Location Gesundheit-Spezial 07_2016

 

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Sommer 2016 Das Magazin für LebensART *HVXQGKHLW DIE GUTE BALANCE FINDEN Gesund starten - Gesund bleiben 2 EURO ZÄHNE Die perfekte Kopie Seiten 6/7 AUGEN OP-Verfahren auf einen Blick Seiten 10/11 KNIEGELENKE Fünf Irrtürmer im Check Seiten 16/17 %.$,)#(3#(-%2:&2%)æ !KTIONKOSTENLOSER &U“ #HECK VOM  2YHUO|SHU *HVXQGH6FKXKH )NH*AN'EBHARDT 3TEINBRINKSTR /BERHAUSEN WWWOVERL¢PERDE 4ELEFON -O &R 5HR 3A 5HR

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Präsentationsanzeige Das Herz schlägt etwa 100.000 Mal täglich. Dabei kann es gelegentlich aus dem Takt geraten. Dass es mal schneller, langsamer oder unregelmäßig schlägt, ist normal. Gerät das Herz aus dem Takt, können unter anderem Schwindel, Atemnot und Druckgefühl in der Brust die Folgen sein. Ob Herzrhythmusstörungen harmlos oder lebensbedrohlich sind, kann nur ein Kardiologe nach ausführlicher Untersuchung des Patienten entscheiden. Beim Vorliegen einer Herzrhythmusstörung ist die Suche nach der Ursache und die sich daran anschließende Therapie jedoch entscheidend. Die Elektrophysiologie, ein Spezialgebiet der Kardiologie, hilft bei der Ursachensuche. Dieser Fachbereich wurde neu in der Klinik für Kardiologie und Angiologie etabliert. die Elektrophysiologie innerhalb der Klinik für Kardiologie und Angiologie am EKO. eine Rundum-Versorgung für die Patienten. „Mit Hilfe der modernen technischen Möglichkeiten, die uns seit einigen Wochen zur Verfügung stehen, und den auf verschiedene Schwerpunkte in der Kardiologie spezialisierten Fachleuten unserer Klinik, schlägt das Herz vieler Patienten bald wieder im Takt“, so Dr. Thomas Kox. Den richtigen Takt wiederherzustellen, das ist die Aufgabe von Dr. Thomas Kox, Oberarzt für spezielle Rhythmologie und invasive Elektrophysiologie. „Bei der elektropyhsiologischen Untersuchung des Herzens, auch EPU genannt, werden elektrische Ströme direkt im Herzen abgeleitet. Mit Hilfe dieser so gewonnenen Erkenntnisse sind wir in der Lage, Herzrhythmusstörungen zu analysieren und können die Patienten mit der optimalen Therapieform sofort behandeln“, erklärt Dr. Kox. Es kann beurteilt werden, ob alleine mit Medikamenten behandelt, ein Schrittmacher oder Defibrillator implantiert oder einer sogenannten Ablation erfolgen sollte. Diese Therapieform eignet sich besonders bei Patienten mit starkem Herzrasen und kann direkt während der elektrophysiologischen Untersuchung vorgenommen werden. Ziel ist es hierbei, Gewebe, das falsche Impulse sendet und somit die Störungen auslöst, zu entfernen. Durch diese Verödung des Herzmuskelgewebes wird die Herzrhythmusstörung dauerhaft beseitigt. Dies kann durch Hochfrequenzstrom erfolgen, der das Gewebe auf über 60 Grad erhitzt. Es kann aber auch gezielt extreme Kälte (Kryoablation) von bestimmten Herzabschnitten eingesetzt werden, beispielweise bei Vorhofflimmern. Komplexere Herzstörungen können im Evangelischen Krankenhaus Oberhausen mittels eines dreidimensionalen Abbilds der Vorhöfe und der Herzkammern festgestellt werden. Das sogenannte 3D-Mapping und Navigationssystem reduziert erheblich die Strahlenbelastung für den Patienten und ermöglicht eine exakte Ortung der Herzrhythmusstörung. In manchen Fällen kann sogar ganz auf die Anwendung von Röntgenstrahlung verzichtet werden. Somit ermöglicht Foto: Dr. Kox Kontakt: Ev. Krankenhaus Oberhausen (EKO.) Elektrophysiologie, Klinik für Kardiologie und Angiologie Virchowstraße 20 46047 Oberhausen Tel. 0208 881-3161 Weitere Informationen unter: www.eko.de

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Editorial SUSANNE JÄSCHKE Freie Redaktionsmitarbeiterin dieser Ausgabe Liebe Leserinnen, liebe Leser, die Sommer-Ausgabe des Location Magazin ‚Gesundheit-Spezial‘ bietet Ihnen Wissenswertes rund um Ihr Wohlbefinden. Sie erhalten nützliche Informationen und Tipps zum gesunden Leben, welche Symptome mit welchen Erkrankungen einhergehen, welche Behandlungsmethoden es gibt und wie man einer Erkrankung vorbeugen oder sie zumindest lindern kann. Auf 24 Seiten erfahren Sie, was beispielsweise beim Augenlasern beachtet werden sollte, wie sich durch Lärm gestresste Ohren therapieren lassen, wann ein Eingriff bei Knieschmerzen – die leider zum Alltag für Millionen Deutsche gehören – nötig ist bis hin zu den Vorteilen einer Higtech-Zahnkopie, damit Sie noch lange voller Energie und Lebensfreude bleiben. Eine intakte Gesundheit ist schließlich Voraussetzung dafür, dass Menschen produktiv und selbstbestimmt leben können. Ihre 6XVDQQH-lVFKNH Impressum Bert-Brecht-Str. 29 · 45128 Essen Harry-Epstein-Platz · 47051 Duisburg Tel.: 0201 - 804-1755 Fax: 0201 - 804-1756 Tel.: 0203 - 9926-3258 Fax: 0201 - 9926-3255 www.location-magazin.de Haushaltsverteilung in Duisburg-Süd, MH-Saarn, E-Bredeney und OB-Königshardt Verantwortliche Leitung u. verantwortlich für Anzeigen und Redaktion Arno Kleine · Tel.: 0201 - 804-1750 a.kleine@location-magazin.de Anschrift wie Verlag Anzeigen-Verkauf und Beratung Ralph Eiser · Tel.: 0201-804-1796 Thomas Stahl · Tel.: 0203 -9926-3257 Backoffice / Media-Service Angelina Spiegel · Tel.: 0201 - 804-1755 mediaservice@location-magazin.de Anzeigensatz Norbert Jestadt Freier Mitarbeiter dieser Ausgabe Druck und Belichtung Griebsch & Rochol Druck, Hamm Verteilung Funke-Logistik Verlag WVW Westdeutsche Verlagsund Werbegesellschaft mbH, Bert Brecht Str. 29 , 45128 Essen Für die Herstellung von LOCATION wird chlorfrei gebleichtes Papier verwendet. Der Verlag ist Mitglied des BVDA (Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter e.V.) Titelbild: fotolia DSCIEAMNGINLTHÜEAIHNHNBRDSIERYIMENE WIR MACHEN MEHR AUS IHREM DRUCKPRODUKT www.grd.de/ar Diese Anzeige ist interaktiv. Scannen Sie die Anzeige mit Ihrem Handy. Sie benötigen dafür die kostenfreie App Layar. Verfügbar für iOS und Android

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Mobil im Alltag Die Massage nach dem Sport beugt Entzündungen vor und beschleunigt die Regeneration erschöpfter Muskeln: Schmerzen werden gelindert, Zerrun- gen verhindert und Verspannungen gelockert. Bild: Archiv WARUM PAUSEN IM TRAINING SO WICHTIG SIND Langstreckenmeister Carsten Eich gibt Tipps zur Regeneration beim Laufen. Sommerzeit ist Läuferzeit. Umfragen zufolge joggen oder walken etwa 20 Millionen Deutsche regelmäßig. Für den vielfachen deutschen Langstreckenmeister Carsten Eich ist Laufen „eine der einfachsten und effektivsten Möglichkeiten, um mit einem überschaubaren Zeitaufwand etwas Positives für die Gesundheit und das Wohlbefinden zu tun.“ Viele Leute laufen falsch Die Vorteile, dass man immer und überall laufen kann und keine Trainer braucht, haben allerdings auch eine Kehrseite: Jeder glaubt zu wissen, wie es geht. „Dabei kann man auch beim Laufen Vieles falsch machen“, warnt Eich. „Vor allem sollte man seinen Ehrgeiz bremsen, Höchstleistungen vollbringen zu wollen“, erläutert der ehemalige Laufprofi. Denn bei der Entwicklung der Kondition komme es eher auf die Dauer und Regelmäßigkeit an, als auf die Geschwindigkeit. Drei Einheiten wöchentlich Um die Ausdauer zu verbessern und von den positiven Aspekten für die Gesundheit zu profitieren, seien zwei, besser sogar drei Laufeinheiten pro Woche sinnvoll. Allerdings muss auch der Rhythmus zwischen Be- und Entlastung stimmen. Eich: „Wichtig ist es, immer eine Regenerationszeit zwischen den einzelnen Belastungen einzuhalten, damit der Körper die Trainingsreize verarbeiten kann.“ Leider schenken viele Freizeitsportler der Regenerationsfähigkeit zu wenig Beachtung, klagt der heutige Gesundheitsmanager. Auffüllen der Flüssigkeitsdepots Am besten regeneriere man, neben Reduzierung der Trainingsbelastungen, mit durchblutungsfördernden Maßnahmen wie Massagen oder Sauna. „Auch das zeitnahe Auffüllen der Energie- und Flüssigkeitsdepots im Körper – vor allem mit mineralstoffreichen Getränken – erhöht die Regenerationsfähigkeit und macht schnell wieder leistungsfähig“, so der Coach.

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Zahnimplantologie PRÄZISE KOPIE IHRES ZAHNS Eine innovative Variante des Sofortimplantats lässt nicht nur die Fachwelt aufhorchen. Das Replicate Implantat ist, wie der Name schon sagt, eine individuelle Nachbildung des zu ersetzenden Zahns. Die aktuellen Ergebnisse der Pilotstudie wurden im Rahmen des 65. Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG) im vergangenen Juni in Stuttgart vorgestellt. Das Wissenschaftlerteam aus MKG-chirurgischen Spezialistender Universität Lübeck, der Lübecker Praxis Lessingstraße und der Kölner Klinik am Ring untersuchten die Behandlungsergebnisse mit dem neuen Zahnreplikat. Schmerzfreie Behandlung mit kleinstmöglichen Aufwand Eine Hightech-Zahnkopie bietet Vorteile: Das Zahnfach bleibt unbeschädigt, Hart- und Weichge- webe erhalten. Bilder: pro dente Das Replicate-Verfahren ermöglicht eine sofortige, sehr schnelle, minimalinvasive und nahezu schmerzfreie Behandlung, wenn ein einzelner Zahn nicht mehr zu retten ist. Hierbei wird der Originalzahn von der Wurzel bis zur Krone exakt nachgebildet. Das Implantat kann dann sofort nach dem Ziehen des defekten eigenen Zahns als ‚Ersatzzahn‘ in das natürliche und unveränderte Zahnfach eingesetzt werden, in einer Behandlung und ohne aufwändigen chirurgischen Eingriff. Ein ganz neuer minimalinvasiver Ansatz, unter einer Voraussetzung: Der nicht mehr erhaltungswürdige Zahn muss zu Beginn der Behandlung noch im Kiefer sein. Die zeitnahe Herstellung der individuellen anatomischen Form von Wurzel und Krone des Originalzahns ermöglicht die spezielle DVT2-Technik. Auf Basis der damit gewonnenen 3D-Daten wird der gezogene e igene Zahn passgenau 1:1 per CAD/CAM3-Verfahren nachgebildet. In die Pilotstudie wurden 30 Patienten aufgenommen, die folgende Voraus-

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setzungen erfüllten: Der zu ersetzende Zahn befand sich noch im Mund, das Zahnfleisch war gesund, das Zahnfach unbeschädigt und die Patienten hatten keine Begleiterkrankungen. Das bei den Studienteilnehmern eingebrachte Implantat besteht aus einer Titanwurzel in der Form des zu ersetzenden Zahnes. Fest daran angeschlossen ist das Verbindungsteil zwischen der Zahnwurzel und der sichtbaren Zahnkrone. Es besteht aus Zirconium und ist bereits für die zukünftige Krone vorpräpariert, die aus bruchsicherer Keramik gefertigt wird. Als anfängliche Stabilisierung wird das Implantat entweder an den Nachbarzähnen befestigt oder es findet festen Halt im Zahnfach. Zur besseren Einheilung wurde bei den Probanden die Wurzeloberfläche zusätzlich per Plasmagerät mit UV-Licht aktiviert. Die Studienergebnisse zum Zeitpunkt der definitiven prothetischen Versorgung: Fast alle Implantate waren stabil, insbesondere das ästhetische Ergebnis bewerteten sowohl Patienten als auch die behandelnden MKG-Chirurgen als sehr gut. Beim neuen Implantationsverfahren bleiben das Zahnfach unbeschädigt und Hart- sowie Weichgewebe erhalten. Vorausgesetzt, der zu ersetzende Zahn wird von einem erfahrenen MKG-Chirurgen entfernt, so die DGMKG. Neben besonders natürlichen ästhetischen Ergebnissen gibt es einen entscheidenden weiteren Grund für die sehr hohe Patientenzufriedenheit: Der chirurgische Eingriff (Zahnentfernung) ist auf einen Termin begrenzt und die provisorische prothetische Versorgung kann zeitgleich eingesetzt werden. Doch Vorsicht: Für eine erfolgreiche Behandlung müssen die Voraussetzungen stimmen und immer genau geprüft werden. Auch stehen Langzeitergebnisse natürlich noch aus. Hier wird die Zukunft zeigen, ob die Zahnkopie hält, was sie laut Pilotstudie verspricht. Weitere Infos zur modernen MKGChirurgie gibt es unter anderem unter patienteninfo-mkg.de L cation! Juni 2016 _ 7 Das neue Implantat verspricht eine perfekte Zahnkopie. ƌ͘ŵĞĚ͘ZĂŝŶĞƌZĞƚnjůĂī ƌnjƚĨƺƌ/ŶŶĞƌĞDĞĚŝnjŝŶ DĞŝŶĞWƌŝǀĂƚƉƌĂdžŝƐŝƐƚĞŝŶĞŶƚƌƵŵĨƺƌŵĞĚŝnjŝŶŝƐĐŚĞŚĞĐŬͲhƉƐƵŶĚďŝĞƚĞƚĞŝŶ ďƌĞŝƚĞƐŝŶƚĞƌŶŝƐƟƐĐŚĞƐ^ƉĞŬƚƌƵŵĂŶ͘ůůĞsŽƌƐŽƌŐĞƵŶƚĞƌƐƵĐŚƵŶŐĞŶǁĞƌĚĞŶŵŝƚŵŽĚĞƌŶƐƚĞƌ ŵĞĚŝnjŝŶŝƐĐŚĞƌdĞĐŚŶŽůŽŐŝĞƉĂƟĞŶƚĞŶďĞnjŽŐĞŶƵŶĚnjĞŝƚŽƉƟŵŝĞƌƚĚƵƌĐŚŐĞĨƺŚƌƚ͘ ĂƌŵŬƌĞďƐǀŽƌƐŽƌŐĞŝƐƚůĞďĞŶƐǁŝĐŚƟŐ͊ &ĂůůƐ^ŝĞǁĞŐĞŶĞĚĞŶŬĞŶĞŝŶĞĂƌŵƐƉŝĞŐĞůƵŶŐďŝƐŚĞƌǀŽƌƐŝĐŚŚĞƌŐĞƐĐŚŽďĞŶŚĂďĞŶ͕ŝƐƚĚŝĞ <ĂƉƐĞůĞŶĚŽƐŬŽƉŝĞŵŝƚĚĞƌWŝůůĂŵĚŝĞŝĚĞĂůĞ>ƂƐƵŶŐ͘ŝĞWŝůůĂŵŝƐƚƐŽŐƌŽƘǁŝĞĞŝŶĞ sŝƚĂŵŝŶŬĂƉƐĞů͕ĚŝĞŐĞƐĐŚůƵĐŬƚƵŶĚŵŝƚĚĞƌĂƌŵďĞǁĞŐƵŶŐďŝƐnjƵŵĂƌŵĂƵƐŐĂŶŐƚƌĂŶƐƉŽƌƟĞƌƚ ǁŝƌĚ͕ƵŵĚĂŶŶĂůƐŝŶŵĂůƉƌŽĚƵŬƚĂƵĨŶĂƚƺƌůŝĐŚĞŵtĞŐĞĂƵƐŐĞƐĐŚŝĞĚĞŶnjƵǁĞƌĚĞŶ͘ ĂƐĂůůĞƐŝƐƚǀƂůůŝŐƐĐŚŵĞƌnjĨƌĞŝƵŶĚĞŝŶsĞƌůĞƚnjƵŶŐƐƌŝƐŝŬŽŝƐƚŶŝĐŚƚnjƵďĞĨƺƌĐŚƚĞŶ͘ ŝĞ<ĂƉƐĞůĞŶĚŽƐŬŽƉŝĞŝƐƚďĞƐŽŶĚĞƌƐĨƺƌDĞŶƐĐŚĞŶŐĞĞŝŐŶĞƚ͕ĚŝĞĚŝĞ^ƉŝĞŐĞůƵŶŐĂƵƐŶŐƐƚ͕ ^ĐŚĂŵŽĚĞƌŬƵůƚƵƌĞůůĞŶ'ƌƺŶĚĞŶĂďůĞŚŶĞŶŽĚĞƌĞŝŶĞƵŶǀŽůůƐƚćŶĚŝŐĞ^ƉŝĞŐĞůƵŶŐĞƌůĞďƚŚĂďĞŶ͘ dĞƌŵŝŶĞŶĂĐŚsĞƌĞŝŶďĂƌƵŶŐͼ<ĞŝŶĞtĂƌƚĞnjĞŝƚĞŶͼ,ĂƵƐďĞƐƵĐŚĞ dĞƌŵŝŶĞĂƵĐŚĂƵƘĞƌŚĂůďĚĞƌPīŶƵŶŐƐnjĞŝƚĞŶ WƌŝǀĂƚƉƌĂdžŝƐŝŵhŚůĞŶŚŽƌƐƚ hŚůĞŶŚŽƌƐƚǁĞŐϮϵĂͼϰϱϰϳϵDƺůŚĞŝŵĂŶĚĞƌZƵŚƌͼǁǁǁ͘ĚƌͲƌĞƚnjůĂī͘ĚĞ ŝŶĨŽΛĚƌͲƌĞƚnjůĂī͘ĚĞͼdĞůĞĨŽŶϬϮϬϴϯϳϱϳϵϰͲϬͼ&ĂdžϬϮϬϴϯϳϱϳϵϰͲϰϰ PīŶƵŶŐƐnjĞŝƚĞŶ͗DŽŶƚĂŐďŝƐ&ƌĞŝƚĂŐǀŽŶϬϴ͘ϬϬďŝƐϭϮ͘ϬϬhŚƌͼDŽŶƚĂŐнŽŶŶĞƌƐƚĂŐǀŽŶϭϱ͘ϯϬďŝƐϭϳ͘ϯϬhŚƌ

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Grüner Star DAS SPIEGELBILD DES LEBENSSTILS Bild: djd Das Blickfeld ist eingeschränkt. Was seitlich passiert, ist kaum mehr zu sehen. Menschen, die diese Symptome aufweisen, können an einem Glaukom leiden. Unbehandelt kann das zur Erblindung führen. Fünf Risikofaktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit, an einem Glaukom zu erkranken. Wenn direkte Verwandte wie Eltern oder Geschwister am Glaukom leiden, sollte man die Möglichkeiten der Früherkennung unbedingt nutzen, raten Experten. Bärbel M. aus Düseldorf leidet an solch einem angeborenen Glaukom. Seit Jahrzehnten ist die 74-Jährige in augenärztlicher Behandlung. „Als ich 42 Jahre alt wurde, bemerkte ich, dass sich mein Blickfeld einschränkt. Die Diagnose des Arztes: Grüner Star. Glücklicherweise schlägt die Augentropfen-Therapie bei mir sehr gut an. Mein Blickfeld bleibt zwar eingeschränkt, aber die Tropfen haben den Krankheitsverlauf gänzlich gestoppt“, erzählt sie. Rund fünf Millionen Deutsche leben mit einem erhöhten Augeninnendruck und so mit dem Risiko, ein Glaukom zu bekommen. Augenärzte raten deshalb zur regelmäßigen Vorsorge. Dabei wird der Augeninnendruck gemessen. Auch der Sehnervenkopf muss beurteilt bzw. kontrolliert werden. Denn im Sehnerv bündeln sich die Nervenfasern. Diese Fasern sterben durch einen zu hohen Augeninnendruck nach und nach ab. Das ist in der Regel schmerzlos, aber leider auch nie mehr zu reparieren. Mögliche Faktoren für eine Erkrankung sind neben Vererbung ein erhöhter Augeninnendruck, das Glaukom als Alterserscheinung und verschiedene Erkrankungen wie Diabetes. Daneben gibt es beispielsweise das Winkelblockoder Engwinkelglaukom sowie angeborene Glaukom-Erkrankungen und Formen, die durch Verletzungen, Entzündungen, Stoffwechselerkrankungen oder Medikamente verursacht werden. Glaukomkranke Menschen sollten bestimmte Dinge vermeiden, zum Beispiel sportliche Aktivitäten, bei denen der Kopf längere Zeit unten ist, Krafttraining und Trompetespielen. Auch beim Autofahren ist Vorsicht geboten. Für ein Kind, das von der Seite über die Straße rennt, wird eine verringerte Sicht des Fahrers zur Lebensgefahr. Bärbel M. fährt schon seit zwei Jahrzehnten kein Auto mehr. „Plötzlich auftauchende Leute und Hindernisse werden von mir übersehen. Mein Mann sieht Menschen oder Autos, die von der Seite kommen, einfach früher als ich.“ Mediziner empfehlen die Glaukom-Untersuchung ab dem 40. Lebensjahr - dann alle zwei Jahre . Ist die Diagnose Grüner Star gestellt, sind regelmäßige Kontrollen nötig, um Therapieerfolge zu erkennen. Jede Behandlung strebt die Drucksenkung im Auge an, und damit den Erhalt und die verbesserte Durchblutung der Nervenfasern. Der Patient bekommt in der Regel Augentropfen. Eine zusätzliche Laserbehandlung kann sinnvoll sein. Sollte der Arzt dem Patienten eine Operation nahelegen, lässt man sich darauf ein, dass künstliche Abflusswege des Augenwassers geschaffen werden. Wie jede andere Therapie kann auch die Operation eine weitere Verschlechterung lediglich verhindern. Bärbel M. hat sich auf ihre Augenerkrankung eingestellt: „Ich vergesse hin und wieder etwas, aber meine Augentropfen nie.“ Glaukomanfall Bei einem Glaukomanfall steigt der Augeninnendruck binnen weniger Minuten sprunghaft an und erhöht er sich auf das Drei- bis Vierfache des Normalwerts. Gelegentlich ist das erste Zeichen für einen grünen Star ein solcher Glaukomanfall. In der Regel tritt dieser Anfall überraschend auf und ist mit starken Schmerzen verbunden. Betroffene sollten umgehend einen Augenarzt aufsuchen, da innerhalb weniger Stunden dauerhafter Schaden am Auge entstehen kann.

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Augenlasersysteme FORTSCHRITT IM FOCUS Der Gedanke an eine Augenkorrektur durch eine Laserbehandlung wird oft durch Ängste vor möglichen Komplikationen verworfen. Ein Überblick über Methoden und Verlauf kann nützlich sein. Vier Operationsverfahren werden heutzutage bei Laseroperationen eingesetzt: Das PRK-Verfahren Mit dem PRK-Verfahren, das seit fast zwanzig Jahren eingesetzt wird, können verschiedene Behandlungen durchgeführt werden. Bei der Photorefraktiven Keratektomie wird ein Excimer-Laser eingesetzt. Mit diesem kann Kurzsichtigkeit (Myopie) bis zu -5 Dioptrien behandelt werden. Bei Hornhautverkrümmungen (Astigmatismus) kann das PRK-Verfahren bei bis zu -3 Dioptrien erfolgreich angewandt werden. Der Eingriff beginnt mit der Entfernung des Deckhäutchens der Hornhaut. Die Form der Hornhaut wird dann mit dem ExcimerLaser korrigiert. Das Deckhäutchen wächst innerhalb einer Woche nach. Nach dem Eingriff müssen die Augen für eine Nacht mit einem Augenverband geschützt werden. Die optimale Sehschärfe wird bei diesem Verfahren nicht unmittelbar nach der Operation erreicht. Nach einigen Wochen sollte der Erfolg der Behandlung bemerkbar sein. Das Lasik-Verfahren Am häufigsten wird derzeit das Lasik-Verfahren (Laser In Situ Keratomileusis) zur Augenkorrektur bei Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und bei Hornhautverkrümmungen eingesetzt. Bis zu -10 Dioptrien bei Kurzsichtigkeit, bis +3 Dioptrien bei Weitsichtigkeit und bis -4 Dioptrien bei Stabsichtigkeit können mit diesem Verfahren erfolgreich behandelt werden. Der Eingriff beginnt damit, dass das entsprechend Auge zuerst mit Tropfen betäubt und mit einem Lidhalter offen gehalten wird. Anschließend wird nun eine sehr dünne Schicht des Deckhäutchens mit einem speziellen Spatel beiseite geschoben. Danach wird das Innenteil der Hornhaut, welches gänzlich schmerzunempfindlich ist, durch den Laser korrigiert. Zum Ende des Eingriffs wird die abgeklappte Schicht des Deckhäutchens wieder richtig positioniert. Die Vorteile: Die Operation selbst dauert nur noch wenige Minuten. Das Lasik-Verfahren ist komplett schmerzfrei und bereits am Tag nach dem Eingriff die Sehschärfe optimal. Das i Lasik-Verfahren Das i Lasik-Verfahren (Intralasik, Femto Lasik) wurde 2001 zum ersten Mal angewandt und wird seit 2004 auch in Europa eingesetzt. Es unterscheidet sich zum Lasik-Verfahren darin, dass nun alle Arbeitsschritte laseroptimiert sind. Wird beim Lasik-Verfahren das Deckhäutchen noch mit einem Spatel beiseite geschoben, wird dies im i Lasik-Verfahren mit einem Femtosekundenlaser durchgeführt. Nach dem Eingriff wird das Deckhäutchen wieder zurückgeklappt. Es bleibt durch Adhäsionskräfte direkt haften und bildet dabei einen natürlichen Wundverschluss. Aufgrund der Präzision des Lasers sind Schnittfehler und Komplikationen nahezu ausgeschlossen. Auch die Gefahr von Infektionen ist minimiert, da während des ganzen Eingriffs keine Berührung mit dem Auge stattfindet. Das Lasek-Verfahren Eine Weiterentwicklung des PRK-Verfahrens ist das Lasek-Verfahren (Laser Epithelial Keratomileusis). Es unterscheidet sich zum PRKVerfahren dadurch, dass hier das Deckhäutchen der Hornhaut nicht entfernt wird. Beim LasekVerfahren wird dieses mit einem Spezialspatel beiseite geschoben. Die Korrektur erfolgt dann durch Verdampfung an der Oberfläche der Hornhaut. Auch bei diesem Eingriff ist es notwendig, die Augen mit einem Verband zu schützen. Lasek wird dann angewendet, wenn die Durchführung der Operation mit dem LasikVerfahren nicht durchgeführt werden kann, weil die Hornhaut zu dünn ist. Die Anwendung erfolgt sowohl bei Kurz- und Weitsichtigkeit als auch bei Hornhautverkrümmungen. Die Schmerzen nach der Behandlung sind beim Lasek-Verfahren zwar etwas größer als beim Lasik-Verfahren und die Behandlung bei Kurzsichtigkeit kann nur bis -6 Dioptrien durchgeführt werden, es bestehen jedoch drei Vorteile bei diesem Verfahren. Zum ersten sind die niedrigeren Risiken zu benennen, da das Verfahren sanfter ist. Es kann auf den Schnitt an der Hornhautoberfläche verzichtet werden. Auch sind die Behandlungsresultate bezüglich Nachtsichtigkeit und Kontrastintensität etwas besser als beim Lasik-Verfahren. Vor dem Eingriff Vor dem Eingriff müssen selbstverständlich einige Voruntersuchungen gemacht werden. Dazu zählt die Hornhauttopograpfie, bei der die Hornhautoberfläche farblich und bildlich dargestellt wird. Auch wird eine Messung des Augeninnendrucks, eine Spaltlampenuntersuchung und eine Fundusskopie durchgeführt. Bei der Fundusskopie wird der Augenhintergrund untersucht. Weiterhin wird die Brechkraft mittels einer Messbrille bestimmt. Dabei werden verschiedene Brillengläser in die Messbrille eingesetzt, bis die Sehschärfe erreicht ist, bis zu der bestenfalls korrigiert werden kann. Außerdem wird eine automatische Messung (objektive Refraktion) durchgeführt. Die Hornhautdicke wird mittels der Pachymetrie bestimmt. Ein bis zwei Wochen vor der Operation sollten keine Kontaktlinsen mehr getragen werden. Auf das Anwenden von Lidsalben und Augenkosmetik muss in den letzten 24 Stunden vor dem Eingriff verzichtet werden. Zwar dauert der Eingriff selbst meist nur wenige Minuten, für die Voruntersuchungen sollten jedoch drei bis vier Stunden geplant werden. Nach dem Eingriff Nach der Operation darf nicht Auto gefahren werden, da die Pupillen erweitert wurden. Auch auf Freizeitbeschäftigungen wie Schwimmen sollte man einige Tage verzichten. Beim Haare waschen muss darauf geachtet werden, dass in die frisch operierten Augen kein Shampoo gelangt. Wenn ein Juckreiz am frisch operierten Auge auftritt hilft nur, stark zu sein. Auf keinen

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L cation! Juni 2016 _ 11 Fall darf in diesen Fällen gerieben werden. Augentropfen können Abhilfe schaffen. Lesen und Fernsehen ist erlaubt, sollte aber in den ersten Tagen wohl dosiert sein. Am wichtigsten ist es, dass operierte Auge sauber zu halten. Daher muss es mehrmals täglich mit klarem Wasser gereinigt werden. Schmerzen treten nach der Behandlung selten auf. Trockenes Augengefühl kann mit künstlichen Augentränen behandelt werden. Der behandelnde Augenarzt muss in jedem Fall aufgesucht werden, wenn in den Tagen nach der Operation stärkere Schmerzen oder Rötungen auftreten. Auch sollten die regelmäßigen Nachuntersuchungen wahrgenommen werden, um den Heilungsprozess zu optimieren. Es ist derzeit nicht absehbar, wie sich die nächsten Entwicklungsschritte genau darstellen, doch es steht fest, dass im Bereich der Sehschärfenkorrektur ein stetiger Fortschritt zu verzeichnen ist. Wieder ohne Sehhilfen mit den Wimpern klimpern, dank Operation. Auf unserem Bild wird gerade das Auge einer Patientin nach allen Regeln der Kunst vermessen. Bild: Peter Braczko Der Johanniter-Hausnotruf Schnelle Hilfe per Knopfdruck. ŧSicherheit bei häuslichen Unfällen/Notfällen ŧDirekte Sprechverbindung zur Zentrale ŧAusgebildete Helfer kommen Tag und Nacht ŧQualitätsmanagement vom TÜV zertifiziert ŧVon den Pflegekassen anerkannt Kostenfreie und unverbindliche Beratung – auch bei Ihnen zuhause. Mehr erfahren unter (0201) 89646 -126 www.johanniter.de/essen

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LifeLine-Brillen BLENDFREIES SEHERLEBNIS Bei Reisen, Sport und Fun im Freien tut effektiver Lichtschutz den Augen gut. Ob unterwegs mit Bike, Bahn oder Boot, ob im Grünen, im Schnee, auf dem Wasser oder in den Bergen – bei Outdoor-Aktivitäten ist ein guter Lichtschutz für die Augen wichtig. Denn aggressive Strahlen können die Netzhaut dauerhaft schädigen, Blendung und Streuung den Seheindruck verschlechtern. Für gesundheitsbewusste Aktive sollte deshalb eine gute Sonnenbrille selbstverständlich sein. Bei ‚normalen‘ Sonnenbrillen kann oftmals noch viel Licht von oben oder der Seite eindringen. So ge- langen trotz UV-Filter schädliche Strahlen ans Auge, es kann zudem auch unvermittelt zu blendendem Lichteinfall und Spiegelungen kommen – dies ist gerade bei rasanten sportlichen Tätigkeiten sehr störend. Deshalb sollte man darauf achten, eine Brille mit Schutz vor Lichteinfall von oben und von der Seite zu wählen. Ein weiteres Problem stellt der Blauanteil des sichtbaren Lichts dar: Er kann Schäden an der Netzhaut verursachen und zudem speziell bei Menschen ab 40 auch den Seheindruck verschlechtern. Moderne Blaulichtfilter-Brillen sorgen für schärfere Kontraste. Augenanalyse neu definiert! Bitte abtrennen und mitbringen ASTBAEUJRCEKHTRIZNATDE Gutschein für eine Augenanalyse: · Augenscreening · Augenglasbestimmung · Augeninnendruckmessung · Hornhautdickenmessung · Hornhautanalyse · Kontrolle der Linsentrübung Wir bitten um Terminvereinbarung Osterfeld | Gildenstr. 7 | 46117 Oberhausen | T. 0208 89 54 19 Sterkrade | Klosterstraße 6 | 46145 Oberhausen | T. 0208 66 95 57

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L cation! Juni 2016 _ 13 Denn die kurzwelligen blauen Strahlen streuen sehr stark, so dass es schon bei leichten, altersbedingten Trübungen im Auge zu Blendung und Kontrastarmut kommen kann. Vor beidem schützen sogenannte Kanten- oder Comfortfilter, die das Blaulicht ganz oder teilweise herausfiltern – etwa die Modelle aus der ‚LifeLine‘Serie von Schweizer Optik. Sie sorgen für ein blendfreies, kontraststarkes Seherlebnis und machen mit ihren trendigen, rundum abschließenden Fassungen auch modisch viel her. Kantenfilter blocken das blaue Licht unterhalb einer bestimmten Wellenlänge komplett ab. Sie sind dadurch gerade bei bereits geschädigten Augen besonders effektiv, aber nur bedingt verkehrstauglich, da sie den Farbeindruck ändern. Comfortfilter dagegen dämpfen den Blauanteil auf ein optimales Maß, erhalten aber das Farbsehen und sind besonders bei trübem und diffusem Licht eine Hilfe. Bild: djd/A. Schweizer Lichtschutz bei Augenerkrankungen Bei vielen Augenerkrankungen, wie etwa der Altersbedingten Makuladegeneration (AMD), der Retinopathia Pigmentosa (RP) oder dem Grauen Star leiden die Patienten unter Blendempfindlichkeit und Kontrastverlust. Dann können Brillen mit Spezialgläsern, die den UV- und Blauanteil des Lichtes herausfiltern und nach Bedarf auch das Bild vergrößern, für eine bessere Nutzung der verbliebenen Sehkraft sorgen. Für die Anpassung sollte man einen zertifizierten LowVision-Optiker aufsuchen, Adressen gibt es unter www.sehbehindertenspezialist.de.

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Wirbelsäule Bild: Jupiterimages HALTUNG BEWAHREN Ob im Sitzen, Stehen oder Liegen: Das Rückgrat erweist sich in jeder Position als hilfreiche Stütze und gibt dem Körper Halt. Damit die Wirbelsäule bei der vielseitigen Belastung weiterhin beweglich bleibt, ist bei der Bewegung die richtige Haltung wichtig. „Schon kleine Veränderungen im alltäglichen Leben stärken die Wirbelsäule“, weiß Dr. Reinhard Schneiderhan, Orthopäde und Präsident der Deutschen Wirbelsäulenliga. Abends auf der Couch lässt sich bei einem guten Buch entspannen. „Um dabei Verspannungen vorzubeugen, hilft es oftmals schon, auf die richtige Haltung zu achten“, so Dr. Schneiderhan. Sehr bequem liegt der Körper etwa flach auf dem Rücken, die Unterschenkel in einem 90-Grad-Winkel auf mehreren Kissen platziert. So wird die Lendenwirbelsäule quasi nebenbei entlastet. Um beim Lesen den unteren Rücken zu stärken, die Beine immer mal wieder ein paar Zentimeter vom Kissen erheben und für ein paar Sekunden selbstständig das Gleichgewicht halten. Viele Menschen nehmen sich vor allem morgens zu wenig Zeit, um auf eine gesunde Körperhaltung zu achten. Beim Zähneputzen beugen Gehetzte dann unnötig weit den Kopf nach vorn über das Waschbecken. Regelmäßig eingenommen, verändert sich durch diese Haltung oft die natürliche Form der Halswirbelsäule und Muskelverkrampfungen treten auf. „Wer beim Reinigen der Zähne darauf achtet, den Rücken insgesamt gerade zu halten und besondere den Kopf nicht nach unten zu senken, vermindert das Risiko für Spannungsschmerzen.“ Gleiches gilt für weitere Abläufe im Bad: Um Verspannungen in diesem Bereich vorzubeugen, den Kopf in gerader Position immer mal wieder seitlich nach rechts und links Richtung Schulter ziehen. Viele Bewegungen, die im täglichen Leben beinahe unbemerkt von der Hand gehen, fördern Veränderungen der Wirbelsäule. „Beim Herausnehmen von Ordnern aus hohen Regalschränken zum Beispiel stellen sich viele auf die Zehenspitzen, um ihr Ziel zu erreichen. Mit den Händen über dem Kopf kommt es dann oftmals zu einer Überbelastung der Rückenmuskulatur.“ Hier lieber einen Hocker zu Hilfe zu nehmen. Ratgeber Rückengesundheit Rückenschmerzen zählen zu den teuersten Volkskrankheiten vieler europäischer Länder. Der Mensch bewegt sich zu wenig, beruflich und privat. Sitzen belastet die Wirbelsäule stark. Umso wichtiger ist es, ein rückenfreundliches Umfeld zu schaffen. Seit 1995 zeichnet die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. ergonomisch korrekte Möbel und Alltagsgegenstände aus, um Verbraucher für ein rückenfreundliches Umfeld zu sensibilisieren. Der Ergonomie-Ratgeber der AGR bietet Informationen zum Thema Rückengesundheit. Neben der Ursachenklärung gibt er Einblicke in die Vielfalt alltäglicher Gebrauchsgegenstände: Dazu gehören Bürostühle, Bettsysteme, Fahrräder, Polstermöbel, PC-Eingabegeräte, Autositze, Kindermöbel und Sportgeräte. ISBN 978-3-936119-08-4

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