LOCATION Oberhausen 04_2016

 

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April 2016 l Ausgabe 108 Das Magazin für LebensArt in Oberhausen 2 EURO FAHRSPASS PUR Location testete den Can-Am Spyder F3-S. IVER S U L K X E GEWINN Sie einen Genießen Beauty-Tag en japanisch sivem Styling mit exklu sseldorf. in Dü Seite 6 GELENKIG Die Tänzerinnen des Cheer and Dance Vereins Seiten 10/11 KOMIK René Steinberg mit neuem Programm Seiten 12/13 ANZEIGE

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sere exklusive Besuchen Sie auch un nung! Penthouse-Musterwoh Ihre Neubau-Mietwohnung in Bestlage! Erleben Sie die Vielseitigkeit modernen Wohnens Erfüllen Sie sich Ihren Traum vom barrierearmen, repräsentativen Zuhause: Willkommen im Ruhrquartier! Sie haben die Wahl zwischen exklusiven Komfort-Mietwohnungen mit Grundrissen von 47 bis 100 m2 z. T. mit Balkon und großzügigen Penthouse-Wohnungen mit Dachterrasse. Ob anspruchsvoller Single oder Paar im besten Alter – im Ruhrquartier erfüllen sich Ihre individuellen Wohnwünsche. Perfekt wohnen: im Großen, im Ganzen, im Detail Freuen Sie sich auf moderne Ausstattungs-Highlights wie Massivholzparkett, Fußbodenheizung, bodengleiche Duschen und nahezu bodentiefe Fenster. Einige Wohnungen eröffnen Ihnen den Blick zur Ruhr. Gleichzeitig genießen Sie den Komfort der objekteigenen Tiefgarage inklusive Aufzug, der Sie bequem auf Ihre Wohnetage bringt. Sie erreichen viel Ideal auch die perfekte Anbindung: Einkaufsmöglichkeiten, Facharztpraxen und ÖPNV-Anschluss erwarten Sie in unmittelbarer Nähe. Und direkt vor Ihrer Haustür eröffnen sich vielseitige Freizeitmöglichkeiten – ob Radeln, Rudern, Gastronomie oder Kultur. Wünschen Sie weitere Informationen oder möchten Sie einen Besichtigungstermin vereinbaren? Jeanette Schmeling, Telefon: (0208) 696 12-127 jeanette.schmeling@mwb.info www.ruhrquartier.de

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Editorial ANDREA BECKER Redaktion Liebe Leserinnen, liebe Leser, die Weltmeere sind voller Plastik, mit fatalen Folgen, die nicht nur die Tiere, sondern auch die Umwelt auf Dauer vollständig zerstören werden. So kann ich die Aktion des Einzelhandels nur unterstützten, auch wenn der Einkaufsbummel dadurch ein bisschen teurer wird: Seit dem 1. April nehmen viele Händler in Deutschland für Einwegtüten aus Plastik Geld. Zu recht, denn erst wenn der Kunde dafür zusätzlich zahlen muss, ändert sich hoffentlich seine Einstellung. Auch die Sterkrader Interessengemeinschaft (STIG) hat sich unlängst mit diesem Problem auseinandergesetzt: Möchte man auch hier von den ungeliebten Tüten auf Baumwoll- oder gar kompostierbare Beutel umschwenken. Unter dem Slogan ,Sterkrade plastikfrei‘ ist die STIG nun auf der Suche nach Sponsoren, denn die schmucken Beutel sollen auf der einen Seite mit einem netten Spruch oder dem Wappen bedruckt werden, während die andere Seite mit den Sponsorennamen versehen werden soll. Eine schöne Idee, die nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel schont. Es ist zumindest ein Anfang, dennoch sollte sich der Verbraucher bei seinem Konsumverhalten hinterfragen, ob man nicht noch mehr tun könnte: Ein Verzicht auf ,To Go‘- Becher, Plastikflaschen und Tetrapacks wäre sinnvoll, die Liste könnte man unendlich erweitern. Und mal ehrlich: Muss unser Gemüse im Supermarkt wirklich in Plastik verpackt werden? In meiner Kindheit wurde das Gemüse noch in Zeitungspapier gehüllt. Schleichend hat sich dieser Stoff wie ein Krebsgeschwür in unser Leben gemogelt. Wir sollten die Handbremse ziehen, denn unsere Umwelt geht uns alle an. Ihre TITEL 04/2016 Bild: Peter Braczko Da hatte unser Location-Mitarbeiter Ralph Eiser Spaß, konnte er doch den Can-Am Spyder F3-S testen. Seine Erfahrungen lesen Sie auf der Seite 15.

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Kurzzeilig präsentiert von ZZZUHLVHEXHURÀODUVN\GH EINSATZ WÜRDIGEN Die KnappenInitiative in Oberhausen, kurz K‘In‘O, wird in diesem Jahr erstmals einen Sozialpreis, die ,Bramme‘, verleihen. Der Preis wurde bereits Ende Januar im Rahmen des Neujahrsempfangs der Werbegemeinschaft der Öffentlichkeit vorgestellt. Schirmherr der Aktion ist OB Daniel Schranz. Seit ihren Gründungstagen in den Jahren 1998/99, setzt sich die Werbegemeinschaft auch für die Stadtentwicklung speziell im östlichen Teil ein, fördert kulturelle Projekte, unterstützt ehrenamtliches Engagement und bemüht sich um das Miteinander der Menschen vor Ort. Sie machen sich ehrenamtlich oder hauptamtlich für andere Menschen stark? Im Rahmen ihres gesellschaftlichen Engagements, möchte die KnappenInitiative mit ihrem neu geschaffenen Sozialpreis nun den besonderen sozialen Einsatz würdigen. Dafür möchte die KnappenInitiative Menschen für ihren Einsatz auszeichnen und gleichzeitig andere Mitbürger motivieren, sich ebenfalls Jürgen Schnug, Vorsitzender der KnappenInitiative mit Oberhausens OB Daniel Schranz, Jörg Platzek, Geschäftsführer der KnappenInitiative, Hannes Schlaghecke, 2. Vorsitzender, und Dorothea Tomec, Kassiererin. Bild: KnappenInitiative zu engagieren. Neues Potential und neue Tatkraft können so im Stadtteil geweckt werden, innovative Prozesse entstehen. „Der Preis soll Dank, Anerkennung, Ermutigung sein für besondere engagierte Mitmenschlichkeit. Wir möchten Anreize schaffen, Impulse geben und Aktivitäten anstoßen“, so der Vorstand der Werbegemeinschaft. Der Sozialpreis soll im Rahmen des Stadtteilfestes Oberhausen-Ost am 18. Juni erstmals verliehen werden und ist mit 1.500 Euro dotiert. Bewerben können sich Träger einer Einrichtung genauso wie Gruppen oder Einzelpersonen, die sich für Menschen in schwierigen Lebenssituationen einsetzen. Ein Bewerbungsformular ist hinterlegt unter: www.knappeninitiative.de Bild: Ulla Emig MELODIEN ZUM MUTTERTAG Das etwas andere Muttertagsgeschenk: Im Rahmen ihrer Deutschlandtournee ist die Musical MixT(o)ur am 8. Mai um 17 Uhr erneut zu Gast im Freizeithaus des Revierparks Vonderort (Einlass ist um 16.30 Uhr). Präsentiert werden die schönsten musikalischen Höhepunkte im Stile der bekanntesten Musicals, wie ,Mamma Mia‘, ,Tanz der Vampire, ,Grease‘, ,Ich war noch niemals in New York‘ und ,Die Schöne und das Biest‘, um nur einen kleinen Ausschnitt zu nennen. Hochkarätige Musicalkünstler, die schon in entsprechenden Produktionen mitgewirkt haben, werden das Publikum in die wundervolle Welt des Musicals entführen. Die Veranstalter versprechen ein vielseitiges, farbenfrohes MusicalKonzert, natürlich in den entsprechenden Kostümen. Alles in einem, eine Musicalshow für die ganze Familie. Karten im Vorverkauf gibt es im Freizeithaus des Revierparks, ☎ 99 96 80 und beim Reisebüro Filarsky in Schmachtendorf. WINZERFEST AUF DEM FRIEDEN Ihr Lieblingswein ist der Riesling und an einem guten Wein schätzt sie Harmonie und Eleganz: „Ein Wein sollte im Geschmack das halten, was er im Geruch verspricht.“ Franziska Finkenauer, 22-jährige Weinprinzessin von der Nahe, wird am Donnerstag, 5. Mai, um 12 Uhr auf dem Friedensplatz in der City das 28. Winzerfest eröffnen. Zehn Winzerbetriebe aus den Anbaugebieten Rheinhessen, Rheinpfalz, Mosel, Ahr und Nahe laden dann bis Sonntag, 8. Mai, dazu ein, ihre guten weißen und roten Tropfen zu probieren und zu genießen. Bei den Teilnehmern handelt es sich allesamt um Familienbetriebe, die ihre Weine noch im eigenen Keller ausbauen. Passend zum Wein gibt es beim Winzerfest, eine Veranstaltung des Vereins CityO.-Management, leckere Speisen vom Flammkuchen über köstliche Pfannengerichte und Lachs bis zu frischen Laugenbrezeln. Live-Musik, DJShows und Tanzaufführungen auf der Bühne garantieren an den vier Tagen beste Stimmung. Täglich von 12 bis 22 Uhr geöffnet ab 14 Uhr, Freitag ab 14 Uhr. SCHIFFSPARADE AM KANAL ,Schiff ahoi‘ heißt es am Sonntag, 24. April, wenn das diesjährige KulturKanal-Jahr eröffnet wird. Zum dritten Mal läutet die Schiffsparade das Jahresprogramm mit Kulturschifffahrten, Hafenfesten und vielem mehr rund um die Erlebnispassage in der Metropole Ruhr ein und bildet gleichzeitig den Auftakt für die Fahrgastschiffsaison auf dem Rhein-Herne-Kanal. Mit einem weiteren Höhepunkt, dem ersten Oberhausener Brückentrommeln, wird die Schiffsparade gegen 16 Uhr in Oberhausen empfangen. Nach dem gemeinsamen Singen kann das stimmungsvolle Abschlussfest unter der berühmten Kanalbrücke ,Slinky Spring to Fame‘ genossen werden. Infos unter: www.kulturkanal.ruhr

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L cation! April 2016 _ 5 TANZ IN DEN MAI IN KÖNIGSHARDT Nach vielen Jahren Pause, wird es in diesem Jahr erstmalig wieder eine Tanz in den MaiVeranstaltung in Königshardt geben. Veranstalter ist die 1. KG Königshardt. Das Event findet am 30. April in der Reithalle der IGPF (Höhenweg 60) statt und beginnt bereits um 18 Uhr. Auf der Bühne präsentieren sich neben Axel Fischer (,Traum von Amsterdam‘), Diana Sorbello (,Mamma Maria‘), die Gruppe Zeitflug, die 1. KG Königshardt-Sängerin Miri sowie die hauseigene Tanzgarde. Abgerundet wird das Programm von DJ Madstop. Karten gibt es bei: REWE Kramer, Reisebüro Gute Reise und im Restaurant Pargamm. EXPANSION Kampfsport mit Stil und nun in erweiterten Räumlichkeiten: Die Fight Residenz, die Trainingsstätte für Jung und Alt in der Weierstraße, hat die Nebenfläche, welche unbenutzt war, angemietet und die Sportmöglichkeiten samt Programm nun um 200 Quadratmeter erweitert. Cheftrainer Mike Kaul ist zudem auch der Gründer der neuen Sportart ,Mike‘s Body Programm‘: Er hat es sich zum Ziel gemacht, aus dem Kampfsport heraus, eine neue Sportart zu entwickeln. Kick-, Thaiboxen und Selbstverteidigung stehen ebenfalls auf dem sportlichen Lehrplan. Nähere Infos dazu gibt es unter: www.fight-residenz.com Links: Das Mode-Team mit Gastgeber Stephan Hülskemper. Oben: Präsentiert wurden edle Taschen und Accessoires. Rechts oben: Die Hamburger Designerin Eva Schreiber. Unten rechts: Rund 60 Damen genossen die Modenschau. Bilder: Irene Jehn MODE UND PROSECCO ,6. Ladies Night‘ im Einrichtungshaus Hülskemper. Glückliche Gesichter bei der ,6. Ladies Night‘ im Einrichtungshaus Hülskemper Mitte März: Während die Männer genüsslich zu Hause das spannende Fußballspiel Bayern gegen Juventus verfolgen durften, freuten sich über 60 ,Ladies‘ an den aktuellen Modetrends zum Frühjahr/Sommer 2016. Bei Prosecco und leckeren Häppchen zeigte das Mode-Team von Hülskemper in einer entspannten und persönlichen Atmosphäre mehrere komplette Outfits für das Frühjahr: Von Kleidern, Hosen und Shirts bis hin zu farblich passenden Taschen, Tüchern und Schmuck, da kamen die Damen ins Schwärmen. Den Höhepunkt bildeten die Modekreationen der Designerin Eva Schreiber, die eigens für diesen Abend aus Hamburg gekommen war. Schon einmal vormerken: Die 7. Ladies Night findet am 7. September statt. Neu im Programm: „Natürliche Schlafsysteme“ Zum Beispiel: RELAX 2000 BETTSYSTEM Schlafen wie auf einer Wolke schwebend - Noch mehr Entspannung: da auch in Zirbe erhältlich! oder:

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Einmalige Momente JAPANISCHER BEAUTY-TAG MI T ! N E N N GE WI D N U N M AC H E Gewinnen Sie einen exklusiven Beauty-Tag in Düsseldorf. Lassen Sie sich massieren, stylen und vergessen Sie den Alltag um sich herum. Wenn französisches Gespür für Mode, Chic, Hairstyling und japanische Salonkultur aufeinandertreffen, dann wird der Friseurbesuch zu einem besonderen Erlebnis. Nach dem Vorbild der japanischen Salons, können die Kunden im mod’s hair privilège Salon in Düsseldorf, in edlem Ambiente und ganz entspannt, erstklassige Beauty und Wohlfühl-Services genießen. In dem exklusiven Salon kommt die Gewinnerin oder der Gewinner ins Träumen. Zunächst wird ein Leser/in im Head Spa verwöhnt, denn Entspannung durch japanische Massage ist purer Luxus. Diese Massagetechnik kombiniert verschiedene Anwendungen, die das Haar kräftigen und tiefenreinigen. „Diese Technik stammt direkt aus Tokio“, so Salonleiter Kengo Konno. Dort ist diese Art der Haarpflege und Reinigung Tradition und dient auch der Meditation und der Entspannung der Seele. Ob 30 Minuten oder mit einer Hand- und Armmassage in 50 Minuten, diese Behandlungen sind nicht nur in Japan Balsam für Körper und Seele. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Im Café Cerísíer begrüßt Sie Tomoya Sato, der japanische Künstler an der Theke. Er ist ein hochtalentierter Konditor, der kleine Köstlichkeiten zu echten Kunstwerken werden lässt. Genießen Sie feinste Konditoreien! Köstlich, das japanische Nationalgetränk, der eisgekühlte Matchatee. Die exklusiven mod’s Exklusiver Beauty-Tag bei mod’s hair privilège in Düsseldorf: Beginnen Sie mit einem japanischen Frühstück, danach geht es in den Head Spa, im Anschluss wird einer der Stylisten Sie beraten, dann wird geschnitten und gestylt, ganz nach Ihren Wünschen. Bild: mod’s hair hair Salons sind weltweit führend mit der Entwicklung innovativer Frisuren und präsentieren zweimal jährlich neue Kollektionen, die aus Frankreich und Japan nach Düsseldorf kommen. Gewinnen Sie einen exklusiven BeautyTag bei mod’s hair privilège in Düsseldorf: Beginnen Sie mit einem japanischen Frühstück im Café Cerísíer. Danach geht es in den Head Spa des Salons. Lassen Sie sich massieren und vergessen Sie den Alltag um sich herum. Im Anschluss wird einer der Stylisten Sie beraten, dann wird, nach Ihren individuellen Wünschen, geschnitten und gestylt. Der perfekte mod’s hair Look wartet auf Sie. Ganz erholt und topgestylt lassen Sie es sich nachher im Café Cerisier bei Kaffee und Kuchen gut gehen. Wer den exklusiven Schönheitstag gewinnen möchte, schickt bis zum 10. Mai eine E-Mail oder Postkarte mit Namen, Adresse, Telefonnummer, Alter sowie dem Stichwort ,Beauty-Tag‘ an: IVER EXKLUSNN GEWI LOCATION Bert-Brecht-Straße 29 45128 Essen mediaservice@ location-magazin.de Inh. Anne Rohde Steinbrinkstraße 216 46145 Oberhausen-Sterkrade Tel. 02 08 / 66 61 49 www.juwelier-schuermeier.de

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t/ZsZD/dd>EtZd͊     WŽƐƚǁĞŐϭϰϮͲϭϰϰŽĸĐĞΛŝŵŵŽďŝůŝĞŶͲƐĐŚůĞĚŽƌŶ͘ĚĞ ϰϲϭϰϱKďĞƌŚĂƵƐĞŶ ǁǁǁ͘ŝŵŵŽďŝůŝĞŶͲƐĐŚůĞĚŽƌŶ͘ĚĞ  /ŵŵŽďŝůŝĞŶ^ĐŚůĞĚŽƌŶ   ϬϮϬϴͲϯϴϲϳϭϳϭ  ,ĂƵƐďĞŝƐƉŝĞů   ŵĞŚƌĨĂĐŚĂƵƐŐĞnjĞŝĐŚŶĞƚ͊ 

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Society Links: La Signora in Aktion. Mitte: Die evo-Hauptsponsoren Bernd Homberg mit Imke Trzewik, Vorstand evo Hartmut Gieske und Bettina Molitor. Rechts: Die Moderatoren Kerstin von der Linden und Uwe Schulz. Unten: Die Kunstturner begeisterten mit ihrer Akrobatik das Publikum. SPORTLICHE evo-GALA Höhepunkt des gesellschaftlichen Lebens in der Stadt. „Klatschen Sie, wenn Sie denken, wir sind besonders in Not“, witzelte WDR-Moderator Uwe Schulz zum Auftakt der 15. evo-Gala in der LuiseAlbertz-Halle, hatten er und seine Kollegin Kerstin von der Linden doch Moderatoren-Premiere. Doch bevor das mehrstündige, bunte Programm, bestehend aus Comedy, Akrobatik, Musikeinlagen und Sport, kurzweilig über die Bühne ging, luden die Organisatoren alle Sponsoren vorab zum traditionellen Empfang ins Restaurant ,Albert‘s‘. Bei Fingerfood, einem kühlen Blonden oder Sekt, konnte im kleinen Kreis genetzwerkt und geplaudert werden. Aber auch der Sport kam an diesem Abend nicht zu kurz, würdigte OB Daniel Schranz beim Empfang doch die Leistungen der hiesigen Sportlerinnen und Sportler mit einer Urkundenübergabe und lobenden Worten. Im Anschluss ging es dann auch für die Sponsoren zur Gala in den festlich geschmückten Saal und die stadtbekannte ,La Signora‘ sorgte gleich zu Beginn mit kecken Sprüchen für gute Stimmung, Andrea Becker 8Y zertifizierter Fachbetrieb für senioren- und behindertengerechte Elektrotechnik nach VDI 6008 `l 6ILYOH\ZLU 2PJRIV_LUÇ;OHPIV_LUÇ;HL2^VU+V .DPSIVSRUWPLW6WLO ÷'LV]LSOLQ÷.ŌUSHUEHKHUUVFKXQJ÷6HOEVWYHUWHLGLJXQJ ÷6HOEVWðQGXQJ÷6HOEVWEHZXVVWVHLQ (LQH:RFKHNYH[PZ3UREHWUDLQLQJ Hermannstadtstraße 38 D-46117 Oberhausen info@elektro-nordmann.de Telefon 02 08 / 89 03 35 Telefax 02 08 / 89 76 64 www.elektro-nordmann.de 0UOHILY\UK;YHPULY!4PRL2H\S ;YHPUPUNZZ[p[[L!>LPLYZ[YHL  6ILYOH\ZLU 4VIPS!  ,THPS!ÄNO[YLZPKLUa'^LIKL^^^ÄNO[YLZPKLUaJVT

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L cation! April 2016 _9 Links: Nettes Trio beim Sponsorenempfang: Ulrike Bass, Joachim Weiss mit Gattin Ulrike. Rechts: Meinke W. Ebbers probierte das Fingerfood. Apostolos Tsalastras, OB Daniel Schranz und Richard Griesbeck. Links: Hashim Abtellatif verwöhnte die Gaumen, auch den von Verena MerlinSprünken. Rechts: Torsten ,Toto‘ Heim in charmanter Begleitung. Hatten Spaß: Ingo Plassmeier und Gattin Verena, Jörg Privsek, Sascha Neicken, Melanie und Oliver Reuter. Bilder: Peter Braczko

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Sport hautnah Auf Erfolgskurs: Die ,Wild Pearls‘ des 1. Oberhausener Cheer and Dance Vereins sind in ihrer Altersgruppe (18 bis 30 Jahren) aktuelle Bundes- und Landesmeister. Im Mai tritt die Cheerleader-Gruppe im Bottroper ,Movie-Park‘ zur internationalen Meisterschaft an. Bilder: Peter Braczko SCHWEISSTREIBENDER EINSATZ Wer denkt, Cheerleader sind nur zur Animation des Publikums da, der irrt: Heute wird Cheerleading vorwiegend als selbstständiger Wettkampfsport betrieben. Die Gruppe des 1. Oberhausener Cheer and Dance Vereins ertanzte sich im Laufe der letzten Monate die Bundes- und Landesmeisterschaft. Mit Puschel-Tanz, wie man es gerne in amerikanischen Filmen sieht, hat das Training der ,Wild Pearls‘ des 1. OB Cheer and Dance Vereins (OCD) in der Turnhalle des Elsa-Brändström-Gymnasiums wenig zu tun. Cheerleading ist eine Sportart, die aus Elementen des Turnens, der Akrobatik, des Tanzes sowie aus Animation besteht. So müssen die 25 Mädels und Jungs dreimal wöchentlich vollen Einsatz zeigen, denn in den nächsten Monaten finden CheerleaderMeisterschaften auf nationaler und internationaler Ebene statt. Nach festem Regelwerk müssen die Auftritte (Squads) innerhalb von 2 Minuten und 30 Sekunden bestimmte Pflichtelemente darbieten, die dann von Punktrichtern nach Schwierigkeitsgrad und Ausführung bewertet werden. Momentan bereiten sich die ,Wild Pearls‘, die sogenanten Senioren zwischen 18 und 30 Jahren, auf die bevorstehende internationale Meisterschaft vom 14. bis zum 16. Mai im Bottroper ,Movie Park‘ vor. Trainiert werden Tanzeinlagen in Form einer Pyramide und Sprünge wie Salto und Flic-Flac, wobei die Mädels in die Lüfte fliegen. Jeder Handgriff muss sitzen, denn Verletzungen kann sich die Truppe nicht erlauben. „Wenn es so funktioniert, wie wir es uns erhoffen, könnten wir uns für die fünf Besten für das Finale am Sonntag qualifizieren und kämen somit auf jeden

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L cation! April 2016 _ 11 Fall unter die letzen Fünf“, glaubt Silke Becker, die sich seit Jahren ehrenamtlich im Vorstand für den Club engagiert. Eine Aufgabe mit Erfolg, verbucht der Club, der sich 2009 als einziger CheerleaderVerein in der Stadt ,selbstständig‘ gemacht hat, doch einen hohen Zulauf. „Wir wachsen und gedeihen“, freut sich Becker und weiter: „Mittlerweile haben wir fast 100 Mitglieder, die sich in verschiedenen Tanz-Gruppen aufteilen.“ Die Kleinsten, die ,Little Pearls‘, sind das Peewee Cheer Team des 1. OCD. „Alle interessierten Mädchen und So müssen die 25 Mädels und Jungs dreimal wöchentlich vollen Einsatz zeigen ... Nach festem Regelwerk müssen die Auftritte (Squads) innerhalb von 2 Minuten und 30 Sekunden bestimmte Pflichtelemente darbieten, die dann von Punktrichtern nach Schwierigkeitsgrad und Ausführung bewertet werden. Jungen im Alter von 6 bis 11 Jahren sind herzlich Willkommen bei einem nicht-öffentlichen Training vorbeizuschauen. Trainiert wird Interessierte, die an einem nichtdienstags von 18 bis 19.30 Uhr öffentlichen Training teilnehmen in der Sporthalle des Bertha-von- möchten, melden sich bitte vorab Suttner Gymnasiums, Bismarckbei Silke Becker per Mail unter: becker@oberhausenstrasse 53, und samstags von 10 cheerleader.de bis 12 Uhr in der Sporthalle des Elsa-Brändström-Gymnasiums, Geibelstrasse 2,“ wirbt Becker um weiteren Nachwuchs. Danach kommen die ,Pearls Divers‘ (Mädchen und Jungen im Alter von 12 bis 17 Jahren), sie bilden das ,Junior Coed Team‘ der Pearls Diese und weitere Bilder unter: www.location-magazin.de Cheerleader. Gegründet wurden sie 2007 und trainieren gemeinsam dreimal die Woche fleißig an Stunts, Tänzen und Tumbling. Gefolgt von den erfolgreichen ,Wild Pearls‘. Apropos, Erfolg: „Die Auftritte sind schon ein richtiger Akt und sehr schweisstreibend.“ Doch, wenn die Gruppe in den maßgeschneiderten Kostümen, die eigens für sie in den USA gefertigt werden, auf die Bühne kommt, dann muss alles wie am Schnürchen laufen. Ob Meisterschaften, Stadt- und Sportfeste, die jeweiligen Teams bereichern mit ihren Einlagen viele Veranstaltungen. „Nur beim diesjährigen Spiel- und Sportwochenende in Sterkrade müssen wir passen, dann trainieren wir bereits intensiv für die anstehenden Wettbewerbe.“ Neben Bottrop im Mai, steht im Juni auch die deutsche Meisterschaft in Bonn auf dem Programm. „Wer uns unterstützen möchte, wir freuen uns über jeden Gast im Bonner Telekom-Dom und natürlich auch über weitere Mitglieder.“ Andrea Becker Jeder Handgriff muss sitzen, denn Verletzungen kann sich in dieser Vorbereitungsphase keiner mehr erlauben: Dreimal wöchentlich werden Hebeelemente wie die Pyramide und Sprünge wie Salti und Flic-Flacs geübt. :HQQ.¦FKH  GD Q Q+R UVWPD Q Q

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Menschen hautnah Mit Location traf sich Komiker René Steinberg zu Latte macchiato und mit vielen Gedanken über das neue Soloprogramm. Bild: Marc Lorenz Wenn ein Lachen Kopf und Herz öffnet René Steinberg schreibt derzeit an seinem dritten Soloprogramm und spürt darin den Irrsinn auf. Premiere ist im November, doch zuvor gibt‘s den ,Unsinn‘ nochmal im Ringlokschuppen Mülheim. Sollten Sie zu den Menschen gehören, die Zeitungen grundsätzlich von hinten nach vorne lesen, die Kleidungsstücke nur mit gleichfar-bigen Wäscheklammern zum Trocknen hängen oder die beim Verlassen der Wohnung konzentriert vor sich hinmurmeln, ob auch wirklich alle Elektrogeräte abgeschaltet sind, dann stehen die Chancen gut, dass Sie sich im seinem dritten Solo. Nach ,Wer lacht, zeigt Zähne‘ und ,Gebt dem Unsinn das Kommando‘ ist der Mülheimer inzwischen dem Irrsinn auf der Spur: ,Irres ist menschlich‘ wird sein neues Programm heißen. Möglichst viele solcher ,Ticks‘ sammelt Steinberg gerade zusammen, rief dafür Ende Februar sogar per Facebook auf, ihm „allzu menschliche Beklopptheiten des Alltages“ zu schildern. „Ein Selbstläufer“, wie er sagt, „mit so vielen Reaktionen in so wenigen Tagen habe ich nicht gerechnet. Zum Wäscheklammer-Tick hat sich schon fast ein eigenes Forum gebildet.“ Im neuen Programm sollen solche ,menschlichen Beklopptheiten‘ eine ganz zentrale Rolle spielen und aufzeigen, dass ,Irres‘ durchaus sehr menschlich und nicht unbedingt schlecht ist. „Wenn man vom ,Faktor Mensch‘ spricht, ist damit ja meistens menschliches Fehlverhalten gemeint. In unserer durchstrukturierten und computerisierten Welt ist der Mensch das einzig Unberechenbare“, meint Steinberg und sieht genau darin die Faszination. Schließlich sei aus dem ,Faktor Mensch‘ auch Positives erwachsen: „Denken Sie an Penicillin. Das haben wir der Schusseligkeit eines Biologen zu verdanken. Oder der Mauerfall, der gleich durch eine Kette menschlichen Fehlverhaltens ausgelöst wurde. Es ist also nicht grundsätzlich alles schlecht, was seine Ursachen im ,Faktor Mensch‘ hat.“ Im neuen Programm, das Anfang November Premiere feiert, sollen die Ticks auch das Eis zwischen Künstler und Publikum brechen. „Das habe ich beim ersten Soloprogramm sehr schnell gelernt: Die Interaktion mit dem Publikum ist elementar. Dafür kann man gar nicht zu viel investieren.“ Der Drang, seinen Zuhörern möglichst nah zu sein, war es auch, der den gebürtigen Mülheimer im September 2012 erstmals ganz allein auf die Bühne brachte. Vorher war fast ausschließlich das Radio seine Plattform. Nach freier Mitarbeit für Lokalzeitung und -radio sowie als Autor für die Harald-SchmidtShow wurde 1999 der SWR auf Steinberg aufmerksam und enga- „Die Welt ist ungerecht. Jetzt gibt es eine riesige Rückrufaktion wegen Kunststoffen in Mars aber es gibt keine Rückrufaktion wegen Idioten in Sachsen.“ nächsten Bühnenprogramm von René Steinberg wiederfinden. Der Komiker und Radio-Comedian (unter anderem ,Die von der Leyens‘ und , Tatort mit Till, Herbert und Udo‘) schreibt derzeit fleißig an „So langsam wird es Zeit, dass Donald Trump sich demaskiert und Hape Kerkeling zum Vorschein kommt.“ gierte ihn für die Comedy-Sparte. 2001 wechselte er zum WDR und wurde mit Radioformaten wie ,Frittieren mit Calmund‘, ,Sarko de Funès‘ und ,Schloß Koalitionsstein‘ landesweit bekannt. Inzwischen entstehen die Episoden vollständig im heimischen Studio in Mülheim-Saarn. Maria Grund-Scholer, die unter anderem Mutter von der Leyen spricht, schickt ihre Textanteile per Datenleitung zu Steinberg, der nimmt, häufig auch mit Unterstützung

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L cation! April 2016 _ 13 der Stimmen seiner eigenen Kinder, die aktuelle Folge auf und mischt sie zusammen. „Im Radio ist das Regularium sehr wesentlich“, meint der 43-Jährige, „da kannst Du Dir auch mal erlauben eine schlechte Pointe zu produzieren. Eine Reaktion bekommt man erst weit im Nachhinein.“ Doch die Frage, wie das wohl so ist, die Leute live zum Lachen zu bringen, wurde in ihm immer lauter. 2009 tourte er gemeinsam mit Maria Grund-Scholer und ,Lachen Live‘ durch NRW. 2012 stand er dann erstmals mit der bangen Frage „mögen die Leute einen“ ganz allein auf der Bühne. ,Wer lacht, zeigt Zähne‘ räumte direkt einige Kleinkunstpreise ab und bestärkte Steinberg nicht nur in der Entschlossenheit, weitere Soloprogramme zu schreiben, sondern ebenso in seinem Anspruch, stets besser zu werden; oder wie er es formuliert: „Immer den nächsten Schritt zu machen.“ Der führte ab 2014 in ,Gebt dem Unsinn das Kommando‘ dazu, dass der Künstler in seiner Bühnenshow bemerkenswert viel Privates preisgab. „Das Programm ist schon deutlich persönlicher und verrät sehr viel über mich. Damit biete ich natürlich auch eine Angriffsfläche, doch ich bin überzeugt, dass es eben diese Offenheit ist, die dann den nächsten Schritt beim Publikum auslöst: Mache ich auf, macht das Publikum auch auf. Und so kann es gelingen, durch ein Lachen Kopf und Herz der Menschen zu öffnen.“ Das ist Steinbergs wichtigster Anspruch an sich und sein Programm: „Mein Ziel war es nie, ein apokalyptisches Weltbild aufzuzeigen und anzuprangern. Vielmehr habe ich große Freude am Kabarett der alten Schule, so wie es von Hüsch oder Hildebrand oder ganz früher von Werner Finck gemacht wurde.“ Mit einem respektvollen Feinsinn Menschen in Alltagssituationen zu betrachten und ihnen mit freundlicher Ironie den Spiegel vorzuhalten, das ist Steinbergs Ziel. Ein Ziel, das durch die aktuelle Lage in Deutschland und Europa nicht gerade einfacher wird. „Natürlich habe ich überlegt, ob ich den Programmtitel wirklich so „Schalke sichert seinem Manager Heidel vertraglich eine Meisterprämie zu? Echt, jetzt verarschen die den schon, bevor er überhaupt da ist?“ belassen soll. Derzeit machen leider sehr viele ,Irre‘ auf sich aufmerksam. Es hat sich in den letzten Wochen und Monaten rasant viel getan in Deutschland – ein großer Umbruch der da stattfindet. ,Irres ist menschlich‘ bekommt damit plötzlich eine ganz neue Aktualität und Brisanz. Dem muss und will ich mich stellen.“ Was Steinberg übrigens schon bei einem Testauftritt mit Auszügen seines neuen Programms tat: „Kaum kam ich auf die Flüchtlingsfrage in Deutschland zu sprechen, zuckten die Zuhörer deutlich zusammen. Auf den Gesichtern konnte ich die Fragen erkennen: ,Was will der jetzt von uns? Schiebt der uns in eine bestimmte Ecke?‘ Das fand ich sehr bemerkenswert und konnte unmittelbar feststellen, dass die Stimmungslage inzwischen deutlich aufgeheizter ist.“ Das mache die Themen- und Sinnfindung eines Kabarettprogramms nicht gerade leichter, Steinberg sieht es aber als Herausforderung: „Das hat mich in meiner Meinung bestärkt, dass wir endlich differenzieren müssen. Es gibt nun einmal nicht DIE Flüchtlinge. Und ebensowenig gibt es DIE Rechten. Etwas immer verallgemeinern zu müssen, scheint ebenfalls ein sehr menschlicher Faktor zu sein.“ Marc Lorenz Erleben Sie die Premiere der neuen E-Klasse. Erleben Sie die neueste Generation Intelligent Drive in der neuen E-Klasse, die sich mit Ihnen auf den Weg zur Verwirklichung der Vision des unfallfreien und autonomen Fahrens begibt. Am 9. April 2016 .16 Vom 4.4. bis 18.4 ng Sonderausstellu 67 Jahre E-Klasse G.Köster Autorisierter Mercedes-Benz Service & Vermittlung Rolandstraße 59-61, 46045 Oberhausen, Telefon 0208 99 882-0 0,&+$(/)09-,3+,9 +LY6W[PRLYPU6ILYOH\ZLU 6ŖKVYM Steinberg live Am 9. April spielt Steinberg ,Gebt dem Unsinn das Kommando‘ zum letzten Mal in seiner Heimat. Beginn ist im Ringlokschuppen Mülheim ab 20 Uhr. Karten: 0201 804 6060. Mit dem neuen Programm ,Irres ist menschlich‘ feiert er am 3. November im Oberhausener Ebertbad ab 20 Uhr Premiere. Einfach mal durch ´ne andere Brille kucken. 0LFKDHO%LUIHOGHU PPP'HIMBD>K&;BK?>E=>K'=> Ab^l_^e]^kLmkZÀ^+)/ -/*-0H[^kaZnl^gL\afZ\am^g]hk_ M^e'3)+)1(/1/-,* ¥??GNG@LS>BM>G3 Fh'u=b'u=h'u?k' )2'))*,'))Nak*.'))*1',)Nak Fb'uLZ')2'))*,'))Nak *))dhlm^gehl^IZkdieªms^]bk^dm_¿kLb^ohk]^kM¿k'

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PS-Frühling DIE NEUE MERCEDES E-KLASSE: AUF IN NEUE SPHÄREN Mercedes-Benz löst nach acht Jahren Bauzeit das W 212 genannte Modell ab und liefert die neue E-Klasse aus. Zunächst wird nur die neue Limousine erhältlich sein, später erfahren dann auch der T-Modell genannte Kombi, das Coupe und auch das viersitzige Cabrio den kompletten Modellwechsel. Seit der Enthüllung auf der Detroit Motor Show ist klar, dass sich die neue E-Klasse nicht nur optisch am größeren Bruder S-Klasse orientiert, sondern auch in Sachen Anmutung und Ausstattung mit dem Oberklassemodell gleichzieht. So bietet die neue E-Generation vier Zentimeter mehr Länge, einen erweiterten Radstand und zwei 12,2 Zoll Displays im Armaturenträger, die dem Fahrer auf größtmöglicher Fläche alle relevanten Informationen virtuell ins Blickfeld rückt. Natürlich sind auch umfangreiche Sicherheitsassistenzsysteme, Luftfederung oder Sprachsteuerung bestellbar, die Bestellvariationen in der Aufpreisliste lassen kaum Ausstattungsmöglichkeiten offen. Zum Vorgängermodell macht die neue E-Klasse optisch und technisch einen Quantensprung, was sich auch im erhöhten Einstiegspreis zeigt. Zum Marktstart sind drei Motorvarianten zu haben. Der E 200 Benziner mit 184 PS kostet in der Basisversion 45.303 Euro, die Diesel E 220d (193 PS) und E 350d (258 PS) schlagen mit 47.124 Euro bzw. 55.602 Euro zu Buche. Später werden auch weitere Motorvarianten bestellbar sein. Das Topmodell, der E 63 AMG mit über 600 PS wird noch circa ein Jahr auf sich warten lassen. Die werksintern W 213 genannte, neue E-Klasse lässt sich auf www.mercedes-benz.de frei konfigurieren.

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L cation! April 2016 _ 15 DREIRAD MIT SUCHTGEFAHR Helm auf und los geht’s: Location-Mitarbeiter Ralph Eiser testete den Can–Am Spyder F3-S. Eine Testfahrt mit dem Dreirad sorgte für Suchtpotential. „Das erste Mal, dass ich auf einem Dreirad gesessen habe, war 1966. Mein Geburtstagsgeschenk war damals das Größte für mich und bedeutete Fahrspaß ohne Ende“, so Location-Mitarbeiter Ralph Eiser bei seiner ersten Begegnung mit dem PS-starken Testimonial. Gut 50 Jahre später darf er dieses euphorische Gefühl noch einmal erleben, mit einem ,Dreirad‘, welches das Autohaus Muhra aus Oberhausen für einen Fahrtest zur Verfügung gestellt hat. Zackige Linienführung, scharfe Kanten und ein stechender Blick aus den Scheinwerfern: So begegne ich dem Can–Am Spyder F3-S, entwickelt vom kanadischen Großkonzern Bombadier. Nach einer kurzen Einweisung heißt es: Helm auf und los geht’s! Der erste Eindruck: Ein Fernsehsessel ist nichts gegen die Sitzhaltung auf diesem Teil. Der gesetztere Fahrer muss zwar zunächst eine gewisse Gelenkigkeit beweisen und ein Bein über den breiten Aufbau schwingen, doch wenn man danach in die tief ausgeschnittene Lederschale fällt, sitzt man bequemer als in den meisten Autos. Die Beine lässig nach vorn gestreckt, die Arme locker am Lenker, prompt fühlt man sich wie Dennis Hopper in ,Easy-Rider‘. Und das sogar im Stand, denn auf einem Dreirad muss man ja nicht einmal die Balance halten. Beim Fahren spürt man sofort, welche Kraft in diesem Gerät steckt. Kein Wunder, bei 115 PS Leistung und 130 Nm Drehmoment und lediglich 386 Kilogramm Gewicht. Wer es darauf anlegt, schießt in 4,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h und kann die Begeisterung teilen, mit der Motorradfahrer von Beschleunigungsorgien berichten. Die angegebene Höchstgeschwindigkeit von 170 km/h habe ich dann doch nicht ausgereizt. Den ultimativen Fahrspaß erlebt man auf dem Can–Am Spyder F3-S sowieso eher auf kurvigen Landstraßen. Auch das gemütliche Mitschwimmen im belebten Stadtverkehr hat seinen Reiz, denn mit meinem Dreirad bin ich der Blickfang schlechthin. Lässt man die 115 Pferdchen des Spyder mal richtig traben, muss man der Fliehkraft zwar angespannte Muskeln entgegensetzen, jedoch helfen beim eigentlichen Fahren Assistenzsysteme wie ABS, eine servounterstützte Lenkung und eine Art ESP, falls das angetriebene Hinterrad in Kurven zu weit nach außen drängt. Drei Ausstattungspakete sollen unterschiedliche Fahrertypen bedienen. Dank des sogenannten UFIT-Systems, lassen sich die Dreirad-Cruiser auf Körpergrößen zwischen 1,56 und 1,86 Meter optimal einstellen. Und selbst mit meinen knapp zwei Metern Länge, habe ich bequem Platz auf dem rasanten Spyder F3-S. Zum Fahren genügt in Deutschland ein Autoführerschein, der vor dem 19. Januar 2013 ausgestellt wurde. Die Preise beginnen bei 18.890 Euro. Mein Fazit: Ein Dreirad mit Suchtgefahr! Mein nächster Lottogewinn heißt Can–Am Spyder F3. Ralph Eiser Fahrspaß mit dem schnittigen Gefährt: Location-Mitarbeiter Ralph Eiser bei seiner Testfahrt des Can-Am Spyder F3. Bilder: P. Braczko

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