LOCATION Duisburg 01_2016

 

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L cation! Duisburg 29. 1. 2016 Nummer 115 Exklusiver Gewinn: Ihr individueller Trüffel Närrisches Opernhaus: Prunksitzung der Prinzengarde Sicherheitstipps: So schützen Sie Ihr Heim

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So geben Hausbesitzer Wärmeverlusten keine Chance. Jetzt wieder möglich: die Gebäude-Thermografie der Stadtwerke Duisburg. Wärme ist zu teuer, um damit die Umwelt zu heizen. Auch in der Heizperiode 2015 / 2016 bieten die Stadtwerke Duisburg Hausbesitzern und Modernisierern darum wieder günstige Thermografien an. In einem gut gedämmten Haus sollte die Wärme möglichst lange im Inneren bleiben. Viele Häuser, und dazu zählen oft auch Altbauten, die bereits saniert oder renoviert wurden, erfüllen diesen Anspruch jedoch nicht. So gelangt durch Schwachstellen, die dem Hausbesitzer oft nicht bekannt sind, viel zu viel Wärme nach außen. Um die eigenen vier Wände dennoch angenehm warm zu halten, wird dann unnötig viel Energie verbraucht. Das strapaziert nicht nur den Geldbeutel, sondern belastet zudem massiv die Umwelt und ist nicht ressourcenschonend. Abhilfe schafft hier die Gebäude-Thermografie. Infrarotkameras machen Wärme – und somit auch Wärmeverluste – sichtbar. Schlecht gedämmte Bauteile werden dabei in den Farben Weiß und Pink abgebildet. Gut gedämmte Zonen werden türkis bis dunkelblau dargestellt. Ursachen für Wärmeverluste können eine fehlende oder zu schlechte Dämmung der Außenwände oder der Heizkörpernischen sein, schlecht gedämmte Dachschrägen, Geschossdecken, Stürze und Rollladenkästen oder verzogene Fensterrahmen. Thermografien gibt es für Kunden der Stadtwerke Duisburg, die Inhaber der kostenlosen Kundenkarte sind, schon ab 170 Euro. Darin sind sechs Thermografieaufnahmen, eine energetische Beurteilung der Gebäudehülle und eine individuelle Analyse und Besprechung des Thermografieberichts mit dem Thermografen enthalten. Das erleichtert das Identifizieren von unnötigen Wärmeverlusten. Für Thermografie-Untersuchungen muss allerdings das Timing stimmen, denn für aussagekräftige Infrarotaufnahmen benötigt man eine Temperaturdifferenz zwischen innen und außen von mindestens 12 bis 15 °C. Die Aufnahmen sind darum nur in der Heizperiode, also in der kalten Jahreszeit, und bei Dunkelheit möglich. Daher ist die Thermografie-Aktion der Stadtwerke Duisburg auch in diesem Jahr wieder zeitlich begrenzt. Bis zum 19. Februar 2016 nimmt das Service-Team der Stadtwerke Duisburg Anmeldungen zur Durchführung von Thermografie-Aufnahmen an – per E-Mail unter energiedienstleistungen @stadtwerke-duisburg.de oder gerne auch telefonisch unter 0203 604 1111. Wissen, wo die Wärme bleibt. Unsere Gebäudethermografie deckt auf, an welchen Stellen wertvolle Heizenergie an Ihrer Immobilie verloren geht – wie zum Beispiel Wärmelecks, Wärmebrücken oder Schäden an der Wärmedämmung. Jetzt, in den Herbst- und Wintermonaten, sind die infrarotgestützten Aufnahmen durch die niedrigen Temperaturen wieder möglich. Fragen Sie uns unverbindlich, wir freuen uns auf Sie! Servicetelefon Energiedienstleistungen: 0203 604 1111 E-Mail: energiedienstleistungen@stadtwerke-duisburg.de www.stadtwerke-duisburg.de

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Editorial 6COUVCI)GDTWCT b 6WDUJDVW5RVV$QWRQ\ 6FKODJHUVWHUQ.HUVWLQ0HUOLQ 0RGHUDWRULQ%HD/DUVRQ XQG'-&DUVWHQ0RPEHU b .DIIHHXQG*HEXUWVWDJVNXFKHQ b (XURLQ-HWRQVRGHU *O°FNVWLFNHWV Liebe Leserinnen, liebe Leser, das soziale Engagement verschiedener Clubs und Organisationen in der Stadt ist ungebremst und die Ergebnisse können sich wahrlich sehen und lesen lassen: Ob im Duisburger Norden oder Süden, an allen Stellen muss geholfen werden, um finanzielle Engpässe bei Investitionen überwinden und Projekte erfolgreich realisieren zu können. Erfreulich sind folglich Meldungen, wie diese: Das Ergebnis vom Duisburger Weihnachtsmarkt macht die Hamborner Lions stolz. So verkauften die Mitglieder des Clubs wieder erlesene Lions-Spezialitäten für einen Andrea Becker, guten Zweck. Das RekordRedaktion ergebnis von 13.112 Euro wurde nun nach Auszählung aller Verkäufe bekannt. ,Helfen zur Selbsthilfe‘, unter diesem Slogan stellen sich die Mitglieder des Clubs den sozialen Problemen im Norden. Ein ehrenamtliches Engagement, in dem bis dato mehr als 1.300.000 Euro gesammelt wurden. Zielgruppen sind Behinderte, Alte und sozial Benachteiligte. Aber auch der Süden war nicht untätig: Ein großer Erfolg war der Huckinger Weihnachtsmarkt am dritten Advent. Der Reinerlös der Veranstaltung geht dieses Mal an das Malteserhospitz ,St. Raphael‘ in Huckingen. Diese Einrichtung finanziert sich ausschließlich aus Spenden und die Huckinger Schützenbruderschaft freut sich, zeitnah eine Spende von 4.000 Euro übergeben zu können. Es zeigt sich, soziales Engagement ist und bleibt wichtig, um den Alltag stemmen zu können. So gebührt den Ehrenamtlichen ein großes Lob, weiter so.  M P C[ D N G K RCTV 3 U  G UVCIU T J -C GDWTV     P* UG G K 5  Vier Kammerkonzerte im TaM präsentiert Christoph Prégardien mit den großen Liedzyklen Schuberts und einer Schubertiade (mehr dazu auf Seite 4). Bild: Prégardien/Gees ZZZVSLHOEDQNGXLVEXUJGH 6SLHOEDQN'XLVEXUJÃHLQ8QWHUQHKPHQGHU:HVW6SLHO*UXSSHb =XWULWWDE-DKUHQÃELWWH$XVZHLVQLFKWYHUJHVVHQ *O°FNVVSLHONDQQV°FKWLJPDFKHQ+LOIHHUKDOWHQ6LH°EHUGLHNRVWHQIUHLH+RWOLQHGHU:HVW6SLHO*UXSSH:(6763,(/ E]Z 0RÃ)UÃ8KU GLHYRQGHU/DQGHVNRRUGLQLHUXQJVVWHOOH*O°FNVVSLHOVXFKW15:EHWULHEHQZLUG ZZZJOXHFNVVSLHOVXFKWQUZGH

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Akutelles Seminarprogramm 56 Seminare, 41 Referenten, 36 Seiten, so präsentiert sich das druckfrische Seminarprogramm der Haus der Unternehmer GmbH. Bei den Workshops im Buchholzer Tagungs- und Kongresszentrum soll innerhalb weniger Stunden kompakt und praxisorientiert Wissen geboten werden. Da nicht jeder Mitarbeiter aus dem Tagesgeschäft für ein Seminar zur Verfügung steht, bieten die Organisatoren auch Inhouse-Fortbildungen an. Das Heft kann kostenlos bestellt oder im Internet unter: www.haus-der-unternehmer.de abgerufen werden. Weitere Infos bei Heike Schulte ter Hardt, Telefon: 6082 - 204 oder per E-Mail: schulteterhardt@haus-der-unternehmer.de Die Spielbank-Direktoren Jochen Braun und Michael Wiebeck präsentieren die ,Charta der Vielfalt‘ und treten damit dem größten Diversity-Netzwerk Deutschlands bei. Bild: WestSpiel Charta der Vielfalt „Wir begegnen allen Mitarbeitern ohne Vorurteile, unabhängig von Geschlecht, Nationalität und ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität“, so die beiden Direktoren Jochen Braun und Michael Wiebeck unisono. Die Spielbank Duisburg hat vor kurzem die ,Charta der Vielfalt‘ unterzeichnet und tritt damit dem größten Diversity-Netzwerk Deutschlands bei. Die Initiative will die Vielfalt in Unternehmen anerkennen, wertschätzen und voranbringen. Das Haus in der Innenstadt hat bereits seit vielen Jahren eine internationale Belegschaft. In der hiesigen Spielbank und den anderen Häusern der WestSpielGruppe arbeiten insgesamt Mitarbeiter aus 33 Nationen, die 28 Sprachen beherrschen. Unterschiedliche Talente, verschiedene Kulturen und andere Herangehensweisen können gezielt eingesetzt werden. Von der Vielfalt profitieren Besucher, Mitarbeiter und die Spielbanken gleichermaßen. Die ,Charta der Vielfalt‘ wurde von Daimler, BP Europa SE (ehemals Deutsche BP), Deutsche Bank und Deutsche Telekom im Dezember 2006 ins Leben gerufen. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ist Schirmherrin. Mehr als 2.200 Unternehmen und öffentliche Einrichtungen haben diese bereits unterzeichnet. Schubertiade Die Schubertiade krönt Duisburger Kammermusikreihe zu Ehren des berühmten Tenors: Christoph Prégardien gilt als einer der bedeutendsten lyrischen Tenöre unserer Zeit. Im Januar feierte der Künstler seinen 60. Geburtstag: Grund genug für die Duisburger Philharmoniker, Prégardien mit einem mehrteiligen Projekt zu ehren, das den Fokus auf Schuberts Schaffen legt. Vier Kammerkonzerte im Theater am Marientor stehen auf dem Programm. Prégardien interpretiert die drei großen Liedzyklen ,Die schöne Müllerin‘ (31. Januar, 19 Uhr) mit dem jungen Pianisten Christoph Schnackertz, ,Winterreise‘ (21. Februar, 19 Uhr) mit dem Klavierpartner Hartmut Höll und schließlich den ,Schwanengesang‘ (13. März, 19 Uhr) mit dem Pianisten Michael Gees. Einen Höhepunkt wird eine ,Schubertiade‘ (20. Februar, 19 Uhr) bilden. Raritäten aus Schuberts Liedschaffen erklingen an diesem Abend mit Christoph und Sohn Julian Prégardien. Karten unter Telefon: 283 62 100 ,Duisburger Akzente‘ ehren Hafen Die 37. Duisburger Akzente stellen den Hafen in den Mittelpunkt: ,Nah und Fern – 300 Jahre Duisburger Hafen‘, unter diesem Slogan tauchen die diesjährigen Duisburger Akzente in die Geschichte des größten Binnenhafens der Welt ein. Vom 26. Februar bis zum 8. März erzählt das Festival in rund 100 Veranstaltungen aus Theater, Literatur, bildender Kunst oder Musik nicht nur von der Wirtschaftskraft des Umschlagplatzes, sondern auch von Heim- und Fernweh, Landratten und Seebären oder Abschied und Wiederkehr. Eröffnet werden die Akzente am 26. Februar im Landschaftspark Duisburg-Nord mit dem Konzert ,Hafenzeit‘ des KlangkraftOrchesters. Der sinfonisch besetzte Klangkörper lässt sich vom Tagesablauf in einem Hafen zu einem Programm aus Klassik, Jazz und Pop inspirieren. Schwerpunkt ist das Theatertreffen. Hier stehen hochkarätige Gastspiele auf dem Programm, darunter Shakespeares ,Sturm‘ in der Inszenierung des Wiener Burgtheaters und Oliver Reeses Adaption der ,Blechtrommel‘ für das Schauspiel Frankfurt. Räumlich gesehen schlägt das Herz der Akzente in diesem Jahr in Ruhrort. Ehemalige Ladenlokale und Kneipen, aber auch öffentliche Plätze oder Kultureinrichtungen,bieten bildende Kunst, Theater, Musik, Literatur und Wissenschaft. Im Festivalzentrum ,Heimathafen‘ gibt es ein tägliches Programm. Außerdem werden Lesungen mit Renan Demirkan, Feridun Zaimoglu und Alex Capus, Exkursionen, Ausstellungen und Filme angeboten. Infos unter: www.duisburger-akzente.de Lieder und Ensemble-Gesänge von Franz Schubert: Die Tenöre Christoph und Julian Prégardien singen am 20. Februar im TaM. Bild: Hans Morren 4 L cation!

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Nörgelt wieder: Wolfgang Trepper beim ,Dinner for DU‘. Bild: P. Schimweg Dinner for DU Das ,Dinner for DU‘, der traditionelle Jahresrückblick mit Wolfgang Trepper, ist so gut wie ausverkauft. Einzig für die Veranstaltung am 21. Februar (20 Uhr) im ,Grammatikoff‘ gibt es noch wenige Karten. Wolfgang Trepper bietet jetzt einen Zusatztermin am 15. Februar (20 Uhr) in gleicher Location an. Die gesamten Einnahmen der Veranstaltung gehen an ,livingroom Duisburg‘. Der 54-jährige Kabarettist ist dankbar und möchte sich gerade in seiner Heimatstadt sozial engagieren. Jahrelang hat sich Trepper für den Kindergarten an der Nikolaistraße in Wanheimerort engagiert. Weit mehr als 20.000 Euro hat der bundesweit bekannte Künstler bis jetzt für den Kindergarten gesammelt. Dieses Engagement wird Trepper ebenfalls fortsetzen. Am 15. Februar wird erneut gesammelt. Die Gelder werden für die Errichtung eines Bolzplatzes benötigt. Ball der Römer Am Karnevalsfreitag, 5. Februar, bittet die Römergarde der Stadt Duisburg zu einer neuen Veranstaltung im beheizten Festzelt auf dem Burgplatz: ,Colosseum - Ball der Römer‘ heißt die um 18 Uhr beginnende Mischung aus Karnevalssitzung und Ball. Mit von der Party sind unter anderem Bernd Stelter, die Kölner Tanzgarde ,Hellige Knäächte un Mägde‘ und Sänger Eric J. Thompson. Es darf und soll getanzt werden. Abendgarderobe oder Uniform sind ausdrücklich erwünscht. Karten sind erhältlich unter: www. roemergarde-duisburg.de. Achtung: Am 6. Februar beherrschen ab 11 Uhr die Farben Blau und Weiß das Festzelt. Das Biwak der Ehrengarde der Stadt Duisburg findet diesmal ebenfalls im Zelt (nicht auf der Kö) statt. (,1 =8+$ 8 )h5 6( *(1( -('( 5$7, 21 0,(7(1".$8)(1" %$8(1" 7HLOHQ 6LH XQV ,KUH :QVFKH PLW *HPHLQVDP ¿ QGHQ ZLU ,KUH  7UDXP LPPRELOLH 3UR¿ WLHUHQ DXFK 6LH YRQ XQVHUHP XPIDQJUHLFKHQ ,PPRELOLHQDQJHERW LP JHVDPWHQ 'XLVEXUJHU 6WDGWJHELHW :LUIUHXHQXQVDXI6LH *(%$*'XLVEXUJHU %DXJHVHOOVFKDIWPE+ 7LHUJDUWHQVWUD‰H 'XLVEXUJ  LQIR#JHEDJGH ZZZJHEDJGH L cation! 5

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Erstellen Sie, mit Hilfe des Experten Lothar Buss, Ihren individuellen Trüffel. Bilder: P. Braczko Exklusive Gewinn r Ein Erlebnis für Naschkatzen Kreieren Sie Ihren exklusiven Trüffel-Traum mit dem Essener Chocolatier Lothar Buss. Schokolade ist seine Leidenschaft, ist Lothar Buss doch einer der bekanntesten Chocolatiers in deutschen Landen. „200 bis 300 Gramm esse ich schon an einem Tag“, so der bekennende Schocoholic. Nach einer Koch- und Konditorausbildung, arbeitete der Essener in bekannten Sternerestaurants und feilte an seiner Schokokunst. Mit Erfolg, 1996 wurde er zum ,Konditor des Jahres‘ gewählt, 2001 kam er als Drittplatzierter auf das Schoko-Siegertreppchen bei den Weltmeisterschaften und erhielt danach noch den ,German Chocolat Award‘. In seiner neueröffneten,Chocolaterie‘ auf der Rüttenscheider Straße in Essen, können Naschkatzen die ausgefallenen Kreationen des Pralinen-Papstes probieren. Unzählige Schokoladenarten bestimmen das Sortiment, die Zutaten für die Naschereien sind nur die besten: Ob Trüffel rker Ihr sta seit über r e tn r Pa ren. 75 Jah mit Rosmarin und Pfeffer oder Schokolade mit Oliven und Basilikum, Buss Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, beste Voraussetzungen für unseren exklusiven Gewinn: In Kooperation mit Location, ermöglicht er einem Leser/in die Fertigung einer individuellen Praline in der Schokomanufaktur, ganz nach dem Gusto des Gewinners. Lassen Sie sich am 26. Februar, 12 Uhr, (fester Termin) vom Meister in das Reich der Schokolade entführen. Wer teilnehmen möchte, schickt bitte bis zum 10. Februar einen Rezeptvorschlag mit gewünschter Füllung per E-Mail oder Postkarte mit Namen, Adresse, Telefonnummer, Altersangabe sowie dem Stichwort ,Trüffel-Traum‘ an: LOCATION Bert-Brecht-Straße 29 45128 Essen mediaservice@ location-magazin.de Wir stehen für Top Service und kompromisslos gute Qualität. $OOHV+DQGDUEHLW 6WFNIU6WFNHLQ8QLNDW DXFKQDFK,KUHQ:QVFKHQ 3DVVJHQDXEHTXHP 9LHOHYHUVFKLHGHQH6WRIIIDUEHQ XQGTXDOLWlWHQVWHKHQ]XU:DKO +RFKZHUWLJHU6LW]NRPIRUW RUWKRSlGLVFKRSWLPLHUW DQDWRPLVFKDQJHSDVVW (SP•FOCBVNFS"MMFF %VJTCVSH 5&-   /VU[GBIS[FVHF 4FSWJDF XXXBVUPIPSU[EF 4XDOLWlWOLHEWMHGHUZLUIKUHQ6LH 0RHUVHU6WUD¦H '8+RFKKHLGH LQGHU+RFKKHLGHU/DGHQVWDGW 7HO     ZZZPRHEHOREHUUHLWHUGH PRHEHOREHUUHLWHU#WRQOLQHGH 6 L cation!

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Schon im neunten Jahr treffen sich die Damen von ,in.Du‘ regelmäßig einmal im Monat und bilden ein gutes Netzwerk. Herzlichen Glückwunsch! Am 24. Februar treffen sich 70 berufserfahrene Duisburger Unternehmerinnen und Frauen in Führungspositionen, anlässlich des neunten Geburtstags von ,in.DU‘, im ,Haus der Unternehmer‘ zum gemeinsamen Frühstück und zum beruflichen Austausch. „Dass die berufliche Vernetzung untereinander schon nach kurzer Zeit ‚in.DU‘ so gut griff und mittlerweile zu jedem Treffen regelmäßig bis zu 60 Frauen anwesend sind, ist für uns als Initiatorinnen ein schöner Erfolg“, resümierte Andrea Gutsfeld, eine der Mitbegründerinnen. Das Organisationsteam besteht aus Magdalena Kowalczyk, Monika Tietz, Ulrike Brinkmann, Christine Nawrot und Petra Thiel. Seither ist jeden letzten Mittwoch im Monat von 8.30 bis 11 Uhr Frauenpower pur angesagt. Organisiert wird das ,in.DU‘-Frühstück von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg (GFW Duisburg). Zum Auftakt des Arbeitstages treffen sich Frauen, die (sich) etwas zu sagen haben, beim Business-Frühstück in wechselnden Locations, um neue Kontakte zu knüpfen und Geschäfte miteinander auszuloten. Das Netzwerk zeichnet sich dadurch aus, dass hier Frauen, die in gänzlich unterschiedlichen Branchen Führungsaufgaben innehaben, über den Beruf miteinander ins Gespräch kommen. Selbstständige Damen mit mindestens dreijähriger Berufserfahrung und weibliche Angestellte in Führungspositionen sind herzlich willkommen. Für das Geburtstags-Treffen am 24. Februar haben sich die Organisatorinnen etwas Besonderes einfallen lassen: Jede Dame bietet eine Dienstleistung, ein Produkt aus ihrem Tätigkeitsfeld an, das in eine ,Trommel‘ geworfen und von einer anderen Dame gezogen wird, die diesen Gutschein nun bei der Anbieterin einlöst. Ziel der Gutscheinaktion ist es, Angebote der in.DU-Damen kennen zu lernen und so eine Basis für vertiefende Geschäftskontakte zu schaffen. So profitieren alle: Eben win to win by in.DU. Weitere Infos unter: indu-netzwerk.de abe Feiern im Februar ihren neunten Geburtstag: Die in.DU-Netzwerkerinnen. Bild: Archiv .EUBAUIN4OPLAGEØ 4RAUMHAFTE%IGENTUMSWOHNUNGMIT'ARTENØ Ò :IMMER Ò 7FLÒ CAÒ Ò M 'ARTEN Ò '’STEÒ 7# Ò &U BODENHEIZUNG Ò )SOLIERVER GLASUNG Ò !UFZUG Ò BARRIERE FREI Ò 6IDEO 'EGENSPRECH ANLAGE Ò +&7Ò %FFIZIENZÒ (AUS  Ò %NERGIEEFFIZIENZKLASSE ! Ò 0HOTOVOLTAIK Ò :ENTRAL HEIZUNG Ò%RDW’RME &ERTIGSTELLUNGÒ VORAUSSICHT LICHÒ +AUFÒ 3TELLPLATZÒ FRÒ  € MšGLICH Ò +AUFÒ 'ARAGEÒ FR  € MšGLICHÒ $5)3"52'ç"5#((/,: .$8)35(,6 € 0ROVISIONSFREIÒFRÒDENÒ+’UFER %&.(5:RKQLPPRELOLHQ*PE+ 7HOHIRQ    !NSPRECHPARTNERÒ(AROLDÒ$ERTWINKEL HAROLDDERTWINKEL IMMOBILIEN BOECKERDE :::,002%,/,(1%2(&.(5GH L cation! 7

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Die Kulturtester Das Theater Duisburg offeriert ein kulturelles Angebot für junge Leute von 16 bis 28 Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos, einzige Bedingung: Einen Testbericht über das Kulturerlebnis schreiben! Mit dem Projekt ,Kulturtester‘ schaffen das Theater Duisburg, die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg, die Duisburger Philharmoniker und die städtischen Museen ein gemeinsames Angebot für junge Leute zwischen 16 und 28 Jahren: Als Kulturtester werden sie regelmäßig ins Theater, in die Oper, ins Ballett, ins Konzert oder ins Museum eingeladen. Der Eintritt ist frei, wenn sie nach ihrem Besuch einen ,Testbericht‘ schreiben. Egal, ob Neuling oder Experte: Wer zwischen 16 und 28 Jahren alt ist, kann als Kulturtester in Duisburg ab sofort das kulturelle Angebot kostenlos ausprobieren und kommentieren. Um den ehrenamtlichen Job zu bekommen, genügt im Übrigen eine E-Mail mit Namen, Geburtsdatum und Mail-Adresse an: kulturtester@stadtduisburg.de. Regelmäßig erhalten alle Teilnehmer Einladungen zu Veranstaltungen der jeweiligen Institutionen. Die ersten zehn, die sich zurückmelden, sind beim gemeinsamen Vorstellungs- oder Museumsbesuch inklusive Begrüßung und Einführung dabei. Einzige Bedingung: Wer ein Ticket bekommt, muss einen persönlichen Kommentar zum Stück oder zur Ausstellung abgeben, der auf der Facebook-Seite der Kulturtester veröffentlicht wird. Kulturdezernent Thomas Krützberg: „Wir möchten mit diesem Angebot junge Menschen einladen, das vielfältige Kulturangebot in unserer Stadt auszuprobieren, sich aktiv mit dem Gesehenen auseinanderzusetzen und mit den Ansprechpartnern in den Kulturinstitutionen sowie mit anderen Kulturtestern ins Gespräch zu kommen. Wir sind gespannt auf die ‚Testberichte‘ und freuen uns auf einen lebendigen, anregenden und auch kritischen Austausch mit den Kulturtestern.“ Beim ,Markt der Möglichkeiten‘, der Erstsemesterbegrüßung der Universität Duisburg-Essen im Oktober in der Messe Essen, stellten das Theater Duisburg und die Deutsche Oper am Rhein das Angebot vor und nahmen Anmeldungen direkt entgegen. Vorbild für die Kulturtester sind die Operntester der Deutschen Oper am Rhein: Bereits seit 2011 werden in Duisburg und Düsseldorf junge Leute regelmäßig zu Oper und Ballett eingeladen. Ihre Berichte sind dann auf der Facebook-Seite ,operntester‘ zu lesen. Weiterhin gibt es die Möglichkeit, das Theater preisgünstig mit dem Scheckheft ,Easy Go‘ zu besuchen. Für fünf Euro kann man damit günstig die Aufführungen besuchen. Das besondere Angebot gilt für Schüler, Studenten und Auszubildende bis 27 Jahren. Man kauft sich das Scheckheft ,Easy Go‘ für 25 Euro mit fünf Gutscheinen für frei wählbare Schauspiele und Konzerte (diese können für alle Schauspiele und Konzerte nach Kassenlage eingelöst werden). Die Gutscheine können dann im Servicebüro im Theater Duisburg oder an der Abendkasse eingelöst werden. Sie sind übertragbar, es ist also möglich, diese auch mit Freunden zu teilen! Infos zu den Vorstellungen gibt es unter: www.theater-duisburg.de Die junge Generation ist herzlich eingeladen, sich als Kulturtester zu engagieren. 8 L cation! Bilder: Theater Duisburg

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Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) in Duisburg hat seit dem vergangenen Jahr eine neue Verbandsbeauftragte, Anja Merl. Für Location zieht die 49-Jährige Bilanz und blickt in die Zukunft. Die Stimme des Mittelstands Seit einem Jahr vertritt Anja Merl als hauptamtliche Verbandsbeauftragte des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) die Interessen kleinerer und mittlerer Unternehmen in Duisburg. In dieser Zeit gelang es ihr, durch eine Reihe von Veranstaltungen, den Bekanntheitsgrad des BVMWs in der Stadt deutlich zu erhöhen: „Wir bieten den Inhabern und Geschäftsführern mittelständischer Betriebe eine Plattform, sich kennenzulernen und zu vernetzen. Ein interessantes Konzept, sich zu unterschiedlichen Themen des unternehmerischen Alltags auch überregional auszutauschen“, fasst Anja Merl ihr Aufgabenfeld zusammen. „Insgesamt wurden zwölf Veranstaltungen für das Netzwerken von kleinen und mittelständischen Unternehmen in Duisburg, dem Seit einem Jahr für den Bundesverband mittelständischer Wirtschaft (BVMW) im Amt: Anja Merl (2.v.r.) im Gespräch bei einer Veranstaltung. Bild: O. Edelbruch Fotografie Kreis Wesel und der Region als unterschiedliche AbendFormate angeboten, die sehr gut besucht wurden.“ Alle Treffen wurden in Mitglieds-Unternehmen des BVMWs durchgeführt. Angesprochen waren Inhaber und Geschäftsführer von kleinen und mittelständischen Unternehmen, die ein Interesse an regionalen und überregionalen Netzwerken mit Unternehmern auf Augenhöhe haben. Ziel der Verbandsbeauftragten ist es, in Duisburg und dem Kreis Wesel, als Ansprechpartner für den Mittelstand deutliche Sichtbarkeit zu erzeugen und den BVMW als Magnet für Events des Mittelstands zu etablieren. In diesem Jahr startet Merl am 2. Februar mit der Veranstaltungsreihe ,Innovation schafft Zukunft‘, das landesweit erste gemeinsame Projekt der BVMW Geschäftsstellen Duisburg, Kreis Wesel, Düsseldorf, Kreis Mettmann, Leverkusen, Köln, RheinischBergischer sowie Märkischer Kreis, Rhein-Sieg und RheinErft. „Wir sind stolz, Prof. Dr. Dr. Frank Peschanel als prominenten Referenten für das Event gewonnen zu haben.“ In den Vorträgen geht es um die Implementierung innovativer Ideen. Regionale Unternehmer zeigen anhand von Best Practice-Vorträgen die Umsetzbarkeit von Innovation auf. Darüber hinaus sind, gemeinsam mit anderen Geschäftsstellen und der Metropole Ruhr, eine Reihe interessanter Workshops und Vorträge geplant (weitere Infos unter: www.metropoleruhr. bvmw.de). Nicht nur bei den zahlreichen Abendveranstaltungen, steht die 49-Jährige künftig Interessenten als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Sie ist Expertin, wenn es darum geht, Menschen mit unterschiedlichen Professionen, aber häufig gleichen Themen, miteinander ins Gespräch zu bringen und zu vernetzen. Über den BVMW: Der BVMW spricht im Rahmen seiner Verbändeallianz als ,Stimme des Mittelstands‘ für mehr als 270.000 kleine und mittlere Unternehmen deutschlandweit. Zusammen mit seinen über 40 angeschlossenen Fach- und Branchenverbänden ist der BVMW die größte freiwillig organisierte Kraft des deutschen Mittelstands. In NRW ist der BVMW mit 40 Kreisgeschäftsstellen in den Regionen präsent. Mediadaten L cation! 0201- 804 - 1755 L cation! 9 Telefon: www.location-magazin.de

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Temperamentvoller Auftritt von Prinz Michael I. und seiner Entourage. Prunksitzung der Prinzengarde Erfolgreich: Die Veranstaltung ,... Opernhaus‘ sorgte für gute Stimmung im Stadttheater. Wenn Piraten, Hippies, Clowns und Matrosen das Stadttheater entern, dann ist einer der Höhepunkte des Duisburger Karnevals erreicht: Die Prinzengarde lädt zur alljährlichen Prunksitzung und auch dieses Mal kam das karnevalistische Potpourri, bestehend aus Tanz, Comedy und politischen Einlagen, beim Publikum bestens an. Der frisch verheiratete Sitzungs-Präsident Alexander Graf von Schwerin führte charmant durch das mehr als vierstündige Programm und sorgte mit manch einem heiteren Wortspiel für viel Gelächter: So sollte man doch die Veranstaltung im ,Kulturtempel‘ als Bildungsprogramm der Bundesregierung ansehen und doch bitte die Tickets behalten ... Nachwuchssorgen müssen sich die hiesigen Karnevalsgesellschaften wohl nicht machen, überzeugte doch die Mini-Garde der KG mit süßen Tanzeinlagen. Für besonderen Applaus sorgte die dreijährige Sherry, die mit Radschlag und Co. das Publikum in ihren Bann zog. Auch der schweißtreibende Auftritt der Kölner ,Rezag Husaren‘ konnte sich sehen lassen. ,Et Zwigestirn‘ unterhielt mit politischen Parodien, wobei Angi, Siggi und Seehofer einige Federn lassen mussten. Nach der Pause eroberte Prinz Michael I. samt Gefolge die Bühne. Das karnevalistische Schwergewicht schwang humorvoll die Hüften und präsentierte gesanglich sein Prinzenprogramm, was die Gäste mit Standig Ovations feierten. Apropos feiern: Im Anschluss stieg noch eine Aftershow-Party im ,Duisburger Hof‘. A. Becker Schweißtreibende Einlage mit Kosaken-Tanz und Co.: Die Rezag Husaren aus Köln-Porz. Bilder: Andreas F. Becker 10 L cation!

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Die Spielzüge brachten ein Ständchen. Das Funkmariechen mit dem aktuellen Prinzengarde-Orden. Frank und Uschi Hügel, Ursula Baaten und Werner Helmrich. Gelenkig: Das Tanzmariechen Lisa Jungbluth. Wieder im Einsatz: Präsident Eugen Hahn mit Gattin Gabriele. Im vollen Ornat: Michael Wilhelm und Petra Schuchardt. Hippie-Look: Die Damen des Museumscafé-Stammtisches. Die Minis der KG sorgten für viel Spaß. ZZZEDDWHQVWEJGH %HUDWXQJ)LQDQ]HQ6WHXHUQ L cation! 11

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Weinbroker Christian Frigge handelt online mit den hochwertigsten Tropfen, um sich in seiner Freizeit seiner Leidenschaft, der Archäologie, widmen zu können. Wein und Ägypten Seine Kundenkartei liest sich wie das ,Who is Who‘ der Weinbranche, verfügt der Weinbroker doch über Verbindungen, die sich über die ganze Welt erstrecken. „Hacker sind bei mir jedoch chancenlos, da ich meine Kunden nicht auf dem Computer, sondern alle handschriftlich auf Karten speichere und die liegen im Tresor.“ Christian Frigge ist bereits seit seinem 14. Lebensjahr mit dem Bazillus der Archäologie infiziert. „Ich wollte unbedingt Archäologe werden, weil man aus der Geschichte viel lernen kann und wer nicht daraus lernt, ist dazu verdammt, die Fehler aus der Vergangeheit zu wiederholen“, so der 52-Jährige philosophisch. Bereits sein Großvater hatte ihm in jungen Jahren die Historie nahe gebracht: „Er hatte eine wunderbare Art, Geschichte zu vermitteln.“ Während sein Vater eher den sportlichen Interessen fröhnte, widmete sich seine Mutter den schöngeistigen Dingen und hatte ein Faible für Musik und Opern. Nach seinem Abitur auf der Mülheimer ,Luisenschule‘, begann der gebürtige Essener mit dem Studium der Archäologie in Bochum. In seiner Freizeit widmete sich Frigge seiner zweiten Leidenschaft, dem Wein, und besuchte häufig Winzer und Tastings. „Weine haben micht stets begleitet, denn bei meinen Ausgrabungen habe ich immer Winzer aufgesucht.“ Seine Weinkarriere begann 1994 bei einer Deutschen Weinhandelsgesellschaft, die unbedingt seine zahlreichen Weinnotizen von Verkostungen für sich nutzen wollte. Zur Jahrtausendwende wurde Frigge von ,Fegers & Berts Weingeschäfte & Weinhandel‘ in Düsseldorf abgeworben, arbeitete ab 2005 für die ,Metro‘, wo er als Abteilungsleiter für den weltweiten Einkauf von Luxuswaren im Lebensmittelbereich zuständig war. 2007 machte sich der extrovertierte Essener selbstständig, da er seine bisherige Tätigkeit letztendlich als „zu spießig“ empfand. Fortan handelt der Weinbroker mit Ware, die physikalisch nicht vorhanden Bild: privat ist, soll heißen: „Ich vermittele zwischen zwei Klienten und besorge auf Anfrage und Bedarf weltweit ausgefallene Tropfen auf Top-Niveau.“ Sein weltweites Netzwerk verschaffte ihm bereits auch Wein-Einsätze in Asien. „Ich fliege auch schon einmal 23 Stunden für sechs Flaschen zu einem Kunden nach Singapur, um ihm diese vor Ort auszuhändigen.“ Bei einer Summe von 38.000 Euro ist dies natürlich ein ,Muss‘ und nicht unproblematisch beim Zoll, „der hat den Koffer mit den Weinflaschen persönlich zum Flieger gebracht.“ Mit diesen lukrativen Einnahmen kann sich der Weinbroker in den Ferien seiner großen Leidenschaft, der Archäologie, widmen. So wandelte Frigge nicht nur für das bayerische Landesamt für Denkmalpflege auf den Spuren der nationalen Archäologie, sondern begab sich bereits 1992 in Dortmund für eine eisenzeitliche Siedlung auf Suche nach altertümlichen Funden. Seine Fachgebiete sind der westliche Mittelmeerraum, die Ägyptologie und 12 L cation!

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die Alt-Amerikanistik. Sein besonderes Augenmerk liegt jedoch auf dem ägyptischen Raum, vornehmlich das neue Reich und die 18. bis 20. Dynastie. So organisierte er für einen elitären Kreis bereits mehrere, exklusive Exkursionen ins das ,Tal der Könige‘, mit einer individuellen Besichtigung der Pyramidenfelder im gesamten ägyptischen Raum von Nord nach Süd. Wer den Perfektionisten Frigge kennt, weiß, dass dies natürlich keine ,normalen‘ Touren sind, sondern diese stets mit Sondergenehmigungen für Führungen garniert werden, die dem ,Normalsterblichen‘ vorbehalten sind. So geschehen im August des vorgangenen Jahres, wo der Archäologe bei plus 45 Grad (und mehr) seiner Gruppe eine alleinige (!) dreistündige Pyramidenbesichtigung ermöglichte. „Diese Exkursionen sind natürlich mit Schmerzen verbunden, da der Gang in die Pyramide allein 68 Meter betrug, jeweils rein und raus, und dann folgte auch noch eine 16 Meter hohe Begehung in die Grabkammer, eine Tour mit Muskelkater-Garantie, aber einmalig“, so Frigge. Wenn der Essener von Gräbern spricht, bekommen seine Augen einen seltenen Glanz: „Gräber beeindrucken mich, besonders das von Pharao Haremhab im ,Tal der Könige‘, eine Stätte nur für Insider, die zur Zeit von den Franzosen restauriert wird. Oder das Originalgrab des Sennefer, des Vorstehers von Theben. Es besticht durch die Nutzung der unebenen Decke der beiden Räume, um bei der Darstellung einer Weinlaube, von der dunkle Trauben hängen, einen dreidimensionalen Effekt zu erreichen. Diese Weinlaubengräber verdeutlichen auch wieder meine Affinität zu Wein.“ In der Regel versucht der 52-Jährige mindestens einmal jährlich, an Ausgrabungen teilzunehmen: „Stets solange, wie ich es mir erlauben kann.“ Doch bei allem Erlebten, einen Traum hat er noch: „Ich würde gerne einmal in die Mongolei, ich habe soviel von der Welt gesehen, aber dort interessieren mich die Kultur und die Pyramidenanlagen in China, die bis dato für die Öffentlichkeit gesperrt sind, dies reizt mich natürlich besonders.“ Bevor Frigge sich seinen Traum erfüllen kann, zieht es den Ruhrgebietler im Neuen Jahr erst einmal nach England. In London möchte er sein neues Geschäft aufbauen. „Es ist halt ein besserer Standort, um hochwertige Tropfen zu handeln.“ Na dann, cheers! Andrea Becker Christian Frigge brachte zum Interview einige Schätzchen mit: 1928er ,Cos d‘Estournel‘ (3.500 Euro), 1978er ,Chateau Margaux‘ Premier Grand Cru (500 Euro), 1990er ,Henscke, Hill of Grace‘ (1.000 Euro), 1947er ,Warre‘s Port, 1947er ,Pichon, Baron de Longueville‘, 1959er ,Zeltinger Sonnenzuhr‘, eine Auslese, die vor fünf Jahren neu verkorkt wurde und eine Magnum 2009er, La Belle Hélène‘, Côte-Rôtie. Bild: P. Braczko

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Besser auf Nummer sicher gehen Laut Statistik ist Ihr Eigentum nach drei bis vier Minuten in Sicherheit. Diese kurze Zeitspanne reicht meistens aus, um Einbrecher an ihrem Beutezug zu hindern. Doch sehr oft sind die Sicherungssysteme an Häusern so mangelhaft, dass der Dieb keine 60 Sekunden braucht, um sich Zugang zu verschaffen. Daher muss gelten: Machen Sie es den Langfingern so schwer wie möglich. Die größten Schwachstellen bei Einfamilienhäusern sind die Fenster sowie die Balkon- und Terrassentüren. Darüber dringen rund zwei Drittel der Einbrecher ein. Bei Mehrfamilienhäusern hält es sich die Waage: Die Hälfte der Langfinger nutzt die Wohnungstür, die andere Hälfte kommt durch die Fenster. Meist wird die schwächste Stelle gesucht, schnell gefunden und rigoros genutzt. Alle ,Zugangsmöglichkeiten‘ sollten deshalb nach besten Standards gesichert sein. Für das Türschloss werden Einsteck- oder Zylinderschlösser mit Mehrpunktverriegelung empfohlen. Das Schloss muss unterschiedlichen Angriffsszenarien standhalten. Es darf sich weder mit einem falschen Bild: T. Wengert, pixelio Schlüssel öffnen noch mit Gewalt überwinden lassen. Zusätzlich können weitere Schlossvarianten (z.B. Sperrbügel oder Querriegelschlösser) installiert werden, dazu noch ein stabiler, unbedingt passgenauer Schutzbeschlag, ein Schließblech und Bandseitensicherungen. Bei außenliegenden Bändern müssen innen unbedingt Schlecht bis gar nicht gesicherte Nebeneingänge zählen zu den beliebtesten Einbruchsstellen. Sie befinden sich oft im Garten- oder Balkonbereich und bieten den Einbrechern zusätzlich guten Sichtschutz. Hier sind Mehrfachverriegelungen oder Querriegelschlösser empfehlenswert. 14 L cation!

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zusätzliche Scharnierseitensicherungen angebracht werden, die das Aufhebeln der Tür verhindern. Bei Neu-, Um- oder Erweiterungsbauten und beim Austausch von Fenstern oder Fenstertüren bietet sich der Einbau geprüfter, einbruchhemmender Fenster bzw. Fenstertüren an. Diese gibt es in allen gängigen Materialien wie Holz, Kunststoff oder Metall. Darüber hinaus ist die Nachrüstung vorhandener Fenster und Türen mit zertifizierter, durchwurfhemmender Sicherheitsfolie empfehlenswert. Einfache Fensterbeschläge dienen nur dazu, Fenster gegen Wind und Regen geschlossen zu halten. Eine wirksame Einbruchhemmung wird erst durch einen innen liegenden Beschlag mit mehreren Pilzkopfzapfen erreicht, die rundum angeordnet sind und beim Verschließen in stabile, mit dem Rahmen verschraubte Stahlschließbleche greifen. Mit ihrer T-Form ,verkrallen‘ sich die Pilzkopfzapfen mit dem Rahmen und bieten so einen hohen Schutz gegen das Aufhebeln des Fensters. Zur Sicherung von Fenstern und Fenstertüren können vom Fachmann in den meisten Fällen Beschläge mit Pilzkopfzapfen auch nachträglich montiert werden. Einbruchhemmende Rollläden bieten zusätzlichen Schutz gegen Einbrecher. Sie sind aus Aluminium, Holz oder Stahl gefertigt und bewegen sich seitlich in stabilen Führungsschienen. Im Idealfall werden diese Rollläden mit einem Schutzmechanismus ausgestattet, der ein Hochschieben von außen verhindert. Bei all dem gilt: Sicherheit ist kein Schnäppchenmarkt und effektiver Einbruchsschutz erfordert Fachwissen und Erfahrung. Nur hochwertige Technik, geprüft, zertifiziert und fachmännisch installiert schützt wirkungsvoll. % Büttner 6LFKHUKHLWPLW6\VWHP 5PMFSBO[ &JO8FSUVOTFSFT)BOEFMOT ,BSPMB%—SOFSUNJU+VMJB1•UUNBOO "VT[VCJMEFOEF CFJEFS7PMLTCBOL3IFJO3VIS JOEFS&WBOHFMJTDIFO "MUFOIJMGF%VJTCVSHCFJN1SPKFLUq4FJUFOXFDITFMg Vorbeugendes Verhalten Sicherheit kann nicht ausschließlich durch technische Systeme gewährleistet werden. Einfache Verhaltensweisen können, wenn sie zur Gewohnheit werden, die eigene Sicherheit erhöhen: Ob bei längerer oder nur kurzer Abwesenheit: Wohnungen oder Häuser sollten grundsätzlich den Eindruck erwecken, dass jemand zu Hause ist. Lassen Sie Lampen durch Zeitschaltuhren steuern. Halten Sie das Garagentor geschlossen, auch wenn das Auto nicht in der Garage steht. Im Urlaub können Nachbarn oder Bekannte helfen, um Rollläden erst nach Einbruch der Dunkelheit herabzulassen und den Briefkasten zu leeren. Bei Anwesenheit sollte man auf Klingeln immer reagieren, da es sich um den Versuch einer Anwesenheitskontrolle handeln könnte. Gleichzeitig sollte auf Klingeln prinzipiell nicht bedenkenlos geöffnet werden. Kasten- oder Querriegelschlösser mit Sperrbügeln sowie ein Türspion und/oder eine Gegensprechanlage geben Sicherheit beim Türöffnen. *N1SPKFLUq4FJUFOXFDITFMg  IPTQJUJFSFO7PMLTCBOL  3IFJO3VIS.JUBSCFJUFSJOOFO  JOTP[JBMFO&JOSJDIUVOHFO   +FEFS.FOTDIIBUFUXBT EBTJIOBOUSFJCU 8JSNBDIFOEFO8FHGSFJ 5FMFGPO 5FMFGBY XXXWPMLTCBOLSIFJOSVISEF L cation! 15

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