Firmenzeitung Licht- und Kraftwerke Helmbrechts GmbH Juni 2016

 

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Ausgabe Nr. 17 / Juni 2016 ZEIT FÜR ENERGIE Kundenzeitung der Licht- und Kraftwerke Helmbrechts GmbH und der Gasversorgung Frankenwald GmbH „Gas&Glas“ für Döhlau LuK-Tochter GFW erschließt Gemeinde mit Erdgas Lesen Sie weiter auf Seite 2. Stoff-Trends Georg Chr. Wirth GmbH & Co. KG aus Helmbrechts im Portrait komDSL 4/5 Das schnelle Internet von der LuK Limmersdorfer Lindenkirchweih 9 Lebendige Tradition rund um die Tanzlinde 13

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2 » LuK-News Moderne Energieversorgung für Döhlau Döhlau gehört zu den wenigen größeren Gemeinden im Hofer Landkreis, die bisher noch nicht an das Erdgasnetz angeschlossen sind. Das wird sich nun ändern. Anfang dieses Jahres unterzeichneten der Döhlauer Bürgermeister Thomas Knauer und die Geschäftsleitung der Gasversorgung Frankenwald GmbH einen Konzessionsvertrag. Mit der Unterzeichnung des Vertrages ist es der Gasversorgung Frankenwald GmbH (GFW), einem Tochterunternehmen der Licht- und Kraftwerke Helmbrechts GmbH (LuK) gestattet, auf dem Gebiet der Gemeinde Erdgasleitungen zu verlegen. Unter dem Stichwort „Gas&Glas“ erhält Döhlau aber nicht nur eine moderne Erdgasinfrastruktur, sondern auch Glasfaserkabeln für schnelles Internet. Diese verlegt die Thüga Metering Service GmbH (TMS) im Zuge der Bauarbeiten, die bereits im April starteten, gleich mit. „Die kombinierte Verlegung von Erdgasleitungen und Glasfaserkabel in Zusammenarbeit mit der TMS hat sich in anderen Gemeinden schon bewährt, denn wo die geplanten Trassen nahezu identisch sind, muss so nur einmal die Straße aufgegraben werden“, sagt Gerd Dilsch, der Geschäftsführer von LuK und GFW. Für Teilbereiche der Gemeinde Döhlau ist „Gas&Glas“ vorgesehen. Darüber hinaus plant die GFW auch die Ortsteile Tauperlitz, Kautendorf und Erlalohe in den nächsten Jahren möglichst flächendeckend mit Erdgas zu erschließen. „Dafür ist jedoch allein eine entsprechende Nachfrage seitens der Anlieger maßgeblich“, erklärt Gerd Dilsch. Foto: Ute Michael GFW und die Gemeinde Döhlau vereinbaren einen Konzessionsvertrag: im Bild (vorne, v. l. n. r): Stefan Pöhlmann, GFW-Aufsichtsratsvorsitzender und Bürgermeister der Stadt Helmbrechts, Thomas Knauer Bürgermeister der Gemeinde Döhlau, Gerd Dilsch, der Geschäftsführer der GFW und Stefan Bußler, der Prokurist der GFW, (hinten, v. l. n. r.): Stefan Franz, Abteilungsund Projektleiter der GFW, Günter Rauh, Geschäftsleiter der Gemeinde Döhlau, Udo Meister, Abteilungsleiter und Kundenberater der GFW. Bei entsprechendem Interesse wird die GFW auch dort Erdgasleitungen verlegen, wo kein Glasfasernetzausbau erfolgt. reit, die Hauseigentümer und Betriebe vor Ort unverbindlich und kostenfrei zu beraten sowie konkrete Angebote über Gasnetzanschlüsse zu unterbreiten. Weitere Informationen zu Erdgas und Erdgasanwendungen finden Sie unter www. luk-helmbrechts.de. Für Fragen steht Ihnen Udo Meister unter der Tel. Nr. 09252 704166 auch vorab zur Verfügung. Informationsveranstaltungen und persönliche Beratung „Eine Anbindung an das Erdgasnetz ist ein wichtiger Standortfaktor und wertet Wohnund Gewerbegebiete noch einmal auf“, so Gerd Dilsch. Um diese Form der Energie zu nutzen, müssen Immobilienbesitzer lediglich einen Hausanschluss – also eine Leitung vom Erdgasortsnetz bis hin zum Gebäude – legen lassen. „Die Verlegung eines solchen Anschlusses bedeutet nicht gleich, dass man Erdgas auch sofort beziehen muss“, sagt Udo Meister, der als Kundenberater bei LuK und GFW tätig ist. „Aus Erfahrung wissen wir, dass dies meist erfolgt, wenn die Heizanlage erneuert oder der Brenner ausgetauscht wird.“ In Informationsveranstaltungen stellen die GFW und die TMS den Bürgerinnen und Bürgern das Projekt „Gas&Glas“ sowie die Möglichkeiten, Vorteile und Kosten von Erdgas und schnellem Internet vor. Die ersten Termine fanden bereits im April im Alten Schulhaus in Kautendorf und in der Tauperlitzer Grundschule statt. Weitere sind in Planung und werden rechtzeitig bekannt gegeben. Udo Meister ist zudem gerne be- Ein Baustein bei der Energiewende Die Erdgasversorgung wird auch als ideale Brückentechnologie für das Erreichen des „Regenerativen Zeitalters“ angesehen. Denn das rund 500.000 Kilometer lange Erdgasleitungsnetz in Deutschland stellt einen idealen Energiespeicher dar, um einmal regenerativ erzeugtes Erdgas, das zum Beispiel über das sogenannte Power-to-Gas-Verfahren aus „überschüssigem“ Öko-Strom gewonnen werden kann, aufzunehmen. Theoretisch könnte zukünftig über das Erdgasnetz zu 100 Prozent regenerativ erzeugtes Erdgas transportiert werden; aber auch jetzt fließt bereits Bioerdgas aus Biogasanlagen & Co. durch die Leitungen. Überprüfung der Erdgasleitungen im Ortsnetz Seit Mai ist das Wartungsteam der LuK und der GFW wieder unterwegs Eine sichere und zuverlässige Versorgung mit Erdgas steht für die LuK und die GFW an oberster Stelle. Um dies zu gewährleisten, inspizieren die Gasmeister Hans Wagner und Detlef Mann samt ihrem Team jedes Jahr zwischen Mai und September die Leitungen der Ortsnetze im Versorgungsgebiet. Auch die Leitungen zwischen Gasnetz und Hausanschluss, die in der Regel durch private Grundstücke führen, werden dabei überprüft. Die LuK und die GFW bitten die Grundstückseigentümer dafür um Verständnis. Im Zweifel sind die Mitarbeiter gerne bereit, ihre Dienstausweise vorzulegen. Für dieses Jahr sind Kontrollen in den nachfolgenden Städten und Gemeinden geplant: » Geplante Ortsnetzkontrollen im LuK-Gebiet Mai Juni Juli Schauenstein, Uschertsgrün Selbitz Hutschdorf, Kemeritz » Geplante Ortsnetzkontrollen im GFW-Gebiet August August September Blankenberg Blankenstein Pottiga, Harra

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LuK-News »3 Neues Erdgas-Festpreisprodukt LuK und GFW senken die Preise weiter Die LuK und die GFW setzen als regionale Unternehmen auf langjährige Kundenbeziehungen und fair kalkulierte Preise: Für die regionalen Energieversorger ist es selbstverständlich, Einsparungen beim Erdgaseinkauf an die Kunden weiterzugeben. Ab Herbst dieses Jahres können diese von einem nochmals vergünstigten Erdgastarif profitieren. Bereits im vergangenen Jahr konnten die Energieversorger durch eine günstige Erdgasbeschaffung die Preise senken und boten erstmals ein Festpreisprodukt an, für das sich der Großteil der Kunden entschied. „Damals haben wir weitere Vergünstigungen in Aussicht gestellt, sollte die Preisentwicklung an den Rohstoffbörsen anhalten“, sagt Geschäftsführer Gerd Dilsch. Ab dem 1. November 2016, rechtzeitig vor der nächsten Heizperiode, wird deshalb ein Festpreisprodukt zu noch günstigeren Konditionen angeboten. Eine weitere Preissenkung zum 1. Januar 2018 um noch einmal den gleichen Betrag ist in diesem Produkt bereits enthalten. Die Kunden von LuK und GFW wurden schon schriftlich über die Einzelheiten informiert. Auch für diese Produkte gilt: Sollte in 2018 eine weitere Preissenkung möglich sein, so werden auch den Kunden, die sich für den neuen Festpreistarif entschieden haben, günstigere Angebote unterbreitet. „Preiserhöhungen geben wir hingegen nur weiter, wenn die gesetzlichen Rahmenbedingungen dies erforderlich machen, wie es zum Beispiel bei einer Erhöhung der Energie- oder Mehrwertsteuer der Fall wäre“, sagt Gerd Dilsch. Editorial Gerd Dilsch, Geschäftsführer Liebe Leserinnen und Leser, ich freue mich, Ihnen die aktuelle Ausgabe der „Zeit für Energie“ präsentieren zu können, die von nun an mit einem neuen Layout erscheint. Die Energie- und Rohstoffpreise sind im vergangenen Jahr an den Börsen kontinuierlich gefallen und haben Anfang dieses Jahres ihre bisherigen Tiefstände erreicht. Um sich auch gegen plötzliche Preissprünge nach oben absichern zu können, kaufen LuK und GFW die Energiebezüge rechtzeitig in mehreren Tranchen ein. Den dadurch entstehenden Preisvorteil sowie andere interne Kosteneinsparungen geben wir in vollem Umfang an unsere Kunden weiter. Noch rechtzeitig vor dem nächsten Winter können wir dadurch ein neues, günstigeres Erdgas-Festpreisprodukt anbieten. Unseren Kunden haben wir diese erfreuliche Nachricht samt Vertragsformular bereits per Post zukommen lassen und rechnen mit einer ähnlich hohen Rücklaufquote, wie im letzten Jahr. Sehr erfreut sind wir auch über den Konzessionsvertrag mit der Gemeinde Döhlau. Unter dem Stichwort „Gas&Glas“ wird die GFW gemeinsam mit der Thüga MeteringService GmbH in der Gemeinde nun Erdgasleitungen und Glasfaserkabel verlegen. Ebenso freuen wir uns, dass der Erdgasnetzausbau u. a. in Kasendorf, Thurnau und im Ortsteil Marlesreuth der Stadt Naila zügig voranschreitet. Wir hoffen, damit zu einer weiterhin erfolgreichen Entwicklung der Gemeinden beizutragen. Die Region im Blick Als regionale und zu 100 Prozent kommunale Unternehmen bleiben die Gewinne von LuK und GFW in der Region und werden nicht an Konzerne und deren Aktionäre ausgezahlt. Mit dem großteils selbst finanzierten Ausbau des Erdgasnetzes tragen LuK und GFW zudem zu einer höheren wirtschaftlichen Attraktivität und Lebensqualität der Region bei. „Mit dem Bezug von regionalem Erdgas und Strom unterstützen unsere Kunden auch das Vorankommen unserer Gegend und die Wertschöpfung vor Ort“, so Gerd Dilsch. Vergrößertes Liefergebiet Die neuen Tarife gelten auch in fremden Netzgebieten, darunter im gesamten Netzgebiet der Bayernwerk AG sowie in den Bereichen Bayreuth, Kulmbach und Hof. Ebenso besteht in diesen Gebieten auch die Möglichkeit, Strom und Erdgas aus einer Hand von der LuK zu beziehen. Weitere Informationen dazu finden Sie auf www.luk-helmbrechts.de unter „Aktuelle Meldungen“. Ebenso stehen die Mitarbeiter des Kundencenters von LuK und GFW telefonisch unter der Nummer 09252 704-400 oder persönlich in der Münchberger Straße 65 in Helmbrechts für Fragen zur Verfügung (Öffnungszeiten siehe „Service und Kontakt“). Gerd Dilsch, Geschäftsführer der Licht- und Kraftwerke Helmbrechts GmbH und der Gasversorgung Frankenwald GmbH

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4 » Unsere Kunden Stoff-Trends zur rechten Zeit am rechten Ort Die Weberei Wirth aus Helmbrechts verbindet Fortschritt und Tradition Die Textilindustrie hat eine lange Geschichte in Helmbrechts, was der Stadt zeitweise auch den Beinamen „Kleiderschrank der Welt“ einbrachte. Die Georg Chr. Wirth GmbH & Co. KG ist seit über 150 Jahren Teil dieser Tradition. Heute ist das Familienunternehmen eine hochmoderne Weberei, die sich mit vielfältigen Produkten und absoluter Kundenorientiertheit einen Namen gemacht hat. An solchen Webstühlen entstehen die Stoffe der Firma Wirth. Ob Gardinenstoff oder Dekostoff, ob fertige Kissen, Tischdecken, Raffrollos oder Handtücher, bei der Weberei Wirth findet man all das in vielen verschiedenen Farben und Mustern. Jedes Jahr bringt das Unternehmen, das derzeit 44 Mitarbeiter beschäftigt, eine Kollektion mit rund hundert neuen Artikeln heraus und fertigt auch Produkte nach Kundenvorgaben. „Wir behalten den Markt immer im Auge, beobachten die Trends rund um den Globus und richten unsere Produktentwicklung und unser Angebot danach aus“, sagt Florian Wirth, der seit 2008 im Familienunternehmen tätig ist. Die Kunden dürfen dabei auf „Made in Germany“ vertrauen. „Wir produzieren unsere Stoffe und Konfektionsware selbst, mit Webmaschinen und Nähmaschinen an unseren Standorten in Unterweißenbach und Helmbrechts“, erklärt der studierte Textilingenieur. vor allem mit unserem Service, den wir um unsere Produkte herum anbieten sowie mit unserer Flexibilität und unserer Schnelligkeit“, erklärt Florian Wirth, der die Bereiche Produktion und Verkauf leitet. „Für den Versandhandel wickeln wir zum Beispiel die komplette Lagerung ab und verschicken die Produkte direkt zum Endkunden. Für die Fahrzeugindustrie liefern wir ‚just in time‘ und sind in der Lage, sehr kurzfristig auf Mengenänderungen zu reagieren.“ Gespür für die Bedürfnisse der Kunden und Flexibilität zeigte das Unternehmen auch mit der hauseigenen Marke SICCO-SUPER-TOWELS. Nach der Insolvenz eines bedeutenden Inlandskunden galt es, rasch zu reagieren, um die hauseigene Konfektionsabteilung wieder auszulasten. Unter der Ägide von Florian Wirth entwickelte die Firma einen neuen Mikrofaser-Stoff, der durch seine besondere Struktur sehr weich ist und enorm viel Wasser aufnehmen kann. Daraus wurde ein Erfolg: „Unsere Handtücher, Duschtücher und Wellnesstextilien sind nicht nur sehr gefragt, sondern wurden auch Testsieger bei einem unabhängigen Produkttest“, freut sich Florian Wirth. Aktuell bringt die Weberei Wirth eine eigene Dekorationskollektion aus Biobaumwolle auf den Markt, die unter dem Namen „WirthNatur“ bereits bei verschiedenen Online-Händlern erhältlich ist. Kreativität und individueller Service Doch die Produkte und ihre Fertigung sind nicht der einzige Grund, warum die Weberei sich erfolgreich gegen die Mitbewerber – insbesondere aus Fernost – am Markt behaupten kann. „Wir punkten

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Unsere Kunden »5 SICCO-SUPER-TOWELS® ist eine erfolgreiche Eigenmarke der Weberei Wirth. übernahm Georg Chr. Wirth den Betrieb. Er gab der Firma ihren heutigen Namen. Auch dessen Sohn Adam Wirth führte die Tradition weiter. Werner Wirth übernahm die Geschäfte 1969. Seit 2008 ist sein Sohn Florian Wirth im Unternehmen aktiv, um die Familientradition fortzuführen. Familienbetrieb in der fünften Generation Die Leidenschaft für das Textilhandwerk liegt dem Geschäftsführer Werner Wirth und dessen Sohn Florian Wirth im Blut. Bereits seit 1862 ist die Familie Wirth in der Weberei tätig. Damals begann Johann Adam Wirth mit einer bescheidenen Hausweberei. 1890 Die LuK als kompetenter Partner Bei der Energieversorgung setzt die Weberei Wirth schon lange auf die Licht- und Kraftwerke Helmbrechts und bezieht Strom für die Firmengebäude. „Wir haben mit der LuK seit jeher einen kompetenten Partner vor Ort“, sagt Florian Wirth. Aktuell plant das Unternehmen auch komDSL, das Angebot der LuK für leistungsstarkes Internet und Telefonie, zu nutzen. Florian Wirth ist Diplom-Textilingenieur (FH) und seit 2008 im Familienunternehmen tätig. Er leitet die Bereiche Produktion und Vertrieb. LuK und GFW erhalten TSM-Zertifikat Zum dritten Mal in Folge ausgezeichnet Erneut haben die LuK und die GFW an der Zertifizierung des „Technischen Sicherheitsmanagements“ der „Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfaches (DVGW)“ teilgenommen. Zum dritten Mal in Folge wurden die internen Prozesse sowie die Qualität der Produkte, Erdgas und Wasser überprüft. Das Ergebnis zeigt, dass die LuK alle Anforderungen an Qualifikation und Organisation der technischen Bereiche erfüllt. In einer sich stets wandelnden Branche müssen sich Energieunternehmen den aktuellen sicherheitstechnischen Standards anpassen. Um hier verschiedene, spartenübergreifende Energieversorger für Unternehmen und Industriekunden vergleichbar zu machen, hat der DVGW Ende 1999 mit großem Erfolg das „Technische Sicherheitsmanagement“ (TSM) entwickelt. treiben; daran sind fast 40 Gashochdruckregelanlagen im gleichen Druckbereich angeschlossen. Weitsicht zahlt sich aus Als eines der ersten kommunalen Unternehmen in Nordbayern, nahm die LuK schon im Jahr 2005 an der Zertifizierung des Technischen Sicherheitsmanagements, kurz DVGW-TSM, teil. Ein weitsichtiger Schritt – denn mit der Novellierung der Gashochdruckleitungsverordnung im Jahr 2011 wurde die Prüfung und Zertifizierung zur gesetzlichen Pflicht für alle Betreiber von Gashochdrucknetzen und -anlagen ab 16 bar. Hierzu gehören auch LuK und GFW, die ein Ferngasleitungsnetz von 25 bis 67,5 bar mit einer Länge von rund 110 Kilometer be- Nachweis für die Praxis Als eine Art TÜV für Versorgungsunternehmen genießt das TSM-Zertifikat innerhalb der Branche großes Vertrauen. Zudem ist das DVGW-Regelwerk im gültigen Energiewirtschaftsgesetz verankert, was seine Akzeptanz zusätzlich festigt. Oft müssen Industriekunden selbst nach verschiedenen Vorgaben arbeiten und benötigen in diesem Zusammenhang auch die Nachweise der Energie- und Trinkwasserlieferanten. Hier bietet die Zertifizierung Orientierungshilfe und gilt als zuverlässiger Nachweis der Leistungsfähigkeit von Energieversorgern. Die LuK und GFW erhalten das TSMZertifikat vom DVGW. Im Bild (v.l.n.r.): Prokurist Stefan Bußler, Geschäftsführer Gerd Dilsch und zugleich technische Führungskraft für den Bereich Erdgas, Abteilungsleiter Frank Gausche und zugleich technische Führungskraft für den Bereich Trinkwasser, die beiden TSM-Prüfer vom DVGW, Jörn-Helge Möller und Stephan Zeilinger sowie Torsten Vogel, der LuKProjektleiter für Geoinformationssystem und Instandhaltungsmanagement.

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6 » So schön ist unser Versorgungsgebiet Blick auf die Dorfmitte von Leupoldsgrün. Foto: Ulrike Friedrich Hier ist man gern zu Hause Leupoldsgrün – das Tor zum Frankenwald Leupoldsgrün liegt an der Grenze zum Frankenwald und zum Fichtelgebirge. Die kleine Gemeinde bietet eine malerische Natur, eine gute Verkehrsanbindung sowie eine stabile Wirtschaft und reichliche Nahversorgung. All das gepaart mit der Freundlichkeit der Menschen und dem regen Gesellschafts- und Vereinsleben macht Leupoldsgrün zu einem Ort mit Herz und hoher Lebensqualität. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1335, jedoch ist anzunehmen, dass Leupoldsgrün schon vorher bestanden haben muss. Die Wechselhaftigkeit der Geschichte im Großen zeigt sich an der Ortsgeschichte im Kleinen. Als Gründer gelten die Herren von Lüchau, die auch die ehemalige Nachbargemeinde und den heutigen Ortsteil Lipperts gründeten und bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts in der Gegend herrschten. Im Jahre 1390 zählte der Ort 13 Anwesen, rund 100 Jahre später waren es 19. Das heutige Wappen der Gemeinde mit grünem Grund zeigt einen „aus dem linken Schildrand hervorbrechenden, abgewinkelten, geharnischten silbernen Arm, der einen senkrechten schwarzen Kommandostab mit goldenen Enden“ hält. In der linken oberen Ecke ist ein silberner Schild mit blauem „Pfahl“ abgebildet. Das Grün deutet auf den Ortsnamen „Zur Grün des Leupold“ hin. Der Schild erinnert an die vermeintlichen Ortsgründer. Krieg, Frieden und die verschiedensten Herren Auch ein Herrenhof der Familie Dachau ist für Leupoldsgrün überliefert. Die Herren Dachau herrschten bis 1668. Anschließend ging der Besitz an die Familie Baum von Baumsdorf über, die aber bereits 1725 ausstarb. Danach zählte die Gegend zum Fürstentum Bayreuth, wurde 1791 preußisch und fiel im Frieden von Tilsit 1807 an Frankreich. 1810 wurde Leupoldsgrün schließlich dem Königreich Bayern angeschlossen. Im Zuge der Verwaltungsreform Bayern entstand 1818 die heutige Gemeinde Leupoldsgrün, zu der mittlerweile die Ortsteile Hartung, Hohenbuch, Lipperts, Neumühl und Röhrsteig gehören. Im Jahr 1972 erfolgte im Rahmen der Gemeindegebietsreform ein Zusammenschluss der Gemeinden Leupoldsgrün und Lipperts und seit 1978 bildet die Gemeinde Leupoldsgrün eine Verwaltungsgemeinschaft mit der Stadt Schauenstein. Leupoldsgrün und insbesondere Lipperts litten unter den Wirren des 30-jährigen Krieges. Ebenso brachten die beiden Weltkriege Trauer und Leid. 68 Gefallene sind für den Ersten Weltkrieg bezeugt und mindestens 106 Soldaten fielen im Zweiten Weltkrieg. Nach dem Ende des Krieges kamen viele Vertriebene aus dem Sudetenland und Schlesien nach Leupoldsgrün. Für eine interessante Anekdote in der Leupoldsgrüner Geschichte sorgte der bekannte Schriftsteller Jean Paul. Er soll sich im Jahr 1783 regelmäßig mit seiner Helmbrechtser Geliebten im „Leupoldsgrüner Wäldchen“ (Schwagerhölzchen) zum Rendezvous getroffen haben. Eine Gemeinde mit Dynamik Im Laufe des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Leupoldsgrün zu einem Weberdorf. Im Jahre 1890 war aus 63 Häusern das Klappern von 137 Handwebstühlen zu hören. Der Siegeszug der mechanischen Weberei löste jedoch bald darauf einen Rückgang der Handweberei aus, woraufhin viele Leupolds-

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Leupoldsgrün »7 Festlicher Umzug beim Wiesenfest. (Foto: Ulrike Friedrich) Das Maßkrugschieben ist ein Vergnügen beim jährlichen Maifest. (Foto: privat) Leupoldsgrün: Heimat mit Herz. (Foto: Alina Hager) grüner Lohn und Brot verloren und dem Dorf den Rücken kehrten. Die Gründung der „Genossenschaftsweberei“ brachte die Weberei wieder voran. So konnte 1909 die Scheuertuchweberei gebaut werden. Heute spielt die Textilindustrie nur noch eine untergeordnete Rolle. Die günstige Lage an der Autobahn A9 und das in den 90er Jahren ausgewiesene Gewerbegebiet direkt an der Anschlussstelle Hof-West haben zu einer soliden wirtschaftlichen Entwicklung beigetragen. Es haben sich Handwerks-, Dienstleistungs-, aber auch Industriebetriebe angesiedelt. Durch das Oertel-Zentrum, hervorgegangen aus dem einstigen Unternehmen Oertel & Co., verfügt Leupoldsgrün über ein Einkaufszentrum mit verschiedensten Läden und einem Restaurant. Die Bürger sind dank Bäcker, Metzger, Getränkehandel, Frisör, Bekleidungsgeschäft und Kosmetikstudio auch direkt im Ort gut versorgt. Für eine ausgedehnte Shoppingtour ist zudem die Kreisstadt Hof höchstens 15 Autominuten entfernt. Aktuell hat sich in der Gemeinde noch einmal einiges getan, denn das vergangene Jahr 2015 beschreibt die Bürgermeisterin Annika Popp als ein „Jahr der Eröffnungen“. Davon profitieren nicht nur die Leupoldsgrüner, sondern auch die Wirtschaft. Das örtliche Gewerbegebiet hat sich erweitert und auch der Breitbandausbau für schnelles Internet schreitet voran. Familiäre Geselligkeit für Einheimische und Gäste Der Charme der Gemeinde wird vor allem von ihren Bewohnern geprägt. Hier kennt man sich noch, grüßt sich auf der Straße und ist per Du mit der Bürgermeisterin. Mit mehr als 20 Vereinen und Organisationen herrscht ein reges Gemeindeleben mit viel Abwechslung. Das zeigt sich besonders bei den zahlreichen Dorffesten, wie Kirchweih, Wiesenfest und dem Maibaumaufstellen. Geselligkeit und Genuss finden sich aber auch in den Wirtshäusern und Restaurants in und um Leupoldsgrün – und das an allen Tagen im Jahr. Für junge Familien stellt Leupoldsgrün einen attraktiven Lebensraum in Aussicht. Das wachsende Neubaugebiet und die neu sanierte evangelische Kindertagesstätte „Sonnenhügel“ im Ort machen das Wohnen im ländlichen Raum besonders komfortabel. Keine zehn Minuten vom Ort entfernt besuchen die Leupoldsgrüner Kinder zusammen mit anderen Schülern aus der Umgebung die Grundschule im Nachbarort Schauenstein. Alle weiterführenden Schulen befinden sich in Hof und Helmbrechts. Für die Gesundheit der Leupoldsgrüner ist ebenfalls gesorgt, denn vor Kurzem eröffnete eine Gemeinschaftspraxis im Rathausgebäude. Wohlfühlen können sich in dem beschaulichen Örtchen aber nicht nur die Leupoldsgrüner, sondern auch die Besucher. Denn die herrliche Natur – Wiesen, Wälder und Berge direkt vor der Haustüre – zieht natürlich auch Touristen an. Insbesondere Wanderer und Radfahrer schätzen die Gegend sehr. Für seine Gäste bietet der Ort eine gemütliche Pension und ein Ferienhaus und ab diesem Sommer auch eine Ladestation für elektrische Fahrräder sowie Wohnmobilstellplätze. Versorgt von der LuK Auch die Licht- und Kraftwerke Helmbrechts tragen einen Teil zur Lebensqualität im Ort bei. Seit 2002 versorgen sie die Gemeinde mit Erdgas. Hierfür wurden bisher über 5,4 Kilometer Erdgasleitung verlegt. Neben vielen privaten Haushalten und Betrieben nutzen auch das Rathaus sowie der Kindergarten und das neue Feuerwehrhaus den Energieträger. Mein persönlicher Ausflugstipp: Eine Wanderung zum „Hohen Stein“ Eine wunderschöne Wanderroute verläuft vom Ortskern bis zum Aussichtspunkt „Hoher Stein“, einem Felsen auf rund 645 Meter Höhe, am Nordfuß des Bergkopfes, durch einige Ortsteile zurück zum Ausgangspunkt. Die InfoTafel am Wanderparkplatz mitten im Ort verschafft allen Wanderern ab diesem Herbst einen Überblick über die Wege. Von dort aus läuft man Richtung Lipperts und dann weiter zum idyllisch im Wald gelegenen Einzelhof Kalkofen. Anschließend wandert man am alten Steinbruch vorbei bis zur Altmühle. Danach geht’s hinauf bis zum Hohen Stein. Hier lässt sich an klaren Tagen eine Aussicht bis zum Fichtelgebirge, Thüringer Wald, Frankenwald und Elstergebirge genießen. Wieder bergab, am Schwagerholz vorbei, durch die Neumühl, um den Löwenberg herum, kommt man am Gut Hartungs vorbei und ist auch schon bald wieder zurück in Leupoldsgrün. Leupoldsgrün freut sich auf Ihren Besuch. Ihre 1. Bürgermeisterin Annika Popp Ortsansicht von Neumühl aus. (Foto: Ulrike Friedrich)

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8 » LuK-News Thurnau und Kasendorf: Erdgasnetzausbau der LuK schreitet weiter voran Thurnauer Ortsteil Limmersdorf wird erschlossen Im Januar 2011 griff der Unternehmer Frank Schütz zum Telefon und erkundigte sich bei den Licht- und Kraftwerken Helmbrechts nach der Möglichkeit eines Erdgasanschlusses für seine Mälzerei in Harsdorf. Damit brachte er den Stein ins Rollen für den Erdgasnetzausbau der LuK im Landkreis Kulmbach. Nach Harsdorf wurden auch die Marktgemeinden Thurnau und Kasendorf erschlossen. Aktuell gehen hier die Bauarbeitern weiter. In Thurnau und Kasendorf wurden bisher über 25 Kilometer Erdgasleitungen verlegt. „Mittlerweile haben sich rund 520 private Haushalte, Firmen und öffentliche Gebäude, unter anderem das Thurnauer Schloss, für einen Erdgasnetzanschluss entschieden. Die meisten Anschlüsse davon wurden bereits verlegt.“, sagt Udo Meister, der als Kundenberater der LuK die Gemeinden betreut. Demnächst wird der regionale Energieversorger Limmersdorf an das Erdgasnetz anbinden. Der kleine Ort mit der historischen Tanzlinde (siehe dazu Seite 13) ist Teil von Thurnau und liegt im Süden der Marktgemeinde. Erdgas als Standortvorteil Seit die Winterpause vorbei ist, laufen auch die Bauarbeiten in Kasendorf wieder auf Hochtouren. Es wurden Leitungen im Er- lengrund verlegt und aktuell stehen die Bagger in der Bamberger und Kulmbacher Straße. Auch in der Zultenbergerstraße, Prelitz, der Sonnenleithe, der Schulstraße und Am Reuther Berg sind für dieses Jahr noch Ausbauarbeiten geplant. Bei günstiger Witterung wäre auch eine Erschließung bis zum Friesenmühlweg möglich, so Udo Meister. „Für uns ist das ein echter Standortvorteil, denn für viele Betriebe ist ein Gasanschluss einfach nötig und eine wichtige Voraussetzung“, erklärt der Kasendorfer Bürgermeister Bernd Steinhäuser bei einem Pressetermin anlässlich des Beginns der Bauarbeiten nach der Winterpause am 17. März dieses Jahres. Die Zusammenarbeit klappt „Der zügige und reibungslose Netzausbau im Kreis Kulmbach ist auch deshalb möglich, weil alle Beteiligten an einem Strang ziehen“, betont Gerd Dilsch, der Geschäftsführer der LuK. So richtete er bei der Pressekonferenz seinen Dank nicht nur an die Gemeindeverwaltungen von Thurnau und Kasendorf und die Bürgermeister Martin Bernreuther und Bernd Steinhäuser, sondern auch an Landrat Klaus Peter Söllner. Ebenso lobte er die gute Arbeit der Firmen ASK August Schneider GmbH & Co. KG, die mit den Rohrverlege und Tiefbauarbeiten betraut ist, und der Schwender Energieund Gebäudetechnik GmbH & Co. KG, die den Notfall-Bereitschaftsdienst vor Ort bei Meldungen von Gasstörungen übernommen hat. Beim Pressetermin in Kasendorf kamen die Verantwortlichen zusammen. LuK-Geschäftsführer Gerd Dilsch informierte über den Fortschritt des Netzausbaus. Im Bild (v.l.n.r.): Mälzereibesitzer Frank Schütz, Hans Schwender, Inhaber der Firma Schwender, LuK-Prokurist Stefan Bußler, Landrat Klaus Peter Söllner, LuK-Kundenberater Udo Meister, LuK-Projektleiter Stefan Franz, Bernd Steinhäuser, Bürgermeister von Kasendorf, ASK-Geschäftsführer Reinhard Mück, LuK-Geschäftsführer Gerd Dilsch und Stefan Pöhlmann, Bürgermeister der Stadt Helmbrechts und Vorsitzender des Aufsichtsrates der LuK.

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Erdgasnetz und komDSL »9 Schnelles Internet von der LuK Informationsabende zu komDSL und zum Breitbandausbau Die LuK steht nicht nur für eine Versorgung mit Strom, Erdgas und Wasser, sondern ist ebenso Anbieter von komDSL, dem schnellen Internet für Helmbrechts und Umgebung. Dafür möchte das Unternehmen den Glasfaserausbau weiter vorantreiben. Noch in diesem Jahr sind mehrere Informationsveranstaltungen für die Bürgerinnen und Bürger der betreffenden Bereiche geplant. Bei diesen Terminen werden die Anwesenden in Gebieten, wo der Bereitbandausbau bereits vorangeschritten ist, über die neuen, günstigen Tarife und Konditionen von komDSL informiert. In Bereichen, die noch nicht mit dem Glasfasernetz erschlossen sind, möchte die LuK erfahren, wie hoch das Interesse und der Bedarf am Highspeed-Internet mit Übertragungsraten bis zu 50 Mbit/s ist. „Wir möchten auf jeden Fall in den kommenden Jahren das Leerrohr- und Glasfasernetz im Helmbrechtser Stadtgebiet sukzessive erweitern, damit mehr Hauseigentümer und Betriebe Prokurist Stefan Bußler (im Bild) ist bei den geeinen Zugang zum extrem planten Veranstaltungen als Vertreter der LuK vor schnellen Internet bekommen“, Ort. In „Zeit für Energie“ erzählt er, warum sich der sagt Gerd Dilsch, der GeschäftsBreitbandbedarf immer weiter erhöht. führer der LuK. Dem regionalen Versorger geht es auch darum, Über drei viertel der Menschen in Deutschland die Stadt Helmbrechts als Indusnutzen heute das Internet. Viele davon sind tägtrie- und Gewerbestandort solich und zeitgleich mit dem Computer, Tablet und wie als interessantes Wohngedem Smartphone online. Sie möchten Videos rubiet weiter aufzuwerten. ckelfrei und ohne lange Ladezeiten genießen, egal ob aus Mediatheken oder bei YouTube. Sie möchten chatten, sich über verschiedene Themen und Nachrichten informieren. Sie buchen Hotels, Flüge oder Zugfahrten und vernetzen sich auf Facebook, Xing & Co. Ein weiterer wichtiger Faktor sind Internetdienste zur Kommunikation und zur Datenübertragung. Der Bedarf, E-Mails oder Nachrichten mit großen Dateianhängen zu verschicken oder via Fotodiensten Bilder zu versenden, steigt kontinuierlich an. Um am Markt mithalten zu können, sind vor allem für Unternehmen hohe Datenübertragungsraten heute unerlässlich. Und gerade Mitarbeiter im Homeoffice wissen um die Vorteile einer schnellen Verbindung ins World Wide Web. Die Highspeed-Übertragung via Glasfaser bietet auch eine immense Zeitersparnis beim Download von Apps, Programmen und regelmäßigen Updates. Ebenso ist sie die Grundvoraussetzung für störungsfreie Video-Telefonie. Und nicht zuletzt ist auch die komfortable Nutzung von Cloud-Anwendungen für die Datensicherung eine der vielen weiteren Möglichkeiten, für die schnelles Internet wie komDSL von der LuK benötigt wird. Service und Kontakt Licht- und Kraftwerke Helmbrechts GmbH und Gasversorgung Frankenwald GmbH Münchberger Str. 65 95233 Helmbrechts Tel. 09252 704-0, Fax 09252 704-111 mail@luk-helmbrechts.de www.luk-helmbrechts.de www.gfw-helmbrechts.de Öffnungszeiten: Mo – Do: 7 – 12 Uhr u. 13 – 16.15 Uhr Fr: 7 – 12.15 Uhr Von November bis einschließlich Februar ist am Donnerstag zusätzlich bis 18 Uhr geöffnet. Bereitschaftsdienst: Tel. 09252 704-0 (24 Stunden) Direkte Ansprechpartner: Anmeldung und Vermittlung Tel. 704-0 » Christine Schloth Beratung rund um die Belieferung mit Erdgas, Strom, Trinkwasser und komDSL, Rückfragen zur Verbrauchsabrechnung, Mitteilung von Zählerständen. » Katherina Förtsch Tel. 704-161 Tel. 704-149 » Jörg Köppel Tel. 704-141 » Carolin Strobel Kunden- und Energieberatung, Verkauf von Gasnetzanschlüssen, Infos über Blockheizkraftwerke, Kundendienst. Tel. 704-166 » Udo Meister Tel. 704-137 » Helmut Wolfrum Planauskünfte und Projektleitungen Tel. 704-157 » Stefan Franz Tel. 704-156 » Andreas Köbrich Tel. 704-153 » Torsten Vogel Strom und DSL-Netz – technische Beratung Tel. 704-200 » Marco Zuber Tel. 704-201 » Volker Wolfrum Tel. 704-236 » André Hoyer Erdgasnetz – technische Beratung Tel. 704-202 » Hans Wagner Tel. 704-205 » Detlef Mann Tel. 704-204 » Thomas Mertel Wassernetz – technische Beratung Tel. 704-241 » Frank Gausche Tel. 704-239 » Marcus Polgar Tiefbauabteilung » Thomas Baderschneider Tel. 704-240 Tel. 704-240 » Thomas Kraus Erdgasnetz- und Glasfaserausbau Außerhalb der Stadt Helmbrechts arbeitet die LuK beim Netzausbau mit anderen Telekommunikationsnetzbetreibern partnerschaftlich zusammen. „Nach dem Motto ‚Gas&Glas‘, eine Wortmarke, die wir uns patentieren ließen, geschieht vielerorts ein gemeinsamer Ausbau des Erdgasnetzes und des Glasfasernetzes, für eine umweltschonende und wirtschaftliche Energieversorgung und eine zukunftsträchtige Breitbandversorgung“, erklärt Gerd Dilsch. Aktuell wird beispielsweise durch die LuK in der Gemeinde Döhlau das Erdgasnetz aufgebaut. In Teilbereichen nutzt die Thüga MeteringService GmbH die Erdarbeiten, um Glasfaserleitungen mit in den Boden zu legen.

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10 » Ausflugstipp Neues Leben im Bahnhof Naila Tourismus-Zentrum für Rad- und Wanderfans eröffnet Naila ist seit Kurzem um eine Attraktion reicher: das Tourismus-Zentrum im neurenovierten Bahnhof. Seit der Eröffnung am 29. April bietet die Stadt damit vor allem für Besucher, die zu Fuß oder mit dem Rad die Region erkunden möchten, einen attraktiven Anlaufpunkt. Frisch, freundlich und modern zeigt sich das Bahnhofsgebäude nun schon von Weitem. Und es lohnt sich, näher zu kommen. In den Räumlichkeiten ist seit Kurzem die Tourismusinformation für die Ferienregion Selbitztal-Döbraberg eingezogen. Von Montag bis Samstag können sich die Besucher hier über alle Angebote und Möglichkeiten informieren, die die Gegend zu bieten hat. Für einen schnellen Überblick über die vorhandenen Freizeitangebote sorgt auch der Infopunkt im Außenbereich. Aus der ehemaligen Bahnhofswartehalle ist ein gemütliches Plätzchen zum Verweilen entstanden. Und das Bistro, das ebenfalls neu im Bahnhof eingezogen ist, bietet zur Stärkung Speisen mit regionalen Schwerpunkten. Eine weitere Besonderheit des renovierten Bahnhofes ist die gemütliche Herberge, die speziell auf die Bedürfnisse von Wanderern und Radlern zugeschnitten ist. Hier finden Reisende fünf modern eingerichtete Doppelzimmer und ein Einzelzimmer vor. Auch Waschmaschine und Wäschetrockner sowie ein Trockenraum stehen hier bereit. Außerdem gibt es einen Radverleih, eine Ladestation für E-Bikes und eine Reparaturstation direkt vor Ort. Kontakt: Bahnhofsplatz 1 | 95119 Naila Tel: 09282 68-29 und 68-19 Fax: 09282 68-68 E-Mail: ferienregion@selbitztal.de In der Tourismusinformation steht Nadine Hofmann gemeinsam mit ihren Kolleginnen für Fragen und Auskünfte bereit. aufgenommen zu werden, und dadurch 80 Prozent der Summe staatlich gefördert wurden, stellte das Projekt dennoch ein finanzielles Wagnis dar. Um so größer war die Freude aller Beteiligten und Unterstützer, als der Bahnhof am 29. April eingeweiht wurde. „Wie auch das Rathaus oder die Kirche, ist der Bahnhof ein städtebauliches Element, welches das Bild eines Ortes prägt“, sagte Bürgermeister Frank Stumpf bei der Einweihungsfeier. Unter diesem Aspekt sei der Bahnhof renoviert worden und gebe nun eine gute Visitenkarte für das Stadtbild ab. Frankenwaldes. Die Stadt stellte sogar sechs E-Bikes, sechs Mountainbikes und zwei Kinderräder mit Anhängern in einer Bikebox zur Verfügung, die auch dauerhaft gemietet werden können. Und natürlich konnten die Besucher auch das Bahnhofsgebäude selbst ausführlich begutachten. „Die hohe Anzahl der Besucher, die die Einweihungsfeier nutzte, um das Tourismus-Zentrum zu besichtigen, zeigt, wie groß das Interesse am neuen Bahnhof ist“, zieht Bürgermeister Frank Stumpf zufrieden Bilanz. Und auch seit der Eröffnung ist der Bahnhof ein viel besuchter Ort. „Es ist schön zu sehen, dass Touristen aus nah und fern hier Halt machen und die Angebote ausgiebig nutzen“, freut sich Nadine Hofmann vom Tourismus Service der Stadt Naila, die nun in den neuen Räumlichkeiten ihren Arbeitsplatz hat. Radfahren im Mittelpunkt Neben dem Festakt wurde ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Musik und weiteren Attraktionen für Jung und Alt geboten. Besonders im Mittelpunkt standen das Radfahren und die schönen Routen des Aufwertung des Ortsbildes Das 1887 errichtete Bahnhofsgebäude wurde in den letzten zwei Jahren grundlegend saniert und modernisiert. Die Investitionen dafür lagen bei über zwei Millionen Euro. Auch wenn die Stadt Naila das Glück hatte, ins Modellvorhaben „Ort schafft Mitte“ Bild oben: Im Obergeschoss warten gemütliche Herbergszimmer auf die Gäste. Bild rechts: Das Bistro lockt mit Köstlichkeiten aus der Region. Bild links: Das neue TourismusZentrum im modernisierten Bahnhof.

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LuK-News » 11 Mit Energie Freiwilligen Feuerwehren den Rücken stärken LuK FIRESTROM unterstützt die Feuerwehren im Versorgungsgebiet Sie sind bei Bränden rasch zur Stelle, übernehmen wichtige Aufgaben bei Verkehrsunfällen und der Beseitigung von Unwetterschäden und holen im Falle des Falles auch die Katze vom Hausdach. Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren leisten insbesondere in ländlichen Regionen einen bedeutsamen Beitrag für unsere Gesellschaft. Mit dem Produkt LuK FIRESTROM bietet die Licht- und Kraftwerke Helmbrechts GmbH eine ganz einfache Möglichkeit, den Helfern bei ihrer Arbeit unter die Arme zu greifen. Mehr Informationen gewünscht: Aktuelles rund um LuK FIRESTROM ist auf Facebook unter „FIRESTROM“ veröffentlicht. Dahin gelangt man auch über den entsprechenden Facebook-Button auf der LuK-Website unter www.luk-helmbrechts.de. Bei LuK FIRESTROM dabei: Die Feuerwehren der Stadt Helmbrechts (oben), der Gemeinde Sparneck (mitte) und Gemeinde Zell (unten). Das Prinzip ist einfach: Kunden, die sich für FIRESTROM von der LuK entscheiden, zahlen keinen Cent mehr, als bei den regulären Stromtarifen des Energieversorgers. Jedoch erhält die Freiwillige Feuerwehr der Ortschaft, die sie unterstützen möchten, für jede verbrauchte Kilowattstunde 1,12 Cent. „Wir haben derzeit schon mit einigen Feuerwehren in unserem Gas-Konzessionsgebiet Vereinbarungen für den Vertrieb von FIRESTROM getroffen“, sagt LuK-Vertriebsleiter Wolfgang Raithel. „Mit weiteren Städten und Gemeinden wurden bereits Vorgespräche geführt, beziehungsweise wird das Prinzip dahinter demnächst vorgestellt.“ Export in die Landeshauptstadt Seit der FIRESTROM angeboten wird, entscheiden sich mehr und mehr Verbraucher dafür. „Es gibt sogar eine Feuerwehr, die innerhalb kurzer Zeit über 50 LuK-FIRESTROM-Verträge akquiriert hat und dadurch mit einer jährlichen Spende von über 2.000 Euro rechnen kann“, sagt Wolfgang Raithel. Und wenn gewünscht, exportiert die LuK das Stromprodukt auch über ihr Konzessionsgebiet hinaus: So bezieht sogar in München ein Angehöriger der Freiwilligen Feuerwehr Helmbrechts den FIRESTROM der LuK. „Das was Sie täglich brauchen, sollten Sie auch in Ihrer Nähe haben“ Der Slogan einer Firma sollte die Kernkompetenzen des Unternehmens deutlich machen. Bei der LuK und GFW fragte man bei der Suche nach einem neuen Leitspruch erst einmal die, die das Unternehmen besonders gut kennen – die eigenen Mitarbeiter. „Bei dieser internen Umfrage sind einige wirklich gute Vorschläge herausgekommen“, sagt Geschäftsführer Gerd Dilsch. Die beiden besten Vorschläge kamen von Manuela Schmidt „Das was Sie täglich brauchen, sollten Sie auch in Ihrer Nähe haben“ und Alexander Hartmann mit „LuK = Lokal und kompetent“. Beide Slogans wurden prämiert. Denn, so lobt der Geschäftsführer, sie spiegeln die Firmenphilosophien der Unternehmen voll und ganz wider. LuK und GFW stellen als regional verwurzelte Unternehmen seit Jahrzehnten eine zuverlässige Energie- und Wasserversorgung sicher. Sie setzen auf Service mit persönlichen Ansprechpartnern und gut ausgebildeten Fachkräften vor Ort und sie tragen mit dem Ausbau des Erdgasnetzes und dem Breitbandausbau für schnelles Internet aktiv zur Lebensqualität und Wirtschaftskraft der Region bei. Denis Basovic, Inhaber der Firma BSVC Custom Apps & Design, arbeitet aktuell beide Slogans in die Werbeauftritte der LuK mit ein. Der Webdesigner aus Helmbrechts betreut viele innovative Firmen in der Region, wie beispielsweise die bleed clothing GmbH, und hat für die LuK auch den Werbeauftritt von LuK FIRESTROM entwickelt. Die Kooperation mit dem jungen Unternehmer passt ebenfalls gut zur Firmenphilosophie „Regionale Wertschöpfung“. Die beiden Slogans werden sich zukünftig in diversen Werbeauftritten wiederfinden und sollen auch bei Bandenwerbungen zu sehen sein. Mitarbeiter Manuela Schmidt und Alexander Hartmann (links im Bild) brachten die besten Vorschläge für den Slogan der LuK. Denis Basovic (rechts) gestaltete die Werbegrafik dazu.

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12 » Rubrik Aquawell Fit durchs ganze Jahr Der Trendsport Aqua-Fitness bringt gesundheitsschonend in Form Viele sportliche Betätigungen sind ans Wetter gebunden. Um sich aber das ganze Jahr lang fit halten zu können, bietet das Aquawell Helmbrechts mit seinem Fitnessangebot die perfekte Allwetter-Lösung. Den Körper möglichst effektiv und zugleich schonend trainieren möchte jeder gerne – am besten ohne sich zu plagen oder stark zu schwitzen. Diese und noch weitere Vorteile verspricht die Trendsportart Aqua-Fitness. Neben dem erfrischenden Badespaß bietet Wasser auch die ideale Umgebung für Bewegung und Sport. Gelenkbelastungen, wie bei anderen Sportarten, werden durch das Wasser zum Großteil aufgehoben. Im Wasser reduziert sich das Körpergewicht um etwa ein Drittel und ist deshalb für Patienten mit Hüft- und Knieproblemen oder bei Übergewicht ein optimales Training. Auch Gleichgewicht, Koordination, Beweglichkeit und die Leistungsfähigkeit können mit sportlichen Aktivitäten im Wasser ideal trainiert werden. Zudem stärken die Die Kurse Aqua-Jogging und Aqua-Gymnastik bietet die DLRG Helmbrechts für die Allgemeinheit an. Sie finden jeden Montag und Donnerstag ab 19:30 Uhr abwechselnd statt. Mehr Informationen zum Aquawell Helmbrechts finden Sie unter www.aquawell.de. Der Oberbegriff Aqua-Fitness umfasst mehrere Aktivitäten. Aqua-Jogging: » Dabei Übungen das Immunsystem, was die Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten deutlich senkt. „Ein klarer Vorteil gegenüber anderen Sportarten ist, dass Aqua-Fitness von jedem betrieben werden kann, auch wenn sportliche Aktivitäten schon länger zurückliegen“, sagt Bernd Fickenscher, Vorstand der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Ortsverband Helmbrechts e.V. (DLRG). Zusätzlich wirkt der Wasserwiderstand wie eine sanfte Massage für die Muskulatur, wodurch Verspannungen in Rücken und Nacken gelindert werden können. handelt es sich um den gleichen Bewegungsablauf wie beim Joggen auf festem Boden, nur, dass es durch den Auftrieb des Wassers deutlich schonender für Gelenke und Bänder ist. » Das Joggen im Flachwasser kräftigt fast alle Muskelgruppen, besonders aber die Waden, Oberschenkel und Po. » Der Energieverbrauch ist hoch und kann je nach Intensität bei 300 bis 600 kcal liegen. » Die Bewegung im Wasser trainiert die Balance, die Koordination von Armund Beinbewegungen, die Haltung des Oberkörpers und die Spannung im Bauch. » Um den Trainingseffekt zu verstärken, können die Bewegungsabläufe mit Gewichten ausgeführt werden. Aqua-Gymnastik: » Das sind rhythmische Bewegungsübungen, die im Flachwasser durchgeführt werden und eine milde Form des Konditions- und Kraftsports. » Die Übungen ähneln der herkömmlichen Gymnastik, sind aber den Bedingungen im Wasser angepasst. » Durch den erhöhten Widerstand des Wassers ist die sportliche Betätigung ein perfektes Ganzkörper-Work-out und bringt zudem rasche Trainingserfolge. » Der sanfte Auftrieb des Wassers ermöglicht besonders schonende Bewegungsabläufe.

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Ausflugstipp » 13 Tanz und Brauchtum unterm Blätterdach Die Limmersdorfer Tanzlinde ist Mittelpunkt der traditionellen Lindenkirchweih Was heute im ländlichen Raum bei Kirchweihen oder Volksfesten das Bierzelt ist, waren in früheren Zeiten die Tanzlinden. Auf eigens dafür angefertigten Podesten wurde bei Feierlichkeiten unter ihrer üppigen Krone getanzt und musiziert. Noch heute steht eine solche Linde in Limmersdorf, einem Ortsteil von Thurnau. Einmal im Jahr zur „Limmersdorfer Lindenkirchweih“ wird sie betanzt. Die Tanzlinde in Limmersdorf ist eine der letzten ihrer Art. Übrigens: Besucher können sich ganzjährig – auch ohne Kirchweihtrubel – einen Eindruck der Tanzlinde verschaffen. Denn der Baum am Limmersdorfer Kirchweihplatz ist frei zugänglich. Rund herum befindet sich zudem das Deutsche Tanzlindenmuseum. Das Freilichtmuseum kann ganzjährig besucht werden und kostet keinen Eintritt. Mehr Informationen unter: www.tanzlindenmuseum.de sowie unter www.lindenkirchweih.de bekommt ein Blumensträußchen angeheftet, womit die festliche Tracht vollständig ist. Bei diesem Marsch durch das ganze Dorf sind neben vielen Gästen auch ein blumengeschmückter Hammel und eine mit Bier gefüllte Gießkanne zum Nachfüllen der handbemalten Bierkrüge der „Plootzborschn“ dabei. Die vier Platzpaare 2015 beim Tanz unter der Linde: Jasmin Lauterbach, Reinhold Jatzke, Nina Reichardt, Florian Thormeyer, Franziska Krahl, Fabian Kraus, Sarah Herrmannsdörfer, Fabian Ziegler (v.l.n.r.). Diese Tanzlinde ist ein uralter, knorriger Baum mit einer stattlichen Höhe von rund 16 Metern und einem Stammumfang von etwa fünf Metern. Die Tanzfläche, ein von Sandsteinsäulen getragenes Podest, befindet sich in vier Metern Höhe. Insgesamt ist der Baum eine absolute Rarität, nicht nur weil er, gepflanzt im 17. Jahrhundert, einer der letzten und ältesten Bäume seiner Art in Deutschland ist, sondern auch, weil er eine Hauptrolle bei der typischen fränkischen Lindenkirchweih im Dorf spielt. Diesem Fest, das mindestens seit 1729 gefeiert wird, und heute offiziell als immaterielles deutsches Kulturerbe gilt, fiebern viele Bewohner des Ortes jedes Jahr entgegen. Im August am Bartholomäus-Tag oder am Sonntag danach ist es dann soweit. Auf der „Lizza“ hinauf zum „Bruck“ Nach Ankunft des Festzuges an der Tanzlinde führen die vier Platzpaare unter dem Baum einen Tanz auf. Danach sucht sich jeder der acht aus dem Publikum einen neuen Tanzpartner. Diesem wird nun das mitgeführte Blumensträußchen angesteckt. Die acht Damen dieses Publikumstanzes erhalten von ihrem Tanzpartner nach der Aufführung ein kleines Geschenk, das sogenannte „Kerwa kaafn”. Nach diesem „Kerwa aufspielen”, geht es über die Treppe, die „Lizza”, zum „Bruck“, dem Tanzboden im Podest. Beide werden nur zur Lindenkirchweih an das ganzjährig vorhandene, von acht Sandsteinsäulen getragene Gerüst gebaut. Mit einem weiteren Tanz eröffnen die Platzpaare dort den „Tanz auf der Linde”. Dann beginnt das bunte Treiben. Gästen, die die Lindenkirchweih einmal erleben wollen, raten die Einheimischen natürlich, von Anfang bis Ende dabei zu sein, zünftig zu feiern und mitzutanzen – jedoch auch anschließend einige Tage zur Erholung einzuplanen. „Platzpaare“ übernehmen die Organisation Für die Organisation der Kirchweih sind vier ledige Herren aus dem Ort, die sogenannten „Plootzborschen“ verantwortlich, die sich jedes Jahr neu zusammenfinden. Zu ihrer Unterstützung suchen sie sich die „Plootzmadla“ aus, jeweils vier ledige Damen aus dem Dorf. Den Auftakt bildet am Samstagabend um 18 Uhr ein Kirchenkonzert in der direkt neben dem „Plootz“ stehenden, 500 Jahre alten Johanneskirche. Daran anschließend erfolgt der Anstich des ersten Fasses Festbier durch den Thurnauer Bürgermeister. Am Sonntag und Montag findet jeweils ein Festumzug statt. Dabei holen sich die vier „Platzpaare“ gegenseitig von zu Hause ab. Es wird zum Tanz aufgespielt und der beziehungsweise die Abzuholende

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14 » Verbrauchertipps Entsorgung von Medikamenten Pillen & Co. gehören in den Restmüll! Wohin mit den abgelaufenen Schmerztabletten oder mit den nicht mehr benötigten Präparaten zur Bekämpfung von Erkrankungen? Am einfachsten erscheint dann, das Ganze in der Toilette hinunterzuspülen oder in den Abfluss zu gießen. So kommt wenigstens keiner mehr damit in Berührung. Aber das ist falsch! Medikamente gehören fachgerecht entsorgt. Früher nahmen alle Apotheken abgelaufene oder nicht verbrauchte Medikamente zurück und entsorgten sie. Mit der Abschaffung des Systems vor einigen Jahren ist jeder Haushalt selbst für die Entsorgung der Medikamente zuständig. Seitdem gelangen täglich mehrere Tonnen Medizin in die deutsche Kanalisation, weil sie einfach ins Waschbecken oder in die Toilette gegeben werden. Viele Medikamente sind gar nicht oder nur sehr langsam biologisch abbaubar, was zu einer Belastung des Abwassers führt. Trotz der technisch hervorragend ausgerüsteten Kläranlagen in Deutschland bleiben manche Inhaltsstoffe der Arzneimittel bestehen und gelangen damit in den Wasserkreislauf. Einige Wirkstoffe wurden bereits in Oberflächengewässern, wie Bächen, Flüssen oder Seen, festgestellt. Für die Menschen sind die Rückstände aufgrund der minimalen Konzentration zwar nicht gefährlich, jedoch sollte die Belastung des Wasserkreislaufs so gering wie möglich bleiben, damit das auch in Zukunft so bleibt. Wohin mit den nicht verbrauchten Medikamenten? Jede Arznei, auch in flüssiger Form, wird über die Restmülltonne entsorgt. Denn der Restmüll wird heutzutage vollständig verbrannt, wobei alle Wirkstoffe zerstört werden. Die Verpackungen und die Tabletten wandern, je nach Verpackungsart, getrennt in den Müll. Auch Flaschen oder Ampullen kommen fest verschlossen mit übrig gebliebenem Inhalt in den Restmüll. Das bedeutet zudem, dass der Behälter nicht mit Wasser ausgespült werden sollte. Bei Unsicherheiten kann die Medizin bei der örtlichen Schadstoffsammelstelle abgegeben werden. Außerdem bietet die ein oder andere Apotheke noch einen Entsorgungsservice an. Energielecks rechtzeitig entdecken Regelmäßiges Überprüfen der Zählerstände lohnt sich Plötzlich 20 Prozent mehr Stromverbrauch als im letzten Jahr? Oder ein ähnlicher Sprung bei der Erdgas- beziehungsweise Wasserrechnung? Solch drastische Veränderungen haben meist vermeidbare Ursachen. Deshalb ist es ratsam, die Zählerstände regelmäßig zu prüfen. Es ist ärgerlich und vor allem teuer, wenn die Verbrauchsabrechnung für Energie oder Wasser plötzlich exorbitant höher ist als die des Vorjahres. „Wir hören immer wieder von Fällen, bei denen Lecks in Leitungen oder enorm stromfressende Geräte über längere Zeit nicht bemerkt wurden“, sagt LuK-Kundenberater Udo Meister. Werden jedoch die Zählerstände notiert, beispielsweise immer am Monatsersten, und diese Werte stets mit denen der entsprechenden Vorjahresmonate verglichen, fallen Ausreißer beim Verbrauch schnell auf. Der Vergleich zum vorhergehenden Monat ist nicht immer aussagekräftig, da je nach Jahreszeit unterschiedlich viel Energie und Wasser verbraucht wird. Zu hohen Verbrauch verhindern Bei starken Abweichungen von den Vorjahresverbräuchen oder auch nicht erklärbaren Schwankungen zu den Vormonaten, sollte zügig nach den Ursachen gefahndet werden – eventuell auch mit Hilfe eines Energieberaters. Beim Wasser sind defekte Toilettenspülungen oder tropfende Wasserhähne ein häufiger Grund für einen abnorm hohen Verbrauch. Weniger leicht entdecken lassen sich Frostschäden an Wasserrohren, aus denen das Nass heraustropft. Hier liefern Flecken auf dem Putz Hinweise. Zudem werden die Abwassergebühren nach den Verbrauchszahlen fürs Trinkwasser berechnet. Man zahlt also zweifach für das verschwendete Wasser. Beim Strom finden sich oftmals einzelne Geräte, die einen unerwartet hohen Verbrauch erklären. Als Beispiel nennt der Kundenberater eine elektrisch betriebene Radiatorheizung in frostgefährdeten Kellerräumen. „Manchmal vergisst man, diese im Frühling auszuschalten, und das rächt sich.“ Das betrifft auch Frostwächter oder Dachrinnenheizungen. Zwar springen diese normalerweise nur bei Temperaturen unter null an, doch wie bei jeder Technik kommen Defekte vor. Es ist daher besser, nach der Frostperiode manuell abzuschalten. Ähnlich sieht es bei Elektrofußbodenheizungen aus, deren Thermostate ab und zu auf korrekte Funktion kontrolliert werden sollten. Spezielle Aufmerksamkeit ist zudem bei Kühl- und

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Verbrauchertipps » 15 Tipps, um überflüssige Medikamente zu vermeiden Um die ganze Entsorgungsproblematik zu umgehen, kann man sich vor dem Kauf vom Arzt oder Apotheker über eine angemessene Packungsgröße beraten lassen. So wird zumindest der hohen Anzahl an überflüssigen Medikamenten ein wenig entgegengewirkt. Das Bundesministerium für Gesundheit empfiehlt Hygiene-Maßnahmen, um die Haltbarkeit von Medikamenten nicht zu verkürzen. Dazu zählen eine sorgfältige, hygienische Entnahme der Einzeldosis und darauf zu achten, flüssige Arzneimittel nicht durch Kontakt mit den Händen oder anderen Gegenständen zu verschmutzen. Zusätzlich sollen die Behälter wieder gut verschlossen und spezielle Lagerungshinweise eingehalten werden. Elektrogeräte vor „Stromschlag“ schützen Überspannungsschäden lassen sich vermeiden Ein Haus, das durch Blitzeinschlag abbrennt? Das ist nur die Spitze des Eisbergs, wenn es um von Gewittern verursachte Schäden geht. Zudem wird dieser Extremfall meist mithilfe eines Blitzableiters verhindert, der die Energie des Blitzes ins Erdreich ableitet. Wesentlich häufiger aber werden Elektrogeräte durch Überspannungen zerstört, gegen die Blitzableiter machtlos sind. Nicht immer deckt die Hausratversicherung solche Schäden an PC und Co. ab, sodass professioneller Schutz anzuraten ist. Blitze können Spannungen von etwa 100 Millionen Volt und Stromstärken von ca. 20.000 Ampere verursachen – und das sowohl beim Einschlag in das Haus selbst als auch in Strom- oder Telefonleitungen, die zum Gebäude führen. Normalerweise beträgt die Stromstärke im Haushalt lediglich 16 Ampere und die übliche Spannung 230 Volt. Auf die um viele Größenordnungen höheren Werte bei Blitzschlag sind deshalb Geräte wie Computer, Tablets, Fernseher und Telekommunikationsanlagen, aber auch Waschmaschinen, Geschirrspüler und Heizkessel nicht vorbereitet. Mögliche Folge: Schäden, die eine teure Reparatur oder einen Neukauf erforderlich machen. Da ist zunächst der Grobschutz, der an der Stelle, an der der Strom ins Haus eingespeist wird, einen Teil der Energie des einschlagenden Blitzes ableitet. Dadurch wird die verbleibende Überspannung deutlich reduziert, was das Risiko für Schäden verringert. Als zweite Stufe dient der Mittelschutz, der am Sicherungskasten beziehungsweise an den Verteilern eines mehrstöckigen Hauses wirkt. Er sorgt für einen weiteren Rückgang der Überspannung. Als Letztes folgt schließlich der Feinschutz an den Steckdosen und den Steckverbindungen aller anderen Leitungen. Damit werden die eventuell auftretenden Überspannungen so gering, dass die Geräte damit zurechtkommen. Zudem darf der Schutz der Telefonanschlüsse nicht vergessen werden. Denn Blitze schlagen auch in Telefonleitungen ein und ihre Energie erreicht so sensible Geräte wie Router, Fritz!Box, Faxgeräte und Telefone. Vom Grob- bis zum Feinschutz Was also tun? Die einfachste Gegenmaßnahme ist das Trennen der Geräte von der Stromzufuhr. Das heißt: Stecker ziehen oder die schaltbare Steckdosenleiste ausschalten, was natürlich nur dann geht, wenn man sich bei Anzug des Gewitters zu Hause aufhält. Um die wertvollen Elektrogeräte auch bei Abwesenheit vor der Zerstörung zu bewahren, empfiehlt sich ein professioneller Überspannungsschutz in drei Stufen. Fachmann hinzuziehen! Grob- und Mittelschutz sollten nur vom Elektroinstallateur eingebaut werden. Den Feinschutz, etwa in Form von speziellen Steckerleisten, bewältigen auch handwerklich versierte Laien – eventuell nach einer Beratung durch einen Fachmann. Gefriergeräten angesagt, die im Keller stehen. Auch hier werden Defekte oft erst spät bemerkt. Heizung warten lassen Neben Wasser und Strom ist Heizenergie ein wesentlicher Posten im Haushaltsbudget. Großen Einfluss auf den Verbrauch hat das Alter der Heizung. „Gerade bei Anlagen, die mehrere Jahrzehnte in Betrieb sind, ist es ratsam, über einen Austausch nachzudenken“, weiß Udo Meister. „Denn die neuen Modelle, wie zum Beispiel Erdgasbrennwertheizungen, laufen effizient und sparsam.“ Zudem sollte die Heizanlage regelmäßig gewartet werden, denn nur dann laufe sie energieoptimiert. Der spätere Frühling, also das Ende der Heizperiode, sei dafür ein guter Zeitpunkt. Dann sollten Heizungsanlagen auch auf den Sommermodus umgestellt werden, in dem sie nur das Brauchwasser erhitzen. ANFORDERUNG VON INFOS Bitte ankreuzen: Ich bin an einem Gas-Netzanschluss interessiert. Ich möchte meine Heizungsanlage auf Erdgas umstellen und mDSL mir den Förderbonus sichern. FÜR ko GRÜNDE 5 GUTE t su Übertra DSL is m hohe dernste Ich interessiere mich für ein Erdgas-Blockheizkraftwerk. 1. kom das mo ute extre hon he faser ist er: Beratungstermin. ernetBitte vereinbaren Sie mitL mir einen nftssich ist Ihr Int ist zuku asfaser t zu ha 2. komDS utet für Sie: Mit mplizier nur unko s bede wnloadGl nd Da d sc Glas mit sin ch. upt. Da n mögli überha loadrate und Up Down- perschne ll: gungsm edium ERLEBEN s chnelle supers NET SIE ... R-INTER SE A SF A GL ZU IS B IT M SURFEN /s 50 Mbit Lic ht- ftw un d Kra lm bre erk e He bH cht s Gm Bitte übersenden Sie mir Unterlagen über komDSL. Ich interessiere mich für LuKStrom. d Kraft r Ich erkläre mich damit einverstanden, dass meine personenbezogenen Daten der LuK, Licht- un mit debei eration die GmbH h: in Koop Service gion für L ist na der Re Metering deren Tochtergesellschaften oder4.von LuK beauftragten Subunternehmen gespeichert, komDSder langen Thüga bH net aus stunden chts Gm ist Inter ! ine SL lm ke da He bre komD Sie t es werke nlich für i uns gib werden verarbeitet und genutzt werden. Meine Daten von den genannten Unternehmen d Kraft Be d persö Licht- un 65 Region. – wir sin er Str. chleifen nchberg Müerbetenen ts ch Wartes benutzt, um mit mir in Kontakt zu treten und mir dadurch die von mir Informationen bre Helm 95233 der 4- 0 hängig: 252 70 bot aus ist unab zu lassen. s Ange Tel. 09 ich4-1 auf dem von mir gewählten Wege 5. zukommen Im Übrigen habe die Bestimmungen 11 komDSL ein unabhängige d Kraftwerke 252 70 de Fax. 09 ist t: ht- un brechts. mDSL Kenntnis die Lic genommen. t konkre Der weiteren luk-helm m der o. a. Erklärung zum Datenschutzkozur Nutzung meiner ute il@ de de ma ts.de be hinter und lmbrech ht. Das -he tze ste uk Region, plä w.l bH its ww ale Arbe echts Gm Daten kann ich jederzeit gegenüber der LuK widersprechen. 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