Klingende Nachrichten 2016

 

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Vereinszeitung der Stadtkapelle Wertingen eV

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Stadtkapelle Wertingen e.V. Klingende Nachrichten 36. Ausgabe - März 2016

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Seite 3 Bläserphilharmonie Programm William Blueheart March – Konzertmarsch Rudy Böhmer Angels in the Architecture Frank Ticheli (*1958) Hymne à la musique Serge Lancen (1922-2005) Symphony no. 1 „Marea Negra“ Anton Alcalde (2011) Pause Die Planeten – Orchestersuite Gustav Holst 1. Mars, der Kriegsbringer 2. Venus, die Friedensbotin 3. Merkur, der geflügelte Bote 4. Jupiter, der Bringer der Fröhlichkeit 5. Saturn, der Bringer des Alten 6. Uranus, der Magier 7. Neptun, der Mystiker William Blueheart March - Konzertmarsch von Rudy Böhmer Die Bläserphilharmonie im Forum der Stadthalle Wertingen im weiteren Verlauf der traditionellen Marschform: Einleitung, Thema, Basssolo, Trio. Besonderes Kennzeichen William Blueheart March wurde zum dieses Marsches sind die langen melodiGedenken an all die Menschen ge- schen Linien. schrieben, die einen großen Teil ihrer Rudy Böhmer, 1954 in Velp geboren, hat Freizeit dem widmen, woran ihr Herz seine breite musikalische Erfahrung am meisten hängt: dem Blasorchester vor allem während seiner 32-jähriund dem Musikvereinsleben. Der gen Laufbahn bei der Kapelle der Marsch beginnt in Moll und folgt Königlichen Luftmacht erworben. Zurzeit ist Rudy Böhmer Dirigent der Harmonie Wilhelmina Pannerden und Dirigent von zwei Trommelfanfaren und eines Akkordeonorchesters. Überdies arrangiert er diverse Genres im Auftrag verschiedener Ensembles. Nicht zuletzt fungiert er als Gastdirigent und Jurymitglied im Inund Ausland.

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Bläserphilharmonie Angels in the Architecture Frank Ticheli (*1958) Frank Ticheli ist heute Professor für Komposition an der Universität von Süd-Kalifornien. Er wurde vor allem durch seine zahlreichen Werke für sinfonisches Blasorchester bekannt. Hauptthema des Werkes ist der dramatische Konflikt zwischen den beiden Gegenpolen menschlicher Existenz, dem Göttlichen und dem Bösen. Das Stück wird mit einem Gesang eröffnet: Seite 4 Ich bin ein Engel des Lichts Ich bin herabgestiegen Eingehüllt in die Liebe der heiligen Mutter Gottes Ich bin gekommen, ich bin gekommen Zu beschützen meine auserwählte Herde Und sie zu führen in das gelobte Land. Der von der Sängerin repräsentierte „Engel“ rahmt das Werk ein, umgibt es so mit einem schützenden Lichtwall und führt das göttliche Prinzip ein. Es folgen im Laufe des Stückes weitere, instrumental wiedergegebene Darstellungen des Lichts. Diese schließen das traditionelle hebräische Friedenslied „Hevenu Schalom Alejchem“ und den bekannten 100. Genfer Psalm aus dem 16. Jahrhundert ein. Diese drei entlehnten Melodien unterschiedlicher religiöser Herkunft sollen gemeinsam für allgemeine Menschheitsideale stehen – den Frieden, die Hoffnung und die Liebe. Im Gegensatz zu den Melodien, die Dirigent der Bläserphilharmonie, Tobias Schmid das Gute und Göttliche repräsentieren, erscheint eine turbulente, temporeiche und stark rhythmisierte Musik als Symbol für Dunkelheit, Tod und spirituellen Zweifel. Im Laufe des Werkes schleichen sich diese musikalischen Schatten zweimal beinahe unmerklich ein, um langsam, aber unaufhaltsam das Licht auszulöschen. Das Licht allerdings kehrt immer wieder zurück, um schließlich machtvoller als zuvor aus dem Kampf hervorzugehen. Der Wechsel dieser gegensätzlichen Kräfte bildet formal eine Art fünfteiliges Rondo (Licht – Dunkelheit – Licht – Dunkelheit – Licht). Hymne à la musique Serge Lancen (1922-2005) Diese Hymne, geschrieben 1970 von dem französischen Komponisten für ein spanisches Jugendorchester, ist eines der einfachsten Werke von Serge Lancen. Die wunderschöne Melodie wird von den Holzbläsern im piano vorgestellt und durch die Instrumentengruppen immer wieder verarbeitet und weitergeführt, bis die Hymne am Ende ihren Höhepunkt im fortissimo findet. Das Werk endet, wie es begonnen hat, mit dem tröstlichen Gesang des Engels. Symphony no. 1 Doch entfernt und bedrohlich erklingt „Marea Negra“ „ein letzter Schatten“. Damit stellt Angels in the Architecture erneut die Anton Alcalde (2011) oft vertonte und nie beantwortete Frage Die Sinfonie in vier Sätzen beschreibt nach dem menschlichen Dasein. die Tragödie und den Untergang rund Innenraumbegrünung für Geschäftsräume, Praxen, Restaurants oder ein behagliches Zuhause. Wir beraten Sie gern! Noten & Konzertkarten Wählen Sie an unserem Ticket-Computer Ihren Platz! Schönes für Haus, Balkon und Garten. Maximilian Hurler ∙ Gärtnerei & Raumbegrünung Zusmarshauser Str. 33 ∙ Wertingen ∙ Tel. 08272-2450 ∙ www.LebenMitGruen.de Buchhandlung Geschenke Kulinarik Schule & Büro Marktplatz Wertingen 10 8272•23 17 dergerblinger.de dergerblinger

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Seite 5 Bläserphilharmonie Erst als Planet eingestuft und mittlerweile zum „Kleinstplanet“ degradiert. Die Erde ist nicht berücksichtigt worden, weil sie in der Astrologie eine völlig andere Stellung hat als der Rest der Planeten. Mars, der Kriegsbringer Astrologisch gesehen steht der Mars für das Männliche. Positive Attribute dafür sind Zielgerichtetheit, Kraft, Effizienz und Stärke. Negative Attribute sind Aggression, Krieg, Zerstörung. Holst hat in seiner Komposition die negativen Attribute - vor allem den Krieg - gewählt. Der Satz beginnt mit einem marschartigen Allegro-Rhythmus im 5/4-Takt, der sich unerbittlich fast durchweg bis zum Ende hinzieht und dessen ständige Präsenz eine beklemmende Wirkung auslöst. Die Klangsprache weckt Emotionen an die Schrecken und den Terror des Kriegs, und der durchdringende Rhythmus assoziiert ein Aufmarschieren von Armeen. Bei der Uraufführung 1918 wurde der Satz „Mars, der Kriegsbringer“ als eine Beschreibung der Schrecken des ersten Weltkriegs verstanden, der zu diesem Zeitpunkt immer noch tobte - so erschüttert war das Publikum von dem unerbittlichen im 5/4-Takt gehaltenen Marschrhythmus und den bis zum vierfach gesteigerten Fortedissonanzen. Venus, die Friedensbotin Im Gegensatz zum Mars steht die Venus in der Astrologie für das Weibliche. Für Schönheit, Friede und Ästhetik. Der charakterliche Gegensatz zwischen Mars und Venus in der Astrologie ist musikalisch sehr hörbar nachgebildet. Die Tempobezeichnung ist Adagio, die Musik ist friedvoll und ruhig und helle Klangfarben herrschen vor. Die Dynamik ist leise, die Instrumentation berücksichtigt Harfen und Flöten, deren Musik an idyllische ländliche Szenen erinnert. Stefan Saur an den Pauken um den damals 26 Jahre alten Öltanker „Prestige“, wie er sich im November 2002 an der spanischen Küste zugetragen hatte. Nach einer Kollision an der „Küste des Todes“ (Rias Baixas) war der „Prestige“ leckgeschlagen. Auch ein eilends abgesendeter „SOS“- Ruf konnte nicht verhindern, dass tonnenweise Schweröl die Küsten Nordportugals, Spaniens und Frankreichs verseuchte und unzählige Meerestiere und Vögel verendeten. Gespielt werden der 3. und 4. Satz. 3. Satz: In vollkommener Stille nimmt die Öl-Pest ihren Lauf 4. Satz: Mit den Aufräumarbeiten und einer Hymne auf das gereinigte Meer beginnt ein neuer Tag voller Hoffnung auf das Leben danach Die Planeten Orchestersuite von Gustav Holst Die Komposition „The Planets“, zunächst für zwei Klaviere komponiert, folgt der Idee, jedem Planeten unseres Sonnensystems einen Charakter zuzuordnen und diesen musikalisch darzustellen. Dieses Konzept, das im Jahr 1917 völlig neuartig war, wurde von einem Freund des Komponisten inspiriert, der mit ihm 1913 ausführlich über Astrologie diskutierte. Die einzelnen Sätze sind überschrieben mit Titeln wie „Venus, die Friedensbotin“, „Jupiter, der Freudenbringer“ oder „Neptun, der Mystiker“. Die unterschiedlichen Planetencharaktere werden durch eine Orchestrierung zum Ausdruck gebracht, die von zärtlichsten gedämpften Klängen bis hin zu monumentalstem Orchestersound reicht. Es fehlen die Planeten Pluto und die Erde. Pluto wurde erst sieben Jahre nach Beendigung der Komposition entdeckt und wurde deshalb von Holst nicht komponiert. Teamchef der Bläserphilharmonie Christian Gärtner an der Klarinette

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Bläserphilharmonie Seite 6 Merkur, der geflügelte Bote Merkur steht für Schnelligkeit und Geschäftigkeit. Da er ständig unterwegs ist, bekommt man ihn nicht zu fassen. (Diese Eigenschaft gilt auch für Quecksilber, das ein bei Raumtemperatur flüssiges Metall ist und auf englisch „mercury“ heißt.) Musikalisch findet sich der Charakterzug der Schnelligkeit in der Tempobezeichnung der Satzes wieder: Vivace. Hinzu kommen verschiedene Stilmerkmale: Schnelle, bewegte Figurenketten in gebrochenen Akkorden wandern durch die Instrumentengruppen. Ständig strebt liegt, an freudiges Hüpfen zu denken (Tatsächlich gibt es eine Anekdote, die besagt, dass während der Uraufführung Jupiter, der Bringer der des Jupiters das Personal auf den Fröhlichkeit Gängen zu tanzen anfing). Mittelpunkt In der Astrologie steht Jupiter, wel- des Satzes bildet eine wunderschöne cher der königliche Planet ist, für hymnische Melodie, deren königlicher Größe im Sinne von Großzügigkeit und britischer Charakter sich sogar darin Wohltätigkeit. Der Satz setzt mit freu- zeigt, dass sie zur Hochzeit von Prinz dig erregten Sechzehntelbewegungen Charles und Lady Diana gespielt wurde. ein. Darauf erklingt ein joviales, synkopisches Thema, bei dem es nahe in dieser Zeit Stellen als Musiklehrer an. Hier zeigte sich sein außerordentliches Talent zum Unterrichten. Gustav Holst hatte häufig Gelegenheit mit Amateuren zu musizieren und galt dabei als unendlich geduldig, während er bei Profimusikern skrupellos sein konnte. Nach dem überragenden Erfolg von „The Planets“ wurde Holst viel gefeiert und alle nachfolgenden Kompositionen als Meisterwerke gelobt, was Holst misstrauisch stimmte: „Nun verstehe ich den Kern des Sprichwortes ‚wehe dir, wenn alle Welt gut über dich spricht.’“ Nach einer längeren, gesundheitlich bedingten Abwesenheit aus dem öffentlichen Leben wurden seine Stücke jedoch weniger beachtet. Holst verbitterte das nicht im mindesten, pflegte er doch zu sagen, dass es die größte Freude für einen Künstler sei, bekannt und respektiert zu sein bei all denen, die sich für wahre Kunst interessieren, und ignoriert zu werden vom ganzen Rest. die Musik weiter, findet nie einen Ruhepol. Komponistenporträt Gustav Holst (21.09.1874 - 25.05.1934) ist einer der bedeutendsten englischen Komponisten. Bereits in der Schule begann er als Autodidakt mit dem Komponieren. Diese ersten Werke wurden von Dorfchören aufgeführt. Im Alter von 17 Jahren versuchte er das Komponieren professionell zu erlernen, indem er sich bei dem damals bedeutenden Lehrer Charles Villiers Stanford bewarb. Doch erst zwei Jahre später bestand er die Aufnahmeprüfung für die Fächer Komposition und Posaune. Sein Lehrer Stanford beurteilte ihn als fleißig, aber nicht als brillant. Während seiner Studentenzeit begegnete er den Komponisten Ralph Vaughan Williams, mit dem er eine lebenslange Freundschaft hielt. Nach dem Studium konnte Holst sich und seine Frau anfangs nur mit Gustav Holst, der mit seinem Werk „The Planets“ berühmt wurde. dem Posaunenspiel finanziell über Wasser halten. Um mehr Zeit für das Komponieren zu haben, dem sein wahres Interesse galt, entschied er sich, das Posaunenspiel aufzugeben. Holst nahm

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Seite 7 Bläserphilharmonie Die Planeten nach Größe geordnet (km Durchmesser): Jupiter - 142.796 km Saturn - 120.000 km Uranus - 52.400 km Neptun - 48.600 km Erde - 12.756 km Venus - 12.104 km Mars - 6.794 km Merkur - 4.878 km (zählt zu den „Kleinstplaneten) Pluto - 3.000 km Töne auch an „Star Wars“. Ein punkAus Sicht der Astrologie steht der Uranus steht für den Einfall, den tierter (Marsch-)Rhythmus prägt diedie Inspiration - sen Planeten. Saturn für den Begrenzer, als Hüter Geistesblitz, der Schwelle. Saturn ist der römische Fähigkeiten, die auch ein Magier be- Neptun, der Mystiker Gott des Ackerbaus und der Aussaat. nötigt. Er steht als Stammvater al- Holsts Musik klingt hier völlig weltEr symbolisiert das Vergängliche, spe- len Lebens und zeichnet sich fremd: Akkordketten klingen frei jeder ziell das Vergängliche des Lebens und durch Elemente wie Spontanität, Harmonie; Melodien sind nicht mehr steht somit in enger Verwandtschaft Überraschung und Kreativität aus. zu erkennen; das Stück hat kein klazum Alter. Saturn steht aber auch für Der Allegrosatz beginnt mit einem res Ende, es bleibt offen. Der Klang verVerlässlichkeit und Stabilität. Der Satz „Zaubermotiv“, der Tonfolge G - Es liert sich im Nichts, im Vakuum. Die steht im Adagio, was wiederum sehr - A - H, die dreimal vorgestellt und Zeit scheint stehen zu bleiben in diekontrastreich zum vorhergehenden im Verlauf des Stücks variiert wird. sem Satz. Planetenbild wirkt. Vielleicht erinnern Sie die ersten vier Saturn, der Bringer des Alten Uranus, der Magier Begeistern ist einfach. sparkasse-dillingen.de Musik die verzaubert. Und finanzielle Leistungen, die stimmen. Lassen Sie sich verzaubern – von den meisterhaften musikalischen Darbietungen und ebenso von unseren wohlklingenden finanziellen Angeboten, die sich harmonisch auf Ihre Wünsche und Ansprüche abstimmen lassen. Welche Töne Sie dabei auch anschlagen wollen, hören Sie doch gleich bei uns rein. Und lassen Sie sich einstimmen auf neue, chancenreiche Angebote.

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Bläserphilharmonie Seite 8 Boten des Himmels Die Stadtpfarrkirche war bis auf den letzten Stehplatz voll besetzt mit treuen Konzertbesuchern in Erwartung eines ergreifenden Konzerterlebnisses. Sie wurden nicht enttäuscht. Stadtpfarrer Rupert Ostermayer brach„Engel“ mit all ihren Facetten waren te die verschieden Werktitel in seinen das zentrale Thema beim „Candlelight Ansprachen unter einen großen Bogen Konzerts“ der Bläserphilharmonie zum Thema Engel, Schutzengel und im November 2015. Wie jedes Jahr ge- die übertriebene Perfektion, der die staltet der Dirigent Tobias Schmid Menschen oft hinterher rennen. Engel mit seinen Musikern ein besinnlich- hätten auch andere Seiten und so waes Kirchenkonzert mit extravaganter ren die Musiker angetreten, auch andeOriginalliteratur gespickt mit klassi- re Klänge des Himmels wiederzugeben. scher und traditioneller Musik. Konzert der Bläserphilharmonie in Wertingen und Syrgenstein Peter Wild, Markus Bengeser, Michael Launer, und Heinz Balletshofer an den Posaunen, Lisa Riedel, Thomas Briegel, Simone Feldengut und Katharina Briegel an den Trompeten. Himmlische Stimmen sind in Form des Frauenchors „Lilacs“ mit der professionellen Sängerin Sabine Seidel aus Syrgenstein angereist. Zusammen mit gestimmten Weingläsern, Plastikschläuchen und Glockenspiel kreierten sie Klänge des Universums, ehe das Orchester die dunklen und

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Seite 9 Bläserphilharmonie Praxis Zegula Praxis für Antroposophie und Physiotherapie Stephanie Zegula Fesenbergring 28 Wertingen-Reatshofen Tel: 08272/4547 praxis-zegula@web.de Craniosacrale Osteopathie Krankengymnastik Manuelle Therapie Physikalische Maßnahmen Sportphysiotherapie CMD Lymphdrainage Bobath Therapie kämpferischen Töne anstimmte. Sowohl in „Angels in the architecture“ als auch in „Speech of Angels“ wurden Ecken und Kanten eines Engels in all seinen Facetten ausgeleuchtet. Klanglich und technisch ist das Orchester zu allem bereit. Es gibt keine Klangvorstellung des Dirigenten, dem das Orchester nicht gewachsen ist. Vom zarten Holzbläsersatz bis zu den exponierten Blechbläsern kann Tobias Schmid aus den Vollen schöp- Die Bläserphilharmonie der Stadtkapelle Wertingen spielte unter der Leitung von Tobias Schmid. In der vollbesetzten Kirche boten die Musikerinnen und Musiker in Wertingen und Syrgenstein ein ergreifendes Konzerterlebnis. Unterstützt wurden die Bläser von den Sängerinnen „Lilacs“ unter der Leitung von Sabine Seidl. fen. Die Schlagzeuger (Michael Ahne, Publikum Gänsehautmomente. Auch Mathias Schäffler, Simon Holand das Publikum in Syrgenstein durfte und Stefan Saur) boten auf ihrem das Programm in gleicher Weise eine Instrumentarium ein beeindruckendes Woche später erleben und entließ die Musiker und Sänger erst nach zwei Klangerlebnis. Zugaben. Der Chor um Sabine Seidl bekam auch die Gelegenheit sich mit eigenen Beiträgen zu präsentieren. Mit „Circle of life“, „Halleluja“ von Leonard Cohen und „Auf eigenen Wegen“ von Adreas Bourani bescherten sie dem Heike Mayr-Hof

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Bläserphilharmonie Seite 10 Erlesene Zutaten für ein gelungenes Sommerkonzert Night of Cinema mit der Bläserphilharmonie einem wohlausbalancierten Bläsersatz des Chorals „Näher mein Gott zu dir“ zelebrierte Tobias Schmid förmlich die Atmosphäre der letzten Minuten des Der Präsident Christian Hof begrüßUntergangs. te am 18. Juli 2015 in der Stadthalle viele treue Fans der Stadtkapelle, die Im Anschluss daran glänzte der sich trotz tropischer Temperaturen ei- Posaunist Sebastian Weiß in der weltnen Abend mit Hits aus der Welt des Kinos nicht entgehen lassen wollten. Besonders begrüßen konnte er den Kulturreferenten der Stadt Wertingen, Dr. Friedrich Brändle. Eine Mischung aus Popcorn und tollen Arrangements der Highlights der Filmmusik, das sind die Zutaten, die der Dirigent Tobias Schmid und seine Musiker der Bläserphilharmonie zu ihrem Konzert „Night of Cinema“ mitgebracht haben. Dramatische Stimmung auf dem Meer Gleich zu Beginn des Konzerts durfte das Publikum den Untergang des Luxuskreuzfahrtschiffs „Titanic“ miterleben. Mit der Blasmusikkomposition Solist Sebastian Weiß an der Posaune von Stefan Jaeggi untermalten die wurde von der Bläserphilharmonie Musikerinnen und Musiker der Wertingen unter der Leitung von Tobias Bläserphilharmonie die Reise bis zum Schmid bei dem Song „My heart will go Zusammenstoß mit dem Eisberg. Mit on“ emotional und einfühlsam begleitet.

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Seite 11 Bläserphilharmonie Aus Liebe zum Glas! Erfahrung seit 1822 NEU Direkt am Marktplatz Wertingen Telefon 0 82 72 - 26 21 www.glaserei-baatz.de Nur bei uns! Alle Duschen mit Abperlbeschichtung „Rain Drop“ Im Gäßle 6 86637 Wertingen-Bliensbach Telefon 08272/3611 Fax 08272/4487 www.landmetzgerei-geiger.de Eigene Schlachtung von Tieren aus unserer Region! Öffnungszeiten: Freitag 8-18 Uhr; Samstag 8-12 Uhr Zertifizierter EU-Betrieb, Gluten- und Laktosefrei berühmten Ballade „My heart will go on“ und stand Celine Dion in puncto Gesanglichkeit und Emotionen in nichts nach. Als Auflockerung stand ein kurzes Arrangement von „Under the sea“ aus „Arielle, die Meerjungfrau“ auf dem Programm, bevor das Orchester erneut zu den „Piraten der Karibik“ in See stach. In der symphonischen Suite zu Teil 3 des Kinohits erklangen geballt alle Hits, wie sie nur aus der Feder eines Genies wie Hans Zimmer entstehen können. Ebenso wie „Titanic“ entstammt auch die Suite „Romeo und Julia“ nicht einem Filmklassiker, sondern einem Ballett des russischen Komponisten Sergej Prokoffief. In sechs Sätzen stellte sich das Orchester erneut den Anforderungen eines symphonischen Werks und meisterte klangliche und musikalische Herausforderungen. Die Musiker bewiesen wieder einmal, dass die Klangfarben eines Blasorchesters denen eines Symphonieorchesters durchaus ebenbürtig sein können. Westernklassiker Alle Western- und Cowboyfans kamen bei den letzten beiden Werken voll auf ihre Kosten. In „Moment for Morricone“ lebten die Helden der Italowestern „Zwei glorreiche Halunken“ und „Spiel mir das Lied vom Tod“ wieder auf. Die Filmmusik zum Spielfilm „The Cowboys“ von 1971 trägt unverkennbar die Handschrift von John Williams. Enthusiastisch und motiviert lassen sich die Musiker von den Effekten, die nur amerikanische Filmmusik auslöst, antreiben und bereiteten so einem gelungenen Konzert einen fulminanten Abschluss. Heike Mayr-Hof

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Bläserphilharmonie Seite 12 Höhenluft für die Bläserphilharmonie Im Juni begibt sich die Bläserphiharmonie Orchester bietet, hoffen die Wertinger ins Allgäu. Das Ziel ist die Schlappoldsee- Musiker ihr Können einem breiten Station der Fellhornbahn, bei der die Publikum zeigen zu können. Bläserphilharmonie am Sonntag, den Der Konzertausflug wird aber nicht nur 12.  Juni um 10:30 Uhr ein Open Air zum Musizieren genutzt. Die Musiker reiKonzert gibt. Nachdem die Terrasse sen bereits am Samstag ins Allgäu und des Restaurants nicht nur werden dort eine Rafting-Tour machen. Platz für das Peter Holand Qualität und Erfahrung über Generationen. uszeichnung Opel-Qualitätsa tatt-Tests ks er 100% für W Ihr Opelpartner seit 1928 86637 Wertingen . Tel. 0 82 72.99 99-0 . www.rudhart.com RF-277_AZ_image_4c_2.indd 2 22.01.14 17:22

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Seite 13 Vororchester & Jugendorchester Augen auf! So finden Sie uns: Unsere Öffnungszeiten Mo., Di., Do. und Fr. 9 bis 12 Uhr u. 14 bis 18 Uhr; Mi. und Sa. von 9 bis 12 Uhr Schulstraße 15 · 86647 Lauterbach Telefon (0 82 74) 2 78 · Telefax (0 82 74) 10 87 Internet: www.oefele.de · jagdbekleidung@oefele.de Mit dem Smartphone zu www.oefele.de Werde unser Fan auf Facebook facebook.com/jagdbekleidung.oefele

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Jugendorchester Seite 14 Jugendorchester probt für die neue Saison Nur wenige Tage nach Schulbeginn im September 2015 ist die Dirigentin des Jugendorchesters der Stadtkapelle Wertingen, Heike Mayr-Hof, mit ihren 54 Musikerinnen und Musikern nach Alteglofsheim in die bayerische Musikakademie zu einem Probenwochenende aufgebrochen. In den altehrwürdigen Räumen des Schlosses und im Konzertsaal bieten sich optimale Bedingungen, um ein musikalisches Wochenende zu verbringen und die vielen neuen Talente aus dem Vororchester zu integrieren. Die kompakte und intensive Probenzeit bewährt sich seit Jahren, nicht nur weil musikalisch in kurzer Zeit große Fortschritte gemacht werden, sondern Der Musiklehrer Sandor Szöke probt mit den tiefen Bläsern, Holz wie Blech. fanden am Samstag hauptsächlich Registerproben statt, die von Lehrern Natürlich wurde auch fleißig ge- der Wertinger Musikschule geleiprobt. Im Wechsel mit Gesamtproben, tet wurden. Sandor Szöke, Susanne Müller, Sabrina Steinle und Dunja vor allem, weil es für die Jugendlichen genug Zeit für die Gemeinschaft gibt. Das Jugendorchester der Stadtkapelle Wertingen unter der Leitung von Heike Mayr-Hof konnte beim Probenwochenende in der Musikakademie Alteglofsheim die Weichen für eine vielversprechende Spielzeit stellen.

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Seite 15 Jugendorchester Die Jugendorchesterdirigentin und studierte Klarinettistin Heike Mayr-Hof kümmert sich um die Klarinettenschar des Jugendorchesters. Lettner waren angereist, um in den kleineren Fachbereichen vom Zimmereinteilen, Fotografieren, Hilfe bei Bauch- und an Details zu üben. Für die Fachbereiche Trompete und Kopfweh uvm. Horn konnten Alexander Körner und Leonardo Dianori aus Bestens vorbereitet für die musikalischen Aufgaben Augsburg gewonnen werden. Mit dabei waren auch Heidi und Konzerte der neuen Saison kehrten die Musiker am Mathes als Chefin des Jugendteams und ihr Mann Edmund Sonntagnachmittag nach Wertingen zurück. als Betreuerstab und Ansprechpartner für alle Bereiche, Heike Mayr-Hof Sabrina Steinle studierte die schwierigen Saxofonpasagen mit Renate Moosmüller, Pual Kaußler, Lisa Straßer und Verena Sapper ein. Neue Küche? Wir kümmern uns um alles! Alte Straße 1 86637 Gottmannshofen Tel. 08272 / 99 423 0 www.zumkuechen.de

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