TP 157 Herbst 2015

 

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Herbst 2015

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Der Treffpunkt Nr. 157 DER TREFF PUNKT Gemeindeblatt der Martin-Luther Kirchengemeinde Herbst 2015 Nr. 157 Inhalt dieser Ausgabe: Leitartikel Aus den Kapellengemeinden Kirche mit Kindern Besuch in der Diakoniestation Mit dem Diakonieverein auf Tour Gottesdienstplan, Freud und Leid, Gruppen 30 Jahre für den Treffpunkt: Edith Gieseking, Gottesdienst zum Frauensonntag Lebendiger Advent, Spendendank Frauenkreis in Walkenried Ev. KiTa: Mit Noah in der Arche, Kontakte Aus dem Förderverein Martin-Luther-Edemissen e.V. 1 2 3 4 5 6+7 8 9 10 11 12 Herausgeber Der Kirchenvorstand Redaktion Annette Baden-Ratz Henning Könemann Renate Lonnemann Joachim Sinnhuber Hans-Dieter Heuer Layout Carsten Havekost Spendenkonto Kirchenkreisamt Peine 114 009 KSK Peine IBAN: DE 98 25250001 0000114009 BIC: NOLADE21PEI „Treffpunkt Edemissen“ Die fünfte Jahreszeit „Wenn der Sommer vorbei ist und die Ernte in die Scheunen gebracht ist, wenn sich die Natur niederlegt, wie ein ganz altes Pferd, das sich im Stall hinlegt, so müde ist es – wenn der späte Nachsommer im Verklingen ist und der frühe Herbst noch nicht angefangen hat: dann ist die fünfte Jahreszeit. Nun ruht alles. Die Natur hält den Atem an. An anderen Tagen atmet sie unmerklich aus leise wogender Brust. Nun ist alles vorüber: geboren ist, gereift ist, gewachsen ist, gelaicht ist, geerntet ist – nun ist es vorüber. Nun sind da nur noch die Blätter und die Gräser und die Sträucher, aber im Augenblick dient das zu gar nichts; wenn überhaupt in der Natur ein Zweck verborgen ist: im Augenblick steht das Räderwerk still. Es ruht. Mücken spielen im schwarzgoldenen Licht, im Licht sind wirklich schwarze Töne, tiefes Altgold liegt unter den Buchen, Pflaumenblau auf den Höhen ... kein Blatt bewegt sich, es ist ganz still. Blank sind die Farben, der See liegt wie gemalt, es ist ganz still – es ruht. So vier, so acht Tage – Und dann geht etwas vor. Eines Morgens riechst du den Herbst. Es ist noch nicht kalt; es ist nicht windig; es hat sich eigentlich gar nichts geändert – und doch alles. Es geht wie ein Knack durch die Luft – es ist etwas geschehen. So lange hat sich der Kubus noch ge- halten, er hat geschwankt und nun ist er auf die andere Seite gefallen. Noch ist alles wie gestern: Die Blätter, die Bäume, die Sträucher ... aber nun ist alles anders. Das Licht ist hell, Spinnenfäden schwimmen durch die Luft, alles hat sich einen Ruck gegeben; dahin der Zauber, der Bann ist gebrochen – nun geht es in einen klaren Herbst. Das Wunder hat vielleicht vier Tage gedauert oder fünf, und du hast gewünscht, es solle nie, nie aufhören. Es ist nichts, das du kennst; es ist etwas anderes. Spätsommer, Frühherbst und das, was zwischen ihnen beiden liegt. Eine ganz kurze Spanne Zeit im Jahr. Es ist die fünfte und schönste Jahreszeit.“ Mit diesen Worten von Kurt Tucholsky grüßt Sie ganz herzlich Ihre Pastorin Katrin Seelenbinder (Auszug aus Kurt Tucholsky, „Die fünfte Jahreszeit“, Reinbek bei Hamburg 1960)

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Der Treffpunkt Nr. 157 Verabschiedung, Jubiläen, neue Glocke in Sicht: Aus den Kapellengemeinden Nach 20 1/2 Jahren Küsterdienst … Von links nach rechts: P. Christian Ratz, Pn. Annette Baden-Ratz, Elfie Schmidt, Margarete Winkler, Helga Gürke und Gerda Ptacek. ... wurde Margarete Winkler im Gottesdienst am 19. Juli in der Blumenhagener Markus-Kapelle in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Am 1. Januar 1995 hatte sie die Aufgaben als Kapellenküsterin übernommen und war seitdem für das 481 Jahre alte Gotteshaus zuständig. Eigentlich sollte der Dienstvertrag mit dem 70. Geburtstag enden - aber daran erinnerte sich vor 11 Jahren niemand mehr und Frau Winkler machte die Aufgabe weiterhin Freude, so dass sie nun mit beeindruckenden 81 Jahren als "älteste berufliche Mitarbeiterin" der Kirchengemeinde verabschiedet wurde. Kapellenvorstand, Pfarramt und Ortsbürgermeisterin Jeske-Werner dankten Frau Winkler für ihren immer zuverlässigen Einsatz und die langjährige Zusammenarbeit. Froh ist der Kapellenvorstand, dass sich schnell eine Nachfolgerin fand: Neue Küsterin seit 01.07. ist Elfie Schmidt! 320 Jahre Einsamkeit ... haben für die Wehnser Glocke von 1695 bald ein Ende. Aufgrund einer großzügigen Spende aus der Kapellengemeinde hat der Kapellenvorstand die Anschaffung einer zweiten Glocke beschlossen. Den Anstoß zu diesem Projekt gab vor zwei Jahren der Glockenrevisor, der feststellte, dass der alten Glocke Schonung und Verstärkung gut tun würden, zumal in der Glockenstube noch ausreichend Platz ist. Gegossen werden soll die neue Glocke in Karlsruhe. Zweimal 20 Jahre: Doppeljubiläum in Plockhorst Einen doppelten Grund zum Feiern hatte die Kapellengemeinde Plockhorst mit einem Gottesdienst und Sektempfang am 30. August: Vor 20 Jahren, am 13.08.1995, wurde die Johannes-Kapelle eingeweiht und seit ebenfalls 20 Jahren ist Edeltraud Müller dort Küsterin und sorgt für eine stets freundliche und aufgeräumte Atmosphäre in der Kapelle, die in ihrer Doppelfunktion als Gotteshaus und Versammlungsort für Gruppen und Vereine vielfältig genutzt wird. In seiner Predigt spannte P. Christian Ratz einen weiten Bogen vom Tempelbau Salomos zum Bau der Plockhorster Kapelle bis hin zu den Herausforderungen an Kirche-Sein in der heutigen Zeit. Anschließend würdigte Anne-Margret Vetter vom Kapellenvorstand Edeltraud Müller in einer Dankesrede und wünschte der Kapelle Plockhorst noch lange eine solche Küsterin. Dankesworte gab es auch an die früheren und gegenwärtigen Mitglieder des Kapellenvorstands, denen – so Pastor Ratz – die Kapelle seit 20 Jahren eine Herzensangelegenheit ist. 2

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Der Treffpunkt Nr. 157 Von Kirchenmäusen, geheimnisvollen Glockenschlägen und einem ganz alten Gebet Kinderbibelwochenende 2015 Fünfzig Kinder zwischen 6 und 12 Jahren waren beim diesjährigen Kinderbibelwochenende im Juli dabei. Unter dem Motto "Hey du, hör mir zu" drehte sich dabei alles um das weltweit bekannteste Gebet der Christen, das "Vaterunser". Gemeinsam mit Kirchenmaus "Kiki" und bei schönstem Som- merwetter gingen die Kinder auf Entdeckungsreise. Bei einer Ral- lye galt es, Fragen und Aufga- ben zu allen Vaterunser-Bitten zu lösen. So konnten bei der Station zum "Reich Gottes" z. B. Wünsche an Gott und an den Bürgermeister für eine bessere Welt gesammelt werden, an Gruppenphoto (von Benedict Waczkat) anderen Stationen wurden Widerstandskräfte trainiert, Saft geteilt, Brotsorten erschmeckt oder Samen eingesät. Kreativ ging es während der Kleingruppenphasen zu. Hier wurden Gebetswürfel aus Holz gefertigt, Armbänder oder Gebetssteine entstanden sowie auch gemeinsame Bilder und Collagen rund um das Vaterunser. Zusammen mit Kirchenmaus "Kiki" erfuhren die Kinder außerdem ein Geheimnis: Warum macht es immer mehrmals "Bing", wenn die Gemeinde im Sonntagsgottesdienst das Vaterunser spricht? Lösung: Mit dem Vaterunser-Läuten, bei dem zu jedem Vaterunser-Vers ein Glockenton angeschlagen wird, werden die Menschen, die gerade nicht am Gottesdienst teilnehmen, eingeladen, das Gebet Jesu mitzusprechen. An der Vorbereitung und Durchführung des "KiBiWo" war auch in diesem Jahr wieder ein großes Team beteiligt. Fast 40 Jugendliche und Erwachsene sorgten gemeinsam mit Diakonin Franziska Bendrien und Pastorin Annette BadenRatz dafür, dass es den Kindern bei den gemeinsamen Aktionen, in den Spielpausen, beim Essen oder gemeinsamen Übernachten im Zelt an nichts fehlte. Die Ev. und die Kath. Kirchengemeinde in Edemissen laden ein: St. Martinsfest am 10. November 2015 17.00 Uhr Ökumenische Andacht in der Katholischen Corpus-Christi-Kirche, Raiffeisenstraße Anschließend: Laternenumzug mit St. Martin auf dem Pferd und Musikverein, Kakao und Glühwein am Martinsfeuer. KINDER-KIRCHEN-SAMSTAG im 2. Halbjahr 2015 Wir laden Dich herzlich ein zum Kinder-Kirchen-Samstag: Bei einem fröhlich-kreativen Kindergottesdienst 1x im Monat erlebst du biblische Geschichten und Lieder, wir sind kreativ, machen Spiele und haben Spaß zusammen. Treffpunkt ist jeweils von 15 - 17 Uhr im Gemeindehaus, Gografenstr. 2, an diesen Samstagen: Samstag, 10. Oktober 2015 Samstag, 14. November 2015 Samstag, 12. Dezember 2015 Das KiKiSa-Team freut sich auf Dich! 3

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Der Treffpunkt Nr. 157 Südafrikaner zu Gast in der Diakoniestation Edemissen gGmbH "Es wurde farbig bei uns" Am 26. Juni 2015 bekam unsere Diakoniestation Besuch aus Südafrika: Zu Gast war die Delegation unseres Partnerkir- chenkreises Borwa II, die den Kirchenkreis Peine für 2 Wochen besuchte. Zunächst begann unser Treffen mit einer Verspätung, da ein vorheriger Termin länger gedauert hatte. Aber: Ambulan- te Pflege heißt auch, flexibel zu sein und sich der gegebenen Situation anzupassen – also alles eine Stunde später in diesem Fall. Außer unseren Büroräumen, den Autos und der mobilen Datenerfassung per Smartphone gibt es bei uns nicht viel vorzustellen, daher setzten wir nach der Besichtigung der Diakoniestation das Treffen mit einer Gesprächsrunde im Gemeindehaus der Kirchengemeinde fort. Ich war froh, dass einer der Afrikaner so gut Deutsch sprach, dass er die Übersetzung übernehmen konnte. Zunächst versuchte ich darzustellen, welche Menschen wir versorgen und wie wir dies tun. Schon für die Menschen hier, die nicht alltäglich mit unserem Gesundheitssys- tem zu tun haben, ist es schwierig, dies zu verste- hen, und für Patienten und Angehörige ist es oft nicht leicht, nachzuvollziehen, welche Leistung ihnen zu- stehen und wie diese finan- ziert werden. Wie schwierig muss die Thematik dann erst den Afrikanern vorge- kommen sein! Die Südafrika-Delegation mit Mitgliedern des Partnerschaftsvereins und S. Helga Bunk (ganz rechts) Somit waren viele Fragen zu beantworten und es wurden Vergleiche zwischen Afrika und Deutschland angestellt. Eine ambulante Versorgung wie bei uns in dem Sinn, dass Pflegekräfte zu den Patienten rausfahren, gibt es dort nicht. Die Kranken müssen zu den Pflegestützpunkten gebracht werden. Diese liegen oft weit entfernt und die Kranken werden häufig auch mit Schubkarren gebracht. Ist ein Transport nicht möglich, gibt es auch keine Hilfe. Es gibt jedoch die "Care Giver", Menschen, die ehrenamtlich Familien betreuen, die in irgendeiner Form von HIV/Aids betroffen sind. Die Hilfe reicht vom Pflegedienst an Patienten über Hausaufgabenbetreuung der Kinder bis hin zu Haushaltstätigkei- ten. In Südafrika gibt es sehr viele HIV-infizierte Patienten, auch Kinder. Oftmals sind diese Kinder auf sich allein gestellt, da ihre Familien bereits an der Krankheit verstorben sind. Es gibt also erhebliche Unterschiede in der Versorgungsart und auch hinsichtlich der Krankheiten, die behandelt werden müssen. So waren die südafrikanischen Delegationsmitglieder sehr interes- siert daran, zu erfahren, wie die ambulante Pflege bei uns funktio- niert, und sie wünschen sich, hiervon auch etwas in ihrem Land um- setzen zu können. Ein Highlight hatten wir noch für zwei Krankenschwestern aus der Gruppe. Sie durften mit Schwester Elke Tostmann die Mittagspati- enten versorgen. Unsere Patienten hatten wir im Vorfeld gefragt, ob sie Schwester Elke begleiten dürften. Für unsere Patienten war dies kein Problem, im Gegenteil, sie freuten sich. Somit dauerte die Mittagstour statt der üblichen ¾ Stunde dann auch 2 Stunden. Doch es stiegen drei freudestrahlende Schwestern am Ende der Tour aus dem Auto. In der Zwischenzeit wartete ein Teil der Delegation in Mit Schwester Elke auf Tour: S. Monica Sans Nkate (links) und S. Janette Mmabosa Sebaeng (Mitte) aller Ruhe am Gemeindehaus, um mit den beiden aus ihrer Gruppe weiter zum nächsten Termin zu fahren. Als Dankeschön sangen die Südafrikaner am Schluss noch ein Ständchen mit viel Schwung und Lebensfreude. Auch für mich als Pflegedienstleitung war es ein sehr interessanter Tag. So kam ich aus dem Alltagsgeschäft einmal heraus, ich konnte erfahren, wie die Versorgung von Kranken in Südafrika geregelt ist, und bekam auch einen Eindruck der ganz anderen Mentalität: „Nur mit der Ruhe, keine Hektik!“ – Oh, wie wünschte ich mir diese Mentalität auch hier so manches Mal. Helga Bunk, PDL 4

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Der Treffpunkt Nr. 157 Ereignisreiche Tagesfahrt am 27. Juni Mit dem Diakonieverein auf Tour Bei angenehmem, aber doch recht feuchtem Wetter startete die Reisegruppe um 8.30 Uhr am Rathaus Edemissen zur Fahrt ins Museumsdorf Hösseringen mit anschließender Weiterfahrt ins Kloster Ebstorf. Je weiter wir uns von Edemissen entfernten, umso trockener wurde das Wetter und wir freuten uns auf einen schönen Tag. Jedoch in Hösseringen angekommen, standen wir vor verschlossenen Türen, wir waren zu früh dran. Also besichtigten wir erst einmal einen mitten im Wald gelegenen Landtagsplatz, auf dem die Landstände seit dem 13. Jahrhundert bis 1652 tagten. Die im Halbkreis um die Mitte stehenden Feldsteine waren als Sitzgelegenheiten gedacht. Nachdem wir diesen Platz ausgiebig besichtigt hatten, waren dann auch die Pforten zum Museumsdorf geöffnet. Bevor wir das Dorf besichtigten, stärkten wir uns erst einmal an einer guten Tasse Kaffee. Da wir uns so früh am Morgen (10.30 Uhr) allein im Dorf befanden, schlenderten wir, bestückt mit einem Lageplan, in kleinen Gruppen durch das Dorf. Unser Mittagessen nahmen wir in einer dazugehörenden Gaststätte ein. Das Ambiente stimmte und das Essen auch. Davon gab es reichlich und anschließend fehlte uns die Liege zum Mittagsschläfchen. Aber als unternehmungsfreudige Tagesausflügler ging es für uns dann weiter im Programm. Das Kloster Ebstorf wartete auf unseren Besuch. In zwei Gruppen aufgeteilt gingen wir jeweils mit einer Führerin durch das alte Gemäuer, staunten über sehr alte Einrichtungsgegenstände (Holztruhen, in denen junge Damen ihre Aussteuer mitbrachten, die dem Kloster übereignet wurden), wunderschöne Kreuzgänge und bunte Fenster. Einen längeren Aufenthalt hatten wir bei der sehr lange verschollenen und 1830 wieder gefundenen Ebstorfer Weltkarte, die im 13. Jahrhundert entstanden sein soll. Diese Karte ist wirklich sehenswert, da sie nach damaligem Verständnis als Scheibe dargestellt ist. Weiter ging die Fahrt ins Arboretum Melzingen. Im eingegliederten Café erwartete uns eine Kaffeetafel mit selbstgebackenen Torten. Nach dem Verzehr dieser Köstlichkeiten wurde die Gartenanlage besichtigt, die das Lebenswerk von Christa von Winning ist. Nach dem Krieg Herzliche Einladung zum Diakoniegottesdienst mit dem Team der Diakoniestation Sonntag, 11. Oktober, 10 Uhr Martin-Luther-Kirche Edemissen Die Gruppe auf dem Landtagsplatz Die Küche bzw. der tägliche Aufenthaltsraum eines Wohnhauses mit integriertem Stall Ebstorfer Weltkarte begann sie, diesen Garten anzulegen, und mittlerweile sind mehr als 800 verschiedene Pflanzen aus aller Welt zu bestaunen. Unter anderem befindet sich auf dem Gelände ein amerikanischer Mammutbaum, der 1960 als Sämling angepflanzt wurde. Trotz seines jugendlichen Alters von 55 Jahren ist aus ihm schon ein gewaltiger Baum geworden. Jeder Tag geht einmal zu Ende – so auch dieser und wir traten unsere Rückfahrt nach Edemissen an. Ein ereignisreicher und informativer Ausflug neigte sich dem Ende. Ein herzliches Dankeschön geht an Helga Stock und Horst Kelpe für die Planung und Organisation dieses Tages. Bettina Schuh 5

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Der Treffpunkt Nr. 157 Freud und Leid In einer Trauerfeier haben wir Abschied genommen von: Diakonieverein Edemissen e.V. Vors. Holger Klages Tel.: 0160/ 82 86 956 6 Gottesdienstplan Edemissen Sonntag 20.09. Sonntag Sonntag Sonntag 27.09. 04.10. 11.10. Sonntag 18.10. Sonntag 25.10. Reformationstag Sonntag Freitag 01.11. 06.11. Sonntag 08.11. Dienstag 10.11. Sonntag Mittwoch Sonntag 15.11. 18.11. 22.11. Sonntag 29.11. 14.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 31.10.15 10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 17.00 Uhr 10.00 Uhr 19.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl zu den Konfirmationsjubiläen Gottesdienst Gottesdienst zum Erntedankfest Diakoniegottesdienst mit der Diakoniestation Plattdeutscher Gottesdienst Gottesdienst Herzliche Einladung nach Alvesse und Voigtholz Gottesdienst mit Taufe Gottesdienst mit der Grundschule zum Reformationstag Gottesdienst zum Frauensonntag mit dem Frauenkreis Ökumenische Martinsandacht in der Corpus-Christi-Kirche mit anschl. Martinsumzug Gottesdienst Gottesdienst zum Buß- und Bettag mit Abendmahl Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag mit Abendmahl und Gedenken der Verstorbenen Gottesdienst zum 1. Advent Tauftermine: 01. November und 06. Dezember jeweils um 10 Uhr im Gottesdienst in Edemissen „Stille und Tanz“ – Meditation in Ruhe und Bewegung Jeweils 14tägig mittwochs 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr im Gemeindehaus, Gografenstr. 2. Die nächsten Termine: 30.09., 14.10., 28.10., 11.11. und 25.11. Weitere Informationen bei Renate Grobe-Bietz (05171-71179) oder im Pfarramt. Konzert für Horn & Orgel Sonntag, 08. November 2015, 17.00 Uhr Martin-Luther-Kirche Edemissen Mit Werken von Bach, Händel, Mendelssohn, Grieg u.a. Horn: Manfred Dippmann Philharmonisches Orchester des Staatstheaters Cottbus Orgel: KMD Reinhard Seeliger Konzertorganist u. Kantor an der Peterskirche Görlitz Der Eintritt ist frei. Spenden erbeten zugunsten des Vereins zur Erforschung und Erhaltung schlesischer Orgeln e.V. (VEESO) Unsere Kirchengemeinde im Internet Kirchengemeinde: www.kirche-edemissen.de Diakoniestation: www.diakoniestation-edemissen.com

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Gottesdienstplan in den Kapellen Alvesse Samstag 31.10. 16.00 Uhr Gottesdienst zum Reformationstag, mit Abendmahl Blumenhagen Samstag Sonntag Samstag 03.10. 15.00 Uhr Gottesdienst zum Erntedankfest mit den Landfrauen 15.11. 09.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl 28.11. 17.00 Uhr Tannenbaumandacht Plockhorst Sonntag Sonntag 01.11. 09.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl 29.11. 17.00 Uhr Gottesdienst zum 1. Advent Voigtholz Mittwoch Samstag 30.09. 19.00 Uhr Erntedankgottesdienst 31.10. 17.15 Uhr Gottesdienst zum Reformationstag, mit Abendmahl Wehnsen Sonntag 08.11. 09.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl Herzliche Einladung zu unseren Gruppen Jugendmitarbeiterkreis – JuMaK: Kontakt: Diakonin Franziska Bendrien Tel. (05171) 50 76 49; franzikarth@gmx.de auf facebook unter „JuMaK Edemissen“ Frauenkreis: 1. Montag im Monat um 20 Uhr, Gemeindehaus Kontakt: Erika Könemann, Tel. (05176) 81 39 und Putti Köhler, Tel. (05176) 90916 Meditativer Tanz: 1. und 3. Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr, Gemeindehaus Kontakt: Renate Grobe-Bietz, Tel. (05171) 71 179 Posaunenchor: Freitags um 20.15 Uhr, Gemeindehaus Kontakt: Thomas Gürke, Tel. (05176) 92 35 47 Posaunenchor-Anfängergruppen: Mittwochs, 16.00, 17.00 und 18.00 Uhr, Gemeindehaus Kontakt: Diakon Rudi Mortsiefer, Tel. (05171) 70 12 765 Mail: rudi.mortsiefer@kirche-peine.de „Trommeln wie die Afrikaner“ - mit viel Spaß und Freude: 14tägig freitags um 18 Uhr, in der Kirche, Raum hinter der Orgel Kontakt: Frank Mbangala, Tel. 0176/5686 7413 oder Christian Ratz, Tel. (05176) 92 30 40 Aus der Unruhe des Alltags zu Gott finden: Abendgebet mit Taizé-Liedern Mit Liedern aus Taizé, Gebet, Psalmen und stiller Zeit besinnen wir uns auf die Gegenwart Gottes. Aufgenommen in seine Geborgenheit, lässt er uns Ruhe und Kraft in seiner Nähe finden. Jeweils am 1. Donnerstag im Monat um 19 Uhr in der Kirche. Unsere nächsten Termine: 01. Oktober und 05. November 2015. Informationen bei Irmhild Dieckmann (Tel. 594), Thekla + Lothar Isfort (Tel. 05176-922454) oder im Pfarramt. Der Treffpunkt Nr. 157 Leibe Gemeine, höret her: An´n achtahnten Oktober is et währ so wiet - Jü sind inneloahn taun plattdütschen Gottesdeinst in üse Kerke! Marlies Havekost Freud und Leid Es wurden getauft: __________________________________________________________________________ Es wurden kirchlich getraut: __________________________________________________________________________ Einen Gottesdienst anlässlich ihrer Silbernen Hochzeit feierten: __________________________________________________________________________ Einen Gottesdienst anlässlich ihrer Goldenen Hochzeit feierten: __________________________________________________________________________ Einen Gottesdienst anlässlich ihrer Diamantenen Hochzeit feierten: 7

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Der Treffpunkt Nr. 157 Die Treffpunkt-Redaktion dankt Edith Gieseking Mehr als Märchen weitergeben … „Runde“ Geburtstage sind Anlass, zurück zu schauen oder auch die Weichen für die Zukunft neu zu stellen. Edith Gieseking kann auf ein über dreiunddreißigjähriges Engagement in der Martin-LutherKirchengemeinde Edemissen zurückblicken. Grund genug für die Treffpunkt-Redaktion, Edith Gieseking zu besuchen und zu befragen. 1982 wurde die ehemalige Religions- und Kunstlehrerin mit bestem Stimmergebnis in den Kirchenvorstand gewählt. Dabei wollte sie sich jedoch nicht nur auf nötige Verwaltungsaufgaben beschränken, sondern begründete den sonntäglichen Kindergottesdienst und gewann dafür ehrenamtliche Mitarbeiterinnen. Während die erwachsenen Gottesdienstbesucher der sonntäglichen Predigt lauschten, entdeckten die Kinder im Gemeindehaus gemeinsam mit Edith Gieseking durch Rollenspiele, Bastelarbeiten und Lieder auf kindgerechte Weise den Hintergrund biblischer Geschichten. Nach Noahs Arche und der Wandlung des Zöllners Zachäus wurden Krippenspiele zum Heiligabend einstudiert und oftmals gleich in zwei Christvespern zur Aufführung gebracht. In ihrer zwölfjährigen Kirchenvorstandszeit widmete Edith Gieseking der Öffentlichkeitsarbeit besondere Aufmerksamkeit. So betreute sie nicht nur auf kreative Weise den Schaukasten, sondern gehörte von Anfang an zur Treffpunkt-Redaktion. „Damals wurde noch mit Schreibmaschine, Schere und Klebestift gearbeitet und die Ergebnisse konnten sich trotzdem sehen lassen“, schmunzelt Edith Gieseking und zeigt einige Exemplare in einem wohl gehüteten Ordner. Erkenntnisse aus der professionellen Ausbildung am religionspädagogischen Institut in Loccum kamen nicht nur im Schuldienst zum Tragen, sondern durch Edith Gieseking auch der Kirchengemeinde zugute. In Loccum arbeitete sie später bei der Herausgabe eines religionspädagogischen Schulbuches für den Unterricht an Grundschulen mit. Aber auch die kreative Begabung von Edith Gieseking hat Spuren in der Martin-Luther -Kirchengemeinde hinterlassen. Die von ihr getöpferten und handbemalten Krippenfiguren sind bis heute unverwechselbarer Bestandteil der Weihnachtskrippe in der Kirche. „So wichtig die Weisheiten der Märchen auch sind, möchte ich doch etwas mehr religiöse und Gott bezogene Sinnstiftung an die nächste Generation weitergeben“, sagt die dreifache Mutter und inzwischen achtfache Großmutter zum Hintergrund ihres Engagements. „Gott kann man nicht sehen, aber seine Wirkung spüren, so wie man den Wind nicht sehen kann, aber die Blätter, die er aufwirbelt“, fährt sie fort. Bis zum Sommer hat die inzwischen 80-Jährige verlässlich das „treue“ Netzwerk der ehrenamtlichen Treffpunkt-Verteilung in allen Orten der Kirchengemeinde betreut. Nun möchte sie nach über dreißig Jahren diese Aufgabe in jüngere Hände geben, will aber noch die Verteilung im Bezirk Berkhöpen weiterhin persönlich beibehalten. Die Treffpunkt-Redaktion hat mit einem symbolischen Blumenstrauß Edith Gieseking für ihren langjährigen Einsatz gedankt und wünscht ihr und ihrem Mann Gerhard mit Gottes reichem Segen weiterhin Gesundheit, Wohlergehen und Inspiration. Joachim Sinnhuber/Henning Könemann Der Frauenkreis lädt ein: Gottesdienst zum Frauensonntag Marthas Christusbekenntnis Sonntag, 08. November 2015, 10 Uhr Martin-Luther-Kirche Edemissen Nach dem Gottesdienst herzliche Einladung zum "Kirchenkaffee"! Martha und Maria - wer kennt sie nicht, die beiden Schwestern aus dem Lukasevangelium! In unserer Vorstellung sind mit ihnen zwei gegensätzliche Glaubenstypen verbunden: Martha, die geschäftige Hausfrau, die sich mit ihrem Eifer das Heil verdienen will, während Maria als "wahrhaft Glaubende" Jesus zu Füßen sitzt und ihm zuhört, anstatt die Schwester in der tätigen Fürsorge um Jesus und die Jünger zu unterstützen. Über viele Jahrhunderte sind beide Frauengestalten gegeneinander ausgespielt worden, und Martha kam dabei schlecht weg. Eine Sichtweise, die vielleicht bis heute ihre Spuren in der Abwertung hausfraulicher Tätigkeiten hinterlassen hat. In den 1980er und 90er Jahren aber wurde Martha von Theologinnen neu entdeckt, und es kam in den Blick, wie Martha im Johannesevangelium so ganz anders dargestellt ist. Dort wird sie als starke und bedeutende Frau geschildert, als Jüngerin und Freundin Jesu, als Hausbesitzerin und als Christusbekennerin! Diese andere, vielen so unbekannte Martha steht im Mittelpunkt des Gottesdienstes zum Frauensonntag 2015. 8

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Mitmachen, Gastgeber werden: Lebendiger Advent 2015 Zum neunten Mal startet im Dezember der "Lebendige Adventskalender". Alle, die als Gastgeber mitmachen und ein Adventskalendertürchen gestalten möchten, laden wir herzlich ein zum Adventskalender-Planungstreffen Donnerstag, 15. Oktober, um 19.30 Uhr im Gemeindehaus, Gografenstraße 2 in Edemissen. An diesem Abend verabreden wir gemeinsam die Termine und Orte („Wer – wann – wo?“) und verständigen uns über weitere den Adventskalender betreffende Fragen. Es wäre schön, wenn Sie zum Treffen nicht nur „Ihren“ Wunschtermin mitbringen, sondern noch zwei bis drei mögliche Ausweichtermine in der Tasche haben. Wenn Sie mitmachen möchten, aber nicht am Vorbereitungstreffen teilnehmen können, nehmen Sie bitte im Vorfeld mit uns Kontakt auf: Erika und Henning Könemann, Tel. 05176-8039 Annette Baden-Ratz, Tel. 05176-923040. Spangenberg-Sozial-Werk: Die diesjährige Altkleidersammlung des Spangenberg-Sozial-Werks findet statt vom 28. September bis 03. Oktober 2015. Abgegeben werden können gut erhaltene, saubere Textilien und Schuhe (paarweise gebündelt). Abgabestelle ist die Garage des Pfarrhauses Gografenstr. 2. Sammelsäcke sind im Pfarrbüro erhältlich. Bitte stellen Sie vor dem 28. September und nach dem 03. Oktober keine Kleidersäcke am Pfarrhaus oder in der Garage ab, da wir keine Möglichkeit der Zwischenlagerung haben!!! Der Treffpunkt Nr. 157 Wir sagen "Danke"... für 904,- Euro (Stand 05.09.15), die seit dem letzten TREFF- PUNKT auf unserem Spendenkonto zur Finanzierung unserer Diakoninnen-Stelle eingegangen sind! Allen Spenderinnen und Spendern möchten wir an dieser Stelle herzlich danken! Ohne Ihre Unterstützung wäre der Erhalt der Diakonen-Stelle und die Weiterarbeit von Frau Bendrien in der Konfirmanden- und Jugendarbeit unserer Kirchengemeinde nicht möglich. Wir sammeln weiter… … denn die Mitarbeit unserer Diakonin Franziska Bendrien im Konfirmandenunterricht finanzieren wir fast ausschließlich über Spenden und Kollekten. Bei jährlichen Kosten von rund 7.000 Euro besteht für den Zeitraum 2014 bis 2016 einen Finanzierungsbedarf in Höhe von insgesamt 21.000 Euro. Jeder Beitrag, ob klein oder groß, hilft uns weiter. Selbstverständlich erhalten Sie von uns eine Spendenbeschei- nigung! Der Kirchenvorstand Herzlich danken wir darüber hinaus allen, die die verschiedenen Arbeitsbereiche unserer Kirchengemeinde seit Erscheinen des letzten TREFFPUNKTs mit einer Spende unterstutzt haben! SPENDENSTAND DIAKONIN 05.09.2015 30.000,00 20.000,00 21.000,00 12.985,48 10.000,00 0,00 Benötigt 2014-16 Erreicht bis jetzt Spenden lohnt sich: Bonifizierung 2015 Für 2015 hat der Kirchenkreistag erneut eine Bonifizierungs -Aktion beschlossen und hierzu für den gesamten Kirchenkreis insgesamt 100.000 Euro bereitgestellt: Alle Spenden, die wir im Jahr 2015 für Projekte oder Arbeitsfelder innerhalb der Kirchengemeinde erhalten, werden mit einem zusätzlichen Betrag aufgestockt. Spenden lohnt sich also in diesem Jahr besonders. Spendenkonto für die Stelle unserer Diakonin: Kirchenkreisamt Peine Evangelische Kreditgenossenschaft Konto 100 006 343 • BLZ 520 604 10 IBAN: DE26 5206 0410 0100 006343 BIC: GENODEF1EK1 Stichwort: Projekt Diakonin Edemissen 9

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Der Treffpunkt Nr. 157 Auf den Spuren der Zisterzienser Fahrt des Frauenkreises nach Walkenried Am 25. Juni 2015 gegen 10.00 Uhr starteten Teilnehmerinnen des Frauenkreises bei schönem Wetter von dem Gemeindehaus aus in Richtung Kloster Walkenried. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Bad Harzburg (Besichtigung des Baumwipfelpfades) ging die Fahrt weiter durch den schönen Harz zum Gasthof Stöberhai, der früher ein Bahnhof war, zum Mittagessen. Der Wirt hatte den Kamin angezündet und so schmeckte uns das Essen bei heimeliger Wärme besonders gut. Das Ziel, das Zisterzienser-Kloster Walkenried, erreichten wir bald und eine nette Dame begrüßte uns herzlich. Wir erfuhren, dass das Zisterzienser-Kloster Walkenried 1129 von Mönchen ge- gründet wurde. „Ora et labora“: „Bete und arbeite“ – zugleich als Weg und Ziel allen Strebens. Über den Alltag der Mönche im Mittelalter erzählte uns die Fremdenführerin. Wir bewunderten den Großteil der alten Klosterbauwerke – neben dem Dormitorium u.a. das Brunnenhaus, die Abtei und den Kreuzgang, der eine herausragende bauliche Sonderform (der nördliche Flügel des Kreuzgangs ist zweischiffig) aufweist. Das seit 2006 eröffneten ZisterzienserMuseum gilt als eines der größten Klostermuseen Europas. Das Leben und Wirken der tiefgläubigen Kirchenmänner, die zugleich, als Betreiber eines wirtschaftlich erfolgreichen Unternehmens, des “Weißen Kon- zerns”, als clevere Geschäftsleute agierten, beeindruckte uns sehr. Einzigartiges Zeugnis der Walkenrieder Mönche als Rammelsberger Bergherren ist die in Gewölbetechnik ausgemauerte Radstube, das “Feuergezäher Gewölbe”, aus dem 13. Jahrhundert, gelegen in dem Teil des Rammelsberges, der ehemals dem Kloster zugehörig war. Im ehemaligen Kapitelsaal des Klosters, der seit 1570 als Kirche benutzt wird, finden heute jeweils sonntags ev. -luth. Gottesdienste statt. Wir alle waren beeindruckt von dem Leben und Wirken der Mönche im Kloster Walkenried, das Teil des UNESCOWeltkulturerbes ist. Nach dieser außergewöhnlichen und interessanten Führung mundeten uns Kaffee und Kuchen besonders gut. Ein kleiner Spaziergang innerhalb des Klostergartens rundete diesen schönen Tag ab. Wir dankten Erika Könemann für die sichere Fahrweise zum Kloster Walkenried und zurück nach Edemissen herzlich. Helga Gürke 10

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Aus der Ev. KiTa: Krabbelgottesdienst mit den Krippenkindern Mit Noah in der Arche Bevor die großen „Marienkäfer und Schmetterlinge“ nach den Ferien in den Kindergarten wechselten, hatte das Krippenteam mit Fr. Baden-Ratz eine Krabbelandacht in unserer Martin-Luther-Kirche geplant. Die Geschichte von der „Arche Noah“ war die Grundlage für den lebendigen Kleinstkindergottesdienst, an dem Eltern, Großeltern oder andere Familienmitglieder teilnahmen. Mit Tieranhängern gekennzeichnet, wurden aus den Menschenfamilien Tierfamilien. U.a. befanden sich plötzlich Löwen, Tiger, Elefanten, Hasen, Affen usw. in der Edemisser Kirche. Das war ein lautstarkes Miteinander. Anfangs trafen sich alle Großen und Kleinen im Altarraum, von dort aus begann eine lebhafte Mitspielgeschichte rund um Noah und die Arche. Gespannt verfolgten die Kinder, wie „Noah“ mit dem Raben im Dialog auf den großen Regen wartete. Während ein „Handwerkerteam“ dann aus den Kirchenstühlen ein Schiff konstruierte, wurde es von den Tierfamilien mit dem Lied „Wer will fleißige Handwerker seh’n“ angefeuert. Und dann ging es los! Alle Tierfamilien stiegen nacheinander in die Arche ein, sie folgten dem Singen: „Kommt geschwind, kommt geschwind, weil die große Flut beginnt… Die Elefanten kommen, sie werden aufgenommen und Noah lädt sie alle ein: Kommt in das Schiff hinein!“ Da war Bewegung in unserer schönen großen Kirche. Während alle Tiere im Schutz der Arche saßen, symbolisierten sie mit den Fingern das Regnen, Donnern und Blitzen, auch den wiederkehrenden Sonnenschein. Viele Menschen (Tierfamilien) waren für eine kurze Zeit auf engem Raum zusammen und das Gefühl von Zusammengehörigkeit und Gemeinschaft war deutlich zu spüren. Nach dem Rabenflug durch die Kirche, der immer noch Regen verkündigte, machte sich eine Taube auf den Weg und kehrte mit einem Ölzweig zurück. Das war das Zeichen für alle Lebewesen, die Arche zu verlassen. In diesem Moment strahlte ein bunter Regenbogen von der Empore – ein Friedenszeichen von Gott, der damit seine Liebe zu Menschen und Tieren zeigte. Mit dem Lied „Ein bunter Regenbogen ist übers Land gezogen …“ endete die Mitmachgeschichte von der „Arche Noah“. Nach dem Abschlusssegen machten sich alle Krippenfamilien auf den Weg nach Hause, aber nicht ohne sich mit leckeren Tierkeksen an der Kirchentür zu verabschieden. Alle waren sich einig: „Wir kommen wieder in die Edemisser Kirche.“ Das war eine Erfahrung mit allen Sinnen, die viel Spaß gemacht hat! Und nun blicken wir bereits auf die von allen herbeigesehnte erholsame Ferienzeit zurück! Mit neuem Elan und Freude auf ein Wiedersehen starten alle Kleinen und Großen in ein neues Kita-Jahr mit all seinen Überraschungen, Aktionen, Herausforderungen und Begegnungen! Mit regenbogenbunten Grüßen Das Team der Ev. Kindertagesstätte Edemissen „Gott gebe dir für jeden Sturm einen Regenbogen, für jede Träne ein Lachen, für jede Sorge eine Aussicht, für jeden Seufzer ein schönes Lied und eine Antwort auf jedes Gebet.“ Der Treffpunkt Nr. 157 Pfarrbüro Roswitha Köhler Gografenstraße 2 31234 Edemissen Telefon: (05176) 2 28 Fax: (05176) 92 30 41 E-Mail: kg.edemissen@evlka.de Öffnungszeiten: mittwochs 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr freitags 09.30 Uhr bis 11.30 Uhr ____________________________________ Pfarramt Edemissen Pn. Annette Baden-Ratz und P. Christian Ratz (für Blumenhagen, Edemissen, Plockhorst und Wehnsen) Gografenstr. 2 Telefon: (05176) 92 30 40 Fax: (05176) 92 30 41 ____________________________________ Pfarramt Wipshausen Pn. Katrin Seelenbinder (für Alvesse, Mödesse, Oedesse inkl. DRK-Heim und Voigtholz-Ahlemissen) Mittelstr. 9 Telefon: (05373) 50 510 Fax: (05373) 50 512 ____________________________________ Kirchenvorstand Vorsitzender Holger Klages Tel. 0160/828 6956 ____________________________________ Organist Dr. Rolf Elligsen Telefon: (05176) 75 83 ____________________________________ Posaunenchor Thomas Gürke Telefon: (05176) 92 35 47 Posaunenchor-Anfänger Rudi Mortsiefer Telefon: (05171) 70 12 765 ____________________________________ Ev. Kindertagesstätte Am Mühlenberg 5 Leiterin: Rosemarie Krüger Telefon: (05176) 3 81 Fax: (05176) 92 23 85 ____________________________________ Besuchsdienst Marlies Havekost Tel.: (05176) 82 66 oder über das Pfarramt ____________________________________ Diakoniestation Zum Osterberge 5 Pflegedienstleitung: Helga Bunk Diensthandy: 0171/8790 399 Büro: Anke Regener Telefon: (05176) 86 14 Fax: (05176) 92 34 41 E-Mail: ds.edemissen@evlka.de 11

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Der Treffpunkt Nr. 157 Förderverein Martin-Luther Edemissen e.V. Martin Luther … … lädt zum 8. Aufräum- und Putztag herzlich ein Nach dem guten Zuspruch und vorzeigbaren Ergebnissen, die die „Martin-Luther-Aufräumtage“ gehabt haben, lädt der Förderverein „Martin-Luther-Edemissen e.V.“ nun zu einem weiteren Termin ein. Da gibt es immer die eine oder andere Ecke in der Kirche, im Gemeindehaus oder im Außengelände, die wieder einmal aufgeräumt, sortiert oder geputzt werden müsste. Am Samstag, 10. Oktober 2015, in der Zeit von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr, sind „helfende Hände“ zu einem gemeinsamen „Aufräum- und Putztag“ im Ev. Gemeindehaus Edemissen, Gografenstraße 2, sehr willkommen. Da gemeinsames Arbeiten bekanntlich mehr Freude bereitet, als alleine tätig zu sein, könnten sich kleine „Arbeitsgruppen“ bilden, die sich jeweils der Neigung entsprechend eine Einzelaufgabe vornehmen. Damit Begegnung und Geselligkeit nicht zu kurz kommen, sind alle Helfer auf der Hälfte des dreistündigen Arbeitseinsatzes zu einer gemeinsamen Frühstückspause eingeladen. Interessenten können sich bei Rückfragen gerne an Renate Lonnemann (Tel.: 05176/8144) oder Henning Könemann (Tel.: 05176/8039) wenden. Mitgliederversammlung Die diesjährige Mitgliederversammlung findet am Donnerstag, 19.11.2015 um 19:30 Uhr im Gemeindehaus, Gografenstraße 2 statt. Vielleicht haben Sie Wünsche oder Ideen für Projekte, die der Förderverein in sein nächstes Jahresprogramm aufnehmen könnte, oder Sie haben kreative Ideen, die die Arbeit des Fördervereins bereichern könnten. Dann kommen Sie unbedingt zu unserer diesjährigen Versammlung! Renate Lonnemann Förderverein Martin-Luther-Edemissen e.V. Vors. Renate Lonnemann, Tel.: (05176) 81 44 KULINARISCHES Kirchenkino Sonntag, 11. Oktober 2015: „MONSIEUR CLAUDE UND SEINE TÖCHTER“ 18.30 Uhr: Französisches Buffet 19.30 Uhr: Filmstart Zum Auftakt der Filmkomödie "Monsieur Claude und seine Töchter" bittet der Förderverein „Martin-LutherEdemissen e.V.“ die Kinobesucher diesmal bereits um 18.30 Uhr zu einem leckeren Imbiss „à la France“ und zeigt so eingestimmt dann ab 19.30 Uhr den mit 10 Millionen Besuchern erfolgreichsten Film Frankreichs. Worum geht es in dieser wunderbaren „MultikultiKomödie“? „Claude und Marie Verneuil, ein gut situiertes Ehepaar im Pensionsalter, führen in einer Kleinstadt an der Loire ein beschauliches Leben zwischen katholischer Kirche und 'Coq au vin' (Hahn im Wein). Ihr ganzer Stolz sind ihre vier hübschen Töchter, die auch bereits beginnen, sie mit Enkelkindern zu beglücken. Doch etwas trübt die Freude: Die drei Schwiegersöhne sind ein Chinese, ein Araber und ein Jude. Ein hartes Schicksal für Madame und Monsieur, die unter dem Ausbleiben christlicher Trauungen ebenso leiden wie dem Anblick ihrer Enkelkinder. Ihre ganze Hoffnung setzen die beiden nun in ihre jüngste Tochter, die sich – zum großen Glück der beiden – einen katholischen Bräutigam ausgesucht hat. Trotzdem gibt es noch eine unerwartete Überraschung …“ Ort: Ev. Gemeindehaus, Gografenstr. 2. Eintritt zu Film und Buffet frei, Spenden willkommen. Mit Martin Luther … … von Edemissen nach Leipzig 04.12. – 06.12.2015 (2. Advent) Der Förderverein „Martin-Luther-Edemissen e.V.“ lädt zu einer fünften Reise am zweiten Adventswochenende 2015 auf den Spuren von Johann Sebastian Bach ein. Nach Erfurt, Dresden, Weimar und Wittenberg wird Leipzig ein attraktives Ziel sein. „Restplätze“ können im Pfarrbüro oder bei Henning Könemann (Tel.: 05176/8039) erfragt werden. Steuern sparen mit Kollekten-Chips Für 2015 können Sie im Pfarrbüro Kollekten-Chips erwerben: Für 25 Euro erhalten Sie als Gegenwert ein Päckchen mit Chips auf teilt in 10x1 Euro-, 5x2 Euro- und 1x5 Euro-Bons, die Sie im Lauf des Kalenderjahres für Gottesdienst-Kollekten anstelle von Bargeld verwenden können. Auf Wunsch ist auch ein anderer Betrag oder eine andere Aufteilung möglich. Vorteil: Über den Gesamtbetrag erhalten Sie eine steuerabzugsfähige Spendenbescheinigung. 12

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