Hauszeitung 37

 

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Hauszeitung 37

Popular Pages


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Ausgabe März/April/Mai 2016 Wohnen mit Service Haus Westfalenmeer Wohnen mit Service Haus am See Franz Georg Müller e.K. Zum Weiher 7a / 7c 59519 Möhnesee Tel.: 02924/810108 Fax: 02924/810333 www.haus-westfalenmeer.de Möhnemobil Ambulanter Pflegedienst GmbH Zum Weiher 7c 59519 Möhnesee Tel.: 02924/810309 Fax: 02924/810333 www.moehnemobil.de Senioren- und Pflegeheim Haus Müller gGmbH Zum Weiher 7 59519 Möhnesee Tel.: 02924/810108 Fax: 02924/810333 www.pflegeheim-mueller.de

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Inhaltsverzeichnis Seite 1. Impressionen vom Karneval .......................................................................3 2. „Tagespflege Müller“ ensteht am Möhnesee..............................................5 3. Besinnliche Weihnachtsfeier ......................................................................6 4. Baumschmücken ist nicht nur Frauensache ................................................7 5. Festliches Konzert in der Weihnachtszeit....................................................8 6. Sektempfang an Neujahr /Besuch der Sternsinger......................................9 7. Von der Erfindung des Fahrrads – Teil 3....................................................10 8. Der Bürgerbus stellt sich vor.....................................................................12 9. Theaterbesuch in Hewingsen....................................................................14 10. Original Westfälische Potthucke.............................................................16 11. Erinnerungspflege im Gottesdienst ........................................................17 12. Bewohnerversammlung .........................................................................18 13. Der Rollator............................................................................................19 14. Günne und Brüningsen in früherer Zeit...................................................21 Tier auf dem Titelbild: Katze Merle mit freundlicher Genehmigung der Besitzerin Frau Marie-Luise H. 2

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Impressionen vom Karneval 2016 3

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„Tagespflege Müller“ entsteht am Möhnesee Der Bedarf nach Angeboten im Bereich der Tagespflege erfährt eine immer größere Nachfrage. Die Tagespflege ist für pflegende Angehörige Entlastung und Unterstützung zugleich. Am Möhnesee fehlte bisher eine solche Einrichtung. Nun wird zur Ergänzung des Angebotes der stationären Pflege im Haus Müller und der ambulanten Pflege durch Möhnemobil eine Tagespflege entstehen. Das Team der Tagespflege besteht aus Pflegefach- und Betreuungskräften, die von montags bis freitags bis zu 10 Tagespflegegäste in der Zeit von 08:00 – 16:00 Uhr betreuen. Die Gäste werden morgens von einem Fahrdienst zuhause abgeholt und nach Möhnesee-Günne gebracht. Dort wird in familiärer Atmosphäre gemeinsam gefrühstückt und der Tag kann beginnen. Vielfältige auf die Bedürfnisse der Bewohner abgestimmte Betreuungs- und Aktivierungsangebote lassen die Zeit für die Tagespflegegäste kurzweilig vergehen. Bei Gedächtnistraining, Gymnastik oder gemeinsamem Kochen kann jeder nach seinen Möglichkeiten mitwirken. Auch Mittagessen und Kaffeetrinken findet in der Gemeinschaft statt und ermöglicht ein Leben „gemeinsam statt einsam“. Um 16:00 Uhr endet der Tag in der Tagespflege und es geht für die Gäste mit dem Fahrdienst wieder sicher zurück nach Hause zu ihren Angehörigen. Wie oft die Tagespflege genutzt wird kann individuell auf die Bedürfnisse der Nutzer angepasst werden. Der Besuch der Tagespflege zwischen einem und fünf Tagen pro Woche ist möglich. Die Kosten für die Tagespflege können bis zu einer gewissen Höhe von der Pflegekasse übernommen werden. Selbstverständlich beraten Sie die erfahrenen Mitarbeiter der Tagespflege individuell für die optimale Finanzierung. Für Fragen stehen wir Ihnen gern unter 0 29 24 – 810 114 zur Verfügung. 5

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Besinnliche Weihnachtsfeier Die Weihnachtsfeier für das Haus Müller fand am 22.12.2016 statt. Bei einer heißen Tasse Kaffee konnten die Anwesenden das Krippenspiel durch die Konfirmandengruppe um Pastor Fleischer genießen. Die Jugendlichen spielten die Geschichte von der hochschwangeren Maria und ihrem Mann Josef nach, die in Betlehem versuchen einen Platz in einer Herberge zu bekommen. Gemeinsam mit den Konfirmanden sangen nach dem Krippenspiel alle Anwesenden altbekannte Weihnachtslieder. Im Anschluss gab es für alle Kuchen und Torte. In gemütlicher Atmosphäre genossen alle das Beisammensein. Im Verlauf des weiteren Nachmittags wurden noch einige Weihnachtslieder gesungen. Selbstverständlich wurden danach auch noch weitere Weihnachtslieder gemeinsam gesungen. 6

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Baumschmücken ist nicht nur Frauensache… das bewiesen eindrucksvoll einige Herren aus dem Erdgeschoss. Diese ließen es sich nicht nehmen sich rege beim Schmücken der beiden Weihnachtsbäume im den zwei Gemeinschaftsräumen des Erdgeschoss zu beteiligen. Der Bildbeweis zeigt aber, dass trotz der regen männlichen Beteiligung eine Frau dennoch mit an der Entstehung der weihnachtlichen Pracht beteiligt war. 7

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Festliches Konzert in der Weihnachtszeit In den Genuss eines festlichen Konzertes mit klassischer Musik kamen alle Bewohner des Hauses und weitere Interessierte am 11. Dezember. Begleitet durch einen Musiker am Steinway-Flügel sangen ein Sopran und ein Bariton klassische Lieder für die Anwesenden. Die feierliche Atmosphäre wurde durch die abendliche und gemütliche Stimmung noch unterstrichen. Rätsel Dieser Schmetterling hat sich in der ganzen Hauszeitung versteckt. Bitte zählen Sie alle Schmetterlinge und tragen Sie die richtige Anzahl in das Kästchen ein. Dieser Schmetterling zählt nicht mit. Die richtige Lösung kann wie immer in den „Anregung, Lob und Kritik-Kasten“ im Haus Müller geworfen werden. Kunden des ambulanten Pflegedienstes Möhnemobil, können ihre Lösungen den Mitarbeitern mitgeben. Den Gewinner erwartet eine Waffel im Restaurant Lago. Anzahl: Name: ___________________ 8

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Sektempfang an Neujahr Um das neue Jahr standesgemäß zu begrüßen fanden sich am Vormittag des Neujahrstages zahlreiche Bewohner im Foyer zusammen um gemeinsam mit einem Gläschen Sekt auf das neue Jahr anzustoßen. Besuch der Sternsinger Ebenfalls pünktlich zu Beginn des neuen Jahres kamen am 03. Januar die Sternsinger ins Haus, um es zu segnen. Die Sternsinger sangen auf jedem der drei Wohnbereiche für die Bewohner und hinterließen den traditionellen Segen für Haus und Bewohner. 9

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Von der Erfindung des Fahrrads – Teil 3 Bereits um 1870 hat man erkannt, dass die „Velocipedes“ nicht nur als „Spielzeug“ gelten sollten, sondern durchaus auch praktische Anwendungen für eine zunehmende mobile Gesellschaft finden können. In dem durch Pedale angetriebenen „Hobby-Horse“ steckte für Tüftler und Erfinder eine Menge Potential, um dann später eine Alternative zum Pferdeverkehr zu entwickeln. Noch heute entstehen aber Innovationen nicht nur durch unternehmerischen Konkurrenzkampf sondern insbesondere auch im sportlichen Wettbewerb. Sogenannte „Velozipedisten“ verglichen neben ihrer körperlichen Geschicklichkeit auch den technischen Stand ihrer Zweiräder. So wie bei den damals sehr populären Pferderennen ging es natürlich insbesondere darum, eine möglichst hohe Geschwindigkeit zu erreichen. Zudem gab es auch eine Disziplin bei der Fahrer bei sehr langsamer Fahrt auf einem Parcours mit zahlreichen Hindernissen seine Balancekünste unter Beweis stellen musste. Schließlich präsentierte man auch stolz sein Fahrrad, so wie bei einer Reitveranstaltung auch Pferde zur Schau gestellt werden. Die ersten technischen Neuerungen des pedalangetrieben Fahrrades zielte auf die schwerfällige Holzkonstruktion (ca. 40 kg), die mit Eisen umreiften Holzräder, und vor allem den geringen Radumfang. Die Drehbewegung der Tretkurbel wirkte direkt und starr auf die Achse des Antriebrades, das damals noch das Vorderrad war. Höhere Geschwindigkeiten erreichte man ganz einfach durch die Vergrößerung des Vorderrades. Der mögliche Radius war jedoch abhängig von der Schrittlänge des Radlers und betrug maximal circa 125 cm. Um der erforderlichen Statik eines Rades, das wie ein Holzspeichrad einer Kutsche konstruiert ist, zu genügen, müssten bei einem Raddurchmesser von 2,50 sehr dicke „tragende“ Speichen und eine entsprechend massive Felge und Radachse verwendet werden. Zudem würden durch den Druck extrem schwerer Laufräder die Achsen sehr schnell verschleißen. Damit die neue Fahrradtechnologie mit dem „Hochrad“ machbar wurde, entwickelte man schon bald das Rad zu einem System mit Drahtspeichen. Diese wurden jetzt in umgekehrter Richtung auf „Zug“ gespannt, so dass nicht mehr wie bisher bei den „Kutschenrädern“ wenige Holzspeichen die Felgenringe „von innen nach außen“ stützen müssen. Die leichten und auch viel eleganteren Metalldrahtspeichen setzten sich schnell durch. Noch heute werden bei Fahrrädern die Speichen nahezu ausschließlich auf Zug belastet. Nur noch in Ausnahmefällen gibt es gegenwärtig für Einzelzeitfahrten und Triathlon Druckspeichen- oder auch Vollscheibenräder, die dann aber nicht mehr aus Holz sondern aus Carbon-Verbundwerkstoffen gefertigt werden. 10

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Auch bei dem reduzierten Gewicht drücken die Belastungen der Radachse auf die Radnabe und der starre Boden wirkt quasi dagegen. Daher wurde schon bald das unter hohem Verschleiß leidende „glatte Lager“ durch ein sogenanntes „Rollenlager“ ersetzt. Die Zapfen der Achsen liefen von nun an auf gehärteten Rollen mit einem geringen Durchmesser von 10-12 mm, so dass durch die Reduzierung der gleitenden Reibung die Verlustleistung und der Verschleiß reduziert werden konnte. Bei Verwendung von Stahlkugeln anstatt der Rollen konnten die Räder mit dem Kugellager noch leichter laufen und mussten zudem weniger mit Öl geschmiert werden. Um den Erschütterungen der Eisenreifen entgegenzuwirken, wurden die Räder von nun an mit elastischen Gummibändern umwickelt oder bereits sogar eine halbkreisförmige Felge mit Gummikitt gefüllt. So entstand quasi der erste Vollgummireifen. Es waren oft die Engländer, die die ersten Fahrrad-Wettbewerbe in Frankreich gewannen. Zudem wurde in England (damals führende Nation der Eisen- und Stahlindustrie) der Holzrahmen durch eine Stahlkonstruktion ersetzt. Aber eines ist den Franzosen geblieben. Man mag es kaum glauben, aber das Wort „bicycle“ ist ein französisches Eigenschaftswort und diente der Unterscheidung zwischen dem „vélozipède bicycle“ und dem „vélozipède tricycle“, also der Abgrenzung vom Zwei- zum Dreirad. Das Wort blieb im Englischen als Fremdwort bestehen obwohl es dort eigentlich „bicycular“ heißen müsste. Autor: Ralf Bachtenkirch (www.radleben.com) Der vierte Teil dieser Reihe erscheint in der nächsten Hauszeitung. Auflösung Preisrätsel In der letzten Hauszeitung haben sich 10 Schneemänner versteckt. Eine Waffel im Restaurant Lago hat Herr Dieter J. gewonnen. Wir wünschen guten Appetit! 11

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Der Bürgerbus stellt sich vor! Eine „saustarke Verbindung“ in der Gemeinde Möhnesee! Was aus politischer Initiative im Sommer 2012 unter dem Projektnamen OMNIBUS MÖHNESEE begann, fand seinen erfolgreichen Abschluss: das Bürgerbusprojekt am Möhnesee hat, im besten Sinne des Wortes, am 09. November 2015 Fahrt aufgenommen. Maria Moritz gelang es, breite Unterstützung für „ihr“ Projekt zu gewinnen. Galt es doch, neben der Überzeugung des örtlichen Verkehrsverbundes und den gemeindlichen Gremien vor allem ehrenamtliche Unterstützer und Sponsoren für die Idee zu begeistern. Am 30. Oktober war es soweit: Der Bürgerbus wurde eingeweiht und bekam durch Pastor Eilebrecht seinen kirchlichen Segen. Das Projekt steht unter der organisatorischen Führung des Bürgerbusverbundes Sauerland-Hellweg. Hier werden die Fahr- und Dienstpläne erstellt und die Behördengänge rund um den Bürgerbusverein und die Busführerscheine erledigt. Der Bürgerbus schafft Verbindungen zwischen Bürgern. Wie jedes ehrenamtliche Projekt lebt auch dieses nur durch die breite Basis seiner Unterstützer. Nur durch die Mitarbeit vieler freiwilliger Helfer und Sponsoren ist es überhaupt möglich, den Bürgerbus erfolgreich zu betreiben. 12

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So gilt der ganz besondere Dank des Bürgerbusvereins den mittlerweile 24 Fahrerinnen und Fahrern, die sich bereit erklärt haben den Bus zu steuern. Allen voran Bürgermeister Dicke, der als Chauffeur engagierte Bürgernähe demonstrieren wird, und gleichzeitig ein großes Lob an die vielen „Motoren“ richtet: „Ein herzliches Dankeschön an alle, die dieses tolle Projekt hier am Möhnesee an den Start gebracht haben. Als ländliche Region ist Möhnesee für Verbesserungen im Personennahverkehr dankbar“. „Oft wurde ich von älteren Bürgern Möhnesees angesprochen, ob denn nicht eine Ergänzung des Busverkehrs außerhalb der existierenden Routen eingerichtet werden könne“, so Elke Husemann, Mobilitätspatin der RLG für den Raum Möhnesee. Auch seitens der Schüler der Gemeinde bestand dieser Wunsch, der nun umgesetzt werden konnte. Ein kleiner Teil der Fahrer die Sie gern zu Ihrem Ziel fahren! Wir freuen uns auf Sie! Nach umfangreichen Planungen stehen seit dem Startschuss am 09. November nun 4 Bürgerbuslinien zur Verfügung, die den Zentralort mit den meisten Ortsteilen in allen Richtungen verbinden. Die Routen werden nacheinander abgefahren. „Bequem von Brüningsen nach Brüllingsen“, so wird das Verbindungskonzept auf eine einfache Formel gebracht. Die Fahrpläne liegen im Rathaus und in vielen Geschäften der Gemeinde aus. Kurz gesagt eine „saustarke Verbindung“ für die Bürger der Gemeinde. Unter diesem Motto stehen auch die Frischlingstaler, mit denen die Gäste den Fahrpreis entrichten. Für Bürgerbuskunden wird die Fahrt weitgehend kostenfrei sein! Mit der Möhnesee-Card werden Frischlings- oder Sparkassentaler gesammelt. Jeder Taler in Kombination mit der Karte ergibt einen gültigen Fahrausweis. Und dies gilt sogar für bürgerbuslinienübergreifende Fahrten. Die Möhnesee-Card inkl. Sparkassentaler erhalten Kunden der Sparkasse Möhnesee in deren Filialen kostenlos. Weitere kostenfreie Frischlingstaler werden von den Partnern des Bürgerbus Möhnesee an ihre Kunden bei jedem Besuch weiter gegeben (die Gemeindeverwaltung, die Sparkasse, die Klinik Möhnesee, die Provinzialagentur Franke, die Allianzagentur 13

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Flerackers, CS-immobilien, der Pflegedienst der Caritas Möhnesee, sowie der Pflegedienst Zuhause betreut Leben). Wer keine Möhnesee-Card mit Talern hat, kann diese für 3,00 € inkl. eines Talers auch im Bürgerbus erwerben, jeweils zum aktuellen VRL-Preis der Tarifstufe 1: Erwachsene – Einzelfahrt für 1,95 € Kinder – Einzelfahrt für 1,20 €. Ebenso gelten alle VRL-Fahrkarten für den großen Bus, sowie auch Schwerbehindertenausweise. Der Bus hat 8 Sitzplätze und es besteht die Möglichkeit auch bis zu 8 Rollatoren mit zu nehmen. Auch Fahrräder und Kinderwagen können transportiert werden. Am 02.03.2016 stellen wir uns bei Ihnen im Seniorenheim Haus Müller vor. Dort können Sie sich von unserer „saustarken Busverbindung“ überzeugen. Und….. das Halten des Bürgerbusses ist auch außerhalb der Haltestelle auf Zuruf möglich! Hallo Bürgerbus! Ihr Bürgerbusteam der Gemeinde Möhnesee Für weitere Informationen stehen Ihnen als Kontaktpersonen zur Verfügung: Für den Bürgerbusverein: Maria Moritz, Tel.: 0171-1426235 Norbert Stratenschulte Michael Breier, Tel.: 02933-921890 Als Mobilitätspatin: Elke Husemann Tel.: 02924-810609 Theaterbesuch in Hewingsen Das diesjährige Stück stand unter dem Titel „Korngeister“. Genauso (feucht-)fröhlich wie der Titel des Stücks gestaltete sich auch der Ausflug des Haus Müller zu der Aufführung in Hewingsen. Die Vorfreude und der Andrang waren wie auch in den letzten Jahren wieder enorm. Über 20 Teilnehmer waren im Februar wieder mit von der Partie. Es wurde gestaunt und gelacht wie in jedem Jahr. Eines steht fest: Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei! 14

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