Gemeindebrief St. Katharina

 

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Dezember 2013 - Februar 2014

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Gemeindebrief Deutsche-Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde St. Katharina Kiew ПИСЬМО ОБЩИНЫ НЕМЕЦКАЯ ЕВАНГЕЛИЧЕСКО-ЛЮТЕРАНСКАЯ ОБЩИНА Декабрь 2013-Февраль 2014 Dezember 2013 - Februar 2014 СВЯТОЙ ЕКАТЕРИНЫ КИЕВ Das ewig Licht geht da herein, gibt der Welt ein’ neuen Schein; es leucht wohl mitten in der Nacht und uns des Lichtes Kinder macht. Martin Luther

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2 Gemeindebrief St. Katharina - Dezember 2013 - Februar 2014 Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. 1. Korinther 3, 9-15 9Denn wir sind Gottes Mitarbeiter; ihr seid Gottes Ackerfeld und Gottes Bau. 10Ich nach Gottes Gnade, die mir gegeben ist, habe den Grund gelegt als ein weiser Baumeister; ein anderer baut darauf. Ein jeder aber sehe zu, wie er darauf baut. 11 Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. 12Wenn aber jemand auf den Grund baut Gold, Silber, Edelsteine, Holz, Heu, Stroh, 13 so wird das Werk eines jeden offenbar werden. Der Tag des Gerichts wird's klarmachen; denn mit Feuer wird er sich offenbaren. Und von welcher Art eines jeden Werk ist, wird das Feuer erweisen. 14Wird jemandes Werk bleiben, das er darauf gebaut hat, so wird er Lohn empfangen. 15Wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden leiden; er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch. ALiebe Gemeinde, m Haus Gottes mit bauen Dürfen, das ist eine großartige Erfahrung. Dankbar erinnere ich mich daran, wie mein Mann und ich 1996 in Grodno / Weißruss- land miterleben durften, wie die damals 50 Mitglieder starke Gemeinde dort auf Hoffnung selbst ihr Kirchengebäude renovierte. Es machte mir damals viel Spaß, mit Hand anzulegen, auch wenn mir in meiner Ungeschicklichkeit eher kleinere Arbeiten zugewiesen wurden. Mit wie viel Begeisterung die Gemeindeglieder damals ans Werk gingen, Bänke zimmerten, der Kirche einen neuen Innenanstrich verliehen! Die dabei verwendete Farbe entsprach zwar weder meinem westlichen Schönheitsempfinden, noch deutschen Vorstellungen vom Denkmalsschutz. Doch es gab damals keine andere. Und es kam etwas viel Wichtigeres dabei zu Tage: Die Kirche wurde auf besondere Weise immer heimeliger und bewohnbarer. Sie taten das alles freiwillig. Für die vielen Arbeitsstunden verlangte keiner Bezahlung. Von den Arbeiten schreckte sie auch der katastrophale Winter jenes Jahres nicht ab. U nsere langjährigen Gemeindeglieder in St. Katharina erinnern sich an Ähnliches. Das gemeinsame Wirken zur Gestaltung unserer schönen Kirche und das Bauen an der Gemeinde selbst hat Vertrautheit ermöglicht. Ich denke, viele

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Письмо общины Святой Екатерины – Декабрь 2013 -Февраль 2014 3 von Ihnen sagen sich: “Es hat sich gelohnt, pe auf tiefste menschliche Armut und am dass ich meine Kräfte eingebracht habe.“ Kreuz auf größten Schmerz eingelassen Gott lässt unseren Einsatz für seine Ge- hat, versteht Er, was uns bewegt. Und was meinde nicht unbelohnt. Wer seinen Teil wir ertragen oder nicht ertragen können. dazu beiträgt, die Lasten seiner Gemeinde 3. Wichtig ist, d a s s wir mit bauen! Man- mit zu tragen, hat auf besondere Weise die ches, was wir beitragen, mag sich im Nach- Chance, seinen Platz in ihr zu finden. In hinein als wenig wertvoll erweisen. Wenn ihr zu Hause zu sein. ich zum Beispiel im guten Glauben jemand M itbauen am Reich Gottes. Welch wunderbare Aufgabe! Das geht auf einen Rat gebe und sogar meine, ihn an Gottes Wort und Willen ausgerichtet zu haben. Später stellt sich dann heraus, dass so unterschiedliche Weise. Und nicht nur ich die Situation viel zu oberflächlich ein- mit einer theologischen Ausbildung. Ihre geschätzt habe. Oh weh! Mein Handeln Begabungen, Ihr freundliches Lächeln, hat Schaden angerichtet. Vielleicht ver- Ihre warme Stimme, Ihre Besorgnis um wirft mich Gott deshalb? den Bruder, die Schwester im Glauben, Nein! Wir dürfen mit Paulus die Hoffnung Ihre Fürbitte: Das sind alles wertvolle Bei- haben, dass Gott selbst das entfernt, was träge zu einer gesunden Gemeinde, die wir verdorben haben. Dass Er die Wunden gemeinsam Gottes Wort begreifen möchte. reinigt und heilt, die wir seiner Gemeinde Kennen Sie das auch, dass Sie mit Ihren und den Menschen um uns her zugefügt eigenen Beiträgen zum Gemeindeleben haben. Er kann diese Wunden heilen, öfters nicht zufrieden sind? Ich zum Bei- wenn wir das von ihm annehmen wollen. spiel frage mich häufig, ob ich die Kinder- Gerecht, aber barmherzig geht Gott mit gottesdienstgeschichte so erzählt habe, uns um. Daher sollen wir auch barmherzig dass die Kinder merken konnten, was Gott auf unsere Brüder und Schwestern sehen, wichtig ist. die nach unserem Verständnis einen un- Und - kennen Sie das auch, dass Sie Unbe- brauchbaren, oder gar schädlichen Beitrag hagen empfinden über etwas, was ein Bru- zum Gemeindeleben leisten. der oder eine Schwester zum Gemeindele- Natürlich kann die Reinigung durchs Feu- ben beiträgt? er, von der Paulus hier schreibt, ein Der Abschnitt aus dem 1. Korintherbrief schmerzhafter Prozess sein. Doch wir dür- oben – wie oft bin ich über ihn gestolpert, fen darauf vertrauen, dass Gott alles zum weil er mir trotz meines Theologiestudi- Besten wendet. Weil wir, jeder und jede ums unverständlich erschien – kann uns Einzelne von uns ihm unendlich wertvoll hier wertvolle Hinweise geben: sind. Und weil Seine Gemeinde Sein Haus ist, in dem Er für uns spürbar werden 1. Was auch immer wir tun, im privaten, möchte. im öffentlichen Bereich und im Bereich Hder Gemeinde: Wir dürfen wissen, dass die Grundlage für ein erfülltes Leben schon aben Sie also Mut, mit zu bauen am Reich Gottes! Viele von Ihnen tun gelegt ist. Jesus Christus ermöglicht uns das schon mit ihren Mitgliedsbeiträgen mit uns selbst und mit Gott ins Reine zu und mit ihrem persönlichen Einsatz. Gott kommen. segne Sie dafür! Lassen Sie sich mit ein- 2. Gott hat Seinen vollkommenen Sohn bauen in die große Gemeinschaft der Gläu- untragbaren menschlichen Bedingungen bigen, in die das Licht der Ewigkeit leuch- ausgesetzt. Als Einer, der sich in der Krip- tet. Ihre Charis Haska

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4 Gemeindebrief St. Katharina - Dezember 2013 - Februar 2014 Ибо никто не может положить другого основания, кроме положенного, которое есть Иисус Христос 1. Послание к Коринфянам 3, 9-15 9. Ибо мы соработники у Бога, а вы Божия нива, Божие строение. 10. Я, по данной мне от Бога благодати, как мудрый строитель, положил основание, а другой строит на нем; но каждый смотри, как строит. 11. Ибо никто не может положить другого основания, кроме положенного, маленькие работы. С каким только которое есть Иисус Христос. большим воодушевлением шли тогда 12. Строит ли кто на этом основании члены общины трудиться, делали из золота, серебра, драгоценных камней, лавки, предоставляя церкви новый дерева, сена, соломы, — интерьер! И цвета, которые при этом 13. каждого дело обнаружится; ибо день использовались, даже не покажет, потому что в огне соответствовали ни моему западному открывается, и огонь испытает дело восприятию красоты, ни немецкому каждого, каково оно есть. представлению о сохранении 14. У кого дело, которое он строил, памятников. Но все-таки иного тогда не устоит, тот получит награду. было. И было при этом нечто гораздо 15. А у кого дело сгорит, тот потерпит важнее в этом занятии: церковь стала по урон; впрочем сам спасется, но так, как -особенному уютной и пригодной к бы из огня. жизни. Все это делали добровольно. Многие рабочие часы просто не ИДорогая община, меть возможность строить дом Божий, это великолепный опыт. оплачивались. От работы не отпугивала также ежегодная катастрофическая зима. НЯ благодарно вспоминаю о том, как мой муж и я в 1996 в Гродно / Белоруссии могли переживать, как тогда 50 членов аше многолетнее членство в общине Святой Екатерины крепкой общины восстанавливали там, вызывает у нас похожие воспоминания. в надежде на себя свое помещение Совместные действия для оформления церкви. Это доставляло мне тогда нашей прекрасной церкви и удовольствие, прикладывать свои руки, строительство общины самой, принесло также и тогда когда мне в моей нам открытость. Я думаю, многие из Вас неумелости предоставлялись скорее говорят себе: “Вложение моих сил

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Письмо общины Святой Екатерины – Декабрь 2013 -Февраль 2014 5 принесло мне мою награду“. Бог не нужду и на кресте в наибольшую боль, оставляет без награды вклад в его понимает Он, что нас побуждает. И что общину. Кто привносит свою часть, мы сможем или не сможем вынести. чтобы нести свое бремя, свой груз в 3. Важно то, что мы строим вместе! своей общине, тот имеет шанс особенным образом, найти в ней свое место. Быть в ее доме. Некоторые наши вклады, могут в ретроспективе оказаться малоценными. Если я, на пример, в хорошей вере дала С троить вместе Царство Божье. Какое чудесное задание! И речь кому-то совет и даже сориентировала его на слово Божье и волю Божью. Позже устанавливается, что я ситуацию здесь идет о различных способах. И это оценила слишком поверхностно. О только не только теологическое горе! Мои поступки причинили вред. образование. Ваши дары, Ваши Возможно, отвергнет меня из-за этого дружеские улыбки, Ваши теплые голоса, Бог? Ваша забота о братьях, сестрах в вере, Нет! У нас с Павлом есть надежда, что Ваши молитвы: Это все драгоценные Бог сам удаляет то, что мы испортили. вклады для здоровой общины, которая Потому что он очищает и исцеляет совместно желает постичь слово Божье. раны, которые мы нанесли его общине Знаете ли Вы также о том, что Вы часто и людям вокруг нас. Он может исцелять не удовлетворены Вашими вкладами в эти раны, когда мы хотим принимать от жизнь общины? Я, например, очень него. Справедливо, но милосердно часто спрашиваю себе, рассказывала ли обходится с нами Бог. Из этих я так истории на детском соображений должны мы также богослужении, чтобы дети смогли милосердно обходиться с нашими заметить, что Богу важно. сестрами и братьями, которые с нашей И – знаете ли Вы также о том, что Вы точки зрения вносят непригодный или чувствуете дискомфорт от того, что даже вредный вклад в жизнь общины. вносит брат или сестра в жизнь Естественно очищение огнем, о общины? котором пишет Павел, может быть Отрывок из 1. Послание к Коринфянам болезненным процессом. Однако мы выше – отрывок, о который я можем доверять тому, что Бог все спотыкалась, потому он мне вопреки обратит к лучшему. Потому что мы, моему теологическому образованию каждый и каждая из нас отдельно для казался непонятным – может дать нам него бесконечно ценные. И потому Его ценное указание: община – это Его дом, в котором Он 1. Все то, что мы делаем в личной, в общественной жизни, и в жизни общины: мы можем знать, что основы хотел бы стать ощутимым для нас. И мейте и Вы также мужество, строить вместе Царство Божье! для полноценной жизни уже заложены. Многие из Вас это уже делают своими Иисус Христос позволяет нам, с нами членскими взносами и своим личным самими и с Богом примириться. участием. Бог благословит Вас за это! 2. Бог подверг Своего исполненного Давайте вместе устроимся в огромную сына непереносимым человеческим условиям. Как Один, который вовлечен в яслях в глубочайшую человеческую общину верующих, в которой светит свет вечности. Ваша Харис Хаска

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6 Gemeindebrief St. Katharina - Dezember 2013 - Februar 2014 Datum Tag / Prediger Text 01.12.2013 1. Advent / Pastor van der Grijp Hebräer 10, 19-25 08.12.2013 2. Advent / Pastor Haska mit dem Chor: VERBAL NOTES Offenbarung 3, 7-13 14.12.2013 SAMSTAG / Pastor Haska Gottesdienst auf Deutsch Offenbarung 3, 1-6 15.12.2013 3. Advent / Diakon Schemigon Gottesdienst auf Russisch Offenbarung 3, 1-6 22.12.2013 4. Advent / Pastor Haska Jesaja 52, 7-10 Uhrzeit 10 Uhr 10 Uhr 18 Uhr 10 Uhr 10 Uhr 24.12.2013 Heilig Abend / Pastor Haska Krippenspiel 18 Uhr 25.12.2013 1. Christtag / Pastor Haska Galater 4, 4-7 18 Uhr 25.12.2013 1. Christtag / Diakon Schemigon Vigil 29.12.2013 1. nach dem Christfest / Pastor i.R. van der Grijp / mit Singekreis Jesaja 49, 13-16 31.12.2013 Altjahrsabend / Pastor Haska Hebräer 13, 8-9 20.30 Uhr 10 Uhr 18 Uhr 01.01.2014 Neujahr / Pastor Haska Spaziergang und Feier 05.01.2014 2. nach dem Christfest / Pastor i.R. van der Grijp Römer 16,25-27 12.01.2014 1. nach Epiphanias / Pastor i.R. van der Grijp Jesaja 42, 1-9 18.01.2014 SAMSTAG / Pastor Haska Gottesdienst auf Deutsch Hebräer 12,12-18 19.01.2014 2. nach Epiphanias / Schemigon Gottesdienst auf Russisch Hebräer 12,12-18 14 Uhr 10 Uhr 10 Uhr 18 Uhr 10 Uhr 26.01.2014 3. nach Epiphanias / Pastor Haska Apostelgeschichte 10, 21-35 10 Uhr 02.02.2014 4. nach Epiphanias / Pastor Haska 1. Mose 8, 1-12 10 Uhr 09.02.2014 Letzter nach Epiph. / Pastor Haska 2. Petrus 1, 16-21 10 Uhr 16.02.2014 Septuagesimae / Pastor Haska Römer 9, 14-24 10 Uhr

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Письмо общины Святой Екатерины – Декабрь 2013 -Февраль 2014 7 Datum Tag / Prediger 22.02.2014 Samstag / Pastor Haska Gottesdienst auf Deutsch 23.02.2014 Sexagesimae / Schemigon Gottesdienst auf Russisch Text Uhrzeit Apostelgeschichte 16, 9-15 18 Uhr Apostelgeschichte 16, 9-15 10 Uhr 02.03.2014 Estomihi / Pastor Haska Jesaja 58, 1-9 10 Uhr 05.03.2014 Aschermittwoch / Haska / Schemigon 2. Mose 32, 1-5.15-20 18 Uhr Abendgebet - Вечерняя молитва Wir laden ein zum Abendgebet von Montag bis Freitag um 18 Uhr (am Mittwoch um 18.30 Uhr). Мы приглашаем на вечернюю молитву с понедельника по пятницу в 18:00 (в среду в 18:30). Das neue Gesangbuch - Новый песенник Wir führen das neue Gesangbuch in den gottesdienstlichen Gebrauch ein Мы введем новый песенник на богослужении 4. Advent um 10 Uhr 4 Адвент в 10:00 Wir freuen uns, dass nach langjähriger Vorbereitung das neue zweisprachige DeutschRussische Gesangbuch für die DELKU fertig gedruckt ist. Мы рады тому, что после многолетней подготовки для НЕЛЦУ был напечатан новый песенник на немецком и русском языках.

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8 Gemeindebrief St. Katharina - Dezember 2013 - Februar 2014 Konzert im Advent Kirchenchor St. Katharina unter der Leitung von Larissa Sorokopud Sonntag, 15.12.2013 19 Uhr Концерт во время адвента Церковный хор Святой Екатерины под руководством Лариссы Сорокопуд Воскресенье, 15.12.2013 19:00 Weihnachtskonzert Werke von Vivaldi, Gluck, Mozart, Strauss… Samstag, 21.12.2013 19 Uhr Рождественский концерт Вивальди,Глюка,Моцарта,Штрауса суббота, 21.12.2013 19.00 Kammerorchester der Kiewer Kinderakademie der Künste Leitung: Oxana Madrash Kinderchor „Kraplika“ Leitung: Natalia Limont Камерный оркестр Киевской Детской Академии Искусств дирижёр ОКСАНА МАДАРАШ Детский хор "Краплинка" хормейстер НАТАЛИЯ ЛИМОНТ Orgelkonzert zur Weihnacht Viktoria Gamazova Montag, 23.12.2013 19 Uhr Концерт органной музыки к празднику Рождества Виктория Гамазова Пон., 23.12.2013 19:00

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Письмо общины Святой Екатерины – Декабрь 2013 -Февраль 2014 9 Trauungen / Венчания Артем Ступак и Лилия Лебедева Artjom Stupak und Lilia Lebedeva Павел Смирнов и Оксана Пантелеева Pavel Smirnov und Oksana Pantelejeva Евгений Шемигон и Инна Бевзо Evgenij Shemigon und Inna Bevso 08.07.2013 31.08.2013 21.09.2013 Много детей и молодежи в нашей общине учаться играть на музыкальных инструментах. И они уже охотно демонстрируют свои навыки. И поэтому дети общины будут выступать с концертом в церкви Святой Екатерины. Концерт будет проходить в большом зале на втором этаже. Вход свободный. Viele Kinder und Jugendliche in unserer Gemeinde lernen ein Instrument spielen. Gerne stellen sie auch schon ihr Können unter Beweis. Deshalb wird es ein Konzert der Kinder der Gemeinde geben. Das Konzert findet im großen Saal in der 2. Etage statt. Der Eintritt ist frei. Herzlich Willkommen! добро пожаловать! Samstag, den 07.12.2013 um 18 Uhr Cуббота 07 декабря 2013 в 18:00

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10 Gemeindebrief St. Katharina - Dezember 2013 - Februar 2014 Der Chor auf dem Kirchentag in Hamburg К онец апреля...Уже по летнему жарко. Позади предотъездные хлопоты, мы сидим в автобусе и предвкушаем,что ждет нас в этой поездке. Для некоторых из нас это впервые... А за окном- прекрасные картины природы, сменяющие друг друга. Благополучно преодолели границу. Еще немного и будем в Гамбурге на Кирхентаге. Напрасно волновались перед поездкой- все оказалось очень хорошо. Доброжелательные люди, теплая, сердечная атмосфера, чудесный зеленый город на берегу Северного моря. Чувствуешь свою сопричастность со всем происходящим, чему не мешает даже языковый барьер. Поражает особая красота храмов, парков, морского побережья и впечатляющая прогулка на небольшом корабле в открытое море. E s ist Ende April ..... und schon sommerlich heiß. Hinter uns die letzten erledigten Aufgaben, sitzen wir im Bus und freuen uns auf das, was uns auf dieser Reise erwartet. Für einige von uns ist es das erste Mal... Und draußen ziehen am Fenster unaufhörlich die wunderschönen Bilder der Natur vorbei. Problemlos überqueren wir А потом был Любек и прекрасный концерт нашего хора. Искренние улыбки, аплодисменты, непринужденность - люди принимали нас от души и накормили вкусным обедом. Мы уставшие к концу поездки имели радость и гордились, что все удалось и мы своим выступлением принесли слушателям радость. X очется поблагодарить нашего пастора, сопровождавшего нас в поездке и церковный совет, оказавший поддержку хору в такое непростое для всех нас время. Полностью подтвердилась истина - мы все разные, но мы едины в нашей Вере! Желаю немецкого народу мира, благоденствия, преодоления всех временных трудностей! Наталия Пухальская die Grenze. Noch ein klein Wenig und wir sind in Hamburg auf dem Kirchentag. Unnötig haben wir uns vor der Reise gesorgt. Alles stellte sich als sehr gut heraus: Freundliche Menschen, eine warme, herzliche Atmosphäre, eine wundervoll grüne Stadt an der Küste der Nordsee. Du fühlst den Einklang mit allem, was geschieht. Selbst die Sprachbarriere vermag das nicht zu stören. Es beeindruckt uns die

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Письмо общины Святой Екатерины – Декабрь 2013 -Февраль 2014 11 besondere Schönheit der Kirchen, der Parks, der Meeresküste und die eindrucksvolle Fahrt auf einem kleinen Schiff auf dem offenen Meer. U nd dann war da noch Lübeck und ein wundervolles Konzert unseres Chores. Aufrichtiges Lächeln, Applaus, Unbefangenheit - die Menschen nahmen uns herzlich auf und speisten uns mit einem köstlichen Mittagessen. Wir, die wir am Ende der Reise schon müde waren, freuten uns und waren stolz, dass alles gelungen war und wir mit unserem Auftritt den Zuhörern Freude bereitet haben. Z u danken ist unserem Pfarrer, der uns auf der Reise begleitet hat und dem Kirchenvorstand, der den Chor in dieser für uns alle schweren Zeit unterstützt hat. Es bestätigte sich vollkommen die Wahrheit: Wir sind alle unterschiedlich, doch wir sind alle eins in unserem Glauben. Ich wünsche dem deutschen Volk Frieden, Wohlstand und zu allen Zeiten die Überwindung von Schwierigkeiten. Natalia Puchalska Г амбург 2013 год, церковный праздник - Kirchentag. Впервые я посетила Kirchentag в 1993 году, который проходил в городе Мюнхене. Впечатления были колоссальные, особенно закрытие праздника, когда голоса тысячи людей под огромный духовой оркестр соединились и казалось, что звучание этого хора достигло небес и растворилось в них. Домой мы возвращались наполненные радостной и светлой благодатью. Э ти чувства хочется испытывать снова. Kirchentag в Гамбурге принес новые впечатления, новые встречи с интересными людьми и новые знакомства. Поселили нас в школе, где спали мы на полу на надувных матрасах. Это позволило нашему хору узнать друг

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12 Gemeindebrief St. Katharina - Dezember 2013 - Februar 2014 друга ближе, что иногда приводило к напряженой обстановке. Концерт нашего хора состоялся в Любике в St. Lorenz-Kirche. И, не смотря на усталость, произведения известных немецких и украинских композиторов прозвучали радостно и профессионально в исполнении нашего хора, который донес до зрителей не только мелодию, но и душу. Х очется выразить слова благодарности общине St. LorenzKirche за теплый прием и вкусный обед. Ларисе Степановне - нашему руководителю хора, хочу выразить благодарность за терпение, и за прекрасные произведения, которые она разучивает с нами, обогащая нашу жизнь. Пастору Ральфу Хаске хочу сказать спасибо от имени нашего хора, что не смотря на финансовые сложности, он смог организовать поездку в Гамбург для нашего хора. Домой мы вернулись наполненные радостной и светлой благодатью. До новых встреч Kirchentag. Лилия Плахутина H amburg 2013, ein Feiertag für die Kirche - KIRCHENTAG . Das erste mal war ich zum Kirchentag im Jahre 1993, der damals in München stattfand. Die Eindrücke waren kolossal, insbesondere die Abschlussfeier, als die Stimmen von tausenden Menschen unter einem gewaltigen Posaunenchor sich vereinigten und es schien, als ob der Klang dieses Chores zum Himmel aufstieg und sich in ihm auflöste. Nach Hause kehrten wir voller Freude und dankbarerer Erinnerung zurück. Dieses Gefühl möchte man noch einmal

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Письмо общины Святой Екатерины – Декабрь 2013 -Февраль 2014 13 erleben. Der Kirchentag in Hamburg brachte neue Erfahrungen mit sich, neue Treffen mit interessanten Menschen und neue Bekanntschaften. Man brachte uns in einer Schule unter, wo wir auf dem Boden auf Luftmatratzen schliefen. Das ermöglichte unserem Chor, einander näher kennenzulernen. Doch manchmal führte das auch zu angespannten Situationen. D as Konzert unseres Chores fand in Lübeck in der St. Lorenz-Kirche statt. Ungeachtet der Müdigkeit erklangen die Werke bekannter deutscher und ukrainischer Komponisten, die unser Chor froh und professionell sang, so dass die Besucher nicht nur die Melodien zu hören bekamen, sondern auch die Seele spüren konnten. D anken möchte ich der Gemeinde St. Lorenz für die warme Aufnahme und das köstliche Mittagessen. Unserer Chorleiterin Larissa Stepanovna möchte ich danken für die Geduld und ihre hervorragende Arbeit, dafür, dass sie mit uns Musik einstudiert und unserer Leben bereichert. Pastor Ralf Haska möchte ich im Namen des Chores danken, dass er ungeachtet der finanziellen Schwierigkeiten, die Fahrt des Chores nach Hamburg organisieren konnte. Und wir kehrten wieder voller Freude und dankbarerer Erinnerung nach Hause zurück. Bis zum nächsten Kirchentag! Lilia Plachutina

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14 Gemeindebrief St. Katharina - Dezember 2013 - Februar 2014 З апомнилась, вычитанная когда-то молитва маленького мальчика: «Боже, чем я могу помочь Тебе?» Чем, Господи? Серафим Саровский нашел для себя ответ на подобный вопрос: «Стяжай в сердце своем Дух мирен». А как стяжать? Как не впасть в прелесть умиления, самолюбования, осуждения, соглашательства, апатии? Как преумножить, сохранить и донести. Философ Мераб Мамардашвили отмечал, что хаос находится не где-то, а вокруг каждого субъекта культуры в каждый момент времени. Нет вечного двигателя человеческого благоденствия, счастье нельзя запрограммировать. Каждому человеку для преодоления хаоса, энтропии, для пребывания в бытии, в культуре, в истине необходимо личное усилие. Царствие Божие усилием берется: «Христос мог тысячу раз рождаться в Вифлееме, но если он не родился снова в твоей душе, ты все равно пропал, погиб». Духовная работа трудна и видна она по плодам ее, но нередко бывает, что плоды видны очень нескоро. В музыке и ее исполнении есть особое преимущество. Иногда сразу, в процессе исполнения ощущаешь, что сделал что-то правильное во славу Божию, для сохранения красоты на земле. Музыка прозвучавшая (не произведение, записанное на нотном стане), а музыка исполненная есть миг – растаяла, и нет ее, не осталось ничего, это же не живопись. Осталось только ощущение воспроизведенной красоты, продолженной традиции. Состоялось сотворчество – песнь Во Славу, дающие ощущение праздника. Вот такой праздник мы прочувствовали во время концерта в Любеке. Как-то получилось, что сложилось все – и публика внимательная, и кирха замечательная, с хорошей акустикой, и красивейшая полуторочасовая программа концерта, с преобладанием православных, малознакомых немецким слушателям произведений. И мы, хористы и дирижер Лариса Сорокопуд истомившиеся по большому концерту. Пели все на одном дыхании, как будто один большой поющий организм, один многоголосый инструмент. Когда закончился концерт, выяснилось, что колени подрагивают, сил никаких, а только что ты этого не чувствовал, ты был весь – голос, звук, наслаждение красотой музыки. С пасибо всем сотоварищам и слушателям. Спасибо устроителям поездки, спасибо Кирхе, пастору Ральфу Хаска, спонсорам, за предоставленную возможность побывать на Кирхентаге в Гамбурге, спеть в Любеке, посмотреть мир, принять участие в мероприятиях праздника. Эта поездка добавила еще одну страничку в историю хора, и эта страничка видится нам плодотворной. Ирина Савченко

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Письмо общины Святой Екатерины – Декабрь 2013 -Февраль 2014 15 I ch erinnere mich an ein einstmals gelesenes Gebet eines kleinen Jungen: „HERR, womit kann ich Dir helfen ?“ Womit, HERR? Seraphim Sarowskij hat für sich folgende Antwort gefunden: „Erwirb dir in deinem Herzen den Geist des Friedens.“ Aber wie kann man ihn erwerben? Wie verfällt man nicht den Reizen der Gefühle, der Selbstverliebtheit, der Vorurteile, der Kompromisse und der Apathie? Wie kann man ihn mehren, ihn bewahren und weitergeben? Der Philosoph Merab Mamardashwili hat darauf hingewiesen, dass das Chaos sich nicht irgendwo befindet, sondern bei einem jeden Subjekt der Kultur zu einem jedem Zeitpunkt. Es gibt kein Perpetuum mobile des menschlichen Wohlergehens und Glück kann nicht einfach programmiert werden. Jeder Mensch muß zur Überwindung des Chaos, der Entropie und zum eigenen Sein und Bleiben in der Kultur und Wahrheit seine eigene Kraft aufwenden. Das Reich Gottes braucht eigene Anstrengungen: „Wär´ Christus tausendmal zu Bethlehem geboren, doch nicht in dir: du bliebst noch ewiglich verloren.“ Die geistliche Arbeit ist schwer und sie wird an ihren Früchten sichtbar. Doch nicht selten sind die Früchte nicht sofort zu sehen. I n der Musik und ihrer Aufführung liegt ein besonderer Vorteil. Manchmal spürst du sofort, noch während du singst, dass du etwas zur Ehre Gottes und zur Bewahrung der Schönheit auf der Erde getan hast. Musik, wenn sie erklingt (nicht die, die auf die Notenblätter geschrieben wird), Musik, wenn sie aufge- Freunde aus Belarus auf dem Kirchentag Друзья из Беларуси führt wird, ist der Moment, wo alles dahin schmilzt und sie selbst nicht mehr ist noch irgendetwas anderes. Es bleibt nur das Gefühl von zur Aufführung gelangter Schönheit und der Fortführung alter Traditionen. So entsteht eine gemeinsame Sache: ein Lied zur Ehre Gottes, das dem Feiertag Gefühl verleiht. Einen solchen Feiertag haben wir erlebt während des Konzertes in Lübeck. Irgendwie geschah es, dass alles zusammenkam: ein aufmerksames Publikum, eine wunderbare Kirche mit einer guten Akustik, ein schönes einstündiges Konzertprogramm mit den deutschen Zuhörern wenig bekannten - orthodoxen Musikstücken. Und wir, die schon ein wenig ermüdeten Chorsänger und unsere Dirigentin Larissa Sorokopud in einem großen Konzert. Wir sangen alle mit einhelligem Atem, als ob wir ein einziger großer singender Organismus, ein einziges mehrstimmiges Instrument wären. Als das Konzert zu Ende war, dachte man, dass die Knie zitterten, die Kraft verflog, doch du spürtest es nicht, denn du warst alles zusammen: Stimme, Klang, Genuss der Schönheit der Musik. D anke allen Sängern und allen Zuhörern. Dank den Organisatoren der Reise, dank der Kirche, Pfarrer Ralf Haska, den Sponsoren für die Möglichkeit, beim Kirchentag in Hamburg mit dabei zu sein... Diese Fahrt fügte ein weiteres Blatt der Geschichte des Chores hinzu und es will uns als erfolgreich erscheinen. Irina Savchenko

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