Unsere Wärme Ausgabe 3/2016

 

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Unsere Wärme Ausgabe 3/2016

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Das österreichische Magazin für energieeffizientes Heizen mit Öl. WELTPREMIERE Eine Pipeline erzeugt Strom SERIENSIEGER Heizöl überzeugt im Vollkosten-Vergleich EXPERTE MEINT Öl wird weiter günstig bleiben zKSuorecrEhvrrnicetzeeez-pTeiteteil 3·2016 Österreichische Post AG, Firmenzeitung 12Z039355 F Retouren an Postfach 555, 1008 Wien www.heizenmitoel.at

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Grafik: Heizen mit Öl GmbH ARGUMENTE Wer seine Öl­heizung modernisiert, spart Bares. sparsam modern effizient sauber Bequem BEEINDRUCKEND Rund 800.000 österreichische Haushalte heizen mit Öl. Es zahlt sich aus, auch in Zukunft der Ölheizung treu zu bleiben. Denn diese saubere und bequeme Heizform ist gleichzeitig sehr energieeffizient. Neue Öl-Brennwert-Geräte bringen bis zu 40 % Energie- und Kostenersparnis gegenüber alten Ölkesseln. Moderne Ölheizungen haben zudem sehr niedrige Emissionswerte. Tauschen Sie Ihren alten Heizkessel gegen ein modernes Öl-Brennwert-Gerät und holen Sie sich jetzt bis zu 3.000 Euro Förderung. Tel. 01-890 90 36 | www.heizenmitoel.at Beeindruckend sparsam „Modern, effizient, sauber, bequem“ – die Argumente zu Heizen mit Öl sprechen für sich. Gerade für Besitzer eines modernen Öl-Brennwertgeräts gilt: Heizen mit Öl ist „beeindruckend sparsam“. 2  H underte Euro im Jahr sparen Besitzer einer Ölheizung, wenn sie ihre veraltete Anlage gegen ein effizientes Öl-Brennwertgerät tauschen. Nach einer Modernisierung ist Heizen mit Öl die günstigste Form der Raumwärme-Erzeugung, wie unser Vollkostenvergleich Monat für Monat beweist (siehe Seite 11). Dieser basiert auf einer Berechnung für ein Haus mit 150 m² Wohnfläche und einem Nutzwärmebedarf von 15.000 kWh pro Jahr. Ein Neugerät spart 600 Euro im Jahr Das Ergebnis: Verglichen mit anderen Heizformen weist Heizen mit Öl die niedrigsten Anschaffungs- und Installationskosten auf. Dazu kommt ein bis zu 40 Prozent verringerter Heizöl-Verbrauch beim Umstieg auf ein Neugerät. Selbst beim derzeit niedrigen Ölpreis resultiert dies in einer jährlichen Ersparnis von rund 600 Euro. Wer eine Ölheizung hat, die älter als 20 Jahre ist, sollte eine rasche Renovierung erwägen. „Damit wird der Energieverbrauch mit ­einem Schlag massiv reduziert und das Haushalts-Budget geschont“, betont Martin Reichard. Der Heizen mit Öl-Geschäftsführer sieht klare Vorteile gegenüber einem Umstieg auf andere Energieträger aufgrund der geringen Kosten einer Modernisierung der Ölheizung. Dem Umweltgedanken wird durch geringeren Verbrauch Rechnung getragen. Die Mineralöl-Wirtschaft fördert den Kauf eines neuen Öl-Brennwertgeräts daher mit bis zu 3000 Euro. Reichard: „So setzen wir Anreize, um den Energiebedarf österreichischer Haushalte weiter zu senken – und das ohne Verwendung von Steuergeld!“ Ein klares Argument, auf modernste Technologie umzusteigen und damit künftig effizienter und umweltschonender zu heizen.   unsere wärme 3·16

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08 12 INHALT · IMPRESSUM Fotos: TAL, Thinkstock, IWO D Liebe Leserinnen und Leser, 20 Im Fokus: Die Ölindustrie im Jahr 2025 ���������������������������������� 04 Heizen mit Öl ist beeindruckend sparsam. Selbiges gilt für den Tausch einer alten Ölheizung gegen ein modernes Öl-Brennwert­gerät. Bei P­ rivat-Haushalten wird dieser mit bis zu 3.000 Euro gefördert (mehr unter www.heizenmitoel.at). Auch großvolumige Wohnbauten und Nicht-Wohngebäude können zwischen 2500 und 20.000 Euro luk­ rieren. Gerade bei älteren Anlagen heißt es, rechtzeitig um Förderung ansuchen. Ab 1. 1. 2018 dürfen nur noch Heizungen in Großg­ eb­ äu­den mit mehr als 400 KW Leistung mit Heizöl Leicht befeuert werden. Alle anderen Großanlagen sind auf Heizöl Extra Leicht umzustellen. Der Umstieg auf ein Neugerät zahlt sich immer aus. Das gilt auch für den Tank. Neue Produkte sind betriebs­ sicher und platzsparend. Was sie können, lesen Sie ab Seite 20. Kurz gemeldet: „Unsere Wärme“-Musterhaus ������������������������ 06 Reportage: Strom von der Pipeline ������������������������������������������ 08 Daten & Fakten: Heizen mit Öl bleibt ungeschlagen �������������� 11 Martin Reichard Wandern: Das Tote Gebirge ist quicklebendig ������������������������ 12 Service-Teil: Ernten und genießen ������������������������������������������ 14 IMPRESSUM Hintergrund: Ölreserven nehmen zu �������������������������������������� 16 Leserfragen: Wie lange hält sich Heizöl? �������������������������������� 17 Heizöl: Kesseltausch „extra leicht“ ������������������������������������������ 18 Tank-Tausch: Raus mit dem Alten! ���������������������������������������� 20 Analyse: Wohin geht die Reise beim Ölpreis? �������������������������� 22 Studie: Öl wird wichtiger – und billiger ������������������������������������ 24 Schwarze Energie: Was das All auseinandertreibt ������������������ 25 Gewinnspiel: 100-mal kuscheln ���������������������������������������������� 26 Medieninhaber und Herausgeber: Heizen mit Öl GmbH, 1020 Wien, Untere Donaustr. 13– 15/3. OG, Tel.: 01/890 90 36, Fax: 01/890 90 36-50 Geschäftsführer: Mag. Martin Reichard Unternehmensgegenstand: Förderung des Austausches von Ölheizungsanlagen durch Anreizbildung für den um- welt- und klimafreundlichen Ersatz von alten Heizungs-­ anlagen durch moderne, sparsame und effiziente Ölhei- zungsanlagen. Verleger: Österreichischer Wirtschaftsverlag GmbH, Grünbergstraße 15, 1120 Wien, Tel.: (01) 546 64-0, E-Mail: office@wirtschaftsverlag.at Geschäftsführung: Thomas Zembacher Für den Inhalt verantwortlich: Mag. Martin Reichard (HMÖ); Marketing: Elisabeth-Klara Betes-Kummer Redaktion: Mag. Reinhard Ebner Grafik/Layout: Make Media Mediendienstleistungen OG Titelbild: Kaprun Tourismus/Niki Faistauer Druck: LEYKAM Let’s Print, Bickfordstraße 21, 7201 Neudörfl Auflage: 100.387 Stück  unsere wärme 3·16 3

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IM FOKUS Quelle: DNV GL 4   unsere wärme 3·16

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IM FOKUS Wie wird die Ölindustrie im Jahr 2025 aussehen? Ganz anders als heute. So viel ist sicher. Der niedrige Ölpreis erfordert immer mehr Effizienz seitens der Produzenten. Ein Weg dorthin liegt in verstärkter Automatisierung der Prozesse. Das Beratungs-Unternehmen DNV GL hat die Zukunft der Ölindustrie untersucht. Bei UnterwasserBohrungen etwa werden künftig alle Werte automatisiert überwacht. Prozesse werden von einer Zentrale aus rund um die Uhr ferngesteuert. Mehr über vollautomatisierte Bohrungen und Drohnen zur Kontrolle von Pipelines lesen Sie in der kommenden (Weihnachts-)Ausgabe von „Unsere Wärme“.  unsere wärme 3·16 5

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KURZMELDUNGEN Keine außerirdische Lebens­form, sondern Organismen, die sich auf Erdöl besonders wohl f­ühlen, sieht man auf diesem Bild. 32,9 % Wussten Sie schon? Auch am und im Öl existiert Leben. Ja, es gibt sogar Organismen, die sich in diesem Lebensraum besonders wohlfühlen. Das ist das Ergebnis einer Expedition des Bremer Meeresforschungs-Zentrums MARUM im Golf von Mexiko. In 3.000 Metern Tiefe stieß dieses auf einen Asphalt-Teppich. Der entstand durch erstarrtes schweres Öl, das aus dem Erdinneren kommt. Dieser Prozess setzt sich fort: Beständig steigt flüssiges Öl auf, Öltropfen ziehen Fäden oder versickern im Sediment. Auch Erdgas tritt aus und verfestigt sich als Gashydrat zu kleinen Hügeln. Auf Bildern eines Tiefsee-Roboters zu sehen: Die Gashydrat-Blasen und der Asphalt sind mit Bakterienmatten bedeckt und von meterlangen Bartwürmern besiedelt. Die Bartwürmer im Golf von Mexiko haben sich auf ihren Lebensraum bestens eingerichtet: Sie ernähren sich von Schwefelverbindungen in den Ölprodukten.  Das ist der Anteil des Erdöls am weltweiten Energieverbrauch. Öl ist damit die Nummer eins unter den Energieträgern. Shell schützt die Umwelt Der Energiekonzern Shell verzichtet auf die Suche nach Erdöl in der kanadischen Arktis. Damit will das Unternehmen die Errichtung eines Meeresschutzgebiets erleichtern. Lizenzen und Erkundungsrechte für die polaren Gewässer wurden an die kanadische Umweltorganisation The Nature Conservancy übertragen, die sie wiederum an die Regierung weitergab. Kanada plant ein Schutzgebiet am Lancaster-Sund. Das ist eine etwa 50 Kilometer breite Meeresenge, die zahlreichen Tieren wie Walen, Seehunden, Walrossen, Eisbären und vielen Vogelarten einen Lebensraum bietet. Diese sollen künftig in Frieden leben können, in dem auf 44.500 Quadratkilometern geplanten Schutzgebiet.  Wo das Öl nur so sprudelt Durch den fallenden Ölpreis kommt der Staatshaushalt vieler Förderländer unter Druck. Bislang führte diese Entwicklung jedoch nicht zu einer Begrenzung der Fördermengen. Im Gegenteil  – Staaten wie Russland pumpten zuletzt sogar noch mehr Erdöl aus den Lagerstätten, um Rückgänge bei den Einnahmen zumindest teilweise wettzumachen. So ganz scheint das nicht zu gelingen: Obwohl die russische Ölproduktion 2015 auf Hochtouren lief, sind die Erlöse durch Ölexporte um 27 Milliarden Euro eingebrochen. Insgesamt fehlt mehr als ein Viertel der bisherigen Staatseinnahmen aus Öl und Gas. Mit 534 Millionen Tonnen Rohöl (plus 1,4 Prozent) hat Russland im abgelaufenen Jahr Saudi-Arabien als weltgrößten Produzenten abgelöst. 45 Prozent der Produktion wurden exportiert. Global gesehen liegt der russische Marktanteil bei 13 Prozent.  6   unsere wärme 3·16

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Fotos: Thinkstock, BP, MARUM KURZMELDUNGEN Energiespar-Tipps für die Küche Elektrische Energie (und damit bares Geld) lässt sich beim Kochen und Backen sparen. Dazu sind nur einige Ratschläge zu beherzigen. 1. Zusammen, was zusammengehört: Achten Sie darauf, dass der Topf oder die Pfanne den gleichen Durchmesser hat wie die Herdplatte. 2. Jedem Topf sein Deckel: Verwenden Sie immer einen Deckel, damit die Wärme nicht entweichen kann. 3. Restwärme nutzen: Schalten Sie die Herdplatte oder den Backofen ab, bevor das Gericht ganz gar ist, und kochen oder braten Sie mit der Restwärme fertig. 4. Aufgeräumt: Nehmen Sie Gitter und Bleche, die Sie nicht benötigen, aus dem Backofen. Diese müssen sonst mit aufgeheizt werden. 5. Eingeheizt: Verwenden Sie Umluft im Backofen. Das kostet rund 20 Prozent weniger Energie als konventionelle Beheizung. 6. Tür zu: Unnötiges Öffnen der Ofentür ist zu vermeiden, dadurch geht viel Wärme verloren. Wer aufs Vorheizen verzichtet, spart bis zu 20 Prozent Energie. Weitere 30 Prozent lassen sich mit einem Backraumteiler einsparen.  Newsticker • Tiroler Siegertyp: M­ ichael S­ tanka wurde in Tokio zum b­ esten Tankstellen-Betreiber in Europa und Afrika gekürt. • Saudi-Arabien und Iran raufen um Marktanteile: Im Sommer lag die Ölförderung auf Rekordniveau. • Weltöl-Bedarf bremst sich ein: Die OPEC geht für 2017 von e­ inem Nachfrage-Plus von 1,22 Prozent aus (2016: 1,31 Prozent). • U SA geht unter die Expor­teure: 87 Mio. Fass Rohöl wurden im ersten Halbjahr 2016 ausgeführt. „Unsere Wärme“-Musterhaus: Familie Reiter (Steiermark) „Unsere Industrie durchlebt einen Wandel. Das ist nichts N­ eues: Seit 65 Jahren wandelt sich die Energie­ landschaft.“ Bob Dudley, BP-CEO  unsere wärme 3·16 beheizte Nutzfläche: 150 m² Anzahl der Bewohner: 2 Kessel-Nennleistung der Altanlage: 25 kW Kessel-Nennleistung der Neuanlage: 25 kW Heizölverbrauch vor der Sanierung: 3.800 l Heizölverbrauch nach der Sanierung: 2.000 l Maßnahmen: Öl-Brennwertkessel, thermische Teil-Sanierung Investition: 12.300 Euro Einsparung: 1.600 l Einsparung: 42 % Weitere MusterhausProjekte finden Sie im Folder der Heizen mit Öl GmbH (Bestell­ möglichkeit unter: www.heizenmitoel.at). 7

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REPORTAGE Fotos: TAL, WikiCommons/Fipsinger, Martin Lugger, WikiCommons/ikar.us (talk) Von außen wird nicht viel zu sehen sein. Durch die Einschüttung fügt sich das Kraftwerk Taimeralm diskret in die Landschaft. Auf da Alm gibt’s ka (Umwelt-)Sünd’! Die Transalpine Ölleitung (TAL) transportiert Rohöl aus Triest durch Österreich. Sie ersetzt rund 10.000 Lkw-Fahrten am Tag. Bald wird sie noch umweltfreund­ licher: Auf der Taimeralm entsteht das weltweit erste „Pipeline-Kraftwerk“. 8  Bevor Heizöl ein Brennwertgerät in Österreich befeuert, ist es irgendwann mal als Rohöl mit einem Tanker in Triest angekommen. Zumindest zu 90 Prozent. So hoch ist der Anteil des in Österreich raffinierten Rohöls, das im größten Freihafen der nördlichen Adria entladen wurde. Mehr als 40 Millionen Tonnen Rohöl im Jahr werden anschließend von hier aus über die Transalpine Ölleitung (TAL) nach Österreich, Deutschland und Tschechien weitertransportiert. Die Ölleitung ist eine technische Meisterleistung: Im Bereich der Hohen Tauern erstreckt sie sich von Matrei in Osttirol durch das Felbertal bei Mittersill und weiter über den Pass Thurn im Raum Kitzbühel. Ein Seitenarm führt nach Tschechien. Die Hauptleitung geht weiter zum Tanklager Lenting bei Ingolstadt. Endstation ist in Karlsr­uhe, 753 Kilometer vom Ausgangspunkt entfernt. Pipeline auf 1.600 Metern Höhe Unterwegs sorgen sieben Pumpstationen dafür, dass der Ölstrom nicht versiegt. Das Öl fließt durch Tunnels und Täler, über Steigungen, Gefälle und Pässe. Seinen höchsten Punkt erreicht es am Felbertauern auf 1.572 Metern Seehöhe. Unterwegs durchquert es einige der schönsten Landstriche Österreichs wie den Nationalpark Hohe Tauern. Über eine unschöne Pipeline, die die Natur verschandeln würde, hat sich noch kein Wanderer beschwert. Kein Wunder: Die Rohre sind unterirdisch verlegt und an der Oberfläche unsichtbar. Die TAL hat im Gegenteil  unsere wärme 3·16

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REPORTAGE Den höchsten Punkt überschreitet die Pipeline auf den Felbertauern. Jährlich legen 500 Öltanker im Hafen von Triest an. einen Effekt, den jeder Österreicher nur begrüßen wird: Sie verringert den Schwerverkehr, und das ganz gewaltig! Konkret: um 10.000 Lkw-Fahrten am Tag. Immerhin versorgt die Leitung die deutschen Bundesländer Bayern und BadenWürttemberg mit 100 Prozent des dort benötigten Rohöls. 40 Prozent sind es übers gesamte Bundesgebiet gerechnet. Auch Österreichs Raffinerien kommen fast zur Gänze mit Öl aus der TAL aus. Und Tschechien wird abermals zu 40 Prozent versorgt. Elektrischer Strom aus dem Ölstrom Wo etwas fließt, entsteht Energie. Wo wüsste man das besser als in Österreich, dem „Land der Flüsse“, wie’s in der Bundeshymne heißt? Wird diese Energie nicht genutzt, etwa durch ein Wasserkraftwerk, wird sie in Wärme umgewandelt und verpufft. Wie aber ist das beim Öl in einer Pipeline? Auch hier entsteht Energie, die sich in Strom umwandeln lässt. Dass offenbar noch niemand auf die Idee gekommen ist, war für die TAL-Betreibergesellschaft kein Grund, es nicht zu versuchen. Jahrelang tüftelte man an den Plänen. Seit Frühjahr dieses Jahres baut man am weltweit ersten Ölkraftwerk (offiziell als „Energierückgewinnungs-Station“ bezeichnet) auf der Taimeralm. Bis das Rohöl dort ankommt, hat es ein Gefälle von 237 Metern von der Passhöhe Felbertauern zurückgelegt. Die Funktionsweise unterscheidet sich im Prinzip nicht wesentlich von dem eines her-  unsere wärme 3·16 Info Seit 1967 befördert die Transalpine Ölleitung Rohöl von Triest zu acht Raffinerien in Österreich, Deutschland und Tschechien. Mithilfe elektrisch angetriebener Pumpen werden der Alpenhauptkamm und ein Höhenunterschied von 1.600 Metern überwunden. 2015 wurden 41,2 Mio. Tonnen Öl durch die Pipeline transportiert. Die TAL-Gruppe besteht aus drei Ländergesellschaften in Österreich, Deutschland und Italien. Zu den Gesellschaftern zählen OMV, Shell, Eni, BP, Exxon Mobil und Total. Das Unternehmen beschäftigt 210 Mitarbeiter und erwirtschaftete zuletzt einen Umsatz von 134 Mio. Euro. 9

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FORSCHUNG Hier ist Endstation: in der MiRO (Mineralöl-Raffinerie Oberrhein) in Karlsruhe. Alessio Lilli: „Die Energierückgewinnungs-Anlage soll 2017 ihren Betrieb aufnehmen.“ TAL investiert beständig in Sicherheit. An den Pumpstationen in Österreich werden Betonschächte und Stahlwannen errichtet. Sicher Die Sicherheit des PipelineNetzes ist oberste Priorität der TAL-Betreiber. Dies gilt nicht nur für das in Bau befindliche Ölkraftwerk. Im Vorjahr wurden allein in Österreich 8,7 Mio. Euro investiert. Unter anderem wurden Auffang-Vorrichtungen aus Beton unter allen lösbaren Verbindungen errichtet und mit moderner Sensorik ausgestattet. Heuer macht die TAL-Gruppe abermals 3,7 Mio. Euro für Sicherheits- und UmweltMaßnahmen in Österreich locker. 10  kömmlichen Wasserkraftwerks: Das Öl wird durch eine Turbine geleitet, die direkt in den Leitungsstrang eingebaut wird. „Das ist eine Welt-Premiere“ Der auf der Taimeralm erzeugte Strom soll zunächst in das Netz der Salzburg AG einfließen und danach für den Betrieb der Pumpen der Transalpinen Ölleitung sorgen. Jährlich sollen 11,5 Gigawattstunden Strom erzeugt werden. Das entspricht dem Jahresbedarf von rund 3.000 Haushalten. In der Region steht man der Anlage durchwegs positiv gegenüber. „Wir haben das Projekt in enger Abstimmung mit den Behörden und der Stadtgemeinde Mittersill entwickelt“, betont TAL Österreich-Prokurist Andreas Landsteiner. „Das ist eine innovative Anlage, die weltweit als Premiere gilt. Die Idee dahinter ist nur zu unterstützen“, versichert der Mittersiller Bürgermeister Wolf- gang Viertler. Auch die Landes-Umweltanwaltschaft hatte keinerlei Einwände. Ein lawinensicheres Kraftwerk Wie im täglichen Betrieb der Pipeline ist auch bei der neuen Anlage Sicherheit das oberste Gebot. „Die Station wird in einer flüssigkeitsdichten Wanne errichtet und mithilfe von modernsten Überwachungs-Instrumenten rund um die Uhr kontrolliert“, so Landsteiner. Effektiver Schutz vor Naturgefahren und eine Bauweise, die die Landschaft schont, seien selbstverständlich: Das Stationsgebäude wird großteils eingeschüttet und mit einem eigenen Lawinen-Schutzdamm gesichert. Auch umfangreiche Rekultivierungs-Maßnahmen sind vorgesehen. Der Zeitplan hält, erklärt TAL-General Manager Alessio Lilli: „Die Anlage wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2017 ihren Betrieb aufnehmen.“ Die Kosten sollen sich auf rund zehn Millionen Euro belaufen.   unsere wärme 3·16

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KOSTEN- UND PREISVERGLEICH Heizen mit Öl bleibt ungeschlagen! Der Vollkostenvergleich im Monat August zeigt einmal mehr: Heizöl ist günstiger als andere Wärmeträger. Vergleichsweise niedrig sind die Kosten für ­Anschaffung, Betrieb und Verbrauch. Heizöl EL Erdgas Pellets Brennholz Flüssiggas Fernwärme Erdwärme Der Vollkostenvergleich für September 2016 (Stichtag: 19. 9.) gemäß ÖNORM basiert auf der beispielhaften Berechnung einer Modernisierung der Heizungsa­ nlage in einem Einfamilien-Haushalt. Angenommener Betrachtungszeitraum: 15 Jahre. Technik: Heizöl, Erdgas u. FG auf Brennwertbasis (Erdgas Hi = 10,09 kWh/m³ und Ho = 11,20 – 11,24 kWh/m³). Erdwärme (WP) mit Tiefenbohrung. Preise/Kosten: Preise inkl. aller Steuern. Quellen: WKÖ, propellets, AK, LWK, Handel, 9 Landesenergieversorger, HmÖ. Verbrauchsgebundene Kosten: Brennstoff­ kosten, Transport, Nebenkosten, Hilfsenergie kapitalgebundene Kosten: Wärmeerzeuger, Umformerstation, Abgasanlage, Kleinmaterial, Installation, Anschlussgebühren, Grabarbeiten, Entsorgung und Reinigung. Betriebsgebundene Kosten: Instandhaltung, Wartung, Service u. Reinigung der Anlage, Energiekostenabrechnung. Berechnungen: Wärmeerzeugungssysteme nach ÖNORM M 7140; für die Berechnung wurde bei allen Energieformen der system­ bedingte Wirkungsgrad berücksichtigt. C / Liter $ / Barrel 160,00 155,00 150,00 145,00 140,00 135,00 130,00 125,00 120,00 115,00 110,00 105,00 100,00 95,00 90,00 85,00 80,00 75,00 70,00 65,00 60,00 55,00 50,00 45,00 40,00 35,00 30,00 25,00 20,00 Preisentwicklung von Heizöl EL - Rohöl Brent/OPEC - VPI Verbraucherpreisindex Quelle: bmwfw, WKÖ, Mineralölwirtschaftsverband, Statistik Austria, IWO HEL - Österreich HEL - EU28 Rohöl-OPEC Rohöl-Brent Verbraucherpreisindex Linear (HEL - Österreich) Linear (Rohöl-Brent) Linear (Verbraucherpreisindex) VPI Index 360,0 355,0 350,0 345,0 340,0 335,0 330,0 325,0 320,0 315,0 310,0 305,0 300,0 295,0 290,0 285,0 280,0 275,0 270,0 265,0 260,0 255,0 250,0 245,0 240,0 235,0 230,0 225,0 220,0 215,0 210,0 205,0 200,0 PS  unsere wärme 3·16 IWO-Österreich Heizöl extra leicht ist auch weiterhin günstig. 11 Grafiken: IWO

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NATUR Fotos: TVB Pyhrn-Priel/Sulzbacher, Wikimedia Commons/Mittermair und Dromedar61 Tot? Von wegen! Vorsicht Das Tote Gebirge sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Ausreichend Wasser mitführen, da es gerade im östlichen Teil kaum Quellen gibt! Auf markierten Wegen bleiben – Dolinen wurden schon manchem Bergsteiger zum Verhängnis. Den Wetterbericht beachten: Nebel fällt hier oft unvermittelt ein. Aufgrund von Jagdsperren sind manche Hütten ab Herbst geschlossen. Und Achtung vor den „Almranzeln“! Das sind Berggeister, die Wanderern ganz gern ­einen Streich spielen 12  Das Tote Gebirge ist nicht tot. Idyllische Bergseen, weitläufige Almen und ­großartige Ausblicke locken zum Erkunden und Ersteigen. Das wusste schon E­rzherzog Johann. Als 28-Jähriger strich Erzherzog Johann durch das Tote Gebirge. 1810 notierte er in sein Tagebuch: „Wer ein guter Bergsteiger ist, dem rate ich, diese Wüstenei zu besuchen. Ich hatte auf dem Rabenstein ein herrliches Schauspiel! So viele Quadratmeilen vor meinen Augen, unter mir kahle Ketten, weit und breit Tiefen und Höhen; keinen Vogel, kein lebendes Wesen hört man; die Nebel streichen unten … Jeder Gedanke an die große Welt, jeder Kummer schwindet hier.“ Als Wanderer kommt man sich tatsächlich klein und bedeutungslos vor, wenn man zwischen den wild zerrissenen Berggipfeln im östlichen Teil des Toten Gebirges steht. Das kann einen heilsamen Effekt haben, wie der Kaisersohn bemerkte: Unsere alltäglichen Probleme schmelzen dahin wie Eis in der Höhensonne. Dreimal so groß wie Wien Der Herbst ist die schönste Zeit zum Wandern. Und es ist auch eine gute Zeit, um zu einem der Gipfel oder Seen auf dem Hochplateau des Toten Gebirges aufzusteigen. Im Sommer kann es hier unbarmherzig heiß werden. In der späteren Jahreszeit hingegen sind die Temperaturen mäßiger, die Luft ist kristallklar, und die Sicht scheint grenzenlos – ideale Voraussetzungen für Naturgenuss. Die Laubbäume in den Tälern schillern in allen Farbtönen, das Gelb der Lärchen deckt die Abhänge, oder ein Nebelmeer brandet an den Fuß des Bergstocks. Der ist gewaltig. Zuverlässige Wanderkarten und eine gute Orientierung sind unbedingt vonnöten. Das Tote Gebirge erstreckt sich vom Süden Oberösterreichs bis in die  unsere wärme 3·16

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12 NATUR 34 [1]: Der westliche Teil des Gebirges ist grün und lädt zum Verweilen. Der Henarwald liegt über Altaussee. [2]: Zerklüfteter Karst prägt das Gestein. Im Hintergrund ist hier die Weiße Wand zu sehen. [3]: Ein Blick durch das „Loser-Fenster“ auf den Schönberg. [4]: Ein Netz möglicher Wanderrouten überzieht das Hochplateau. nördliche Steiermark, vom Ursprung der Steyr im Osten bis zu jenem der Traun im Westen. Eine riesige Masse aus Kalk und Dolomit, die eine Fläche von 1.130 km² bedeckt. Das entspricht fast dem Dreifachen der Fläche Wiens! Vom Wasser geformt Von einer „Wüstenei“ schreibt der Erzherzog. Es ist also doch tot, das Tote Gebirge? Für denjenigen, der es von Osten her besteigt, mag es so scheinen. Hier erhebt sich der höchste Gipfel des Gebirges, der Große Priel mit seinen 2.515 Metern. Direkt daneben streckt der markanteste Gipfel, die Spitzmauer, seine Felszacken himmelwärts. Dahinter und dazwischen ist zerklüftetes, verkarstetes Gelände, frei von Vegetation. Regen und Schnee versickern in Spalten des weichen Kalkgesteins. Wandert man am Hochplateau nach Westen, ändert sich das Bild auf einen Schlag. Bergwälder aus Kiefern, Lärchen und Zirben, Almwiesen voller Bergblumen und zahlreiche Seen prägen die Landschaft. Das Tote Gebirge zählt gut zwei Dutzend Seen und mehr als 600 bekannte Höhlen. Irgendwohin muss das Regenwasser ja verschwinden. Die größte ist die Schönberg-Höhle, die bislang auf einer Länge von 135  Kilometern, bei einer Tiefe von 1.060 Metern, vermessen wurde. Die Schwarzmooskogel-Höhle bei Altaussee ist nur unwesentlich kürzer und sogar teilweise vereist. Als Schauhöhle wegen ihrer bizarren Tropfstein-Gebilde bei Besuchern beliebt ist die Gasselhöhle.   unsere wärme 3·16 13

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Erntedank! Herbstzeit ist Erntezeit. Wohin aber mit Obst, Gemüse und Pilzen? Mit unseren Rezepten verwandeln Sie Ernte-Überschuss in g’schmackige Gerichte. Der Service-Teil findet sich wie gewohnt in der Heftmitte – zum Entnehmen und Aufheben. 5432)1)Z))f)12pZEsEMzedMsuZ5rMrrreucue0dbpi,iwntsehgtätdee1hesapilgrcpMäesbaKtlefekbigeesniunlepautoennzolj.tuupfl,obnebe,GpwnfnnteEri1l0edn1üegara5elep(:rsunrhiaZsirmci,gnclauü4dzhuwsichMfnahsekapzzgip,rkecetlkieueeoezpb2hehohrnß.c0enElseceu,leh0ui,ohsbnn1eknnÖe.edcnlgldenneE.lhn.rpi,ErknK:ngfrdisuenindeätssocrdäftpczcsbhplffahuhlfeleauaanernlpnugcelipso(twcihed(ictbnhm,eüehednnMrWrewia)znshruaeiü,üiltjdnnniozrsbgidef)erÖe–c,aenzrshlnl.5esu,niu0tagnsirnseptaersgstpamuölcelcsazsemhuhn,ptneuc.eepnincthsft.kmsee,fnit-) fp(rmZedg5a4ZKrieoap0nw,müruprd0okpiiseaterk,dearhbuageBts2tpelpree5eKoiluprnnnü0nMslse,)ver,,fiemuG1bnlüM1ir:iTeslsurpa(klWrsjla(iotHüsTaar)eßo,soas)nmsk5K,C,ke0üasarÖHt0miae-lolmn,gzd-1e,elErplfef32)1Z))MduGggMuZailnieebaztwidßwtsuepieri1geüWg0eneebri.tbdteazmeuKeülsernüinnss(n.ugrsgei:blrknrtioieöedsonbcwgT.dhageüopreernmralwnfipseaüerrtullireaekpfnsbnape.mpseeliuetfan)alrüv.ukiegnfre,-nÖl 55)4)3)ssM2)Mmb1fBcd))uldEluüiiZvizawhadsaottepZNpiesZsretnezMlpurr1BpeaaantwsdkeniHubdZeuil1lakcbag5u.0eatiaüaer.lighäsokpetu0mhteueusmtlenluarnGiberzambreen0rfpcklcestriurie,imnibedtstasekidkeaniöahtrtlnsletmpmnureeauetssagzuiEBnsaunrnufatetmlszüeetuirndfZdbetssnneihionoesgOaGüi,nseefmsdndcseue:eibtdhkrehfsrsM,lrehthn-EicsefoiMeiKexv,me.v,MnbCrmn4roaikcrcnneereeOiaij3üerno,hnsrhateHsoipujrlondöltrsnbom1eaEriepunogkeûdvllensraoZlrdeüdenaueinfatnspesdkaubcun)iwlrnoon,Tgegrueoaeöpikncdfbn,nüeernssinonderdleEhsdrrel.1.bzsenaadmübeie,ieTnzle.gllieftneoksezaaeber:unwoool.oldtn,tsgbe,.e.rsmreniewsaneipieb3bgnndrssuencaßafekemrKtuphse1eeeeasHuenaprnifruwpEctnonrb-.eofplfhkidlbente(a,n-r-iitgne,ti-,

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