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inhalt 10 14 14 16 18 22 32 41 41 42 46 52 52 53 55 55 56 56 56 57 58 59 59 60 62 63 63 64 65 68 70 71 71 71 72 74 76 79 80 84 84 84 88 89 90 91 92 1 2 3 4 5 6 7 8 9 rechenschaftsbericht zusammenfassung geld-undwährungspolitik 1.1grundlagen 1.2geldpolitischeskonzept 1.3internationalewirtschaftsentwicklung 1.4wirtschaftlicheentwicklunginderschweiz 1.5geldpolitischeentscheide versorgungdesgeldmarktesmitliquidität 2.1grundlagen 2.2geldpolitischesinstrumentarium 2.3steuerungderliquiditätimjahr2010 2.4ausserordentlicheliquiditätshilfe 2.5mindestreserven 2.6snb-repofähigeeffekten 2.7repo-auktioneninus-dollar 2.8snb-usd-bills gewährleistungderbargeldversorgung 3.1grundlagen 3.2kassenstellenundagenturen 3.3banknoten 3.4münzen erleichterungundsicherungdesbargeldlosenzahlungsverkehrs 4.1grundlagen 4.2derbargeldlosezahlungsverkehrimjahr2010 4.3target2-securities verwaltungderaktiven 5.1grundlagen 5.2anlage-undrisikokontrollprozess 5.3entwicklungundstrukturderaktiven 5.4risikoprofil 5.5anlageergebnis beitragzurstabilitätdesfinanzsystems 6.1grundlagen 6.2schwerpunkteimjahr2010 6.3monitoringdesfinanzsystems 6.4massnahmenzurstärkungderfinanzstabilität 6.5Überwachungvonzahlungs-undeffektenabwicklungssystemen 6.6internationalezusammenarbeitimbereichderfinanzmarktregulierung 6.7stabilisierungsfonds mitwirkungbeiderinternationalenwährungskooperation 7.1grundlagen 7.2internationalerwährungsfonds 7.3bankfürinternationalenzahlungsausgleich 7.4oecd 7.5technischehilfe bankdienstleistungenfürdenbund statistik snb 8
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rechenschaftsbericht snb 9
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dasdirektoriumderschweizerischennationalbanksnbübermittelte am10.märz2011seinengemässart.7abs.2desnationalbankgesetzesnbg erstelltenrechenschaftsbericht2010andiebundesversammlung.dieserim folgendenwiedergegebeneberichtwirddembundesratunddergeneralversammlung der aktionäre zur information nicht aber zur beschlussfassung unterbreitet geldpolitik zusammenfassung 1 die nationalbank führt die geldpolitik im gesamtinteresse des landes.siesollpreisstabilitätgewährleistenunddabeiderkonjunkturellen entwicklungrechnungtragen.geldpolitischeimpulsewirkenmiterheblicher verzögerungaufproduktionundpreise.diegeldpolitikorientiertsichfolglich nicht an der aktuellen inflation sondern an den inflationsaussichten das geldpolitische konzept der nationalbank besteht aus drei elementen einer definitionderpreisstabilität,einermittelfristigen,bedingteninflationsprognoseundaufoperativerebeneeinemzielbandfüreinenreferenzzinssatz,denliborlondoninterbankofferedratefürdreimonatigeanlagen infranken die nationalbank behielt im jahr 2010 ihre expansive geldpolitik bei.siebeliessdaszielbandfürdendreimonats-liborunverändertbei0% 0,75%undbeabsichtigte,denliborum0,25%imunterenbereichdesbandes zuhalten angesichtsdesmassivenweltweitenkonjunktureinbruchshattesich inderschweizanfang2009dasrisikoeinerernstzunehmendendeflationären entwicklung ergeben um zu verhindern dass sich dieses risiko durch eine aufwertung des frankens manifestierte wirkte die nationalbank seit märz 2009jeglicheraufwertungdesfrankensgegenüberdemeuroentgegenund interveniertezudiesemzweckamdevisenmarkt nacheinschätzungdernationalbankhattesichdiedeflationsgefahr ende2009mitfortschreitenderkonjunkturellererholungverringert.einegewisseaufwertungdesfrankenskonntedaherinkaufgenommenwerden,ohne dassdadurchdiepreisstabilitätgefährdetwordenwäre.dienationalbankgab deshalbimdezemberbekannt,siewerdenurnocheinerübermässigenaufwertungdesfrankensentschiedenentgegenwirken.diesepolitikwurdeimersten halbjahr2010beibehalten imfrühjahr2010kamesimzugedereskalierendenstaatsschuldenkrise in europa zu starken anspannungen an den finanzmärkten dieses umfeld führtezueinererneutenfluchtinsichereanlagen,undderfrankengerietunter erheblichenaufwertungsdruck.einerascheundübermässigeaufwertungdes frankens gegenüber dem euro zu jenem zeitpunkt hätte die schweizerische volkswirtschaftnacheinschätzungdernationalbanksostarkbelastet,dass sichdiegefahreinerdeflationärenentwicklungergebenhätte.dienationalbankwolltediesesrisikonichteingehenundentschieddeshalb,ingrossem umfangdevisenzuerwerben snb 10 rechenschaftsbericht2010
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zurjahresmittehattesichdiekonjunkturimin-undauslandsoweit gefestigt,dassdasdeflationsrisikoinderschweizweitgehendverschwunden war.dienationalbankgingdaherimjunidavonaus,dassvoneineraufwertungdesfrankensnichtmehrdieselbegefahrfürdiepreisstabilitätunddie wirtschaftlicheentwicklungausgehenwürdewiezuvor.sienahmdeshalbinder zweitenjahreshälfteabstandvonweitereninterventionenamdevisenmarkt mitihrerumsichtigenpolitiktrugdienationalbankdazubei,dasssich dieschweizerwirtschafterholte.dasbruttoinlandproduktbiplagimdrittenquartalwiederaufdemgleichenstandwievorderkrise.insgesamtstieg dasbipimjahr2010um2,6 nachdemesimvorjahrum1,9%gesunkenwar diepreisstabilitätwarimjahr2010gewährleistet.diemittelfristige bedingte inflationsprognose die jeweils im rahmen der vierteljährlichen lagebeurteilungen veröffentlicht wurde signalisierte eine anfänglich tiefe teuerung,diejedochamendedesdreijährigenprognosezeitraumsanzog.die nationalbankwiesdeshalbbeiihrengeldpolitischenentscheidendaraufhin dasssieihreexpansivegeldpolitiknichtunbegrenztwürdebeibehaltenkönnen auchwarntesiediebanken,haushalteundunternehmendavor,angesichts dertiefenzinssätzeundsteigendenimmobilienpreiseerhöhterisikenbeider immobilienfinanzierungeinzugehen 2dienationalbankversorgtdengeldmarktmitliquidität.siesetzt aufdieseweisediegeldpolitikumundwirktbeibedarfalskreditgeberinin letzterinstanzlenderoflastresort infolgederumfangreichenkäufevon devisennahmdiefrankenliquiditätimbankensystemimjahr2010starkzu undderdreimonats-liborfielunterdenangestrebtenwertvon0,25 dabei geriet das bankensystem gegenüber der nationalbank in einen liquiditätsüberschuss.ausdiesemgrundmusstedasbisherangewandteverfahrenzur umsetzungdergeldpolitikunddersteuerungdesdreimonats-liborsangepasst werden.dasneueverfahren,dasseitmitte2010eingesetztwird,beruhtauf einerstetswiederkehrendenabschöpfungderÜberschussliquidität,wobeizu diesem zweck einerseits liquiditätsabschöpfende repo-geschäfte getätigt und andererseits snb-bills emittiert werden mit dem neuen steuerungsregimegelanges,dieÜberschussliquiditätweitgehendzubinden,ohnedadurch eineunerwünschtestraffungdergeldpolitikherbeizuführen 3dienationalbankverfügtüberdasmonopolzurausgabevonbanknoten.sieversorgtdiewirtschaftüberdiebankenunddiepostmitnotenund besorgt im auftrag des bundes die versorgung mit münzen der regionale bargeldausgleicherfolgtdabeiteilweiseüberdieagenturendernationalbank dievondenkantonalbankeninihremauftraggeführtwerden.imjahr2010 kamendienationalbankunddiebernerkantonalbanküberein,dieagenturen bielundthunzuschliessen,nachdemdienachfragenachbargelddienstleistungenbeidenbetreffendenagenturenzurückgegangenwar.imoktoberbeschlossendienationalbankunddiebaslerkantonalbank,dieagenturbasel perendejanuar2011ebenfallsaufzuheben liquiditätsversorgung bargeldversorgung snb 11 rechenschaftsbericht2010
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bargeldloserzahlungs verkehr verwaltungderaktiven stabilitätdesfinanzsystems beidenvorbereitungsarbeitenzurneuenbanknotenseriezeigtesich ende 2009 dass weitere verbesserungen bei den erstmalig zur anwendung kommendensicherheitstechnologienrealisiertwerdenkönnen.dienationalbankrechnetdamit,dassdererstenotenwertderneuenbanknotenseriegegen ende2012emittiertwerdenkann 4 die nationalbank erleichtert und sichert das funktionieren der bargeldlosenzahlungsverkehrssysteme.sieführtfürdiebankengirokonten steuertdasinterbank-zahlungsverkehrssystemsic-systemundwirktinden massgebendenzahlungsverkehrsgremienmit.neuführtdienationalbankauch girokontenfürversicherungen,soferndieseamrepo-marktaktivsind 5 die aktiven der nationalbank erfüllen wichtige geld und währungspolitischefunktionen.siebestehenvorwiegendausaktiveninfremdwährungenundzueinemkleinenteilausfinanzaktiveninfranken.ihrehöhe und zusammensetzung wird durch die geltende währungsordnung und die bedürfnissedergeldpolitikbestimmt.diewährungsreservennahmenimjahr 2010infolgederdevisenkäufestarkzu.dieimlaufedesjahreserworbenen devisenwurdenhauptsächlichinstaatsanleihenangelegt,wobeidemgrundsatzderdiversifikationüberverschiedenewährungenundanlagekategorien soweitalsmöglichrechnunggetragenwurde.dankderrückläufigenrenditen undrisikozuschlägeaufeinemwesentlichenteilderanleihensowiesteigender aktienkursewurdeindenjeweiligenlokalwährungeneingutesanlage rgebnis e erzielt.infrankengerechnetfieldierenditeinfolgedeutlicherwechselkursverlustestarknegativaus 6dasnationalbankgesetzüberträgtdernationalbankdieaufgabe zurstabilitätdesfinanzsystemsbeizutragen.sieerfülltdiesenauftrag,indem siediegefahrenquellenfürdasfinanzsystemanalysiert,diesystemrelevanten zahlungs-undeffektenabwicklungssystemeüberwachtundbeidergestaltung derrahmenbedingungenfürdenfinanzplatzmitwirkt.dabeiarbeitetsieeng mitdereidgenössischenfinanzmarktaufsichtfinma demeidgenössischen finanzdepartementefdsowieausländischenbehördenzusammen.dietätigkeitdernationalbankimbereichderfinanzstabilitätwarimjahr2010vonder mitarbeitindervombundeingesetztenexpertenkommission«limitierungvon volkswirtschaftlichenrisikendurchgrossunternehmen»geprägt,diesichmit derentschärfungdes«toobigtofail»-problemsbefasste.aufinternationaler ebenewirktedienationalbankandenreformmassnahmeninderbankenregulierungmit.fernerintensiviertesiedasmonitoringdesschweizerbankensystems weiter wobei dem hypothekarmarkt spezielle aufmerksamkeit zukam die nationalbanküberprüftesodannihrmandatundihrinstrumentariumimbereich der finanzstabilität sie kam dabei zum schluss dass ihr präventives instrumentarium in drei bereichen nämlich dem zugang zu informationen denmitwirkungsrechtenbeiregulierungenundderumsetzungvonregulierungen,gestärktwerdensollte snb 12 rechenschaftsbericht2010
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dasgesamtrisikodesimoktober2008errichtetenundvondernationalbankgeführtenstabilisierungsfondszurÜbernahmevonilliquidenvermögenswerten der ubs konnte im jahr 2010 deutlich reduziert werden dazu trugen einerseits zinszahlungen und rückzahlungen auf den anlagen des stabilisierungsfondsundandererseitsverkäufevonvermögenswertenbei 7dienationalbankwirktbeiderinternationalenwährungskooperationmit.wichtigegremienbildenderinternationalewährungsfondsiwf diebankfürinternationalenzahlungsausgleichbiz dasfinancialstability board fsb und die organisation für wirtschaftliche zusammenarbeit und entwicklungoecd diearbeitenimrahmendiesergremienwarenauchim jahr 2010 von den bemühungen geprägt die globale finanzstabilität zu stärken.beimiwfstanddiequoten-undgouvernanzreformimvordergrund siehateinestärkungderkapitalbasisdesiwfzumziel,verbundenmiteiner umverteilung der quotenanteile zugunsten der aufstrebenden länder als folgedavonwirdsichderquotenanteilderschweizverringern.imnovember trat kasachstan der schweizer stimmrechtsgruppe bei während usbekistan zumgleichenzeitpunktausdergruppeaustrat 8 die nationalbank erbringt für den bund bankdienstleistungen namentlich im zahlungsverkehr bei der bewirtschaftung der liquidität und bei der verwaltung der wertschriften im jahr 2010 emittierte sie für den bundgeldmarktbuchforderungenundanleihenundführteinseinemauftrag zahlungenaus 9dienationalbankerstelltstatistikenüberdiebankenundfinanzmärkte die zahlungsbilanz die direktinvestitionen das auslandvermögen unddiefinanzierungsrechnungderschweiz.siearbeitetzudiesemzweckmit den zuständigen stellen beim bund mit der finma mit behörden anderer länder und mit internationalen organisationen zusammen zu den schwerpunktenimjahr2010gehörtedierevisiondesbilateralenstatistikabkommens derschweizmitdereuropäischenunioneu internationale währungskooperation bankdienstleistungen fürdenbund statistik snb 13 rechenschaftsbericht2010
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1 geld-undwährungspolitik 1.1 grundlagen verfassungsund gesetzesauftrag bedeutungderpreis stabilität angemessenemonetäre bedingungen die bundesverfassung beauftragt die nationalbank als unabhängige institution,imgesamtinteressedeslandesdiegeld-undwährungspolitik zu führen art 99 bv der auftrag wird im nationalbankgesetz art 5 abs.1präzisiert.diesesbetrautdienationalbankmitderaufgabe,diepreisstabilitätzugewährleistenunddabeiderkonjunkturellenentwicklungrechnung zutragen die nationalbank muss somit allfällige zielkonflikte zwischen preisstabilität und konjunkturentwicklung im gesamtinteresse des landes bestmöglichlösen,wobeidiepreisstabilitätvorranghat.dieverpflichtungaufdas gesamtinteresse bedeutet auch dass die nationalbank ihre politik auf die bedürfnisse der schweizerischen volkswirtschaft als ganzes ausrichtet und nichteinzelneregionenoderbranchenbegünstigt preisstabilitätisteinewesentlichevoraussetzungfürwachstumund wohlstand.inflationeindauerhafteranstiegdespreisniveausunddeflation ein dauerhafter rückgang des preisniveaus beeinträchtigen dagegen die entwicklungderwirtschaft.sieerschwerendieentscheidevonkonsumenten und produzenten verursachen fehler beim einsatz von arbeit und kapital führenzuumverteilungenvoneinkommenundvermögenundbenachteiligen diewirtschaftlichschwächeren mitihremstrebennachpreisstabilitätschafftdienationalbankrahmenbedingungen,dieesderwirtschaftermöglichen,ihrproduktionspotenzial voll auszuschöpfen die geldpolitik zielt dabei auf mittel und langfristige preisstabilität ab vorübergehende preisschwankungen hingegen kann sie nichtausgleichen umpreisstabilitätzugewährleisten,mussdienationalbankfürangemessenemonetärebedingungensorgen.sinddiezinsenwährendeinerlangen zeitzutief,führtdieszueinerübermässigenversorgungderwirtschaftmit geldundkreditenunddamitzueinerüberhöhtennachfragenachgüternund dienstleistungen.auchbestehtdiegefahr,dassesandenmärktenfürvermögenswertezuÜbertreibungenkommt.zwarkurbeltdiesdieproduktionzunächst an.aufdiedauerentstehenaberengpässe:dieproduktionskapazitätenwerden zustarkbeanspruchtunddaspreisniveausteigt.umgekehrtführteinwährend langerzeitzuhoheszinsniveauzueinerverknappungdergeld-undkreditversorgungunddamitzueinerungenügendengesamtnachfrage.dieswirktsich dämpfendaufdiepreisevongüternunddienstleistungenaus snb 14 rechenschaftsbericht2010
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die gesamtwirtschaftliche entwicklung ist ständig einflüssen und störungenausgesetzt.dazugehöreneineverändertenachfrageausdemausland wechselkursbewegungen Änderungen in der finanzpolitik oder eine unangemessene geldversorgung in der vergangenheit die preistreibenden effekte nehmen zu wenn sich die konjunktur überhitzt und lassen nach wenndieauslastungderproduktionskapazitätenabnimmt.dienationalbank mussdafürsorgen,dassdiepreisstabilitätgewährleistetbleibt.siewirdim erstenfallihregeldpolitiktendenziellstraffenundimzweitenfalllockern eine auf preisstabilität ausgerichtete geldpolitik glättet somit die schwankungendergesamtnachfrageundverstetigtdamitdiekonjunkturentwicklung störungen der volkswirtschaft können auch von der angebotsseite ausgehen.einbeispieldafüristeineanhaltendeverteuerungdeserdölsoder andererrohstoffe.dieskanndienationalbankvoreineheikleaufgabestellen somusssieeinerseitsdafürsorgen,dassdiehöherenproduktionskostennicht ineineinflationsspiralemünden.andererseitsmusssieberücksichtigen,dass diekostensteigerungendievolkswirtschaftunterumständenstarkbelasten eine übereilte wiederherstellung der preisstabilität würde daher die gefahr starkernegativerauswirkungenaufdiekonjunkturunddiebeschäftigungin sichbergen normalerweise beeinflusst die nationalbank die wirtschafts und preisentwicklungübereineÄnderungdeszinssatzes,d.h.desliborslondon interbankofferedratefürdreimonatigeanlageninfranken.solldiegeldpolitikgestrafftwerden,wirdderdreimonats-liborerhöht,sollsiegeockert l werden,wirdergesenkt.befindetsichderdreimonats-liborallerdingsbereits nahe bei null kann als folge eines rückgangs der gesamtwirtschaftlichen nachfrageeinegefährlichelageentstehen.kommtesineinersolchensituation zudeflationserwartungen,bleibendierealen,d.h.dieumdiedeflationserwartungenbereinigtenzinssätzehöher,alsesimhinblickaufdiewirtschaftliche lage wünschenswert ist ohne eine lockerung der geldpolitik kann dies im schlimmstenfallzueinerdeflationsspiraleführen,beidersichdieerwartung sinkender preise und der rückgang der nachfrage gegenseitig verstärken wenndienationalbankihrenzinssenkungsspielraumbereitsausgenutzthat bleibennurnochunkonventionellemassnahmenwiederdirekteaufkaufvon obligationenoderdevisen,umeinedeflationäreentwicklungzuvermeiden auchwenndienationalbankbeiihrengeldpolitischenentscheidendie konjunkturelle entwicklung berücksichtigt darfvonihr nichterwartetwerden dass sie den wirtschaftsverlauf genau steuern kann es bestehen zu vieleunsicherheiten.diesebetreffensowohldenauslöserunddiedauerder störungen als auch die Übertragungsmechanismen die verzögerungen und dasausmass,mitdenendiegeldpolitischenmassnahmenaufdiekonjunktur unddiepreisewirken berücksichtigungder konjunkturentwicklung besondereherausforderungen zahlreicheunsicherheiten snb 15 rechenschaftsbericht2010
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1.2 geldpolitischeskonzept geldpolitischeskonzept definitionderpreisstabilität zweckderinflationsprognose erstellungderinflations prognose dasgeldpolitischekonzeptdernationalbankbeschreibtdieartund weise,wiedienationalbankihreaufgabezuerfüllenbeabsichtigt.esbesteht ausdreielementen:einerdefinitionderpreisstabilität,einermittelfristigen bedingteninflationsprognoseundaufoperativerebeneeinemzielbandfür einenreferenzzinssatz,denliborfürdreimonatigeanlageninfranken gemässderdefinitiondernationalbankherrschtpreisstabilität,wenn derlandesindexderkonsumentenpreiseumwenigerals2%projahrsteigt deflationverletztdabeidaszielderpreisstabilitätebenfalls.miteinerleicht positiventeuerungträgtdienationalbankdertatsacherechnung,dassnicht jeder preisanstieg zwangsläufig zu inflation führt und die teuerung nicht präzisegemessenwerdenkann.messproblemeergebensichz.b.beiqualitativen verbesserungenvongüternunddienstleistungen.solcheveränderungensind beiderberechnungdeskonsumentenpreisindexesnurunvollständigberücksichtigt;sieführendazu,dassdiegemesseneteuerungdieeffektiveteuerung tendenziellleichtüberzeichnet dieinflationsprognoseerfülltimgeldpolitischenkonzepteinendoppeltenzweck.siedienteinerseitsalshauptindikatorfürdenzinsentscheidund istandererseitseinwichtigeselementinderkommunikationdernationalbank die nationalbank prüft regelmässig ob ihre geldpolitik im hinblick auf die gewährleistung der preisstabilität angemessen ist dazu erstellt sie vierteljährlich eine inflationsprognose für die kommenden drei jahre was ungefährdemzeitbedarffürdieÜbertragunggeldpolitischerimpulseaufdie produktion und preise entspricht ein so langer prognosezeitraum ist mit grossenunsicherheitenbehaftet.mitdererstellungeinermittelfristigenprognose trägt die nationalbank der tatsache rechnung dass die geldpolitik verzögert wirkt und sie bei ihren geldpolitischen entscheiden deshalb eine vorausschauendehaltungeinnehmenmuss füreininternationalstarkverflochteneslandwiedieschweizspielt diekonjunkturentwicklungimauslandeinewichtigerolle.dieinflationsprognose beruht deshalb auf annahmen über die zukünftige entwicklung der weltwirtschaft mittel-undlangfristighängtdiepreisentwicklungwesentlichvonder geldversorgung ab die geldaggregate und kredite nehmen deshalb in verschiedenenquantitativenmodellenzurerstellungderinflationsprognoseeine wichtigerolleein.fürdenverlaufderinflationinderkurzenfristsindinder regel indikatoren mit einem bezug zur konjunkturentwicklung sowie die wechselkurseundrohstoffpreiseerdölvongrössererbedeutung dienationalbankkommentiertregelmässigdenverlaufderwichtigstenindikatoren,dieinihreinflationsprognoseeinfliessen.sieerläutertdie verwendetenmodelleinverschiedenenpublikationen snb 16 rechenschaftsbericht2010
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wenndieprognostizierteinflationausserhalbdesbereichsderpreisstabilitätzuliegenkommt,kanneineanpassungdergeldpolitiknötigwerden drohtdieinflationdauerhaftüber2%zusteigen,wirddienationalbankdemnacheinestraffungihrergeldpolitikinsaugefassen.umgekehrtwirdsieeine lockerungvorsehen,wennsiedeflationäretendenzenfeststellt dienationalbankreagiertjedochnichtmechanischaufdieinflationsprognose.sieberücksichtigtbeiihrengeldpolitischenentscheidenauchdie allgemeinewirtschaftslage.steigtbeispielsweisedieinflationinfolgeaussergewöhnlicherfaktoren,etwaeinemstarkenanstiegdererdölpreise,vorübergehendüber2 mussnichtunbedingteinekorrekturdergeldpolitikerfolgen dasgleichegiltbeieinemkurzzeitigendeflationsdruck die nationalbank publiziert vierteljährlich eine inflationsprognose dieseprognoseistbedingt,d.h sieberuhtjeweilsaufderannahme,dassder zum zeitpunkt der veröffentlichung publizierte referenzzinssatz über die nächstendreijahreunverändertbleibt.siezeigtdamitauf,wiesichdiekonsumentenpreisebeieinembestimmtenszenarioderweltkonjunkturundeiner unverändertenschweizerischengeldpolitikentwickelnwürden.ausdemverlaufderbedingteninflationsprognoseüberdienächstendreijahrekanndamit diewahrscheinlicheentwicklungderzukünftigengeldpolitikabgeleitetwerden die inflationsprognose stellt deshalb ein wichtiges kommunikationsmittel dar sie lässt sich indessen nicht direkt mit prognosen anderer institute vergleichen,dieinderregeldieerwartetenzinsentscheidedernationalbank inihreprognoseneinbeziehen zurumsetzungihrergeldpolitiklegtdienationalbankeinzielbandfür denliborlondoninterbankofferedratefürdreimonatigeanlageninfranken fest.daszielbandweistgewöhnlicheinebreitevoneinemprozentpunktauf dienationalbankhältdenliborinderregelindermittedeszielbandes der libor entspricht dem getrimmten mittelwert der aktuellen zinskonditionenvonzwölfführendenbankenfürunbesichertekreditezwischen bankenundwirdtäglichvonderbritishbankers associationinlondonveröffentlicht.obschondiedemliborzugrundeliegendenunbesichertenkredite zwischenbankenindenletztenjahrendeutlichzurückgegangensind,hältdie volkswirtschaftliche bedeutung des libors unvermindert an so dienen im frankenbereich primär der libor und der davon abgeleitete swapsatz als wichtigste referenzgrössen für die festlegung der zinsen von krediten und anleihen der libor spielt damit für den geldpolitischen Übertragungsmechanismusweiterhineinewichtigerolle die nationalbank führt in den monaten märz juni september und dezembereinevertieftegeldpolitischelagebeurteilungdurch,diejeweilsin einen zinsentscheid und in die publikation einer mittelfristigen bedingten inflationsprognose mündet die nationalbank begründet ihre entscheide in einermedienmitteilungsowieimvierteljährlichenberichtüberdiegeldpolitik derimquartalsheftpubliziertwird.imjuniunddezembererläutertdienationalbankihregeldpolitikzusätzlichimrahmeneinesmediengesprächs Überprüfungdergeldpolitik anhandderinflationsprognose kommunikationmittels bedingterinflationsprognose zielbandfürden dreimonatslibor vierteljährlichelagebeur teilungen snb 17 rechenschaftsbericht2010
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1.3 internationalewirtschaftsentwicklung erholungderweltwirtschaft regionaleunterschiede zusätzlichebelastungen infolgederstaatsschuldenkrise eurounterdruck moderateraufschwung indenusa dieweltwirtschafthatteimlaufedesjahres2009dieschwererezessionüberwunden,dieaufdiefinanzkrisevomherbst2008gefolgtwar.die erholungsetztesichimjahr2010fort,dochbestandüberderennachhaltigkeitsowohlineuropaalsauchindenusaweiterhineineerheblicheunsicherheit.auffallendwarzudemdasvonregionzuregionunterschiedlichewachstumstempo.sowardieindustrieproduktionindengrossenfortgeschrittenen volkswirtschaften ende 2010 immer noch tiefer als vor der finanzkrise w ährend der entsprechende stand in den aufstrebenden volkswirtschaften deutlichübertroffenwurde der rasche aufschwung in den aufstrebenden volkswirtschaften war zueinemwesentlichenteildaraufzurückzuführen,dassdieseländervonder finanzkrisewenigbetroffenwaren.sieverfügtenzudemübervergleichsweise solidestaatsfinanzen,diespielraumfüreineexpansivefiskalpolitikliessen in vielen fortgeschrittenen volkswirtschaften stellten dagegen die auswirkungen der finanzkrise weiterhin eine belastung dar die arbeitslosigkeit bliebhochunddämpftezusammenmitdergedrücktenfinanziellenlagedie konsumausgabenderprivatenhaushalte.infolgerestriktiverkreditbedingungenentwickeltesichauchdieinvestitionstätigkeitderunternehmenverhalten zusätzlichebelastungenerwuchsendereuropäischenwirtschafts-und währungsunion eurozone durch die staatsschuldenkrise angesichts der steigendenhaushaltsdefiziteundstaatsschuldenkamenzweifelanderlangfristigenzahlungsfähigkeiteinigerländerauf.diesführteandenfinanzmärktenzueinemanstiegderrisikozuschlägefürdiebetreffendenstaatsanleihen undgefährdetedierefinanzierungderstaatsschulden.auchdrohtesichdie vertrauenskrise auf andere euroländer auszuweiten zur stabilisierung der finanzlageineuropaschufendieeuropäischenbehördeninzusammenarbeit mit dem internationalen währungsfonds iwf mitte mai einen stabilisierungsmechanismus.erumfassteinenaufdreijahrebefristetenrettungsfonds inderhöhevonbiszu500mrd.euro,mitdemeuroländerbeibedarffinanziell unterstütztwerdensollen imzugederstaatsschuldenkrisegerietdereurounterdruck.erverlor gegenüberdenmeistenwährungendeutlichanwert,wobeiderkursrückgang gegenüberdemfrankenbesondersdeutlichausfiel indenusastiegdasbipimjahr2010um2,8 daswachstumreichte indessen nicht aus um die produktionslücke zu schliessen eine wichtige konjunkturstütze bildeten die ausrüstungsinvestitionen sowie die privaten konsumausgaben die trotz anhaltenden schuldenabbaus zunahmen höhere gewinneundtiefezinssätzestimuliertenzudemdieinvestitionstätigkeitder unternehmen.eineschwachstellebliebderwohnungsbau.dasgrosseangebot anleerstehendenimmobilienbelastetediehäuserpreise,sodassdiewohnbauinvestitionenleichtnachgaben,obwohlhauskäufernsteuerkreditegewährt wurden.sorgebereitetezudemdieschleppendeerholungdesarbeitsmarkts im dezember betrug die arbeitslosenquote 9,4 und lag damit nur leicht unterdemhöchststandvomoktober200910,1 snb 18 rechenschaftsbericht2010
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indereurozoneerhöhtesichdasbipimjahr2010um1,7%undwuchs damitdeutlichlangsameralsindenusa.zudemfieldiekonjunkturelleerholung vonlandzulandsehrunterschiedlichaus den markantesten aufschwung verzeichnete deutschland die deutsche exportwirtschaft profitierte von der abschwächung des euros und der kräftigen nachfrage aus den aufstrebenden volkswirtschaften in der folge verbesserte sich die lage am arbeitsmarkt was auch der binnenwirtschaft impulseverlieh.invielenanderenländerndereurozone,soz.b.infrankreich begann sich die investitionstätigkeit ebenfalls zu beleben doch blieb die arbeitslosigkeithoch.ineinerschwierigenlagebefandensichgriechenland undirland,diemitstaatlichenhaushaltsproblemenkämpften.fürbeideländerwurdenimjahr2010rettungspaketegeschnürt.währendsichdierezession in griechenland verstärkte stagnierte die wirtschaft in irland in asien setzte sich der kräftige aufschwung fort die chinesische wirtschaftexpandierteimjahr2010mit10,3%etwasstärkeralsimvorjahr staatliche transferzahlungen sowie ein robuster arbeitsmarkt stimulierten denprivatenkonsum.dagegenkürztederstaatdiezuvorerhöhteninvestitionenindieinfrastruktur,sodasssichdieinländischenachfragevomöffentlichenzumprivatensektorverlagerte dieexportorientiertenvolkswirtschaftensüdkorea,taiwan,hongkong und singapur profitierten von der kräftigen nachfrage aus china auch die inländischenachfrageentwickeltesichindenmeistendieservolkswirtschaftengünstig injapanwuchsdasbipmit3,9%ebenfallskräftig,dochkonntendamit lediglichknappzweidritteldesinderrezessionerlittenenbip-verlustsaufgeholtwerden.treibendekraftwardieexportwirtschaft,dievonderkräftigen nachfrage aus den aufstrebenden volkswirtschaften profitierte der private konsum,derdurchdiestaatlichenkonjunkturprogrammegestütztwurde,belebtesichebenfalls die an den konsumentenpreisen gemessenen inflationsraten zogen weltweitleichtan.einhauptgrunddafürwarensteigendepreisefürenergie undrohstoffe.ineinigenaufstrebendenländernnahmdieteuerungjedoch auchinfolgedeskräftigenwirtschaftswachstumsunddersteigendenauslastungderproduktionskapazitätenzu.indenfortgeschrittenenvolkswirtschaftenbliebdiekernteuerung,welchedieteuerungunterausschlussderpreise vonnahrungsmittelnundenergiemisst,dagegentief.darinwiderspiegelten sichdievielerortsimmernochbestehendenhohenÜberkapazitäten uneinheitlichewirtschafts entwicklungindereurozone kräftigeraufschwung inasien leichtanziehende inflationsraten snb 19 rechenschaftsbericht2010
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beginnendekonsolidierung derfiskalpolitik expansivegeldpolitikinden fortgeschrittenenländern straffungdergeldpolitik indenaufstrebenden volkswirtschaften diemeistenländerbehieltenimjahr2010ihreexpansivefiskalpolitik bei,dochnahmderdruckzurkonsolidierungderstaatshaushalteangesichts derhohendefiziteundderwachsendenstaatsverschuldungzu.indenusa wurdendieimjahr2009beschlossenenstaatlicheninvestitionenindieinfrastrukturwirksam,währenddieimgleichenjahrerlassenensteuersenkungen in kraft blieben gleichzeitig kürzten allerdings die bundesstaaten und die lokalenkörperschaftenihreausgaben,umihrebudgetdefizitezusenken.die japanischeregierungverabschiedeteinderzweitenjahreshälfteerneutmassnahmenzurstützungderkonjunktur.siereagiertedamitaufdiesichanbahnendewachstumsverlangsamung,unteranderemalsfolgederaufwertungdes yensgegenüberdemeurounddemus-dollar.ineuropazwangdiestaatsschuldenkriseeinereihevonländern,diekonsolidierungderstaatsfinanzenmit einschneidendensparmassnahmenvoranzutreiben diezentralbankendermeistenfortgeschrittenenländersetztenihre expansive geldpolitik fort vor dem hintergrund tiefer teuerung und hoher arbeitslosigkeitbeliessdieus-zentralbankdaszielbandfürdenleitzinsbei 0%0,25 anfang november gab sie zudem im rahmen der quantitativen lockerung der geldpolitik ein zweites umfangreiches programm zum kauf langfristigerstaatspapierebekannt.imrahmendiesesprogrammssollenbis juni2011staatspapiereinderhöhevon600mrd.us-dollarerworbenwerden dieeuropäischezentralbankezbliessdenhauptrefinanzierungssatz densiemitte2009auf1,0%gesenkthatte,dasganzejahrunverändertund bot den bankenweiterhin unbeschränktliquiditätan zudem kaufte sieab maizurstabilisierungderfinanzmärktestaatsanleihenbedrängtermitgliedstaaten.daseinjährigeprogrammzumkaufgedeckterschuldverschreibungen liefendejuniausundwurdenichtverlängert diebankofjapanhieltanihrernullzinspolitikfest.zudeminterveniertesieimseptemberamdevisenmarkt,umderaufwertungdesyensentgegenzuwirken.imoktobergabdiejapanischezentralbankbekannt,diezinsen solangebeinullzuhalten,bisderrückgangdespreisniveauszumstillstand gekommensei.gleichzeitigbeschlosssie,imumfangvon5000mrd.yenvermögenswerteu.a.desprivatensektorszuerwerben,umdiemarktzinssätze zusenken diezentralbankenaufstrebendervolkswirtschaftenbegannenvordem hintergrunddeskräftigenwirtschaftswachstumsunddersteigendeninflationsgefahrihregeldpolitikzustraffen.diechinesischezentralbankhobden reservehaltungssatz für die banken sowie die leitzinssätze an und ergriff einereiheweitereradministrativermassnahmenzureindämmungdeskräftigen kreditwachstums.zudemliesssieeineleichteaufwertungdesyuanszu.bis ende jahr gewann die chinesische währung gegenüber dem us-dollar rund 3,5%anwert snb 20 rechenschaftsbericht2010
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2006 2007 2008 2009 2010 niveau des bruttoinlandprodukts usa japan eurozone grossbritannien schweiz real index 100 periodenmittel 1.q 2006 bis 4.q 2010 quellen seco thomson financial datastream 106 104 102 100 98 96 94 92 wachstum des bruttoinlandprodukts usa japan eurozone grossbritannien schweiz veränderung gegenüber vorjahr in prozent real quellen seco thomson financial datastream 6 4 2 0 2 4 6 8 10 12 teuerung usa japan eurozone grossbritannien schweiz in prozent quellen bfs thomson financial datastream 6 5 4 3 2 1 0 1 2 3 2006 2007 2008 2009 2010 snb 21 rechenschaftsbericht2010
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1.4 wirtschaftlicheentwicklunginderschweiz erholungimjahr2010 dasjahr2010standfürdieschweizerwirtschaftimzeichendererholung.dasbipstiegum2,6 nachdemesimvorjahrum1,9%geschrumpft war bedeutende impulse gingen von der binnenwirtschaft aus doch trug auchderexportsektorzumwirtschaftswachstumbei realesbruttoinlandprodukt veränderunggegenübervorjahrinprozent 2006 2007 2008 2009 2010 privaterkonsum staatskonsum investitionen bau ausrüstungsgüter inlandnachfrage ausfuhrenvonwarenunddienstleistungen gesamtnachfrage einfuhrenvonwarenunddienstleistungen bruttoinlandprodukt quellen:bfs,seco 1,6 0,3 4,7 1,4 10,1 1,4 10,3 4,5 6,5 3,6 2,3 0,3 5,1 2,3 11,1 1,4 9,6 4,4 6,1 3,6 1,3 1,7 0,5 0,0 0,8 0,2 3,3 1,4 0,3 1,9 1,0 1,6 4,9 3,0 10,8 0,6 8,7 3,0 5,4 1,9 1,7 1,6 4,6 3,3 5,7 0,5 9,3 3,7 6,7 2,6 steigenderaussenhandel gestütztdurchdiekräftigeauslandnachfragenahmendieexportevon warenunddienstleistungenimjahr2010wiederzuundmachtendamiteinen grossteildesimvorjahrerlittenenverlustswett.allerdingsverlordieer olung h umdiejahresmittedeutlichanschwung,teilweisealsfolgederfrankenaufwertung die warenexporte wuchsen breit abgestützt bei den dienstleistungenwardaswachstumvorallemaufdiehöherennettoeinnahmenausdem transithandelzurückzuführen,währenddasgrenzüberschreitendebankgeschäft vondererholungandenglobalenfinanzmärktennurwenigprofitierte die importe stiegen dank der robusten inlandnachfrage und des starkenfrankensdeutlich.sieverlorenjedochimzweitenhalbjahrebenfalls andynamik snb 22 rechenschaftsbericht2010
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