AWO Pfeilchen - Ausgabe 1/ 2016

 

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AWO Pfeilchen - Ausgabe 1/ 2016

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PFEILCHEN Liebe Freundinnen und Freunde der Arbeiterwohlfahrt, das neue Jahr schreitet schon mit großen Schritten voran und es ist wieder Zeit für die neue Ausgabe unseres AWO Pfeilchen. Neben einer Übersicht der Herausforderungen für unseren Kreisverband im Jahr 2016 und interessanten Eindrücken aus der Arbeit unserer Projekte und Einrichtungen enthält diese Ausgabe einen Beitrag zu unserem erfolgreichen Qualitätsmanagement, einen Eindruck von der Mitgliederehrung der Abteilung Kreuzberg und die Ankündigung unseres diesjährigen LESBISCHWULEN PARKFESTES im Volkspark Friedrichshain mit dem Hinweis auf einen online abrufbaren Film vom Parkfest 2015 . Aber es ist noch viel mehr geschehen und weitere wichtige Termine und Veranstaltungen stehen demnächst an. Ich wünsche euch und Ihnen allen viel Spaß beim Lesen und im Namen des gesamten Vorstandes ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2016. Mit herzlichen Grüßen Euer/ Ihr Robert Schwind AWO-Kreisvorsitzender Das Magazin der AWO Kreisverband Berlin Spree-Wuhle e. V.  Ausgabe 1/  2016 ALT H N I M E D AUS Große Herausforderungen im neuen Jahr S. 2   Qualität unserer sozialen Dienstleistungen bestätigt S.  3 LESBISCHWULES PARKFEST 2016 S. 3 – 4 Fachtag des Roma-Projektes S. 4 – 5 Mitgliederehrung der Abteilung Kreuzberg S. 6 – 7 Vorweihnachtsfahrt der Abteilung Kreuzberg S. 8 – 9 Für die gute, gesunde Kita S. 9 Kinderfasching in der Villa Pelikan S. 10 – 11 Neues Grün im Vorgarten der Kita Wichtelbühne S. 12 – 13 AWO-Spendenaufruf S.13 Impressum S.  14 Geburtstage S.  15 Danksagung S.  16 Neues Grün im Vorgarten der Kita Wichtelbühne siehe: S. 12 – 13

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Große Herausforderungen im neuen Jahr Liebe Freundinnen und Freunde der Arbeiterwohlfahrt, es ist bereits jetzt klar, dass wir es auch in diesem Jahr mit großen Herausforderungen zu tun haben. Der weiterhin starke Zuzug von Flüchtlingen fordert unseren vollen Einsatz, nicht nur in den Flüchtlingsunterkünften. Auch in unseren Kitas und in unseren Projekten, z. B. in der Familienbildung, müssen wir uns auf die Zielgruppe der Geflüchteten stärker einstellen. Die Integration der neu Zugewanderten wird über viele Jahre hinweg viel Kraft, Einsatz, Innovationsvermögen und Geld kosten. Aber es liegen auch viele Chancen in der Zuwanderung und es ist nicht nur die Aufgabe der Politik, sondern auch der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft, diese Chancen zu erkennen und zu nutzen. Wir werden auch im neuen Jahr unsere politischen Forderungen artikulieren, insbesondere in Vertretung derjenigen Menschen, die in der Öffentlichkeit nicht besonders stark zu Wort kommen. Angesichts des enormen Bevölkerungswachstums in Berlin, nicht nur durch die geflüchteten Menschen, braucht Berlin mehr preisgünstigen Wohnraum. Es muss schneller und mehr gebaut werden. Dabei dürfen neue Wohnungen für betreute Wohnformen nicht vergessen werden, z. B. für die stationären Hilfen zur Erziehung, für die Behindertenhilfe oder auch für Pflegebedürftige. Mehr Einwohner/ -innen erfordern mehr Infrastruktur, insbesondere im Bereich Kita und Schule, und mehr öffentliches Personal, z.  B. in den Bürgerämtern, Jugendämtern oder im öffentlichen Gesundheitsdienst. Der knappe und teurer werdende Wohnraum führt dazu, dass mehr Personen wohnungslos werden und Schwierigkeiten haben, neuen Wohnraum zu erlangen. Die am Wohnungsmarkt benachteiligten Gruppen dürfen aber nicht gegeneinander ausgespielt werden. Integration funktioniert am besten über Bildung, Ausbildung und Arbeit. Hier müssen alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, um Erfolge zu erzielen. Ohne eine qualifizierte Ausbildung und hinrei- chende Sprachkenntnisse kann Integration nicht gelingen. Und ohne eine verstärkte öffentlich geförderte Beschäftigung werden viele auf der Strecke bleiben, die nicht schnell in den ersten Arbeitsmarkt aufgenommen werden. Unsere Einrichtungen und Projekte sind gut aufgestellt ins neue Jahr gegangen. Wir konnten die Weiterfinanzierung sichern und die Arbeitsplätze erhalten. Derzeit bereiten wir die Eröffnung einer Notübernachtung für wohnungslose Frauen in Friedrichshain vor, ebenso bemühen wir uns um eine Fläche für einen Kita-Neubau. Für unser Elternbildungsprojekt in Marzahn klären wir derzeit Möglichkeiten der Weiterfinanzierung ab dem kommenden Herbst. Im letzten Quartal 2016 wird die Sanierung der Adalbertstraße 23a abgeschlossen und unser Begegnungszentrum kann dann am angestammten Ort unter besseren Bedingungen arbeiten. Unsere Einrichtungen in Marzahn-Hellersdorf werden wir vollständig in unser Qualitätsmanagementsystem integrieren. Am 2. Juli 2016 feiern wir unser 25-jähriges Jubiläum, welches wir wegen der Eröffnung von zwei Notunterkünften für Flüchtlinge und der damit einher gehenden zusätzlichen Belastung im letzten Jahr verschoben hatten. Unser AWO-Kreisverband wird sich mit den Veränderungen in der Stadt ebenfalls weiterhin verändern und helfen, die großen Herausforderungen zu meistern. Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich insbesondere bei denjenigen bedanken, die uns mit großem ehrenamtlichem Einsatz und mit Spenden bei der Erfüllung unserer Aufgaben unterstützen, sowie bei unseren Hauptamtlichen, die mit großer fachlicher Expertise, Fleiß und innovativen Ideen unseren Kreisverband erfolgreich machen. Ich bin sicher, dass wir gemeinsam und solidarisch die vor uns liegenden Aufgaben erfolgreich bewältigen werden. Mit herzlichen Grußen Euer/ Ihr Robert Schwind AWO-Kreisvorsitzender 2 LESBISCHWULES PARKFEST 2016

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Qualität unserer sozialen Dienstleistungen erneut bestätigt! Das Datum für das diesjährige Parkfest steht fest. Es ist der 13. August. Das Programm wird bald auf der Homepage veröffentlicht. Seit Anfang des Jahres ist außerdem unser kleiner Film vom Parkfest 2015 online. Wir suchen weiterhin Sponsoren sowie Bands für das Bühnenprogramm. Kontaktanfragen können über die Homepage gestellt werden. www.parkfest-friedrichshain.de den. Am Montag, dem 7.  Dezember, haben wir für unsere Einrichtungen „Abenteuer- und Bauspielplatz Forcki“, „Begegnungszentrum Adalbertstraße“ und für unsere Obdachloseneinrichtung „Kiez-Café“ das externe Erweiterungsaudit durchgeführt. Die Einrichtungen wurden nach den Tandem-Kriterien aus der DIN EN ISO 9001 und den bundesweit gültigen Normen der Arbeiterwohlfahrt geprüft. Wir freuen uns, dass alle Prüfungen bestens bestanden wurden. Die Auditoren, Frau ter Veen-Buß und Herr Barton, haben ganze Arbeit geleistet und unser QM-System wieder auf Herz und Nieren geprüft. Unser Qualitätsmanagementsystem funktioniert! In allen Einrichtungen wird QM gelebt! Die geprüften Einrichtungen können auf ihre Arbeit sehr stolz sein. Vielen Dank an alle beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter! Wir ruhen uns auf den Erfolgen nicht aus. So werden unsere Eirichtungen in Marzahn-Hellersdorf ab diesem Jahr vollständig in unser QMSystem integriert. H. Langkau Foto oben: Auditoren Frau ter Veen-Buß und Herr Barton sowie beteiligte Beschäftigte Foto unten: Qualitätsmanagementbeauftragte Claudia Posch nach bestandenem externen Audit 3

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FACHTAG DES ROMA-PROJEKTES „KOMMUNIKATION MIT ELTERN“ Bereits am 12.  November 2015 führte unser AWO-Elternbildungsprojekt in Marzahn-Nordwest seinen zweiten Fachtag zum Thema „Kommunikation mit Eltern“ durch. In der Alice-SalomonHochschule empfingen wir mehr als 80 Gäste, überwiegend aus der Fachöffentlichkeit. Für die AWO begrüßte Ricardo Fonseca die Anwesenden. Er unterstrich die Bedeutung des Projektes für die besonders benachteiligte Zielgruppe zugewanderter Roma, aber auch den innovativen Projektansatz. Zudem bedankte er sich bei den zahlreichen Kooperationspartnern für die Unterstützung. Die anschließenden Grußworte beleuchteten das Thema Elternbildung aus verschiedenen Perspektiven. Die Prorektorin der Alice-Salomon-Hochschule, Frau Prof. Dr. Bettina Völter, stellte die Bedeutung der Verbindung von Forschung, Lehre und Praxis heraus. Es sei das Ziel der Hochschule, die Praxis Sozialer Arbeit zu begleiten und Praxisforschung zu betreiben. Die Hochschule vernetze sich immer stärker mit der Träger- und Projektelandschaft in Marzahn-Hellersdorf. Daraus gewinne sie wichtige Erkenntnisse für Ihre Forschung, zugleich produziere sie Forschungsergebnisse, die sich zum Transfer in die Praxis eignen. Frau Juliane Witt (DIE LINKE.), Bezirksstadträtin für Jugend, Familie, Weiterbildung und Kultur betonte die Bedeutung der Kooperation von öffentlicher Verwaltung und freien Trägern sowie zwischen dem Bezirksamt und der Alice-Salomon-Hochschule. In dieser Partnerschaft sei enge Kommunikation wichtig, um sich verändernde Bedarfe zum Thema in der Alice-Salomon-Hochschule Dr. Sufian Weise Dr. Thomas Bryant Juliane Witt Prof. Dr. Bettina Völter Barbara König Ricardo Fonseca 4 1. Reihe, von links: Andy Hehmke, Maria Lingens von links: Maria Lingens, Barbara König

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frühzeitig zu erkennen und auf Bedarfslagen adäquat zu reagieren. Zudem verurteilte Frau Witt Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung. Es sei Aufgabe der Politik, sich solchen Entwicklungen entgegenzustellen, statt fremdenfeindliche Stimmungen aufzugreifen und durch populistische Foderungen zu verstärken. Barbara König, die neue Landesgeschäftsführerin der Berliner AWO, skizzierte die Aufgaben des Landesverbandes als Spitzenverband, der gesellschaftliche Entwicklungen aufgreife und daraus abgeleitete Forderungen in den politischen Raum trage. Sie gab einen Überblick über die Vielzahl der Aktivitäten der AWO in Berlin für geflüchtete Menschen und forderte eine Stärkung der Sozialen Arbeit, insbesondere der Regelangebote, bei gleichzeitiger interkultureller Öffnung der staatlichen Institutionen. Die Runde der anschließenden Impulsreferate von Fachleuten eröffnete Maria Lingens, Fachreferentin für Kindertagesbetreuung beim AWO-Landesverband. Ihr Vortrag war angereichert mit zahlreichen Befunden der empirischen Forschung zu frühkindlichen Bildungs- und Entwicklungsprozessen. Hauptaussage war, dass insbesondere die Bildungsprozesse in den ersten Lebensjahren der Kinder von entscheidender Bedeutung für die spätere Bildungssozialisation seien. Zudem habe die Förderung der Kinder im Elternhaus einen stärkeren Einfluss auf diese als die öffentlich finanzierten Bildungsinstitutionen Kita und Schule. Ohne den Aufbau einer sicheren Bindung zwischen Kindern und Eltern und eine kindgerechte Förderung im Elternhaus seien die Kinder im weiteren Bildungsprozess benachteiligt und Entwicklungsrückstände könnten schwer ausgeglichen werden. Daher habe die Elternbildung, die Vermittlung von Elternkompetenzen hinsichtlich einer geeigneten Förderung ihrer Kinder, einen immer höheren Stellenwert. Dr. Thomas Bryant, Integrationsbeauftragter von Marzahn-Hellersdorf, kennzeichnete die Herausforderungen von kommunaler Steuerung in einem Bezirk, der immer vielfältiger werde, dessen Bevölkerung in den Großsiedlungen mit sozialen Problemen zu kämpfen habe und der dazu stark wachse. Umso mehr sei es wichtig, in die frühe Bildung von Kindern zu investieren und sich insbesondere mit den Angeboten auf bildungsbenachteiligte Gruppen zu konzentrieren. Das Flüchtlingsthema sei eine große Herausforderung. Falsch sei es aber, andere Integrationsthemen und zugewanderte Gruppen dabei zu vergessen. Eine diskriminierungsfreie und niedrigschwellige Ansprache der Eltern sowie ihre Partizipation bei den Angeboten sei besonders bedeutsam, weil so die Mitwirkung der Eltern verbessert werden könne. Das bezirkliche Netzwerk für Demokratie und Toleranz schaffe ein öffentliches Bewusstsein für die Chancen, die in dem Miteinander aller Akteure bei der Bildung und Integration liegen. Dr.  Sufian Weise informierte die Teilnehmenden über die Projektziele, Zielgruppen und die eingesetzten Methoden, zudem über die Projektentwicklung seit dem Start im September 2013. Wichtig sei die Einbindung von Kooperationspartnern aus dem Bereich Kita und Schule, die Abstimmung mit dem Bezirksamt und die Vertrauensbildung beim Zugang zu den Zielgruppen. Die Nachfrage habe sich mittlerweile so stark erhöht, dass nicht alle Teilnehmerwünsche befriedigt werden können. Zudem sei die gewünschte Entwicklung eingetreten, dass nicht nur Roma-Familien die Projektangebote nutzen, sondern eine bunte Mischung aus Eltern und Kindern verschiedener Herkunftsländer und herkunftsdeutschen Familien. Dies sei ein wesentlicher Schritt bei der Integration besonders benachteiligter Familien. Sie befreiten sich zunehmend aus ihrer sozialen Isolation und entwickelten Perspektiven für ihre Familien. Nach einer Mittagspause  folgte eine Podiumsdiskussion   mit Praktiker/ -innen aus dem Bereich der Bil- dungsarbeit mit Familien. Sami Dzemailovski vom Projekt „Junge Roma aktiv“ (JURoMA) aus Köln, Sabina Salimovska von der Regionalen Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie e.  V. (RAA) sowie Gabrielle Koné und Herr Salijevic von Aufwind e.  V. eröffneten Einblicke in ihre berufliche Praxis der Elternarbeit und standen den Diskussionsteilnehmer/  -innen für Fragen zur Verfügung. Als Fazit lässt sich festhalten, dass es neben der Sprache Romanes keine klaren, identitätsstiftenden Merkmale bei den Roma gibt. Die Roma-Community sei sehr vielfältig. Gemeinsam sei vielen Roma, bedingt durch Jahrhunderte überdauernde Diskriminierungserfahrungen, eine Skepsis gegenüber staatlichen Institutionen und ihren Vertreter/ -innen. Hier ein Vertrauen aufzubauen, durch wertschätzende Ansprache und Angebote auf Chancen für die Kinder hinzuweisen, auf die Ressourcen der Eltern einzugehen und diese gezielt zu stärken, sei der Schlüssel für eine gelingende Elternarbeit. Die AWO Kreisverband Berlin SpreeWuhle e.  V. bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmer/  -innen für interessante Fragen und Diskussionsbeiträge, bei den Referent/  -innen für die fachlichen Hinweise und Anregungen, bei den Projektmitarbeiter/ -innen und Helfer/ -innen für die gelungene Vorbereitung und Durchführung des Fachtags und bei der Alice-Salomon-Hochschule, die eine gute Gastgeberin war und ihre Kooperation mit unserem Projekt ausbauen wird. Ein ganz besonderer Dank gilt Resa Memarnia vom AWO-Bundesverband, der als Moderator mit großer Sachkunde und der richtigen Portion Humor durch das Programm führte. A. Hehmke Resa Memarnia Teilnehmer/ -innen der Podiumsdiskussion Sabina Salimowska 5

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Die langjährige Kassiererin der Abteilung Kreuzberg und jetzige Beisitzerin im Abteilungsvorstand Ruth Schröer (5. von links) wurde während des Neujahrskonzertes der AWO Berlin und Brandenburg am 9. Januar 2016 in der Philharmonie von der Landesvorsitzenden Ute Kumpf (rechts) für ihr ehrenamtliches Engagement geehrt. 6 Auf den Fotos, von links nach rechts: •• Ehrung von Norbert Cultus (50 Jahre Mitgliedschaft) •• Ehrung von Gerda Schmischo (55 Jahre Mitgliedschaft) •• Jubilare und Vorstandsmitglieder

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Auf den Fotos, von links nach rechts: •• Alle Jubilare mit Robert Schwind und Erika Badinski •• Ehrung von Andreas Beckmann-Fellgiebel (40 Jahre Mitgliedschaft) •• Ehrung von Andreas Borchard-Klare (25 Jahre Mitgliedschaft) Am 23. Januar 2016 wurden im Café von unserem AWO-Kreisvorsitzenden Robert Schwind und unserer Abteilungsvorsitzenden Erika Badinski in einer kleinen Feierstunde •• Gerda Schmischo und Manfred Wetzel für 55 Jahre Mitgliedschaft, •• Norbert Cultus und Hermann Minz für 50 Jahre Mitgliedschaft, •• Ingeborg Scharlinsky, Andreas Beckmann-Fellgiebel und Ingrid Raffloer für 40 Jahre Mitgliedschaft, •• Brigitte Pieper für 30 Jahre Mitgliedschaft, •• Andreas Borchard-Klare für 25 Jahre Mitgliedschaft, •• Ingrid Fußangel und Dr.  Sabine Reiter für 20 Jahre Mitgliedschaft, •• Elisabeth Willem, Rita Pasker, Gerda Preuss und Gertrud Heyer für 15 Jahre Mitgliedschaft, •• Andrea Beate Müller und Gunnar Wörpel für 10 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Allen Jubilaren gratuliert der Vorstand recht herzlich und verbindet damit den Dank für langjährige Treue und Beständigkeit zur Arbeiterwohlfahrt. Auf den Fotos, von links nach rechts: •• Ehrung von Rita Pasker (15 Jahre Mitgliedschaft) •• Ehrung von Gertrud Heyer (15 Jahre Mitgliedschaft) •• Jubilare und Vorstandsmitglieder 7

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Vorweihnachtsfahrt durchs Havelland der Abteilung KREUZBERG 8 Die Abteilung Kreuzberg war auch in diesem Jahr in der Vorweihnachtszeit unterwegs! Für 37 Mitglieder und Gäste ging es am 3. Dezember mit Heiden-Reisen um 9:30 Uhr vom Café in der Oranienstraße und anschließend ab SFS Charlottenstraße bei interessanten Erklärungen durch das Zentrum Berlins hinaus ins Havelländische Luch auf der B 5. Die erste Station war Ribbeck mit seinem berühmten Birnbaum, bekannt durch Fontanes Gedicht. Es gab die Gelegenheit, das Schloss mit seinen verschiedenen Birnbäumen der Bundesländer, die Kirche und den Hofladen zu besichtigen. Der B 5 weiter folgend ging es dann in Richtung Haage, einem Ort zwischen Nauen und Rathenow, zu einem köstlichen Gänsebratenessen im dortigen „Deutschen Haus“. Auf den Tischen standen Rosenkohl, Rot- und Grünkohl, Salzkartoffeln und Klöße, sowie eine gute Soße. Und dann hieß es zwischen Brust oder Keule zu wählen. Aber von allem war ausreichend vorhanden und wurde entsprechend nachgereicht. So gab es nur zufriedene Gesichter. Gegen 13:00 Uhr ging es dann weiter bei Sonnenschein durch grüne Landschaften, wo schon Pflanzen neue Triebe entwickelten. Die Teilnehmer ließen es sich dennoch nicht nehmen, Weihnachtslieder zu singen und verschiedenen Hinweisen des Reiseleiters zu folgen. Dieser gab sich auch sehr großzügig, im Namen von Heiden-Reisen ein Verdauungs-Schnäpschen zu kredenzen. Nächste Station war der Besuch des ehemaligen Landgutes der Familie Borsig in Großbehnitz. See, Park und Gut erinnerten uns daran, wie einmal Landwirtschaft betrieben wurde. Danach – zurück in Berlin – bummelten wir über den bekannten Weihnachtsmarkt in Spandau. Dort konnten wir uns mit Glühwein und kleinen Naschereien schon weihnachtlich verwöhnen lassen. Mit einer Lichterfahrt vorbei am Schloss Charlottenburg und den am schönsten geschmückten Straßen Berlins, weiteren Weihnachtsmärkten und entsprechender Musik im Bus endete dann unsere Vorweihnachtsreise gegen 18:00 Uhr. Alle waren sich erneut einig, dass es wieder ein schöner Tag war und auch das Wetter hatte zum Glück mitgespielt. J. Kuhlen, E. Badinski

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Berliner Landesprogramm „KITAS BEWEGEN  –  FÜR DIE GUTE GESUNDE KITA“ …wir sind dabei!!! Unsere Kindertagesstätten „Leonardo“, „Tausendfüßchen“ und „Weidenkätzchen“ nehmen bis Sommer 2017 als erste Kitas des Bezirkes Friedrichshain/Kreuzberg teil. Am 20.9.2015 unterzeichnete der Träger nach erfolgreicher Prüfung der Interessenbekundung stellvertretend für die teilnehmenden Kitas gemeinsam mit der Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann die Durchführungsvereinbarung. Das Landesprogramm unterstützt die Kitas auf ihrem guten gesunden Weg: • Es schafft das nötige Bewusstsein bei Pädagoginnen und Pädagogen, Eltern und Trägern für das ganzheitliche Verständnis von Gesundheit und Bildung. • Es bietet eine Bestandsaufnahme, die als interne Evaluation zum Berliner Bildungsprogramm anerkannt ist: Somit wissen die Kitas genau, welche Qualität sie aktuell in Sachen Bildung und Gesundheit bieten. Bei diesem spannenden Prozess werden die Kitas und Kita-Träger aktiv und professionell durch die Partner des Landesprogramms mit Beratung, Qualifikation und Austausch rund um die Themen Gesundheit und Bildung begleitet. Wie freuen uns auf eine spannende Zeit während der Umsetzung des Projektes und werden regelmäßig aus den Einrichtungen berichten. B. Schmidt Fachbereichsleitung Kindertagesstätten 9

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Arthur Schopenhauer sagte einmal: „Die zivilisierte Welt ist doch nur eine große Maskerade.“ 10

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Und wie sich schon vor hunderten von Jahren Närrinnen und Narren aufmachten, um dieser Maskerade mit einem alljährlichen wöchentlichen Bergfest zu frönen, schickt sich alljährlich ab Januar die neueste Generation dieser Narren Kinder an, Selbiges zu tun. Aus ganz Berlin kommen sie in Scharen an, um in der Villa Pelikan Fasching zu feiern. Fünf Wochen lang gilt bei uns der Frohsinn, dann als eingetragener Verein, was sich natürlich unweigerlich auch in den Texten der schreibenden Mitarbeiter wiederspiegelt...tata…tata…tata: Von Januar bis Februar ist Faschingswahn in der Villa Pelikan. Musik, Tanz und Mummerei, Kinderscharen überall. Hexen, Joda´s, Star Wars Klone, Basteln sich ´ne Königskrone. Auch Prinzessinnen sind dabei bei der Faschingsfeierei. Freundschaft schließen im Villa-Standesamt, der Cowboy nimmt die Squaw sich an die Hand. Sie lassen sich ´ne Narbe schminken, holen sich in der Bar was ab zum Trinken. Laufen runter, laufen rauf, der Faschingswahn nimmt seinen Lauf. Die rote Nas´ wird ganz schnell weiß, wenn´s Kind dann in den Pfannkuch‘ beißt. Ist vorbei dann mal die Sause, hört man später in der großen Pause, es war so schön und wunderbar, nächst´ Jahr sind wir wieder da. Fünf Wochen lang, Tag ein, Tag aus, über hundert Kinder sind in diesem Haus. Ein mancher sich daher schon fragt - wann endlich kommt der Mai, wann ist´s vorbei? Und am Ende sind dann alle froh –  die Narren sind jetzt wieder im Büro. Auf ein Neues dann im nächsten Jahr, denn die Narren dieser Welt sterben nicht aus; ich denke sogar, es werden Jahr für Jahr mehr. E. Olivar/ Bilder: M. Reinke, O. Ernst KINDERFASCHING IN DER VILLA PELIKAN ß a p S n e h c s s i . b . . n n i E uss sei m la rto B Robe nco 11

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„WICHTELBÜHNE“ Am 23.10.2015 war es soweit, wir konnten 53 Sträucher, Pflanzen und einen Walnussbaum gemeinsam mit Kindern und Eltern in die Erde unseres Gartens einpflanzen. Ermöglicht hat uns dies die Optikerkette Fielmann, die die Anschaffung der Bepflanzung finanziert hat. Dafür möchten wir uns nochmals herzlich bedanken. Herr Klemens Möhne, der Fielmann-Niederlassungsleiter in Berlin-Friedrichshain, kam an diesem Tag in die Kita und setzte mit der Kitaleiterin Petra Wieland den obligatorischen ersten Spatenstich für den Walnussbaum. Auf diesem Wege möchte sich die Kita auch für die tolle Unterstützung aller Helfer an diesem Nachmittag bedanken. Ein ganz besonderer Dank geht an Nadine Albrecht, die im Vorfeld die Auswahl und Beschaffung der Sträucher und des Walnussbaumes erledigt hat und uns bei der Pflanzung viele Tipps und Anregungen gab. Wie schon oft wurde sie dabei von Anatoli Wassiljewski unterstützt. Alle Anpflanzungen sind gut angewachsen und wir freuen uns schon auf den Frühling, dann ist unser Garten noch vielfältiger und ansprechender. P. Wieland im Vorgarten der Kita Neues Grün 12

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DIE KITA WICHTELBÜHNE HILFT Im Monat Dezember 2015 sammelte die Kita „Wichtelbühne“ Sachspenden für die Notunterkunft für Flüchtlinge in der Wrangelstraße. Sehr viele Eltern und Erzieher kamen diesem Aufruf nach und spendeten Babyartikel, Babynahrung, Kinderspielzeug und viele andere nützliche Dinge. Viele dieser Artikel wurden extra dafür gekauft. Wir bedanken uns nochmals für die rege Beteiligung. Kolleginnen des AWO-Begegnungszentrums (Landes- und Kreisverband) sammelten spontan 55 EUR und kauften für die Kinder der NUK Wrangelstraße Handschuhe, Mützen und Socken. AWO-BEGEGNUNGSZENTRUM HILFT Viele Menschen haben in dieser Zeit ihre Heimat verlassen. Sie haben zum Teil alles verloren, was für uns selbstverständlich ist. Gemeinsam haben wir überlegt, wie wir den Menschen in Not helfen können und haben im Oktober die Aktion „Kita Sonnenschein II hilft“ gestartet. Zahlreiche Kinder, Eltern und die Mitarbeiter spendeten warme Kleidung und jede Menge Spielzeug sowie Kuscheltiere. Diese übergaben wir an die Notunterkunft auf dem Tempelhofer Feld und an die Notunterkunft der Care & Shelter gGmbH. Auch eine Spendenbox zum Laternenfest war am Ende des Abends mit 122,90 € gefüllt. Von diesem Geld wurden Hygieneartikel sowie Pflegeprodukte für Kinder gekauft und als Sachspende an die Notunterkunft in der Wrangelstraße (Care & Shelter gGmbH) weitergegeben. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei allen Spender/ -innen für ihre Unterstützung bedanken. DIE KITA SONNENSCHEIN II HILFT SPENDENAUFRUF Liebe Freundinnen und Freunde, wir benötigen weiterhin eure Unterstützung. Unter dem Link www.awo-spree-wuhle.de/ mitmachen-spenden findet Ihr den Spendenbedarf, Ansprechpartner/ -innen und die Kontoverbindung. 13

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ICH BIN EIN AWO-MITGLIED! UND DU? Frau/ Herr AWO Kreisverband Berlin Spree-Wuhle e. V. Rigaer Str.55b 10247 Berlin H. Münzhardt Fax 030 420 892 99 h.muenzhardt@awo-spree-wuhle.de Ja, ich werde AWO-Mitglied! Geburtsdatum PLZ, Wohnort E-Mail Name, Vorname Straße, Haus-Nr. Telefon, Fax Hiermit ermächtige ich die Arbeiterwohlfahrt zur Abbuchung meines Monatsbeitrags von 2,50 ¤ Mindestbeitrag jährlich 4,00 ¤ Familienbeitrag halbjährlich ..........,......... (ab 5,00 ¤) Förderbeitrag vierteljährlich von meinem Konto bei der Bank Datum BIC IBAN Ich bin bei der AWO, weil ich hier mein soziales Engagement in meinem Beruf leben kann. Hier muss ich meine Überzeugungen bei der Arbeit nicht in eine Ecke packen. Belinda Apicella, Projektleiterin des Frauen-Projektes „Mariposa“, AWO-Mitglied seit 2001 Unterschrift Kontoinhaber/- in Kreisverband Berlin Spree-Wuhle e. V. Die angegebenen Daten werden unter Berücksichtigung des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) erhoben und ausschließlich zum Zwecke der Mitgliederverwaltung gespeichert und genutzt. Ihre Meinung ist uns wichtig! Was halten Sie vom Magazin der AWO KV Berlin Spree-Wuhle e. V.? Schreiben Sie bitte an: oeffentlichkeitsarbeit@awo-spree-wuhle.de IMPRESSUM Wenn Sie von unserer Arbeit überzeugt und begeistert sind und auch Sie unsere Arbeit für junge Menschen, Menschen mit Handicap und ältere Menschen unterstützen möchten, freuen wir uns über Ihren Beitrag. Geldspenden können auf folgendes Konto überwiesen werden: Spendenkonto der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Berlin Spree-Wuhle e. V. Bank für Sozialwirtschaft IBAN DE96 1002 0500 0005 5444 04 BIC BFSWDE33BER Auf Wunsch erhalten Sie eine Spendenbescheinigung für Ihr Finanzamt. Die Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Berlin Spree-Wuhle e. V. ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein. Auch über eine Unterstützung in Form von Sachspenden, wie z.  B. Büroausstattungen oder Tankgutscheine, freuen wir uns, da diese unserer Arbeit sowie allen, die unsere Unterstützung brauchen, zugute kommen. Vielen Dank! Ihre AWO Kreisverband Berlin Spree-Wuhle e. V. In der Transparenzdatenbank des Landes Berlin aufgeführt unter der Registrierungs-Nr. vr_021507 Ausgabe 1/ 2016 Herausgeber: Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Berlin Spree-Wuhle e. V. Rigaer Straße 55b 10247 Berlin Tel.: 030 420 890 34 Fax: 030 420 892 99 E-Mail: buero@awo-spree-wuhle.de www.awo-spree-wuhle.de www.facebook.com/awospreewuhle V.i.S.d.P. Robert Schwind Kreisvorsitzender Redaktion und Layout: André Dierks André Gaedecke Andy Hehmke Wladimir Kusnezow Holger Münzhardt oeffentlichkeitsarbeit@awo-spree-wuhle.de Anmeldung für den Newsletter: www.awo-spree-wuhle.de/newsletter 14 Druck: Uhl-Media GmbH Chemie- und wasserfreie Druckplattenherstellung, Strom aus regenerativen Energiequellen, klimaneutrale Druckproduktion. Für jeden Druckauftrag lassen wir einen Baum pflanzen.

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Geburtstage im März Cristina Agolino Jörg Becker Karin Braatz Irma Buch Ana Diaz Gonzalez Otto Dittmann Daniel Dunkhase Barbara Eisengarten Uwe Finkbeiner Sven Giese Günter Greßner Marco Herold Marianne Horrmann Renate Klatt Anja Kossok Gisela Krause Klaus Lichtenstein Sabine Lichtenstein Cathleen Lüdde Andreas Mewes Christine Minz Gerda Oehme Georg Pöhlmann Hanna Pöhlmann Karin Sarantis-Aridas Nadine Schröder Siegfried Schulz Eveline Schulze Albrecht Schumann Kirstin Schüssler Pamela Strutz Selma Stüber Manuela Stuhlsatz Jaqueline Tichauer Gisela Töpfer Ingrid Treskow Dieter Tulke Sabine Weisgram Karl-Heinz Witke Geburtstage im April Nadine Barth Ingrid Bartsch Meltem Baskaya Iljana Blum Andre Boldt Dieter Borries Mechthild Bruns Gunther Czichocki Felix Frenzel Irene Fripann Hans-Wolfgang Funke Joachim Günther Daniela Habel Barbara Herrmann Else Hoffmann Ursula Köhler Günther Krug Elfriede Kubenz Rose-Marie Kuhlen Christa Linke Anja Möbus Günther Neukirch Thi Duyen Hai Nguyen Charlotte Oberberg Inge Pietschker Eleonore Podubrin Hannelore Rath-Kohl Henning Rehn Ingrid Reinhold Elisabeth Richter Johannes Rummel Nancy Rummel Arne Schildberg Josef Schröer Carola Schulteisz Anneliese Steffen Horst Stein Petra Störr Katja Taraba-Schepull Bärbel Turek Anja Wermann Susanne Wilkening Geburtstage im Mai Geburtstage im Juni Anneliese Anhoff Marcus Adam Sevim Aydin Katja-Gertrud Asriel Margit Barth Karl-Heinz Baier Andreas Beckmann-Fellgiebel Björn Böhning Andreas Bodemer Bernd Breidt Andrea Böhringer Edith Breitmoser Ingelore Büntig Barbara Dieckmann Antonino Caltabiano Bärbel Drogge Chien Chu Thi Ute Fink Anna Dvostc-Franke Robert Hagen Holger Eisfeld Iwein Hehmke Anneliese Funke Elli Herbert Andre Gaedecke Peter Herrmann Maximilian Galensa Andreas Hillger Werner Gründler Thuy Nga Ho Dominik Heck Roswitha Höfner Ingrid Hengge-Rauchhaus Nicole Hornberger Peggy Hochstätter Ingrid Kemppe Marcel Könings Wiebke Klingauf Brita Küther Siegrid Lämmerhirt Barbara Lotte Dorothea Lange Anne Mehl Siegfried Lay Christian Neumann Anita Leese-Hehmke Gunnar Rasch Wolfgang Loschwitz Linus Rehn Manfred Martin Peter Risch Klaus Mätz Elsbeth Roloff Rosemarie Michasz Peter Schink Kathleen-Susanne Müller Hanna Caroline Schmedes Thi Loan Nguyen Irmgard Schmidt Dennis Peinze Peter Strieder Ingrid Raffloer Vo Cam Trang Anne-Katrin Richter Christin Tschiersich Ingeborg Scharlinsky Ximena Maite Villegas Gerda Spigalski Thi Nguyen Vu Tina Stampfl Christa Walzel Timm Steinborn Peter Weipert Joß Steinke Daniel Winter Maria-Theresia Volmer Margarete Walle Gerd Wartenberg Ulrich Wiegand Harri Zappe Feiere jeden Geburtstag als ob es der letzte wäre und bedenke, dass Liebe das einzige Geschenk ist, das wirklich die Mühe wert ist, zu geben. Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (1830 – 1916), österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin WIR GRATULIEREN ALLEN GEBURTSTAGSKINDERN! 15

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