ImmoZeitung Ausgabe Mai 2016

 

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ImmoZeitung Ausgabe Mai 2016

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INFORMIERT THEMEN DIESER AUSGABE: AUSGABE Mai 2016 Kleingedrucktes bei der Wohngebäude­ versicherung Schluss mit Luxus­ sanierungen in Städten TITELTHEMA: WOHNUNGSINTERESSENT: WAS MUSS ER PREISGEBEN? Wenn Sie sich für eine Wohnung interessieren, müssen Sie Ihrem zukünftigen Vermieter nicht alles verraten. Welche Informationen sind jedoch sogenannte sensible Daten und welche Angaben sollten Sie unbedingt machen? Zukunftspläne: Eine beliebte Frage von Vermietern ist die Frage nach der Familienplanung. Zu dieser Frage sollten Sie eine Antwort haben, rät der deutsche Mieterbund. Sie sollten jedoch im Hinterkopf haben, dass eine Ände­ rung der Pläne kein Kündigungsgrund für den Vermieter darstellt. Tiere: Dieses Thema wird von Vermieter zu Vermieter sehr unterschiedlich behandelt. Besitzen Sie bereits ein Tier, ist die Angabe Pflicht. Im schlimmsten Fall würden Sie sonst eine Kündigung riskieren. Außerdem enthalten viele Verträge die Klausel, dass beim Anschaffen eines Hundes oder einer Katze die Zustimmung des Vermieters einge­ holt werden muss. Auch diese Klausel sollten Sie in jedem Fall einhalten. Bewohner: Dieser Punkt ist ein absolutes Muss. Der Ver­ mieter hat ein Recht darauf zu erfahren, wer und wie viele Personen in seine Wohnung einziehen werden. Vorsicht beim Thema Untervermietung: Lebt eine Person länger als sechs Wochen in der Wohnung, muss der Eigentümer au­ ßerdem um Erlaubnis gefragt werden. Ein Grund ist, dass sich die Anzahl der Bewohner unter Umständen auf die Be­ rechnung der Nebenkosten auswirken kann. Wer sich nicht daran hält, provoziert unter Umständen eine Kündigung. Schufa: Sehr häufig wird nach einer Bonitätsauskunft ge­ fragt, um sicher zu gehen, dass sich der Interessent diese Wohnung auch leisten kann. Hierbei reicht oft eine einfa­ che Selbstauskunft aus. Diese kostet knapp 25 €. Sie haben darüber hinaus das Recht, einmal jährlich eine kostenfreie und ausführliche Selbstauskunft bei Auskunftsdateien wie der Schufa oder bei Firmen wie Bürgel oder Boniversum zu beantragen. Daten, die Sie nicht preisgeben wollen, können Sie auf der Gesamtübersicht vor der Weitergabe an Ihren zukünftigen Vermieter schwärzen. IMMOCENTER BOLICH INFORMIERT • AUSGABE Mai 2016

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GUT ZU WISSEN … KLEINGEDRUCKTES BEI DER WOHNGEBÄUDEVERSICHERUNG Wie bei allen Versicherungsverträgen sollten Sie auch bei Wohngebäudever­ sicherung großen Wert auf das Kleinge­ druckte legen, denn dort enthaltende Informationen können immense Aus­ wirkungen auf den Versicherungsschutz haben. Achten Sie daher darauf, welche Einschränkungen und Konditionen die Police enthält. Wenn es um das Thema Versicherungs­ schutz und Abdeckung von Schäden geht, hat der Versicherungsnehmer einen großen Anteil selbst zu verant­ worten. Machen Sie falsche oder un­ zureichende Angaben, kann Ihnen das im Schadenfall tausende Euro kosten. Daher gilt: Richtige und konkrete Anga­ ben sind ein Muss. Dazu gehören der Wert des Objektes und die Ausstattung ebenso dazu, wie zum Beispiel die Fuß­ bodenheizung oder ein Schwimmbad im Keller. Diese Informationen wirken sich auch auf die Beitragshöhe auf. Im Fall der Fälle zahlt sich dies jedoch mehr als deutlich aus. Zusätzlich sind weitere Angaben von Nöten, die Sie als Versicherungsneh­ mer jedoch nicht beeinflussen können. Dazu zählen der Wohnort, das Umfeld und das Alter der Immobilie. Wir möchten außerdem auf einen Punkt deutlich hin­ weisen, den viele Versiche­ rungsnehmer übersehen: Das Grundstück Ihres Hauses ist bei deiner Wohngebäudeversicherung nicht mitversichert. Umso wichtiger ist es, dass Ihre Versicherung auch Schäden an Gebäudebestandteilen, die außerhalb des Gebäudes liegen, abdeckt. Nur so springt das Versicherungsunterneh­ men zum Beispiel ein, wenn Frost ein Ableitungsrohr beschädigt. Weitere Schäden, die Sie abklären sollten, sind Sturm-, Blitz- und Grundwasserschäden. Der sogenannte „Einwand der groben Fahrlässigkeit“ sollte generell von dem Versicherer außen vor gelassen werden. Ansonsten ist der Versicherungsschutz gefährdet, wenn der Hauseigentümer am Schaden eine Mitschuld hat. Das gilt etwa, wenn man eine brennende Kerze im Zimmer unbeaufsichtigt zurück­ lässt oder man die Wohnung verlässt, obwohl die Waschmaschine noch läuft. Wenn es dann brennt oder ein Wasser­ schaden entsteht, kann der Versicherer seine Leistungen kürzen. Vergleichen Sie, wie bei jeder Versiche­ rung, zwei oder drei Angebote mitein­ ander bevor Sie sich für eine Wohnge­ bäudeversicherung entscheiden. LUXUSSANIERUNGEN IN STÄDTEN SOLL EINHALT GEBOTEN WERDEN In den Metropolen Berlin, Hamburg, Köln und Frankfurt sowie einer Reihe von Universitätsstädten verlangen Besitzer die doppelte oder gar mehr Miete, um Mieter nach einer Sanierung loszuwer­ den. Das Ziel: Die Wohnung teuer zu verkaufen. Nun wird die Stimme des Mieterschutzbundes gegen diese Vorge­ hensweise lauter. Was für Immobilienbesitzer im Investm­ entbereich ein vorteilhaftes Geschäft ist, bedeutet für viele Mieter eine Katastro­ phe: Eigentümer sanieren Wohnungen sehr aufwendig und teuer und erhöhen danach den Mietbetrag immens, sodass der Mieter gezwungen ist auszuziehen, da er sich eine Mietsteigerung nicht leis­ ten kann. Diese Vorgehensweise ist bis­ her völlig legal, denn Vermieter können jährlich elf Prozent der Investitionskosten auf die Miete umlegen. Für den Mieter kann das eine Mieterhöhung von 80, 90 oder sogar 100 Prozent bedeuten. Laut Statistiken wird diese Methode gerade dort vermehrt angewendet, wo ohnehin schon der größte Nachfra­ gedruck herrscht. Um dem Einhalt zu gebieten, hat der Mieterbund den Druck nun erhöht und klagt bei der Bundesre­ gierung einen Stopp ein. Eine Lösung stehe nun im Raum: Im zweiten Teil ihrer Mietrechtsreform will die Bundesregie­ rung nun Obergrenzen für eine Mieter­ höhung nach der Sanierung festlegen. Die Gespräche im Bundesjustizministeri­ um dazu seien noch nicht abgeschlossen und daher sei auch ein konkretes Datum zur Vorlage des Gesetzesentwurfes noch nicht genannt worden. Der Mieterschutz­ bund fordert, dass die Miete auf keinen Fall mehr als 50 Prozent erhöht werden darf. Die Grundlinien des Bundesjustiz­ ministeriums zur Mietrechtsreform hatte im November 2015 diese Zahl ebenfalls veranschlagt. Außerdem steht im Raum, dass Vermieter jährlich nur noch acht Pro­ zent der Kosten auf die Miete umlegen können. Auch dieser Schritt würde sehr zur Entspannung der Lage beitragen. Nun bleibt es abzuwarten, ob das Gesetz bis Ende der Legislaturperiode im Herbst 2017 verabschiedet werden kann. IMMOCENTER BOLICH INFORMIERT • AUSGABE Mai 2016 ImmoCenter Bolich & Co informiert • Ausgabe Mai 2016

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AKTUELLE ANGEBOTE Gemütlicher kernsanierter Altbau in Altenglan Reiheneckhaus, Wfl.: ca. 194 m² Preis: 159.000 €, Grd: ca. 180 m² Energieausweis nicht benötigt ETW in Weilerbach mit Kamin und Garten Baujahr: 1978, Wfl.: 149 m² Preis: 199.000 €, Grd.: 327 m² Energieausweis wird beantragt Gemütliches Reihenmittelhaus in Altenglan Zentrale Lage, Wfl.: ca. 101 m² Preis: 85.000 €, Grd.: 180 m² V: 119 kWh, Gas-Zentralheizung Geräumiges EFH mit Obstgarten in Frankelbach Baujahr: 1970, Wfl.: 164 m² Preis: 120.000 €, Grd: 1.300 m² V: 334,8 kWh, Öl-Heizung Derzeitige Zahnarztpraxis ETW im Kreis KL Baujahr: 1996, Wfl.: 122 m² Preis: 129.000 €, Mieteinnahmen: 900 € V: 91 kWh, Gas-Zentralheizung 3-FHM für Eigenbedarf und Vermietung in Erlenbach Baujahr: 1978, Wfl: 356 m² Grd.: 1.408 m², Preis: 399.000 € Energieausweis wird beantragt. DaVinci-DHH in Frankenthal-Eppstein Baujahr: 2000, Wfl.: 310 m² Preis: 899.000 €, Grd: 720 m² V: 56,2 kW/h, Gas-Zentralheizung Schöner Wohnen in Niedermohr Baujahr: 1965, Wfl.: 188 m² Preis: 255.000 €, Grd.: 1136 m² B: 261,5 kW/h, Öl, Zentralheizung Herrschaftliches Anwesen in Breunigweiler Baujahr: 1986, Wfl.: 528 m² Preis: 299.000 € m² Grd.: 1.072 m² V: 131,3 kWh, Öl, Zentralheizung V = Verbrauchsausweis in kWh (m2a) B = Bedarfsausweis in kWh (m2a) Energieeffizienzklasse: A+ bis H Weitere Angebote finden Sie unter www.immocenter-bolich.de Gerne beraten wir Sie auch persönlich! IMMOCENTER BOLICH INFORMIERT • AUSGABE Mai 2016

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