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01/2016 Das Semestermagazin der Europäischen Mittelschule Schwadorf innen.ansichten Semesterspiegel September 2015 07. 09. 09./10. 09./10. 10. 11. 23. 30. 05.-08. 08. 16. 16. 19. 21. 27. 03. 05. 06. 13. 17. 24. 24. 26. 27. 01. 04. 04. 05. 09. 11. 11. 15. 16. 16. 17./21. 18./22. 21. 21. 22. 23. 07. 19./26. 20. 21. 22. 25.-29. 28. 29. 29. Schulbeginn Sisi-Museum Wien, 4ab Trommelworkshop, 2abc Teamtraining / Peer to Peer, 1abc Wirtschaftsmuseum Wien, 3ab Schulfotograf Klassen- Schulforum, EV-Jahreshauptvers. Nestlelauf Eisenstadt Schulärztl. Untersuchung L-Fortbildung: Gesunde Schule Jobmania, Wr.Neustadt, 3ab Vorst. Sacre Coeur, 4ab FIT-Tag Flüchtlinge, 4ab Vorst. Bauinnung, 4ab Konst. Sitzung—Schülerparlament Vorst. HLW Biedermannsdorf, 4ab Praxis-Besuch Kindergarten, WPF 4ab Vorst. HLW Erdberg, 4ab Vorst. HTL Mödling, 4ab Schlangenvortrag, 2abc Elternsprechtag, Buchausstellung Vorst. Weinbauschule Eisenstadt, 4ab FIT-Tag Plakatgestaltung, 1abc Adventkranzsegnung FIT-Tag Mittelalter, 2abc Tag der offenen Tür Techn. Museum Wien, 3ab Adventmarkt Enzersdorf U13 Fußball-Hallenturnier Schwechat Heeresgeschichtl. Museum Wien, 4ab U15 Fußball-Hallenturnier Schwechat Adventkonzert Schulbeichte Pensionistenweihnachtsf. GH Huber, Chor Dialog im Dunkeln, Wien, 4ab Schulkino Wien, 3ab Zivilschutzvortrag, 2abc Haus des Meeres, Wien, 1abc Schloss Esterhazy, Eisenstadt, 2abc Vorweihnachtlicher Gottesdienst Trotz-Dem Workshop Blindheit, 1abc Billy Elliott-SchulkinoPLUS Workshop, 4ab Vienna´s English Theatre, „Fame Game“ ECDL-Modulprüfungen Theater Akzent Wien, 4ab Schikurs Altenmarkt, 3ab Ski4School Puchberg Kunsth. Museum, Ägyptenausstellung, 1abc Schulnachricht 1A KV: Elke Koller, OLfWE Oktober 2015 November 2015 Dezember 2015 Jänner 2016 KV: J. Gatscher-Riedl 1B 1C KV: Philip Weinberger, BEd In Windeseile ist das erste Semester vergangen und schnell haben sich unsere Neueinsteiger eingelebt. ... Erholsame Semesterferien und viel Schwung, Ausdauer & Spaß im zweiten Semester! TROMMEL WORKSHOP SCHUL LAUF HOLO GRAPHICS BUCH KUNST OFFENE TÜREN ADVENT KONZERT Seite 7 Seite 11 Seite 15 Seite 17 Seite 22 Seite 31

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innen.ansichten Newcomers — Personal introduction Als ich erfahren habe, dass ich ab diesem Schuljahr in der EMS als Integrationslehrerin arbeiten darf, war ich sehr glücklich und aufgeregt. Die Zeit ist so schnell verflogen, dass ich es kaum glauben kann. Dies liegt vor allem daran, dass ich mich in dieser Schule sehr wohl fühle und sehr gut aufgenommen wurde. Ich bin 32 Jahre alt und lebe mit meinem Mann und meinen vier Kindern in Enzersdorf. Nach meiner Ausbildung zur HS -Lehrerin für Deutsch und Geschichte unterrichtete ich an einer Wiener NMS im Integrationsbereich. Dadurch kam ich mit vielen Schulfächern in Kontakt und lernte vor allem auch Mathematik zu lieben. Nach fünfjähriger Karenzzeit und zwei weiteren Kindern bewarb ich mich in Niederösterreich, in der Hoffnung wieder in dieser Sparte in der Nähe meines Wohnortes arbeiten zu dürfen. Dieser Wunsch ging in Erfüllung und da bin ich nun! In meiner knappen Freizeit „werkle“ ich am liebsten an diversen „Projekten“. Hand -, Garten- und Bastelarbeiten freuen mich sehr, sowie das Lesen bzw. Vorlesen von (Kinder-) Büchern. Ich bin zwar sehr gerne beschäftigt, faulenze aber auch manchmal gerne – im Winter vor dem Fernseher und im Sommer im Garten beim „Insektenschauen“. Ich freue mich auf ein weiteres schönes Semester! Martina HUBATKA Das erste Semester ist bereits vorüber und -so finde ich-wie im Flug vergangen. Wahrscheinlich liegt dies einerseits daran, dass mich meine Kollegen sehr nett aufgenommen haben, andererseits daran, dass mir der Unterricht große Freude bereitet. Ich bin 23 Jahre alt. Nachdem ich meine Ausbildung an der PH Wien beendet hatte, verbrachte ich mein erstes Dienstjahr an der EMS Strasshof und konnte dann in die EMS Schwadorf übersiedeln. Zu meiner größten Leidenschaft zählt die Musik. Als Kapellmeister des Musikverein Höflein, nimmt die Musik auch einen großen Teil meiner Freizeit ein. So fiel mir die Entscheidung für das Schulfach Musikerziehung auch nicht schwer. Da ich mich sehr für Sprachen interessiere und gerne ein gutes Buch lese, war auch die Wahl für das Fach Deutsch klar. Der Beruf Lehrer war schon immer mein Traumberuf, da ich viele interessante und unterschiedliche Persönlichkeiten kennenlerne und Wissen vermitteln darf. Ich freue mich schon jetzt auf ein erfolgreiches zweites Semester und auf viele kreative und schöne Unterrichtsstunden. Michael MAUTHNER Von Kindern und Kollegen sehr herzlich aufgenommen, unterrichte ich nun schon seit September in der EMS und kann es kaum glauben, dass die Hälfte des Schuljahres fast schon wieder vorüber ist. Ich bin 34 Jahre alt und komme aus dem kleinen Ort Walpersbach am Fuße der Buckligen Welt im südlichen Niederösterreich. Schon während der gesamten Ausbildung und auch nun, in meinem ersten Dienstjahr, gab es keinen Moment in dem ich bereut hätte, das Lehramt für die Neue Mittelschule in Mathematik und Musik absolviert zu haben. Aus diesem Grund entschied ich mich zu einer Drittfachausbildung (Informatik) und studiere berufsbegleitend das Lehramt für Physik/Chemie. Den größten Teil meiner Freizeit widme ich zum einen meinem Hund, einen American Staffordshire Terrier, und zum anderen meiner absoluten Leidenschaft dem Tischfußball. Ich nehme seit 2005 an nationalen und internationalen Turnieren teil und mein ganzer Stolz und gleichzeitig größter Erfolg war der VizeweltSandra GLATZ meistertitel im Damen Einzel 2013. Für mich persönlich war die Entscheidung den Beruf Lehrer zu ergreifen das einzig Wahre, denn ich konnte mich als Person in vielen Dingen neu kennenlernen und verwirklichen. Ich freue mich auf die weitere Arbeit und auf viele ereignisreiche und auch lustige Unterrichtseinheiten. Iris Ossberger-Blaha Geboren am 5.12.2015 Steckbrief: Gesund, munter, bildhübsch, gut bei Stimme und der ganze Stolz der Eltern Nach kurzer Zeit hat sie ihren Papa Michi schon fest im Griff und ist die Ursache so mancher nächtlicher Schlafstörung. Seite 2

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innen.ansichten neu.ausstattung Auch in den Sommerferien wurde im Schulhaus eifrig gearbeitet, um die geplanten Investitionen zeitgerecht umzusetzen. Unsere 60 Schülerinnen und Schüler der ersten Klassen können sich über ihre nagelneue Arbeitsstätte, die neben ergonomischen Drehsesseln auch flexible Arbeitstische, Schränke mit Eigentumsfächern und ein Smartboard bieten, freuen. Diese Klasseneinrichtung unterstützt zeitgemäßes pädagogisches Arbeiten. Auf Initiative von FL Titze konnte im Obergeschoß ein Abstellraum zum „Raum der Stille“ umgestaltet werden, der die Möglichkeit für ein Silentium im hektischen Schulalltag bietet. Im Außenbereich ist zwischen Schulgebäude und Garagentrakt eine Freiluftklasse geplant. Von Mitarbeitern des Bauhofs der Gemeinde Schwadorf wurde dankenswerter Weise ein Platz mit Betonplatten ausgelegt und eine Bewässerung installiert. Somit kann im Frühling mit der Fertigstellung dieses Schulgartens (Grasanbau) gerechnet werden. Große Probleme im Schulbetrieb bereitet die Schließung des Hallenbades aufgrund von Sanierungsarbeiten seit Sommer. Wir hoffen, dass nach mittlerweile abgeschlossener Planung und Kostenrechnung mit den Arbeiten an dieser wichtigen Sportstätte schnell begonnen wird. Ungenützt ist das leere Sportbecken (siehe Fotos) nicht. In Umsetzung einer kreativen Idee von FL Puchinger basteln hier die Burschen der vierten Klassen ungestört an ihrem geheimen Abschlussprojekt - Gartenmöbel aus Europaletten. Geheimprojekt im Sportbecken Fußball im Schwimmbad Das Englischteam wird heuer von einem neuen Nativespeaker unterstützt. James Ritchie, MA aus Schottland lebt seit einigen Jahren in Österreich und kommt nun montags und donnerstags zu uns, um mit unseren Schülerinnen und Schülern zu arbeiten. Nach seinem Eindruck befragt, meinte er Folgendes: „Schwadorf is a great school to work at. Everybody is so friendly and the kids are fun to work with. The teachers and pupils are very motivated and I really feel at home here.” Der Schulentwicklungs-Lehrerclan verwirklicht manchen kühnen Plan. brücken.bauen Im Herbst sind drei syrische Familien in Schwadorf, Enzersdorf und Margarethen zugezogen. Insgesamt sechs Flüchtlingskinder wurden herzlich in der Schule aufgenommen und haben sich mittlerweile in der EMS gut eingelebt. Um die Integration zu unterstützen, steht vor allem der schnelle Spracherwerb in Fokus der Bemühungen. Dazu finden jeden Tag Deutschkurse statt, wo mit den Kinder intensiv gearbeitet wird. Durch das große Engagement der PädagogInnen und die beachtenswerte Sozialkompetenz unserer SchülerInnen können alle gemeinsam „miteinander und voneinander“ lernen. Seite 3 Rahaf, Alaf, Ibrahim I., Ibrahim R., Lorand und Shirwan beim Deutsch-Intensivtraining

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schul.beginn Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne Endlich waren die langen Sommerferien vorbei, und das Haus der EMS füllte sich schon in den frühen Morgenstunden mit Leben. 7.September—Schulbeginn Vor allem unsere 60 „Erstklassler" warteten gespannt auf neue Herausforderungen. Die Kinder wurden bereits in der Aula von ihren drei Klassenvorständen Elke Koller, Judith Gatscher-Riedl und Philip Weinberger begrüßt und ab ging es in den Turnsaal. Während die Eltern bei Kuchen und Kaffee von Direktorin Gerlinde Stadler wichtige Informationen bezüglich des Schulalltags bekamen, lernten sich die Kinder aus acht umliegenden Gemeinden näher kennen. Bei Teamspielen legte sich die Spannung schnell und die ersten Freundschaften konnten geknüpft werden. Die Teilung in drei gleich große Gruppen (Klassen) schafften die SchülerInnen schließlich eigenständig. Aufgeregt, aber zufrieden, wurden noch die nagelneuen Klassen besichtigt und dann ging es in die Kirche zum Schulgottesdienst. Herzlichen Dank an den Elternverein für die kulinarische Unterstützung. Wir wünschen unseren „neuen“ Schülerinnen und Schülern - und auch den „alten“ - alles Gute für das kommende Schuljahr und viel Erfolg bei der Erreichung der gesetzten Ziele. Kennenlerntage der ersten Klassen Damit sich alle Schüler und Schülerinnen der ersten Klassen besser kennenlernen können, veranstalteten wir einen kleinen Wandertag in Schwadorf. Ausgestattet mit Rucksäcken, festen Schuhen und Decken machten wir uns auf den Weg. Nach einem ordentlichen Fußmarsch und dem Ausprobieren der Fitnessgeräte, breiteten wir unsere mitgebrachten Decken aus und genossen unsere Jause. So kamen die Kids bei herrlichem Wetter ins Gespräch und konnten schon einiges voneinander erfahren. Seite 4

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im.team Peer to peer Um sich in der „neuen“ Schule leichter zurecht zu finden, fungierten Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen als Peers für die der ersten Klassen. Die Kids wurden in Kleingruppen geteilt und dann ging es schon los: Die Großen zeigten ihnen zuerst das Schulhaus, danach gab es eine spannende Fragestunde unter den Schülern. Wie ist denn der Lehrer….so?, Worauf muss ich besonders Acht geben?, Was gefällt euch in dieser Schule?....usw. Es war eine sehr informative Stunde für unsere Neueinsteiger und so manche Freundschaften wurden geknüpft! Voller Tatendrang im September— Die erste Schulwoche ist schon geschafft! Ein Klimabaum in der 1a Nach dem Motto: Wir wollen ein gutes Klassenklima! bastelten wir einen Klimabaum. Wir besprachen gemeinsam, was wir beitragen können, um eine gute Gemeinschaft zu werden. In jedes Blatt schrieben die Schülerinnen und Schüler eine Verhaltensregel, die ihnen am Herzen lag, auf. Es war eine gelungene Unterrichtsstunde im Sozialen Lernen . Bäume, Bleistiftzeichnung Seite 5

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erste.schulwoche - out.door Sisi - Mythos und Wahrheit - 4ab In der ersten Schulwoche machten sich die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen auf, um auf den Spuren von Kaiserin Elisabeth zu wandern. Wir besuchten das Sisi-Museum in der Hofburg (Wintersitz der Habsburger) und konnten gleich zu Beginn der Führung unseren Augen nicht trauen. Als wir das Museum betraten, erwartete uns eine naturgetreue Nachbildung der schönen Kaiserin mit einem Taillenumfang von nur 50 cm bei einer Größe von 1,72m und rund 45kg. Um ihre Schönheit zu erhalten, betrieb Sisi einen regelrechten Körperkult: täglich bis zu 42km!!! Gewaltmarsch, Fitnessübungen in ihrem Turnzimmer, stundenlange Flechtfrisuren, Bäder in Milch und Rosenöl. Sisis Ernährung galt als sehr karg, oftmals bestand diese nur aus Gemüsebrühe oder Rinderbrühe und Veilcheneis. Ihr Leben verlief aufgrund vieler Schicksalsschläge tragisch und so sehnte die Kaiserin in unzähligen Gedichten den Tod herbei. Im September des Jahres 1898 besuchte Sisi Genf. Am Weg vom Hotel zum Schiff begegnete sie dem Anarchisten Luigi Luccheni. Dieser stieß ihr eine zugespitzte Feile ins Herz. Der Stich war jedoch so klein, dass man zu Beginn dachte, es sei nur ein Faustschlag gewesen. Doch die traurige Gewissheit folgte – Sisi brach am Schiff zusammen und starb wenig später in ihrem Hotelzimmer in Genf. Besuch im Wirtschaftsmuseum - 3ab Unsere Wirtschaftsreporter berichten: „Kartoffelchips kennt jedes Kind. Doch wie werden sie produziert? Wer bringt sie in die Geschäfte? Wie komme ich zu Geld, das ich für den Einkauf brauche? Wir haben uns auf die Suche begeben und viele Antworten bekommen. Wo? Im Wirtschaftsmuseum. Im Stationenbetrieb „Offenes Lernen“ setzten wir uns intensiv mit dem Thema „Geld und Währung“ auseinander. Letztendlich vertieften wir mittels eines interaktiven, multimedialen, computergestützten Lernpfades wirtschaftliche Inhalte. Jetzt sind wir schon fast Wirtschaftsprofis.“ (Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen) Seite 6

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im.team Wir sind jetzt eine Band - 2abc Können Sie bis vier zählen? JA? Dann können Sie auch trommeln! Jedes Kind konnte sich mit all seinen Stärken, Schwächen und seiner Tagesverfassung einbringen. Die Kinder durften in verschiedene Rollen schlüpfen, z.B.: Dirigent, Assistent oder Solist sein. Steigerung der Dramaturgie durch eine gemeinsame Generalprobe und das „finale furioso“ - das Konzert vor Publikum, Spaß und Freude am Tun, gekoppelt mit Spontanität und Mut haben den Horizont unserer Kinder erweitert ist ein besonderes Erlebnis für uns alle gewesen. Flüchtlingsprojekt 4a Kurz entschlossen initiierte die 4A am 23.09. ein Projekt, um Flüchtlingen in Österreich zu helfen. Wir „verkauften“ gegen freie Spende selbstgemachte Aufstrichbrote, Muffins und verschiedene Getränke an die Eltern, die am Abend die Klassenforen, das Schulforum oder die Präsentation des Trommelworkshops besuchten. Insgesamt nahmen wir € 513,- an Spenden ein. Sie wurden der Organisation ,,Helfen wie wir‘‘ gespendet. Danke für Ihre Unterstützung! Fotos: Herr Grausam Seite 7

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pro.jekte In regelmäßigen Abständen finden an der EMS fächerübergreifende Intensivtage (FIT-Tage) statt. Dabei beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit einem aktuellen Thema des Lehrplans. Das selbstständige, interdisziplinäre und kooperative Lernen steht im Vordergrund. Bei der Planung wird darauf geachtet, möglichst viele Intelligenzdomänen und Lerntypen anzusprechen. Von hübschen Burgfräulein und wackeren Rittern — 2abc Viel zu staunen gab es für die zweiten Klassen am FIT-Tag unter dem Thema „Mittelalter”, denn an diesem Tag konnten sie nicht nur Ritterburgen bauen, sondern auch gotische Fenster schnitzen, mittelalterliche Musik hören und einen Brief in alter Schriftform schreiben, um ihn anschließend mit einem Wachs-Stempel zu versiegeln. Dazu gehört natürlich auch ein eigenes Wappen, und da die Edelleute sich auch zu vergnügen wussten, durften in Spielrunden Backgammon, Fuchs und Henne oder 12er Jagd gespielt werden. FIT in die Welt der Plakate — 1abc Beim ersten FIT-Tag der ersten Klassen widmeten sich die Schülerinnen und Schüler dem Thema „Plakatgestaltung". Nach einem kurzen gemeinsamen und theoretischen Beginn starteten die Kinder mit der Gestaltung ihrer Plakate. Die Themen konnten je nach Interessen der Kinder frei gewählt werden. Die Auflösung des Klassenverbands und die unterschiedlichen Gruppenzusammenstellungen sorgten für eine kommunikative Stimmung. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen und wurden als Abschluss in Form einer kleinen Ausstellung im Turnsaal präsentiert. Seite 8

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vielfalt.macht.reicher Auf der Flucht — 4a Ganz Europa beschäftigt sich nach wie vor mit dem Thema „Flucht”. So auch die Schülerinnen und Schüler der 4a in der EMS. Die Zeit wurde fast zu knapp für die intensive Aufarbeitung von Fragen zur Thematik, dem Klären und Recherchieren von Fachbegriffen und Fakten, Diskussionen und literarischen „Rollenspielen”, bei denen Gedanken zu Worten wurden. Besonders diese produzierten Texte berühren sehr und wir sind stolz auf die jungen Erwachsenen, die so viel Reife und Einfühlungsvermögen besitzen. Die Wahl fiel schwer, einige Werke wurden auf einem Plakat verewigt oder zieren die Wand in der Klasse. Andere sollen unbedingt auch einem breiteren Publikum zugängig gemacht werden - und zwar auf unserer Homepage www.emsschwadorf.at. Zwei Texte zum Projekt finden Sie hier: Rap Part2 (Maximilian D.) & Lyrik (Anna H.) Blind durchs Leben — 1abc Die ersten Klassen beschäftigten sich bei ihrem zweiten fächerübergreifenden Intensivtagintensiv mit „unseren Sinnen“. Zu diesem Thema besuchte uns der Blindenhund Lea mit seinem Herrchen und Frauchen. Die Kids lernten einiges über die Blindenschrift (Brailleschrift), Wäsche pflegen, …. einfach wie das Leben zu bewerkstelligen ist, wenn man seh - technisch eingeschränkt ist. Im praktischen Teil des Workshops gab es eine „blinde Jause”, Rätsel in Brailleschrift und den Umgang mit dem Blindenhund Lea. TROTZ-DEM Behinderung erleben und verstehen. Seite 9

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geschichte.lebt Erstes historisches Forschen ...Personalausweise, Kaffeemühlen, Werkzeuge, Bilder, Urkunden,…uvm. Die „Schnüffelnasen“ der 1c bewiesen erstmals ihre historischen Kompetenzen und suchten zu Hause und bei Verwandten nach Sachquellen, welche im Unterricht vorgestellt wurden. Dazu bedarf es einiger Recherche. „Woher stammt die Quelle?“, „Wem gehörte diese?“ „Aus welchem Jahrzehnt könnte die Quelle stammen?“ Im Anschluss der Kurzpräsentationen, durften wir auch noch Kaffeebohnen mahlen. Wir sind begeistert vom Einsatz unserer Forscherinnen und Forscher und die (Vor)Freude auf viele tolle Erfahrungen im Geschichtsunterricht groß. Quellen unserer Geschichte Dass auch wir Quellen der Geschichte besitzen, wurde auch vielen Schülerinnen und Schülern aus der 1b erst klar, als sie aufgefordert wurden, solche von zu Hause mitzubringen. Da fanden sich dann ganz interessante Dinge wie eine Kaffeemühle, Münzen, Fotografien und Postkarten, Schischuhe aus Leder, Fotoapparate, Fossilien und sogar ein uraltes Fotoalbum mit Bildern aus der Monarchie. Ja, so kann Geschichte wieder lebendig werden. Wer war Herr Platon? Im Geometrieunterricht der vierten Klassen wurde auch das Thema „platonische Körper“ intensiv beleuchtet. Wer war Herr Platon? Wie sehen platonische Körper aus? Aus welchen Netzen sind sie zusammengesetzt? Neben dem Konstruieren von Netzen sowie dem Ausschneiden und Kleben zu platonischen Körpern, wurden deren Eigenschaften erforscht, Gesetzmäßigkeiten abgeleitet und Beispiele im Alltag gesucht. Seite 10

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alles.läuft.bestens Gesundheit bewegt uns Die Europaschule ist eine wichtige Lebens- und Arbeitswelt für Schülerinnen und Schüler. Erholungspausen und viele Tipps für gutes, soziales Auskommen bereichern den Schulalltag . Gesundheit findet man an unserer Schule in allen Unterrichtsgegenständen und allen Schulstufen als Querschnittsthema. Wir vermitteln Gesundheitswissen und probieren gesundes Verhalten aus:  Tag des Apfels, gesunde Jause, bewegte Pause, Gesundheitstage  Tägliche, kleine Bewegungsübungen von „Vital for brain“  „TAUSCH dich FIT“, Bewegungstagebücher, TUT GUT—Projekte  Motivation zur gesunden Lebensführung in Gesprächen im Klassenverband uvm. Wer mehr über eine gesunde Lebensführung weiß, hat bessere Lebenschancen. Nestle Schullauf in Eisenstadt Wie toll ein gemeinsames Lauferlebnis sein kann, spürten heuer wieder 24 Schüler und Schülerinnen beim alljährlich stattfindenden Schullauf in Eisenstadt. Die Atmosphäre im Schlosspark sowie die Stimmung beim Laufwettbewerb waren einzigartig. Heuer konnten wir wieder einmal Siegerplätze erreichen. Wir gratulieren Corinna Köpper und Ihrem Bruder Christoph Köpper sehr herzlich zum 1. Platz. Auch im Mittelfeld gibt es einige bemerkenswerte Ränge. Unter schullauf.at gibt es alle Details und die Ergebnislisten. Und jetzt heißt es fleißig trainieren …… bis zum nächsten Lauf! „An apple a day keeps the doctor away“ Frisch, saftig und herrlich süß. So schmeckten die Äpfel, die uns dankenswerter Weise vom Elternverein zur Verfügung gestellt wurden. Eine gesunde Jause in der großen Pause. Alle haben herzhaft zugebissen…… Seite 11

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unter.richten - auf.richten Im NAWI-LAB Die Schülerinnen und Schüler der Wahlpflichtfachgruppe Naturwissenschaften erlernten den Umgang mit dem Bunsenbrenner. Mit Schutzbrillen ausgestattet und anfangs noch vorsichtig und zurückhaltend, wurden sie immer sicherer im Umgang mit dem Gasbrenner und versuchten sogar das gezielte Überhitzen und das damit verbundene Überkochen und Herausschießen von kochendem Wasser. JOBmania Am 16. Oktober besuchten die Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen im Zuge des Berufsorientierungsunterrichts die „JOBmania“ – eine Messe zur Berufsorientierung - in Wiener Neustadt. Lehrlingsausbildende Betriebe, Schulen aber auch AMS und WKO präsentierten sich an den zahlreichen Messeständen. Die Schüler und Schülerinnen konnten sich selbständig oder in Kleingruppen gemäß ihrer Interessen informieren und auch Kontakt mit anwesenden Lehrlingen und Schülern aufnehmen. Der Messebesuch sollte einen ersten Denkanstoß zur künftigen Berufswahl geben und einen Überblick über die Vielzahl von Ausbildungsmöglichkeiten verschaffen. Wohin nach der EMS? Wo liegen meine Interessen? Wer Can, can Überaus bewegungsfreudig und gelenkig zeigte sich die 2a im Musikunterricht im klassischen Can - Can. Sowohl der Grundschritt als auch sämtliche akrobatische und formatierende Elemente des schnellen französischen Tanzes wurden geübt und in einer Choreographie einstudiert. Bei so viel Motivation dürfte einem baldigen Auftritt im Moulin Rouge nichts im Wege stehen, meinten die Schülerinnen und Schüler. Seite 12

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unter.richten - auf.richten Time for a sketch in 2c Now we definitely know that our kids are little actors and actresses. We performed the play „PRONTO“ in class and dressed up as the characters: hypnotist, assistant, doctor, ... The play is about a man who hypnotises his audience to steal expensive jewellery from museums. It was great fun and our pupils enjoyed being in the spotlight. „Speaking“plays a huge part in today’s English lessons and therefore we try to encourage our pupils to „just“ speak, no matter if they make mistakes or not. Der Herbst kann kommen Zum Einstimmen in die bunte Jahreszeit gestalteten unsere Schülerinnen und Schüler ganz spezielle Herbstgedichte, die nach eher ungewöhnlichen Gedichtformen gestaltet wurden. So wird beim Haiku das Gedicht in drei Zeilen eingeteilt, davon enthält die erste und dritte fünf Silben, die zweite sieben. Das Tanka ist die Erweiterung davon, und wird mit zwei weiteren Zeilen zu je sieben Silben gedichtet. Ursprünglich ist das kürzere Haiku eine Weiterentwicklung vom 1.300 Jahre Tanka, und beide haben ihren Ursprung aus der japanischen Dichtung. Für das Wachsgedicht sind grammatikalische Kenntnisse gefragt, denn hier kommt es auch darauf an, wann man welche Wortart in einer bestimmten Zeile verwendet. Man kann hier gut erkennen, dass hierbei nicht nur eine kreative Ader notwendig ist, sondern auch grammatikalische Kenntnisse hilfreich sein können. Als Gestaltungsmittel wurden Ahornsamen verwendet, um Libellen daraus zu basteln. Wer kennt das Spiel Flohhüpfen nicht?! Mit diesem Spiel sind die Kinder der ersten Klassen der Frage „Wozu wird Statistik gebraucht?" auf den Grund gegangen. Sie erforschten spielerisch die Begriffe Urliste, Rangliste, Minimalwert, Maximalwerte und Zentralwert. Ganz nebenbei vertieften sie außerdem ihre Kompetenzen im Messen und Umwandeln von Längenmaßen. Gesundes Schulfrühstück in der 1a Am 7. Oktober bereiteten wir unser erstes gemeinsames Frühstück in der Lerneingangsphase zu. Die Schüler und Schülerinnen brachten viele Köstlichkeiten mit. Vom selbstgemachten Aufstrich, bis zu Riesenthermoskannen Kräutertee war alles vorhanden. Natürlich durfte Gemüse wie Gurken und Radieschen nicht fehlen. An den vielen Birnen konnten wir uns noch ein einige Tage erfreuen. Den Kids hat es so gut geschmeckt, dass wir das gesunde Schulfrühstück sicher öfter zubereiten werden. Seite 13

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unter.richten - auf.richten Zurück in die Urzeit…wir gehen auf Mammutjagd! Es ist wirklich großartig mitanzusehen, mit wie viel Elan und Begeisterung die Schüler und Schülerinnen der 1bc an historische Themen herangehen. Innerhalb nur eines Wochenendes stellte mehr als die Hälfte der Klasse Werkzeuge und Waffen aus Naturmaterialien - also nur jene Dinge, die auch den Menschen in der Steinzeit zur Verfügung standen - her und präsentierten diese in der Klasse. Zusätzlich gestalteten wir ein Zeitfenster zur Urgeschichte (Jung-, Altsteinzeit), welches in Form einer Freiarbeit gestaltet wurde. Die selbstgebastelten Werkzeuge und Waffen sowie unser kreatives Lernprodukt können fortan in der Aula bewundert werden. Ein großes Lob an die kleinen Künstler! Höhlenmalerei, Werkzeug & steinzeitliche Minibooks Visitors welcome! ...und auf einmal standen vier Schülerinnen und Schüler der letzten vierten Klasse in der Tür und wollten unbedingt am Englischunterricht teilnehmen. Aus „ Wir wollen eh nur zuhören!“ wurde dann aber aktives Mitarbeiten. Kurzerhand wurden Daniel, Vanja, Bianca und Alex als „Hilfslehrer“ eingesetzt und bearbeiteten mit den begeisterten Kids die Englischaufgaben. Pädagogisches Talent ist vorhanden…. Vielleicht sieht man sich in einigen Jahren in der Kollegenschaft wieder…. Alles Liebe! Bühne frei! Mit Instrumenten ausgestattet, tüftelten die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtfaches “Deutsch Kreativ” dieses Mal an ihren Interpretationen eines Herbstgedichtes, und sorgten damit für Schmunzeln. Mit Klavier, Gitarren, ihren Stimmen und Orff Instrumenten, aber auch mitunter außergewöhnlichen Geräuschkulissen wie zum Beispiel Aufnahmen von Toilettenspülungen, gaben die Jugendlichen ihre Texte wieder, und begeisterten mit dem breiten Klangspektrum restlos. Die 1b auf Orientierungssuche Mit Kompass ausgestattet, verbrachten die Schüler und Schülerinnen der 1b ihre Geografie-Stunde im Freien. Anfangs waren wir uns noch nicht ganz einig, wo genau Norden liegt, ….. doch gegen Ende der Einheit hatten alle den Durchblick. Orientierung bei herrlichem Sonnenschein bringt Licht und Freude in den Schulalltag. Seite 14

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unter.richten - auf.richten Holographics Viel Präzision und Ruhe war im November im Wahlpflichtfach “Deutsch Kreativ” angesagt, als die Schülerinnen und Schüler, mit Stanleymessern bewaffnet, CD-Hüllen zu Leibe rückten. Nach langem Sägen und Kleben sind sie aber doch entstanden: die Holographics, eine Vorrichtung, die es ermöglicht, Videos oder Fotos von Tablets als Hologramme wiederzugeben. Dies geschieht durch eine Projektion der beleuchteten Bilder, die auf eine 45 Grad gestellte Plastikscheibe wiedergegeben wird. F ASZINIEREND. Eine bewegte, aktive Pause Im Turnsaal können sich nun unsere Kinder in der großen Pause richtig austoben. Am Montag sind die ersten Klassen an der Reihe, am Dienstag die zweiten Klassen, am Mittwoch die dritten Klassen und am Donnerstag die vierten Klassen. Diese Bewegungszeit ist wertvoll und bringt uns unserem großen Ziel näher: GESUNDE SCHULE! Viele kleine Turngeräte laden dazu ein, sich ausgiebig und mit viel Spaß zu bewegen. Nachher fällt das Lernen wieder leichter Pedalos, Bonbond, Bälle, Bänder uvm. Bewegte Pause TUT GUT „…bei uns brennt es bereits…“ Nachdem diese Aussage in der 3b im Raum stand und Kritik zu Klassenklima und einem harmonischen Miteinander geäußert wurde, durfte eine soziale Lerneinheit nicht fehlen. Mit Hilfe von „Was stört mich“ – Zetterl hatten die SchülerInnen die Möglichkeit ihren Unmut zu äußern und sich Einiges von der Seele zu reden. Diese wurden dann gemeinschaftlich verbrannt. Da Feuer zum einen vernichtet, aber zum anderen auch ein Zeichen für Leben und Wärme ist, wurde somit das Negative symbolisch zerstört und aus dieser Asche ließen wir einen Baum erwachsen – einen Klassenbaum. Dessen Blätter wurden von den Kindern der 3b mit ihren Gedanken beschrieben, wie sie sich Gemeinschaft und den Umgang mit anderen vorstellen. Nun schmückt er die Klassentüre – ein gemeinsamer Stamm, an dem 25 verschieden farbige Blätter wachsen – individuell, wie unsere Kinder. Mit dem Lied „Ein Hoch auf uns“ wurde diese emotionale Lerneinheit feierlich abgeschlossen. Seite 15

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