Zeitung für Kinder 11. Ausgabe

 

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Zeitung für Kinder 11. Ausgabe

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Heft 11 | 1. Ausgabe 2016 Eltern und ErzieherInnen K inder .. k onnen K unst Quelle: Ulf Großmann FABELHAFT: WISSENSWERT: PRAXISNAH: Auf die persönliche Relev KÜ KITA sucht KÜNSTLER / anz kommt es an... NSTLER sucht KITA Herausgegeben von der Entwicklungsgesellschaft Niederschlesische Oberlausitz mbH in Kooperation mit dem Landkreis Görlitz Seite 5 9-11 Seite 4 Das Eichhörnchen und die Waldamsel Seite 3 1

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SEHR GEEHRTE LESER, LIEBE KINDER, Wir reden allzu oft von Erziehung und Bildung als seien sie Synonyme, so wie der englische Begriff education beides abdeckt. In unserem Sprachgebrauch verstehen wir unter Erziehung einen zielgerichteten Sozialisationsprozess mit kommunikativem Charakter, der zumeist von den Älteren an die Jüngeren weitergegeben wird. Bildung hingegen ist ein Prozess, der in der Wechselwirkung des Einzelnen mit seiner Umwelt stattfindet. Das interessierte Individuum setzt sich aktiv mit seiner Umwelt auseinander und lernt dabei. Die Netzwerkstelle Kulturelle Bildung in unserem Kulturraum hat es sich zur Aufgabe gemacht, kulturelle Bildungsprojekte anzuregen und ein Netzwerk mit Kitas, Schulen, Kultureinrichtungen, Künstlern und gemeinnützigen Vereinen aufzubauen, um kulturelle und künstlerische Bildungsprozesse zu ermöglichen. FABELHAFT Das Eichhörnchen und die Waldamsel • • • • • • • • • 3 WISSENSWERT PRAXISNAH Auf die persönliche Relevanz kommt es an... • • • • • 4 KITA sucht KÜNSTLER | KÜNSTLER sucht KITA• • 5 KÜNSTLERISCH & KREATIV Original und Fälschung • • • • • • • • • • • • • • • • • • 6 Ausmalbild • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • 6 Was klappert denn da? • • • • • • • • • • • • • • • • • • 7 WORTWÖRTLICH • • • • • • • • • • • 8 PRAXISNAH Gastbeitrag Kulturraum Vogtland-Zwickau • • • • • • 9 Gespräch mit Petra Göring aus Cunewalde • • • • • 10 5. Fachtag kulturelle Bildung • • • • • • • • • • • • • • 11 Im Jahr 2015 wurde erstmals das Projekt "KITA sucht KÜNSTLER | KÜNSTLER sucht KITA" mit elf Tandems, bestehend aus jeweils einer Kita und einen Künstler, erfolgreich durchgeführt. Der Erfolg motivierte dazu, das Projekt in diesem Jahr noch einmal auszuschreiben. Nun sind es 21 Tandems, die an den Start gehen können. 5. Fachtag Kulturelle Bildung im frühkindlichen und Grundschulbereich, der am 15. April 2016 stattfand, hat sich ebenfalls der künstlerische Bildung und dem künstlerischen Denkens zugewendet. Der Impressum Redaktionsleitung - Ariane Archner • Entwicklungsgesellschaft Niederschlesische Oberlausitz mbH Redaktion - Nicole Blana • Hochschule Zittau/Görlitz - Ulf Großmann • Netzwerkstelle Kulturelle Bildung, Kulturraum OL-NS - Susanne Hoffmann • Landkreis Görlitz, Büro Landrat - Theresa Huste • Absolventin der Hochschule Zittau/Görlitz - Joachim Mühle • Landkreis Görlitz, Kulturamt Redaktionsschluss: 3. Mai 2016 Layout: Ariane Archner ENO Informationstechnologie Druck: Lausitzer Druckhaus GmbH Auflage: 10.000 Exemplare Alle in dieser Ausgabe verwendeten Personenbezeichnungen gelten generell für beide Geschlechter und sind nicht diskriminierend zu verstehen. Noten des Liedes auf Seite 7: Volkslied "Es klappert die Mühle am rauschenden Bach" von Ernst Anschütz (Text, 1824) Bildnachweise Titel - Ulf Großmann Seite 3 - Ramona Kliemt Seite 5 - Ulf Großmann Seite 6/7 - Anja-Christina Carstensen Seite 8 - © Style-Photography / Fotolia.com Seite 9 - Franziska Barth Seite 10 - Petra Göring Seite 11 - Ulf Großmann Grafiken - © dip / Fotolia.com In der vorliegenden elften Ausgabe der Zeit für Kinder wer- den Erfahrungen aus dem Projekt "KITA sucht KÜNSTLER | KÜNSTLER sucht KITA" 2015 vorgestellt und einige Mitwirkende kommen noch einmal zu Wort. Es wird außerdem über den genannten Fachtag berichtet. Die Künstlerin Anja-Christina Carstensen hat sich etwas Besonderes für die Mitmachseite einfallen lassen. Für die Kinder gibt es wieder eine Fabel zum (Vor-)Lesen. Den Kindern wünsche ich viel Spaß beim Suchen, Lesen und Ausmalen. Für die Erzieher und Eltern finden sich wieder viel Hinweise und Anregungen für die Arbeit mit den Kindern und für die Freizeitgestaltung im Kreise der Familien. Mit freundlicher Grüßen Ihr Bernd Lange, Landrat Landkreise Görlitz Lob, Kritik, Anregungen? Ihre Meinung ist uns wichtig! en sSchreiben Sie uns an onl rei k . i n e auf www zeitung-fuer-kinder@kreis-gr.de 2 go e rlit z.de ab u sg alle A

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FABELHAFT: ND DIE RNCHEN U Ö H H C I E S A D SEL WALDAM Es ist Frühling im Wald und auf den Wiesen. Neues Leben erwacht in der Natur und jedes Tier bereitet sich auf Nachwuchs vor. Auch das Eichhörnchen erwartet kleine Babys. Voller Eifer sammelt es im Wald kleine Äste und Blätter, um seinen Kobel auf die kleinen Neuankömmlinge vorzubereiten. „Zweige habe ich jetzt genug gesammelt, mein Kobel ist fertig eingerichtet. Ab in die verdiente Pause“. Es hüpft flink durch den Wald, schaut sich um und erblickt einen sonnigen Fleck, an dem saftiges Moos grünt. Eins, zwei, drei Sätze und … „Hey, das ist mein Moos! Weg da!“ hört es plötzlich. Neben ihm ist im selben Moment eine Amsel gelandet, die sich nun den Schnabel voller Grün stopft. „Hey, sei doch nicht so böse, du dicker Vogel. Ich wollte nur ein Päuschen machen“. „Dicker Vogel? Ich bin eine Waldamsel – damit das klar ist. Und ich brauche die Polsterung für mein Nest. Bald werde ich Eier legen. Sei nicht faul, sondern folge mir, dann kann ich dir mein Gebautes zeigen!“, erklärte die Amsel dem verdatterten Eichhörnchen. Das Eichhörnchen staunte, als es das Bauwerk erblickte. „Das sieht ja fein und fest aus. Im Gegensatz zu meinem Kobel – der sieht, wie soll ich sagen, unordentlich aus.“ „Dann gebe ich dir ein paar Tipps“, sagte die Amsel. „Zuerst habe ich mein Nest aus dünnen Zweigen und Halmen grob geformt. Du musst alles zusammenflechten. Damit es auch hält, stopfe ich ein bisschen feuchte Erde zwischen die Zweige“ „Erde??? Im Nest?“, fragte das Eichhörnchen. „Ja, du kannst es ja selbst einmal ausprobieren. Nachdem ich das Nest mit etwas Laub ausgekleidet habe, verfestige ich es noch einmal mit Schlamm. Wichtig ist, dass ich diese Schicht zwei Nächte lang trocknen lasse, damit ich das Nest zum Schluss noch mit ein paar Blättern und Moos dekorieren kann. Mit ein bisschen Drücken und Schieben, Sitzen und Springen wird es dann noch fester“. Das Eichhörnchen staunte mit großen Augen: „Das ist ja ein richtiges Kunstwerk!“ Beide Tiere freuten sich gemeinsam. „Und dort, liebe Waldamsel, was glitzert denn da?“ „Das ist ein Lederarmband mit einem Anhänger. Das muss wohl ein Mensch im Wald verloren haben“, antwortete die Amsel. Voller Neugierde betrachtete das Eichhörnchen das Kunst- werk seiner neuen Freundin, schaute sich ein paar Tipps für sein eigenes Nest ab und hopste zufrieden zurück zu seinem Kobel. Theresa Huste Achtung, fertig, los Achtung, fertig, los und ausmalen! und ausmalen! 3

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WISSENSWERT: AUF MMT ES AN... DIE PERSÖNLICHE RELEVANZ KO Kinder entdecken ihre Umwelt und um sie zu begreifen, müssen sie sich mit ihr auseinandersetzen. Der künstlerische Ausdruck von Kindern ist Teil dieses Entdeckens. Pädagogische Fachkräfte haben die Aufgabe, diesen Prozess zu unterstützen und als Anlass zu nehmen, den Erwerb zahlreicher Fähigkeiten des Kindes zu fördern. Das bildnerische Gestalten beispielsweise ist solch eine Methode, bei dem sich das Kind mit seiner Umwelt auseinandersetzt. Welche konkrete Fähigkeit sich dabei besonders entwickelt bzw. welche von Pädagogen unterstützt werden kann, bleibt individuell verschieden. Hier muss vom jeweiligen Kind bzw. von der jeweiligen Gruppe ausgegangen werden. Pädagogische Fachkräfte ermitteln zunächst den konkreten Entwicklungs- und Lernstand des Kindes und können dann differenzierte Unterstützungen bezogen auf die nächsten Entwicklungsziele/-aufgaben des Kindes gestalten. Das heißt für jede Anregung des Kindes durch den Pädagogen braucht es auch einen relevanten Grund, warum sich das Kind gerade mit diesem Lerngegenstand bzw. auf diese Art und Weise beschäftigen soll. Bei künstlerischen Aktivitäten ist das nicht anders. Auch hierbei spielt die persönliche Relevanz für das Kind eine entscheidende Rolle, damit es sich auch vielseitig im Sinne der künstlerischen Bildung ausdrücken kann. EIN BEISPIEL: Paul ist drei Jahre alt. Er malt gern, mag Farben und Formen. Seine feinmotorischen Fähigkeiten im Umgang mit Stiften und Pinseln entwickeln sich gerade von sehr groben hin zu differenzierten kleinteiligen Bewegungen. Er hält den Stift noch im Pfötchen-Griff und malt eher großflächig aus dem Unterarm heraus. Das ist für ein Kind in diesem Alter eine sehr typische Entwicklung. Diese Weiterentwicklung hat für Paul eine große Bedeutung, es ist für ihn äußerst relevant, komplexe feinmotorische Fähigkeite sowie Hand- und Fingergeschicklichkeit zu erlangen und den Stift dann im Drei-Punktgriff zu halten. So kann er differenzierte Beobachtungen seiner Umwelt auch detaillierter in Bildern ausdrücken. In diesem Fall wäre Paul sehr offen für das bildnerische Gestalten, das ihn auf seinem derzeitigen Weg fordern und fördern könnte. Das heißt, die Erlangung sprachlicher, motorischer, kognitiver und oder sozial-emotionaler Fähigkeiten im Vorschulund Grundschulalter stellen die persönliche Relevanz für das Kind dar. Aus Sicht der Pädagogik wird die Kunst dabei zur besonders geeigneten Methodik. Das Erlernen künstlerischer Techniken und die Entwicklung künstlerischen Denkens ist somit kein extrahierter Bildungsbereich, sondern inkludiert in das jeweilige Entwicklungsgeschehen. Für Kinder macht es demnach keinen Sinn, sich nur dann künstlerisch zu betätigen, wenn Erwachsene meinen, „man müsse jetzt Kunst machen“. Gerade bildnerisches Gestalten kann zu alltäglichen Aktivitäten in Kindertageseinrichtungen gehören, denn erst mit dem alltäglichen Umgang werden künstlerische Ausdrucksformen geprägt und wie am Beispiel von Paul seine Entwicklung der feinmotorischen Fähigkeiten gefördert. Eine besondere Konstellation tritt ein, wenn Künstler in die Kita kommen. Künstler, die in der Kita tätig werden, bringen ein umfangreiches Know-how mit. Ihre eigene Ausdrucksfähigkeit, das künstlerische Denken und Handeln ist professionell entwickelt. Davon profitieren Kinder und Pädagogen gleichermaßen. Besonders von Vorteil für die künstlerische Arbeit mit Kindern ist, dass Künstler weniger einem Konformitätsdruck unterliegen. Die Kinder werden mehr dazu ermutigt, über den Tellerrand hinaus zu sehen. Künstler, die ihren persönlichen Stil die Kindern erleben lassen, ermutigen sie damit, sich individuell auszudrücken und sich weniger unterzuordnen, um sich beispielsweise nicht zu blamieren oder ausgelacht zu werden. Des Weiteren nehmen Künstler weniger die Rolle der Überwachung ein. Kinder, die häufiges Eingreifen gewohnt sind, trauen sich selbst weniger zu und erbitten oft vorschnell Hilfe von Erwachsenen. Sie haben nicht gelernt, ausdauernd nach einer Problemlösung zu suchen. Die Möglichkeit, eigene Erfahrungen zu machen und dadurch Fähigkeiten zu erweitern, ist in der künstlerischen Arbeit besonders gesetzt. Es bedarf an dieser Stelle eines „Aushaltens“ der Situation. Der Künstler „von außen“ besitzt zudem eine „andere Autorität“ und steht demnach nicht direkt im Zusammenhang mit Belohnungs- oder Bestrafungssystemen der Kita. Erst dann trauen sich Kinder eher, andere Wege zu gehen. Künstler haben auch keine spezifischen Erfolgserwartungen bezogen auf einzelne Kinder und auch das spüren die Kinder. Sie können mit Hingabe, Spaß und Spontanität aus eigenem Antrieb heraus handeln, ohne einer bestimmten Erwartung gerecht zu werden. Um die Vorteile des Künstlers in der Arbeit mit Kindern so zu nutzen, dass es für jedes Kind einen Gewinn darstellt, müssen Künstler mit Pädagogen zusammenarbeiten. Denn erst mit dem Hintergrundwissen des Pädagogen um die persönliche Relevanz des Lerngegenstandes für das Kind, kann der Künstler seine Arbeit zielgenauer ausrichten. 4

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T SU H: KIÜ IS NA AX STL PR K A N Der Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien hatte im vergangenen Jahr kurzfristig die Möglichkeit erhalten, ein seit längerem konzipiertes Projekt, das 2015 in einem kleinen Format starten sollte, wesentlich zu erweitern. Damit konnten sehr viel mehr Kinder im Kulturraum an diesem Vorhaben partizipieren, als ursprünglich geplant. DUNG HEN BIL C S I R E L T S DER KÜN 2015 VORHABEN ERTAGESSTÄTTEN DERSCHLESIEN L L E D O M N I E R IN KIND SITZ-NIE FÜR KINDE OBERLAU M U A R R U IM KULT LER | CHT KÜNST A IT K ER SUCHT Tandems wurden die Eltern in den Projektverlauf einbezogen und zu den meisten Präsentationen eingeladen. Die Zusammenarbeit zwischen Kindertagesstätte und Künstler war für alle Beteiligten, vor allem für die Kinder mit vielen schönen Erlebnissen verbunden. Es wurden Masken gestaltet, Handpuppen hergestellt, mit Naturmaterial gearbeitet, fotografiert und ein Buch gestaltet, ein Klang-Spielplatz, eine Holzhütte rekonstruiert und bemalt, Aquarelle und Zeichnungen angefertigt und vieles andere mehr. Die Künstler und auch die Erzieher haben in dieser speziellen Form des Miteinanders viel gelernt und viele neuen Erfahrungen gemacht. Eine Broschüre, die in Form eines Kalenders für 2016 erZiel schienen ist, fasst die Ergebnisse der Tandemarbeit zusammen und stellt die Einrichtungen und die künstlerischen Akteure kurz vor. des Projektes war es, Zugänge und Mitgestaltungsmöglichkeiten für Kinder in Kindergärten und Horten im Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien zu schaffen, um sie beim Heranwachsen zu begleiten und sie durch kreative und künstlerische Angebote in ihren Kompetenzen und Fertigkeiten zu fördern. Dazu ist ein Projekt der künstlerischen Bildung gestartet worden, bei dem sich Kindertagestätten gemeinsam mit Künstlern bewerben konnten, die mit Kindern im Alter von drei bis zehn Jahren künstlerisch arbeiten wollten. Zwölf Kindereinrichtungen konnten so in den Monaten September bis Dezember 2015 Workshops, Kurse oder Projekttage mit dem Künstler durchführen, mit dem sie sich als Tandem beworben hatten. Die Künstler oder Kunsthandwerker konnten aus den unterschiedlichsten Bereichen der bildenden Kunst und deren Grenzbereichen zu anderen Künsten kommen. Sie konnten Maler, Zeichner, Grafiker, Designer, Figurenbildner, Modegestalter, Keramiker, Bildhauer, Holzgestalter, Film- oder Videokünstler, Fotografen, Szenografen, Goldschmiede etc. sein. KITA sucht KÜNSTLER | KÜNSTLER sucht KITA hat gro- ße Resonanz hervorgerufen. Das war ausschlaggebend dafür, dass im Jahr 2016, auf der Grundlage der guten Erfahrungen des Vorjahres, eine erneute Ausschreibung für 12 Tandems vorgenommen werden konnte. 22 Bewerbungen sind für einen der begehrten 12 Tandemplätze eingegangen. Das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst und der Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien fördern auch in diesem Jahr wieder das Vorhaben der Kulturellen Bildung. Das Projekt wurde von der Netzwerkstelle Kulturelle Bil- dung im Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien entwickelt und koordiniert. Bei diesem Projekt der künstlerischen Bildung sollte das Augenmerk besonders auf das Praktizieren des bildnerischen Gestaltens aus den Empfindungen, Wahrnehmungen und der Vorstellungkraft der Kinder heraus gerichtet sein. Der Projektverlauf und die Ergebnisse wurden auf unterschiedliche Weise dokumentiert. Im Rahmen der Oberlausitzer Kulturknirpse 2015 | 3. Aktionstage Kulturelle Bildung, die in der Zeit vom 23. bis 30. November 2015 stattfanden, wurden die Ergebnisse der Tandems vorgestellt. Von einigen 5

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KÜNSTLERISCH UND KREATIV ORIGINAL UND FÄLSCHUNG Museumsleiter Gal Erie hat im Keller ein Mosaik gefunden, ist sich aber nicht sicher, ob es wirklich das Original ist. Mit einem Foto aus einem Kunstkatalog versucht er, es herauszufinden. Kannst du ihm helfen? Vergleiche die beiden Fotos. Findest du die 8 Unterschiede? ancca, Keramikmosaik 2003 AUSMALBILD Ein anderes Mosaik, das Herr Erie im Keller gefunden hat, ist mit den Jahren ganz verblichen. Auch hier benötigt er deine Unterstützung. Kannst du es wieder ausmalen und verschönern? 6 ancca, Keramikmosaik 2003

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WAS KLAPPERT DENN DA? Verbinde die Punkte und male das Bild anschließend bunt aus. HOPPLA! Im Koffer von Musiklehrerin Moni Di Shar wurden die Noten ganz schön durchgeschüttelt und einige sind verloren gegangen. Kannst du sie ergänzen? Wenn du ganz langsam singst, geht das bestimmt. 7

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WORTWÖRTLICH Kita „Waldhäus‘l“ • Zittau OT Eichgraben und Roman Weinig • Oderwitz „Die Kinder waren beeindruckt und wurden inspiriert. Lust auf Kunst – und mehr davon – wurde geweckt. Jetzt wollen wir auch andere Kunst in unsere Arbeit einfließen lassen. Einige Tipps für ‚Nachmacher‘: • Die Ideen des Künstlers, seine Inspirationen sollen den Kindern ermöglicht werden. Unsere Kinder waren Feuer und Flamme – diese konnte nur er so entfachen, deshalb: Kindern mehr Kunst zugängig zu machen! • Die Begeisterung und der Stolz, mit ihm etwas geschaffen zu haben und dies als eigenes Kunstwerk zu bezeichnen, das am Aktionstag Kulturelle Bildung – Oberlausitzer Kulturknirpse 2015 im Beisein der Eltern aus der Hand des Künstlers übergeben wurde, war ein großartiges Erlebnis für die Kinder.“ Gisela Glathe, Kita-Leiterin Kinderhaus Sonnenschein • Görlitz und Anne Swoboda • Theater 7schuh Görlitz „Ich wünsche mir mehr Zeit für einen sinnvollen Projektablauf und noch bessere finanzielle Ausstattung, um mehr Kinder in die Projekte aufnehmen zu können; außerdem Langfristigkeit für höhere Nachhaltigkeitseffekt und Rotationsprojekte innerhalb einer Einrichtung. Bei der Arbeit mit Kindern ist mir wichtig: • direkte Umsetzung der Ideen der Kinder mit professionellen Mitteln • gestalterischen Freiraum anbieten und anleiten • Förderung der Sprach- und Sozialkompetenz mit Mitteln des Figurentheaters • individuelle und achtsame Wahrnehmung eines jeden Einzelnen • Umsetzung konzeptionell und künstlerisch ausgereifter Projekte • vertrauensvolle, mehrfache Zusammenarbeit mit den Pädagogen der Einrichtungen“ Anne Swoboda Witaj Kita • Dörgenhausen und Marion Quitz • Leipzig und Oberlausitz „Der Höhepunkt des Projekts war für alle mit Sicherheit die Abschlusspräsentation, wo sich die jeweiligen Einzelkomponenten – die erzählten und ins Obersorbische übersetzten Geschichten, die gemalten Hintergrundbilder, die geübten Lieder und das kleine Buch, das von den Kindern gestaltet und individuell ergänzt wurde – zu einer Aufführung zusammengefügt haben und es ein gemeinsames Erlebnis für alle Beteiligten im Beisein der Eltern wurde. Alle Kinder haben, entsprechend der Fähigkeiten ihres Alters, mitgewirkt. Die Erzieher waren bei den Erkundungsspaziergängen dabei, halfen bei der zweisprachigen Verständigung und bei der Koordination der verschiedenen Aktivitäten.“ Marion Quitz Akteure aus dem Projekt „KITA sucht KÜNSTLER | KÜNSTLER sucht KITA“, das im 2. Halbjahr 2015 im Kulturraum Oberlausitz Niederschlesien mit Unterstützung der Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und des Kulturraums stattfand, kommen zu Wort. Kita "Schlumpfenhaus" • Neißeaue und Annekatrin Heyne • Werkstatt für Theaterfiguren Görlitz „Nachdem die 18 Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren eine kleine Vorstellung von ‚richtigen Theaterfiguren’ erlebt haben, durften sie meine mitgebrachten Puppen selbst ausprobieren. Sie konnten ergründen, aus welchen Materialien die Puppen gemacht waren und wie sich diese anfühlen. An den weiteren Projekttagen konnte sich jedes Kind seine eigene Puppe bauen. In einer einfachen Bühnensituation konnten die Kinder ihre Puppen danach selbst ausprobieren. Sie standen dann mit ihrem selbst geschaffenen Werk im Mittelpunkt. Dabei ging es auch um gegenseitige Achtung vor der Arbeit des Anderen. Das Augenmerk lag bei diesem Workshops ausschließlich auf der persönlichen und kreativen Entfaltung der Kinder und nicht auf einer zielgerichteten Umsetzung einer Geschichte. Zum Projektabschluss gab es eine ‚echte’ Puppentheatervorstellung im Apollo-Theater in Görlitz zu erleben.“ Annekatrin Heyne Witaj Kita • Ostro und Uta Davids • Pulsnitz „Ich möchte Kinder zu eigenständigen Arbeiten und Ausprobieren anregen. Im besten Falle finden sie selbst heraus, was ihnen Spaß macht, womit sie etwas von sich und ihren Gefühlen ausdrücken können. Manchmal müssen Kinder zu kreativen Prozessen oder zu expressivem Spiel ermuntert werden.“ Uta Davids Kindertagesstätte „Spatzennest“ • Zittau und Martin Stegemann • Zittau „Projekte mit Kindern zu realisieren macht mir aus verschiedenen Gründen großen Spaß. Viele sind für handwerkliche Tätigkeiten zu begeistern und wissbegierig. Sie helfen sich gegenseitig und sagen oft selbst, was sie anders machen würden. Die direkte, offene und fröhliche Art der Kinder macht besonders viel Freude. Nicht so fröhliche Kinder zu motivieren und zu ermutigen stärkt auch mich selbst. Es ist immer wieder erfrischend, die vielen ‚Warum-Fragen‘ zu beantworten, weil man oft selbst noch gar nicht so genau darüber nachgedacht hat. Ich denke, dass viele Kinder in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt werden, wenn sie als aktiv Mitwirkende eines Projektes behandelt werden und nicht nur ‚bespaßt‘ werden.“ Martin Stegemann 8

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T BE H: KA IS NA AX U TU PR G S L ITRAG ICKAU LAND-ZW T G O V M U RRA Auf dem Land haben es Kindertagesstätten oft nicht leicht, Kunst und Kultur für die Kleinsten erlebbar zu machen. Die Wege zum nächsten Theater, einer Ausstellung oder ins Museum sind meist lang und mitunter nur mit einem hohen zeitlichen, finanziellen und personellen Aufwand zu bewältigen. Dass man den Knirpsen ohne übermäßigen Kraftakt ein spannendes und künstlerischkreatives Angebot bieten kann, zeigt die Netzwerkstelle Kulturelle Bildung im Kulturraum Vogtland-Zwickau seit 2013 mit ihrem Modell "Jeder Kita einen Künstler". 35 Teams, zusammengesetzt jeweils aus einer Kita und ei- nem Künstler, sind bisher in den beiden Regionen gestartet. Die Künstler geben den Kleinen Einblicke in ihre Arbeit und bieten die Chance, selbst aktiv zu werden und kreativ mitzugestalten. Mehr als 800 Kinder nahmen mit ihren Erziehern an den Aktionen der Künstler teil. Vom Workshoptag bis zum regelmäßigen Angebot, vom Atelierbesuch, einem Eltern-Kind-Nachmittag bis zur Exkursion steht alles auf dem Programm. Holzmosaike, Musicals, Theateraufführungen, Collagen aus Pappe, Skulpturen aus Erz, Flachdrucke oder Textile Produkte entstehen. In jedem Fall hat es mit dem Kennenlernen eines künstlerischen Berufes, wie Schauspieler, Maler, Schmuckdesigner, Holzgestalter oder Musiker zu tun. In diesem Fall ein anderer als Feuerwehrmann, Polizist, Bäcker oder Schornsteinfeger, für den sich die Kinder normalerweise begeistern. Regina Blechschmidt begab sich gemeinsam mit den Kindern der Falkensteiner Kita „Albert Schweitzer“ auf eine Entdeckungstour durch ihre Stadt. Dann arbeiteten sie im Atelier der Künstlerin, bauten Rathaus, Kirche und Feuerwehrgarage nach. Kita und Künstler planen die kreativ-künstlerischen Ange- bote gemeinsam; 900 Euro, die aus den Mitteln des Kulturraumes stammen, stehen jedem Team dafür zur Verfügung. Über eine Ausschreibung der Netzwerkstelle können sich die Teams bewerben. Auf drei Fragestellungen, die sich mit der Motivation, den Erfahrungen der Partner, den geplanten Aktionen für die Kinder und der Absicht, über die Förderzeit hinaus zusammenzuarbeiten, beschäftigen, muss im Antrag geantwortet werden. Die Netzwerkstelle begleitet alle Teams in der Startphase. Swen Kaatz ist Holzgestalter, Geschichtenerzähler und Zirkuspädagoge aus dem Mülsner Ortsteil St. Niclas. Er hat mit den Kindern der Kita „Schöne Aussicht“ in Werdau Masken gebaut, für jeden Kontinent unserer Erde eine. Die rege Nachfrage von Seiten der Partner, die guten in- haltlichen Bewerbungen und vor allem die überaus positiven Erfahrungen aus der Arbeit haben den Kulturraum dazu bewogen, dieses Projekt bereits im vierten Jahr fortzuführen. Weitere Teams und Projektjahre sind geplant. ANNETT GEINITZ Koordinatorin Kulturelle Bildung Netzwerkstelle Kulturelle Bildung Kulturraum Vogtland-Zwickau www.kulturraum-vogtland-zwickau.de Ines Falcke aus Plauen arbeitete in der Reichenbacher Kita „Wichtelhausen“ mit den Kindern zum Thema Land-Art. An einem Nachmittag kamen die Eltern zu einem Angebot dazu und staunten, aus was für Materialien man tolle Bilder entstehen lassen kann 9

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PRAXISNAH: U GESPRÄCH MIT PETRA GÖRING AUS C NEWALDE Gespräch mit der Erzieherin und Hobbymalerin Petra Göring aus Cunewalde, die ihre Erfahrungen nicht für sich behalten möchte. Sie haben viele Jahrzehnte in Jena gelebt und gearbei- tet. Was hat Sie in die schöne Oberlausitz geführt? Wir sind hierher umgezogen, nachdem wir ins Rentenalter gekommen sind, weil unser Sohn mit seiner Familie hier lebt und wir die Umgebindehäuser lieben und die schöne Landschaft sehr mögen. Wahlheimatort Cunewalde zusammen. Wie führen Sie die Kinder an die aktive Beschäftigung mit der Malerei heran? Pädagogische Arbeit ist immer kontinuierliches Wirken. Und das ist schwierig mit Projektarbeit in Einklang zu bringen. Bei den Mittelschülern geht es einerseits um das Erlernen und Vertiefen von Mal- und Gestaltungstechniken und andererseits um das freie Umsetzen von Ideen und Inspirationen. Darauf lege ich großen Wert. Die Kinder sollen ihre Sichtweisen und ihrer Wahrnehmungen, ihre Gedanken und Gefühle auf das Papier bringen dürfen. Ich ermutige sie regelrecht dazu. Zugleich versuche ich zu vermitteln, dass Künstlerisches im Entstehungsprozess auch Zeit und Geduld braucht. Wir haben zum Beispiel an einem großen Projekt mit dem Titel „Traumhaus“ über mehrere Wochen intensiv gearbeitet. Die Arbeit mit den Kindergartenkindern beginnt jetzt erst richtig. Ich hatte die Kinder der Kita „Wichtelland“ zu mir ins Atelier eingeladen und habe mit ihnen Masken gebaut und bemalt, die sie dann selbst oder ihren Kuscheltieren aufgesetzt haben. Das war für die 17 Kinder und auch für mich ein unvergesslicher Tag. Sie bezeichnen sich als Hobbymalerin. Warum ist es die Was wünschen Sie sich für die Zukunft? Erstens natür- Malerei, die sie fesselt? Das Malen ist für mich mehr als eine Liebhaberei. Die Arbeit mit Farben und Malwerkzeugen war für mich immer eine Form des Ausgleichs zu meiner Arbeit im Jugendamt. Beim aktiven und kreativen Gestalten auf Leinwand und Papier kann ich Dinge ausdrücken, für die es manchmal gar nicht leicht ist,Worte zu finden. Ich habe mich autodidaktisch mit verschiedenen Maltechniken beschäftigt, habe Malschulen besucht und in Italien bei Meistern ihrer Faches Unterricht genommen. lich, dass ich selbst noch lange bei guter Gesundheit bleibe und diese schöne Arbeit tun kann. Zweitens würde ich mir mehr Aufmerksamkeit für künstlerische Vermittlung wünschen. Und dann, da bin ich sicher – und das ist mein dritter Wunsch – würden sich noch mehr Menschen finden, die bereit sind, auf diese Weise mit Kindern künstlerisch zu arbeiten. Das Gespräch wurde von Ulf Großmann geführt Was reizt Sie an der Zusammenarbeit mit Kindern? Ich bin Erzieherin von Beruf und es ist schon immer so etwas wie Ehrgeiz, der bei mir aufkommt, wenn ich versuche, Kindern die Freude am Malen und kreativen Gestalten nahezubringen. Das ist doch das Schönste, was einem selbst geschehen kann, wenn man die Möglichkeit hat, Impulse zu geben und Kinder beim Heranwachsen zu begleiten. Ihnen die Augen zu öffnen und Sensibilität zu vermitteln, um ihnen so zu helfen, ihre Umwelt, die sie mit allen Sinnen entdecken und erforschen wollen, zu fühlen, zu sehen, zu hören, zu riechen und zu schmecken, kurz, sie sinnlich wahrzunehmen und ihr Ausdruck zu verleihen, betrachte ich fast wie ein Geschenk. Sie arbeiten mit einer Schule und eine Kita zusammen. Sie arbeiten kunstpädagogisch mit Schülern der Freien Christliche Schule Schirgiswalde im Rahmen von GTA und mit Kindern der Kita „Wichtelland“ aus Ihrem PETRA GÖRING Adresse: Buchenweg 6 • 02733 Cunewalde Mobil: 0176 - 31 73 93 83 E-Mail: goering.jena@freenet.de 10

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G EICH E BILDUN ULTURELL CHULBER K S G D A N T U H C R A G F 5. ND DLICHEN U EN, IM FRÜHKIN TIGKEIT S!?“ R E F R E H DENKEN STLERISC RNEN KÜN ÜNSTLERISCHEN URZBERICHT E L R E – G N CHE BILDU NG UND K SACHSEN – EIN K „KÜNSTLERIS ARSTELLU D R E H KTUR C S I R E KÜNSTL NFRASTRU I E L L E R U T FÜR KUL 6 IM INSTITUT AM 15. APRIL 201 H: IS NA AX PR Das Format der Fachtage hat sich als Kontaktbörse, Netz- werkveranstaltung und Angebot zur Weiterbildung bewährt und erfreut sich zunehmenden Zuspruchs. Der diesjährige Fachtag widmete sich der künstlerischen Bildung, also education in the arts (dem Erlernen künstlerischer Fertigkeiten, künstlerischer Darstellung und künstlerischen Denkens) und education through the arts (den Transfereffekten "Für die wunderbare und der Beschäftigung mit den, den Weiterbildung am Freitag möchte Künsten zusätzlich innewohnenden ich mich bedanken. Das ist nun nicht sich mit der Fotografie und der BildKompetenzen). mehr zu toppen. Es war die „Input-Bar“ für gestaltung im naturnahen Umfeld Pädagogen und es hätte noch Stunden weiterunter künstlerisch-ästhetischen In ihrem Eingangsvortrag stellte gehen können. Ich denke auch, dass man durch Gesichtspunkten. Viele Teilnehmer hatten sich dafür entschieden, den Nicole Blana, die wissenschaftliche das Format der Veranstaltung sehr nahe an die „Malort“ nach Arno Stern, eine Mitarbeiterin im Studiengang KindThemen und die Referenten heran kommt. spezielle Methode des individuellen Es war ein herrlicher Arbeitstag." heitspädagogik an der Hochschule Malens mit Farben, näher kennenzuBruni Hubert • Tagesmutter Zittau/Görlitz, fest, dass Bildung ein Görlitz Auseinandersetzungs- und Aneignungslernen und auszuprobieren. prozess der Kinder mit ihrer Umwelt ist, bei dem es um das Erlernen von Fähigkeiten und Eingerahmt war auch dieser Fachtag wieder vom den Erwerb von Fertigkeiten für eine selbstbestimmende gemeinsamen Singen aller Teilnehmer und Referenten am Individualität der Kinder geht. Die Beträge und Workshops Anfang und am Ende des Tages. beschäftigten sich dann mit den Fragen, wie Kinder an bildende Kunst herangeführt werden können, wie sie zum „Es ist immer wieder beeindruckend, zu sehen“, das konnaktiven Gestalten angeregt und ihnen zugleich Freiräume te am Ende des Fachtags die Jugendamtsleiterin des Landzur Umsetzung ihrer eigenen Ideen, Vorstellungen und Ge- kreises Görlitz, Frau Elke Drewke, feststellen, „zu welchen danken geschaffen werden können. Dabei wurde auch über Ergebnissen die Workshopteilnehmer in der relativ kurzen die Erfahrungen berichtet, die die Tandems aus dem Projekt Zeit gekommen sind und mit welcher Freude, Konzentration "KITA sucht KÜNSTLER | KÜNSTLER sucht KITA" gemacht und Begeisterung in den Gruppen gearbeitet worden ist.“ haben, zu denen sich Kindertagesstätten und Künstler im vergangenen Jahr zusammengefunden hatten, um mit Kinder Organisiert und durchgeführt wurde der Fachtag von der Netzkünstlerisch zu arbeiten. werkstelle Kulturelle Bildung im Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien. Nähere Informationen sowie das Programm des Die Masterstudenten des Fachbereichs Kultur und Manage- Fachtags sind zu finden unter: www.kulturellebildung-ol.de/tagunment der Hochschule gingen in einer Talkrunde der Frage gen-konferenzen-fachtage/2016-im-kulturraum/ nach: Was hat Kulturelle Bildung in früher Kindheit mit erfülltem Leben im Alter zu tun? NETZWERKSTELLE KULTURELLE BILDUNG – KULTURRAUM Am Nachmittag fanden wieder fünf anregende WorkOBERLAUSITZ-NIEDERSCHLESIEN shops statt, die unter anderem auch von Künstlern geleitet ULF GROSSMANN wurden, die künstlerische Tandempartner bei "KITA sucht Adresse: Am Schöps 138 • 02829 Markersdorf KÜNSTLER | KÜNSTLER sucht KITA" 2015 waren und ihre Mobil: 0152 - 22 67 27 72 Erfahrungen unmittelbar weitergeben konnten. Es wurden E-Mail: kulturelle-bildung@freenet.de einfache Musikinstrumente gebaut und mit ihnen musiziert. KULTURRAUM OL-NS Eine andere Gruppe gestaltete im Park des Hauses KlingeAdresse: Bahnhofstraße 24 • 02826 Görlitz walde Collagen und Assemblagen aus Naturmaterialen. Mit Gips wurden Skulpturen geformt. Ein Workshop beschäftigte 11

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Veranstaltungen 2016 Weitere Informationen finden Sie auf www.oberlausitz-museum.de

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