AUSBLICK 1/2016

 

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Migliederzeitschrift der WBG Laatzen 1/2016

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AUSBLICK Informationen für Mitglieder der WBG Laatzen l Ausgabe 01.2016 Neues Vorstandsmitglied Seit Anfang des Jahres verstärkt Michael Reineke den WBG-Vorstand. Der Finanzierungsexperte war lange Jahre für die Wohnungsbaugenossenschaft Laatzen beratend tätig. Im aktuellen AUSBLICK stellen wir Ihnen den 56-jährigen Hamelner vor. Seite 2–3 Alles nach Plan Neubau Gartenstraße Dank des milden Winters kommt die Neubaumaßnahme in der Gartenstraße gut voran. „Die Arbeiten sind bislang reibungslos verlaufen. Wir liegen voll im Zeitplan“, freut sich Architekt Arne Schreiber. „Bis Ostern soll die Kellerdecke dicht sein, dann wird auch schon viel Mauerwerk vom Erstgeschoss stehen“, kündigt der Bauleiter vom Architekturbüro Vier Linden an. Die Tiefgarage unter dem Gebäude mit ihren 17 Stellplätzen ist bereits fertiggestellt. Sie bedeutete eine besondere technische Herausforderung für das Planungsbüro. Denn 2,5 Meter unterhalb des Straßenniveaus steht der Bau praktisch im Grundwasser, weshalb für diesen Bauabschnitt komplett wasserundurchlässiger Beton verwendet wurde. „Wir hatten Glück beim Fertigen der Bodenplatte“, berichtet Arne Schreiber. „Bei Baubeginn war es recht trocken; wir hatten schon die Befürchtung, dass wir beim Betonieren der Sohle mitten im Matsch stehen würden.“ Wird der Zeitplan weiter eingehalten, könnten die Arbeiten bis Ende des Jahres termingerecht abgeschlossen sein. Doch zunächst wird nach Ostern das Haus Gartenstraße 11 rohbaumäßig über alle Etagen fertiggestellt. Zug um Zug werden dann die Fertigbetonelemente der Balkone und Laubengänge hochgeführt. Im Monatsrythmus rechnet Bauleiter Schreiber mit der Fertigstellung einer Etage. Das 1.  Obergeschoss soll demnach im Mai stehen, die Dacharbeiten sind für den Frühsommer geplant. Im Anschluss an die Dacharbeiten kann dann mit dem Innenausbau begonnen werden. (weiter auf S. 4) Lesetipps zum Osterfest Frisches Lesefutter ist zu Ostern das ideale Geschenk. Die Bücherexperten der Laatzener Buchhandlung Decius empfehlen ihre Favoriten des Frühjahrs. Aus berufenem Munde kommen auch die Kinderbuchtipps: Die siebenjährige Leonie Lier stellt ihren aktuellen Lieblingsschmökerstoff vor. Seite 12–13 Mietersteckbrief So bunt und vielfältig ist die WBG. In der Rubrik „Mietersteckbrief“ stellen wir Ihnen regelmäßig Mitglieder der Wohnungsbaugenossenschaft Laatzen vor. In dieser AUSBLICK-Ausgabe: der weitgereiste Hobby-­Ornithologe Christian Bräuning. Seite 14 Laut einer repräsentativen forsa–Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt fühlt sich fast jeder dritte deutsche Autofahrer (31  Prozent) im Dunkeln unsicher hinter dem Steuer. Bei den Fahrerinnen sind es sogar 44 Prozent. 31%

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AUSBLICK Liebe Leserin, lieber Leser, die ersten Frühlingstage liegen hinter uns und einige von Ihnen verbringen vielleicht an diesen Tagen gemeinsam mit Ihren Kindern die Osterferien. Wie wir Ihnen in der letzten AUSBLICKAusgabe angekündigt haben, hat der Aufsichtsrat zum Ende des letzten Jahres über die Nachbesetzung unseres verstorbenen Kollegen Michael Voigt entschieden. Seinen Nachfolger, Herrn Michael Reineke, stellen wir auf dieser Doppelseite vor. Der Vorstand, der somit aus einem hauptamtlichen und dem nebenamtlichen Vorstandsmitglied Herrn Reineke besteht, wird zudem durch unsere langjährige Kollegin Frau Stephanie Barembruch unterstützt, der in unserer ersten gemeinsamen Sitzung von Aufsichtsrat und Vorstand zum 1. März Prokura erteilt wurde. Ich freue mich auf die zukünftige Zusammenarbeit mit beiden Kollegen! Ich hoffe, Sie haben Spaß beim Lesen der neuen AUSBLICK-Ausgabe und wünsche uns einige sonnige und schöne Ostertage mit viel Zeit für Spaziergänge an der frischen Luft oder gemütliche Stunden auf dem Balkon. Der WBG-Vorstandsvorsitzende Martin Stegen Der Herr der Zahlen 2

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„Seit 1.  Januar  2016 ist Michael Reineke Vorstandsmitglied bei der Wohnungsbau­ genossenschaft Laatzen. Der 56-Jährige ist Nachfolger von Michael Voigt, der im letzten Jahr nach schwerer Krankheit verstarb. Reineke ist nebenamtlich im Vorstand tätig. Der Finanzierungsexperte wird hauptberuflich weiter für die Immobilienberatungsgesellschaft NT ImmoConsult arbeiten, ein Tochterunternehmen des Verbands der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Niedersachsen und Bremen, für das er seit langer Zeit auch die WBG in Finanzierungsfragen berät. Diese Aufgabe ist eine interessante Herausforderung für mich“, freut sich Michael Reineke über seine neue Vorstandstätigkeit bei der Wohnungsbaugenossenschaft. Der 56-Jährige kennt die Finanz- und Immobilienbranche aus dem Effeff. Er besuchte zunächst das Wirtschaftsgymnasium in Hameln, machte seine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der BHW und wechselte dann nach Hannover zur NT ImmoConsult, wo er bereits seit über drei Jahrzehnten Wohnungsunternehmen in Finanzierungsfragen berät. „Die WBG war einer meiner ersten Kunden, die ich betreuen durfte“, blickt Reineke zurück. „Es ist eine gute, gewachsene Verbindung. Das Unternehmen ist mir daher bestens bekannt!“ Gern erinnert er sich an die Anfänge der Zusammenarbeit mit der Genossenschaft, die noch durch die Vorstände Schmiedeskamp und Manys geprägt waren. „Sie haben mir den Einstieg damals sehr leicht gemacht“, betont Michael Reineke. Auch mit seinem Vorgänger Michael Voigt gab es einen stetigen regen Austausch über Themen der Kapitalmarktentwicklung, Zinsprognosen oder Förderprogramme. Der besonnene Wirtschaftsfachmann bezeichnet sich selbst als „Zahlenmenschen“. Die Finanzierung vieler großer WBG-Vorhaben wie zuletzt das Neubauprojekt Gartenstraße oder die Modernisie- rung im Alten Dorf in Hemmingen liefen über seinen Schreibtisch. „Die WBG ist mir sehr vertraut“, erläutert Reineke: „aber die ganzen innerbetrieblichen Abläufe muss ich natürlich noch kennenlernen.“ Externer Berater einerseits, Vorstandsmitglied andererseits – das seien schließlich „zwei Paar Schuhe“. Die Genossenschaft sieht Michael Reineke auf einem guten Weg. „Das Unternehmen ist bestens aufgestellt. Es wurden in der Vergangenheit viele richtige Entscheidungen getroffen.“ Seine neue Aufgabe geht der Finanzierungsexperte mit viel Elan an. „Ich habe schon als Berater für die WBG das Bestmögliche herausgeholt“, betont Reineke, „das tue ich nun auch in meiner Eigenschaft als Vorstand.“ Privat blieb der „bodenständige Familienmensch“ seiner alten Heimat Hameln verbunden. Der 56-Jährige lebt immer noch unweit der Rattenfängerstadt im 500-Einwohner-Dorf Thüste. Wenn es abends im Büro einmal länger dauert, hat er aber auch eine Bleibe an der Leine. In Hemmingen bewohnt er ein kleines 2-Zimmer-Appartment. Eine WBG-Immobilie! Michael Reineke ist bereits seit sechzehn Jahren Genossenschaftsmitglied. Ausgleich zum beruflichen Stress findet der neue Vorstand zu Hause in Thüste bei der Gartenarbeit. Früher hat Reineke auf seiner kleinen 700-Quadratmeter-Parzelle sogar ein wenig Ackerbau für den Eigenbedarf betrieben. „Aber das ist mittlerweile für mich zeitlich nicht mehr drin.“ Beim Thema Fußball kommt der sonst so zurückhaltend wirkende Hamelner aus der Deckung. Von Kindesbeinen an ist er glühender Fan zweier derzeitiger Krisenclubs: der Münchner Löwen und der Roten von Hannover 96. Mit der Entwicklung beider Teams ist der 56-Jährige gar nicht zufrieden. Dennoch: „Als echter Fan“, sagt er, „stehe ich auch in schlechten Zeiten zu meinem Verein!“ Mit seinen beiden Neffen Markus und Mario besucht der Freund „echter bodenständiger Traditionsvereine“ regelmäßig die Spiele des abstiegsbedrohten Bundesligisten in der hannoverschen HDI Arena. Bei den Roten, so meint er betrübt, sei im Moment leider der Wurm drin. Doch Michael Reineke, der WBGFachmann für Zahlen und Finanzen macht allen anderen 96-Fans Mut: „Der Club ist finanziell so gesund. Ich bin mir sicher, dass ein Neuaufbau auch in der 2. Liga gelingen wird.“ „Mein Ziel als neues Vorstands­ mitglied – das Bestmögliche für die WBG Laatzen zu erreichen!“ 3

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WBG n e n o i s s e r p Im vo n der Baustell e Arne Schreiber kt und Bauleiter ite ch Ar : iff Gr im m Rechten. Alles rtenstraße nach de Ga au ub Ne im be sieht Anfang 2017 wird die neue Gartenstraße voraussichtlich bezugsfertig sein: Die Wohnungsgrößen: 2x 1-Zimmer, ca. 31 m² 9x 2-Zimmer, ca. 58 bis 63 m² 6x 3-Zimmer, ca. 78 bis 85 m² Wohnnutzung: Neu Anzahl Wohnungen (WE): 17 Anzahl barrierefreie WE: 15 Davon rollstuhlgerecht 2 Wohnfläche 1111 m² Investitionsvolumen: 3,1 Mio Euro KFZ-Stellplätze: 17x in der Tiefgarage, 4x an der Straße Infos und Kontakt Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt mit unserem Vermietungs­team auf: Stephanie Barembruch, Tel.: 87897-14 s.barembruch@wbg-laatzen.de Friederike Jahnel, Tel.: 87897-11 f.jahnel@wbg-laatzen.de Jan Marquardt, Tel.: 87897-12 j.marquardt@wbg-laatzen.de 4

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ADAC: Jahr der Rekord-Staus! ADAC-Staubilanz 2015 registriert starke Zunahme der Staus gegenüber Vorjahr. Hauptgrund sind höhere Kfz-Fahrleistung und Bautätigkeit. Nervige Blechschlangen reichten im letzten Jahr 28 Mal um die Erde So viele Staus wie im vergangenen Jahr gab es auf den deutschen Autobahnen noch nie. Wie die aktuelle ADAC-Staubilanz zeigt, wurden 2015 rund 568.000 Staus registriert und damit 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Die gemeldeten Staulängen wuchsen um 17 Prozent und summierten sich auf eine Gesamtlänge von etwa 1,1 Millionen Kilometer – eine Stauschlange, die 28 Mal um die Erde reichen würde! 2014 betrug die Gesamtstaulänge knapp 960.000 Kilometer. Auch die Staustunden stiegen laut ADAC deutlich an: Standen die Autofahrer im Jahr 2014 noch insgesamt 285.000 Stunden im Stau, waren es vergangenes Jahr schon 341.000 Stunden. Der deutliche Stauzuwachs hat mehrere Gründe: Einerseits ist die Erfassung der Verkehrslage durch Fahrzeugflotten-Daten noch genauer geworden, andererseits hat auch das Verkehrsaufkommen zugenommen, wie aktuelle Fahrleistungsdaten der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) belegen. Auch die rege Bautätigkeit auf den Autobahnen war eine der Stauursachen. Wie in den Vorjahren gab es die meisten Staumeldungen in Nordrhein-Westfalen (32 Prozent), Bayern (18 Prozent) und Baden-Württemberg (11 Prozent). Allein auf diese drei Bundesländer entfielen 61 Prozent der Staus und 64 Prozent der Staukilometer. Von längeren Wartezeiten verschont blieben indes die Autofahrer in den fünf ostdeutschen Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen: Auf sie entfielen nur sechs Prozent der Blechschlangen. Nimmt man jedoch das bestehende Autobahnnetz als Maßstab, dann stand Berlin sowohl in puncto Staulänge als auch Staudauer mit großem Abstand zum Zweitplatzierten Hamburg an der Spitze der deutschen Bundesländer. Stau-Spitzenreiter unter den Fernautobahnen war 2015 die A 3 mit rund 170 Kilometer Stau pro Autobahnkilometer, gefolgt von den Autobahnen A  8 (155 km) und A  5 (135 km). Staureichster Wochentag war der Freitag mit durchschnittlich knapp 4.000 Kilometer Stau. Die wenigsten Staus gab es an den Wochenenden. Der Tag mit den meisten Staus im vergangenen Jahr war der Gründonnerstag. Damals verzeichnete der ADAC mit 8.000 Kilometer Stau absolute Spitzenwerte. Quelle: ADAC 5

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Porträt Kampf den Viren und Trojanern WBG-neuzugang in der EDV: ComputerExperte warnt vor zu viel leichtsinn im Umgang mit sensiblen Daten Nein, wie der klassische Nerd sieht Daniel Weitkamp nicht aus. Der sportliche 39-Jährige mit der markanten Kurzhaarfrisur ist seit Anfang Februar bei der WBG Laatzen zuständig für den Bereich Elektronische Datenverarbeitung (EDV). „Dicker Bauch, lange Haare, Bart – das klassische Bild eines Computerfreaks – sind nicht so mein Ding“, sagt der „Neue“ und lacht. Daniel Weitkamp ist Systembetreuer. Er kümmert sich bei der Wohnungsbaugenossenschaft Laatzen um alles, was mit Computern und Peripheriegeräten, Telefon­ anlagen, Anwendungsprogrammen und Virenschutz zu tun hat. Fünfeinhalb Jahre hat er die WBG als externer Dienstleister mit seinem Know-how unterstützt, nun steht er fest in Diensten der Genossenschaft. „Es ist wegen der kurzen Wege einfacher, jemand direkt im Haus zu haben“, sagt Weitkamp. „Heutzutage läuft im Geschäftsbetrieb alles digital ab. Wenn dann mal ein technisches Problem auftaucht, bin ich ganz schnell zur Stelle.“ Der 39-Jährige, der mit seiner Familie in der List lebt, war nicht immer ComputerExperte. Ganz im Gegenteil. Gelernt hat Daniel Weitkamp nach der Schule etwas Handfes6 tes: Maler und Lackierer. Acht Jahre Zeitsoldat bei der Bundeswehr in Höxter schlossen sich an. Als Materialverantwortlicher lernte der damalige Stabsunteroffizier den Umgang mit dem PC und fand Freude daran. Eine EDVUmschulung war die Folge. „Es macht einfach Spaß – jeden Tag eine neue Herausforderung. In der Elektro­ nischen Datenverarbeitung ändert sich ständig etwas“, berichtet Weitkamp voller Begeisterung. Und: Der Job ist krisensicher! „Die Welt wird zunehmend digitaler. EDV wird es immer geben – zumindest bis zu Arbeitsroutine: Im Serverraum der WBG Laatzen sieht Daniel Weitkamp morgendlich nach dem Rechten. Über Nacht läuft hier das alltägliche Backup. 800 Gigabyte Datenmaterial werden hier jeden Tag auf Band gesichert.

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Unsereer Gewinn WBG-Rätsel: Freudige Gewinner meiner Rente“, schmunzelt der neue WBG-Mitarbeiter. Im Freundeskreis ist der Mann, der ursprünglich aus Eisleben in Sachsen-Anhalt stammt, ein gern gesehener Gast. Bei Besuchen kommt es häufig vor, dass Weitkamp vor virenverseuchte Rechner zitiert wird, um gefährliche Schadsoftware zu beseitigen. „Die Leute sind viel zu leichtsinnig. Manchmal schlage ich die Hände vor dem Kopf zusammen, was sich da alles an Viren und Trojanern auf den Rechnern tummelt. Und die machen mit ihren Computern Online-Banking!“, stöhnt er und fügt schmunzelnd hinzu: „Als EDVler ist man halt ein bisschen paranoid!“ Abends steht bei Daniel Weitkamp die Familie im Mittelpunkt. „Ich bin keiner, der nach der Arbeit noch an irgendwelchen Schaltkreisen rumfrickeln muss“, erklärt er. Mit Tochter Maya  (5) und seiner Jugendliebe Michaela (39), die in Hildesheim Rechtspflege studiert hat und seit 2001 bei der Staatsanwaltschaft Hannover arbeitet, ist er viel lieber im Schrebergarten im Kleingartenverein Walkenriede. Dort stehen viele wichtige Projekte an für einen Mann mit handwerklichem Geschick, der anpacken kann: ein Baumhaus bauen, die Schaukel fürs Töchterchen ... der große Flieder muss auch noch raus und die neue Feuerstelle für den Sommer angelegt werden – im Garten gibt es immer etwas zu tun! Die Aufgabenverteilung im Hause Weitkamp ist dabei klar. Der EDV-Experte lacht: „Meine Frau hat die Ideen ... und ich muss sie umsetzen!“ Sie haben bei unserem WBG-Weihnachtsrätsel mitgeknobelt und gewonnen: Frido Wille, Simone Ludwig und Karl-Heinz Seibt. Küchenchef Thomas Haase (2. von rechts), vom Laatzener Hotel Haase, überreichte drei Gastro-Gutscheine an die glücklichen WBG-Mitglieder. Karl-Heinz Seibt hatte vorab bereits mit seiner Mutter die herzhafte deutsche Küche der Hotelgastronomie vorgekostet. „Essen lecker, Bedienung freundlich, Atmosphäre hervorragend, Gast glücklich – was will man mehr“, lobte der WBG-Mieter aus dem Laatzener Siedlerweg den zufriedenen Küchenchef, der mit seinem quietschgelben Hotelmobil vor der WBG-Zentrale vorgefahren war. Auch in dieser Ausblick-Ausgabe gibt es wieder einen tollen Preis zu gewinnen. Näheres zum Osterrätsel auf Seite 15 RegelmäSSige Termine in der „Wiese Zwei“ Handarbeitsgruppe Jeden Montag, 14.30 Uhr Ganzheitliches Gedächtnistraining mit Martina Thiele Mittwochs, 14-tägig, 13./27.04.2016 und ab 01.06.2016, 10.00–11.30 Uhr Romméspielen in gemütlicher Runde Jeden ersten Mittwoch im Monat, 14.30 Uhr „Locker mit dem Hocker“ – Gymnastik für Senioren Donnerstags bis 28.04.2016 wöchentlich, ab 02.06.2016 vierzehntägig, 11.30–12.30 Uhr (Pause im Mai) Frühstück zur Marktzeit mit Ilona Klotz Donnerstag 27.04.2016, 9.00–11.00 Uhr (letzter Termin vor der Sommerpause) Anmeldung Ansprechpartner für weitere Informationen: Martina Krüger, Telefon: 0511/87897-19 E-Mail: info@wbg-laatzen.de 7

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Info Vorsicht Tretminen! Spielende Kinder setzen sich durch den Kontakt mit Parasiten und Krankheitserregern einer Infektionsgefahr aus. Der Wohnungsbaugenossenschaft Laatzen sind die Probleme bekannt. „Ich bin nun echt ein Hundefreund. Aber es ist manchmal wirklich nicht feierlich, was wir an schlimmen Tretminen rund um die WBG-Immobilien finden und beseitigen müssen“, beklagt Werner Hampel, Hauswart in Alt-Laatzen. Das Problem stinkt zum Himmel und ist ohne gegenseitige Rücksichtnahme nur schwer in den Griff zu bekommen. In den Wohnanlagen der WBG Laatzen müssen Hundehalter von Haus aus ihre Vierbeiner stets an der Leine führen. Und natürlich sind die ekligen Hinterlassenschaften auch unverzüglich zu entfernen. „Die meisten Hundeliebhaber sind sich ihrer Verantwortung bewusst und führen selbstverständlich immer Kotbeutel mit sich“, weiß Werner Hampel. „Leider prägen die schwarzen Schafe das schlechte Bild, das durch die vielen Hundehaufen im öffentlichen Raum entstanden ist.“ Die WBG Laatzen hat bereits in der Vergangenheit immer wieder versucht, an die Vernunft und Rücksichtnahme der Hundehalter zu appellieren. Ohne durchschlagenden Erfolg. Dabei ist die Beseitigung der Hunde­ haufen vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Zuwiderhandlungen können mit empfindlichen Geldbußen geahndet werden. An dieser Stelle daher noch einmal unsere Bitte: Helfen Sie mit, Ihre Wohnanlagen sauber und lebenswert zu erhalten. Vielen Dank! Sie sind ein echtes Ärgernis: Hundehaufen in den Gartenanlagen der WBG Laatzen: Viele Mieter beschweren sich über die tierischen Hinterlassenschaften. Denn Hundekot hat auf Spielwiesen und Hinterhöfen nichts verloren. Die Verunreinigung von Grünanlagen sieht nicht nur unschön aus, sie ist zudem auch unhygienisch und gefährlich. Burnout, die anerkannte Volkskrankheit Nr. 1, hat einen Gegenspieler: Boreout. Unterforderung im Arbeitsalltag und damit einhergehende Folgeerscheinungen charakterisieren die noch weitestgehend unbekannte Krankheit. Mögliche Ursachen dafür sind eine falsche Berufswahl oder fehlende Aufgaben im Job. Wie Arbeitnehmer Symptome des Boreout erkennen und welche Maßnahmen zur Prävention und Behandlung greifen, darüber gibt ein Ratgeber der Unternehmens- und Personalberatung AB Baumann Aufschluss. Download: www.arbeitsneigung.de/boreout-ratgeber. Boreout: Symptome der Krankheit Langeweile (boredom), Unterforderung und Desinteresse im Berufsalltag – drei wesentliche Merkmale für den Zustand Boreout. Grundsätzlich unterscheiden Experten dabei zwei Arten: Die quantitative oder qualitative Unterforderung. Das Krankheitsbild Boreout wird häufig hervorgerufen, wenn Routine und geringe geistige oder körperliche Auslastung den Arbeitsalltag dominieren und berufliche Herausforderungen fehlen. Folgen der Unterforderung: Niedergeschlagenheit. Psyche und Selbstbewusstsein leiden. Antriebslosigkeit, Schlafstörungen und weitere Symptome machen sich bemerkbar. Durch den permanenten „Unterstress“ gerät der Kranke so sehr aus dem Gleichgewicht, dass zudem Magenbeschwerden, Tinitus, Kopfschmerzen oder Schwindel auftreten können. Raus aus der Boreout-Falle Steckt man im Hamsterrad Boreout, ist es schwierig, den Absprung zu finden. Dabei ist es für die Heilung ausschlaggebend, dass man die Krankheit (an)erkennt. Wie diese genau ergründet und behandelt werden kann, zeigt der Ratgeber. Er beinhaltet neben der Definition des Krankheitsbildes auch eine detaillierte Checkliste zur Erkennung und gibt Handlungsempfehlungen. 8

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Das Musikalische Wohnzimmer zu Gast in der Wiese Zwei Die Atmosphäre im WBG-Veranstaltungszentrum hatte etwas Heimeliges: Das Musikalische Wohnzimmer verwandelte die Wiese Zwei bei seinem Auftritt in die sprichwörtlich Gute Stube – mit Stehlampe, Topfblumen, schweren Samtvorhängen und Kerzenlicht. Das Konzept des Hauskonzerts des Trios aus Leipzig scheint förmlich aus der Zeit gefallen, kommt aber beim Publi­kum gerade deswegen gut an. Sopranistin Angelina Biermann, Pia­ nist Christian Nolte und Bass-Bariton Tobias Mengs begeisterten Ende Februar bei ihrem Gastspiel in der Wiesenstraße auch das WBG-Publikum. Ihr Programm: ein wundervoller Mix mitreißender Musical- und Opernmelodien, immer wieder gebrochen und aufgelockert durch erfrischend eingestreute Jazzsongs. Wiese Zwei – auch für Ihre Feier! Das WBG-Veranstaltungszentrum Wiese Zwei bietet Ihnen tolle Räumlichkeiten für Ihre privaten Familienfeiern, aber auch für Schulungen, Tagungen oder Workshops. Die hochwertig ausgestatteten Räume ermöglichen flexible Nutzungsarten: Ob runder Geburtstag im kleineren Familienkreis oder die Firmenveranstaltung für bis zu 70 Personen – alles ist möglich. Denn die Wiese Zwei ist vielseitig einsetzbar. In der Woche (bis 22 Uhr) stehen die Veranstaltungsräume für Sie auch stundenweise zur Verfügung. Und das ist günstiger, als Sie vielleicht denken. So können Privatpersonen die Wiese Zwei schon für zwei Stunden mit zehn Personen (ohne Küche und Beamer) für EUR 33,50 buchen (mit Küche: EUR 43,50). Bitte beachten Sie: An Wochenenden ist nur eine ganztägige Anmietung möglich – ebenfalls bis 22 Uhr! Für eine Taufe oder Konfirmation am Samstag oder Sonntag für beispielsweise 50 Personen zahlen Sie inklusive Küche und Beamer EUR 159,50. Die Preise sind jeweils mit Auf- und Abbau der Bestuhlung; Tische werden auf Wunsch Miete gestellt. Wies n Sie die Für die Ane Zwe mietung für Worki a b shops, Seminare EUR schon 33,5 oder Tagungen von 0 Unternehmen gelten jeweils separate Vereinbarungen. Ausgestattet ist die Wiese Zwei mit Beamer, Flipcharts und einer kleinen Kontakt Küche – ohne Herd – inklusive Gläser und GeBei Ihren Fragen rund um die Nutzung schirr. Ein weiteres Plus des WBG-Veranstalund Vermietung der Veranstaltungsräutungszentrums ist die gute Verkehrsanbinme Wiese Zwei hilft Ihnen WBG-Mitardung. Zudem sind die Veranstaltungsräume beiterin Saskia Brennecke gerne weiter. barrierefrei. Feiern Sie in der Wiese Zwei ganz Tel. 87897-43. nach Ihren Vorstellungen: Sie können Ihr eigenes Essen und die Getränke mitbringen und können nach Wünschen dekorieren. Rufen Sie an: WBG-Mitarbeiterin Saskia Brennecke (s. Kasten) berät Sie gern. Feste Feier n! 9

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Umfrage: Kinder sollten religiösen Hintergrund von Feiertagen kennen An Weihnachten geht es nicht nur ums Geschenkeauspacken und an Ostern nicht nur ums Eiersuchen – Kinder sollten auch die religiöse Bedeutung großer Feste im Jahr kennen. Dieser Ansicht ist laut einer repräsentativen Umfrage des Apothekenmagazins „Baby und Familie“ das Gros (88,1 Prozent) der Bundesbürger. Viele Befragte halten es für unerlässlich, dass die Kleinen religiöses Grundwissen erwerben. So meinen mehr als zwei Drittel (67,8 Prozent), dass die christliche Religion Bestandteil „unserer abendländischen Kultur“ ist und deshalb auch der nächsten Generation weiter vermittelt werden sollte. 63,4 Prozent sind der Meinung, dass Eltern, auch wenn sie nicht religiös sind, ihre Kinder am Religionsunterricht und an religiösen Ritualen teilnehmen lassen sollten, damit diese „nicht zu Außenseitern werden“. T Frühlingsgefühle das ganze Jahr Für 72 Prozent der deutschen Singles spielt die Jahreszeit bei der Suche nach einem Partner keine Rolle Kuschelnd auf dem Sofa liegen oder Händchen haltend durch die verschneite Landschaft spazieren: Der Winter bietet Pärchen viele Möglichkeiten für romantische Momente zu zweit. Längst nicht nur der Frühling taugt also als perfekte Saison für einen Flirt oder eine neue Liebe – das wissen 72 Prozent der deutschen Singles; für sie spielt die Jahreszeit bei der Partnersuche keine Rolle. Das hat eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt ergeben. Unter den männlichen Alleinstehenden gaben knapp drei Viertel (74 Prozent) an, bei der Partnersuche nicht auf die Jahreszeit zu achten. Bei den Frauen waren es 68 Prozent. Unterhaltsame Infos rund ums Osterfest Kostenlose Osterkalender-App für Smartphones erklärt anschaulich was wir an Ostern eigentlich feiern Warum feiern wir überhaupt Ostern? Warum heißt der Gründonnerstag eigentlich Gründonnerstag? Warum sollen Eier – nicht zuletzt auch gemäß der zur Zeit so angesagten Paleo-Ernährung (auch bekannt als „Steinzeit-Diät“) – so gesund sein. Und wie erkennt man überhaupt, ob ein Ei frisch ist? Die erste Osterkalender-App für Smartphones bietet Familien und Kindern zu diesen und weiteren Fragen viele anschauliche Antworten, aber auch leckere Rezepte sowie Tipps und Tricks rund um das deutsche Ei – und garantiert so jeden Tag aufs neue informativen Osterspaß. Damit Jung und Alt die Zeit bis Ostern noch spannender und abwechslungsreicher verbringen können, öffnet sich wie bei einem klassischen Adventskalender auf der Smartphone App „Osterkalender – von Palmsonntag bis Ostermontag jeden Tag spannende Infos“ täglich eines von neun bunten Türchen. Hinter jedem Türchen verstecken sich jeweils auf drei Seiten anschaulich aufgearbeitete Informationen, Bilder und spaßige Illustrationen rund um Ostern und das Ei. Auf der ersten Seite eines jeden Türchens erfährt man jeweils, was an dem entsprechenden Tag der Ostergeschichte passiert ist. Dazu gibt es spannende Hintergründe zu christlichen Osterbräuchen und Traditionen. Die zweite Seite liefert zahlreiche Informationen zu Ei und Henne, während die letzte Seite köstliche Rezepte, Tipps und Tricks im Umgang mit dem Ei oder lustige Eierspiele für Kinder beinhaltet. Besonderen Ostereiersuchspaß verspricht zudem das in die App integrierte Wimmelbild – auf dem es von Osterhasen, Tieren und vielen kleinen witzigen Details nur so wimmelt und auf dem jeden Tag ein Osterei versteckt ist. Eine gute Übung also, für das reelle Ostereiersuchen am Oster­ sonntag. Die Osterkalender-App ist kostenlos für iOS sowie Android verfügbar und kann im Apple App Store und Google Playstore unter dem Stichwort „Osterkalender“ herunter geladen werden. Veröffentlicht wurde der Osterkalender vom Bundesverband Deutsches Ei e.V. 10

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TAGESFAHRT WBG-Landpartie an die Elbe „Das Tor in ein neues Leben – Hamburg und seine Elbe“, so ist die kommende WBG-Tagesfahrt in die Hansestadt überschrieben. Das Motto ist Programm, denn im Mittelpunkt der kleinen Reise steht der Besuch des Auswanderermuseums in der Hamburger Ballinstadt. Die spannenden Ausstellungen des preisgekrönten Erlebnismuseums entführen uns in eine Epoche starker Umbrüche. In großen begehbaren „Bildern“ wird den interessierten Besuchern das Thema Auswanderung der Jahre 1850 bis 1938 über Hamburg nahe gebracht. Anschließend gibt es für die WBG-Reisegruppe eine Sightseeingtour per Bus durch die Millionenstadt an der Elbe. Ein gemeinsames Kaffeetrinken mit unvergleichlicher Aussicht und ausreichend Zeit für einen kleinen Elbbummel schließen die Tagesfahrt ab. Die Ankunft in Laatzen ist für 19.30 Uhr geplant. Sie sind neugierig und möchten gern mit? Dann melden Sie sich an (Kontaktdaten s. Kasten). Termin: Dienstag, 9.8.2016 Abfahrt: 8.30 Uhr, Parkplatz Wiesenstr. 2, Alt-Laatzen 8.45 Uhr, Parkplatz Friedhof „Im Heidfeld“, Kastanienweg 1 Preis: 35,00 Euro pro Person (inkl. Mu­ seumsbesuch und Kaffeegedeck) Anmeldung und Information Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung. Bitte beachten Sie: Die Mindestteilnehmerzahl ist 35.  Anmeldung bitte persönlich im Büro der WBG Laatzen. Ansprechpartner: Martina Krüger Telefon: 87897-19 E-Mail: info@wbg-laatzen.de Internet: www.wbg-laatzen.de Vertreterversammlung Bitte vormerken! Die erste ordentliche Vertreterversammlung der WBG Laatzen für die im letzten Jahr neu gewählten Vertreter (Wahlperiode 2016–2021) findet am Montag, 20. Juni 2016 statt. Veranstaltungsort: Best Western Premier Parkhotel Gut Kronsberg, 30539 Hannover Beginn der Versammlung : 17.00 Uhr Themen: u.a. der Bericht über die gesetzliche Prüfung des Jahresabschluss zum 31.12.2014, der Lagebericht des Vorstandes für das Jahr 2015, die Feststellung des Jahresabschlusses 2015 sowie der Bericht des Aufsichtsrates Eine separate Einladung wird noch fristgerecht an die gewählten Vertreter verschickt. WBGTermin 11

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s p p i T n e t t a r e s e L für f ür B üc her e ne Er wachs Elisabeth Little: Mördermädchen; Goldmann Verlag, Taschenbuch, 442 Seiten, 9,99€ Janie Jenkins stand schon als Prominenten­ tochter in der Öffentlichkeit, bevor sie wegen des Mordes an ihrer Mutter ins Gefängnis musste. Wegen eines Formfehlers wird sie nach zehn Jahren auf freien Fuß gesetzt – und taucht unter. Auf der Suche nach der Wahrheit folgt sie den wenigen Hinweisen die sie hat, denn sie selbst kann sich an jene Nacht nicht erinnern. Und es mag sehr wohl sein, dass der Mörder, den sie jagt sie selber ist. Janie muss nicht nur die Wahrheit herausfinden, jederzeit könnte sie erkannt werden und damit wäre alles vorbei. Die Autorin lässt hier Janie Jenkins selbst erzählen, in einem locker-trotzigen Tonfall, der allerdings die tiefe Verzweiflung der jungen Frau niemals verschleiern kann. Und hinter alldem steht immer noch diese bohrende Frage, was in jener Nacht wirklich geschah! Fazit: Es geht auch ohne! Ohne Brutalität, ohne Gemetzel und Blutvergießen! Bodo Volle Seit 1998 gibt es die Buchhandlung Decius im Leine-Center Laatzen. Auf 400  qm präsentieren Filialleiterin Anja Lier und ihr Team nicht nur Bestseller, sondern nehmen auch kleinere Verlage ins liebevoll geführte Sortiment. Im AUSBLICK verraten sie ihre persönlichen Lesetipps. Erica Jong: Angst vorm Sterben S. Fischer Verlag, gebunden, 368 Seiten, 19,99€ Erica Jong packt schonungslos die großen Themen des Lebens an: Sex und Tod. Frech und frivol, witzig und weise schreibt sie über Liebe und sexuelle Erfüllung, über das richtige Leben und den Frieden mit der eigenen Endlichkeit. Im Mittelpunkt ihres ganz und gar erstaunlichen Buches steht Vanessa Wonderman, 60 Jahre alt, ehemalige Schauspielerin und verheiratet mit dem 20 Jahre älteren, gut betuchten Asher. Ihre Eltern, ebenfalls ehemalige Schauspieler, werden gebrechlich und wunderlich, ihr geliebter Pudel stirbt und Asher erleidet einen Zusammenbruch. Während sie von einem Krankenbett zum anderen jagt, wächst ihr Hunger nach Leben, nach Leidenschaft und Selbstverwirklichung. Sie begibt sich in Dating-Foren und trifft Verabredungen. Immer mehr nähert sie sich der Antwort auf die große Frage, was ein geglücktes Leben ist. Wie diese pikanten Themen erzählt werden und mit welchem Humor, das ist einzigartig und faszinierend! Ich konnte nicht aufhören zu lesen und zu staunen. Annette Otto Benedict Wells: Vom Ende der Einsamkeit; Diogenes Verlag, gebunden, 368 Sei­ten, 22,00€ Jules und seine beiden älteren Geschwister Liz und Marty wachsen behütet auf, bis ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben kommen. Fortan leben sie alle drei im selben Internat, werden sich aber zunehmend fremd. Jeder versucht auf seine Weise, mit dem Verlust der Eltern und dem Gefühl der Einsamkeit zurechtzukommen. Als Erwachsene glauben sie, diesen Schicksalsschlag überwunden zu haben, doch dann holt sie die Vergangenheit wieder ein; ganz besonders den Ich-Erzähler Jules, der eine verwirrende Liebesbeziehung mit seiner ehemaligen, sehr geheimnisvollen Mitschülerin Alva erlebt. Ein sowohl literarisch als auch emotional faszinierender Roman über die Lebensläufe dreier junger Menschen, die Verlust und Einsamkeit zu überwinden versuchen, über Schmerz und Hoffnung und vor allem: eine dramatische und berührende Liebesgeschichte! Annette Otto Sarit Yishai-Levi: Die Schönheitskönigin von Jerusalem; Aufbau Verlag, gebunden, 618 Seiten 22,95€, Als Gabriela 18 Jahre alt ist, stirbt Ihre Mutter. Die Erzählungen ihrer Verwandten lassen die einstige Schönheitskönigin von Jerusalem in einem anderen Licht erscheinen, als Gabriela als Tochter sie erlebt hat. Ein großartiger Familienroman vor dem Hintergrund des jüdischen Lebens von drei Generationen. Emanuel Bergmann 12 Emanuel Bergmann: Der Trick Diogenes Verlag, gebunden, 400 Seiten, 22€, 1934 in Prag bestaunt Mosche, der 15-jährige Sohn eines Rabbiners die Zauberkunststücke in einem Zirkus. Es schlägt ihn so sehr in Bann, dass er sein Zuhause verlässt um dem Zirkus zu folgen. 2007 in Los Angeles sucht der 10-jährige Max Cohn nach dem „großen Zabbatini“. Ein Roman von Magie in schwierigen Zeiten. Marina Kröger

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u nd K i nd e r üc her b ­­ d n e g Ju l e n vo n h o f p m e n Exper te Jessi Kirby: Mein Herz wird dich finden; Sauerländer Verlag, gebunden, 368 Seiten, 16,99€ (ab 14) Kirsten Boie: Thabo, Detektiv und Gentle­ man; Oetinger Verlag, gebunden, 302 Seiten, 12,99€, (ab 10) Der junge Thabo lebt in Afrika bei seinem gutherzigen Onkel, da er ein Waisenkind ist. Er hat ein großes Ziel: Thabo möchte Detektiv werden, wie in den geliebten Krimis von Agatha Christie. Dazu braucht man allerdings Übung. Die kann er endlich erwerben, als sich ein richtiges Verbrechen ereignet. Ein Nashorn wird getötet und sein Horn gestohlen. Thabo nimmt mithilfe seiner Freunde die Ermittlungen auf. Dabei ist es gut, dass parallel auch die Polizei nachforscht, denn Thabo verdächtigt zunächst den Falschen und bringt sich in eine gefährliche Situation ... Spannend, aber nicht oberflächlich! Anja Basan Als Mia nach dem Unfalltod ihrer großen Liebe Jacob allein zurückbleibt, ist sie voller Trauer und Schuldgefühle. Sie versucht ihren Schmerz zu verarbeiten, indem sie mit den Menschen Kontakt aufnimmt, die ein Spenderorgan von Jacob erhalten haben. Nur der unbekannte Empfänger seines Herzens meldet sich nicht. Dies ist sein gutes Recht, doch Mia lässt das gespendete Herz keine Ruhe. Obwohl es den Regeln widerspricht, macht sie den Jungen Noah ausfindig. Beide entwickeln Gefühle füreinander. Doch was ist, wenn Noah erfährt, dass sie diejenige ist, die er eigentlich nie sprechen wollte? Einfach schön!!! Anja Basan Tipp der Kinderbuchexpertin: Leseratte Leonie Lier (7 Jahre) empfiehlt zwei spannende Bücher für den Lesenachwuchs. Stephanie Tromly: Digby #01; Oetinger Verlag, gebunden, 320 Seiten, 14,99€ (ab 14) Zoe ist neu in der Stadt und die Leute an ihrer Schule reißen sich nicht gerade darum, sich mit ihr anzufreunden. Außer der seltsame Digby, der eine Vergangenheit zu haben scheint, ebenfalls von den meisten gemieden wird und gern unverhofft bei Zoe zuhause auftaucht. Digby, der offenbar ein Hobbydetektiv ist, zieht Zoey in seine Ermittlungen zum Verschwinden eines jungen Mädchens hinein. Doch was sind die wahren Absichten hinter der Fassade des draufgängerischen Jungen? In jedem Fall verheißt Digby Ärger! Aber nun mal auch Spaß... Supercooles Buch mit tollen Charakteren. Jacqueline Horter Alexandra Fischer-Hunold: Lord Gordon. Ein Mops in königlicher Mission Ravensburger Verlag gebunden, 256 Seiten, Ab 8 Jahre 12,99€ Wie ist das wohl so im Buckingham Palace? Das weiß Lord Gordon. Denn dort wohnt der adelige Mops und Lieblingshund der englischen Königin. Doch der kleine Vierbeiner steht vor einem Rätsel. Wer hat den Löffel gestohlen? Als dann auch noch sein Freund, der Küchenjunge Colin beschuldigt wird, geht Lord Gordon der  Sache auf den Grund. Wird es die pfiffige Fellnase schaffen, den Fall zu lösen? Martyn Ford: Die Wunschbox Loewe Verlag gebunden, 265 Seiten, ab 9 Jahre 12,95€ Tim liebt es, den ganzen Tag zu zeichnen. Doch dann zieht in das Hotel seiner Adoptiveltern ein mysteriöser Professor ein. Dieser hat ein Geheimnis: eine Box die Wünsche erfüllt. Doch plötzlich verschwindet der Professor spurlos. Und Tim macht sich auf die Suche ... Ein spannender Krimi, der Nachwuchsdetektive von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. 13

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Porträt Nachgefragt ... Der Mietersteckbrief In der Rubrik „Mietersteckbrief“ stellen wir Ihnen in regelmäßigen Abständen WBG-Mitglieder vor. Heute: Christian Bräuning aus der Alten Rathausstraße in Alt-Laatzen. Wie würden Sie sich kurz selber beschreiben? Ruhig, vielseitig interessiert, der Natur, die ich liebe und für die ich mich sehr engagiere, eng verbunden! Was macht für Sie die WBG als Vermieter aus? Ich bin ja praktisch unfreiwillig reingerutscht bei der WBG ... (lacht). Meine Frau und ich sind Erstmieter hier. Früher gehörte das Haus der Stadt, 1956 wurde es von der Wohnungsbaugenossenschaft gekauft. Seit längerer Zeit engagiere ich mich als Vertreter für die WBG Laatzen, denn das Prinzip der Genossenschaft gefällt mir: Der Gemeinsinn unterscheidet ein genossenschaftliches Unternehmen von den Profitgeiern unter den Wohnungsvermietern. Gibt es etwas, das Ihnen an Ihrer Wohnum­ gebung besonders gut gefällt? Als wir damals einzogen gab es einen tollen freien Blick bis hin zum Deister. In der Zwischenzeit sind einige Häuser und Bäume in die Höhe gewachsen – der Blick Richtung Benther Berg ist nicht mehr ganz so frei. Wir fühlen uns aber immer noch pudelwohl hier. Für uns ist es einfach der ideale Platz. In einer Minute sind wir in der Masch und damit mitten in der Natur. Laatzen ist für Sie ... ... im Wesentlichen die wunderschöne Leineaue. Hier kann ich nach Herzenslust meiner Leidenschaft der Ornithologie – der Vogelkunde – nachgehen. Wie beginnt für Sie ein perfekter Tag? ... Wenn man morgens aufsteht und es tut einem ’was weh, dann merkt man, dass man noch lebt (lacht) ... Ach, nee ... Tägliches Radfahren ist wichtig für mich, sonst erleide ich Entzugserscheinungen. Und natürlich muss mein Fernglas immer mit dabei sein! Was machen Sie in Ihrer Freizeit am liebsten? Ich beschäftige mich neben meinem Engagement für den Naturschutz am liebsten mit der Ornithologie. Ein seltenes Exemplar vor die Linse zu bekommen, ist wie ein Sechser im Lotto. Wenn man einen Erstnachweis eines seltenen Vogels erbringen kann – das sind die spannenden Momente. Einmal habe ich beispielsweise einen Bindentaucher in der Leinemasch entdeckt. Normalerweise kommt der Vogel nur in Nordamerika vor. Vogelkundler aus ganz Europa kamen danach nach Laatzen, um diese Seltenheit mit eigenen Augen zu sehen. Ihr größter Wunsch? Fit zu bleiben. Geistig wie körperlich! Und mit meiner lieben Frau Helga gemeinsam gesund und harmonisch das Leben zu genießen. Auf was sind Sie besonders stolz? Auf meine Bundesverdienstmedaille, die ich 2006 für meine ehrenamtliche Arbeit im Naturschutz vom damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler verliehen bekommen habe. Es ist schön, wenn es anerkannt wird, was man für die Gesellschaft macht. Wie schalten Sie am besten ab? Ich liebe Musik – vom Barock bis zum Jazz! Früher haben meine Frau und ich kaum ein Jazzkonzert in Hannover ausgelassen. Wir haben alle gesehen: Benny Goodman, Ella Fitzgerald ... Außerdem sind wir gerne in die Oper gegangen. Heute spiele ich nur noch auf meinem Keyboard. Damit habe ich nach einem Kreislaufzusammenbruch begonnen, um den beruflichen Stress abzubauen. Musik hilft mir runterzukommen. Dabei schalte ich hundertprozentig ab. Was lieben Sie an Ihrer Wohnung? Den schönen Sonnenbalkon! Der wurde allerdings erst später angebaut. Seit meine Frau nicht mehr so gut zu Fuß ist, sitzt sie gerne dort in der Sonne und beobachtet Vögel und Schmetterlinge, die uns besuchen. Wir versuchen immer viele Pflanzen auf dem Balkon zu haben, die Schmetterlinge anziehen. Neulich hat schon ein kleines Taubenschwänzchen vorbeigeschaut. Was macht für Sie gute Nachbarschaft aus? Ein gutes harmonisches Miteinander ist wichtig. Leider sind bei uns im Haus viele langjährige Nachbarn verstorben. Wir sind die letzten übriggebliebenen Erstmieter. Gibt es etwas, das Sie gerne noch einmal unternehmen würden? Nein, ich habe viel von der Welt gesehen. Eine meiner letzten Reisen ging zum Beispiel nach Kirgistan ins Tian-Shan-Gebirge: Übernachten in Jutezelten, hoch zu Pferd durch unwegsames Gelände, Einreibungen mit heißem Hammelfett gegen Gliederschmerzen nach heftigen Buckelpistenfahrten – ich habe genug erlebt und lasse es nun ruhiger angehen. Helga und Christian Bräuning („Wir machen alles gemeinsam, streiten uns nie!“) sind ein Herz und eine Seele. Seit 1956 leben die beiden 83-Jährigen in AltLaatzen und fühlen sich dort immer noch pudelwohl. 14

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Osterrätsel 1 9 2 4 8 5 3 11 10 7 6 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 3x 2 Karten für die Tagesfahrt nach Hamburg Halten Sie die Augen offen und finden Sie alle gesuchten Wörter auf der Osterwiese (s.o.). Welchen Begriff ergeben die einzelnen Buchstaben? Sie wissen die Lösung? Dann spendieren wir Ihnen mit etwas Glück zwei Tickets für die WBG-Landpartie am 9. August nach Hamburg. Alles was Sie dafür tun müssen, ist, den Gewinncoupon ausfüllen. Unter allen richtigen Einsendungen ziehen wir drei Gewinner. Gehören Sie zu den Glücklichen, werden Sie von uns benachrichtigt und können sich auf die kleine Reise an die Elbe freuen. Schön wäre es, wenn wir Sie als Gewinner fotografieren dürften. Dieses Bildmotiv könnte dann in der Ausgabe AUSBLICK 2/2016 veröffentlicht werden. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist auch per E-Mail möglich. Einsendungen bitte an redaktion@wbg-laatzen.de. Einsendeschluss ist der 15. April 2016. Wie lautet die Lösung? 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 Bitte tragen Sie die Buchstaben aus den grünen Kästchen in die Felder ein und schreiben Sie Ihren Namen, Ihre Telefonnummer und Ihre Adresse ins Adressfeld. Name: Anschrift: Telefon: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Den Coupon schicken Sie bitte bis 15. April an: Wohnungsbaugenossenschaft Laatzen, Stichwort Bilderrätsel, Wiesenstraße 2, 30880 Laatzen. Gerne können Sie den Coupon auch persönlich vorbeibringen und beim Empfang abgeben. Wir wünschen Ihnen viel Glück! WBG-Mitarbeiter sind vom Gewinnspiel leider ausgeschlossen. 15

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