Rueda

 

Embed or link this publication

Description

Wissenswertes über die RUEDA-Weine

Popular Pages


p. 1

KONTROLLIERTE HERKUNFTSBEZEICHNUNG www.dorueda.com/de

[close]

p. 2



[close]

p. 3

D.O. Rueda Die D.O. Rueda (Kurzform für Denominación de Origen = kontrollierte Herkunftsbezeichnung) wurde am 12. Januar 1980 per Beschluss des Ministeriums für Landwirtschaft gegründet. Nach mehrjährigen Bemühungen um die Anerkennung und den Schutz ihrer autochthonen Rebsorte Verdejo, war damit die erste kontrollierte Herkunftsbezeichnung in der Autonomen Gemeinschaft Kastilien-León entstanden. Die D.O. Rueda bringt einige sehr günstige natürliche Voraussetzungen für den Qualitätsweinbau mit. Sie ist auf die Erzeugung von Weißweinen spezialisiert, die international breite Wertschätzung genießen. Außerdem sind seit dem 5. August 2008 auch Rot- und Roséweine geschützt, so sieht es das durch die Region Kastilien-León öffentlich bekannt gegebene und bis heute gültige Reglement der D.O. vor. Das Anbaugebiet der D.O. Rueda umfasst 74 Ortschaften im Gebiet von Kastilien-León, von denen 53 im Süden den Provinz Valladolid liegen, 17 befinden sich westlich von Segovia und weitere 4 nördlich von Àvila. 4 6 8 DER CHARAKTER VON RUEDA 12 WEIßE REBSORTEN KARTE DER D.O RUEDA 14 ROTE REBSORTEN WEINANBAU 10 WEINE AUS RUEDA 16 21 RÜCKENETIKETTEN UND WEINTYPEN DER KONTROLLRAT 3

[close]

p. 4

Der Charakter von “Rueda” zwischen Tag und Nacht von bis zu 25 Grad Celsius sind der Grund für das Gleichgewicht zwischen dem Zuckergehalt, der durch die Sonneneinstrahlung entsteht und der Säure, die durch die kühlen Nächte erhalten bleibt. Die Sonnenscheindauer von 2.600 Stunden pro Jahr, wäre zu viel, würden die Trauben nicht im Klima der Hochebene wachsen, das die langsame Reife der Trauben begünstigt. Was die geografische Lage angeht, liegt Rueda im mediterranen Raum. Aufgrund der Höhe macht sich aber auch ein deutlicher kontinentaler Einfluss bemerkbar. Das kontinentale Klima Die D.O. Rueda liegt auf einer Hochebene. Die Weinberge befinden sich auf einer Höhe von 700-800 Metern. Das harte, kontinentale Klima schafft extreme Bedingungen: Die Winter sind lang und kalt; das Frühjahr ist kurz und bringt immer wieder Nachtfröste mit sich; die Sommer wiederum sind heiß und trocken, abgesehen von plötzlichen Unwettern. Dies zwingt die Rebstöcke mehr noch als in anderen Regionen Europas dazu, ihren Wasserbedarf über die Wurzeln in den tiefen Erdschichten zu suchen. Die Trauben reifen langsam und spät. Der Rebschnitt erfolgt erst im März oder April. Insgesamt fallen nur 300500 mm Niederschlag im Jahr. “DER CHARAKTER VON RUEDA: DIE REBSORTE VERDEJO, DAS KONTINENTALE KLIMA UND DIE STEINIENGEN BÖDEN.” 4 Die großen Temperaturunterschiede

[close]

p. 5

die rebsorte verdejo Die Verdejo-Traube ist bereits seit mehr als 1.000 Jahren in der D.O. Rueda angesiedelt. Ihr Aromenspektrum macht sie unverwechselbar. Wesentliche Charakteristika sind die Kräuternoten mit einer Nuance von Früchten und eine exzellente Säurestruktur. Der Extrakt, ein wichtiger Faktor für große Weißweine, zeichnet sich durch Volumen und leichte Bitternoten aus, begleitet von aussdruckstarken Fruchtnoten, die den Weinen Einzigartigkeit verleihen. Es handelt sich durchweg um sehr harmonische Weine, die Lust auf weiteren Genuss machen. Die steinigen Böden Entlang des Duero und seiner Zuflüsse Trabancos, Zapardiel und Adaja gelegen, bildet die D.O. Rueda eine Hochebene, die atlantischen Luftströmungen ausgesetzt ist. In verschiedenen Ebenen findet sich Schwemmland ebenso wie Kiesterrassen. Braune Böden, reich an Kalzium und Magnesium, die leicht zu bestellen sind, wechseln sich mit Steinböden ab, die sehr luftdurchlässig sind. In den höheren Lagen finden sich auch Kalkablagerungen. Die Bodenbeschaffenheit ist teils sandig, teils lehmig. Der ph-Wert der Böden liegt zwischen 7 und 8. Im geologischen Relief liegt eine Schicht braunen Mutterbodens über allochthonem Gestein. Im Landschaftsbild bildet diese Struktur die typischen Schotterböden, auf denen die besten Weinberge der D.O. Rueda angepflanzt wurden. 5

[close]

p. 6

Weiße SPEZIALISIERT HAT. VERDEJO, DEN WEITEREN verdejo Auch wenn es keine schriftlichen Quellen gibt, liegen ihre Ursprünge wohl im 11. Jahrhundert zur Zeit der Regentschaft von Alfons VI. Damals bevölkerte sich die DueroSenke wieder und es siedelten sich Kantabrier, Basken und Mozaraber an, von denen letztere mit großer Wahrscheinlichkeit die Rebsorte Verdejo nach Spanien brachten. Die Reben sind klein mit mittelgroßem Blattwerk, das nach oben hin wenig geöffnet und auf der Blattunterseite und am Stiel unbehaart ist.  Sie haben kleinen Beeren, deren recht große Kerne im Gegenlicht durch das Fruchtfleisch schimmern. Bei guter Reife weist die Schale einen leicht goldfarbenen Schimmer auf. Rebsorten DIE D.O. RUEDA IST EINE DER WENIGEN EUROPÄISCHEN WEINANBAUGEBIETE, DIE SICH AUF DEN AUSBAU VON WEISSWEIN SOWIE DEN SCHUTZ UND DIE ENTWICKLUNG IHRER AUTOCHTHONEN REBSORTE VERDEJO DAS PROFIL DER REGION IST GEPRÄGT VON DER STARKEN PERSÖNLICHKEIT DER REBSORTEN SOWIE VON REBFLÄCHEN, DIE SICH DER HÄRTE DER UMGEBUNG, DEM BEINAHE FEINDLICHEN KLIMA ANGEPASST HABEN UND AUSSERGEWÖHNLICH GUTE WEINE HERVORBRINGEN. Zugelassene Rebfläche nach Sorten verdejo viura 6 palomino fino sauvignon blanc

[close]

p. 7

viura Aus anderen Gebieten auch Macabeo genannt, gehört diese aus der Rioja bekannte Rebsorte zu den meistverbreiteten weißen Trauben in Spanien. Sie ist seit den 1950er Jahren in Rueda beheimatet und wurde klassischerweise im Holzfass ausgebaut. Diese Rebsorte hat den kastilischen Tafelwein um eine Nuance veredelt, zu einer Zeit, als die Verdejo noch nicht für den Qualitätsweinbau entdeckt war. Die Viura ist spättreibend, frostresistent und gilt als sehr anpassungsfähig. Die Trauben sind groß und bringen frische, reintönige Weine mit zurückhaltender, oft an Apfel erinnernder Frucht hervor. Viura kommt in den Weinen vom Typ „Rueda“ in Verbindung mit der Verdejo zum Einsatz, wo sie Leichtigkeit und eine gewisse Säure beisteuert. sauvignon blanc Diese Sorte, die ursprünglich von der französischen Loire stammt, ist in Rueda seit den 1970er Jahren beheimatet. Sie bringt aufgrund der höheren Sonneneinstrahlung Kastiliens im Vergleich zu Loire und Bordeaux gehaltvollere Weine als in ihrer Heimat hervor. Die sortentypischen Aromen erinnern an Pfirsich und exotische Früchte, bei nicht zu später Ernte an Stachelbeere und Heu, womit sie sich von der Aromatik der Loire-Sauvignons abheben. Sie reift aufgrund der Höhe früh, entwickelt kleine Blätter und weist kleine Trauben auf. In Spanien ist die D.O. Rueda Pionier im Anbau von Sauvignon Blanc und hat dadurch einen modernen und internationalen Ruf. palomino fino In den 1930er Jahren wurde in Rueda mit dem Anbau der Palomino Fino begonnen. Diese Rebsorte ist die Basis der Weine, die unter dem Hefeflor ausgebaut werden. Dabei ähneln auch die Weine aus Kastilien dem Sherry, was die Palomino Fino in dieser Epoche populär und zur wichtigsten Rebsorte im Bezirk Medina del Campo gemacht hat. Heute herlaubt es die D.O. Rueda nicht mehr, Neuanpflanzungen vorzunehmen, da die Palomino Fino mit ihrem neutralen Charakter nicht die notwendigen Merkmale zur Erzeugung von Weinen nach dem heutigen Qualitätsanspruch der Region mitbringt. Die Rebsorte bringt größere Erträge hervor als die Verdejo. Das Blattwerk ist mittelgroß, die Trauben sind groß und goldgelb. 7

[close]

p. 8

Rote Rebsorten DIE D.O. RUEDA IST ZWAR FÜR IHRE WEISSWEINE BERÜHMT, ABER AUCH ROTWEINE WERDEN HIER ERZEUGT. DAS GEBIET SCHAUT AUF EINE LANGE GESCHICHTE DES ANBAUS ROTER TRAUBEN ZURÜCK. ALLERDINGS WURDEN NAHEZU ALLE REBSTÖCKE GEGEN ENDE DES 19. JAHRHUNDERTS DURCH DIE REBLAUSPLAGE ZERSTÖRT. Die offiziell anerkannten Trauben haben sich perfekt an Klima und Bodenbeschaffenheit der Region angepaßt und zeigen Potential für Qualitätsweine. Zugelassene Rebfläche nach Sorten Die Lage Ruedas zwischen zwei bedeutenden Anbaugebieten für Rotwein, Toro und Ribera del Duero, und auch die starke Nachfrage nach aufgespriteten Weinen im 16. und 17. Jahrhundert, als entsprechende Tropfen als offizielle Hofweine gehandelt wurden, musste über kurz oder lang zu einer klaren Selektion und einer Dominanz weißer gegenüber roter Rebsorten führen. Die vernichtende Reblausplage gab schließlich den Ausschlag für das nahezu vollständige Verschwinden roter Rebsorten und die absolute Vorrangstellung weißer Varietäten. tempranillo cabernet sauvignon garnacha merlot 8

[close]

p. 9

tempranillo Mittelgroße Traube, zylindrisch, kompakt, geflügelt. Kleine, runde, blauschwarze Beeren mit weichem Fruchtfleisch. Große, fünfeckige, Blätter, oben sehr dunkles Grün, samtige Unterseite. cabernet sauvignon Kleine, zylindrische Traube, kompakt, manchmal geflügelt. Kleine, runde, sehr dunkle blaue Beeren, leichte Kräuternote im Geschmack. Mittelgroße Blätter, ringförmig orbikularfünfeckig mit starken Einschnitten merlot Mittelgroße, Traube, konisch zulaufend, wenig kompakt.  Mittelgroße, eliptische, dunkelblaue Beeren. Große bis mittelgroße fünfeckige Blätter mit dunkelgrüner Oberseite und rauen Unterseite garnacha Sehr kompakte, pyramidenförmige Traube.  Mittelgroße, runde, violettfarbene Beeren mit saftigem, hellem Fruchtfleisch. Mittelgroße, fünfeckige Blätter mit leichten seitlichen Einschnitten. 9

[close]

p. 10

DER TRADITIONELLE WEIN AUS RUEDA WAR DER ERSTE, DER MIT ZUNEHMENDEM ALTER IM WERT STIEG. DER ÜBERWIEGENDE TEIL DER WEINE WURDE ALLERDINGS JUNG VERKAUFT, AUCH DIE WEINE AUS JEREZ, DIE BIS ZUM 18. JAHRHUNDERT UNMITTELBAR NACH DER FERMENTIERUNG AUS CÁDIZ IN RICHTUNG Weine aus Rueda Ende der 1970er Jahre war der Wein aus Rueda aromenreich, warm und weich mit einigen rustikalen Tönen. Das Edelprodukt war der Rueda Dorado, eine Reminiszenz an den blumigen Weißwein des Goldenen Zeitalters, als er offizieller Wein am Hof der katholischen Könige und war. Der Wein war für seine Firnis-Aromen bekannt. Im Jahr 1911 gipfelte diese Einschätzung in einer königlichen Bekanntmachung, der zu Folge der Wein der „Tierra de Medina“ ein besonderer Wein, „ähnlich denen aus Jerez und Málaga“ sei. IHRES ENGLISCHEN BESTIMMUNGSZIELS VERSCHIFFT WURDEN. DOKUMENTE AUS DEM 16. JAHRHUNDERT UNTERSCHEIDEN DEN „SEHR ALTEN“ VOM „ALTEN“ WEIN, DER MEHR ALS EIN JAHR GELAGERT WURDE. DIE NEUEN WEINE WURDEN SCHLICHT „MOST“ GENANNT. 10

[close]

p. 11

DIE ZEITEN HABEN SICH GEÄNDERT. DIE FAKTOREN URSPRUNG UND HERKUNFT SPIELEN HEUTE EINE GRÖSSERE ROLLE ALS DER ALKOHOLGEHALT UND DIE REIFEZEIT. Die Weinlese vollzieht sich zum Zeitpunkt der perfekten Reife, ein Schlüsselfaktor für den erfolgreichen Ausbau. Die maschinelle Lese hilft dabei, eine Oxidation des Mostes zu verhindern. Aus dem gleichem Grund wird der Großteil der Trauben nachts gelesen, wodurch die Trauben bei niedrigen Temperaturen von 10-15 Grad Celsius in die Bodega gebracht werden, im Gegensatz zu den mit 24-28 Grad deutlich höheren Tagestemperaturen im September. Die Gärung findet im Stahltank unter Kontrolle der Temperatur, gegebenenfalls auch unter Kühlung statt. Vakuumfilter klären den Most, ohne die Nährstoffe für die Hefen zu entfernen. Durch die mehrstufige Filtrierung und Klärung wird der Wein hell und rein. Nach etwa drei Monaten nimmt der Wein eine hellgelbe, leicht grünliche Farbe an und weist frische, fruchtige Aromen in der Nase und am Gaumen auf. Dies ist der Moment, in dem der Wein vom Typ „Rueda Verdejo“ abgefüllt wird, der heute das Image von Rueda prägt: ein Jahrgangswein ohne Fassreife, in absoluter Reinheit erzeugt mit Hilfe modernster Technologie, der dank der Rebsorte Verdejo durch kraftvolle und elegante Primäraromen besticht. Der Weinausbau heute Ein anderes Beispiel für diese „neuen Zeiten“ und für das Bestreben, dem Markt noch einen anderen Weintyp zu präsentieren, ist die Fassgärung, die von einigen Bodegas der D.O. Rueda vollzogen wird. Daraus resultieren Weine von großer Qualität, bei denen sich Vanille- und Röstnoten aus dem Holz perfekt mit den Frucht- und Heuaromen der VerdejoTraube verbinden. Struktur und Charakter dieser Rebsorte sind so ausgeprägt, dass sie auch im Holzfass ihr aromatisches Gleichgewicht bewahren. In Verbindung mit dem Einsatz modernster Kellereitechnik ergibt sich eine ungemein breite Vielfalt an Verdejo-Weinen mit ganz unterschiedlich ausgeprägten Aromen. DAS KNOW-HOW DER WINZER UND DER EINSATZ MODERNSTER TECHNIK SIND ZWEI SCHLÜSSELFAKTOREN FÜR DEN QUALITÄTSWEINBAU. 11

[close]

p. 12

Karte der D.O. Rueda mapa 12

[close]

p. 13

13

[close]

p. 14

Maximal zugelassene Erntemengen pro Hektar Weiße Rebsorten Spalier Sauvignon Blanc 10.000 kg/ha. Verdejo 10.000 kg/ha. Viura 12.000 kg/ha. Weinanbau Palomino Fino 10.000 kg/ha. Weiße Rebsorten Gobelet Sauvignon Blanc 8.000 kg/ha. Verdejo 8.000 kg/ha. Viura 10.000 kg/ha. Rote Rebsorten 7.000 kg/ha. BEPFLANZUNGSDICHTE: • Gobelet-Rebflächen: 1.100 Weinpflanzen pro Hektar (min.) • Spalier-Rebflächen (*): 2.200 Weinpflanzen pro Hektar (min.) BEPFLANZUNGSMUSTER: • Gobelet: Felder von 3 x 3 m. • Spalier: Felder von 3 x 1,5 m (mit Tendenz zu geringeren Abständen zwischen den Pflanzen) ART DES REBSCHNITTS Abhängig von der Rebsorte und von der Reberziehung sind die gebräuchlichsten Formen des Rebschnitts: • Kurzer Rebschnitt: Viura, Palomino, Tempranillo und Garnacha. • Langer Rebschnitt: -Guyot zweifach: Verdejo, Sauvignon Blanc, Cabernet Sauvignon und Merlot (im Spalier) -Rute: Verdejo (Gobelet) (*) Um die Erträge zu berechnen, wird „Spalier“ als Reberziehung begriffen, bei der die Pflanze durch vertikale Pfosten und mindestens drei Befestigungsdrähte in einer Höhe von über 1,50 m über dem Boden geformt wird. Davon ausgenommen sind Rebflächen, die als „Spalier“ nach den alten Normen des Kontrollrats anerkannt worden sind. 14

[close]

p. 15

Durchschnittalter der Reben Die Anwendung neuester Techniken im Anbau sowie die innergemeinschaftlichen Fonds zur Neustrukturierung der Anbauflächen haben zu einer deutlichen Verjüngung der Rebstöcke in Rueda geführt. Eine Ausnahme ist die Sorte Palomino, die wegen ihres eher neutralen Charakters für Neuanpflanzungen nicht mehr zugelassen ist. Sie soll mittel- bis langfristig durch VerdejoNeuanpflanzungen ersetzt werden. Ablauf der Weinlese Der Kontrollrat arbeitet jedes Jahr die Vorgaben für die Weinlese mit dem Ziel aus, die bestmögliche Traubenqualität zu erzielen. Dazu gehört die schnelle Weiterverarbeitung des Leseguts und die Vermeidung von Kontakt mit Metall beim Transport. Die ständige Modernisierung innerhalb der D.O. Rueda und der Einsatz der richtigen Technik haben dafür gesorgt, dass heute fast 90 Prozent der Lese maschinell erfolgen kann (bei der Sauvignon Blanc sind es fast 100 Prozent). Die maschinelle Lese vollzieht sich in der Regel nachts, wodurch eine Oxidation der Moste verhindert wird, zu der es bei Tageslicht und Hitze schnell kommen kann. Zudem haben die Moste eine deutlich niedrigere Temperatur, was die schonende Weiterverarbeitung in der Bodega erleichtert. Bei der manuellen Lese ist der Transport der Reben in Behältnissen aus rostfreiem Stahl Pflicht bzw. es müssen entsprechende Schutzvorkehrungen, etwa durch Planen getroffen werden, die jeglichen Metallkontakt verhindern. RUEDA WEINANBAU 15

[close]

Comments

no comments yet