Aktuelle Ausgabe Juli/August 2016

 
no ad

Embed or link this publication

Description

Mein Frische Korb Juli/August 2016

Popular Pages


p. 1

Ausgabe 04 | Juli / August 2016 s Grati zum men! h e n t Mi Melonen Titelthema: mmero S r e Saftig ack geschm Hinter den Kulissen Ge w i n p ns iel Zespri® verlost einen Wochenendtrip Goldene Stadt Prag für 2 Personen in die Sommerobst Frische Küche Alles über Steinobst Infos und Tipps Reportage Auf dem Salatfeld bei Familie Siebertz Fenchel Rezept: Panierter Fenchel Mit vielen Specials +++ Kinderseite +++ Gewinnspiel +++ Schmackhafte Rezepte

[close]

p. 2

EDITORIAL | INHALT Sommerfrüchte satt! , tragen Sie auch schon Flip-Flops? Wenn sonnige Tage und lange, laue Nächte, in denen es bis spät abends nicht wirklich dunkel wird, einander ablösen, dann lässt man es sich gerne draußen gut gehen. Schwimmbäder und Badeseen sind in diesen Tagen gut bevölkert. Klar, dass man dann auch die eine oder andere Erfrischung braucht. Das beste, um auch bei großer Hitze nicht schlapp zu machen: Sommerfrüchte! Sie enthalten jede Menge Vitamine und Mineralstoffe, bringen mit natürlichem Fruchtzucker neuen Schwung und enthalten zudem auch einiges an Feuchtigkeit. Allem voran gilt das für die Melone, die je nach Sorte einen Wassergehalt von über 90 Prozent haben kann. Mehr über diese wunderbar aromatischen Wasserspeicher lesen Sie ab Seite 4. Außerdem finden wir, dass es an der Zeit ist für ein paar Kindheitserinnerungen. Wann haben Sie sich zuletzt ein Paar Kirschen über die Ohren gehängt? Auf Seite 7 erfahren Sie, warum Kirschen ein wirklich lukullisches Vergnügen sind. Für alle, die noch auf der Suche nach der perfekten Beilage fürs nächste Grillen sind, haben wir ein paar Tipps in Sachen Grillkartoffeln auf Seite 3 zusammengestellt. Oder lieber gar nicht grillen, sondern die Tasche packen und verreisen? Versuchen Sie es doch mal mit unserem Gewinnspiel: Vielleicht haben Sie Glück und gewinnen mit Zespri® Gold Kiwis eine Reise nach Prag. Wir wünschen Ihnen jedenfalls viel Erfolg! Michael Roos Chefredakteur Herzlich, Ihr Michael Roos Hinter den Kulissen – Salate von Rainer Siebertz 06 09 Steinobst-Infothek 12 Salat-Bar – Sommersalat mit Sojasaaten Grillobst – Schmeckt nach Sommer 12 04 Melonen – Saftiger Sommergeschmack INHALT Titelthema Melonen – Saftiger Sommergeschmack Hinter den Kulissen Salate von Rainer Siebertz Reportage Sommerobst Steinobst von Aprikosen über Kirschen bis Pfirsiche 04 Salat-Bar Sommersalat mit Zucchini, Möhre und Sojasaaten Kinderspaß Endlich Sommerferien! Selbst pflanzen, Strandideen Grillsaison Schmeckt nach Urlaub – Mit vielen Grill-Obst-Rezepten 10 Produkt des Jahres Zespri® KIWI – Gewinnspiel in die Goldene Stadt Prag Rezepte Erfrischende Sommergerichte Frische Küche Rezept – Panierter Fenchel Warenkunde 14 06 11 15 16 18 08 12 02

[close]

p. 3

Advertorial Trendgerecht für jeden Geschmack Kartoffeln sind das perfekte Grillgericht: leicht, lecker, kalorienarm, vegan und absolut kombinationsfreudig! Fleisch oder Fisch, Obst, Gemüse oder auch Käse – beim Grillen gehen die Vorlieben inzwischen sehr weit auseinander. Unser Geheimtipp für alle, die zur Grillparty etwas beisteuern möchten, das garantiert jedem schmeckt: Kartoffeln! Sei es beim gepflegten Grillen auf der eigenen Terrasse, oder ganz sportlich, wenn ein Rost, Kohlen und Picknick-Decken in den Park geschleppt werden; für die gute alte Knolle finden sich immer schnell viele Abnehmer. Sie passt zu den gängigen Grillsoßen, verträgt sich mit Fleisch und Salaten und ist selbst für veganes Grillen eine richtig leckere Lösung. Unser Tipp: Bereiten Sie die Kartoffeln im Ofen vor! Das ist vor allem dann praktisch, wenn die Kartoffeln als Beilage eingeplant sind, sie also gleichzeitig mit dem Fleisch fertig sein sollen. Ideal sind kleinere Kartoffeln, die alle ungefähr die gleiche Größe haben. Auch „Bratlinge“ oder „Drillinge“, wie die besonders kleinen Kartoffeln genannt werden, kann man dazu gut verwenden. Sie garen schön gleichmäßig durch, während es bei größeren Kartoffeln leicht passiert, dass sie außen schon dunkel, aber innen noch hart sind. Ofen- und Grillkartoffeln brauchen nicht geschält, sondern nur abgespült zu werden. Die Schale lässt sich hinterher abziehen oder auch mitessen. Geschmacklich schaffen Ofen- wie auch Grillkartoffeln die „Quadratur des Kreises“, denn sie sind außen knusprig und entfalten ein tolles Röst-Aroma, bleiben aber absolut kaloriensparend. Im Gegensatz zum Braten oder Frittieren wird schließlich auf Fett verzichtet. Wer den natürlichen Geschmack der Kartoffel variieren möchte, kann ein wenig Rosmarin, Thymian, Pfeffer, Salz und/oder Knoblauch mit auf das Backblech geben. Mit einem Spritzer Olivenöl wird die Schale noch knackiger. Wer möchte, kann die vorbereiteten Ofenkartoffeln dann noch einmal – am besten durch Alufolie geschützt – auf den Grill legen, damit sie auf dem Teller auch richtig schön dampfen! 03

[close]

p. 4

Saftiger Sommergeschmack Honigmelonen-Eis selbstgemacht Zutaten für 4 Portionen • 1/2 Honigmelone(n), frisch • 2 EL Zucker/Honig • 1 EL Limettensaft Zubereitung: Die Honigmelone in kleine Stücke schneiden und mit den anderen Zutaten in einem Mixer durchmischen. So lange mixen, bis alle größeren Stücke verschwunden sind. Die Masse in Speise-Eis-Formen mit Stiel füllen und für mindestens 4 Stunden einfrieren. 04

[close]

p. 5

Advertorial TITELTHEMA Kugelig oder oval, gelb, grün oder eher beige-braun, glatt oder mit knorriger Schale: Jetzt ist Melonenzeit! einer dunkelgrünen, unregelmäßigen Schale verborgen ist. Ihr Name bedeutet so viel wie „Krötenhaut“. Das klingt wenig schmeichelhaft, wird von Kennern aber mit einem Schmunzeln registriert – denn Zuckermelonen sind echte Multitalente. Sie eignen sich für raffinierte Sorbets, setzen aber auch in herzhaften Salaten einen pfiffigen Akzent. Eine weitere Variante ist die Netzmelone, deren typischste Vertreterin die Galia ist. Optisch ähnelt sie ein wenig der Cantaloupe-Melone, wirkt aber im Gegensatz zu dieser, als sei ihre Schale von einem feinen Netz überzogen. Dank ihrer etwas festeren, aber dennoch geschmeidigen Konsistenz kann sie auch mal gut mit Käse, cremiger Avocado oder sogar mit Fisch, beispielsweise Matjes, kombiniert werden. Der extravaganten Ideenvielfalt sind keine Grenzen gesetzt! Obst oder Gemüse? Die Meinung, wie Melonen einzuordnen sind, gehen auseinander. „So süße, saftige Früchte müssen Obst sein“, argumentieren die einen. „Melonen sind ein Kürbisgewächs, mit Gurken verwandt und daher ganz klar ein Gemüse“, finden andere. Auch Gärtner sind da nicht immer einig. Umso besser, dass die Zubereitung so viele Möglichkeiten lässt: Da kann man sie mal als Gemüse, mal als Obst auftischen! Es gibt eine Frucht, die wie keine andere schon ab dem ersten Bissen, den man in den Mund nimmt, im Kopf ein sommerliches Urlaubsgefühl entstehen lässt: Melonen! Die süßen Durstlöscher sind wunderbar vielfältig und erinnern an Ferien, Strand, Cocktails und gutes Leben. Je nach Sorte passen sie auch zu herzhaften Gerichten, denen sie eine feine, unbeschwerte Note verleihen. Ein Glück, dass sie seit Jahren fest ins Sortiment der Speisen für die warmen Monate gehören! Zu Hause sind Melonen eigentlich in tropischen und subtropischen Gebieten. Auch hierzulande können sie an einem warmen, sonnigen Standort gedeihen. Für alle, die nicht als Hobbygärtner aktiv sein wollen, werden sie aus dem Süden importiert, zum Beispiel aus Frankreich, Italien, Griechenland oder Spanien. Bunte Sortenvielfalt Im Aussehen und Geschmack unterscheiden sich die verschiedenen Sorten zum Teil deutlich. Da gibt es die supersüße Honigmelone, die mit ihrer kräftig gelben Schale farblich dieses Jahr voll im Trend liegt. Ihr intensiver Geschmack und die verlockend weiche Konsistenz ihres Fruchtfleisches ersetzt am Nachmittag mühelos Kuchen und Eis oder rundet als abendliches Dessert ein Menü ab. „Kalorien sparend Süßes genießen“ ist hier das Motto. Weniger edel anzusehen, aber trotzdem genauso lecker sind die Zuckermelonen. Eine von ihnen ist etwa die Cantaloupe-Melone, deren schroffe, grünlich-weiße bis beige-braune Schale fast ein bisschen verschorft oder warzig wirkt. Umso mehr besticht das satte Orange ihres Fruchtfleisches. Oder die Piel de Sapo, deren weißes Fleisch unter 05

[close]

p. 6

Täglich bei Wind und Wetter Ob Regen das Feld tränkt oder Sonne darauf scheint: Familie Siebertz in Alfter bei Bonn beginnt um 5.30 Uhr mit der Ernte, um immer genau die bestellte Menge an Salat frisch nach Dortmund bringen zu können. e ab Zugegeben: Das Redaktionsteam traf ganz schön spät ein. Als wir um 7 Uhr morgens 5.30 Uhr den Betrieb von Rainer Siebertz erreichten, waren seine Frau, seine Mutter und einige polnische Erntehelfer bereits auf dem nahegelegenen Feld. Auf dem Hof stehen bereits zwei Paletten mit Kopfsalat, die der Landwirt gerade etikettiert. „Um 5.30 Uhr geht es bei uns 7.00 Uhr los“, sagt er und lacht ausgeschlafen den müde dreinblickenden Besuchern entgegen. Herr Salaternt etike ttier t Ko rtz Senior pfsala te Siebe Siebertz ist spezialisiert auf bunte Salate. Weil sein Lollo Rosso, Lollo Bionda, Eichblattsalat und Kraussalat so lecker schmeMutter und rau Ehef mit ertz cken, hat die REWE Rainer Sieb Dortmund ihn als einen ihrer regionalen Lieferanten gewählt. Gemeinsam mit ihm machen wir uns auf den Weg zum nahegelegenen Feld. Regen-Ernte unter schwersten Bedingungen Hier wird heute unter schwersten Bedingungen gearbeitet, denn der anhaltende nächtliche Regen hat den Boden in eine Schlammwüste verwandelt. Irgendwie schaffen es die erfahrenen Erntehelfer trotzdem, sich geschickt und behende durch die Reihen zu bewegen. Das Team arbeitet routiniert. Ruhig und schnell werden die Salatköpfe geschnitten, von den unteren ein bis zwei Blättern befreit, in Tüten gesteckt und in Kisten gepackt. Jeder wiegt etwa 250 bis 300 Gramm. Mit sechs Stück von ihnen ist eine Kiste voll, 44 Kisten bilden dann eine Palette. ng REWE Dortmund Bestellu Wir sind kaum mit den Abläufen vertraut, da geht es auch schon wieder weiter: Um 8.00 Uhr ist die gewünschte Menge für die REWE Dortmund fertig. 8.00 Uhr Best ellung für die REWE Dortmu nd ist geladen Erst in die Tüte e dann in die Kist 06 hängers mit Beladung des An Kurze Pa Ware REWE Dortmund mit Frühstüc use k und Kaffe e Also geht es ab auf den Traktor und zurück zum Betrieb. Das Ernteteam gönnt sich jetzt erst einmal ein Frühstück mit frischem Kaffee. Der Salat wird derweil von Siebertz Senior mit Etiketten versehen und in den Anhänger verladen. Das geht schnell, und so beginnt um 9.00 Uhr gleich der nächste Teil der Reise:

[close]

p. 7

Hinter den Kulissen Zügig vom Vorgebirge nach Dortmund Die Ware wird nach Bornheim-Roisdorf gefahren, zur Firma Wilhelm Hartmann. Hier arbeitet Stephan Hartmann, der als direkter Ansprechpartner der REWE Dortmund die Arbeiten verschiedener Gemüsebauern im Vorgebirge koordiniert. Konkret bedeutet das: Er leitet die Bestellungen der REWE Dortmund an „seine“ Bauern weiter. Außerdem ist er verantwortlich für die Einhaltung der Mengen, die Kommissionierung der Ware und ihre pünktliche Anlieferung. Bei Hartmann werden die Salate überprüft. Stimmen Qualität und Auszeichnung? Sind keine Rückstände enthalten? Nachdem die Analysen zufriedenstellend abgeschlossen wurden, werden die Salate zusammen mit anderen Frischeprodukten auf einen LKW verladen. Auch hier wird keine Zeit vertrödelt: Fahrer Mohammed macht sich spätestens um 10.30 Uhr auf den Weg nach Dortmund, da die Ware dort allerspätestens um 13 Uhr eintreffen 9.30 Uhr LKW Beladung soll. Ob er das schafft? Wareneingang Doego bei Doego 12.30 Uhr Hartmann LKW Es zeigt sich: ja! Mohammed liegt voll in der Zeit. Um 12.30 Uhr biegt er in die Dortmunder Feldstraße ein. Hier befindet sich die DOEGO Fruchthandel und Import eG; ein Tochterunternehmen der REWE Dortmund, das für den Einkauf und die Weiterleitung der Frischeprodukte in die Supermärkte der REWE Dortmund verantwortlich ist. Bei der DOEGO liefern alle Obst- und Gemüselieferanten der REWE Dortmund ihre Produkte ab. Dann beginnt um 13 Uhr die nächste Etappe: Nach erneuten Analysen und Qualitätskontrollen wird alles konfektioniert und, je nach Nachfrage und Bestellung, zu den knapp 500 Supermärkten geliefert. So auch die Salate der Firma Siebertz. Nachdem sie eine stichpunktartige Prüfung hinsichtlich ihrer Frische, makelloser Schnittflächen und anderer Qualitätsmerkmale bestanden haben, werden auch sie konfektioniert und abends oder spätestens in der nächsten Nacht ausgeliefert. Somit liegen sie 24 Stunden nach der Ernte schon im Verkaufsregal und sind für den Kunden erhältlich. Wir finden das rekordverdächtig! 13 Uhr Endkontrolle und Konfektionierung Wir erinnern uns an die frische Ernte des Salates von Siebertz 24 h später ganz frisch im REWE DORTMUND Markt Regal 07

[close]

p. 8

Advertorial SOMMEROBST Verlockung in den Farben des Sonnenuntergangs Zu jenen heißbegehrten Obstsorten, die nicht sehr lange lagerfähig und daher nur vorübergehend zu haben sind, gehört das Steinobst. Schon das samtige Gefühl in den Händen ist wunderbar. Und dann erst dieser Duft! Unter der flaumig weichen Schale von Pfirsich und Aprikose verbirgt sich ein üppiges, süßes Fruchtfleisch, in dessen Mitte wiederum ein kleiner, fester Kern steckt. Er ist hart „wie ein Stein“, und daher haben Obstsorten dieser Art ihren Namen. Zu den ersten von ihnen gehören im Mai die Aprikosen. Klein, süß-sauer, leicht vom Kern zu lösen und nicht allzu saftig, sind sie ideale Snacks für zwischendurch, denn man kann sie nach kurzem Abspülen einfach so aus der Hand essen. Weil die charakterische süße Säure der Aprikosen beim Erhitzen umso mehr hervortritt, sind Kuchen, in denen die kleinen, orangefarbenen Helden der Obsttheke eingebacken werden, und selbstgekochte Aprikosenmarmelade ein Hit. Ein ganz besonders blumiges Bouquet entfaltet sich beim Aufschneiden eines Pfirsichs, der im Juli Hochsaison hat. Sein Fruchtfleisch kennt von Weiß über Gelb bis hin zu einem kräftigen Rot alle Varianten. Absolut im Trend liegen derzeit die Plattpfirsiche, die geschmacklich ein wenig intensiver, außerdem flacher und insgesamt etwas kleiner sind als die üblichen Pfirsche. Das Praktische: Aufgrund ihrer flachen Form kann man appetitlich hineinbeißen, ohne dass Pfirsischsaft über Kinn und Wangen tropft. Früher galten sie als seltene, teure Delikatesse. Dank des gezielten Anbaus sind heute aber auch Plattpfirsiche erschwinglich. Eine weitere Spielart des Steinobstes ist die Nektarine: Hier hat der Pfirsisch seinen plüschigen Mantel abgelegt, ist ansonsten aber fast gleich geblieben. Das ist nicht zuletzt für Allergiker interessant, denn mancher, der die zarten Härchen von Pfirsich oder Aprikose nicht verträgt, kann Nektarinen umso besser genießen – und sich damit eigentlich über den gleichen Geschmack freuen. Manche Nektarinen können auch noch ein wenig süßer sein als Pfirsiche. Aprikose Plattpfirsich Aparte Kombination Obstsorten tritt Das süße Aroma der leckeren sen, GetränSpei Sie n noch besser hervor, wen abgestimiert raffin m eine mit erts Dess ke oder sei es ich, Pfirs Zum . inern mten Gewürz verfe leichten Roségegrillt oder als Einlage in einem ige Rosmarin. wein, passen sehr gut einige Zwe einer feinen mit eckt Aprikosenmarmelade schm richtig nach erst ndel Lave em echt von ge Men aus! Südfrankreich. Probieren Sie es Nektarine 08 Pfirsich

[close]

p. 9

OBST SOMMEROBST AUS EUROPA Mit diesen Früc hten ist gut Kirschen es sen Kirschen wecken Kindheitserinnerungen und regen die Phantasie an. Außerdem stecken sie voller Vitamine und Mineralstoffe. Gut, dass sie jetzt Saison haben! Einfach herrlich: Irgendwo im Grünen eine Pause machen, in der Hand eine Tüte süßer, saftiger Kirschen, die man nach und nach den Mund steckt, genüsslich vom Kern knabbert und lutscht, um dann den Kern in hohem Bogen in die Wiese zu spucken. Dann: die Freude, wenn man sich Zwillingskirschen aus der Tüte fischt! Denn die kann man sich über die Ohren hängen oder anderen Quatsch damit machen. Kirschen schmecken nach Idylle, nach In-die-Bäume-Klettern, nach langen Sommerferien bei Oma und Opa. Jetzt ist wieder ihre Zeit! Grund genug, ihnen mal einen längeren Blick zu widmen. Auch wenn sie ganz anders schmecken, sind Kirschen mit Pflaumen und Pfirsichen verwandt. Sie gehören zum Steinobst. Ihr Name verrät bis heute woher die Europäer sie kennen: Aus Kerasos, dem heutigen Giresun in der Türkei, brachte der römische Feldherr Lukullus sie mit. Der verstand etwas von leckeren Gerichten, wie heute noch der Ausdruck „ein lukullisches Vergnügen“ andeutet. Die Früchte aus Kerasos wurden von den Römern als „cerasum“ bezeichnet, woraus sich später die Worte „Kirsche“ oder auch „cerise“ (französisch) und „cherry“ (englisch) ableiteten. Noch immer kommt ein Großteil der Kirschen, die uns so süß und saftig den Sommer schmackhaft machen, aus der Türkei. Da die Römer die Verbreitung der leckeren Früchte eingeleitet haben, gibt es aber auch andere Anbaugebiete, die heute bis hoch in den Norden Europas reichen. Viel gerühmt ist im Frühjahr die Zeit der Kirschblüte: Dann legt sich ein zauberhafter Flaum aus Weiß und Rosa über die Baumkronen. Dieser Anblick ist nur noch durch eine Schale erntefrischer Kirschen zu überbieten! Küchen-Tipp Desserts und Kuchen mit Kirschen – das kennt man. Lust auf etwas Neues? Dann bereiten Sie doch mal herzhafte Speisen mit Kirschen zu. Zum Beispiel eingekocht als Chutney zu Wild, Leber oder Geflügel. REZEPT S.15 09

[close]

p. 10

S A L AT- S P E Z I A L t Sa la Bar Sommerzeit – Blattsalatzeit … Steigen die Temperaturen, steigt auch das Verlangen nach frischen, leichten Speisen. Salate sind ganz vorne mit dabei und sollten alleine durch den hohen Vitalstoffgehalt zu keiner Mahlzeit fehlen. Ein leckeres Dressing aus einem hochwertigen, kaltgepressten Öl (z.B. Oliven-, Sonnblumen-, Kürbis, Sesam- oder Walnussöl), einem schmackhaften Essig, mit vielen frischen Küchenkräutern*, aromatischen Gewürzen und einer Mischung aus Ölsaaten (z.B. Kürbiskerne) oder Nüssen runden die „gesunde Grünspeise“ ab. Mit verschiedenen Gemüse- und Obstsorten, Oliven oder gar Käse lassen sich immer neue interessante Geschmacksvariationen kreieren. Lassen Sie Ihrer Geschmacksphantasie einfach mal freien Lauf! Darf ich vorstellen: Lollo Rosso und Lollo Bianco Je grüner ein B salat, desto lattnährstoffreiche r ist er! Wussten Sie schon: (auch Lollo Biondo genannt) angenehm nussig und kräftig im Geschmack mit einer leicht würzig-scharfen, bitteren Note! Diese beiden Blattsalate stechen besonders durch ihre Form neben anderen Salatsorten heraus: Die Salatköpfe bestehen aus großen, gekrausten Salatblättern, die beim Lollo Bianco zart grün und beim Lollo Rosso rot gefärbt sind. Die Salatblätter sind zwar zart, aber trotzdem relativ robust, und fallen nicht allzu schnell zusammen. Je kleiner die Salatköpfe sind, umso milder der Geschmack! *wer sich auskennt sollte unbedingt auch mal Wildkräuter versuchen mit t a l a s r e m m o S chini c u Z , e t t o r a K ten a a s l Ö a j o S und Zutaten • ½ Lollo Rosso • ½ Lollo Bianco • 1 Handvoll Ruccola • 5 Radicchioblätter • 1 mittelgroße Möhre • 100 Zucchini • 3 Handvoll Ölsaaten (Sesam, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne) • 3 - 4 EL Sojasauce Salatsauce: • 5 EL Olivenöl, kaltgepresst • 3 EL Obstessig, naturtrüb • 1 kleine rote Zwiebel, feingehackt • 1 gehäufter TL körniger Senf • Kräutersalz • Pfeffer a. d. Mühle Mein Lieblingsrezept: Sommersalat mit Möhre, Zucchini und Sojasaaten Zubereitung: Salat waschen und trocken tupfen. Möhre mit der Bürste unter Wasser reinigen und Zucchini ebenfalls waschen. Die Ölsaaten in einer kleinen Pfanne auf dem Herd leicht anrösten. Von der Platte nehmen und die Sojasauce über die Saaten geben. Mit dem Löffeln alles gut verrühren und abkühlen lassen. Olivenöl mit Essig gut verrühren und alle weiteren Saucenzutaten unterrühren. Mit Kräutersalz und Pfeffer abschmecken. Möhre und Zucchini mit Hilfe einer Reibe stifteln (feine Streifen). Radicchio in sehr feine Streifen schneiden und den Blattsalat grob zerteilen. Alle Salatsorten und das Gemüse in eine große Schüssel geben. Kurz vor dem Servieren die Salatsauce und die Soja-Ölsaaten über den Salat geben. Gut vermischen. 10 Viel Spaß beim Zubereiten und guten Appetit!

[close]

p. 11

Obst- und Gemüse-Profis: Macht euch frisch im Kopf! KINDER Endlich Sommerferien! Sechs Wochen lang keine Schule! Hast Du schon Pläne für die freie Zeit? Wer verreist, hat es einfach: Im Urlaub gibt es immer etwas zu entdecken. Aber auch zu Hause kannst Du tolle Sachen unternehmen, um im Sommer Spaß zu haben. Zum Beispiel könntest Du Dir einen eigenen kleinen Garten auf der Fensterbank anlegen. In unseren Pflanz-Tipps siehst Du, wie das geht. Sellerie, Kohl, Römer Salat 1 Schneide den Salat etwas über der Wurzel durch. Tränke die Wurzeln, lass dabei die Hälfte über Wasser stehen. 2 Besprühe den Salat mehrfach in der Woche. Erneuere das Wasser jeden Tag. Kleine Blätter wachsen in einer Woche. 3 Pflanze die Wurzelhälfte unter Erde. Ernten kannst in etwa 5 Monaten. Ingwer 1 Tränke ein Stück Ingwer über Nacht. Nimm einen Blumentopf und lege ein paar größere Steine locker auf das Loch. 2 Pflanze nun das Stück mit Erde aus zirka 1/3 Sand und 2/3 lockerer Blumenerde. Gieße mit lauwarmen Wasser. 3 Nach etwa 10 Monaten kannst du deinen Ingwer ernten. Deine Pflanze ist nun mit 80 bis 120 Zentimetern groß und kräftig. Ananas 1 Schneide den grüne Blätterhälte ab und entferne vorsichtig das Fruchfleisch bis du Wurzeln erkennen kannst. 2 Stelle dann das Büschel für 2 Wochen in ein Wasserglas damit sich Wurzeln bilden können. 3 Die Pflanze wird in den ersten paar Monaten gut wachsen – eine Frucht entwickelt sich jedoch erst nach 2-3 Jahren. Wenn Du ein großes, leeres Schneckenhaus findest: Halt es mal ans Ohr! Dann hörst Du die Wellen rauschen. Meeresrauschen Keine Langeweile Sandburgen bauen und in den Wellen toben: Bei Sonne braucht man am Strand gar kein Spielzeug. Und wenn es zu kalt zum Baden ist? Dann tobt Euch beim Frisbee- oder Federballspielen aus. Oder lasst einen Drachen steigen! Strandmemory: Zehn Teile werden ausgebreitet, dann nimmt ein Spieler eines davon weg, während die anderen die Augen geschlossen haben. Was fehlt? Wer zuerst darauf kommt, hat gewonnen. Strandschönheiten Ganz schön eindrucksvoll: Es gibt bis zu 10.000 verschiedene Muschelarten. Einige von ihnen werden 500 Jahre alt. Was man am Strand so gern sammelt, sind übrigens gar keine Muscheln, sondern nur ihre Schalen. Die haben ganz unterschiedliche Formen und Farben. Man kann tolle Bilder und Mosaike aus ihnen basteln. Entweder einfach in den Sand legen oder zu Hause mit Gips ein echtes Kunstwerk daraus bauen! 11 in Sicht

[close]

p. 12

Advertorial GRILLSAISON Schmeckt nach Urlaub Wer Obst grillt, liegt jetzt voll im Trend. Grillen ist in diesen Wochen ein absolutes To-Do. Es macht Spaß, riecht verführerisch, bringt Familien und Freunde zusammen – und das in jeder Altersgruppe. Der einzige Wermutstropfen, der dabei bleibt: Zu viel Fleisch und reichhaltige Soßen liegen schwer im Magen. Also, was tun, wenn die Grillparty lang werden soll? Ein neuer Trend löst dieses Problem. Wir legen einfach frische Früchte auf den Rost! Das ist richtig lecker, eine tolle Abwechslung und zudem noch absolut gesund. Denn eine ausgewogene Ernährung, bei der pflanzliche Lebensmittel die Hauptrolle spielen, ist eine der besten Grundlagen fürs Wohlbefinden. Sommer in Thailand ½ Mango ½ Papaya ½ Ananas wer möchte kann auch noch Kiwi und Pflaumen dazu nehmen. in Würfel schneiden 1 Limette auspressen 1 Stück Ingwerwurzel, ca. 1 cm groß, sehr klein zerhacken 1 EL Honig Limettensaft, Ingwer und Honig vermengen Fruchtwürfel 1-2 Stunden lang darin ziehen lassen 4 Halme Zitronengras darauf die marinierten Fruchtwürfel spießen grillen, bis die Fruchtwürfel leicht dunkel werden 12

[close]

p. 13

Ananas-Schnitze l auf kanadische Art 1 Ananas, geschält und in ca. 1,5 cm dicke Scheiben ge schnitten grillen, bis sie leich t dunkel werden 6 EL Ahornsirup über die Scheiben gießen 30 g Kokosraspel 1 EL Rohrzucker vermengen und üb er die mit Sirup beträufelten Anan as-Schnitzel gebe n Heißer Obstsalat mit Honig 1/2 Ananas n schälen und in Stücke schneide 2 Pfirsiche lten waschen, entsteinen und in Spa schneiden Ananas und Pfirsiche in der Grill n grille lang ten Minu e einig schale 50 ml Orangensaft nach und nach darüberträufeln 200 g Erdbeeren waschen, putzen und mit in die Grillschale geben 2 EL Honig 4 EL Orangenlikör miteinander vermengen und über die Früchte träufeln mit schmeckt pur oder angereichert en einigen gehackten Pistazienkern und Zitronensorbet 13

[close]

p. 14

Advertorial PRODUKT DES JAHRES Saftig-süße Kiwis Die Zespri® SunGold Kiwi wurde bei der Wahl zum Produkt des Jahres 2016 mit Gold ausgezeichnet. Zwischen all den süßen Sommerfrüchten darf eine nicht fehlen: Kiwis sind dank ihres hohen Vitamingehaltes echte Powerpakete und peppen jede Obstplatte mit ihrem wunderbar säuerlichen Aroma auf! Eine, die sauer und süß perfekt verbindet, ist die SunGold Kiwi von Zespri®. Sie enthält dreimal so viel Vitamin C wie eine Orange, ist aber keineswegs besonders sauer, sondern – im Gegenteil – noch süßer als die grünen Klassiker. Unter ihrer haarlosen Schale verbirgt sich ein goldgelbes Fruchtfleisch, das mit saftig-süßem Aroma hält, was seine verführerische Honigfarbe verspricht. Dieser ganz besondere, fruchtig-süße Geschmack zeichnet jede SunGoldKiwi aus, denn die Früchte haben eine konstant hohe Premium-Qualität. Das gelingt, indem nur die besten Plantagen für sie ausgewählt werden. Auf ihnen sorgen dann die Zespri®Kiwizüchter dafür, dass sich die Früchte optimal entwickeln können und erst geerntet werden, wenn sie die perfekte Reife erreicht haben. Weil die Zespri® SunGold so lecker ist, wurde sie mit Gold ausgezeichnet, als in einer Abstimmung Tausende von Verbrauchern für die Fachzeitschrift Lebensmittel Praxis das Produkt des Jahres 2016 in der Kategorie „Obst und Gemüse“ wählten. Der Klassiker Wer es lieber grün mag, nimmt die Zespri® Green Kiwi. Sie wird wie alle Sorten von Zespri® im Zustand optimaler Reife geerntet, so dass sie ideal zu verzehren ist, wenn sie bei uns ankommt. Auch die Green Kiwi steckt voller Nährstoffe, die auf unterschiedliche Weise die Gesundheit unterstützen können. Bereits eine von ihnen deckt den täglichen Vitamin-C-Bedarf eines Erwachsenen! 14 Gewinnspiel: Zespri® verlost einen Wochenendtrip Goldene Stadt Prag Zum Dank für so viel Anerkennung verlost Zespri® nun eine Reise. Und welcher Zielort wäre angesichts der goldenen Frucht und ihrer Auszeichnung passender als die „Goldene Stadt“? So geht es für zwei Personen nach Prag. Die Teilnahme erfolgt ganz einfach online unter: für 2 Personen in die www.zespri-gewinnspiel.de

[close]

p. 15

REZEPTE Rucola-Birnen-Salat Zutaten • 200 g Rucola • 1 große reife Birne oder 2 kleine Dressing: • 8 EL Ölivenöl • 4 EL Kürbiskernöl • 6 EL Balsamico bianco • 1 gestr. TL Kräutermeersalz • 1 TL Honig, kaltgeschleudert • grob gemahlener Pfeffer a. d. Mühle Panna Cotta mit marinierten Kirschen Zutaten: • 250g Sahne • 1/2Stk. Vanilleschoten • 1EL Zucker • 1Scheibe Gelatine • 1Stk. Orange • 1 Sauerkirsche • 2 Prisen Kirschwasser • 10 g Speisestärke • 2 EL Orangensaft etwas Orangeschale 1 Prise Zimt Varianten-TIPP Für Käseliebhaber eignet sich ein kräftiger Roquefort Käse, leicht auf den Salat gebröselt passt er hervorragend zur milden Birne. Zubereitung: 1. Rucola gut waschen, im Sieb abtropfen lassen und evtl. harte Stängelchen entfernen. Auf einer Platte anrichten. 2. Die Birne in sehr feine Spalten schneiden und auf dem Rucola verteilen. 3. Die Zutaten für das Dressing gut mit einem Schneebesen verrühren und über den Salat geben. 4. Abschließend den Salat mit dem Pfeffer bestreuen. SERVIER Melonen BananenSmoothie Panna C otta sch meckt au mit mar ch inierten frischen beeren o Waldder mit au sgelösten Orangen filets. Daz u passt Hippeng ebäck o der Amar Wer will etti. , kann au ch die A retti oder maein paar C ornflake in die Sah s ne bröse ln. -TIPP Zutaten: • 1/2 Melone(n) (Netzmelone) • 2 Banane(n) • 150 g Joghurt oder Sahne • 150 ml Apfelsaft • 2 EL Honig, flüssig Zubereitung: 1. Für die Panna Cotta Sahne mit Vanillemark und Zucker aufkochen und in etwa 10 Minuten köcheln lassen. 2. Die eingeweichte, gut ausgedrückte Geletine darin auflösen und unter Rühren abkühlen lassen. 3. Die Creme in Förmchen füllen und mindestens 4 Stunden kalt stellen. Zubereitung: 1. Melone entkernen und schälen. 4 Kugeln zur Deko ausstechen. 2. Bananen schälen und in Stücke schneiden. 3. Alle Zutaten mischen und fein pürieren. 4. TIPP: Masse in Gläser verteilen und mit den auf Holz aufgespießten Melonenkugeln garnieren. 4. Die Kirschen in ein Sieb geben und den Saft auffangen. Dann den Saft aufkochen. Das Kirschwasser und die Speisestärke verrühren und den Saft damit binden, Kirschen und die restlichen Zutaten unterrühren und kalt stellen. 5. Die Panna Cotta auf Teller stürzen und mit den eingelegten Kirschen servieren. 15

[close]

Comments

no comments yet