Bergstädte und Kulturschätze Erzgebirge

 

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Bergstädte und Kulturschätze Erzgebirge

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BERGSTÄDTE UND KULTURSCHÄTZE Eine  Erlebnisreise  entlang der Silberstraße

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Inhalt 2 Geschichte 4 Wir sind auf dem Weg zum UNESCO-Welterbe 8 Faszinierende Bergstädte & prächtige Kirchen 10 Wissenswertes 14 Kulturschätze 18 Kulinarik & Heimatküche 20 Bergstädte 58 Sächsisch-Böhmische Silberstraße 60 Erlebnistouren 81 Service

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Pferdegöpel Lauta ALLES KOMMT VOM BERGBAU HER Seit die Erzgebirger vor mehr als 800 Jahren entdeckten, dass ihr Boden reich an Rohstoffen ist, entstanden unzählige Stollen und Schächte, Hammerwerke und Schmelzhütten. Mit der folgenden Silbergräberstimmung – dem sogenannten Berggeschrey – entwickelte sich nach und nach eine moderne Industrieregion, deren Ruf tausende Menschen folgten. Sehr lange gab der Bergbau den Takt an. Aus ihm entwickelten sich die Weihnachtstradition und die Handwerkskunst des Erzgebirges sowie Sitten und Gebräuche, die bis heute lebendig sind. Die Zeugen der verschiedenen Bergbauepochen sind heute vor allem entlang der Sächsisch-Böhmischen SILBERSTRASSE zu erleben. Knapp 30 Besucherbergwerke und jährlich rund 20 Berg­ paraden vermitteln einen Eindruck vom Leben der Bergleute. Auf Entdeckungstour laden außerdem die historischen Bergstädte mit ihren prächtigen Hallenkirchen sowie zahlreiche Bergbaudenkmale ein. Heute strebt das Erzgebirge mit der »Montan­ region Erzgebirge« den Titel »Unesco-­ Weltkulturerbe« an.

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2 GESCHICHTE GESCHICHTE Berggeschrey und reiche Funde Es war um 1168 als man in der Nähe des heutigen Freiberg reiche Silbererzvorkommen entdeckte. Die Kunde davon breitete sich aus wie ein Lauffeuer und führte zum ersten »Berggeschrey«. Handwerker, Händler und vor allem Bergleute folgten dem Ruf in das damals spärlich besiedelte Gebiet. Sie gründeten entlang der Handelswege nach Böhmen die ersten Siedlungen. Einen regelrechten Boom, das zweite »Berggeschrey«, lösten im 15. Jahrhundert neue reiche Erzvorkommen um Schneeberg, Annaberg und St. Joachimsthal aus. Nach einer gewaltigen Besiedlungswelle entwickelte sich das Erzgebirge zum dicht besiedeltsten Mittel­ gebirge Europas. Neue planmäßig errichtete Bergstädte, wie die Renaissance-Stadt Marienberg, die Orte Oberwiesenthal oder Gottesgab entstanden. Im 16. Jahrhundert avancierte die Region gar zum Zentrum des Bergbaus in Mitteleuropa. Im 16. Jahrhundert hielt moderne Technik Einzug in die Stollen. Mittels Wasserförderung und Wasserhebung konnten Wasserkraftmaschinen betrieben werden, die einen Teil der Handarbeit übernahmen. Um die erheblichen Wassermengen dafür zur Verfügung zu stellen, wurden umfangreiche Kunstgrabensysteme mit Kunstteichen und Röschen angelegt. Nach dem Niedergang des Bergbaus wurden Holzkunst, Spitzenklöppelei und Posamentenherstellung neue Erwerbszweige. Noch heute sind das erzgebirgische Holzspielzeug und die Weihnachtsartikel wie Pyramide, Räuchermännchen oder Nussknacker weltbekannt. Das Erzgebirge ist heute aber auch ein moderner, innovativer Wirtschaftsstandort, welcher für Branchenvielfalt, Ideenreichtum und Wachstum steht. Zahlreiche Erfindungen gehen auf kluge Köpfe aus der Region zurück. Die Erzgebirger selbst sind gern Gastgeber und geprägt von Herzlichkeit und Weltoffenheit. Weltweit bekannt als das Weihnachtsland gewinnt aber auch der Urlaub innerhalb der schneefreien Zeit zunehmend an Bedeutung. Der Annaberger Bergaltar zeigt die erzgebirgische Bergbau­ landschaft und bergmännisches Leben vor 500 Jahren www.erzgebirge-tourismus.de

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B E R G S TÄ D T E 3 www.erzgebirge-tourismus.de

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AUF DEM WEG ZUM UNESCO-WELTERBE! Bergbau hautnah im Bergbau­ museum Altenberg 800 Jahre Bergbau I 2 Länder I 1 Erbe In über 800 Jahren Montangeschichte im Erzgebirge entwickelte sich eine Industriekulturlandschaft voller Traditionen und Vielfalt, in der noch heute zahlreiche bergbauhistorische Anlagen und Denkmale erhalten sind. Entlang der deutsch-tschechischen Grenze erstrecken sich landschaftlich einmalige, vom Bergbau geprägte Höhenzüge und roman­ tische Flusstäler mit malerischen Ortschaften. Zahlreiche historische Bergstädte und Bergsiedlungen wurden sowohl auf sächsischer, als auch auf böhmischer Seite des Erzgebirges gegründet. In mehreren Jahrhunderten entstanden unzählige, auf dem Bergbau basierende Bräuche und Traditionen, die noch heute über Generationen hinweg bewusst gelebt und weitergegeben werden. Das Montanwesen hat die Lebensweise der Erzgebirger stark geprägt und damit das Lebensgefühl »erzgebirgisch« hervorgebracht. Die bergbaulichen Sachzeugen der Montanregion Erzgebirge sollen mit ihrem außergewöhnlichen universellen Wert als Erbe der Menschheit bewahrt und an künftige Generationen weitergegeben werden. www.erzgebirge-tourismus.de

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M O N TA N E K U LT U R L A N D S C H A F T E R Z G E B I R G E / K R U Š N O H O Ř Í 5 Blick auf die historische Altstadt von Annaberg Der Welterbeantrag Der grenzüberschreitende UNESCO-Welterbeantrag der »Montanen Kulturlandschaft Erzgebirge/Krušnohoří« wurde im Februar 2014 offi­ ­ ziell bei der ­ UNESCO in Paris eingereicht. Nach der Evaluierung des Antrages spricht der Internationale Rat für Denkmalpflege (ICOMOS) eine Empfehlung an das UNESCO-Welt­ erbekomitee aus, das im Rahmen seiner jährlichen Sitzung über den Welterbeantrag des Erzgebirges entscheiden wird. 500 Einzelobjekte Mit dem grenzübergreifenden Antrag wurden mehr als 500 Einzel­ objekte im deutschen und tschechischen Erzgebirge nominiert, die in ihrer Einheit den außergewöhnlichen universellen Wert der Montan­ region Erzgebirge ergeben. Diese ausgewählten historischen Sachzeugen sind in ihrer Gesamtheit weltweit einzigartig und repräsentieren die 800-jährige Geschichte des Montanwesens im Erzgebirge. Der Thelersberger Stolln in Brand-Erbisdorf www.erzgebirge-tourismus.de

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6 A U F D E M W E G Z U M U N E S C O - W E LT E R B E Facetten der Montanregion Erzgebirge Der erzgebirgische Bergbau prägte die Region in jeder Hinsicht – in Landschaft, Architektur, Kunst, Kultur sowie Wirtschaft, Politik und Gesellschaft ist der Einfluss des Montanwesens erkennbar. Die insge­ samt sieben Facetten der Montanregion können noch heute hautnah in der Erlebnisheimat Erzgebirge entdeckt werden. Über- und untertägige Montandenkmale Eine Vielzahl bergbaulicher Anlagen ist bis heute im Erzgebirge erhalten geblieben. Historische Denkmale können über- und untertage besichtigt werden. Kunstgraben der Aktiven Revier­ wasserlaufanstalt bei Freiberg Bergbaulandschaften mit Flora und Fauna Das Montanwesen hat der Landschaft des Erzgebirges ihren besonderen Charakter verliehen. Pingen- und Haldenareale sowie Kunstteiche und -gräben ziehen sich wie »Perlen an einer Schnur« durch die Landschaft. www.erzgebirge-tourismus.de Untertägiger deutsch-tschechischer Grenzverlauf im Besucherbergwerk Zinnwald

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M O N TA N E K U LT U R L A N D S C H A F T E R Z G E B I R G E / K R U Š N O H O Ř Í 7 Bergbaufolgeindustrie und -gewerbe Als der Bergbau durch stark schwankende Erträge die Menschen in Krisen­zeiten versetzte, ist es dem handwerklichen Geschick und Einfallsreichtum der Erzgebirger zu verdanken, dass neue Gewerke entstanden. Zahlreiche neue Gewerbezweige und Folgeindustrien entstanden in der Region, wie z. B. die Holzkunst und die Metallverarbeitung. Bergstädte, Siedlungen und Baudenkmale Als erste große Bergstadt im Erzgebirge entstand Freiberg. In den folgenden Jahrhunderten bildete sich eine weltweit einmalige montane Siedlungs- und Stadtlandschaft heraus. Bis ins 17. Jahrhundert wurden mehr als 50 Bergstädte gegründet. Kunst, Musik und Literatur Der Bergbau und das Hüttenwesen beeinflussten das künstlerische, musikalische und literarische Schaffen der Menschen. Über Jahrhunderte hinweg war das Montanwesen ein zentrales Motiv in der Kunst. Das Spektrum reichte dabei von der Malerei bis hin zur Musik und Literatur. Volkskunst, Brauchtum und Kunsthandwerk Bereits im 16. Jahrhundert haben sich die Bergleute vor allem mit der Holzschnitzerei, der Textilherstellung und dem Zinngießen ein zusätz­ liches Einkommen gesichert. Viele bergbauliche Traditionen, wie etwa Bergparaden oder Mettenschichten, sind bis heute erhalten geblieben. Bildung, Wissenschaft und Landespolitik Kaum eine andere Bergbauregion der Welt hat so viel zur Entwicklung der Montan- und Geowissenschaften beigetragen, wie das Erzgebirge. Der Bergbau war damit die treibende Kraft des wirtschaftlichen Aufschwungs der Region. Die Region lockt mit außergewöhnlichen Angeboten über- und untertage, um das Lebensgefühl der Erzgebirger zu erleben. Vor allem ein Besuch der zahlreichen untertägigen Besucherbergwerke lohnt sich. Sie erzählen Geschichten über die Schätze, denen das Erzgebirge seinen Reichtum, seinen Namen und seine wirtschaftliche Bedeutung verdankt. Mehr Informationen zur UNESCO-Welterbebewerbung: www.montanregion-erzgebirge.de www.erzgebirge-tourismus.de Das Bergbaumuseum Oelsnitz/ Erzgebirge Das Siebenschlehener Pochwerk in Schneeberg Das Kalkwerk Lengefeld

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8 B E R G S TÄ D T E U N D K I R C H E N FASZINIERENDE BERGSTÄDTE & PRÄCHTIGE KIRCHEN Mit den Silberfunden kam nach und nach auch der Reichtum ins Erz­ gebirge und immer mehr Menschen strömten in die Region. Um die neuen Bürger, die Bergleute und die entsprechende Verwaltung nah an den Lagerstätten der Bodenschätze unterzubringen und die rasche Ansiedlung zu fördern, kam es zur Neugründung von Bergstädten mit besonderen Rechten und Steuererleichterungen. Die imposanten und oft reich ausgestatten Hallenkirchen der neu entstandenen Bergstädte sind Zeugnis dieses Wohlstandes – und der Dankbarkeit der Landesfürsten und Bergleute. Berühmt sind die St. Annen-Kirche (1499 – 1525) in Anna­ berg-Buchholz, der Dom St. Marien im historischen Stadtkern der Freiberger Altstadt und der so genannte Bergmannsdom, die St.-Wolf- Luftaufnahme der Bergstadt Wolkenstein www.erzgebirge-tourismus.de

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B E R G S TÄ D T E U N D K I R C H E N 9 Prächtiger Innenraum der spätgotischen Hallenkirche St. Annen Annaberg-Buchholz gangs-Kirche (1516 – 1540) in Schneeberg. Sie ist die größte spätgotische Hallenkirche Sachsens. Im Innern kann man einen Altar von Lukas Cranach des Älteren bewundern. Ein Fleckchen italienische Renaissance weist die einmalige Stadtanlage Marienbergs auf. Mit regelmäßigem Grundriss, zentralem quadratischen Marktplatz und rechtwinkligem Straßensystem hat sie die typischen Merkmale einer »Idealstadt«. Unweit des Marktplatzes fasziniert die spätgotische Kirche St. Marien ­ – eine Errungenschaft aus der Blütezeit des Silberbergbaus. Direkt am Annaberger Marktplatz befindet sich die Bergkirche St. Marien, welche im Auftrag der örtlichen Knappschaft und der Bergleute des Annaberger Bergreviers für die bergmännische Andacht errichtet wurde. Die Baukosten wurden überwiegend aus den »Wochenpfennigen« der Bergknappschaft bestritten wurden. Mit der Bergmännischen Krippe beherbergt sie einen ganz besonderen Schatz. Noch heute laden die ­ historischen Stadtkerne und grandiosen Bauten zum Bummeln und Verweilen ein. Goldene Pforte Dom St. Marien Freiberg www.erzgebirge-tourismus.de

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10 WISSENSWERTES WISSENSWERTES Traditionelle Bergparade Schlägel und Eisen Das typische Bergbausymbol aus Schlägel und Eisen wird Ihnen im Erzgebirge immer wieder begegnen. Das Zeichen findet sich noch heute überall dort, wo es eine enge Beziehung zum Bergbau gibt. Kaum eine andere Region in Deutschland ist so eng und über so lange Zeit mit dem Bergbau verknüpft. Glück Auf So grüßten sich die Bergleute vor bereits mehr als 500 Jahren. Der Gruß beschreibt die Hoffnung der Bergleute »es mögen sich Erzgänge auftun«. Weiterhin wird mit diesem Gruß der Wunsch für ein gesundes Ausfahren aus dem Bergwerk nach der Schicht verbunden. Auch heute ist »Glück Auf!« im täglichen Leben gebräuchlich und vielerorts im Erzgebirge zu hören. Bergbautechnik »Gezähe« nennt der Bergmann seine Werkzeuge und Arbeitsgeräte. Über viele Jahrhunderte bildeten Schlägel und Eisen die Hauptbestandteile dieser Ausrüstung. Für die Streckenförderung, den Abtransport des Fördergutes, wurden hauptsächlich Förderwägen, sogenannte Hunte, eingesetzt. www.erzgebirge-tourismus.de Symbol Schlägel und Eisen

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WISSENSWERTES 11 Bergbau erleben über-und untertage Mehr als 20 Besucherbergwerke, über 250 km Bergbaulehrpfade dazu unzählige Stollen, Bingen, Kunstgräben (für die Wasserversorgung in den Bergwerken); Förderschächte aber auch Haldenzüge prägen die Kulturlandschaft. Nirgendwo in Deutschland gibt es heute so viele Sachzeugen des Bergbaus sowie Kunstwerke mit bergmännischem Bezug wie im Erzgebirge. Wandern trifft Handwerk Bergparaden Ursprünglich dienten die Bergaufzüge und Bergparaden dazu, dem Landesherrn bzw. seinem Gefolge bei besonderen Anlässen oder dem Besuch hoher Gäste zu huldigen. Heute sind sie der Höhepunkt der erz­ gebirgischen Weihnachtsmärkte und Bergquartale. Im historischen Habit marschieren die sächsischen Bergbrüderschaften und Bergkapellen durch die festlich beleuchteten Städte. Mettenschichten Ist die letzte unter Tage gefahrene Schicht vor Weihnachten. Die Berg­ leute nutzten sie sowohl zur Andacht als auch geselligem Zusammensein. Heute kann man in hautnah in den Besucherbergwerken miterleben. www.erzgebirge-tourismus.de

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12 WISSENSWERTES Saigerhütte in Olbernhau Bergmann und Engel Der Lichterbergmann sowie der lichtertragende Engel zählen zu den bekanntesten Symbolfiguren. Aufgrund seiner schweren Arbeit unter Tage war das Licht dem Bergmann schon immer nicht nur einfache Beleuchtung bei seiner gefahrvollen Suche nach dem Erz des Gebirges. Der warme Glanz des Lichtes wurde für ihn vielmals zum symbolträchtigen Sinnbild für das Leben. Und so ist es nicht verwunderlich, wenn in den langen und kalten Wintertagen am Ende des alten Jahres die großen und kleinen, ganz schlichten oder auch reich bemalten Figuren von Engel und Bergmann noch heute einen festlichen Lichterglanz in die Stuben zaubern. Lichterengel und Bergmann Feste Die Annaberger Kät in Annaberg-Buchholz ist das älteste und größte Volksfest im Erzgebirge. Sie wird seit 1520 gefeiert und findet immer zwei Wochen nach Pfingsten statt. Der Bergstreittag in Schneeberg erinnert jedes Jahr am 22. Juli an einen der ersten Lohnstreiks überhaupt. Höhepunkt ist die große Bergparade, die zum Berggottesdienst in der St. Wolfgangskirche übergeht. Jährlich am letzten Juniwochenende feiert Freiberg das Bergstadtfest. Man erlebt lebendiges Brauchtum, einzigartige Kultur und fröhliche Menschen in einer bezaubernden Kulisse. www.erzgebirge-tourismus.de

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WISSENSWERTES 13 Orgelpfeifen, die nicht klingen, sind die Basaltsäulen am Scheibenberg Wussten Sie, dass ... die Bergakademie Freiberg die älteste montanwissenschaftliche Hochschule der Welt ist und auf eine 250-jährige Geschichte zurückblickt. ... die weltgrößten Schwibbögen in Gelenau sowie Johanngeorgenstadt zu bestaunen sind ... der Bergmann untertage nicht geht oder läuft sondern »fährt«, auch wenn er z. B. eine Leiter hinabsteigt. ... im Heilstollen der Zinngrube Ehrenfriedersdorf Atemwegserkrankungen wirksam behandelt werden. Bei einer Lufttemperatur von 7 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 100 Prozent ist die Atemluft nahezu staub- und allergenfrei. ... die Saigerhütte Grünthal (Olbernhau) das einzige Denkmal der Buntmetallurgie in Europa ist. Ursprünglich für das Ausschmelzen von Silber aus Schwarzkupfer errichtet, entwickelte sich das Werk zum Zentrum der Kupferverarbeitung. Ein besonderes Erzeugnis war das »Grünthaler Dachkupfer«, das teilweise noch heute europaweit zu finden ist. Die größte Weihnachtspyramide steht in Johanngeorgenstadt www.erzgebirge-tourismus.de

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