Willich erleben - Ausgabe 03/2016

 

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Willich erleben - Ausgabe 03/2016

Popular Pages


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3 3 | 2016 Jetzt kostenlos mitnehmen! Willich, Anrath, Schiefbahn & Neersen WILLICH n e b e erl

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// Willich erleben Liebe Leserinnen und Leser, Hier ein paar schockierende Wahrheiten: Deutschlands Sieg bei der Fußball-WM in Brasilien ist schon zwei Jahre her, die Einführung des Euro schon 14 und der Fall der Mauer sogar 26 Jahre. Kaum trottet man einen Moment lang durch den Alltag, schon ist wieder ein Jahr vergangen. Schlimmer noch: Das Jahr 2016 ist auch fast zur Hälfte schon wieder um. Für viele beginnt ein neuer Lebensabschnitt: Einschulung, Abitur, Ausbildung. Aufregend oder? Viele freuen sich aber auch, denn schon bald geht es wieder in den ver­ dienten Jahresurlaub. Für uns heißt es mit dieser Ausgabe auch Halbzeit 2016, denn vor Ihnen liegt bereits die dritte Ausgabe von „Willich erleben – das Magazin“. Wie die Zeit vergeht, merken wir in diesem Jahr in unserer Stadt auch an einem runden Geburtstag: Unsere Städte-Partnerschaft mit der französischen Stadt Linselles besteht schon 50 Jahre. Der ASV Willich feiert sein 131. Schützenund Heimatfest und die Schlossfestspiele finden bereits seit 1984 am Neersener Schloss statt. In unserem Magazin stehen natürlich diese Themen im Vordergrund. Positiv wurde in unserer zweiten Ausgabe der Bericht über den Neersener Hobby-Fotograf Sascha Lucas mit seinen tollen Fotos aufgenommen. Wir konnten ihn für „Willich erleben – das Magazin“ gewinnen und so zeigen wir Ihnen immer wieder Fotos von Sascha Lucas im Magazin. In dieser Ausgabe stellen wir Ihnen neben dem Willicher Singkreis „imtakt“ eine junge Künstlerin vor, die in diesem Jahr bei den Neersener Schlossfestspielen mitwirkt. Wir konnten mit „Willich erleben – das Magazin“ ein Interview mit der Schauspielerin Sarah Elena Timpe führen. Wenn Sie auch ein Thema haben, treten Sie einfach mit uns in Kontakt. Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre E-Mail. Unser Ziel: „Willich erleben – Das Magazin“ zeigt stadtteilübergreifend alles, was in unserer Stadt – in Willich, Anrath, Schiefbahn und Neersen – interessant, informativ, spannend, unterhaltsam und vielleicht manchmal ein bisschen skurril ist: Vereinsleben, ehrenamtliches Engagement, spannende Unternehmensideen, städtische Aktivitäten, witzige Anlässe, Initiativen aller Glaubensgemeinschaften… Wir präsentieren in „Willich erleben – Das Magazin“ das „Willicher Leben“ in all seinen Facetten! Jetzt wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Lesen des Magazins und empfehlen Ihnen einen Internet-Besuch auf www.willicherleben.de. Nadia Joppen & Wolfgang Dille Herausgeber // Willicher Leben 6 // Willicher Leben 8 // Willicher Leben 14 // Willicher Leben 16 ASV Schützenfest Willich Schützenfest Schiefbahn imtakt Anrath Theater Sommer Neersen // Willicher Leben 18 // Willicher Leben 20 // Willich erleben 33 // Willich erleben 36 Mein Fest Schiefbahn 50 Jahre Städte-Partnerschaft NEU Tiere erleben Veranstaltungen 3

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4 //  Willich erleben Auf dieser Seite in „Willich erleben - das Magazin“ präsentiert unser Fotograf Sascha Lucas immer eines seiner Fotos. Heute: „Schlossfestspiele“ 1984 verwandelte sich Schloss Neersen erstmals in ein Freilichttheater. In diesem Jahr findet das Festspielprogramm unter dem Motto „Fremde – Freunde“ vom 12. Juni bis zum 14. August 2016 statt. In der gesamten Stadt weisen Fahnen auf die Festspiele hin, wie hier von Sascha Lucas fotografiert. Mehr Fotos von Sascha Lucas unter www.slucas.de

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// Willich erleben Mensch, Willich ist ein Dorf…!? WEM: ...aber ist es auch (noch) unser Dorf? // 01 DK: In den Tagen, bevor diese dritte Ausgabe unseres Magazins in Druck ging, konnte man diese subtile Frage auf Facebook des Öfteren lesen. Ein Grund: Es hatte in der Nacht auf den 21. Mai zwei Brände in Alt-Willich gegeben. Dabei würden insgesamt 11 Autos, ein Carport und mehrere Müllcontainer Opfer der Flammen. Schnell hörte man in den Sozialen Netzwerken Stimmen, die sagten: „Das gab es noch nie in Willich“, „Das war‘s dann endgültig mit dem schönen Willich “ oder „Ghetto Willich“. Natürlich ist so ein Ereignis eine unschöne Sache, die große Sorgen hervorruft, und keine schöne Veränderung in unserer Stadt – aber andererseits: Natürlich verändert sich „unser Willich“ ständig – im Grunde täglich. Und das ist auch gut so. Keiner der heutigen Willicher wünscht sich wohl das Willich von vor 100, 200 oder 1.000 Jahren zurück. Von daher ein klares Ja auf diese Frage: Die Stadt Willich ist unser Dorf. Ich glaube fest, dass man sich auch mit der heutigen Stadt Willich, in der eben - genau wie im Mittelalter - nicht alles rosarot ist, voll und ganz identifizieren kann. WEM: Wie identifizieren sich Willicher als Willicher? DK: Seit der Schließung des Krankenhauses gibt es fast keine geborenen Willicher mehr, über den wirklichen Geburtsort also eher nicht. Aber jeder, der hier, wie ich, aufgewachsen ist, macht dies wohl an einem sehr individuellen Gefühl fest. Ich bin Willicher, weil ich hier (mit kurzer zwischenzeitlicher Auszeit) wohne. Meine Familie und die meisten meiner Freunde kommen von hier oder leben hier. Ich arbeite hier, ich engagiere mich hier in der Stadt. WEM: …Eckpfeiler in der Heimat? DK: Alleine im Zeitraum dieser Ausgabe finden vier Schützenfeste statt. Alle ganz verschieden in ihrer Art und Weise - aber alle sehr identitätsstiftend für die Bürger im eigenen Ortsteil. Klar, kein Schützenfest ist schöner als das eigene, vor allem nicht für die aktiven Teilnehmer. Für Andere ist es der Sportverein, in dem sie seit jungen Jahren aktiv sind. Für die Nächsten ist es die Straßengemeinschaft. Überhaupt, ich glaube, das Gefühl „Heimat“ wird vor allem durch die Leute um einen herum bestimmt. WEM: Wissen die Willicher, wer sie sind? DK: Die meisten kennen wohl ihre Familie, Freunde und direkten Nachbarn ganz gut. Auch der Schützenbruder, der Bekannte aus dem Sportverein oder die Kassiererin ist niemand ganz Unbekanntes. Aber wer sind die Anderen? Um dies heraus zu finden, empfehle ich jedem Leser den Besuch folgender Internetseite: www.wir-sind-willich.de // 02 // 01: D  aniel Kamper beobachtet die Diskussionen im Internet manchmal auch augenzwinkernd. // 02: A  SV-Eröffnungsveranstaltung im Konrad-Adenauer-Park. Hier können Sie Kontakt zum Willicher Bürger knüpfen. WEM: Wie können Neu-Bürger denn Willicher kennen lernen? DK: Eigentlich ganz einfach: Besuchen Sie die Veranstaltungen in der Stadt. Jetzt zum Beispiel die Veranstaltungen der Schützenvereine. Sprechen Sie die Mitglieder der Vereine an, denn gerade die Schützenvereine bieten da eine große Plattform, ob bei Großveranstaltungen wie der ASV-Eröffnungs­ veranstaltung im Konrad-Adenauer-Park oder bei den Schützenfesten in den anderen Stadtteilen oder Honschaften. Es gibt dabei reichlich Gelegen­ heiten Kontakt zu und mit anderen Bürgern zu knüpfen. Natürlich auch in den Sportvereinen: Der Stadtsportverband hat auf seiner Internetseite www.ssv-willich.de alle Sportvereine der Stadt mit Kontaktadressen aufgelistet. www.willicherleben.de facebook.com/willich.erleben twitter.com/willicherleben instagram.com/willicherleben 5

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Willich feiert vom 8. bis 12.Juli Schutzenfest … Ein Klang-Feuerwerk über dem Weiher, eine Show & Brass Band bei der Musik­ präsentation, prächtige Füllhörner bei der Morgenparade und eine Kirmes mit vielen Schaustellern – das sind die Highlights des 131. Schützenund Heimat­fest des ASV (Allgemeiner Schützenverein 1886 e.V. Willich). Vom 8. bis 12. Juli feiern die Schützen im Alt-Willicher Ortskern. Im Mittelpunkt stehen neben den historischen Paraden, bei denen rund 1.100 Schützen und 450 Musiker aufmarschieren, die Er­­öffnungs­veranstaltung im Konrad-Adenauer-Park, der traditionelle Vogel­ schuss am Sonntag sowie die Festbälle im klimatisierten Großraum-Festzelt auf dem Schützenplatz. // : Das Willicher Königshaus Und weil zeitgleich ein fußballerisches Highlight – die Europameisterschaft – stattfindet, haben die Schützen für Sonntagabend vor­gesorgt, denn „wir übertragen das Endspiel der Fußball-Europa­ meisterschaft im Festzelt“, verspricht Vizepräsident Klaus Caris: „Sollte Deutschland im Endspiel sein, dann sogar mit Ton und einer großen Fußball-Party“. Etwas Regen verdarb den Besuchern 2015 zwar nicht die Laune, aber doch ein bisschen das Gesamtbild – daher hoffen die Verantwortlichen auf schöneres Wetter. Das verspricht ASV-Ehrenpräsident Günter Baumeister: „Wir werden schönes Wetter haben, denn Petrus war schon so oft ein Freund der Willicher Schützen.“ Er erwartet, dass sich wieder viele Zuschauer zu den Paraden einfinden: „Alte Traditionen, Uniformen aus der Wilhelminischen Zeit, historische Umzüge haben sich bis in die heutige Zeit gehalten und auch in diesem Jahr sind wieder viele Bürger mit Spaß, Freude und Engagement dabei“, so Baumeister. Er selbst freut sich, dass er mit Präsident Willi Stennes und den Mitgliedern des ASV-Vorstandes das Königshaus Carsten Schmitz beim Schützenfest begleiten kann. Traditionell ein großes Familienfest ist die Brotzeit mit Musik­ show und Verlosung am Montagvormittag. Dabei winken wieder tolle Preise – als erster Preis ein AIDA-Reisegutschein über 1.000 Euro, den das Reisebüro Krüger stiftet. Lose können beim ASV-Vorstand und während der Brotzeit gekauft werden. Zum Ausklang des Schützenfestes gibt es am Dienstag ein Highlight auf der Kirmes, erzählt Paul Müller als Sprecher der Schausteller: „In diesem Jahr beginnen mit dem ASV-Fest die Schulferien und daher hoffen wir, dass der Familientag am Schützenfest-Dienstag auf der Kirmes gut besucht wird. Wir bieten am Familientag zwischen 14 und 18 Uhr vergünstigte Fahrpreise an allen Fahrgeschäften an“, so Müller. Wir wünschen allen Schützen und Gästen ein tolles Schützenfest und bon appétit! Crêperie Grünheid Noch bis zum Vogelschuss am Sonntagmittag um 13 Uhr führt er das Regiment des ASV Willich: Schützenkönig Carsten I. Schmitz mit Königin Renate III. und den Ministerpaaren Frank Glasmacher mit Andrea Porten sowie Volker und Carla Wynands. Der 50-jährige König ist Leitender technischer Angestellter in einem Duis­ burger Unternehmen, Königin Renate III. (54 Jahre) arbeitet nebenberuflich im Lager und kümmert sich um die Familie mit zwei erwachsenen Söhnen. Alle drei „Herren Schmitz“ sind Mitglied im 2. Grenadierzug des ASV, ebenso Das ASV-Königspaar 2015 / 2016: Carsten I. und Renate III. Schmitz 6 //  Willicher Leben

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// Willicher Leben die beiden Minister. „Es war der richtige Zeitpunkt; es passte für uns“, meint der König auf die Frage, warum er sich gerade im vergangenen Jahr zum Vogelschuss entschieden habe – und meint zu diesem Thema auch: „Das Gefühl, den Vogel abzuschießen, kannst Du mit nichts vergleichen, das ist so speziell“. Während ihres bisherigen Königsjahres habe es viele besondere Momente gegeben, meint der König – etwa, als er zur ersten Parade auf den Markt gekommen sei oder bei der Abnahme des Regimentes auf Kaiserplatz und Friedrichstraße. Letztere war 2015 wegen des Umbaus nicht vollständig asphaltiert und das Königspaar war über eine Baustelle gegangen, um auf jeden Fall die Schützen in der letzten Reihe zu grüßen – denn eines sei beiden wichtig: „Wir sind zwar das Königspaar, aber auch ASV-Schützen. Das sind unsere Jungs!“ Musik – das A und O beim ASV Schützenfest Musikalisch hat das diesjährige Schützenfest des ASV Willich viel zu bieten. Die Musikzüge in den Paraden sind erfahrene Gruppen, die die traditionellen Elemente der Schützenfest-Musik wie Märsche und Zapfenstreich perfekt beherrschen. Zum ersten Mal nimmt das Bundesmusikkorps Kleinenbroich am Willicher Schützenfest teil und neu ist auch das Highlight der Bands in den Paraden: Die „Show und Brass Band der Feuerwehr-Kapelle Alsfeld“ wurde für das ASV-Schützen­fest verpflichtet. Sie gehört seit über 60 Jahren zu den erfolgreichsten gemischten Zügen in Deutschland. Als reiner Spielmannszug gegründet, treten die Musiker heute als Show & Brass Band in ganz Europa auf. // : Die Show- und Brass-Band aus Alsfeld GmbH Walzwerkstraße 10 · 47877 Willich Tel.: 0 21 54/41 44 50 · Fax: 0 21 54/41 44 30 www.elektro-luecke.de 7

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Das erste Schutzenfest als Brudermeister „Was ich mir wünsche: Dass am Dienstag jemand da steht und den Vogel abschießt“ – für Michael Klein wird das Schützen- und Heimatfest der St. Sebastianus Bruderschaft 1449 Schiefbahn ein besonderes: Zum ersten Mal erlebt er das Fest in seiner neuen Funktion als 1. Brudermeister der Schiefbahner Schützen. Der 52-Jährige ist vor wenigen Wochen in sein neues Amt gewählt worden. Mit seiner Frau Cordula hat er die Kinder Julia (24 Jahre) und Philipp (15 Jahre, ebenfalls aktiver Schütze und noch bei den Tellschützen). Beruflich ist er einer der beiden hauptamtlichen Gerätewarte der Freiwilligen Feuerwehr Willich und damit zuständig für alle fünf Löschzüge in der Stadt. Michael Klein ist seit 30 Jahren als Schütze in Schiefbahn aktiv, zuerst im Jägerzug „Gut Schuss“, seit 1989 im Zug „Joot dropp“. // : Zur Silberhochzeit sind sie Königspaar: König Frank und Angie Göllner // : Sein erstes Schützenfest in neuer Funktion: Brudermeister Michael Klein Vor rund anderthalb Jahren habe ihn der frühere Bruder­meister Manfred Hendricks gefragt, ob er seine Nachfolge antreten wolle – danach habe er ein Jahr im Vorstand mitgearbeitet, um das Aufgabengebiet kennen zu lernen. Danach habe er sich in der Mitgliederversammlung im Januar der Wahl gestellt. Sein Eindruck: „Der Vorstand arbeitet super zusammen, die Arbeit verteilt sich auf viele verschiedene Schultern. Ich freue mich auf die Herausforderung.“ Auch das Schiefbahner Schützenregiment sei eine gute Gemeinschaft: „Der Zusammenhalt ist sehr gut und mir gefällt das akkurate Bild auf dem Schützenplatz“, lobt Klein. Mit Blick auf sein erstes Schützenfest als Brudermeister räumt er ein: „Ja, ich bin schon nervös: Hoffentlich denkst Du an alles und vergisst keinen“. Aber er setze auf die Hilfe des erfahrenen zweiten Brudermeisters, Werner Brauns. Sein erstes Grußwort im Festbuch hat Michael Klein mit einem Zitat des Philosophen Sokrates eingeleitet: „Das Geheimnis des Wandels: Konzentriere nicht all Deine ganze Kraft auf das Bekämpfen des Alten, sondern darauf, das Neue zu formen.“ Das Schützenfest biete Gelegenheit für Jung und Alt, sich kennen zu lernen, Bekanntschaften und Freundschaften zu schließen oder zu vertiefen und frohe Stunden gemeinsam zu verbringen. „Selbst in wesentlich schlechteren Zeiten wurde Schützenfest gefeiert“, so Klein. Daher lade er auch im Namen des Königspaares Frank und Angie Göllner mit ihren Ministerpaaren alle Schützenbrüder, die Schiefbahner und deren Gäste sowie diejenigen „Ex-Schiefbahner“, die zum Fest wieder in ihre Heimat zurückkommen, ein, für ein paar Stunden die Hektik und Sorgen des Alltags beiseite zu schieben. „Mein Ziel als Brudermeister ist es, das Brauchtum fortzuführen, die Jugend zu fördern und an das Brauchtum heran zu führen. Nur so können wir das Schützenwesen erhalten“, meint der neue Brudermeister. Ganz wichtig ist ihm auch, dass die gemeinsame Aktion der Bruderschaften Schiefbahn und Niederheide „Schützen helfen“ weiter geht. „Wir wollen unkompliziert und namenlos helfen. Das können Vereine sein wie die Messdiener, die einen Zuschuss bekommen, oder eine Familie, in der das Geld für die Klassenfahrt des Kindes fehlt. Aber auch einen Kühlschrank haben wir schon bezahlt, wenn die Familie das Geld nicht hatte“, schildert Michael Klein. Und dann ist ja noch der oben genannte Wunsch: Dass sich ein Bewerber für die Königswürde in Schiefbahn findet…. Bild: Foto Naus Thüringer Rostbratwurst zur EM nur “Die Originale” auf den Grill Mathias Schmale Original 47877 Willich Lagerverkauf Info: 01702939829 E-Mail: info@thueringerspezialitaeten.de 8 //  Willicher Leben

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// Willicher Leben Das Königshaus der St. Sebastianus Bruderschaft Königspaar der Sebastianer in Schiefbahn sind in diesem Jahr Frank und Angie Göllner – und interessanterweise kam die Idee für diesen Zeitpunkt von Ehefrau Angie: Sie hatte nämlich vor einigen Jahren vorgeschlagen, dass König Frank zur Silberhochzeit im Jahr 2016 auch den Vogel abschießt. Mit der Idee waren König und Schützenzug des Königs, die „Hirsch-Schützen“, einverstanden und so holte Frank Göllner am 23. Juni 2015 mit dem 165. Schuss den Vogel von der Stange. Zu seinen Ministern ernannte er Wolfgang und Anke Akkermann (Finanz­ minister) sowie Detlef und Ruth Empt (Ernährungsminister). Der König – Zugführer der „Hirsch-Schützen“ – kann den Schützen schon einiges an Erfahrung bieten: 1979 war er – noch im jugendlichen Alter – Page bei König Josef Faßbender. 2012 waren Frank und Angie Ministerpaar bei König Frank Zlobinski, „eine wunderschöne Zeit“, so der jetzige König – und die wolle er jetzt mit seinem eigenen Königsjahr krönen. Finanzminister Wolfgang Ackermann (48 Jahre) ist Gründungsmitglied des Jägerzuges „Hirsch-Schützen“ und seit mehr als 30 Jahren begeisterter Schütze. Der gelernte Heizungsbauer sagte sofort zu, als der heutige König ihn vor einigen Jahren fragte, ob er ihn als Minister unterstützen wolle. Ministerin Anke war 1986 Hofdame im Königshaus Otto Moerschen. Ein etwas überraschter Ernährungsminister ist Detlef Empt. Ihm sei klar ge­ wesen, dass Frank als Zugführer einmal den Vogel von der Stange holen werde, aber er habe sich nie als Minister gesehen, sagt er selber. Doch dank seiner Frau Ruth, mit der er seit 2009 verheiratet ist, hat sich die Auffassung verändert – und da sie bereits in Niederheide Erfahrung als Königs­offiziersFrau gesammelt hatte, sei es nicht schwierig gewesen, ihre Zustimmung zum Ministerinnen-Status beim Schiefbahner Königspaar zu erhalten. Königspaar und Ministerpaare wünschen den Schiefbahner Schützen und den Besuchern viel Spaß und ein fröhliches Fest vom 18. bis 21. Juni. Info Samstag, 18. Juni 14:30 Uhr: Platzkonzert im Hof des Hubertusstift 17:30 Uhr: Vorparade (Hochstraße bis Paradeplatz) 20:00 Uhr: Ball der Zugkönige mit Heaven’s Club, Festzelt Jahnplatz Sonntag, 19. Juni 09:45 Uhr: Morgenparade mit Präsentation der Zugkönige 11:00 Uhr: Ehrungskonzert im Festzelt 16:00 Uhr: Wachparade, Aufzug der Wache, Musikserenade, Aufmarsch der Füllhörner, Musikshow vor dem Königspodium, Festumzug 20:00 Uhr: Königs- und Schützenball mit Heaven’s Club, Festzelt Jahnplatz 10:00 Uhr: Frühschoppen im Festzelt 11:00 Uhr: Einzug der Jungschützen-Abteilung 16:45 Uhr: Königs-Galaparade mit Großem Zapfenstreich, Aufmarsch der Füllhörner 20:00 Uhr: Galaball mit California Blue, Festzelt Jahnplatz Montag, 20. Juni Dienstag, 21. Juni 15:00 Uhr: Königsvogelschuss Schießsportanlage Bolzplatzweg 18:00 Uhr: Abschlussparade 20:00 Uhr: Krönungsball, Ankerfest und Ausklang mit California Blue, Festzelt Jahnplatz Info: www.sebastianus.de Tim Korosec Sanitär - Heizung - Klima Frankenseite 13 c | 47877 Willich Tel. 02154 8959537 Meisterbetrieb ...weil Qualität einen Namen hat! 9

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Neersener Schutzen feiern im Juli koniglich Die Freude in der St. Sebastianus Bruderschaft 1802 Neersen war groß, als im Februar im Wahlefeld-Saal der neue „große König“ der Bruderschaft gekrönt werden konnte: Jürgen Leipertz hatte die „königsfreie“ Zeit in der Bruderschaft beendet, als er im Juli 2015 zum Ende des Schützenfestes mit dem 74. Schuss den Vogel von der Stange holte. Mit seiner Frau Sabine führt er das Neersener Schützenregiment vom 01. bis 04. Juli durch das Fest mit Paraden, Bällen und einigen spezifisch Neersener Bräuchen. Begleitet wird das Königspaar von den Ministerpaaren Bernd und Claire Gerring, Rolf und Andrea Thelen und dem Königsoffizierpaar Ralf und Gabi Scheuffgen. Alle drei stammen aus der Stabs-Abteilung. Das Königshaus freut sich auf die Umzüge durch das mit Blumen und Fahnen geschmückte Neersen, meint der König: „Wir hoffen auf eine rege Beteiligung aller Schützen einschließlich unserer vielen Kinder- und Jugendgruppen sowie auf die Teilnahme befreundeter Bruderschaften und Vereine aus Willich und der Umgebung.“ Nach den Paraden und Umzügen lädt das Königshaus alle Schützen und die Neersener Bürger zum gemeinsamen, fröhlichen Feiern in das Festzelt neben dem Wahlefeld-Saal ein, „unser besonderes Anliegen ist es, den Zusammenhalt aller Schützen und Neersener Bürger zu fördern. Wir möchten eine familiäre und harmonische Stimmung in Geselligkeit und ungetrübter Freude für alle Besucher“, so König Jürgen. Außerdem freue sich das Königshaus auf die weiteren Termine und Besuche bei den anderen Schützen­ festen in der Stadt Willich, „um gemeinsam mit den anderen Königshäusern Frohsinn und Lebensfreude erleben und neue Freundschaften knüpfen zu können.“ Zugwege und Zugzeiten 2016 Samstag, 02. Juli 2016 (Kirmeseröffnung) Umzug des Kinderkönigshauses mit den Jungendgruppen zur Kirmeseröffnung 14:20 Uhr: Treffen bei der Kinderkönigin Hauptstraße 14:30 Uhr: Abmarsch mit Musik, Kirmeseröffnung Samstag, 02. Juli 2016 (Maisetzen) Nachmittags Maien-Setzen Ca. 19:30 Uhr: Parade anschließend zum Zelt Sonntag, 03. Juli 2016 08:45 Uhr: Antreten auf dem Minoritenplatz, Abmarsch und Kranzniederlegung 10:00 Uhr: Messe mit Altarparade im Schlosshof, (Änderungen durch Wetterlage möglich) danach zum Zelt 15:20 Uhr: Antreten Minoritenplatz 15:30 Uhr: Umzug durch Neersen: Minoritenplatz, Hauptstraße, Virmondstraße, Bengdbruchstraße, Neustraße, Kirchhofstraße, Hauptstraße, Rothweg, Eichenweg 16:30 Uhr: Parade, anschließend Serenade mit großem Zapfenstreich 10 //  Willicher Leben

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Beim Schützenfest am Grenzweg: // Willicher Leben Edelweiss und Alpenrock Die Gruppe Edelweiß stellt in diesem Jahr das Königshaus der St. Konrad Schützengilde Grenz­ weg – und deswegen wird beim Festauftakt am Freitagabend (15. Juli) in diesem Jahr eine Tradition gebrochen, erklärt Hans-Josef Ronken, ein Edelweiß-Mitglied: Statt der Party mit DJ Roland Zetzen gibt es eine Alpenrock-Zeltfete mit den „Original Hippelengern“. Daher sind Schützen, Nachbarn und Gäste ab 20 Uhr herzlich in das Zelt eingeladen, „wir sind gespannt, wie unsere Idee ankommt“, so Ronken. Die Grenzweg-Schützen werden in diesem Jahr von König Marco Schwoll (32 Jahre) mit seiner Frau Steffie (33 Jahre) angeführt – er arbeitet als kaufm. Angestellter in einem Möbelhaus, sie ist Erzieherin. Der König hat das Schützenwesen erst 2004 als „Anhang“ der damaligen Königsgruppe, der Nierstal-Blumen, kennengelernt. 2005 trat er dann in die Gruppe Edelweiß ein. Die Königin ist Schützen-erfahrener: Sie war 1990 Gründungsmitglied der Zaubermäuse, im Jahr 2000 ist sie mit den Zaubermäusen offiziell in die Gilde eingetreten und die jungen Damen wurden als Gruppe anerkannt. 2003 war die Königin Gründungsmitglied bei den Nierstalblumen. Seit 2012 ist sie Trägerin des Silbernen Verdienstkreuzes. Als Ministerpaare begleiten Hans Alfred und Jutta Gillessen sowie Steffen Gillessen mit Julia Ronken das Königspaar. Königsoffizier ist Alexander Kinsele mit Frau Pamela. Eigentlich ist der Königsoffizier seit 2012 passives Mitglied, aber er wurde dann zum „aktivsten Passiven“ erkoren und der König über­ redete ihn, das Offiziers-Amt zu übernehmen. Wir bauen. Sie leben. Wir schaffen Räume zum Leben. Zum Wohnen, Arbeiten, Denken, Feiern, Schlafen und Essen. Und wir tun dies aus Überzeugung. Weil wir wissen, wie wichtig schöne Räumlichkeiten sind, damit Menschen sich darin wirklich wohl fühlen. Das ist das Ziel, für das in unserem Familienunternehmen alle arbeiten. Von unserem jungen innovativen Team bis hin zu unseren langjährigen wie zuverlässigen Partnern. Die Termine 20:00 Uhr: Zeltfete / Alpenrock an der Niers mit den „Original Hippelengern“ 14:30 Uhr: 15:00 Uhr: 17:00 Uhr: 18:30 Uhr: 19:30 Uhr: 19:45 Uhr: Freitag, 15. Juli 2016 Samstag, 16. Juli 2016 Antreten an der Kapelle Festmesse mit Krönung in der St. Konrad Kapelle, anschließend Totenehrung Umtrunk in der Königsburg mit Setzen des Königsbaums; Krönung des Schüler- und Jungschützenkönigs Empfang der Gäste des Königs im Vereinsheim Kleine Parade an der Konrad-Kapelle Königs-Galaball im Festzelt Frühstück beim König Antreten an der Kapelle für Gastvereine und Schützen, die nicht beim König frühstücken 1. Teil des Festumzugs Große Parade an der St. Konrad-Kapelle 2. Teil des Festumzugs Frühschoppen im Festzelt Großer Zapfenstreich, danach Ausklang Schützen-Biwak am Gildehaus Sturm auf die Königsburg Antreten an der St. Konrad-Kapelle Dorfabend Sonntag, 17. Juli 2016 08:00 Uhr: 09:00 Uhr: 09:15 Uhr: 10:00 Uhr: 11:00 Uhr: 11:30 Uhr: 12:15 Uhr: 12.30 Uhr: 14:00 Uhr: 18:00 Uhr: 19:30 Uhr: Schmelzerstr. 2 47877 Willich Tel. 02154 95400990 info@paschertz.com DÜSSELDORF KAARST KREFELD WILLICH www.paschertz.com Montag, 18. Juli 2016 11

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Advertorial Ein Vorzeige-Projekt zur Umweltforschung Im Energiezentrum: Ein solches Forschungs- und Modellprojekt ist für eine kleinere Stadt wie Willich doch eher ungewöhnlich, aber die Stadt und ihre Einrichtung Energie­ zentrum Willich (EZ:W) besetzen ein zukunftsträchtiges Forschungsthema, freut sich die Technische Beigeordnete der Stadt, Martina Stall: Im Energiezentrum im Stahlwerk Becker läuft jetzt ein Forschungsprojekt zum Thema Erdwärme. Forschungsinhalt Die konkrete Anforderung: Die Projektbeteiligten um den Diplom-Geologen und Experten für Geothermie, Bernd Bremerich, der das Energiezentrum leitet, erforschen die Effektivität verschiedener Erdwärmesonden, verschiedener Verfüllbaustoffe und verschiedener Wärmepumpen im direkten Vergleich in einem identischen geologischen Umfeld. Insgesamt wurden auf dem Parkplatz neben dem Energiezentrum neun Erdwärme-Sonden in den Boden eingelassen – je drei Einfach-U-Sonden, drei Duplexsonden (Doppel-U) und drei Koaxialsonden. Je eine Einfach-, Duplex- und Koaxialsonde wurde mit einem Standard-, einem hochwärmeleitfähigem Verpressmittel oder Tonpellets in den Boden eingelassen. Über die Anlage wird der Raum des Energiezentrums im Gründerzentrum beheizt – die „gemischten Sonden-Trios“ sind jeweils wieder an eine von drei Wärmepumpen mit jeweils gleichen Wärmeleistungen angeschlossen – somit bilden die Projektbetreuer drei vergleichbare Wärme-Kreisläufe ab. Diese komplexe Anlage ist mit 36 Sensoren-Messpunkten ausgestattet. An jeder Erdwärmesonde und an den Heizkreisen der Fußboden-Heizung werden die Temperaturen im Vor- und Rücklauf sowie die Durchflussmengen 12 //  Willich erleben

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// Willich erleben der Wärmeträger-Flüssigkeit gemessen. Weitere Messkriterien: Der Strom­ verbrauch der Wärmepumpen und die erzeugte Wärme. „Die Anlagenteile werden gleichmäßig betrieben und belastet, sie können aber auch individuell zu- und abgeschaltet werden – so erhalten wir umfangreiche Möglichkeiten zur Erforschung der verschiedenen Systeme“, erklärt Bremerich. Die Messdaten werden zukünftig über die Internet-Seite des Energiezentrums aktuell veröffentlich, sodass jeder Bürger die Entwicklung verfolgen kann. Gleichzeitig kann Bremerich den interessierten Bürgern in den kostenlosen Energieberatungen fundiert Auskünfte geben und die Messwerte erläutern. Er rechnet damit, dass zum Ende der ersten Heizperiode im März 2017 erste belastbare Ergebnisse vorliegen. Partner für Studien gesucht Das private Forschungsprojekt des EZ:W kann auch von öffentlichen Forschungseinrichtungen wie Hochschulen genutzt werden – so kann Bremerich sich vorstellen, das Projekt für Abschlussarbeiten der Studenten zur Verfügung zu stellen. Außerdem sollen die Untersuchungs-Ergebnisse an die Genehmigungs- und Aufsichtsbehörden für Wärmepumpen-Anlagen wie die Unteren Wasserbehörden weitergegeben werden. Das ist deswegen wichtig, weil jede Anlage von den Behörden genehmigt werden muss, erklärt Margarethe Otrzonsek von der Unteren Wasserbehörde des Kreises Viersen. Im Kreis­ gebiet gibt es schon mehr als 1000 Erdwärme-Anlagen – Willich ist auf Grund der besonders günstigen geologischen Gegebenheiten am Niederrhein mit einer hohen Wärmeleitfähigkeit des Bodens dabei führend. „Dazu können wir Planer dieser Anlagen, ausführende Unternehmen und Behördenvertreter schulen“, sieht Bremerich einen weiteren Ansatz. // : Im Energiezentrum sind weitere Messpunkte, um die Wirksamkeit der Anlagen fundiert vergleichen zu können. Partner und die Industrie. Besonders dankbar ist das EZ:W-Team auch für die Unterstützung durch die städtische Grundstücksgesellschaft sowie der Stadtwerke Willich und der Volksbank Mönchengladbach. Willicher Praxistage Geothermie Rein privatwirtschaftliches Projekt Bemerkenswert ist auch die Struktur des Forschungsprojektes: Es wird nicht aus Mitteln des Landes NRW gefördert, wohl aber intensiv von der EnergieAgentur NRW begleitet. Material, Sonden, Wärmepumpen und Ingenieurleistungen wurden von verschiedenen Herstellern und Partnerunternehmen gesponsert, ebenso die Bohr- oder Elektro-Arbeiten. Die Planung und Koordination haben Bernd Bremerich und sein Team von der in Willich ansässigen GEOBIT Energieprojekte GmbH selbst übernommen. Was Bremerich besonders freut: Alle Projektpartner sind einverstanden, dass die Messdaten über ihr Anlagen-Element im Internet veröffentlicht werden dürfen, „das erhöht die Transparenz der Forschungsarbeit“. Ohnehin funktioniere das Projekt nur dank der Bereitstellung von Knowhow und aktiver Unterstützung durch die Das „Erdwärmesonden-Testfeld“ wird demnächst wieder öffentlich dargestellt – es wird Thema der „2. Willicher Praxistage Geothermie“. Diese finden am 29. und 30. September statt. Dabei geht es u.a. um Themen wie die Qualitätssicherung auf Bohrplätzen und bei Schweiß-Verbindungen oder im Praxisteil um die alternativen Bohrtechniken. „Ein Ziel wird es dabei sein, die Möglichkeiten zur Qualitätssicherung auf dem Bohrplatz den Unteren Wasserbehörden in der Praxis vorzustellen“, so Bremerich. Das Energiezentrum EZ:W ist ein kostenloses Beratungsangebot der Stadt Willich an ihre Bürger und die Unternehmer in der Stadt Willich sowie aus den Nachbargemeinden. Träger sind die Grundstücks-Gesellschaft (GSG), die Stadtwerke und die GEOBIT Ingenieurgesellschaft aus Aachen, Kooperationspartner ist die Volksbank Mönchengladbach. Außerdem beteiligen sich weitere Fachfirmen als Partnerunternehmen im Netzwerk des EZ:W. Beratungsschwerpunkte in den wöchentlichen EZ:W-Sprechstunden sind die Geothermie und das Thema Photovoltaik und Speichertechnik. Das Beratungsangebot gehört zum Klimaschutzkonzept der Stadt Willich. Es wird zum größten Teil über die Dachmieten der „Bürger Solar Willich e.G.“ finanziert. Die Firmen beteiligen sich durch ihren Mitgliedsbeitrag oder Sachleistungen. Interessenten, die z.B. ihre Heizungsanlage auf erneuerbare Energien umstellen oder Photovoltaik-Anlagen für die Stromgewinnung nutzen möchten, finden hier eine unabhängige Beratung: „Unsere Haupt­ tätigkeit ist die kostenlose Beratung zu Fragen rund um erneuerbare Energien und moderne, energieeffiziente Möglichkeiten der Wärmeund Stromerzeugung“, erklärt Bernd Bremerich, Diplom-Geologe und Fachmann für Geothermie. Die Beratungen in Einzelterminen finden am Donnerstagnachmittag statt. Dazu gibt es ergänzende Beratungsangebote etwa durch Mitarbeiter der Verbraucher-Zentrale NRW. Info Die Adresse: // : Beim Start des Erdwärmesonden-Testfelds erhielten die Gäste einen Blick in den Untergrund. ENERGIEZENTRUM im Gründerzentrum Willich Stahlwerk Becker, Gießerallee 19, 47877 Willich Tel.: 02154 / 814482 E-Mail: beratung@energiezentrum-willich.de www.energiezentrum-willich.de 13

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Singen erleben wir stellen vor: imtakt Willicher Singkreis Meisterchor mit Chorleiter Klaus-Peter Jamin „Imtakt – ist kein neuer Chor, sondern der frühere Willicher Singkreis mit einem neuen Namen“, erklärt Veronika Abdülhayoglu: „Wir möchten mit der Zeit gehen und uns etwas moderner nach außen präsentieren. Daher haben wir auch ein neues Logo entwerfen lassen“, so die Vorsitzende des Frauenchores, der immer dienstags im Anrather Orpheum seine Proben abhält. Von Karl Kox gegründet Heute hat der Chor 23 Mitglieder, Vorsitzende ist Veronika Abdülhayoglu, Chorleiter ist Klaus-Peter Jamin. Er war bis Anfang 2002 als hauptamtlicher Kirchenmusiker in drei kath. Kirchengemeinden Krefelds tätig. Er leitete in St. Clemens Fischeln seit 1999 den Kinderchor, seit 2000 den Jungen Chor (Cantilena ad libitum) und als hauptamtlicher Kirchenmusiker ab Februar 2002 den Kirchenchor sowie den Jugendchor St. Clemens Fischeln. Neben dieser Tätigkeit leitet er im Sängerkreis Linker Niederrhein drei Chöre. Seit 1989 ist er Chorleiter des Männerchores „Orpheus 1863 Anrath e.V.“ Mit diesem Chor errang er 1987, 1992, 1997, 2002, 2006 und 2011 den Titel „Meister­chor“ im Sängerbund NRW sowie 1999, 2002, 2005 und 2008 die Auszeichnung „Volkslieder-Leistungschor”. Mit dem Willicher Singkreis errang er vier Meister­chortitel in 1998, 2003, 2008 und 2013. 1996 verlieh ihm der Fachverband Deutscher Berufschorleiter den Titel Musikdirektor FDB. „imtakt“ – Willicher Singkreis“ ist ein Frauenchor, der eigentlich schon im Jahr 1968 entstanden ist. Damals gründete der frühere Neersener Rektor Karl Kox den Jugendchor Neersen. Alle Mitglieder waren seine ehemaligen Schülerinnen. Kox ist den meisten Willichern als Komponist, Musikdirektor und Gründer vieler Chöre in Erinnerung. Er war unter anderem seit Gründung des Viersener Kinder- und Jugendchores 1949 dessen Leiter, leitete den Jugendchor Neer­ sen, den Quartettverein „Liederkranz“, gründete die Bläsergruppe Neersen und eben den Willicher Singkreis. 1970 wurde auf Anregung des damaligen Bürgermeisters Dr. Hans Lamers von Kox der Kinderchor der Stadt Willich gegründet, um das neue „städtische Bewusstsein“ zu stärken. Aus diesem Chor entstand mit den Jahren der Willicher Singkreis. 1985 hatte der komplette Chor 100 Mitglieder. Bis 1996 war Karl Kox Chorleiter des Willicher Singkreises. Singen ist anstrengend, macht aber den Kopf frei imtakt singt als mehrstimmiger Chor gemischte Musik: Von Volksliedern wie „Horcht, was kommt von draußen rein…“ bis zur Pop-Musik wie „It´s raining Men“ oder „I´m singing in the Rain“, aber auch Gospelsongs oder lateinische Messen. „Die Musik bestimmt der Chorleiter und es macht Spaß, wenn wir etwas Neues einstudieren“, erklärt Vorsitzende Veronika Abdülhayoglu und Vorstands-Beisitzerin Ilona Welter erzählt: „Singen ist schon anstrengend, aber dabei vergisst man alles und der Kopf wird frei“. Geprobt wird immer dienstags von 20:00 bis 21:30 Uhr: „Die Proben beginnen mit klassischen Atem- und Zwerchfell-Übungen und gemeinsamem Einsingen“, so Welter. Dazu macht die Neersenerin Tanja Schmidt-Watermann einmal im Monat eine Stimm­ausbildung mit den Chor-Sängerinnen. 14 //  Willicher Leben

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// Willicher Leben Auch der Freizeitwert kommt bei den Treffen nicht zu kurz, meint Veronika Abdülhayoglu: „Natürlich wird auch Geselligkeit bei uns im Chor gelebt und wir tauschen auch schon einmal das ein oder andere Kochrezept vor oder nach der Probe aus.“ Neue Chor-Mitglieder gesucht Wie zuvor schon erwähnt, hat der Chor heute 23 Mitglieder und freut sich natürlich über neue Mitglieder. „Unsere Mitglieder sind im Alter von 30 bis 65 Jahre und wir können immer wieder Sängerinnen gebrauchen. Allerdings sollten es, wenn möglich, erfahrene Chorsängerinnen sein, die bei uns mitmachen möchten“, so die Vorsitzende. Wer Freude am Gesang hat, kann einfach einmal rein schnuppern: Proben von „imtakt“ Willicher Singkreis sind Dienstag von 20:00 bis 21:30 Uhr im ORPHEUM, Fadheider Str. 3 in Anrath. Weitere Informationen unter: www.willicher-singkreis.de Erdbeeren, Himbeeren… gibt’s bei uns! … und bald auch Äpfel, Birnen und Pflaumen Hier ist „imtakt“ Willicher Singkreis zu hören: Freitag, 01. Juli Schloss-Serenade in Neersen Freitag, 08. Juli Konzert im Kulturcafé Papperlapapp, Clevenstraße 15, Vorst Sonntag, 30. Oktober Teilnahme am Herbstkonzert des MGV Orpheus in Anrath Sonntag, 18. Dezember 45. Weihnachtskonzert Schloss Neersen Hofläden Obsthof Mertens Wekeln 1, Willich Niederlöricker Str. 61, Büderich Rethelstr. 123, Düsseldorf www.obsthof-mertens.de 15

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