ImmoZeitung Ausgabe August 2016

 

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ImmoZeitung Ausgabe August 2016

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THEMEN DIESER AUSGABE: I N FO R M I E R T AUSGABE August 2016 Mieterhöhung bei Niedrigverdienern Mängelbehebung am Neubau TITELTHEMA: DIE 1-PROZENT-MARKE VON BAUFINANZIERUNGS­ ZINSEN NUN GEKNACKT Experten haben es schon angekündigt, die Europäische Zentralbank hat mit der jüngsten Ratssitzung den Anstoß dazu gegeben: Laut EZB wird es eine Ausweitung der Anleihe-Käufe geben, die mindestens bis März 2017 Gültigkeit hat. Darüber hinaus hält sich das Gremium der Europäischen Zentralbank auch eine zukünftige Verlängerung noch über den Monat März hinaus offen. Die derzeit wichtigsten Indikatoren für Banken in Bezug auf Kreditverträge und deren Konditionen sind zum einen der Richtwert für Anleihen-Käufe, zum anderen spielt das Brexit-Votum und die damit einhergehende Unsicherheit eine entscheidende Rolle. Investoren richten sich zunehmend auf den sicheren deutschen Immobilienmarkt aus. Die Banken reagieren mit lukrativen Anreizen, diese Pläne auch umzusetzen. Das Unternehmen Interhyp AG gab dazu erst kürzlich eine Auflistung der günstigsten Kreditverträge für Bauvorhaben heraus. Diese lägen laut Vorstandsvorsitzendem, Michiel Goris, teils unter einem Prozent für zehnjährige Immobilienkredite. Es handle sich um historisch niedrige Finanzierungsbedingungen. Folgendes Beispiel verdeutlicht dies: Interhyp bietet für Darlehen über 200.000 € mit zehnjähriger Sollzinsbindung, bei 75-Prozent-Finanzierung und 3 Prozent Tilgung, derzeit einen Zins von nur 0,88 Prozent effektiv an. Unterstellt werden hierbei beste Bonität des Käufers und ein Objektwert von 270.000 €. Experten raten, schnell zu handeln, wenn das entsprechende Traumhaus gefunden wurde, um diese Konditionen auch sicherzustellen. Eine anfangs höhere Tilgung von 3 Prozent und mehr, sei außerdem ratsam, um die Konditionsersparnis bestmöglich in den Schuldenabbau zu investieren. IMMOCENTER BOLICH INFORMIERT • AUSGABE August 2016

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GUT ZU WISSEN … URTEIL LANDGERICHT BERLIN: NIEDRIGVERDIENER MÜSSEN KEINE MIETERHÖHUNG HINNEHMEN Es gilt als lohnende und günstige Investition: Vermieter können bei Renovierungen wie etwa für den Einbau eines Fahrstuhles, der Renovierung von Badezimmern oder einer neuen Heizung diese Kosten auf die Mieter umlegen. Dabei gilt keine festgelegte Grenze, inwieweit die Miete steigen darf, wie beispielsweise 1 Prozent des Netto-Einkommens. In dem entscheidenden Fall vor dem Berliner Landgericht (Az.: 67 S 78/16) hatte eine Mieterin geklagt, die auf Grund des Einbaus eines Fahrstuhls eine für sie enorme Mieterhöhung hinnehmen sollte. Bis dato betrug die Miete für Ihre Wohnung 204,58 € pro Monat. Nach der Modernisierung sollte diese um 71,66 € steigen plus einem Betriebskostenvorschuss von 108 €. Die Vermieterin versäumte eine rechtzeitige Ankündigung der Erhöhung. Zunächst bezahlte die Mieterin die erhöhte Miete mit Vorbehalt. Dann stellte sie die Zahlungen ein und es kam zu einem Prozess. Überraschenderweise gab das Landgericht der Mieterin Recht. Die Erhöhung sei laut Aussage des Richters nicht zulässig. Die Begründung berücksichtigte das sehr geringe Einkommen der Mieterin. Sie konnte glaubhaft machen, dass ihr monatlich nur 846,65 € zur Verfügung stehen. Zieht man die alte Miete von diesem Betrag ab, lebt die Frau unter dem Existenzminimum. Aber auch Menschen mit höherem Einkommen müssen nicht jede Rechnung des Vermieters anstandslos hinnehmen. Hierbei muss zwischen umlagefähigen und nicht umlagefähigen Modernisierungskosten unterschieden werden. Etwa Kosten für die Anschaffung von Feuerlöschern, jegliche Verwaltungskosten, Beiträge zur Instandhaltungsrücklage des Eigentümers sowie Kosten für die Kontrolle der Dachfläche dürfen vom Vermieter nicht auf die Mieter umgelegt werden. MÄNGELBEHEBUNG AM NEUBAU Das Gesetz schreibt zum Schutze des Eigentümers eine Gewährleistungsfrist vor. Treten daher nach dem Einzug Mängel an einem Neubau auf, darf der Eigentümer von dem ausführenden Unternehmen eine Nachbesserung verlangen. Grundsätzlich muss der Bau- unternehmer diese dann auf eigene Kosten ausführen. Hierzu wurde eine maximale Zeitgrenze von 5 Jahren bestimmt. Wann genau die Frist bei den jeweiligen Bauvorhaben abläuft, steht in den Bauunterlagen. Zur Behebung des Schadens sollten Eigentümer jedoch nie den zuständigen Handwerker selbst kontaktieren. Die einzige Ausnahme besteht, wenn der Bauträger insolvent ist. Dann müssen Eigentümer in der Regel direkt an die verantwortliche Firma herantreten. Der richtige Ansprechpartner ist bei Sondereigentum der Bauträger beziehungsweise der Verkäufer der Immobilie. Handelt es sich jedoch um Gemeinschaftseigentum, wie etwa Mängel am Eingangsbereich eines Mehrfamilienhauses, hat der Hausverwalter oder die Eigentümergemeinschaft die Pflicht, solche Mängel an das ausführende Unternehmen weiterzugeben. Zur Mängelmitteilung empfiehlt es sich, den Mangel schriftlich festzustellen und dem betroffenen Unternehmen eine Frist zu setzen, bis wann der Fehler behoben sein sollte. Ein Bauunternehmer ist verpflichtet den Mangel fristgemäß zu beseitigen. Weigert er sich, muss der Eigentümer hartnäckig bleiben. Die letzte Instanz könnte in dem Fall eine Klage vor Gericht sein. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass dem Bauunternehmer eine angemessene Nachfrist gesetzt wurde und diese bereits verstrichen ist. IMMOCENTER BOLICH INFORMIERT • AUSGABE August 2016 ImmoCenter Bolich & Co informiert • Ausgabe August 2016

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AKTUELLE ANGEBOTE Gepflegte ETW in Hohenecken Baujahr: 1972, Wfl.: ca. 96 m² Preis: 99.000 €, Zimmer: 3 B: 148,8 kWh, Öl-Heizung Luxus und Design – Bauprojekt in Morlautern Baujahr: 2016, Wfl.: ca. 200 m2 Preis: 499.000 €, Grd.: 356 m² Energieausweis wird nach Fertigstellung erstellt. Gemütlicher Altbau in Bechtheim Baujahr: ca. 1935, Wfl: ca. 95 m2 Preis: 89.000 €, Grd.: ca. 80 m² Energieausweis wurde beantragt. Geräumiges EFH mit Obstgarten in Frankelbach Baujahr: 1970, Wfl.: 164 m² Preis: 99.000 €, Grd: 1.300 m² V: 334,8 kWh, Öl-Heizung ETW in gepflegtem MFH in KL Baujahr: 1996, Wfl.: 75 m² Preis: 79.000 € m² Miet-Einn.: 385 € V: 91 kWh, Gas-Zentralheizung Gepflegte DHH in Enkenbach-Alsenborn Baujahr: 2003, Wfl.: 187 m² Preis: 229.000 €, Grd.: 263 m² B: 72 kWh, Gas-Zentralheizung DaVinci-Doppelhaus in Frankenthal-Eppstein Baujahr: 2000, Wfl.: 310 m² Preis: 849.000 €, Grd: 720 m² V: 56,2 kW/h, Gas-Zentralheizung Großzügiges EFH in Siegelbach Baujahr: 2010, Wfl.: ca. 230 m² Preis: 449.000 €, Grd: ca. 450 m² V: 33,1 kWh, Gas-Zentralheizung Landhaus aus Naturstein in Jettenbach Baujahr: 1977, Wfl.: 136 m² Preis: 215.000 €, Grd.: 358 m² B: 179,2 kWh, Öl-Heizung V = Verbrauchsausweis in kWh (m2a) B = Bedarfsausweis in kWh (m2a) Energieeffizienzklasse: A+ bis H Weitere Angebote finden Sie unter www.immocenter-bolich.de Gerne beraten wir Sie auch persönlich! IMMOCENTER BOLICH INFORMIERT • AUSGABE August 2016

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