ImmoZeitung Ausgabe September 2016

 

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ImmoZeitung Ausgabe September 2016

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THEMEN DIESER AUSGABE: I N F O R M I E R T AUSGABE September 2016 Kündigung bei Gewalttätigkeit gegenüber Nachbarn Musik hören in Mietwohnungen TITELTHEMA: BESTELLERPRINZIP GILT NICHT BEI IMMOBILIENKAUF Am 1. Juni 2015 wurde das Gesetz des Bestellerprinzipes verabschiedet. Es besagt, dass der Vermieter die Maklercourtage bezahlen muss, wenn er einen Makler mit der Vermittlung seiner Wohnung beauftragt. Zuvor wurde der Mietinteressent beim Zustandekommen des Mietvertrages zur Kasse gebeten. Theoretisch kann zwar ein Mietinteressent im Rahmen eines Suchauftrages den Makler „bestellen“ und so provisionspflichtig werden. Das scheitert jedoch an den unrealistischen Bedingungen, die das Gesetz stellt und kommt in der Praxis faktisch nicht vor. Hinsichtlich des Verkaufes von Immobilienobjekten muss jedoch eine klare Grenze gezogen werden: Das Bestellerprinzip gilt ausschließlich bei Vermietungen, Objektverkäufe sind hierbei außen vor. Eigentümer, die Ihr Haus, Ihre Wohnung oder Ihr Grundstück verkaufen möchten, und die Entscheidung treffen, einen Makler zu engagieren, sind nicht generell provisionspflichtig gegenüber dem Makler. Inwieweit der Eigentümer provisionspflichtig ist, hängt von der angebotenen Leistung des Maklers, den örtlichen Gegebenheiten und dem vereinbarten Maklervertrag ab. In jedem Fall wird der Makler jedoch mit dem Kaufinteressenten einen Maklervertrag abschließen, der die Provisionsregelung beinhaltet. Eine Provision ist bei erfolgreicher Vermittlung – in der Regel mit dem Inkrafttreten der notariellen Urkunde, verdient. Die Höhe der Provision orientiert sich dabei gewöhnlich an der sogenannten Ortsüblichkeit. In Rheinland-Pfalz wird die anfallende Provision vom Käufer und Verkäufer anteilig getragen. Ein weiteres Kennzeichen für einen professionellen Makler ist, neben einem Maklervertrag, die Zugehörigkeit zu einem Immobilienverband wie dem Immobilienverband Deutschland (IVD) oder dem Bundesverband für Immobilienwirtschaft (bvfi). Diese Verbände achten genauestens darauf, dass deren Mitglieder auch gesetzliche Neuerungen, wie die Regelung des Bestellerprinzipes, befolgen und unterstützen. IMMOCENTER BOLICH INFORMIERT • AUSGABE September 2016

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GUT ZU WISSEN … URTEIL: BEI GEWALTTÄTIGKEIT GEGENÜBER NACHBARN DROHT KÜNDIGUNG Auch beim Zusammenleben in einem Mehrfamilienhaus gelten Regeln des Anstands. Wer diese Regeln nicht beachtet, muss mit einer Kündigung rechnen. Dazu das neuste Gerichtsurteil zum Thema Nachbarschaftsstreit. Der Grundsatz der Rücksichtnahme und Zuvorkommenheit wird in Mietshäusern groß geschrieben. Verstößt ein Mieter gegen diese fest verankerte Grundregel, hat das ernsthafte Konsequenzen zur Folge. Ein Mieter, der sich gegenüber seinem Nachbarn daneben benimmt und gewalttätig wird, muss laut dem neusten Urteil des Landgerichtes Berlin eine fristlose Kündigung hinnehmen (Az.: 67 S 110/16). In dem verhandelten Fall waren Nachbarn wegen eines Räumungsrechtsstreites in einen heftigen Streit geraten. Dieser Streit artete aus, als eine Mieterin die Wohnungstür ihrer Nachbarin einschlug, um diese zur Rechenschaft zu ziehen. Daraufhin kündigte der Vermieter seiner gewalttätigen Mieterin fristlos. Da die Mieterin ihr Fehlverhalten nicht einsah, zog sie vor Gericht – erfolglos. In zweiter Instanz wurde entschieden, dass es dem Vermieter nicht zuzumuten sei, das Mietverhältnis unter diesen Voraussetzungen fortzusetzen. Den Richtern zufolge habe die Mieterin den Hausfrieden durch ihr Verhalten nachhaltig gestört und ihre Pflichten gravierend verletzt. Ihr auf Vergeltung und Einschüchterung gerichtetes Handeln war nicht nur strafbar, sondern widersprach auch sämtlichen Grundregeln gegenseitiger Rücksichtnahme, die das Zusammenleben mehrerer Personen in einem Haus überhaupt erst erträglich mache, befanden die Richter außerdem. WELCHE GRENZEN GELTEN FÜR DAS MUSIK HÖREN IN MIETWOHNUNGEN? Wo beginnt die Lärmbelästigung und was ist entschiedenes Recht des Mieters, wenn es um das Thema Musik hören in seiner Mietwohnung geht? Der Immobilienverband Deutschland, IVD West, hat hierzu eine Erklärung zur rechtlichen Situation abgegeben. Demnach gehört das Üben und regelmäßige Spielen eines Musikinstrumentes genauso zum vertragsgemäßen Gebrauch einer Mietwohnung wie das bloße Anhören von musikalischen Werken. „Doch wie in vielen anderen Lebensbereichen, gilt auch hier der goldene Lebensgrundsatz „Was du nicht willst, dass man dir tu‘, das füg´ auch keinem andern zu“, sagt dazu der IVD West. Dieser Grundsatz lässt sich daher immer dann anwenden, wenn in Bezug auf Lautstärke und Dauer der Musikbeschallung ein erträgliches Maß für Nachbarn und Mitmenschen überschritten wird. Eine einheitliche Grenze, ab wann eine Klage gerechtfertigt ist, existiert jedoch nicht. In den letzten Jahrzehnten wurden zu dem Thema einige Präzedenzurteile gefällt, die den Rahmen des Ertragbaren abstecken helfen. Hierzu zählt die allgemein anerkannte Ruhezeit nach 22 Uhr. Ist diese Uhrzeit überschritten, darf nur in Zimmerlautstärke gespielt werden. Entgegen dem Mythos jedoch sind Mittagsruhezeiten bisher gesetzlich nicht geregelt. Lautere Musik wird in der Regel von Gerichten für ein Zeitfenster von zwei Stunden Proben pro Tag zugelassen. Voraussetzung sind geschlossene Fenster. IMMOCENTER BOLICH INFORMIERT • AUSGABE September 2016 ImmoCenter Bolich & Co informiert • Ausgabe September 2016

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AKTUELLE ANGEBOTE EFH mit Einliegerwohnung in Lindenberg Baujahr: 1936, Wfl.: 180 m² Preis: 349.000 €, Grd.: 4200 m2 B: 197 kWh, Gas-Zentralheizung Luxus und Design – Bauprojekt in Morlautern Baujahr: 2016, Wfl.: ca. 200 m2 Preis: 499.000 €, Grd.: 356 m² Energieausweis wird nach Fertigstellung erstellt. Gemütlicher Altbau in Bechtheim Baujahr: ca. 1935, Wfl: ca. 95 m2 Preis: 89.000 €, Grd.: ca. 80 m² Energieausweis wurde beantragt. EFH mit Garten in Rothselberg Baujahr: 1969, Wfl: 147 m2 Grd.: 269 m², Preis: 95.000 € B: 279 kWh, Öl-Heizung ETW in gepflegtem MFH in KL Baujahr: 1996, Wfl.: 75 m² Preis: 79.000 € m², Miet-Einn.: 385 € V: 91 kWh, Gas-Zentralheizung 3 FMH in KL – Erlenbach Baujahr: 1967, Wfl.: 356 m² Preis: 399.000 €, Grd.: 1.408 m² V: 240,6 kWh, Gas-Zentralheizung DaVinci-Doppelhaus in Frankenthal-Eppstein Baujahr: 2000, Wfl.: 310 m² Preis: 849.000 €, Grd: 720 m² V: 56,2 kW/h, Gas-Zentralheizung Großzügiges EFH in Siegelbach Baujahr: 2010, Wfl.: ca. 230 m² Preis: 449.000 €, Grd: ca. 450 m² V: 33,1 kWh, Gas-Zentralheizung EFH mit Werkstatt und Garten in Martinshöhe Baujahr: 1957, Wfl.: 130 m² Preis: 99.000 €, Grd: 340 m² V: 287,7 kWh, Öl-Zentralheizung V = Verbrauchsausweis in kWh (m2a) B = Bedarfsausweis in kWh (m2a) Energieeffizienzklasse: A+ bis H Weitere Angebote finden Sie unter www.immocenter-bolich.de Gerne beraten wir Sie auch persönlich! IMMOCENTER BOLICH INFORMIERT • AUSGABE September 2016

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