Sasel-Heft 2010

 

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Heft Nr. 1

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12/2010 Sasel-Heft Geschichten und Geschichte von Sasel Wo finde ich was? Sasel auf einen Blick Einkaufen Dienstleistung Gastronomie Gesundheit, Soziales und Kultur Banken, Versicherungen und Immobilien Recht und Steuern

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Inhaltsübersicht Seite 4 Seite 7 Seite 8 Seite 10 Seite 12 Seite 22 Seite 24 Seite 28 Seite 30 Seite 32 Geschichte des Sasel-Hauses Sasel-Haus als Kulturzentrum 30 Jahre alt 75 Jahre „Blumen u Pflanzen Finder Über die letzte Dorfschulleiterin, Monika Pfaue Sasel einst und heute Saseler Unternehmen 75 Jahre „Reifen-Altmann“ Gerda Georg und Georg Friedrich Gülzow berichten vom Leben in Sasel Wichtige Adressen aus Sasel (Vereine, Parteien, Kirchen, Schulen, Kindergärten) Mitwirkende/Impressum Wichtige Telefonnummern/ Veranstaltungstermine Einleitung Guten Tag, liebe Saselerinnen und liebe Saseler! Wenn man in Sasel wohnt, so stellt man fest, hier ist immer etwas los. Ganz gleich ob im Sasel-Haus, bei einer der Kirchen, bei einem Verein oder auf dem Marktplatz. Sasel lebt! Auch die Infrastruktur ist wunderbar in Sasel und sicher ein wichtiger Grund, warum Sasel seit Jahren einen so starken Zuzug erlebt. Von der Kinderkrippe bis zum Senioren-Treffpunkt beim DRK und in den vielen Geschäften oder bei Dienstleistern findet jeder in seiner unmittelbaren Umgebung das Richtige für das tägliche Leben. Und damit Sie auch alles finden und nichts übersehen, haben wir für Sie – zusätzlich zu den interessanten regionalen Wochen- und Monatszeitungen - die Internet-Sasel-Seite www.Sasel.de geschaffen und ergänzen es hiermit mit dem ersten Sasel-Heft, das jedes Jahr an möglichst alle Saseler Haushalte kostenlos verteilt wird. Inhaltlich soll es dabei immer um Geschichten aus Sasel und geschichtliches zu Sasel gehen. Es wird sich somit lohnen, diese Hefte zu sammeln. Mit der Erstellung eines solchen Sasel-Heftes sind nicht unerhebliche Kosten verbunden. Deshalb danken wir allen Geschäftsleuten und Dienstleistern, die in diesem Heft Anzeigen geschaltet haben. Sie tragen entscheidend dazu bei, dass Geschichten zu Sasel veröffentlicht werden und so Vergangenes bewahrt wird. Und so kann ich einlösen, was ich bei Zusammentreffen verschiedener Saseler Institutionen, die überlegten, wie wir „Geschichten und Geschichte Sasels“ erhalten könnten, mehrfach erklärt hatte. Ich wollte mich nämlich darum kümmern, dass diese Geschichten kostenfrei in jährlichen Sasel-Heften veröffentlicht werden und das nachhaltig. Sicher werden wir in der nächsten Ausgabe weitere Beiträge von Saseler Institutionen veröffentlichen können. Nun kann das erste Heft leider nicht alles das auf einmal einlösen, was sich jeder einzelne vorstellt. Aber es ist ein Beginn. Bitte geben Sie uns Zeit und helfen Sie mit! So würden wir uns über Ihre Anregungen und Verbesserungen für das nächste Sasel-Heft freuen. Vielleicht kennen Sie auch jemanden, der etwas Interessantes zur Vergangenheit Sasels zu berichten weiß oder alte Fotos besitzt, die wir dann veröffentlichen können. Auch möchten wir jedes Jahr das Deckblatt unterschiedlich gestalten. Haben Sie Lust ein solches zu entwerfen? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Vielleicht ist es dann Ihr Entwurf, der Ende 2011 auf Seite 1 zu sehen ist und zusätzlich auch prämiert wird. Wenn Sie Freude hätten, bei dem Entstehen des nächsten SaselHeftes mitzumachen, dann freuen wir uns auf Sie! Doch nun erstmal viel Spaß bei den Geschichten über Sasel. Liebe Grüße Werner Lipka und das Sasel-Heft-Team IVD RDM VHH FIABCI FUNDIERTE IMMOBILIEN- REGIONAL STARK IM NORDOSTEN HAMBURGS BERATUNG ÜBERZEUGENDE IMMOBILIENANGEBOTE NACHFRAGEPOTENZIAL FÜR IHRE IMMOBILIE DISKRETE TRADITION ABWICKLUNG UND IM IMMOBILIENBETREUUNG GESCHÄFT  040 / 6001 6001 BÜROHAUS SASELER MARKT 1 – 22393 HAMBURG – INTERNET WWW.FRUENDT.DE – MAIL INFO@FRUENDT.DE MIT SICHERHEIT GUT BERATEN 3

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Geschichte des Sasel-Hauses Man kann auch als Hausbesitzer oder Gewerbetreibender seine Kenntnisse erweitern. All diese Beschäftigungen brauchen Raum! Und der ist in Sasel nur sehr knapp bemessen! Da war es für die Arbeitsgemeinschaft der Vereine und Institutionen, ein großes Anliegen, die damalige „Schule am Park“ für die Gemeinschaft zu erhalten. Als nämlich beschlossen worden war, eine neue Schule am Redder zu bauen, sollte das Sasel-Haus abgerissen und an ihrer Stelle drei achtgeschossige Wohnhäuser errichtet werden. Nach heftigen Diskussionen konnten die Saseler den Bebauungsplan-Entwurf dahingehend ändern, dass die „Schule am Park“ als Freizeitzentrum ausgewiesen wurde. Um das verwirklichen zu können, wurde Ende 1979, der Sasel-Haus eV, gegründet, der in Zusammenarbeit mit der „Arge Sasel“, dem Ortsamt und den Kommunalpolitikern ein Konzept für die spätere Nutzung erstellte. Nach Fertigstellung der Redder-Schule 1982 stellte sich dann heraus, dass die Zahl der schulpflichtigen Kinder in Sasel noch nicht soweit geschrumpft war, um alle in der neuen Schule unterzubringen zu können. Die „Schule am Park“ blieb also zunächst weiterhin für die vier ersten Schulklassen bestehen. Die erste bauliche Umgestaltung wurde Anfang der 80er Jahre durch die Freiwillige Feuerwehr Sasel vollzogen. Sie benötigte, bedingt durch die Neugestaltung des Saseler Marktplatzes ein neues Feuerwehrhaus. Das alte musste einer Straße weichen. Die Freiwillige Feuerwehr fand ihr neues Zuhause im rechten Flügel der Parkschule. Der Verein Sasel-Haus begann 1983 schon mit Aktivitäten. Zuerst wurde ein Klassen-zimmer einmal wöchentlich nachmittags Gutstorhaus Sasel um 1915 (erbaut 1891) Konzerte. angemietet. Mit dem für schulische Zwecke weniNicht so sehr die Wiedereröffnung der Hamburger Bühnen Sasel-Haus 1935 ger werdendem Raumals vielmehr das neue Medium Fernsehen führte dann später bedarf konnten dann in zu einem fast völligen Rückgang der Veranstaltungen. Unterden folgenden Jahren fortschreitend Räume vom Sasel-Haus eV haltungen und Informationen wurden nur noch via Bildschirm übernommen und renoviert werden. Das konnte nur durch eine genossen. Das trug aber nicht unerheblich dazu bei, die zwischenzunehmende Zahl von treuen Mitgliedern, Zuwendungen aus menschlichen Kontakte und eigene kreative Freizeitbeschäftigung Bezirkssondermitteln, Spenden und das sich schnell entwickelnde verarmen zu lassen. In den letzten Jahren ist diese Verarmung lebhafte Kursleben geschaffen werden. mehr und mehr Menschen bewusst geworden. Weiterbildung und kunsthandwerkliche Beschäftigungen oder ein schönes Hobby in fröhlicher Gemeinschaft bereichern ungleich mehr, als einseitige Informationen, die keine Konversation ermöglichen. In Sasel gibt es durch zahlreiche Vereine die Möglichkeit dazu. Es wird Sport getrieben, gesungen, Blech geblasen, Schach gespielt, als Schütze seine Treffsicherheit gesucht, mit dem Bürgerverein gewandert und geselliges Beisammensein gepflegt oder als Feuerwehrmann sich in den Dienst der Allgemeinheit gestellt. (Übernommen aus der Festschrift 1983) Wie kam es zum „Sasel-Haus“, dem Zentrum für Kultur und Bildung ? Das Sasel-Haus war der ehemalige Kuhstall des Saseler Gutes und wurde später durch den Anbau von zwei Seitenflügeln in eine Schule umgewandelt. Viele Saseler haben hier ihre Schulzeit verbracht oder als Mitglied des TSV Sasel in der großen Halle geturnt Als nach dem 2. Weltkrieg die Hamburger Bühnen zum Großteil beschädigt oder völlig zerstört waren, wurden im „Kuhstall“, wie man das Gebäude liebevoll nannte, viele Theaterstücke und Konzerte gegeben. Auch die Saseler Chorgemeinschaft Salia und die Brass-Band der Freiwilligen Feuerwehr veranstalteten vielbesuchte Mit freundlicher Genehmigung des Sasel-Hauses 4

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Einige Zeitpunkte des „Sasel-Hauses“ Um 1830 Das Sasel-Haus wird als Kuhstall errichtet. Nach einem Brand wird es 1898 wieder aufgebaut. Um 1900 Der Gutsbesitzer Martens kauft alle Bauernhöfe in Sasel und ganz Sasel wurde ein Gut mit dem Namen „Saselhof“ 1970ger Jahre Viele bauliche Veränderungen stehen dem Ortskern Sasel bevor: Die FFW muss das eigene Gebäude aufgeben, das abgerissen werden soll. Die Bücherhalle zieht aus dem ehemaligen Rathaus in die freigewordene Schule Kuhnaustrasse. Saseler Markt und die Kreuzung Saseler Chaussee werden erweitert, dem muss die Gaststätte Kratzmann weichen. Nach dem Neubau der Schule am Redder soll die damalige Schule am Park (heute das Sasel-Haus) abgerissen werden, das ruft große Proteste in der Bevölkerung hervor. 1978 Die FFW Sasel baut am Sasel-Haus an und zieht ein. 1979 Die alte Parkschule soll abgerissen werden. Aus den Vereinen und Initiativen vor Ort gründet sich der Sasel-Haus e.V., der zum Ziel hat, das alte Gebäude zu erhalten und hier ein Kulturund Bildungsangebot im Alstertal entstehen zu lassen. Der erste 1.Vorsitzende ist Alfred Mager. 1980 der Verein wird offiziell ins Vereinsregister eingetragen. 1982 Die erste Veranstaltung findet statt: Adventsgestecke basteln. Vera Schleicher übernimmt das Amt der 1.Vorsitzenden. Sasel-Haus Innenhof 1908 Nach einem Brand wird der Kuhstall erneut aufgebaut, jetzt Sasel-Haus Anbau als Viehstall modernster Ausrichtung. 168 Milchkühe und 6 Zugochsen finden Platz. Es gibt 4 Futterböden und einen Heuboden. Auf dem Dach befindet sich ein Wassertank für 11.000 l Wasser. 1937 Sasel gehört zu Hamburg (vorher zu Stormarn). Der Stadtteil hat 3000 Einwohner. Eine Schule wird eingerichtet, die Schule am Park, zwei Seitenflügel werden angebaut. Der Heuboden wird zu einer Turnhalle umgebaut. 1939 Während des 2. WK werden die Schulräume zu Nähräumen umfunktioniert, Uniformen und Kinderkleidung wird hier genäht. Auch als Lazarett wird das Sasel-Haus genutzt. 1946 Nach dem Krieg werden u.a. Kulissen der städtischen Bühnen ins Sasel-Haus ausgelagert. Da die Innenstadt völlig zerbombt ist, finden viele Aufführungen der Theater im Sasel-Haus statt, liebevoll auch „unser Kuhstall“ genannt. 1950 Es werden zwei Flügel ans Sasel-Haus angebaut und das Gebäude wird als Schule am Park wieder in Betrieb genommen. 1952 übernimmt Schulleiter Böttcher die Schule Am Park. In seiner Rede vom 01.07.1983 zur Schließung des Schulbetriebs erinnert er sich „Damals begrenzte noch ein altes Torhaus den Saseler Gutshof, der später Schulhof wurde. Vor dem Torhaus lagen der Dorfteich und reetgedeckte Häuser, und auf dem Gelände des jetzigen Sportplatzes war ein großes Rhabarberfeld. Sie war eine richtige Dorfschule.“ Das Leitungsteam vom Sasel-Haus 1983 Zwei Klassenräume werden für den Aufbau eines Kursangebots genutzt, das trotz rechtlicher Unsicherheiten bis 1987 kontinuierlich weiter aufgebaut wird. 1987 Das Haus ist vom Abriss bedroht. Nach langen Verhandlungen übernimmt der Sasel-Haus e.V. den Betrieb des ganzen Hauses, ein Überlassungsvertrag wird unterzeichnet. 1988 Antje Wilcke übernimmt das Amt der 1. Vorsitzenden von Verena Schleicher. Das Sasel-Haus plant bereits jetzt die Einrichtung eines Cafés als Treffpunkt im Sasel-Haus. Die Pläne scheitern aber zunächst. 5

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Ende der 1980ger Jahre Es gibt jetzt schon viele Veranstaltungen im Bereich Konzerte / Kleinkunst mit namhaften Künstlern. Auch der Kursbereich wird ausgebaut. 1990 Eine Erzieherin wird für den Aufbau eines Kindergartens eingestellt, zunächst entsteht eine Spielgruppe. 2003 Eine Sanierung der Sanitärräume ist nötig und wird durchgeführt. 2004 Ein Fahrstuhl wird eingebaut, damit werden auch die Kursräume im Obergeschoss barrierefrei. 2006 Das Café Pause wird eingerichtet. Betrieben von den Hamburger Werkstätten finden hier 8 Menschen mit Behinderung einen Arbeitsplatz. Endlich gibt es ein Café im Sasel-Haus. 2007 Die Bücherhalle in Sasel wird geschlossen! Damit zumindest die kleinen LeserInnen eine Bibliothek haben, wird im Sasel-Haus der Kinderleseclub eingerichtet. Sasel-Haus Sporthalle 1990 - 1992 das Sasel-Haus wird aufwendig totalsaniert. 1991 Es gibt mittlerweile 2 Kindergartengruppen im SaselHaus. Die Abo-Konzertreihe „Die Sonntagskonzerte“ wird nach Sanierung des großen Saals eingerichtet. Dank des großen Das Saselhaus Interesses aus der Saseler Bevölkerung ist die Reihe von Anfang an ausabonniert. Dadurch ist es möglich namhafte Künstler zu 2008 Der Musikherbst wird ins Leben gerufen. Klassische Musik für Verpflichtung und ein Gegengewicht zu den Veranstaltungen in der Kinder ist das Thema dieser jährlich stattfindenden VeranstaltungsInnenstadt zu bieten. reihe. Eine Krippengruppe wird im Sasel-Haus eingerichtet. 1992 Der Glasvorbau vor dem Haupteingang entsteht. 1997 Elke Breuer wird 1. Vorsitzende des Sasel-Haus e.V. 1990ger Jahre Der Galeriebetrieb zieht mit namhaften Künstlern wie Otto Quirin, Theo Garber viel Publikum an und sorgt für großes Interesse. 2002 Eine weitere Elementargruppe wird im Kindergarten eingerichtet. 2009 Der Kindergarten durchläuft einen aufwendigen Prozess zur Qualitätssicherung und wird nach 3 Jahren kontinuierlicher Arbeit zertifiziert. Die teils museumsreife Heizungs- und Beleuchtungseinrichtung wird aufwendig saniert. 2010 Der Sasel-Haus e.V. feiert seinen 30. Geburtstag und dankt herzlich allen, die zur Einrichtung und zum Erhalt dieses einmaligen Zentrums für Kultur und Bildung beigetragen haben! Mit freundlicher Genehmigung des Sasel-Hauses 6

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Ein „florierendes“ Geschäft: Schöner leben mit Blumen und Pflanzen von Gärtnerei Finder. Mit immergrünen, krautigen Pflanzen begann die Erfolgsgeschichte von Gärtnerei Finder. Wer kennt sie nicht, die meist blauen Usambaraveilchen, deren Blätter in Rosetten stehen und die selten höher als ungefähr zehn bis 20 Zentimeter werden? Generationen von Damen dienten die ursprünglich aus den Usambara-Bergen in Tansania stammenden Blumen als Mitbringsel zum Kaffeeklatsch, fast jede Fensterbank zierte die Pflanze. Was jedoch wenige wissen: Curt Finder, der Gründer der Gärtnerei Finder, züchtete in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts die ersten Usambaraveilchen in ganz Deutschland. Man schrieb das Jahr 1936, als Curt Finder in politisch und wirtschaftlich unsicheren Zeiten seinen Betrieb am Volksdorfer Weg gründete, der nächstes Jahr 75jähriges Bestehen feiert. Neben den berühmten Usambaraveilchen züchtete Carl Finder auch andere sogenannte WarmhauspflanLuftaufnahme der Gärtnerei Finder zen wie Orchideen, Bromelien und Flieder und verkaufte sie an Großhändler weiter. 1943 musste Curt Finder jedoch in den Kriegsdienst eintreten. Zuvor heiratete er Paula Möller, die während des Kriegseinsatzes ihres Mannes den Betrieb mit Hilfe von zusätzlichen Gärtnermeistern leitete. Wen wundert es - in den Kriegsjahren war Blumenzucht verboten. Stattdessen mussten Gemüse- und Nutzpflanzen angebaut werden, wie Melonen, Gurken, Tomaten. In jener Zeit wurden auch für Saseler Siedler Gemüsejungpflanzen angeboten. Für Curt Finder gab es keine glückliche Rückkehr zu seiner Frau und den Blumen, die sein Leben bedeutet hatten. Am 18. August 1946 starb er in russischer Kriegsgefangenschaft. Seine Witwe Paula Finder wirtschaftete mit Hilfe von sogenannten Obergärtnern – sie selbst war gelernte Bürofachkraft – noch tapfer bis 1956 weiter. In den Jahren 1956 bis 61 verpachtete sie den Betrieb an den Gärtner von der Ohe, bis der Neffe des Firmengründers, Eggert Finder Senior, die Gärtnerei auf Leibrente übernahm und komplett auf Usambaraveilchenzucht umstellte. Die Pflanzen verkaufte er auf dem Hamburger Blumengroßmarkt. Im Dezember 1979, nach 18 Jahren Usambaraveilchenzucht, wagten Eggert und seine Frau Hedda Finder den Sprung zur Endverkaufsgärtnerei: Nunmehr wurden verschiedene Pflanzen selbst kultiviert und an Privatleute wie Kleinhändler aus der Umgebung verkauft. Über lange Jahre entwickelte sich der Einzelhandel zunehmend erfolgreich, so dass 1990 der alte Betrieb teilweise abgerissen und drei neue Gewächshäuser gebaut werden konnten. 1994 begann der jüngere Sohn Eggert Finder Junior als Gärtner im väterlichen Betrieb zu arbeiten. Bereits ein Jahr später bestand er seine Meisterprüfung und fing an, den Einzelhandel weiter auszubauen. Fünf Jahre später wurden Kassen- und Eingangsbereich erneuert, die Parkfläche erweitert und eine überdachten Freifläche angebaut. Zum Jahresbeginn 2003 übernahm Eggert Finder Junior den Betrieb offiziell in dritter Generation. Und es ging weiter voran: 2006 erweiterte er die Verkaufsfläche um ein weiteres Gewächshaus und eine Gehölzfreifläche, um das ohnehin schon sehr breite Sortiment an Zimmerpflanzen, Stauden, Gehölzen, Beet- und Balkonpflanzen noch besser präsentieren zu können. 2007 arbeiteten neben ihm und seiner Frau drei Fachkräfte und ein Auszubildender in der Gärtnerei. Im Sommer und Herbst 2008 wurde die alte Arbeits- und Lagerhalle abgerissen, wodurch zwölf neue Parkplätze entstanden. Heute steht alles im Dienste des Wohnambientes in Haus und Garten. Gärtnerei Finder bietet seinen Kunden Vielfalt und Ideen – alles, was das Herz des Hobbygärtners begehrt. Dies umfasst ein breites Angebot an Blüh- und Grünpflanzen für drinnen und draußen in bester Gärtnerqualität: Grünpflanzen von Efeu bis Phönixpalme, Orchideen von Miltonia bis Vanda, Dauerblüher von Alpenveilchen bis Azalee, Klassiker wie Weihnachtssterne in creme, orange, rot und pink, Frühlingsblüher, Sommerblumen, Stauden und Gehölze wie Buchs, Kirschlorbeer, Bambus, Bodendecker. Und wer die Qual der Wahl hat, dem kommt eine Fachberatung in den Bereichen Zimmer, Beet, Stauden, Saisonbepflanzung gerade recht. Zudem gibt es eine reiche Auswahl an Gefäßen und Figuren bis zu Wasserspielen und Vogeltränken: Thai Cotta, Steinzeug, Innen- und Außenkeramik, Lavastein, Naturstein, Terracotta-Produkte und ausgewählte Künstlerprodukte. Hinzu kommen Exklusiv- und Spezialerden für Rosen, Kräuter-, Gemüse- und Moorbeetpflanzen, Kompost, Pinienrinde, Torf, Dünger für alle Pflanzenarten, Sämereien und Zwiebeln für Garten und Zimmer. Accessoires, Sämereien und Zwiebeln wie Gemüse-, Blumen und Kräutersaat. Pflanzenschutz und dekorativer Winterschutz für Kübel und Pflanze und Kleinwerkzeuge runden das Angebot ab. Umfassender Service wird heute großgeschrieben: Beim Pflanzservice kann der Kunde seine Pflanzen und/oder Töpfe vorbeibringen und sie nach Wunsch bepflanzen lassen. Im Gutschein-Service stehen zeitlich unbegrenzte, in Etappen einlösbare Gutscheine zu verschiedensten Anlässen zur Verfügung, ob Richtfest oder Geburtstag, Hochzeitstag oder Firmenjubiläum. Bestellservice bedeutet, dass auch größere Mengen oder Exoten - Stauden und Gehölze – sowie viele andere Produkte bequem geordert werden können. Beim Lieferservice wird das zum Kunden nach Hause transportiert, was zu schwer oder für das Auto zu groß ist. So gerüstet, geht Gärtnerei Finder zuversichtlich in das Jubiläumsjahr 2011 – denn es lebt sich einfach schöner mit Blumen und Pflanzen … 7

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Über die „letzte Dorfschulleiterin“, Monika Pfaue Die bekennende „letzte Dorfschullehrerin“ Monika Pfaue, geb. Schluchtmann, über ihre Zeit als Lehrerin und Schulleiterin an der Schule Kunaustraße sowie der Schule Redder und über ihre Verbundenheit zu Sasel. „Wir fahren jetzt ins Dorf“, begrüßt uns Holger Pfaue schon auf der Auffahrt seines Hauses am Saseler Kamp, zwei kleine Enkeltöchter auf Tretrollern im Schlepptau. „Monika wartet schon auf euch…“, hören wir, Barbara Kretzer, Andreas Schmidt und André Schneider, noch und kaum an der Haustür angekommen und geklingelt, öffnet sie schon mit einem strahlenden Lächeln: Monika Pfaue – ehemalige Leiterin der Schule Kunaustraße und der Schule Redder. Wir nehmen Platz am Kaffeetisch auf der Terrasse mit wunderbarem Blick auf die Blütenpracht des Pfaue’schen Gartens, der weit über die Nachbarschaft berühmt ist. Man hört die fleißigen Bienen vom nicht weit entfernten Bienenstock herüber summen. Ein kleines Paradies mitten in Sasel. Nachdem der Kaffee eingeschenkt ist, geht’s los. Wir wollen uns ein Bild über die Frau machen, die für die Festschrift zur 700-Jahrfeier Sasels und ab 2000 auch für die Festschriften zum jährlichen Saseler Heimatfest verantwortlich ist. Ein Portrait über die Porträtistin. oder kritisiert“, sagt Monika Pfaue heute. Zur Schule geht sie in die „Ludwig-Frahm-Schule“ am Schulbergredder in Poppenbüttel und schon in der ersten Klasse weiß sie genau, was sie einmal werden möchte: Lehrerin – was sie auch ihrer damaligen Grundschullehrerin Frl. Meier erzählt. Gerade bei ihr merkt Monika, dass die Lehrerin Schüler aus „besseren Kreisen“ bevorzugt. Diese Erkenntnis prägt das weitere Leben und sorgt dafür, dass sich Monika immer wieder für Schwache einsetzen wird. Nach der damals sechsjährigen Grundschule wird mit Hilfe eines Testes festgestellt, wie es schulisch Klassenraum in der Parkschule weitergehen soll. Trotz sehr guter Schulleistungen soll Monika nicht zur Oberschule gehen und ihre Mutter muss sich von Frl. Meier sagen lassen: „Ihre Tochter kann nicht studieren, das können Sie doch gar nicht bezahlen.“ Da war sie jedoch an die Falsche geraten. Eine weitere Aufnahmeprüfung für das Gymnasium legt Monika am Walddörfer Gymnasium erfolgreich als einzige ihres Jahrgangs ab. Die weitere Schulzeit verbringt sie auf dem Gymnasium Oberalster, damals noch am Basaltweg untergebracht. „Wir haben viel gelernt und es wurde sich von Seiten der Lehrer um einen gekümmert“, erinnert sich Monika Pfaue an ihre eigene Schulzeit. Nach erfolgreichem Abitur studiert sie an der Universität Hamburg und wird schließlich 1964 als „Hilfslehrerin“ an der Schule Kunaustraße eingestellt, obwohl sie eigentlich an der Schule Alsterredder unterrichten will. Der damalige Oberschulrat aber möchte die Saseler Schule verjüngen und damit beginnt die Saseler Phase im Leben von Monika Schluchtmann. Noch als Schülerin lernt sie ihren späteren Ehemann Holger Pfaue kennen und lieben – gefunkt hat es auf der Abschlussklassenfahrt nach Berlin in einer Berliner Kneipe 1960. Geheiratet wird dann später, nachdem das Paar bereits ein Grundstück mit Häuschen in Sasel gefunden und bezogen hat. Man begnügt sich zuerst mit 24 Quadratmetern in einem alten Siedlungshäuschen von 1919. Erst Anfang der Siebziger Jahre wird dann das neue Haus gebaut, in dem auch die beiden Kinder Dirk und Kirsten aufwachsen. 1972 wird Monika Pfaue, die Mathe, Physik, Deutsch und Handarbeit unterrichtet, zur stellvertretenden Schulleiterin der Schule Kunaustraße ernannt. Sie übernimmt schließlich die Leitung der Eingang Schule Kunaustraße 8 Es sind nicht unbedingt paradiesische Zeiten, als Monika Schluchtmann als jüngstes von sieben Geschwistern mitten im Kriege das Licht der Welt erblickt. Die Familie lebt in der Poppenbütteler Eichenreddersiedlung. Die Mutter ist eine aus der Pfalz stammende freundliche Parkschule aber resolute Frau mit einem starken Gerechtigkeitsempfinden. „Wer schaffen will, muss fröhlich sein“, lautet ein Wahlspruch der Mutter. Der Vater, ein geborener Hamburger im Verwaltungsdienst der Stadt ist Soldat im Ersten und Zweiten Weltkrieg und kann sich erst wieder nach der Rückkehr aus dem Krieg um seine Familie kümmern. Es wird viel gesungen. Die Familie kommt auf dem Grundstück in Poppenbüttel als Selbstversorger mit Kleintierhaltung über die Runden. „Vom zweiten Weltkrieg habe ich so gut wie nichts mitbekommen“, sagt Monika Pfaue heute über ihre Kindheit. Das Elternhaus empfand sie als jederzeit offen. Freunde durften mitgebracht werden: „Wir wurden nicht ständig erzogen

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Schule im Jahre 1976. Ihre Vorgängerin Frau Käckendorff, vielen Saselern als besondere Lehrererscheinung in Erinnerung, sagte anlässlich ihrer Verabschiedung: „Ich habe gern mit Ihnen zusammengearbeitet, Sie waren wenigstens ehrlich“. Als neue Schulleiterin widmet sich Monika Pfaue vor allem der Instandsetzung des in die Jahre gekommenen alten Schulgebäudes und schließlich verstärkt der Planung und dem Neubau der Schule im Redder, der schließlich als einer der letzten Grund-, Haupt- und Realschulbauten in Hamburg im Jahre 1980 eingeweiht werden konnte. Kommissarisch musste sie auch als Leiterin von Anfang 1985 bis zum Schuljahresende 1986 die Parkschule im heutigen Sasel-Haus „abwickeln“. Bis 1998 bleibt sie Leiterin der Schule Redder und erfüllt nicht Schule Kunaustraße ganz ihr selbstgestecktes Ziel, 40 Jahre im Schuldienst zu bleiben. „Mein Unterricht war fröhlich aber trotzdem zielstrebig. Als Schulleiterin ließ mir die Behörde viel freie Hand. Besonders wichtig war es mir, die Klassenarbeiten zügig zu korrigieren und an die Schüler zurückzugeben – sehr zum Missfallen einiger Kollegen, die nicht so schnell waren“, so Monika Pfaue rückblickend. „Ich habe mich an den Rat meiner älteren Kollegin Frau Weise gehalten, die zu mir sagte: ‚Versuchen Sie nie, es allen Recht zu machen‘. Gern hab ich mich immer für die Schüler eingesetzt“, sagt sie lächelnd. Ob es nicht ein Problem war, als Schulleiterin und Lehrerin auch immer vor Ort im Parkschule im heutigen Saselhaus Stadtteil ansprechbar – für Schüler und Eltern – gewesen zu sein? „Nein, man trifft sich halt beim Einkaufen, jeder hat so seine Butter in der Tüte oder das Hack – da gehen die Gespräche mit den Eltern am besten, da haben wir viel Zeit gespart…“, lacht Monika Pfaue. Ihre starke Vernetzung und Bekanntheit im Stadtteil ist auch förderlich für ihr ehrenamtliches Engagement. Als Schulleiterin beider Saseler Schulen bat der damalige Vorsitzende der ARGE Werner Thol sie 1986 um Mitarbeit in der ARGE Sasel, dem Zusammenschluss der Saseler Vereine und Institutionen, und sie findet Spaß am gemeinsamen Gestalten in Sasel. Sie kämpft für den Erhalt des alten Schulgebäudes, in dem schließlich bis 2007 die Bücherhalle Sasel untergebracht war und in dem nun heute die Tagesstätte Roter Hahn beheimatet ist. Krönung ihrer engagierten Arbeit war das Festjahr 1996, in dem die 700-Jahr-Feier der ersten urkundlichen Erwähnung Sasels groß gefeiert wurde. Monika Pfaue war verantwortlich für die Jubiläums-Festschrift, die noch heute in vielen Saseler Haushalten einen Ehrenplatz im Bücherregal haben dürfte. Als Mitglied im Verein Saseler Heimatfest e. V. zeichnet sie seit zehn Jahren verantwortlich für die redaktionellen Beiträge in der regelmäßig erscheinenden Festschrift. Ihre Artikel sind etwas besonderes, Schule Redder da sie immer den Menschen in den Mittelpunkt stellt. „Die Vielfalt und die Besonderheiten möchte ich hervorheben, ohne die Menschen in die Pfanne zu hauen“, sagt Monika Pfaue über ihre Absichten beim Schreiben. Die vielen kleinen Geschichten und Anekdoten, die Portraits über bekannte oder nicht so bekannte Saselerinnen und Saseler machen den Reiz dieser Festschrift aus. Wie entspannt eigentlich Monika Pfaue neben allen Aufgaben, die sie so hat? Sie ist am liebsten im Garten, kocht Früchte ein, backt Pfannkuchen für die Enkelkinder, näht als geschickte Handarbeitslehrerin Kleider für sich und ihre Tochter oder erholt sich mit ihrem Mann im Ferienhaus auf Mallorca. Und sie engagiert sich für Sasel. Immer wieder. Herzlichen Dank, liebe Monika Pfaue, für Deinen Einsatz! (aus der Festschrift zum 35. Saseler Heimatfest mit freundlicher Genehmigung des Saseler Heimatfest e.V.) 9

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Sasel einst und heute Sasel-Haus vom Saseler Parkweg aus Das Torhaus 1915 vom Dorfteich aus gesehen. Es wurde 1900 fertiggestellt mit einer 5-Zimmer Wohnung für den Gutsverwalter, einem Kontor, Knechtskammern und Ställen. Bis kurz vor Abbruch 1970 war es teilweise noch bewohnt. Leben mit Behinderung im alten Schulgebäude Die 1893 - nach dem Brand des alten Schulgebäudes erbaute Schule Gastwirtschaft „Lindenhof“ um 1910 Östlicher Teil des Sasel-Hauses Heute ist hier die „Players Lounge“ zu finden Der Kuhstall 1917, wurde teils 1898 und 1908 für 170 Milchkühe und 6 Zugochsen neu erbaut. Unter dem Dach wurde ein Tank für 11.000 Liter Wasser für das Tränken der Tiere eringebaut, der aus einem neuen 35 Meter tiefen Brunnen durch eine Pumpe gespeist wurde. Lübecker Landstraße, heutige Saseler Chaussee, um 1900 in Richtung Bergstedt gesehen. Der Gasthof „Saseler Park“ von Heinrich Kröger um 1900, der später von Emil Kratzmann übernommen wurde. Rechts die Durchfahrtsscheune, die derzeit zu jedem Gasthof gehörte um die Fuhrwerke der Gäste trocken unterstellen zu können. Saseler Chaussee Ecke Stadtbahnstraße Die Saseler Dorfschmiede 1958 Pizzamax Nach dem der Gutsbesitzer Conrad Reuter, alle für den Gutsbetrieb wichtigen Wirtschaftsgebäude instand gesetzt oder erneuert hatte, baute er unter Verwendung der gut erhaltenen Teile des alten Gutshauses das Herrenhaus neu. 1917 wurde es fertiggestellt in der Form, wie es heute noch im Saseler Park steht, nur den Wintergarten, rechts im Bild, gibt es nicht mehr. Heute wird das ehemalige Herrenhaus als Kindertagesheim benutzt und wurde durch einen Anbau erweitert. 10

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Der Zustand des ehemaligen prachtvollen Gemeindehauses 1982, nach dem es das Postkartenmotiv 1904 vom Saseler Gemeindehaus Notdach bekommen hatte, diente das Gebäude ab 1945 der Polizei als Wache, danach bis Anfang 1987 als öffentliche Bücherhalle und heute, nach einer aufwendigen Rekonstruktion des Daches mit dem Dachreiter als Restaurant Heute Restaurant Road-House Das sogenannte Butterhaus „Hammonia“ 1925. Hier wohnte auch der Pantoffelmacher Maack Stadtbahnstraße Schell Tankwart Service1952 Auch heute noch in Sasel vertreten Bahnhofstraße um 1930 mit Blick auf den Gasthof „Saseler Park“ hier beginnt Bergstdt Saselbekbrücke in Richtung Bergstedt ca 1925 Stadtbahnstraße Saselbekbrücke von Bergstedt aus ShinShin 1924 Raiffeisen Sasel Gastwirtschaft und Pensionat „Saselbek“ von Hugo Hack um 1900 Heutige Ecke Dweerblöcken/Saseler Markt Die Fotos von einst wurden uns freundlicherweise vom Vorsitzenden des AlsterVereins, Herrn F. Ferdinand Ziesche, zur Verfügung gestellt. Günther Lindemann hat die Fotos von heute an den gleichen Stellen „geschossen“. 11

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Einkaufen 1 EDEKA Aktiv Markt Sven Berger Saseler Markt 19-20 Telefon: 601 90 80 6 Chocolaterie „Die Ise“ C. W. Praliné Christine Welschlau Waldweg 9a (Hinterhof) Telefon: 63 31 13 25 info@die-ise.de www.die-ise.de 12 Blumen Mardt Kunaustraße 11c Telefon: 601 93 35 info@blumen-mardt.de www.blumen-mardt.de 19 Rindchen‘s Weinkontor Waldweg 1a / Zufahrt über Nr. 5 Telefon: 63 64 93 94 Fax: 61 18 66 38 Geöffnet: Mo-Fr: 11-20 Uhr, Sa: 10-16 Uhr www.rindchen.de 12 Conny Flemisch GmbH 2 KWP GmbH Angebote für Haus und Garten Saseler Chaussee 211 Telefon: 600 19 60 Fax: 60 01 96 60 info@kwp-baumarkt.de www.kwp-baumarkt.de 7 Klubwerk Individuelle Textilbestickung Schmuckschmiede Individuelle Schmuckherstellung Gaby Slawyk Berner Weg 31 _______________________ Jeden Do. und So. von 8 – 13 Uhr auf dem Marktplatz sind: 3 Bio-Delikatessen Gudrun & Michael Paulitsch Käse und Aufschnitt Bloch & Beiner OHG Kartoffelhandel Franke Delikatessen- Fischfeinkost Walter Garbusinski Fleisch + Wurstwaren Ingrid Künzler Landschlachterei Kühn 4 Gärtnerei Finder Volksdorfer Weg 65 Telefon: 601 69 03 Telefax: 63 70 12 30 gaertnerei-finder@alice.de www.gaertnerei-finder.de 9 Galerie am Saseler Damm HKS – Hamburger Künstlerservice-GmbH Saseler Damm 2 c Telefon: 0173 - 955 13 28 www.brigitte-winter.de 8 Zweirad Hütt Berner Weg 62 telefon: 601 98 83 info@zweiradhaus-huett.de www.zweiradhaus-huett.de Telefon: 63 12 96 92 gaby.slawyk@klubwerk.com www.klubwerk.com 13 NFA Nutzfahrzeuge und Freizeit Automobile GmbH Volksdorfer Weg 182 Telefon: 600 18 50 info@nfa.de 15 Fa. Hans Trumpa techn. Bauelemente Gewe Werksvertretung Hamburg seit 1972 Waldweg 31 Telefon: 600 974 32 Fax: 601 31 36 hamburg@gewe.com www.gewe.com und www.hatru.de 21 Benke GmbH Betten u Schlafberatung Waldweg 2-6 Telefon: 601 79 85 Fax: 60 01 96 60 info@benke-hamburg.de www.benke-hamburg.de Brillen - Optiker Kunaustraße 11 Telefon: 601 85 40 info@flemisch-optik.de www.flemisch-optik.de 20 Regenbogen-Getränke GmbH, Getränkemarkt Kunaustraße 32 Telefon: 601 15 56 info@regenbogen-getraenke.de www.regenbogen-getraenke.de 22 Fruchthaus Sasel Obst- und Gemüse Anja Heyden 17 Petschallies Sasel GmbH VW Autohaus und Audi Kompetenzcenter Volksdorfer Weg 192 Telefon: 60 01 45-52 E-Mail: sasel@petschallies.de www.audi-partner.de/petschallies-sasel 18 REWE 10 Juwelier Gerdes Waldweg 43 Telefon: 60 01 02 21 23 Harry Lott Baustoffe GmbH Baustoffmarkt & Kompetenzteam Volksdorfer Weg 194 Telefon: 601 79 87 info@baustoffe4you.de www.baustoffe4you.de Saseler Markt 18 Telefon: 601 43 32 fruchthaus-sasel@arcor.de _______________________ 5 Tausendfüssler Kinderschuhe und -mode Waldweg 68 Telefon. 64 42 31 41 E-Mail: huettner@1000-fuessler.de www.1000-fuessler.de Juwelen -Uhren - Schmuck Saseler Markt 12a Telefon: 601 99 23 juweliergerdes@onlinehome.de 13

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Einkaufen 24 M & M`s Spielzeugeck C. Mackensen Waldweg 10 Telefon: 60 09 68 72 Fax: 640 43 20 www.spielzeugeck.de 25 Altmann Reifen u. Autoservice GmbH Saseler Chaussee 121 - 123 Telefon: 60 09 70 info@reifen-altmann.de www.reifen-altmann.de 26 Konditorei Fastert Saseler Markt 6 Telefon: 60 09 74 36 info@konditorei-fastert.de www.konditorei-fastert.de 27 Marken-Kindermode Outlet Waldweg 8 Telefon: 30 39 78 21 info@marienkäfershop.de Dienstleistung 7 Klubwerk Individuelle Textilbestickung Schmuckschmiede Individuelle Schmuckherstellung Gaby Slawyk Berner Weg 31 Telefon: 63 12 96 92 gaby.slawyk@klubwerk.com www.klubwerk.com 5 Hamburger Musikum Musikschule und Musikgarten Redder 2b Kunaustr. 4 Hasenweg 40 Kätnerstieg 9 Telefon: 64 08 97 94 info@hamburger-musikum.de www.hamburger-musikum.de 8 Sanitärtechnik und Heizungsbau Hajo Fecht Waldweg 121 Telefon: 41 11 48 53 fecht@klempner-services.de www.klempner-services.de 12 TUI ReiseCenter Reise- und Touristikteam Ziggert Henning Ziggert Saseler Markt 15/16 Telefon: 47 11 48 15 Fax: 47 11 47 19 info@tui-reisecenter-sasel.de www.tui-reisecenter-sasel.de 2 Hair Design Henry Deutsch Friseursalon Waldweg 5 Telefon: 602 09 32 Henry.Deutsch@hairdesign-deutsch.de www.hairdesign-deutsch.de 6 Altmann Reifen- und Autoservice GmbH Saseler Chaussee 121-123 Telefon: 600 09 70 3 Friedhofsgärtnerei Helga Stein Waldweg 46 Telefon: 601 68 98 Telefax: 600 96 86 9 helgastone@t-online.de www.friedhofsgaertnerei-stein.de 7 Lars Nielsen Sanitär Schaumkrautweg 1 Telefon: 601 62 11 4 Günther Schöbel Werbung und Grafik Op de Elg 42a Telefon: 601 99-79 gs@guenther-schobel.de www.guenther-schobel.de klempnerei@LNS-HH.de www.lns-hh.de 10 Salon Plambeck Friseursalon Saseler Markt 14 Telefon: 601 63 74 info@reifen-altmann.de www.reifen-altmann.de 9 RadelReisen, Wilke Touristik Redderkoppel 27a 22399 Hamburg Telefon: 601 37 38 Fax: 601 99 28 info@radelreisen.de www.radelreisen.de 13 Herzensöffnung Anke Fröhlich, Heilerin & Coach Bekwisch 34a Telefon: 73 44 53 19 info@herzensoeffnung.net www.herzensoeffnung.net 14 Haut nah, Kosmetik Jasmin Krause & Johanna Heinz Stadtbahnstraße 23 Telefon: 63 31 77 79 15 Die Büro-Engel Selbstständige Buchhalter Lilian Krause und Sabine Richter Stratenbarg 3 Telefon: 6009 7009 Fax: 6009 7177 buero-engel@datac.de 11 Elektro-Ahrend Waldweg 37a Telefon: 601 54 37 15

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