KorfuTreff 2016

 

Embed or link this publication

Description

Oliven auf Korfu

Popular Pages


p. 1

Informationszeitschrift des DeutschGriechischen Kulturvereins Korfu · Rund ums Olivenöl · Korfus Olivenbäume · Gefährlicher Palmrüssler · Griechenlandhilfe, Inklusion · Infos für Touristen

[close]

p. 2

Inhalt Editorial Veranstaltungstipps Griechenlandhilfe 3 3, 4 5 6 7-10 11-13 13 14, 15 16 17 18, 19 20, 21 22 23 24 25 W Wie kommen die Löcher in die Bäume? Olivenernte und Ölgewinnung Olivenölqualität und Kauftipps Buchtipp Entgiftungskur - Ölziehen Olivenblättertee Die ältesten Olivenbäume Korfus 21 Tipps mit Olivenöl Jugendorg. Wilde Rose Gefährlicher Palmrüssler Eselstation und Tierhilfe Korfu Notruf, Medizinische Versorgung Deutschspr. Ärzte, Internetadr. enn Sie unseren Verein unterstützen möchten, gibt es mehrere Möglichkeiten: 1. Sie werden Mitglied und wirken mehr oder weniger aktiv mit. 2. Sie sind bekennender Vereinsmuffel, unterstützen uns aber trotzdem finanziell (der Jahresbeitrag beträgt 30 €) oder 3. wenn Sie herausfinden wollen, ob Sie zu 1 oder 2 gehören, dann kommen Sie doch persönlich vorbei oder besuchen Sie uns im Internet und schauen, was der Verein Ihnen bieten kann. Alle Termine und Informationen finden Sie auf unserer Website www.korfutreff.de oder auf Facebook! Schauen Sie sich die Bildergalerie aller unserer Veranstaltungen an. Sie können sich jederzeit ganz unverbindlich mit uns in Verbindung setzen.Telefon 0030 6930930624 Die Kontoverbindung des Vereins für Mitgliedsbeiträge (30 € pro Jahr) oder Spenden ist: Piraeus Bank Kto.-Nr. 6582-103521-166 IBAN: GR10 0171 5820 0065 8210 3521 166 BIC: PIRBGRAA Impressum: Έλληνο Γερμανικός Σύλλογος Κερκύρας Deutsch Griechischer Kulturverein Korfu, Kefalomandouko, Spirou Rath Str. 9, 49100 Korfu Tel. +30 6930930624 E-Mail: korfutreff@gmail.com http://www.korfu-treff.de http://www.korfu-treff.com http://www.korfu-treff.eu facebook: korfutreff 19. Ausgabe, 12. Jahrgang Auflage: 2500 Alle bisher erschienen KorfuTreff-Ausgaben können Sie auf unserer Homepage lesen oder downloaden. ELLHNOGERMANIKOS SULLOGOS Redaktionsleitung: Annika Miaris Redaktionsteam: Maria Tsoukis, Eva Wienker, Claudia Linge, Dagmar Lorenz, VisP. Dt. Gr. Kulturverein Korfu Layout / Fotos: Annika Miaris Druck: Typoekdotiki, Alykes Potamou, Kerkyra Alle Angaben ohne Gewähr. 2

[close]

p. 3

Liebe Leserinnen, liebe Leser, liebe Mitglieder D er Deutsch-Griechische Kulturverein KorfuTreff, Herausgeber der 19. Info-Broschüre KorfuTreff, hat sich im Leben vieler deutschsprechender Bewohner Korfus als Anlaufstelle und Treffpunkt etabliert. Mit den verschiedenen Veranstaltungen und Kursen trägt er zur sozialen und kulturellen Bereicherung unseres Alltags bei. Der Verein finanziert sich ausschließlich aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen und zählt rund 60 Mitglieder. Wir verstehen uns als deutschsprachige Gemeinde, offen für jedes Alter. Wichtig sind uns der kulturelle Austausch und die Pflege typisch deutscher Traditionen, die wir an die hier auf Korfu aufwachsenden „deutschen“ Kinder weitergeben wollen. Unsere Veranstaltungen geben unseren Kindern Einblick in die deutsche Kultur und bieten für die Erwachsenen ein Stück „Heimat“. Aktuelle Hinweise finden Sie im Netz unter: www.korfu-treff.de oder in facebook unter Korfutreff. In dieser KorfuTreff Ausgabe „Oliven auf Korfu“ widmen wir uns dem wichtigsten Produkt der Insel, der Korfu-Olive. Wir berichten über diese Art und ihre Historie, die Herstellung des Olivenöls und die Produkte des Olivenbaums. Vielleicht gehen Sie in Zukunft mit anderen Augen durch die Olivenhaine Korfus. Viel Spass beim Lesen der Broschüre! Einen schönen Sommer wünscht Ihnen das Redaktionsteam des KorfuTreff! VERANSTALTUNGEN / TERMINE Offener Treff Wir treffen uns jeden ersten Freitag im Monat Corfu Bier Festival „Corfu meets Italy“ 12. - 16. Oktober Das Bierfestival findet jedes Jahr unter einem anderen Motto auf dem Gelände der Brauerei Corfu Bier in Arillas statt. Musik, Tanz und kulinarische Spezialitäten erwarten die Besucher. Weiteres unter: Corfu Beer Festival www.corfubeer-festival.com Sommertermine: 6. Mai / 3. Juni / 1. Juli 5. August / 2. September Während des Sommers in der Marina in Gouvia, im BLUE CAFÉ zum „Klönen“ und näherem Kennenlernen. Nach Maßgabe Vorträge & Diskussionen über Themen, die uns alle interessieren. Alle Deutschsprachigen sind herzlich eingeladen, natürlich auch Nicht-Mitglieder! www.marinagouvia-bliss.com Aktuelle Events, Konzerte & Veranstaltungen findet man auch unter: www.corfuland.gr 3

[close]

p. 4

VERANSTALTUNGEN Corfu Beach Tanzfestival vom 19.5. - 23.5.2016 Kizomba trifft Bachata im Deflinia Resort in Moraitika www.corfubeachfestival.com KIRCHWEIHFESTE Im Sommer finden auf Korfu fast wöchentlich in allen Dörfern Feste zu Ehren der Heiligen, denen die jeweiligen Ortskirchen geweiht sind, statt. In den Dörfern werden die Feste mit großen Plakaten quer über der Straße angekündigt. Sie bieten Anlass für Jung und Alt, Einheimische und Touristen, sich zu begegnen, Lamm am Spieß und Souflakia werden gegrillt, es wird getrunken, griechische Life-Musik gespielt und dazu getanzt. Die Feste beginnen meist am frühen Abend und enden spät in der Nacht. Hier einige Termine der größten Kirchweihfeste / Panagiri Korfus im Sommer: 8. Mai - Kirchweih in Kassiopi 9. Juni - Kirchweih in Argirades 24. Juni - Kirchweih in Afionas, Pagi (Geburtstag des Hl. Johannes) 2. Juli - Kirchweih in Garitsa, Acharavi und Petritik 13. Juli - Kirchweih in Korfu Stadt (San Rocco Platz), Kritika 20. Juli - Kirchweih in Perithia (Feiertag des Propheten Elias), Dragotina 27. Juli - Kirchweih in Acharavi, Perithia (Ag. Pantelemonas Feiertag), Bastatika 6. August - Kirchweih in Paleochori 8. August - Kirchweih in Marathias 10. August - Seenachtfest in der Garitsa Bucht (Korfu-Stadt) „Varkarola“ 11. August - Prozession zu Ehren des Inselheiligen in Korfu-Stadt 14/15. August - „Maria Entschlafung“, ein großer Feiertag mit vielen Kirchweihfesten auf Korfu (u.a. Kassiopi, Karousades, Paleokastritsa, Perivoli, Alikes) 23. August - Kirchweihfeste in Pelekas, Gastouri, Lefkimmi 24. September - Kirchweih in Vatos (Feiertag der Hl. Jungfrau Myrtiotissa) 8. - 10.7.2016 - Ipsos Stadium Das Helios Festival in Korfu findet 2016 zum fünften Mal statt. Es ist das größte EDM Festival auf Korfu und zieht viele junge Leute auf die Insel. Informationen und Tickets: HELIOS FESTIVAL www.elementsproductions.gr Aufführung des Oratoriums Juditha Triumphans von Vivaldi in der Sankt Georg Kirche (in der alten Festung) am 19. Mai Die Veranstaltung findet im Rahmen der 300 Jahrfeier der Belagerung von Korfu statt. Tanzaufführung des Tanzvereins Perivoli am 13.7.2016 ab 20.30 Uhr im Stadttheater Korfu - Mantzarou Str. Χορευτικός ¨Ομιλος Περιβολίου Kinder im Alter von 4 - 17 führen versch. Musicalstücke, Balletstücke, Hip Hop, modernen Tanz und Cheerleading vor. Näheres auf facebook: Χορευτικός Ομιλος Περιβολίου 4

[close]

p. 5

Finanzkrise bedeutet, dass viele Griechinnen und Griechen keine ausreichende Gesundheitsversorgung mehr in Anspruch nehmen können: Jede/r Dritte ist arbeitslos. Spätestens nach einem Jahr ohne Beschäftigung enden Arbeitslosenunterstützung und Versicherungsschutz. In den Krankenhäusern sorgen drastische Sparprogramme dafür, dass es am Nötigsten fehlt. Die Schlangen vor Sozialkliniken und einrichtungen werden deshalb immer länger. Seit Herbst 2012 beliefert die Griechenlandhilfe deshalb griechische Krankenhäuser und Sozialeinrichtungen, die unversicherte und mangelversorgte Menschen betreuen, mit dringend benötigten (medizinischen) Hilfsgütern. Der Bedarf steigt angesichts der angespannten sozialen und wirtschaftlichen Situation stetig. Die Griechenlandhilfe ist ein gemeinnütziger Verein, der vom Seekirchner Erwin Schrümpf gegründet wurde und es sich zur Aufgabe gesetzt hat, beizutragen, die unerträglichen Zustände im griechischen Sozial- und Gesundheitssystem zu lindern. Wir wollen nicht akzeptieren, dass im wohlhabenden Europa Menschen das grundlegende Recht auf ausreichende Gesundheitsversorgung verweigert wird. Das Team der Griechenlandhilfe besteht derzeit aus 30 ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Griechenland. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Projekte mit einer Geld- oder Sachspende unterstützen. Jeder noch so kleine Beitrag ist willkommen! Geldspenden richten Sie bitte an unser Spendenkonto, lautend auf „Griechenlandhilfe“ bei der Raiffeisenbank Henndorf am Wallersee IBAN: AT74 3502 4000 0009 7121 BIC: RVSAAT2S024 Weitere Informationen über die Griechenlandhilfe finden Sie unter: www.Griechenlandhilfe.at oder unter www.Griechenlandhilfe.ch 5

[close]

p. 6

Wie kommen eigentlich die Löcher in die Olivenbäume? ie Olivenbäume auf Korfu sind etwas ganz Besonderes. Wohl keine andere Insel hat eine derart dichte und großflächige Olivenbaumkultur. Korfu ist untrennbar mit der Olive verbunden, und das schon seit vielen Jahrhunderten. Die ältesten Bäume auf der Insel dürften fast 1000 Jahre alt sein, und sie tragen immer noch Früchte! Interessant ist, dass sich fast alle Stämme alter Bäume durch ungewöhnlich bizarre Formen auszeichnen. Vertiefungen, Löcher im Stamm und Wülste geben jedem Baum ein ganz individuelles Aussehen. Da liegt die Frage auf der Hand, wie sich die Stämme derart verformt haben – und warum. Es gibt verschiedene Theorien, die das einmalige „Outfit“ der korfiotischen Olive zu erklären versuchen: Im Internet findet man Hinweise auf Pilzbefall, Hobbybotaniker weisen auf ein unregelmäßiges Längenwachstum hin, während andere Olivenexperten das Phänomen mit dem Alter der Bäume begründen. Tatsächlich ist es ein Zusammenspiel all dieser Faktoren, wie uns Professor Roloff vom Fachbereich Forstwissenschaften der Universität Dresden erklärte. Die Wülste resultieren aus der sogenannten „Spannrückigkeit“, einer Unregelmäßigkeit im Dickenwachstum der Stämme, die auch bei anderen Bäumen, wie der Hainbuche, vorkommt. Das hat zur Folge, dass die Stammoberfläche nicht rund, sondern wellig ist, was man auch an den Jahresringen erkennen kann. Besonders im Alter neigen Olivenbäume dazu, sich spannrückig auszudehnen. Laut dem Kosmos- Wald- und Forst Lexikon ist die Ursache der Spannrückigkeit durch mangelnde Ernährung des Kambiums (hohlzylinderförmige Wachstumsschicht zwischen Bastzone und Borke) bei zunehmender Dicke zu erklären. (Erlbeck/Haseder/Stinglwagner Kosmos-Verlag 2002). So kann es sein, dass speziell auf Korfu die dichte Bepflanzung der Flächen mit Olivenbäumen einen Nährstoffmangel im Boden zur Folge hat, der wiederum für die Ausbildung der Unregelmäßigkeiten verantwortlich ist. Die Hohlräume im Stamm werden von einer Pilzkrankheit verursacht. Der Name des Pilzes ist Polyporus fulvus Oleae, eine Art Feuerschwamm, der mit seinen im Holz wuchernden Fäden das Innere des Stammes verfaulen lässt. Früher wurden die betroffenen Stellen komplett herausgehauen, was dem Baum zwar nicht geschadet, jedoch erhebliche Vertiefungen oder Löcher im Baum hinterlassen hat. Ha, ha: Schon seit einer Viertelstunde bemüht sich der besoffene Partygast, die Olive in seinem Cocktailglas aufzuspiessen. Es will ihm einfach nicht gelingen. Ein anderer Gast hat Mitleid und spiesst ihm die Olive auf. „Kunststück“, meint der Betrunkene, „ich habe das Ding ja lange genug müde gemacht!“ 6 D

[close]

p. 7

Von der Olivenernte bis zur Ölgewinnung Olivenernte In den Sommermonaten entwickeln sich aus den winzigen Blüten die Früchte. Bis Oktober sind die Früchte noch grün, erst wenn sie ihre endgültige Größe erreicht haben, beginnt der Reifeprozess, und sie färben sie lila bis schwarz. Oliven werden in der Regel im vollreifen Zustand geerntet. Erntet man die unreifen grünen Oliven, werden sie als Essoliven konserviert oder es wird besonders frisches Öl gewonnen, mit einer gewissen Schärfe und mehr Bitterstoffen. Die meisten Bäume auf Korfu tragen nur alle 2 Jahre Früchte. Je nach Sorte benötigt man für einen Liter Olivenöl fünf bis zehn Kilogramm Oliven. Ein großer ausgewachsener Olivenbaum kann bis zu 180 kg Oliven tragen. Im Durchschnitt werden von einem Baum 50-70 kg Oliven geerntet, das heißt, ein Baum produziert etwa fünf bis zehn Liter Öl. Es gibt verschiedene Erntemethoden. Die gängigste ist, die Oliven mit Netzen aufzufangen. Dafür werden die Flächen unter den Bäumen gesäubert und gemäht, um die schwarzen Netze auszubreiten. Sie werden mit kleinen Stöckchen an den Seiten fixiert, damit der Wind sie nicht verweht. Die Ernte erfolgt ab November und geht, je nach Sorte, bis in den Februar. Man wartet bis die Oliven fallen und sammelt sie dann zügig auf, oft lässt man sie schon vor Ort durch eine motorbetriebene Maschine laufen, welche die Blätter von den Oliven trennt. Früher kamen die Oliven in eine Kiste mit einem engmaschigen Gitter und durch Schütteln setzten sich die Blätter oben ab und wurden anschließend per Hand ausgelesen. Dann kommen die Oliven in luftdurchlässigen Jutesäcken sofort zur Presse d.h. zur Ölmühle. Bei einer anderen Methode – der schonendsten - werden die Oliven von Hand gepflückt oder behutsam mit Harken vom Baum gestreift in die darunterliegenden Netze. Diese Methode wird nur in kleinen Anbaugebieten und bei niedrigen Bäumen angewandt. Wird eine Qualitätsminderung in Kauf genommen, weil die Oliven ohnehin für industrielle Ölmühlen bestimmt sind, werden sie auch mit Holzstangen von den Ästen geschlagen. Inzwischen verwendet man oft auch Rüttelmaschinen. Hierbei wird der ganze Baum in Schwingungen versetzt, und die reifen Oliven fallen zu Boden. Die Bäume dürfen aber nicht allzu groß sein und müssen in bestimmten Abständen gepflanzt sein, damit die Maschinen durch die Plantagen fahren können. Mit einem Sauger werden sie dann vom Boden gesammelt. 7

[close]

p. 8

Ölgewinnung Die geernteten Oliven müssen möglichst schnell zur Ölpresse transportiert und verarbeitet werden, damit sie durch die natürlich ablaufenden Oxidationsprozesse, welche durch Wärme und Beschädigung beschleunigt werden, nicht verderben. Spätestens zwei Tage nach der Ernte sind die Oliven verarbeitet. Für eine Presse benötigt man mind. 350 kg. Die Oliven kommen mitsamt den restlichen Blättern in die Presse. Über ein Förderband gelangen sie durch einen Behälter, der die Oliven vollständig von Blättern und kleinen Zweigen trennt. Geraten nämlich zu viele Blätter in den Olivenbrei, wird das Öl bitter. Anschließend werden die Oliven gewaschen und in eine Art Mixer befördert, welcher die Oliven und Kerne zerkleinert. Über ein Rohr gelangt der Brei in einen Behälter, dieser wird mit dem Kundennamen versehen, damit auch jeder sein eigenes Öl erhält. Dieser Behälter erwärmt unter ständigen Rühren den Olivenbrei bis auf 35 Grad. Hat man handgepflückte und besonders gute Oliven, werden sie auf einer eigenen Anlage kalt gepresst, d.h. auf max. 26 Grad erhitzt. Hier spricht man dann von „extra native“, wobei der Säuregehalt 0,1 – max. 0,8 haben sollte. 8

[close]

p. 9

Anschließend wird der Ölbrei durch ein Rohr in eine weitere Maschine geleitet. Diese trennt dann den Brei von dem Rohöl. Das Öl wird in die Zentrifuge geleitet, welche mit etwa 20.000 Umdrehungen pro Minute das reine Öl herauspresst. Dann wird der tatsächliche Säurewert, die Peroxidzahl des Öles bestimmt. Am Ende kommt das fertige saubere Öl in die entsprechenden Kanister. In guten Ölmühlen, wie hier bei Mavroudis, wird der restliche Olivenbrei noch weiterverarbeitet. Die Kerne werden herausgefiltert, getrocknet und in Säcke gefüllt. So erhält man ein hervorragendes Heizmaterial und spart gegenüber dem Heizdiesel eine Menge Geld, zumal der Ofen / Brenner nicht ständig gereinigt werden muss. Eine Tonne Diesel entspricht etwa 1.800kg Olivenkernen, diese kosten derzeit ca.170 €. 9

[close]

p. 10

Traditionelle Methoden Bis etwa 1940 wurden die Oliven mit schweren Mühlsteinen gepresst, die mit Hilfe von Maultieren oder Pferden gedreht wurden. Auf diese Weise konnte nur 40% des Öls gewonnen werden. Der Fruchtbrei wurde dann in spezielle Filtermatten gefüllt und kalt gepresst. Das Ölgemisch lief in große Steinbottiche, die im Boden eingegraben waren. Das Öl setzte sich an der Oberfläche ab und wurde abgeschöpft. Ab 1940 bis 1964 wurde es moderner, und die Mühlsteine und Pressen wurden mit Motoren angetrieben. Die Filtermatten wurden in eine hydraulische Presse gelegt. Mit einem Druck von 250 bis 400 kg pro Quadratzentimeter wurde die Flüssigkeit herausgepresst und floss in einen Behälter, der das Wasser vom Öl trennte. Wenn Sie diese Olivenpresse besichtigen möchten, können Sie dies in Vraganiotika (nach Moraitika – Richtung Lefkimmi, linker Hand) bei der Familie Mavroudis tun. Der Familienbetrieb besteht seit 25 Jahren und bietet regelmäßig Führungen in verschiedenen Sprachen. Schritt für Schritt wird Ihnen der gesamte Produktionsprozess der Ölherstellung, von der hölzernen Presse aus dem 18. Jahrhundert bis zu modernen Zentrifuge erklärt. Sie haben die Möglichkeit, das Öl mit Oliven und einem frischen Bauernbrot zu kosten. Natürlich können auch Produkte wie Seifen, Oliven u. a. gekauft werden. Die Presse betreibt außerdem noch einen eigenen Laden in Moraitika. Geplant ist der Bau eines Museums bis zum Herbst. Olive Oil Press Mavroudis Vraganiotika – Korfu Tel. +30 26610 76759 Mob: +30 6936 470 124 Mavroudis family museum and modern olive press corfu Öffnungszeiten - ganzjährig: Montag - Samstag 8.30 - 20.00 Uhr Sonntag 9.00 - 13.00 Uhr 10

[close]

p. 11

Alles „extra native“? Was macht „gutes“ Olivenöl aus? Die Korfioten sind stolz auf ihr erdiges goldenes Olivenöl. Und in der Tat ist dieses vollmundiger, reichhaltiger im Geschmack, öliger und irgendwie besonders, ganz anders als die grünen, etwas bitteren Olivenöle aus anderen Gegenden des Mittelmeeres. Aber ist es auch besser? Was macht eigentlich ein gutes Olivenöl aus? Und wie kann es sein, dass die Preise für „extra natives“ Olivenöl zwischen 3 und 20 € pro halben Liter schwanken? Olivenöl entsteht in der Olive, während diese am Baum reift: Glukose wird in den Zellen des Fruchtfleischs zu Ölsäure umgewandelt, welche dort eingelagert wird. Gleichzeitig entstehen bei diesem Prozess die als Antioxidantien bekannten Polyphenole. Zu einem bestimmten Zeitpunkt, lange bevor die Olive von selbst den Baum verlässt, ist der Gehalt dieser Polyphenole besonders hoch. Dann vermindert er sich wieder, während der Gehalt an Ölsäure nicht mehr weiter steigt. Daher ist für die Qualität des Olivenöls zunächst der Zeitpunkt der Ernte von entscheidender Bedeutung: Wer früh erntet, erhält ein grüngelbes fruchtiges, aber auch leicht bitter schmeckendes Olivenöl, das besonders reich an Polyphenolen und daher sehr gesund ist. Wer wartet, bis die Oliven von selbst herunterfallen, kann mit einem dunkelgoldfarbenen und besonders buttrigen Öl rechnen, das aber nicht mehr so viele wertvolle Inhaltsstoffe aufweist. Und da sich die mächtigen, zum Teil mehrere Jahrhunderte alten Olivenbäume auf Korfu von keiner Rüttelmaschine beeindrucken lassen und auch aufgrund ihrer Größe nicht einfach „abgekämmt“ werden können, findet man hier überwiegend die letzte Form des Olivenöls. Ein weiteres Qualitätsmerkmal für Olivenöl sind die Peroxidzahl und die „Oxytita“, der Säuregehalt, der bereits in der Olivenmühle bestimmt wird. Damit ist der Gehalt an freier Ölsäure gemeint, und es gilt: je niedriger der Wert umso besser, denn die Ölsäure wird frei, wenn die Fruchtfleischzellen zu oxidieren beginnen. Und genau das passiert, wenn die Oliven zu lange lagern – schlimmstenfalls auf saurem Erdboden, der die Zerstörung der Zellen beschleunigt. Daher spielt neben dem Zeitpunkt der Ernte die Lagerung und der Transport der Früchte eine wichtige Rolle für die Güte des Öls. Je schneller die Oliven weiterverarbeitet werden, desto besser wird das Öl. Und auch die Art und Weise der Weiterverarbeitung bestimmt die Qualität des Endprodukts. In modernen Anlagen wird das Öl nicht mehr auf mechanischem Weg gepresst, sondern extrahiert. Dazu werden die Oliven zerkleinert, dann wird der Brei in einem Bad auf bis zu 26 Grad erwärmt, wobei den Zellen Sauerstoff zugeführt wird. Dieser setzt einen Prozess in Gang, der die Zellwände aufbrechen lässt, sodass das Öl frei werden kann. Nach kurzer Zeit wird der Trester dann in Zentrifugen geschleudert und so das noch enthaltene Wasser abgetrennt. Jetzt ist das Öl fertig. Ein auf diese Weise produziertes „extra natives“ Olivenöl kostet den Produzenten im Schnitt sieben Euro pro Liter. Wie kann es da sein, dass man im Supermarkt ein Öl der gleichen Qualitätsstufe für vier € bekommt? 11

[close]

p. 12

Man findet Hinweise auf eine „Mafia“, auf Pantschereien mit raffiniertem Öl und andere „kriminelle Machenschaften“. Tatsache ist aber, dass das Billigöl ganz legal als „extra native“ in den Discountern verkauft werden darf. Denn die EU-Olivenölverordnung hat den Begriff „Natives Olivenöl extra“ derart verwässert, dass es einfach ist, aus verschiedenen Ölen eines zu mischen, dass die relativ hoch angesetzten Grenzwerte gerade noch einhält. Kalt gepresst braucht ein extra natives Olivenöl übrigens nicht zu sein und auch die Werte für den Säuregehalt (0,8) und die Peroxidzahl (20) lassen den Produzenten viel Spielraum. Oft wird der übergebliebene Olivenbrei sogar noch an bestimmte Pressen weitergegeben, die daraus, allerdings unter Einsatz verschiedener Chemikalien, noch die letzten 2 – 4 % Öl herausholen und das grüne Öl unter dem Namen „PURHNELAIO“ (PURHNELAIO - Pirineleo) weiterverkaufen. Die Qualität kann man sich denken. Fazit: Woher man sein Öl bezieht, ist Vertrauenssache. Es hängt nicht nur von der Qualität der Oliven und der Erntemethode ab, sondern auch von der Weiterverarbeitung. 5 Tipps, wie Sie ein gutes Olivenöl kaufen 1. Gutes Öl ist nicht billig sondern preiswert. Günstig und preiswert sind auch bei Olivenöl zwei verschiedene Dinge. Billige Olivenöle sind meist minderwertig, denn um Niedrigpreise zu erreichen, muss einfach an vielen Stellen gespart werden. Je nach Herkunftsland, Olivensorte, Ertrag und Verarbeitung variieren die Kosten für die Herstellung stark. Selbstverständlich hat auch die Verpackung einen Anteil am Preis - das Auge isst ja schließlich mit. Wenn Sie kein Massenprodukt, sondern außergewöhnliches Olivenöl kaufen möchten, müssen sie mit etwa 10 € pro Liter rechnen. Manche Spitzenöle werden sogar für über 100 € pro Liter verkauft! Auch hier dient der Wein als Vergleich: Sie finden bestimmt einen trinkbaren Tischwein oder ein passables Olivenöl für ein paar Euro im Supermarkt, aber keine außergewöhnliche Qualität. 2. Achten Sie auf die Bezeichnung „natives Olivenöl extra“. Natives Olivenöl extra (Oder: Olivenöl nativ extra) ist die höchste Qualitätsstufe bei Olivenöl. Diese Bezeichnung darf nur verwendet werden, wenn sowohl der Geschmack als auch die chemische Analyse des Öls keine Mängel aufweisen. Fehlt das „extra“ so ist das Öl nicht makellos, sondern hat qualitative und geschmackliche Fehler. 3. Achten Sie auf vollständige Etikettierung und Bezeichnungen. Die Herkunft und die enthalten Olivensorten sollten auf der Verpackung oder in der Beschreibung des Olivenöls auf jeden Fall angegeben sein. Wenn die Herkunftsangabe und die Angabe der verwendeten Sorten fehlen, deutet einiges darauf hin, dass die Öle verschiedener Mühlen gemischt wurden. Unter Umständen wird dann sogar Olivenöl verschiedener Jahrgänge und Ernten vermischt oder, wie bei italienischem Öl geschehen, Olivenöl sogar billig aus anderen Ländern zugekauft. 12

[close]

p. 13

4. Verlassen Sie sich nicht auf Auszeichnungen. Gutes Olivenöl ist reine Geschmacksache. Kein Testergebnis und keine Auszeichnung wird Ihnen verraten, ob Ihnen ein Olivenöl schmeckt. Natürlich können Auszeichnungen ein Hinweis auf ein gutes Olivenöl sein, aber sie sollten ein Olivenöl nie NUR wegen seiner Bezeichnung „Testsieger“ kaufen. Testergebnisse kann man übrigens auch kaufen. 5. Fruchtig, bitter, scharf: Olivenöl ist reine Geschmacksache. Wenn es um den Geschmack geht, dann steht Olivenöl dem Wein in nichts nach. Nicht alle guten Olivenöle schmecken gleich. Genau wie es beim Wein verschiedene Rebsorten gibt, haben sich auch in den Jahrhunderten verschiedene Olivensorten entwickelt, die sehr verschieden im Charakter sind und je nach Land und Klima noch dazu unterschiedlich angebaut und verfeinert werden. Achten Sie darauf, ob auf dem Etikett oder der Beschreibung des Olivenöls Geschmacksnoten angegeben sind. Wenn sie jedoch tiefer in den Geschmack von Olivenöl einsteigen möchten, werden Sie probieren müssen. Manche Hersteller bieten Ihr Olivenöl in kleineren Probierflaschen an. So können Sie sich am besten selbst überzeugen. Quelle: https://www.oelea.de/gutes-olivenoel-kaufen BUCH TIPP Tödliche Oliven - ein kulinarischer Krimi Xavier Kieffers vierter Fall von Tom Hillenbrand »Schlitzohr in Kochschürze – Xavier Kieffer hat es faustdick unter der Kochmütze.« Saarländischer Rundfunk. Einmal im Jahr gönnt sich der Koch und Gourmet Xavier Kieffer einen Ausflug nach Italien. Gemeinsam mit seinem Schulfreund, dem Wein- und Ölhändler Alessandro Colao, fährt er in die Toskana, nimmt Weinproben und fährt einige Tage darauf mit einem Laster voller Wein und Öl zurück nach Luxemburg. Diesmal geht der Trip allerdings gehörig schief. Sein Freund versetzt ihn, und Kieffer findet heraus, dass Alessandro bereits Tage zuvor ohne ihn nach Italien aufgebrochen ist – und seither hat niemand etwas von ihm gehört. Der Koch macht sich auf die Suche. Aber statt Alessandro findet er eine verlassene Mühle, Tanks voll seltsam riechendem Olivenöl und bewaffnete Männer, die gerade Öl in einen Lastwagen pumpen. Hat der Ölhändler krumme Geschäfte getätigt? Kann Kieffer seinen Freund finden, bevor es zu spät ist? Verlag: KiWi-Taschenbuch (6. November 2014) ISBN-10: 3462046950 ISBN-13: 978-3462046953 13

[close]

p. 14

Ölziehen - eine Kur zur Entgiftung und Entschlackung des ganzen Körpers Das Ölziehen wirkt sich positiv auf die Zahn- und Mundgesundheit aus. Es hilft gegen Zahnfleischbluten und Mundgeruch, festigt lockere Zähne, verringert Zahnbelag, bekämpft Karies und lässt Zähne wieder weiss werden. Es kann zudem zahlreiche Beschwerden – von Arthritis über Migräne bis hin zu Herzkrankheiten lindern. Ölziehen für hervorragende Mund- und Zahngesundheit Kaum eine Wirkung des Ölziehens ist besser untersucht als jene auf die Zahnfleisch- und Mundgesundheit. So weiss man, dass die Dauer des Ölziehens von 20 Minuten möglichst nicht zu unterschreiten ist. So kann das Öl in die Zahnfleischtaschen einsickern und die dort versteckten Bakterien eliminieren. Im Gegensatz zu Zahncreme dringt das Öl in alle Lücken, Spalten und Zwischenräume ein. Es wird regelrecht in schwer erreichbare Zahnfleischtaschen gepresst. Beim Ölziehen werden also Zahnbeläge reduziert und schädliche Bakterien in der Mundhöhle getötet. Karies wird dadurch drastisch bekämpft. Zusätzlich werden Gifte und Säuren aus der gesamten Mundhöhle und dem Zahnfleisch gezogen. Das Zahnfleisch wird beim Ölziehen ferner massiert und gepflegt, d.h. seine Durchblutung wird verbessert und seine Selbstheilungskraft gestärkt. Da jedoch nicht nur der Mundbereich, sondern der gesamte Organismus durch die entgiftende und antibakterielle Wirkung des Ölziehens entlastet wird, sind die positiven Auswirkungen in allen Körperbereichen spürbar – nicht zuletzt über die Stimulierung der Zungenreflexzonen. Ölziehen hilft bei vielen Beschwerden Nachfolgend eine – sicher keineswegs vollständige – Liste mit Beschwerden, auf die sich das Ölziehen (teilweise nur Erfahrungen zufolge) besonders positiv auswirken kann: Zahnfleischentzündungen und Parodontitis, Zahnschmerzen, Mundgeruch, Mundtrockenheit, rissige Lippen, Kopfschmerzen, Bronchitis und grippale Infekte, Magengeschwüre und Magenschleimhautentzündungen, Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, Erkrankungen des Herzens, Erkrankungen des Blutes, Erkrankungen der Nieren und der Leber, Thrombose, chronische Schlaflosigkeit, Ekzeme, Akne, Schuppenflechte, Neurodermitis, Frauenleiden. Wie aber wird das Ölziehen konkret durchgeführt? Schritt 1: Die Zungenreinigung Bei der Zungenreinigung wird der Zungenbelag mit einem Zungenschaber gründlich entfernt. Bei einer gereinigten Zunge kann das darauf folgende Ölziehen nun über ZungenReflexzonen das gesamte Verdauungssystem sowie die übrigen genannten Organe und deren Entgiftung stimulieren. 14

[close]

p. 15

Schritt 2: Das Ölziehen – Start Falls Sie Prothesen tragen, sollten Sie diese vor der nachfolgenden Anwendung herausnehmen. Nehmen Sie nun einen Esslöffel Bio-Sesamöl, Bio-Kokosöl oder Bio-Sonnen blumenöl in den Mund. Tun Sie dies morgens unmittelbar nach dem Aufstehen und auf nüchternen Magen. Nicht einmal Wasser sollten Sie vor dem Ölziehen trinken. Bei Parodontitis, Pilzproblemen oder anderen Infektionen im Mundbereich können Sie dem Öl einen Tropfen Grapefruitkernextrakt hinzufügen. Schritt 3: Öl spülen, ziehen, saugen, schlürfen Spülen Sie jetzt das Öl für etwa 15 bis idealerweise 20 Minuten im Mund hin und her. Halten Sie das Öl in Ihrem Mund in Bewegung. Spülen Sie es schlürfend und saugend durch Ihre Zähne. Zwischendurch können Sie immer wieder eine Pause einlegen, in der das Öl sich im Mund verteilen und einwirken kann. Legen Sie auf gar keinen Fall Ihren Kopf zum Gurgeln in den Nacken. Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie nichts von der Flüssigkeit schlucken, da darin jene Gifte und Bakterien sind, die Sie ja loswerden möchten. Falls Sie eine Art Muskelkrampf – möglicherweise auf Grund der Übersäuerung Ihrer Wangen- und Kiefermuskeln – verspüren, ist das ein Zeichen dafür, dass Sie diesen Schritt mit zu viel Ehrgeiz und Anstrengung ausführen. Versuchen Sie, das Ölziehen entspannter und unverkrampfter anzugehen. Schritt 4: Öl ausspucken Gegen Ende der Anwendung wird die Öl-Speichel-Mischung in Ihrem Mund immer dünnflüssiger und färbt sich weiss. Jetzt können Sie das Öl ausspucken. Spucken Sie es in ein Papiertaschentuch, damit das Öl samt den Toxinen und Bakterien nicht in den Wasserkreislauf gelangt und werfen Sie das Tuch in den Müll. Anschliessend spülen Sie Ihren Mund mehrmals mit warmem Wasser aus und spucken die Flüssigkeit immer wieder aus. Falls Sie sich während des Ölziehens verschlucken oder Sie aus anderen Gründen vor Ablauf der 20 Minuten das Öl ausspucken möchten – etwa, weil der Mund sich zu voll anfühlte – dann spucken Sie das Öl aus und nehmen einfach für den Rest der Zeit einen erneuten Löffel Öl in den Mund. Schritt 5: Zähne putzen Putzen Sie daraufhin gründlich Ihre Zähne – am besten mit einer sanften Zahncreme oder natürlich auch mit einer basischen Zahncreme. Lesen Sie mehr unter: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/oelziehen Kräuteröl 1 Zweig Rosmarin, 1 Zweig Thymian und 1 Zweig Oregano auf 100ml Olivenöl nehmen. Bei größeren Mengen Öl entsprechend mehr Kräuter verwenden. Nach etwa 2 Wochen hat das Öl den Geschmack angenommen, der mit weiterer Stehzeit immer intensiver wird. Das Öl schmeckt als Würz- oder Salatöl und zum Braten von Fleisch und Karto eln. Andere Geschmacksvarianten erreicht man mit Estragon (zu Huhn), Zitrone (zu Fisch), Dost (Wild), Majoran (Scharf). 15

[close]

Comments

no comments yet