BREBAU Tür an Tür 09-2015

 

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Kundenmagazin der BREBAU

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Kundenmagazin | September 2015 Tür an Tür Für eine gute Hausgemeinschaft: Projekt stärkt Nachbarschaften Exklusive Eigentumswohnungen: waveline in der Überseestadt Neues Dienstleistungszentrum: Büro am Sonnenplatz

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Wir für Sie Editorial Verehrte Kunden, Geschäftspartner und -freunde! Als neuer Geschäftsführer der BREBAU freue ich mich außerordentlich, Sie mit der Erstausgabe des Kundenmagazins „Tür an Tür“ ansprechen und begrüßen zu dürfen. Dieses Magazin löst die bisherige Mieterzeitung ab und informiert Sie im frischen und neuen Format über Aktivitäten, Projekte, Quartiers­ entwicklungen und Wissenswertes über Ihre Eigentums- oder Mietwohnung der BREBAU. Freuen Sie sich also mit uns auf spannende Themen rund um das Wohnen und Leben in Bremen. Das Grußwort dieser Ausgabe nehme ich auch gerne für ein paar persönliche Worte zum Anlass. Zum Jahreswechsel übernahm ich die Position von Prof. Dr. Lüthge, der die Geschäfte der BREBAU gut 20 Jahre führte und mit dem gesamten Team vorzügliche Arbeit leisten konnte. Allen Beteiligten spreche ich an dieser Stelle meinen Dank für ihr großes Engagement aus! Hiervon profitieren in erster Linie unsere Kunden als Mieter oder Erwerber, aber auch unsere Gesellschafter und nicht zuletzt die gesamte Stadt Bremen. Denn als gro- BREBAU-Geschäftsführer Bernd Botzenhardt ßer Vermieter und Bauträger prägt die BREBAU die Stadtentwicklung nachhaltig und ist besonders engagiert, wie man in Borgfeld und Arsten, auf dem Stadtwerder oder in der Überseestadt deutlich wahrnehmen kann. tung von Immobilien hinaus anzubieten, bleibt dabei auch in Zukunft unser täglicher Ansporn. Sie sehen, es tut sich was bei der BREBAU – viel Spaß mit der ersten Ausgabe der „Tür an Tür“. Unsere schöne Stadt als Lebensraum zu gestalten, Wohnungsangebote zu schaffen und zu erhalten und Dienstleistungen über die normale Verwal- Ihr Bernd Botzenhardt Engagement und Initiative Mitarbeiter spenden für Erdbebenopfer in Nepal Über zwei Wochen ging ein Sparschwein durch die Abteilungen der BREBAU. Der Grund: Hilfe für die vielen Opfer der schweren Erdbeben. Im April und Mai ereignete sich die wohl schlimmste Katastrophe in der Geschichte Nepals. Zwei schwere Erdbeben nahe der Hauptstadt Kathmandu zerstörten massenhaft Häuser, vernichteten ganze Dörfer und forderten unzählige Menschenleben. Viele Existenzen wurden zerstört, eine Trinkwasserversorgung ist in weiten Teilen kaum gegeben. Unsere Mitarbeiter wollen die vielen Betroffenen unterstützen und haben deshalb fleißig gespendet. Knapp 400 Euro sind so zusammengekommen. Die BREBAU erhöhte den Betrag auf insgesamt 1.000 Euro, die der Hilfsorganisation Caritas international zugute gekommen sind. Allen Beteiligten sei an dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön ausgesprochen! Sie wollen auch helfen? Möglichkeiten gibt es zum Beispiel unter www.caritas-international.de oder www.aktion-deutschland-hilft.de. 2

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Zukunftstag 2015 Nachwuchs für die Immobilienwelt Jedes Jahr öffnet die BREBAU ihre Türen für interessierte Schüler, die in den Beruf der Immobilienkaufleute schnuppern möchten: Zum Zukunftstag werden die Jugendlichen dafür von der Schule freigestellt. Für ihren möglichen Traumberuf als Immobilienkauffrau und -kaufmann tauschten fünf Jugendliche ihr Matheheft gegen Wohnungsthemen. Beim Zukunftstag im April trafen die Mitarbeiter auch auf ein bekanntes Gesicht: „Wiederholungstäter“ Alexander hat es im letzten Jahr so gut gefallen, dass er gleich nochmal gekommen ist! Auf dem Plan: Wohnungsbesichtigung und Kundenkontakt Welche Aufgaben bei einer Wohnungsmodernisierung anfallen, konnten die Schüler am direkten Beispiel miterleben: Dafür schauten sie sich eine Wohnung im Roh- zustand an – ohne Möbel, ohne Boden, ohne Tapete. Hauswart René Seidler erklärte, was bei einer Badmodernisierung zu beachten ist oder wie neue Leitungen verlegt werden, bevor die Schüler in zwei modernisierten Musterwohnungen das Ergebnis einer solchen Arbeit begutachten konnten. Zum Beruf der Immobilienkaufleute gehört aber auch der direkte Kontakt mit Mietern und Interessenten. Deshalb schauten die Nachwuchstalente anschließend unseren Kollegen aus dem Vermietungsladen aufmerksam über die Schulter und waren bei Kundengesprächen dabei. Was ist der Zukunftstag? Jedes Jahr findet bundesweit der aus dem früheren Girls Day hervorgegangene Zukunftstag für Schüler der 5. bis 10. Jahrgangsstufe statt. Für diesen Tag werden sie auf Antrag ihrer Eltern vom Unterricht freigestellt, um Hauswart René Seidler zeigte den Schülern, was bei einer Wohnungs­ modernisierung zu tun ist einen Einblick in ihren Wunschberuf zu erhalten. Die BREBAU beteiligt sich bereits seit mehreren Jahren am Zukunftstag und wird auch zum nächsten Termin am 28. April 2016 wieder Plätze anbieten. Die fünf Nachwuchstalente verbrachten den Zukunftstag bei der BREBAU 3

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Wir für Sie Interview „Erwartungen übertroffen“ Mit 21 Jahren ist Paul Justus Reese frisch gebackener Immobilienkaufmann. Im Juli hat er seine Ausbildung bei der BREBAU abgeschlossen und arbeitet nun in der Technik an neuen Bauprojekten. Herr Reese, was macht aus Ihrer Sicht den Beruf der Immobilienkaufleute aus? Für mich ist es die Vielseitigkeit, oder besser gesagt: die gesunde Mischung aus Büroalltag, Kundenkontakt und Außenterminen. Je nach Abteilung führt man viele Gespräche mit Interessenten, Mietern, Eigentümern oder Handwerkern. Gleichzeitig ist man auf Baustellen, prüft oder stellt Rechnungen aus. Ich denke, dieser Rundumblick aller Abläufe und die fachübergreifenden Aufgaben machen einen guten Immobilienkaufmann aus. Wie ist die Ausbildung bei der BREBAU organisiert? Während der dreijährigen Ausbildung wird man in jeder Abteilung eingesetzt – Vermietung und Verwaltung von Mietobjekten, Technik, Wohnungseigentumsverwaltung, Heiz- und Betriebskosten, Rechnungswesen, Mahn- und Klagewesen sowie Vertrieb. Es handelt sich um eine duale Ausbildung, das heißt, wir haben eine Mischung aus praktischer Arbeit im Unternehmen und einem theoretischen Teil in der Berufsschule. Zudem bekommen wir über zwei Jahre jeden Monat sogenannte Studienbriefe mit fachlichen Fragen. Hierfür gibt es eine gesonderte Prüfung und ein ExtraZertifikat. Ein Rückblick auf die letzten drei Jahre – sind Ihre Erwartungen erfüllt worden? Ja – ich würde sogar sagen, sie wurden übertroffen. Die drei Jahre waren Paul Justus Reese war mit seiner Ausbildung bei der BREBAU mehr als zufrieden für mich durchweg spannend. Vom Angebote erstellen über Eigentümerversammlungen mitorganisieren bis hin zur Besprechung von Kaufverträgen darf und soll man als Auszubildender möglichst selbstständig und sinnvoll mitarbeiten. Man wird gefordert und muss auch eigeninitiativ handeln – aber die Kollegen sind sehr hilfsbereit und helfen einem bei Fragen weiter. Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist der jährliche Azubitag. Im vergangenen Jahr haben wir zum Beispiel zusammen gekocht und dieses Mal haben wir eine Kanutour gemacht. Das stärkt das Miteinander und die Teamarbeit. Qualität statt Quantität. Außerdem ist Eigeninitiative sehr gern gesehen. Azubis gesucht! Immobilienkaufleute suchen, kaufen, verkaufen, vermieten und verwalten Immobilien aller Art. Sie betreuen Eigentümer und mögliche Kunden, nehmen Bewertungen vor, organisieren Besichtigungen und kümmern sich um Schadensmeldungen. Beginn: 1. August 2016 Wie geht es nun für Sie weiter? Nach der Ausbildung wird jeder Azubi für ein halbes Jahr bei der BREBAU übernommen. Ich bin bis Ende des Jahres in der Technik eingesetzt und würde mich natürlich über eine Übernahme freuen. Auf jeden Fall möchte ich in der Immobilienbranche bleiben. Welche Tipps geben Sie zukünftigen Auszubildenden? Sie sollten interessiert und aufmerksam sein, denn bei der BREBAU zählt Voraussetzung: Abitur / Fachhochschulreife Interesse? Dann senden Sie Ihre Bewerbung bis zum 6. Oktober 2015 an: BREBAU GmbH Personal­abteilung z.Hd. Frau Thies Schlachte 12/13 28195 Bremen 4

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BREBAU-Azubis 2015 Neue Immobilien-Talente Im August haben drei angehende Immobilienkaufleute bei der BREBAU begonnen: Jan Objartel, Sarah Wachtel und Theres Lisann Schrutek gesellen sich zu den „alten Hasen“ Hauke Heißenbüttel, Anna Klug, Vivien Bluhm und Dominik Gröne. „Wir sind gespannt und sehr motiviert“, freuen sich die neuen Auszubildenden, die für die nächsten drei Jahre alles rund um das Thema Immobilien lernen werden. Wir wünschen ihnen eine schöne und lehrreiche Zeit bei der BREBAU. Die Auszubildenden der BREBAU Spende an die Jugendfeuerwehr Burgdamm BREBAU fördert Jugendarbeit Das Zeltlager in den Sommerferien ist jedes Jahr ein Highlight für die Heranwachsenden der Jugendfeuerwehr Burgdamm. Damit hierfür auch die Ausstattung stimmt, hat die BREBAU gemeinsam mit dem Förderverein einen ebenso praktischen wie farbenfrohen Pavillon gespendet. Das neue Festzelt passt nicht nur farblich zur Feuerwehr: Es eignet sich auch hervorragend für Sommerfeste, Zeltlager und gemeinsame Grillabende. Für die Anschaffung spendete die BREBAU 1.600 Euro an den Förderverein der Jugendfeuerwehr Burgdamm. „Am alten Pavillon sind unsere zahlreichen Aktivitäten nicht spurlos vorübergegangen. Deshalb freuen wir uns ganz besonders, ab sofort ein stabiles und leicht aufzubauendes Festzelt nutzen zu können“, so Wehrführer Sergio Griesbach. „Vor allem während des Zeltlagers erfreut sich der Pavillon als Gemeinschaftstreffpunkt großer Beliebtheit bei den Jugendlichen“. Übergeben wurde das leuchtend-rote Festzelt von BREBAU-Serviceleiter Frank Peters: „Die Jugendfeuerwehr ist eine tolle Sache! Hier lernen die Kids, was Gemeinschaft, Zusammenhalt und Verantwortung bedeutet“. Wolfgang Braun vom Förderverein, Wehrführer Sergio Griesbach, BREBAUServiceleiter Frank Peters und die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Burgdamm Derzeit besteht die Gruppe aus 20 Jugendlichen zwischen 10 und 18 Jahren. Neben der feuertechnischen Ausbildung stellen sie vor allem Teamgeist in den Vordergrund, der mit Sportveranstaltungen, Ausflügen und Festen gestärkt wird. Jeden Montag um 17.30 Uhr treffen sich die Nachwuchs-Feuerlöscher zum Dienstabend mit theoretischen und praktischen Übungen. Interessierte sind immer herzlich willkommen. Weitere Infos und Anmeldung unter www.ff-burgdamm.de. 5

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Vermietung Mieterfest in Arsten Sommer, Sonne, Stracciatella Das wie immer bunte Programm des BREBAU-Mieterfestes am 1. Juli lockte viele Anwohner auf den Erdbeerpflückerplatz in der MartinBuber-Straße. Am beliebtesten war der Eisstand: Bei fast 30 Grad und strahlendem Sonnenschein freuten sich die Besucher des jährlichen Arster Sommerfestes auf klassische und ausgefallene Eissorten von Vanille bis Red Bull. Aber auch Bratwurst, Salat, Kuchen und Kaltgetränke waren bei den Gästen gerne gesehen. Während sich die Kinder am Glücksrad oder beim Torwandschießen austobten, sorgten Musik, junge Nachwuchstänzer und ein menschengroßer gestiefelter Kater für Unterhaltung. Das Fest wurde von vielen Partnern und Anwohnern tatkräftig unterstützt. Der gestiefelte Kater bespaßte die Kinder und posierte auch für Fotos Für Ihre Sicherheit Treppenhäuser müssen frei bleiben Mit einem Eis in der Hand ließ sich die Sommersonne sehr gut aushalten Die Schuhe auf der Fußmatte, der Kinderwagen im Treppenhaus oder der Rollator vor der Haustür – was für viele Mieter praktisch ist, kann leider schnell zur Gefahrenquelle werden. Karl H. hat es eilig. Der Termin auf der Arbeit ging länger als gedacht, dann der Feierabendverkehr und duschen möchte er auch noch. Alles schnell, damit er pünktlich beim Geburtstag seiner Nichte ankommt. Abgehetzt und voll bepackt mit Geschenken läuft er von der dritten Etage die Treppen hinunter – und übersieht die Schuhe, die ein Mieter im Treppenhaus „geparkt“ hat. Es kommt wie es kommen muss: Karl H. stolpert und verletzt sich am Knöchel. Die BREBAU als Vermieter ist gesetzlich dazu verpflichtet, für die Sicherheit ihrer Mieter Sorge zu tragen. Dazu gehört, dass Fluchtwege und allgemein zugängliche Bereiche frei von Hindernissen sind und dieser Zustand regelmäßig von den Hauswarten kontrolliert und dokumentiert wird. Bitte haben Sie also Verständnis dafür, dass wir das Abstellen von Gegenständen im Treppenhaus nicht dulden dürfen. Im Fall von Karl H. ist es noch einmal glimpflich ausgegangen. Sein Knöchel ist nur gestaucht – bei einem Feuer hätte die Stolperfalle ganz andere Auswirkungen gehabt. 6

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Büro am Sonnenplatz Neues Dienstleistungszentrum in Kattenturm Es tut sich was im Bremer Süden! Unter dem Motto „Vielfalt am Sonnenplatz“ steht den Kattenturmern seit Mai ein neues Dienstleistungszentrum rund um das Thema Wohnen zur Verfügung. In der Theodor-Billroth-Straße/Ecke Robert-Koch-Straße vereint das Büro am Sonnenplatz mehrere Institutionen unter einem Dach: Egal, ob man Hilfe wegen eines tropfenden Wasserhahns benötigt, auf der Suche nach einem Mittagstisch oder einer Einkaufshilfe ist, einen Deutschkurs besuchen oder sich über seniorengerechte Wohnungen beraten lassen möchte – hier finden Kattenturmer zukünftig den richtigen Ansprechpartner. Träger sind die BREBAU und die Bremer Heimstiftung, die wiederum von sechs weiteren Mitstreitern unterstützt werden (siehe Kasten). Von Montag bis Freitag stehen den Anwohnern verschiedene Experten zur Verfügung. Einen Plan, wann genau welche Institution vor Ort ist, finden Sie unter www.sonnenplatzkattenturm.de oder direkt im Büro. „Und sollte die Expertin oder der Experte für das Thema nicht vor Ort sein, sorgen wir intern für kurze Wege“, verspricht Birgit Riekens-Avci, Leiterin des Stadtteilhauses Kattenturm. Die Akteure des Büros am Sonnenplatz Treffpunkt für die Anwohner Die Bremer Heimstiftung ist mit ihrem Nachbarschaftstreff neben das Büro am Sonnenplatz gezogen. Und für alle, die sich tagsüber Gesellschaft wünschen oder Unterstützung im Alltag benötigen, haben die BREBAU und die Bremer Heimstiftung eine individuelle Tagespflege direkt nebenan eingerichtet. Komplettiert wird das neue Zentrum mit der Verschönerung des Sonnenplatzes durch Kunst und Grünanlagen sowie durch die Neugestaltung der Fassade mit einem originellen Graffiti der Künstlergruppe Lucky Walls. Im Frühjahr, wenn das Wetter dem Sonnenplatz alle Ehre macht, will die BREBAU alle Bewohner zu einem großen Einweihungsfest einladen. Ansprechpartner im Büro am Sonnenplatz Montag Dienstag 8 – 9 Uhr BREBAU-Hauswart BREBAU-Hauswart 9 – 10 Uhr Margot Schulz (ehem. Seniorenbeauftragte) Aufsuchende Altenarbeit Mittwoch BREBAU-Hauswart Haus Kattenturm / Bremer Heimstiftung Donnerstag BREBAU-Hauswart BREBAU-Hauswart Freitag BREBAU-Hauswart Martinsclub 10 – 12 Uhr Margot Schulz (ehem. Seniorenbeauftragte) Aufsuchende Altenarbeit Haus Kattenturm / Bremer Heimstiftung Ambulante Pflege / Bremer Heimstiftung Martinsclub 14 – 16 Uhr 16 – 17 Uhr Quartiersmanagement Kattenturm und Arsten-Nord Geschlossen Zentrum für Migranten BREBAU-Hauswart und interkulturelle Studien Dienstleistungszentrum Obervieland / Der Paritätische BREBAU-Mieter­ sprechstunde Geschlossen BREBAU-Hauswart Geschlossen Geschlossen 7

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Vermietung Projekt stärkt Nachbarschaften Für ein gutes Miteinander Ein freundlicher Umgang, Sicherheit und Rücksichtnahme. Fragt man Mieter, was ihnen in ihrer Hausgemeinschaft wichtig ist, kommen häufig dieselben Antworten. Bei der Erfüllung dieses Wunsches möchte die BREBAU ihre Kunden unterstützen: Das Projekt „Vom Hausverband zur Hausgemeinschaft“ stärkt das Miteinander unter Mietern. Manche Nachbarschaften funktionieren auf Anhieb, andere müssen sich erst aufeinander einstellen. Wie das geht, zeigen die Mediatoren Dr. Kirsten Gieseler, Kristina Dörflein und Dr. Kerstin Blome, die für die BREBAU schon lange Jahre als Konfliktmanager tätig sind. Über 18 Monate beschäftigten sie sich intensiv mit mehreren Hausgemeinschaften. In Einzelgesprächen und Hausversammlungen sensibilisierten sie die Mieter für die Werte der anderen – und stärkten damit auch Gemeinschaften, die bereits gut funktionierten. „Ein aktiver Impuls von außen hilft sehr häufig, Dinge ein- fach zur Sprache zu bringen“, so Gieseler. „Das betrifft Konfliktthemen wie Lärm oder Schmutz im Treppenhaus. Aber auch hilfreiche Vereinbarungen untereinander, zum Beispiel, dass sich zwei Mieter die Zeitung teilen“. Bei den Versammlungen steht die BREBAU als Ansprechpartner zur Verfügung. „Durch den intensiven Austausch erhalten wir ein besseres Bild von der Wohnatmosphäre und kön- nen entsprechend darauf reagieren – zum Beispiel bei Neuvermietungen“, so BREBAU-Geschäftsführer Thomas Tietje. Am Ende können regelmäßige Hausversammlungen und ein gemeinsam mit den Mietern vereinbarter Leitfaden helfen, den respektvollen Umgang miteinander zu festigen. Aufgrund der guten Erfahrung wird die BREBAU künftig aktiv neue Nachbarschaften einbeziehen. Hilfe bei Konflikten Wie sinnvoll dieses Projekt ist, zeigt ein Beispiel: Bei einer Versammlung ärgerten sich zwei Mieter über ihre Nachbarn, die das Treppenhaus nicht regelmäßig geputzt haben. In einem gemeinsamen Gespräch konnten die Mediatoren jedoch feststellen, dass diese den detaillierten Putzplan nicht verstanden haben und aus Scham nicht fragen wollten. Die Angelegenheit ließ sich schnell und friedlich klären. Viele Streitereien ergeben sich aus solchen Missverständnissen, die nicht miteinander besprochen wurden. Haben Sie etwas auf dem Herzen, das Sie mit Ihrem Nachbarn klären möchten? Unsere Tipps helfen Ihnen dabei, Ihr Anliegen friedlich zu lösen. Dr. Kerstin Blome, Kristina Dörflein und Dr. Kirsten Gieseler arbeiten schon seit vielen Jahren mit der BREBAU zusammen 8 Wie man Konflikte friedlich löst Suchen Sie das Gespräch nicht im Affekt Warten Sie lieber bis zum nächsten Tag bzw. bis sich Ihr Ärger etwas gelegt hat. Die Chance, Ihr Anliegen ruhig und vernünftig zu klären, steigt deutlich. Überdenken Sie den Konflikt Häufig ist der ursprüngliche Grund für einen Streit gar nicht mehr wichtig oder bereits vergessen. Fragen Sie sich, warum Sie auf die Person „sauer“ sind und überlegen Sie auch, wie diese sich fühlen könnte. Machen Sie den ersten Schritt Wie schon das Beispiel gezeigt hat braucht es manchmal nur einen ersten Impuls, um das Anliegen zu klären. Suchen Sie also wenn möglich zunächst alleine das Gespräch, anstatt direkt jemand Außenstehenden einzuschalten. Keine Schuldzuweisungen und Beleidigungen Bleiben Sie möglichst auf der sachlichen Ebene. Wenn Sie der Streit emotional mitnimmt, sagen Sie, wie Sie sich fühlen und bleiben dabei in der Ich-Form. Lassen Sie Ihr Gegenüber ausreden Fordern Sie aber auch das gleiche Recht für sich selbst. Schlagen Sie eine Lösung vor Hören Sie sich auch die Lösung Ihres Gegenübers an. Wenn diese nicht übereinstimmen, treffen Sie einen Kompromiss, der beide Seiten berücksichtigt.

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Eigentum Wohnen in der Überseestadt waveline – sanfte Linien bringen Schwung an die Hafenkante Fließend geht das Gebäude übereck, sanfte Linienführungen ersetzen kubische Gebäudekanten. Das Neubauprojekt waveline in der Überseestadt hat seinen eigenständigen Charakter. Und beweist Mut zu Eleganz und Architektur. Es kommt Bewegung an die Weser: An der Hafenkante plant die BREBAU einen Neubaukomplex aus insgesamt vier Häusern. Der Siegerentwurf des Hamburger Architekturbüros Spengler Wiescholek – hervorgegangen aus dem 2014 von der BREBAU ausgeschriebenen Architekturwettbewerb – folgt einem klaren Gedanken: Die Hafenkante um einen Wohnkomplex mit Charme zu bereichern, ohne das einheitliche Bild des neuen Quartiers zu durchbrechen. Von außen noch recht geradlinig, zeigt sich nach innen die wahre Dynamik von waveline: „Mit abgerundeten Formen, weichen Linien und sanften, zum Innenhof ausgerichteten Wölbungen geben wir den Gebäuden eine individuelle und zugleich äußerst elegante Handschrift“, so BREBAU-Geschäftsführer Bernd Botzenhardt. Das erste Gebäude soll Ende 2017 bezugsfertig sein. Blick für das Besondere Insgesamt 124 hochwertige Eigentumswohnungen mit überwiegend zwei bis drei Zimmern verteilen sich auf die jeweils fünfgeschossigen Gebäude. Jedes hat seine eigene Form: Eines erinnert an einen Bumerang, ein anderes an ein Boot. Auch die Fassade entwickelt trotz klassischer Formsprache eine eigene Charakteristik: Hier beleben die horizontalen Bänder entlang der Fenster, Balkone und Loggien das Bild. Dank der intelligenten Aufteilung der Gebäude ist fast allen Bewohnern der direkte Blick zum Wasser gewährt. In der oberen Ebene können die künftigen Bewohner zusätzlich einen Dachausstieg mit wind- und sichtgeschütztem Dachdeck erhalten. Den Wohnungen im Erdgeschoss ist ein geschützter Privatgarten zugeordnet. Erstmals an der Hafenkante entsteht zudem ein begrünter Innenhof, dessen Fläche durch die Aufteilung der Gebäude in kleinteiligere Plätze gebrochen wird. p An der Hafenkante entstehen exklusive Wohnungen mit direktem Blick zum Wasser 9

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Eigentum Wesentliche Stadte­ ntwicklung in Bremen Mit dem Neubaukomplex waveline wächst die Überseestadt an ihrer wohl attraktivsten Lage, der Hafenkante, weiter. Der ehemalige Überseehafen wurde erst 2009 zu einem eigenen Ortsteil ernannt. Industrieller und maritimer Charme der Überseestadt verbinden sich mit moderner Architektur, Wohnen, Gastronomie und Gewerbe zu einem neuen, urbanen und eigenständigen Quartier. Bis 2030 soll hier Wohnraum für über 3.300 Menschen entstehen. Die geschwungenen Linien der Gebäude sind bisher einzigartig in der Überseestadt Wohnen auf dem Stadtwerder Riverview – alle Wohnungen verkauft Der Stadtwerder gehört zu den überaus begehrten und absolut einzigartigen Wohnlagen in Bremen: Die exklusive Lage am Wasser, die Nähe zur Innenstadt und eine grüne Umgebung geben der hochwertigen Architektur ihren Rahmen. Die Eigentumswohnungen unseres Projekts auf dem Stadtwerder waren bereits nach kurzer Zeit veräußert. Das Bauprojekt Riverview – fertiggestellt im Herbst 2014 – umfasst insgesamt 31 hochwertig ausgestattete Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen. Fast alle sind mit zwei großzügigen Balkonen versehen, von denen jeweils einer zur Weserseite hin ausgerichtet ist. Die Wohnungen im Hochparterre verfügen über eine Terrasse und einen Garten, die Pent- häuser zum Teil über ein bis zu 30 Quadratmeter großes Dachdeck mit Rundumblick über die Hansestadt. Die preisgekrönte Planung des Bremer Architekturbüros Haslob Kruse + Partner schafft durch versetzte Balkone Privatsphäre. Gleichzeitig sind die Räume durch hohe Decken und große Panoramafenster lichtdurchflutet und erlauben den Bewohnern ihren Blick über das Gebiet schweifen zu lassen. Sie würden auch gerne auf dem Stadtwerder wohnen? Direkt gegenüber des RiverviewProjekts plant die BREBAU aktuell weitere hochwertige Eigentumswohnungen mit anspruchsvoller Architektur und Ausstattung. Die Nähe zur Innenstadt und zur Weser ist charakteristisch für den Stadtwerder 10

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Wohnungseigentumsverwaltung Infoabend für Verwaltungsbeiräte Neben der Vermietung und dem Verkauf eigener Wohnungen betreut die BREBAU auch Wohnungseigentümergemeinschaften. Für deren Verwaltungsbeiräte organisiert das Unternehmen im Herbst bereits zum dritten Mal einen Informationsabend. Dort, wo sich mehrere Menschen gemeinschaftliches Wohnungseigentum teilen, bestehen häufig unterschiedliche Interessen. Hier unterstützt die BREBAU als Dienstleister bei allen Verwaltungsangelegenheiten. Gleichzeitig geben wir als Wohnungsbaugesellschaft unseren Kunden kompetentes Rüstzeug an die Hand und führen seit 2013 kostenfreie Infoabende mit Fachvorträgen und Austauschmöglichkeiten durch. Eingeladen werden die von den Eigentümergemeinschaften gewählten Vertreter – die Verwaltungsbeiräte. „Uns liegt es sehr am Herzen, dass unsere Kunden gut informiert sind“, so Björn Schnautz, Prokurist und Leiter der Wohnungseigentümerverwaltung bei der BREBAU. Deshalb sind die Fachvorträge nach den Belangen der Eigentümergemeinschaften ausgerichtet, die im Laufe des Jahres festgestellt wurden. „Es geht aber noch um mehr: Nämlich um die Würdigung der durch die Ver- waltungsbeiräte geleisteten Arbeit für die Gemeinschaft“, ergänzt Schnautz. Programm für 2015 Dieses Jahr steht die Veranstaltung ganz im Zeichen von Rechts- und Versicherungsfragen. Berthold von Knobelsdorff, Fachanwalt für Mietund Wohnungseigentumsrecht, steht bereits zum dritten Mal als Referent auf der Bühne. Im Anschluss berichtet Carlo Greifenberg, Geschäftsführer der NT Hannover, über verschiedene Versicherungsmöglichkeiten und deren Abdeckungsbereiche. Nach den Vorträgen bleibt bei einem Snack die Möglichkeit für den gemeinsamen Austausch. Der Termin wird per Einladung bekanntgegeben. Wohnen in Borgfeld Libelle – ein Haus so individuell wie Sie Im familienfreundlichen Ortsteil Borgfeld bietet die BREBAU ruhig gelegene Reihenhäuser mit qualitativer Ausstattung, 150 Quadratmetern Wohnfläche und variablen Grundrissen an. Die Reihenhäuser des Typs Libelle eignen sich besonders für Familien. Über drei Etagen können Sie auf jeder Ebene zwischen verschiedenen Grundrissvarianten wählen und bis zu sechs vollwertige Zimmer gestalten. Kindergärten, Grundschulen und Sporthalle finden künftige Bewohner direkt im Wohngebiet. Die vielen Grünflächen und Bauernhöfe in Borgfeld schaffen darüber hinaus ein äußerst reizvolles und erholsames Wohnumfeld. Und wer schnell in die Innenstadt oder nach Lilienthal möchte, kann einfach in die Straßenbahnlinie 4 einsteigen. Moderne Ausstattung Im Laufe der Zeit hat die BREBAU den Komfort dieses Hauses immer weiter den Wünschen ihrer Käufer angepasst – zum Beispiel durch großformatige Fliesen und einen verbesserten Schallschutz gegen Nachbargeräusche. Gärten und Terrassen sind nach Süden ausgerichtet und bieten damit Platz an der Sonne. Mit einer Solaranlage und Dreifachverglasung entsprechen die Häuser zudem der neuesten Energieeinsparverordnung. Anders als allgemein üblich muss der Kaufpreis erst 14 Tage vor Übergabe gezahlt werden, eine Finanzierung während der Bauphase ist dadurch nicht nötig. Die Häuser werden voraussichtlich im Frühjahr 2017 fertiggestellt. Käufer haben ein fünfjähriges Garantieversprechen. Die individuellen Grundrisse und die ruhige Umgebung machen das Haus Libelle besonders für Familien interessant 11

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Service Fotografieren wie ein Profi Tipps für tolle Herbstbilder Wenn die ersten Blätter durch die Straßen wirbeln, die Sonne früher im Abendrot versinkt und die Natur in einem Farbenmeer erstrahlt, dann steht der Herbst vor der Tür. Wie Sie diese besondere Stimmung mit der Kamera einfangen können, verraten Ihnen die folgenden Tipps:  Den richtigen Zeitpunkt wählen Am schönsten ist das Licht im Herbst sicher in den frühen Morgenstunden oder am Abend. Etwa eine Stunde vor Sonnenuntergang erstrahlt das Licht in goldenen Tönen und gibt der Natur und Ihren Bildern eine besonders warme Note. Eine Ausnahme gibt es jedoch: Im Wald eignet sich die Mittagssonne am besten, da zu dieser Zeit das meiste Licht auf die Blätter fällt.  Den Blick verändern Gehen Sie einmal ganz nah an Ihr Motiv heran oder schauen Sie von unten hinauf in die Baumkronen. Achten Sie dabei auf den goldenen Schnitt: Das Motiv sollte nicht in der Mitte platziert sein, sondern etwa zwei Fünftel vom Bildrand entfernt liegen.  Herbstnebel nutzen Nicht nur von Weitem bietet der morgendliche Nebelschleier eine märchenhafte Stimmung: Er bedeckt die Natur auch mit vielen kleinen Tautropfen, die auf einer Nahaufnahme toll zur Geltung kommen.  Auch bei schlechtem Wetter rausgehen An grauen Tagen kommen viele Farben des Herbstes besonders gut zur Geltung. Der Grund: Die Wolken filtern das Licht und vermeiden harte Hell-Dunkel-Kontraste.  Kontraste setzen Machen Sie sich das wechselnde Farbspiel des Herbstes zu Nutze und tragen Sie für Porträtaufnahmen ein kräftiges Rot. Die Farbe harmoniert besonders gut mit den Herbsttönen und lässt Sie dennoch hervorstechen. Achten Sie auch in der Natur auf diesen Effekt: Zum Beispiel bei einem leuchtend roten Baum auf einer grünen Wiese oder vor einem blauem Himmel. Die Farben des Herbstes machen Landschaftsbilder noch attraktiver 12

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Rezepttipp Herbstsalat mit Birne und Käse Den Salat putzen. Die geschälten Birnen und den Käse in kleine Würfel schneiden. Walnüsse zerbröseln und ohne Fett in der Pfanne rösten. Weintrauben halbieren und zusammen mit den anderen Zutaten auf dem Salat anrichten. Für das Dressing Frischkäse mit Senf und Honig glatt rühren, anschließend Balsamico und Öl unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zutaten für vier Personen: 1 Feldsalat, 2 reife Birnen, 200 g aromatischer Käse (z. B. Emmentaler oder Blauschimmelkäse), Walnüsse, entkernte Weintrauben ∙ Für das Dressing: 1 EL Frischkäse, 1 EL milder Senf, 1 EL Honig, 2 EL Balsamico, 1 EL Öl, Salz und Pfeffer Unsere Freizeittipps Kulturcafé Vielfalt am Sonnenplatz Es ist Mittwochnachmittag und Sie haben Lust auf ein Stück Kuchen? Dann auf zum Stadtteilhaus Kattenturm, denn dort gibt es jeden Mittwoch von 15 bis 18 Uhr ein Kulturcafé für Groß und Klein. Mindestens zweimal im Monat organisieren die Kooperationspartner Bremer Heimstiftung und Martinsclub die Veranstaltung nach einem besonderen Motto. Herbstmarkt in der Überseestadt Herbstzeit ist Erntezeit – das ist am 3. Oktober besonders am Speicher XI zu sehen. Von 11 bis 18 Uhr präsentieren an die 70 Markthändler ihre Waren: Ob Wurst und Käse, Gewürze, Herbstgemüse oder Backwaren – auf diesem Markt kommen alle kulinarischen Vorzüge der dritten Jahreszeit zusammen. Passendes Kunsthandwerk rundet das Angebot ab. Erzählfestival Feuerspuren in Gröpelingen Am 8. November wird die Lindenhofstraße wieder zu einem Weg der Erzählkunst. Überall verteilt sind Geschichten zu hören – vorgetragen mit Händen und Füßen, in mehreren Sprachen und an besonderen Orten wie einer Moschee, einem Stall oder einem Waschsalon. Das ausführliche Programm ist ab Mitte Oktober bei Kultur vor Ort e. V. erhältlich. V.l.n.r.: Anke Nordhusen, Erika Lenz und Rita Hesse Herbstlich bunte Atmosphäre am Speicher XI Im Herbst wird die Lindenhofstraße zu einer farbenfrohen Literaturmeile Geduld – dat is de Slötel, de an besten passt.* *(Geduld – das ist der Schlüssel, der am besten passt) – Bremer Weisheit 13

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Service Bremen erleben Obervieland – ein Stadtteil mit dörflichem Charakter Als Vieland bezeichnete man früher tiefliegendes, nasses und sumpfiges Gebiet. Noch heute ist der Stadtteil eher ländlich geprägt, hat sich durch zahlreiche Investitionen in Wohnungsbau und Infrastruktur jedoch zu einem beliebten Ort für Familien entwickelt. Obervieland – bestehend aus den Ortsteilen Kattenturm, Arsten, Kattenesch und Habenhausen – wurde aufgrund seiner Lage häufig von Überschwemmungen heimgesucht. Erst Deichbauten ermöglichten dauerhafte Siedlungen. Das plattdeutsche Sprichwort „Keen nich will dieken, de mutt wieken“ (Wer nicht deichen will, muss weichen) war ein damaliger Rechtsgrundsatz: Derjenige, dessen Grundstück überflutet werden konnte, war für das Stück Deich entlang seines Besitzes verantwortlich. Wer dem nicht nachkam, musste Haus und Hof verlassen. Im 19. Jahrhundert wurden Arsten und Habenhausen die Heimat der Steinsetzer und Straßenbauer. Nebenbei verdienten sich viele Handwer- kerfamilien über Jahrzehnte ihr Geld mit dem Anbau und dem Verkauf von Gemüse und Früchten, später vor allem von Erdbeeren. Noch heute wird die Karl-Carstens-Brücke zwischen Habenhausen und dem rechten Weserufer vom Volksmund als Erdbeerbrücke betitelt und auch der Erdbeerpflückerplatz in Arsten hat hierher 36 %seinen namentlichen Ursprung. aller Einwohner Obervielands leben in Kattenturm (Quelle: Bremer Ortsteilatlas) Mittlerweile sind die Wiesen und Äcker weitestgehend Wohnsiedlungen und Gewerbegebieten gewichen. Grün ist es in Obervieland aber trotzdem, nicht zuletzt wegen der Naturschutzgebiete Die Erdbeerbrücke verdankt ihren Namen den damaligen Steinsetzern aus Habenhausen und Arsten auf dem Habenhauser Bullenwerder sowie am Werdersee. Insgesamt durchzieht den Stadtteil ein Netz von Grünanlagen mit Wanderwegen und Gewässern. In Arsten und Habenhausen finden sich nach wie vor dörfliche Strukturen, während der bevölkerungsreiche Ortsteil Kattenturm mit Großwohnsiedlungen, einer Fußgängerzone und dem Klinikum Links der Weser das Zentrum Obervielands bildet. Bremens Straßen Auf dem Beginenlande Beginen – so bezeichnete man Frauen im Mittelalter, die ihre Religion selbstständig und außerhalb der Klostermauern ausleben wollten. Unter ihnen waren vor allem Alleinstehende und Witwen, die mit dieser Lebensweise den sozial auferlegten Rollen, der Ehe oder der Mutterschaft entgehen konnten. Sie lebten in Hausgemeinschaften zusammen, organisierten sich selbst und mussten keinerlei Gelübde ablegen oder sich der kirchlichen Hierarchie unterordnen. Der Kirche war diese religiöse Selbstständigkeit ein Dorn im Auge, weshalb sie die Beginen als ketzerisch betitelte und verfolgte. In Bremen gab es zwei Beginenhäuser: St.-Katharinen-Stift im Schüsselkorb und St. Nikolai nahe dem Brill. Während der Frauenbewegung kam es zu einigen Gründungen moderner Beginenhöfe. Diese knüpften zwar an das soziale Modell der traditionellen Beginen an, verzichteten aber auf deren christlich-religiöse Komponente und betonten insbesondere den Aspekt des selbstbestimmten Zusammenlebens in Frauengemeinschaften. In den 20er Jahren wurde die Straße zu Bremens erster Großsiedlung mit Mietwohnungen für Arbeiter der Focke-Wulf-Flugzeugwerke. Bunt verzierte Eingangstüren prägen die Straße Auf dem Beginenlande und schmücken auch das Titelbild dieser Ausgabe 14

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Vermietung Zentrale Notdienstnummer Tel. 0421 3 49 62 - 72 Nur außerhalb unserer Öffnungszeiten Neuvermietung Vermietungsladen Schlachte 12/13 28195 Bremen Tel. 0421 3 49 62 - 60 vermietungsladen@ brebau.de Kundenbetreuung Frau Lange Tel. 0421 3 49 62 -18 j.lange@brebau.de Bahnhofsvorstadt, Fesenfeld, Findorff, Gröpelingen, Oberneuland, Schwachhausen Frau Penczok Tel. 0421 3 49 62 -19 v.penczok@brebau.de Lesum, Marßel, Oslebshausen Eigentum Verkauf Herr Czehowsky Tel. 0421 3 49 62 -15 t.czehowsky@brebau.de Borgfeld, Brokhuchting, Findorff, Kattenturm, Grolland Herr Groeneveld Tel. 0421 3 49 62 -14 t.groeneveld@brebau.de Grolland, Schwachhausen WEG-Verwaltung Frau Schüßler Tel. 0421 3 49 62 - 56 s.schuessler@brebau.de kaufmännischer Bereich, Arsten, Grolland, Findorff, Huchting, Kattenturm, Neustadt, Oberneuland Frau Weihmann Tel. 0421 3 49 62 - 77 s.weihmann@brebau.de kaufmännischer Bereich Bremen-Nord, Oberneuland, Schwachhausen, Umland Frau Schneider Tel. 0421 3 49 62 - 49 a.schneider@brebau.de Aumund, Rönnebeck, Vegesack Frau Warnken Tel. 0421 3 49 62 - 20 c.warnken@brebau.de Arsten, Borgfeld, Grolland, Huchting, Kattenturm, Neustadt Herr Peters Tel. 0421 3 49 62 - 55 fr.peters@brebau.de Borgfeld, Findorff, Lesum, Marßel, Kattenturm Herr Will Tel. 0421 3 49 62 -16 t.will@brebau.de technischer Bereich BREBAU GmbH Schlachte 12 / 13 28195 Bremen Unsere Öffnungszeiten für die Vermietung: Mo bis Do: 9 – 17 Uhr BREBAU Service-Center Hammersbecker Straße 61 28755 Bremen Di: 9 – 12.30 Uhr, 13.30 – 17 Uhr BREBAU Service-Center Helsingborger Straße 2a 28719 Bremen Do: 9 – 12.30 Uhr, 13.30 – 17 Uhr Absender: Vor- und Nachname Straße und Hausnummer Postleitzahl und Ort E-Mail Bitte freimachen! BREBAU „Gewinnspiel“ Schlachte 12 / 13 28195 Bremen

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