BPM-Festschrift

 

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20 Jahre Berufsverband der Fachaerzte fuer Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Deutschlands e.V.

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20 Jahre BPM 1995 – 2015 Berufsverband der Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Deutschlands e.V.

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20 Jahre BPM 1995 – 2015 Berufsverband der Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Deutschlands e.V.

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Inhalt Editorial | Irmgard Pfaffinger��������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������� 7 Grußworte ................................................................................................................................................................................................ 9 Grußwort | Frank Bergmann................................................................................................................................................................ 10 Grußwort | Christa Roth-Sackenheim................................................................................................................................................... 11 Grußwort | Martin Kremser.................................................................................................................................................................. 12 Grußwort | Christa Schaff.................................................................................................................................................................... 13 4 Grußwort | Hildgund Berneburg. . ......................................................................................................................................................... 14 Grußwort | Beate Unruh...................................................................................................................................................................... 15 Kooperationspartner.............................................................................................................................................................................. 16 Beiträge................................................................................................................................................................................................... 17 Zur Gründungsgeschichte des Berufsverbandes … | Paul. L. Janssen .............................................................................................. 18 Der BPM – meine persönliche Gründungsgeschichte | Herbert Menzel . . ............................................................................................ 22 Die Geburt eines Berufsverbandes | Wilfried Strege .......................................................................................................................... 24 Fachgesellschaft und Berufsverband: Konkurrenz oder Ergänzung? | Johannes Kruse...................................................................... 26 Wie wichtig die Psychosomatik in der Versorgung ist! | Andreas Köhler........................................................................................... 32 BPM – Herausforderungen für die Zukunft | Sebastian Otto. . ............................................................................................................. 34

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BPM – der Berufsverband ..................................................................................................................................................................... 37 Gründungsort und Geschäftsstelle........................................................................................................................................................... 38 Vorstände .. ............................................................................................................................................................................................... 39 Der BPM und seine Mitglieder . . ............................................................................................................................................................... 40 Wie die Zeit vergeht …............................................................................................................................................................................ 42 Jahrestagungen........................................................................................................................................................................................ 44 Der BPM und das bewegte Bild................................................................................................................................................................ 46 Wir bedanken uns … .. ............................................................................................................................................................................. 47 Erfolge..................................................................................................................................................................................................... 49 Meilensteine, die der BPM ins Rollen gebracht hat . . .............................................................................................................................. 50 Weitere Erfolge des BPM ......................................................................................................................................................................... 51 Der BPM ist aktiv …. . ............................................................................................................................................................................. 55 … in den Gremien u. a. KBV, BÄK und StäKo, G-BA, Ärztetage............................................................................................................. 56 … auf Veranstaltungen wie Dt. Psychosomatikkongress, Aktionstag Psychotherapie, KBV-Versorgungsmesse, DocSteps. . .................. 57 Internationale Aktivitäten des BPM........................................................................................................................................................ 59 Rein in den BPM! Jetzt Mitglied werden!............................................................................................................................................ 61 Anzeigen.................................................................................................................................................................................................. 63 Impressum................................................................................................................................................................................................ 67 5

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Inhalt Editorial | Irmgard Pfaffinger��������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������� 7 Grußworte ............................................................................................................................................................................................... 9 Grußwort | Frank Bergmann............................................................................................................................................................... 10 Grußwort | Christa Roth-Sackenheim.................................................................................................................................................. 11 Grußwort | Martin Kremser................................................................................................................................................................. 12 Grußwort | Christa Schaff................................................................................................................................................................... 13 6 Grußwort | Hildgund Berneburg. . ........................................................................................................................................................ 14 Grußwort | Beate Unruh..................................................................................................................................................................... 15 Kooperationspartner............................................................................................................................................................................. 16 Beiträge.................................................................................................................................................................................................. 17 Zur Gründungsgeschichte des Berufsverbandes … | Paul. L. Janssen ............................................................................................. 18 Der BPM – meine persönliche Gründungsgeschichte | Herbert Menzel . . ........................................................................................... 22 Die Geburt eines Berufsverbandes | Wilfried Strege ......................................................................................................................... 24 Fachgesellschaft und Berufsverband: Konkurrenz oder Ergänzung? | Johannes Kruse..................................................................... 26 Wie wichtig die Psychosomatik in der Versorgung ist! | Andreas Köhler.......................................................................................... 32 BPM – Herausforderungen für die Zukunft | Sebastian Otto. . ............................................................................................................ 34

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37 ..................................................................................................................................................................... BPM – der Berufsverband 38 ......................................................................................................................................................... Gründungsort und Geschäftsstelle 39 ................................................................................................................................................................................................ Vorstände 40 ................................................................................................................................................................ Der BPM und seine Mitglieder 42 .......................................................................................................................................................................... Wie die Zeit vergeht … 44 ...................................................................................................................................................................................... Jahrestagungen 46 .............................................................................................................................................................. Der BPM und das bewegte Bild 47 .............................................................................................................................................................................. Wir bedanken uns … 49 .................................................................................................................................................................................................... Erfolge 50 ............................................................................................................................... Meilensteine, die der BPM ins Rollen gebracht hat 51 ......................................................................................................................................................................... Weitere Erfolge des BPM 55 ............................................................................................................................................................................. Der BPM ist aktiv … 56 ........................................................................................................... … in den Gremien u. a. KBV, BÄK und StäKo, G-BA, Ärztetage 57 .................. … auf Veranstaltungen wie Dt. Psychosomatikkongress, Aktionstag Psychotherapie, KBV-Versorgungsmesse, DocSteps 59 ....................................................................................................................................................... Internationale Aktivitäten des BPM 61 .......................................................................................................................................... Rein in den BPM! Jetzt Mitglied werden! 63 ................................................................................................................................................................................................ Anzeigen 67 .............................................................................................................................................................................................. Impressum 7

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Editorial: BPM – 20 Jahre Berufsverband Dr. Irmgard Pfaffinger 20 Jahre alt? Ja, der BPM feiert genau am 2. Dezember 2015 seinen 20. Geburtstag. Auch wenn das Fachgebiet „Psychosomatische Medizin und Psychotherapie“ eines der jüngsten darstellt und somit auch der Berufsverband einer der jüngeren ist, ist er nun in die Jahre gekommen. Nach ein paar Geburtswehen, einer heftigen Trotzphase mit einigen kritischen Auseinandersetzungen gab es bereits zum 10-Jährigen etwas Großes, nämlich das eigene EBM-Facharztkapitel 22, zu feiern. Altersmäßig befindet sich der BPM jetzt quasi in der Spätpubertät – auf dem Sprung vom Teenie zum Erwachsenen. Er ist im Reigen der anderen Berufsverbände aufgenommen und das Fachgebiet im Kanon der anderen lautstark vertreten. 20 Jahre jung! Trotz seiner 20 Jahre ist der Berufsverband jung geblieben und voller Tatendrang und freut sich auf die anstehenden Diskussionen in den nächsten Jahren. In dieser Festschrift blicken wir nun erst einmal auf die zurückliegenden Ereignisse, Begegnungen und Erfolge zurück und geben einen kleinen Einblick in die alltäglichen Aktivitäten eines Berufsverbands. Ein herzliches Dankeschön geht an alle, die uns gratuliert und einen Beitrag für diese Festschrift verfasst haben. Erfahren Sie mehr über die Gründungsgeschichte und die weitere Entwicklung unseres Berufsverbandes und des Fachgebietes. Zweifellos ist die Einführung des Facharztes für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie ein Erfolgsmodell. Gleichwohl bleibt für uns, den Berufsverband, aber auch für die Fachgesellschaft, noch viel zu tun. Ich nenne nur Vergütung, Bedarfsplanung, EBM, GOÄ und Musterweiterbildungsordnung. Wir bedanken uns bei allen Wegbegleitern, die uns unterstützt, herausgefordert und zu noch mehr Engagement angesta- chelt haben. Wir bedanken uns bei unseren Mitgliedern, die uns zum Teil schon über viele Jahre die Treue halten. Wir wünschen Ihnen allen viel Spaß beim Lesen und freuen uns über jedes Feedback (info@bpm-ev.de). 9 Dr. Irmgard Pfaffinger Stellv. Vorsitzende BPM

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Grußworte

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Gemeinsam für eine bessere Versorgung psychisch und psychosomatisch erkrankter Patienten Dr. Frank Bergmann 12 „Ein fröhliches Herz bringt gute Besserung, aber ein niedergeschlagener Geist dörrt das Gebein aus“. So drastisch diese Worte ­Salomons aus dem Alten Testament klingen, so altbekannt ist die Erkenntnis, dass seelische und körperliche Gesundheit untrennbar miteinander verwoben sind. Wir hören die Worte seit Jahrtausenden und zitieren sie gerne, gleichwohl weiß jeder psychotherapeutisch ausgebildete Mediziner, wie schwierig die Hürden zu überwinden sind in der praktischen Umsetzung dieses Wissens. Nicht nur (Weiter-) Bildungslücken und fehlende Erfahrung im Umgang mit einem psychosomatischen Krankheitsverständnis, sondern auch manch hartnäckiges Vorurteil auf Ärzte- wie auf Patientenseite verstellen nicht selten den Blick auf ein ganzheitliches Krankheitsverständnis. Der kontinuierlichen wissenschaftlichen und berufspolitischen Arbeit der so genannten P-Fächer, namentlich auch des BPM, ist es zu verdanken, dass sich die überwiegend technisch und somatisch ausgerichtete Medizin in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts zunehmend nicht nur der notwendigen Einbeziehung von Diagnose und Therapie psychischer Komorbiditäten öffnete, sondern auch der Diskussion über multikausale Entstehungsgefüge vieler Erkrankungen. Ganz neue Schwerpunkte entstanden, wie z. B. Psychoonkologie, Psychoneuroimmuno­ logie oder auch Psychokardiologie. Die immer wieder aufgeworfene Frage, ob Psychosomatik in der Versorgung durch ein eigenes Fachgebiet dargestellt werden soll oder ob psychosomatische Kompetenz nicht von jedem Haus- und Facharzt erworben werden muss, ist längst beantwortet. Die obligatorische Verankerung psychosoma­ tischer Kenntnisse in allen fachärztlichen Disziplinen muss systematisch weiterentwickelt werden. Fraglos werden es aber in Zukunft mehr noch als heute die Experten für psychische und psychosomatische Krankheiten sein, die – im Team mit den somatischen Disziplinen – Patienten mit ihrer Expertise diagnostizieren und behandeln. Teamfähigkeit und Kompetenz zu vernetztem Arbeiten sind nicht zufällig die Faktoren für eine erfolgreiche psychosomatische Versorgung. Das gilt insbesondere auch für den BPM und dessen Vorstand, dem wir ganz herzlich gratulieren und weiterhin viel Erfolg wünschen. Als Mitglied im Spitzenverband ZNS sind BPM und die Psychosomatische Medizin mit ihren unmittelbaren Nachbardisziplinen eng vernetzt und verzahnt. Gemeinsam wollen wir für eine bessere Versorgung psychisch und psychosomatisch erkrankter Patienten eintreten. Dr. Frank Bergmann 1. Vorsitzender BVDN

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Das kann doch nicht sein, wo ist die Zeit geblieben? Dr. Christa Roth-Sackenheim Lieber Herbert, liebe Irmgard, vielen Dank für die Einladung, ein Grußwort für Eure Festschrift schreiben zu dürfen. Zuerst habe ich gedacht, 20 Jahre BPM, das kann doch nicht sein, wo ist die Zeit geblieben? Wenn man sich dann aber überlegt, was in dieser Zeit gesundheitspolitisch alles passiert ist, dann kommt einem die Zeit doch nicht so kurz vor. 1995 sollte die „3. Stufe der Gesundheitsreform“, also eine weitere Kostendämpfung, unter Gesundheitsminister Seehofer kommen. Es war die Rede von vielen „Wirtschaftlichkeitsreserven“ im Gesundheitswesen. Um ein Psychotherapeutengesetz war schon seit einiger Zeit gerungen worden. Den damaligen „Vätern und Müttern“ des Facharztes für Psychotherapeutische Medizin muss aus heutiger Sicht erhebliche Weitsicht attestiert werden. Galt es doch, deutlich zu machen, dass Psychotherapie auch von Ärzten erbracht wird, diese ein integraler Bestandteil ärztlichen Tuns ist, sein kann und bleiben muss. Wir Psychiater haben das auch zum Anlass genommen, unsere Gebietsbezeichnung in Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie zu ändern. 1999 kam schließlich das Psychotherapeutengesetz, hiermit ein weiterer verkammerter Heilberuf mit all den Gegebenheiten, die uns in den letzten Jahren, auch gemeinsam mit den psychologischen Kollegen, beschäftigt haben. 2003 erfolgte die Umbenennung in Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, in den Folgejahren ein eigenes EBM-Kapitel für das Gebiet. Immer wieder gab es berufspolitische Überlegungen, wie man den Versorgungsauftrag der beiden Gebiete Psychiatrie und Psychotherapie und Psychosomatische Medizin und Psychotherapie beschreiben könnte. In gewisser Weise sind wir hiermit noch konstruktiv beschäftigt, sehen wir doch, dass sich die Tätigkeitsfelder der beiden Fachärzte oft überschneiden, manchmal ergänzen aber auch zum Teil gänzlich unterscheiden. In all den Jahren waren wir berufspolitische Weggefährten, haben einiges gemeinsam auf den Weg gebracht, trefflich gestritten und sind uns darüber freundschaftlich verbunden geblieben. 13 Ein Ziel wird uns auch weiterhin einen: eine bessere Versorgung von Menschen mit psychischen Störungen zu gestalten. Insofern: Ganz herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Dr. Christa Roth-Sackenheim 1. Vorsitzende BVDP

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Grußwort zum 20. Jubiläum des BPM Dr. Martin Kremser Zum 20. Jubiläum des BPM möchte ich Dir, Herbert Menzel, und den Vorstandsmitgliedern persönlich und im Namen des gesamten Bundesvorstandes des bvvp (Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten) ganz herzlich gratulieren. Einen Berufsverband neu zu gründen und über 20 Jahre zu führen, ist eine besondere Leistung und Herausforderung. Dabei ging es Dir um die ganz speziellen Interessen der Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, die Profilbildung psychosomatisch orientierter Praxisstrukturen und die Einbindung von Fachgesellschaften in die eigene Fort- und Weiterbildung. Auch wenn das Interesse der Öffentlichkeit und der Politik nach dem Psychotherapeutengesetz nicht unbedingt auf die Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie gerichtet war, hast Du in vielen Einzelgesprächen die Position Deines Verbandes eingebracht. Dabei war es sicher hilfreich, in Berlin 14 direkt vor Ort zu sein. In den Gremien der Selbstverwaltung hast Du stets Deine Sichtweise auch gegenüber anderen Berufsgruppen oder Facharztgruppen mit großem Durchhaltevermögen vertreten. Auf Euren Jahrestagungen wurden durch sehr vielfältige und interessante Fachbeiträge die inhaltlichen Verbindungen zu den somatisch-orientierten Fächern der Medizin und zahlreichen Krankheitsbildern verdeutlicht. Wenn auch die Fachärzte für Psychosomatische Medizin nur einen Teil der psychotherapeutischen Versorgung abdecken, bilden sie doch in besonderer Weise ein Verbindungsglied zwischen der somatischen Medizin und der Psychotherapie. Gerade die Sensibilisierung für psychosomatische Zusammenhänge anderen ärztlichen Kolleginnen und Kollegen gegenüber kann nicht nur die Medizin bereichern, sondern auch die Offenheit der Patienten für tiefergehende Behandlungsansätze fördern und so auch die Zusammenarbeit mit ärztlichen und Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten auf eine neue und fruchtbare Basis stellen. In diesem Sinne wünsche ich Dir und Deinem Verband weiterhin Erfolg und eine gute Zusammenarbeit für unser gemeinsames Bemühen um eine gute Versorgung psychosomatisch und psychotherapeutisch behandlungsbedürftiger Patientinnen und Patienten. Dr. Martin Kremser 1. Vorsitzender bvvp

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Facharztkapitel 22 – gemeinsam erkämpft! Dr. Christa Schaff Wir Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie des Berufsverbandes für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e.V. in Deutschland (BKJPP) gratulieren dem BPM, auch im Namen unseres Vorsitzenden, Dr. Gundolf Berg, sehr herzlich zum 20. Geburtstag! Wir betrachten voller Anerkennung die Arbeit des Verbandes für die Qualifizierung, angemessene Honorierung und Bedarfsplanung der Psychosomatischen Medizin und ärztlichen Psychotherapie in der ambulanten Versorgung. Dabei gratulieren wir von ganzem Herzen Dr. Herbert Menzel, dem Begründer des Verbandes und bisherigen Vorsitzenden, der mit seinen Visionen, seinen politischen und persönlichen Verbindungen und seiner Beharrlichkeit den Verband in der gesamten Zeit geführt hat und das Fachgebiet damit entscheidend im deutschen Gesundheitssystem etabliert hat. Ich möchte aber auch persönlich meine Glückwünsche ausdrücken. Nahezu über den gesamten Zeitraum der vergangenen 20 Jahre verbindet mich eine kollegiale Freundschaft mit Herbert Menzel, in der wir nicht immer mit gleichen Einschätzungen, aber in der Sache gemeinsam für die Besonderheiten der fachärztlichen Qualifizierungen in Psychiatrie, Psychosomatik und Kinder- und Jugendpsychiatrie und für die ärztliche Psychotherapie gekämpft haben. Erste Begegnungen fanden im Rahmen der Diskussionen um die Einführung und die Inhalte des Psychotherapeutengesetzes von 1999 statt. Diese Zeit hat uns ärztliche Psychotherapeuten und Fachärzte näher zusammen rücken lassen, was besonders in der Arbeit im Beratenden Fachausschuss für Psychotherapie (BFA PT) in der KBV, aber auch in anderen Gremien wie der Ständigen Konferenz ärztlicher psychotherapeutischer Verbände (Stäko) seinen Ausdruck fand. Unvergesslich ist uns allen, die wir von Anfang an im BFA PT dabei waren, die emotionale und tränenreiche Diskussion um die Einführung des Kapitels 22 als eigenständiges fachärztlich psychosomatisches Kapitel im EBM – damals parallel zur Einführung des Kapitels 23 für Gesprächsleistungen außerhalb der Richtlinien-Psychotherapie. Gemeinsam werden wir weiter für eine angemessene Honorierung fachärztlicher Leistungen und der Richtlinien-Psychotherapie kämpfen! 15 Dr. Christa Schaff Ärztliche Vorsitzende des beratenden Fach­ ausschusses für Psychotherapie bei der KBV

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