TP 143 - Advent 2011

 

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TP 143 - Advent 2011

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DER TREFF PUNKT Gemeindeblatt der Martin-Luther-Kirchengemeinde November 2011 • Nr. 143 Inhalt dieser Ausgabe: Leitartikel 1 Hinweis Kirchenvorstandswahlen, Aufräumtag, Spendendank, Stille und Tanz, Kollektenchips, Aus der Unruhe des Alltags 2 Brot für die Welt: Comeback der Knolle 3 Neues aus der KiTa, Predigtreihe 4 Kultur: Paul-Gerhardt-Abend, Konzert mit „enchore leipzig“ 5 Lebendiger Advent 2011, Advents- segen, Friedenslichtaktion 2011 6 Adventsfrühstück Kinderkirche, Gottesklang, Neues vom JuMaK, Unter dem Sternenzelt 7 Weihnachtsbrief von Jesus 8 Neue Paramente in Alvesse, Gedichte 9 Rückblick Pilgersonntag 10 Unsere Gruppen, der Andere Advent, wichtige Verbindungen 11 Gottesdienstplan, Freud und Leid 12 „Begrüß’ die Weihnachtszeit...“ …fordert mich ein Werbeprospekt Anfang November auf. „Alles zauberhaft“... „helle Freude“. Neugierig blättere ich die Seiten um. Allerdings – die Weihnachtszeit mit einem WeihnachtsdekoGroßeinkauf in dem entsprechenden Möbelhaus begrüßen, das möchte ich dann doch nicht, schon gar nicht am 1. November. Aber die Frage, wie ich dem Weihnachtsfest entgegengehen soll, die bleibt bei mir hängen. „Wo geht es nach Bethlehem?“ – jedes Jahr eine neue Suche nach dem Weg, denn die Landkarte meines Lebens ist jedes Jahr neu. So vieles, was mich in diesem Jahr beschäftigt hat. Menschen mit ihren Schicksalen, die mir begegnet sind, eigene Grenzen, an die ich gestoßen bin und neue Türen, die aufgingen. und nicht mehr weiter wusste. „Nach Bethlehem“ antwortete ich und breitete meine Landkarte aus. Lächelnd nahm er sie mir aus der Hand und wies mir den weiten Weg von meinem stets angestrengten Verstand hin zu der Güte meines Herzens. (Quelle unbekannt) Vom Verstand zum Herzen finden – so beschreibt der Engel in diesem Gedicht den Weg nach Bethlehem. Weihnachten als Moment, wo wir den Verstand ausschalten und sentimental werden? Nein, so verstehe ich das nicht. Sondern den Weg freischaufeln zwischen Kopf und Herz, das könnte eine Aufgabe sein für den Advent. Jedes Jahr kreuzt Weihnachten meine Wege, taucht auf der sich ständig verändernden Lebens-Landkarte zuverlässig wieder auf. Mit welchem Blick werde ich mich dieses Jahr auf den Weg zur Krippe machen? Suchend oder voll Vorfreude? Neugierig oder skeptisch? Voller Sehnsucht oder müde vom Jahr? „Wohin willst du gehen?“ fragte mich der Engel, als ich an einer Kreuzung stand Nicht weihnachtlich „zu-müllen“ möchte ich mich, weder in Kopf und Herz, noch in meiner Wohnung, sondern Raum schaffen, dass das Herz weit wird. Weit für das immer neue Wunder, dass Gottes Güte Einzug hält in eine heilbedürftige Welt. Eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit wünscht Ihnen Ihre Pastorin Annette Baden-Ratz Herausgeber Redaktion Layout Spendenkonto Der Kirchenvorstand Annette Baden-Ratz Helga Faust Timo Fischer Henning Könemann Renate Lonnemann Joachim Sinnhuber Timo Fischer Kirchenkreisamt Peine 114 009 KSK Peine „Treffpunkt Edemissen“ Jahreslosung 2012: Jesus Christus spricht: „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“ 2. Korinther 12,9

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Der Treffpunkt Nr. 143 Kirchenvorstandswahl 18. März 2012: Hinweise zum Einreichen von Wahlvorschlägen Jedes Gemeindeglied, das am Wahltag 16 Jahre alt und in die Wählerliste eingetragen ist, kann vom 8. Januar 2012 bis zum 30. Januar 2012 Kandidaten und Kandidatinnen für die Wahl zum Kirchenvorstand bzw. zu den Kapellenvorständen vorschlagen! • In den Kirchenvorstand kann gewählt werden, wer am 18. März 2012 das 18. Lebensjahr vollendet hat und seit mindestens drei Monaten der Kirchengemeinde angehört. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die für den Dienst in der Kirchengemeinde nicht nur vorübergehend angestellt sind, können nicht in den Kirchenvorstand gewählt werden. • Jeder Wahlvorschlag muss von mindestens 10 Wahlberechtigten des Wahlbezirks unterschrieben sein. • Die Vorgeschlagenen sollten nach Möglichkeit auf dem Wahlvorschlag ihr Einverständnis mit der Kandidatur durch ihre Unterschrift bekannt geben. • Der Kirchenvorstand prüft bis zum 6. Februar 2012 die eingegangenen Wahlvorschläge. • Am 4. und am 11. März 2012 gibt der Kirchenvorstand die endgültige Liste der zur Wahl stehenden Kandidaten und Kandidatinnen bekannt. „Putz-Einsatz“: Aktion saubere Kirche ! Ist Ihnen aufgefallen, wie sauber unsere Kirche ist? Auf Initiative des Förderverein Martin-Luther-Edemissen e.V. haben sich mehrere aktive Gemeindemitglieder, das Pastorenehepaar und unsere Diakonin zum großen „Putz-Einsatz“ getroffen. Wir haben die Lampen gereinigt, Türen geputzt, Fensterbänke ausgefegt, Küchenzeile entrümpelt und Spinnweben entfernt. Für unseren Einsatz spendierte der Förderverein einen gemeinsamen Mittagsimbiss! Im Frühjahr wollen wir eine weitere Putzund Aufräumaktion starten. Sind Sie dann dabei? Frau Schuh, Frau Köhler und Herr Könemann beim Reinigen der Kirchenlampen „Stille und Tanz“ Meditation in Ruhe und Bewegung jeweils 14-tägig mittwochs 19.30 bis 21.00 Uhr im Gemeindehaus Gografenstr. 2 zu folgenden Terminen: 30.11.2011 (letzter Termin in diesem Jahr), 25.01.2012, 08.02., 22.02. Information bei Renate Grobe-Bietz (05171) 71179 oder im Pfarramt Spendendank ! Herzlich danken wir allen, die die Arbeit unserer Kirchengemeinde seit Erscheinen des letzten Treffpunkts mit Spenden unterstützt haben! Aufgrund der Vertretungssituation im Pfarrbüro bitten wir das Fehlen einer detaillierten Spendenauf- listung auch in dieser Ausgabe zu entschuldigen. Steuern sparen m€it KollektenchipsNach wie vor könne Sie im Pfarrbüro Kollek- tenchips für 2012 erwerben: Für 25 Euro erhalten Sie als Gegenwert ein Päckchen mit „Chips“ (aufgeteilt in 10x1 Euro-, 5x2 Euround 1x5 Euro-Bons – auf Wunsch auch andere Au�eilung), die Sie im Lauf des Kalenderjahres für Gottesdienst-Kollekten anstelle von Bargeld verwenden können. Vorteil: Über den Gesamtbetrag erhalten Sie eine steuerabzugsfähige Spendenbescheinigung. Aus der Unruhe des Alltags zu Gott finden Abendgebet mit Taizé-Liedern Donnerstag, 1. Dezember, 18.00 Uhr, Kirche: Lichtfeier im Advent Mit dem Taizé-Singkreis der Friedenskirche Peine. 05.01.2012 (Gemeindehaus), 02.02. (Gemeindehaus), 01.03. (Kirche) Infos bei Bettina Ahrens (05176 397), Irmhild Dieckmann (05176 594), Brigitte Pidd (05176 90261) oder im Pfarramt Mal reinschauen: www.kirche-edemissen.de Seite 2

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Der Treffpunkt Nr. 143 Brot für die Welt – Projekt in Peru: Das Comeback der tollen Knolle Schon vor Urzeiten wurden in Peru Kartoffeln angebaut. In dem Andenland gibt es rund 3.800 verschiedene Sorten – die jedoch kaum noch jemand kennt. Mit Unterstützung von „Brot für die Welt“ hilft die Bauernorganisation CHIRAPAQ, diese einzigartige Vielfalt zu bewahren und die Ernährung der Bevölkerung zu sichern. Lächelnd hält Raúl Inostroza die dunkle, knollige Kartoffel in die Höhe, die er soeben aus dem Acker gegraben hat. „Das ist die Schwarze, die die Schwiegertochter zum Weinen bringt“, sagt der Agraringenieur auf Quechua, der heute noch gebräuchlichen Indiosprache in Perus Andenhochland. Der Ausbilder der Bauernorganisation CHIRAPAQ erläutert die Herkunft des eigenartigen Namens: Nur diejenigen jungen Frauen, die die stark gefurchte Knolle sauber schälen konnten, kamen früher als Ehefrau in Frage. So jedenfalls will es die Sage. Mehr als 100 traditionelle Kartoffelsorten hat CHIRAPAQ mit Unterstützung von „Brot für die Welt“ in der Region um das Andenstädtchen Vilcashuamán in den letzten Jahren wieder heimisch gemacht. Dank der Landwirtschaftsreformen des Inkaherrschers Pachacútec war die Region Vilcashuamán, „die Erde des heiligen Falken“, einst reich. Im Unterschied dazu ist sie heute bettelarm. „Es gibt viele unterernährte Kinder“, klagt Hugo Salvatierra, Leiter von CHIRAPAQ in Vilcashuamán. Mehr als ein Drittel der Familien dort lebt in extremer Armut. Grund für die desolate Lage ist laut Salvatierra zum Teil die verfehlte Agrarpolitik Pe- Eine Bäuerin von Vilcashuamán präsentiert zahlreiche verschiedenen Kartoffelsorten. rus. Denn die Regierung fördert lediglich die industrialisierte Landwirtschaft. In Vergessenheit gerät dabei die Mehrheit der Kleinbauern, die mehr schlecht als recht von ihren ein bis drei Hektar kleinen Feldern leben. Daher unterstützt CHIRAPAQ die Bevölkerung bei der Wiederentdeckung der traditionellen Kartoffelsorten sowie weiterer traditioneller Nutzpflanzen. In den 16 Dörfern um Vilcashuamán, in denen die Organisation aktiv ist, besticht die bunte Mischung auf den Feldern, die in Peru sonst nur selten zu sehen ist. Hier wachsen Hafer, Gerste, Saubohnen, Sauerklee, Kapuzinerkresse und Andenhirse. Weitergegeben wird das Wissen im Erfahrungsaus- tausch zwischen den Bauern, der Methode, die „Brot für die Welt“ auch in anderen Ländern Lateinamerikas fördert. Inostroza und Salvatierra bilden dafür ausgewählte Bauernfamilien in den Dörfern aus, die so genannten „Promotoren“, die wiederum ihr Wissen mit den Nachbarn teilen. Die Indiobauernorganisation setzt dabei auf die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Rund die Hälfte der Promotorinnen und Promotoren sind weiblich. Ausbilderin Rita Castro erklärt warum: „Wir arbeiten mit den Frauen, weil man über sie die gesamte Familie erreichen und verändern kann.“ Auffällig viele Familien bemühen sich bereits um Gleichberechtigung im Alltag, wie das Bauernpaar Lucas Tenorio und Alejandra León: „Wir reden jetzt immer miteinander. Unsere Familie ist seither besser organisiert. Wir essen besser. Und wir leben besser.“ Text: Matthias Knecht www.brot-fuer-die-welt.de/projekte/chirapaq Um der Unterversorgung mit Proteinen entgegenzuwirken, empfiehlt die Organisation außerdem den Verzehr von Meerschweinchen. Kein Scherz! Auch die fünfjährige Melissa zählt die Nagetiere, die in der Andenregion traditionell zum Speiseplan gehören, zu ihren bevorzugten Speisen! Unsere Martin-Luther-Kirchengemeinde beteiligt sich an diesem Programm und bittet Sie um Unterstützung (z.B. durch Kollekten u.a. in den Heiligabendgottesdiensten oder durch Abgabe von Spenden im Pfarramt). Vielen Dank! Mit der Förderung und Ausweitung des Gemüseanbaus durch Beratung und finanzielle Hilfen trägt CHIPARAQ zu einer ausgewogenen Ernährung der Menschen bei. „Der Garten gibt jetzt viel mehr her. Unser Speisezettel ist reichhaltiger und ausgewogener geworden”, erklärt die Bäuerin Melania Taboada. Seite 3

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Der Treffpunkt Nr. 143 Abschied und Neuanfang: Neues aus der Evangelischen Kindertagesstätte Abschied ... ... und Neuanfang Seit 1971 besteht die Evangelische Kindertagesstätte Edemissen, Zum 01.08.2011 hat der Kirchenvorstand Frau Rosemarie Krüger die in diesem Jahr feierte sie 40. Geburtstag. Mehr als drei Jahrzehnte Einrichtungsleitung übertragen. Gleichzeitig wurde Frau Monika Dieck- dieser Zeit wurde die Einrichtung dabei maßgeblich von Frau Brigitte mann zur Stellvertreterin ernannt. Glasing geprägt. 1974 begann sie zunächst als Praktikantin, wurde ein Frau Krüger – seit 1.1.1982 in unserer KiTa tätig, langjährige Grup- Jahr später als Erzieherin angestellt und be- penleitung der „Villa Kunterbunt“ und seit kam zum 01.04.1978 die Einrichtungsleitung 1986 stellvertretende Leiterin –, hatte in den übertragen. vergangenen Monaten bereits vielfältig Ge- Generationen von Kindern haben unter legenheit, sich als Krankheitsvertretung für ihrer Leitung den Kindergarten besucht und Frau Glasing mit den neuen Aufgaben ver- später wieder ihre eigenen Kinder dorthin ge- traut zu machen. Erste – und gleich ziemlich bracht. herausfordernde – Bewährungsproben bei Die KiTa war in all diesen Jahren immer den letzten Umbaumaßnahmen oder der in Veränderung begriffen. Die Kinderzahlen Einrichtung der Krippe hat sie bereits mit gro- und die Mitarbeiterschaft wuchsen, eine fünf- ßem Einsatz und vielen Ideen bewältigt. te Vormittagsgruppe kam hinzu, später die Frau Dieckmann arbeitet seit 01.08.1980 Ganztagsgruppe, und in den letzten Jahren in unserer Kindertagesstätte. Seit über 30 noch der Hort und dann die Krippe. Jahren ist sie für die Kinder der „Mickey- Immer wieder war die Nutzung des Ge- Maus“-Gruppe zuständig und betreute auch bäudes ein Thema, Sanierungs- und Umbau- einige Jahre die Nachmittagsgruppe. maßnahmen mussten bedacht und begleitet „Wir möchten mit dem ganzen Team auf werden. Und „daneben“ oder in der Hauptsa- einem guten Weg bleiben und uns weiter- che natürlich auch der ganz normale KiTa- entwickeln.“, so formuliert das neue Lei- Alltag mit Tagesbetrieb und Festen, Elternge- tungsteam die Ziele für die zukünftige Arbeit. sprächen, Projekten, Dienstbesprechungen „Es ist uns wichtig, die gute Zusammenarbeit und und und... Viele Jahre hat Frau Glasing mit den Eltern, der Kirchengemeinde und der ihre Arbeitskraft, ihre Gedanken und Ideen Kommune fortzusetzen. Und ganz besonders in den Dienst unseres Ev. Kindergartens liegen uns natürlich die Kinder am Herzen. gestellt. Darüber hinaus war sie auch im Kirchenkreis engagiert, etwa in der kollegialen Beratung oder der Mitarbeitervertretung. Die neue KiTa-Leitung: links Frau Krüger, rechts Frau Dieckmann Ihre Entwicklung möchten wir weiterhin aufmerksam und qualifiziert und begleiten.“ Die Kirchengemeinde wünscht dem neu- Die Kirchengemeinde als Trägerin der Einrichtung, aber sicher en Leitungsteam und allen Mitarbeiterinnen unserer KiTa gutes auch ganz viele Eltern, Mitarbeiterinnen und ehemalige Kinder- Gelingen, Schwung und Ideen für alle Aufgaben und Gottes gu- gartenkinder sagen hierfür „DANKE“! ten Segen! Für die Zukunft, aber besonders auch für ihre Gesundheit, wün- schen wir Frau Glasing alles Gute – Gottes Segen begleite Sie! Predigtreihe in der Nordregion im Februar 2012: „Stark – schwach – scharf“ Was als stark gilt und was als schwach, scheint im normalen Alltag völlig klar zu sein. Jeder möchte gern stark und erfolgreich sein, unsere Schwächen geben wir nur ungern zu. Die Bibel allerdings stellt unsere normale Sicht der Dinge auf den Kopf, etwa wenn es in der Jahreslosung für 2012 heißt: „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“ (2. Korinther 12,9). In der Predigtreihe im Februar 2012 möchten die Lektor/inn/en, Prädikanten und Pastor/inn/en unserer der Nordregion gemeinsam mit Ihnen darüber nachdenken: Was bedeutet eigentlich „stark“ oder „schwach“? Was macht uns als Christen wirklich stark – und wie ist das, wenn Schwache auf einmal ermächtigt und Starke schwach werden? Die Themen der einzelnen Predigten sowie Zeiten und Orte der Gottesdienste werden noch bekannt gegeben. Seite 4

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Der Treffpunkt Nr. 143 Im Jahr der Kirchenmusik 2012 – geh aus, mein Herz... Paul-Gerhardt-Abend in Edemissen Kultur Wer kennt sie nicht, die Lieder von Paul Gerhardt: „Geh aus, mein in Bilder – in Sprachbilder, die nicht in erster Linie an den Verstand, Herz...“, „Die güldene Sonne...“, „Befiehl du deine Wege...“ oder „Nun vielmehr an das Herz adressiert sind. Die emotionale Unmittelbarkeit ruhen alle Wälder...“ sind nur einige der Liedtexte, die bis heute nicht seiner Dichtungen ist der Grund dafür, dass seine Lieder über Kon- nur kirchennahen Menschen bekannt sind und an guten und weniger fessionsgrenzen hinweg bis in die Gegenwart hinein gesungen wer- guten Tagen begleiten, trösten, anrühren. Grund genug, sich einmal den. Paul Gerhardts Lieder sind freilich auch Zeugnis einer Welt, die genauer mit dem Schöpfer der Texte, die zu Weltliteratur wurden, zu nach der Katastrophe des Dreißigjährigen Krieges nach einer neuen befassen. Zudem ist es gelungen, für diesen besonderen Abend mit Pro- Sprache suchte. Der Abend in Edemissen wird in die kulturelle und fessor Dr. Andreas Waczkat einen ausgewiesenen Experten zu gewin- konfessionelle Umwelt Paul Gerhardts führen. Wir werden einige sei- nen. Wir empfehlen deshalb, sich unbedingt den ner Lieddichtungen bedenken.“ heißt es in der Vorankündigung des Freitag, 20. Januar 2012, 19.30 Uhr, Referenten. Ev. Gemeindehaus Edemissen, Gografenstr. 2, freizuhalten und vorzumerken. Andreas Waczkat wurde in Peine geboren, er studierte Musikwissenschaft und evangelische Theologie in Berlin, Detmold-Paderborn und „Immerhin ist Paul Gerhardt (1607-1676) der wichtigste Liederdichter Rostock. Er ist Professor an der Hochschule für Musik, Theater und in der Geschichte des protestantischen Kirchenliedes. Gerne stellt man Medien Hannover und Inhaber des Lehrstuhls für Historische Mu- ihn in eine Linie mit Martin Luther und Johann Sebastian Bach: mit Lu- sikwissenschaft an der Universität Göttingen. Zu seinen Forschungs- ther, dem Liederdichter, der Theologie in Worte und Bach, dem Kom- schwerpunkten gehört das wechselseitige Verhältnis von Musik, Dich- ponisten, der Theologie in Töne fasst. Und Gerhardt? Er fasst Theologie tung und Frömmigkeit im 17. Jahrhundert. Weihnachtskonzert mit „enchore leipzig“ „Musik wird gut gemacht, Musik wird schlecht gemacht. Im Endeffekt sind WIR Musik, denn unser Rhythmus ist der Puls unseres Lebens. Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten. Da wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an. Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum! Und ohne enchore leipzig erst recht!“ Das sagen die jungen Frauen von „enchore leipzig“ über sich selbst und ihr Verhältnis zur Musik. Bereits im letzten Jahr begeisterten die Sängerinnen bei einem Adventskonzert in unserer Kirche die Zuhörerinnen und Zuhörer mit ihren klaren Stimmen. Wir freuen uns deshalb sehr, den Chor in diesem Jahr wieder zu Gast zu haben, am Freitag, 2. Dezember, 19.00 Uhr, Martin-Luther-Kirche Edemissen. Das Programm wird sehr abwechslungsreich sein und führt von adventlich-weihnachtlicher Volksmusik bis hin zu himmlischen Klängen der Weihnachtszeit. Begleitet wird der Chor in diesem Jahr durch eine Cellistin und eine Geigerin, sowie durch den künstlerischen Leiter Andreas Mitschke am Klavier und an der Orgel. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Wer den Chor vorab in Bild und Klang kennenlernen möchte, kann dies im Internet unter www.enchore-leipzig.de Seite 5

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Der Treffpunkt Nr. 143 Lebendiger Adventskalender 2011 in der Martin-Luther-Kirchengemeinde Edemissen Programm für einen „lebendigen“ Advent ! „Lebendige Begegnungen im Advent“: Dazu laden wir auch 2011 wieder gemeinsam mit den Gastgeberinnen und Gastgebern des „Lebendigen Adventskalenders“ ein! Zwischen dem 25. November und 21. Dezember werden an unterschiedlichsten Orten unserer Kirchengemeinde „Adventskalendertürchen“ geöffnet, die prall gefüllt sind mit Musik, Geschichten, Liedern und Begegnungen. Die Treffen dauern, je nach Programm, ca. 20 Minuten. Lassen Sie sich überraschen, was sich hinter den jeweiligen „Türchen“ verbirgt! Sie sind herzlich eingeladen, die Adventszeit in Gemeinschaft mit anderen bewusst zu erleben. • Samstag, 03. Dezember, Zehntspeicher Edemissen, Eichenweg, mit dem Heimatverein • Montag, 05. Dezember: Alvesse, Kapelle/ Wappenbaum, Bohlkampsweg • Montag, 12. Dezember, 17.00 Uhr: Edemissen, Schulhof Grundschule Drachenstark, mit „Drachenclub“ und „MiKi aktiv“ • Dienstag, 13. Dezember: DRK-Heim Oelheim, Wendesser Str. 16 (Speisesaal) • Mittwoch, 14. Dezember: Diakoniestation Edemissen, Zum Osterberge 5 • Donnerstag, 15. Dezember: Evangelische Kindertagesstätte, Am Mühlenberg 5 • Freitag, 16. Dezember: Oedesse, Dorfplatz • Samstag, 17. Dezember: Edemissen, Am Pfarrgarten 6, bei Familie Bode-Homann Wenn nicht anders angegeben, ist der Beginn ist jeweils um 18.00 Uhr. Achtung: Am 09. Dezember gibt es zwei Angebote. • Dienstag, 06. Dezember: Plockhorst, Haus an der Sonne, Weißer Acker 27 • Mittwoch, 07. Dezember: Feuerwehrgerätehaus Edemissen, mit „Doremissen“ An diesen Tagen und Orten werden die „Adventskalendertürchen“ geöffnet: • Freitag, 25. November: Kapelle Blumenhagen (Blumenhagener „Tannenbaumandacht“) • Donnerstag, 1. Dezember: Martin-LutherKirche Edemissen (Lichtfeier des Abendgebets mit dem Taizé-Singkreis Peine) • Freitag, 2. Dezember, 19.00 Uhr: Martin-Luther-Kirche Edemissen: Konzert „Weihnachtsklänge“ mit „enchore leipzig“ (Eintritt frei). Siehe auch S. 5 • Donnerstag, 08. Dezember: Edemissen, Ev. Gemeindehaus Gografenstr. 2, mit Jugendmitarbeiterkreis • Freitag, 09. Dezember: Feuerwehrgerätehaus Edemissen, mit Spielmannszug und Feuerwehr – und: Mödesse, Twerkamp 4, bei Familie Stephan • Samstag, 10. Dezember: Edemissen, Griewenkamp 13, bei Frau Chalon • Sonntag, 11. Dezember (3. Advent): Wohnstätte der Behindertenhilfe, Edemissen, Eltzer Drift 11 • Sonntag, 18. Dezember: Martin-LutherKirche Edemissen, Tannenbaum-SchmückGottesdienst • Montag, 19. Dezember: Edemissen, Am Weißen Berge 14, bei Fam. Könemann u. Nachbarn • Dienstag, 20. Dezember: Wehnsen, Wehnserhorst 5, bei Familie Homann • Mittwoch, 21. Dezember: Edemissen, Ev. Gemeindehaus Gografenstr. 2, mit Jugendmitarbeiterkreis Weitere Informationen: Erika und Henning Könemann, Tel. 05176 8039; Pn. Annette Baden-Ratz, Tel. 05176 923040 Adventssegen Gott, entzünde in uns behutsam ein Licht, das nicht erlischt. Schütze es, wenn es flackert, und bewahre es vor dem Erlöschen. Segne es, damit es größer wird, und stärke es zu einer lebendigen Kraft. Lass es leuchten in uns, uns wärmen und erhellen. (Frauenwerk der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers) „Licht verbindet Völker“ – Friedenslichtaktion 2011 Das Friedenslicht aus Bethlehem wird auch in diesem Jahr wieder in der Geburtskirche in Bethlehem entzündet, durch Pfadfinderinnen und Pfadfinder in viele Länder der Erde gebracht und dort an unzählige Menschen weitergeben. In Edemissen erreicht es uns durch die Pfadfinder aus Wipshausen wieder beim Tannenbaum-Schmück-Gottesdienst am 4. Advent um 18 Uhr. Wenn Sie das Licht mit nach Hause nehmen möchten, bitten wir Sie, eine Kerze mit in die Kirche zu bringen (möglichst in einem windgeschützten Gefäß), die Sie dann am Friedenslicht entzünden können. Seite 6

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Der Treffpunkt Nr. 143 Adventsfrühstück mit der Kinderkirche Eure Vielfalt von Kirchenmusik in einem Musikvideo Mach Mit! Zu einem Adventsfrühstück lädt euch der Kinder-Kirchen-Samstag im Dezember ein – und zwar am Samstag, 3. Dezember von 10 bis 12 Uhr im Gemeindehaus! Wir freuen uns darauf, mit euch gemütlich zu frühstücken und anschließend z.B. zu basteln oder gemeinsam zu backen. Damit wir wissen, wie viel wir für das Frühstück einkaufen müssen, bitten wir euch um Anmeldung bis zum 30. November im Pfarrbüro (Tel. 228) oder bei Annette Baden-Ratz (Tel. 92 30 40). Neues vom JuMaK Auch in der Adventszeit ist der JugendMitarbeiterKreis aktiv. So beteiligt er sich nicht nur beim „Lebendigen Adventskalender“, sondern ist auch beim Edemisser Weihnachtsmarkt am 3. Dezember auf dem Chaulnes-Platz anzutreffen. Die Jugendlichen werden dort leckere Crêpes anbieten und freuen sich auf viele Gemeindeglieder, die zum Probieren vorbeischauen. Gottesklang – Der Trailer Man kennt es aus beliebten YouTube-Channels: Eine Video-Collage verschiedener Musiker, die sich an unterschiedlichen Orten selbst gefilmt und aufgenommen haben. Heraus kommt ein faszinierendes Gesamtwerk, an dem viele Menschen mitgewirkt haben. Und genau so ein Projekt wollen wir für das Jahr der Kirchenmusik 2012 auf die Beine stellen. Als Vorlage dient ein ausno�ertes Arrangement, das in unterschiedlichen Besetzungen und in s�lis�scher Vielfalt musiziert werden kann. Wir suchen: Singkreise, Kirchenchöre, Kantoreien, Gospelchöre, Posaunenchöre, Blockflötenensembles, Kirchenbands, Kinderchöre, Organisten, Flö�sten, Sambagruppen, Trommelgruppen, Streicher, Solosänger, Pianisten, Gemeindegesang, Kirchenglocken und, und, und... kurz: alle, die im Rahmen kirchlicher Veranstaltungen Musik machen, einzeln oder in der Gruppe, professionell oder nichtprofessionell. Und so funk�oniert es: Bes�mmte Teile aus dem Arrangement aussuchen, sich beim Musizieren filmen und uns die kleinen Videosequenzen zusenden – fer�g! Die Voraussetzungen sind denkbar einfach: Das Einhalten des vorgegebenen Tempos und der Intona�on hat Priorität, ansonsten sind Euch keine Grenzen gesetzt. Wir hoffen auf krea�ve Ideen zur Umsetzung. Als Audio- und Videoformate ist fast alles möglich. Detaillierte Informa�onen zur Umsetzung gibt es auf unserer Website. Ziel des Projektes ist es, die spannende Vielfalt der Kirchenmusik in moderner Form zu präsen�eren. Das fer�ge Video wird unter dem Namen „Go�esklang – der Trailer“ im März 2012 zum Jahr der Kirchenmusik veröffentlicht. Einsendeschluss der Video-Beiträge: 15.01.2012 Rückfragen und Anmeldungen an: Micha Keding, E-Mail: michakeding@gmx.de Weitere Informa�onen, Hörbeispiele, Noten und Anleitungen unter: www.go�esklang.de Seite 7

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Der Treffpunkt Nr. 143 Weihnachtsbrief von Jesus an uns (aus Frankreich/Verfasser nicht bekannt) Wie ihr alle wisst, nähert sich das Datum meines Geburtstages. Jedes Jahr gibt es mir zu Ehren ein großes Fest und ich denke, dass es dieses Jahr sogar noch festlicher sein wird als die Jahre zuvor. Im Vorfeld gehen viele Menschen in die Stadt, um Geschenke zu kaufen. Es gibt viel Werbung im Radio und in den Geschäften und alles kündigt meinen Geburtstag an. Es ist wirklich schön zu wissen, dass wenigstens einmal im Jahr einige Menschen an mich denken. Dennoch bemerke ich, dass die Menschen früher scheinbar mehr von dem verstanden und erkannt haben, was ich für sie getan habe. Aber von Zeit zu Zeit vergessen die meisten Menschen, welche Bedeutung das Fest wirklich hat. Familien und Freunde treffen sich, um einen schönen Abend zu verbringen, aber meistens kennen sie die eigentliche Bedeutung des Festes nicht. Ich erinnere mich an letztes Jahr, als es mir zu Ehren ein großes Festessen gab. Der Tisch im Esszimmer war gedeckt mit köstlichen Speisen, herrlichen Kuchen, Schokolade und Früchten. Das ganze Haus war festlich und wunderschön dekoriert, und es gab wundervoll eingepackte Geschenke. Aber wisst ihr was? Ich war nicht eingeladen... Niemand hat an mich gedacht und mir eine Einladung geschickt! Das Fest wurde mir zu Ehren gegeben, aber als der Tag gekommen war, hat man sich für mich nicht interessiert, man hat mir einfach die Tür vor der Nase zugeschlagen. Und dennoch wollte ich das Fest mitfeiern. Ehrlich gesagt war ich darüber nicht überrascht, denn seit einigen Jahren bin ich nirgendwo mehr eingeladen. Deswegen habe ich mich dazu entschlossen, an dem Fest trotzdem teilzunehmen, ganz leise, ohne dass mich jemand bemerkt. Ich habe mich in einer Ecke versteckt und beobachtet. Alle waren sehr fröhlich und in einer ausgelassenen Stimmung: sie haben getrunken – einige Männer waren sogar betrunken – gelacht und Grimassen geschnitten. Und dann erschien auch noch dieser große, dicke Mann mit einem langen weißen Bart, bekleidet mit einem roten Mantel. Die ganze Zeit lachte er so seltsam „Ho, ho, ho“. Er hat sich auf das Sofa gesetzt und alle Kinder sind zu ihm gelaufen und haben gerufen „Weihnachtsmann, oh Weihnachtsmann“. Als ob es sein Fest wäre! Um Mitternacht haben sich alle umarmt. Auch ich habe meine Arme ausgebreitet und gewartet, dass ich jemanden in den Arm nehmen kann, aber es kam niemand. Danach haben sie Geschenke überreicht. Alle wurden mit großer Spannung ausgepackt. Als alle Geschenke geöffnet waren, habe ich vorsichtig nachgeguckt, ob vielleicht auch ein Geschenk für mich unter dem Christbaum liegt. Könnt ihr euch vorstellen, dass ihr Geburtstag habt, aber niemand an euch denkt und ihr keine Geschenke bekommt? Letztendlich habe ich verstanden, dass ich bei diesem Festessen nicht erwünscht bin und bin leise gegangen. Es ist jedes Jahr dasselbe. Die Menschen erinnern sich nur daran, was sie gegessen und getrunken haben, an die Geschenke, die sie bekommen haben, aber niemand erinnert sich an mich. Ich wünsche mir für dieses Jahr Weihnachten, dass ihr euch daran erinnert, dass ich vor 2000 Jahren auf die Welt gekommen bin mit dem Ziel, mein Leben für euch hinzugeben, um euch zu retten. Heute wünsche ich mir, dass ihr tief im Herzen daran glaubt. Weil viele Menschen mich letztes Jahr ja leider nicht zu ihrem Fest eingeladen haben, werde ich dieses Jahr mein eigenes Fest organisieren, und ich hoffe, dass ihr zahlreich erscheinen werdet. In der Hoffnung auf eine positive Antwort, bitte ich euch diese Einladung an alle Menschen, die ihr kennt weiter zu geben. Ich erkenne euch immer wieder. Ich liebe euch. Jesus Seite 8

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Der Treffpunkt Nr. 143 Samenkorn und goldene Ähren: Neue Paramente in der Kapelle Alvesse Neue Paramente schmücken die Kapelle in Alvesse! Eingeweiht wurden sie im Gottesdienst am 9. Oktober. Schon seit ein paar Jahren hat sich der Kapellenvorstand mit dem Wunsch getragen, die alten, in die Jahre gekommenen Behänge am Altar und an der Kanzel zu ersetzen. Nachdem sich zeigte, dass nur schwer ein „Modell von der Stange“ zu finden sein würde, welches in die Kapelle passt, nahmen wir Kontakt zur Paramentenwerkstatt der Von-Veltheim-Stiftung in Helmstedt auf. In einem längeren Prozess entschied sich der Kapellenvorstand für das nun handgefertigte Samenkorn-Motiv. Sehr dankbar sind wir, dass die Finanzierung möglich war durch die Erbschaft von Frau Elfriede Budig, die der Kapellengemeinde immer wieder einmal zugute kommt, wenn es darum geht, etwas Besonderes anzuschaffen. Was ist auf den neuen Paramenten zu sehen? Ein Samenkorn ruht in sattem Gelb in der Mitte des ansonsten grün gehaltenen Kanzelparaments. Rechts und links ist es umgeben von goldenen Ähren. Das Motiv des Samenkornes trägt eine vielfältige biblische Symbolik in sich: Jesus nimmt es als Gleichnis für das Reich Gottes, das jetzt noch verborgen, aber in seiner ganzen Fülle doch schon da ist; einmal wird es die größte Pflanze im Garten sein und den Vögeln des Himmels Platz bieten. Auch das Wort Gottes vergleicht Jesus mit einem Samenkorn. Es wird gleichsam in die Welt ausgestreut und bringt je nach Boden unterschiedlich viel Frucht. In einem weiteren Bild wird das Korn in der Erde zum Bild für Jesus selbst, für sein Sterben und Auferstehen, und zum Gleichnis dafür, dass wir im Loslassen gewinnen können: „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.“, heißt es im Johannesevangelium (Joh 12,24). Sieben Ähren finden wir insgesamt auf beiden Paramenten. Sieben ist eine heilige Zahl, Zeichen der Ganzheit, Fülle und Vollkommenheit. Durch die waagerechte Linie der Erde könnten die Ähren auch als Kreuze gesehen werden. Himmel und Erde, Sterben und Auferstehen treten so miteinander in Verbindung und erzählen uns davon, wie durch Gottes Güte aus dem Tod neues Leben erwächst. Annette Baden-Ratz Die neue Paramente wurde am 09.10.11 eingeweiht. 50 Jahre Grundsteinlegung der Kapelle Alvesse Der Kapellenvorstand Alvesse lädt herzlich ein zum Jubiläumsgottesdienst am Samstag, 25. Februar 2012, 15.00 Uhr mit der Chorgemeinschaft Alvesse / Voigtholz / Rietze Advent Schöne besinnliche Zeit, bist du bereit? Überfüllte Kaufhäuser, den schönsten Tannenbaum fällen, Geschenke kaufen, zur Weihnachtsfeier schnellen. Der Weihnachtsmarkt gleicht einem Oktoberfest, in Kindheitserinnerungen schwelgend. Von Ruhe und Gelassenheit keine Spur, ich sehe Stress und Hektik nur. Ich fühle mich geteilt, bei all dem Trieben, würde ich viel lieber zu Hause bleiben und Plätzchen geniessen bei Kerzenschein. Mir den Duft der Weihnachtszeit einverleiben. Spüren was sie eigentlich ist, die heilige Zeit des Jesus Christ. Michaela Trieb Vorweihnachtliche Zeit Tiefe Stille, tiefer Frieden, Du erfüllst das weite Land, und erquickst beglückt hinieden, reichst der Seele leis‘ die Hand. Heilst so mild der Seele Trauer, linderst tief des Herzens Not. Flüsterst Heilung die von Dauer tröstest, wenn still kam der Tod. Wenn des Schicksals harte Schläge niederschmettern ohne Gnade, lässt du deine Nähe spüren, deines Friedens grosse Gabe. In der Stille Einsamkeit ist Vergessen und Vergeben, Ruhe, tiefe Göttlichkeit, du umhüllst ein ganzes Leben. Heidemarie Chaerling Seite 9

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Der Treffpunkt Nr. 143 Pilgersonntag mit dem Team des Abendgebets: „…ich bin dann mal weg!“ Einmal einen Pilgerweg durch unsere Gemeinde zu unternehmen, auf der Suche nach religiöser Lebensdeutung alten christlichen Traditionen begegnen und auf diese Weise wieder der Schöpfung nahe zu sein – das hatte sich die Gruppe des Abendgebets zur Aufgabe gemacht. Mit Fahrrad und Füßen wurden geeignete Strecken erkundet und schließlich ein 12-kmWeg für einen Zeitraum von 7 Stunden geplant. Mit 15 Teilnehmer/innen und einem Hund trafen wir uns am 9. Oktober bei herrlichem Wetter um 8:30 Uhr in der Martin-Luther-Kirche in Edemissen und bereiteten uns mit einem Segen auf den Pilgerweg vor. Die erste Etappe wurde noch per Auto bis Alvesse zurückgelegt. Dort nahmen wir am Gottesdienst teil und erlebten die Einweihung der neuen Altarund Kanzel-Paramente mit. Anschließend bat der Kapellenvorstand noch zu einem kleinen, aber feinen Imbiss, wofür wir uns noch einmal herzlich bedanken möchten. Nun wurde es spannend! Gut gestärkt, führte uns der Weg zu der Kreuzung, die man von früher her als alten Postweg kennt. Bekannt ist diese Strecke auch als alter Pilgerweg, der von Stade über Celle – Rietze – Braunschweig usw. bis nach Rom führte. Hier sammelten wir Steine, die wir dann mitnahmen als Symbol für unsere Lebenslast. Weiter ging es nach Papenhorst. Nach einem Lied konnte jeder nun Sorgen oder Bitten vor Gott niederschreiben und um den Stein wickeln. Der Weg bis zur nächsten Station wurde im Schweigen fortgesetzt. Es war eine wunderbare Erfahrung, in der Gruppe schweigend und in eigene Gedanken versunken zu gehen. Nächste Station war Ankensen. Hier sprachen wir im Wechsel den Psalm 23, sangen Lieder aus Taizé und befreiten uns von der Last der „Steine“. Wir legten sie zu einem Kreis, in die Mitte kamen unsere Zettel, und wir zündeten sie an. Indem der Rauch zum Himmel aufstieg, wurde die Befreiung von unserer Last durch Gott symbolisch sichtbar. In entspannter Atmosphäre nahmen wir das einfache, aber trotzdem vielfältige Mittagsmahl ein, das hier frühmorgens schon von fleißigen Helfern vorbereitet worden war. Dann steuerten wir unsere vorletzte Station an: In der Kapelle in Voigtholz feierten wir einen kleinen, bewegenden Gottesdienst. In der Alvesser Kapelle schloss sich dann der Kreis mit dem Segen für eine gute Heimfahrt. Nach diesem wunderschönen Tag war klar: Solch‘ einen Pilgerweg sollte es im nächsten Jahr wieder geben! Seite 10 Auch das Kulinarische kam nicht zu kurz!

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Herzliche Einladung zu unseren Gruppen! Mutter-Kind-Gruppe MuKis: mittwochs von 16 bis 18 Uhr, Kontakt: S. Neumann (05176) 998829 Krabbelgruppe „Die Teppichflitzer“: Kontakt: Ina Marquardt (05176) 7730 Jugendmitarbeiterkreis – JuMaK: Kontakt: Saskia Mauritz (05176)-7165 Im Gemeindehaus Frauenkreis: 1. Montag im Monat um 20 Uhr Seniorenkreis: 2. Dienstag im Monat um 13.30 Uhr Meditativer Tanz: 1. und 3. Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr Posaunenchor: freitags von 20.15 bis 21.45 Uhr Gruppen und Kreise in Plockhorst Krabbelgruppe: dienstags von 9 bis 11 Uhr Kontakt: Silke Weiß (05372) 6794 Der Treffpunkt Nr. 143 Der Andere Advent zur erde vom himmel schwebend ein kind landeplatz: dein winterliches herz „Halten Sie mit uns Ausschau nach dem Kind, das Weihnachten geboren wird! Der Kalender Der Andere Advent begleitet Sie dabei vom Vorabend des ersten Advents bis zum 6. Januar mit Texten und Bildern, die berühren, zum Lachen bringen, zum Nachdenken anregen. Alles, was Sie brauchen, sind zwölf Minuten Zeit pro Tag und ein kleines bisschen Stille. Lassen Sie sich Ihr winterliches Herz mit Texten von Lukas, Rosa Luxemburg, Rainer Maria Rilke, Hildegard von Bingen, Peter Härtling und anderen öffnen, und freuen Sie sich über liebevoll gestaltete Illustrationen und überraschende Bilder.“ www.anderezeiten.de Wichtige 6(7 Verbindungen Pfarramt Edemissen Gografenstr. 2 Pn. Annette Baden-Ratz und P. Christian Ratz Telefon: 05176 923040 Fax: 05176 923041 (für Blumenhagen, Edemissen, Plockhorst, Wehnsen) Pfarramt Mittelstr. 9, Wipshausen Wipshausen P. Hartmut Seelenbinder Telefon: 05373 50510 Fax: 05373 50512 (für Alvesse, Mödesse, Oedesse inkl. DRK-Heim, Voigtholz-Ahlemissen) Pfarrbüro Roswitha Köhler Gografenstraße 2 Öffnungszeiten mi. 16.00 bis 18.00 Uhr fr. 9.30 bis 11.30 Uhr Telefon: 05176 228 Fax: 05176 923041 E-Mail: kg.edemissen@evlka.de Kirchenvorstand Holger Klages Vorsitzender Tel. 05176 976095 Organist Diakoniestation Dr. Rolf Elligsen Telefon: 05176 7583 Zum Osterberge 5 Pflegedienstleitung: Helga Bunk Diensthandy: 0171 8790399 Büro: Anke Regener Telefon: 05176 8614 Fax: 05176 923441 E-Mail: ds.edemissen@evlka.de Ev. Kindergarten Am Mühlenberg 5 Leiterin: Rosemarie Krüger Telefon: 05176 381 Besuchsdienst Fax: 05176 922385 M. Havekost Tel.: 05176 8266 oder über das Pfarramt Homepage www.kirche-edemissen.de Seite 11

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Der Treffpunkt Nr. 143 Freud und Leid Es wurden getauft Es verstarben und wurden kirchlich bestattet Es wurden kirchlich getraut: Anlässlich ihrer Goldenen Hochzeit feierten einen Gottesdienst: Anlässlich ihrer Goldenen Hochzeit feierten einen Gottesdienst: Gottesdienstplan • Edemissen Sonntag 20.11. Sonntag (1. Adv.) Sonntag (2. Adv.) Sonntag (3. Adv.) Sonntag (4. Adv.) Heiligabend 27.11 04.12 11.12 18.12. 24.12. 1. Weihnachtstag 25.12. 2. Weihnachtstag 26.12. Silvester Neujahr Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag 31.12. 01.01. 08.01. 15.01. 22.01. 29.01. 05.02. 12.02. Sonntag Sonntag Freitag 19.02. 26.02. 02.03. Sonntag 04.03. 10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 18.00 Uhr 15.00 Uhr 16.30 Uhr 18.00 Uhr 23.00 Uhr 10.00 Uhr 17.00 Uhr 18.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 18.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 18.00 Uhr 10.00 Uhr Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag mit Abendmahl und Gedenken der Verstorbenen Gottesdienst Gottesdienst Gottesdienst Tannenbaumschmückgottesdienst Christvesper mit Krippenspiel Christvesper mit Krippenspiel Christvesper Christmette mit Posaunenchor Festgottesdienst Kein Gottesdienst in Edemissen – herzliche Einladung nach Alvesse Ökumenische Jahresschlussandacht Gottesdienst zu Neujahr Gottesdienst mit Taufe Gottesdienst Gottesdienst Gottesdienst mit Abendmahl Gottesdienst mit Taufe / Predigtreihe Gottesdienst mit Vorstellung der Konfirmand/innen Gottesdienst / Predigtreihe Gottesd. m. Abendmahl / Predigtreihe Ökum. Weltgebetstag der Frauen aus Malaysia / Corpus-Christi-Kirche Gottesdienst mit Taufe und Vorstellung der KV-Kandidat/inn/en Tauftermine: Sonntag, 8. Januar, 5. Februar und 4. März um 10.00 Uhr im Gottesdienst. Kinderkirchensamstag: 1. Sonnabend im Monat von 15 Uhr bis 17 Uhr im Gemeindehaus (außer in den Ferien): 03. Dezember: 10-12 Uhr Ki-Ki-Sa-Advents-Frühstück; 4. Februar; 3. März Abendgebet: Lichtfeier am 01. Dezember um 18 Uhr in der Kirche; 05.Januar und 02. Februar um 19 Uhr im Gemeindehaus; 01. März, 19 Uhr, Kirche. • Alvesse Heiligabend 24.12. 2. Weihnachtstag 26.12. Samstag 25.02. 15.00 Uhr 10.00 Uhr 15.00 Uhr Christvesper mit Krippenspiel Gottesdienst Gottesdienst zum 50. Jubiläum der Grundsteinlegung der Kapelle – mit Chorgemeinschaft Gottesdienste oder Besuche bei Ehejubiläen: Gern feiern wir mit Ihnen einen Gottesdienst aus Anlass Ihres kirchlichen Ehejubiläums. Wenn Sie dies möchten, melden Sie sich einfach im Pfarrbüro oder direkt bei den Pastoren und sprechen den gewünschten Termin ab. Wenn Sie keinen Gottesdienst feiern möchten, sich aber über einen Besuch des Pastors / der Pastorin freuen würden, bitten wir Sie oder Ihre Angehörigen ebenfalls um rechtzeitige Mitteilung, da die Daten nicht ohne weiteres im Pfarrbüro bekannt sind. • Blumenhagen Freitag Heiligabend Sonntag 25.11. 24.12. 04.03. • Plockhorst Heiligabend 24.12. Sonntag • Voigtholz Sonntag Heiligabend Sonntag • Wehnsen Heiligabend Sonntag 19.02. 04.12. 24.12. 11.03. 24.12. 15.01. 18.00 Uhr 16.00 Uhr 09.00 Uhr Tannenbaumandacht Christvesper mit Krippenspiel Gottesdienst 16.00 Uhr 23.00 Uhr 09.00 Uhr Christvesper mit Krippenspiel Andacht zur Christnacht Gottesdienst zur Predigtreihe 09.00 Uhr 17.00 Uhr 09.00 Uhr Gottesdienst Christvesper mit Krippenspiel Gottesdienst 16.30 Uhr 09.00 Uhr Christvesper mit Krippenspiel Gottesdienst Seite 12

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