Magazin-Heimatherz-Ausgabe-Herbst-2016/

 

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Das Magazin für Südwestfalen Sauerland

Popular Pages


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HEIMATHERZ 3,80 € HEIMATHERZ wissen · erleben · wohlfühlen Sauerland · Südwestfalen Ausgabe Herbst 2016 Gedanken, Impulse und Inspirationen

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Der Sommer neigt sich dem Ende zu ... …und allmählich werden die Sommersonnentage weniger und kürzer. Grund genug, jeden schönen Tag noch einmal auszukosten und es sich gut gehen zu lassen. Wir haben Ihnen ein paar herrliche Landcafés ausgesucht, die Sie bei Ihren Ausflügen besuchen könnten. Es sind wahre Oasen zum Wohlfühlen und einfach die Seele baumeln zu lassen. Aber auch wenn das Wetter nicht mehr so einladend mitspielen sollte, suchen Sie sich trotzdem Ihre persönliche Wohlfühloase. Ob das nun bei einem heißen Tee zum Aufwärmen in einem bezaubernden Café ist oder Sie sich auch einfach mal zu etwas kreativem verführen lassen. Malen kann nämlich jeder, wie Sie auch in dieser Ausgabe feststellen werden. Letztlich bleibt aber auch noch das gemütliche Zurückziehen, um einfach in Ruhe zu lesen. Genießen Sie Ihre Zeit. Herzlichst Ihre Heimatherz Redaktion HEIMATHERZ 3

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Inhalt 3 Editorial 6 Inspiration 12 Kunst aus Kierspe 20 Siku – Modellwelten 26 Manni in Lüdenscheid 30 Kunstverein Iserlohn 36 Café Birkenhof 41 Café Rosengarten Claudia Ackermann – Kunst aus Kierspe ab Seite 12 Siku – Modellwelten ab Seite 20 Manni Ludolf in Lüdenscheid ab Seite 26 Kunstverein Iserlohn ab Seite 30 Café Birkenhof ab Seite 36 Café Rosengarten ab Seite 41 4

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Im Gartencafé ab Seite 45 Die Kaffeemacherei ab Seite 49 Kreuzgang in Meschede ab Seite 58 Die Ausstellung Wirklichkeiten ab Seite 64 45 Im Gartencafé 49 Die Kaffeemacherei 54 Anregungen von R. Gappmeyer 58 Kreuzgang in Meschede 64 Die Ausstellung Wirklichkeiten 68 Impulse von R. Gappmeyer 72 Andrea Reichart & Norbert 80 Abo-Prämien 82 Impressum Andrea Reichart & Norbert ab Seite 72 Impulse von R. Gappmeyer ab Seite 84 HEIMATHERZ 5

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Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden. Franz Kafka (Schriftsteller, 1883-1924) Fotos: Michael Kaub 6

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Verbringe nicht die Zeit mit der Suche nach einem Hindernis. Vielleicht ist keines da. Franz Kafka (Schriftsteller, 1883-1924) 8

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Fotos: Michael Kaub HEIMATHERZ 9

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Lass doch die Zukunft schlafen, wie sie es verdient. Wenn man sie nämlich vorzeitig weckt, bekommt man dann eine verschlafene Gegenwart. Franz Kafka (Schriftsteller, 1883-1924) Fotos: Michael Kaub 10

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CLAUDIA ACKERMANN painter, artist and much more... 12

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Juri Trotno Eine ganz eigene Welt Besuch empfängt die Künstlerin Claudia Ackermann in ihrem Atelier in Kierspe nur selten. Das ist ihre ganz eigene Welt. An den Wänden lehnen etliche großformatige Leinwände, in den Regalen lagern Metallboxen  mit  Künstlermaterial, auf einem Tisch stehen Eimer mit Pinseln, Schwämmen und Stiften und mittig im Raum steht eine große Holzstaffelei. In diesem Raum taucht man ein, in ihre Kunst, kann sie sehen, fühlen, spüren und riechen. Claudia Ackermann lebt und arbeitet seit 49 Jahren in Kierspe. Hier ist ihr Atelier, ihre Malschule und ihr Zuhause.  Gemalt habe sie schon immer, erzählt die lebensfrohe Kiersperin. Dadurch, dass der Vater ihrer Freundin der Bildhauer Waldemar Wien war, konnte sie schon früh Atelierluft schnuppern.  Er war es auch, der damals als erster ihr künstlerisches Talent spürte und ihr Privatunterricht anbot. Als Teenager  kaufte sie sich in einem Italienurlaub ihren ersten Aquarellkasten und -Block, malte einfach drauf los. Die Leichtigkeit der Farbverläufe und die Duftigkeit der Farben faszinierten das Mädchen sofort. HEIMATHERZ 13

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Mit 23 Jahren stellte sie erstmals ihre Bilder bei einer Hobbykünstlerausstellung im oberen Volmetal aus. Bereits am ersten Ausstellungstag fanden achtzehn Bilder einen neuen Besitzer. Ein überragender Erfolg, der die junge Frau anspornte, weiter zu machen. Auch in den nächsten acht Jahren nahm die junge Malerin an den Ausstellungen teil und war mittlerweile im Vorstand der Gruppe. Irgendwann spürte Claudia Ackermann, dass die Zeit reif war für Veränderung. Sie konzentrierte sich immer mehr auf Einzelausstellungen in Gartenateliers und kleinen Galerien. 1999 gab sie in der Galerie „Hin Z`ur Kunst“ in Kierspe erste Aquarellmalkurse.    Mit einigen anderen Kulturschaffenden gründete sie ein Jahr später die Künstlergruppe „Kultur pur“, bei der sich Künstler unterschiedlicher Genre und Nationalitäten austauschen und zusammen arbeiten. Von der Kunst ganz und gar beseelt, begann die Autodidaktin 2004 ein Kunststudium am IBKK in Bochum, das sie mit Diplom abschloss. Zeitgleich wagte sie den Schritt in die Selbstständigkeit und eröffnete eine Malschule. Zuerst im eigenen Atelier, vier Jahren später zog die Malschule in ein lichtdurchflutetes, großzügiges Dachatelier um. 14

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Ab 2008 Claudia Ackermann trat 2008 dem Bundesverband bildender Künstler (BBK) bei und hat seitdem an zahlreichen Ausstellungen in Dortmund, Arnsberg, Attendorn, Düsseldorf und Köln teilgenommen. Gleich in zwei Galerien kann man die Bilder der Künstlerin sehen. Das ist die Galerie Bücken in Herzogenrath und die Galerie Udo Schmidt in Lüdenscheid. Die Werke der Künstlerin wurden ebenfalls erfolgreich im Ausland ausgestellt. Es gab bereits öffentliche Ankäufe und in Spanien ist ein Portrait über die Malerin in der Zeitung erschienen. Auch für dieses Jahr sind schon wieder viele Ausstellungen geplant.  „Ich liebe den Austausch mit anderen Künstlern“, erzählt Claudia Ackermann. Sicher auch ein Grund, warum sie gleich zwei Kunstaktionen ins Leben gerufen hat. Zum einen startete sie vor sechs Jahren eine Aktion, bei der Künstler Bierdeckel gestalten konnten. Im September 2014 wurden über 100 davon zur langen Nacht der Mu- seen in Dortmund ausgestellt. Viele Künstler aus dem In- und Ausland haben sich an der Kunstaktion beteiligt, freut sich Claudia Ackermann.  Die zweite Kunstaktion startete die Künstlerin vor vier Jahren mit dem Wappenvogel ihrer Heimatstadt, dem Kiersper Raben, auch Rauk genannt. Bürger konnten hierbei einen Kunststoffraben gestalten. Dabei war alles erlaubt was gefällt. Am 27. Juli 2014 wurden die bunten Vögel im FritzLinde-Museum in Kierspe erstmals zusammen aus- gestellt. Theaterraben, Postraben, Geishas, Gärtner, Poeten, Rosenkavaliere und viele mehr fanden sich hier ein. Die Künstlerin hat dadurch viele Leute zum Schaffen angeregt und den Gemeinschaftssinn in der Heimatstadt gefördert. HEIMATHERZ 15

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