ImmoZeitung Ausgabe Oktober 2016

 

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ImmoZeitung Ausgabe Oktober 2016

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THEMEN DIESER AUSGABE: I N FO R M I E R T AUSGABE Oktober 2016 Wohnungsbau­ programm 2017 Tipps für Eigentümer im Ruhestand TITELTHEMA: ZWEI MILLIONEN WOHNUNGEN IN DEUTSCHLAND STEHEN LEER Der Wohnungs- und Immobilienmarktbericht des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) lässt aufhorchen. Immobilienforscher der Bundesregierung warnen nachdrücklich, dass sich die Kluft zwischen Stadt und Landgebieten in Deutschland immer mehr verschärft. Hauptkennzeichen dieses Berichts sind die stark steigenden Mieten und Kaufpreise in Ballungsräumen, sowie auf der anderen Seite der drohende Preisverfall von Immobilien in ländlichen Gebieten. Experten schätzen, dass bundesweit inzwischen etwas mehr als zwei Millionen Wohnungen leerstehen. Dem Bericht zufolge sind bereits jetzt Häuser vielerorts „schwierig zu vermarkten“. Sei dazu weiterhin ein Anstieg der Landflucht zu verzeichnen, droht vielen Eigentümern „gravierende finanzielle und organisatorische Probleme“. Zu den schwer betroffenen Bundesländern zählen Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie das Ruhrgebiet und das Saarland. Seit 2006 ziehen deutlich mehr Menschen von ländlichen Gebieten in Groß- und Universitätsstädte. Ein weiterer treibender Faktor ist die unerwartet hohe Zahl von Zuwanderern. Die Forscher des BBSR sehen in der großen Zuwanderungsrate jedoch vor allem Vorteile für die Ballungsgebiete. Dort herrscht Wohnungsknappheit und Projekte für Wohnungsneubauten hängen den Anfragen hinterher. Dadurch steigen die Immobilienpreise kräftig in Ballungsgebieten. Ländliche Regionen jedoch müssen mit bestenfalls stagnierenden bzw. sogar sinkenden Immobilienpreisen zurechtkommen. Die Lösung sehen die Forscher in vermehrten Anstrengungen der Politik sowie Investoren, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Die Forscher empfehlen den Städten, Bauland nicht zum höchsten Preis, sondern nach dem besten Konzept zu vergeben und dadurch effizient für neuen Wohnraum zu sorgen. Durch diese Vorgehensweise bekommen auch städtische Wohnungsunternehmen oder Genossenschaften eine Chance, die vor allem bezahlbare Mietwohnungen bauen. IMMOCENTER BOLICH INFORMIERT • AUSGABE Oktober 2016

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GUT ZU WISSEN … NEUES WOHNUNGSBAUPROGRAMM FÜR 2017 BEI BUNDESREGIERUNG IN PLANUNG Die Bundesregierung will ein neues Wohnungsbauprogramm zur „Vermeidung von sozialen Brennpunkten in Städten mit besonderem Wohnungsbedarf“ auflegen und hat dazu im Entwurf des Haushaltsplans 2017 für das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (18/9200, Einzelplan 16) 500 Mio. Euro eingeplant. Auch der soziale Wohnungsbau soll in diesem Jahr wieder von der Bundesregierung subventioniert werden. Es sind 1,02 Mrd. Euro dafür vorgesehen. Diese Zuschüsse an die Länder erleichtert es ihnen, dem sozialen Wohnungsbau gerecht zu werden. Seit dem Jahre 2007 liegt die Zuständigkeit nämlich ausschließlich bei den Ländern. Der Bund unterstützt bis zum Ende 2019 mit Kompensationszahlungen. Die Zahlungen schlagen in dem Programmhaushalt unter dem Ausgabeposten „Wohnungswesen und Städtebau“ zu Buche. Das komplette Ressort sieht in diesen Bereichen Ausgaben von 3,56 Mrd. Euro vor. Das sind 736,44 Mio. Euro mehr, als im laufenden Jahr 2016. Zukunftsträchtigen sowie bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und dabei Brennpunkte in Städten zu vermeiden, wird 2017 stark in den Fokus gerückt. Die Zahlen beweisen es: Der Programmhaushalt „Wohnungswesen und Städtebau“ ist der größte Ausgabenposten im Ressort von Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks. TIPPS FÜR EIGENTÜMER IM RUHESTAND Abgesehen von der veränderten Lebenssituation durch den Eintritt in die Rente und dem neuen Fokus auf Freizeit, Familie und Hobbies schlägt auch die finanzielle Lebenssituation zu Buche. Denn die meisten Menschen haben nach dem Renteneintritt ein deutlich kleineres Monatsbudget zur freien Verfügung. Der Immobilienverband West (IVD West) rät daher Eigentümern von selbstgenutztem Wohnraum, schon während der letzten Jahre im Berufsleben für die Zukunft zu planen. Idealerweise sind in dieser Lebensphase alle Kredite zurückgezahlt und der Eigentümer lebt in seinem Haus oder seiner Eigentumswohnung schon für einige Jahre. Dennoch warnen Experten vor den laufenden Kosten einer dann schon älteren Immobilie, die viele Eigentümer unterschätzen. Die alleinigen Verbrauchskosten sowie regelmäßigen Abgaben und Beiträge zur Gebäudeversicherungen sind planbare Fixkosten. Darüber hinaus muss man jedoch mit den Jahren auch mit nötigen Modernisierungen und Sanierungen rechnen. Lassen Sie sich hierzu frühzeitig beraten. Der IVD West rät dazu einen Gutachter oder Sachverständigen hinzuzuziehen. Nutzen Sie außerdem die breit gefächerten Förderungsmöglichkeiten, die zum Beispiel durch die KfW-Banken oder den Staat subventioniert werden. Mögliche Vorhaben sind hierbei der Umbau in ein barrierefreies Objekt, eine Investition in eine angemessene Sicherheitstechnik sowie energetische Sanierungen durch eine Erneuerung der Heizungsanlage und einer besseren Wärmedämmung. Diese Maßnahmen versprechen einen langfristigen Nutzen, helfen Sie doch, Verbrauchskosten und somit die Belastungen im Alter gering zu halten. IMMOCENTER BOLICH INFORMIERT • AUSGABE Oktober 2016 ImmoCenter Bolich & Co informiert • Ausgabe Oktober 2016

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AKTUELLE ANGEBOTE EFH mit Einliegerwohnung in Lindenberg Baujahr: 1936, Wfl.: 180 m² Preis: 349.000 €, Grd.: 4200 m2 B: 197 kWh, Gas-Zentralheizung Luxus und Design – Bauprojekt in Morlautern Baujahr: 2016, Wfl.: ca. 200 m2 Preis: 499.000 €, Grd.: 356 m² Energieausweis wird nach Fertigstellung erstellt. Gemütlicher Altbau in Bechtheim Baujahr: ca. 1935, Wfl: ca. 95 m2 Preis: 89.000 €, Grd.: ca. 80 m² Energieausweis wurde beantragt. EFH mit Garten in Rothselberg Baujahr: 1969, Wfl: 147 m2 Grd.: 269 m², Preis: 95.000 € B: 279 kWh, Öl-Heizung 4 voll vermietete ETW in MFH nähe Messeplatz in KL Baujahr: 1956, Wfl.: 225 m² Preis: 210.000 €, Grd: 248 m² V: 113,2 kWh, Fernwärme 3 FMH in KL – Erlenbach Baujahr: 1967, Wfl.: 356 m² Preis: 399.000 €, Grd.: 1.408 m² V: 240,6 kWh, Gas-Zentralheizung Gehobenes EFH mit ELW in Eisenberg Baujahr: 1992, Wfl.: 277 m² Preis: 399.000 €, Grd: 1.274 m² V: 118,8 kWh, Gas-Zentralheizung EFH mit Friseursalon in Hohenecken Baujahr: 1960, Wfl.: 152 m² Preis: 135.000 €, Grundstück: 198 m² V: 254,4 kWh, Gas-Zentralheizung EFH mit Werkstatt und Garten in Martinshöhe Baujahr: 1957, Wfl.: 130 m² Preis: 99.000 €, Grd: 340 m² V: 287,7 kWh, Öl-Zentralheizung V = Verbrauchsausweis in kWh (m2a) B = Bedarfsausweis in kWh (m2a) Energieeffizienzklasse: A+ bis H Weitere Angebote finden Sie unter www.immocenter-bolich.de Gerne beraten wir Sie auch persönlich! IMMOCENTER BOLICH INFORMIERT • AUSGABE Oktober 2016

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