Klz_11_16

 

Embed or link this publication

Description

KreuzlingerZeitung

Popular Pages


p. 1

KreuzlingerZeitung Auflage: 23 500 Exemplare O st er S z pe 27 ia l –3 3 Se ite 18.3. 2016 Nr. 11 AMTLICHES PUBLIKATIONSORGAN VON KREUZLINGEN/TÄGERWILEN/LENGWIL/KEMMENTAL INHALT Gut informiert Stadt und Schule Kreuzlingen informierten am Mittwoch über das Projekt Schule mit Tagesstruktur, das am 10. April zur Abstimmung steht. Bei dieser Gelegenheit präsentierte sich auch Susan Danubio-Hugelshofer, FDP-Kandidatin für die Sekundarschulbehörde. Seite 5 Auftritt im Ulrichshaus Nach der umstrittenen Publizistin Gabriele Kuby holt die Katholische Kirchgemeinde am Freitag das nächste schwere Kaliber aus Deutschland. Bei der Bildungsreihe «Ring 2000» spricht Abtreibungsgegner Martin Lohmann. Seite 7 Auto Kreuzlingen Am Samstag und Sonntag findet zum dritten Mal das Autokreuzlingen statt. Acht Kreuzlinger Markenvertreter zeigen am Tag der offenen Tür von 10 bis 17 Uhr in den Verkaufsräumlichkeiten ihre Modellpalette, attraktive Jahreswagen und gepflegte Occasionen. Seiten 15 bis 23 Stadtgeschichte lebendig gemacht Emmishofen steht im Fokus einer neuen Sonderausstellung im Museum Rosenegg. Es geht um «Kunst, Gewerbe und Industrie» von Mitte des 19. Jahrhunderts bis 1928, als Emmishofen zu Kreuzlingen kam. Im Mittelpunkt sind die Künstlerbrüder Ernst und Karlmaximilian Würtenberger von der damaligen Ziegelei, die dem jetzigen Weiher ihren Namen gab. Museumsleiterin Heidi Hofstetter (Bild) hat zudem noch weitere Spuren entdeckt, die bis in die heutige Zeit reichen. Seite 13 Grossratswahlen 10. April 2016 www.sp-tg.ch ERAkreuzlingen.ch 071 671 24 54 Liste 5 BODO KREHL EDITH WOHLFENDER ELINA MÜLLER bisher FÜR ALLE STATT FÜR WENIGE Neubau Wohnungen in begehrter Lage in Tägerwilen Bezug November 2016 www.oberdorfstrasse.ch Ein starkes Stück Kreuzlingen ƵƐ >ŝĞďĞ njƵŵ dŚƵƌŐĂƵ schlaue hasen kaufen zu engros-preisen #$"$( *  * "+%"$ # $#  % "# %#  $%"% jacqueline & klemenz somm 8280 kreuzlingen tel. 071 688 63 93 verkauf@schrofen.ch www.schrofen.ch öffnungszeiten: mo – di 9.00 – 12.00 uhr mi – do – fr 9.00 – 12.00 uhr/13.30 – 18.30 uhr, sa 9.00 – 14.00 uhr Alexander Salzmann ĞŝĚŐ͘ ĚŝƉů͘ tŝƌƚƐĐŚĂŌƐƉƌƺĨĞƌ ƫůĂ tŽŚůƌĂď ĞŝĚŐ͘ ĚŝƉů͘ /ŵŵŽďŝůŝĞŶƚƌĞƵŚćŶĚĞƌ 'ƌŽƐƐƌĂƚƐǁĂŚůĞŶ ϭϬ͘ Ɖƌŝů ϮϬϭϲ GZA/AZA 8280 Kreuzlingen

[close]

p. 2

2 Anzeigen Speziell für Allergiker KreuzlingerZeitung Nr. 11 18. März 2016 Wieder in den Grossen Rat MARCO‘S SCHLAFOASE Ihr Experte für gesunden Schlaf Urs Schär Meisterlandwirt ckenbach präsident Langri Vize-Gemeinde 2 x auf re Ih Liste Bei wer uns d kom en Sie pete nt bera ten! www.urs-schä Hauptstrasse 1 · 8573 Siegerhausen Tel. 071 699 13 66 · www.studer-haushalt.ch r.ch SVP 10 /|ZHQVWUDVVH .UHX]OLQJHQ Grosse Matratzen Eintauschaktion Wer gut geschlafen hat, geniesst sein Leben. Jetzt 20% Rabatt auf Matratzen und Betten inkl. Lieferung und Entsorgung der alten Ware. auf bico 10 % + Gutschein (Fr. 200.–) gIIQXQJV]HLWHQ'L 'RELV gI 0L )UELVXQGELV 0L 6DDXI9RUDQPHOGXQJ7HOHIRQ 6D  Bahnhofstrasse 3 | 8280 Kreuzlingen Tel. 071 672 37 07 | info@marcos-schlafoase.ch | www.marcos-schlafoase.ch JETZT 6x KOSTENLOS TRAINIEREN – STARTEN SIE BIS 31.03.2016 ALLES ANDERE IST ZEITVERSCHWENDUNG # WIR SIND STARK Werner Kieser, Gründer SzeniSche LeSung «Die VerLorene» mit Michélle Minelli & Peter Höner Mittwoch | 23. März 2016 | 19.30 uhr MIT KIESER TRAINING AUF D A S W E S E N T L I C H E KONZ E N TR I E R E N Jetzt testen und Termin vereinbaren! Kreuzlingen | Nationalstrsse 6 Tel. 071 672 44 94 | kieser-training.ch Gemeinschaftszentrum Psychiatrische Klinik Münsterlingen (Kassenöffnung ab 19.00 Uhr / Türöffnung 19.15 Uhr) Büchertisch Buchhandlung Bodan Eintritt: CHF 20.- / CHF 10.Vorverkauf bei allen Starticket-Vorverkaufsstellen, unter 0900 325 325 (CHF 1.19/Min. ab Festnetz), im Webshop unter www.starticket.ch und über die Starticket-App fürs iPhone, in über 1.000 Poststellen, in über 100 Hotelplan-Filialen, in allen grösseren Manor- und Coop- City-Warenhäusern, bei Kreuzlingen Tourismus +41 (0)71 672 38 40.

[close]

p. 3

KreuzlingerZeitung Nr. 11 18. März 2016 DRITTE SEITE 3 Rummel ums Stadthaus verschoben Da hatten wir vergangene Woche etwas voreilig getitelt. Der «Rummel ums Stadthaus» muss auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Auf Antrag der SP wies der Gemeinderat gestern die Stadthaus-Botschaft zurück an den Stadtrat. Kreuzlingen. Das Projekt als solches wurde in der Sitzung nur von einem einzigen grundsätzlich kritisiert. Hinter einem neuen Stadthaus scheinen dafür die meisten Gemeinderäte zu stehen. Dennoch wurde ein Grundsatzentscheid vertagt, die Botschaft muss nun vom Stadtrat überarbeitet werden. Zur Volksabstimmung im Juni wird es also nicht mehr reichen. Das bedeutet eine Verspätung mindestens bis zum nächsten Abstimmungstermin im Herbst. Frühestens dann würde der Souverän entscheiden können, ob es ein neues, zentrales Verwaltungsgebäude auf dem Bärenplatz samt Neugestaltung der Festwiese und Tiefgarage für 47,5 Millionen Franken geben soll. Ob der Stadtrat jetzt sein Infobüro im ehemaligen Tiefenbacher direkt schliesst, ob die Podiumsveranstaltung zum Thema, die für den 18. Mai geplant war, abgesagt wird, ist noch nicht entschieden. Vielleicht kann die Exekutive die aufgegleisten Veranstaltungen auch nutzen, um herauszufinden, auf welche Weise die Botschaft mehrheitsfähig zu verbessern sei. Gemeinderatsprotokollen), seien nirgendwo in der Botschaft zu finden. Etwa die Verbindung von Stadthaus mit Stadtzentrum. Damit überraschte er selbst Fraktionskollege Hebeisen: «Ich bin erschüttert. Alles, was damals gesagt wurde, fiel über Bord.» Nur mit einer ausgeklügelteren Botschaft sei es möglich, die Gegner des Stadhauses, von denen es mehrere Gruppen gebe, beispielsweise die «Marktsträssler», zu überzeugen. «Wir müssen die Nein-Sager abholen, sonst geht es bachab», prognostizierte er. «Der Stadtrat muss nachbessern.» einziger Gemeinderat an diesem Abend vom Stadthaus grundsätzlich nicht überzeugt. Christian Brändli (FDP) unterstützte den Rückweisungsantrag: «Zurück ist der richtige Weg, damit wir zu einem neuen Stadthaus kommen.» Ernsthafte Voten für das Stadthaus bzw. gegen den Rückweisungsantrag kamen vom Präsidenten der vorberatenden Kommission, Christian Forster (Rägäbogä), von Marc Portmann und Alexander Salzmann (beide FDP), von Dino Lioi (SP) und Thomas Dufner (CVP). Selbst die nicht hundert Prozent überzeugte Barbara Hummel (SVP) warf ihr Gewicht in die Waagschale. Unterstützt durch Stadtrat Ernst Zülle und Stadtpräsident Andreas Netzle gelang es ihnen aber nicht mehr, die Mehrheit hinter sich zu versammeln. Nach einer kurzen Pause, in der eifrig diskutiert wurde, hiess das denkbar knappe Ergebnis des vollzählig anwesenden Gemeinderates 20 Ja- gegenüber 20 Nein-Stimmen. Durch Stichentscheid des Gemeinderatspräsidenten Thomas Leuch (EVP) wurde die Botschaft zum Stadthaus zurückgewiesen. Stefan Böker Mit besten Absichten Was war geschehen? Die Sozialdemokraten schafften es gestern, genügend Gemeinderäte auf ihre Seite zu ziehen. «Wer für das Stadthaus ist, der stimmt für die Botschaft. Wer SEHR für das Stadthaus ist, der stimmt für die Rückweisung der Botschaft», hatte Andreas Hebeisen (SP) sie aufgeweckt. Zu viele Mängel entdeckten sie in der Botschaft. Er vermisse «relevante Zahlen», erklärte Fraktionschef Ruedi Herzog (SP). Er kritisierte «fehlende Sicherheit», es gebe keine «Nachnutzungs- und Entwicklungskonzepte» für die bestehenden Verwaltungsgebäude. Die «Gesamtsicht» fehle. Und vor allem: «Forderungen», die man schon vor Jahren gestellt habe und die damals als «selbstverständlich» abgetan wurden (zum Beweis zitierte Herzog aus Anzeigen Überhaupt keine Diskussionen benötigte die Teilrevision der Richtlinien des Gemeinderats. Sie wurde einstimmig angenommen. sb Während SVP, Freie Liste und CVP von Anfang an einstimmig für das Stadthaus waren, überzeugte die SP vor allem Mitglieder aus den Reihen der FDP/EVP-Fraktion von der Rückweisung. Beat Rüedi (FDP) zeigte sich als ANGENOMMEN cornelia-zecchinel.ch Kultur verbindet Einbürgerungskommission bleibt bestehen Kreuzlingen. Einen schlechten Stand hatte das Postulat der SP-Gemeinderätinnen Nina Schläfli und Charis Kuntzemüller zum Einbürgerungsverfahren. Der Stadtrat hatte die Forderung, den Einbürgerungsakt zur reinen Verwaltungsangelegenheit zu machen, zur Ablehnung empfohlen. Dem folgte der Gemeinderat (26J/11N/3E). Während Schwarz-Bürgerlich dagegen stimmte, stand Rot geschlossen hinter dem Ansinnen, unterstützt von Einzelnen der Freien Liste. Michael Stahl (FDP), Präsident der Einbürgerungskommission, versprach aber, das Prozedere bis 2016 «komplett» überarbeiten zu wollen. «Es ist schwer, den Grad der Integration zu messen», erklärte er. Mit ihrem Postulat hatten Schläfli und Kuntzemüller die Einbürgerung schneller, fairer und attraktiver machen wollen. sb Anzeigen Wir wählen Cornelia Zecchinel in den Grossen Rat – 2 × auf jede Liste Patrick Allemann ∙ Thomas Ammann ∙ Wolfram Behringer ∙ Anton Brunner ∙ Qefsere Bunjaku ∙ Concetta Critelli ∙ Annemarie Forster Peter Forster ∙ Leopold Huber ∙ Valentin Huber ∙ Claudia Hofmann Gerhard Hofmann ∙ Astrid Keller ∙ Anna Kisters ∙ Janine Korell Milenko Lukic ∙ Luisa Maione ∙ Margret Meier-Ammann ∙ Mögge Naef ∙ Christian Neuweiler ∙ Denise Neuweiler ∙ Seraina Perini Nathalie Quiquerez ∙ Dorena Raggenbass ∙ Annette Rhis ∙ Doris Ryser Jürg Schenkel ∙ Rolf Seger ∙ Kathrin Spycher ∙ Daniel Steinemann Susanne Steinemann ∙ Karl Studer ∙ Elisabeth Tschiemer ∙ Basil Zecchinel ∙ Michael Zecchinel ∙ Regula Zwicky ∙ Rolf Zwicky KMU stärken Arbeitsplätze sichern Marianne Raschle bisher Neue Tanzkurse ab 11. April Jetzt anmelden! www.tanzschulerobinson.ch s c h u l e Tel: 071 - 688 33 26 ROBINSON Kreuzlingen T a n z Ihre Stimme zählt! Kantonsratswahlen 10. April www.cvp-kreuzlingen.ch

[close]

p. 4

4 REGION KreuzlingerZeitung Nr. 11 18. März 2016 «Etwas muss sterben, damit Neues entsteht» Gegründet 1982 ist die GEWA stetig gewachsen. Damit stieg auch der Aufwand und der nötige Professionitätsgrad der Gewerbemesse. Nachdem die langjährige Messeleiterin Renate Giger ihren Rücktritt erklärte, hat sich die Genossenschaft GEWA nach alternativen Lösungen umgeschaut. Diese hat sie in ihrer Auflösung gefunden. Kreuzlingen. Noch nie war eine Generalversammlung der Genossenschaft GEWA so gut besucht wie an ihrer 35. Ausgabe. Rückblickend lässt sich sagen, dass die GEWA 2015 mit rund 150 Ausstellern allein auf Schweizer Seite ein voller Erfolg war. Die Zusammenarbeit mit Konstanz habe gut funktioniert und auch das Rahmenprogramm mit Abendunterhaltung sei gut besucht gewesen. Das spiegelte sich auch im Gewinn von 25 107 Franken wieder. «Das ist der höchste Gewinn den wir je gemacht haben und darauf können wir stolz sein», präsentierte Vorstandsmitglied Renate Giger die Rechnung. Dieser Überschuss soll die geplante Liquidation des Vereins ermöglichen. die Beweggründe hinter der Auflösung. Nach dem Rücktritt von Messeleiterin Renate Giger war der Zeitpunkt für eine Neuausrichtung gekommen. Sollte es auch 2017 noch eine GEWA geben, musste jedoch schnell eine Lösung her. Diese fand man in Thomas Gut und seinem Verein für Messe und Veranstaltungsorganisation. Mittels Lizenzvereinbarungen zwischen dem Gewerbeverein und Gut konnte die Marke GEWA übergeben werden. «Es gab auch Interessenten von ausserhalb die GEWA zu kaufen. Wir wollten diese jedoch in Kreuzlingen behalten», erklärte Meister. Die 19 Genossenschafter erkundigten sich noch im Detail über die Lizenzverträge und bei Thomas Gut über seine Absichten mit der Messe. Dieser versicherte im besten Interesse für die Stadt und ihr Gewerbe die Messe weiterzuführen. «Der eingeschlagene Weg, das lokale Gewerbe zu motivieren, soll weitergeführt werden», sagte Gut. Es sei jedoch keine leichte Aufgabe, das Projekt zu übernehmen. Die Genossenschafter sprachen sich schliesslich einstimmig für die Liquidation aus. Die Statuten verlangen jedoch eine Zweidrittelmehrheit aller 72 Genossenschafter, weshalb die nächste GV für den 13. April einberäumt wurde. An dieser kann der Verein dann mit einer anwesenden Zweidrittelsmehrheit aufgelöst werden. «Manchmal muss etwas sterben, damit Neues entstehen kann», begründete ein Genossenschafter den Entscheid. ek GEWA OHNE KONSTANZ Die Gewerbeausstellung GEWA wird 2017 ausschliesslich auf der Kreuzlinger Seite durchgeführt. Das Stadtmarketing Konstanz verzichtet in Abstimmung mit den Städten Konstanz und Kreuzlingen auf eine GEWA auf deutscher Seite. Hintergrund für diese Entscheidung ist das Ergebnis einer internen Überprüfung der GEWA 2015. Nur noch rund 20 Prozent der gewerblichen Aussteller kamen aus Konstanz. Der Bedarf an einer solchen Endverbrauchermesse sinkt nach Ansicht des Veranstalters. Auf Kreuzlinger Seite soll die GEWA wie gewohnt durchgeführt werden. Einzige Änderung: Es gibt einen neuen Veranstalter. Thomas Gut von der Werbeagentur Gut organisiert künftig die GEWA auf Schweizer Seite. Das Konzept soll weitgehend beibehalten werden, wobei aufgrund der neuen Situation die Strategie in Richtung Ausbau eigenständiger Gastronomie angepasst wird. «Wir freuen uns, dass die GEWA auf Schweizer Seite weitergeführt wird», erklärte Eric Thiel, Geschäftsführer der Stadtmarketing Konstanz GmbH. «Uns ist die Entscheidung nicht leicht gefallen, doch haben sich bei uns die Rahmenbedingungen derart verändert, dass eine Durchführung auf Konstanzer Seite keinen Sinn mehr macht.» Um Planungssicherheit für den Veranstalter auf Schweizer Seite zu gewährleisten, wurde früh Kontakt zwischen den Beteiligten in Konstanz und Kreuzlingen aufgenommen. Stadtmarketing Konstanz Paul Stähli tritt nach elf Jahren, Isabelle Graner nach zwölf Jahren aus dem Vorstand des Quartiervereins Bodan zurück. Bild: ek Vorstand schrumpft Kreuzlingen. Die Generalversammlung des Quartiervereins Bodan vom vergangenen Dienstagabend war gut besucht. Galt es doch zwei langjährige Vorstandsmitglieder gebührend zu verabschieden. Doch zuerst führt Präsident Ueli Bührer souverän durch die Traktandenliste. Er blickte zurück auf das Vereinsjahr mit gemeinsamen Ausflügen, Quartierstämmen und Vorstandssitzungen. Dabei war der Quartierverein ein gefragter Ansprechspartner für die Stadt, befindet sich doch der Boulevard samt Detaillisten im Gebiet Bodan. «Ich freue mich deshalb auch über die vier neuen Strassenfeste, um den Boulevard zu beleben», sagte Bührer und warb um Teilnahme der Mitglieder. Im Jahresprogramm ist ausserdem eine Podiumsveranstaltung zum neuen Stadthaus, die Besichtigung des Postverteilzentrums Frauenfeld und ein Grillabend im Wald geplant. Die Finanzen sind solide und auch die Aus- und Eintritte halten sich mit 176 Mitgliedern die Waage. Einzig die Grösse des Vorstands macht Präsident Bührer nach den Rücktritten von Paul Stähli und Isabelle Graner Sorgen. Für beide konnte kein Ersatz gefunden werden. Auch in Hinblick auf seinen eigenen in Aussicht gestellten Rücktritt rief er die Mitglieder zur Mitarbeit auf: «Sonst sehe ich eine düstere Zukunft auf den Quartierverein zukommen.» Auch Graner machte mit ihrem Rückblick die Vorstandsarbeit schmackhaft. «Es war eine schöne Zeit. Der Zusammenhalt ist gut und wir hatten immer gesellige Sitzungen», so Graner, welche aus dem Quartier wegzieht. Den beiden wurde zudem die Ehrenmitgliedschaft verliehen. ek Nicht mehr zeitgemäss «Es ist nicht mehr zeitgemäss, dass das Gewerbe selbst eine Messe organisiert und ausführt», erklärte Genossenschaftspräsident Werner Meister Wald ist endlich befriedet Das letzte Wort ist gesprochen: Eine Parzelle Wald oberhalb von Bottighofen kann weiterhin als Friedhof betrieben werden. Das Departement für Bau und Umwelt hat dem Rekurs der Waldesruh GmbH stattgegeben. Die Gemeinde Bottighofen wollte eigentlich keine Waldbestattungen zulassen. Bottighofen. «Ich bin froh, dass Friede eingekehrt ist, in diesen Rechtsstreit. Unser Geschäft erfordert ein gewisses Mass an Ruhe», so Fritz A. Staible, Geschäftsführer der Waldesruh GmbH. Seit 2007 betreibt sein Bestattungsunternehmen den Waldfriedhof oberhalb von Bottighofen. Ein schöner Flecken Erde mit Blick über den See, welchen viele für ihre letzte Ruhe nutzten. Seit 2014 dürfen Gemeinden selbst gewisse Gebiete für die letzte Ruhestätte im Wald ausweisen. Bottighofen entschied sich dafür, keine Waldgrundstücke als Begräbnisstätten auszuscheiden, womit auch die hängige Baubewilligung hinfällig wurde. Nach zwei Rekursen beim Departement für Bau und Umwelt wurde das Vorgehen der Gemeinde infrage gestellt und diese angewiesen, die Bewilligung für die Waldbestattungen zu erteilen.Nach fünf Jahren kehrt nun endlich Ruhe um den «Friedwald Bottighofen» ein. Die Gemeinde entschied vergangene Woche, das Waldstück als alternative Begräbnisstätte auszuscheiden. Emil Keller Keine Bewilligung erhalten Nachdem 2011 die Höchstmenge von 20 bewilligungsfreien Grabstellen erreicht wurde, ersuchte die Waldesruh GmbH um eine Baubewilligung zur Expansion. Nach Einwänden der Bürgergemeinde zog sich das Verfahren über drei Jahre hinweg. Zwischenzeitlich änderten sich die Kantonalen Richtlinien.

[close]

p. 5

KreuzlingerZeitung Nr. 11 18. März 2016 KREUZLINGEN Kreuzlinger Jazz Nights @ SiX i m m e r d o n n e r s t a g s l i ve – f r e i e r E i n t r i t t 5 Vorteile für alle Beteiligten Am 10. April entscheiden die Kreuzlinger Stimmbürger über die Schule mit Tagesstruktur. Ein Infoanlass am Mittwochabend im Dreispitz sollte letzte Zweifler überzeugen, allein es kamen nur wenige Besucher. Kreuzlingen. Es waren vor allem FDP-Vertreter anwesend, allen voran die Kandidaten für die anstehenden Kantonsratswahlen. Und auch ein paar SP-Mitglieder waren zu sehen. Aber nur ganz wenige Gäste, die zur parteipolitisch unabhängigen Öffentlichkeit gezählt werden können und unbedingt vom Sinn und Zweck des gemeinsamen Projekts von Stadt und Schule überzeugt werden müssten. Dennoch legten sich Stadträtin Dorena Raggenbass und Schulpräsident René Zweifel mächtig ins Zeug und informierten mit einer anschaulichen Präsentation über Fakten und Zahlen. Zweifel wies darauf hin, dass die Stimmbürger am 10. April über zwei Fragen abzustimmen haben – ob die Schule die Leitung der Horte vom Verein Kreuzlinger Kinderkrippen (VKK) übernehmen soll und ob die Stadt jährlich 450 000 Franken als Zuschuss (effektiv 270 000 Franken mehr als bisher) beisteuern soll. Für Stadt und Schule sei klar, dass die Schule die Leitung übernimmt. «Alle vier Horte sind an Schulzentren angegliedert, es gibt eine räumliche Nähe und jede Menge Synergien», erklärte Zweifel. Obwohl Raggenbass und Zweifel die bisherige gute Arbeit des VKK lobten, sieht Zweifel die Schule gegenüber einem Verein als langfristigen und zuverlässigeren Partner. Damit einher gehe eine Verbreiterung und Vertiefung der ausserschulischen Angebote in der Betreuung. «Ziel ist es, die Hortzeit möglichst interessant und abwechslungsreich zu gestalten», so Zweifel. Kooperationen mit externen Partnern seien bereits lanciert worden, etwa w w w . h o t e l s i x . c h Über die Vorteile der Schule mit Tagesstruktur sprachen (v.l.) René Knöpfli, Seraina Perini Allemann, Pascal Mächler und Ulrike Wolf. Bild: T. Martens mit der Musikschule, weitere sollen folgen. Stadträtin Raggenbass erläuterte die vereinfachte Tarifstruktur mit nur noch drei Stufen und vier Zeitmodulen. Der Tagesmindesttarif liege bei 18,50, der maximale bei 40 Franken, womit vor allem einkommensschwachen Familien entgegengekommen werde. Es würden auch Anreize für Migranten geschaffen, ihre Kinder im Hort betreuen lassen – ein grosser Vorteil bei der Integration. Dies sahen auch Ulrike Wolf, René Knöpfli und Pascal Mächler in einer von Seraina Perini Allemann moderierten Gesprächsrunde so. Sie nannten weitere Pluspunkte wie eine höhere Sozialkompetenz und Selbstständigkeit bei Hortkindern, eine attraktive Freizeitgestaltung und natürlich eine höhere Flexibilität für die Eltern, ohne ihre Kinder einfach nur im Hort zu «parken». T. Martens Anzeige Diese Wahl ist schon gelaufen Kreuzlingen. Als einzige Kandidatin bewirbt sich Susan Danubio-Hugelshofer (FDP) für den freiwerdenden Sitz von Seraina Perini Allemann in der Sekundarschulbehörde Kreuzlingen am 10. April. Damit scheint gesichert, dass der Sitz weiterhin in FDPHand sein wird. Ein Wahlkampf findet somit nicht statt, dennoch stellte sich die 32-jährige zweifache Mutter am Mittwochabend im Dreispitz vor. Im siebenköpfigen Gremium wäre sie «mit Abstand» das jüngste Mitglied, für die Pflegeexpertin aber kein Problem: «Meine Motivation ist, Verantwortung übernehmen zu wollen.» Bildung sei die Grundlage für den Wohlstand der Schweiz, den es zu erhalten gelte. Gerade die Sekundarschule sei für sie die prägendste Zeit gewesen, «hier werden die Weichen für die Zukunft gestellt». Entsprechend wichtig sei eine gute Ausstattung und ein motivierendes Umfeld, auch für die Lehrpersonen. Die Schwester des ehemaligen Kreuzlinger FDP-Präsidenten und heutigen Bottighofer Gemeinderats, Patrik Hugelshofer, setzt sich klar für die Schule mit Tagesstruktur und die bessere Integration von Migranten- BELLEVIE Bezugsbereites Wohneigentum in Kreuzlingen Auf einer Etage, edel und einzigartig, mit Seesicht Attikawohnung 320 m2 inkl. 160 m2 Terrassen OG Wohnung 320 m2 inkl. 60 m2 Terrassen ab CHF 2 480 000.– Susan Danubio-Hugelshofer will in die Sek-Schulbehörde. Bild: tm kindern ein. Die Videoüberwachung auf Schulhöfen verteidigte Susan Danubio-Hugelshofer als notwendiges Übel. Sie geriet bei ihrer insgesamt souveränen Präsentation nur einmal ins Stocken. Beim Thema, ob es Aufgabe der Schule sei, ein Schwimmbad zu betreiben, musste sie passen und verwies darauf, dass sie die Fakten und Zahlen nicht kenne und sich deshalb nicht klar positionieren wolle. tm BERATUNG UND VERKAUF Lang Immobilien | +41 (0)71 672 68 66 www.bellevie-kreuzlingen.ch

[close]

p. 6

6 ANZEIGEN KreuzlingerZeitung Nr. 11 18. März 2016 In Langrickenbach 2 Personen 1 Preis Joseph-Belli-Weg 5 D-78467 Konstanz Tel. +49 176 211 244 80 Gruppen- und Privatunterricht Neue Kurse 2016 Privatunterricht Aktion im März Pediküre/Maniküre 30.- CHF statt 40.Haarentfernung 60.- CHF statt 80.Rücken/Nackenmassage nur 25.- CHF Terminvereinbarung Tel. 078 685 48 95 oder Mo, Mi, Fr morgens www.hablamos-spanischschule.com Joseph-Belli-Weg 5 D-78467 Konstanz Tel. +49 176 211 244 80 info@hablamos-spanischschule.com www.hablamos-spanischschule.com info@hablamos-spanischschule.com www.sandrazuellig-pilates.com Auf Ihren Besuch freut sich Massage Studio by Sandra Züllig Gesundheits-/ & Wellness-Masseurin E n td e c ke n S i e u n s e r i n n ova t ive s E r fo l g s ko n z e p t f ü r PIMP MY START Wir sagen Cornelia Zecchinel, Pia Donati, Jürg Kocherhans, Christian Neuweiler, Nathalie Quiquerez, Edith Wohlfender Patrick Allemann, Susanne Anderegg, Anderes-Näf AG, Murat Antakli, Babett Auerbach, Irmgard Baiker, Bank Julius Bär, Bela und Jeannette Ban, Zeljka Blank, Burkart + Sohn AG, Mario und Beatrice Cavallo, Matteo Cavallo, Chocolat Bernrain, Fabio und Susan Danubio, Die Tragtasche AG, Olena Ehrenberger, Elektro Arber AG, Jörg Engeli, Fahrion und Partner Gartenbau AG, Annemarie Forster, Ruth Faller Graf und Rolf Graf, Christine Graeser Sampson, Georg Häberlin, Claudia Heeb, Iris Hoess, Elisabeth Hofmann, Olivier und Christine Horvath, Valentin Huber, Ralph und Sarah Huber, Patrik Hugelshofer, Elisabeth Huser-Keller, Ifolor AG, immokanzlei AG, Christian Juchli, Herbert Kammacher, Antje Martina Kaz, Hanspeter und Verena Keller, Rainer und Irene Keller, Hans Jürg Klein, Ruedi und Margrit Knöpfli, René Knöpfli, Kocherhans AG, Lang Energie, Yvonne Leser, Annette Birgit Mann, Milone Maler GmbH, Monica Müller, Irma und Rudolf MüllerNienstedt, Verena und Peter Perini, Seraina Perini Allemann, Verena Prokscha, Dorena Raggenbass, Rolf Soller AG, Urs-Peter Rutishauser, Alexander und Heike Birgit Salzmann, Jürg Schenkel, Verena und Esther Schiess, Kristina Schildnecht, Otto Schildknecht, Christian Schmidt, Heinz Schmid, Schweizerische Mobiliar, Hanne Seidel, Priska Sieber, Alexandra Simianer, Klemenz und Jacqueline Somm, Verena Spindler, Rosmarie Sprunger, Mechthild Täschler, TKB Kreuzlingen, Werner Meister AG, Willi Studer AG, Hans-Peter Züst, René Zweifel. Wir schenken Ihnen die erste Beratung! 071 670 10 91 info@schrembs-solutions.ch Gründungen FÜR SÜSSE OSTERN Osterzeit vom 14. bis 26. März 2016 Programm Kleiner HasenStreichelzoo von Montag, 14. bis Samstag, 26. März Schoggi-Hasen verzieren Gründonnerstag, 24. März 14 bis 20 Uhr Osterhase verteilt Süsses Samstag, 26. März ab 10 Uhr Ab nicht verpassen 16 20 l ri Ap . 10 am g un m stim www.karussell-kreuzlingen.ch Karussell Kreuzlingen | Sonnenstrasse 16 | 8280 Kreuzlingen Öffnungszeiten Mo – Fr 08.30 – 20.00 Uhr, Sa 08.00 – 18.00 Uhr Für alles unter einem Dach:

[close]

p. 7

KreuzlingerZeitung Nr. 11 18. März 2016 KREUZLINGEN HINTERGRUND 7 Auf keinen Fall radikal Nach der umstrittenen Publizistin Gabriele Kuby holt die Katholische Kirchgemeinde heute Abend das nächste schwere Kaliber aus Deutschland. Bei der Bildungsreihe «Ring 2000» spricht Abtreibungsgegner Martin Lohmann. Kreuzlingen. Das Wort «Abtreibungsgegner» ist im Ankündigungstext der Katholischen Kirchgemeinde allerdings nicht zu finden (S. 37). Als «bekannten katholischen Zeitungs- und Fernsehjournalisten» präsentieren ihn die Verantwortlichen. Sich selbst nennt Lohmann «Lebensschützer». Er sitzt dem Bundesverband Lebensrecht vor, einer Organisation aus Berlin, die seit 2008 jährlich die wichtigste Demonstration der sogenannten «Lebensrechts-Bewegung», den «Marsch für das Leben», durchführt. Früher konnte man an solchen Veranstaltungen Demonstranten sehen, die Abtreibungen mit Massenmord oder gar dem Holocaust gleichsetzten, berichten Webseiten wie das von Zeit-Online unterstützte Netz gegen Nazis. Heute achten die Verantwortlichen sehr darauf, ihre Reden positiv zu formulieren und eine harmlose Rhetorik zu verwenden. Für das «Recht auf Leben» trete er ein, sagte Martin Lohmann in Berlin im vergangenen Jahr, und das wirkt: Jedes Jahr kommen mehr Menschen zu diesem Anlass. Lohmann sprach zu den Teilnehmenden in der deutschen Hauptstadt von «Toleranz», «Fairness», «Willkommenskultur», «Meinungsfreiheit». Wer will sich darüber entrüsten? Hierzulande wird der «Marsch fürs Läbe» seit 2015 von der EVP unterstützt. 2013 hatte Lohmann noch mehr Anlass zur Aufregung gegeben. Grosses Aufsehen erregten seine TalkShow-Auftritte in Deutschland. Zuschauer waren schockiert: Sogar bei einer Vergewaltigung, sagte Lohmann damals, gehöre die «Pille danach» verweigert. Auch wenn seine Tochter betroffen sei. Das entsetzte selbst Katholiken, Lohmanns Bruder distanzierte sich von ihm, kurz war er der «Buhmann der Nation». Wegen seiner Äusserungen zur Homosexualität wenig später entliess ihn die Kölner Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation als Dozent. Auf der anderen Seite gab und gibt es diejenigen, die in einer kompromisslosen Haltung – Familie ist heterosexuell, Homosexualität wider die Natur, Abtreibung Mord und Gender Gotteslästerung – die Zukunft der Kirche sehen. Selbst Kritiker schätzen die Klarheit solcher Thesen von rechts aussen mitunter, dient einer wie Lohmann ihnen doch als «Amboss», auf dem sich die eigene kritische Grundhaltung gegenüber Religion und Kirche wenigstens ordentlich zurecht hämmern lässt. Referent Martin Lohmann. Bild: zvg Schon der Auftritt von Gabriele Kuby im Februar polarisierte extrem. Sie wurde unter anderem wegen ihren diskriminierenden Äusserungen gegenüber Homosexuellen kritisiert. Weil sich die Katholische Kirchgemeinde davon nicht distanzieren wollte, erklärte die abtretende evangelische Kirchenpräsidentin aus Kreuzlingen «ökumenisches Zusammengehen» unter solchen Umständen für unmöglich. sb schenrecht – ob man dies nun extrem findet oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen. Dass sich der Bundesverband Lebensrecht mit seinem Vorsitzenden Martin Lohmann aber offiziell hinter den Betreiber der Webseite «Babycaust.de» stellt, könnte diese Entscheidung beeinflussen. S. Böker Aussen weich, innen hart Die Worte sind vielleicht weicher geworden, die Gesinnung nicht. So ist es zu verstehen, dass sich Lohmann heute verbittet, wenn man ihm «radikale Ansichten» unterstellt (siehe offener Brief «Antwort Zeitungsinserat Lohmann» auf der Webseite von Ring 2000). Wer das Kind beim Namen nennt, dem droht er mit dem Anwalt. Er glaube daran, dass das «menschliche Leben mit der Zeugung beginnt», sagte der Organisator am «Marsch des Lebens». «Dass es von Anfang an ein wachsender Mensch ist. Mehr als ein Zellklumpen». Beseelt ab dem Moment der Befruchtung der Eizelle. Deswegen redet der Mann nicht von Schwangerschaftsabbruch, sondern von der «Tötung von Kindern vor der Geburt». Diese Erhöhung des eigenen Glaubens über die Wissenschaft und das Leben tausender Frauen, sie verächtlich indirekt als Mörderinnen zu bezeichnen und die Ignoranz gegenüber dem Jahrzehnte dauernden Kampf für dieses Men- ABTREIBUNG Abtreibung ist Menschenrecht. In der Schweiz dürfen Frauen während den ersten zwölf Wochen selbst entscheiden, ob sie die Schwangerschaft abbrechen möchten. Danach ist dies nur erlaubt, wenn der Arzt eine schwerwiegende Gefährdung der körperlichen oder seelischen Gesundheit der Frau feststellt. Im Jahr 2014 haben in der Schweiz 10 249 ihre Schwangerschaft abgebrochen. Jahrzehntelang wurde für dieses Legalisierung gekämpft. Mit einem überwältigenden Mehr hatte sich das Volk im 2002 dafür ausgesprochen. sb Anzeige Jobcoach spart 1,84 Millionen Kreuzlingen. Durch den Einsatzes eines Jobcoaches konnte das Kreuzlinger Sozialamt in den Jahren 2014 und 2015 rund 1,84 Millionen Franken an Sozialhilfekosten einsparen. Dies geht aus der Antwort des Stadtrates auf die Schriftliche Anfrage von Gemeinderat Alexander Salzmann (FDP) hervor. Der Stadtrat sehe «kein Verbesserungspotential für die Sozialhilfekommission der Stadt Kreuzlingen». 409 Familien oder Haushalte müssen in Kreuzlingen von der Sozialhilfe unterstützt werden. Aus der Antwort des Stadtrats geht ausserdem hervor, dass der überwiegende Teil der Sozialhilfedossiers vor Ablauf eines Jahres geschlossen werde. Der grösste Teil der SozialhilfeklientInnen lebe fünf Jahre oder länger in der Stadt. Unter anderem wird mithilfe eines Jobcoaches versucht, die Personen wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. 27 Personen waren das in den Jahren 2014 und 2015. Dadurch wurden 1 839 200 Franken an Sozialhilfekosten gespart. Schlussendlich verneint der Stadtrat eine von Alexander Salzmann behauptete «Attraktivität des Sozialhilfestandortes». Stefan Böker Samstag, 19. und Sonntag 20. März 2016 von 10 bis 17 Uhr … unter anderem div. Aktionen u. Ermässigungen bis 10% je nach Modell Armin Boesch + Co. Sonnenrain-Garage 8274 Tägerwilen Telefon 071 669 15 69

[close]

p. 8

8 Anzeigen KreuzlingerZeitung Nr. 11 18. März 2016 FÜR SÜSSE OSTERN Osterzeit von 23. bis 26. März 2016 Programm Ostereier zum Aufhängen bunt verzieren Mittwoch, 23. März 14 bis 18 Uhr Kleine süsse Überraschung an den Kassen Samstag, 26. März GF: MICHAEL ZOBEL, Prof. h.c. K R E U Z L I N G E R S T R . 5 0 , D - 7 8 4 6 2 K O N S TA N Z 0049 (0)7531 28 466 72 W W W. A N N I C K - S C H M U C K D E S I G N . C O M Ziil-Center Leubernstrasse 3 8280 Kreuzlingen Für alles unter einem Dach: www.ziilcenter-kreuzlingen.ch Mo – Do 08.30 – 19.00 Uhr Fr 08.30 – 20.00 Uhr, Sa 08.00 – 18.00 Uhr Wahlen in den Grossen Rat Am 10. April mit Ihrer Stimme – IngenieurKompetenz in den Grossen Rat! Beat Giovanni Hanspeter Pretali Crupi Grunder bisher Liste12 neu Liste 8 bisher Liste 8

[close]

p. 9

KreuzlingerZeitung Nr. 11 18. März SEITE DER STADT KREUZLINGEN 9 Häuser mit Namen «Roberta» oder «Anita» sind nicht nur schöne und aussergewöhnliche Frauennamen, sie stehen auch für spezielle Häuser in Kreuzlingen. Am Mittwoch, 23. März, 18.30 Uhr, lädt Heidi Hofstetter zur Entdeckungsreise. «Häuser mit Namen», heisst die zweite Führung, die am Mittwoch, 23. März, 18.30 Uhr, stattfindet. Heidi Hofstetter, Leiterin des Museums Rosenegg, führt zu speziellen Kreuzlinger Häusern, die Namen wie «Roberta» oder «Anita» tragen und erklärt, weshalb sie so heissen. Treffpunkt ist vor der Villa Roberta an der Hauptstrasse 16. Mit einem Umtrunk im Museum Rosenegg endet die Stadtführung. Unter dem Titel «Kreuzlingen entdecken» finden auch in diesem Jahr insgesamt zehn Stadtführungen und Vorträge statt, die sich mit historischen, künstlerischen, kulturellen, biologischen und technischen Themen befassen. Alle Führungen dauern maximal 1,5 Stunden. Erwachsene bezahlen zehn Franken pro Person, Kinder nehmen kostenlos teil. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. IDK Wassertiere entdecken «Steine drehen in den Kreuzlinger Bächen» heisst die speziell für Kinder konzipierte Exkursion, die am Samstag, 19. März, 14 Uhr, im Rahmen der städtischen Veranstaltungsreihe «Natur entdecken» stattfindet. Unter der Leitung von Dr. Almut Gerhardt, Direktorin LimCo International GmbH, Konstanz, können verschiedene Wassertiere gesammelt und anschliessend unter dem Mikroskop beobachtet werden. Die Exkursion eignet sich speziell für Kinder. Sie startet beim Turm hinter dem Stadtbahnhof um 14 Uhr und endet im Technologiezentrum an der Blarerstrasse 56 in Konstanz mit einer Wassertier-Ausstellung um 16 Uhr. Optional können Gummistiefel, Teesieb, Plastiksack oder Lupe mitgebracht werden. Bitte Identitätskarte mitbringen, da die Exkursion über die Grenze führt. Eine Begleitperson von kleineren Kindern ist erwünscht. Die Exkursion ist kostenlos. Anmeldungen sind per E-Mail umwelt@kreuzlingen.ch oder per Telefon 071 677 63 81 bei der Bauverwaltung Kreuzlingen ab sofort möglich. IDK Anzeige Auch das Museum Rosenegg trägt einen speziellen Namen. Bild: zvg Altpapiersammlung ganzes Stadtgebiet durch Ruderclub / Paddelclub am Samstag, 19. März 2016 Wir bitten Sie, Papier und Karton getrennt gebündelt bis zum Sammelbeginn (spätestens 07.00 Uhr) auf den blauen Punkten bereit zu stellen. Es werden nur verschnürte Bündel entgegen genommen! Volle Tragtaschen, Kartonschachteln oder ähnliche Behälter sowie mit Abfällen durchmischte Bündel werden nicht mitgenommen. Grössere Papiermengen bitte melden: Tel. 078 804 52 30 Nächste Sammlung: 23. April 2016 Sie unterstützen die Kreuzlinger Vereine, indem Sie von der Papiersammlung Gebrauch machen. Die sammelnden Vereine werden von der Stadtverwaltung für ihren Aufwand finanziell entschädigt. Die Höhe der Entschädigung ist abhängig von der Sammelmenge. Bauverwaltung Ostermontag, 28. März 2016 wird auf den Dienstag, 29. März 2016 verschoben Die Grüngutabfuhr vom Karfreitag, 25. März 2016 wird auf den Samstag, 26. März 2016 verschoben Öffnungszeiten im RAZ Donnerstag, 24. März 2016 geöffnet bis 15.45 Uhr Samstag, 26. März 2016 geöffnet von 8.30 bis 11.30 Uhr Bauverwaltung Baugesuche Beim Stadtrat Kreuzlingen sind folgende Baugesuche eingegangen: 2016-0061 Anbringung Leuchtreklame, Hauptstrasse 18 Bank Julius Bär, Bahnhofstrasse 7, 9000 St. Gallen Die Pläne liegen vom 22.03.2016 bis 11.04.2016 bei der Bauverwaltung Kreuzlingen, Hauptstrasse 88, öffentlich zur Einsicht auf. Wer vom Bauvorhaben berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse hat, kann während der Auflagefrist beim Stadtrat Kreuzlingen, Bauverwaltung, Hauptstrasse 88, 8280 Kreuzlingen 2, schriftlich und begründet Einsprache erheben. 2016-0055 Erweiterung und Neubau Aussenstation Kiosk, Schwimmbad Hörnli, Parzelle Nr. 6059 Genossenschaft Schwimmclub Hörnle, Langgartenweg 9, 8280 Kreuzlingen 2016-0056 Nutzungsänderung Gewerbe in Arztpraxis, Brückenstrasse 15 Swiss Biohealth AG, Brückenstrasse 15, 8280 Kreuzlingen Einbürgerungsgesuche Klinghoffer, Oliver, geb. 12.07.1980 in Konstanz/ Deutschland, deutscher Staatsangehöriger, ledig, Personalberater, wohnhaft Marktstrasse 1 Schieke, Thomas, geb. 31.03.1976 in Frankfurt am Main/Deutschland, deutscher Staatsangehöriger, verheiratet, Geschäftsführer, und Schieke, geb. Mankel, Katharina, geb. 26.08.1977 in Marburg/Deutschland, deutsche Staatsangehörige, Lehrerin, und Schieke, Julian (m), geb. 02.11.2013 in Münsterlingen/TG, wohnhaft Graneggstrasse 5 Begründete, schriftliche Einwendungen gegen diese Einbürgerungsgesuche sind innert 10 Tagen, bis spätestens 28. März 2016, an die Stadtkanzlei, Einbürgerungskommission, Hauptstrasse 62, 8280 Kreuzlingen, zu richten. Einbürgerungskommission der Stadt Kreuzlingen 2016-0057 Vorentscheid betreffend Abbruch Haus Fortuna, Fällung Linde, Bergstrasse 34 LE Leimer Architekten GmbH, Stählistrasse 1, 8280 Kreuzlingen Baubewilligungen erteilt (Woche 10) – Teilausbau Dachgeschoss, Mittelalpstrasse 4 – Überdachung des Fahrradabstellplatzes, Stählistrasse 33 – Anbau Balkon mit Treppenaufgang, Vergrösserung Fenster, Rosgartenstrasse 9 -– Neubau Carport, Felsenburgstrasse 3 – Erstellen einer Mobilfunkanlage, Hauptstrasse 63 (Bewilligung auf Grund DBU-Rekursentscheid vom 30. November 2015) – Umbau Reihenhaus, Romanshornerstrasse 79 – Neubau Pool, Erstellen Sichtschutz, Umgestaltung Gartenanlage, Alpstrasse 46a Bauverwaltung 2016-0058 Balkonanbau, Rosgartenstrasse 32 Böse Max, Rosgartenstrasse 45, 8280 Kreuzlingen 2016-0059 Beschattungsanlage, Schützenstrasse 3 U.K. Restaurations GmbH, Hauptstrasse 44, 8280 Kreuzlingen Entsorgung über Ostern 2016 Die Kehrichtabfuhr vom Karfreitag, 25. März 2016 wird auf den Samstag, 26. März 2016 verschoben Die Kehrichtabfuhr vom 2016-0060 Umbau und Fassadensanierung, Bernrainstrasse 57 Verein Bernrain-Brunnegg, Bernrainstrasse 57, 8280 Kreuzlingen

[close]

p. 10

10 Anzeigen KreuzlingerZeitung Nr. 11 18. März 2016 ) 1.&+0)'4 +OOQDKNKGP6TGWJCPF#)  ) 1.&+0)'4 +OOQDKNKGP6TGWJCPF#) Erwachsenenbildung der Pfarreien St. Ulrich und St. Stefan, Kreuzlingen Vermietungen: 7lJHUZLOHQó=L5LHJHOKDXV 7lJHUZLOHQ%DXODQG - 3½ Zi-Wohnung EG, 103m2 netto 1‘750.– - 4½ Zi-Wohnung 2. OG, 137m2 netto 2‘100.– Bahnhalde 5, Scherzingen, neuwertige Wohnungen, ruhige Lage, gute Besonnung, gehobener Ausbau,eigene WA/TU, grosse Balkone/Sitzplatz, etc., steuergünstige Gemeinde Heute 18. 3., 20:00 Uhr Vortrag Ring 2000 Familie – das ungewollte Abenteuer des Lebens Martin Lohmann im Ulrichshaus Gaissbergstrasse 1, Kreuzlingen Telefon: 071 677 50 03 www.goldinger.ch Telefon: 071 677 50 03 www.goldinger.ch Benz Immo Treuhand GmbH Bahnhalde 3, 8596 Scherzingen Tel. 071 688 59 93 zu vermieten oder zu verkaufen in KREUZLINGEN voll eingerichtete PIZZERIA mit günstigem Mietzins Wir vermieten in … Burgstrasse 27, Kreuzlingen 4.5-Zimmerwohnung EG Bezug nach Vereinbarung grosser Gartensitzplatz grosszügige Wohnfläche ruhige und gemütliche Atmosphäre Nähe ÖV, Kindergarten und Schule moderner Ausbau Parkmöglichkeiten vorhanden Mietzins ab CHF 1'670.00 inkl. 5.5-Zimmerwohnung 1. OG Bezug ab sofort grosszügiger Balkon Wohn- und Schlafräume mit Parkett sep. Gäste WC mit Dusche grosser Einbauschrank Top moderne Küche und Bäder Mietzins ab CHF 1'925.00 inkl. Wir freuen uns auf Ihren Anruf! Reasco AG | Industrieplatz | 8212 Neuhausen am Rheinfall +41 52 674 62 43 | www.reasco.ch Verkauf letzte 4½ Zi-Neubau-Wohnung in Ermatingen, Hofackerstr. 29, 142m2 ruhige Süd-Lage, gute Besonnung, nähe See/Bahnhof, gehobener Ausbau grosse Küche, 2 Nasszellen, eig. WA/TU verglaster Sitzplatz, etc. steuergünstige-/ beliebte Seegemeinde Vorzugspreis Fr. 650'000.– Tel. 079 287 48 32 Benz Immo Treuhand GmbH Bahnhalde 3, 8596 Scherzingen Tel. 071 688 59 93 Das sagt Doris Schreiter, Neuwilen. Tel. 071 626 51 51, www.fleischmann.ch «Fleischmann bietet eine fachmännische Betreuung.» Zu vermieten in Kreuzlingen Praxis oder Büro ruhig, sonnig, zentral wunderschöner Gartenblick gepflegtes Ambiente Praxis Mitbenutzung in wunderbarer Umgebung Fr 250, Fr 390, Fr 550 Diverse Gewerbe / Lager Gewerberaum, Lager, Atelier für Firma / Privat, ab 99 Fr schöne Büros 22 / 30 / 60 m2 071 672 10 23 info@bttc.ch seit über Liste 5 IM GRÜNEN, DORFNAH UND MOBIL Am Bahnhof «Tägerwilen Dorf» Rohbaubesichtigung «Dahlienfeld», Treffpunkt im Verkaufscontainer vor Ort. Samstag, 19. März 2016, 13.00 bis 15.00 Uhr NEUE PROJEKTE – Eigentumswohnungen, 3 1/2 bis 5 1/2 Zimmer – Mietwohnungen, 2 1/2 bis 4 1/2 Zimmer Frank Schiltknecht und Andrea Wolff freuen sich auf Ihren Besuch! Mehr Infos finden Sie auf unserer Homepage dahlienfeld.haeberlinag.ch Geschäftshaus Ruet Fon +41 (0)52 762 70 70 info@haeberlinag.ch CH-8555 Müllheim Fax +41 (0)52 762 70 80 www.haeberlinag.ch Scherzingen «Vista» user Einfamilienhä Kreuzlingen rama» «Besmer Pano ngen nu Eigentumswoh

[close]

p. 11

KreuzlingerZeitung Nr. 11 18. März 2016 REGION 11 Kultursee und Salenstein liegen im Clinch Einzelne Mitglieder des Salensteiner Gemeinderats treten «ein unter Gemeindevertretern übliches Anstandsverhalten mit Füssen» – harsche Worte von Kultursee-Präsident Markus Thalmann an der Jahresversammlung des Vereins. Kreuzlingen. Streitpunkt sind die Kosten für den Rücktransport der Skulpturen des Luzerner Künstlers Fritz Widmer. Während die Salensteiner Gemeindeversammlug im Juni 2015 einen Skulpturenweg ablehnte, wollte Kultursee das Projekt andernorts realisieren. Über die Lagerung der Werke wurden sich beide Seiten nicht einig. Schliesslich bezahlte Kultursee die Überführung nach Lenzburg, die der Künstler organisiert hatte. «Im Sommer hatte Salenstein versprochen, die Transportkosten zu übernehmen», erklärte Markus Thalmann, Präsident des Kulturförderungsvereins. «Wir wollten dem ein «klärendes Gespräch» mit Salenstein führen. «Da mangelt es an Umgangsformen», urteilt Markus Thalmamann. Lorenz Stopper, für Kultur zuständig, und der Salensteiner Gemeindepräsident Roland Nothhelfer waren vor Redaktionsschluss nicht mehr für Rückfragen erreichbar. Kriterien, nach denen Kultursee Unterstützungsbeiträge spricht. Die Abendunterhaltung des TV Neuwilen sei bisher leer ausgegangen, obwohl sie das Nachtleben im Kemmental ungemein bereichere. Eher Avantgarde als AC/DC Markus Thalmann und Vorstand Martin Stuber verwiesen auf die Statuten. «Landkultur gehört zum wichtigsten, was es gibt», so Stuber. Allerdings würden die Vereine gemeinhin mit ihren Abendunterhaltungen Geld verdienen und benötigten darum Unterstützung nicht. «Die Gemeinden unterstützen ihre Vereine ausserdem direkt», erklärte Stuber. Kultursee verstehe sich als Institution, die auch weniger publikumsintensive Veranstaltungen fördere, um ein breites Kulturangebot zu bieten. «Ein Grümpi oder die Dorfabendunterhaltung unterstützen wir grundsätzlich nicht», so Thalmann. Allenfalls könne man da eine Defizitgarantie sprechen. Stefan Böker 68 Projekte unterstützt Ansonsten verlief die Versammlung ohne Überraschungen. In zehn Sitzungen hat der Verein im vergangenen sechsten Betriebsjahr 72 Gesuche bearbeitet, zwölf weniger als im Rekordjahr 2015. Nur vier erhielten keine Unterstützung. Gesamthaft 87 000 Franken investierte der Vorstand auf diese Weise in die Kultur im Bezirk. Im laufenden Jahr sind 38 Gesuche eingegangen. Skulpturen von Widmer. Bild: zvg Mann weitere Schmach ersparen und haben 2664 Franken vorgestreckt.» Bis heute sei die Rechnung von der streiterprobten Gemeinde nicht beglichen worden. «Die Verantwortlichen investieren das Geld lieber in einen Anwalt», so Thalmann. Das sei «bitter». Der Vorstand der Regionalplanungsgruppe Kreuzlingen soll nun Kemmental unzufrieden Unter Verschiedenes äusserte der Kemmentaler Gemeinderat Erwin Odermatt Unzufriedenheit mit den Aktives Tierschutz-Jahr Bottighofen. Am vergangenen Mittwochabend fand im Dorfzentrum Bottighofen die Jahresversammlung des Tierschutzvereins Kreuzlingen und Umgebung statt. Präsident Heinz Lienhard zeigte die Highlights aus dem Jahre 2015 in einem Bilderbogen und vier filmische Reportagen auf der Leinwand. Durch den Abend führte Julia Flückiger, die unter der beliebten Rubrik «Wer will mich?» Hunde aus dem Tierheim Altnau präsentierte. Viel Arbeit gab es 2015 im Hunderessort. 54 Einsätze wurden verzeichnet, davon betrafen 23 entlaufene Hunde, die in Obhut genommen und deren Besitzer ermittelt wurden. Zwölf Hunde leben derzeit als «Dauergäste» im Tierheim Altnau. Bei den zugelaufenen Katzen konnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Tierheims von 56 nur in zwölf Fällen die Besitzer ermittelen. Aber auch um Kleintiere, Igel, Wildvögel und Schildkröten kümmerten sie sich im vergangenen Jahr. Rund 12 000 Amphibien wurden bei den Ausseneinsätzen in Neuwilen, Lengwil und Ermatingen gerettet. Allein 514 Mal hat Rosmarie Brönimann von der Meldestelle des Tierschutzvereins das Telefon abgenommen. sb Mehr Informationen zu den Aktivitäten des Tierschutzvereins gibt es auf www.tierschutz-kreuzlingen.ch Julia Flückiger (m.) moderierte die «Tierische Show».. Bild: sb Anzeige Einbruch in Reitclub: 40 Sättel gestohlen Konstanz. Zirka 40 Pferdesättel, Trensen und sonstiges Reitzubehör im Gesamtwert von etwa 90 000 Euro wurden bei einem Einbruchsdiebstahl aus einem Reitclub in der Feursteinstrasse in Konstanz entwendet. Nach bisherigem Stand der Ermittlungen stiegen mindestens vier Personen in der Nacht von Freitag auf Samstag in das Hauptstallgebäude des Reitclubs ein und entwendeten die Pferdesättel und Trensen. Zum Abtransport wurde eine an der Rückseite des Reitstalls abgestellte Schubkarre verwendet. Mit dieser wurde das Diebesgut zu einem auf einem landwirtschaftlichen Weg abgestellten Kleinlastwagen (evtl. «Sprinter-Klasse») verbracht. Mit diesem flüchteten die Täter anschliessend in Richtung Kindlebildstrasse. Mögliche Zeugen sollen sich mit dem Polizeirevier Konstanz in Verbindung zu setzen (Tel. 0049 7531 99 50). Polizeidirektion KN Experte für Stoffwechselkur Wiegand Jörns Telefon: +41 (0) 43 243 67 91 Fruthwilerstrasse 64 Mobil: +49 (0) 76 501 39 56 CH-8272 Ermatingen/Thurgau mail@im-dialog.info

[close]

p. 12

12 Anzeigen KreuzlingerZeitung Nr. 11 18. März 2016 Restaurant Eumel Konstanz Im Eumele gibt es die feinsten Nudele und Salate. Ausserdem feinste Börek und türkische Pide. Ab 17 Uhr geöffnet. Hüetlinstrasse 23 Telefon 0049/7531 2 24 47 (Dienstag Ruhetag) Hauptzoll, zweite Strasse rechts, 100 Meter auf der rechten Seite Pizza Kurier ni To Sonntag, 20. März um 14:00 & 15:30 Uhr im «Spatzenäscht» Gartenstrasse 1, Kreuzlingen Eintritt: Kinder 12 SFr Erw. 15 SFr Spieldauer: ca. 45 Min. Alter: empfohlen ab 4 Jahren 071 672 55 50 www.pizza-toni.ch Ganzer März Aktion: Pizza- und Pastalieferung nur 13.– Fr. Öffnungszeiten: Montag–Donnerstag Freitag– Samstag Sonntag Mittags ist geschlossen! 17.30 bis 22.00 Uhr 17.30 bis 23.00 Uhr 17.30 bis 21.00 Uhr Hauptstrasse 64, Kreuzlingen Für die Förderung und Stärkung der Eigenverantwortung Grossratswahlen vom 10. April 2016 Fabienne Schnyder bish er Thomas Thalmann Elektroplaner Güttingen bish er Willi Hartmann Unternehmer Raperswilen Melanie Kunze-Rinkes Juristin BLaw Kreuzlingen Marcel Gasser Verkaufsberater Ellighausen Daniel Lauber Jasmin r Schier-Riese ur Gemeindepräsidentin Zuben Informatikingenie Kreuzlingen Kauffrau Kreuzlingen Liste www.svp-kreuzlingen.ch 10 THE PERFECT CUT Einzigartiges Friseur-Erlebnis in der Konstanzer Wessenbergstrasse

[close]

p. 13

KreuzlingerZeitung Nr. 11 18. März 2016 KULTUR 13 Justizskandal wirkt bis heute nach Mit einer szenischen Lesung am Mittwoch, 23. März, 19.30 Uhr startet die Reihe Kultur in der Psychiatrie Münsterlingen in ihre neue Saison. Münsterlingen. Autorin Michèle Minelli (47) bringt mit dem historisch authentischen Roman «Die Verlorene» einen Justizskandal von 1904 zurück ins Bewusstsein, der damals schweizweit hohe Wellen geschlagen hat. Sie stand uns vorab für ein Interview zur Verfügung. Frau Minelli, Sie beschäftigen sich in Ihrem Buch mit einem heiklen Thema, einem noch weitgehend dunklen Kapitel der jüngeren Schweizer Geschichte. Ein Journalist hat sie darauf aufmerksam gemacht, was genau steckt da dahinter? Wollte er nicht selber schreiben? Minelli: Der Journalist Peter Holenstein hat den Fall der Frieda Keller für kriminalistische Zeitschriften aufbereitet. Ein Buch, fand er, müsse aber unbedingt von einer Frau geschrieben werden. Und da ihm meine schriftstellerischen Arbeiten und speziell meine Akribie beim Recherchieren bereits von meinem Roman «Die Ruhelosen» bekannt war, wandte er sich an mich. Ich habe mich sofort für diesen Stoff begeistert. plätze, die Zelle der Untersuchungshaft, der Ort der Tat, der Gerichtssaal, ihr ehemaliges Wohnhaus, um nur einige zu nennen, gibt es noch und sind mit ihrer Stimmung eingeflossen. Um dem Schweren ihres Schicksals aber etwas Leichtes entgegenzusetzen, habe ich ihr eine schöne Kindheit geschrieben. Und auch die Jahre, welche sie nach ihrem Gefängnisaufenthalt am Thunersee bei einer Freundin verbrachte, sind zwar historisch verbrieft, aber in ihrer literarischen Ausgestaltung meine Erfindung. Aufgrund ihres handschriftlichen Lebensberichtes aber weiss ich, dass ich mich recht nah an der Wirklichkeit bewege, wie Frieda Keller sie erlebt haben mag. Worauf dürfen sich die Besucher der szenischen Lesung freuen? Ihr Partner ist ja auch mit dabei ... Peter Höner, der ja nicht nur selber Autor sondern auch Regisseur und Schauspieler ist, hat den Stoff des Romans dramatisiert. Das heisst, er hat Dialoge, die im Roman vorkommen, zu Szenen zusammengefügt, die Frieda Keller und die Männer, die auf sie einwirkten, auf der Bühne zum Leben erwecken. So ist man als Publikum also mittendrin im Verhör, im Prozess, in ihrer Kindheit, in ihren Gedanken und versteht auf eine unmittelbare Art und Weise, was sich damals zugetragen hat – und weshalb. Fragen: T. Martens Peter Höhner und Michèle Minelli kommen nach Münsterlingen. Bild: zvg Was hat Sie am Thema vor allem fasziniert? Die Epoche, in der Frieda Keller lebte, ist zeitlich der unseren gar nicht weit entfernt. Und doch war sie zu einem Leben gezwungen, wie es heute undenkbar wäre. Dieser Spagat, die Herausforderung, mich da hineinzubegeben, um nachvollziehbar zu machen, wie eine Frau 1904 zu einem solchen Verbrechen getrieben werden konnte, hat mich interessiert. Mich berührte dabei vor allem und immer wieder, bis sogar in ihre letzten Tage hinein, welche Frieda Keller in der Klinik Münsterlingen verbrachte, wie sehr diese Frau darum gekämpft hat, ihre Würde als Mensch zu behalten. Wie viel im Buch ist Fiktion, wie viel beruht auf Tatsachen? In den Staatsarchiven des Kantons Thurgau und des Kantons St. Gallen fand ich umfassendes Material zum Fall der Frieda Keller. Dieses half mir, die Atmosphäre, die Geringschätzung, welche Frauen zur damaligen Zeit zu erdulden hatten, nachzuzeichnen. Dokumente, Verhörprotokolle, aber auch was vor Gericht gegen Frieda Keller geäussert wurde – all das ist über weite Strecken Originalton, also authentisch. Zahlreiche der Schau- Auf Spurensuche in Emmishofen Kreuzlingen. Die neue Sonderausstellung «Kunst, Gewerbe und Industrie in Alt-Emmishofen» im Museum Rosenegg geht bis Ende Mai auf Spurensuche nach Gewerbe- und Industriebetrieben sowie Künstlern aus dem 19. Jahrhundert. Am Beispiel der Familie Würtenberger werden Aufstieg und Fall anhand zahlreicher Exponate anschaulich nachgezeichnet. Aber auch zu anderen Unternehmen, die zum Teil bis heute überdauert haben, gibt es Informationen. «Uns ist wichtig, die Erinnerung an diese Personen wach zu halten und sie nicht in Vergessenheit geraten zu lassen», beschreibt Museumsleiterin Heidi Hofstetter ihre Motivation zur Sonderausstellung, die heute Freitag, 18. März, um 18 Uhr eröffnet wird. Die Zeitspanne reicht von etwa der Mitte des 19. Jahrhunderts bis 1928, als Emmishofen zu Kreuzlingen kam. Die Familie Würtenberger hatte um 1900 in Emmishofen eine bedeutende Rolle gespielt als Unternehmer, Wissenschaftler und Künstler. Im Vordergrund der Ausstellung stehen die Brüder Ernst (1868-1934) und Karlmaximilian (18721933). Aber auch der Schwester Thusnelda (18701955) wird ein keines Kapitel gewidmet. Deren Vater Thomas (1836-1903) war Geologe und kam aus dem badischen Klettgau 1876 nach Kreuzlingen, um mit einem Teilhaber die damalige Ziegelei Noppel zu übernehmen. Diese baute er im Laufe der Zeit zu einem bedeutenden Unternehmen aus. Der Niedergang kam mit dem 1. Weltkrieg, als zuerst die Arbeiter und dann die Aufträge ausblieben. 1917 zerstörte ein verheerender Brand weite Teile der Fabrik, die Ursache ist bis heute unklar. Von dem Betrieb ist heute nichts mehr zu sehen, lediglich der Ziegeleiweiher erinnert daran, dass an dieser Stelle viele Jahre lang Lehm abgebaut wurde. Von seinen sieben Kindern blieben Thusnelda, Ernst und Karlmaximilian im Gedächtnis. Während Thusnelda ein eher bescheidenes Leben als Künstlerin führte und ihr Leben lang in Kreuzlingen blieb, brachten es Ernst und Karlmaximilian zu gewissem Ruhm. Ernst Würtenberger war Zeichner, Maler, Grafiker, Illustrator, Kunsttheoretiker- und vermittler sowie Portraitist zahlreicher Persönlichkeiten. Von 1921 bis zu seinem Tod wirkte er als Professor in Karlsruhe. Karlmaximilian Würtenberger wurde vor allem als Keramiker und Bildhauer bekannt. Auch er beschäftigte sich intensiv mit dem menschlichen Abbild. Er schuf dreidimensionale Brust- und Kopfbildnisse sowie flache Refliefs von verschiedenen Personen. Das Museum Rosenegg besitzt eine Anzahl seiner Werke aus der Emmishofer Zeit. Führungen zur Ausstellung gibt es am 30. März (18 Uhr) und 17. April (16 Uhr). Thomas Martens Anzeigen

[close]

p. 14

14 KREUZLINGEN KreuzlingerZeitung Nr. 11 18. März 2016 Bei Grundwerten hört der Spass auf Der niedrige Auftragsbestand bleibt das Sorgenkind der Thurgauer Industrie und auch die heimische Exportwirtschaft musste empfindliche Einbussen hinnehmen. Das wurde an der Mitgliederversammlung des Arbeitgeberverbandes deutlich. Gottlieben. Mit einer für die regionale Wirtschaft positiven Meldung begann Jürg Kocherhans, Präsident des Arbeitgeberverbandes Kreuzlingen und Umgebung (AGV), die Generalversammlung im Waaghaus. «Auch der Ständerat hat dem Auftrag zur Sanierung der Duro-Fahrzeuge durch die Mowag zugestimmt», erklärte er. Damit sei das Geschäft eigentlich unter Dach und Fach, wenn da nicht noch das Damoklesschwert einer Volksinitiative über dem definitiven Auftrag schwebe, sagte Kocherhans am Freitagabend. Sekretär Fabian Kapfhamer zeigte sich anschliessend in seinem Jahresbericht erfreut über die Ablehnung der Durchsetzungsinitiative. Gedrückte Stimmung Bekanntlich herrsche ja in der Schweiz eine nahezu uneingeschränkte Meinungsfreiheit, führte er aus. Dieses Recht müsse somit auch den Denkvätern dieser Initiative gewährt werden. «Wenn aber diese Denkfreiheit so weit geht, dass man die Grundwerte des modernen Europas in Frage zu stellen versucht, hört der Spass auf», meinte Kapfhamer weiter. Mit diesem Europa meine er nicht die EU, «sondern die 47 Staaten, welche am 4. November 1950 in Rom die europäische Menschenrechtskonvention unterschrieben haben». Die Stimmung in der Thurgauer Industrie bleibe auch anfangs 2016 gedrückt, scheine aber den Tiefpunkt überschritten zu haben. Sowohl die Produktion als auch der Bestellungseingang hätten in den letzten Monaten erneut nachgelassen. «Der niedrige Auftragsbestand bleibt das Sorgenkind der Thurgauer Industrie», meinte Kapfhamer. Die Exportwirtschaft habe empfindliche Einbussen hinzunehmen, 2015 sei der Wert der aus dem Thurgau exportierten Waren um zwölf Prozent eingebrochen. Schluss mit Raubkopien Auch der Detailhandel habe sich gegen Ende 2015 nicht wesentlich verbessert. «Nach wie vor wird häufiger eine schlechte als eine gute Geschäftslage gemeldet». Diese Entwicklung habe zu einem steigenden Druck auf den Arbeitsmarkt geführt. Mit 2,7 Prozent liege die Arbeitslosigkeit aber immer noch unter dem Schweizer Schnitt. Nach dem Jahresbericht erläuterte Kapfhamer die Jahresrechnung. Diese schloss mit einem Verlust von 6 000 Franken und weise ein Eigenkapital von 283 000 Franken aus. Im Anschluss an die Generalversammlung referierte Dr. Konrad Hummler zum Thema «Déjà-vu oder neuartige Megatrends?» Das Schlagwort in seinem Referat hiess «Blockchains». Das sei die nächste oder übernächste Entwicklung im Internet. Blockchains sei eine virtuelle Verschlüsselungstechnik, die eine eindeutige Eigentumsbestimmung möglich mache. «Damit kann dem Raubkopieren endlich ein Ende bereitet werden», erklärte der Referent. Kurt Peter WER WILL MITSINGEN? Bild: zvg Nach dem erfolgreichen Barock-Konzert Ende Januar haben die Proben begonnen für das Requiem von W.A. Mozart, das am 5. Und 6. November zur Aufführung kommen wird. Begleitet wird der Chor von der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz und namhaften Solisten. Geübte Chorsänger, vor allem in den Stimmlagen Tenor und Bass, sind nach den Frühlingsferien am 11. April zum Schnuppern in der Probe willkommen. Geprobt wird montags um 19.30 Uhr in der Aula des Schulhauses Pestalozzi, Kreuzlingen. Weitere Informationen und Kontaktadressen finden sich auf der Homepage www.oratorienchor-kreuzlingen.ch Anzeigen :LUWVFKDIW )DPLOLH %LOGXQJ 6DQGUD 6WDGOHU.XVWHU    [  $SULO  Café Restaurant Festagsmenu Fisch oder Fleisch am Karfreitag Lengwilerstrasse 4 Kreuzlingen / Bottighofen Ostermenu 071 686 70 70 ,KUH 6WLPPH ]lKOW Ihre Stimme zählt! ZZZFYSDOWQDXJWWLQJHQFK www.cvp-altnau-güttingen.ch Bodensee Zahnklinik Ihr Partner in Zahnmedizin Hotline 0800 285 285 Notfälle 079 410 5001 www.bodensee-zahnklinik.ch 50% Rabatt auf Ihre nächste professionelle Zahnreinigung Di - Fr 10 - 12 & 13 - 18 Uhr 1./3. Sa 10 - 16 Uhr und gerne nach Vereinbarung Professionelle Zahnreinigung inkl. Kontrolle u. Röntgen 50% Rabatt | Preis CHF 186.– statt CHF 372.– Aktion dauert bis zum 30. Juni 2016 Kreuzlinger Straße 4 Ausstellung mit über 60 Holzarten www.waidelich-parkett.de

[close]

p. 15

WÄHLE AUS 16 AUTOMARKEN DEIN AUTO! Samstag + Sonntag, 19. / 20. März 2016 WWW.AUTOKREUZLINGEN.CH acs-thurgau.ch Generalagentur Kreuzlingen

[close]

Comments

no comments yet