Höchstädter Bullenbote II-2016

 

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Höchstädter Bullenbote II-2016

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Höchstädter Bullenbote Besamungsverein Nordschwaben e.V. Gesellschafter oder Mitglied bei: Höchstädter Klauenpflege GmbH Spermex - Gesellschaft für den Imund Export von TG-Sperma mbH InterGen GmbH Vereinigung zur Förderung der Rinderzucht Arbeitsgemeinschaft der Besamungsstationen in Bayern Arbeitsgemeinschaft Süddeutscher Rinderzucht- und Besamungsorganisationen Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rinderzüchter Herausgeber: Besamungsverein Nordschwaben e.V., Ensbachstr. 17, 89420 Höchstädt/Donau Erscheinungsweise: nach jeder Zuchtwertschätzung Gestaltung und Druck: Roch Druck, Einsteinstr. 21, 89407 Dillingen/Donau Inhaltsverzeichnis Seite Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Neues aus der Zuchtwertschätzung für Nordschwaben . . . . . . . . . . . Höchstädter Prachtbullen zu bestaunen – Bullenparade 2016 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Peron-Nachzuchtgruppe beim 110 jährigen Jubiläum des Zuchtverbandes Pfaffenhofen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Jubilare auf der Station . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Besamungsstation Höchstädt auf der EuroTier 2016 „Effizienz aus dem Süden Deutschlands“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ZLF 2016 – Wir sind dabei . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Klauenpflege – Klotz und Verband korrekt anwenden . . . . . . . . . . . . Auswahl Nachkommen geprüfter Bullen . . . . . . . . . . . . . . . . Auswahl genomisch geprüfter Bullen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Auswahl (genomisch) geprüfter Bullen (hornlos) . . . . . . . . . . Auswahl genomisch geprüfter Bullen (Ersteinsatz) . . . . . . . . Höchstädter Hornlos-Fleckvieh-Fleischbulle. . . . . . . . . . . . . . Vererbungsstärken unserer Nachkommen geprüften Bullen nach Merkmalen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Beta-Casein-Ergebnisse Höchstädter Bullen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Braunvieh-, Holstein-Rot- und Holstein-Schwarz-Bullen . . . . . . . . . . Schnellauswahlliste unserer Fleckvieh-Bullen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 4 6 8 10 10 10 11 13 19 24 26 29 30 30 31 32 Verbindungen zur Besamungsstation Samenbestellung von 7:30 - 16:30 Uhr Labor 09074 / 9559 - 15 Zucht und Beratung Herr Köhnlein 0177 39 39 321 Beratung und Außendienst Frau Espert 0170 57 04 712 Beratung und Außendienst Herr Kistler 0151 41 97 61 63 Beratung und Außendienst Herr Wiegand 0151 68 81 27 32 Samenausfahrten Herr Montessuto 09074 / 9559 - 15 Stationsleiter Dr. Bosselmann 09074 / 9559 - 17 Zentrale Frau Zanggl 09074 / 9559 - 0 Buchhaltung Herr Schnürch 09074 / 9559 - 19 Fax: allgemeine Nachrichten 09074 / 9559 - 25 Fax: Samenbestellung 09074 / 9559 - 16 E-Mail info@bv-hoechstaedt.de Internet www.besamungsverein.de Verbindungen zur Höchstädter Klauenpflege Geschäftsführer Klauenpflege Internet Mag. Reßler Frau Magosch 09074 / 9559 - 13 09074 / 9559 - 20 www.klauenpflege.de Bild Titelseite: „Höchstädter Bullen – echte Kerle!“ 2

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Höchstädter Bullenbote Liebe Mitglieder und Freunde des Besamungsverein Nordschwaben e.V., unsere jährliche Bullenparade ist gerade ein paar Wochen her und schon stehen die nächsten großen Ereig­ nisse vor der Tür. Auf dem gemein­ samen Stand der VfR freuen wir uns, Sie auf dem kommenden ZLF während des Münchner Oktoberfestes, vom 17. bis 25.9.2016, begrüßen zu dürfen. Eine Veranstaltung, die nicht nur das Fachpublikum anzieht, sondern auch der Stadtbevölkerung die Landwirtschaft und die Leistung der Landwirte näher bringen soll. Damit leistet das ZLF einen wichtigen Beitrag, die Akzeptanz für unseren Berufsstand in der Bevölkerung zu erhöhen und die Wertschätzung der Lebensmittel, die wir produzieren, zu verbessern. Auch an der nächsten EuroTier in Hannover, in der Zeit vom 15. bis 18.11.2016 werden wir wieder auf dem Gemeinschaftsstand der Spermex GmbH vor Ort sein, um nicht nur die angereisten Mitglieder, sondern um vor allem auch zahlreiche internationale Gäste begrüßen zu können. In den Zeiten, in denen die Kuhzahl im eigenen Gebiet zurück geht, ist es wichtig, sich auch auf internationaler Bühne immer wieder zu präsentieren. Durch einen größer werdenden Wirkungskreis in der Spermavermarktung, den wir mit unseren Partnern entwickeln, gelingt es uns den Spermapreis und die Verrichtungsgebühr für unsere Mitglieder bisher konstant zu halten. Mit unseren Neuzugängen wie IMPERATIV (193800), HUGOBOSS (606193), MAXIMUM Pp (180666) und VARDY (180639) haben wir einige sehr interessante und hoffnungsvolle Bullen in unserem Angebot, die ihren Prüfeinsatz in Kürze beginnen oder deren Prüfeinsatz gerade läuft. Aber auch altbewährte Vererber, wie PERON (189775) oder EVEREST (179900) konnten ihre Zuchtwerte bestätigen. Zu unseren neuen Nachkommen geprüften Bullen wie WEYDEN (193190) oder MERBACH (163450) können Sie weitere Informationen in diesem Heft finden. Im Moment ist die Blauzungensitua­ tion in Deutschland noch relativ entspannt und dennoch haben viele Betriebe glücklicherweise bereits mit der Impfung Ihrer Herden begonnen. In der angespannten Milchpreissituation wäre es fatal, wenn wir zusätzlich mit Handelsbeschränkungen bei unseren Nutzkälbern zu kämpfen hätten. Diese können leicht entstehen, wenn wir aufgrund eines Blauzungenausbruches in ein Restriktionsgebiet fallen und die Nutzkälber dann aus diesem nicht mehr exportiert werden können. Aus diesem Grund empfehlen wir ausdrücklich die Tiere im eigenen Bestand zu impfen und sich somit die Vermarktungswege offen zu halten und die eigenen Tiere vor Erkrankungen zu schützen. Auch in der kommenden Wintersaison haben wir Ihnen, gemeinsam mit der Höchstädter Klauenpflege GmbH, der Molkerei Gropper und dem Wertinger Zuchtverband ein interessantes Seminarprogramm zusammengestellt. Wir laden Sie herzlich ein, sich das Seminarangebot anzuschauen und für die unterschiedlichen Fortbildungskurse anzumelden. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen des Bullenboten und hoffe, Sie finden aus unserem gut sortierten Sortiment aus genomischen Jungvererbern und geprüften Altstieren für jede Ihrer Kühe den idealen Anpaarungspartner. Herzlichst Ihr, Dr. Frank Bosselmann - Stationsleiter - 3

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Höchstädter Bullenbote Neues aus der Zuchtwertschätzung für Nordschwaben am Dienstag, den 9. August 2016 wurden die Zuchtwerte der zweiten Zuchtwertschätzung im Jahr 2016 veröffentlicht. Mit einigen interessanten Neueinsteigern können wir unser Bullenangebot in Höchstädt weiter bereichern. Ein Phänomen ist EVEREST 179900, der sich endgültig am Fleckvieh-Olymp der Nachkommen geprüften Bullen fest­ gesetzt hat. Entgegen der Abschreibung, die diesmal beim gGZW bei 0,6 Punkten lag, steigert er sich um 2 Punkte auf nun sagenhafte 135 im gGZW und 133 im Milchwert. Mit + 1.472 kg führt er wie gehabt die Liste aller Fleckviehbullen in diesem Merkmal an. Der leichtkalbige Fundamentvererber überzeugt zudem mit einer hervorragenden Melkbarkeit (122). Der höchste Neueinsteiger WEYDEN 193190 (Wyoming ∙ Gebalot) kann seine Werte vom April im gGZW von 126 und MW von 115 auch als frisch Nachkommen geprüfter Bulle bestätigen. Zum deutlichen Leistungszuwachs in der Milch­ leistung tragen die Weyden-Töchter beachtenswert bei. Dadurch konnte der M.kg-ZW auf + 445 kg bei + 0,20 % Fett und – 0,06 % Eiweiß gesteigert werden. Im Euter liest sich WEYDEN mit 102 ausgeglichen. Hervorzuheben ist aber der sehr hohe Euterboden mit 117 sowie die etwas kräftig­ eren Zitzen seiner Töchter, was ihn von seinen Halbbrüdern abhebt und sicherlich für die Anpaarung auf Ihre Kühe interessant macht. WEYDEN wird aktuell für die „Gezielte Paarung“ in Bayern eingesetzt. GESICO`s Weg führt wie gewohnt mit jeder ZWS weiter nach oben. Auch dieses Mal konnte er sich auf nun gGZW 124 und MW 111 bei + 510 kg wieder steigern. Der leicht­ kalbige Allrounder wirbt mit hervorragendem Exterieur (106/110/115/115) für einen breiten Einsatz. Überragend in allen Fitnessmerkmalen hätte GESICO 179803 sicherlich einen Einsatz auf Bullenmütter verdient, um interessante Söhne von ihm prüfen zu können. Unser Shootingstar vom April, PERON 189775, konnte sich bestätigen und zählt mit seinem gGZW von 122, MW von 120 bei + 986 kg Milch nach wie vor zu den Leistungsvererbern. In allen Fitnessmerkmalen positiv erfreut sich PERON als Euterverbesserer (116) weiterhin großer Beliebtheit. 4 Mit SAMLAS 166944 schafft es der erste Samland-Sohn bei uns in die Rubrik der Nachkommen geprüften Bullen. Er empfiehlt sich schon allein durch den GZW von 121 und MW von 115 bei + 499 kg Milch bei ausgeglichenem Exterieur für Ihre Anpaarungen. Was den leichtkalbigen (111) SAMLAS aber sicherlich noch viel interessanter macht, ist der phänomenale Fleischwert von 130 Punkten. Das ist gelebte Doppelnutzung! SAMLAS bringt großrahmige Töchter (110), die auf sehr guten Fundamenten stehen und die hohen Euter (EB 112) sind mit auffallend kräftigen Strichen versehen. DISTANZ 170700 (Dextro ∙ Zahner), die leistungssichere (+ 1.079 kg) Linienalternative bleibt in seinen Zuchtwerten stabil. Da sein Spermavorrat sich dem Ende zuneigt, wird ­dieser interessante Bulle wohl das letzte Mal bei uns in der Empfehlung erscheinen. Der Wonderfull-Sohn WONDERBULL 186386 startet mit gGZW 117, + 572 kg Milch und einem FW von 110. In seiner ausgeglichenen Vererbung sollte lediglich das schwache Zentralband (73) sowie die Strichstellung hinten beachtet werden. Die knapp mittelrahmigen WONDERBULL-Töchter stehen auf guten Fundamenten. Der mit großem Abstand über alle Stationen exterieurstärkste Mertin-Sohn heißt MERBACH 163450 und steht bei uns in Höchstädt. Der leichtkalbige (Kvp. 115) Allrounder lässt beim äußeren Erscheinungsbild seiner Töchter keine Wünsche offen. Gut mittelrahmig (R 106) überzeugen seine Töchter mit einem äußerst ansprechendem Fundament von 117 sowie exzellenten Eutern von 120. Dabei sticht der extrem hohe Euterboden von 120 ins Auge. Er eignet sich optimal zur Anpaarung auf EverestTöchter. OSCORAN 193187 ist ein späterer Huascaran-Sohn und wirbt als Allrounder um die Gunst ihrer Kalbinnen (Kvp. 120) und Kühe. Mit + 684 kg und einem FW von 120 steht der dunkel gedeckte OSCORAN voll im Doppelnutzungstyp. Ein fehlerfreies Exte­ rieur (102/94/106/112), bei dem die sehr schönen Euter mit kräftigeren Strichen zu betonen sind, sind Argumente, die Landwirte zufrieden stellen. In gewohnter Weise haben wir auch dieses Mal die Bullen in der Kategorie der genomischen Jungvererber stärker ausgetauscht, da wir immer zu einer Streuung in diesem Segment raten. Der Symposium-Sohn SISYPHUS 180561 ist der neue Listenführer in unserer Empfehlung. Sein sehr hoher gGZW von 136, MW von 128, FW von 111 und FIT-ZW von 118 bringen dem

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Höchstädter Bullenbote wahrscheinlich leichtkalbigen (Kvp. 121 bei 60 % Si.) SeranoEnkel die Pole Position. Ihm wird ein fehlerfreies Vererbungsprofil mit MBK 109 und ZZ 114 sowie Persistenz 115 prophezeit, in dem das Euter mit einem ZW von 121 das Prunkstück ist. Der Watt-Sohn WATTMEER 180550, gezüchtet aus einer äußerst exterieurstarken Kuhfamilie, hält sich in den Listen ebenfalls auffallend gut. Mit sehr hohem gGZW von 136, MW von 122, FW von 113 und FIT-ZW von 126 überzeugt er in allen Hauptzuchtwerten. Er wird wohl mit einem vorher­ gesagten Zuchtwert von 119 für Zellzahl die Eutergesundheit in ihren Herden verbessern. Zudem scheint das starke Exte­ rieur seiner Kuhfamilie auch in seinen Genen verankert zu sein (111/102/108/115). Einen Hutera-Sohn der Extra­ klasse konnten wir aus Österreich zu uns ins Schwabenland lotsen. HUGOBOSS 606193 hebt sich vor allem durch sein einzigartiges Exterieur von der Vielzahl seiner Halbgeschwister ab. Mit einer einmaligen Fundamentver­ erbung von 127 sticht er seine Halbgeschwister in diesem Merkmal aus und kann dazu mit einem vorgeschätzten Euter von 121 auch in diesem wichtigen Merkmal überzeugen. Sein gGZW von 134, MW von 129 bei + 1.061 kg Milch sowie eine auffallend gute Melkbarkeit von 121 sprechen für diesen Ausnahmebullen. Ebenfalls neu dabei ist der WattSohn WATTGOLD 180580, der aus einer extrem kalibrigen und leis­ tungsstarken Humpert-Tochter gezüchtet ist. gGZW 134, MW 128, FW 119 scheinen ihm beste Argumente als Doppelnutzungsbulle zu bringen. Der großrahmige Stier weist ein ausgeglichenes genomisches Exterieur (115/101/107/112) auf. Unseren Königstransfer vom letzten Sommer, ZEPTER 173130 (Zaspin ∙ Hutoed) haben wir aufgrund der anhaltend angespannten Preissituation am Milchmarkt für unsere Mitglieder im Preis gesenkt und bieten ihn für einen Aufpreis von nur 3 € an. Aufgrund der äußerst seltenen Linienführung und seinem ausgeglichenem Vererbungsprofil in allen Merkmalen kann er breit eingesetzt werden. Neu in der Empfehlung ist der Mint-Sohn MILAN 856901, der aus einer bewährten Kuh mit bereits positiv Nachkommen geprüften Halbbrüdern gezüchtet ist. Sein gGZW liegt bei 130 und FIT-ZW bei 123. Sein Spezialgebiet neben einer exzellenten Eutervererbung (129) sind die hoch positiven Zuchtwerte für Melkbarkeit (117) UND Zellzahl (118). Mit diesen wichtigen Eigenschaften ist MILAN für jeden Betrieb eine Bereicherung. Ein sehr interessanter Neuzugang ist der Impression-Sohn IMPULSIV 190415 (MV Gebalot). Er stammt aus einer extrem langlebigen, schauerfahrenen und bekannten Kuhfamilie. Im Pedigree von IMPULSIV finden sich in direkter Generationenfolge drei 100.000 Liter-Kühe, wovon die bekannte HorweinTochter Hanover (Mutter von Manitoba) den Anfang macht. IMPULSIV`s MW liegt bei 122, seine Melkbarkeit bei 114 und das Euter ist mit 117 deutlich im positiven Bereich beschrieben. In der Kategorie der natürlich hornlosen Bullen tauchen mit WALLOS PS und REINERBIG PP zwei alte Bekannte – jetzt neu Nachkommen geprüft – wieder auf. Der sehr späte Wal-Sohn WALLOS PS 179939 (MV Hochkogl) ist frei von den weit verbreiteten Linien in der Hornloszucht. Seine Töchter bringen ihm einen Zuwachs in der Milch auf nun + 712 kg Milch. Er ist für einen Nachkommen geprüften Hornlosbullen in allen Merkmalen sehr gut ausgeglichen. ­Seine mittelrahmigen Töchter stehen auf korrektem Fundament (104) und die Euter (107) sind ebenfalls im erwünschten Bereich. Besonders erfreulich ist, dass er in Melkbarkeit mit 108 und Strichplatzierung vorn mit 101 die bekannten Schwächen seines Vaters mehr als nur ausgleicht. Diesen wertvollen Nachkommen geprüften Hornlosbullen bieten wir unseren Mitgliedern zum Grundpreis an. REINERBIG PP 164630 ist aktuell der beste Nachkommen geprüfte, homozygot hornlose Fleckviehbulle. Deshalb haben wir ihn trotz Anlage der genetischen Besonderheit ZDL in der Liste mit aufgenommen. Dies gilt es unbedingt bei der Anpaarung zu beachten, auch wenn die Genfrequenz in der Population für ZDL äußerst niedrig ist. Der gGZW von REINERBIG PP liegt bei 108, sein MW bei 101 und FW bei 113. Seine Töchter sind mittelrahmig (R 105), extrem gut bemuskelt (122) und die Fundamente sind zwar derb, jedoch mit guter Fessel ausgestattet. Die hohen Euter (EB 114) sind mit ideal ausgeprägten Zitzen versehen, die allerdings hinten stärker gespreizt sind. VOLLGAS PS 200000 hält seinen genomischen gGZW von 127 und MW von 122 bei einem FW von 118 konstant. Jetzt mit einem abgesicherten Kalbeverlauf von 113 (95 % Si.), kann dieser Allrounder auch als Leichtkalbebulle verwendet werden. Mit diesem breiten Angebot an Spitzenbullen in allen Kategorien sind wir überzeugt, dass Sie für jede Kuh den passenden Anpaarungspartner finden. Wir möchten Sie an dieser Stelle schon heute einladen uns auf dem ZLF in München am Stand der VFR zu besuchen, um uns gerne vor Ort persönlich mit Ihnen über unsere Bullen auszutauschen. Ihr Köhnlein Benjamin (Zucht & Beratung) 5

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Höchstädter Prachtbullen zu bestaunen aktuell ihren Prüfeinsatz machen und allesamt als Spezialisten für schöne Euter hervorgehoben werden können. Beispielsweise die Bullen MILAN, IMPULSIV, Der Vorsitzende, Helmut Schürer, eröffnet die 7. Bullenparade. SISYPHUS oder DELIRIUM, der vom Wertinger Jungzüchtervor- Der Besamungsverein Nordschwaben e.V. lässt alte Traditionen stand Bastian Hermanns aus neu erleben. So auch am Sonntag, den 5. Juni 2016. Zum bereits Reistingen gezüchtet wurde. Dr. siebten Mal hat die Besamungsstation am ersten Sonntag im Frank Bosselmann bedankte sich Juni 43 ihrer schönsten und typ- in diesem Zusammenhang bei Der junge IMPULSIV blickt vor- vollsten Stiere dem aus nah und den heimischen Jungzüchtern für sichtig auf die vollen Ränge fern zahlreich angereisten Publi- ihren Mut und Fleiß, auch in kum, präsentiert. Insgesamt konn- äußerst schwierigen Zeiten der te der Stationsleiter Dr. Frank Landwirtschaft, diesen Weg opti- Bosselmann knapp 1.000 Besu- mistisch weiter zu gehen und cher auf dem Gelände der Besa- freute sich dass die Jungzüchter Stationsleiter Dr. Frank Bosselmann, der die 43 Bullen vorstellte, unmittelbar vor der Präsentation. ZEDER PP macht den Anfang. mungsstation begrüßen. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vorsitzenden Helmut Schürer begann kurz nach 10:30 Uhr die die Betreuung der Kinder am heutigen Tag übernommen haben. Diese konnten sich bei einem Melkwettbewerb an einem „Gum- PERON, HUSKY und WEYDEN warten auf ihren Auftritt Vorstellung der natürlich hornlosen Bullen. Sieben Bullen waren mieuter“ sowie auf einer Hüpf- heuer in dieser Kategorie zu sehen, darunter mit ZEDER PP ein burg vergnügen. Bulle der Nutzungsrichtung Fleisch, der wohl die weiteste Im weiteren Verlauf folgten sogar Anreise nach Nordschwaben hatte. Er kam kürzlich von der Gruppen, bei denen der Vater mit Insel Usedom und durfte auf seiner Reise nach Schwaben mit- seinen Söhnen gemeinsam im ten durch Berlin fahren. Aber auch die anderen 6 Bullen in dieser Kategorie, darunter VOLLGAS PS und MUPFEL Pp, sind für die Ring zu sehen war. Die Gruppe mit dem berühmten Bullenvater Neugierig schreitet der junge WICHT bei seinem ersten Auftritt Landwirte sehr bedeutend, da diese Besonderheit der natürli- WATT und seinen kürzlich in vor die große Tribüne chen Hornlosigkeit für die Zukunft immer wichtiger werden wird. Wertingen über den Zuchtverband für Schwäbisches Fleck- Im Anschluss folgte eine große Anzahl ganz junger Bullen, die vieh angekauften Söhnen WATTMEER und WATTGOLD beein- drucken das interessierte Fachpublikum merklich. Eine hochinteressante Bullengruppe mit Bullen aus seltenen Blutlinien war die Gruppe, bei der die Bullen mit den klang- vollen Namen ZEPTER, LEXION, PAZIFIK und HUSKY ihre Runden im Schauring drehten. Mit großer Spannung wurde die Gruppe mit den Hutera-Söhnen HUBRAUM, HUMANA und HUNTER erwartet, von der MUPFEL Pp führt die Gruppe der Hornlosbullen aus dem Ring. WINDOWS PP ist nach wie vor der höchste homozygot es sogar auf der Facebook-Seite des Behornlose Bulle. Sein stolzer Vater WITAM PS folgt. Dem Trio DELIRIUM, gefolgt von MILAN und SISYPHUS, wird eine sehr gute Eutervererbung vorhergesagt. 6 Der stark eingesetzte Hornlosvererber MUPFEL Pp präsentiert sich in Bestform dem zahlreich angereisten Publikum. Die leichtkalbigen OSCORAN und MERBACH (Hintergrund) sind seit August 2016 Nachkommen geprüft.

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Mit ihrem Kaliber beeindrucken die kapitalen Altbullen ISLAN (vorn) und JOHANN das Publikum. Das Abschlussbild mit den Bullenvätern MORPHEUS, VANADIN, EVEREST und PERON (v.l.). Nach dem Auftritt genießt VANADIN eine Massage. EVEREST versäumt es nicht vor seine Fankurve zu treten. Der feingliedrige Hornlosbulle VOLLGAS PS kann bedenkenlos auf Kalbinnen eingesetzt werden. Mit knapp 10 Jahren zeigt unser ältester Bulle, VANADIN, nach wie vor seine Vorzüge. samungsverein Nordschwaben e.V. ein kurzes Video zu sehen gibt. Im weiteren Verlauf der Parade marschierten die äußerst hoffnungsvollen Bullen für die August 2016Zuchtwertschätzung in den Ring. Diese werden im August neu Nachkommen geprüft werden. Vor allem der mächtige WEYDEN sowie die leichtkalbigen Bullen MERBACH und OSCORAN bereiten den Züchtern große Vorfreude. Gegen Ende der Bullenvorführung traten die Altbullen in den Ring, die mit ihrem typvollen und muskulösen Erscheinungsbild nicht nur die Fachleute auf der großen Tribüne zum Staunen brachten. Allen voran machte wohl der berühmteste Stier von Höchstädt, EVEREST, mit seinem üblichen Begrüßungsgebrüll sowie der Altmeister VANADIN, mit knapp 10 Jahren der älteste Höchstädter Bulle, auf sich aufmerksam. Im Anschluss ging es zum gemütlich Teil über. Während der Stärkung zur Mittagszeit wurde unter den Besuchern viel über die gezeigten Besamungsbullen diskutiert und gesprochen. Eine Reihe an Infoständen und verschiedenste landwirtschaftliche Artikel rundeten den gelungen Tag genauso gut ab wie der stark frequentierte Eisstand. Auch in diesem Jahr hatte Petrus ein Herz für die „Höchstädter“ und bescherte ideales Wetter. Der Besamungsverein Nordschwaben bedankt sich bei all seinen Besuchern für ihr Kommen und freut sich schon heute alle im nächsten Jahr am 4. Juni 2017 auf dem Stationsgelände zur alljährigen Bullenparade begrüßen zu können. Weitere Bilder von der Bullenparade finden Sie auf unserer Homepage (www.besamungsverein.de) sowie auf unserer Facebook-Seite! ZEDER PP dreht seine ersten Runden vor vollgefüllter Tribüne. Den Wertinger Jungzüchtern gilt ein großer Dank, da sie die Kinderbetreuung in gewohnter Weise übernommen haben. Bereits eine Stunde vor Beginn kamen die ersten Gäste, um sich an Beratungsständen verschie- dener Firmen zu informieren. Besuchen Sie uns jetzt auch bei Facebook www.facebook.com/besamungsverein.de Anlässlich der Höchstädter Bullenparade hat die Molkerei Gropper Produktpakete an die Zuschauer vor Ort verkauft. Die Einnahmen aus diesem Verkauf in Verbindung mit einer zusätzlichen Spende der Molkerei Gropper, der Höchstädter Klauenpflege GmbH und des Besamungsvereins Nordschwaben e.V. wurden dem Bäuerlichen Hilfsdienst übergeben. Dieser unterstützt mit dem Geld bäuerliche Familien, die unverschuldet in eine Notlage gekommen sind. Mit dieser kleinen Aufmerksamkeit fördern wir den bäuerlichen Hilfsdienst und danken für sein Engagement, um die in Not geratenen bäuerlichen Familien zu unterstützen. v.l.: Albert Sporer – Kreisobmann BBV Dillingen, Mag. Hubert Reßler – Geschäftsführer Höchstädter Klauenpflege GmbH, Dr. Frank Bosselmann – Stationsleister Besamungsverein Nordschwaben e.V., Hannelore Schmid – Kreisbäuerin, Eugen Bayer – Geschäftsführer BBV Dillingen, Reinhold Stangl – Leiter Einkauf Molkerei Gropper 7

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Höchstädter Bullenbote Peron-Nachzuchtgruppe beim 110 jährigen Jubiläum des Zuchtverbandes Pfaffenhofen Bereits am 31. Mai begann der Endspurt in ein ereignisreiches Wochenende für den Besamungsverein Nordschwaben e.V. An diesem Tag kam die 5-köpfige Nachzuchtgruppe von PERON 189775 in der Donauhalle in Zuchering an. Von da an wurden die Kühe von Jungzüchtern und Mitarbeitern der Besamungsstation für den großen Auftritt beim 110 jährigen Pfaffenhofener Verbandsjubiläum am Freitagabend, den 3. Juni 2016 vorbereitet. Besonders ereignisreich war das Wochenende deshalb, weil am Sonntag noch die traditionelle Bullenparade in Höchstädt auf dem Programm stand. PERON´s Lebenslauf Am 4. Mai 2011 wurde der PepsiSohn, gezogen aus der schönen Waterberg-Tochter Iwana, am Betrieb von Richard Brumer in Kranzberg geboren. Der Betrieb hat die eineiigen Zwillinge PERON und Potter mit exakt identischem Erbgut und daher komplett gleichen Zuchtwerten selbst aufgezogen und PERON im Juli 2012 in Pfaffenhofen zur Versteigerung gebracht. Wir sind froh, für diesen ausgesprochen interessant gezogenen Jungbullen den Zuschlag bekommen zu haben. Viele Züchter standen dem Kauf skeptisch gegenüber. Schließlich lässt die Kombina­ tion aus Pepsi und Waterberg zwar viel Milch, jedoch schwächere Euter erwarten. So wurde PERON während seines Prüfeinsatzes nahezu nur von züchterisch wenig ambitionierten Betrieben besamt. Als dreijähriger genomischer Jungvererber wurde PERON in die Liste für „gezielte Paarung“ aufgenommen. Ihm wurde jedoch nicht viel Vertrauen geschenkt, weshalb es aktuell keinen einzigen männlichen Kandidaten von ihm gibt. 8 Peron-Tochter Fiora (MV: Moris), 1. Lak. Zü.: Maucher GBR, Mindelzell Peron-Tochter Almara (MV: Mangrove), 1. Lak. Zü.: Erwin Marb, Rennertshofen Peron-Tochter Bianka (MV: Rurex), 1. Lak. Zü.: Martin Rau, Neumünster Peron-Tochter Bibi (MV: Rurex), 1. Lak. Zü.: Erwin Biber GBR, Rögling Peron-Tochter Eva (MV: Honori), 1. Lak. Zü.: Michael Hartmann, Thierhaupten Im Winter 2015/2016 haben seine ersten Töchter aus dem Prüfeinsatz abgekalbt und überraschten mit auffallend hohen Probemelken und deutlich positiven Exterieurabweichungen. Er avancierte mit weiteren Töchtern zu unserem besten Bullen bei den Bewertungen im Euter. Entwicklung zum gefragten Vererber Im April 2016 wurde PERON Nachkommen geprüft und schaffte es mit einem sagenhaften Anstieg im gGZW und MW den Sprung zu den „Top-Bullen“ in Höchstädt und sogar in die „gezielte Paarung“ in Bayern. Sein gGZW von 122 und MW von 120 bei + 986 kg Milch sowie seine gute Melkbarkeit von 107 und positive Zellzahl von 102 runden das fehlerfreie Vererbungsprofil von PERON ab. Aber auch im Exterieur kann PERON mit Fundament 107 und sehr schönen Euter von 116 überzeugen, was seine Nachzuchtgruppe in Pfaffenhofen eindrucksvoll demonstriert hat. PERON-Töchter sind mittelrahmige, eher milchbetonte Kühe mit guten, etwas stärker gewinkelten, sehr trockenen Sprunggelenken die mit drüsigen, langen und gut aufgehängten Eutern versehen sind. Die hervorragende Strichplatzierung vorn sticht dabei positiv ins Auge eines jeden Landwirts. Mit fehlerfreiem, ausgeglichenen Vererbungsprofil und vor allem durch seine Blutlinienführung ist PERON breit einsetzbar. Über seinen Vater Pepsi und Großvater Poldi ist er einer der wenigen Vertreter der seltenen „Polzer-Linie“. Seine Mutter Iwana ist eine untypische, mittelrahmige Waterberg-Tochter mit korrektem Fundament und einem für Waterberg auffallend gutem Euter, was sicherlich auch durch ihren Muttervater Ruap begründet ist.

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Höchstädter Bullenbote Die fünfköpfige Peron Nachzuchtgruppe am Stand Die Einheitlichkeit in der Vererbung von PERON zeigen diese Töchter eindrucksvoll Die Vorstellung der Nachzuchtgruppe im Schauring, der überaus gut gefüllten Donauhalle, wurde von Benjamin Köhnlein übernommen Dr. Frank Bosselmann gratuliert Richard Brumer zu „seinem“ PERON Gratulation an Züchter des Bullen und der Töchter Eine schöne Fügung sollte es wohl sein, dass wir die Nachzuchtgruppe von PERON an seinem Versteigerungsort zeigen konnten. Das 110 jährige Verbandsjubiläum des Zuchtverbandes Pfaffenhofen bot einfach den idealen Rahmen hierfür. Das Abendprogramm wurde von den Bambinis eröffnet, die voller Euphorie ihre Kälbchen präsentierten. Anschließend wurde eine Schaukollektion von 41 Kühen in einer zum Besten gefüllten Donauhalle von Preisrichter Andreas Böhm gerichtet. Bei den ausgestellten Kühen war auch Höchstädter Genetik gut vertreten. Zum Jungkuh-Reservechampion wurde die hervorragende EVERESTTochter Biggi vom Betrieb Johann Gronegger aus Odelzhausen gekürt. Einen weiteren Reservechampion Titel der Zweit- und Drittkalbskühe Everest-Tochter Biggi, gezüchtet von Johann ­Gronegger aus Gaggers, wurde Reservechampion bei den Jungkühen. Diol-Tochter Silvia, gezüchtet von Georg Kugler aus Seiboldsdorf, wurde Reservechampion in der Klasse der Zweit- und Drittkalbskühe. holte sich die DIOL-Tochter Silvia von Georg Kugler aus Ehekirchen. Wir gratulieren zu solch schönen und funktionellen Töchtern! Ein weiterer herzlicher Glückwunsch geht an die Züchterfamilie von PERON zu diesem außerordentlich guten Stier. Nur wenigen Züchtern gebührt die Ehre, auf so einen guten, selbst gezüchteten Stier mit hoch positiven Nachkommen geprüften Zuchtwerten blicken zu können. Ebenso bedanken wir uns recht herzlich bei allen Besitzern der ausgestellten Nachzuchtkühe für die Bereitstellung der Tiere und ihre Mithilfe. Dies ist nicht selbstverständlich – Dankeschön! Ein weiterer Dank gilt dem fleißigen Betreuungsteam, das die Jungkühe perfekt vorbereitet und vorgeführt hat sowie dem Zuchtverband in Pfaffenhofen für die Möglichkeit eine Nachzuchtgruppe zu präsentieren. 9

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Höchstädter Bullenbote Jubilare auf der Station Im Rahmen einer kleinen Feier wurden zwei Angestellte des Besamungsverein Nordschwaben e.V. für ihre langjährigen Dienste geehrt. Seit nunmehr 40 Jahren arbeitet Herr Herbert Link beim Besamungsverein Nordschwaben e.V.. Herr Link ist als Besamungstechniker im Gebiet rund um Neuburg/Donau tätig. In seiner langen und sehr erfolgreichen Tätigkeit hat er viel mit den von ihm betreuten Landwirten erlebt. Herr Link ist auch als Betriebsratsvorsitzender tätig. Dies bescheinigt ihm sehr hohes Ansehen, sowohl von seitens der Stationsleitung als auch von der Belegschaft. v.l.n.r.: Dr. Frank Bosselmann (Stationsleiter), Herrn Helmut Schürer (Vorsitzender), Herrn Georg Fürbaß, Herrn Herbert Link Herr Georg Fürbass wurde für 25 jäh­ rige Zugehörigkeit beim Besamungsverein Nordschwaben e.V. geehrt. Herr Fürbass stammt aus einem landwirtschaftlichen Betrieb und ist beim Besamungsverein Nordschwaben e.V. in der Landwirtschaft tätig. Er ist für die Organisation und Einteilung zuständig. Für die Landwirte, die den Besamungsverein Nordschwaben e.V. beliefern, ist er ein kompetenter Ansprechpartner. Geschäftsleitung und Belegschaft wünschen den beiden Jubilaren noch viele erfolgreiche Jahre auf der Sta­ tion zum Wohle unserer Landwirte. Besamungsstation Höchstädt auf der EuroTier 2016 „Effizienz aus dem Süden Deutschlands“ Nach der herausragenden Resonanz der letzten EuroTier unter dem Motto „Effizienz aus dem Süden Deutschlands“ präsentieren sich auch in diesem Jahr wieder 11 Zucht- und Besamungsorganisationen für die Rassen Fleckvieh und Braunvieh auf der EuroTier 2016. Der Export und die Vermarktung sind gerade in diesen Zeiten eine immer wichtigere Säule für unsere heimische bäuerliche Landwirtschaft. Aus diesem Grund werden sich, unter dem Dach der internatio­ nalen Spermavermarktungsorganisation SPERMEX GmbH, auch in diesem Jahr die effizienten Zucht- und Besamungsorganisationen aus Bayern auf der EuroTier präsentieren. Dabei wird die AHG in Kempten gemeinsam mit den Weilheimer Zuchtverbänden eine Gruppe an Braunviehkühen und Braunviehkälbern ausstellen, um die Leistungsfähigkeit der Rasse zu demonstrieren. Ergänzend dazu wird „Fleckvieh Oberbayern“, mit den Fleckviehzuchtverbänden Miesbach, Mühldorf, Pfaffenhofen, Traunstein und Weilheim eine überzeugende Kollektion von Fleckviehkühen und Kälbern in Hannover auf dem Stand in Hannover aufstallen. Die Besamungsorganisationen Besamungsverein Nordschwaben e.V. aus Höchstädt, Zweckverband II in Greifenberg wie auch die RBG Memmingen in Verbindung mit der Alpengenetik präsentieren sich als Garant für hochwertige Fleckvieh- und Braunvieh­ genetik ihren Mitgliedern und dem internationalen Publikum. In enger Zusammenarbeit bieten diese drei Besamungsorganisationen günstige Rabatte auf ihr umfassendes und erstklassiges Genetikangebot an. Kommen Sie vorbei und besuchen Sie uns in Halle 11 auf Stand G44a auf der EuroTier 2016 in Hannover. Gerne informieren wir Sie über die neuesten Trends rund um die Zucht- und Vermarktung der effizienten Rassen Fleckvieh und Braunvieh! ZLF 2016 – Wir sind dabei Turnusgemäß findet nach vier Jahren heuer das Zentral-Landwirtschafts-Fest im Zeitraum vom 17. September bis 25. September 2016 in München direkt neben dem Oktoberfest statt. Auf dem „VFR-Stand“ werden die VFR-Besamungsstationen aus Höchstädt, Neustadt und Marktredwitz genauso wie die nordbayerischen Zuchtverbände aus Schwaben, Franken und der Oberpfalz sich gemeinsam präsentieren. Für das Fachpublikum wird wohl der Rindertag, traditionell am Montag 19.09.2016, der spannendste Tag werden. An diesem Tag messen sich auf Landesebene die besten Kühe aus allen bayerischen Regierungsbezirken im Schauring. Wir freuen uns schon jetzt, Sie zahlreich auf dem ZLF begrüßen zu können. 10

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Höchstädter Bullenbote – Klauenpflege Klotz und Verband korrekt anwenden Klötze und Verbände sind Hilfsmittel um Klauenerkrankungen fachgerecht zu versorgen. Sie entlasten und schützen das erkrankte Gewebe – wenn man sich für die richtige Variante entscheidet. Klauenpflege muss prophylaktisch eingesetzt werden. Wird die Klauenpflege vernachlässigt, sind oft schwere Klauenerkrankungen die Folge. Diese müssen fachgerecht versorgt werden. Hierfür sind Klötze und Verbände wichtige Hilfsmittel, wenn auch nur Notlösungen. Aber Vorsicht, sie müssen fachkundig angewandt werden, andernfalls kann es zu weiteren Schäden kommen. In einem gut geführten Milchviehbetrieb sollten mindestens 90 % der Tiere lahmheitsfrei sein, die restlichen Kühe sollten nur geringe Lahmheiten aufweisen. Liegen die Lahmheitshäufigkeiten höher, führen Sie sofort eine fachgerechte funktionelle Klauenpflege mit eventuell nötiger Entlastung von Defekten durch. Mit maximalem Aufwand behandeln Vor jeder Therapie muss eine Diagnose gestellt werden. Dies kann nur an der angehobenen Klaue in einem Klauenpflegestand geschehen. Führen Sie zuerst fachgerecht eine funktionelle Klauenpflege durch. Dabei lässt sich schnell feststellen, ob es sich um eine Klauenhaut- oder Klauenhornerkrankung handelt. Bei jeglicher Art von Unterfußphlegmonen (Rötung, Schwellung, Wärme, Schmerz) muss ein Tierarzt hinzugezogen werden. Danach beginnt die kurative Klauenpflege mit der Entlastung des Defektes oder der Behandlung einer infektiösen Klauenerkrankung. Je erfahrener der Klauenpfleger ist, umso seltener wird er zur Notlösung Klotz greifen müssen. Durch sogenannte Entlastungsschnitte ist es oft möglich Klauenerkrankungen freizustellen und somit die erkrankte Stelle am Fuß aus der Belastung zu nehmen. Beim Entlastungsschnitt an der Außenklaue wird die Innenklaue im Trachtenbereich maximal stehen gelassen, die Außenklaue im hinteren Bereich der Fußungsfläche tiefer geschnitten. Auch der „Tragrand“ wird in diesem Bereich entfernt. So wird sichergestellt, dass nur die Innenklaue und der vordere Bereich der erkrankten Außenklaue bei der Fußung belastet wird. Bei einigen Klauenerkrankungen bleibt einem keine andere Möglichkeit als einen Klotz zu kleben. Beispiele hierfür sind Sohlenspitzengeschwüre, mittel- und hochgradige Wanddefekte oder Doppelsohlen. Ist man sich nicht sicher ob die Innenklaue hoch genug ist und der Entlastungsschnitt ausreichend ist, sollte im Zweifel immer ein Klotz geklebt werden. Entlastungsschnitte bringen nur dann den gewünschten Erfolg, wenn die erkrankte Stelle an der Klaue tatsächlich nicht belastet wird, wenn die Kuh den Fuß aufsetzt (Fußung). Um einem Entlastungsschnitt nicht von vornherein jede Chance zu nehmen, muss die erkrankte Klaue immer vertretbar kurz geschnitten werden, um das Gewicht bei der Fußung in die vordere Hälfte der Auftrittsfläche zu bringen. Aber Vorsicht: keinesfalls zu kurz. Der gute Klauenpfleger weiß, was er stehen lässt, und nicht was er wegschneidet! Klötze richtig anbringen Egal ob Holzklötze oder Kunststoffklötze aufgeklebt werden, ob mit einem Zwei-Komponenten-Kleber, einem Polyurethankleber oder Superkleber – die zu beklebende Klaue muss korrekt gepflegt und absolut gesund, sprich tragfähig, sein. Stellen Sie das mit einer Hufuntersuchungszange sicher. Beim Tier darf keinerlei Schmerzreaktion provozierbar sein. Wichtig ist es auch, die nicht erkrankte Extremität auch zu pflegen – und zwar bevor die erkrankte Klaue behandelt wird. Welches Klebesystem verwendet wird, ist Geschmackssache. Polyurethankleber in Doppelkartuschen härten am schnellsten aus. Beachten Sie aber bei allen Klebesystemen die Gebrauchsanleitung genau! Holzklötze lassen sich auch nach dem Aufbringen gut mittels Zange oder Winkelschleifer bearbeiten und fallen oft nach einigen Wochen selbst ab. Holzklötze haben aber den Nachteil des recht schnellen unregelmäßigen Abriebs. Klötze aus Kunststoff sind dünner als Holzklötze und bieten weniger Entlastung, widerstehen aber dem Abrieb sehr gut. Deswegen müssen sie unbedingt vom Landwirt abgenommen werden. Jeder Klotz muss nach spätestens vier Wochen entfernt werden und die Klaue sollte erneut orthopädisch korrekt beschnitten werden. Links: Der korrekte Entlastungsschnitt bei einer erkrankten Außenklaue stellt sicher, dass nur die Innenklaue und der vordere Bereich der erkrankten Außenklaue bei der Fußung belastet wird. Rechts: Die Fesselbeuge und der Zwischenklauenbereich müssen gut gepolstert werden! Links: Klötze sollen die Sohlenfläche nach hinten mindestens um die halbe Ballenlänge überragen. Kleber nie im Bereich des Ballens auftragen. Rechts: Bei Entzündungssymptomen der erkrankten Klaue empfiehlt sich immer ein Klotz. 11

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Höchstädter Bullenbote – Klauenpflege Achten Sie darauf, dass der Klotz die richtige Größe hat. Klötze müssen bündig mit der Spitze aufgebracht werden und haben die Sohlenfläche nach hinten mindestens um die halbe Ballenlänge zu überragen. Zudem muss der Klotz mindestens so breit wie die Klaue sein. Die XL-Klötze (130 mm / 55 mm / 23 mm) sind vorzuziehen, allerdings ist im vorderen Drittel der Fußungsfläche immer auf eine ausreichende Breite des Klotzes zu achten. Keilförmige Klötze bringen die besten Erfolge. Diese dürfen allerdings nicht bei Sohlenspitzendefekten eingesetzt werden. In den Bereich der Hohlkehlung und im Ballenbereich darf kein Kleber aufgebracht werden, um den natürlichen Klauenmechanismus nicht einzuschränken. Es sollte, wenn irgendwie möglich, verhindert werden auf die Außenklaue der Hinterextremität einen Klotz zu kleben. Falsch geklebte Klötze können zu schweren Schäden an der Klaue führen! Es versteht sich von selbst, dass ein Klotz, der nicht sofort zu einem verbesserten Gangbild des Tieres führt, unverzüglich kontrolliert und eventuell wieder entfernt werden muss. Verbände nach fünf Tagen wechseln Verbände fördern die Heilung und dienen dem Schutz der Wunde vor Verschmutzung und mechanischen Verletzungen sowie zum Fixieren von Pasten. Im Zuge der Anlassbeschneidung, die von einem Landwirt oder einem Klauenpfleger durchgeführt wird, dürfen nur Schutzverbände angelegt werden. Sogenannte Druckverbände an den Klauen um „Lederhautvorfälle“ zu verhindern sind nicht mehr zeitgemäß und kontraproduktiv für die Ausheilung des Klauenhorndefektes. Prinzipiell unterscheidet man zwischen einem einseitigen Verband, einem Polsterverband auf beiden Klauen und einem Zwischenklauenverband. Was es zu beachten gilt: • Es sollten nur spezielle Watten für Klauenverbände und elasti- sche Kunstfaserbinden in leuchtenden Farben verwendet werden. So wird der Verbandswechsel bzw. die Verbandabnahme nicht vergessen. Geeignete Watten leiten Flüssigkeit Ein Zwischenklauenverband fixiert die Salbe im gewünschten Bereich. Das Ende der elastischen Binde wird oben in den Verband gesteckt. Hierbei kann gleich die Strammheit der Binde kontrolliert werden. Alles was für einen Verband und Klotz benötigt wird: Watte, selbsthaftende Kunstfaserbinde, Holzklotz, Klebepistole. 12 nicht bis ans Horn bzw. die Haut weiter. Elastische selbsthaftende Binden sind wasserabweisend. • Die Fesselbeuge und der Zwischenklauenbereich müssen gut gepolstert werden. • Die elastische Binde darf nicht zu stramm gewickelt werden. Kontrolle: Es müssen zwei Finger am Kronsaum unter dem Verband Platz haben. • Längstens nach fünf Tagen muss der Verband entfernt oder erneuert werden. Kann man dies nicht sicherstellen, macht man lieber keinen Verband! • Einseitige Verbände dürfen die erkrankte Klaue bei der Fußung nicht komprimieren. Deswegen muss die gesunde Partnerklaue so hoch wie möglich stehen bleiben. Ist dies nicht gegeben, muss ein Klotz geklebt werden. • Sind Innen- und Außenklaue erkrankt, sollte ein Polsterver- band angelegt werden. Hierbei wird ausreichend Watte unter beide Klauen gepackt, wobei die vermeintlich tragfähigere Klaue mehr unterpolstert wird. Beachten Sie, dass sich dieser Verband sehr schnell „durchläuft“. Pflege ist die beste Vorbeugung Kühe sind Weichbodengänger und deshalb für langes Gehen und Stehen auf hartem Untergrund, wie es unter den derzeitigen Aufstallungsbedingungen der Fall ist, nur bedingt geeignet. Zudem handelt es sich bei Kühen um sogenannte Zehenspitzengänger. Dies bedeutet, dass viel Gewicht auf einer verhältnismäßig kleinen Fläche lastet. Deshalb verwundert es nicht, dass sich bei weit über der Hälfte unserer Milchkühe Läsionen an den Klauen und der die Klauen umgebenden Haut finden lassen. Ziel eines jeden Landwirts muss es sein, alle Läsionen auf einem geringgradigen Niveau zu halten. Dies zu schaffen ist keine Hexerei! Der prophylaktische Klauenschnitt, also die Klauenpflege, bevor Lahmheiten entstehen und tiefergehende Verletzungen an der Klaue sichtbar werden, ist der Schlüssel zum Erfolg. So verhindern Sie Klauenerkrankungen! Wenn der Klauenpfleger bzw. Landwirt alle Klauenhornläsionen noch entfernen bzw. entlasten kann, ohne dass diese „das Leben“ erreichen, kommt es zu keinen Schmerzen und somit zu keinerlei Leistungseinbußen der Tiere. Denn nur eine gesunde Kuh ist eine leistungsbereite und wirtschaftliche Kuh! Pflegen Sie die Klauen regelmäßig! Frisch lahme Tiere müssen sofort mit maximalem Aufwand behandelt werden. Nehmen Sie den Druck von der erkrankten Klaue und kombinieren Sie die Behandlung mit Schmerzmittel (NSAIDs), um die Entzündung zu verhindern und Gewebeschädigungen zu vermeiden. Bei Entzündungssymptomen (Wärme, Schwellung, Rötung, Schmerz) sollte immer ein Antibiotikum, welches vom Tierarzt auszuwählen ist, verabreicht werden. Tierarzt Mag. Hubert Reßler – Geschäftsführer und tierärztlicher Leiter der Höchstädter Klauenpflege GmbH

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Auswahl Nachkommen geprüfter Bullen geb. 08.11.10 ET EVEREST 179900 –––MFliuelcnichdhlaetmkisaetlnubtnigg Tochter Hayley, 1. Laktation Tochter 186, 1. Laktation Tochter Walerie, 1. Laktation gGZW 135 (96 %) Züchter: Eberlein Siegfried, Neustetten MW 133 (99 %) Menge kg 7566 + 1472 Fett % 4,14 – 0,08 Eiweiß % 3,42 – 0,09 FW 106 (99 %) Nettozunahme Ausschlachtung Handelsklasse 111 (99 %) 96 (99 %) 110 (99 %) FIT 101 (95 %) Nutzungsdauer Melkbarkeit Persistenz Zellzahl HD 100 122 90 85 8278 (90 %) (99 %) (99 %) (99 %) Fruchtbarkeit Kalbeverlauf Vitalitätswert Fruchtbarkeit pat. mat. 116 (99 %) 106 (99 %) 116 (99 %) 107 (91 %) Exterieur Merkmal / Relativzuchtwert 76 Rahmen 96 Bemuskelung 109 Fundament 114 Euter 104 Kreuzhöhe 90 klein Körperlänge 99 kurz Hüftbreite 106 schmal Rumpftiefe 114 seicht Beckenneigung 110 eben Sprg.winkelung 98 steil Sprg.ausprägung 100 voll Fessel 113 durchtrittig Trachten 107 niedrig Voreuterlänge 127 kurz Sch.euterlänge 123 kurz Voreuteraufhäng. 107 locker Zentralband 112 schwach Euterboden 78 tief Strichlänge 95 kurz Strichdicke 102 dünn Strichplatzierung 117 außen Strichstellung 105 nach außen Euterreinheit 100 unrein Anzahl bewertete Tiere: 615 88 100 112 124 erwünschter Bereich groß lang breit tief abfallend säbelbeinig trocken steil hoch lang viel fest stark hoch lang dick innen nach innen rein Ermut Liniwin gGZW MW 106 107 GZW MW 124 118 FW 96 FW 109 ND 102 ND 110 Ergo Dorte Winnipeg Linse Weinox Doreen Hippo Linda 13

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Auswahl Nachkommen geprüfter Bullen geb. 20.08.11 WEYDEN *TA 193190 –––„MgFeeeztlkiteb-lPatrerokPzeaeitanrtung˝ Tochter Asunta, 1. Laktation Tochter Jutta, 1. Laktation Tochter Iden, 1. Laktation gGZW 126 (77 %) Züchter: Siglreithmaier Martin, Traunreut MW 115 (83 %) Menge kg 2732 + 445 Fett % 4,20 + 0,20 Eiweiß % 3,18 – 0,06 FW 113 (86 %) Nettozunahme Ausschlachtung Handelsklasse 114 (96 %) 111 (72 %) 106 (95 %) FIT 113 (75 %) Nutzungsdauer Melkbarkeit Persistenz Zellzahl HD 109 108 107 101 7942 (73 %) (83 %) (83 %) (80 %) Fruchtbarkeit Kalbeverlauf Vitalitätswert Fruchtbarkeit 14 pat. mat. 93 (95 %) 111 (75 %) 104 (81 %) 115 (53 %) Exterieur Merkmal / Relativzuchtwert 76 Rahmen 101 Bemuskelung 99 Fundament 105 Euter 102 Kreuzhöhe 100 klein Körperlänge 110 kurz Hüftbreite 100 schmal Rumpftiefe 94 seicht Beckenneigung 96 eben Sprg.winkelung 115 steil Sprg.ausprägung 110 voll Fessel 116 durchtrittig Trachten 101 niedrig Voreuterlänge 98 kurz Sch.euterlänge 95 kurz Voreuteraufhäng. 104 locker Zentralband 98 schwach Euterboden 117 tief Strichlänge 101 kurz Strichdicke 105 dünn Strichplatzierung 98 außen Strichstellung 89 nach außen Euterreinheit 104 unrein Anzahl bewertete Tiere: 43 88 100 112 124 erwünschter Bereich groß lang breit tief abfallend säbelbeinig trocken steil hoch lang viel fest stark hoch lang dick innen nach innen rein Wyoming Lotus gGZW MW 128 113 GZW MW 122 109 FW 108 FW 117 ND 101 ND 111 Weinold Monsun Gebalot Lorelei Romen Mieze Humlau Lisa

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Auswahl Nachkommen geprüfter Bullen geb. 04.05.11 PERON *TA 189775 –––MELuiilntceiherlnefisüthurnugng Tochter Fiora, 1. Laktation Tochter Eva, 1. Laktation Tochter Bianka, 1. Laktation gGZW 122 (85 %) Züchter: Brumer Richard, Au MW 120 (94 %) Menge kg 2575 + 986 Fett % 3,96 – 0,08 Eiweiß % 3,08 – 0,13 FW 101 (87 %) Nettozunahme Ausschlachtung Handelsklasse 100 (94 %) 107 (79 %) 95 (92 %) FIT 106 (82 %) Nutzungsdauer Melkbarkeit Persistenz Zellzahl HD 108 107 104 102 7259 (76 %) (93 %) (94 %) (90 %) Fruchtbarkeit Kalbeverlauf Vitalitätswert Fruchtbarkeit pat. mat. 105 (97 %) 103 (86 %) 104 (86 %) 101 (66 %) Exterieur Merkmal / Relativzuchtwert 76 Rahmen 99 Bemuskelung 96 Fundament 107 Euter 116 Kreuzhöhe 97 klein Körperlänge 101 kurz Hüftbreite 98 schmal Rumpftiefe 100 seicht Beckenneigung 97 eben Sprg.winkelung 108 steil Sprg.ausprägung 105 voll Fessel 108 durchtrittig Trachten 107 niedrig Voreuterlänge 117 kurz Sch.euterlänge 122 kurz Voreuteraufhäng. 100 locker Zentralband 92 schwach Euterboden 102 tief Strichlänge 94 kurz Strichdicke 92 dünn Strichplatzierung 119 außen Strichstellung 104 nach außen Euterreinheit 107 unrein Anzahl bewertete Tiere: 53 88 100 112 124 erwünschter Bereich groß lang breit tief abfallend säbelbeinig trocken steil hoch lang viel fest stark hoch lang dick innen nach innen rein Pepsi Iwana gGZW MW 120 123 GZW MW 113 111 FW 107 FW 99 ND 99 ND 109 Poldi Messina Waterberg Iris Horwein Meti Ruap Iris 15

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