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Österr. Post AG/Postentgelt bezahlt/07A037394K/1220 Wien Beratung & Verkauf: Montag: 9 - 18 Uhr Dienstag: 13 - 18 Uhr Mittwoch: 13 - 18 Uhr Donnerstag: 13 - 18 Uhr Freitag: 9 - 18 Uhr Samstag: 9 - 13 Uhr Nr. 8/2016 Auflage: 65.000 Exemplare Neues Stadtviertel statt Parkplatz fix Investoren für Forum Donaustadt gefunden Bericht S. 9 & %!&$ )#% ## $$ # #) ' & %%$ # &%$%#)&( &$ #) ' & %! *% $ & & %%$ "% # # # & & $ & # $& !% " !$ ! & ! ### ' ! ! : '!&#.&#'0 41* 2#.+8+$0'%#+ .#'/ /#'0 &.#+ '!&#.&#'0/08.# *'0 0 &)/0 +%#+ 2#./06.(0 1/&1 /'!&#.# 8. +%#)+ ,)4#+/'!&#.1+% 0 &).'#%#) '!&#.&#'0/ #/!&) % 1+" 43)'+"#. 5 %#-.8$0 +1. 9 '+()1/'2# ,+0 %# 0 1+" 0. +/-,.0 "#. )0#+ 8.# #.#'+ .#+ '# #'+#+ #. 01+%/0#.*'+ "#. &#$ (,**0 -#./7+)'!& '#+ .% .#0#+%8.0#) #)

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2 Unsere Jubilare Goldene Hochzeit (50 Ehejahre) Belicza Adolf und Maria Böckl Franz und Gisela Ernst Johann und Anneliese Grafhaider Franz und Margarete Groß Herbert und Brigitte Hansal Rudolf und Ilse Hondt Gerhard und Gertrud Kleer Johann und Gerda Pallan Friedrich und Christina Salomon Erich und Gertrude Suschitz Walter und Herta Trinko Friedrich und Ingrid Winkler Gernot und Ingeborg Diamantene Hochzeit (60 Ehejahre) Lauter Herbert und Erika Luntsch Johann und Elisabeth Eiserne Hochzeit (65 Ehejahre) Lendl Alois und Maria Steinerne Hochzeit (67,5 Ehejahre) Frymml Alfred und Anna Gschwendtner Hubert und Gertrud Seidler Hans und Elfriede Die dbz gratuliert herzlich! Bessere Wasserqualität für Alte Donau Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 8/2016 Impressum: dbz Eigentümer, Herausgeber und Verleger: Claudia Rois Redaktion: Mag.a Claudia Rois Repro-Satz-Montage: Donaustädter Bezirkszeitung Alle: 1220 Wien, Gemeindeaugasse 10 Tel. 282 71 34, Fax 282 71 34-22 E-Mail: bz.donaustadt@aon.at Internet: www.dbz-donaustadt.at Auflage: 65.000 Exemplare Druck: Mediaprint Zeitungsdruckereiges.m.b.H. & Co KG, 1232 Wien, Richard Strauss-Straße 16 Redaktionell gestaltete, entgeltliche Veröffentlichungen sind mit „Anzeige“, „Entgeltliche Einschaltung“, „Bezahlte Anzeige“, „Information“ oder „Werbung“ gekennzeichnet. Anzeigen können ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden. Schlussredaktion: 29. August. Eventuell später eintreffende Änderungen konnten nicht mehr berücksichtigt werden. Anzeigenannahme: 282 71 34 od. o680/ 317 85 01 Fax: 282 71 34-22 E-Mail: bz.donaustadt@aon.at Renate Gassler Öffnungszeiten: Mo-Fr: 9 bis 12 Uhr Die nächste dbz erscheint am 20. September 2016 Die Alte Donau ist ein echtes Freizeitparadies. An heißen Sommertagen wird sie regelrecht von Badegästen gestürmt – einziger Wermutstropfen beim Sprung ins kühle Nass: Die Wasserpflanzen, die gerade heuer, begünstigt durch den milden Winter, besonders sprießen. Allerdings tragen auch die Badegäste selbst zum Wachstum bei. Denn mit ihnen gelangen zusätzlich Nährstoffe in das Wasser. Fazit: Die von der Stadt Wien eingesetzten Mähboote kamen kaum mit der Arbeit nach. Nun soll es eine Verbesserung geben. Am 29. August ging der biologische Bodenfilter in Betrieb, der die Wasserqualität verbessern und u.a. auch etwas das Wachstum der Wasserpflanzen eindämmen soll. Über das rund 2.000 Quadratmeter große Filterbecken im Bereich des Wasserparks wird frisches Wasser aus der Neuen in die Alte Donau geleitet. Da das Wasser der Neuen Donau einen höheren Phosphorgehalt aufweist als das Wasser der Alten Donau, werden im Filter der Phosphorgehalt und andere Nährstoffe reduziert. So will man den Nährstoffhaushalt so regulieren, dass das Wasserpflanzen-Wachstum nicht begünstigt wird, gleichzeitig aber Fische und viele andere Gewässerlebewesen nicht gefährdet sind, heißt es aus der MA 45 (Wiener Gewässer). Derzeit sei die Anlage noch im Versuchsstadium. Nach einem Jahr werde man gegebenenfalls nachbessern. JUGEND/Anf. Do 18-19 Uhr € 75,-/Pers. PAARE/Anf. Mo 20.30-22 Uhr € 110,-/Pers. PAARE/Anf. Do 19-20.30 Uhr € 110,-/Pers. GOLD Do 20.30-22 Uhr € 110,-/Pers. HOBBY Mo 19-20.30 Uhr € 110,-/Pers. Das Kursprogramm umfasst Standard- und Lateintänze Die Kurse finden an 10 Abenden im Pfarrheim Groß Enzersdorf statt. Teilnehmer des Anfängerkurses für Paare können zwischen Mo und Do wechseln (d.h. 1x zahlen, 2x tanzen)! Information und Anmeldung bei Fam. Jax: Tel. 02249/2578 oder 0676/431 89 16 oder office@tanzverein.at www.tanzverein.at

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Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 8/2016 3 Wohnhaus statt Schwesternheim Ehemaliges Schwesternwohnheim wird nun endgültig geschleift Seit Jahren dämmert das ehemalige Schwesternwohnheim des SMZ-Ost am Kapellenweg im Dornröschenschlaf vor sich hin, nun soll es endgültig geschleift werden. Architektonisch soll sich die neue Anlage in die Umgebung einfügen und die Planung auf das Siedlungsgebiet und das nahe gelegene SMZ-Ost Rücksicht nehmen. Zuletzt kam das Gebäude, das bis Anfang 2013 500 Kleinstwohnungen für Beschäftigte des Donauspitals beherbergt hatte, als mögliche Flüchtlingsunterkunft in die Schlagzeilen. Alle dahingehenden Ideen scheiterten aber daran, dass das Schwesternheim schon geraume Zeit von sämtlichen infrastrukturellen Voraussetzungen wie Heizung abgekappt worden war. Nun soll das Gebäude einer Wohnanlage Platz machen. Das Schwesternheim des SMZ-Ost ist bald Geschichte Schließlich befindet es sich, nur wenige Gehminuten von der U2Station Donauspital entfernt, in bester Wohnlage. Eine entsprechende Flächenwidmung gibt es schon, zur Zeit läuft ein Verga- beverfahren für mögliche Bauträger. Vorgesehen sind derzeit etwas über 400 Wohnungen, voraussichtlich Genossenschaftswohnungen und sozialer Wohnbau. Das Schwesternheim war ja vor einiger Zeit auch ins Visier der Wiener Grünen gekommen und hatte es sogar in die Puls4-Sendung „Bist du deppert“ geschafft. Nicht nur weil das Gebäude in bester Wohnlage so lange ungenutzt blieb, sondern auch weil das Gebäude noch ein paar Jahre vor der endgültigen Schließung teilsaniert wurde. Laut Stadtrechnungshof wurden 2,23 Millionen Euro in Heizung und neue Fenster für das Gebäude investiert, das nun abgetragen wird. #% ! & # # & % ## $$ !* # &! $" $ ! (% $ % # $ ! # #% # %$#" ) ! # & !' !

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4 Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 8/2016 Netzwerktreffen Nahrungsquelle Donaustadt Das „AgendaDonaustadt Plus“ Fenster In der Donaustadt treffen urbanes Leben und landwirtschaftliche Produktion eng aufeinander. Seit einigen Jahren sprießen hier zusätzlich Gruppen, die ganz individuelle Projekte aufziehen – von Gemeinschaftsgärten über Bildungsprojekte, wie jenes am Barbenhäufel. Bei einem Netzwerktreffen im Juni lernten sich die vielfältigen Initiativen (besser) kennen und schmiedeten Pläne für ein gutes Zusammenwachsen. Menschen engagieren sich auf ganz unterschiedliche Weise für gesunde Lebensmittel aus der Region. Beim „Netzwerktreffen Nahrungsquelle Donaustadt“ im Juni 2016 war die Vielfalt der Betriebe und Initiativen des Bezirks durch die etwa 25 TeilnehmerInnen gut vertreten: Von Imkereien und Haupterwerbslandwirten, über Gemeinschaftsgärten und CSA-Projekte bis zu Lebensmittel-Tauschinitiativen. AgendaDonaustadt, das Ökosoziale Forum Wien und die Agenda-Gruppe Barbenhäufel luden zu diesem Treffen ein. Warum? AkteurInnen, die sich kennen und die Arbeit der anderen schätzen lernen, bilden ein starkes Netzwerk, können sich gegenseitig empfehlen und einander unterstützen. Ganz im Sinne des Sprichworts „das Gan- ' PlanSinn Netzwerktreffen Nahrungsquelle Donaustadt allem Neuankömmlinge im Bezirk schätzen die bunte Mischung an Möglichkeiten und die frischen Produkte „vom Nachbarn“. Viele BewohnerInnen wissen nicht über die Möglichkeiten des Abhof-Einkaufs Bescheid. Neue Internet-Plattformen wie „Garteln in Wien“, „Biomaps“ oder „Stadtlandwirtschaft“ bieten hier hilfreiche Unterstützung. Die AgendaDonaustadt und das Ökosoziale Forum Wien arbeiten derzeit an einer neuen Auflage einer Direktvermarktungs-Broschüre. ze ist mehr als die Summe seiner Teile“. „Wieviel wir verschwenden, wo wir unser Essen herbekommen und ob es gesund und schadstofffrei ist, hat einen wesentlichen Einfluss auf unsere Lebensumwelt. Hier kann die Donaustadt mit ihren Initiativen und Betrieben im Sinne von nah/regional, saisonal und gesund Hervorragendes beitragen“, betont Gemeinderat Josef Taucher. In einem World-Café arbeiteten die TeilnehmerInnen an zentralen Herausforderungen in der urbanen Landwirtschaft und an gemeinsamen Visionen für die Donaustadt. Ja, urbane Landwirtschaft ist herausfordernd, da unterschiedliche Wünsche und Interessen aufeinander treffen. Sie bietet aber auch Chancen. Vor Mehr Infos zur Broschüre und allen anderen Projekten der AgendaDonaustadt finden Sie auf der Homepage: www.agendadonaustadt.at. R. Hödl-Bau GmbH Baumeister N Dachdeckermeister 1220 Wien, Schillingstraße 7 N Sämtliche Baumeisterarbeiten N Rost- und Holzschutzanstriche N Fassaden aller Art N Eternitbeschichtungen N Terrassen und Gartenwege N Kamine N Holzriegel und Innenausbauten N Gartenzäune und Einfriedungen N Isolierungen N Dachdeckungen aller Art N Zu- und Umbauten N Spenglerarbeiten N Rigipsarbeiten N u.v.m. Rufen Sie uns an, unser Team ist für Sie da! Tel.: 20 20 777 Fax: 20 20 788 Öffnungszeiten im Juli und August: Montag - Donnerstag 9-12 und 15-18 Uhr Freitag 9-15 Uhr www.ihrwohntraum.at

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Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 8/2016 5 Jugendliche bestimmen mit! Der Bezirk fördert zahlreiche Aktivitäten für unsere Jugend. Ein besonders spannendes ist das Projekt „Mitbestimmen in der Donaustadt. SchülerInnenvertretungs-Forum“, das im Schuljahr 2015/2016 in der Donaustadt umgesetzt wurde. Dahinter steht die Überzeugung, dass politische Partizipation und demokratisches Verständnis essenzielle Wissensbestandteile für Jugendliche darstellen. Deshalb wurde den VertreterInnen unterschiedlicher Mittelschulen und Gymnasien des Bezirks im Rahmen dieses Projektes die Gelegenheit gegeben, sich mit demokratischen Prozessen auseinanderzusetzen und diese in der Praxis auszuprobieren. Von über 13 Schulen wurden SchülerInnenvertreter und -vertreterinnen eingeladen, sich am Projekt „Mitbestimmen in der Donaustadt. SchülerInnenVertretungs-Forum“ zu beteiligen. Die Jugendlichen bekamen für die Umsetzung ihrer Anliegen und Bedürfnisse vom Bezirk ein Budget in der Höhe von 10.000 Euro zur Verfügung gestellt, über das sie frei verfügen konnten. Durch die Konzeption des Projektes erlebten die Jugendlichen, wie Demokratie funktionieren kann und welche Herausforderungen mit Entscheidungsprozessen verbunden sind. Schon beim 2. Workshop entschieden die Jugendlichen, dass sie mit dem zur Verfügung gestellten Budget eine Veranstaltung für ihre SchulkollegInnen und FreundInnen organisieren möchten. Den Jugendlichen war es ein großes Anliegen, dass sich die SchülerInnen der unterschiedlichen Schulen des Bezirks bei dieser Veranstaltung besser kennenlernen und aus- tauschen können. So gab es z.B. je eine Gruppe für Dekoration, Musik, Planung der unterschiedlichen Stationen, Öffentlichkeitsarbeit oder Verpflegung. Während der darauffolgenden Workshops beschäftigten sich die Jugendlichen intensiv mit der Ideensammlung für ein sogenanntes „Speed-Dating“, einer Veranstaltung, wo mehrere Stationen angeboten werden. Bei der „Speed-Dating Veranstaltung“ sollte den Gästen ein Unterhaltungsprogramm mit Showacts und diversen Mitmach-Stationen (Koch-, Tanz-, Sport-, Kennenlernstation) geboten und für leibliches Wohl gesorgt werden. Den Jugendlichen liegt es sehr am Herzen, dass die TeilnehmerInnen einen anregenden und unterhaltsamen Nachmittag miteinander verbringen und durch das „Speed-Dating“ auch Verbindungen zwischen den Schulen des Bezirks geschaffen bzw. intensiviert werden können. Seit Jänner fanden so jeweils monatlich von 8 bis 11 Uhr Workshops im Gemeinwesenzentrum fen, fast schon so wie echte Geschäftsleute. Und wie es auch im Berufsleben ist, waren nicht alle mit den eingebrachten Ideen einverstanden. Nach dem Austausch der Ideen und Werben für die eigenen wurde dann aber demokratisch nach dem Mehrheitsprinzip abgestimmt!“ des Vereins Zeit!Raum in der Polgarstraße 30a statt, um das Event zu planen. Dabei lernten die Jugendlichen die Bezirksstrukturen des 22. Bezirks kennen und erfuhren, wie das Wahlsystem in Österreich funktioniert. Vor allem aber, wie man auch im Kleinen gemeinsame Entscheidungen trifft und eine Veranstaltung organisiert und umsetzt. Eine der jungen TeilnehmerInnen berichtet: „Jede und jeder versuchte, seine und ihre Idee so gut wie möglich zu verkau- Die Jugendlichen entwickelten in Arbeitskreisen Ideen für die Gestaltung der Veranstaltung und überlegten, welche Punkte für die Organisation wichtig sind. Anschließend wurden die Ergebnisse präsentiert und in der Großgruppe abgestimmt. Die Jugendlichen teilten die Aufgaben untereinander auf und lernten so Verantwortung für deren Erledigung zu übernehmen, wobei sie von den Mitarbeiterinnen vom Verein Zeit!Raum und queraum. kulturund sozialforschung unterstützt wurden. Ihr Ernst Nevrivy Bezirksvorsteher " (/$(0#*' " (0#*'$)( " (.$(/ " # "# %-$() & %*$- & ! # 0. ! # '--+ )) (+ )',

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6 Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 8/2016 Mörder von Asperner Ehepaar wurde eingewiesen Täter leidet an paranoider Schizophrenie Die Tat löste nicht nur in Aspern Entsetzen und Fassungslosigkeit aus. Am 19. Mai vergangenen Jahres drang Dariusz Pawel K. in das Haus des ehemaligen SPÖ-Bezirksrates Gerhard Hintermeier und seiner Gattin Erna ein und tötete das PensionistenEhepaar auf bestialische Weise. Am 3. August musste sich nun der mittlerweile 30-jährige gebürtige Pole nicht nur wegen des Mordes an dem beliebten Asperner Ehepaar verantworten. Vier Wochen vor der Tat hatte der Mann im schwedischen Göteborg einen Pensionisten auf ähnliche Weise ermordet. Nach 45-minütiger Beratung beschloss das Gericht, den Mann in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher einzuweisen. Der psychisch kranke Angeklagte leidet seit über zehn Jahren an einer massiven paranoiden Schizophrenie. Der Beschluss des Gerichtes ist bereits rechtskräftig. Dariusz Pawel K. ist nicht nur in seiner Heimat, sondern auch in den Niederlanden, in Deutschland und in Großbritannien zum Teil einschlägig vorbestraft. Seit 2006 leidet er an der Geisteskrankheit, die jedoch bisher unbehandelt blieb. Seinen Lebensunterhalt bestritt er mit Einbrüchen. Im vergangenen Jahr kam er mit dem Fahrrad über Znaim nach Wien. Als ihm am Praterstern ein Bekannter Gummihandschuhe schenkte, habe er das, so der Angeklagte während des Prozesses, als Signal gesehen, irgendwo einzubrechen”. Der 30Jährige fuhr mit der U-Bahn nach Aspern und ließ sich auf einem verwilderten Grundstück nieder, wo er zunächst im Freien hauste. Hunger und Durst dürften ihn schließlich dazu getrieben haben, in das Haus der Hintermeiers in der Böckingstraße schaft stützte sich auf ein psychiatrisches Gutachten, demzufolge der 30-Jährige zum Tatzeitpunkt zurechnungsunfähig war und von ihm weiterhin Gefahr ausgeht. Der gebürtige Pole leidet an einer durchgehenden paranoiden Schizophrenie und ist dem Sachverständigen zufolge nicht schuldfähig, weshalb ihm kein Mordprozess gemacht werden konnte. Der Mörder von Erna und Gerhard Hintermeier wurde nun in eine Anstalt eingewiesen. einzudringen. Mithilfe eines Hammers und eines Blechs machte er sich daran, eine Tür des Hauses des 75-jährigen ehemaligen Bezirksrates und seiner 74 Jahre alten Frau aufzubrechen. Das Ehepaar wurde jedoch aufgrund des Lärms auf den Mann aufmerksam und ging in den Garten, um nachzusehen. Dort ging der 30-Jährige sofort auf das Paar los. In der Nacht auf den 2. Mai entdeckte der Sohn des Paares die übel zugerichteten Leichen seiner Eltern im Eingangsbereich des Hauses bzw. im Garten. Anfang Juni wurde der Täter schließlich in Düsseldorf festgenommen und an die Wiener Justiz ausgeliefert. lassen. „Das ist ein griechischer Gott, der verflucht worden ist”, erklärte der Angeklagte während des Prozesses erstmals die Bedeutung. So wie er wegen der Halluzinationen, an denen er leide, verflucht sei. Der Antrag der Staatsanwalt- Er wird nun in der Sonderanstalt Göllersdorf behandelt. „Ich bekomme Pillen, die mir gut tun. Ich hatte dort nur eine Halluzination, dass ich ein Buch schreiben soll“, sagte der 30-Jährige vor Gericht. Der Mann wird nun ohne zeitliche Begrenzung so lange im Maßnahmenvollzug angehalten, bis Experten überzeugt sind, dass von ihm keine Gefahr mehr ausgeht. Tantal Am Körper der Frau hatte der Täter, wie auch schon an seinem Opfer in Göteborg, mit Holzlasur den Schriftzug „Tantal“ hinter- 24-Stunden-PflegeFr 3. Juni & Sa 4.Juni, 10 -18 Uhr Help-24 GmbH, Kostenlose BeratLuenogpuonldtearuer S0tr1. 1277,0126100W8 ien Help-24 GmbH, Leopoldauer Straße 17, 1210 Wien, www.help-24.at

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Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 8/2016 7 Gestank: Fieberhafte Suche nach Schuldigen Es stinkt wieder zum Himmel – nun auch in der Seestadt Es stinkt zum Himmel – und die fieberhafte Suche nach dem (oder den) Schuldigen geht weiter. Dass es vorzugsweise in den Sommermonaten in der Donaustadt mitunter gewaltig „riecht“, ist ja nichts Neues mehr. Vor allem im Bereich Siebenbürgerstraße klagen die AnrainerInnen Jahr für Jahr (wie auch heuer wieder) über Geruchsbelästigung (die dbz berichtete). Bisher wurde dafür aber vor allem die Kanalisation, aber auch der eine oder andere Betrieb in der Umgebung verantwortlich gemacht. Doch seit Neuestem steigt auch SeestadtbewohnerInnen regelmäßig bestialischer Gestank in Nicht nur in der Seestadt stinkt´s. die Nase. Interessanterweise nur BewohnerInnen höher gelegener Wohnungen, während gleichzeitig in den tieferen Etagen und auf der Straße des neuen Stadtteils kaum oder gar nichts zu merken ist. „Wir haben schon Kopfweh von dem ständigen Gestank“, klagen Seestadt-BewohnerInnen gegenüber der dbz. Bisher ist die Suche nach dem oder den Verursachern im Sand verlaufen. Neben dem Kanal gehören auch die Kompost-Anlage in der Lobau, aber auch Bauern, die die umliegenden Felder düngen, zum „Kreis der Verdächtigen“. Bisher verlief die Suche aber negativ, so BV Nevrivy gegenüber der dbz. Geruchsdatenbank Mit einer Geruchsdatenbank will man nun den oder die Schuldigen ausforschen. Dabei wird erhoben, wann und wo es stinkt, um so den Verursacher ausfindig zu machen. „Wer auch immer für den Gestank verantwortlich ist, wir werden ihn finden, und wir werden das abstellen“, verspricht BV Nevrivy. &- % "* "&*" (&) *( $" !&" *& %/ *0- '4%("* .+*!"-* 0 % %"&2"* 0*! "*/#"0 %/"* ' ** +)#+-/ 0*! " "*.,0 (&/3/ #4- ! . $ *2" %- DIE LEISEN MIT GARANTIE &*'(0.&1" +*/ $" 0*! /"0"-* 5 # !" !" "

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8 Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 8/2016 Aktive VHS in Groß-Enzersdorf Neue Wege in der Erwachsenenbildung Seit Herbst letzten Jahres hat die Gemeinde Groß-Enzersdorf ihre eigene VOLKSHOCHSCHULE. Geleitet wird sie von Dr. Manuela Hargassner-Delpos unterstützt von Herrn Christian Graf, MA. Seit heurigem September ist die VOLKSHOCHSCHULE in den Verband der Volkshochschulen in Niederösterreich aufgenommen worden und damit auch zertifiziert, freut sich der Stadtrat für Bildung, Eduard Schüller. Die Kurse, die schon jetzt gebucht werden können, finden sich im Kursprogramm auf der Homepage der Gemeinde unter www.vhs-grossenzersdorf.at. Aus der Not, kein eigenes Gebäude für die VOLKSHOCHSCHULE zu besitzen, haben die GroßEnzersdorferInnen eine Tugend gemacht. Die KursbesucherIn- © C.Graf Kräuterwanderung der VHS Groß-Enzersdorf mit dem Kräuterpädagogen Markus Dürnberger nen können vor Ort an ihren Kursen teilnehmen, denn die Veranstaltungen nützen die Räumlichkeiten der Gemeinde Groß-Enzersdorf, wie etwa die Stadtsäle, die Volks- und Polytechnische Schule sowie die Neue Mittelschule, ebenso wie die der Alten und der Neuen Volksschule in Oberhausen und weitere andere in den Katastralgemeinden. Bezüglich des Kursangebots hat sich die VOLKSHOCHSCHULE zum Ziel gesetzt, neue Wege in der Erwachsenenbildung zu gehen. Sie strebt interdisziplinäre Kurse an, die Lernen neu begreifen, verstehen und leben lassen. Sprach-Spaziergänge mit Biologie-Unterricht sollen ebenso selbstverständlich werden wie Outdoor-Aktivitäten, die beispielsweise die Fotografie und Physik verschränken, Kunst und Kultur sollen in Sachgebiete einfließen und Interessen wecken und fördern neben Freizeit-, Sport- und Bewegungsaktivitäten. Gemeinsam mit den KursleiterInnen wird an neuen Kurskonzepten und –strategien gearbeitet, um diese Ideen auch bald umsetzen zu können. Die VOLKSHOCHSCHULE will damit Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern eine neue Wissens- und Freizeitplattform bieten, die breit genützt werden kann. Mit aktuellem Hintergrund öffnet sie auch die Türen für Flüchtlinge und will neben Deutsch- evtl. auch Arabischkurse auf lange Sicht anbieten. 8 .1319'% %1!34-' 4-$ %12:-+)#(*%)32%-36)#*+4-' %24-$(%)3 4-$ %6%'4-' 4-23 4-$ 1%!3)5)393 %2#()#(3% )132#(!&3 4-$ %14& $ !" ! ! (,--#,',*+(). $! %$ $ " &" &" 4#(%- )% .-+)-% 4-$ "%7!(+%- )% "%04%, /%1 !-*)-' 666 5(2 '1.22%-7%12$.1& !3

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Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 8/2016 9 Forum Donaustadt ist nun fix Investoren für das Megaprojekt vor der U1 Station Kagran gefunden Das Forum Donaustadt Jetzt ist es soweit: Der Countdown für den Parkplatz zwi- schen der U-Bahn-Station Kagran, der Albert-Schultz-Eishalle und der Vienna International School läuft. Parkplatz muss endgültig weichen Der beliebte Parkplatz soll in absehbarer Zeit dem neuen Stadtquartier „Forum Donaustadt“ weichen. Nun ist das wohl größte Immobilienprojekt des Jahres in Österreich unter Dach und Fach. Seit kurzem steht fest: Der private Immobilienkonzern Signa und die Austrian Real Estate ARE, eine Tochter der staatlichen Bundesimmobiliengesellschaft BIG, kaufen das Immobilienprojekt Forum Donaustadt. Wie die dbz schon mehrmals berichtete, sollte das Projekt ja eigentlich schon längst umgesetzt sein. Denn der Baubeginn war eigentlich schon für 2015 geplant. Vergangenes Frühjahr wurde schließlich die Otto Immobilien Gruppe mit der Suche nach Investoren beauftragt. Diese sind nun endlich gefunden worden. Läuft nun alles nach Plan, kann laut ARE im kommenden Jahr mit der Umsetzung begonnen werden. Das Projekt ist schon gewidmet und abgesegnet, so BV Nevrivy gegenüber der dbz. „Wir gehen davon aus, dass es so bald wie möglich auch umgesetzt wird.“ Zur Erinnerung: Auf dem 15.000 Quadratmeter großen Gelände werden in sechs Gebäuden insgesamt 105.000 Quadratmeter Bruttogeschoßfläche entstehen. Der Büroturm „Forum Tower“ soll bis zu 145 Meter hoch werden und soll auf 45.000 Quadratmetern Platz für Büroräume bieten. Daneben sind drei kleinere Büroobjekte, die "Forum Primus", "Forum Duplex" und "Forum Cubus" gruppiert. Außerdem ist ein Wohnturm „Forum Home“ geplant, der bis zu 100 Meter hoch werden soll und rund 200 freifinanzierte Wohnungen beherbergen soll. Und in einem „Forum Hotel“ werden außerdem rund 190 Hotelzimmer gebaut. Wohnkomfort und Eleganz Essling – in der Gernotgasse 56A ist gerade ein Neubau entstanden, der in Wohnkomfort und Eleganz kaum zu überbieten ist. Die Firma POTOM hat hier den Zeitgeist und die Moderne in einer Kombination von Langlebigkeit und Ästhetik genau getroffen. Es entstanden 7 Wohnungen, die ein familiäres Zusammenleben ermöglichen und gleichzeitig auch eine Art des Wohnens, wie man es sonst nur von einem Reihen- oder Einfamilienhaus gewohnt ist. Das Vollziegelhaus steht für Langlebigkeit und Qualität! Einige wertvolle Details zur Wärmeversorgung: diese erfolgt zentral mit einer Viessman Gas Brennwert Kombitherme Vitodens 200. Der zentrale Warmwasserspeicher ist mit einer Zirkulationspumpe und mit E-Patronen ausgerüs- tet. Die Warmwasserspeicher werden durch den Heizkessel geheizt. Die Wärmeabgabe in den Wohnungen erfolgt über eine Fußbodenheizung. Der Gesamtenergieeffizienz-Faktor liegt im grünen Bereich – A. Die Wohnungen sind mit hochwertigen Parkettböden und exklusiven Fliesen ausgestattet. Präventiv gibt es die Verrohrungen für eine Klimaanlage und elektrische Rollläden. Es erwartet den künftigen Eigentümer ein echter Wohngenuss! 3 Wohnungen sind noch zu haben! 2 kleine familiengerechte Gartenwohnungen und eine herrliche DachterrassenWohnung. Sind Sie neugierig geworden? Schauen Sie sich Ihr neues Zuhause auf unserer Homepage an: www.potom.at Werbung

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10 Bezirksrundschau Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 8/2016 der dbz BuchTipp! Kagran Alkolenker attackiert Polizei Am Samstag, den 27. August rastete ein Beteiligter eines Verkehrsunfalles komplett aus und verletzte zwei Polizisten bei seiner Flucht. Die beiden Beamten waren auf einen Verkehrsunfall in der Siebeckstraße aufmerksam geworden. Als sie den Sachverhalt klären wollten, attackierte sie einer der Beteiligten mit mehreren Faustschlägen. Der 21-Jährige, er hatte 1,9 Promille im Blut, wurde festgenommen. Als er wegen des Unfalls in einem Rettungswagen untersucht werden sollte, trat er gegen die Seitenwand, sprang aus dem Fahrzeug und versuchte zu flüchten. Er konnte rasch eingeholt werden und attackierte die Beamten erneut mit Fußtritten. Dadurch erlitt einer der Polizisten eine Prellung im Brustbereich. Auch der zweite Beamte erlitt leichte Verletzungen. Da rastete der Mann komplett aus und bedrohte die beiden Beamten mit dem Umbringen. Der Tatverdächtige kam in Haft. Essling Wurzelarena Um das Pflanzenorgan Wurzel sowie den umgebenden Boden als Lebensgrundlage unserer Ernährung bewusst zu machen, wurden im Rahmen des Projekts „Natur-Kulinarium“ u.a. auch in der Donaustadt Wurzelschaustationen angelegt, in denen Wurzeln im Boden hinter Glasscheiben besichtigt werden können. Die größte dieser Stationen, die sogenannte Wurzelarena, wurde am Gelände der Bio Forschung Austria in Essling, Esslinger Hauptstraße 132 in Zusammenarbeit mit der MA 49 Forstamt und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien errichtet. Entlang einer drei Meter breiten und 2,5 Meter tiefen Glasscheibe kann hier das Wurzelsystem von verschiedenen Pflanzen im Laufe ihrer Lebenszeit studiert werden. Führungen finden nach Vereinbarung statt. Der Drache Brokks der dbz -Buchtipp von Silvia Kobsik Drache Brokks ist anders als andere Drachen: Er liebt Brokkoli und Süßes! Als eines Tages der Koch des Königs mit der riesigen Geburtstagstorte für den Prinzen an der Drachenhöhle vorbeispaziert, ist die Torte für Brokks zu verlockend. Er verspeist sie auf einen Sitz und aus Versehen den Koch gleich mit dazu. Und hier wird die Lage brenzlig – nicht nur, dass Brokks ziemlich Bauchweh bekommt, macht sich das Gefolge des Königs auf die Suche nach dem Koch … Wie die Geschichte dennoch für alle Beteiligten gut ausgeht, ist (vor-)lesenswert. Lustig ist, wie der Koch unversehrt im Drachenbauch sitzt und mit dem Drachen spricht. Herrlich auch die Szene, in der Brokks von gleich vier Pferden zum Schloss getragen wird. Die zum Niederknien schönen Illustrationen stammen aus der Feder von Derek Rozcen. Die wunderbare Geschichte hat die Autorin Silja Luisa Topfstedt geschrieben. Sie ist gebürtige Deutsche, lebt seit Jahren in Wien und ist eine der ersten Seestadt-BewohnerInnen. Silja Topfstedt präsentiert ihr Buch am 10.9.2016 um 10.30 Uhr in der Seeseiten Buchhandlung in ihrer neuen Heimat, der Seestadt Aspern. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten (Tel. 01 253 15 20, www.seeseiten.at). Silja Topfstedt Der Drache Brokks Lappan Verlag, 2016, 32 Seiten, € 13,40 Ihr Elektriker im Bezirk! www.hlawatschek.at elektro.hlawatschek@aon.at

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Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 8/2016 Griechenland bei Wien 11 Ihre Teller. Gekocht wird nur mit erlesen, frischen und biologischen Zutaten. Man muss nicht nach Griechenland reisen, um in die Welt der Hellenen einzutauchen. Vor den „Toren Wiens“, in Gerasdorf erwarten Sie ein Ort der mediter- ranen Lebensfreude und erstklassige griechische Küche in einem zeitgemäßen Ambiente: Das griechische Restaurant „Die Olive“. Chefin Gabriele Tsongas und ihr Mann Sokrates Hatziadamidis haben ihre Rezepte direkt aus Griechenland mitgebracht. In der Küche steht daher die Chefin persönlich und zaubert die originalen griechischen Speisen auf Die Köstlichkeiten können Sie auch im Rahmen von griechischen Live-MusikAbenden oder bei Weinverkostungen von griechischen Prädikatsweinen genießen. Darüber hinaus organisieren Gabriele Tsongas und Sokrates Hatziadamidis auch Caterings für kalte und warme Buffets. Natürlich können Sie hier auch Gutscheine, z.B. als spezielles Geburtstagsgeschenk, erwerben. Oder Sie feiern gleich Ihre Geburtstagsfeier, Hochzeitstafel, Weihnachtsfeier, Firmenfeier, und vieles mehr in diesen stilvollen Ambiente. Mittagsmenüs gibt es Dienstag bis Freitag von 11.30 bis 14.30 Uhr 30 (ausgenommen Feiertag) Restaurant Die Olive, Guido Rütgers Straße 44-48, 2101 Gerasdorf / Wien Tel: 02246/28195, Bezahlte Anzeige Werbung DONAUSTADT. Der Bezirk fürs Leben. 01 4000 22110 Sprechstunden: Dienstag 14 – 17 Uhr nach Vereinbarung. Ernst Nevrivy Ihr Bezirksvorsteher

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dbz-Veranstaltungskalender Matineen im Gartenbaumuseum Am 11. September um 10.30 Uhr und um 12 Uhr präsentiert das Paracelsustrio Kompositionen von Mozart. Voranmeldung unter Tel. 01 4000-8042 ist erforderlich, der Eintritt ist frei! Österr. Gartenbaumuseum, Siebeckstr. 14 Stadlauer Bauernmarkt jeden Freitag von 8-13 Uhr abwechselnd im Stadlauer Park zwischen altem Bahnhof und Post und auf der Piazza Star22, dem Innenhof vor dem Merkur. Die nächsten Termine im Stadlauer Park sind der 9. und 23. September. Die Termine auf der Piazza sind der 16. und 30. September. Kunstmarkt im Bezirksmuseum ab 10. September von 14-18 Uhr und am 11. September von 10-14 Uhr öffnet das Bezirksmuseum mit dem Kunstmarkt, bei dem Hobby-KünstlerInnen ihre Werke zeigen. Auch die Ausstellungen „Die kleinen Dinge des Lebens” und „Sport aktiv in Donaustadt“ sind bis 23. Oktober zu besichtigen. Kagraner Platz 53+54 Herbstfest und Kinderfest des SV Neu Essling Kinderfest für alle Kinder am 10. September ab 15 Uhr Herbstfest am 18. September ab 11 Uhr Siedlervereinshaus Neu-Essling, Speikweg 4 ! !! " $' ! $% ! " ! $( $& # $ # Veranstaltungen in den Blumengärten von 2. bis 4. September Weintage in Hirschstetten am 11. September um 14 Uhr Kulturheuriger mit Manfred Chromys Texasschrammeln am Bauernhof am 10./11. und 17./18 September: Gemüseraritäten & Co,am 10./11. September: Wege des Heilens – traditionelle und chinesische Heilmethoden von 8. bis 18. September: Internationales Bildhauersymposium zum Thema „Holz und Eisen”. Schauen Sie den Künstlern bei der Arbeit über die Schulter

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dbz-Veranstaltungskalender *.(# ) ( ( )* # $, (*" ( + ($# (!* *-* !*+ "" +$ ($* ( ) // +$ $ ( * ,%$ 12013 ( $ ( )& ($ ( '+ $* )) Fest der Kinderfreunde zum Welttag des Kindes Am 11. September von 14-17 Uhr beim Sparefrohspielplatz im Donaupark - Arbeiterstrandbadstraße (gegenüber Bundesbad Alte Donau). Ein vielfältiges Programm (basteln, spielen, tanzen, Kindertheater) wartet auf die BesucherInnen! Der Eintritt ist frei! Sparefrohspielplatz, Arbeiterstrandbadstr. Kulturfleckerl Essling Glasscherben Quartett am 2. September um 19 Uhr mit “Wiener Lieder und Weana Tanz” Seestimmen Vokalensemble am 3. September um 19 Uhr mit Wienerliedern im A-capella-Gewand (zu diesen Terminen ist die Verteilung der dbz noch nicht abgeschlossen!) Bigband Jazz/Swing/Funk am 16. September um 19 Uhr mit der All Time Bigband Calypso, Latin. Swing am 23. September um 19 Uhr mit The Hep Gents Zählkarten für diese Veranstaltungen bestellen Sie per mail an reservierung@kulturfleckerl.at oder Tel. 01/774 80 72 #"+ #% - $ %) # - ! ! # %$ )& # "# * # # $% #% ! ! ' , % $ #" # .# #" + ! &! ! ! (" ! # !! ! &! $& # !! ! '"# # % % # "# ! ! &! &! !% &!% # % ! !$ % # &! ! &! .!$% # $ ! ,$ % ! ' #$ ! # $% ! &! # &! &#$% % &! ! ( $ #"+ !) #$ "# )& % ! % !%# %% # $$ ! ! #"

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dbz-Veranstaltungskalender Für unsere kleinen LeserInnen Der Kasperl ist wieder da! am 18. September um 10.30 Uhr in der Anton Sattlergasse 64-68 Stg. 4 am 24. September um 10 Uhr in der Erzherzog Karlstraße 169 am 25. September um 10.30 Uhr in der Donaufelder Str. 259 Volxkino im Act-In Park am 10. September um 19.30 Uhr. „300 Worte Deutsch”, Komödie DE 2013, 90 Min. Eintritt frei! Pirquetgasse 7 Erntedankfest in Aspern am 18. September. Festmesse um 9.30 Uhr, anschließend Frühschoppen mit Gemüsemarkt und Tombola um 14 Uhr startet der Festumzug. Anschließend gibt es Tanz und Unterhaltung im Pfarrgarten mit Musik bis 21 Uhr. Für Kindervergnügen und Ihr leibliches Wohl wird bestens gesorgt! Asperner Heldenplatz 9 Erntedankfest Leopoldau am 25. September ab 14 Uhr Ernteandacht vor der Kirche anschließend Festumzug mit ca. 40 Fahrzeugen, ab 15.30 Uhr Erntefest und Platzkonzert im Pfarrgarten. Leopoldauerplatz 12 Sicherheitsfest in der Seestadt Aspern am 27. September von 8.30–14 Uhr gemeinsam mit den Helfern Wiens und der Polizei Donaustadt. Um 12.30 Uhr wird die neue Polizeiinspektion Sonnenallee 33 eröffnet Hannah Arendt Platz Kinderflohmarkt in St. Katharina am 17. September von 10-15 Uhr, anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Seelsorgezentrums St. Katharina. Bergengasse Kulturhistorischer Lobau-Spaziergang am 18. September von 14 bis ca. 17 Uhr „Von Lobauindianern, Wilderern und UmweltschützerInnen!“ Die Bürgerinitiative „Rettet die Lobau – Natur statt Beton“ lädt ein: Kulturhistorischer Spaziergang durch die Lobau mit dem Lokalhistoriker Robert Eichert „Geschichte und G'schicht'ln“ – Bei einem Streifzug durch die Obere Lobau begegnen uns die frühen Anhänger der FKK- Bewegung, illegale Siedler, der „Rote Hiasl“ und der „Zauberer von der Dechantlacke“ ebenso wie politisch Verfolgte, Widerständler, ZwangsarbeiterInnen, Aussteiger und erfolgreiche Naturschützer. Teilnahme kostenlos, entfällt bei starkem Regen. Treffpunkt: Gegenüber Restaurant Roter Hiasl (Biberhaufenweg 228), Anreise: U1, U2, anschl. Bus 92B oder 93A, Info: www.lobau.org #( # " "" " ! ' ,1, -, 0- ! !" ! & """' & ' ! $ !%! ! # "! $ ! & ' ,1, -, 0- # & % % % & *+),- %% # */ % & *+)*. *0'-+ $

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Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 8/2016 15 Mit Knowhow und Spaß Spaß an der Technik kommt in der htl donaustadt nicht zu kurz Schule muss Spaß machen – das ist das Credo von Dipl.Ing. Wilhelm Bonatz, der seit gut zwei Jahren die Geschicke der htl donaustadt in der Donaustadtstraße leitet. „Der Unterricht darf keine trockene Angelegenheit sein, sondern soll den Schülerinnen und Schülern Freude am Forschen und Entdecken vermitteln“, ist Direktor Bonatz überzeugt. „Unser Hauptaugenmerk liegt daher darauf, eine Struktur zu schaffen, die allen ermöglicht mit Freude ihre Arbeit durchzuführen.“ Daher arbeiten die Jugendlichen etwa mit den neuesten Applikationen am Handy, entwickeln Musikprojekte oder können sogar im Nachbau eines A320 Airbus-Cockpits hantieren. Elektronik, Information und Informationstechnologie bilden die Hauptschwerpunkte in dem vielseitigen Angebot der htl donaustadt. „Kreativität ist nicht in die Wiege gelegt, sondern muss als Im von der Schule gebauten Cockpit: Direktor Bonatz (re.) ckeln. Das erfordert ein Höchstmaß an pädagogischer Tätigkeit. Neben dem technischen Knowhow muss die Lehrerin und der Lehrer Engagement und Begeisterung mitbringen.“ Direktor Bonatz weiß wovon er spricht. Die Begeisterung ist ihm ins Gesicht geschrieben und das entsprechende Rüstzeug hat er während seiner beruflichen Laufbahn – u.a. bei der Firma Waagner Biro und im AKH – erworben. nieure arbeiten daher auch mit zahlreichen kreativen Projekten aktiv an der Schulentwicklung mit. Eines der Vorzeigeprojekte ist der Nachbau eines Airbus A320 Cockpits. Hier können die SchülerInnen fachpraktische und theoretische Erkenntnisse erwerben. Begonnen wurde damit im September 2012 mit dem Bau des Overhead Panels. Unterstützt wird das Projekt finan- Aktuelles technisches Wissen mit modernen Unterrichtsmethoden zu vermitteln, wird in der htl donaustadt großgeschrieben. Aber nicht nur das: Großen Wert legt man hier auf Persönlichkeitsbildung, Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit und sprachliche Kompetenz, insbesondere auch auf Fremdsprachenkenntnisse. „Wir versuchen den Schülern und Schülerinnen auch zu vermitteln, wie wichtig gute Umgangsformen sind.“ Schließlich sind diese so etwas wie eine Visitenkarte. ziell vom Verband der Elektroniker an der htl donaustadt. Ungefähr 90 Taster und Schalter mussten gebaut, verdrahtet und mit der Software programmiert werden. Im Schuljahr 2013/14 wurden die Panels für die Funkgeräte, der Schubhebel und diverse kleinere Geräte konstruiert und gebaut. Gleichzeitig wird das Cockpit für eine Zusatzausbildung zum AVIONIC Elektroniker genutzt, die durch die Luftfahrtbehörde austro control ermöglicht wurde. Aber auch unsere Umwelt wird nicht aus den Augen verloren, wie einige Projekte im Bereich der E-Mobilität bezeugen. Ein Projekt aus früheren Jahren ist das E-Fahrzeug, auch als Trisolar bekannt. Es wurde von 1991 bis 2000 gebaut und durch die Firma Opel und Beyschlag finanziert. Denn auch finanzielle Unterstützung ist wichtig: „Wir versuchen, die Ausbildung so vielseitig wie möglich zu machen und dafür private Firmen als Sponsoren zu gewinnen“, hofft Direktor Bonatz auf noch viele interessante Projekte an seiner Schule. Schatz aus der Tiefe gehoben werden. Die spezielle Aufgabe der Schule ist es, diese Schätze bei den Jugendlichen zu entwi- Sowohl Lernen als auch Lehren soll an der htl donaustadt Freude machen und den Weg zu einem erfolgreichen, sinnerfüllten Leben ermöglichen. Die lehrenden Ingenieurinnen und Inge-

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