stehen deshalb nach dem retten der banken und dem ankurbeln der wirtschaft selber am rand der pleite auf der globalen karte der verschuldung prangt der kleine keltische tiger als gigant denn die bruttoaussenschuld von irland betrug im sommer 2010 nicht weniger als 1044 prozent des bruttoinlandprodukts gegenüber nur 96 prozent bei den usa die in dieser darstellung als zwerg erscheinen die grafi k zeigt aber auch dass sich die iren nicht für ihren staat verschuldeten dessen kredite aus dem ausland machten noch mitte des letzten jahres mit 48 prozent nur ein zwanzigstel der gesamten aussenschuld aus die banken sind das schwergewicht ­ und das problem in der finanzkrise des herbstes 2008 gab irland für seine banken eine umfassende garantie ab dafür muss der staat jetzt einstehen seine verschuldung die auf dem höhepunkt des booms nur 25 prozent betrug vervierfacht sich deshalb die krise in irland veranschaulicht am drastischsten was boris zürcher vizedirektor von avenir suisse an einer tagung zur staatsverschuldung feststellte «der hausbrand ist gelöscht aber damit auch ein wasserschaden verursacht worden.» zwar gelang es den usa und den eu-ländern mit aussenschuld wer auf pump lebt direkt invest it ionen und zwischenbe triebliche kredite staat ausland berechnungen Übrige sektoren private haushalte staat inland quellen imf 2010 weltbank 2010 eigene zentralbank banken 2000 100 2015 die kreise stellen die aussenschuld der länder aufgeteilt nach sektoren im verhältnis zu ihrem bruttoinlandprodukt dar bei der staatsverschuldung zeigt der kreissektor die kreditaufnahme im ausland dazu kommt als teil ausserhalb des kreises die verschuldung im inland januar 2011 seite 4

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52 1,3 20,5 8,7 gr ossbr i ta nnie n 12,2 22 48 32,2 japan 0,7 2,9 grossbritannien die globale finanzdrehscheibe hat ein schweres problem mit ihren banken ­ diese machen mit 243 prozent mehr als drei fünftel der gesamten aussenverschuldung von 398 prozent aus 3 51,1 norwegen dank den einnahmen aus der förderung des nordseeöls hat das land kaum probleme die bruttoverschuldung des staates bewegt sich stets zwischen 50 und 60 prozent ­ auch nach der krise 8,8 13,2 18,9 208,5 nor wege n de u t schl a nd 38,1 17,1 deutschland selbst im boom schrieb der staat defizite ­ letztmals erzielte er 1967 einen Überschuss die maastricht-kriterien liessen sich nicht einhalten die verschuldung steigt gegen 80 prozent 2,4 3,6 8,6 0,8 36,3 35,5 japan das alternde land fällt mit seiner horrenden und rasant steigenden staatsverschuldung von derzeit 222 prozent auf der staat pumpt aber sein eigenes volk an ­ die aussenschuld ist klein 15,9 5,2 8,7 r ussl a nd 0,4 schwe i z 3,8 4,3 31,1 25,8 14,7 russland bei den bric-staaten ist die internationale verflechtung noch gering die aussenschuld angesichts der wirtschaftlichen stärke also mit 31 prozent tief die staatsschuld 11 kaum existent 63,8 Ös t e rre ich 56,3 97,9 124,9 11,5 12,3 0,8 i ta l ie n 4,9 66,6 17,5 56,2 36,2 50,5 9,7 indien die eigenen bürger finanzieren den staat ­ ausländische gläubiger halten nur 5 prozent seiner schulden die staatsverschuldung liegt derzeit bei 73 prozent und sinkt stetig weiter 4,8 indie n 74 10,6 68,2 gr ieche nl a nd 34,1 0,1 48,7 griechenland von der grossen aussenverschuldung 175 macht der staat mit 74 prozent fast die hälfte aus die staatsverschuldung soll nach 2013 144 wieder sinken ­ zumindest gemäss plan 3,6 immensen summen das globale finanzsystem vor dem kollaps zu bewahren das retten der banken und das ankurbeln der wirtschaft trieben aber die staaten selber an den rand der pleite das schicksal von irland zeigt die grafi k hätte auch die schweiz treffen können sie ist mit 228 prozent des bip gegenüber dem ausland ­ zumindest zu bruttowerten ­ ebenfalls stark verschuldet nicht wegen des staates mit nur 4 prozent sondern wegen der banken die mit der hälfte einen noch grösseren anteil der aussenschuld ausmachen als bei irland die schweizer hatten das glück dass die credit suisse auch in den schwierigsten zeiten noch investoren vor allem aus asien und dem nahen osten fand und das geschick dass sie die ubs mit einem zwar grossen aber begrenzten risiko retteten sie dürfen sich aber nicht darauf verlassen dass ihnen in einer nächsten krise das harte los der iren erspart bleibt das beben im globalen finanzsystem erschütterte vor allem die internationalen finanzdrehscheiben neben island irland und der schweiz die glücklich über die runden kam vor allem grossbritannien die krise verschonte die neuen riesen also brasilien russland und indien die global noch weniger stark verflochten sind aber sie traf auch die europäischen länder ohne überdimensionierten finanzplatz dies weil die eu-länder einerseits wegen des euro in einer schicksalsgemeinschaft zusammengehören und aufgrund der kreditvergabe ihrer banken voneinander abhängen siehe seite 1 und weil sie anderseits im boom auf pump gelebt und sich nicht auf den «bust» vorbereitet hatten «nach den guten jahren schlidderten sie mit viel zu hohen schulden in die krise» stellte der irische professor philip r lane an der erwähnten tagung von avenir suisse fest «sie konnten sich deshalb die massnahmen nach keynes eigentlich nicht leisten.» eine weitere verschuldung ­ des staates statt der privaten ­ führt deshalb nicht aus der krise sondern in die nächste katastrophe «die staatsverschuldung ist eine droge» sagt professor michael eilfort von der deutschen stiftung marktwirtschaft die seit jahren mahnt «wir müssen auf entzug.» seite 5 januar 2011

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lehrstellen bei neuen dienstleistern herrscht leere die schweizer unternehmen bilden mehr elektriker kaufleute oder bauhandwerker aus als sie brauchen in vielen zukunftsbranchen fehlen dagegen ausbildungsstellen im idealfall bildet ein bildungssystem jene berufsleute aus die die wirtschaft braucht dieses ideal erreicht die schweiz nicht mehr ihr lehrstellenmarkt deckt sich nur teilweise mit dem arbeitsmarkt die globalisierung führt dazu dass sich die schweiz immer stärker auf dienstleistungen spezialisiert der anteil dieser häufig hochqualifizierten leistungen wie kommunikation tätigkeiten liegt heute bei fast 75 oder beratung und vor allem im prozent der anteil der lehren in gesundheitswesen nicht ­ hier fehdiesen branchen hingegen nur bei len also ausbildungsstellen 50 prozent erfreulicherweise bilden indusin den typischen akademischen trie und gewerbe mehr lehrlinge berufen kann die lehre den bedarf aus einen «Überschuss» gibt es vor natürlich nicht abdecken das an allem in jenen berufen in denen gebot an hochschulabsolventen ge sich die lehrlinge für die lehrmeinügt aber bei den modernen dienst ster auszahlen so ist gemäss dem bildungsbericht 2010 die ausbildung zum elektroinstallateur efz ein besonders lohnendes geschäft das führt dazu dass der effektive markt für diese berufe im verhältnis zum lehrlingsanteil wesentlich kleiner ist umso wichtiger ist der erhalt des flexiblen schweizer arbeitsmarktes damit ein berufs oder gar branchenwechsel leicht fällt gesundheits lehrberufe wissenschafter de n si g di :5 ,1 ch ed ien ste 18 administration bankberufe juristen manager me quellen schweizerische arbeitskräfteerhebung 2009 sake schweizerische berufsnomenklatura 2000 sbn statistik der beruflichen grundbildung 2008 eigene berechnungen is zin +122 kra nk en eg pf l i e 34 1,6 arc .7 26 sen g e za tunon sw ra be mati nd r 0,5 it u /info tz be e k hu c lar oth lts i zia we s o bi b l um m hn ed zin 14 +29 n ltu g 10 0 h iv wi rts ch a n ft u erw dv a handels und verkehrsberufe 6 :6 rau f nn ma 2 ch 13 sfa l in 0 de ,9 n 3 t/an lh :9 en e tai ist -in tung s de nt as s tik ste stlei gis n ssi -a sdie lo a hr arm ,1 ph verke :7 ge bri Ü ,8 berufe in land und forstwirtschaft pfl ga an ze n b u au 42 nd r tie z h uc 7,3 t 4 +2 +28 rte wir st for a nb u h t sc aft 10 ,6 höherer bedarf die grösse des quadrats gibt den anteil an den die branchen am schweizer arbeitsmarkt haben so arbeiten 16 prozent der erwerbstätigen in handels oder verkehrsberufen die ausbildungsplätze in dieser branche machen aber nur 12,5 prozent des schweizer lehrstellenmarktes aus handel und verkehr fragen also 28 prozent mehr personal nach als es ihrem anteil am lehrstellenmarkt entspricht berufe in gastgewerbe pers dienstleistungen -22 ,9 0 18 e te rbepf leg ns we i t s ie rge e ed eu nh ich iff hö ftl co d sc a ch un rts wi 1 us 51 ha g rin te ca nd eu erb ew stg ga 0 :3 technische berufe informatikberufe -21 1,5 r 1 ne 6,4 ch ze iure 2 9 au e hbrukti ke r c t ho nst ,3 ma o ,7 o k 17 42 ge ion ie kt rg du ne pro de un ien ed tät izi dm 2 un ktr en 19 e le ik k hn ati tec orm lle in f ue vi s dio au berufe in bau ausbaugewerbe und bergbau ef ti ba u 10 0 berufe in industrie und gewerbe ohne bau -55 ba ug ew e erb ho ch -u -51 zu wenige arbeitsplätze vor allem industrie und gewerbe bieten weniger arbeitsstellen an als es ihrem anteil am lehrstellenmarkt entspricht die berufe in industrie und gewerbe ohne bau machen 10,9 prozent am arbeitsmarkt aus aber 23,2 prozent am lehrstellenmarkt von den ausbildungsplätzen in diesen berufen entfallen 27,9 prozent auf maschinenbau und metallverarbeitung darunter der polymechaniker ,2 12 as /gl 3,5 off tst eder ns l /ku uhe ier ch p ,5 25 /s /pa 4 olz dung 10 uge h e i e ffe ekle erb lugz 4,6 sto b f ew erk xtil ngsg und nik w ch te fe ru ste 12,6 äh chif ren 9 ern e s ah ation 27 rf ug g rze nd ve utom un it ah u a ftf ie und r be kra em era ch onik l lv ta ktr me e le nd 3,3 uu a be nb n e e we r hi tg sc ma kuns januar 2011 seite 6

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hochschulen viel reden ums denken statt dass sich die schweizer bildungspolitiker dem globalen wettbewerb stellen verlieren sie sich in gezänk um die führung der hochschulen wie können sich die schweizer hochschulen den herausforderungen der globalisierten wissenschaft stellen die diskussion über diese frage setzte vor rund zehn jahren ein sie wurde aber durch die einführung des bolognamodells verdrängt und von den beratungen eines bildungsartikels in der bundesverfassung überlagert dieser brachte als verfassungsrechtliches novum die gemeinsame verantwortung von bund und kantonen für den hochschulbereich allerdings bestanden keine klaren vorstellungen wie der auftrag umzusetzen war ­ das rächte sich spätestens beim ausarbeiten des bundesgesetzes über die hochschulförderung und die koordination im schweizerischen hochschulbereich hfkg so kam nie eine aufbruchstimmung auf um bildung und forschung als voraussetzung des künftigen wohlstands der schweiz zu stärken stattdessen setzte ein kleinliches gezänk um die zuständigkeiten ein dem passte sich auch der ständerat an der in der herbstsession das gesetz als erstrat lustlos statt schwungvoll beriet wichtige fragen bleiben ­ wie schon in der vorlage des bundesrates ­ weiterhin unbeantwortet so vor allem wie sollen sich planung und koordination einerseits wettbewerb und autonomie anderseits in der hochschulpolitischen realität vertragen und wie sollen regierungsmitglieder und staatsangestellte besser über den erfolgversprechenden mitteleinsatz entscheiden können als autonome hochschulen weil das gesetz auf diese fragen keine klaren antworten gibt schreibt es ­ nicht überraschend ­ weitgehend den status quo fort das zeigt die grafik mit dem vergleich der zahlreichen staatlichen stellen kommissionen und organe die im hochschulbereich mitreden dazu kommen weitere staatliche player wie das staatssekretariat für bildung und forschung das evd der eth-rat die edk die kti oder der nationalfonds wie lange kann sich die schweiz diesen luxus noch leisten 1,92 mio fortune global 500 die tektonischen verschiebungen in der globalen wirtschaft zeigen sich auch auf der liste der 500 grössten unternehmen der welt die das magazin «fortune» jährlich erstellt ein vergleich des aktuellen rankings mit jenem von 2007 also vor der krise ergibt die usa die vor drei jahren noch 162 der 500 bedeutendsten konzerne stellten haben mit 139 einen siebtel davon eingebüsst dagegen hat china seine zahl in dieser zeit von 24 auf 46 fast verdoppelt mit drei konzernen in den top ten die schweiz konnte sich von 13 auf 15 verbessern auch migros und coop gehören zu den 500 grössten weltweit und einsame spitze ­ mal abgesehen von luxemburg mit dem stahlgiganten arcelormittal ­ ist die schweiz immer noch mit den topkonzernen pro kopf 1,92 auf eine million einwohner die niederlande als nächste kommen auf einen wert von 0,78 ­ die usa auf 0,45 und china erst auf 0,03 1:11 arbeitsvermittlung «das rav ist der beste partner für ihre personalsuche» preisen sich die regionalen arbeitsvermittlungszentren an dieser selbsteinschätzung widerspricht allerdings eine aktuelle studie der oecd zur schweizer arbeitsmarktpolitik sie vergibt zwar generell bestnoten bemängelt aber spezifisch dass die öffentliche arbeitsvermittlung im internationalen vergleich schlechte ergebnisse erzielt so kommt norwegen jährlich auf fast neun meldungen von offenen jobs pro stellensuchendem die schweiz auf 0,93 während in den achtzigerjahren noch eine offene stelle auf einen arbeitsuchenden kam hat sich dieses verhältnis 2009 auf 1:11 verschlechtert laut der studie beklagen sich die arbeitgeber über mangelnde kompetenz oder motivation der bewerber die ihnen die rav schicken die oecd empfiehlt deshalb vermehrt die viel erfolgreicheren privaten personalvermittler einzusetzen hochschulpolitik noch mehr reden mit bisher ige organisat ion schweizer ische universitätskonferenz suk rektorenkonferenz der schweizer universitäten crus rektorenkonferenz der fachhochschulen der schweiz kfh e idgenössische fachhochschulkommission efhk schweizer ischer fachhochschulrat der edk organ für akkredit ierung und qua litätssicherung der schweizer ischen hochschulen oaq staatssekretar iat für bi ldung und forschung sbf e idgenössisches volkswir tschaftsdepar tement e vd e th-rat schweizer ische konferenz der kantona len erziehungsdirektoren edk schweizer ischer akkredit ierungsrat schweizer ische agentur für akkredit ierung staatssekretar iat für bi ldung und forschung sbf e idgenössisches volkswir tschaftsdepar tement e vd quelle eigene darstellung neue organisat ion schweizer ische hochschulkonferenz rektorenkonferenz der schweizer ischen hochschulen universitäten fachhochschulen pädagogischen hochschulen ­26 weinmarkt die agrarpolitik müsse ehrlicher werden zitiert auf der website des bundesamtes für landwirtschaft der direktor einen deutschen agrarjournalisten und manfred bötsch fährt fort «entscheide die auf wunschvorstellungen basieren werden von der realität rasch überholt.» die folgen schmerzen wie bei den milchpreisen «die sich nicht an den realitäten des marktes orientiert haben» bötsch erinnert an die «herzzerreissenden prognosen» vor zehn jahren das lavaux vergande wegen der «weissweinmisere» seither nahm die rebfläche für weisswein zwar um 12 prozent oder 883 hektar ab jene für rotwein aber um 660 hektar zu und dass die rebfläche weit weniger zurückging als der konsum von inländischem weisswein ­26 belegt die qualitätssteigerung die alle experten loben das lavaux steht immer noch in seiner ganzen pracht ­ die prognosen haben sich nicht bewahrheitet e th-rat schweizer ische konferenz der kantona len erziehungsdirektoren edk die ­ durchaus nicht vollständige ­ Übersicht zeigt die zahlreichen gremien die in der schweizer hochschulpolitik mitreden die meisten von ihnen bestehen in der neuen organisation gleich weiter einfach mit neuen namen seite 7 januar 2011

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geschlechter das ende der vorherrschaft in der wirtschaft verlieren die männer ihre dominanz die sie seit je behaupteten unter der krise leiden vor allem ihre branchen nicht weniger als «the end of schätzen wissen auf ein ende der men» rief «the atlantic» kürzlich männer zumindest ihrer traditioin einem langen artikel aus das us nellen dominanz deuten aber vor magazin stützte sich auch auf daten allem entwicklungen in der ameriaus südkorea china oder indien kanischen wirtschaft hin die kriwo die eltern neuerdings nicht mehr se gilt in den usa als «mancessinur söhne sondern auch töchter zu on» weil sie die männerbranchen quellen seco u.s bureau of labor statistics eigene darstellung wortschatz ge|ne|ra|ti|o|nen|po|li|tik die «in gewisser weise gibt es sie seit jeh jedenfalls seit den anfängen organisierter gemeinwesen» erkennt der soziologie-professor kurt lüscher selber das hindert ihn nicht nach gut 10 000 jahren organisierter gemeinwesen gerade jetzt eine generationenpolitik zu fordern ­ «aus der einsicht in die notwendigkeit einer gesellschaftlichen ordnung der generationenbeziehungen» dieses anliegen macht sich die schweizerische akademie der geistes und sozialwissenschaften satw zu eigen zusammen mit dem bundesamt für sozialversicherungen will sie «das konzept einer generationenpolitik in die öffentlichen diskurse einbringen» dafür gab die akademie schon mehrere schriften heraus und führte im november eine tagung durch nationalratspräsidentin pascale bruderer versprach da die idee in die politik zu tragen und vpod-sekretär beat ringger als vertreter des linken denknetzes erklärte die generationenpolitik als «programmatische zusammenführung von familien bildungs arbeitsmarkt und finanzpolitik» für die 25 milliarden franken umverteilt werden sollen von flächendeckenden kindertagesstätten über elternferien und integrationsprogramme bis hin zu frühpensionierungen das heisst generationenpolitik ist kein neues konzept sondern ein alter katalog von ausbau und umverteilungsträumen im sozialstaat arbeitslosigkeit geschwächte männer 2,0 differenz arbeitslosenquoten 1,5 1,0 0,5 0 quote mÄnner frauen ch quote mÄnner frauen usa ­0,5 in der krise stieg in den usa die arbeitslosenquote der männer auf über 11 prozent sie lag damit bis zu 2,5 prozentpunkte höher als jene der frauen ­ also industrie und bau ­ besonders hart trifft das zeigt sich drastisch in den arbeitslosenquoten nach geschlechtern normal liegt die quote der frauen leicht höher als jene der männer weil sie eher in prekären verhältnissen arbeiten in der krise verdoppelte sich aber die arbeitslosenquote der männer auf über 11 prozent die differenz zwischen den geschlechtern wuchs auf 2,5 prozent ­ zu ungunsten der männer den schweizern geht es dagegen noch gut nur am tiefpunkt anfang 2009 waren sie häufiger arbeitslos als die schweizerinnen seither läuft aber die industrie wieder und der bau immer noch gut Ökonomisch behaupten also die männer ihre dominanz erst politisch haben sie an die frauen abgegeben zumindest in der landesregierung 06 07 08 05 09 20 20 20 20 wasserzinsen millionen auf die mühlen was machen die walliser mit 20 milliarden «finhaut könnte sich eine insel im pazifik kaufen» spöttelt xavier comtesse der directeur romand von avenir suisse die 367-seelengemeinde im abgelegenen walliser trienttal bekommt einen drittel der 343 millionen franken die die sbb dafür bezahlen dass sie die konzession für ihr kraftwerk im tal um 80 jahre verlängern diesen geldsegen teilen sich sechs gemeinden mit 311 000 franken pro kopf erhält finhaut den grössten klumpen jährlich flössen dem weiler «nur» 700 000 franken zu rechnen gemeindevertreter vor ­ aber auch damit sollten sie etwas gescheites anfangen meint xavier comtesse insgesamt zwanzig milliarden nehmen der kanton und vor allem einzelne gemeinden ein wenn die impressum nutzungsrechte am walliser wasser neu abgegolten werden statt dass die gemeinden in jedem kleinen tal mehrzweckhallen oder wellnesscenter bauen sollte der kanton ­ nach dem vorbild der norweger mit ihrem reichlich sprudelnden nordseeöl ­ einen staatsfonds einrichten um die wirtschaftliche erneuerung im kanton voranzutreiben schlägt xavier comtesse vor die idee stammt übrigens ursprünglich von einem walliser alt bundesrat pascal couchepin herausgeber gerhard schwarz avenir suisse zürich · redaktion gestaltung markus schär yves winistoerfer · mitarbeiter dieser ausgabe hansjakob fehr urs meister daniel müller-jentsch lukas rühli patrik schellenbauer rudolf walser boris zürcher · korrektorat marianne sievert · redaktion giessereistrasse 5 8005 zürich tel 044 445 90 00 fax 044 445 90 01 · e-mail redaktion@avenir-suisse.ch · druckauflage 7500 exemplare · druck staffel druck ag zürich · nachdruck auch auszugsweise mit quellenangabe «avenir aktuell» gestattet abrufbar als pdf auf www.avenir-suisse.ch 20 20 10 januar 2011 seite 8

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