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mette hermann mär grimms märchen undervisningsfor undervisningsforløb i 2w visningsfo nørre gymnasium 2011
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mette hermann 1 overordnede mål med forløbet primære mål at opnå indsigt i eventyrgenren og udvalgte grimms eventyr at træne litterær analyse og anvende aktantmodellen i analysearbejdet at øge kendskabet til læsestrategier og styrke læsekompetencen at styrke mundtlig og skriftlig præsentationskompetence sekundære mål at afdække de faglige didaktiske og pædagogiske muligheder forbundet med anvendelsen af diverse it-værktøjer i undervisningen med fokus på udviklingen af elevernes mundtlige og skriftlige udtryksfærdighed at arbejde kollaborativt og undervisningsdifferentieret 2 materiale kernestof brüder grimm die sterntaler brüder grimm der süe brei brüder grimm frau trude brüder grimm die brautschau brüder grimm frau holle brüder grimm rotkäppchen brüder grimm die bienenkönigin fra http gutenberg.spiegel.de/autor/220 supplerende stof spielregeln aus dem märchenland fra http ce.kolding-gym.dk/klasser/märchen/spielregeln%20aus%20dem%20märchenland.doc betrachtungen zur märchenstruktur fra http www.maerchen.com/123.html lydfiler rotkäppchen der süe brei die sterntaler hänsel und gretel fra http www.vorleser.net/html/grimm.html
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mette hermann 3 forløbsoversigt modul 1 materiale text spielregeln aus dem märchenland text betrachtungen zur märchenstruktur 2 grimm die sterntaler fokus og aktiviteter einstiegsaufgaben til temaet was ist ein märchen mundtlig præsentation af genren med udgangspunkt i en wordle kollaborativ læsning i tremandsgrupper opsamling på eventyrgenren fra modul 1 og repetition af ordforråd i kryds og tværs c documents and settings mette my documents märchen.html produktion af glog med udgangspunkt i et elfchen om eventyret skal indeholde tekst og lyd 3+4 mein lieblingsmärchen gruppearbejde vælg et favoriteventyr og start med at rekonstruere handlingen i egne ord lav herefter en digital billedfortælling i photostory 3 indeholdende både billeder undertekster og lyd 5 grimm der süe brei grimm frau trude grimm die brautschau introduktion til læsestrategier eksempelmateriale fra die sterntaler kollaborativ læsning i tremandsgrupper af ét af de tre eventyr med fokus på anvendelse af læsestrategier das aktantmodell kollaborativ læsning i tremandsgrupper af ét af de tre eventyr med fokus på anvendelse af læsestrategier produktion af podcast optaget i audacity hvor aktantmodellen præsenteres og anvendes på det læste eventyr individuel skriftlig opgave frau holle erzählt forestil dig at du er frau holle fortæl nu historien om de to piger som du oplevede den 6+7 grimm frau holle 8 -10 grimm rotkäppchen introduktion til værktøjer til læsning af elektroniske tekster og hjemmesider produktion af podcast eller photostory eleverne vælger selv hvilket format de vil arbejde i opgave rottkäppchens pressekonferenz i grupper af fire produceres en pressekonference hvor jægeren bedstemoderen rødhætte og journalister deltager manus baseres på historien 11 12 grimm bienenkönigin mundtlig eksamenstræning afslutning jeopardy til testning af elevernes udbytte af forløbet
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mette hermann 4 anvendte it-værktøjer it-værktøj wordle ordsky anvendelse mundtlig præsentation glosetræning læs mere http www.wordle.net http www.emu.dk/tema/gratisprogrammer/programmer/wordle_net.html http www.eclipsecrossword.com http www.glogster.com http www.laerit.dk/digitale-plakater-iundervisningen-med-glogster http audacity.sourceforge.net http www.laerit.dk/audacity-1-3-gratislydredigering http www.emu.dk/gym/fag/ty/didaktik/it_i_tysk/mette%20hermann_podcast_blog.pdf photostory 3 digital billedfortælling med lyd og tekst http www.laerit.dk/photostory3 http www.aehae.dk/vejledninger/pdf_filer/pdf_billedbehandling/photo 20story_050407.pdf http pdf-xchange-viewer.en.softonic.com krydsogtværs glog glosetræning multimodal collage med lyd billede og tekst podcast audacity pdf xchange viewer læse og skriveredskab til pdf-tekster diigo læse og skriveredskab til websider http www.diigo.com http www.laerit.dk/diigo-kollaboration-ogvidendeling http jeopardylabs.com http www.it-torvet.dk/tag/jeopardy-labs jeopardy quizprogram
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mette hermann was ist ein märchen einstiegsübungen 1 wie würdest du märchen beschreiben schreibe wörter oder kürzere sätze auf die alle irgendwie erklären was ein märchen ist 2 kennst du andere märchen von den gebrüdern grimm schreibe so viele titel wie möglich auf natürlich auf deutsch 3 lest jetzt die zwei texte über märchen und vorbereitet eine kurze mündliche präsentation der märchengattung macht einen wordle mit stichwörtern zum thema und benutzt ihn als ausgangspunkt für eure präsentation hänsel und gretel
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mette hermann spielregeln aus dem märchenland märchen sind nicht einfach nur phantasie-geschichten sie haben feste formen und regeln wer diese kennt kann selber leicht märchen erfinden und erzählen und das ist auch der sinn die märchen-regeln machen dem erzähler die arbeit leichter er kann sich festhalten an den bekannten formen und formeln die meisten märchen haben drei teile 1 die situation am anfang der held in der geschichte wird schlecht behandelt verzaubert bedroht usw 2 der weg des helden er muss eine gefahr bestehen man versucht ihn zu ermorden er wird gefangen er bekommt ein zaubermittel er muss weit reisen usw 3 die lösung der held benutzt ein zaubermittel er kämpft und siegt er wird befreit er wird wider lebendig er wird gerettet er feiert hochzeit er wird könig das böse wird bestraft dornröschen wacht nach 100 jahren auf und ist so jung wir vorher zahlen symbole fast alle formeln kommen dreimal vor drei aufgaben muss der held lösen dreimal hilft eine gute fee dreimal kommt ein böser feind auch personen und dinge erscheinen dreimal drei söhne der schwestern drei riesen drei wünsche drei ringel aber auch andere zahlen sind wichtig zum beispiel die sieben die sieben raben sieben wünsche sieben zwerge viele dinge muss der märchenheld sieben jahre lang oder siebenmal tun oder die zwölf und die halbe zwölf nämlich die sechs sechs schwäne die sieben und die zwölf sind heilige zahlen das vaterunser hat sieben bitten die katholische kirche kennt sieben sakramente es gibt sieben wochentage und früher sieben planeten wir haben sieben farben und kennen sieben tonstufen in der musik das alte testament der bibel nennt 12 stämme israels das neue testament nennt 12 jünger jesu das gesetz des gegensatzes das märchen mag extreme und scharfe kontraste jung und alt leben zusammen ebenso groß und klein gut und böse dumm und klug mensch und ungeheuer märchen-figuren sind nie mittelmäßig sie sind sehr böse oder sehr gut sehr arm oder sehr reich nur eine dimension im märchen können menschen zaubern und tiere reden das ist gar nichts besonderes die märchen-figuren wundern sich nicht darüber es gibt keine andere dimension der welt kein jenseits so kann ein prinz auch eine fee heiraten eine geister-figur aus einer anderen welt metalle und minerale die märchenwelt liebt steine kristalle und minerale es gibt häuser und schlösser aus gold glas und diamanten auch pferde wälder enten und menschen werden plötzlich zu gold silber eisen und kupfer oder se werden zur strafe zu stein http ce.koldinggym.dk/klasser/märchen/spielregeln%20aus%20dem%20 märchenland.doc anfang und ende bei vielen deutschen märchen steht am anfang es war einmal oder vor langer langer zeit in anderen ländern gibt es andere formeln der sinn dieser formeln ist ganz einfach die ersten worte sollen den zuhörer verzaubern er soll seine normale welt verlassen und frei werden für die märchenwelt auch für das ende gibt es viele märchenformeln zum beispiel und wenn sie nicht gestorben sind dann leben sie noch heute grimm oder fröhlich und beide lachten glücklich alles ist anonym märchen-figuren sind keine menschen sie haben keinen charakter man weiß nur sie sind böse oder sie sind gut der leser oder hörer sieht immer nur die oberfläche des helden nur selten fließt blut der held wird niemals krank er zeigt auch wenig gefühl märchenfiguren handeln immer cool selbst bei zorn Ärger liebe und eifersucht geschieht nicht viel das märchenland ist anonym das märchen erzählt von keiner stadt und von keinem dorf wo der held lebt im gegenteil das märchen beginnt erst wenn der held von seinem dorf fortgeht es gibt auch keine wirkliche zeit die märchenfiguren werden niemals älter:
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mette hermann betrachtungen zur märchenstruktur es war einmal vor langer zeit viele märchen beginnen mit diesem satz vielleicht dient dieser satz als aufforderung sich zurückzulehnen loszulassen als einstimmung in eine andere welt zu gleiten sich loszulösen vom alltag wenn das gelingt kann man die dinge aus einem anderen blickwinkel betrachten man steht dann außer sich oder über sich niemand kann sich selbst aus einem sumpf ziehen da muß jemand außer sich sein dazu dient ja auch die meditation auszubrechen kurz außer sich zu sein um dann wieder etwas weiser etwas erleuchteter zu sich zu kommen ebenso wie die zeit ist auch der ort der handlung nicht fixiert das ist der wesentliche unterschied zu den sagen die ja immer etwas ortsspezifisches behandeln sehr wichtig in den märchen ist die ins geschehen eingebundene landschaft auf dem berg tief im wald am meeresgrund usw denn die beschreibung dieser landschaft ist ja subjektal betrachtet eine beschreibung der seelenlandschaft der protagonisten aussagekräftige eigenkreationen bei den namen die handelnden personen bekommen fast nie einen gängigen eigennamen weder vor noch familienname sehr wohl aber werden neue namen definiert die häufig eine einzelne maßgebliche eigenschaft hervorheben und in direkten bezug zur person bringen blaubart eisenhans rotkäppchen schneewittchen dornröschen dummling pechmarie usw viele personen werden lediglich auf ihren beruf oder ihre berufung hin bezeichnet der jäger der müller der königssohn der trommler usw oder durch allerweltsnamen wie etwas hans oder marie angesprochen könig sein in fast allen märchen gibt es könige prinzessinnen usw jeder mensch hat seine identität er lebt in seinem königreich und in den märchen sieht man wie es in solchen königreichen zugeht da gibt es dunkle wälder wilde tiere tiefe brunnen kriege werden geführt usw und so kann auch das innenleben mancher menschen aussehen erlöst werden oft ist im märchen jemand verwunschen oder muß erlöst werden oder jemanden anderen erlösen was kann da gemeint sein der hauptdarsteller der erlöst werden muß muß sich lösen befreien von den zwängen in denen er noch steckt dieser zwänge ist er sich noch nicht bewußt das märchen hilft zum einen bei der bewußtwerdung und zeigt was dann noch zu tun ist wenn das geschafft ist ist der hauptdarsteller erlöst und das märchen zu ende liebesgeschichten mit happy end sehr viele märchen sind vordergründig liebesgeschichten mit happy end warum vielleicht weil dann bis zum schluß schlimme bilder klare und brutale szenen dem leser gezeigt werden dürfen die meisten ahnen ja das happy end durch diese vorahnung wird die grausame szenerie ausgehalten und liefert in ihrer kompromisslosigkeit einen erkenntnisfortschritt denn ohne happy end wäre jede blutige szene eine viel stärkere nervliche belastungsprobe für den leser http www.maerchen.com/123.html
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mette hermann gebrüder grimm die sterntaler gestorben død arm fattig kämmerchen n es war einmal ein kleines mädchen dem war vater und mutter gestorben und es war so arm dass es kein kämmerchen mehr hatte darin zu woh nen und kein bettchen mehr hatte darin zu schlafen und endlich gar lille værelse nichts mehr als die kleider auf dem leib und ein stückchen brot in der wohnen at bo hand das ihm ein mitleidiges herz geschenkt hatte es war aber gut und seng fromm und weil es so von aller welt verlassen war ging es im vertrauen kleider pl tøj auf den lieben gott hinaus ins feld da begegnete ihm ein armer mann der leib n krop sprach »ach gib mir etwas zu essen ich bin so hungerig.« es reichte ihm mitleidig medlidende bettchen n lille das ganze stückchen brot und sagte »gott segne dir s« und ging weiter im vertrauen tilda kam ein kind das jammerte und sprach »es friert mich so an meinem lidsfuldt kopfe schenk mir etwas womit ich ihn bedecken kann.« da tat es seine mütze ab und gab sie ihm und als es noch eine weile gegangen war kam feld n mark begegnen at møde segnen at velsigne wieder ein kind und hatte kein leibchen an und fror da gab es ihm seins frieren at fryse und noch weiter da bat eins um ein röcklein das gab es auch von sich hin mütze f hue endlich gelangte es in einen wald und es war schon dunkel geworden da weile f stykke tid kam noch eins und bat um ein hemdlein und das fromme mädchen dachte leibchen n livstykke »es ist dunkle nacht da sieht dich niemand du kannst wohl dein hemd röcklein n lille weggeben« und zog das hemd ab und gab es auch noch hin und wie es so nederdel gelangen at nå stand und gar nichts mehr hatte fielen auf einmal die sterne vom himmel frem und waren lauter blanke taler und ob es gleich sein hemdlein weggege dunkel mørk ben so hatte es ein neues an und das war vom allerfeinsten linnen da hemdlein n lille skjorte sammelte es sich die taler hinein und war reich für sein lebtag niemand ingen lauter lutter ob her selvom gleich lige quelle:http gutenberg.spiegel.de/grimm/maerchen/sterntaler.htm
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mette hermann gebrüder grimm der süße brei es war einmal ein armes frommes mädchen das lebte mit seiner mutter allein und sie hatten nichts mehr zu essen da ging das kind hinaus in den wald und begegnete ihm da eine alte frau die wusste seinen jammer schon und schenkte ihm ein töpfchen zu dem sollt es sagen töpfchen koche so kochte es guten süßen hirsenbrei und wenn es sagte töpfchen steh so hörte es wieder auf zu kochen das mädchen brachte den topf seiner mutter heim und nun waren sie ihrer armut und ihres hungers ledig und aßen süßen brei sooft sie wollten auf eine zeit war das mädchen ausgegangen da sprach die mutter töpfchen koche da kocht es und sie isst sich satt nun will sie dass das töpfchen wieder aufhören soll aber sie weiß das wort nicht also kocht es fort und der brei steigt über den rand hinaus und kocht immerzu die küche und das ganze haus voll und das zweite haus und dann die straße als wollt s die ganze welt satt machen und ist die größte not und kein mensch weiß sich da zu helfen endlich wie nur noch ein einziges haus übrig ist da kommt das kind heim und spricht nur töpfchen steh da steht es und hört auf zu kochen und wer wieder in die stadt wollte der musste sich durchessen arm fattig essen at spise wald m skov begegnen at møde töpfchen n lille gryde hirsenbrei m hirsegrød armut f fattigdom ledig sein at være af med satt mæt fort her videre hinaussteigen her at vælte ud over immerzu stadig væk wollt s wollte es einzig eneste quelle http gutenberg.spiegel.de/grimm/maerchen/brei.htm
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mette hermann gebrüder grimm frau trude es war einmal ein kleines mädchen das war eigensinnig und vorwitzig und wenn ihm seine eltern etwas sagten so gehorchte es nicht wie konnte es dem gut gehen eines tages sagte es zu seinen eltern ich habe so viel von der frau trude gehört ich will einmal zu ihr hingehen die leute sagen es sehe so wunderlich bei ihr aus und erzählen es seien so seltsame dinge in ihrem hause da bin ich ganz neugierig geworden die eltern verboten es ihr streng und sagten die frau trude ist eine böse frau die gottlose dinge treibt und wenn du zu ihr hingehst so bist du unser kind nicht mehr aber das mädchen kehrte sich nicht an das verbot seiner eltern und ging doch zu der frau trude und als es zu ihr kam fragte die frau trude warum bist du so bleich ach antwortete es und zitterte am leibe ich habe mich so erschrocken über das was ich gesehen habe was hast du gesehen ich sah auf eurer stiege einen schwarzen mann das war ein köhler dann sah ich einen grünen mann das war ein jäger danach sah ich einen blutroten mann das war ein metzger ach frau trude mir grauste ich sah durchs fenster und sah euch nicht wohl aber den teufel mit feurigem kopf oho sagte sie so hast du die hexe in ihrem rechten schmuck gesehen ich habe schon lange auf dich gewartet und nach dir verlangt du sollst mir leuchten da verwandelte sie das mädchen in einen holzblock und warf ihn ins feuer und als er in voller glut war setzte sie sich daneben wärmte sich daran und sprach das leuchtet einmal hell eigensinnig rådig egen vorwitzig næsvis gehorchen at adlyde seltsam mærkelig neugierig nysgerrig treiben her at beskæftige sig med sich kehren at tage sig af bleich bleg leibe m krop köhler m kulsvier metzger m slagter mir grauste her jeg gyder teufel m djævel feurig glødende leuchten at lyse werfen at kaste daneben ved siden af hell lyst quelle http gutenberg.spiegel.de/grimm/maerchen/trude.htm
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mette hermann die gebrüder grimm die brautschau es war ein junger hirt der wollte gern heiraten und kannte drei schwestern davon war eine so schön wie die andere dass ihm die wahl schwer wurde und er sich nicht entschließen konnte einer davon den vorzug zu geben da fragte er seine mutter um rat die sprach »lad alle drei ein und setz ihnen käs vor und hab acht wie sie ihn anschneiden.« das tat der jüngling die erste aber verschlang den käs mit der rinde die zweite schnitt in der hast die rinde vom käs ab weil sie aber so hastig war ließ sie noch viel gutes daran und warf das mit weg die dritte schälte ordentlich die rinde ab nicht zu viel und nicht zu wenig der hirt erzählte das alles seiner mutter da sprach sie »nimm die dritte zu deiner frau.« das tat er und lebte zufrieden und glücklich mit ihr brautschau f brudeskue hirt m hyrde heiraten at gifte sig sich entschließen at beslutte sig vorzug m fortrin rat m råd einladen at invitere käs käse m ost acht haben at være opmærksom anschneiden at skære verschlingen at sluge rinde f skorpe wegwerfen at smide væk abschälen at skrælde pieter bruegel bauernhochzeit 1568 quelle http gutenberg.spiegel.de/grimm/maerchen/brautschau.htm
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mette hermann gebrüder grimm frau holle eine witwe hatte zwei töchter davon war die eine schön und fleißig die andere hässlich und faul sie hatte aber die hässliche und faule weil sie ihre rechte tochter war viel lieber und die andere musste alle arbeit tun und der aschenputtel im hause sein das arme mädchen musste sich täglich auf die große straße bei einem brunnen setzen und musste so viel spinnen dass ihm das blut aus den fingern sprang nun trug es sich zu dass die spule einmal ganz blutig war da bückte es sich damit in den brunnen und wollte sie abwaschen sie sprang ihm aber aus der hand und fiel hinab es weinte lief zur stiefmutter und erzählte ihr das unglück sie schalt es aber so heftig und war so unbarmherzig dass sie sprach »hast du die spule hinunterfallen lassen so hol sie auch wieder herauf.« da ging das mädchen zu dem brunnen zurück und wusste nicht was es anfangen sollte und in seiner herzensangst sprang es in den brunnen hinein um die spule zu holen es verlor die besinnung und als es erwachte und wieder zu sich selber kam war es auf einer schönen wiese wo die sonne schien und viel tausend blumen standen auf dieser wiese ging es fort und kam zu einem backofen der war voller brot das brot aber rief »ach zieh mich raus zieh mich raus sonst verbrenn ich ich bin schon längst ausgebacken.« da trat es herzu und holte mit dem brotschieber alles nacheinander heraus danach ging es weiter und kam zu einem baum der hing voll Äpfel und rief ihm zu »ach schüttel mich schüttel mich wir Äpfel sind alle miteinander reif.« da schüttelte es den baum dass die Äpfel fielen als regneten sie und schüttelte bis keiner mehr oben war und als es alle in einen haufen zusammengelegt hatte ging es wieder weiter witwe f enke fleißig flittig faul doven rechte rigtige arm her stakkels brunnen m brønd nun trug es sich zu en dag skete der det schalten her at skælde ud anfangen her at gøre die besinnung verlieren at miste bevidstheden erwachen at vågne wiese f eng backofen m bageovn ausgebacken færdigbagt schütteln at ryste reif moden haufen m bunke
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mette hermann endlich kam es zu einem kleinen haus daraus guckte eine alte frau weil sie aber so große zähne hatte ward ihm angst und es wollte fortlaufen die alte frau aber rief ihm nach »was fürchtest du dich liebes kind bleib bei mir wenn du alle arbeit im hause ordentlich tun willst so soll dir s gut gehn du musst nur achtgeben dass du mein bett gut machst und es fleißig aufschüttelst dass die federn fliegen dann schneit es in der welt ich bin die frau holle.« weil die alte ihm so gut zusprach so fasste sich das mädchen ein herz willigte ein und begab sich in ihren dienst es besorgte auch alles nach ihrer zufriedenheit und schüttelte ihr das bett immer gewaltig auf dass die federn wie schneeflocken umherflogen dafür hatte es auch ein gut leben bei ihr kein böses wort und alle tage gesottenes und gebratenes nun war es eine zeitlang bei der frau holle da ward es traurig und wusste anfangs selbst nicht was ihm fehlte endlich merkte es dass es heimweh war ob es ihm hier gleich vieltausendmal besser ging als zu haus so hatte es doch ein verlangen dahin endlich sagte es zu ihr »ich habe den jammer nach haus kriegt und wenn es mir auch noch so gut hier unten geht so kann ich doch nicht länger bleiben ich muss wieder hinauf zu den meinigen.« die frau holle sagte »es gefällt mir dass du wieder nach haus verlangst und weil du mir so treu gedient hast so will ich dich selbst wieder hinaufbringen.« sie nahm es darauf bei der hand und führte es vor ein großes tor das tor ward aufgetan und wie das mädchen gerade darunterstand fiel ein gewaltiger goldregen und alles gold blieb an ihm hängen so dass es über und über davon bedeckt war »das sollst du haben weil du so fleißig gewesen bist« sprach die frau holle und gab ihm auch die spule wieder die ihm in den brunnen gefallen war darauf ward das tor verschlossen und das mädchen befand sich oben auf der welt nicht weit von seiner mutter haus und als es in den hof kam saß der hahn auf dem brunnen und rief »kikeriki unsere goldene jungfrau ist wieder hie.« gucken at kigge zahn m tand fortlaufen at løbe væg fürchten at frygte achtgeben at passe på feder f fjer schneien at sne sich ein herz fassen at tage mod til sig dienst m tjeneste zufriedenheit f tilfredshed gesottenes n kogt kød gebratenes n noget stegt verlangen n længsel meinigen pl familie slægt treu trofast tor n port gewaltig her stor verschlossen lukket hof m gård
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mette hermann da ging es hinein zu seiner mutter und weil es so mit gold bedeckt ankam ward es von ihr und der schwester gut aufgenommen das mädchen erzählte alles was ihm begegnet war und als die mutter hörte wie es zu dem großen reichtum gekommen war wollte sie der andern hässlichen und faulen tochter gerne dasselbe glück verschaffen sie musste sich an den brunnen setzen und spinnen und damit ihre spule blutig ward stach sie sich in die finger und stieß sich die hand in die dornhecke dann warf sie die spule in den brunnen und sprang selber hinein sie kam wie die andere auf die schöne wiese und ging auf demselben pfade weiter als sie zu dem backofen gelangte schrie das brot wieder »ach zieh mich raus zieh mich raus sonst verbrenn ich ich bin schon längst ausgebacken.« die faule aber antwortete »da hätt ich lust mich schmutzig zu machen« und ging fort bald kam sie zu dem apfelbaum der rief »ach schüttel mich schüttel mich wir Äpfel sind alle miteinander reif.« sie antwortete aber »du kommst mir recht es könnte mir einer auf den kopf fallen« und ging damit weiter als sie vor der frau holle haus kam fürchtete sie sich nicht weil sie von ihren großen zähnen schon gehört hatte und verdingte sich gleich zu ihr am ersten tag tat sie sich gewalt an war fleißig und folgte der frau holle wenn sie ihr etwas sagte denn sie dachte an das viele gold das sie ihr schenken würde am zweiten tag aber fing sie schon an zu faulenzen am dritten noch mehr da wollte sie morgens gar nicht aufstehen sie machte auch der frau holle das bett nicht wie sich s gebührte und schüttelte es nicht dass die federn aufflogen das ward die frau holle bald müde und sagte ihr den dienst auf die faule war das wohl zufrieden und meinte nun würde der goldregen kommen die frau holle führte sie auch zu dem tor als sie aber darunterstand ward statt des goldes ein großer kessel voll pech ausgeschüttet »das ist zur belohnung deiner dienste« sagte die frau holle und schloss das tor zu da kam die faule heim aber sie war ganz mit pech bedeckt und der hahn auf dem brunnen als er sie sah rief »kikeriki unsere schmutzige jungfrau ist wieder hie.« das pech aber blieb fest an ihr hängen und wollte solange sie lebte nicht abgehen aufnehmen at tage imod begegnen her at hænde reichtum m rigdom dornhecke f tjørnehæk pfade m sti schmutzig beskidt fortgehen at gå videre sich verdingen at tage tjeneste sich gewalt antun at udøve vold mod sig selv faulenzen at dovne das bett machen at redde seng sich gebühren at sømme sig den dienst aufsagen at sige stillingen op kessel m gryde pech n uheld quelle http gutenberg.spiegel.de/grimm/maerchen/holle.htm
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mette hermann gebrüder grimm rotkäppchen es war einmal eine kleine süße dirne die hatte jedermann lieb der sie nur ansah am allerliebsten aber ihre großmutter die wusste gar nicht was sie alles dem kinde geben sollte einmal schenkte sie ihm ein käppchen von rotem sammet und weil ihm das so wohl stand und es nichts anders mehr tragen wollte hieß es nur das rotkäppchen eines tages sprach seine mutter zu ihm »komm rotkäppchen da hast du ein stück kuchen und eine flasche wein bring das der großmutter hinaus sie ist krank und schwach und wird sich daran laben mach dich auf bevor es heiß wird und wenn du hinauskommst so geh hübsch sittsam und lauf nicht vom weg ab sonst fällst du und zerbrichst das glas und die großmutter hat nichts und wenn du in ihre stube kommst so vergiss nicht guten morgen zu sagen und guck nicht erst in alle ecken herum.« »ich will schon alles gut machen,« sagte rotkäppchen zur mutter und gab ihr die hand darauf die großmutter aber wohnte draußen im wald eine halbe stunde vom dorf wie nun rotkäppchen in den wald kam begegnete ihm der wolf rotkäppchen aber wusste nicht was das für ein böses tier war und fürchtete sich nicht vor ihm.»guten tag rotkäppchen« sprach er »schönen dank wolf.« »wo hinaus so früh rotkäppchen?« »zur großmutter.« »was trägst du unter der schürze?« »kuchen und wein gestern haben wir gebacken da soll sich die kranke und schwache großmutter etwas zugut tun und sich damit stärken.« »rotkäppchen wo wohnt deine großmutter?« »noch eine gute viertelstunde weiter im wald unter den drei großen eichbäumen da steht ihr haus unten sind die nusshecken das wirst du ja wissen,« sagte rotkäppchen der wolf dachte bei sich »das junge zarte ding das ist ein fetter bissen der wird noch besser schmecken als die alte du musst es listig anfangen damit du beide erschnappst.« da ging er ein weilchen neben rotkäppchen her dann sprach er »rotkäppchen sieh einmal die schönen blumen die ringsumher stehen warum guckst du dich nicht um ich glaube du hörst gar nicht wie die vöglein so lieblich singen du gehst ja für dich hin als wenn du zur schule gingst und ist so lustig haußen in dem wald« dirne f ung pige jedermann enhver käppchen n hætte sammet m fløjl stehen her at klæde tragen her at have på sich laben at forfriske sig sich aufmachen at begive sig på vej sittsam artig ærbar gucken at kigge ecke f hjørne wie her da böse styg ond dorf n landsby begegnen at møde fürchten at være bange for schürze f forklæde viertelstunde f kvarter eichbaum m egetræ nusshecke f nøddehæk schmecken at smage erschnappen at fange weilchen n et stykke tid ringsumher rundt omkring vöglein n lille fugl af vogel haußen hier draußen herude
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