Infoblatt-August-2016

 

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Buegerinfo Gemeinde Geiersthal, Ausgabe August 2016

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Postwurfsendung an sämtliche Haushalte der Gemeinde Geiersthal Nr. 49 Mitteilungsblatt der Gemeinde Geiersthal August 2016 Blick auf die Burganlage Altnußberg Foto: Neumann Gemeinde Geiersthal - Rathausstr. 5 - 94244 Geiersthal Telefon: (09923) 8415-0 Telefax: (09923) 8415-30 Internet: www.geiersthal.de E-Mail: poststelle@geiersthal.de Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8.00 - 12.00 Uhr außerdem Montag und Donnerstag jeweils von 13.30 - 17.00 Uhr

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Wichtige Adressen, Telefonnummern und Öffnungszeiten Gemeindebauhof Fernsdorfer Str. 1, 94244 Geiersthal Telefon: 09923/407710, Fax 407708 Mitarbeiter des Bauhofes: Englmeier Klaus, Bauhofleiter Stiglbauer Werner Hagengruber Karlheinz Klunk Horst Deutsche Post AG – Poststelle Pointstr. 1a, 94244 Geiersthal (Container auf Parkplatz hinter dem Rathaus) Telefon: 0152/21587964 (zu den genannten Öffnungszeiten) Recyclinghof Geiersthal-Teisnach Berging, Im Gewerbegebiet 8 94244 Geiersthal Telefon: 09923/3669 oder Telefon: 09903/920-900 Montag bis Freitag Samstag 10.00– 12.00 Uhr 10.00 – 11.00 Uhr Mittwoch Freitag Samstag Sommer 13.00 – 17.00 Uhr 9.00 – 17.00 Uhr 9.00 – 14.00 Uhr Winter 13.00 – 16.00 Uhr 9.00 – 16.00 Uhr 9.00 – 12.00 Uhr Bauabfall-Recyclingzentrum Fernsdorf, Deponiestr. 1 94244 Geiersthal Tel.: 09923/3064 Montag-Donnerstag Freitag Sommer 7.00–17.00 Uhr 7.00–15.00 Uhr Winter Auf Anfrage unter 0991/289700-0 o. 0991/37130-18. Müllabfuhr, Mülltonnenleerung: AWG Donau-Wald, Gerhard-Neumüller-Weg 1, 94532 Außernzell Tel.: 09903/920-0, Fax: 09903/920-950, E-Mail: info@awg.de, Internet: www.awg.de Stromversorgung Bayernwerk AG Technischer Kundenservice: 0180 4 19 20 71* * 24 Cent pro Anruf aus dem dt. Festnetz Störungsnummer: 0941/28003366 Herausgeber: Gemeinde Geiersthal Rathausstr. 5, 94244 Geiersthal Tel.: 09923/8415-0 Fax: 09923/8415-30 Internet: www.geiersthal.de E-Mail: poststelle@geiersthal.de Impressum: V. i. S. d. P.: 1. Bürgermeister Anton Seidl Layout: Gemeinde Geiersthal Druck: Linus Wittich, Forchheim „Unsere Gemeinde“ wird kostenlos an alle Haushalte im Gemeindegebiet Geiersthal verteilt. 2

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Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger, und schon ist wieder ein halbes Jahr vergangen. Man muss einfach sehen, dass man keine Aufgaben verzögert, sonst läuft einem die Zeit davon. Dies beachten wir auch stets in der Gemeindeverwaltung. Auch im Gemeinderat sind wir bemüht, alle Pflichtaufgaben so schnell wie möglich und so gut es geht zu erfüllen. Dies zeigte sich auch wieder eindrucksvoll bei den Haushaltsberatungen und Entscheidungen. Die Bürgerversammlung am 4. Mai 2016 in Hartmannsgrub/Linden war sehr gut besucht. Erfreulich war auch die sachliche und rege Diskussion. Die Erschließung unseres neuen Gewerbegebietes Linden B 85 ist abgeschlossen, und die ersten Betriebe beginnen bereits mit ihren Investitionen in Betriebsgebäuden. Die Baufirma Blüml aus Prackenbach und deren Mitarbeiter sowie unser Ingenieurbüro MKS haben sehr gute Arbeit geleistet; herzlichen Dank. Verzögerungen gab es leider bei der Errichtung der Trafostation. Dies hat aber unsererseits niemand zu vertreten. Der neue große Recyclinghof befindet sich derzeit in der Planungsphase. Die Auftragsvergabe soll noch heuer sein und die Eröffnung dann im Jahr 2017. In dieser 2. Ausgabe der Gemeindeinformation für 2016 ersehen Sie die wichtigsten Daten des Haushaltsplanes für dieses Jahr. Der Plan wurde von unserem Gemeinderat nach intensiver und sachlicher Diskussion ohne Gegenstimme genehmigt. Das große Unwetter am 25. Juni hat einigen Bürgern und Unternehmen unserer Gemeinde z.T. einen sehr hohen Schaden zugefügt. Wir haben die betroffenen Haushalte umgehend informiert, wie sie an Gelder zum Schadenersatz kommen können. Bei der Vermeidung noch größerer Schäden und bei der Aufarbeitung dieses „Chaos“ haben unsere beiden Feuerwehren Altnußberg und Linden wiederum bewiesen, dass man sich auf ihre Hilfeleistungen voll und ganz verlassen kann. In extrem uneigennütziger Art haben sie geholfen. Auch viele andere Bürger haben ihren Nachbarn mit großer Hilfe beiseite gestanden. Andere Feuerwehren aus dem Landkreis waren auch in unserer Gemeinde im wertvollen Einsatz bis weit in die Nacht. Allen diesen Personen habe ich in der Gemeinderatssitzung am 27. Juni persönlich und auch im Namen der Gemeinde meinen großen Dank und ebensolche Hochachtung ausgesprochen. Es zeigte sich erneut, dass eine sehr gute Ausstattung unserer Feuerwehren dringend geboten ist, um auch die veränderten Einsatztätigkeiten voll erfüllen zu können. Jeder Euro der für die Feuerwehren zur Verfügung gestellt wird ist eine sinnvolle, wertvolle und zukunftsweisende Investition, zum Vorteil für alle Bürger. Für die Ferien- und Urlaubswochen wünsche ich Ihnen eine schöne Zeit, gute Erholung, den Absolventen aller Schulen einen guten Start ins Berufs- oder Studierleben und unseren Urlaubsgästen einen erlebnisreichen Aufenthalt in unserer schönen Gemeinde. Mit einem Ausspruch des ehem. Amerikanischen Präsidenten J.F. Kennedy will ich diesmal meine Einleitung schließen: „Veränderung ist das Gesetz des Lebens. Diejenigen, die nur auf die Vergangenheit oder die Gegenwart blicken, werden die Zukunft verpassen!“ Herzlichst Ihr Bürgermeister 3

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Hochwassereinsatz in Simbach Im Rahmen des Überlandhilfeleistungskontingentes des Landkreises Regen war auch die FFW Linden am 3. und 4. Juni 2016 mit Mannschaft und Gerät im Schadensgebiet Simbach/Inn im Einsatz. Wie bereits im Jahr 2013 in Deggendorf und Passau waren die Aufgaben der Freiwilligen: Auspumpen von Kellerräumen, Abpumpen von Öl-Wassergemisch aus Heizöltankräumen und Behältern mit spezieller Ölschadensausrüstung, Binden von Ölfilmen in Kellern sowie deren weitere Entsorgung. An diesen 2 Tagen waren bis zu 10 Feuerwehrkräfte im ganztägigen Einsatz. Viele Helfer aus der Gemeinde haben bei der Bekämpfung der Hochwasserkatastrophe im Schadensgebiet Simbach/Inn mitgewirkt. Herzlichen Dank an ALLE für die großartige Hilfe!!! Hochwasser in Linden Nach den Unwettern in Simbach konnte man sich nicht vorstellen, dass auch unsere Region so stark betroffen sein könnte, aber wir wurden eines „Besseren“ belehrt, was das Unwetter vom 25.06.2016 zeigte. Viele Gemeindebürger waren betroffen: überflutete Keller, Häuser, Straßenschäden…hohe Sachschäden. Gott sei Dank gab es keine Personenschäden! Nachfolgend einige Bilder, wie es z. B. im Ortsteil Linden aussah: Fotos: Wittenzellner 4

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Hochwasser Hier weitere Bilder, wie es z. B. in den Ortsteilen Höfing und Gumpenried aussah: Höfing Gumpenried Fotos: Feuerwehr Ein heftiges Unwetter mit sintflutartigen Regenfällen und starken Sturmböen hat am 25.06.2016 in Geiersthal und umliegenden Gemeinden getobt. Die Feuerwehren waren im Dauereinsatz. Sie mussten vollgelaufene Keller auspumpen, Straßen und Wege von umgestürzten Bäumen und herab gefallenen Ästen und Zweigen befreien. Vor allem die Ortsteile Frankenried, Altnußberg, Linden, Berging, Höfing und Weging, aber auch Geiersthal, Piflitz und Viertlweggrub waren vom Unwetter stark betroffen. Die größten Wassermassen sind im Bereich Frankenried und Linden und am Nußbach und Totenbach in Höfing aufgetreten. Für die Schäden an der Einrichtung konnten Privatpersonen und Gewerbebetriebe im Landratsamt Hilfsgelder beantragen. Auch für die Gemeinde selbst entstehen Kosten, insbesondere für das Herrichten beschädigter Straßen und Wege, das Ausbaggern von Gräben und Bächen und für das Freimachen von Schächten und Kanälen. Vielen Dank an alle Feuerwehren für die große Hilfeleistung bei diesem Unwetter! Herzlichen Dank auch an alle Bürger, die den Geschädigten bei Aufräumarbeiten geholfen haben sowie den Bauhofmitarbeitern, Unternehmen und Landwirten, die flexibel reagiert haben, z. B. Containerdienst, Traktoren etc. 5

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Wir gedenken in Ehrfurcht unserer verstorbenen Mitbürger Fischl Karl Geiersthal  26.04.2016 75 Jahre Weber Alfons Höfing  17.05.2016 74 Jahre Seitz Irene Geiersthal  18.05.2016 62 Jahre Achatz Gerlinde Geiersthal  30.05.2016 68 Jahre Moser Franz Xaver Fernsdorf  20.06.2016 80 Jahre Achatz Theresia Linden  14.07.2016 80 Jahre Eines Menschen Heimat ist auf keiner Landkarte zu finden, nur in den Herzen der Menschen, die sie lieben 6

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Geburten Frisch Maximilian Anton, Geiersthal Eltern: Feuchtinger Karin und Frisch Anton Roßberger Emma, Fernsdorf Eltern: Roßberger Stefanie und Christian Weindl Ella, Oberleiten Eltern: Weindl Eva-Maria und Martin Bei weiteren Geburten waren die Eltern nicht mit einer Veröffentlichung einverstanden. Den glücklichen Eltern unseren herzlichen Glückwunsch! Eheschließungen Jokel Melanie und Kemus Sascha, Sickte Enzmann Richard, Gumpenried und Müller Anna, Krün Weber Franz und Ebnet Margit, Frankenried Paukner Thomas und Schimpfhauser Birgit, Kammersdorf Kilger Karin und Spielbauer Walter, Kammersdorf Paukner Sebastian und Stöger Martina, Geiersthal Bei weiteren Eheschließungen waren die Brautpaare nicht mit einer Veröffentlichung einverstanden. Wir wünschen den Frischvermählten viel Glück auf ihrem gemeinsamen Lebensweg! Bildquellen: Storch: Sebastian Spindler/pixelio.de, Ringe: Uwe Wagschal/pixelio.de Gewerbeanmeldungen Jirik Karel, Fernsdorf Montagebau Moser Josef, Fernsdorf Verleih von Bautrocknern, Sanierung von Wasserschäden Bei weiteren Gewerbeanmeldungen waren die Gewerbetreibenden nicht mit einer Veröffentlichung einverstanden. Rentensprechtage Jeden Donnerstag befindet sich ein Rentensachbearbeiter der Deutschen Rentenversicherung am Landratsamt Regen. Termine können über die zentrale Hotline 0800-6789100 vereinbart werden. Außensprechtage Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) (früher Versorgungsamt) in Deggendorf, Neues Rathaus (Mehrzweckraum II + III), jeden 3. Montag im Monat, jeweils von 10.00 – 15.00 Uhr Montag, 22.08.2016 Montag, 19.09.2016 Montag, 17.10.2016 Montag, 21.11.2016 Montag, 19.12.2016 Beratung über Elterngeld, Erziehungsgeld, Betreuungsgeld. Tel. Nr. des ZBFS: 0871/829-0 oder 829-237, Handy-Nr.: 0171/2131145 (diese Handy-Nummer ist nur an den Außensprechtagen erreichbar). Sprechtage – Denkmalpflege Das Referat für praktische Denkmalpflege des Bayerischen Landesamtes führt Sprechstunden beim Landratsamt Regen durch. Diese finden jeweils ab 09.00 Uhr im Zimmer Nr. 242, 2. Stock, des Landratsamtes Regen, Poschetsrieder Str. 16, statt. Aktuelle Termine, 2. Halbjahr betreffend, finden statt am: 11.08.2016 22.09.2016 13.10.2016 17.11.2016 08.12.2016 Bauwerber, deren Bauanträge auch unter dem Gesichtspunkt der Denkmalpflege überprüft werden müssen, haben an diesen Sprechtagen Gelegenheit, mit dem zuständigen Referenten des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege über ihr Vorhaben zu sprechen. Das Ziel dieser Sprechstunden ist ein möglichst unbürokratischer und zeitsparender Verfahrensablauf bei einschlägigen Bauanträgen. Zur Vereinbarung eines Termins bitten wir um Kontakt mit der Unteren Denkmalschutzbehörde beim Landratsamt Regen unter Tel. Nr.: 09921/601-244. Fundsachen Beim diesjährigen Rama Dama wurde ein weißes Handy gefunden. Nähere Auskünfte bei der Gemeindeverwaltung Tel. 09923/841516. Bitte denken Sie daran, bei der Gemeinde nachzufragen, wenn Ihnen etwas abhanden gekommen ist. 7

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„Gassi gehen“ im Wasserschutzgebiet Trinkwasser wird in Bayern zu rund 90 Prozent aus Grund- und Quellwasser gewonnen und weitestgehend ohne technische Aufbereitung an die Bevölkerung abgegeben. Zum qualitativen und quantitativen Schutz der Grundwasserressourcen werden auf Grundlage des Wasserhaushaltsgesetzes von den Kreisverwaltungsbehörden Wasserschutzgebiete ausgewiesen. Diese Gebiete werden in drei Zonen unterteilt: Zone I stellt den unmittelbaren Fassungsbereich dar. Diese wird meist umzäunt und beschildert. Zone II ist die „engere“ Zone. Sie soll vor allem den flächendeckenden Schutz des Grundwassers vor mikrobiologischen Beeinträchtigungen gewährleisten. Zone III wird als „weitere“ Zone bezeichnet. Allgemein wird davon ausgegangen, dass die naturgegebene Überdeckung ausreichend vor unerwünschten Substanzen und Partikeln schützt. Neuere Untersuchungen zeigen, dass besondere Wegsamkeiten auch außerhalb der Zone I hinaus existieren und eine vielerorts bisher unerkannte Gefährdung für die Trinkwasserqualität darstellen. Gefahren gehen auch von Mensch und Hund aus In unmittelbarer Nähe von Trinkwasseranlagen gibt es oft Wanderwege oder Parkplätze. Dabei nutzen auch die Vierbeiner den Zaun zur Fassungsanlage und die Flächen der Zone II zur Verrichtung ihrer Notdurft. Die Bakterien im Hundekot können dann von Regen oder Schmelzwasser ausgewaschen werden und gelangen somit in den Untergrund. Die Hinterlassenschaften können Auslöser von Qualitätsproblemen innerhalb des zu schützenden Umfeldes von Brunnen und Quellen werden. Lieber vorsorgen Vor allem muss die Zone I besonders überwacht werden. Konflikte mit dem Gesundheitsamt, die Errichtung teurer Aufbereitungsverfahren oder gar eine Wasserpreiserhöhung für die Bevölkerung lassen sich von den Gemeinden nur durch vorbeugende Vermeidung von Keimeinträgen umgehen. Als vorbeugende Maßnahmen kommen die Öffentlichkeitsarbeit zur Bewusstseinsbildung und die wasserwirtschaftlichen Maßnahmen in Frage. Bei der Öffentlichkeitsarbeit kann an die Hundehalter appelliert werden durch Beschilderung, Information oder Aufklärung über die Folgen des „Gassi Gehens“ am Zaun. Auch sind sie darüber zu informieren, dass das Liegenlassen einen Gesetzesverstoß darstellt. Das Aussprechen von Verboten in gekennzeichneten Bereichen kann auch hilfreich sein. Als wasserwirtschaftliche Maßnahme kann die Erweiterung und Umzäunung der Zone I hilfreich sein. Auch die Anlage eines Hochbordes kann zur Vermeidung beitragen. Als erstes sollte aber durch die Öffentlichkeitsarbeit bereits das Nötigste getan sein, bevor man wieder Baumaßnahmen trifft. Man möchte ja selbst ohne Bedenken Trinkwasser zu sich nehmen. Trinkwasser ist unser Lebensmittel Nummer 1. Quellund Brunnenfassungen unterliegen deshalb einem besonderen Schutz. Die Hinterlassenschaften der Hunde können Auslöser von Qualitätsproblemen innerhalb des vor mikrobiologischen Einträgen zu schützenden Umfeldes von Brunnen oder Quellen werden. Ein vielerorts bisher nicht beachteter Konflikt mit dem vorbeugenden Grundwasserschutz ist so gegeben. Auszug aus der Zeitschrift Bayerischer Gemeindetag 3/2016 Ferienprogramm Folgende Veranstaltungen sind für die Sommerferien vom Sozialausschuss der Gemeinde Geiersthal geplant: Mittwoch, 03.08.2016 Maislabyrinth und Freizeitanlage Quadfeldmühle (Schnupferclub Fernsdorf) Mittwoch, 10.08.2016 Familienausflug in den Freizeitpark Geiselwind (Sozialausschuss der Gemeinde Geiersthal) Mittwoch, 17.08.2016 Auf Schatzsuche mit dem Schrazl (ESC Geiersthal) Samstag, 20.08.2016 Schlauchboot fahren auf dem Regen (FFW Linden) Freitag, 26.08.2016 Künstlerisches Spektakel auf der Burg (mit Britta Wahlers) Mittwoch, 31.08.2016 Pullman City (SV Geiersthal) Montag, 05.09.2016 Ein Nachmittag auf der Burg Altnußberg (mit Elke Weindl) (Gartenbauverein Altnußberg + Burgverein) Freitag, 09.09.2016 Zauberhaftes und Zaubereien (mit Marlene Aigner) Das ausführliche Ferienprogramm haben alle Kinder von 6 – 16 Jahren bereits über die Grundschule Geiersthal oder per Post erhalten. 8

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Sozialversicherungsausweis Normalerweise muss sich niemand um die Ausstellung des Sozialversicherungsausweises kümmern, denn er wird automatisch bei erstmaliger Beschäftigungsaufnahme zugeschickt, wenn ein Arbeitgeber einen Beschäftigten bei der Krankenkasse anmeldet. Möchte der Arbeitgeber den Ausweis schon bei Abschluss des Arbeits- oder Ausbildungsvertrags vorgelegt bekommen oder geht der Ausweis verloren, wird beschädigt oder ändern sich die personenbezogenen Daten, kann der Beschäftigte direkt bei seiner Krankenkasse oder seinem Rentenversicherungsträger einen Ausweis anfordern. Der Sozialversicherungsausweis ist ein wichtiges Dokument. Er ist ebenso sorgfältig wie der Personalausweis zu behandeln. Der Sozialversicherungsausweis wird zum Beispiel bei jeder Beschäftigung zum Nachweis der vergebenen Versicherungsnummer oder wenn eine Sozialleistung (zum Beispiel Arbeitslosengeld) beantragt wird, benötigt. Der Sozialversicherungsausweis sollte bei den sonstigen Rentenversicherungsunterlagen aufbewahrt werden. Der Arbeitnehmer behält ihn nach Erhalt in seinem eigenen Besitz, bis er ihn für die Beschäftigungsaufnahme bei einem anderen Arbeitgeber wieder benötigt. In den alten Bundesländern erhielten Versicherte bis Ende 2010 von der Rentenversicherung einen Sozialversicherungsausweis. Dieser war früher beim Arbeitgeber vorzulegen beziehungsweise bei Ausübung der Beschäftigung mitzuführen. Auch für die Meldung beim Arbeitsamt war die Vorlage des Sozialversicherungsausweises erforderlich. Seit Januar 2011 ist der Sozialversicherungsausweis in der früheren Form entfallen. Stattdessen erhält jeder Arbeitnehmer lediglich ein Schreiben seines Rentenversicherungsträgers, worin ihm seine Sozialversicherungsnummer mitgeteilt wird. In der ehemaligen DDR gab es andere Sozialversicherungsausweise. Es handelte sich um kleine Bücher (beige oder grün), in denen die Beschäftigungsverhältnisse notiert wurden. Weitere Auskünfte erteilt die Deutsche Rentenversicherung unter der kostenlosen Servicetelefon-Nummer 0800 10004800 oder im Internet unter www.deutscherentenversicherung.de. Vollzug des Tierseuchengesetzes und der Bienenseuchen-Verordnung; Anordnung der Behandlung von Bienenbeständen gegen die Varroatose Vom Landratsamt Regen wurde folgende Allgemeinverfügung erlassen: Alle Besitzer von Bienenvölkern im Landkreis Regen werden hiermit verpflichtet, ihre Bienenvölker nach Trachtende, jedoch bis spätestens 31.12.2016, gegen die Varroatose zu behandeln. Für die Behandlung können alle dafür zugelassenen Arzneimittel verwendet werden. Bei der Anwendung der Mittel haben sich die Bienenhalter strikt an die Anweisungen der Hersteller zu halten. Für wissenschaftliche Versuche zur Resistenzzucht können auf schriftlichen Antrag beim Landratsamt Regen, Veterinäramt/Verbraucherschutz, Ausnahmen von der Behandlungspflicht zugelassen werden. Der sofortige Vollzug dieser Allgemeinverfügung wird angeordnet. Für diese Allgemeinverfügung werden keine Kosten erhoben. Diese Allgemeinverfügung gilt am Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt des Landkreises Regen als öffentlich bekanntgegeben. Die Allgemeinverfügung liegt im LRA Regen, Veterinäramt/Verbraucherschutz, Bergstr. 10, Zi.-Nr.: 012, 94209 Regen, aus. Sie kann während der allgemeinen Dienstzeiten eingesehen werden. Kath. Erwachsenenbildung im Landkreis Regen Eltern-Kind-Gruppen In den Gruppen treffen sich Eltern/Großeltern und Kleinkinder bis zum Kindergartenalter regelmäßig einmal in der Woche für 1 ½ Stunden. Hier werden Freundschaften geknüpft, die Kinder machen erste Gruppen- und soziale Lernerfahrungen. Die Eltern unterstützen sich gegenseitig, tauschen Erfahrungen aus und lernen voneinander. Die Kinder erhalten in den Gruppen Gelegenheit, erste außerhäusliche Kontakte zu knüpfen, soziale Verhaltensweisen auszuprobieren, neue Erfahrungen zu sammeln und Freude am gemeinsamen Singen, Basteln und Spielen zu entwickeln. Die Gruppen werden von ausgebildeten Eltern-KindGruppenleiterinnen geleitet. Die Kosten betragen 25 Euro/10 Treffen. Info/Anmeldung: Claudia Haug Tel.: 09923/842740 9

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Beitrag AKKU Ein bedeutender Sohn unserer Gemeinde: Carl August Friedrich Freiherr von Wulffen Durch das Buch „Niederbayern 1848“ von Richard W. Dill (Verlag Lichtung) ist den Bürgern von Geiersthal bewusst geworden, dass unsere Gemeinde die Wiege eines äußerst bedeutenden Mannes sein könnte: Friedrich Freiherr von Wulffen. In der Einleitung zum o.g. Buch schreibt Dill, dass sich die Gemeinde Geiersthal gerne mit diesem bedeutenden Sohn schmücken würde, jedoch könne keine Geburtsurkunde ausfindig gemacht werden. Diese Äußerung war mir Anlass genug, zu versuchen, dieses „Manko“ zu beseitigen. Nach langen und umfangreichen Forschungen kann ich den Lebensweg dieses großen Mannes und zweier seiner Nachkommen nachzeichnen: Der Lebenslauf des Freiherrn von Wulffen Das Taufregister der damaligen Pfarrkirche zu Geiersthal enthält unter dem 3. März 1789 folgenden Geburtseintrag: Darin heißt es wörtlich: „Am 3. Tag des März wurde vom Ehrwürdigen Pater Martin, Kooperator der Kurie gemäß getauft Carl August, des Carl August Neudorf und der Marianne ledig Sohn: wobei Joseph Graf, Gerichtsdiener in der Linden, Pate war. Den Charakter des Vaters und der Mutter Herkunft oder der Wohnort kann bisher nicht in Erfahrung gebracht werden – wobei dieser Pate selbst den Täufling hergebracht hat. Folglich konnte dies nicht eingetragen werden.“ Damit ist dokumentiert, dass „Carl August Neudorf“ ein uneheliches Kind war. Erst 19 Jahre später bekannten sich sein leiblicher Vater, Friedrich Leopold von Wulffen, seines Zeichens Oberstallmeister und Hofkammerrat am Hochstift Passau sowie seine Gattin Clara, eine geborene von Riedl, zu diesem Kind. Die Erklärung hierzu lautet: „Der Unterzeichnete erklärt hiermit, dass der zu Geuerstall am 28. Februar 1789 von Pater Martin Pirwinger, örtlicher Kooperator, getaufte und in das Taufbuch eingeschriebene Carl August Neudorf, des Carl August Neudorf und der Marianne ledig Sohn – wobei der Gerichtsdiener Joseph Graf Taufpate war – sein durch nachfolgende Eheschließung legitimierter und rechtmäßiger Sohn sei, somit der Getaufte mit Namen eigentlich Carl August Friedrich Freiherr von Wulffen und dessen Mutter Elvira, geborene Kindl heißen müsse“. [Es ist nicht zu erklären, warum der Name der Mutter hier falsch angegeben wird. Definitiv hieß sie Clara von Riedl, d.V.] Weiter heißt es: „Zu Gemäßheit dieser Erklärung stellet demnach derselbe das Ansuchen, dass zur Steuer der Wahrheit die eigentlichen und wahren Namen sowohl des Getauften, als dessen Eltern in dem Taufbuche vorgemerkt und hierüber der pfarrliche Taufschein in gewöhnlicher Form ausgestellt wurde. Passau, den 28. August 1809, Friedrich Baron Wulffen, Oberststallmeister, Hofkammerrat.“ Dass im Taufbuch ursprünglich ein falscher Name angegeben wurde, diente wohl dem Schutz des leiblichen Vaters. Es darf angenommen werden, dass das Bekanntwerden einer unehelichen Geburt seine hohe Stellung gefährdet hätte. Leider kann nur spekuliert werden, warum das Kind in Linden zur Welt gekommen ist. Am ehesten kann man sich vorstellen, dass Freiherr von Wulffen als Zeuge oder Beteiligter zu einem Termin beim Pfleggericht in Linden geladen war oder die Geburt bei einer Durchreise „passiert“ ist. Wie gesagt: eine Hypothese. Das Bekenntnis erfolgte nach der Säkularisation, infolge derer das Hochstift Passau im Jahr 1805 dem Königreich Bayern zugefallen ist und von Wulffen dadurch bedingt seine Posten bereits verloren hatte. Sein Sohn, „unser Geiersthaler“ Freiherr Friedrich von Wulffen studierte von 1807 – 1812 Rechtswissenschaften in Landshut. 1818 ehelichte er seine Frau Aloysia, eine geborene von Henneberg. Aus dieser Ehe gingen 6 Kinder hervor. Von Wulffen diente als Oberleutnant im Jägerbataillon des Salzachkreises im Befreiungskrieg 1813/1815. Er gehörte seit 1807 dem Corps Bavaria in Landshut an. Es begann nun eine beispiellose berufliche und politische Laufbahn: Von 1813 bis 1814 war er Stadtgerichtsprotokollist in München, von 1814 bis 1815 Stadtgerichtsassessor in Erlangen, 1815 bis 1821 war er Verwalter der Assessorstelle beim dortigen Stadtgericht, 1821 bis 1822 Kreis- und Stadtgerichtsdirektor in München. Den gleichen Dienstposten bekleidete von Wulffen von 1822 bis 1824 in Fürth. Einen längeren Zeitraum, nämlich von 1824 bis 1837 war er Appellationsgerichtsrat in Neuburg a.d. Donau, von 1837 bis 1841 übte er das Amt eines Oberappellationsgerichtsrats in München aus. Er wurde 1841 in das Justizministerium berufen, was ihm die Beförderung zum Ministerialrat einbrachte. Bereits 1842 berief man ihn als Appellationsgerichtspräsidenten nach Aschaffenburg. Drei weitere Jahre, von 1843 bis 1846, hatte er das hohe Amt des Regierungspräsidenten von Niederbayern inne. Am 4. Juni 1845 wurde ihm das Ritterkreuz des Verdienstordens der Bayerischen Krone verliehen. 1846 bis 1849 war von Wulffen Appellationsgerichtspräsident in Passau, 1849 bis 1855 war er wiederum Regierungspräsident, dieses Mal in Mittelfranken mit Residenz in Ansbach. Das letzte Amt war das des höchsten Richters in Bayern: er wurde 1855 zum Präsidenten des Oberappellationsgerichts in München berufen, dazu erhielt er 1857 den Titel eines Staatsrats im a.o. Dienst. Ohne sein Zutun wurde er 1848 als einer von vier Abgeordneten für Niederbayern (Wolfstein) und das rechte Zentrum in die Frankfurter Nationalversammlung gewählt, die in den Jahren 1848 und 1849 in der Paulskirche stattfand. 10

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In dieser Eigenschaft schrieb er am 13. April 1849: „Wer stets im Leben nur für Recht und Wahrheit streitet, sich jenseits auch ein sonnig´ Plätzchen zubereitet!“ Die Handschrift ist überliefert und zeugt durch sein Schriftbild von einer bescheidenen Persönlichkeit, trotz seines hohen Standes. Von Wulffen galt allgemein als eiserner Verfechter eines umfassenden Denkmalschutzes; er war z.B. Gründungsvorstand des „Historischen Vereins für Niederbayern“. Posthum wurde ihm am 15. Februar 1873 die Ehrenbürgerwürde der Stadt Passau verliehen. Von Wulffen verstarb 68-jährig am 10. April 1858 in München an Magenkrebs. Seine Grabstätte auf dem Münchener Südfriedhof besteht noch heute (Gräberfeld 30, Reihe 1, Grab-Nr. 19/20. Die Herkunft der Familie von Wulffen Die Familie von Wulffen stammt aus dem Hause Neindorf im Fürstentum Halberstadt / AnhaltMagdeburg, heute dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld sowie der Gemeinde Möser, Ortschaft Pitzpuhl zuzurechnen. Ihre Stammreihe ist 1156 erstmals erwähnt, sie beginnt mit Hans von Wulffen (+ 1177). Nach Meinung des derzeitigen Besitzers des Gutes der Wulffens, Hubertus von Wulffen, teilte sich der Stamm der Familie im 18. Jh. auch in eine „bayerische Linie“, vermutlich wegen eines Erbstreits. Der Vater des hier geborenen Buben, Friedrich Leopold von Wulffen (1754 – 1815) wurde nach Auskunft des Diözesanarchivs Passau am 2. Februar 1783 „Hochfürstlich Passauischer Oberstküchenmeister und Hofkammerrat“, am 30. April 1789 (dem Geburtsjahr seines ledigen Sohnes) wird er zum „Hochfürstlich Passauischen Oberststallmeister und Hofkammerrat“ ernannt. Diese Daten stammen aus dem „Hochfürstlichen Passauerischen Kirchen- und Hofkalender“. Am 11. September 1813 wurde er und damit die Familie in den Freiherrenstand im Königreich Bayern erhoben, er verstarb 1815. Die Nachkommen des Freiherrn von Wulffen Interessant ist auch das Leben zweier Nachkömmlinge „unseres“ Freiherrn. Sein Sohn Emil wählte den Militärdienst zum Beruf und brachte es bis zum Major, darüber hinaus war er Ehrenbürger der Stadt Passau. Von 1854 bis 1861 war er einer der Erzieher des späteren bayerischen Königs Ludwig II. Emil starb am 5. September 1876. Er fand im Familiengrab auf dem Südfriedhof seine letzte Ruhe. von Wulffen, geb. Reck. Bertha war Hofdame bei den Wittelsbachern und Erzieherin der Prinzessinnen Wiltrud und Helmtrud (die Trudl´s genannt), zwei von 13 Kindern des letzten bayerischen Königs Ludwig III. Nach der Auflösung des Königreichs Bayern im November Jahr 1918 flüchtete der König samt dem Hofstaat nach Wildenwart im Chiemgau (Gemeinde Frasdorf, Pfarrei Prien). Bertha von Wulffen erlebte den Tod von Marie Theresia, der letzten bayerischen Königin, welche am 3. Februar 1919 im Alter von 68 Jahren in Wildenwart verstorben ist und dort beigesetzt wurde. Sie musste auch den Tod des Königs miterleben. Der bereits sterbenskranke Ludwig III. hatte sich in der Hoffnung auf Genesung auf das Schloss seiner Frau im ungarischen Sarvar zurückgezogen. Seine Töchter Wiltrud und Helmtrud begleiteten ihren Vater, in deren Gefolge auch die Baronesse Bertha von Wulffen. „Am Abend des 16. Oktober 1921 spielte Baronin von Wulffen auf einem roten Klavier im Salon, wo der König lag, Volkslieder und Märsche. Prinzessin Helmtrud sang dazu. Der Kranke mußte zeitweilig lachen“, so heißt es im Tagebuch von Prinzessin Helmtrud. Zwei Tage darauf starb Ludwig III. Baronin von Wulffen durfte zeitlebens auf Schloss Wildenwart bleiben, ebenso wie Prinzessin Helmtrud, die ledigen Standes blieb und am 22. Juni 1977 91-jährig starb. Bis zu ihrem Tod pflegte Bertha einen regen Briefwechsel mit Prinzessin Wiltrud, die seit 1924 mit Herzog Wilhelm von Urach (BadenWürttemberg) verheiratet (und bereits 4 Jahre später verwitwet) war. Bertha selbst blieb unverheiratet und ohne Nachkommen. Bei einem Besuch in Wildenwart konnte der Verfasser dank der Hilfe des Mesners Georg Kronast mit Frau Rosa Bohrer, der „Schmiedin“ sprechen. Diese kannte Bertha von Wulffen noch persönlich und beschrieb sie als sehr kluge und herzliche Person. Bertha von Wulffen starb am 2. April 1945 in Wildenwart an „Herzlähmung“; ihr Grab befindet sich im Nachbarort St. Salvator, Gemeinde Rimsting (Wildenwart hatte zu dieser Zeit noch keinen eigenen Friedhof). Ihre Grabstätte hat der Verfasser aufgesucht. Abschließend darf ich nicht ohne Stolz feststellen, dass sich die Gemeinde Geiersthal sehr wohl mit diesem bedeutenden Sohn schmücken darf. Wir haben den Geburtseintrag und die nachträgliche Anerkennung des Vaters „unseres“ Freiherrn. Linden in der Gemeinde Geiersthal ist nachweislich der Geburtsort des Friedrich Carl Freiherrn von Wulffen! Dieser Arbeit liegen zahlreiche Quellen zugrunde. Auf eine Nennung wird aus Platzgründen verzichtet. Sie können beim Verfasser erfragt und eingesehen werden. Einer Erwähnung wert ist auch die Lebensgeschichte einer Enkelin „unseres“ Freiherrn: Baronin Bertha von Wulffen, geb. am 14. Juli 1865 in Passau. Sie war die Tochter des Freiherrn Friedrich von Wulffen (namensgleich mit dem Vater) und der Freifrau Maria Paul Fleischmann für den Arbeitskreis Kultur & Heimat 11

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E-Auto Kostengünstig und zugleich umweltschonend Auto fahren – ohne eigenes Auto. In Geiersthal steht nun im Rahmen des Projektes M.O.V.E. auch ein Elektroauto. Davon profitiert nicht nur der Mensch, auch die Umwelt wird geschont. Denn die E-Mobile fahren kostengünstig, ohne Schadstoffausstoß und leise - ein nachhaltiger Service für Bürger und Touristen. Das Projekt „M.O.V.E.“ (Mobilität Ostbayern vernetzt - E-WALD) der E-WALD GmbH soll zur Stärkung des öffentlichen Verkehrsangebotes in den sechs Landkreisen beitragen. Es soll Mobilität am Aussteige- bzw. Endbahnhof schaffen, Querverbindungen bedienen und Mobilität zu betriebsarmen Zeiten gewährleisten. Ferner soll das Projekt die touristische Attraktivität der Region erhöhen und das Mobilitätsangebot für Touristen, Pendler und Bürger verbessern. Ein Nissan Leaf steht ab sofort in Geiersthal, ist optimal gewartet, gereinigt, abfahrbereit und versichert. Zudem ist auch das Aufladen hier und an ausgewählten Stationen in der Region im Mietpreis inbegriffen. Bürger, Firmen und Touristen können das Angebot jederzeit flexibel und einfach nutzen. Nach einer einmaligen online Registrierung kann der Nutzer seine persönliche Karte in der Gemeindeverwaltung Geiersthal abholen. Die Buchung des Autos erfolgt dann ganz einfach über ein online-Portal und schon kann das Auto am Standort abgeholt werden und die Fahrt starten. Bei der Rückkehr entfällt die Parkplatzsuche, denn für die Elektrofahrzeuge gibt es reservierte Stellplätze mit eigens dafür eingerichteten Ladestationen. Das Tolle daran: das all inclusive rundum sorglos Paket beinhaltet Service, Versicherung, Reifen und sogar kostenloses Laden an jeder der über 150 EWALD Ladestationen. Eine Übersicht über alle Ladestationen finden Sie unter: www.e-wald.eu/ladesaeulen/ Die einmalige Registrierung kostet nur 6 Euro. Der Carsharing-Preis pro Stunde beträgt 5,99 €, pro Tag 35,- €, pro Folgetag 32,- € und für eine Woche 199,- €. Sie möchten E-Mobil Fahrer werden? Einfach unter www.e-wald.eu registrieren und bei uns in der Gemeinde Ihre persönliche Kundenkarte abholen. Nähere Informationen erhalten Sie auch im Rathaus, Zimmer 12 (Tourist-Info). v. li.: GL Kasparbauer, Fr. Wenzl, Hr. Englmeier, Fr. Rabenbauer, Fr. Achatz von E-Wald, Hr. Heigl und Bgm. Seidl Neuer Radlader für Bauhof v. li.: ein Mitarbeiter der Fa. Zeppelin, Hr. Hagengruber v. Bauhof, Bgm. Seidl, Bauhofleiter Hr. Englmeier und Verkaufsrepäsentant Hr. Mückl von der Fa. Zeppelin Im Mai wurde für den Bauhof ein neuer Radlader angeschafft, nachdem der bisherige bereits 20 Jahre im Einsatz war. Der alte Radlader konnte bereits veräußert werden. 12

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Steuern durch Rentenerhöhung? Ein paar Prozent machen den Unterschied: Ab Sommer erhalten Rentnerinnen und Rentner spürbar höhere Bezüge: In Westdeutschland stieg die Rente zum 1. Juli um 4,25 Prozent, im Osten um 5,95 Prozent. Was jedoch nur wenige Rentnerinnen und Rentner wissen: Auch die Rente zählt zum steuerpflichtigen Einkommen, darauf weisen die Regionalträger der Deutschen Rentenversicherung in Bayern hin. Seit 2005 richtet sich die steuerliche Behandlung der Renteneinkünfte nach dem Jahr des Rentenbeginns. Je später die Rente beginnt, desto höher ist der gegebenenfalls zu versteuernde Anteil der Rente. Bei Rentenbeginn ab 2040 ist die gesamte Rente steuerpflichtiges Einkommen. In einer Übergangsphase bis einschließlich 2039 gilt ein individueller „Rentenfreibetrag“. Das ist der Teil der Rente, der kein steuerpflichtiges Einkommen darstellt. Der „Rentenfreibetrag“ ist ein fester Eurobetrag und bleibt auch in den Folgejahren unverändert. Das gilt auch dann, wenn die Rente durch Rentenanpassungen weiter steigt. Künftige Rentenanpassungen erhöhen somit das individuelle steuerpflichtige Renteneinkommen. Ob man als Rentner regelmäßig eine Einkommensteuererklärung abgeben muss, hängt von den persönlichen Verhältnissen ab und kann nur das Finanzamt entscheiden. www.deutsche-rentenversicherung.de kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden. Text: Mediendienst der Deutschen Rentenversicherung Maibäume in der Gemeinde Ein Maibaum ist ein geschmückter Baum oder Baumstamm, der in der Regel am 1. Mai oder bereits am Vorabend des 1. Mai aufgerichtet wird. In Bayern ist das feierliche Aufstellen eines Baumstammes auf dem Dorfplatz üblich. Während der Maibaum früher meistens mit Hilfe langer Stangen (sogenannter Schwaiberl) aufgestellt wurde, nimmt man heute auch Traktoren, Gabelstapler oder sogar Kräne zu Hilfe, wobei eher ein Trend zur Rückkehr alter Traditionen besteht. Der Maibaum bleibt je nach lokalem Brauch bis zum Monatsende – manchmal auch bis zum Herbst – stehen und wird dann wieder umgelegt. Er wird entweder abgeschmückt und der Stamm für das nächste Jahr eingelagert oder im Rahmen eines Festes umgeschnitten. In vielen Teilen Bayerns bleibt der Baum auch ganzjährig stehen. In Bayern werden bei den ganzjährig fest installierten Bäumen Rekordhöhen bis 56 m erreicht. (Quelle: Wikipedia) Geiersthal Damit das Finanzamt den steuerpflichtigen Anteil der gesetzlichen Rente korrekt ermitteln kann, müssen Rentnerinnen und Rentner ihrer Steuererklärung die ausgefüllten Steuervordrucke „Anlage R“ (Renten und andere Leistungen) und „Anlage Vorsorgeaufwand“ beifügen. Hierbei hilft eine Bescheinigung der Deutschen Rentenversicherung. Die Bescheinigung über die Rentenhöhe enthält die Angaben, welche Beträge in den Steuerformularen eingetragen werden müssen. Unter Angabe der Versicherungsnummer kann sie in allen Auskunfts- und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung und beim Servicetelefon unter 0800 1000 480 88 kostenfrei angefordert werden. Wer diese Bescheinigung einmal beantragt hat, erhält sie jährlich automatisch zugeschickt. Weitere Informationen bietet auch die Broschüre Versicherte und Rentner: Informationen zum Steuerrecht. Sie kann im Internet unter: Foto: Oberberger 13

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Furthof Maibäume in der Gemeinde Fernsdorf Foto: Wirrer Linden Foto: Seidl Altnußberg Foto: Wittenzellner Foto: Seidl 14

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Kinder und Bildung Schule Vom Ei zum Küken An der Grundschule Geiersthal schlüpfen Hühnerküken Wieso ist nicht jedes Ei befruchtet? Wie sieht es aus, wenn ein Küken schlüpft? Wie lernt ein Küken trinken und essen? Antworten auf diese Fragen bekam die 2. Klasse der Grundschule Geiersthal bei Ihrem Projekt „Vom Ei zum Küken“. Nachdem sich die Schüler im Rahmen des Lehrplanthemas „Nutztiere“ besonders intensiv mit der Familie Huhn beschäftigten, kam ihnen die Idee, selbst Küken in der Klasse auszubrüten. So wurde ein Brutapparat mit Hühnereiern im Klassenzimmer aufgestellt. Ab jetzt übernahmen die Schüler die Aufgabe der Henne. Sie drehten die Eier viermal täglich, um zu verhindern, dass die Küken an der Schale festklebten. Mit großem Eifer und Freude kamen die Kinder auch am Wochenende in die Schule, um ihren Dienst zu erfüllen. Ein Brutkalender wurde erstellt, in den alle wichtigen Termine rund um das Projekt eingetragen wurden (Tag der Eiereinlage, Eier durchleuchten, Schlüpftag, ….). Jeden Morgen traf sich die Klasse gemeinsam mit Lehrerin Petra Altmann bei „ihrem“ Brutapparat, um nach dem Rechten zu sehen und zu erfahren, wie es jetzt im Inneren des Eis aussah und wie weit das Küken bereits entwickelt ist. Besonders spannend war es, als man am 12. Bruttag gemeinsam ins Innere der Eier leuchtete, und rot durchblutete Adern entdeckte, ein Zeichen dafür, dass Leben wuchs. sich viele Kinder im Zimmer der 2. Klasse, um zu sehen, wie es den Küken ging. Zum Abschluss des Projekts feierte die 2. Klasse ein großes Kükenfest. Dabei durfte jedes Kind „seinem“ Küken einen Namen geben. Es gab Urkunden für die fleißigen und gewissenhaften „Ausbrüter“. Dann hieß es Abschied nehmen und die Kinder mussten sich schweren Herzens von ihren Küken verabschieden, die bei liebevollen Hühnerhaltern ein Zuhause fanden. Für die Kinder war es faszinierend zu sehen, wie aus der 4mm großen Keimscheibe ein Küken wurde. Und ganz nebenbei lernten die Kinder was es heißt, Verantwortung für ein Lebewesen zu übernehmen. Herzlichen Dank an Frau Michaela Wurzer und allen anderen Helfern, ohne die das Projekt „Vom Ei zum Küken“ nicht realisierbar gewesen wäre. Gebannt standen die Schüler um den Brutkasten, als kurz vor dem Schlüpfen leises Piepsen aus den Eiern hörbar war und man beobachten konnte, wie so manches bereits wackelte. Nach 21 Tagen erblickten dann 16 Küken das Licht der Welt. Die Kinder der 2. Klasse waren beim Kampf der Küken aus dem Ei heraus dabei und konnten alles ge nau beobachten. Ein Erlebnis, das wohl niemand der Beteiligten mehr vergisst! Sogar nachmittags trafen sich die Kinder freiwillig in der Schule, um keine Geburt zu versäumen und sich um die geschlüpften Tiere zu kümmern. Die Kinder lernten, wie man den Küken beibrachte, zu fressen und zu trinken. Der Hühnernachwuchs war das Gesprächsthema in der gesamten Schule und den Familien. Jeden Tag trafen 15

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