Infoblatt-April-2016

 

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Mitteilungsblatt der Gemeinde Geiersthal, Ausgabe April 2016

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Postwurfsendung an sämtliche Haushalte der Gemeinde Geiersthal Nr. 48 Mitteilungsblatt der Gemeinde Geiersthal April 2016 Blick auf Geiersthal Foto: Oberberger Gemeinde Geiersthal - Rathausstr. 5 - 94244 Geiersthal Telefon: (09923) 8415-0 Internet: www.geiersthal.de Telefax: (09923) 8415-30 E-Mail: poststelle@geiersthal.de Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8.00 - 12.00 Uhr außerdem Montag und Donnerstag jeweils von 13.30 - 17.00 Uhr

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Wichtige Adressen, Telefonnummern und Öffnungszeiten Gemeindebauhof Fernsdorfer Str. 1, 94244 Geiersthal Telefon: 09923/407710, Fax 407708 Mitarbeiter des Bauhofes: Englmeier Klaus, Bauhofleiter Stiglbauer Werner Hagengruber Karlheinz Deutsche Post AG – Poststelle Pointstr. 1a, 94244 Geiersthal (Container auf Parkplatz hinter dem Rathaus) Montag bis Freitag Samstag 10.00– 12.00 Uhr 10.00 – 11.00 Uhr Telefon: 0152/21587964 (zu den genannten Öffnungszeiten) Recyclinghof Geiersthal-Teisnach Berging, Im Gewerbegebiet 8 94244 Geiersthal Telefon: 09923/3669 oder Telefon: 09903/920-900 Sommer Mittwoch Freitag Samstag 13.00 – 17.00 Uhr 9.00 – 17.00 Uhr 9.00 – 14.00 Uhr Winter 13.00 – 16.00 Uhr 9.00 – 16.00 Uhr 9.00 – 12.00 Uhr Sommer Winter Bauabfall-Recyclingzentrum Fernsdorf, Deponiestr. 1 94244 Geiersthal Tel.: 09923/3064 Montag-Donnerstag 7.00–17.00 Uhr Ab 02.03.2015 wieder gewohnte Öffnungszeiten. Auf Anfrage unter 0991/289700-0 o. 0991/37130-18. Freitag 7.00–15.00 Uhr Müllabfuhr, Mülltonnenleerung: AWG Donau-Wald, Gerhard-Neumüller-Weg 1, 94532 Außernzell Tel.: 09903/920-0, Fax: 09903/920-950, E-Mail: info@awg.de, Internet: www.awg.de Stromversorgung Bayernwerk AG Technischer Kundenservice: 0180 4 19 20 71* * 24 Cent pro Anruf aus dem dt. Festnetz Störungsnummer: 0941/28003366 Impressum: Herausgeber: Gemeinde Geiersthal Rathausstr. 5, 94244 Geiersthal Tel.: 09923/8415-0 Fax: 09923/8415-30 Internet: www.geiersthal.de E-Mail: poststelle@geiersthal.de V. i. S. d. P.: 1. Bürgermeister Anton Seidl Layout: Gemeinde Geiersthal Druck: Linus Wittich, Forchheim „Unsere Gemeinde“ wird kostenlos an alle Haushalte im Gemeindegebiet Geiersthal verteilt. 2

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Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger, nach einem erneuten „warmen“ Winter sind wir bereits voll im Frühjahr angelangt. Freuen Sie sich auch schon wieder auf die langen und warmen Tage, auf das Draußensitzen und Grillen? Auch das macht das Leben erlebenswert! Der Gemeinderat hat seine Arbeit auch zu Jahresbeginn wieder mit voller Fahrt aufgenommen. Petra Angl ist nun als Gemeinderätin vereidigt worden und sie freut sich sichtlich auf die wertvolle Arbeit im Gremium. Ja, der Gemeinderat hat für uns alle schon sehr vorteilhafte Entscheidungen getroffen. Im Gewerbegebiet Linden-Nord-B 85 geht es heuer richtig auf. Die sehr zahlreichen und intensiven Gespräche mit ansiedlungswilligen Gewerbebetrieben sind erfolgreich abgeschlossen worden. Die beauftragte Baufirma Blüml aus Prackenbach begann nach Ostern mit den Erschließungsarbeiten, in enger Abstimmung mit der Gemeinde und den betroffenen Stellen. Am 1. März wurde auch wieder eine große Baufläche von ca. 8 000 Quadratmetern, an die Firma Landmaschinenwerkstatt und –handel des Stefan Kraus im Notariat verbrieft. Der erste Bauplan dieses Unternehmens liegt bereits beim Landratsamt. Ich bin sehr zuversichtlich, dass auch mit den weiteren Betrieben die Verträge bald abgeschlossen werden, dann ist nahezu das gesamte Gewerbegebiet verkauft. Zum Verkauf von Wohnbauplätzen kann ich auch Positives vermelden. In Linden wurde der letzte Bauplatz Anfang Februar notariell abgeschlossen und in Geiersthal ist ebenfalls ein weiterer Platz an eine junge Familie verkauft worden. Sehr erfreulich ist auch der Kauf eines Mannschafts-Transportfahrzeuges für die Freiwillige Feuerwehr Linden. In Zusammenarbeit mit der Stadt Viechtach konnte bei einer Sammelbestellung ein sehr günstiger Preis bei optimaler Zuschussausnutzung erzielt werden. In diesem Zusammenhang danke ich besonders dem Kommandanten Anton Zitzelsberger und dem 1. Vorstand Alois Kastl für die vorteilhafte und enge Zusammenarbeit. Die Freiwillige Feuerwehr Altnußberg ist seit Monaten bemüht, sich über ein neues Rettungsfahrzeug ausgiebig zu informieren, damit wir evtl. noch heuer eine entsprechende Gemeinderatsentscheidung herbeiführen können. Auch hier mein persönlicher Dank an den Kommandanten Helmut Peter und Vorstand Josef Weindl sowie der ganzen Führungsspitze für ihre engagierte Informationsarbeit. Der zweite Rettungsweg für unsere Grundschule wurde im Herbst 2015 fertig installiert, die notwendigen Bodenarbeiten werden heuer erledigt, sodass wir einer „Einweihung“ mit Freude entgegen sehen. Das Hochwasserschutz-Konzept für Höfing ist fertig und die Zuschussbeantragung läuft. Wenn die Zusage rechtzeitig kommt, werden wir noch 2016 den Ausbau umsetzen können. Die genauere Planung und Zuschussanträge für das Dorfgemeinschaftshaus in Altnußberg sind auf gutem Wege. Eine Umsetzung in diesem Jahr wäre wünschenswert. Mit einer ansprechenden Feierlichkeit hat unser Sportverein Geiersthal seinen 50. Geburtstag begangen. Auch an dieser Stelle nochmals herzlichen Glückwunsch und ein großes Dankeschön an alle Verantwortlichen und Mitglieder des Vereins für ihre vorbildlichen Leistungen in diesen Jahrzehnten. Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, obwohl die oben angesprochenen Punkte nur ein ganz kleiner Ausschnitt unserer politischen Arbeit sind, sehen Sie, dass der Gemeinderat sehr viele wichtige Arbeiten verrichtet, damit Sie als unsere Bürger zukunftssicher und zufriedenstellend in unserer schönen und wohnwerten Gemeinde leben und arbeiten können. In der Bürgerversammlung am 4. Mai 2016 im Gasthaus Gierl in Hartmannsgrub werde ich ausführlich darüber berichten. Alle Bürgerinnen und Bürger sind hierzu sehr herzlich eingeladen. Nehmen Sie bitte teil und diskutieren sie mit mir. Bis zur Erscheinung des nächsten Gemeindeblattes im Sommer wünsche ich Ihnen alles Gute und angenehme Urlaubszeiten. Herzlichst Ihr Bürgermeister 3

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Wir gedenken in Ehrfurcht unserer verstorbenen Mitbürger Terminankündigung: Bürgerversammlung Am Mittwoch, 04.05.2016 findet um 19.30 Uhr im Gasthaus Gierl in Hartmannsgrub eine Bürgerversammlung statt. Hierbei gibt der Bürgermeister einen Rechenschaftsbericht ab und im Folgenden geht es u. a. um einen neuen Straßennamen in Fernsdorf oder Altnußberg. Aus dem Bauhof Reisinger Alois Kammersdorf (Nebenwohnsitz)  03.02.2016 89 Jahre Poolbefüllung Bitte denken Sie daran, sich mit dem gemeindlichen Wasserwart, Herrn Englmeier in Verbindung zu setzen, wenn Sie beabsichtigen, ihren Pool neu zu befüllen Spatenstich im Gewerbegebiet Linden Am 12.04.2016 fand im Gewerbegebiet Linden an der B85 der symbolische erste Spatenstich statt. Somit ist jetzt auch offiziell das Startsignal für die Erschließung gegeben. Nach den Vorarbeiten soll ab Sommer der Weg frei sein für die ansiedlungswilligen Betriebe. Von dem insgesamt 25.000 Quadratmeter großen Areal ist nahezu alles vergeben. Foto: M. Wittenzellner v. li.: Stefan Schönberger (Bayernwerk), Landrat Michael Adam, Bauhofleiter Klaus Englmeier, Bürgermeister. Anton Seidl, Planerin Heike Bauer, Werner Blüml (Inhaber der Baufirma), Geschäftsstellenleiter Josef Kasparbauer Rama Dama Beim Rama Dama am 09.04.2016 nahmen in diesem Jahr erfreulich viele Jugendliche und mehrere Helfer aus den Geiersthaler Ortsvereinen teil. Organisiert wurde die Aktion von Bauhofleiter Klaus Englmeier. Es füllten sich wieder viele Säcke mit Müll. Herzlichen Dank an alle Helfer, die sich Zeit nahmen und bei der Rama DamaAktion mithalfen. Foto: Englmeier 4

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Vereidigung Angl Petra Muhr Alfred, Altnußberg Handel mit Fahrrädern und Zubehör Bei weiteren Gewerbeanmeldungen waren die Gewerbetreibenden nicht mit einer Veröffentlichung einverstanden. Gewerbeabmeldungen In der Gemeinderatssitzung am 01.03.2016 wurde Frau Petra Angl aus Geiersthal als neue Gemeinderätin durch Bgm. Anton Seidl vereidigt. Sie ist Nachrückerin für den zurückgetretenen Thomas Gierl. Petra Angl und Bgm. Anton Seidl Probst Andreas, Viechtach: Handel mit Kachelöfen und Zubehör Bei weiteren Gewerbeabmeldungen waren die Gewerbetreibenden nicht mit einer Veröffentlichung einverstanden. Fundsachen Geburten Wittenzellner Julian Heiko, Höfing Eltern: Wittenzellner Vanessa und Heiko Penzkofer Stefanie Maria, Frankenried Eltern: Penzkofer Carolin und Willibald Pinzl Hanna, Kammersdorf Eltern: Pinzl Martina und Daniel Hauptmann Lena Isabella, Altnußberg Eltern: Lorz Anja und Hauptmann Johannes Fleischmann Thomas, Geiersthal Eltern: Steimer Stefanie und Fleischmann Martin Vogl Mia Madlaine, Höfing Eltern: Vogl Stephanie und Helmut Bei weiteren Geburten waren die Eltern nicht mit einer Veröffentlichung einverstanden. Den glücklichen Eltern unseren herzlichen Glückwunsch! Eheschließungen 1 Handschuh (Fäustling) dunkelbraun mit Innenfell 1 Stockregenschirm grün 1 Samsung-Handy Nähere Auskünfte bei der Gemeindeverwaltung Tel. 09923/841516. Bitte denken Sie daran, bei der Gemeinde nachzufragen, wenn Ihnen etwas abhanden gekommen ist. Flüchtlingsunterkunft Mitte Dezember kamen die ersten Flüchtlinge nach Geiersthal/Berging. Bei der Einrichtung handelt es sich um eine Einrichtung der Regierung von Niederbayern, in der bis zu 34 Personen untergebracht werden können. Derzeit befinden sich ca. 30 Flüchtlinge in der Einrichtung. Bei diesen Personen handelt es sich überwiegend um Syrier und einige Afghanen. Nachdem es sich bei der Unterkunft um keine Erstaufnahmeeinrichtung handelt, ist die Gemeinde für die Unterbringung nach Anerkennung der Flüchtlingseigenschaft (im Fall der Obdachlosigkeit) zuständig. Um Zwangseinweisungen zu vermeiden, bitten wir, uns freie Wohnungen, die an Flüchtlinge vermietet werden würden, zu melden. Verwendung des Gemeindewappens durch Dritte Doll Simone und Hagengruber Sebastian, Weging Daffner Eva-Maria und Kraus Andreas, Viechtach Bei weiteren Eheschließungen waren die Brautpaare nicht mit einer Veröffentlichung einverstanden. Wir wünschen den Frischvermählten viel Glück auf ihrem gemeinsamen Lebensweg! Bildquellen: Storch: Sebastian Spindler/pixelio.de, Ringe: Uwe Wagschal/pixelio.de Gewerbeanmeldungen Hellmann Alexander, Höfing Baggerbetrieb Brandl Thomas, Fernsdorf Handel mit Hundefutter, Handel mit Hundezubehör 5 Art. 4 Abs. 3 der Bayer. Gemeindeordnung bestimmt, dass das Wappen einer Gemeinde durch Dritte nur mit Zustimmung der Gemeinde verwendet werden darf. Durch diesen rechtlichen Schutz soll verhindert werden, dass das amtliche Wappen nicht für alle möglichen Zwecke verwendet wird und so seine eigentliche Bestimmung verliert. Als gemeindliches Hoheitszeichen kennzeichnet das Wappen gemeindliches Eigentum. Es verleiht Schreib- und Druckwerken der Gemeinde amtlichen Charakter und dient im Siegel zur Beglaubigung gemeindlicher Hoheitsakte und Urkunden.

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ElterngeldPlus, Elternzeit, Ansprüche bei Mehrlingsgeburten Sprechtage - Denkmalpflege ElterngeldPlus macht es Eltern leichter, Elternzeit und Teilzeitarbeit unter einen Hut zu bringen. Mütter und Väter, die nach der Geburt des Kindes Teilzeit arbeiten, können die Bezugszeit des Elterngeldes verlängern: Aus einem Elterngeldmonat werden zwei ElterngeldPlus-Monate. Entscheiden Mütter und Väter sich, zeitgleich mit ihrem Partner in Teilzeit zu gehen – für vier Monate lang parallel und zwischen 25 bis 30 Wochenstunden – erhalten sie mit dem Partnerschaftsbonus vier zusätzliche ElterngeldPlus-Monate. Nach dem Gesetz vom 18.12.2014 gibt es das ElterngeldPlus erst für Geburten ab 01.07.2015. Aktuelle Informationen zum ElterngeldPlus, zur Flexibilisierung der Elternzeit, zu den Ansprüchen von Mehrlingseltern usw. finden Sie hierzu unter: www.zbfs.bayern.de/familie/elterngeld Bewerbung Öffentlicher Dienst Das Referat für praktische Denkmalpflege des Bayerischen Landesamtes führt Sprechstunden beim Landratsamt Regen durch. Diese finden jeweils ab 09.00 Uhr im Zimmer Nr. 242, 2. Stock, des Landratsamtes Regen, Poschetsrieder Str. 16, statt. Aktuelle Termine, 1. Halbjahr betreffend, finden statt am: 31. Mai 2016 16. Juni 2016 Bauwerber, deren Bauanträge auch unter dem Gesichtspunkt der Denkmalpflege überprüft werden müssen, haben an diesen Sprechtagen Gelegenheit, mit dem zuständigen Referenten des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege über ihr Vorhaben zu sprechen. Das Ziel dieser Sprechstunden ist ein möglichst unbürokratischer und zeitsparender Verfahrensablauf bei einschlägigen Bauanträgen. Zur Vereinbarung eines Termins bitten wir um Kontakt mit der Unteren Denkmalschutzbehörde beim Landratsamt Regen unter Tel. Nr.: 09921/601-244. Rauchmelder retten Leben In der örtlichen Zeitung liest man des Öfteren, dass Kommunen und Landkreise Ausbildungsplätze anbieten, zumeist Beamte des mittleren Dienstes (2. Qualifikationsstufe). Voraussetzung für eine Einstellung als „Beamtenanwärter“ ist die sog Einstellungsprüfung, die jährlich (ca. Anfang Juli) stattfindet. Die Anmeldung erfolgt zumeist über die Schulen (Anmeldezeitraum: Februar – Mai). Bei der Einstellungsprüfung wird eine Platzziffer vergeben. Je besser die Platzziffer, desto besser die Aussicht auf Einstellung bei staatlichen bzw. kommunalen Behörden. Näheres hierzu unter www.bayerischer-landespersonalausschuss.de. Außensprechtage Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) (früher Versorgungsamt) in Deggendorf, Neues Rathaus (Mehrzweckraum II + III), jeden 3. Montag im Monat, jeweils von 10.00 – 15.00 Uhr Montag, 23.05.2016 Montag, 20.06.2016 Montag, 18.07.2016 Montag, 22.08.2016 Beratung über Elterngeld, Erziehungsgeld, Betreuungsgeld. Tel. Nr. des ZBFS: 0871/829-0 oder 829-237, Handy-Nr.: 0171/2131145 (diese Handy-Nummer ist nur an den Außensprechtagen erreichbar). Seit Januar 2013 ist es in Bayern Pflicht, neu gebaute Wohnungen mit Rauchmeldern auszustatten. Nach einer Übergangsfrist bis Ende 2017 müssen auch alle bestehenden Wohnungen entsprechend nachgerüstet sein. Aus diesem Grund hat die Oberste Baubehörde im Bayer. Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr das Faltblatt „Rauchmelder retten Leben – Alles schläft, einer wacht“ neu konzipiert und inhaltlich an die neue Rechtslage angepasst. Bei Interesse erhalten Sie das Faltblatt ab sofort im Eingangsbereich des Rathauses. Vorgeschrieben ist laut Gesetz mindestens 1 Rauchmelder in jedem Kinderzimmer, in jedem Schlafzimmer und in jedem Flur, der eine Verbindung zu Aufenthaltsräumen hat. Für den Einbau der Rauchmelder sind die Eigentümer der Wohnungen zuständig. Für die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft der Rauchmelder ist hingegen der Besitzer (Mieter) der Wohnung zuständig. Es sei denn, 6

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der Eigentümer übernimmt die Wartung selbst. Für diesen Fall kann er die anfallenden Kosten im Rahmen der jährlichen Nebenkostenabrechnung auf den Mieter umlegen. AusLESEabend Mit dieser Erhebung werden seit 1957 laufend aktuelle Zahlen über die wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung, insbesondere der Haushalte und Familien, ermittelt. Der Mikrozensus 2016 enthält zudem noch Fragen zum Pendlerverhalten der Erwerbstätigen sowie der Schüler und Studierenden. Neben dem hauptsächlich benutzten Verkehrsmittel auf dem Weg zur Arbeitsoder Ausbildungsstätte werden auch die Entfernung und der Zeitaufwand für den Weg dorthin erhoben. Die durch den Mikrozensus gewonnenen Informationen sind Grundlage für zahlreiche gesetzliche und politische Entscheidungen und deshalb für alle Bürger von großer Bedeutung. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, finden die Mikrozensusbefragungen ganzjährig von Januar bis Dezember statt. In Bayern sind demnach bei rund 60.000 Haushalten, die nach einem objektiven Zufallsverfahren insgesamt für die Erhebung ausgewählt wurden, wöchentlich mehr als 1.000 Haushalte zu befragen. Das dem Mikrozensus zugrunde liegende Stichprobenverfahren ist aufgrund des geringen Auswahlsatzes verhältnismäßig kostengünstig und hält die Belastung der Bürger in Grenzen. Um jedoch die gewonnenen Ergebnisse repräsentativ auf die Gesamtbevölkerung übertragen zu können, ist es wichtig, dass jeder der ausgewählten Haushalte auch tatsächlich an der Befragung teilnimmt. Aus diesem Grund besteht für die meisten Fragen des Mikrozensus eine gesetzlich festgelegte Auskunftspflicht, und zwar für bis zu vier aufeinander folgende Jahre. Datenschutz und Geheimhaltung sind, wie bei allen Erhebungen der amtlichen Statistik, umfassend gewährleistet. Auch die Interviewerinnen und Interviewer, die ihre Besuche bei den Haushalten zuvor schriftlich ankündigen und sich mit einem Ausweis des Landesamts legitimieren, sind zur strikten Verschwiegenheit verpflichtet. Statt an der Befragung per Interview teilzunehmen, hat jeder Haushalt das Recht, den Fragebogen selbst auszufüllen und per Post an das Landesamt einzusenden. Das Bayerische Landesamt für Statistik bittet alle Haushalte, die im Laufe des Jahres 2016 eine Ankündigung zur Mikrozensusbefragung erhalten, die Arbeit der Erhebungsbeauftragten zu unterstützen. Hinweis: Für Rückfragen können Sie sich an folgende E-Mail-Adresse wenden: mikrozensus@statistik.bayern.de v.li.: Honorarprof. Fritz Pfaffl und Paul Fleischmann Am 18.03.2016 fand ein AusLESEabend mit Vortrag über Gesteine und Mineralien unserer Heimat statt. Es sprach der Gründer des naturkundlichen Kreises Bayerischer Wald und Präsident des Dachverbandes der naturwissenschaftlichen Vereinigungen Deutschlands, der vielfach ausgezeichnete Honorarprofessor Fritz Pfaffl zu dem Motto: „Der Bayerische Wald – „Steinreich!“. Der Geologe und Mineraloge verstand es, sein Publikum mit seinem Wissen und seinen Erfahrungen zu begeistern. Nach einem gelungenen Vortrag mit ca 25 Zuhörern, bedankte sich der Vorsitzende des AKKU, Paul Fleischmann bei Bürgermeister Anton Seidl für die Überlassung des Mehrzweckraumes und bei allen Anwesenden für ihr Kommen. Mikrozensus 2016 im Januar gestartet Interviewer bitten um Auskunft Auch im Jahr 2016 wird in Bayern wie im gesamten Bundesgebiet wieder der Mikrozensus, eine amtliche Haushaltsbefragung bei einem Prozent der Bevölkerung, durchgeführt. Die Befragungen werden von besonders geschulten und zuverlässigen Interviewerinnen und Interviewern zu ihrer wirtschaftlichen und sozialen Lage sowie in diesem Jahr auch zu ihrem Pendlerverhalten durchgeführt. Für den überwiegenden Teil der Fragen besteht nach dem Mikrozensusgesetz Auskunftspflicht. 7

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Einwohnerzahlen ARBERLAND Premium Siegel Nachfolgend die aktuellen Einwohnerzahlen zum Stand 31.12.2015: Arberland-Premium Siegel - Was ist das? Landwirtschaftsminister Helmut Brunner betonte, dass dieses Siegel Unternehmen bekommen, die zu den Besten gehören. Es sind Vorzeigebetriebe und wichtige Botschafter der Wirtschaftsregion Arberland. 12 Betriebe wurden ausgezeichnet, darunter auch die DMW Maschinen- und Werkzeugbau GmbH aus Linden. Helmut Brunner würdigte diese als „PremiumUnternehmen, die für höchste Qualität und besten Service stehen und zugleich in der Region verwurzelt sind.“ Durch das Siegel soll die heimische Wirtschaft noch bekannter gemacht werden und es soll zeigen, wie viel Kompetenz im Arberland zu Hause ist. Das Siegel wird für drei Jahre vergeben. Prämierungsfeier und Vergabe des ARBERLAND Premium Siegels an Betriebe in der Gemeinde Geiersthal v. li.: Bgm. Anton Seidl, Dr. Buske, Herr Michels, Dr. Hartel (alle Fa. DMW), Gemeinderat Günter Iglhaut Foto: Pressebüro THEXTEREI Neue Abwassergebühren Rentensprechtage Jeden Donnerstag befindet sich ein Rentensachbearbeiter der Deutschen Rentenversicherung am Landratsamt Regen. Termine können über die zentrale Hotline Tel. 0800-6789100 vereinbart werden. In der Gemeinderatssitzung am 7. Dezember 2015 hatte Kämmerer Heigl dem Gemeinderat eine Neukalkulation der Kanalgebühren vorgelegt. Die Berechnung ergab, dass die Abwassergebühr für Vollanschließer (mit Schmutz- und Regenwasseranschluß) von bisher 1,40 € auf 1,55 €/m³ angehoben werden muss. Für „Teilanschließer“ (nur Schmutzwasseranschluß) gilt eine verminderte Gebühr von 1,38 €/m³. Die neuen Gebührensätze gelten ab 2016 und wurden in der Wasser- und Kanalgebühren-Jahresabrechnung 2015 bei der Berechnung der Abschlagsbeträge für 2016 bereits entsprechend berücksichtigt. 8

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Kleiderkammerl nun Sozialkaufhaus Ein Ausweis oder ein Berechtigungsschein seien ausdrücklich nicht erforderlich. Neue Öffnungszeiten des Sozialkaufhauses: Montag Mittwoch 09.30 bis 17.00 Uhr 09.30 bis 16.00 Uhr Der Umzug des Kleiderkammerls war ein voller Erfolg! Seit März 2016 befindet sich das Teisnacher Kleiderkammerl nun in der Adolf-Pfleiderer-Straße 3 (ehemals Schlecker) in Teisnach. Träger des caritativen Sozialkaufhauses ist die Katholische Kirchenstiftung Teisnach unter der Leitung von Pfarrer Tobias Magerl. Der Erlös kommt, nach Abzug der Miet- und Nebenkosten, ausschließlich sozialen Zwecken zugute. Neues Sozialkaufhaus in der Adolf-Pfleiderer-Str. 3 Foto: Fuchs Einweihung des neuen Sozialkaufhauses durch Pfr. Tobias Magerl Foto: Fuchs Neu ist auch der Name „Mosaik“ für das neue Sozialkaufhaus, das durch eine fachgerechte Präsentation, ein professionell dekoriertes Schaufenster und die herzliche Betreuung hervorsticht. In den attraktiv gestalteten Regalen ist ein reichhaltiges Angebot für Jung und Alt zu finden, nahezu wie in einem herkömmlichen Bekleidungsgeschäft. Von Anzügen und Sakkos, schicken Damenkleidern und Hosenanzügen bis hin zu trendigen Trachtenkleidern ist hier alles zu finden. Auch Kindersachen und Accessoires sind hier zu haben. Die Leiterin des Sozialkaufhauses, Frau Sieglinde Gens, bittet darum, dass die gespendete Kleidung immer tadellos sauber sein soll. Gesucht wird vor allem Herrenmode, vor allem jüngere Herrenmode, auch Herrenschuhe und insbesondere Koffer – und immer wieder Kindersachen. Sieglinde Gens ist mit ihren Helfern komplett ehrenamtlich tätig. Ein Helfer ist sogar gelernter Schneider und was nicht passt, kann jetzt passend gemacht werden. Zum Kundenkreis gehören nicht nur sozial schwächere Personen, sondern es darf hier jeder einkaufen. Spenden Über die großzügige Spende der GenoBank DonauWaldeG, Geiersthal in Höhe von 750 € als Zuschuss für Ladeneinrichtung und Mietkosten hat sich Sieglinde Gens besonders gefreut. Scheckübergabe durch Hans Krippner, GenoBank Geiersthal Foto: Fuchs Auch die Gemeinde Geiersthal beteiligt sich hier mit einem Betrag von 200 € an den Unkosten. 9

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Kinder und Bildung Schule Dem Metall auf der Spur WTG-Unterricht einmal anders Nicht lange bitten ließ sich Schmiedemeister Ludwig Späth, als Fachoberlehrerin Maria Feuerecker anfragte, ob er zeigen könne wie vielfältig Metall bearbeitet werden kann. Diese zwei besonderen Schulstunden werden den 17 Schülern und Schülerinnen der 4. Klasse aus Geiersthal noch lange in Erinnerung bleiben. Es war Erlebnispädagogik pur. Die theoretischen Grundlagen wurden bereits im Fachunterricht erarbeitet. Von den gemeindeeigenen Schulbussen wurden die Schüler nach Fernsdorf gefahren. Dort angekommen ging es gleich in die Schmiede, wo Herr Späth erst einmal geduldig alle Fragen zu seinem Beruf beantwortete, um ihn dann auch praktisch zu zeigen. Er feuerte die Kohlen an, um ein Stück Eisen zum Glühen zu bringen. Anhand der Farbe des glühenden Eisens zeigte Herr Späth die Temperatur an, sie ging von 750 Grad bis 1200 Grad, dem Schmelzpunkt. Anschließend wurde das Eisen auf dem Amboss behämmert, dass nur so die Funken stoben. Alle Maschinen, die er zur Ausübung seines selten gewordenen Berufes benötigt, führte er den Schülern vor. Zum Schluss fertigte er noch eine feste Metallverbindung durch Nieten her, wobei er hier die Hilfe eines Schülers benötigte. So manches Werkzeug, welches Herr Späth benutzte, hatten die Schüler im praktischen Fachunterricht bei Maria Feuerecker selbst benutzt und konnten so diese Werkzeuge auch benennen. Am Ende wurden die Schüler von Frau Späth mit einer Breze und einem Getränk für ihre Aufmerksamkeit und ihrem diszipliniertem Verhalten in der Schmiede belohnt. Jeder Schüler durfte sich noch ein Stück Eisen mitnehmen und alle waren sich einig, dies war ein toller Unterrichtsbesuch. Danke Herr Ludwig Späth. 4. Klasse Grundschule Geiersthal mit Schmied Ludwig Späth und Fachoberlehrerin Maria Feuerecker Fotos/Text: Grundschule Kirchturm und Leuchtturm – Geiersthal war und ist stets im Blick Nun schon zum sechsten Mal kam Carlo Schmid vom Rotaryclub Bayerwald Zwiesel in die Grundschule Geiersthal, gratulierte den stolzen Teilnehmern und Teilnehmerinnen des „Technik für Kinder“-Kurses und überreichte ihnen eine Urkunde als Anerkennung für ihre tollen Leistungen. „Ihr seid die Technikleuchttürme, denn Geiersthal war die erste Schule im Landkreis Regen, in der die tollen Ideen Heinz Iglhauts, er war der Gründer von „Technik für Kinder“, eingesetzt, erprobt und ausgefächert wurden. Davon profitiert beispielweise die Technik für Kinder-Partnerschule von Geiersthal, Arnbruck“ meinte Schmid, derzeit Vorsitzender des Hilfswerks des Clubs, der auch heuer, wie bisher jedes Jahr, die Patenschaft für die Grundschule übernimmt. Neben ihm standen Foundationsbeauftragter Helmut Baumann, Anton Wittenzellner, er ist momentan verantwortlich für die Jugendarbeit der Rotarier, Bürgermeister Anton Seidl und Schulleiterin Kerstin Letzel. Mit der Anwesenheit von gleich drei seiner Vorstandsmitglieder zeigte der Rotaryclub Bayerwald Zwiesel wieder einmal, wie wichtig ihm der Technikkurs als Baustein zur Förderung der „Technologieregion Bayerischer Wald“ ist. Dem können Bürgermeister Anton Seidl und Schulleiterin Kerstin Letzel nur zustimmen. Schmid geht sogar noch weiter und wagt einen Blick weit in die Vergangenheit: „Die Kirche von Geiersthal war eine Eigenkirche der Grafen von Bogen, welche in Ihrem Wappen die weiß-blauen Rauten hatten. Bereits 1242 übernahmen die Wittelsbacher diese Wappenbestandteile und sie finden sich heute in der bayerischen Flagge wieder. Schon damals war Geiersthal also im Blick und so auch jetzt wieder bei "Technik für Kinder" im Landkreis, denn der Technikleuchtturm blinkt bis heute, nicht zuletzt dank des En10 Schmied Ludwig Späth und Pascal Feldkamp

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gagements der Schulleitung.“ Als Techniktutoren standen auch dieses Mal wieder Walter Eckl und Franz Gierl zur Verfügung. Fotos/Text: Grundschule Von der Aula zum Multifunktionsraum Die eigentlich wunderschöne Aula der Grundschule lag lange Zeit nahezu brach. Hin und wieder verwendete man sie für kleine Feiern oder Vorführungen, Klassenleiter übten Tänze mit ihren Kindern in dem hellen Raum ein, oder, ganz selten, wurde sie auch für unterrichtliche Zwecke genutzt. Auch als Raum für die Regenpause stand sie zur Verfügung, allerdings mit der Folge, dass die Aufsicht führende Lehrkraft wieder einen großen Schritt näher in Richtung Schwerhörigkeit getan hat, denn in dem gefliesten, hohen und offenem Raum erzeugen 60 „zarte“ Kinderstimmen den Lärm eines Überschallflugzeuges. „Ein Teppich wäre gut!“, meinte Barbara Jeworutzki nach einigen Liedproben. „Vor lauter Hall können die Kinder ihre Einsätze manchmal gar nicht richtig hören.“ Also schaffte die Schule aus Spendengeldern einen großen runden Teppich an, welcher bei der Weihnachtsfeier gleich wunderbar zur Geltung kam. Schon seit einigen Jahren träumten die Lehrer von Sitzbänken in der Aula. Beim Blick in die Preislisten der einschlägigen Schulmöbelkataloge wurde Schulleiterin Kerstin Letzel aber jedes Mal schwindelig. Sie trug das Problem auf der Elternbeiratssitzung vor, mit der Bitte zu überlegen, ob jemand zu vernünftigen Preisen solche Bänke herstellen könne. Da meldete sich Barbara Peter und brachte ihren Mann Helmut ins Spiel. Dieser hat seinen Weihnachtsurlaub genutzt, um für die Schule zu arbeiten. Zwölf wunderschöne Bänke aus leichtem Fichtenholz, mit gerundeten Kanten, tadellos lackiert, stapelbar und mit Filzgleitern versehen, brachte er am Tag nach den Weihnachtsferien in die Schule. "Er braucht halt immer a bisserl wos zum dua!", meinte seine Frau. Mit einem bisschen Arbeit war es wahrlich nicht getan, denn dass da jemand viele, viele Stunden gewerkt hat, sah Schulleiterin Kerstin Letzel gleich beim Empfang der wunderschönen Schreinerarbeit. 11

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Ein paar Tage später haben alle ausprobiert, ob auf den Bänken genügend Platz ist und siehe da: Der Sitzkreis passt perfekt!!! Zusammen mit dem roten Teppich, lässt sich die Aula jetzt ganz flexibel nützen. Frau Jeworutzki hat schon mal die Musikinstrumente ausgebreitet. Für diese soll noch ein Schrank angeschafft werden und die Raumakustik wird mit Hilfe von würfelförmigen Schallabsorbern verbessert (An dieser Stelle gebührt dem Architekturbüro Seitz für die kostenlose Beratung ein großer Dank!!!), welche ebenfalls von Spendengeldern angeschafft wurden. Jürgen Rebel, Mitglied der Regen-Maler, eines Zusammenschlusses verschiedener Künstler aus Regen und Umgebung, ist eigentlich der Lesepate der kleinen Schule. Letzten Herbst wandte er sich an die Schulleiterin Kerstin Letzel: „Kannst du dir vorstellen, dass ich Kindern das Zeichnen beibringe? Meinst du da kommt jemand? Ich würde das gerne ausprobieren.“ Die acht Plätze waren im Nu vergriffen und seit einigen Wochen üben die Kinder mit dem vielseitig talentierten Pensionisten nicht nur einfache perspektivische Zeichnungen, sondern vor allem, wie man aus Flächen durch Schraffur oder Hell-Dunkel-Effekte Formen macht. So wurden aus orangen Kreisen Apfelsinen oder aus gelben Äpfel. Am letzten Kurstag fertigten die Kinder mit den Gartenvögeln ihr kleines Meisterstück an. Geduldig erklärt Jürgen Rebel seinen Eleven wie die Farben gemischt werden und führt ihnen zur Not auch Mal die Hand, so dass die Piepmätze auf den Blättern sichtbar gedeihen. Rektorin Kerstin Letzel kann die Ergebnisse nur bewundern und den Kindern hat der Kurs gefallen. „Kann ich mich gleich noch einmal anmelden?“, fragt Seline und auch die anderen Kursteilnehmer halten den Daumen hoch. Jürgen Rebel strahlt zu Recht und die Schulleiterin stellt abschließend fest: „Dieser Kurs war ein voller Erfolg!“ Fotos/Text: Grundschule Mit Bleistift und Pinsel – Mal- und Zeichenkurs an der Grundschule Geiersthal Mittwochnachmittag im Werkraum der Grundschule Geiersthal: Acht Buben und Mädchen aus der dritten und vierten Klasse sitzen hochkonzentriert vor ihren Zeichenblättern. Auf diesen heben sich deutlich die gelungenen Bleistiftumrisse von Vögeln ab, welche nun mit Wasserfarben zu Dompfaffen und Kohlmeisen werden. Als geduldige und flügellahme Modelle sitzen naturgetreue, selbstgemachte Pappmachevögel in der Mitte der Tische, welche der Zeichenlehrer zuhause aus den Kisten mit dem Weihnachtsbaumschmuck gekramt hat. 12 Die Schüler mit Zeichenlehrer Jürgen Rebel Fotos/Text: Grundschule

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Spielen früher, heute und morgen Spielen stand Ende letzten Jahres im Fokus der Grundschule Geiersthal. Nachdem der Nikolaus außer Naschwerk für alle Kinder auch neue Spiele fürs Klassenzimmer brachte, war die Freude aller groß. Die ganze Schule tauchte in die Vergangenheit ein und besuchte die kleine, aber feine Sonderausstellung „Die lustige Spielzeugschachtel“ im niederbayerischen Landwirtschaftsmuseum. Von den sehr engagierten Museumspädagoginnen Lisa Köck und Katrin Baumann erfuhren die Schüler und Schülerinnen zunächst viel über die Spielsachen der Ururgroßeltern und über die Arbeit der Reifendreher. Diese waren meist arme Bergbauern, welche in waldreichen Gegenden, wie dem bayerischen oder dem thüringischen Wald, im Winter aus Baumscheiben Holzfiguren drechselten, schnitzten und bemalten und dadurch eine zusätzliche Einnahmequelle hatten. Ein kleines Holzpferd oder eine kleine Holzkuh stellten die Kinder schließlich begeistert selbst her und am Schluss wurden die sogenannten Reifentiere in einer bemalten Spanschachtel, also einer der Zeit entsprechenden Verpackung, mit in die Schule genommen. Beim Spielnachmittag konnten Eltern und Besucher die „lustigen Spielzeugschachteln“ der Kinder in einer Ausstellung in der Geiersthaler Schule bewundern. Hauptsächlich aber wurde gespielt und zwar mit neuzeitlichen Brett- und Kartenspielen in den Klassenzimmern. Wer Lust hatte, konnte in der Mittagsbetreuung in Playmobilthemenwelten versinken und Kühe melken oder Rittern das Schwert führen. Fast alle Spielsachen stammten aus dem gewonnenen Spielezimmer des Wettbewerbs „Spielen macht Schule“, einer Initiative, bei der einige führende Mitglieder der deutschen Spielwarenindustrie ihre von der Lernforschung positiv beurteilten Produkte kostenlos für Schulen zur Verfügung stellen, sofern ein entsprechender Antrag gestellt wurde. Frau Corinna Bauer, Mitarbeiterin in der Geiersthaler Mittagsbetreuung schickte ihr Konzept ein und gewann. Wie Schulleiterin Kerstin Letzel in ihrer Ansprache zu Beginn der Veranstaltung erläuterte, sind die Erkenntnisse der modernen Hirnforschung der Hintergrund des Projektes „Spielen macht Schule“. Prof. Manfred Spitzer, Ärztlicher Direktor der Universitätsklinik für Psychiatrie in Ulm betont die Bedeutung aktiver Erfahrungen, wie sie das klassische Spielzeug bietet. Diese sind um ein Vielfaches förderlicher, als die passive Erfahrungsvermittlung, die beispielsweise durch das Fernsehen stattfindet. Dem immer stärker werdenden Einfluss der Bildschirmmedien will die Initiative „Spielen macht Schule“ entgegenwirken. Der Spielenachmittag kam bei allen sehr gut an und Groß und Klein konnten sich Anregungen holen, damit in Familie 13 und Schule auch morgen noch gemeinsam zum Wohl der Kinder gespielt wird. Musikalisch perfekt umrahmt wurde die Veranstaltung von Barbara Jeworutzki und allen Kindern, der Elternbeirat verwöhnte Groß und Klein mit Getränken und köstlichem weihnachtlichen Gebäck. Fotos/Text: Grundschule Die Grundschule Geiersthal bedankt sich ganz herzlich bei folgenden Spendern: Genobank Geiersthal Sparkasse Regen-Viechtach Getränkemarkt Angl

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Personen und Ehrungen Dienstjubiläum Bei der Jahresabschlussfeier am 10.12.2015 wurden zwei verdiente Personen der Geiersthaler Kommunalpolitik durch Bürgermeister Anton Seidl geehrt: Dem früheren 2. Bürgermeister Herrn Josef Wittenzellner aus Linden wurde der Ehrenbrief sowie Herrn Johann Kasparbauer aus Geiersthal die Ehrennadel der Gemeinde mit Urkunde verliehen. Josef Wittenzellner war zunächst 1977 bis 1978 als Nachrücker im Gemeinderat, nachdem Ludwig Hilmer erstmals Bürgermeister wurde. Anschließend wurde er von 1984 bis 2014 ununterbrochen in den Gemeinderat gewählt. Die letzten 12 Jahre war er auch 2. Bürgermeister. Josef Wittenzellner gehörte der CSU-Fraktion an. Er war über Jahrzehnte bei der FFW Linden als Aktiver tätig und Festleiter bei Fahnenweihen. Bei der Dorferneuerung in Linden war er Vorsitzender des Dorfausschusses. Auch der Ehefrau von Josef Wittenzellner wurde mit einem Blumenstrauß gedankt, weil sie ihren Ehemann in diesen Jahren immer unterstützte, damit er politisch und gesellschaftlich aktiv sein konnte. Johann Kasparbauer war Mitglied der Freien Wähler-Fraktion und 18 Jahre von 1996 bis 2014 im Gemeinderat. Viele Jahre war er Vorsitzender des örtlichen Rechnungsprüfungsausschusses. Ferner leitete er jahrelang die örtliche Volkshochschule. Auch im kirchlichen Bereich engagierte er sich für das Gemeinwohl. Viele Jahre arbeitete er aktiv in der Kirchenverwaltung mit. Bereits im Januar wurde Frau Barbara Liebl für eine Zeit von 25 Jahren im öffentlichen Dienst geehrt. Sie hatte am 01.01.1991 ihren Dienst bei der Gemeinde Geiersthal im Rahmen einer Teilzeitbeschäftigung als Schulbusfahrerin für die Grundschule begonnen. Seit März 2013 befindet sie sich in der Freistellungsphase der Altersteilzeit. Bürgermeister Anton Seidl und Geschäftsstellenleiter Josef Kasparbauer würdigten ihre stete Zuverlässigkeit und Gewissenhaftigkeit und bedankten sich bei ihr mit einer Urkunde und einer kleinen Aufmerksamkeit. v. li.: Bgm. Anton Seidl, Barbara Liebl, Geschäftsstellenleiter Josef Kasparbauer Aus dem Vereinsleben Neue Vorstandschaft beim Veteranen- und Reservistenverein Geiersthal Neben Adolf Schreiner als bisherigem Vorstand gab auch Josef Oberberger (20 Jahre Schriftführer) bekannt, nicht mehr für das Amt zu kandidieren. Nach 22 Jahren als Vorstand wurde Adolf Schreiner von Johann Daffner jun. abgelöst. Unter Wahlleitung von Anton Seidl, den Alfons Fleischmann unterstützte, wurde folgende neue Vorstandschaft gewählt: 1. Vorstand: 2. Vorstand: Kassier : Schriftführer: Johann Daffner jun. Adolf Schreiner Manfred Franze Georg Köppl jun. v. li.: Geschäftsstellenleiter Josef Kasparbauer, die Geehrten Josef Wittenzellner und Johann Kasparbauer und Bgm. Anton Seidl Reservistenführer: Karl Biebl Ausschussmitglieder: Rudolf Baumgartner, Johann Daffner sen., Harold Blache und Josef Kopp 14

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Aus dem Vereinsleben SV Geiersthal Trikotspende durch Sanitätshaus Kraus Vom Sanitätshaus Kraus wurde den Mädchen der BJuniorinnen ein Trikot gespendet. Die Mädels spielen mittlerweile sehr erfolgreich in der Bezirksliga Niederbayern-Ost und hoffen, mit dem Dress den Aufstieg in die Bezirksoberliga zu schaffen. Trikotübergabe durch (von links) Herrn Kraus im Sanitätshaus Kraus an B-Juniorinnen. Mit im Bild die Trainer Paul Kilger (li.) und Roland Geiger (re.) Foto/Text: Krippner SV Geiersthal Im Mai 2016 feiert der Sportverein Geiersthal sein 50jähriges Jubiläum, welches in dieser Zeit von Kameradschaft, Gemeinschaftssinn und Zusammenarbeit geprägt war. Gegründet wurde der Verein der RotWeißen am 23. Januar 1966 auf Initiative der inzwischen Verstorbenen Ludwig Hilmer sen. und Karl Fleischmann und 80 Sportbegeisterten. In dieser Zeit wurde ein Vereinsheim und ein Sportplatz gebaut und anlässlich seines jährlich stattfindenden Pfingstfestes ist der SV auch weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt. Außerdem spielt er mit der ersten Fußballmannschaft in der Kreisliga Bayerwald. Anlässlich dieser Erfolgsgeschichte fand im Februar bereits ein Ehrenabend zum Vereinsjubliäum mit 250 Gästen in der Mehrzweckhalle Geiersthal statt. 29 aktive Gründungsmitglieder standen im Mittelpunkt dieser Veranstaltung. Neben den Gründungsmitgliedern wurden Dutzende SVler für ihre langjährige Vereinstreue mit Urkunden ausgezeichnet. Außerdem erhielten verdiente Funktionäre eine BLSV-Ehrung. Verdienstnadel in Gold mit großem Kranz: Rudi Ketzer, Paul Fischl Verdienstnadel in Gold mit Kranz: Ludwig Liebl, Franz Menacher Verdienstnadel in Gold: Johann Krippner Verdienstnadel in Silber mit Gold: Günter Iglhaut Verdienstnadel in Silber: Stefan Ketzer, Xaver Marx, Otto Weindl Verdienstnadel in Bronze mit Kranz: Reinhard Hack, Thomas Ketzer, Thomas Kilger, Christian Kölbl, Alfons Oisch, Thomas Zoglauer Mit der Öffentlichkeit will der SV am Pfingstsonntag, 15. Mai, mit einem Kirchenzug und Festgottesdienst groß feiern. 15

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