Hauszeitung 36

 

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Hauszeitung 36

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Ausgabe Dezember/Januar/Februar 2015/2016 Wohnen mit Service Haus Westfalenmeer Wohnen mit Service Haus am See Franz Georg Müller e.K. Zum Weiher 7a / 7c 59519 Möhnesee Tel.: 02924/810108 Fax: 02924/810333 www.haus-westfalenmeer.de Möhnemobil Ambulanter Pflegedienst GmbH Zum Weiher 7c 59519 Möhnesee Tel.: 02924/810309 Fax: 02924/810333 www.moehnemobil.de Senioren- und Pflegeheim Haus Müller gGmbH Zum Weiher 7 59519 Möhnesee Tel.: 02924/810108 Fax: 02924/810333 www.pflegeheim-mueller.de

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Inhaltsverzeichnis Seite 1. Ausflug zum Tierpark..................................................................................3 2. Unterwegs auf dem Möhnedampfer ..........................................................5 3. Zeitungsrunde – schauen sie mal rein / Stutenkerle ...................................6 4 Von der Erfindugn des Fahrrads Teil 2 ........................................................7 5. Rezepte unserer Bewohner ........................................................................9 6. Die möglichst wichtigste Kraftübung im Alter ..........................................10 7. Darüber hatte ich mir im Vorfeld keine Gedanken gemacht .....................11 8. Dekorieren für die Weihnachtszeit ..........................................................12 9. Weihnachtsmarkt.....................................................................................13 10. Bunter Kirmesnachmittag.......................................................................15 11. Günne und Brüningsen in früherer Zeit...................................................16 12. Rätsel ....................................................................................................18 13. Möhnemobil informiert..........................................................................19 11. Shoppen in Neheim und Supermarktbesuch ..........................................22 Tier auf dem Titelbild: Hund Freddy mit freundlicher Genehmigung der Besitzerin Frau Edith H. 2

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Ausflug zum Tierpark Am 10.09.2015 stand in diesem Jahr wieder der Besuch des Tierparks auf dem Programm. Eine 20köpfige Gruppe machte sich schon am Vormittag auf den Weg nach Hamm, um dort die vielen Tiere zu bestaunen. Kamele, Erdmännchen, Tiger, Lemuren, Schildkröten, Stachelschweine und viele andere Tiere konnten auf dem Weg durch den Tierpark bewundert werden. Wie schon im letzten Jahr war der Tiger ein beliebtes Motiv für Fotos. Mittags wurde in die Gaststätte eingekehrt, um dort bei Pommes und Currywurst zu verschnaufen. Frisch gestärkt ging es danach weiter durch den Tierpark. Beliebt wie eh und je war auch in diesem Jahr wieder der Streichelzoo des Parks. Hier konnten die Tiere aus nächster Nähe betrachtet und gestreichelt werden. Auch die Möglichkeit die Tiere mit den im Tierpark erworbenen Futtertüten zu füttern wurde wieder rege genutzt, um die Tiere aus direkter Nähe betrachten zu können. Nach einem ereignisreichen Tag ging es dann nachmittags wieder zurück an den Möhnesee. Dort stand für fast alle Teilnehmer fest, dass sie auch im nächsten Jahr wieder bei dem Ausflug in den Tierpark dabei sein werden. 3

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Unterwegs auf dem Möhnedampfer „Schiff ahoi“ – hieß es wieder Ende August für eine muntere Ausflugsgruppe aus dem Haus Müller. Bei herrlichem Wetter ging es zuerst vom Haus Müller zur Sperrmauer. Dort angekommen gab es eine kurze Verschnaufpause bis der Ausflugsdampfer wieder an der Sperrmauer anlegte. Routiniert enterten die Teilnehmer den das Schiff und nahmen an den bereits reservierten Tischen Platz. Dort wartete bereits der Kaffee und Kuchen auf alle. Dann begann die Fahrt und man konnte die wunderbare Aussicht über den Möhnesee auf die angrenzenden Wälder genießen. Nach dem Kaffeetrinken nutzten einige die Gelegenheit sich auf der Außenterrasse den frischen Wind um die Nase wehen zu lassen. 5

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Zeitungsrunde – Schauen Sie mal rein Täglich von Montag bis Samstag findet ab 09:00 Uhr im Foyer des Haus Müller die Zeitungsrunde statt. Hier wird allen Interessierten aus der aktuellen Tageszeitung vorgelesen. Im Anschluss daran darf natürlich auch rege mitdiskutiert werden. Sie erfahren hier Nachrichten aus Möhnesee und Umgebung, aber auch Neues aus der ganzen Welt Neben dem „neusten vom Tage“ erfreuen sich auch die täglichen Horoskope großer Beliebtheit bei dem täglichen Treff. Nach der Zeitungsrunde finden täglich wechselnde Angebote statt. Gymnastik, Gedächtnistraining, Singen, Gesellschaftsspiele und einiges mehr stehen jeweils ab 10:00 Uhr auf dem Programm. Die genauen Veranstaltungsorte der einzelnen Angebote können Sie den Wochenplänen auf allen Wohnbereichen entnehmen. Zusätzliche Angebote werden monatlich mit einem Aushang auf allen Wohnbereichen und Gemeinschaftsräumen angekündigt. Dort finden Sie Informationen zu Sonderaktionen wie Bingo-Nachmittagen, Dia-Vorträgen, Filmvorführungen, Einkaufsfahrten und vielem mehr. Stutenkerle backen Alle Jahre wieder merkt man auch im Haus Müller, dass die Weihnachtszeit naht. Fleißige Hände backen Stutenkerle und füllen das ganze Haus mit weihnachtlichem Duft. 6

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Von der Erfindung des Fahrrads – Teil 2 In der letzten Ausgabe war von den Ursprüngen des Fahrrades, also der “Laufmaschine” von 1817 und seinem allgemein anerkannten Erfinder Karl Drais, zu lesen. Trotz intensiver internationaler “Marketingaktivitäten” (so wie man heutzutage sagen würde) fuhr er zunächst mit seiner patentierten lenkbaren “Fahrmaschine“ nur recht bescheidene Ergebnisse ein. Wie es oft bei Erfindern so ist, war auch er seiner Zeit weit voraus. Und nicht nur das, denn der Erfinder des Fahrrades erntete seinerzeit statt der verdienten Anerkennung lediglich Spott und Verachtung. Nach langer Krankheit verstarb Karl Drais im Dezember 1851. Erst nach seinem Tode versah der Schweinfurter Philipp Moritz Fischer in den frühen 1850er Jahren, also mehr als drei Jahrzehnte nach der „Laufmaschinen“-Erfindung, das UrFahrrad mit Tretkurbeln. Nicht voneinander wissend und daher unabhängig von Fischers Idee stand der Franzose Pierre Michaux mit dem Schweinfurter Instrumentenmacher im zeitlichen Wettbewerb. Es ist nicht eindeutig geklärt, wer von den beiden Herren nun der „wirkliche“ Erfinder des sogenannten Tretkurbelfahrrades sei. Der Geist der Zeit war seinerzeit nämlich stark durch Nationalpatriotismus geprägt und einschlägige Dokumentationen aus der damaligen Epoche wurden durchaus aufgrund der Rivalität zwischen Deutschland und Frankreich zugunsten des eigenen Stolzes verfälscht. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ließ sich aber der Sohn Friedrich von dem Erfindergeist seines Vaters Philipp Moritz Fischer inspirieren und setzte den Grundstein für einen bis heute sehr bedeutenden Industriezweig in Schweinfurt. Friedrich Fischer gründete 1883 mit einer Kugelschleifmaschine die Firma Kufi, die später in FAG-Kugelfischer unbenannt wurde. Mit seinen Maschinen war es erstmals möglich, dass absolut runde Stahlkugeln industriell gefertigt wurden. Dies war ein sehr wichtiger Beitrag, der in den zukünftigen Jahren den Fahrzeug- und Maschinenbau weltweit signifikant prägte. Die Stadt Schweinfurt hat seine großindustrielle Entwicklung insbesondere Fischer zu verdanken. Auch der spätere Konzern Fichtel & Sachs und weitere „Global-Players“ entwickelten ihre Wurzeln im Dunstkreis des Schweinfurter Unternehmers. Der zuvor erwähnte Monsieur Michaux verstand es aber zunächst wie kein anderer das Vorderrad der bisherigen Laufmaschine mit einer Tretkurbel zu versehen, um dieses dann als praktisches Gerät erfolgreich zu vermarkten. Den Wettstreit mit dem deutschen Mitstreiter hat der Franzose quasi gewonnen. Er selbst, ein Gehilfe oder sein Sohn Ernest erfanden neben der Tretkurbel anno 1864 zudem die Pedale am Zweirad. Nicht zuletzt basiert sein anfänglicher durchschlagender Erfolg aber auch darauf, dass er 1867 die patentierten Neuerungen an seinem „Velocipedes“ auf der Pariser Weltausstellung präsentieren konnte. Der Heimvorteil der Franzosen veranlasste hunderte von Radfahrern auf der prächtigen Avenue des „Champs-Élysées“ zu einer Vergnügungsfahrt mit dem neuen Gefährt. Diese Sensation blieb der Welt folglich nicht verborgen und somit erfuhr das Thema Fahrrad seine erste Renaissance. 7

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Bis zum heutigen Tage unterlag die Bedeutung des Fahrrades mehrmals starken Schwankungen. Zum Glück erfreuen wir uns derzeit einer gesellschaftlichen hohen Anerkennung des Zweirades mit Pedalantrieb wie selten zuvor. Wir sind davon überzeugt, dass dieser aktuelle Trend noch lange anhalten wird. Die schnell gewachsene Fabrik Michaux & Co. war seinerzeit, also Mitte der 1860er Jahre, vielleicht nicht nur eine der ersten Fabriken, in denen Fahrräder produziert wurden, sondern zeitgleich mit über 500 Mitarbeitern auch eine der größten. „Masse statt Klasse“ trübten womöglich die großartigen Aussichten des Fabrikanten. Auch Michaux konnte letztendlich dem gewöhnlichen Schicksal großer Erfinder nicht entgehen. Seine Fahrräder waren plump und schwer. Die Räder waren aus Holz und hatten noch wie die Kutschen Reifen aus Eisen. Jedes Schlagloch - und die waren des Weges obligatorisch- erschütterte durchgehend das Gerät und den Radler. In England erhielt daher das Fahrrad zunächst auch zu Recht den Beinamen „Boneshaker“, also Knochenrüttler. Viele maßgebliche Verbesserungen am Fahrrad sollten schon bald folgen. Aber nicht mehr durch den Erfinder Michaux. Der versuchte sein Glück letztendlich durch Spekulationen zu mehren, bei denen er aber wie ganz Frankreich im Krieg gegen die Deutschen 1870/71 alles verlor. Der Schicksalsschlag Frankreichs ließ deren Industrie ausgerechnet während der so genannten Gründerzeit zusammenbrechen, so dass sich schon bald der Schwerpunkt der damaligen Zweiradindustrie auf England verlagerte. Autor: Ralf B. (www.radleben.com) Der dritte Teil dieser Reihe erscheint in der nächsten Hauszeitung. Rätsel Dieser Schneemann hat sich in der ganzen Hauszeitung versteckt. Bitte zählen Sie alle Schneemänner und tragen Sie die richtige Anzahl in das Kästchen ein. Dieser Schneemann zählt nicht mit. Die richtige Lösung kann wie immer in den „Anregung, Lob und Kritik-Kasten“ im Haus Müller geworfen werden. Kunden des ambulanten Pflegedienstes Möhnemobil, können ihre Lösungen den Mitarbeitern mitgeben. Den Gewinner erwartet eine Waffel im Restaurant Lago. Anzahl: Name: ___________________ Rezepte unserer Bewohner 8

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Kaiserschmarrn mit Zwetschgenkompott Zutaten: Für den Teig: 240gr. Mehl 500ml. Milch Salz 8 Eier 8 Eßlöffel Zucker 30gr. Butter zum ausbacken Puderzucker Für das Kompott: 500gr. Zwetschgen 150gr. Zucker Saft einer Zitrone 1 Stange Zimt Zubereitung: Eier trennen. Eigelb mit Milch und Zucker verrühren. Mehl einstreuen, zu einem glatten Teig verarbeiten. Die Eiweiße zu Eischnee schlagen und mit einem großen Löffel vorsichtig unterheben. Teig 20min. quellen lassen. Butter in der Pfanne zerlassen. Teig einfüllen und die Unterseite goldgelb backen. Kaiserschmarrn wenden und mit einer Gabel zerteilen. Nach Belieben mit Puderzucker bestreuen. Dazu passt: Zwetschgenkompott Zwetschgen waschen, halbieren, entsteinen und mit Zucker, einer Stange Zimt, dem Saft einer Zitrone und etwas Wasser 15min. einköcheln. Guten Appetit! Frau Herzog ist aus Ratingen zu uns gezogen. Das Rezept stammt von Frau Edith H. 9

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Die möglichst wichtigste Kraftübung im Alter Eine der größeren Gefahren im Alter ist der Sturz. Häufig endet dieser in einen Oberschenkelhalsbruch oder einen Bruch des Unterarms. Die Faktoren die zu einem Sturz führen sind mehrere: Ein ganz großer Faktor, dabei ist Kraftverlust im Alter. Der Kraftverlust im Alter ist vorprogrammiert, zwischen den 20. Und 70. Lebensjahr verliert man in etwa ein Drittel seiner Muskulatur (über 70 hört das natürlich nicht auf), es sei denn, man macht was dagegen, dann kann man dieser Vorgang wenn auch nicht ganz stoppen, aber effektiv abbremsen. Wissenschaftliche Untersuchungen haben angezeigt das Übungen die nah an Alltagsbewegungen sind, effektiver sind um die körperliche Fitness zu erhalten, als Übungen an Kraftgeräte. Die folgende Übungen ist genau das. Die Übung-Hinsetzen und Aufstehen von einem Stuhl. Am Besten nimmt man dazu ein Küchenstuhl mit Lehnen. Ziehen Sie die Füße zurück so dass diese fast zwischen die Stuhlbeine stehen. Jetzt lehnen Sie sich mit dem Oberkörper nach vorne (der Rücken möglichst gerade) und kommen sie hoch. Strecken Sie sich ganz aus. Dan setzen Sie sich wieder ohne zu plumpsen. Es gibt drei Variationen: 1. Aufstehen und hinsetzen mit Benützung der Armlehnen 2. Nur Aufstehen mit Hilfe der Armlehnen, aber beim Hinsetzen nützen Sie diese nicht. 3. Aufstehen und hinsetzen ohne Armlehnen. Bei alle Varianten ist es wichtig dass man sich beim Hinsetzen nicht plumpsen lässt. Wenn es geht machen Sie die Übung 10 mal. Dann machen Sie eine kleine Pause von 2 Minuten und wiederholen die Übung noch mal. Ins gesamt sollten Sie wenn es geht die Übung dreimal wiederholen, so dass Sie am Ende dreißig Mal hingesetzt und aufgestanden sind. Natürlich sollte jeder diese Übung nach seine oder ihre Möglichkeiten machen. Wenn Sie es nicht sofort schaffen die Übung 3 x10 mal zu schaffen, können Sie die Übung auch erst mal mit weniger Wiederholungen machen, aber das Ziel sollten schon die 3 x 10 Wiederholungen sein. Die ersten Male das Sie die Übung machen, macht es auch Sinn die drei Wiederholungsätze über den Tag zu verteilen. Natürlich ist es möglich dass Sie die ersten Tage einen Muskelkater haben. Dies ist in der Regel nicht ungesund, aber wenn es Ihnen sehr stört, können Sie die Wiederholungszahl vorübergehend etwas senken. Die Übung ist auch geeignet für Menschen mit künstliche Hüft-, und oder Kniegelenke. Sollten aber Beschwerden an die Gelenke auftreten sollte man sein Arzt oder Physiotherapeut kontaktieren. Geert Jeuring Praxis für Physiotherapie Brüningserstrasse 1 59519 Möhnesee - Günne Tel. 02924 - 974 65 89 www.physiotherapie-jeuring.de 10

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Darüber hatte ich mir im Vorfeld keine Gedanken gemacht… Es ist halt klar, dass sich mit dem Älterwerden auch einmal etwas ändert. Das ist eben ein klare Sache, oder auch wie man so schön sagt; wie das Amen in der Kirche. Frau B. lebt alleine in Günne, seit 5 Jahren ist sie Witwe, ihre Töchter sind ihr so gut es ging immer noch zur Hand gegangen und haben sie möglichst oft besucht. Aber so dann und wann haben die Töchter doch bemerkt, wie sich die Mutter immer mehr auch dem Gemeindeleben Günne und auch von den Nachbarn mehr zurückgezogen hatte. Sie nahm nicht mehr regelmäßig an den gewohnten Veranstaltungen teil der Briefkasten war auch schon mal nicht geleert. Aber sie war noch mobil und wenn sie einige Stunden bei Ihr verbrachten lebte sie sogar etwas auf und von der bekannten Lebhaftigkeit und Laune kehrte einiges wieder zurück. Es war also nicht zu übersehen, dass die Mutter nicht mehr die gewohnte Frau war, die die Kinder kannten. „Was tun?“ fragten sich die Kinder und informierten sich in einigen Senioreneinrichtungen am Möhnesee, dabei auch in Günne im Haus Müller am Weiher Die Töchter kamen dabei aber auch zu der Erkenntnis, dass es wohl neben den üblichen Alterserscheinungen die Einsamkeit war, die ihr zu schaffen machte. Schon früher hatte sie den Kontakt zu anderen Menschen nie so gesucht, dafür war der verstorbene Vater zuständig. Nach dem Gespräch mit dem Hausarzt und weiteren Informationen, die ihnen auf der Suche nach Verbesserungen in den Senioreneinrichtungen aufgezeigt wurden schlugen sie der Mutter vor in ein Apartment neben dem Seniorenheim Haus Müller in Günne einzuziehen. Nach anfänglichen Einwänden und Ausreden, das sei noch nicht so dringend, stimmte sie doch zu - was sich später auch als großes Glück herausstellte. Frau Beispiel gab ihre Wohnung auf und zog in das Apartment neben dem Haus Müller am Weiher um. Ihre finanzielle Situation erlaubten diesen Schritt Sie fand nach relativ kurzer Zeit wieder Anschluss zu den MitbewohnerInnen. Sie ging regelmäßig zu den angebotenen Aktivitäten und sie wurde wieder etwas mobiler und lebhafter. Die Töchter besuchten die Mutter sowie die es Zeit erlaubte und die Mutter lebte ohne große Sorgen in einem behüteten Apartment und hatte wieder ein neues Zuhause gefunden. Über bestimmte Feiertage holten sie die Mutter zu sich. Von daher hatte die Mutter mit den Töchtern die richtige Entscheidung im richtigen Moment getroffen und es war auch gerade eine Wohnung frei geworden. Denn die Mutter hatte sich auch vorsorglich auf die Warteliste setzten lassen. - Ein anderer Fall ging nicht so gut aus wie bei Frau Beispiel. Frau M. - Nach einem Sturz konnte die 88 jährige Frau, die bis dahin selbständig in ihrer kleinen Wohnung gelebt hatte, nicht mehr ohne weiteres dorthin zurückkehren. Sie hatte in einem Soester Krankenhaus nach längerer bettlägeriger Krankheit zu viel Kraft und Selbständigkeit verloren. In diesem Fall wurde der Sozialdienst des Krankenhauses und die Pflegeberatung um Mithilfe gebeten. Im Vorfeld bei der Krankenhausaufnahme war Frau Mustermann klar, dass sie Unterstützung brauchen würde auch für immer auf Hilfe angewiesen ist und bleiben wird. So wurde auf Wunsch von Frau Mustermann der Kontakt zum Pflegeheim Haus Müller aufgenommen. Hier wurde mit den Angehörigen besprochen was 11

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alles zu regeln ist, welche möglichen Anträge zu stellen sind, und an wen man sich noch wenden kann. Jetzt bekommt Frau Mustermann weiterhin die notwendige Pflege und erholt sich noch von dem langen Krankenhausaufenthalt und bekommt so ein Stück Lebensqualität zurück. Frau Mustermann hat diese Veränderung in ihren Leben akzeptiert, denn sie weiß, dass es alleine nicht mehr geht. Wenn Sie lieber Leser durch diesen Beitrag angeregt wurden und grundsätzlich über die Möglichkeiten einer Veränderung in Ihrem Leben oder auch für jemanden Anderen suchen, dann kommen Sie doch einfach bei uns vorbei, oder rufen Sie uns an unter der Telefon Nummer: 02924-8711-114. Wir zeigen Ihnen gerne individuell mögliche Wege auf, sei es eine Wohnung im Betreuten Wohnen, die Versorgung durch den ambulanten Pflegedienst in der eigenen Wohnung oder die stationäre Heimaufnahme. Herbert V. Freier Mitarbeiter im Haus Müller Dekorieren für die Weihnachtszeit Kaum stehen die ersten Weihnachtsbäume in den Gemeinschaftsräumen der Wohnbereiche finden sich auch fleißige Helfer, die tatkräftig beim Schmücken mithelfen. So begleiten die festlich geschmückten Bäume alle durch die bevorstehende Adventszeit. 12

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Weihnachtsmarkt Das Wetter meinte es nicht gut mit dem diesjährigen Weihnachtsmarkt im Haus Müller. Regen und Wind waren der Grund dafür, dass der Weihnachtsmarkt fast ausschließlich im Inneren des Haus Müller stattfand. Kurzerhand wurde auch die Bühne des „Gute Laune Duo“ in das Foyer des Seniorenheims verlegt. Hier konnte dann im warmen und trockenen der Musik gelauscht werden. Die Stimmung war schon nach den ersten Liedern hervorragend und so wurde fleißig geschunkelt und mitgesungen. Nach einer kurzen musikalischen Aufwärmphase hielt es die ersten nicht mehr auf ihren Plätzen und es wurde die ein oder andere flotte Sohle aufs Parkett gelegt. Auch der Waffelstand des Fördervereins des Kindergartens wurde wegen des Wetters in den Innenbereich verlegt. Hier wurden dann im Akkord Waffeln gebacken und Glühwein ausgeschenkt. Die zahlreichen Verkaufsstände boten eine riesige Auswahl an weihnachtlicher Dekoration und Geschenkideen. Hier war für jeden Geschmack etwas dabei und so konnten die Besucher, die trotz Wind und Wetter gekommen waren eine Vielzahl von Handarbeitsprodukten bewundern und kaufen. Herzhaftes vom Grillstand fand auch guten Absatz bei den Bewohnern und Besuchern. Bratwurst im Brötchen, Currywurst und Pommes waren wie immer heiß begehrt und alle ließen es sich schmecken. 13

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Bunter Kirmesnachmittag Passend zum traditionellen „Pferdemarkt“ am Donnerstag der Soester Allerheiligenkirmes wurde im Haus Müller ein bunter Kirmesnachmittag veranstaltet. Früchte aus dem Schokoladenbrunnen und frisches Popcorn sorgten für Kirmesstimmung im Obergeschoss des Haus Müller. Außerdem bekam jeder Bewohner ein eigenes speziell angefertigtes Lebkuchenherz mit dem Schriftzug „Haus Müller“, um das Kirmesgefühl bei allen zu wecken. Besonders viel Spaß hatten die Bewohner daran die frischen Früchte auf den Spießen mit Schokolade zu umhüllen. Die Spieße waren vorher gemeinschaftlich hergestellt worden. Äpfel und Bananen wurden geschnitten und zusammen mit Weintrauben auf den Spießen drapiert. Aber nicht nur die Bewohner, auch die Mitarbeiter hatten sehr viel Spaß am Schokoladenbrunnen und konnten der süßen Versuchung nicht wiederstehen. Die damit verbundene große Kleckerei sorgte bei allen Teilnehmern für viel Erheiterung. Am Ende stand fest: Der nächste Einsatz des Schokoladenbrunnens wird auf jeden Fall vor der nächsten Kirmes stattfinden. 15

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