Magazin Heimatherz Ausgabe Sommer 2016

 

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Das Magazin für Südwestfalen Sauerland

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HEIMATHERZ HEIMATHERZ wissen · erleben · wohlfühlen Sauerland · Südwestfalen Ausgabe Sommer 2016 3,80 € Gedanken, Impulse und Inspirationen

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CAFÉ RESTAURANT | SKULPTURENGARTEN LANDHOTEL | KOCHSCHULE CAFÉ – RESTAURANT – LANDHOTEL – MÖHNESEE Torhaus Möhnesee Arnsberger Str. 4 · 59519 Möhnesee-Delecke Tel. 02924-97240 · Fax: 02924-5192 www.torhaus-moehnesee.de info@torhaus-moehnesee.de DI - DO FR+SA SO MO 11.30 - 22.00 Uhr 11.30 - 23.00 Uhr 11.00 - 21.00 Uhr (SO Küche bis 20.00 Uhr) Ruhetag (Feiertage ausgenommen)

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Relativ klein und doch so gross Wem auch immer ich erzählte, dass in dieser Ausgabe des Magazins ein Artikel über die kleine Stadt Kierspe ganze fünf Doppelseiten Raum einnimmt, der machte große Augen und ein verwundertes Gesicht. Das zeigt mir sehr deutlich, wie wenig über diese kleine Stadt bekannt ist und wie viel es zu erzählen gibt. Aber dieses Phänomen bezieht sich auf so unendlich viele Dinge im Leben. Großes findet Beachtung und fällt auf. Kleines wird einfach übersehen und kaum wahr genommen. Nur wenn man seine Augen öffnet und aufmerksam ist, dann entdeckt man im Kleinen so viel Großes und oftmals wahrlich Großartiges. Dabei ist es doch genau das, was uns zum Staunen bringt und uns berührt. Kommen Sie wieder mit auf eine kleine Reise durch unsere Heimat, entdecken Sie großartige Dinge und machen sich auf den Weg in diesem Sommer vieles zu erkunden. Sommerliche Grüße Ihre Heimatherz Redaktion HEIMATHERZ 3

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Inhalt Editorial 3 6 Inspiration Drahtsaitenakt 12 20 30 34 Pyramiden im Sauerland ab Seite 42 Umgeschaut in Kierspe ab Seite 20 Stadtrundfahrt Kierspe Änne aus Dröpplingsen Der Waldskulpturenweg Die Pyramiden 42 50 Gedanken zum Nach-Denken Schönes Wohnen im Sauerland ab Seite 60 Kunst im Wald ab Seite 34 Gedanken zu Nach-Denken ab Seite 50 Anregungen von Richard Gappmeyer ab Seite 68 4

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Integration Südwestfalen 56 58 60 68 72 78 Südwestfälisches Regionalmarketing Ungewöhnlich leben im Sauerland Besuch bei Änne ab Seite 30 Lesenswertes von Ulrike Königsmann ab Seite 72 Anregungen von Richard Gappmeyer Ulrike Königsmann Rezept Veranstaltungstipps Barendorfer Klassik-Fest ab Seite 12 Integration in Südwestfalen ab Seite 56 84 88 90 Abo-Prämien Impressum Manfred Salzmann kocht ab Seite 78 Regionale Veranstaltungstipps ab Seite 84 HEIMATHERZ 5

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Wenn man so ganz alleine im Wald steht, begreift man nur sehr schwer, wozu man in Büros und Kinos geht. Und plötzlich will man alles das nicht mehr. (Erich Kästner) Fotos: Michael Kaub HEIMATHERZ 7

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Freundschaft fliesst aus vielen Quellen, am reinsten aber aus dem Respekt. (Daniel Defoe) 8

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Fotos: Michael Kaub HEIMATHERZ 9

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Fotos: Michael Kaub Bei einem Fluss ist das Wasser, das man berührt, das letzte von dem, was vorübergeströmt ist und das erste von dem, was kommt. So ist das auch mit der Gegenwart. (Leonardo da Vinci) HEIMATHERZ 11

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draht saiten akt 10. BARENDORFER KLASSIK-FEST SONNTAG · 4. SEPTEMBER 2016 14.30 – 18.45 UHR Dreißig Kurzkonzerte in vier Stunden bieten erneut Musik auf höchstem Niveau. Zum zehnten Mal gestalten Musiker, die auf allen Bühnen der Welt zu Hause sind, das Barendorfer Klassik-Fest „DrahtSaitenAkt“: Am Sonntag, 4. September (Einlass ab 14.30 Uhr, Ende gegen 18.45 Uhr), laden die Museen der Stadt Iserlohn in Kooperation mit dem Gitarristen Thomas Kirchhoff alle Interessierten herzlich dazu ein. In der 10. Auflage des „DrahtSaitenAkts“ sind in den Häusern der Historischen Fabrikanlage Maste-Barendorf (Baarstraße 220 – 226) 23 Musiker zu hören, wo sie in verschiedenen Ensembles, aber auch solistisch, klassische Musik, Jazz und Weltmusik spielen: Das Tango-Quartett Ensemble Contrabajando aus Unna, das hochvirtuose Violinduo The Twiolins aus Darmstadt, Akkordeon solo (Miroslav Tybora & Charlotte Voigt) aus Dortmund, Weltmusik mit dem Parhelia-Quartett aus Dortmund, aber auch das bekannte Amadeus Guitar Duo und der fantastische Marimbaphonist Simon Roloff mit seiner Partnerin Greta Schaller (Saxophon) sind beim Klassik-Fest dabei. Zum ersten Mal in Iserlohn werden die Harfenistin Jenny Ruppik und die vierköpfige Ukulelenband The Lucky Ukes zu hören sein. Außerdem neu dabei das Ulla Haesen & Wilhelm Geschwind Trio aus Köln mit Jazz-Standards. Neben Räumen, die bis zu hundert Personen fassen, gibt es in Barendorf auch Spielorte mit fünfzig bis siebzig Plätzen sowie die etwa 150 Plätze bietende Remise, die seit 2013 ebenfalls als Spielort genutzt wird. Auf allen Bühnen gleichzeitig finden die Kurzkonzerte statt, jeweils gefolgt von einer viertelstündigen Pause. Jedes Dreißig-Minuten-Programm ist ein in sich abgeschlossenes Konzert. Manche Ensembles spielen zum Teil das gleiche Programm in unterschiedlichen Räumen, andere variieren ihre Kurzkonzerte. Das Publikum wird die Qual der Wahl haben. Da aber alle Künstler und Ensembles mehrfach auftreten, hat man die Möglichkeit, im Laufe des Konzerttages beinahe alle Künstler mindestens einmal live zu erleben. Karten zum Preis von 15 Euro (Familienpass für zwei Erwachsene plus Kinder bis 16 Jahre kostet 35 Euro) gibt es ab sofort bei der Stadtinformation · Bahnhofsplatz 2 · Telefon 02371 / 217-1819 Optik Adam · Wermingser Straße 10 · Telefon 02371 / 82990 und im Museum Barendorf · Telefon 02371 / 217-1960. Ausführliche Informationen zum 10. Barendorfer Klassik-Fest gibt es auch im Internet unter www.drahtsaitenakt.de 12

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30 konzerte in 4 stunden Dale Kavanagh (Kanada) und ches Gitarrenduo AMADEUS GITAR DUO – Klassis hland) Thomas Kirchhoff (Deutsc GITAQRRE MARIMBAPHON SAXOPHON VIOLINE KLAVIER AKKORDEON CELLO HARFE UKULELE BASS Seit 1991 bilden Dale Kavanagh (Kanada) und Thomas Kirchhoff (Deutschland) das Amadeus Guitar Duo, das seitdem weltweit zu den erfolgreichsten Ensembles dieser Art zählt. In bisher über 1.400 Konzerten in mehr als 60 Ländern Europas, Nord-, Mittel- und Südamerikas und Asiens begeisterte das Duo sein Publikum mit überschwänglichem Temperament im virtuosen Vortrag, sensibelster Gestaltungskraft und einem großen, warmen, tragenden Gitarrenton. Regelmäßige Rundfunk-, Fernsehund weltweit erhältliche 18 CD-Aufnahmen (NAXOS / Hänssler-Classic) dokumentieren die hohe Qualität des Amadeus Guitar Duos. Bedeutende Komponisten haben Dale Kavanagh und Thomas Kirchhoff ihre Werke gewidmet, darunter auch mehrere Konzerte für zwei Gitarren und Orchester. 1992 gründeten sie das Internationale GitarrenSymposion Iserlohn, das heute mit über 250 Teilnehmern aus mehr als 40 Ländern, Konzerten mit Weltstars der Szene, Meisterkursen, Vorträgen, Ausstellungen und zahlreichen Aktivitäten das größte und bedeutendste Festival dieser Art in Europa ist. Seit 2003 lehren beide als Professoren an der neu eingerichteten Gitarrenklasse der Musik hochschule Detmold (www.hfm-detmold.de). 2016 feiert das Duo sein 25-jähriges Jubiläum und ist zu Gast zu Konzerten nach China, Südkorea, Thailand, Italien, Spanien, Polen, Rumänien, England, Kanada, in den Iran und in die USA eingeladen. HEIMATHERZ 13

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JENNY RUPPIK – Harfe solo Jenny Ruppik stammt aus Hövelhof im Kreis Paderborn in Ostwestfalen. Nach dem künstlerischen Diplom an der Musikhochschule Frankfurt bei Prof. Francoise Friedrich absolvierte sie den Master of Music Solist an der Musikhochschule Detmold bei Prof. Godelieve Schrama und schloss ihr Studium dann mit dem Konzertexamen ab. Sie ist Preisträgerin des Concours Européen de musique en Picardie, des Wettbewerbs Le Parnasse-Salvi, des Wettbewerbs der Vereinigung der Harfenisten in Deutschland e.V., des deutschen Hochschulwettbewerbs und des Interpretationswettbewerbs für zeitgenössische Musik der Musikhochschule Detmold. Die Volksbank Paderborn verlieh ihr den Förderpreis Junge Kunst und sie war fünf Jahre Stipendiatin der Yehudi Menuhin Foundation Live Music Now. Die Harfenistin konzertiert solistisch und kammermusikalisch und trat z.B. beim Festival Mitte Europa in Tschechien, beim polnisch-deutschen Harfensymposium in Krakau, beim Mozartfest Würzburg, bei Konzerten im großen Saal der Alten Oper Frankfurt und im hessischen Rundfunk auf. draht saiten 14 akt

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30 konzerte in 4 stunden ie Schulte-Hoffmann (Akkor deon) Felicitas Stephan ( Violoncell o) Sabine Böker-Kaminski (Kla vier) Wolfgang Lehmann (Gitarr e) und Uli Bär (Kontrabass) ENSEMBLE CONTRABAJAN DO – mit den 4 Jahreszeiten von Piazzolla Stefan Charlotte Voigt (Cello) und Miroslaw DUO SPIRITO – Akkordeon und Cello Tybora (Akkordeon) Charlotte Voigt, Cellistin, wuchs in einer Musikerfamilie in Thüringen auf und begann im Alter von sechs Jahren Cello zu spielen. Ihren ersten Unterricht nahm sie als Jungstudentin bereits drei Jahre später an der Musikhochschule „Franz Liszt“ in Weimar bei Mentor Prof. Brunhard Böhme. 2010 gewann sie eine Goldmedaille beim Internationalen Vokal- und Instrumental Wettbewerb für junge Talente in der Lutherstadt Wittenberg und den 1. Platz beim Max-Reger Jugend Wettbewerb in Meiningen. Meisterkurse bei Boris Pergamenschikov, Janos Starker und Brian Greenhouse ergänzten ihre Studien. Sie gab mehrere Konzerte bundesweit sowie in Kroatien, Frankreich und Italien. Miroslaw Tybora, Akkordeon, muss in Iserlohn eigentlich nicht mehr vorgestellt werden. Durch seine Aufsehen erregenden Auftritte als Solist oder im Uwaga-Quartett ist er dem Publikum beim Barendorfer Klassik-Fest seit Beginn an ein Begriff. Er studierte zuerst in Danzig bei Prof. Krzysztof Olczak und in Duisburg an der Folkwang Musikhochschule Essen und beendete seine Studien mit höchster Auszeichnung an der Musikhochschule Detmold bei Prof. Mie Miki. Miroslaw Tybora ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe, spielt als Solist mit verschiedenen Orchestern und gibt Meisterkurse bei Akkordeonfestivals im Inund Ausland. Durch seine unverwechselbare Art, Musik in höchster technischer Perfektion und mitreißender Emotionalität zu spielen, ist Miroslaw Tybora jedes Mal ein Garant für einen unvergesslichen Musikgenuss. Tauchen Sie ein in die Sehnsucht, in die Fröhlichkeit, in den Witz, in die Eleganz und in die Virtuosität dieser Musik! Del Diablo y del Angel – vom Teufel und vom Engel heißt das neue Programm des Ensemble Contrabajando, das sich auf die Suche nach dem Diabolischen und dem Engelhaften in Piazzollas Musik gemacht hat. „In meiner Geschichte mischen sich Teufel und Engel … man muss von allem etwas haben”, bekannte Astor Piazzolla einst. Interessant wird es, wenn das Ensemble Contrabajando Werke aus den 4 Jahreszeiten von Piazzolla aufführt. Was den Stil jener argentinischen Jahreszeiten betrifft, so ist er geprägt von den Klängen des Tango und des Jazz, von durchaus neutönenden, aggressiven Klängen und einer fast bedrohlichen Dramatik, wie sie für Piazzolla typisch ist. HEIMATHERZ 15

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