LOCATION Oberhausen 07_2016

 

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Juli 2016 l Ausgabe 111 Das Magazin für LebensArt in Oberhausen 2 EURO LADIES NIGHT Die Stadtsparkasse lud zum Vortrag und Dinner Seite 12 BESUCH BEI KNEBEL Ein Gespräch über das neue Programm Seiten 14/15 EXGKELWUSIINVNER KGCnesoiwamvciekneMdinDyeSe-neeeAiutStb&seieee6nrGediirnnemkeenltiut. - HERAUFSPAZIERT Das Brücken-Kunstwerk ,Slinky Springs to Fame‘ ist wieder freigegeben. ANZEIGE

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Präsentationsanzeige Das Herz schlägt etwa 100.000 Mal täglich. Dabei kann es gelegentlich aus dem Takt geraten. Dass es mal schneller, langsamer oder unregelmäßig schlägt, ist normal. Gerät das Herz aus dem Takt, können unter anderem Schwindel, Atemnot und Druckgefühl in der Brust die Folgen sein. Ob Herzrhythmusstörungen harmlos oder lebensbedrohlich sind, kann nur ein Kardiologe nach ausführlicher Untersuchung des Patienten entscheiden. Beim Vorliegen einer Herzrhythmusstörung ist die Suche nach der Ursache und die sich daran anschließende Therapie jedoch entscheidend. Die Elektrophysiologie, ein Spezialgebiet der Kardiologie, hilft bei der Ursachensuche. Dieser Fachbereich wurde neu in der Klinik für Kardiologie und Angiologie etabliert. die Elektrophysiologie innerhalb der Klinik für Kardiologie und Angiologie am EKO. eine Rundum-Versorgung für die Patienten. „Mit Hilfe der modernen technischen Möglichkeiten, die uns seit einigen Wochen zur Verfügung stehen, und den auf verschiedene Schwerpunkte in der Kardiologie spezialisierten Fachleuten unserer Klinik, schlägt das Herz vieler Patienten bald wieder im Takt“, so Dr. Thomas Kox. Den richtigen Takt wiederherzustellen, das ist die Aufgabe von Dr. Thomas Kox, Oberarzt für spezielle Rhythmologie und invasive Elektrophysiologie. „Bei der elektropyhsiologischen Untersuchung des Herzens, auch EPU genannt, werden elektrische Ströme direkt im Herzen abgeleitet. Mit Hilfe dieser so gewonnenen Erkenntnisse sind wir in der Lage, Herzrhythmusstörungen zu analysieren und können die Patienten mit der optimalen Therapieform sofort behandeln“, erklärt Dr. Kox. Es kann beurteilt werden, ob alleine mit Medikamenten behandelt, ein Schrittmacher oder Defibrillator implantiert oder einer sogenannten Ablation erfolgen sollte. Diese Therapieform eignet sich besonders bei Patienten mit starkem Herzrasen und kann direkt während der elektrophysiologischen Untersuchung vorgenommen werden. Ziel ist es hierbei, Gewebe, das falsche Impulse sendet und somit die Störungen auslöst, zu entfernen. Durch diese Verödung des Herzmuskelgewebes wird die Herzrhythmusstörung dauerhaft beseitigt. Dies kann durch Hochfrequenzstrom erfolgen, der das Gewebe auf über 60 Grad erhitzt. Es kann aber auch gezielt extreme Kälte (Kryoablation) von bestimmten Herzabschnitten eingesetzt werden, beispielweise bei Vorhofflimmern. Komplexere Herzstörungen können im Evangelischen Krankenhaus Oberhausen mittels eines dreidimensionalen Abbilds der Vorhöfe und der Herzkammern festgestellt werden. Das sogenannte 3D-Mapping und Navigationssystem reduziert erheblich die Strahlenbelastung für den Patienten und ermöglicht eine exakte Ortung der Herzrhythmusstörung. In manchen Fällen kann sogar ganz auf die Anwendung von Röntgenstrahlung verzichtet werden. Somit ermöglicht Foto: Dr. Kox Kontakt: Ev. Krankenhaus Oberhausen (EKO.) Elektrophysiologie, Klinik für Kardiologie und Angiologie Virchowstraße 20 46047 Oberhausen Tel. 0208 881-3161 Weitere Informationen unter: www.eko.de

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Editorial MARC LORENZ Redaktion Liebe Leserinnen, liebe Leser, drei Tage lang berieten im Juni dreihundert Denkmalpfleger auf ihrer NRW-Jahrestagung in Oberhausen und kamen zu einer spektakulären Erkenntnis: Im Ruhrgebiet stünden immer noch zu viele Industriedenkmäler leer und verfallen. Vor allem alltagstaugliche Konzepte für Wohnraum, Gastronomie oder Konzerthallen sollen nun unterstützt werden. Hier sei Kreativität und Mut gefragt! Verzeihung, liebe Denkmalpfleger, aber durch Eure teilweise entrückten Gutachten ist nur noch eines gefragt: nämlich Geld. Denn längst schützt Ihr nicht mehr nur die Zeugen der Jahrhunderte, wie die Karolingerfestung in Mülheim-Broich, wo für mehrere Millionen Euro jeder brüchige Stein historischauthentisch rekonstruiert werden muss. Das zunehmende Retro-Denken hat nach den Industriebauten nun auch die Nachkriegsmoderne erreicht. Die Karstadt-Zentrale in EssenBredeney mit dem Baujahr 1969 ist ein vortreffliches Beispiel dafür, dass sich Denkmalpfleger über das neue Leben ihres Schützlings vorher keine Gedanken machen. Der Denkmalpfleger klatscht entzückt in die Hände, der Eigentümer steht ratlos daneben. Es darf bezweifelt werden, ob sich unsere Denkmalpfleger stets ihrer Rolle und ihrer Verantwortung bewusst sind. Ihre Entscheidungen sollten auf einer breiten gesellschaftlichen Allianz basieren. Und im Vorfeld muss zwingend die Frage diskutiert werden, wie sinnvoll eine Unterschutzstellung für Eigentümer, spätere Nutzer und für die Stadt als Ganzes ist. Dafür ist Kreativität und Mut gefragt. Ihr TITEL 07/2016 Bild: Ilias Abawi Das Brücken-Kunstwerk ,Slinky Springs to Fame‘ ist wieder begehbar und bietet dem Besucher einen einmaligen Blick auf die Umgebung (mehr dazu auf Seite 4).

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Kurzzeilig ,SLINKY SPRINGS TO FAME‘ WIEDER FIT Das Brücken-Kunstwerk ,Slinky Springs to Fame‘ ist wieder begehbar: Vier Monate lang hatte die Emschergenossenschaft die markante Brücke über die Emscher in Oberhausen saniert. Zudem war die Elektrik, die für die Illumination der Brücke sorgt, ausgetauscht worden. Außerdem erhielt das Bauwerk ein neues Geländer. Das alte war vor allem durch Liebesschlösser beschädigt worden. Das Anbringen solcher Liebesbeweise ist deshalb jetzt verboten. Bild: Ilias Abawi WEINFEST IN DUISBURG Bild: Archiv Stelldichein der Winzer in der Stadt: Vom Donnerstag, 4. August, bis Sonntag, 7. August, findet in der Duisburger City das 31. Duisburger Weinfest statt. Rund 50 Winzer aus fast allen deutschen Anbaugebieten sind vertreten und präsentieren ihre Weiß- und Rotweine und spritzigen Winzersekte einer immer größer werdenden Fangemeinde. Bei Flammkuchen, Brezeln, Käse, Wurst und anderen Snacks sowie gedämpfter Musik kann dann in gemütlicher Atmosphäre täglich von 11 bis 22 Uhr in der City probiert, gefachsimpelt oder einfach nur genossen werden. www.duisburgkontor.de SALZBURGER WIESN AM CENTRO ,O‘zapft is‘ heißt es im September in der Stadt. Dann feiert das ,Salzburger Oktoberfest‘ auf dem ÖPNV-Platz des Centro seine Premiere. In der Zeit vom 23. September bis 9. Oktober geben sich nicht nur Stars und Sternchen ein Stelldichein, auch locken original österreichische Oktoberfest-Schmankerl und die Salzburger Gastlichkeit zu einem Besuch dieser neuen Örtlichkeit. Selbstverständlich darf das original Salzburger Stiegl-Bier nicht fehlen. Ob in einem zweistöckigen Festzelt oder in der FlachauALM, die Stimmung wird sicherlich gut sein. Flachau-Wirt Jakob Kaml und seine überwiegend Salzburger Mitarbeiter versprechen ein Festerlebnis mit Biergarten-Atmosphäre und vielen stimmungs- Kommt am 28. September auf die ,Weiber Wiesn‘ am Centro: Andreas Gabalier. Bild: Agentur Adlmann vollen Höhepunkten. Für einen wird Andreas Gabalier sorgen. Der ,Volks Rock´n´Roller‘ tritt im Rahmen der ,Weiber Wiesn‘ am 28. September im Festzelt auf. Von 11 Uhr morgens bis etwa 1 Uhr in der Früh können die Gäste das salzburgerische Flair im Rahmen des Oktoberfestes genießen. Ob beim Frühschoppen, einer deftigen Brotzeit, der traditionellen Salzburger Oktoberfest-Küche oder bei Party-Abenden mit Bands und Entertainern. Schon jetzt ist eine erste Präsenzhütte vor dem Eingangsbereich des Centro zu sehen, die mit weiterführendem Infomaterial ausgestattet ist. Weitere Informationen unter: www.kaml-gastronomie.at oder www.facebook.com/Salzburger. Oktoberfest.am.Centro LESESOMMER Leseratten aufgepasst: Vom 8. bis zum 21. August findet erstmalig der ,Sterkrader Lesesommer‘ mit vielen Aktionen und Veranstaltungen rund um das Thema Lesen statt. Am 10. August gibt es einen ,Poetry-Slam-Workshop‘, gefolgt von einem historisch-literarischen Rundgang durch Sterkrade am 14. August. Geschichten über die Sterkrader Fronleichnamskirmes werden am 17. August zum Besten gegeben, während dem Publikum leckere Lesehäppchen, Gereimtes und Ungereimtes aus dem Revier am 18. August serviert werden. Das Programm ist ab sofort in der Stadtbibliothek Sterkrade, im Stadtteilbüro und vielen Geschäften in der Sterkrader Innenstadt kostenlos erhältlich. Weitere Infos unter: www.sterkrader-lesesommer.de

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L cation! Juli 2016 _5 VIEL LOS AM HAFEN Das 5. Oberhausener Hafenfest mit Kanalparty und Familienfest steigt am 6. und 7. August an der Heinz-Schleußer-Marina am Centro. Veranstalter Timo Schirmer, Betriebsleiter des Oberhausener Aquaparks, rechnet mit bis zu 15.000 Besuchern, die am Hafengelände der Marina bummeln und feiern wollen. Der Samstag (18 bis 1 Uhr; Eintritt 5 Euro) steht im Zeichen der Livemusik: Die Band ‚Steam‘, die einen Mix aus brandaktuellen Chart-Hits und Kultsongs der 60er bis 2000er spielt, wird inzwischen zu den erfolgreichsten Live-Bands im Nord- und Mitteldeutschen Raum gezählt. Ex-Mitglied ist Sascha Pierro, Sänger der Chartstürmer ,Marquess‘. Unterbrochen wird der Top-Act der Kanalparty gegen 23 Uhr durch ein großes Musikfeuerwerk, bei dem Profifeuerwerker den Hafen und das Wasser in besonderen Glanz zum Takt der Musik erhellen werden. Am Sonntag (11 bis 18 Uhr) steigt der Hafenfest-Familientag bei freiem Eintritt. Das siebenstündige Bühnenprogramm bietet eine Mischung aus Sport, Tanz und Musik, darunter DLRG-Rettungsübungen, eine Musical-Show, Showtanz und Akustik-Livemusik. Die jüngeren Gäste können sich in der Kids-Area mit vier Hüpfburgen und weiteren Spielmöglichkeiten austoben. Zum Bummel und Verweilen lädt der maritime Markt mit Kunsthandwerkerund Präsentationsständen ein. Verschiedene Gastronomen kümmern sich um kulinarische Vielfalt. ,Steam‘ rocken die Marina in Oberhausen. Herzlich Willkommen! Wir nehmen uns Zeit für Sie für eine persönliche, umfassende und verständliche Beratung in allen steuer- und betriebswirtschaftlichen Fragen. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin mit uns. Holtkampstr. 17 I 46145 Oberhausen I Tel.: 0208 / 94 10 45 - 0 brigitte.reinemann@steuerberaterin-reinemann.de www.steuerberaterin-reinemann.de 0CerhaVsen PERFEKTER AUFTRITT Gelernt ist gelernt: Elf Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe der Hauptschule Alstaden trafen sich im Juni, um gemeinsam mit zwei ehrenamtlichen Kniggetrainern der ,Malteser‘ Essen zu gehen. Sie hatten erfolgreich an dem Pilotprojekt ,Dein perfekter Auftritt - keine 2. Chance auf den ersten Eindruck‘ (Location berichtete) teilgenommen und beim anschließenden Benimmquiz die höchsten Punktzahlen erreicht. Nun galt es, das Gelernte in die Praxis umzusetzen. Wofür sind die vielen Messer und Gabeln rund um die Platzteller da und wie benutzt man sie richtig? Wieso stehen drei Gläser an meinem Platz? Markus Wischermann vom Restaurant ,Zur Antony-Hütte‘ hatte sich spontan bereit erklärt, das Essen auszurichten, gesponsert wurde das festliche drei-Gang-Menü von der Volksbank Rhein Ruhr. Nach den Sommerferien sollen dann regelmäßig die Kurse ,Dein perfekter Auftritt‘ mit ehrenamtlichen Kniggetrainern der Malteser in Oberhausen stattfinden. Jeder Kurs endet mit einem festlichen drei-Gang-Menü. Interessierte Oberhausener, die ehrenamtlich Benimmkurse bei Jugendlichen, die kurz vor der Ausbildung stehen, in Haupt-,Förder-und Realschulen geben und die Grundbegriffe des guten Benehmens vermitteln möchten, können sich bei den Maltesern melden. Weitere Infos unter: www.malteser-oberhausen.de 3FTUBVSBOU'SJOUSPQ DFSHBTUSPOPNJTDIF,MBTTJLFSJN%SFJ4UÊEUF&DL 0CFSIBVTFO&TTFO.àMIFJN Gastronomen mit Leib und Seele: Patron Hermann Frintrop und Gattin Manuela (SP•FS4PNNFSHBSUFO mit bis zu 40 Plätzen Ideal auch für Feierlichkeiten aller Art - Reservieren Sie bitte rechtzeitig .àIMFOTUSB•Ft0CFSIBVTFO 5FMtXXXSFTUBVSBOUGSJOUSPQEF Öffnungszeiten: 12 - 14 Uhr und 18 - 22 Uhr Dienstag Ruhetag · Samstag Mittag geschlossen

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Einmalige Momente Bild: Veranstalter Bild: Eric Greven MIGTMEWACIHNENN EUNND! ,Knacki Deuser‘s Summer Club‘ kommt am 26. August erstmals in den überdachten Musikpavillon im Grugapark Essen! Genießen Sie samt Begleitung das Comedy-Festival und das Meet & Greet mit Knacki Deuser. TREFFEN SIE COMEDIAN KNACKI DEUSER! Sommer, Spaß und Stars: Gewinnen Sie einen exklusiven Besuch des Comedy-Festivals ,Knacki Deuser‘s Summer Club‘ im Essener Grugapark und treffen den Comedian beim Meet & Greet. ,Knacki Deuser‘s Summer Club‘ siven Kreis aus etablierten Come- kommt am 26. August um 19 Uhr dians, bekannten Stand-uppern erstmals in den überdachten und einen hochkaräti- Musikpavillon im Grugapark gen Geheimtipp als Essen. Die Organisatoren Überraschungs- ,World of Dinner‘ und Klaus-Jürgen ,Knacki‘ Deuser präsentieren bei diesem Auftakt zur EXGKELWUSIINVNER gast freuen. So unterhalten die Künstler die Gäste mit ihrem geplanten Festival-Reihe spritzigen Hu- Comedy-Größen wie Hennes mor, begleitet von Bender, René Steinberg, Dave DJ Adriano Rosso, wäh- Davis und die Pink Pomps. 999 rend ,Knacki‘ Deuser pointiert und Gäste dürfen sich auf einen exklu- humorvoll durch den abwechs- lungsreichen Abend führen wird. Bekannt wurde der Wegbereiter der deutschen Comedy-StandUp Szene durch seine TV-HitSendung ,NightWash‘ und das erste deutsche Stand-Up Festival Dortmund. Im Rahmen unseres exklusiven Gewinns hat ein Leser samt Begleitung am 26. August (fester Termin) die Möglichkeit, den Comedian beim Meet & Greet kennenzulernen und die Show zu genießen. Wer das Event gewinnen möchte, schickt bitte bis zum 12. August eine Mail oder Postkarte mit Namen, Adresse, Telefonnummer, Alter sowie dem Stichwort ,Knacki Deuser‘ an: LOCATION Bert-Brecht-Straße 29 45128 Essen mediaservice@ location-magazin.de Für alle Nichtgewinner, Karten unter: www.worldofdinner.de Purismus. Sinnlichkeit. Intelligenz. Mehr über die Faszination der bulthaup Küche erfahren Sie bei Ihrem bulthaup Partner in der Huyssenallee, Essen. www.diekueche-bulthaup.de Die Küche Einrichtungs GmbH Huyssenallee 52 – 56. 45128 Essen Tel. +49 201 713806 kontakt@diekueche-bulthaup.de

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L cation! Juli 2016 _7 LASST IHN DURCH. ER IST ARZT Beim Krimidinner erlebte Location-Leser Jürgen Loss aus Speldorf eine ‚Nacht des Schreckens‘ und wurde in der Rolle des Dr. Amershaw zum ‚Spezialisten für schnelles Ableben‘. Jürgen Loss (64) las mit großem Interesse den LOCATION-Aufruf zur Teilnahme am Exklusiven Gewinn, bewarb sich für die Gastrolle im Krimi ‚Die Nacht des Schreckens - Episode 1 - Wie alles begann‘ und gewann. Seit einem Jahr ist Loss Rentner, seit vielen Jahren Mitspieler im Mülheimer Amateurtheaterensemble des ‚Komödchen Sorglos‘. Feste Spielstätte der ‚Sorglosen‘ ist das Theater an der Dimbeck. 110 Leute passen dort hinein, somit ist Loss Publikum gewohnt. „Nervös bin ich trotzdem“, gesteht der Speldorfer beim Krimidinner im Essener Ruhrturm. Hier feiert Lord Ashtonbury seinen 60. Geburtstag im Kreise der Familie und der Mitglieder des Puddingclubs, einem Verein zur Erhaltung des schottischen Brauchtums. Der Lord empfängt alle Gäste höchstpersönlich und hat auch gleich einen gut gemeinten Rat für Loss alias Dr. Amershaw: „Schön, dich zu sehen, mein Lieber, und das nächste Mal das Hemd in die Hose.“ Jürgen Loss aus Mülheim-Speldorf (3.v.l.) gewann das Meet & Greet mit dem Team des Krimidinners und unterstützte das Ensemble in der Rolle des Dr. Amershaw. Bild: Peter Braczko Die Begrüßungsrede ist kaum verklungen, da meldet sich ein dunkler Schatten aus der Vergangenheit. Eine Gestalt mit Totenkopfmaske taucht auf, die Rache schwört und alle Ashtonburys verflucht. Bald darauf gibt es ein erstes Opfer: Dienstmädchen Rose kippt um. Jürgen Loss als Dr. Amershaw steht mit treffsicherer Diagnose parat: „Sie ist tot. Es war Gift.“ Die Leiche wird hinaus- und der erste Gang hineingebracht: Salat mit Melonen und italienischem Landschinken, gefolgt von einer Tomatencreme mit Gin-Espuma. Zweite Szene, zweite Leiche und Loss, den Kopf mit weißem Schwesternhäubchen bedeckt, erkennt: „Diese Verfärbung an den Händen lässt wiederum nur einen Schluss zu: Giftmord.“ Am Tisch stellt ‚der Doktor‘ den To- tenschein aus. „Nicht wieder mit der üblichen Sauklaue, mit der Sie Ihre Rezepte schreiben“, bittet ihn der Kommissar von Scotland Yard. Es folgt der Hauptgang: Brust von der Maispoularde mit Ratatouille und Polentaschnitte. Bevor schließlich die ‚Vergiftete Verführung‘, nämlich Schokola- denmilch Panna Cotta und Him- beersugo, auf den Tisch kommt, stirbt Lord Ashtonbury - allerdings ohne Zeugen - in seinem Zimmer. Dr. Amershaw schnappt sich sei- nen Arztkoffer, sprintet aus dem Saal und kehrt mit der Diagnose ‚Herzinfarkt‘ zurück. Den Nach- tisch hat er sich mehr als verdient. Applaus gab es für alle Einsätze und Jürgen Loss fuhr samt Gattin Barbara glücklich und zufrieden heim. Susanne Jäschke Erfahrung kann man sehen. Um etwas gut zu können, ist es nötig zu lernen. Um etwas verstehen zu können, bedarf es einer gewissen Form von Reife. In beiden Fällen spielt die Zeit eine entscheidende Rolle.  Unser Familienunternehmen verfügt über einen reichen Erfahrungsschatz. Bereits in 5. Generation begegnen wir dem Tod mit Respekt und Ehrfurcht. Wir nehmen uns Zeit für Sie! www.bestatter-in-essen.de E.-Haarzopf E.-Rellinghausen 0201 . 71 38 14 0201 . 44 23 25 Erfahren. Seriös. Verlässlich.

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Business News Nachlese PERFEKTES STYLING Location-Leserin Tanja Schmitz-Lenders war das Losglück hold, war sie doch die glückliche Gewinnerin des japanischen Beauty-Tags in Düsseldorf. BILDUNGSCHANCEN Mitte Juni nahm Ruth-Anne Damm für das von ihr mitgegründete Projekt ,Heimatsucher e. V.‘, das sich der Vermittlung von Zeitzeugengeschichten als Beitrag gegen Rassismus und Diskriminierung widmet, im Berliner Bundeskanzleramt, aus den Händen der Bundeskanzlerin, den diesjährigen Sonderpreis bei der ,Start Social Verleihung‘ entgegen. Kurz darauf berichtete die in Schottland geborene Deutsch-Amerikanerin beim Rotary Club Oberhausen Antony-Hütte über die Aktivitäten der gemeinnützigen Bildungsorganisation ,Teach First Deutschland‘, deren Regionalbüro West sie leitet. Teach First setzt sich für bessere Bildungschancen für sozialbenachteiligte Kinder und Jugendliche ein und entsendet jährlich herausragende Hochschulabsolventen für einen zweijährigen Vollzeiteinsatz an Schulen in sozialen Brennpunkten. Vor ihrer Tätigkeit bei Teach First arbeitete Ruth-Anne Damm für die Menschrechtsorganisation Amnesty International in New York City sowie als Markenberaterin für eine Agentur. Das Bild zeigt: Ruth-Anne Damm mit den Rotary-Vorstandsmitglieder Bruno Zbick, Dr. Ulrich Samse und Holger Rücken. Bild: Kerstin Bögeholz Nach der entspannenden Kopf-Massage,wurde Tanja Schmitz-Lenders von Bahar Yagmur im exklusiven ,mod‘s hair privilège‘ Salon in Düsseldorf perfekt gestylt. Bild: A. Becker „Ich stand dann doch recht unter Schock, da ist eine Menge ab! Es gefällt mir, aber ich werde sie sicher wieder wachsen lassen. Den Haaren hat es gut getan und die Kopfmassage und das Styling waren schön. Der Kuchen und der Kaffe zum Schluss waren auch super“, fasste Location-Gewinnerin Tanja Schmitz-Lenders ihren japanischen Beauty-Tag zusammen. Die 43-Jährige genoss die Stunden im exklusiven ,mod‘s hair privilège‘ Salon in Düsseldorf in vollen Zügen: Nach einer 30-minütigen entspannenden Kopf- und Handmas- sage, übernahm Stylistin Bahar Yagmur die Regie, beriet unsere Gewinnerin, griff zur Schere und die lange, blonde Mähne der Mülheimerin wurde mächtig gestutzt. Das Ergebnis konnte sich nachher sehen lassen und Schmitz-Lenders fühlte sich sichtlich wohl: „Ich genieße es, beim Friseur zu sitzen und sich verwöhnen zu lassen.“ Der Aufenthalt wurde ihr zum Abschluss noch versüsst, servierte das Team der Mülheimerin doch noch feine Küchlein vom hauseigenen Konditor. Andrea Becker E VO -M ALW E T T BE W ER B Beim 23. Malwettbewerb der Energieversorgung Oberhausen AG (evo) haben Schülerinnen und Schüler wieder zahlreiche graue Kabelverteilerschränke in Oberhausen in farbenfrohe Kunstwerke verwandelt. Drei Preise der Experten-Jury werden zu gleichen Teilen (je 300 Euro) an die Hauptschule Alstaden, die Fasia-JansenGesamtschule und die Theodor-Heuss-Realschule vergeben. Bei der diesjährigen Aktion bemalten acht Schulen 60 Kästen. Es wurde kein Thema, sondern eine Farbe vorgegeben und zwar die Farbe ,Blau‘. Die unabhängige Experten-Jury hatte die Aufgabe, drei Kästen auszuzeichnen. Das Bild zeigt einen der Preisträger: Die ,Skyline im Meer‘, gemalt von der Hauptschule Alstaden, Jahrgang 10, am Standort Landwehr/ Reuterstraße 2. Bild: evo Vorher - nachher: Da musste unsere Gewinnerin aber mächtig Haare lassen: Tanja Schmitz-Lenders mit neuem Look. Bild: privat

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In guter Gesellschaft BROT UND ZEIT GEBEN L cation! Juli 2016 _ 9 Uschi Glas gründete vor sieben Jahren den Verein ,brotZeit‘: 123 aktive Senioren versorgen mittlerweile 900 Grundschüler in Oberhausen und Duisburg mit einem kostenlosen Frühstück. Die Schauspielerin besuchte vor kurzem eine Oberhausener Grundschule, Location war vor Ort. OB Daniel Schranz mit Schauspielerin und ,brotZeit‘-Gründerin Uschi Glas und Projektkoordinatorin Claudia Stappert. Bild: Andreas F. Becker Als ,Schätzchen‘ wurde sie 1968 deutschlandweit berühmt: Die Schauspielerin Uschi Glas hat eine Bilderbuch-Karriere hingelegt. Ihren Bekanntheitsgrad nutzt sie seit Jahren auch für ihr soziales Engagement: Privat haben Freunde, die Schauspielerin und ihr Ehemann, der Unternehmensberater Dieter Hermann, vor sieben Jahren den Verein ,brotZeit e.V.‘ gegründet (Location berichtete). Seit drei Jahren wird in der Region Rhein-Ruhr nun ein kostenloses Schulfrühstück vom Verein angeboten: Nachdem 2013 mit vier Schulen in Duisburg gestartet wurde, versorgt die Institution mittlerweile an insgesamt 20 Grundschulen in Duisburg und Oberhausen die Kinder mit einem ausgewogenen Frühstück und sorgt zudem für die Betreuung und Förderung von Schülern während der Pause und nach Schulschluss. Und Uschi Glas scheut sich nicht, ihren Verein am frühen Morgen persönlich in der Oberhausener ,Wunderschule‘ zu präsentieren. Pressekonferenzen um sieben Uhr morgens sind sicherlich nicht an der Tagesordnung. Doch wenn die Münchenerin zur Projektpräsentation einlädt, kommen alle selbstverständlich zum Termin. Natürlich auch OB Daniel Schranz: „Wir sind dankbar, dass ,brotZeit‘ und Frau Glas sich in Oberhausen in fünf Schulen engagieren, das ist nicht selbstverständlich“, fasst er das Projekt Location gegenüber zusammen. Zwischen 40 bis 50 Kinder werden täglich von 7.30 bis 8.10 Uhr an der Wunderstraße versorgt. Kein Einzelfall, denn nach UN-Angaben betrifft das in Deutschland bereits jeden dritten Grundschüler. Ein erfolgreicher Einsatz: Evaluationen haben ergeben, dass die ,brotZeit‘Kinder nun leistungsstärker sind. Ein konstant gleiches, vor allem nicht pädagogisches Personal betreut die Kinder vor Ort. Somit ist der Verein auf ehrenamtliche Helfer angewiesen, die nur eine kleine Aufwandsentschädigung bekommen. Im Laufe der nächsten Monate soll das Angebot noch um ein Integrations-Projekt für Flüchtlingskinder in der Stadt erweitert werden. Auch hierfür werden ehrenamtliche Betreuer gesucht, die die Kinder durch den Alltag führen. Location möchte dies unterstützen: Wer sich dieser Aufgabe gewachsen fühlt, Projektkoordinatorin Claudia Stappert (☎ 0173 - 27 96 233) freut sich über helfende Hände. Andrea Becker Besuchen Sie uns im CentrO Oberhausen. WĂƟĞŶƚĞŶĂŶǁćůƟŶ ^ĂďƌŝŶĂŝĞŚů  Geschädigte Patienten haben keine Rechte? Das stimmt so nicht! Rufen Sie jetzt unverbindlich an! 0208 / 82 86 70 90 post@PATIENTundANWALT.de Als Fachanwältin für Medizinrecht kämpfe ich mit meinem Team leidenschaftlich für Opfer von Behandlungsfehlern und helfe bei der Durchsetzung von Schadenersatz und Schmerzensgeld! ȝȲȴȹȲ ȿɈʛ ȽɅȺ ȿȷʲɃȤȶȵȺɋȺ ȿɃȶȴȹɅ www.PATIENTund ANWALT.de Schönes aus Schmachtendorf! KitchenAid® Schmachtendorfer Str. 78 46147 Oberhausen Telefon 02 08 - 68 20 79 Neue Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 9.30-13.00 u. 15-18.30 Uhr Sa. 9.30 - 14.00 Uhr

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Immer freitags : 14-tägiges themenbezogenes Barbecue! Nächster Termin: Freitag, 15.07.2016 3URFAND4URF ĤP0 Reservierung erbeten! Konrad-Adenauer-Allee 48 · 46049 Oberhausen Tel. 0208-29 02 20 · Fax 0208-29 02 21 Email: info@kaisergarten.de · www.Kaisergarten.de Stadtleben 6SH]LDO TRAUMLAND WASSERBETTEN SEIT 20 JAHREN IN DER CITY L cation Das Magazin für LebensArt in Oberhausen Mediadaten Telefon: 0201- 804 - 1755 www.location-magazin.de Wer sich über hohen Schlafkomfort und den aktuellen MöbelTrends im Schlafzimmer informieren möchte, ist bei ,Traumland Wasserbetten‘ auf der Mülheimer Straße 92-94 bestens aufgehoben. Seit numehr 20 Jahren beraten Geschäftsführer Manfred Bäcker und sein Team die Kunden kompetent und individuell beim Bettenkauf. Eher zufällig kam Bäcker in die Möbel- und Bettenbranche: „Bedingt durch die Hausstauballergie meiner Frau, riet uns der damalige Arzt zum Kauf eines Wasserbettes. Kaum hatte sie einige Wochen darauf geschlafen, ging es ihr fortan besser.“ Von diesem Zeitpunkt an beschäftigte sich der Oberhausener intensiv mit dem Thema , eröffnete kurz darauf sein Geschäft und ist der Branche bis heute treu: „Das ist ein Artikel, den man mit absoluter Überzeugung verkaufen kann.“ Im Angebot hat der Fachmann für hohen Liegekomfort sowohl Wasser- als auch Boxspringbetten. Letztere haben sich im Laufe der letzten Jahre zu einem begehrten Liegesystem entwickelt und werden in deutschen Schlafzimmern immer beliebter. Der Markt mit den trendigen Boxspringbetten ist heiß umkämpft, Bäcker hebt sich mit seinen Qualitätsmaßstäben jedoch bewußt von der Masse ab. Billigware wird bei ihm nicht angeboten, sein Credo lautet: „Keine Discountware, wir sind zu klein für eine Reklamationsabteilung.“ Unter dem Slogan ,Schlafen à la Carte‘ offeriert er individuelle Kreamat-Boxspringbetten ,nach Maß‘. So kann jeder nach seinem persönlichen Körperbau, Länge, Gewicht, Geschlecht oder Alter schlafen und das Bett wird für den Kunden speziell zusammengestellt: Einmalig in Oberhausen ist dabei die sogenannte ,Liegediagnose‘. Mit Hilfe eines eigens von Schlafspezialisten entwickelten Messgeräts, können im Geschäft die individuellen Daten für die passenden Schlafzonen für Schulter, Lende und Hüfte ermittelt werden. Auf der Grundlage dieser Analyse ist es möglich, für jeden Kunden die Anforderungen des optimalen Seit 20 Jahren bieten Manfred Bäcker und sein Team eine serviceorientierte und individuelle Beratung rund ums Bett. Bilder: privat (2)

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L cation! Juli 2016 _11 Einmalig in Oberhausen: GF Manfred Bäcker bei der Liegediagnose am Messgerät. Bilder: P. Braczko (3) ÃBÃÃiÀ-ÌÀ>~iÓÇ {Èä{x"LiÀ…>ÕÃi˜ /i°äÓän‡ÈÓäänÈÓ ÜÜÜ°LÀˆi“œ°`i  Schlafkomforts zu bestimmen. Dies bildet die Grundlage für eine natürliche Schlafhaltung, wobei zwischen 50 verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten gewählt werden kann. Einen hohen Schlafkomfort bieten die Tasso-Wasserbetten. Mercedes Köster Ihre Zufriedenheit ist unser Ziel! Neu-, Jahres- & Gebrauchtwagen Oldtimer Auch im Bereich der Wasserbetten möchte sich Manfred Bäcker von dem Gros der Anbieter abheben, denn auch hier ist die Qualität entscheidend. Aus Wasser geboren, auf Wasser gebettet: Wie das Ungeborene im Mutterleib auf körperwarmem Wasser, unterstützt ein Wasserbett jeden Körper in jeder Lage absolut gleichmäßig, hart wie Stein und weich wie eine Wolke. Hersteller, wie ,Tasso‘, offerieren gleich drei verschiedene Wasserbett-Systeme mit großen Unterschieden in Komfort, Leistung und Funktion: Softside, Hardside und Masterpiece. Darüber hinaus verbessern Wasserbetten den Schlaf bei chronischen Alltagsleiden, Arthritis, Rheuma, Asthma, Schlafstörungen und Rückenleiden. Bei diesem Liegesystem ist Service ebenfalls Trumpf: „Von der Wartung, der Reinigung, der Reparatur bis hin zum Umzugsservice für Wasserbetten, bieten wir einen Komplettservice“, so Bäcker. Eine individuelle Beratung, auch außerhalb der Geschäftszeiten, sind für ihn eine Selbstverständlichkeit. „Nur so hat man zufriedene Kunden.“ Köster GG..KKöösstteerr$XAWuRtUoLVriLHsiUeWrHtUe0r MHUeFrHeGdHeVs-B%eHnQz]S6eHrUvYicLFeH& V9eHrUmPiLtWtWlOuXnQgJ R5oRlaODnQdGsVtWrUaDßđeH59-61,4 6045O 2bEeHrhUKaDuXsVeHnQ,Te7lHeOfHoIRnQ020899882-0 Marktstr. 116 46045 Oberhausen Tel. 0208/22990 www.sportbehnert.de Ihr Fachgeschäft für Mode und Sport in der Oberhausener City präsentiert sich in neuem Glanz. Und mit neuen Ideen rund um alle sportlichen Aktivitäten, bei denen nicht nur körperliche Fitness, sondern auch gutes Aussehen gefragt sind. Hochwertige Boxspringbetten von Kreamat runden das Angebot ab. Marktstraße 116 46045 Oberhausen Tel.: 208 22990 www.sportbehnert.de ÖFFNUNGSZEITEN Montag - Freitag 09:30 - 18:30 Uhr Samstag 10:00 - 16:00 Uhr

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In guter Gesellschaft Links: Stadtsparkassenchef Bernhard Uppenkamp mit dem Orga-Team des ,Ladies Dinner‘ Tanja Wiedermann, Fadime Dalter, Hanna Bernstein und Lisa Pulver. Rechts: Fadime Dalter bei ihrem Vortrag über ,Altersvorsorge für Frauen‘. Bilder: abe (1), Sparkasse (2) PREMIERE DES ,LADIES DINNER‘ Das Orga-Team der Stadtsparkasse Oberhausen lud, auf Wunsch von Stadtsparkassenchef Bernhard Uppenkamp, einen kleinen Damenkreis zur Infoveranstaltung mit anschließendem ,Ladies Dinner‘. „Wir als Sparkasse tragen Verantwortung ... Wir möchten, dass Sie einen interessanten Abend mit Mehrwert erleben“, fasste Gastgeber und Stadtsparkassenchef Bernhard Uppenkamp die Premiere zum ,Ladies Dinner‘ in seiner Begrüßungsrede zusammen, bevor er den illustren Kreis verließ, denn der Abend galt nur den ,Ladies‘. Doch, bevor die elitäre Damenriege, bestehend aus Zonta-Mitgliedern und Oberhausener Geschäftsfrauen, schlemmen durfte, lud Fadime Dalter im hauseigenen Konferenzzentrum zu einem interessanten Vortrag zum Thema ,Altersvorsorge für Frauen‘. Frauen sind durch Erwerbsunterbrechungen und geringeres Einkommen von Altersarmut stärker betroffen als Männer. Als Finanzpartner vor Ort zeigte Dalter durch die Brille einer Frau, kurz und prägnant, die Möglichkeiten auf, wie frau sich im Alter entsprechend absichern kann. Unter dem Slogan ,Was war, was ist, was könnte sein‘ sensibilisierte sie die Damen für dieses aktuelle Thema. Auch Jutta Kruft-Lohrengel, die 2013 das Amt als IHK-Präsidentin übernommen hat, zeigte sich sehr interessiert: „Mir ist das Thema vertraut. Ich habe den Eindruck, das die Relevanz des Themas bei der Politik erst jetzt ankommt. Es muss zwischen den Generationen ein Kompromiss gefunden werden. Wir, als Privatleute, können dieses Problem jedoch nicht regeln, das ist die Aufgabe der Politiker, eine Lösung zu finden.“ Nach einer kurzen Diskussionsrunde, lud das weibliche OrgaTeam der Stadtsparkasse zum ,Ladies Dinner‘ in das Restaurant Opgen-Rhein. Bei italienischen Spezialitäten vom Büffet, hatten die 17 Damen dann die Möglichkeit, zu netzwerken und sich auszutauschen. Schnell kamen die Ladies ins Gespräch und Berufliches und Privates kam in lockerer Runde ,auf den Tisch‘. Fazit: Eine gelungene Premiere ohne Chi-Chi-und Prosecco-Allüren. Der Infocharakter und die Sensibilisierung dieses ernsten Themas standen im Fokus und regte die eine oder andere Dame zum Nachdenken an. Andrea Becker ,Ladies Dinner‘ im Restaurant Opgen-Rhein: Ein elitärer Kreis genoss ein italienisches Büffet von Stefan Opgen-Rhein.

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Königshardt präsentiert von TRADITION TRIFFT AUF MODRENE Die Pflege des Brauchtums liegt der Königshardter Interessengemeinschaft (KIG) besonders am Herzen. Gleichzeitig dient sie aber auch als Sprachrohr für die Bewohner auf der Hardt. Location traf Thomas Meller, 1.Vorsitzender der KIG, und Ulrich Real, Stadtverordneter für Königshardt, zum Gespräch. BLUMEN & WOHNEN LYDIA NIEHÜSER Floristmeisterin Individuelle Trauerfloristik. Lieferung in ganz Oberhausen! Hartmannstraße 104 (neben der Eisdiele) ͻ46145 OB-Königshardt Tel. 02 08 / 62 57 41 50 ͻ Fax. 02 08 / 62 57 41 51 info@niehueser-blumen-wohnen.de www.niehueser-blumen-wohnen.de Mo. - Fr. 9.00 - 13.00 und 15.00 - 18.30 Uhr ͻ Sa. 9.00 - 14.00 Uhr Unser Leistungsangebot Gartenpflege Elektronik Metall Floristik Verpackung Druck u. Papier Autoaufbereitung Konfektionierung Versandservice Archivierung Montagen Fensterbau Oberflächenbearbeitung Lebenshilfe Werkstätten Oberhausen gGmbH Ebersbachstraße 21 · 46145 Oberhausen · Tel.: 0208/99628-0 · Fax: 0208 /99628-50 e-mail: lwo@lebenshilfe-oberhausen.de · www.lebenshilfe-oberhausen.de zertifiziert nach DIN EN ISO 9001: 2008 Engagieren sich für die Belange in Königshardt: Thomas Meller, 1. Vorsitzender der Königshardter Interessengemeinschaft, und Ulrich Real, Stadtverordneter für Köngishardt, vor der Bronzefigur des Besenbinders. Bild: A. Becker „Wir sind froh, wenn wir nach dem verregneten Backhausfest noch eine schwarze Null schreiben“, hofft Thomas Meller, 1. VS der Königshardter Interessengemeinschaft (KIG), im Gespräch mit Location. Nachdem das traditionelle ,Backhausfest‘ im Juni im wahrsten Sinne des Wortes ,ins Wasser gefallen ist‘, können die anderen Veranstaltungen, die von der KIG aufwendig organisiert werden, nur noch besser werden. So freuen sich die Organisatoren bereits auf den 4. September, dann fällt der Startschuss zwischen 9 und 11 Uhr zum ,Königshardter Radwandertag‘ am Theodor-Spiering-Platz. Wie Location von den ,Machern‘ erfahren konnte, führt die diesjährige Route über 50 Kilometer gleich an drei Schlössern vorbei. Einen weiteren Höhepunkt bildet der Handwerker- und Bauernmarkt mit der Wottelkirmes vom 1. bis zum 3. Oktober. Nach dem Fassanstich durch Ulrich Real am Vorabend des 1. Oktobers, wird der Eröffnungstag mit einem Ernteumzug gefeiert. Gruppen und Traktoren ziehen durch die Straßen zu Ehren des Ernte- dankfestes. Und hier zeigt sich: Die Brauchtumspflege steht im Stadtteil besonders im Fokus. „Unser Augenmerk liegt darauf, die Tradition auf der Hardt zu bewahren, ohne altmodisch zu sein, das zeigen schon unsere diversen Events. Die Verbindung zwischen alt und neu, das ist das, was Königshardt ausmacht“, so Ulrich Real. Und Meller ergänzt: „Ich bin sehr froh, in diesem Stadt- teil zu wohnen. Hier funktioniert die Nachbarschaft. Es gibt einen großen Zusammenhalt und wenn man etwas bewegen möchte, fin- det man sofort Mitstreiter in Form von Manpower und Finanzen.“ Ein spannendes Thema ist derzeit der Ausbau des Kreuzes Oberhausen und die damit verbundene Lärm- belästigung. Aber da kommt Real auf den Plan, sieht er sich doch als nützliches Bindeglied in Politik und Verwaltung für die Königshardter Bürger. „Der Ausbau darf nicht zur Belastung der Bevölkerung werden.“ Andrea Becker 1RWGLHQVW

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Menschen hautnah Uwe Lyko ist natürlich gespannt, wie sein neues Programm ankommt, vor seinen Auftritten als Herbert Knebel ist er aber nie nervös: „Ich ruhe auf der Bühne in mir selbst und zwar total. Selbst wenn ich mal ei- nen kompletten Aussetzer habe, weiß ich mir immer zu helfen.“ Bilder: Thomas Willemsen / Lokomotiv DER LYKONTROP Wenn sich einer in einen Werwolf verwandeln kann, nennt man diesen Menschen Lykantrop. Wenn Herbert Knebel von der Bühne geht, wird er zu Uwe Lyko. Seit knapp 30 Jahren spielt er für sein Publikum. Ein Viertel seines Lebens ist er Werdener. Was bei ihm noch auf dem Plan steht: „Mit einer Band auftreten, als Uwe Lyko.“ Das verriet der Entertainer dem Location Magazin beim exklusiven Empfang im Haus mit den blau gestrichenen Fensterrahmen in Essen-Werden. „Ich bin mittlerweile ein halbwegs passabler Sänger“, beurteilt Lyko sich selbst, „und Gitarre spielen kann ich auch - wobei ich Galaxien von Ozzi Ostermann entfernt bin.“ Gut gelaunt durchstöbert er sein in der großräumigen Wohnküche platziertes CD-Regal. „Ich lege großen Wert darauf, dass ich nicht bei Bob Dylan oder Neil Young stehen geblieben bin, wobei die ja auch nicht stehen geblieben sind.“ Lyko hört gerne ‚The White Stripes‘, die ‚Red Hot Chili Peppers‘, mag den Südstaaten Rock‘n‘Roller Ryan Adams und die Band ‚Calexico‘: „Die habe ich kürzlich live gesehen. Gespannt bin ich auch auf die neue RadioheadCD.“ Lykos Genre wäre „Coversachen machen. Originale neu arrangieren“. Während er so in die Zukunft blickt, schaut er fast träumerisch aus der geöffneten Balkontür in den feinen Garten, hinter dem sich Fischlakens Felder ausdehnen: „Mir gefällt das Umland von Werden. Ich habe direkt das Bergische Land vor der Tür. Ich gehe hier gerne spazieren, fahre nicht mehr ganz so viel Rad wie früher.“ Im gelben Trikot beim Bäcker ist Wohnen nach Maß! Bei uns haben Sie die Wahl: Komfort , Premium oder Superior welche Wohnkategorie darf es für Sie sein? Sie wählen individuell und flexibel, wieviel Service Sie wünschen. Rufen Sie an, wir beraten Sie gerne. – Dajana Reufels, Residenzberaterin Scheidtmanntor 11 Ç 45276 Essen Dajana Reufels Telefon 02 01 / 56 39 222 www.kaiser-otto-residenz.de

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L cation! Juli 2016 _15 er also nicht anzutreffen, viel eher in Alltagskleidung beim Metzger in der Brückstraße: „Die haben sehr, sehr gutes Fleisch und nettes Personal. Aber wenn ich da reinkomme und es sind fünf, sechs Leute vor mir, denke ich mir: Nee, jetzt machst du erst ein paar andere Sachen und kommst gleich noch mal wieder.“ Ausfallend werden – wie sein Alter Ego Knebel in der Nummer ‚Wurstschlange‘ – würde er nie: „So prollig bin ich dann doch nicht. Allerdings sind dat, wat, hömma und samma in meinem Sprachgebrauch. Dat krieg ich auch nicht mehr raus, selbst wenn ich mich bemühe.“ An die derzeit laufende Europameisterschaft erinnert im Hause Lyko nichts. Lediglich eine als Türstopper zu dienen scheinende GuinnessFlasche fällt auf. Aber der Werdener guckt natürlich die Spiele, wenn es sein Terminkalender zulässt: „Am liebsten zuhause gemütlich mit ein paar Freunden, aber nicht alle Spiele und im Fan-Dress schon mal gar nicht. Ich freue mich, wenn Deutschland gewinnt, bin aber nicht so sehr der große Deutsche Nationalelf-Fan. Wenn der BVB spielt, geht der Puls eindeutig höher. Da bin ich deutlich engagierter.“ Viel Engagement hat er auch wieder in seine neuen Knebel-Nummern gelegt. ‚Im Liegen geht‘s‘ heißt das vierte Solo-Programm: „Ist ja so ein Spruch, den man sagt, wenn man erschöpft ist oder es ist ein heißer Tag. Ich finde, das passt supergut zu dem Knebel.“ Gemeinsam mit seinen Co-Autoren Martin Breuer und Sigi Domke sind Geschichten und Songtexte entstanden, „die sich streng genommen nicht nur damit beschäftigen, dass es im Liegen geht. Das wäre ja nach zehn Minuten langweilig.“ Langeweile, die kennt Lykos alias Knebels Publikum von ihrem Ruhr-Rentner nicht und der freut sich immer über das positive Feedback: „Es gibt Auftritte, da toben die Leute schon, wenn man nur die Bühne betritt und ich weiß dann: Jetzt musse dich unglaublich anstrengen, damit der Abend noch schief gehen kann.“ Auch privat haben Herbert Knebel und sein Af- Uwe Lyko alias Herbert Knebel hält sich mit Laufen, Kieser-Training und Dehnübungen fit, geht wandern und fährt im Winterurlaub Ski. fentheater ein extrem angenehmes Publikum: „Hin und wieder werde ich angesprochen, aber auf eine sehr höfliche Art. Ich freue mich ja auch darüber, wenn mir jemand sagt, dass er das, was ich mache, ganz toll findet. Ich weiß aber auch von Kollegen, dass Leute nerven können. Helge Schneider zum Beispiel wird häufig angepackt. Das kann schon mal unangenehm werden.“ „Böswillig“ und „albern“ - das fällt Lyko ein, wenn man ihn auf das sogenannte ‚Schmähgedicht‘ von Jan Böhmermann anspricht. Den gut trainierten Oberkörper zurücklehnend, werden die Arme vor dem Körper verschränkt: „Erst nachdem die Diskussion im vollen Gange war, habe ich mir den Text im Internet durchgelesen und gedacht: Ja, Kollege, wenn du so was über mich geschrieben hättest, hätte ich dir auch einen Anwalt auf den Hals gehetzt. Das hat mit Das Buch ‚Im Liegen geht‘s‘ bietet ein Sammelsurium an Nummern, die in den vergangenen vier Jahren für die ‚Mitternachtsspitzen‘ geschrieben wurden sowie aus dem Gruppenprogramm ‚Männer ohne Nerven‘. Kritik nichts mehr zu tun. Ist doch keinem mit geholfen, Erdogan Sex mit Ziegen zu unterstellen. Dessen Größenwahn und Allmachtgehabe bieten ja wohl genügend Angriffsfläche, um ihn vorzuführen. Man kann das anders machen.“ Hat er samt Kollegen auch getan und zwar in den ‚Mitternachtsspitzen‘, wo Erdogan als Sultan verkleidet sitzt und Merkel ihm „praktisch in den Hintern kriecht.“ Kabarettist, Komiker, Comedian, was davon ist eigentlich Herbert Knebel? Wenn es einer erklären kann, dann sein Erfinder. „Herbert Knebel ist in erster Linie ein Geschichtenerzähler“, beschreibt Lyko ganz bedächtig, „ein Grenzgänger zwischen Komiker und Kabarettist. Er hat eine sehr intelligente Art, zu erzählen.“ Knebel sei daher auf keinen Fall Comedian. Die nämlich fegen meist nur hektisch über die Bühne. Mit ausgebreiteten Armen, leicht nach hinten gelehnt parodiert er einen der üblichen Verdächtigen: „Hey, hey, Leute, ich hab‘ hier gerade versucht, ‘nen Parkplatz zu kriegen. Habt ihr schon mal versucht, in Köln einen Parkplatz zu kriegen? Wer von euch kommt aus Köln?“ Diesen Humor mag Lyko nicht: „Dat geht mir unglaublich auf den Zünder.“ Als Lyko zu ‚knebeln‘ anfing, kamen 80 Leute und 70 davon waren auf Verdacht da, erinnert sich der 61-Jährige. Heute sei das ganz anders: „Die Leute gehen nicht mehr auf gut Glück irgendwohin, sondern machen sich über Youtube, Fernsehen oder CD ein Bild vom Künstler. Von daher ist auch jeder meiner Auftritte ein Heimspiel.“ Egal ob Rheinland-Pfalz, Hessen, Norddeutschland oder das Ruhrgebiet, zu Knebels Affentheater kommen echte Fans und immer wieder neue dazu: „Ich bin seit fast 30 Jahren unterwegs und habe Menschen im Publikum, die jenseits der 60 sind, aber auch Mitte 20. Teilweise waren sie noch gar nicht geboren oder noch viel zu klein, als wir anfingen zu spielen. Das ist extrem erfreulich, wenn Publikum nachwächst.“ Susanne Jäschke :HGQDQQ.Q¦+FKRHUVWPD Q Q

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