Vereinszeitung 2-2016

 

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Vereinszeitung 2-2016

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Zeitschrift des sc im·puls erfurt e.V. Nummer 2-2016 Achtmal Gothefix für Impuls Ehrung für Manuela Siegfried Vereinsrekord beim Staffellauf Impuls räumt in Kaltnordheim ab Harzquerung mit Wäschewechsel Stimmungshoch beim Thüringer Frauenlauf Nordseelauf glänzt mit Landschaft und Organisation

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sc im·puls – Nachrichten Aus der Vorstandssitzung In den Vorstandssitzungen April und Mai standen die Themen: - Beitragszahlung - Vereinszeitung - Auswertung Jubiläumsfeier - Verbesserung Hompage - Anschaffung Sportgeräte - Vorbereitung und Auswertung zum Th. Frauenlauf u.Waldlauf - Anschaffung von Beschallungstechnik - Sommerfest am 13.08.2016 Im Mittelpunkt. Die erforderlichen Beschlüsse zur Umsetzung wurden gefasst. Gewalt und Zigarette „Frauenlauf(en) gegen Gewalt an Frauen“. Anlaufen gegen Gewalt an Frauen? Was kann ein solcher Wettkampf, der in diesem Jahr der Frauenlauf war? So unsinnig, wie das manchen auf den ersten Blick scheinen mag, ist das nicht. Natürlich wird kurzfristig nicht eine einzige Frau weniger Gewalt erfahren, nur weil im Steiger dieser Lauf stattgefunden hat. Und selbstverständlich lässt sich der Gewalttäter nicht sofort davon abhalten, wieder zuzuschlagen, weil das Laufmotto ihn dazu aufgefordert hat. Also lassen wir es einfach sein? Ja, einfach wäre das durchaus. Wegsehen lässt sich üben. Üben Menschen täglich neu – mit der alten Dame in der Straßenbahn, die keinen Sitzplatz bekommt. Mit dem schnellen Auto, das dem Radfahrer die Vorfahrt nimmt. Mit dem weinenden Kind, das sich nicht über die Straße traut. Übung macht den Meister. Doch es gibt auch die, die keine Lust auf derlei Übungen haben. Die aufmerksam machen möchten, weil etwas im argen liegt. Dazu zählt dieser Verein, der nicht zufällig „im·puls“ heißt. Impulse geben? Ja, auch diesmal ist das so. Der Impuls, auch im Sport gemeinsam mit dem LSB auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen. Erstmals in Thüringen auf diese Weise. Ob das etwas nützt? Vielleicht nicht sofort. Ganz sicher aber nützt es nichts, einfach nur die Augen zu schließen davor, dass jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens Gewalt erfährt. Sagt das Bundeskriminalamt. Und dieses Amt steht ganz bestimmt nicht im Verdacht, von Feministinnen geleitet zu werden. Als die ersten Debatten um den Rauchstopp losgetreten wurden, gab es laute Proteste. Die Kneipenkultur gehe kaputt, der Raucher sei in seinen Rechten beschnitten, die Gesellschaft auf Nikotin gebaut. Was, wenn es mit der Gewalt gegen Frauen ähnlich ginge? Zunächst lautes Lamentieren und dann doch Ächtung und Bestrafung der Täter, wenn jenes simple „Nein heißt nein“ missachtet wird. Ja, anlaufen gegen Gewalt an Frauen. Esther Goldberg 2 Der Kommentar folgend haben die Sportfreunde Heinz Krone, Lutz Teitge, Helmut Goetz und Günter Münch an unserer Terrasse am Vereinsheim Hand angelegt. Ein neuer Anstrich war fällig! Wir sagen einfach nur Danke. Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag Wenn Scherben vor der Tür Glück bringen Am 21. Mai 2016 hatte Hannes Selig mit seiner Steffi nach gutem alten Brauch und Sitte zum Polterabend nach Mittelhausen eingeladen. Viele Impulser folgten seiner Einladung und nutzen zugleich die Chance, ungeliebte Porzellan-Schmuckstücke aus den eigenen Schränken zu verbannen und dem künftigen Brautpaar liebevoll in die Hofeinfahrt zu werfen. Auch einige Rennsteigläufer, welche am Vormittag noch viele Kilometer auf dem Thüringer Höhenzug zurückgelegt hatten, ließen sich dieses Highlight nicht entgehen. In großer Runde wurden dann bei leckerem Essen die Kohlenhydratspeicher wieder aufgefüllt, Flüssigkeitsdefizite ausgeglichen sowie ausreichend gescherzt und gelacht. Besondere Erwähnung bei der Getränkeauswahl sollten der hausgemachte Erdbeerlikör und der mit Spannung erwartete Kötenklöm finden. Für musikalische Untermalung war natürlich auch gesorgt und so tanzten wir bis in die frühen Morgenstunden und schüttelten unsere vom Rennsteig geschundenen Beine aus. Erst als der DJ die „Laurentia“ auflegte, streikten selbige vehement. Es war einfach wieder schön zu sehen, wie unsere Sportfreundschaft auch über die Laufstrecken hinaus Bestand hat und dass die Impulser nicht nur gut laufen, sondern vor allem genussvoll feiern können. Wir wünschen Hannes und Steffi alles Liebe für ihren gemeinsamen Lebensweg. Juli 2016 Gerbach, Ronny Münch, Heiko Dittrich, Maria Kuhnt, Birgit 60 Philippus, Susanne Hartmann, Silke Hartkopf, Werner Peschke, Steffen Nagel, Charlotte Brückner, Shenja Fricke, Christina August 2016 Wicht, Verena Krone, Heinz Sauerbrei, Dieter Materne, Ulla Linge-Johanna-Gabriele Märten, Michael Kleinsteuber, Olaf Wenzel, Bruno Nessel, Torsten Liedtke, Gerlinde September 2016 Hohberg, Matthias Häßner, Julian Häßner, Philipp Jakstat, Ulrike Vollmann, Daniel Philippus, Udo Günsch, Lars Heimbürger, Egbert 02.07. 04.07. 06.07. 07.07. 15.07. 16.07. 18.07. 19.07. 24.07. 25.07. 30.07. 01.08. 05.08. 11.08. 13.08. 15.08 26.08. 27.08. 28.08. 29.08. 29.08. 07.09. 12.09. 12.09. 12.09. 13.09. 20.09. 22.09. 29.09. Helfende Hände Die Anschaffung ist das Eine, die Pflege und Werterhaltung das Andere. Diesem Motto im·puls Nummer 2 - 2016

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sc im·puls – Bericht Hürden und Gräben Manuela Siegfried erhielt den Bundesverdienstorden Ehrenamtlich, versteht sich. Sie kennt jetzt die Hürden, die Hauptamtler und Ehrenamtler im Sport bewältigen müssen. Und versteht nach eigenem Erleben beide Seiten. Sie will, dass die Frauen im Landessportbund mehr zu sagen haben. Dafür streitet sie in Präsidiumssitzungen und setzt sich durch. Beharrlichkeit hat sie gelernt als Sportlerin. Und ohne Freundlichkeit kein freundlicher Widerhall. Sie sagt, sie will mehr Verantwortung tragen. Sie wird irgendwann Geschäftsführerin in einer kleinen Stadt und schließlich in Erfurt. Dann kommt der 18. Januar 2012. „Mir fehlen fünf Wochen meines Lebens“, sagt Manuela Siegfried heute. Ein tiefer Graben. Sie hat ein Aneurysma. Es platzt, als sie noch im Büro ist. Das ist ihr Glück. Sofort rufen Kollegen den Rettungswagen. Blaulicht und Krankenwagen und Notarzt verschwinden im Nebel. So muss es Monica Lierhaus drei Jahre zuvor gegangen sein. Doch Manuela Siegfried kämpft sich sehr leise wieder in ihr Leben. Sie scheint es beinahe geschafft zu haben, als ein Jahr später noch einmal das Aneurysma leckt. Diesmal gibt es keinen gnadenvollen Nebel und fehlende fünf Wochen. Diesmal geht sie bewusst zur Operation. „Ich hatte eine irrsinnige Angst“, sagt sie. So tief kann kein Graben sein, dass die Angst darin nicht Platz fände. Doch die OP geht gut. Nun ist die Sportlerin gefragt, die jahrelang Hürde um Hürde genommen hat. Wenn sie jetzt nicht abruft, was sie im Sport gelernt hat, wenn sie jetzt nicht ihren starken Charakter bemüht, wird sie nicht mehr sprechen und keinen Stift mehr alten können. Sie wird andere Menschen ansehen, als seien die aus Glas und durch sie hinweg starren. Doch sie ist die Sportlerin, die kämpft. Die leben will. Diese Hürde darf nicht zu hoch sein. Sie schafft es. Mit der richtigen Hürdentechnik für den Alltag und mit ihrem Partner an der Seite und natürlich auch mit ein bisschen Glück. Der stärkste Charakter würde an Irreparablem scheitern müssen. Manuela Siegfried fühlt sich wieder gut. Geschäftsführerin ist sie heute nicht mehr. Diesen Posten hat sie abgegeben. Niemand hätte das von ihr verlangt. Am 12. Januar dieses Jahres bekam Manuela Siegfried Post aus der Staatskanzlei. Sie werde geehrt werden mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der BRD. Die einstige Hürdenläuferin strahlt. 20 Menschen darf sie zu dieser Auszeichnungsveranstaltung mitbringen. Es sollen die richtigen sein. Freunde und Wegbegleiter und auch einige aus ihrem Sportverein. „Ich nutze alle 20 Plätze“, sagt sie. Die Frau der Hürden und Gräben ist gerührt… Esther Goldberg. 3 Mensch, ich war wirklich gerührt“, sagt Manuela Siegfried ein paar Tage nach der Verleihung des Bundesverdienstordens in der Thüringer Staatskanzlei. Sie gibt diese Rührung unumwunden zu. Warum auch nicht? Manuela Siegfried ist keine, die sich gelassen gibt. Gefühle gehören zum Leben dazu. Das galt schon, als die 55Jährige noch Leistungssportlerin war. Sie weiß nicht, wie oft sie über die zehn Hürden auf den 100 Metern gesprintet ist. Jahrelang. Sie gehörte bei den Juniorinnen zur DDR-Spitze. Für einen Start bei Olympischen Spielen oder doch wenigstens zu einer Europameisterschaft hat es später für die Jugendmeisterin nicht gereicht. Aber sie macht den Trainerschein und freut sich, mit dem Sport verbunden zu bleiben. Aber da ist auch ihr Sohn. Also entscheidet sie neu, geht zum Sportbund und hat ausreichend Zeit für den Jungen. Es kommt die Wende und damit berufliche Unsicherheit. Manuela Siegfried geht 1992 zu einer Krankenkasse. Warum soll sie nicht als Gesundheitsberaterin arbeiten? Sie, die Trainerin, kann Kurse geben und weiß um die Wohltaten einer Rückenschule oder der Wirbelsäulengymnastik oder des Herz-KreislaufTrainings. Im Landessportbund bleibt sie für „Frauen und Gesundheitssport“ zuständig. im·puls Nummer 2 - 2016

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sc im·puls – Bericht Vereinsrekord beim 18. Rennsteigstaffellauf Impuls Männer unter den Top Ten Auch dieses Jahr wieder nahm der sc impuls mit zwei Teams an Europas größtem Staffellauf über die Höhen des Thüringer Waldes teil. Wiederum hieß es, in 10 Etappen von Blankenstein nach Hörschel logistische, organisatorische und läuferische Anforderungen zu koordinieren. Die Witterung der letzten Tage und ein mitunter aufgeweichter, matschiger und rutschiger Boden, wechselnde Wetterbedingungen am Wettkampftag, angefangen von strahlendem Sonnenschein bis hin zu Starkregen, Gewitter und Hagelschauer, erforderten von Läufern und Radbegleitern vielseitiges Können. Dennoch gingen alle unsere Starter stark motiviert und ambioniert auf die Strecken und meistern die vielen Widrigkeiten des Tages und unvorhergesehene Missgeschicke mit Bravour. Den größten Erfolg konnte unser Männerteam für sich verzeichnen. Mit einer sehr starken Leistung und der besten Platzierung seit Teilnahme errang sie unter der Besetzung: Julian Häßner, Philipp Häßner, Tobias Schramm, Moritz Sparbrod, Sebastian Barth, Bruno Wenzel, Daniel Vollmann, Peter Grüning, David Münch und Ingo Thurm einen hervorragenden 6. Platz in der Männergesamtwertung. Mit einer Laufzeit von 11:50:39 bedeutete auch dies Vereinsrekord!!! Herzlichen Glückwunsch!!!! Auch unser neu formiertes „impuls power mix“ Team schlug sich achtbar. Angeführt vom erfahrenen Startläufer Martin Sommer lieferten in Folge Michael Märten, Margret Ertl, Anne Bodenstein, Michael Herrmann, Hannes Selig, Katrin Müller, Odette Schirmbacher und Heiko Münch ein engagiertes Rennen. Schlussläuferin Birgit Münch stürmte schließlich nach einer Laufzeit von 15:22:13 überglücklich ins Ziel. Das bedeute einen achtbaren 23. Platz von 75 Mixstaffeln. Insgesamt waren an diesem 18. Juni 230 Staffeln am Start. Um auch einmal die Männerkonkurrenz zu gewinnen, bildeten der USV Erfurt und der Rennsteiglaufverein eine gemeinsame Mannschaft. Angeführt vom diesjährigen Rennsteiglaufsieger Marcel Krieghoff gelang ihnen dies auch in einer Zeit von 10:30:45. Zwölf Minuten später errangen die „X-Runners“ den 2. Platz. Nachdem „Günters Männer ohne Waffen“ fünf Mal in Folge gewannen, erliefen sie sich diesmal den 3. Platz. Schlussläufer Marcel Bräutigam nahm es gelassen und glänzte wiederum mit der besten Laufzeit auf seiner Etappe. In der Damenkonkurrenz gewannen diesmal die „Rassbach-Plessgirls“ in 13:02:14, vor den „Oßwald Skikas“ und der „Montagsgruppe“ vom LTV Erfurt. Der Erfurter Patrick Letsch führte seine Mixstaffel, das „Haglöf Laufteam“ wiederholt zum Sieg in starken 11:40:09. Die weiteren Plätze belegten hier „KS Sportworld“ und „Team Jena“. (Genaue Ergebnisslisten bei Sportident einzusehen“) Neben dem Erreichen einer guten Laufzeit stand natürlich auch der Spaß und das gemeinsame Erleben dieses Ereignisses im Vordergrund. Dies verkörperten nicht zuletzt jene Mannschaften, die unter solchen Namen wie zum Beispiel „Rote Socken“, „Die Killerbienen“, „Koma Läufer“, „Rapunzel-Racer“, …, starteten. Im Ziel in Hörschel feierten dann alle gemeinsam ihre Ankunft. Ob traditionell mit dem gemeinsamen mannschaftlichen Stein werfen oder gar einem Bad in der Hörschel, dem Empfang der Medallien, oder der verdienten Siegerehrung auf dem Treppchen. Alle gemeinsam prägen den Charakter dieser wohl einmaligen Veranstaltung. Dabei gilt ein großer Dank den vielen fleißigen Helfern, angefangen von den Fahrradbegleitern, den Versorgungstellen unterwegs bis hin zum Verkehrspolizisten. Rennsteigstaffellauf ist Kult! Wer möchte nächstes Jahr nicht wieder dabei sein!? Birgit Münch 4 im·puls Nummer 2 - 2016

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sc im·puls – Bericht Rhöner Volkslauf 2016 Manchmal darf es auch ein wenig schmutzig sein! Nach den ergiebigigen Regengüssen der vergangenen Tage, dem vorgegebenen Streckenprofil und der Wettervorhersage für den Wettkampftag schwante uns nichts Gutes. Bei kaltem Wind und Nieselregen ging es auf die anspruchsvolle 11 km Strecke über Wald- und Feldwege. Knöcheltiefer Schlamm machte nicht nur in den zum Teil recht steilen Anstiegen jeden Schritt zur Herausforderung, auch in den abschüssigen Passagen war allerhöchste Konzentration gefragt, um Stürze und eventuelle Verletzungen zu vermeiden. Heute war nicht der stilistische Läufer gefragt, sondern Kraft, Biss und Ehrgeiz waren der Schlüssel zum Erfolg. All das konnte die kleine Abordnung vom sc im·puls hervorragend umsetzen und wurde mit 8 Podestplätzen belohnt. Über die 6 km gewannen Philipp Häßner (22:30,5 min) und Jana Häßner 36:45,4 min) jeweils ihre Altersklassen. Über die 11 km waren es Julian Häßner – er gewann auch die Gesamtwertung in schnellen 41:02,7 min und David Münch (43:04,8 min), welche in ihren Altersklassen dominierten. Einen unerwarteten, aber dennoch hervorragenden 2. Platz verbuchte Odette Schirmbacher. 1:00:57,7 Std. reichten an diesem Tag für diese beachtliche Platzierung, da auch die Konkurrenz mit dem schweren Geläuf zu kämpfen hatte. Dritte Plätze in ihren Altersklassen erzielten Tobias Schramm (45:49,9 min), Heiko Münch (49:05,60 min) und Martin Sommer (49:29,1 min). Nur knapp am Podest vorbei hat sich Hannes Selig (46:30,5 min) mit Platz 4 bei einer bärenstarken Konkurrenz behaupten können. Auch die weiteren Starter unseres Vereins haben mit ihren guten Platzierungen fleißig Punkte für die Klassiker Cup Wertung sammeln können. Mit über 75 Jahren und Platz 4 in seiner Altersklasse zeigte Helmut Götz heute wieder, dass er nicht nur abseits der Strecke für unseren Verein aktiv ist und daß das Alter kein Ausschlusskriterium für gute Leistungen ist! Die auffallend guten Ergebnisse unseres Vereins spiegelten sich auch in der Aussage des Sprechers wider. : „ Der sc im·puls erfurt hat heute stark abgeräumt in der Rhön!“ Alles in allem war es eine gelungene Laufveranstaltung. Angefangen von den guten Rahmenbedingungen über die tolle Stimmung bis hin zur guten Verpflegung auf und abseits der Strecken. Einzig die Auswertung zog sich doch um einiges in die Länge und ist in den nächsten Jahren auf jeden Fall noch ausbaufähig. Die Rhön ist auf jeden Fall mal wieder eine (Lauf) – Reise wert. Text: Tobias Schramm Foto: Foto-Team Müller 5 Das dachten sich 12 unerschrockene Impulser(innen) und starteten beim 14. Rhöner Volkslauf, welcher in diesem Jahr auch erstmalig in die Wertung des Thüringer Klassiker Cups einfließt. Rund 600 Läuferinnen und Läufer waren nach Kaltennordheim gekommen, um sich auf den angebotenen Strecken (1/3/6/11/21/28 km) zu messen. Viele nutzten diesen Lauf auch zur Vorbereitung auf den bevorstehenden Rennsteiglauf. im·puls Nummer 2 - 2016

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sc im·puls – Bericht lich habe ich meinen Rhythmus. Die ersten neben mir fallen in Schritt. Ich laufe weiter. War der Weg hoch zum Beerberg schon immer so lang? „Sie haben den höchsten Punkt des Laufes erreicht.“ Das Schild tröstet, obwohl es gar nichts sagt. Wer die höchste Stelle des Thüringer Waldes erreicht hat, hat auch den höchsten Laufpunkt. Von nun an ging’s bergab? Na ja, zumindest ab der Schmücke. Und immer noch bin ich umringt von so vielen anderen Aktiven. Das ist nervig. Warum legen sie nicht einfach noch eine andere Strecke, die Wäldler? Irgendwann denke ich nicht mehr nach. Es kommen noch ein paar Hügel, auch kurz vor Schmiedefeld. Das ist mies. Es reicht. Ich will ins Ziel. Dann bin ich durch: Stimmt schon, das schönste Ziel der Welt ist Schmiedefeld. Deshalb also dieser Magnetismus, der mich immer wieder da hoch zieht. . . Esther Goldberg Warum wirkt der Rennsteiglauf auf so viele Menschen wie ein Magnet? Warum kann ich mich nicht dagegen wehren? Warum will ich immer wieder nach Schmiedefeld? Klare Antwort: ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich auch dieses Jahr wieder wenigstens den Halben laufen werde – von Oberhof nach Schmiedefeld. Ich starte ziemlich weit hinten und lerne gerade, mit zunehmendem Alter darüber zu staunen, welche Zeiten ich einmal gelaufen bin (1:57 auf der halben Distanz). Nun ja, lang ist es her, nun habe ich mehr davon, denn ich bin langsamer. Was nicht heißt, ich sei weniger aufgeregt. Packe ich die Berge und bin ich langsam und schnell genug? Das Wetter ist perfekt, die Aufregung steigt. Ich laufe mich warm. Dann trabe ich an den Start. Der Schneewalzer tönt, das Rennsteiglied klingt. So lässt sich Bangigkeit ein wenig verhindern. Dann, endlich, für den ersten Startblock der erlösende Startschuss. Wir da hinten haben noch ganz viel Zeit. Irgendwann aber sind wir auch da vorn und laufen los: 20,7 Kilometer und 680 Höhenmeter. Ich laufe zu schnell. Langsam, langsam. Der erste Berg ab Grenzadler. End- Nervig, anstrengend, übervoll... und schön Der Rennsteig hat trotz aller Widrigkeiten sein Flair behalten 6 im·puls Nummer 2 - 2016

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sc im·puls – Bericht Gothefix beliebt bei Jung und Alt Acht Pokale für den sc im·puls beim Gothaer Citylauf Der 1. Mai ist der Tag der Arbeit und so machten sich 13 Impulser auf den Weg nach Gotha, um am 23. Gothaer SparkassenCitylauf teilzunehmen und ihre Beine tüchtig arbeiten zu lassen. Bei angenehmen 15 Grad, Sonnenschein und leichtem Wind hatten wir bestes Laufwetter. Schon beim Eintreffen am Hauptmarkt herrschte turbulentes Treiben. Kein Wunder, denn es starteten nicht nur die Erwachsenen, sondern auch zahlreich die Kinder. Heute galt es, die Sieger auf den Strecken über 400 m / 1 km / 2,3 km / beim Schüler- und Staffellauf / der 3 x 3,7 km Jedermann-Staffel und beim 11,1 km langen Hauptlauf zu ermitteln. Insgesamt nahmen an der Veranstaltung 1457 Aktive teil. Für uns ging es erst nach dem Mittag auf die Hauptlauf-Distanz. Heike hatte sich vor dem Start wahrscheinlich noch nicht entschieden, ob sie die Strecke vorwärts oder rückwärts läuft. Jedenfalls trug sie anfangs den Rückendruck des Shirts auf der Brust, was zu sichtlicher Erheiterung bei uns führte. Der Startschuss kam überraschend und unangekündigt, aber keiner der 163 Männer und 46 Frauen, die für den Hauptlauf gemeldet hatten, verpassten ihn. Ich befolgte Olafs Rat, der sagte, wir sollten den Lauf nicht so schnell angehen. Außerdem hörte ich im Vorfeld von unschönen Anstiegen, so dass ich beschloss, in der ersten von drei Runden die Lage erst einmal zu checken und nicht zu viel Energie zu verbrauchen. Die abwechslungsreiche Strecke, stellenweise durch die vielen Schleifen schwindelerregend, dafür aber teils mit lautstarker Trommelbegleitung, führte uns über Kopfsteinpflaster, durch den Park und am Schloss vorbei und tatsächlich galt es, ein paar kurze heftige Anstiege zu bezwingen. Aber so schlimm wie angekündigt war es für mein Empfinden dann doch nicht. Ingo Thurm (Gesamt Platz 4) und Philipp Häßner (Gesamt Platz 6) sicherten unserem Verein zwei hervorragende Plätze unter den Top Ten. Aber auch all die anderen Einzelergebnisse unserer Aktiven waren beeindruckend. So belegte Tobias Schramm den 19. Gesamtplatz und Juliane Groch zeigte mit einer beachtlichen Zeit, dass aus einer ehemaligen Hammerwerferin eine immer besser werdende Läuferin wird. Günther Münch erlief in der AK M65 einen bemerkenswerten 3. Platz und selbst die gesundheitlich noch angeschlagene Heike lieferte eine Klasse Leistung ab. Insgesamt standen von 13 gestarteten Impulsern 8 auf dem Treppchen und erhielten neben einer Sach- prämie den originellen Gothefix-Pokal. Mit diesem gelungenen Abschneiden beim gut organisierten Citylauf hatten wir also ordentlich etwas zu feiern. Aber schließlich ist der 1. Mai ja nicht nur der Tag der Arbeit, sondern auch ein Feiertag. Text: Odette Schirmbacher Fotos: Olaf Kleinsteuber Ergebnisse: Ingo Thurm Philipp Häßner Tobias Schramm Peter Grüning Daniel Vollmann Michael Herrmann Dirk Bomberg Martin Sommer Günther Münch Odette Schirmbacher Juliane Groch Christa Wegener Heike Franke M45/1. 00:40:44 MJU20/2. 00:42:44 M40/2. 00:45:32 M55/1. 00:46:27 M35/4. 00:46:33 M60/1. 00:48:37 M55/4. 00:52:06 MHK/5. 00:52:58 M65/3. 01:05:36 W45/3. 00:59:27 WHK/4. 01:02:19 W60/1. 01:03:11 W55/4. 01:08:24 im·puls Nummer 2 - 2016 7

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sc im·puls – Bericht 7 Inseln in 8 Tagen – Nordseelauf 2016 Gerlinde Liedtke siegt beim schönsten Etappenlauf Deutschlands Endlich war es soweit. Der 15. Nordseelauf wurde am 11.06.2016 auf der ostfriesischen Insel Norderney gestartet. Alle 4 Jahre findet der Nordseelauf auf allen 7 ostfriesischen Inseln statt. In diesem Jahr von Norderney über Baltrum, Langeoog, Juist, Wangerooge, Spiekeroog bis nach Borkum. Die Streckenlängen sind unterschiedlich, zwischen 10 bis 13 Km. Vor 4 Jahren wurde die Idee geboren, einmal an diesem Lauf teilzunehmen. Und so machten sich Gerlinde Liedtke, Helmut Goetz, Dagmar und Silvo Jesche, Cordula Ratzlow, Martina und Frank Lehmann, Annette Kleinschmidt und Andree Jeziorski auf den Weg nach Ostfriesland. Am Vorabend der 1. Etappe fand die Eröffnungsveranstaltung mit den 600 Teilnehmern statt. Mehr können aus logistischen Gründen nicht zugelassen werden. So waren die Plätze auch innerhalb kürzester Zeit im Januar 2016 weg und die Warteliste genauso lang. Wir hatten es geschafft – wir waren dabei. Das Besondere an diesem Lauf war, dass alle Teilnehmer auf dem Festland die Unterkunft hatten und jeden Tag, bis auf den Ruhetag, täglich mit Bussen an die unterschiedlichen Fährhäfen zu transportieren waren und dann mit den Fähren auf die Inseln übersetzten. Am Abend ging es dann wieder zurück. Es war eine reibungslose und perfekte Organisation. Auf Ein klares Vor-Ort-Service Kostenlos* *In der Regel für Teilkaskoversicherte zur tur! a r a p e r g a l h c s n i Ste Inhaber: Christian Schürings 8 AGE Autoglas Erfurt GmbH Mittelhäuser Str. 76-79 | 99089 Erfurt Telefon: 0361 / 791 45 11 im·puls Nummer 2 - 2016

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sc im·puls – Bericht hatte diese Etappe souverän in seiner AK 75m gewonnen. Der sc im·puls Erfurt wurde so zum wiederholten Male zur Siegerehrung genannt. Einen Nachteil hatte diese Ehrung, denn die Konkurrenz kannte nun den zu Jagenden. Mittlerweile wurden schon die Ergebnislisten genau studiert, Zeiten gerechnet und taktische Maßnahmen in den Teams zur Verteidigung und Eroberung von Platzierungen durchgeführt. Trotzdem herrschte eine tolle Stimmung im Tross, der sich nun bereits einige Tage gemeinsam von Insel zu Insel bewegte. Zur 5. Etappe auf Wangerooge freuten wir uns schon, denn es sollte der sonnigste Tag werden und so wurde es auch. Bei Sonnenschein ging es 10,6 Km zum Westteil der Insel über Deiche und durch Dünen. Alle beeilten sich, denn es ging nach dem Lauf für viele Aktive in die Nordsee zum Baden bei 18 Grad. Am 17.06. konnten wir wieder ausschlafen. Um 7:50 Uhr kam erst der Bus, der uns zur vorletzten Etappe bringen sollte. Auf nach Spiekeroog. Die Insel begrüßte und weinend aber zum Start wurde es wieder sonnig und warm. Die Strecke war recht hügelig, sandig, windig und in den Dünen sehr schwülwarm. Die Veranstalter hatten aller 2 Km eine Wasserstelle eingerichtet, sodass es doch einigermaßen erträglich war. Für viele Aktive war diese Etappe die Schönste. Auch auf dieser Insel geht sehr gemütlich zu. Ein großer Baumbestand und eine schöne Bebauung sorgen für die richtige gepflegte dörfliche Stimmung. Der breite feinkörnige Sandstrand lädt zum Verweilen ein. In dieser Atmosphäre wurde durch uns überlegt, wie wir Helmut noch zum 2. Platz in seiner AK bringen können. Es waren 19 Sekunden aufzuholen. Der 1. Platz für Gerlinde war so gut wie sicher, denn sie hatte sich einen Vorsprung von 8 Minuten erlaufen. Am letzten Tag, der 7 Etappe, des Nordseelaufes, hieß es bereits um 6:00 Uhr auf zur Insel Borkum. Sie ist die größte ostfriesische Insel. Aufgrund der langen Anfahrt und Rückfahrt stand hier der Lauf im Mittelpunkt des Geschehens. Die vielen Urlauber sorgten für Stimmung und das richtige Flair. der letzten 11 Km des 76,5 Km langen Etappenlaufes. Zum letzten Mal fand die gemeinsame Erwärmung statt, an deren Ende stets das Lied vom Eisbär gesungen wurde. Trotz der Anstrengung lag Wehmut über dem Start, denn ein letztes Mal ging es nach dem Lied, „An der Nordseeküste“ von Klaus und Klaus, gemeinsam über die Promenade, durch Dünen und bewaldete Abschnitte zum letzten Zieleinlauf. Am Ende konnten wir den 1. Platz von Gerlinde feiern. Helmut fehlten am Ende des Laufes umgerechnet 41 Meter an Platz 2 in seiner Altersklasse. Von den 600 gestarteten Aktiven haben 470 das Ziel erreicht, davon 200 Frauen und 270 Männer. Gefeiert wurden die Sieger und Platzierten am Ende des Laufes in Borkum. Gefreut haben wir uns als Impulser, dass Gerlinde den 1. Platz und Helmut den der 1. Etappe auf Norderney hieß es für alle Beteiligten sich auf den Lauf einzustimmen, die Konkurrenten zu sichten und sich auf den ersten 13 Km nicht zu übernehmen. Nach Ankunft auf der Insel hatten wir Gelegenheit uns noch etwas auszuruhen und uns an das Klima zu gewöhnen. Um 13 Uhr ging es los. Erst auf festem Untergrund auf dem Deich entlang und später durch Dünen und Grasland bis ins Zentrum von Norderney zurück. Duschen, Nudeln essen, Strandbesuch und ein kleiner Stadtrundgang – schon war der erste Tag Geschichte. Müde und gespannt auf den nächsten Tag sind wir in die Betten gefallen, denn um 4:45 Uhr klingelte der Wecker. Frühstück und ab in den Bus zur Fähre. Baltrum weinte vor Freude. Aber darauf muss man vorbereitet sein, denn Regen ist ein Begleiter auf den Inseln. Pünktlich zum Lauf hörte der Regen auf und es ging zweimal über und durch die Insel. Steine, Schotter, Stroh, Gras und Sand waren der zu belaufende Untergrund auf der Insel mit den meisten Sonnenstunden im Jahr, nur davon haben wir nichts gemerkt. Aber das störte Gerlinde nicht. Sie gewann den Lauf und übernahm die Gesamtführung in ihrer Altersklasse. Gefeiert wurde der Erfolg im schönsten Kaffee der Insel, im Klüntje. Am 13.06. ging es zur 3. Etappe nach Langeoog. Im Mittelpunkt standen die Verteidigung des 1. Platzes von Gerlinde und die Eroberung des 2. Platzes durch Helmut in seiner AK. Angesagt war zwar Regen aber pünktlich zum Start am Mittag kam die Sonne raus und es wurde schwül. Heute ging es zum ersten Mal an den Strand. Tiefer und fester Sand auf fast 3 Km und die Hitze waren eine Herausforderung für alle Aktiven. Die Urlauber und Bewohner der Insel sorgten an diesem Tag für eine prächtige Stimmung. Platz 1 für Gerlinde war gehalten aber der Abstand zu Platz 2 für Helmut war geblieben. So ging es in den Ruhetag, den wir am Strand bzw. zu einem Ausflug nach Bremerhaven nutzten. Die 4. Etappe ging auf die schöne Insel Juist. Dieser Lauf war eine neue Herausforderung, denn es wurde 9 Km nur am Strand, den die Ebbe freigegeben hatte, gelaufen. Und dazu freute sich die Sonne, die sich zur Siegerehrung verzogen hatte. Die Siegerehrung war für uns wieder ein Höhepunkt, denn Helmut im·puls Nummer 2 - 2016 3. Platz in den Altersklassen erkämpft haben aber auch, dass Annette zum ersten Mal eine solche Distanz bewältigt hat. Der 15. Nordseelauf hat uns wieder einmal gezeigt, dass gemeinsam alle Belastungen geschafft werden können und man trotzdem viel Spaß haben kann. Andree Jeziorski 9

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sc im·puls – Bericht Fitness-Test mit Wohlfühlfaktor Gymnastikfrauen stellten sich einer Prüfung ihrer Sportlichkeit Wir trainieren schon viele Jahre jeden Dienstag unsere Fitness. Das heißt aber auch, wir sind in den Jahren älter geworden. Sind wir auch fitter geworden? Uns kam die Idee, uns neben den 90 Minuten Trainingszeit auch einmal in anderen Bereichen zu testen. In den Ferienwochen laufen wir im Südpark oder auch manchmal im Steiger. Na ja, ist bei vielen Frauen nicht so beliebt. Die Radtouren bereiten da schon mehr Spaß und zeigen uns, dass wir auch Ausdauer haben. Beim Federballspiel kamen wir mächtig ins Schwitzen. Schließlich stießen wir auf den „Alltags-Fitness-Test“ des DOSB (Deutscher Olympischer Sportbund). Ziel ist es den, derzeitigen körperlichen Fitnesszustand mit verschiedenen Aufgaben zu testen. Wir haben die Übungen etwas abgewandelt und den Bedingungen in unserer Sporthalle angepasst. Los ging es mit der Aufgabe: Überprüfen der Beinkraft: Innerhalb von 30 Sekunden von einer Bank vollständig aufstehen, ohne die Arme benutzen. Spitzenwert waren 18 Wiederholungen Aufgabe: Armkraft: Liegestütz Hände auf der Bank, Knie aufgestützt. 30 Sekunden waren Zeit. Zwischen 15-18 Wiederholungen schafften hier die Frauen. Aufgabe: Ausdauer: 1 Minute Knie abwechselnd bis zur angesetzten Markierung nach oben heben, das rechte Knie wird gezählt. Minimum 33 und Maximum 60 Wiederholungen Aufgabe: Überprüfen der Hüftbeweglichkeit: Wie weit man mit beiden Händen an den Fuß eines ausgestreckten Beines reicht. Dabei haben wir auf der Vorderkante der Bank gesessen. Bei manchen waren die Arme zu kurz oder die Beine zu lang. Aufgabe: Schulterbeweglichkeit: siehe Foto. Jede hatte ihre persönliche Erfahrung mit dem kleinen Test gemacht, und es zeigte uns wieder einmal: „Übung macht die Meisterin“. Stärken hatte jede von uns. Als Übungsleite r i n e r s t a u n t mich immer wieder, wie sich die Frauen motivieren können. Mit wie viel Spaß und E i n s a t z b e r e i tschaft sie an die Aufgaben gehen. Stolz sind wir alle. Ich freue mich jeden Dienstag wieder, mit meinen Frauen Sport zu machen. Manuela Siegfried 10 im·puls Nummer 2 - 2016

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sc im·puls – Bericht Sieger war Marcel Krieghoff (45:29) vor Philipp Häßner (sc impuls erfurt) und Measho Gebremeskel. Sensationell schlugen sich die Zwillinge Julian und Philipp Häßner sowie Moritz Sparbrod. Sie holten sich in ihrer Altersklasse die ersten drei Plätze. Doch es ging keineswegs nur um erste Plätze und Platzierte an diesem fünften Juni. Den Machern des Vereins ist erneut eine Laufveranstaltung gelungen, die es nicht mehr allzu häufig gibt: Es war eine Art Familienfest mit bester Stimmung, Kaffee, Kuchen und Bratwurst. Und es gab ein Versprechen: Die 38jährige Sandra Daneyko, die den Jedermannslauf gewonnen hatte, wird im nächsten Jahr über die zehn Kilometer starten. Ihre Tochter Felice will bei den Schulkindern starten – denn gleich während des ersten Starts in diesem Jahr hatte sie sich den ersten Platz erlaufen. Esther Goldberg Stimmungshoch nach Regentief Frauenlauf und Waldlauf mit ungewohnten Gästen Bunter war der Start im Erfurter Steiger noch nie: Luftballons in allen Farben, Transparente und glitzernde Puschel begleiteten die insgesamt 262 Aktiven bei ihrem Start zum 16. Thüringer Frauenlauf. Der hatte diesmal mehr Aufmerksamkeit als der 2. Waldlauf, obwohl beide Läufe zum Thüringer Klassikercup zählen. Grund war die Anfrage des Landessportbundes, ob der sc impuls diesen Frauenlauf als einen Lauf gegen Gewalt an Frauen mittragen könnte. „Natürlich“, reagierte Olaf Kleinsteuber auf diese Anfrage. „Gewalt gegen Frauen darf nirgendwo einen Platz finden, wir sind dabei.“ Dass damit eher ein symbolischer Schulterschluss gemeint war, ist logisch. Aber es gab ausreichend Öffentlichkeit für diesen ersten Lauf in Thüringen, auf dem ausdrücklich auf ein Nein zu Gewalt gegen Frauen hingewiesen wurde. Nachdem die Bambini- und die Schülerläufe vorbei waren, starteten die Frauen. Den Streckenmachern sei Dank, dass sie Wege gefunden haben, die nicht nur ausschließlich aus Schlamm bestanden. Dass zwei Hunde über die 10-km-Distanz mitliefen, störte nur anfangs, auf den kleinen Wegen. Später hechelten sie irgendwo vor sich hin und störten auch angstvolle Läuferinnen nicht mehr. Hier stimmte tatsächlich mal der Satz „Der tut nichts“. Die wollten aber nicht spielen sondern mit ihren Frauchen laufen. Genau wie die anderen 87 Starterinnen. Der Kurs war anspruchsvoll und doch gut zu bewältigen. Der Heimvorteil der Impuls-Mitglieder machte sich diesmal bezahlt. Fast in allen Altersklassen liefen sie aufs Treppchen. im·puls Nummer 2 - 2016 Für den ganz großen Lauf sorgte Josi Wirgau. Sie schlug überraschend die 20 Jahre ältere Sylvia Michel in einer Zeit von 41:59, die ein richtig gutes Rennen gelaufen war (42:12 Sylvia Michel). „Dass dieser Lauf im Zeichen gegen Gewalt an Frauen steht, finde ich richtig gut“, sagte sie noch vor dem Start. Dritte wurde auf der Strecke Katja Voigtmann. Bei den Männern ging es auf ihren 12,8 Kilometern ebenfalls flott zu. Die nahmen auch keinerlei Rücksicht darauf, welches Schlammloch vielleicht allzu tief war. Zumindest sahen die ersten im Ziel aus wie frisch aus dem Schlamm geholt. Überragender 11

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sc im·puls – Splitter 26.03.2016 13. Ilmenauer Osterlauf Laufen zum Ostersamstag rund um die Talsperre in Heyda ist für viele so traditionsreich, wie das Eiersuchen am Tag darauf. Landschaftlich immer eine Reise wert, machten sich auch in diesem Jahr wieder 491 Läuferinnen und Läufer auf die Beine und wetteiferten um die begehrten Medaillen in Ostereierform. Sowohl beim Nordic-Walking, als auch auf den Laufstrecken (9,3 km / 18,5 km) galt es bei guten Wetterbedingungen auf befestigten Waldwegen und um die Talsperre herum einen schönen Rundkurs zu bewältigen. Auf der 9,3 km Schleife blieb der Gesamtsieger Vincent Hoyer vom Team Lauftraining.com in einer Zeit von 29:37min erstmals unter 30 Minuten. Bei den Frauen siegte hier Daniela Oemus vom SV Blau-Weiß Bürgel (36:29min). Michael Herrmann vom sc im·puls erfurt entschied über diese Distanz mit 39:33min die Altersklassenwertung für sich. Zwei weitere Impulser gönnten sich über die längere Distanz den „doppelten Laufspaß“. Julian Häßner (1:14:16 Std.) erreichte den 2. Platz in seiner Altersklasse und Steffen Peschke (1:29:57 Std.) Platz 11.Für alle Finisher gab es im Ziel traditionell ein Osterei! Gera-Zwötzen. Ebenso rasant ging es über die 10km zu. Hier siegte Hagen Brosius LAC Rudolstadt in beeindruckenden 31:47min. Daniela Oemus, mehrfache Strassenlaufmeisterin, vom SV Blau-Weiß Bürgel entschied mit einer Zeit von 39:40min die Frauenkonkurrenz für sich. 06.04.2016 Stundenpaarlauf LTV Erfurt Bei guten äußeren Bedingungen hatte der LTV auf dem Sportplatz Essener Strasse zum Halb- bzw. Stundenpaarlauf geladen. Insgesamt folgten 59 Teams dieser Einladung (27 über die halbe Stunde und 32 über die volle Stunde). Nach 30 Minuten hatte das Team Maximilian Jorgs/ Maurice Hardrath vom ELAC 8718m erlaufen und sicherte sich den Tagessieg. Mit 19535 m ging der Sieg über die volle Stunde an das Team Patrick Letsch/ Sören Schulz. Ingo Thurm vom sc im·puls erfurt sicherte sich mit seinem Partner und 18400 erlaufenen Metern Platz 2. Mit Birgit Münch und Anne Bodenstein hatte der sc im·puls noch ein reines Frauengespann am Start. Nach einer Stunde standen bei ihnen 13205 m und ein toller 3. Platz bei den Frauen zu buche. Schumann (SCC Berlin) bei den Damen. Die Farben des sc im·puls erfurt hat Reinhard Smeibidl mit einem tollen 2. Platz in der AK 65 und einer Zeit von 47:10 min würdig vertreten. 16.04.2016 38. Lange - Bahn – Lauf Der Lange-Bahn-Lauf führt über Waldwege durch den Thüringer Wald bei Suhl-Mäbendorf. Trotz Regen und massiv aufgeweichten Wegen nutzten auch in diesem Jahr wieder 263 Starter diesen Traditionslauf zur Vorbereitung und als Formtest für den bevorstehenden Rennsteiglauf. Die Gesamtsiege über den 21km langen Hauptlauf gingen an Kristin Hempel (1:34:39,8 Std.) und Adrian Panse (1:19:36,3 Std.) , beide USV Erfurt. Auf der 10km Runde errang Dirk Bomberg vom sc im·puls erfurt den 3. Platz in der AK M55. 02.04.2016 Rudolstädter Heineparklauf Bereits zum 23. Mal fand der Heineparklauf, welcher auch zum Saale-Cup gehört, statt. 388 Läufer starteten bei guten äußeren Bedingungen über die verschiedenen Distanzen vom Bambini- / Schülerlauf über die 5km Jedermann-Distanz bis hin zur 10km Hauptstrecke. Durch die flache und einfache Streckenführung gilt die Strecke als sehr schnell und bietet den Läufern gute Voraussetzungen für schnelle Zeiten. Das dachte sich auch Moritz Sparbrod vom sc im·puls erfurt – er kam, lief und siegte! Über die 5km entschied er die Gesamtwertung in einer hervorragenden Zeit von 16:43min klar für sich. Bei den Frauen ging der Sieg an Maria Lehmann (22:06min) vom TSV 1860 12 24.04.2016 Erlebnislauf Vachdorf Die Läufer erwartete ein Spass- und Erlebnislauf im Rahmen der Aktion „Geh auf`s Ganze!“ zur Vorbereitung auf den Rennsteiglauf. Anspruchsvolle Strecken (13km / 26km) durch die herrliche Kulturlandschaft im oberen Werratal entlang des Panoramaweges lockten trotz typischem Aprilwetter wieder viele Laufbegeisterte nach Vachdorf. Mit bis zu über 650 Höhenmetern, welche es auf der 26km Runde zu bewältigen galt, war der Lauf auch ohne Zeitdruck eine beachtliche Herausforderung und guter Gradmesser für den bevorstehenden Rennsteigmarathon. Mit Esther Goldberg, Birgit Timm, Birgit und Heiko Münch sowie David Münch waren es in diesem Jahr gleich 5 Impulser, welche sich erfolgreich dieser Herausforderung stellten. 10.04.2016 20. Köpenicker Altstadtlauf 391 Läuferinnen und Läufern machten den 20. Köpenicker Altstadtlauf wieder zu einem tollen und familiären Laufevent. Bei widrigem Aprilwetter ging es über 10 km von den Müggelbergen in die Köpenicker Altstadt. Sieger bei den Herren wurde Lasse Lührs (Triathlon Potsdam) mit einer Fabelzeit von 32:14 min. Mit einer Zeit von 37:43 min siegte Cornelia 01.05.2016 22. Mihlaer Hainichlauf Hervorragendes Wetter und eine attraktive Streckenführung kennzeichneten diesen im·puls Nummer 2 - 2016

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sc im·puls – Splitter Lauf. Während die Kinderläufe auf dem Sportplatz ausgetragen wurden, führte die 6,6 km-Strecke als flache Wendestrecke entlang der Werra bis Ebenshausen und zurück. Die 13- und HM- Strecke verlief zunächst durch den Ort und dann anspruchsvoll profiliert durch den Hainich. Sehenswert auf der HM-Strecke war die Burgruine Haineck. 205 Teilnehmer nahmen die unterschiedlichen Strecken in Angriff. Mit dabei war auch Michael Märten vom sc im·puls erfurt. Auf der 13 km Strecke belegte er in der AK M30 einen guten 5. Platz. 24.04.2016 Oberelbe-Marathon, Königstein - Dresden 724 Läuferinnen und Läufer bewältigten die flache Strecke hinein in die Landeshauptstadt Dresden, vorbei an einer Vielzahl von Naturdenkmälern und historischen Gebäuden. Schnellster Mann auf der Strecke war Marc Schulze (2:26:47 Std.), der Sieg bei den Frauen ging an die Erfurterin Kristin Hempel (2:58:53 Std.). Über die Halbmarathondistanz starteten vom sc im·puls die HäßnerZwillinge. Mit 1:21:32 Std. sicherte sich Julian in seiner Altersklasse den 1. Platz. Philipp komplettierte das gute Familienergebnis mit 1:23:21 Std. und Platz2. 16.05.2016 14. Pfingstlauf Haina 114 Teilnehmer begaben sich am Pfingstmontag auf die zum Teil recht anspruchsvollen Lauf- bzw. Nordic Walking Strecken zwischen einem und zehn Kilometern durch das schöne Nessetal. Den Sieg über die 10 km sicherte sich Daniel Greiner vom SV Sömmerda mit einer Zeit von 34:44 min. Nur knapp dahinter belegte Philipp Häßner vom sc im·puls erfurt in 35:22 min. den hervorragenden zweiten Platz und stellte damit seine aufsteigende Form unter Beweis. Der Sieg bei den Frauen ging an die Lokalmatadorin Alice Stieber vom SV Haina. Nach 42:52 min. überquerte sie die Ziellinie. 27./28.05.2016 3. Auflage Mecklenburger Seen Runde Zu einem Highlight der besonderen Art machte sich neben rund 3000 weiteren Startern unser Sportfreund Rainer Eberlein auf. 300km (2100 HM) galt es mit dem Rad auf einer Schleife rund um die Mecklenburger Seen zu bewältigen. „Mindestens einmal im Leben sollte jeder diese Herausforderung annehmen“, sagt Kay Gundlack. Er ist erfolgreicher Schuhdesigner, sowie Botschafter und stolzer Teilnehmer der MSR aus Parchim in MV. Gestartet wurde am Abend des 27. Mai im Kulturpark Neubrandenburg, nach 13:07:15 Std. erreichte Rainer am nächsten Morgen wieder den Ausgangspunkt des Rennens und somit das Ziel. Herzlichen Glückwunsch! 09.05.2016 34. Breitenbacher Volkslauf 351 Teilnehmer gingen bei guten äußeren Bedingungen auf die verschiedenen Strecken. Die Farben des sc im·puls erfurt vertraten erfolgreich unsere Häßner Zwillinge. Philipp konnte mit einer Zeit von 35:53min den Gesamtsieg für sich verbuchen, gefolgt von Florian Engel (37:51min) LG Vellmar und Julian, welcher sich gemeinsam mit Stefan Zimmermann LG Ohra Energie in einer Zeit von 40:38 min Platz 3 sicherte. Der Sieg bei den Frauen ging an Annette Peter (LG Vellmar), sie siegte in 46:26 min. 11.06.2016 5.Herzog-Georg-Lauf, Meiningen Neben dem Kinderlauf über 800m und dem 4000m Jedermannslauf galt der Fokus der 12 km Hauptstrecke. Zur nicht unbedingt üblichen Zeit von 22 Uhr wurde der Lauf, es galt 3 Runden durch die Meininger Innenstadt zu absolvieren, gestartet. 467 Teilnehmer stellten sich der Herausforderung. Den Gesamtsieg sicherte sich Marcel Bräutigam (Erfurt) in 39:19 min. Schnellste Frau war Alice Stieber (Sport Frei – The Joy of Running) in 50:45 min. Katrin Müller vom sc im·puls erfurt vertrat unseren Verein und erreichte das Ziel zufrieden nach ordentlichen 1:04:55 Std. 12.06.2016 16. Kirschlauf, Kleinfahner 295 Läuferinnen und Läufer nahmen bei schwül warmen Wetter die unterschiedlichen Laufstrecken in Angriff. Der 14km Hauptlauf führte hierbei durch die landschaftlich reizvollen Fahner Höhen, vorbei an Kirschplantagen, deren Früchte dem Lauf den Namen gaben. Der Sieg ging an Samsom Tesfazghi Hayalu (SV Sömmerda e.V.) in 49:18min vor den Läufern des USV Erfurt Marcel Krieghof (51:24min) und Adrian Panse (52:11min) auf den Plätzen zwei und drei. Bei den Frauen siegte Marie Brückner (1:05:43 Std) vor Luise Krieghoff (1:12:31 Std), beide USV Erfurt. Platz 3 ging an Peggy Hesse / Udestedt (1:14:04 Stdt.) Birgit Münch vom sc im·puls erfurt absolvierte die stark profilierte Strecke in 1:24:52 Std und sicherte sich damit den Sieg in der Altersklasse W50. 04.05.2016 38. Alteburglauf, Arnstadt 317 Teilnehmer wetteiferten auf den verschiedenen Strecken um die ersten Plätze. Neben den Kinder- und Jedermannsläufen stand vor allem der 10 km Hauptlauf im Fokus. Hier lief Claudia Ziermke (W50) vom Dream Team Ilmenau in 44:56 min. als erste Frau durchs Ziel. Bei den Männern war Martin Grund (M30) mit 36:12 min. an diesem Tag nicht zu schlagen. Ingo Thurm vom sc im·puls erfurt lief nach 36:55 min auf einen hervorragenden 4.Platz. Michael Herrmann benötigte 43:16 min. über die Strecke und konnte sich neben der „Jugend“ im Mittelfeld behaupten. im·puls Nummer 2 - 2016 13

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Kleinste Pfade und große Pfützen 37. Harzquerung: Heiko und David setzen Impulse Am Vorabend zur Harzquerung kamen Erinnerungen an den Winter. Diese Erwartungen wurden durch die Prognose „Zieht Euch warm an, auf den Bergen liegt noch Schnee“ eines Einheimischen bei der Ausgabe der Startunterlagen noch bestärkt. Um so erstaunter waren wir, in der Salzbergstraße am Stadtrand von Wernigerode zahlreiche Läufer mit kürzester Sommertracht zu sehen. Unbeirrt starteten wir jedoch in langer Hose und warmer Kleidung am Morgen der Walpurgisnacht die 51km nach Nordhausen. Mit den vernunftbegabten 25Kilometerläufern (Ziel: Benneckenstein) begannen wir Genussläufer um 08.30 Uhr den langen Lauf auf Asphalt. Nach wenigen Hundert Metern folgte jedoch der Einstieg in das gewünschte anspruchsvolle Streckenprofil, mit größtenteils Wald- und Wiesenwegen sowie ein paar befestigten Feldwegen. Der Veranstalter kann im Nachhinein zurecht von überwiegend befestigten Wegen sprechen, sind doch nun mehr als 1000 Schuhe über die Wege gegangen. Dies ist uns bereits nach den ersten drei Kilometern und heftigem Anstieg klar geworden. Wir haben bis dahin nahezu 260 Höhenmeter überwunden und befinden uns in über 500 Metern Höhe. Von nun an ging es die kleinen Pfade hinauf und vermeintliche Waldbäche hinab, im Slalom um Pfützen. Das abwechslungsreiche Gelände brachte uns schnell ins Schwitzen. Unser Betreuungspunkt bei Königshütte hielt daher Wechselkleidung parat und wir legten einen zweiminütigen Stopp zum Austausch der Unterhemden und Hosen ein. Danach waren wir für den verbleibenden Marathon gewappnet, und es ging über den nächsten Waldweg und einen 60-Meter-Anstieg zurück in den Schatten der Bäume. Der Wettkampf war vom Skiclub Wernigerode 1911 richtig gut vorbereitet. Davon waren wir schon im Organisationsbüro überzeugt. Möchte man seinen Gepäckbeutel in den Zielort transportieren lassen, so genügt es völlig, ihn kurz vor dem Start an die Bushaltestelle zu legen. Über die gesamte Strecke sind vier komplette Versorgungspunkte ohne synthetische Snacks und zwei Getränkepunkte eingerichtet. Die Helfer füllen die Tische mit Speis und Trank routiniert, und jedes Gesicht, in das man schaut, zeigt einem, wie willkommen Läufer in diesem Landkreis sind. Im Zielort wird man sofort mit Getränken versorgt, findet einen Sanitäter für bis ins Ziel getragene Verletzungen und bekommt sein Gepäck in die Hand, das vor Nässe und Sonne geschützt wurde. Ein Tipp noch für jene, die auch einmal diese Harzquerung absolvieren wollen: Ab dem tiefsten Punkt bei Kilometer 35 folgt lediglich noch ein Berg. Den Gipfel des Poppenbergs in 600 Metern Höhe erreicht man über einen vier Kilometer langen Anstieg. Sofern man den Witz aufbringt, kann man den 1896 eröffneten Aussichtsturm erklimmen, bevor man die letzten zwölftausend Schritte nach Nordhausen macht. Informationen unter: www.harzquerung.de Text: David Münch Foto: Toto-Team Müller Ergebnisse: David Münch (440) 3. seiner Altersklasse und 67. aller Teilnehmer Heiko Münch (441) 33. Senioren M50 / 157. aller Teilnehmer 14 im·puls Nummer 2 - 2016

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Jetzt ist wieder Schwammerlzeit sc im·puls – Schlemmerecke sc im·puls – Schlemmerecke Pfifferlingsgulasch mit Serviettenknödel (Originalrezept Zanderfiletaus in Tirol) Zitronenschaumsauce mit Lauchgemüse Zutaten: Gulasch 1 Stange Porree 2 Zanderfilets (a. 200g) Zutaten: 1 TL Butterschmalz 1 Zwiebel Salz, Pfeffer 40 g Butter 2 EL kaltgepresstes Olivenöl 1 kg. Pfifferlinge 2-3 Stiele Estragon 2 EL süsse Sahne 1/8 l Fischfonds Salz/Pfeffer 2 Eigelb 2 EL Paprikapulver 1 EL trockener Wermut Kräutersalz Saft einer ½ Zitrone 1 Msp. abgeriebene Zitronenschale Zubereitung: Zwiebel kleinschneiden und in der Butter Zubereitung: hellbraun rösten. Feingeschnittene PfifferLauch putzen , abspülen und in feine Streifen schneiden. linge zugeben und anbraten. Salz, Pfeffer 6 Semmeln in Würfel schneiden Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, und den Lauch darin und Paprikapulver zugeben. Etwas Wasser 2 Eier andünsten, mit Salz und Pfeffer würzen. angießen. Alles eine halbe Stunde köcheln 250 ml Milch Zanderfilets abspülen, trockentupfen und mit Salz und Pfeffer lassen. Mit Kräutersalz und Sahne abschme- Salz würzen. 1 EL Olivenöl und etwas Butter in einer Pfanne erhitPetersilie cken. zen, Filets darin von beiden Seiten je ca. 3 Minuten anbraten. Estragon abspülen, fein hacken. Mit Fischfonds, Eigelben, Zubereitung: Wermut, Zitronensaft und Zitronenschale mischen. Mischung Zwiebel in Butter kurz andünsten. Petersilie unter ständigem Rühren aufschlagen bis sie andickt. Dann und Semmeln untermischen. den Topf sofort vom Herd ziehen. Das übrige Olivenöl mit Zutaten: Mit der gesalzenen Eiermilch übergießen dem Schneebesen unterrühren. Sauce mit Salz und Pfeffer 1 /2 Zwiebel und durchmengen. Eine Rolle formen. Ein abschmecken. Zander und Lauchgemüse anrichten, die 30 g Butter Sauce darüber geben. Dazu passt Butterreis. Das äußerst schmackhafte Fleisch dieses Süßwasserfisches hat wenig Gräten und ist besonders zart Geschirrtuch in heißes Wasser tauchen. Die Rolle in das Tuch fest einrollen. Die Enden zubinden. In kochendem Salzwasser eine ½ Stunde ziehen lassen. 1 cm dicke Scheiben schneiden und mit dem Gulasch servieren. Guten Appetit und gutes Gelingen wünscht Bärbel KLEINSTEUBER Serviettenknödel Gutes Gelingen wünscht Bärbel Kleinsteuber Siebdruck | Offsetdruck | Digitaldruck | Druckveredelung Folienprägung | Grafik-Design | Satz | Beschriftung Herausgeber: Herausgeber: sc im·puls erfurt e.v. sc im·puls erfurt 4, e.v. Schützenstraße 99096 Erfurt Schützenstraße 4, 99096 Erfurt Tel.: 0361/7443655, Fax: 7443654 Tel.: 0361/7443655, Fax: 7443654 sc-impuls-erfurt@t-online.de sc-impuls-erfurt@t-online.de www.sc-impuls.de www.sc-impuls.de Redaktion: Redaktion: Esther Goldberg, Ralf Höhn, Birgit Münch Esther Goldberg, Ralf Höhn, Birgit Münch Olaf Kleinsteuber, Andree Jeziorski Olaf Kleinsteuber, Andree Jeziorski Titelfoto: Titelfoto: Olaf Kleinsteuber Moritz Sparbrod beim Erfurter Campuslauf Layout: Foto: Olaf Kleinsteuber Frank Naumann, Arnstädter Straße 14, Layout: 99096 Erfurt, Tel.: 0361/6435751 Frank Naumann, Arnstädter Straße 14, FrankNaumann-Erfurt@t-online.de 99096 Erfurt, Tel.: 0361/6435751 www.art-franknaumann.de FrankNaumann-Erfurt@t-online.de Anzeigen und Druck: Handmann Werbung GmbH www.art-franknaumann.de Vertrieb: Mediengruppe Thüringen Anzeigen und Druck: Handmann Werbung GmbH Erscheinungsweise: alle drei Monate Vertrieb: Mediengruppe Einzelbezugspreis: 1,40Thüringen Erscheinungsweise: alle drei Monate Einzelbezugspreis: 1,40 ausDRUCKsstark www.handmann.de www.handmann.de Heinrich-Credner-Str. Heinrich-Credner-Str. 2 2 ·· 99087 99087 Erfurt Erfurt ·· Tel. Tel. 03 03 61 61 || 7 7 40 40 29-0 29-0 · · E-Mail: E-Mail: druckerei@handmann.de druckerei@handmann.de HANDMANN HANDMANN WERBUNG WERBUNG GmbH GmbH · · Druckerei Druckerei & & Werbeatelier Werbeatelier im·puls Nummer 3 - 2015 im·puls Nummer 2 - 2016 15 15

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