LOCATION Essen 09_2016

 

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Das Magazin für LebensArt in Essen September 2016 l Ausgabe 233 2 EURO EXGKELWUSIINVNER BeSs,iMue cdohezenanrHtSS!ai‘eeuuitdpnetadd6satMrresuftfeselinlcearl BREDENEY Hoffnung für den Sportplatz Seite 10 WERDEN David Kumpernas und seine Kunst Seite 12 GOOSEN, FRANK UND FREI Der Autor exklusiv im Interview LS[VSSQ*WWIR`1IMQOYKIPWXVEWWI``WLSTEYGLEYJ[SSH^WHI *WWXMWGLI (SYGLXMWGLI 8MWGLTPEXXIR XÇLPI 4YXHSSVPMZMRK

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1V\MZXZM\ Ob Anna Netrebko, Anne-Sophie Mutter oder Alfred Brendel – bei uns sprechen große Interpreten in aller Offenheit. Außerdem würdigen wir bedeutende Künstler der Vergangenheit. 2Ibb 3TI[[QS]VL 2IbbPI]\VIP MZTMJMV Sie wollen mehr als Klassik und lieben anspruchsvolle Musik? Jeden Monat entführen wir Sie auch in die Welt des Jazz – vom Standard bis zum Free Jazz und empfehlen die besten CDs. :MXWZ\IOM Wissen, was los ist. In jeder Ausgabe berichten wir über aktuelle Themen aus der Welt der Klassik. Seien Sie stets top informiert zu allen wichtigen Fragen rund um die Musik. )]KPIT[-8IXMZ Ab sofort ist das E-Paper (8,99 Euro) von FONO FORUM auch im E-Paper-Abo für 89,99 Euro erhältlich. Es kann auf jedem Computer und mit allen Mobilgeräten bequem heruntergeladen und gelesen werden. Mit dem E-Paper steht FONO FORUM in digitaler Form für Android- und Apples iOS-Geräte zur Verfügung. 1VNWN†Z8ZQV\)JWVVMV\MV" Abonnenten des FONO FORUM erhalten das E-Paper zum Vorzugspreis von nur 1 Euro je Ausgabe. Buchen Sie das E-Paper-Upgrade komfortabel auf www.nitschke-verlag.de. Zusatzangebote & Dienstleistungen für Abonnenten gelten nur für Kunden der Reiner H. Nitschke Verlags-GmbH Jeden Monat im gut sortierten Zeitschriftenhandel. Oder nutzen Sie die vielen Vorteile eines Abonnements. Infos unter: ___NWVWNWZ]ULM ___VQ\[KPSM^MZTIOLM

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Editorial MARC LORENZ Redaktion Liebe Leserinnen, liebe Leser, der Essener Süden wird sich vielleicht noch an den ,Perlenstreit‘ von 2014 erinnern. Damals bewarb der Werdener Heimatverein in Kooperation mit den Bürgervereinen aus Kettwig und Bredeney historische und touristische Sehenswürdigkeiten unter dem Begriff Ruhrperlen, vornehmlich mit einem entsprechenden Internetauftritt. Die Rechnung hatte man aber ohne die Mülheimer Stadtmarketingund Tourismusgesellschaft gemacht, die sich den Begriff zuvor markenrechtlich schützen ließ. Es gab Abmahnungen, Verfügungen und einen interkommunalen Nachbarschaftsstreit, der nur durch die Zahlung einer spendenfinanzierten Lizenzgebühr an die Mülheimer beruhigt werden konnte. Schon damals übernahm hier Essen Marketing (EMG) die Verhandlungen für den Werdener Verein, konnte die Wogen glätten und allseits versprach man künftig zum Wohle aller ,Ruhrperlen‘ gemeinsam aufzutreten. Was seither geschah ist wohlwollend ausgedrückt eher übersichtlich. Unter ‚ruhrperlen.de‘ landet man auf der Mülheimer Seite; unter ,essener-ruhrperlen.de‘ kommt man weiter östlich in Werden, Kettwig und Bredeney an. Die seinerzeit von den Marketinggesellschaften angekündigten Kooperationen mit den weiteren ,Ruhrperlen‘ in Hattingen, Bochum und Duisburg sucht man vergebens. Doch nun kommt auch durch eine 12.000 Euro-Spende der Sparkasse Essen neue Bewegung in die Perlenkette. Inzwischen hat die EMG die Steuerung und Vermarktung des Projekts vom Werdener Verein übernommen. Das Geld soll vor allem zum Ausbau der Essener Webside dienen, das Portal zudem um die noch fehlenden Ruhrtal-Stadtteile Essens erweitert werden. Übrigens wird auch eine gemeinsame Vermarktung mit Mülheim, Hattingen, Bochum und Duisburg angestrebt ... Vielleicht klappt es ja diesmal wirklich. Perlen brauchen schließlich etwas länger zum Heranwachsen. Ihr 6$067$*2.72%(5 $%8+5 b“EHUUDVFKXQJV6WDUJDVW b7H[DV+ROGÆHP7XUER7XUQLHU b*HU°KUWRGHUJHVFK°WWHOWVSHFLDOGULQNVÃVSHFLDOSULFH '5(6672:,1Ã(/(*$17(./(,'81*:,5'%(/2+17 )UHLHU(LQWULWW&RFNWDLO*XWVFKHLQ 3U™PLHUXQJ%RQG/DGLHVXQWHUDOOHQ*™VWHQ TITEL 09/2016 Bild: Philipp Wente Buchhandlung, Kulturschuppen, Theater, Kino: Autor Frank Goosen ist derzeit überall zu finden. Über sein neues Buch und ,seine‘ neuen Filme sprachen wir mit ihm im Interview ab Seite 14. ZZZVSLHOEDQNGXLVEXUJGH 6SLHOEDQN'XLVEXUJÃHLQ8QWHUQHKPHQGHU:HVW6SLHO*UXSSHÓ=XWULWWDE-DKUHQÃELWWH$XVZHLVQLFKW YHUJHVVHQ*O°FNVVSLHONDQQV°FKWLJPDFKHQ+LOIHHUKDOWHQ6LH°EHUGLHNRVWHQIUHLH+RWOLQHGHU:HVW6SLHO *UXSSH:(6763,(/E]Z 0RÃ)UÃ8KU GLHYRQGHU/DQGHVNRRUGLQLHUXQJVVWHOOH *O°FNVVSLHOVXFKW15:EHWULHEHQZLUGZZZJOXHFNVVSLHOVXFKWQUZGH

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Kurzzeilig ,KRONK‘ IN ESSEN Knapp 9000 wollten Anfang des Jahres sein neues Pro- gramm in Oberhausen sehen. Nun schließt sich der Kreis, wenn Bülent Ceylan am 11. November lautstark in der Essener Grugahlle seine aktuelle Tour ,Kronk‘ fortsetzt. Mit voller Halle darf auch hier getrost gerechnet werden. Kurz vor Redaktionsschluss gab‘s allerdings noch Restticketes (☎ 0201 7244 290). Der Showtitel darf in Ceylans Mannhei- mer Dialekt verstanden werden und so diagnostiziert uns der vielgesichtige Heavy-Metal-Fan eine „kronke Welt“, der nur noch mit Humor wieder auf die Beine zu helfen ist und in der über die zahllosen „Kronken“ herzlich gelacht werden darf: über Deutsche Obergrenzler und „Wir sind das Volk“- Gröler, über Terroristen und Heimatbeschützer und über kalte Füße trotz Klimaerwärmung. Doch Obacht: Nicht, dass Sie sich ‚kronk‘ lachen. Archivbild: Marco Perdigones FEIERN MIT LÖWINNEN Tanzen für den guten Zweck: Die Damen des Lions-Clubs Essen-Sententia laden am Freitag, 28. Oktober, zur zweiten Auflage der ,Party am Staadt‘. In der Gaststätte ,12 Apostel am Staadt‘ (Ruhrtalstraße 111) wird ab 20 Uhr DJ Eppec, der auch die Gala-Veranstaltung zum Charity-Golfcup des Förderturms begleitete, für die Musik sorgen. Zwar stehen Spaß und Tanz im Vordergrund, dennoch sollen ebenso soziale Projekte unterstützt werden. Die Erlöse der Veranstaltung gehen an den Förderverein des KinderPalliativNetzwerk e.V., der von den Löwinnen schon seit mehreren Jahren als Dauerprojekt unterstützt wird. Eintrittskarten für je 15 Euro gibt es im Vorverkauf unter ☎ 02054 8755 90 sowie für 18 Euro an der Abendkasse. HUMMELFLUG DER GOETHESCHULE Wer orchestrale Unterhaltung mag, und heute (30.) den frühen Abend nicht schon verplant hat, sollte mal wieder in die Schule gehen – genauer geschrieben in die Aula der Goetheschule in Bredeney. Dort wird ab 18 Uhr zum nächsten Solistenkonzert geladen. Im Rahmen einer abwechslungsreichen, etwa einstündigen Abendmusik werden Stücke unterschiedlicher Epochen und Stile gespielt, darunter aus großen Violinkonzerten, virtuosen Klavierstücken und aus der ,Czardas‘ von Vittorio Monti. Ein- und ausklingen wird das Konzert mit dem ,Hummelflug‘ aus Rimski-Korsakow Oper , Das Märchen vom Zaren Saltan` – allerdings jeweils in unterschiedlicher Besetzung. Karten zum Preis von 3 Euro (Schüler 1 Euro) gibt es ab 17.30 Uhr an der Abendkasse. ESSEN ERNTET ... und zwar beim gleichnamigen Familienfest im Grugapark von heute (30.) an bis zum Feiertags-Montag am 3. Oktober. Täglich informieren von 11 bis 18 Uhr Landwirte, Züchter, Gartenprofis, Imker, Fischer, Förster und Jäger über ihr Wissen, ihre Projekte und Produkte. Kulinarische Genüsse vom frischen Kuchen bis zum krossen Spanferkel runden das Angebot ab und laden zum gemütlichen Verweilen ein. Am Samstag (1.) beginnt um 14.30 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst im Musikpavillon. Bereits ab 14 Uhr können sich die Besucher durch gemeinsames Singen einstimmen. Der Eintritt zu ,Essen erntet‘ ist im Park-Eintrittsgeld enthalten. Heinz-Georg Anschott, Vorstandsvorsitzender der Geno Bank (rechts), begrüßte die Hochschul-Experten beim ,Geno-Talk‘. Bild: G. Lukas Experten sprachen über die Hochschullandschaft Spannende Diskussion einer hochkarätigen Gästerunde: Zum Thema: ,Attraktive Hochschullandschaft? Forscher und Erfinder an der Ruhr‘ trafen sich im Forum der Geno Bank Essen Claus-Peter Barfeld (Geschäftsführer der Managementberatung Barfeld & Partner), Prof. Dr. Thomas Hanke (Professor für Betriebswirtschaftslehre an der FOM), Prof. Dr. Dr. Dr. Hanns Hatt (Lehrstuhlinhaber für Zellphysiologie der Ruhr-Universität Bochum) Schwester Maria Ulrike Michalski (Oberstudiendirektorin der BMVSchule Essen) und Prof. Dr. Ulrich Radtke (Rektor der Universität Duisburg-Essen). Die Talkgäste forderten eine noch engere Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Inzwischen habe sich das Image der Region – auch durch den Ruf der Universitäten und Hochschulen – stark verbessert. Die Zusammenarbeit der Unis funktioniere auf hohem Niveau, das aktuelle gute Ranking beweise, wie sich auch die Exzellenz der Hochschullandschaft verbessert habe. Allerdings zeige sich, dass in den Abiturklassen generell das allgemeine Niveau der Studienanfänger zu wünschen übrig ließe. Der Blick in die Zukunft der Universitäten sei jedoch von Optimismus geprägt: Die Hochschullandschaft an der Ruhr sei auf einem guten, internationalen Weg.

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L cation! September 2016 _ 5 *UXJDKDOOH (,1( )h5 $//( HILFE BEI DER FLURWOCHE Gerade in Flurwochen ist Hilfe gern gesehen. Das geht dem Ensemble des Mondpalast Wanne Eickel nicht anders, die in ihrem gleichnamigen Klassiker schon einige Promis als Gastdarsteller begrüßen konnten. In diesem Monat versuchte sich Moderator Mona Adebisi (5.v.l) als Postbote in der bekannten Komödie. Sein Fazit: „Schauspielern ist deutlich schwerer als moderieren. Doch die Location, das Stück, die Schauspieler und das Publikum sind Weltklasse.“ Ecki Eumann (3.v.r), künstlerischer Leiter im Mondpalast, hatte die Rolle extra für den 43-Jährigen in das Stück geschrieben. „Mola hat toll mitgemacht und war richtig locker“, lobte sogar Mondpalast-Prinzipal Christian Stratmann seinen Gaststar. Die nächsten Flurwochen, eine der beste Komödien des Ruhrgebiets, gibt‘s vom 11. bis 20. November im Mondpalast. Infos und Reservierung: ☎ 02325 588 999. MIT E-RIKSCHAS DURCH DIE STADT Älteren Menschen das aktive Teilnehmen am Stadtleben zu erleichtern, hat sich ,Radeln ohne Alter‘ zum Ziel gesetzt. In dem generationenübergreifende Mobilitätsprojekt, das in Essen im Rahmen der ,Grünen Hauptstadt Europas 2017‘ realisiert wird, fahren bis zu acht Langzeitarbeitslose künftig alte Menschen auf vier elektrischen Fahrrad-Rikschas durch die Stadt. Zurzeit ist das Projekt im Allbau-Punkt am Ehrenzeller Platz (Altendorf, an der Hüttmannstraße 11) beheimatet. In einer weiteren Ausbaustufe soll das Angebot ab April an der Niederfeldstraße mit einem Fahrrad- und E-Bike-Verleih sowie ZweiradDienstleistungen zu einer Anlaufstation für ElektroMobilität erweitert werden. Perspektivisch wird die Beschäftigungsmaßnahme des Essener JobCenters dann um weitere sieben Plätze ausgebaut. Mehr Informationen unter www.klimawerkstadtessen.de. STARGAST BEI DEN BIGBANDITS Die ,Bigbandits‘, die Big Band der Universität Duisburg-Essen, errangiert am Sonntag, 2. Oktober, im ,Lighthouse‘ an der Liebigstraße 1 (Frohnhausen) ihr nächstes Konzert mit prominenter Unterstützung. Stargast des Abends ist Ludwig Nuss, Leadposaunist der WDR-Bigband. Ab 19 Uhr wird er nicht nur als Solist zum Einsatz kommen, sondern auch gemeinsam mit den Bigbandits Stücke aus Swing, groovigem Funk und Soul erklingen lassen. Karten gibt es an der Abendkasse (16 Euro). Reservierungen unter info@ bigbandits.org. Bild: Elke Brochhagen NORMA IM AALTO Mit Vincenzo Bellinis Belcanto Meisterwerk ,Norma‘ startet das AaltoMusiktheater am Samstag, 8. Oktober in die neue Spielzeit. Ab 19 Uhr inszeniert Tobias Hoheisel, der sich dem Essener Publikum bereits als Ausstatter von Mozarts ,Idomeneo‘ vorstellte, die Oper gemeinsammit Imogen Kogge. Die Schauspielerin war nicht nur Ensemblemitglied der Schauspielhäuser in Bochum und Düsseldorf, sondern ermittelte als Johanna Herz auch viele Jahre in der Krimireihe ‚Polizeiruf 110‘. __ 6XEHUJVh3DUW\ Å0HKUDOVHLQH3DUW\´ __ +DGLVH .RQ]HUW-DKUH =RQJXOGDNVSRU7UNHL __ 7KH/HJHQGRI=HOGD Å6\PSKRQ\RIWKH*RGGHVVHVµ __ Å&$DUOSRKOLDQ3.XHVVE\H´NX$V XVYHUNDXIW __ /RUGRIWKH'DQFH 'DQJHURXV*DPHV __ /DXUD3DXVLQL 6LPLOL __ 61,3(6%DWWOHRIWKH\HDU 'LHLQRIÀ]LHOOH:0LP%UHDNGDQFH __ 0lGFKHQNODPRWWH 'HU0lGHOVÁRKPDUNW LP)R\HU __ 6FKDOOSODWWHQE|UVH LP)R\HU __ %OHQW&H\ODQ .521. __ .RQFHUW*ZLD]G 6WDUVDXV3ROHQ __ :'DLVVH%H*VXWH\VDXV-D$KEUHVFQKLHGVWRXU __ (URV5DPD]]RWWL Å3HUIHWWR´ __ (56 :HLKQDFKWVIHLHU __ .D\D

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Exklusiver Gewinn MEET & GREET IM ROKOKO MITMACHEN UND GEWINNEN! Genießen Sie exklusiv das Musical ,Mozart!‘ im Duisburger Theater am Marientor und treffen den talentierten Hauptdarsteller Oedo Kuipers. Bild: MOZART! - Das Musical im Raimund Theater Produktionsfoto 2015 008 - VBW / Deen van Meer Treffen Sie exklusiv Oedo Kuipers, den Hauptdarsteller des Musicals ,Mozart!‘, im Duisburger Theater am Marientor, werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und genießen im Anschluss die opulente, hochkarätige Inszenierung. Ein Rockstar zu Zeiten des Rokoko: Das Musical ,Mozart!‘ beleuchtet vom 21. bis zum 23. Oktober im Duisburger Theater am Marientor (TaM) die Geschichte eines Rockstars und Weltmusikers. Michael Kunze und Sylvester Levay (das Erfolgsduo von ,Elisabeth‘) zeigen hier Mozart als außerordentlich begabten Künstler, der dennoch oder gerade deshalb mit den einfachen Herausforderungen des Lebens kämpft: Wolfgang Amadeus, der ,Zerrissene‘. In seinem Bemühen um ein freies Leben und eine künstlerische Entfaltung ohne Zwänge, eckt er oft bei seiner Umwelt und vor allem bei seinem Vater und beim Erzbischof Colloredo an. Auf der Bühne steht Mozart das nur für ihn sichtbare ,Porzellankind‘ Amadé zur Seite. Es verkörpert den kleinen Mozart, arbeitet unermüdlich an neuen Sinfonien und ist am Ende sogar für den Tod des außergewöhnlichen Künstlers verantwortlich. An drei Tagen hat das Publikum die Möglichkeit, diese opulente Inszenierung mit einem hochkarätigen Ensemble und einem 21-köpfigen Live-Orchester zu erleben. Dabei werden die Mu- sikstile Rock, Pop und Klassik in 53 Liedern verbunden. Mit über zwei Millionen Besuchern weltweit wird die Erfolgsproduktion der Vereinigten Bühnen Wien in der Wiener Fassung von 2015 nun erstmals in Duisburg und exklusiv in NRW aufgeführt. In Kooperation mit Location ermöglicht TaM-Geschäftsführerin Sabine Kühn einem Gewinner samt Begleitung am 22. Oktober, 15 Uhr (fester Termin), ein Meet & Greet mit dem Hauptdarsteller Oedo Kuipers, einen Blick hinter die Kulissen mit anschließendem Musical-Besuch und einem Schmankerl in der Pause. So kann sich unser Gewinner von der fesselnden Geschichte Mozarts zwischen Genie, Tyrannei und Liebe im TaM begeistern lassen. Wer den exklusiven Musical-Besuch gewinnen möchte, bewirbt sich bitte bis zum 7. Oktober per Mail oder Postkarte und unter Angabe von Namen, Adresse, Telefonnummer, Alter sowie dem Stichwort ,Mozart!‘ bei: LOCATION Bert-Brecht-Straße 29 45128 Essen mediaservice@ location-magazin.de Dr. Jörn Thiemer ZAHNIMPLANTATE AUF NEUESTEM STAND Nebenwirkungen verringern, den Heilungsprozess fördern In unserer Zahnimplantat-Sprechstunde erfahren Sie, welche der hochmodernen, schonenden Therapie-Möglichkeiten für Sie in Frage kommen. Gerne geben wir auch eine zahnärztliche Zweitmeinung ab! Mehr Informationen zum Thema Implantate auch bei unserem Patienten-Vortrag: Zahn-Implantate ohne Knochenaufbau?! Montag, 24. Oktober 2016 um 19.00 Uhr Hotel Franz · Steeler Straße 261 · 45138 Essen Zahnärzte in Bochum Dr. Jörn Thiemer, MSc, MSc, MS (USA) – Spezialist Implantologie – Dr. Jan Heermann · Dr. Simone Thiemer Günnigfelder Str. 25 · 44866 Bochum · 0 23 27/2 39 73 · praxis@thiemer.com Wir gehören zu den Leading Implant Centers Team, Therapien & Patientenservice: <<< fb.thiemer.com www.thiemer.com

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L cation! September 2016 _ 7 ‚Knacki Deusers Summer Club‘ will sich als jährliche Veranstaltung in Essen etablieren. Bilder: Alexandra Roth KNACKIGER HUMOR IM PARK Michael Comfai und Sandra Cavallari, die Gewinner unseres exklusiven Gewinns, trafen Moderator Klaus-Jürgen Deuser nach der Comedy-Festival-Premiere im Essener Grugapark. Beide fanden die sehr lustige Show und das persönliche Meet & Greet „einfach klasse“. 600 Besucher lachten bei Knacki Deusers Summer Club im Musikpavillon des Parks um die Wette. Ein Warm-up war nicht nötig, denn unter dem ‚Schildkrötendach‘ kamen die Besucher an diesem heißen Spätsommertag schnell ins Schwitzen. ‚Rhythmischen Applaus erhielten die ‚Anheizer‘ des Abends: ‚Pink Poms‘ – Europas erster Männer-Cheerleader-Verein. Im Anschluss präsentierte Hennes Bender im nicht maßgeschneiderten Glitzertop Queens beziehungsweise Freddy Mercurys ‚Bohemian Rhapsody‘ – auf Deutsch. René Steinberg (am 29. September in der Zeche Carl, Essen) gab dem Publikum den Rat, im Job für gute Stimmung zu sorgen, indem man einfach mal den Chef fragt, was der denn so beruflich macht. Besonders viele Lacher auf seiner Seite hatte er beim Imitieren des Mit Knacki Deuser (r.) auf der Bühne: Sandra Cavallari und Michael Comfai. selbst erdachten Tatort-Duos Til Schweiger und Herbert Grönemeyer. Getreu dem Motto: Jetzt wird genuschelt. Nach der Pause erklomm ‚Quichotte‘ die Bühne. Für unsere Gewinner Sandra Cavallari und Michael Comfai aus MülheimSaarn war keiner lustiger als der Kölner Standup-Künstler, der den Killercountry-KarstenSong zum besten gab und sich als bekennender ‚Bambist‘ outete: „Ich liebe Rehe.“ Dave Davis bat abschließend alle Anwesenden, doch einfach jeden Tag herzlich zu frohlocken, Gründe gebe es genug. Zum Abschied versprach Deuser mit seinem ‚Summer Club‘ wiederzukommen. Für jeden Besucher gab es eine rote Nase, denn Veranstalter ‚World of Dinner‘ arbeitet mit Dr. Eckhart von Hirschhausens Stiftung ‚Humor hilft heilen‘ zusammen. Mit dem Geld wird u.a. die Humorforschung finanziert. Nach dem netten Plausch mit Knacki Deuser fuhren Cavallari und Comfai sichtlich gutgelaunt und mit roten Nasen im Gepäck heim. Susanne Jäschke :HGQDQQ.Q¦+FKRHUVWPD Q Q

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Bredeney -HW]WELQLFKHLQ6FKXONLQG L cation! begrüßt die Erstklässler Bilder: Peter Braczko Graf-Spee-Schule, 1a Ivan, Justus, Justus, Sina, Kaja, Jan, Johanna, Lara, Xaver, Eva, Franziska, Sophia, Ida, Daniel, Lenz, Maya, Linus, Sarah, Simon, Hannes, Maarten, Pauline, Frida, Enes, Julia, Marina, Patricia, Diana sowie Klassenlehrerin Bärbel Michel Meisenburgschule, 1b Ahmet, Justus, Alissa, Matthias, Paul, Lucia, Benedikt, Erik, Amelie, Felix, Elric, Greta, Konrad, Louis, Mathilda, Klara, Pauline, Emanuel, Mikael, Constantin, Can, Linn, Philipp, Levi, Georg, Yunus, Lena, Amelie sowie Klassenlehrerin Eva Wöbel BESTATTUNGSHAUS ONNENSCHEIN KG Bilder zum Download unter: www.location-magazin.de Rüttenscheid: Wehmenkamp 4 · 45131 Essen · 02 01/ 78 93 92 Bredeney: Bredeneyer Str. 83 · 45133 Essen · 02 01/ 79 21 31 Kettwig: Ruhrtalstraße 445 · 45219 Essen · 02054 /12 54 500 www.bestattungshaus-sonnenschein-kg.de RÜTTENSCHEIDER STR. 246 · 45131 ESSEN FON 0201.4138 61 • FAX 0201.1768313 WWW.GONZALEZ-HAIR.DE

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L cation! September 2016 _ 9 Brücktorstr. 154 · 46047 Oberhausen · Tel. 0208 - 86 25 26 · www.catering-hoeppner.de Graf-Spee-Schule, 1b Coskun-Hasan, Taha, Marie-Luise, Aimee, Lucio, Paulina, Ben, Tim, Nicolas, Mona, Mia, Alva Henriette, Bastian, Oskar, Nikita, Antonia, Klara, Emilie, Amy, Arian, Amelie, Hannah, Ian, Mark, Julia, Sophie, Rabia Ayse sowie Klassenlehrerin Magdalena Zok (oben links) und Referendarin Andrea Jöhren L cation Das Magazin für LebensArt in Essen Mediadaten Telefon: 0201- 804 - 1755 www.location-magazin.de Meisenburgschule, 1a Hanna, Lewis, Luca, Leonard, Clara, Tabea, Greta, Anna, Oskar, Lennox, Ben, Titus, Carlotta, Len, Johanna, Smilla, Arne, Frederik, Elena, Gustav, LenaSophie, Felix, Jonte,Yasmin, Marios, Sophia, Ben, Josephine sowie Klassenlehrerin Christiane Bröhl und Referendarin Annika Theimer (oben) Alles Gute zum Schulanfang wünscht das Team der Rathaus Apotheke! Unser Leistungs-Plus für Sie: Blutzuckertest Cholesterintest Blutdruckmessen Ernährungsberatung Fernreisenimpfberatung Babywaagenverleih Milchpumpenverleih Inhalationsgeräteverleih Krankenpflegeartikel Kompressionsstrümpfe nach Maß Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 8.00 -. 18.30 Uhr durchgehend · Sa. 8.00-13.30 Uhr BREDENEYER STR. 123A · INHABER PETER RENNENBERG TEL. 02 01/41 17 53 · FAX 02 01/42 39 40

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Bredeney GRÜNER WIRD‘S NOCH Fortuna Bredeney könnte schon im nächsten Jahr auf Kunstrasen spielen. Die Anlage soll sich zum modernen Sport-Mittelpunkt des Stadtteils wandeln. Zartes Grün ist auf dem Aschenplatz an der Meisenburgstraße schon länger zu finden. Nun werden die Pläne konkret, dass hier im Sommer 2017 ein Kunstrasenplatz entstehen könnte. Bild: P. Braczko Sollte die Politik den aktuellen Verwaltungs- Tiefbauarbeiten zu anspruchsvoll. Da allerdings die Maßnahme am Sportplatz unterstützen. plänen folgen, kann es bald sehr schnell gehen an der Meisenburgstraße mit einer Bauzeit von Zudem lobt Bernd Sabransky ausdrücklich die mit der Modernisierung des Sportplatzes an vier Monaten gerechnet werden muss, darf mit sehr gute Kommunikation zum den Sport- und der Meisenburgstraße. Bereits im Sommer den Arbeiten auch nicht zu spät im Jahr be- Bäderbetrieben. 2017 könnte sich der unbeliebte Aschenplatz gonnen werden. Kurtz: „Vorbehaltlich dessen, Dass es bei der Modernisierung nicht nur um mit maroden Kabinen zum ganzjährig einsatz- was die Politik entscheidet, wäre der Mai ein besseren Sportkomfort, sondern schlicht auch fähigen Kunstrasenfeld mit neuem Clubhaus guter Monat, da dann kaum mehr mit Frost zu um die gesunde Weiterexistenz von Fortuna und einer moderner Leichtathletikanlage ge- rechnen ist.“ Sollten im Frühsommer 2017 die Bredeney geht, betont Michael Johimski, der wandelt haben. Baumaschinen zur Meisenburgstraße rollen, Geschäftsführer des Vereins: „Der Kunstra- Im städtischen ,Kunstrasenprogramm 2017‘ ist dann nicht nur, um den Kunstrasenbelag zu senplatz ist für uns ein immenser Schub. Das die Bredeneyer Anlage in Abstimmung mit den realisieren. Insbesondere durch das engagierte war schon bei anderen Clubs zu beobachten, Sport- und Bäderbetrieben (SBE), dem Essener Spendensammeln des Fördervereins ,Sport in die ihre Plätze modernisierten. Plötzlich gibt Sportbund und den Fußballkreisen bereits Bredeney‘ können zeitgleich mit dem Spielfeld es wieder mehr Anmeldungen – nicht nur im aufgenommen. Ebenso die Plätze an der Levin- auch die Umkleidekabinen neu entstehen. Nachwuchsbereich.“ Da ist Fortuna derzeit straße (Dellwig), Wendelinstraße noch sehr gut aufgestellt. Von den (Leithe) Föhrenweg (Haarzopf) und Ruhrtalstraße (Kettwig). Derzeit wartet die Verwaltung noch auf die abschließenden Berichte Kunstrasen statt Asche und Leichtathletik statt Rundlaufbahn: Neben dem Spielfeld könnten Anlagen für Kugelstoßen, Weitsprung , Speer- Bambinis bis zu den Alten Herren wird in allen Altersklassen gespielt. Zehn Jugendmannschaften sind gemeldet, die A- und B-Jugend zum Lärmschutzgutachten und zu werfen sowie eine Sprintstrecke mit Kunst- tritt sogar in der Leistungsklasse den Bodenproben. Zum Platz an der Meisenburgstraße gibt aber SBE-Betriebsleiter Michael Kurtz stoffbelag entstehen. Auch die Umkleidekabinen sollen abgerissen und neu gebaut werden. an. Doch Johimski weiß auch, dass der Faktor Kunstrasen immer mehr zum entscheidenden Kriterium auf Location-Anfrage einen Zwi- wird: „Derzeit suchen wir einen schenstand: „Bislang sieht beim Lärmschutz Zudem plant die Verwaltung an einer Leicht- Torhüter für die Senioren. Es gab auch einige alles sehr gut aus. Wir erwarten im Oktober das athletikanlage für Kugelstoßen, Weitsprung, Interessierte, doch die gaben zu verstehen, endgültige Gutachten.“ eventuell sogar für Speerwerfen sowie an einer dass wir gerne nochmal anfragen können, wenn Beim interfraktionellen sportpolitischen Ge- Sprintstrecke. Weichen muss dafür allerdings wir nicht mehr auf Asche spielen. Unterm Strich spräch soll der Planungsstand am 25. Oktober die Rundlaufbahn. ist der Kunstrasen entscheidend für den lang- der Politik präsentiert werden. So es keine Große Freude dürfte das bei den Machern von fristigen Fortbestand des Vereins.“ Einwände gibt, könnte das Kunstrasenpro- ,Sport in Bredeney‘ auslösen. Die hatten sich Langfristig Fortbestehen will auch ,Sport in gramm im November dem Sportausschuss zur Gründung nämlich die Förderung aller Bredeney‘ nach einer hoffentlich baldigen und spätestens im Dezember dem Rat zur Ent- Sportarten und insbesondere des Schulsports Modernisierung des Sportplatzes. Bernd Sab- scheidung vorliegen. Eine Priorisierung will die ins Stammbuch geschrieben. Der Vereinsvor- ransky ist überzeugt, dass auf den Förderverein Verwaltung voraussichtlich nicht vorschlagen. sitzende Bernd Sabransky: „Wir wünschen uns noch genügend weitere Arbeit wartet: „Es gibt Michael Kurtz: „Nach unserer Erfahrung ist es hier an der Meisenburgstraße einen moder- ja in Bredeney noch viele weitere Sportstätten von Vorteil, mit den Maßnahmen parallel zu nen Sport-Mittelpunkt des Ortsteils, an dem und Sportarten, die Unterstützung brauchen. beginnen. Abhängig ist das aber von den Aus- zahlreiche Sportarten für alle Altersklassen Auch ein Beachvolleyballfeld und einen neuen schreibungen.“ Baustart solle aber nicht in den betrieben werden können.“ Mit einem „hohen Kinderspielplatz könnte ich mir hier sehr gut ,Schlechtwettermonaten‘ sein, dafür seien die sechsstelligen Betrag“ könne der Förderverein vorstellen.“ Marc Lorenz

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L cation! September 2016 _ 11 ÜBERGANGSHEIM IST FAST FERTIG Gut in der (Bau-)Zeit liegt das Übergangsheim am Baldeneysee (Lerchenstraße). Wie die Essener Stadtverwaltung auf Nachfrage mitteilte, sind die Versorgungsleitungen angeschlossen, die schweren Fertigbauteile montiert sowie Fenster und Türen eingebaut. Derzeit läuft noch der Innenausbau, doch schon Mitte Oktober sollen alle Gewerke an der neuen Dauereinrichtung abgeschlossen sein. Ab 1. November werden dann hier Flüchtlinge Quartier beziehen. Ob es Einzelpersonen oder Familien sein werden, will die Verwaltung vom Bedarf abhängig machen. Mit dieser Entscheidung ist demnach erst Ende Oktober zu rechnen. Besonders interessieren dürfte das viele Ehrenamtliche aus der Bredeneyer Bürgerschaft, die in Kooperation mit den beiden Kirchengemenden schon bei der ersten Flüchtlingsaufnahme vor rund einem Jahr in der Notunterkunft der Sporthalle Goetheschule Integrationshilfen anboten. Nicht alle Ideen wie Sportangebote, Café-Nachmittage und Sprachkurse konnten realisiert werden, da die Aufenthaltsdauer der Flüchtlinge sehr kurz war. Fast bezugsfertig ist das neue Übergangsheim an der Lerchenstraße. Bild: Peter Braczko MEISENBURGSCHULE FEIERTE DEN 60. Happy Birthday: Mit dem Sommerfest zelebrierte die Bredeneyer Grundschule in diesem Monat auch ihren 60. Geburtstag. Gern gesehener Gast war vor allem das tolle Wetter, wodurch für die Festreden von Schulleitung und Förderverein spontan von der Aula auf den Schulhof umgezogen werden konnte. Ein schönes Geschenk hatten die Schüler vorbereitet: Sie sangen zum 60. gleich zwei Ständchen. Neben dem Klassiker ,Wir von der Meisenburg‘ wurde der Herbst ist da umgetextet in ,Die Meisenburgschule wird 60 Jahr‘. Mit vielen Aktionsspielen, Gegrilltem, Kuchen und Getränken wurde anschließend weitergefeiert. Ein besonderer Höhepunkt: Die Schüler bemalten auch ein mehrere Meter langes Plakat zum runden Geburtstag, das nun gut sichtbar an der Schule aufgehangen wird. Den 60. Geburtstag der Meisenburgschule feierten auch (v.l.) Laurent aus der 4b, Dr. Peter Bayer (Vorstand Förderkreis der Meisenburgschule), Maja aus der 4a, Rektor Manfred Schneider, die stv. Schulleiterin Corinna Lok sowie Mila, ebenfalls aus der 4a. Bild: Claudia Posern Business News GRUNDSTEIN GELEGT Großer Bahnhof für die neue Belia Seniorenresidenz in ÜberruhrHolthausen: Oberbürgermeister Thomas Kufen (2.v.r.) setzte gemeinsam mit Projektleiter Rüdiger Baum (links), Architekt Jan von Hörsten sowie den Belia-Geschäftsführern Michael Burmester (rechts) und Joachim Müller (2.v.l.) den Grundstein für den Neubau. Kufen betonte die Vorteile, welche die Seniorenresidenz als wohnortnahe Einrichtung mitten im Quartier mitbringt. Die Angebote, wie ein offener Mittagstisch, ein Friseur oder Veranstaltungsräume stünden auch der Nachbarschaft zur Verfügung. Mehr noch: „Wenn die Einrichtung mit ihren 80 vollstationären Pflegeplätzen ihre Arbeit aufnimmt, werden zugleich rund 60 zusätzliche Arbeitsplätze in Essen entstehen.“ Neben vollstationärer und Kurzzeitpflege wird die Residenz, die im Sommer 2017 eröffnen will, auch die Pflege von Menschen mit Demenz und palliative Pflege anbieten. Mit Blick auf den demographischen Wandel scheinen die neuen Kapazitäten sehr notwendig. Die aktuellen Bevölkerungsprognosen für Essen gehen davon aus, dass die Anzahl der Seniorinnen und Senioren im Alter von 65 Jahren und mehr in den nächsten Jahren kontinuierlich steigen wird. Laut Prognose werden im Jahr 2030 rund 2.600 Senioren mehr in Essen leben. Vor allem aber die Zahl der hochbetagten Menschen (80 Jahre und älter) wird deutlich zunehmen, bis zum Jahr 2030 werden 14.600 mehr Hochbetagte leben als jetzt. FERIENBETREUUNG Eine mehrsprachige Ferienbetreuung bieten die ,International School Ruhr‘ und der englischsprachige Kindergarten in der ersten Woche der Herbstferien im Gebäude am Moltkeplatz 1 an: Eine altersentsprechende Betreuung für Drei- bis Sechsjährige mit Singen, Malen, Tanzen, Basteln und Bewegung auf dem Spiel- und Sportplatz des Kindergartens, sowie ein themenorientiertes Programm für Sieben- bis Zwölfjährige. Die Betreuung wird von 9 bis 16 Uhr an fünf Tagen in englischer Sprache angeboten. Kosten, Reservierung und weitere Informationen unter ☎ 0201 4791 0409.

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Werden David Kumpernas offenbart sich mit Fotografien und Collagen: „Die richtigen Worte zu finden, um meine Gedanken, Gefühle und Emp- findungen auszudrücken, fällt mir schwer. Sonst könnte ich bestimmt Romane schreiben.“ Er bewundert Menschen, die gute Geschichten schreiben. Begeistert ist er vom belgischen Schriftsteller Georges Simenon, „ein fantastischer Erzähler“ und von der deutschen Band ‚Element of Crime‘, deren Texte „lyrisch und wahr sind“. „DAS GIBT ES NUR EINMAL“ David Kumpernas ist gelernter Fotograf, der die Einzigartigkeit liebt. Entsprechend speziell sind seine Aktionen als Aktiver in der Kunst-Szene. Das Publikum buchstäblich hinter die Kulissen geführt hat er vor drei Jahren mit der von ihm inszenierten ,DASCH Kollektiv Performance‘, die bei ‚kunstwerden‘ stattfand. Der Verein ist im Tor 2 an der Ruhrtalstraße ansässig und Kumpernas Mitglied im Bühnenbeirat: „Das geladene Publikum stand zunächst einmal vor dem Nichts, im leeren Raum. Nach und nach wurden große Styropor-Buchstaben herein getragen und die zahlreich anwesenden Fotografen – extra dazu eingeladen – lichteten die verschiedenen Buchstaben-Konstellationen samt Publikum ab. Dann wurden die Lettern wieder hinaus getragen und die Zuschauer blieben im leeren Raum zurück.“ Was damals Ratlosigkeit hinterließ, wurde eine Woche später bei der Vernissage aufgelöst und mit einem ‚Aha-Effekt‘ erkannten die Beteiligten, dass sie selber inmitten der Buchstaben zum Kunstwerk geworden waren. „Der Raum, die Menschen, die Stimmung waren Bestandteil der Ausstellung“, erklärt Kumpernas. „Die entstandenen Bilder wurden aufgehängt, zum Ansehen und Kaufen angeboten. Was nicht verkauft wurde, kam während der Finissage in einen Schredder.“ Schließlich wird auf der Welt beinahe täglich Kunst zerstört, ohne das es jemandem auffällt. Dann kann sie ja auch weg. Weg kommt aber bei Kumpernas sonst kaum etwas. Beispielsweise sammelt er Blockvasen und Untersetzer aus Großmutters Zeiten. In seinem Atelier stapeln sich Hirschgeweihe, Knöpfe, Plastikpuppen. Alles Dinge, die für seine vielen Kunstprojekte und Ideen eingesetzt werden können. Up-Cycling ist unter anderem sein Thema: „Neues erschaffen aus alten Sachen.“ Unter dem Titel ‚Gemischte Tüte‘ ist er beim Weihnachtszauber in den Werdener Toren dabei (3. und 4. Dezember), zeigt Fotografien, Malereien, Objektkunst und außerdem „tragbare Kleider aus Stuhlhussen“, die er mit einer befreundeten Designschülerin derzeit konzeptioniert. Und Kumpernas setzt auf ‚Vereinzelung‘, vermittelte das zuletzt bei der Kunstspur im Essener Süden. In Gudrun Quinckes großzügiger Werkstatt für Kamine in Werden war er einer von sechs Künstlern, zeigte Fotografien und Dias und primär seine Collagen: „Wenn Gedanken, die in Fetzen hängen, nicht in Worten ausgedrückt werden können, helfen

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L cation! September 2016 _ 13 Schnipsel von Papier, um das Klavier wurde in ein Bür- dem Unausgesprochenen geramtsfoyer geschoben. Da einen Ausdruck zu ermög- sind irre Bilder entstanden, lichen“, sagt Kumpernas. alles ohne Nachbearbeitung Er beobachtet, filtert, sor- im Labor oder am PC, ohne tiert und fügt zusammen, Stativ, Blitz oder Filter. Echte was oftmals die Absurdität Unikate – auch deshalb, weil der Wirklichkeit betont. Die ich sie in der Farbgebung ver- Resonanz des Publikums fremdet durch den Drucker auf die Collagen: „Vielen befördert habe. Das gibt es haben sie gefallen, wurden nur einmal.“ aber letztlich doch eher als Zu sehen war die Fotoreihe Bastelarbeit denn als Kunst 2013 in einer Ausstellung empfunden.“ Wichtig war im Mülheimer Bismarckturm. und ist es Kumpernas, sei- Auch in Gelsenkirchen war nen eigenen Weg und Stil Kumpernas jahrelang ak- zu finden, keinen Vorbildern tiv, hob gemeinsam mit nachzueifern. Besser ist es, Theatermann Daniel Schulz die Kunst in sich selber zu die ‚Kunst Peripherie Ruhr- entdecken. Dennoch: Als er stadt‘ aus der Taufe – als bei einer Tomi Ungerer-Ausstellung Collagen sah, die seinen Arbeiten sehr ähnlich Gut sechs Jahre war Kumpernas als Bühnentechniker im Theater im Rathaus beschäftigt. Mit Übergabe der Lei- neckischer Vorwurf an die Kulturhauptstadt-Macher, bei denen lokale Akteure sich waren, „fand ich das sehr eigenartig, aber auch sehr schön. Denn das zeigt mir, dass Künstlerseelen ähnlich tung der Konzertdirektion Landgraf an René Heinersdorff ist für ihn Schluss: „An der Bühnentechnik wird oft gespart. Dann arbeitet einer für drei. Oder die Stücke eher an den Rand gestellt fühlten: „Mit einem Male merkten die Leute, dass auch in direkter Nachbarschaft ticken können.“ spielen über einen längeren Zeitraum, sind meist nicht Jede seiner Arbeiten ist aufwändig ausgestattet, so dass weniger Arbeit anfällt.“ ein Unikat. In Sachen Foto- eine großartige Künstlerin, ein toller Künstler wohnt und die enorme Vielfalt an grafie liebt der 46-Jährige Kreativen hat alle Beteiligten expressive und emotionale Aufnahmen, die ‚Rain Man‘ am Schauspiel Stuttgart großen Er- überrascht und Freude erzeugt.“ Hier lernte mit Unschärfe und Abstraktion spielen. So ist folg. Auch Kumpernas war einige Male mit ihm Kumpernas Thorsten Sträter kennen, der zwar beispielsweise eine Foto-Reihe mit Karl Walter in Sachen ‚Rain Man‘ auf Tournee. In dieser Zeit noch nicht ganz so bekannt wie heute, aber Sprungala entstanden. Der in Aachen lebende entstand die Bilder-Serie, die Sprungala abseits schon genauso witzig war: „Er hat für den Hut Schauspieler ist zum guten Freund geworden. der Bühne beim Klavierspiel zeigt und zwar an gespielt und thronte dabei im Barock-Sessel. Sprungala feierte zusammen mit Rufus Beck in den skurrilsten Orten: „Einmal war das unter Das hat ihm sehr gut gefallen.“ einer Dramatisierung des Hollywood-Klassikers der Bühne in einem winzigen Kämmerchen oder Susanne Jäschke Die schönsten Stunden erleben Sie an einem Ort, an dem alles stimmt. Mit Formen, die einfach und klar sind. Die Küche Einrichtungs GmbH Huyssenallee 52 – 56. 45128 Essen Tel. +49 201 713806 www.diekueche-bulthaup.de

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Im Interview Beim Lesen hatte ich Gänsehaut Bild: Philipp Wente Kabarettist, Roman- und Drehbuchautor, VfLBochum-Fan mit der Position des stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden: An Frank Goosen (50) kommt man inzwischen kaum noch vorbei. Das Theater Oberhausen inszeniert mit großen Erfolgen seine Romane. Filmregisseure bringen seine Werke auf die Kinoleinwand. Im Frühjahr erschien sein aktuelles Buch ,Förster, mein Förster‘ aus dem er am 4. Oktober in der Zeche Carl lesen wird. Das kulturelle Multitool des Ruhrgebiets stellte sich im Interview den Fragen von Redakteur Marc Lorenz. Kurz vor Ihrem 50. Geburtstag veröffentlichen Sie mit ,Förster, mein Förster‘ ein Buch, dass sich mit dem Älterwerden beschäftigt. Ihre Hauptperson Roland Förster steht ebenfalls kurz vor dem 50. Es drängt sich die Frage auf: Wie viel Autobiografisches steckt drin? Ich bin in der gleichen Lebensphase wie Förster, da macht man sich schon mal so seine Gedanken. Mit ziemlicher Sicherheit hat man jetzt mehr hinter sich als vor sich. Aber im Gegensatz zu Förster bin ich verheiratet und habe zwei Kinder. Seine konkreten Lebensumstände sind also ganz und gar nicht autobiografisch gefärbt. Allerdings hat er eine ähnliche Vergangenheit wie ich. Auch ich habe in den Neunzigern sogenanntes ,Freies Theater‘ gemacht. Die Stücke, die im Roman erwähnt werden, habe ich tatsächlich damals geschrieben. Es gibt mindestens noch eine Parallele: Ihre Hauptperson ist Schriftsteller, der neue Perspektiven sucht. Was raten Sie bei einer Schreibblockade? Ich hatte zum Glück bisher noch nicht mit einer so langen Schreibblockade zu kämpfen wie Förster. Wenn es mal bei mir nicht läuft, bleibe ich heute gelassener als früher. Abwarten, nachdenken, sich lockermachen. Irgendwann läuft es wieder. Wollten Sie schon immer Autor werden oder was war der Wunschberuf Ihrer Kindheit? Erstaunlich früh wollte ich was mit Schreiben machen. Ursprünglich wollte ich Sportreporter werden. Wobei ich Sport mit Fußball gleichgesetzt habe. Dann habe ich Geschichte studiert, und auch da war mir das Schreiben der Arbeiten der liebste Teil des Studiums. Danach kam dann ,Tresenlesen‘, wo wir ab einem bestimmten Punkt alles selber geschrieben haben, und 2001 folgte mit ,Liegen lernen‘ der erste Roman. Schreiben war mir immer ein Drang. Und welchen Ihrer heutigen Berufe üben Sie am allerliebsten aus? Ich trenne da nicht. Das gehört alles irgendwie zusammen. Wenn ich nicht schreibe, habe ich nichts zum Vorlesen. Müsste ich mich entscheiden, könnte ich eher auf die Auftritte und Lesungen verzichten als auf den konzentrierten Prozess des Ausdenkens und Schreibens. Reagieren Sie allergisch auf den Titel Ruhrgebietsautor oder ist das eine Auszeichnung? Wenn eine solche Einordnung einmal stattgefunden hat, kommt man eh kaum noch dagegen an. Ärgerlich ist es, wenn es zu einer Verengung des Blickwinkels bei den Leserinnen und Lesern führt. Wobei die meistens gar nicht das Problem sind, sondern mehr die, die darüber schreiben. In manchen meiner Bücher spielt die Gegend, in der ich lebe, selbst eine wichtige Rolle. In ,Radio Heimat‘ natürlich oder auch in ,Sommerfest‘. Das sind explizite Ruhrgebietsbücher. Bei ,Förster, mein Förster‘ kann man sich zusammenreimen, dass es wohl über weite Strecken auch im Ruhrgebiet angesiedelt ist, aber das ist für die Handlung und die Figuren nicht so wichtig. Mit Berlin und der Ostsee kommen ja auch andere Schauplätze dazu. Apropos: Haben Sie jemals mit dem Gedanken gespielt, aus Bochum wegzuziehen? Und wenn, wohin? Mitte der Neunziger wollte ich mir mal ein zusätzliches Zimmer in Berlin nehmen, aber dann startete Tresenlesen durch, und da lag Bochum einfach strategisch sehr günstig, da wir viele Auftritte in Nordrhein-Westfalen gemacht haben. Auch waren wir sehr viel in Süddeutschland unterwegs. Da bot sich das mit Berlin nicht mehr so an. Aber ich sage immer: Die Tatsache, dass ich nie woanders gelebt habe, sagt mehr über mich als über das Ruhrgebiet. Das Theater Oberhausen inszeniert Ihre Bücher (,So viel Zeit‘ und ,Raketenmänner‘), Sönke Wortmann verfilmt Ihr ,Sommerfest‘,

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L cation! September 2016 _ 15 Goosen in der Nähe Lesungen aus ,Förster, mein Förster‘ 4. Oktober: Essen, Zeche Carl, 20 Uhr 5. Oktober: Dortmund, Mayersche Buchhandlung, 20.15 Uhr 30. November: Herne, Flottmannhallen, 20 Uhr Kabarettprogramm ,Krippenblues‘ 4. Dezember: Duisburg, Steinhof, 19 Uhr 6. und 7. Dezember: Essen, Stratmanns Theater, 20 Uhr 18. Dezember: Dortmund, Fritz-Henssler-Haus, 19 Uhr 21. Dezember: Bochum, Schauspielhaus, 20 Uhr Goosen im Kino Radio Heimat: Kinostart am 17. November, mit David Hugo Schmitz, Jan Bülow, Hauke Petersen, Maximilian Mundt. In den prominent besetzten Nebenrollen sind u.a. zu sehen: Uwe Lyko, Peter Lohmeyer, Ralf Richter, Elke Heidenreich, Ingo Naujoks, Anja Kruse, Heinz Hoenig, Martin Semmelrogge, Hans Werner Olm und Gerburg Jahnke. Sommerfest: Kinostart im Sommer 2017, mit Lucas Gregorowicz, Nicholas Bodeux und Sandra Borgmann. Regie: Sönke Wortmann 'DVFOHYHUH )XKU3DUN0DQDJHPHQW IUNOHLQHPLWWOHUH8QWHUQHKPHQ ‡$QDO\VH  ‡2SWLPLHUXQJ   ‡%HVFKDIIXQJ    ‡9HUZDOWXQJ     ‡%HWUHXXQJ      ‡9HUPDUNWXQJ :LU¿QGHQIU,KU8QWHUQHKPHQGLHSDVVHQGH 3DNHWO|VXQJ]XUHIIHNWLYHQ.RVWHQVHQNXQJ XQG(IIL]LHQ]VWHLJHUXQJ $UPLQVWUD‰HD‡2EHUKDXVHQ 7HO ZZZISPNXHKQHPDQQGH 0DLONXHKQHPDQQ#ISPNXHKQHPDQQGH ,Geierabend‘-Regisseur Matthias Kutschmann bringt im November ,Radio Heimat‘ auf die Leinwand. Welchen ,gespielten‘ Goosen darf man sich nicht entgehen lassen? Entgehen lassen sollte man sich natürlich keinen einzigen. Jedes dieser Projekte hat seinen eigenen Reiz. Ich finde ja den Blick von außen auf meine Bücher persönlich sehr spannend. Was sieht jemand anderes in dem, was ich da geschrieben habe? Wie geht er damit um, was bedeutet es ihm, was hat es in ihm ausgelöst? Die Rockmusik in ,So viel Zeit‘ knallt phänomenal. In ,Raketenmänner‘ sind dem Regisseur Peter Carp sehr schöne schräge und anrührende Momente gelungen. Der Film ,Radio Heimat‘ changiert gekonnt zwischen knalligem, jugendkompatiblen Humor und einer berührenden Comingof-Age-Geschichte. ,Sommerfest‘, den ich auch schon sehen durfte, ist die ebenso komische wie melancholische Geschichte einer Heimkehr, einer Rückkehr zu den eigenen Wurzeln, die der Protagonist Stefan erfolglos zu kappen versucht. Außerdem ist Sönke Wortmann ein wunderbares Ende gelungen. Ein sehr filmisches, deshalb muss ich mich nicht ärgern, dass ich nicht selbst drauf gekommen bin. Aber da hatte ich schon beim Lesen des Drehbuchs Gänsehaut. Und welche Goosen-Bücher sollte man unbedingt gelesen haben? Boah, das kann ich unmöglich beantworten. Eigentlich natürlich alle. Wer lieber kurze, witzige Texte liest, ist mit ,Radio Heimat‘ sehr gut bedient. Männer, die gerne zu Hardrock der Siebziger die Haare fliegen lassen, kommen an ,So viel Zeit‘ nicht vorbei. Und einen besonderen Platz in meinem Herzen hat der Förster. Das sagt man ja immer über das aktuelle Buch, aber diesmal stimmt es tatsächlich. Die Figuren sind mir so ans Herz gewachsen, dass ich einzelnen schon Spin-offGeschichten spendiert habe, die ich in Bühnenprogrammen oder Anthologien eingesetzt habe. Nochmal zum Film ,Sommerfest‘: Waren Sie bei den Dreharbeiten hin und wieder dabei? Konnten Sie Einfluss nehmen? Sönke Wortmann hat mich von Anfang an immer wieder eingebunden, mir sehr früh das Drehbuch gezeigt, mit mir über Figuren und Besetzungsideen gesprochen, wobei er natürlich immer Chef im Ring blieb. Was aber auch völlig richtig ist, da Film eine ganz andere Kunstform ist, in der ich nicht zu Hause bin. Und dass er mir schon so früh die erste Schnittfassung gezeigt hat, ist natürlich auch eine feine Sache. UWE VESPERMANN Rechtsanwalt nachehelicher Unterhalt Ehevertrag FAMILIENRECHT Ehegattenunterhalt Zugewinnausgleich Kindesunterhalt Umgangsrecht Sorgerecht Vorsorgungsausgleich Urlaubsgeld Überstunden Scheidung Lohn/Gehaltsklage Gewährleistungsanspruch Führerscheinsachen KFZ Recht Bußgeldsachen Unfallschadenersatz Abmahnung Kündigungsschutz ARBEITSRECHT Weihnachtsgeld Änderungskündigung Verkehrsstrafsachen Garantieanspruch Königshardter Straße 156 a 46145 Oberhausen-Königshardt Telefon : 0208 / 67 55 66 67 55 88 Telefax : 0208 / 67 55 99 ravespermann@cityweb.de www.rechtsanwaltvespermann.de

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