Höchstädter Bullenbote I-2016

 

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Höchstädter Bullenbote I-2016

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Besamungsverein Nordschwaben e. V. Höchstädter Bullenbote Ausgabe I /2016 Das Qualitätssiegel beim Fleckvieh

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Höchstädter Bullenbote Besamungsverein Nordschwaben e.V. Gesellschafter oder Mitglied bei: Inhaltsverzeichnis Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Neues aus der Zuchtwertschätzung für Nordschwaben . . . . . . . . . . . Änderungen im Zuchtwertschätzsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Peron-Nachzuchtgruppe in Pfaffenhofen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Gebietseinteilung bei Ersteinsatzbullen wird aufgehoben. . . . . . . . . 5. Bayerische Jungzüchter Night-Show in Wertingen . . . . . . . . . . . . Neues aus der Station . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Augsburg TV zu Gast . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Regio Agrar – eine Messe mit immer größerem Stellenwert. . . . . . . Beta-Casein-Vererbung der Bullen und Relevanz . . . . . . . . . . . . . . . . Volles Haus beim heurigen EBB-Treffen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Wenn ein Klauenpflegeteam auf den Hof kommt . . . . . . . . . . . . . . . . Auswahl Nachkommen geprüfter Bullen . . . . . . . . . . . . . . . . Auswahl genomisch geprüfter Bullen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Auswahl (genomisch) geprüfter Bullen (hornlos) . . . . . . . . . . Auswahl genomisch geprüfter Bullen (Ersteinsatz) . . . . . . . . Vererbungsstärken unserer Nachkommen geprüften Bullen nach Merkmalen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Braunvieh-, Holstein-Rot- und Holstein-Schwarz-Bullen . . . . . . . . . . Schnellauswahlliste unserer Fleckvieh-Bullen . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 3 4 6 7 7 8 10 10 11 11 12 13 15 20 25 26 30 31 32 Höchstädter Klauenpflege GmbH Spermex - Gesellschaft für den Imund Export von TG-Sperma mbH InterGen GmbH Vereinigung zur Förderung der Rinderzucht Arbeitsgemeinschaft der Besamungsstationen in Bayern Verbindungen zur Besamungsstation Samenbestellung von 7:30 - 16:30 Uhr Arbeitsgemeinschaft Süddeutscher Rinderzucht- und Besamungsorganisationen Labor Herr Köhnlein Frau Espert Herr Kistler Herr Wiegand Herr Montessuto Dr. Bosselmann Frau Zanggl Herr Schnürch 09074 / 9559 - 15 0177 39 39 321 0170 57 04 712 0151 41 97 61 63 0151 68 81 27 32 09074 / 9559 - 15 09074 / 9559 - 17 09074 / 9559 - 0 09074 / 9559 - 19 09074 / 9559 - 25 09074 / 9559 - 16 info@bv-hoechstaedt.de www.besamungsverein.de Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rinderzüchter Herausgeber: Besamungsverein Nordschwaben e.V., Ensbachstr. 17, 89420 Höchstädt/Donau Erscheinungsweise: nach jeder Zuchtwertschätzung Gestaltung und Druck: Roch Druck, Einsteinstr. 21, 89407 Dillingen/Donau 2 Zucht und Beratung Beratung und Außendienst Beratung und Außendienst Beratung und Außendienst Samenausfahrten Stationsleiter Zentrale Buchhaltung Fax: allgemeine Nachrichten Fax: Samenbestellung E-Mail Internet Verbindungen zur Höchstädter Klauenpflege Geschäftsführer Klauenpflege Internet Mag. Reßler Frau Magosch 09074 / 9559 - 13 09074 / 9559 - 20 www.klauenpflege.de

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Höchstädter Bullenbote Liebe Mitglieder und Freunde des Besamungsverein Nordschwaben e.V., die aktuelle Situation stellt uns vor viele große und unterschiedliche Herausforde­ rungen, die nur gemeinsam gelöst werden können. Die aktuell angespannte Milchpreissitua­ tion ist unbestritten das präsenteste Pro­ blem, mit dem viele Landwirte zu kämpfen haben. So vielschichtig wie die Gründe für den Preisverfall sind, sollten auch die Lösungsansätze sein. Neben Märkten, die aktuell nicht mehr bedient werden können und aus diesem Grund der Absatz zurückgeht, ist aber auch eine gesellschaftliche Diskussion über den Wert der Lebens­ mittel zwingend notwendig. Es erschließt sich mir nicht, dass man auf einem schicken Grill für hunderte von Euro ein Steak braten will, das nur wenige Cent kosten darf. Genauso besteht ein Missverhältnis in der Wertigkeit von Produkten, wenn man sich einen Kaffeeautomat für viele hundert Euro kauft und die Milch im Kaffee dann nur ein paar Cent kosten darf. Hier ist ein Umdenken in der Bevölkerung notwendig, wenn gesunde Lebensmit­ tel nachhaltig und unter ethisch akzeptablen Bedingun­ gen hergestellt werden sollen. Seitens des Besamungs­ vereins reagieren auch wir für unsere Mitglieder auf die angespannte Haushaltslage der Landwirte. So werden wir Spitzenbullen wie EVERLAST (HB Nr: 180514), einen der interessantesten Söhne unseres Topvererbers EVEREST, den wir auf dem Markt anlässlich der VfR Tierschau für 42.500,– gekauft haben, für 3,– Aufpreis anbieten. Weiterhin haben wir den Bullen Vollgas PS (HB Nr: 200000), den wir für 99.000,– ersteigern konn­ ten, im Preis gesenkt und bieten ihn nun ebenfalls für nur 3,– Aufpreis an. Den gezielten Paarungsstier PAZIFIK 193450 können wir unseren Mitgliedern sogar zum Grundpreis anbieten. Mit diesen und anderen Bul­ len können Sie, als Mitglied beim Besamungsverein Nordschwaben e.V., von der Spitzengenetik zu einem sehr günstigen Preis profitieren. Insgesamt halte ich die bäuerlich strukturierte Landwirtschaft, wie wir sie in unserer Region vorfinden für robust und solide auf­ gestellt, um auch diese Krise zu meistern und am Ende gestärkt hervorzugehen. Eine weitere Herausforderung wird die Blauzungen­ krankheit sein, die nach Deutschland kommen wird. Neben der Erkrankung der Tiere wird diese auch Han­ delsrestriktionen mit sich bringen. Nach dem erfolgrei­ chen Impfprogramm ist Deutschland, seit 2012, wieder frei von der Blauzungenkrankheit gewesen. Leider rückt die Blauzungenkrankheit gleich von zwei Seiten näher an Deutschland heran und dies auch noch mit zwei unterschiedlichen Serotypen. Tiere, die sich mit dem einen infiziert haben, können auch an dem ande­ ren Serotyp nochmals erkranken. Obwohl mit der Pflichtimpfung ein nachweislich hervorragend funktionierendes System durchgesetzt wurde, konnte sich die Politik nicht dazu durchringen, dieses Instrument wieder konsequent anzuwenden. Es ent­ steht der Eindruck, als würde die Politik, obwohl sie die positiven Erfahrungen der letzten Impfkampagne und die Erkenntnisse der Wis­ senschaft auf Ihrer Seite hat, das Feld den zumeist ideologischen geprägten Impfgegnern überlassen und ­ deshalb nur eine freiwillige Impfung unterstützen. Da die Seuche diesmal von Süden her kommt, wird es unsere Kühe mit als erstes treffen und das Virus kann ­ sich in einer nahezu unvorbereiteten Population an empfäng­ lichen Tieren ausbreiten. Eine freiwillige Imp­ fung ist angedacht, wird aber natürlich nicht den flächende­ ckenden schnellen Impfschutz aufbauen, um ein solches Virus aus der Population erfolgreich zu ver­ drängen. Aus diesem Grund wird eine Durchseuchung der Population wohl kaum verhindert werden können. Bleibt zu hoffen, dass klinische Krankheitsbilder nicht allzu dramatisch werden und die freiwillige Impfemp­ fehlung von den meisten Landwirten zum Schutz ihrer Kühe und zur Verhinderung von Handelsbeschränkun­ gen umgesetzt werden. Die Zuchtwertschätzung bringt allerlei Änderungen mit sich. Eine genauere Beschreibung der Änderungen fin­ den Sie in diesem Heft auf Seite 6. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen beim durchlesen diese Heftes viele ­ nützliche Informationen und Hilfen sowie natürlich auch viel Freude bei der Bullenauswahl. Die nächsten Monate bringen uns auch schöne und interessante Events. Schon jetzt darf ich Sie auf die nächste Bullenparade nach Höchstädt einladen, an der wir Ihnen wieder viele exzellente genomische Jungver­ erber und hochinteressante geprüfte Bullen vorstellen werden. Die Bullenpräsentation beginnt am 5.6.2016 um 10:30 Uhr. Zwei Tage zuvor, am 3.6.2016 werden wir Ihnen eine Nachzucht des aktuellen Spitzenbullen PERON 189775 auf der Jubiläumstierschau des Pfaffen­ hofener Zuchtverbandes präsentieren. Auch hier freuen wir uns auf Ihren Besuch. Herzlichst Ihr Dr. Frank Bosselmann 3

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Höchstädter Bullenbote Neues aus der Zuchtwertschätzung für Nordschwaben Mit der ersten Zuchtwertschätzung im Jahr 2016 gibt es einige Veränderungen im Zuchtwertschätzsystem. Zum einen wurde die Methodik der Berechnung ver­ ändert. Das heißt, es gibt ab dieser ZWS ein anderes, komplexe­ res Rechenmodell, bei dem die Korrelationen zwischen den Merkmalen berücksichtigt wurden. Zum anderen wurde ein neuer Zuchtwert namens VITALITÄTSWERT (VIW) eingeführt, der die Merk­ male Tot­ geburten paternal und maternal ersetzt. Zu Guter Letzt wurden die geno­ mischen Jungvererber in ihren Zuchtwerten zum Teil gewaltig gestaucht, da man festgestellt hat, dass diese überschätzt waren. Mit dem neuen, verbesserten Berechnungssystem verlief dieser Zuchtwertschätztermin für den Besamungsverein Nordschwaben e.V. äußerst erfolgreich. Bei den Nachkommen geprüf­ ten Bullen konnte sich unser Milchgarant EVEREST 179900 weiter steigern, auf nun gGZW 133 (+4) und MW 132 (+3) und liegt mit sagenhaften + 1.581 kg Milch auf der Pole Position in Höchstädt. Der leichtkalbi­ ge Stier (Kvp. 116) kann nach wie vor als Fundament- (117) und Melkbarkeitsverbesserer (123) eingesetzt werden. Mit dem Pepsi -Sohn (MV Waterberg ) PERON 189775 kön­ nen wir eine echte Linienalternative im Spitzensegment der Nachkommen geprüften Bullen vorstellen. Sein gGZW von 124 und MW von 122, bei +  1.234 kg Milch überzeugen dabei nicht allein. Auch sein Fundament (107) und Euter (116) empfehlen ihn für den breiten Einsatz. Bei der Anpaa­ rung sollte lediglich die Sprunggelenkswinkelung (111) beachtet werden. Die langen Euter bestechen mit einer hervorragenden Strichplatzierung (120). PERON wird aktuell als Bullenvater in „Gezielter Paarung“ eingesetzt, was sicherlich seine herausragende Qualität unter­ streicht! Ebenfalls neu und gleichfalls eine Linienalternative ist der Endo -Sohn ENGELBERT 851201 (MV Gebalot ). Er macht mit einem hohen gGZW von 125 und MW von 117 bei + 814 kg Milch und einem hohen Fleischwert von 119 auf sich aufmerksam. Einem extrem schnellen Milchfluss (132) steht allerdings eine entsprechend knappe Zellzahl 4 gegenüber, was bei der Anpaarung unbedingt beachtet werden muss. Die knapp mittelrahmigen (R 93) Töchter stehen auf sehr korrekten Fundamenten (110) bei durch­ schnittlicher Eutervererbung (103), wobei die Striche relativ fein beschrieben sind. Anlageträger von BH2. MORPHEUS 163250 setzt seinen Höhenflug fort und konnte sich entgegen der Abschreibung auf gGZW 123 (+2) und MW 121 (+3) bei +  1.144 kg steigern. Eine gute Melkbarkeit (114) und gute Eutergesundheit (105) bei hervorragender Persistenz (121) runden das tadellose Vererbungsprofil ab. Im Exterieur liegt er im mittleren Bereich, wobei bei der Anpaarung das Fundament beach­ tet werden sollte. Wie guter Wein wird auch unser leichtkalbiger (119) All­ rounder GESICO 179803 mit zunehmendem Alter immer besser. Auch er konnte sich mit +4 Punkten im gGZW auf 123 deutlich steigern. Seine Töchter haben die erste Lak­ tation dank einer sehr guten Persistenz (120) besser als erwartet abgeschlossen und bescheren ihm einen Anstieg auf nun 479 kg. Nach wie vor exzellent in Melkbar­ keit (112) und Zellzahl (114) bei bestem Exterieur (R 105, B 111, F 114, E 115) wirbt GESICO um die Gunst Ihrer Kal­ binnen und Kühe. Der Dextro -Sohn DISTANZ 170700 , aus einer schönen Zahner-Tochter gezogen, zählt weiterhin zu unseren inter­ essantesten Nachkommen geprüften Bullen. +  1.098 kg Milch bescheren ihm einen hohen MW von 123. Die gute Melkbarkeit von 110 bei ausgeglichener Zellzahl und einem leicht verbesserten Kalbeverlauf (89) lässt DISTANZ nach wie vor schöne, leistungsbereite, mittelrahmige Töchter mit schönen Eutern versprechen. Leider ist der Bulle abgegangen und sein Spermavorrat sehr begrenzt. JOHANN 189532 verbessert sich wie gewohnt in jeder ZWS und entpuppt sich immer mehr als echte Alternative im breiten Besamungseinsatz. + 647 kg Milch und schöne Euter (114) sprechen für diesen Holzmichl -Sohn. Ein weiterer interessanter Neu­ einsteiger ist der Wonderfull Sohn WONDERWALL 177306 . Mit einem sehr ausgeglichenen Vererbungsprofil zählt er zu unseren Exterieurvererbern. WELTASS 186767 (Weltenburg ∙ Vanstein ) überzeugt auch mit Nachkommen geprüftem Vater in der Spitzen­ gruppe der genomischen Jungbullen. Sein gGZW von 138 und MW 127 sichern ihm den zweiten Listenplatz unter den „erbgesunden“ Bullen. Er dürfte gerade für züchte­ risch interessierte Betriebe nun längst mehr als nur ein Geheimtipp sein. Mit WATTMEER 180550 ist ganz neu einer der besten Watt -Söhne aus einer hervorragenden, ganz exterieur­

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Höchstädter Bullenbote starken Kuhfamilie im Angebot. Seine Mutter ist eine rahmige Waldbrand -Tochter mit hohem Euter und seine Großmutter ist eine ganz hervorragende VidorTochter, welche die Euterquali­ tät (117) von WATTMEER eindrucksvoll untermauert. Er debütiert mit einem extrem hohen gGZW von 138 und MW von 124 bei bester FIT von 128. WATTMEER bereichert unser genomisches Angebot deutlich und wird nach sei­ nem aktuellen Prüfeinsatz ab Mai 2016 offiziell in die Emp­ fehlung gehen, sowie für andere Stationen verfügbar sein. HUBRAUM 164630 bestätigt einmal mehr seine Klasse und ist zudem nun mit Nachkommen geprüftem Kalbever­ lauf von 109 auch für Kalbinnen ohne Bedenken einzu­ setzen. Unser Outcross-Bonbon ZEPTER 173130 (Zaspin aus Hutoed ) glänzt mit einem gGZW von 132 und sehr hohem MW von 129 bei + 945 kg Milch. Neben der guten Melkbarkeit (+108) und Zellzahl (114) wird seinen Töchtern ein vielver­ sprechendes Exterieur, speziell Fundament (110) und Euter (114) prophezeit. Mit EVERLAST 180514 bieten wir, ganz neu, einen der besten und interessantesten EVEREST-Söhne unseren Mitgliedern an. Aufgrund der aktuellen Milchpreissitua­ tion haben wir uns entschlossen, diesen aktuellen Spit­ zenbullen für nur 3 € Aufpreis (gesamt 10 €) unseren Mitgliedern anzubieten. Durch seinen gGZW von 131 und MW von 128 bei + 1.072 kg Milch und gegenüber seinem Vater deutlich verbesserter Zellzahl von 107, ist der leichtkalbige (Kvp. 116, 61 % Si.) EVERLAST breit einzusetzen. Seine Töchter werden im Rah­ men etwas knapper, jedoch mit hervorragendem Euter von 115 bei überdurchschnittlichem Euterboden beschrieben. Die Mutter von EVERLAST ist eine ganz hervorragende, exterieurstarke Kuh, bei der das exzellente Euter ins Auge sticht. Einen weiteren Hutera -Sohn namens HUMANA 180336 (MV Wal ) haben wir neu in unsere Empfehlung aufgenom­ men. Mit gGZW 129, MW 125 und FW 122 ist er voll im Doppelnutzungstyp. Mit 119 im Euter werden seinen Töchtern schöne, lange, jedoch etwas tiefere Euter (EB 93) vorhergesagt. WILDTRUCK 190325 heißt einer der ausgeglichendsten Wildstern -Söhne, der aus einer hervorragenden Retrakt Tochter gezogen ist. Mit gGZW 126 und MW 122 bei FIT 113 ist er in allen Fitness-Merkmalen positiv und ausgegli­ chen. Der wahrscheinlich leichtkalbige (Kvp. 115, 60 % Si.) WILDTRUCK wird ein etwas weniger gewinkeltes Sprung­ gelenk bei seinen Töchtern sowie hohe Euter vererben. Aus einer Ausstellungskuh gezogen ist der Manton -Sohn MANITU 171622 . Mit +  1.186 kg Milch gehört er zu den stärksten seiner Halbbrüder in diesem wichtigen Merk­ mal. Das Exterieur seiner Töchter scheint ausgeglichen und äußerst korrekt zu sein, was anhand seiner Mutter­ linie wenig überraschend ist. PAZIFIK 193450 heißt der Outcross Jungvererber, der aktuell im bayr. Zuchtpro­ gramm „Gezielte Paarung“ als „genomischer Jungvererber“ eingesetzt wird. Aus einer tie­ fen, alt bewährten und langle­ bigen Kuhfamilie stammt dieser dunkelrot gedeckte Stier. Aus der gleichen Kuhfamilie stammt der positive Vererber Inhof. PAZIFIK soll wie Inhof sehr schöne Euter (120) bei viel Milch (+ 1.036 kg) bringen. Ebenfalls für nur 3 € Aufpreis (10 Euro gesamt) haben wir für unsere Mitglieder den bisher am teuersten Höch­ städter eingekauften Bullen namens VOLLGAS PS 200000 im Preis gesenkt. Er zählt nach wie vor zu den ausgegli­ chendsten und besten Hornlos­ bullen. Sein gGZW von 127 und MW von 123 bei + 839 kg Milch und 113 im Fundament sowie 108 im Euter machen VOLLGAS PS breit einsetzbar. Mit MURILLO Pp 190101 haben wir erneut den nun im ­Kalbeverlauf abgesicherten Mungo PS -Sohn aufgenom­ men. Für Kalbinnen geeignet (Kvp 110) und einem gGZW von 126 bei 117 im Fundament sollte MURILLO Pp mehr als nur eine gute Alternative zum bereits stärker eingesetz­ ten MUPFEL Pp sein. Anlageträger BH2. WINDOWS PP 171625 (Witam PS ∙ Valero PS ) zählt nach wie vor zu den allerbesten, wenigen homozygoten horn­ losen Vererbern. Er bringt zu 100  % hornlose Nachkom­ men. Mit gGZW 126 ist er sogar rein nach diesem Merk­ mal sortiert der mit Abstand Beste in diesem Segment. + 747 kg Milch bei ausgeglichen FIT-Zuchtwerten und die hervorragende Kuhfamilie machen WINDOWS PP wert­ voll. Im Exterieur vererbt er durchschnittlich. Mit diesem breiten Angebot an exzellenten Nachkommen geprüften Bullen und einigen Spitzenbullen im genomi­ schen Segment freuen wir uns Ihnen ein sehr attraktives Bullenangebot unterbreiten zu können und sind uns sicher, dass Sie für jede Kuh den passenden Bullen aus dem Höchstädter Zuchtbullenstall finden! Ihr Köhnlein Benjamin (Zucht & Beratung) 5

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Höchstädter Bullenbote Änderungen im Zuchtwertschätzsystem Mit dieser Zuchtwertschätzung wurden verschiedene Weiterentwicklungen, Verbesserungen und Neuerungen in der Methodik umgesetzt. Zusammengefasst kann man festhalten, dass mit dem VIW (Vitalitätswert) ein neuer Zuchtwert eingeführt wurde. Des weiteren fließen die Gesundheitsdaten aus Bayern verstärkt mit in das Zuchtwertschätzsystem ein. Die Beziehungen zwischen den einzelnen Zuchtwerten werden stärker berücksichtigt und die wirtschaftliche Gewichtung wurde geändert. Letztlich wurden die Zuchtwerte bei Bullen mit niedrigeren Sicherheiten (GJV) insgesamt etwas gestaucht, so dass die Bullen in ihren Zuchtwerten wieder näher zusammen rücken. Berechnungsmethode zum Tragen. Als erstes werden die genetischen Korrelationen, also die Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Parametern, stärker als bisher berücksichtigt und mit einem verbesserten und weiter entwickelten Berechnungsmodell geschätzt. Daraus folgt, dass z. B. die genetische Korrelation zwischen Nutzungsdauer und den Fitnessmerkmalen Persistenz, Fruchtbarkeitswert und Eutergesundheitswert deutlich gestiegen ist. Oder anders ausgedrückt, die aufgeführten Merkmale beeinflussen auch die Nutzungsdauer stärker positiv, als bisher. Weiterhin hat man die wirtschaftlichen Gewichte den aktuellen Rahmenbedingungen angepasst. Dabei verschiebt sich das wirtschaftliche Gewicht von den Fitnessmerkmalen hin zu einer stärkeren Gewichtung des Fleisches um 2 %. Die Gewichtung beträgt jetzt 38  :  18  :  44  % (bisher 38  :  16  :  46  %) für Milch zu Fleisch zu Fitness. Innerhalb der Fleischmerkmale wird nunmehr der Fokus stärker auf die Schlachtqualitätsmerkmale Ausschlachtung und Handelsklasse gelenkt. WONDERWALL beispielsweise profitiert von dieser sinnvollen Umgewichtung. Stärker ist die Verschiebung innerhalb des Milchblocks. War bisher die Gewichtung von Fett-kg zu Eiweiß-kg 1  :  10, so entspricht sie nun, nach Abschaffung der Milchquote, 1 : 1,4. WELTASS, HUBRAUM und WATTMEER können durch ihre Vererbung hier besonders punkten. Innerhalb des Fitnessblocks fließt der neue Vitalitätswert in den Fitnesswert mit ein und dem Fruchtbarkeitswert wird eine höhere Beachtung beigemessen. Der paternale Kalbeverlauf findet im Fitnesswert keine Beachtung mehr, da dieser ohnehin als Einzelkriterium von den Landwirten immer schon eine starke Berücksichtigung findet. Mit den Änderungen im Zuchtwertschätzsystem hat man auch der bekannten Situation Rechnung getragen, dass die Zuchtwerte mitunter sehr weit gestreut haben. Das bedeutet, dass die sehr hohen Bullen überschätzt und die schwächeren Bullen unterschätzt waren. Dementsprechend hat man die sehr hohen Bullen stärker in ihren Zuchtwerten zurückgesetzt und die unterdurchschnittlichen Bullen in ihren Zuchtwerten etwas angehoben. In der Tabelle sind die Änderungen der alten und neuen Gesamtzuchtwerte bei Kandidaten, genomischen Jungvererbern und Kühen, wie sie sich dargestellt haben und jetzt darstellen, als Orientierungshilfe abgebildet. Aber nun zu den Änderungen im Einzelnen: Der Vitalitätswert (VIW) betrachtet die Überlebensrate der gerade geborenen Kälber sowie auch ihre weitere Lebensfreude in ihrem ersten Lebensjahr und bei weiblichen Tieren darüber hinaus. Dieser Vitalitätswert ersetzt damit die maternale und paternale Totgeburtenrate, da diese Informationen gemeinsam mit anderen Informationen, wie Geburtsjahr, Betriebswechsel, wievielte Kalbung u.a. mit in den neuen Zuchtwert einfließen. Die Heritabilität, also die Erblichkeit, liegt für dieses Merkmal bei ca. 2 %. Mit diesem Wert möchte man die Verluste, die über die gesamte Aufzuchtphase entstehen exakter und besser beschreiben. Bullen wie EVEREST und GESICO sind in diesem neuen, wichtigen Merkmal besonders positiv. Für die Gesundheitsmerkmale Mastitis, frühe Fruchtbarkeitsstörung, Zysten und Milchfieber sind bislang die Diagnosen aus Österreich und Baden-Württemberg eingeflossen. Mit der April Zuchtwertschätzung werden nun auch die Gesundheitsdaten aus Bayern berücksichtigt. Durch den größeren Datenumfang, vor allem aber durch eine etwas geänderte Berechnungsmethode steigen die Sicherheiten für diese Zuchtwerte. Der Fruchtbarkeitswert setzt sich aus dem NR56 für Kühe und Kalbinnen, der Verzögerungszeit für Kühe und Kalbinnen, den frühen Fruchtbarkeitsstörungen und Zysten zusammen und hat eine Erblichkeit von ca. 2,5 %. Bei der Berechnungsmethode des Gesamtzuchtwertes kommen gleich drei Änderungen in der 6

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Höchstädter Bullenbote sächlichen Zuchtwerten, weil das Schätzsys­ tem insgesamt verbessert wurde. 4.  Solange wir unterstellen, dass wir einen Zuchtfortschritt haben, sind die jüngeren Bullen den älteren im Durchschnitt überlegen. Insgesamt bringen all diese Änderungen deut­ liche Verbesserungen für die Zuchtwertschätzung beim Fleckvieh mit sich. Damit trägt die verbesserte Zuchtwertschätzung auch dazu bei, die Rasse Fleckvieh auf Erfolgskurs zu halten und als bedeutendste Doppelnutzungsrasse der Welt weiter zu verbreiten. Bisheriger Gesamtzuchtwert 140 135 130 125 120 Durchschnittlicher neuer Gesamtzuchtwert 132 128 124 120 116 Dies hat für uns verschiedene praktische Konsequenzen: 1.  Wir müssen uns vor allem in der Gruppe der Spitzenstiere an etwas niedrigere Zuchtwerte gewöhnen und deshalb auch lernen diese neu und richtig einzuordnen. Die Abstände zwischen den Bullen werden geringer. 2.  Die Nachkommen geprüften Vererber können auch wieder mit den jungen genomischen Bullen mithalten. So war, mit dem alten System, kein Nachkommen geprüfter Vererber in der top 100 Liste zu finden und jetzt finden sich immerhin wieder 7 Nachkommen geprüfte Vererber in den top 50 Listen. 3.  Die Bullen (vor allem die genomischen) sind deshalb in ihrer Vererbungsleistung nicht schlechter geworden, sondern die geschätzten Zuchtwerte entsprechen eher ihren tat- Peron-Nachzucht­ gruppe in Pfaffenhofen Anlässlich des 110-jährigen Jubiläums des Zuchtverbandes für Fleckvieh in Pfaffenhofen/Ilm wird es am 3. Juni 2016 voraussichtlich eine Nachzuchtgruppe des aktuellen Spitzenbullen PERON geben. In der Donauhalle, in der übrigens auch PERON selbst vor knapp 4 Jahren versteigert wurde, wird die Nachzuchtpräsentation abends im Ring vorgestellt. PERON wird aktuell als Bullenvater in „gezielter Paarung“ eingesetzt. Gebietseinteilung bei Ersteinsatzbullen wird aufgehoben Bisher war es Tradition beim Besamungsverein Nordschwaben, dass die Ausgabe der Prüfbullen in die Gebiete I, II und III aufgeteilt wurden. Dies hatte den Vorteil, dass die Nachzuchtbewerter in kurzer Zeit in einem relativ kleinen Gebiet möglichst viele Töchter eines Prüfbullen bewerten konnten. Da allerdings die Anzahl an Betrieben weniger wird und sich dadurch die Kuhzahl reduziert, war der einzelne Prüfbulle relativ lange in einem Gebiet eingesetzt. Deshalb wurden bereits 2011 die kleineren Gebiete II & III bei der Prüfbullenausgabe zusammengelegt. Mit dem ersten Bullenboten im Jahr 2016 wird das gesamte Besamungsgebiet zu „einem“ Gebiet zusammengefasst. Dadurch bekommt jeder Landwirt die Chance jeden Jungbullen einzusetzen und gleichzeitig ist der einzelne Bulle wesentlich schneller mit seinem Prüfeinsatz fertig. Somit wird es künftig die Untergliederung zwischen den Gebieten I, II & III nicht mehr geben. 7

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Höchstädter Bullenbote 5. Bayerische Jungzüchter Night-Show in Wertingen Mit einem Paukenschlag hat das Tierschaujahr 2016 begonnen, am 27. Februar stand die 5. Bayerische Jung­ züchterschau auf dem Veranstaltungskalender! Knapp 200 Tiere waren für die Schau gemeldet. Das Interesse von den Jungzüchtern aus ganz Bayern war r ­ iesig! Bambini-Wettbewerb – Kleine Stars ganz groß Bereits am Nachmittag begann das Programm mit einem Bambini-Wettbewerb, der von der ehemaligen Milchköni­ gin Christa Rappensperger gerichtet wurde. Fast 60 Kin­ der waren mit ihren Kälbchen und vielen Freunden und Verwandten zum lautstarken Anfeuern angereist. In der jüngsten Altersgruppe bis 9 Jahre gewann Kilian Pfaller (7 J.) mit seinem Kalb Asterix. Bei den Jugendlichen bis 15 Jahren setzte sich Maria Gumpold (15 J.) mit dem Rind Lory durch. Anschließend konkurrierten die Bambini noch in einer von Milchprinzessin Eva-Maria Bäuml moderier­ ten Kälberrallye darum, wer den Parcour als schnellstes umrunden konnte. Neben den beiden Wettbewerben wurden zum zweiten Mal auch die aufwendig gestalteten ­ Stalltafeln prämiert. Klassen- und Klassenreservesieger Kühe mit 1 Kalbung KS / Reservechampion: Oxally (V. Irola PS) von Klaus Weller, Erlangen Vorführer: Simon Weller, JZC Fürth/Erlangen-Höchstadt KRS: Afrume (V. Humpert) von Aidelsburger GbR, Asbach Vorführerin: Marina Estelmann, JZC Pfaffenhofen Kühe mit 2 Kalbungen KS: Tamba (V. Waldbrand) von Martin Gallenberger, Neustadt Vorführerin: Lena Gallenberger, JZC Landshut KRS: Farbe (V. Malcesine) von Christian Tafertshofer, Wielenbach Vorführerin: Elisabeth Tafertshofer, JZC Weilheim Kühe mit 3 Kalbungen KS: Laura (V. Delmonte) von Christian Niederbuchner, Nussdorf Vorführerin: Martina Maier, JZC Traunstein KRS: Shirley (V. Weinfur) von Lang GbR, Rudolzhofen Vorführer: Simon Hirsch, JZC Neustadt/Aisch-Bad Windsheim Kühe mit 4 Kalbungen KS / CHAMPION: Hopsi (V. Marginal) von Johann Schederecker, Schnaitsee Vorführer: Lukas Schederecker, JZC Traunstein KRS: Ugunela (V. Rau) von Karl und Petra Huber GbR, Seitersdorf Vorführerin: Nadine Huber, JZC Weißenburg-Gunzenhausen Kühe mit 5 und 6 Kalbungen Kühe mit 6 bis 8 Kalbungen KS: Isabela (V. Imposium) von Josef Mosandl, Dietfurt Vorführerin: Patricia Funk, JZC Mühldorf KRS: Rosetta (V. Round Up) von Konrad Steinle, Bissingen Vorführerin: Andrea Stowasser, JZC Wertingen KS: 131 (V. Enrico) von Josef Pfänder, Andechs Vorführer: Josef Pfänder, JZC Weilheim KRS: Husanna (V. Malhaxl) von Schwemmer GdbR, Lauf Vorführer: Markus Schwemmer, JZC Nürnberger Land Die Gaudiralley wurde von den Bambinis sichtlich ernst genommen Die Bambini präsentieren stolz ihre selbstgebastelten Stalltafeln Zum Highlight des Tages, der Tier­ schau, füllte sich die Schwabenhalle in Wertingen zunehmend. Zur Eröff­ nung spielte die Zusamaltheimer Blas­ kapelle und dann wurde es für die Schaubeschicker und Vorführer lang­ sam ernst. In mühevoller Arbeit hatten sie die Kühe zuhause vorbereitet und geübt. Aber auch die beiden Preisrich­ ter Bruno Deutinger aus Salzburg (zuständig für Fleckvieh und Holstein) und Matthias Süess aus der Schweiz (richtete das Braunvieh und die Vor­ führer) hatten keinen leichten Job. Ein weiterer und ganz besonderer Pro­ grammpunkt war die Ehrung zum Züchter des Jahres. Die Wahl fiel in diesem Jahr auf eine in unserem ­ Gebiet sicherlich gut bekannte Züch­ terfamilie, die Familie Böhm aus Oppertshofen. Georg Röhrmoser von der ASR hielt eine kurze Laudatio und zeichnete die gesamte Familie für die erreichten Erfolge aus. Auch von unserer Seite gratulieren wir noch­ mals herzlich zu dieser tollen Aus­ zeichnung und wünschen weiterhin viel Erfolg! 8

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Höchstädter Bullenbote Fleckvieh Beim Fleckvieh haben die Preisrichter aus 13 Gruppen sechs Klassensieger und die Champions gekürt. Die Jung­ kühe waren mit 5 Gruppen am stärk­ sten vertreten. Den Titel der „Champi­ on Fleckvieh“ sicherte sich souverän die vierkälbrige Hopsi vom Betrieb Schederecker aus Schnaitsee. Für Bruno Deutinger war die Entschei­ dung recht eindeutig, er hob die Har­ monie dieser Kuh hervor, die ihm „gleich ins Auge gestochen“ ist. Der auch im Landesverband Bayerischer Jungzüchter aktive Lukas Scheder­ ecker wurde von seinen Kollegen vom JZC Traunstein lautstark gefeiert und mit Sekt geduscht. Nicht ganz so leicht fiel die Entscheidung des „Reserve­ champion Fleckvieh“. Deutinger ent­ schied sich für die hornlose Jungkuh Oxally, in der er noch viel Potential sieht und deren extrem drüsiges Euter besonders hervorstach. Vorführsieger Die Vorführsieger aller Gruppen und auch die Vorführsiegerin der älteren Bambinis kamen ins Halbfinale des Vorführwettbewerbes. Der Preisrich­ ter Süess machte es den Jungzüch­ tern nicht leicht. So mussten sie nicht nur ihr eigenes Tier hervorragend prä­ sentieren, sondern auch ein fremdes Tier im Tausch vorführen. Die mit gro­ ßer Spannung herbeigesehnte Ent­ scheidung zum besten Vorführer fiel auf Magnus Paulsteiner vom JZV Ostallgäu. Nachdem die letzte Entscheidung im Ring gefallen war ging alles ganz schnell. Die Halle wurde im Schnell­ verfahren in eine Partylocation ver­ wandelt. Die Besucher der inzwischen randvollen Wertinger Schwabenhalle warteten gar nicht bis alles aufgebaut war und stürmten die Bar. Die ausge­ lassene Stimmung und die tolle Atmo­ sphäre nach der so erfolgreichen Tier­ schau hielten die Feierwütigen bis in die frühen Morgenstunden auf der Party. Für die organisatorische Unter­ stützung ein besonderer Dank an den Zuchtverband Wertingen. Aber ein besonderes Lob gilt den engagierten Jungzüchtern vom Landesverband und aus Wertingen! Sie haben in lei­ denschaftlicher Arbeit und Vorberei­ tung eine tolle Show und Party geplant und umgesetzt. Durch Events wie die­ ses werden landesweite Kontakte geknüpft, Freundschaften geschlos­ sen und können sich interessierte Jungzüchter austauschen. Zugleich wird positive Werbung für die milch­ viehhaltende Landwirtschaft betrie­ ben und gezeigt, was begeisterte Jungzüchter alles auf die Beine stel­ len können! Die Wahl zum „Züchter des Jahres“ fiel in diesem Jahr auf die Familie Böhm aus Opperts­ hofen Die Fleckvieh Klassensieger sind zur Wahl des „Champion“ im Ring versammelt Holstein Bruno Deutinger kürte Esmeralda (V. Ladd) von der Stockingen Dairy WeiseLang aus Halblech, vorgeführt von Magnus Paulsteiner (JZC Ostallgäu) zur Klassensiegerin der Jungkühe. Bei den Kühen mit zwei Kalbungen konnte Pocahontas (V. Alexander) ebenfalls von der Stockingen Dairy Weise-Lang den Sieg für sich verbuchen. Sie wur­ de vom Lindauer Jungzüchter Michael Ziegler präsentiert. Den Klassensieg der Kühe mit drei bis fünf Kalbungen entschied die Fidelity-Tochter Sally Red von Bernhard Unsinn jun. aus Wessobrunn für sich, vorgeführt von Ramona Paul (JZC Füssen). Bei der Wahl zum „Champion Holstein“ kürte Deutinger die große, typstarke Jung­ kuh Esmeralda zum Champion. Lukas Schederecker mit Hopsi (Champion) und Simon Weller mit Oxally (Reservechampion) freuen sich über ihren Sieg (JZC Füssen) präsentiert. Matthias Süess entschied sich bei den Dritt- bis Fünftkalbskühen für Leonie (V. Eagle) von der Stockingen Dairy Weise-Lang mit dem Vorführer Christian Albrecht (JZC Oberallgäu Süd), die sich auch den Titel „Champion Braunvieh“ sicherte. Braunvieh Die Kuhklasse mit ein bis zwei Kalbun­ gen konnte die euterstarke VoiceTochter Zimba von der Stockingen Dairy Weise-Lang für sich entschei­ den. Sie wurde von Michael Weise Ein gelungener Abschluss für eine rundum gelungene Show – die Party danach 9

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Höchstädter Bullenbote Neues aus der Station Seit 01.02.2016 verstärkt Herr Georg Kistler das Team des Besamungsvereins. Zu Beginn seiner Tätigkeit unterstützte er sogleich das Team auf der Regio Agrar und ist mittlerweile als Außendienstmitarbeiter im Bereich Anpaarungsberatung und Verkauf unterwegs. Das Studium der Landwirtschaft absolvierte Herr Kistler an der Fachhochschule Weihenstephan in Freising und schloss 2007 als Diplom Agraringenieur ab. Die Begeisterung für die Fleckviehzucht entstand durch ein Praxissemester auf dem Betrieb von Josef und Angelika Schleicher in Hemau. Von 2009 bis 2015 arbeitete er beim Zuchtverband für Fleckvieh Pfaffenhofen e. V. und konnte dort sowohl in der Vermarktung, als auch im Bereich der Anpaarungsberatung mit OptiBull reichlich Erfahrung sammeln. Herr Kistler ist unter der Tel.-Nr. 0151 41 97 61 63 erreichbar. Mit der Unterstützung seiner Familie bewirtschaftet Herr Kistler einen Milchviehbetrieb in Reichertshausen im Landkreis Pfaffenhofen. Das Besamen der Rinder und Kühe erledigt er mit großer Begeisterung in Eigenregie. Wer mehr zu diesem Betrieb erfahren möchte, der kann sich den Schulfilm „Milchwirtschaft in Bayern“, der aktuell auf der Homepage des Milchprüfrings vorgestellt wird, ansehen. Der Film sowie die ergänzenden Materi- alien sind ab sofort kostenfrei über www.fwu.de (Mediathek und Shop) als DVD oder Download erhältlich. Seit dem 15. Februar arbeitet Herr Martin Wiegand für den Besamungsverein Nordschwaben e.V.. Herr Wiegand wird unser Team für die Betreuung der Mitglieder und die Vermarktung weiter verstärken. Herr Wiegand hat eine landwirtschaftliche Ausbildung absolviert und im Jahr 2000 seine Prüfung zum Landwirtschaftsmeister erfolgreich bestanden. Im Anschluss leitete er einen landwirtschaftlichen Pachtbe­ trieb mit 50 Fleckviehkühen und entsprechender Feldwirtschaft in Nordhessen. Herr Wiegand ist ein Mann aus der Praxis für unsere Praktiker in Bayern, der über ein sehr gutes Tierverständnis und ein exzellentes Auge für Fleckvieh verfügt. Er wird Ihnen in züchterischen Fragen und auch bei der Anpaarungsplanung Optibull gerne mit „Rat und Tat“ zur Seite stehen und dabei ­ seine Erfahrungen als Betriebsleiter mit in die Beratung einfließen lassen. Herr Wiegand ist unter der Tel.-Nr. 0151 68 81 27 32 erreichbar. Wir wünschen sowohl Herrn Wiegand als auch Herrn Kistler viel Erfolg für ihre Aufgaben beim Besamungsverein Nordschwaben e.V. und freuen uns, solch erfahrene Landwirte in unseren Reihen zu haben. Augsburg TV zu Gast Am 21. Januar war ein Fernseh-Team von Augsburg TV bei uns an der Besamungsstation zu Gast. Sie haben in ihrer Sendungsrubrik „Zwischen Donau und Ries“ den Zuschauern Einblicke in den normalen Ablauf eines Sprungtages gegeben. Schön aufbereitet gibt der kurze Sendungsbeitrag den Zuschauern, ob nun fachkundig oder nicht, einen Überblick, was in einer Besamungsstation passiert. Augsburg TV zeigt wie das Sperma gewonnen und anschließend weiterverarbeitet wird. Wenn sie die Sendung verpasst haben, können sie einfach unserem Link folgen oder ihn auf unserer Homepage ansehen. Viel Spaß dabei J 10 Besuchen Sie uns jetzt auch bei Facebook www.facebook.com/besamungsverein.de

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Höchstädter Bullenbote Regio Agrar – eine Messe mit immer größerem Stellenwert Auch in diesem Jahr waren die Besamungsstation und Klauenpflege Höchstädt gemeinsam auf der Regio Agrar in Augsburg vertreten. Vom 2. bis 4. Februar begrüßten wir unsere Mitglieder und interessierte Landwirte aus Nah und Fern an unserem Stand. Bei kühlen Getränken und stimmungsvoller Musik war der Höchstädter Messestand wieder einmal „der“ Treffpunkt! Unsere Gäste konnten sich über unsere aktu­ ellen Bullen und das Serviceangebot, wie Rin­ dAPP und Brunst­ erkennung mit Heatime, informieren. Trotz des großen Andrangs blieb Zeit für intensive Gespräche und Diskussionen. Ein besonderes Highlight war natürlich auch in diesem Jahr das Gewinnspiel mit wertvollen Spermagutscheinen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Besuchern, Gästen und Freunden der Besamungsstation und Klauenpflege und freuen uns schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr! Beta-Casein-Vererbung der Bullen und Relevanz Immer wieder werden wir auf die Vererbung unserer Bullen bezüglich der β -Casein Zusammensetzung in der Milch angesprochen. Dabei soll die A2 Variante des β -Casein gesünder sein, als die A1 Variante. Bei der Verdauung der angeblich schlechteren A1 Variante entsteht das sogenannte β -caso­ morphin-7. Dies soll angeblich negative gesundheitliche Folgen, wie Herz-Kreislauferkrankungen, psychische Erkrankungen oder Diabetes befördern. Die EFSA (european food safty authority), also die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, hat 2009 diesbezüglich eine Studie veröffentlicht. Aus dieser geht eindeutig hervor, dass sich bei Verzehr von Milch oder Milchprodukten mit A1 Milch, keine negativen Folgen für die Gesundheit ergeben. Lediglich Name Donkosak Hubraum Husky Mupfel Gepard Map Watt Weltass Wildnis Williams Zepter Everest Hutelist Malaysia Pazifik Ruthus Vagon Valeur Vanadin Vista Vollgas PS Wiscona HB.Nr. 189275 164630 172980 199880 162080 167085 851700 186767 180110 180078 173130 179900 856305 180420 193450 179668 177420 193443 179356 186724 200000 163940 Beta-Casein A1A1 A1A1 A1A1 A1A1 A1A2 A1A2 A1A2 A1A2 A1A2 A1A2 A1A2 A2A2 A2A2 A2A2 A2A2 A2A2 A2A2 A2A2 A2A2 A2A2 A2A2 A2A2 in Tierversuchen wurde ein Effekt festgestellt, wenn man dieses β -casomorphin-7 direkt in die Bauchhöhle oder in das Gehirn injiziert. Allerdings werden Milch und Milchprodukte bei normalem Verzehr nicht direkt in das Gehirn gespritzt. Normalerweise werden Milch und Milchprodukte gegessen und getrunken und ansonsten nirgendwo hin gespritzt. Folglich ist die sogenannte A2 Milch auch nicht als gesünder oder besser einzustufen. Die Behauptung, dass die A2 Milch gesünder wäre, ist wohl eher als ein Marketinggag zu verstehen. Da aber das Interesse besteht, wissen zu wollen, welche Bullen die vermeidlich gesündere A2 Milch vererben, finden Sie hier die untersuchten Höchstädter Bullen mit ihrer jeweiligen Vererbung aufgeführt. 11

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Höchstädter Bullenbote Volles Haus beim heurigen EBB-Treffen Die diesjährige Eigenbestandsbe­ samer-Versammlung in Steinheim war so gut besucht wie lange nicht mehr. Über 120 interessierte Landwirte aus dem Besamungs­ gebiet verfolgten gespannt die Ausführungen von Dr. Wolfgang Schernthaner über das Thema „Enthornen, Antibiotikadatenbank und CC Kontrollen – Erfüllung rechtlicher Vorschriften aus Sicht eines Praktikers“. Mit vielen Anekdoten und seinem breiten Erfahrungsschatz konnte er den anwesenden Landwirten viele Tipps mit auf den Weg geben. Herr Dr. Bosselmann gab im Anschluss einen kurzen Überblick über die Änderungen im Zuchtwert-Schätzverfahren, welche ab April in Kraft treten werden. Die Vorstellung der aktuellen Besamungsbullen übernahm Benjamin Köhnlein. Er stellte ein breites Angebot an Nachkommen geprüften, genomischen und hornlosen Bullen vor. Für die Zuhörer besonders interessant waren die Informationen über Kuhfamilien und Blutlinien, aus aller­ erster Hand. Unser Vorsitzender Helmut Schürer richtete zuletzt noch das Wort an die Mitglieder und schloss die Versammlung. Wir freuen uns, dass an der Informations-Veranstaltung für die Eigenbestandsbesamer auf solch reges Interesse stößt und hoffen Sie auch beim nächsten Mal wieder begrüßen zu dürfen! 12 Besamungsverein Nordschwaben e. V. Besuchen Sie am 05.06.2016 um 10:30 Uhr auf dem Stationsgelände in Höchstädt unsere Bullenparade Besamungsverein Nordschwaben e.V. Ensbachstr. 17 89420 Höchstädt Tel. 09074 9559 0 www.besamungsverein.de Höchstädter Klauenpflege GmbH Ensbachstr. 17 89420 Höchstädt Tel. 09074 9559 20 www.klauenpflege.de

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Höchstädter Bullenbote – Klauenpflege Wenn ein Klauenpflegeteam auf den Hof kommt „Tierwohl“ ist in aller Munde – Klauenpflege ist aktiver Tierschutz Kühe sind „Weichbodengänger“ und deshalb für langes Gehen und Stehen auf hartem Untergrund, wie es unter den derzeitigen Aufstallungsbedingungen der Fall ist, nur bedingt geeignet. Zudem handelt es sich bei Kühen um sogenannte „Zehenspitzengänger“. Dies bedeutet, dass viel Gewicht auf einer verhältnismäßig kleinen Fläche lastet. Deshalb verwundert es nicht, dass sich bei weit über der Hälfte unserer Milchkühe Läsionen an den Klauen und der die Klauen umgebenden Haut finden lassen. Ziel eines jeden Landwirts muss es sein, alle Läsionen auf einem geringgradigen Niveau zu halten. Wenn der Klauenpfleger alle Klauenhornläsionen noch entfernen bzw. entlasten kann, ohne dass diese „das Leben“ erreichen kommt es zu keinen Schmerzen und somit zu keinerlei Leistungseinbußen der Tiere. Dies zu schaffen ist kein Hexenwerk! Jeder Landwirt kann dies erreichen indem er seine Tiere einer fachgerechten Klauenpflege unterzieht. In diesem Zusammenhang heißt fachgerecht auch zum richtigen Zeitpunkt und prophylaktisch, also, bevor Lahmheiten entstehen und tiefergehende Verletzungen an der Klaue sichtbar werden. So verhindert man Klauenerkrankungen! Denn eines ist unbestritten. Nur eine gesunde Kuh ist eine leistungsbereite, wirtschaftliche Kuh und damit eine glückliche Kuh. Ganz abgesehen davon, dass der Konsument heute immer stärker Lebensmittel von gesunden und artgerecht gehaltenen Tieren einfordert. Die persönliche Motivation des Betriebsführers und vor allem das Bewusstsein um die Wichtigkeit der Klauengesundheit sind maßgeblich für die Klauengesundheit im Betrieb verantwortlich. Da die Arbeitsanforderungen in immer größer werdenden landwirtschaftlichen Betrieben stetig steigen ist es nahelie- gend, dass Betriebsführer die wichtige und verantwortungsvolle Tätigkeit der Klauenpflege auf professionellem Niveau selber regelmäßig durchführen oder an einen erfahrenen Dienstleister abgeben. Doch hier gilt es einiges zu beachten: 1 – Frühzeitige Terminvereinbarung Wie bei guten Ärzten bekommt man auch bei guten Klauenpflegern keinen Termin von heute auf morgen. Klauenpfleger sind sehr gefragte Leute, die oft auf Monate ausgebucht sind. Deswegen gilt es frühzeitig mit dem Klauenpfleger Kontakt aufzunehmen. Hier bieten Klauenpflegefirmen deutliche Vorteile, da diese zumeist schneller und flexibler in der Terminvergabe sein können. 2 – Gute Vorbereitung Eine gute Vorbereitung am Tag der Klauenpflege ist wichtig, da sowohl die erste Klauenpflege dem Tier, als auch dem Landwirt Stress bereiten kann. Viele Landwirte schlafen die Nacht vor der ersten Klauenpflege schlecht. Um jede Aufregung so gut wie möglich zu vermeiden, sollte vorab mit dem Klauenpfleger des Vertrauens Grundlegendes abgeklärt werden. Sind einige Punkte telefonisch nicht im Vorfeld zu klären, wird sich ein engagierter 13

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Höchstädter Bullenbote – Klauenpflege Dienstleister bestimmt die Gegebenheiten vor Ort ansehen, damit am Tag der Klauenpflege alles reibungslos ablaufen kann. Zur guten Vorbereitung gehört natürlich auch, dass der Landwirt selbst mit allen Routinearbeiten fertig ist, wenn der Klauenpfleger auf den Hof kommt. 3 – Wie bekommt man den Klauenpflegestand in den Stall? Wie groß sind der Klauenpflegestand und die Zutriebsbox? Ist das Tor groß genug, dass der Klauenpflegestand am geeigneten Platz aufgestellt werden kann? Vollhydraulische Klauenpflegestände sind zirka 1000 kg schwer, 1,60 Meter breit und 2,25 Meter hoch. 4 – Wo ist der beste Platz im Stall für die Klauenpflege? Wo werden der Klauenpflegestand bzw. die Klauenpflegestände aufgestellt? Dies ist eine entscheidende Frage. Die Tiere sollten auf einer ihnen gut bekannten „Route“ laufen, immer in Richtung Futtertisch (zum Beispiel am Ausgang des Melkstandes). Bei Betrieben mit automatischen Melksystemen sollte man immer in Richtung Roboter den Zutrieb gestalten. Es sollte auf alle Fälle mit einer Zutreibebox gearbeitet werden. In dieser kann sich die Kuh beruhigen und an die Geräuschkulisse gewöhnen. 5 – In der ruhe liegt die Kraft Stressfreies, besonnenes und ruhiges Treiben der Tiere in die Vorwartebox des Klauenstandes ist zwingend nötig. Ein ruhiger Umgang mit dem „Fluchttier“ Rind ist gerade am Tag der Klauenpflege enorm wichtig. Die Klauenpflege stellt eine Zwangsmaßnahme dar, die aber durchgeführt werden muss. Beim Treiben sollten keine Hilfsmittel wie Stöcke etc. verwendet werden. Hier gilt die Devise: In der Ruhe liegt die Kraft. 6 – Keine Stolperfallen Um jegliche Verletzungen an den Klauen zu vermeiden sind saubere, steinfreie Treibwege ohne Stufen enorm wichtig. Dies sollte vor der Klauenpflege sicher gestellt werden. 14 7 – Steckdosen gut absichern Moderne, Vollhydraulische Klauenpflegestände werden mit Starkstrom betrieben. Ausreichend abgesicherte Steckdosen müssen vor Ort sein (Absicherung 16 Ampere). 8 – Ein oder besser zwei Klauenpflegestände? Der Betriebsführer muss sich die Frage stellen, wie viele Tiere er an einem Tag von dem Klauenpfleger beschneiden lassen möchte. Bei mehr als 90 zu beschneidenden Tieren an einem Tag macht es Sinn die Arbeit mit 2 Klauenpflegeständen und vier Klauenpflegern durchzuführen. Auf diese Art und Weise kehrt wieder schneller Ruhe ein und die Arbeitsbelastung pro Klauenpfleger ist geringer. Mehr als 80 bis 90 Tiere an einem Tag von einem Klauenpflegeteam beschneiden zu lassen sollte vermieden werden, um keinen Defekt an den Klauen zu übersehen. Hier heißt das Gebot der Stunde ganz klar „Klasse statt Masse“. 9 – Nur nichts übersehen Moderne Klauenpflegestände haben eine eigene Beleuchtung, da für eine fachgerechte Klauenpflege ausreichend Licht vorhanden sein muss. Darüber muss sich der Landwirt nicht den Kopf zerbrechen. Für viele Betriebe ist es nicht mehr vorstellbar den Herdenschnitt selbst durchzuführen, wenn einmal ein professionelles Klauenpflegeteam mit hochmoderner Technik die Pflege Ihrer Herde übernommen hat. Eines darf auch nicht vergessen werden – Klauenpflege ist ein Handwerk, welches fachgerecht und orthopädisch korrekt mit erfahrenen Leuten durchgeführt werden muss. Verfasser: TA Mag. Hubert reßler Geschäftsführer und tierärztlicher Leiter Höchstädter Klauenpflege GmbH www.klauenpflege.de info@klauenpflege.de Tel. +49 9074 9559-13

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Auswahl Nachkommen geprüfter Bullen geb. 08.11.10 ET EVEREST 179900 tu n g s i e l h – M il c m e nt a d n u –F k a l bi g t h c i e –l Tochter Hayley, 1. Laktation Tochter Walerie, 1. Laktation gGZW 133 (94 %) MW 132 (99 %) Menge kg Züchter: Eberlein Siegfried, Neustetten Exterieur Merkmal / Relativzuchtwert Rahmen Bemuskelung Fundament 97 109 117 105 91 100 106 114 111 98 101 115 110 128 123 106 110 79 94 102 119 107 99 klein kurz schmal seicht eben steil voll durchtrittig niedrig kurz kurz locker schwach tief kurz dünn außen nach außen unrein erwünschter Bereich groß lang breit tief abfallend säbelbeinig trocken steil hoch lang viel fest stark hoch lang dick innen nach innen rein 76 88 100 112 124 Fett % Eiweiß % Euter Kreuzhöhe Körperlänge Hüftbreite Rumpftiefe 7622 + 1581 FW 107 (99 %) Nettozunahme Ausschlachtung Handelsklasse FIT 99 (92 %) Nutzungsdauer Melkbarkeit Persistenz Zellzahl HD Fruchtbarkeit Kalbeverlauf Vitalitätswert Fruchtbarkeit 4,06 – 0,15 3,37 – 0,13 112 (99 %) 96 (99 %) 110 (99 %) Beckenneigung Sprg.winkelung Sprg.ausprägung Fessel Trachten Voreuterlänge Sch.euterlänge 100 123 91 87 8231 (85 %) (99 %) (99 %) (99 %) Voreuteraufhäng. Zentralband Euterboden Strichlänge Strichdicke Strichplatzierung Strichstellung Euterreinheit Anzahl bewertete Tiere: 438 pat. mat. 116 (99 %) 105 (99 %) 115 (99 %) 104 (84 %) Ermut Liniwin gGZW MW 108 108 GZW 125 MW 120 FW 97 FW 110 ND 102 ND 109 Ergo Dorte Winnipeg Linse Weinox Doreen Hippo Linda 15

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